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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Polizei Tagesreport

Polizei – Tagesmeldungen vom 17. Juni für Stadt und Region Hannover

17. Juni 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Polizeireport vom 17. Juni 2020 für die Stadt und Region Hannover 

Zeugenaufruf: Wer kann Hinweise zu Raubtaten in Limmer und Ahlem geben?

Zwei Taten innerhalb weniger Minuten: Die Polizei ist in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (17.06.2020) zu zwei Raubtaten in Ahlem und Limmer gerufen worden. Bei einer ist ein 16-Jähriger leicht verletzt worden. Jetzt suchen die Beamten der Polizeiinspektion West nach einem mutmaßlich jugendlichen Täter-Trio und bitten um Hinweise von Zeugen.

Nach derzeitigen Erkenntnissen der Ermittler hat sich die erste Tat gegen 23:35 Uhr an der Heisterbergallee (Ahlem) ereignet. Drei Unbekannte näherten sich mit ihren Fahrrädern einem 33-Jährigen, der sich an der Endhaltestelle Ahlem befand. Einer von ihnen sprach den Mann an. Er forderte die Herausgabe von Wertsachen und verlieh seinen Worten mit der Androhung von körperlicher Gewalt Nachdruck. Als dann die Straßenbahn die Haltestelle erreichte (planmäßiger Halt 23:37 Uhr, Linie 10), und eine Bekannte des Mannes ausstieg und hinzukam, flohen die Täter ohne Beute in unbekannte Richtung.

Wenige Minuten später ereignete sich gegen 23:45 Uhr an der Harenberger Straße (Limmer) die zweite Tat. Während zwei Jugendliche (16,17) diese entlanggingen, wurden sie etwa auf Höhe Kirchhöfner Straße von drei Unbekannten auf Fahrrädern eingekreist. Dann verwickelten sie die beiden Fußgänger in ein Gespräch. Schließlich forderten sie die Herausgabe von Wertgegenständen. Als diese sich weigerten, schlugen die Täter zu und raubten in der Folge ein Smartphone und Geld. Dann flüchteten sie mit den Rädern. Der 16-Jährige erlitt leichte Verletzungen.

Nach den Taten wurde jeweils die Polizei alarmiert, die eine Fahndung einleitete. Keiner der drei Gesuchten konnte aufgefunden werden. Da die Beschreibung der Täter in beiden Fällen weitestgehend übereinstimmt, gehen die Ermittler davon aus, dass es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um die gleichen Täter handelt.

Einer sei etwa 1,80 Meter groß und habe ein südländisches Erscheinungsbild, so die Zeugen. Das Alter wird auf 16 Jahre geschätzt. Bekleidet war er mit einer dunklen Jogginghose und einem Pullover, dessen Kapuze er über das Gesicht gezogen hatte. Gesprochen hat er Deutsch (gebrochen) mit starkem Akzent. Sein Komplize soll ebenfalls ein südländisches Erscheinungsbild haben, etwa 1,65 Meter groß und ebenfalls schätzungsweise 16 Jahre alt sein. Er trug eine dunkle Hose und ein dunkles Oberteil und verdeckte sein Gesicht mit einem Tuch. Während der Taten schwieg er. Der dritte Täter wird als dunkelhäutig beschrieben. Er soll circa 1,85 Meter groß und etwa 17 Jahre alt sein. Seine Kleidung war schwarz. Er sprach akzentfrei Deutsch.

Beamte der Polizeiinspektion West haben Ermittlungen zu den beiden Taten aufgenommen und gegen die drei Unbekannten Verfahren wegen versuchten Raubes und Raub eingeleitet. Sie bitten Zeugen, die Hinweise zu den Taten oder den Gesuchten geben können, sich unter der Telefonnummer 0511 109-3920 zu melden.

Unfall mit Rettungswagen: Eine Verletzte bei Kollision auf Messeschnellweg

Ein im Einsatz befindlicher Rettungswagen ist am Mittwoch (17.06.20) auf dem Messeschnellweg in einen Unfall verwickelt worden. Dabei erlitt eine beteiligte Autofahrerin leichte Verletzungen. In der Folge des Unfalls kam es in Richtung Süden zu Behinderungen. Die Polizei sucht Zeugen.

Nach ersten Erkenntnissen war der Rettungswagen kurz nach 10 Uhr in Höhe des Weidetorkreisels in südliche Fahrtrichtung mit Sondersignal auf den Messeschnellweg aufgefahren. Auf der rechten Spur bemerkte der 22 Jahre alte Fahrer jedoch ein plötzliches Bremsmanöver der Fahrzeuge vor ihm zu spät und fuhr zunächst auf einen VW T-Cross auf. Dieser wurde in der Folge auf einen Mercedes SLK geschoben. Bei der Kollision erlitt die 34-jährige VW-Fahrerin leichte Verletzungen. Nach dem Unfall kamen zwei Rettungswagen zum Einsatz: Einer zur Versorgung der verletzten Autofahrerin, der andere zum Weitertransport des Patienten im verunfallten Rettungswagen. Wegen des Unfalls war der Messeschnellweg in Richtung Süden zeitweise blockiert. Es kam es zu Behinderungen. Der entstandene Sachschaden an den drei Fahrzeugen wurde mit insgesamt 19.000 Euro beziffert.

Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang geben können, werden gebeten sich beim Einsatz- und Streifendienst Bundesautobahn unter Telefon 0511 109-8930 zu melden.

Gemeinsame Presseinformation der Staatsanwaltschaft Hannover und Polizeidirektion Hannover – Durchsuchungsmaßnahmen nach „Corona-Soforthilfen“ Betrügereien

Am Mittwochmorgen, 17.06.2020, sind in der Landeshauptstadt und Region Hannover insgesamt 22 Objekte durch Beamte der Polizei durchsucht worden. Hintergrund sind mehrere Fälle von Subventionsbetrug im Zusammenhang mit der Beantragung von „Corona-Soforthilfen“. Hierbei wurden neben Unterlagen und ca. 30.000 Euro auch ein Auto sichergestellt.

Aufgrund der Corona-Pandemie wurden sogenannte „Corona-Soforthilfen“ auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene als Unterstützungsleistungen gewährt. Durch Daten- und Kontenabgleich sind die Behörden mehreren Antragsstellern auf die Spur gekommen.

Aus dem Grund wurde die Ermittlungsgruppe „Antrag“ eingerichtet. Im Rahmen von Ermittlungen konnten durch die Experten für Wirtschaftskriminalität der Kripo Hannover 49 Beschuldigte ermittelt werden. Durch die Staatsanwaltschaft Hannover wurden beim Amtsgericht Hannover Durchsuchungsbeschlüsse beantragt.

Am heutigen Morgen wurden unter anderem in den hannoverschen Stadtteilen Lahe, List und Badenstedt sowie im hannoverschen Umland in Pattensen, Ronnenberg und Barsinghausen insgesamt 22 Objekte von der Kripo mit Unterstützung der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen durchsucht.

Hierbei konnten verfahrensrelevante Unterlagen, ca. 30.000 Euro sowie ein Audi A6 (Wert ca. 10.000 Euro) im Rahmen der Vermögensabschöpfung durch die Beamten sichergestellt werden. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Streifenwagen mit Blaulicht

58-Jähriger bei Verkehrsunfall in Burgwedel lebensgefährlich verletzt

16. Juni 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Dienstag, 16.06.2020, ist ein Kradfahrer bei einem Verkehrsunfall zwischen den Ortssteilen Engensen und Ramlingen auf der Kreisstraße (K) 117 lebensgefährlich verletzt worden. Während eines Überholvorganges ist es zu einer Kollision zwischen einem Mercedes und einem Krad gekommen. Die Polizei bittet um Hinweise von Zeugen.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover fuhr der 58-Jährige mit seinem Motorrad (Benzhou) gegen 13:45 Uhr die K 117 aus Engensen kommend in Richtung Ramlingen entlang. Er beabsichtigte hier nach links auf einen Parkplatz abzubiegen. Zeitgleich setzte der hinter ihm fahrende 21-jährige Mercedesfahrer zum Überholen des Kradfahrers an.

Es kam zur Kollision der beiden Fahrzeuge, wodurch der Kradfahrer lebensgefährlich verletzt wurde. Mit einem Rettungshubschrauber wurde er in ein Krankenhaus geflogen. Der Mercedesfahrer erlitt einen Schock.

Durch den Unfall ist nach Schätzung der Beamten ein Sachschaden in Höhe von 4.000 Euro entstanden.

Während der Verkehrsunfallaufnahme musste die K 117 bis 15:15 Uhr voll gesperrt werden.

Zeugenhinweise nimmt der Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-1888 entgegen.

Polizei im Einsatz

Drogenkontrollen am Marstall und Steintorviertel – 13 Ermittlungsverfahren eingeleitet

16. Juni 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Beamte der Polizeiinspektion Mitte und Polizeistation Raschplatz haben gestern Nachmittag (15.06.2020) Kontrollen am Marstall und im Steintorviertel durchgeführt. Dabei haben sie mehrere Drogenverstöße festgestellt und entsprechende Verfahren eingeleitet. Ein 23-Jähriger soll heute einem Richter im beschleunigten Verfahren zugeführt werden.

Zu Beginn der Überprüfungen waren die Beamten auf einen 22-Jährigen an der Reitwallstraße aufmerksam geworden, als er Marihuana an einen Mann verkaufte. Bei der anschließenden Kontrolle fanden die Fahnder bei ihm mehrere leere Klemmleistenbeutel. Der Käufer der Drogen wurde mit drei Konsumeinheiten Marihuana kontrolliert. Es wurde beschlagnahmt.

Kurz darauf wurde ein 24-Jähriger dabei beobachtet, als dieser an zwei Männer eine Konsumeinheit Cannabis verkaufte. Fahnder fanden bei den Männern die Drogen und stellten sie sicher. Dem 24-Jährigen nahmen die Ermittler zehn Euro Dealgeld ab.

Wenig später bemerkten die Drogenfahnder einen 23-Jährigen, der an zwei Männer jeweils eine Konsumeinheit Cannabis verkaufte. Anschließend fuhr er mit dem Fahrrad in Richtung Calenberger Neustadt. Dort kontrollierten ihn die Beamten und stellten 20 Euro Dealgeld sicher. Bei seinen Käufern wurden die Drogen gefunden und beschlagnahmt. Da der junge Mann nicht über einen festen Wohnsitz verfügt, wurde er festgenommen und soll heute im Laufe des Tages im beschleunigten Verfahren einem Richter vorgeführt werden.

Im weiteren Verlauf des Einsatzes kontrollierten die Fahnder noch drei Drogenhändler (22, 28 und 30 Jahre alt). Bei ihnen und ihren Käufern wurden mehrere Konsumeinheiten Marihuana beschlagnahmt. Darüber hinaus fanden die Beamten auch noch 20 Euro Dealgeld auf.

Insgesamt wurden 13 Strafverfahren (gemeinschaftlicher Handel mit Marihuana, Handel mit Marihuana und Erwerb/Besitz von Marihuana) eingeleitet. Es wurden 12,5 g Cannabis und 50 Euro Dealgeld beschlagnahmt.

Streifenwagen mit Blaulicht

Zeugenaufruf: Auto und Fahrrad kollidieren in Vahrenwald

16. Juni 2020/in Polizei

Hannover (ots) – Eine 20 Jahre alte Radfahrerin ist am Montagabend (15.06.2020)bei einem Verkehrsunfall am Niedersachsenring, Einmündung Linsingenstraße,leicht verletzt worden. Sie ist mit einem BMW kollidiert. Die Polizei sucht jetzt nach der Autofahrerin und weiteren Zeugen.

Nach derzeitigen Erkenntnissen der Experten des Verkehrsunfalldienstes Hannover war die junge Frau gegen 19:40 Uhr mit ihrem Rennrad (Marke Focus) auf dem Radweg entlang des Niedersachsenrings in Richtung Ferdinand-Wallbrecht-Straße unterwegs. An der Einmündung der Linsingenstraße näherte sich zeitgleich ein silberner BMW neueren Modells, dessen Fahrerin beabsichtigte, nach links auf den Niedersachsenring einzubiegen. Im Einmündungsbereich kam es zum Zusammenstoß. In dessen Folge stürzte die vorfahrtsberechtigte Fahrradfahrerin und wurde leicht verletzt.

Die beiden Frauen sprachen im Anschluss miteinander und die Autofahrerin bot der Verletzten an, Erste Hilfe zu leisten. Im weiteren Verlauf trennten sich die beiden Frauen und fuhren davon. Personalien wurden nicht ausgetauscht. Unvermittelt wurden die Schmerzen der Radfahrerin wenig später so stark, dass sie anhalten musste und einen Rettungswagen verständigte.

Der Verkehrsunfalldienst hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen. Die Beamten bitten die Autofahrerin sowie Zeugen, die Hinweise geben können, sich zu melden. Gegen die Gesuchte wurde u.a. ein Ermittlungsverfahren wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort eingeleitet.

Bei der Unbekannten im BMW soll es sich um eine Frau zwischen 25 Jahren und 30 Jahren gehandelt haben, die etwa 1,70 Meter groß ist. Sie hat laut Zeugin ein südosteuropäisches Erscheinungsbild, sprach akzentfreies Deutsch und war mit einer hellen Strickjacke bekleidet. Zum Kennzeichen des Wagens ist nichts bekannt.

Hinweise nimmt der Verkehrsunfalldienst unter der Telefonnummer 0511 109-1888 entgegen.

Polizei Tagesreport

Polizei – Tagesbericht für Region Hannover und Stadt vom 15.06.2020

15. Juni 2020/in Polizei

Hannover (ots). Polizeireport für den Montag, 15.06.2020, in der Region und Stadt Hannover.

Zwei Verletzte bei Unfall auf nasser Fahrbahn: Auto prallt am Maschsee gegen Baum

Bei der Kollision mit einem Baum sind in der Nacht zu Montag (15.06.20) zwei Insassen eines Autos in Hannover verletzt worden. Die Polizei ermittelt nun gegen einen 26-Jährigen wegen fahrlässiger Körperverletzung und sucht Zeugen des Unfalls.

Nach ersten Erkenntnissen war der 26-Jährige mit seinem Fahrzeug gegen 0:55 Uhr auf dem Rudolf-von-Bennigsen-Ufer im südlichen Bereich des Maschsees unterwegs, als er stadteinwärts auf der regennassen Fahrbahn die Kontrolle über den BMW 330d verlor. Der Wagen kam nach links von der Straße ab und stieß gegen einen Baum. Der Fahrer zog sich bei dem Aufprall schwere, seine 20 Jahre alte Beifahrer leichte Verletzungen zu.

Gegenüber der Polizei gab der Fahrer zunächst an, stadtauswärts gefahren und von einem anderen Fahrzeug, das ihn überholt haben soll, geschnitten worden zu sein. Die Ermittlungen vor Ort ließen dann jedoch auf einen anderen Unfallhergang schließen. Der entstandene Sachschaden wurde mit 9.000 Euro beziffert.

Zeugen, die Hinweise zu dem Unfall geben können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter Telefon 0511 109-1888 zu melden.

Mit Messer und Machete bedroht: Ermittlungen nach Raub in Hannover-Vahrenwald

In Hannover-Vahrenwald ist am Sonntag (14.06.20) ein 16-Jähriger von anderen Jugendlichen in eine Falle gelockt und anschließend ausgeraubt worden. Die mit einer Machete und einem Messer bewaffneten Täter erbeuteten von ihm ein Handy. Zwei Tatverdächtige konnten bereits ermittelt werden.

Nach ersten Erkenntnissen verabredete sich der 16-Jährige gegen 16:00 Uhr an der Büttnerstraße mit einem Mädchen, das er zuvor in einem Chat kennengelernt hatte. Dieses lockte ihn in der Folge in eine nahe gelegene Garage. Dort warteten bereits die beiden Tatverdächtigen sowie drei weitere Personen auf ihn.

Mit gezücktem Messer und einer Machete forderten sie von dem Jugendlichen die Herausgabe seines Handys. Danach schlugen die Angreifer auf den 16-Jährigen ein und verletzten ihn leicht. Anschließend flüchteten sie. Auch der 16-Jährige verließ im Anschluss den Tatort und stieg in die Stadtbahn. An der Haltestelle Vahrenwalder Platz rief er mit dem Handy eines Passanten die Polizei.

In der Vernehmung konnte der 16-Jährige zwei der sechs Tatverdächtigen namentlich benennen. Es handelt sich um einen ebenfalls 16-Jährigen sowie einen 15 Jahre alten Mittäter. Die Polizei ermittelt gegen die beiden nun unter anderem wegen räuberischer Erpressung.

Das Mädchen, das den 16-Jährigen in die Garage lockte, soll mutmaßlich Marie heißen, 170 cm groß und dick sein. Bei der Tat trug sie ein rotes T-Shirt, eine schwarze Strickjacke sowie eine blaue Jeans. Zudem hat sie schwarzes Haar und ein Lippenpiercing.

Zeugen, die Hinweise zu der Tat oder beteiligten Personen machen können, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Hannover-Ost unter Telefon 0511 109-2717 zu melden.

Polizei Tagesreport

Polizeireport für die Region und Stadt Hannover vom 14. Juni 2020

14. Juni 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Polizeireport aus dem Bereich Landeshauptstadt und Region Hannover vom 14.06.2020 

Oststadt: Streitigkeiten mit Messer

Am frühen Freitagabend, 12.06.2020, ist es zu einer körperlichen Auseinandersetzung auf dem Andreas-Hermes Platz gekommen. Dabei wurde eine 43-jährige Frau mit Messerschnitten am Kopf verletzt. Der mutmaßliche Täter wurde vor Ort festgenommen.

Nach derzeitigen Erkenntnissen der Polizeidirektion Hannover kam es gegen 18:00 Uhr im Bereich des Brunnens zu einem Streit zwischen zwei flüchtig bekannten Personen: Einem 38-jährigen Mann und der 43-Jährigen. Nachdem der Mann die Frau geschubst, geschlagen und getreten hatte, zog diese ein Küchenmesser aus ihrer Tasche, damit der 38-jährige Hannoveraner von ihr ablässt. Dieser konnte der Frau jedoch das Messer abnehmen und fügte ihr damit mehrere Schnittwunden in Gesicht und am Ohr zu. Die 43-jährige wurde mit einem Rettungswagen zur Behandlung in ein Krankenhaus transportiert.

Der Mann wurde durch alarmierte Polizeibeamte in unmittelbarer Tatortnähe angetroffen und vorläufig festgenommen. Das Messer wurde ebenfalls in der Nähe aufgefunden und sichergestellt. Die Hintergründe des Tatgeschehens bleiben jedoch vorerst unklar, da sich der Beschuldigte bisher nicht zu seinem Verhalten geäußert hat. Nach Ablehnung der Untersuchungshaft kam der 38-Jährige wieder auf freien Fuß. Gegen ihn wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

E-Scooter-Fahrerin stürzt unter Alkoholeinfluss

In der Nacht von Freitag auf Samstag (12.06./13.06.2020) ist eine betrunkene E-Scooter-Fahrerin zu Fall gekommen. Sie hat dadurch eine Kopfverletzung erlitten und muss sich nun wegen Trunkenheit im Verkehr verantworten.

Die 41-jährige Frau befuhr in den frühen Morgenstunden die Karmarschstraße im hannoverschen Stadtteil Mitte. Gegen 00:45 Uhr stürzte sie ohne Fremdeinwirkung und erlitt eine Kopfplatzwunde. Alarmierte Polizeibeamte stellten eine Alkoholbeeinflussung fest. Eine Atemalkoholkontrolle ergab 2,16 Promille. Die Verletzte wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus transportiert. Sie muss nun um ihre Fahrerlaubnis bangen, da gegen sie wegen Trunkenheit im Straßenverkehr ermittelt wird.

Hannover-Mitte: Streitigkeiten eskalieren – Drei Polizeibeamte bei Festnahme verletzt

In der Nacht von Freitag auf Samstag (12.06./13.06.2020) ist es zu Streitigkeiten zwischen einem 30-jährigen Mann und einer 35-jährigen Frau gekommen. Einschreitende Polizeibeamte versuchten zu schlichten und die Situation zu beruhigen. Sie wurden bei ihren Maßnahmen durch den 30-jährigen angegriffen. Dabei wurden drei Polizisten verletzt.

Die Polizei wurde kurz vor Mitternacht über eine körperliche Auseinandersetzung in einer Bar an der Heiligerstraße informiert. Die alarmierten Polizeibeamten trafen vor Ort auf den aufgebrachten 30-Jährigen aus Bad Pyrmont und die 35-jährige Hannoveranerin. Beide ließen sich nicht beruhigen und reagierten aggressiv auf die anwesende Polizei. Beim Trennen der Streitenden schlug der Mann unvermittelt auf einen 26-jährigen Polizeibeamten ein. Zwei hinzueilende Polizeibeamte (29,45) wurden ebenfalls durch seine Tritt-, Kratz- und Spuckattacken verletzt. Die Angriffe wurden dabei durch eine Vielzahl von Beleidigungen begleitet. Die 35-jährige solidarisierte sich daraufhin mit ihrem Begleiter, um diesen bei seinem Widerstand zu unterstützen und aus den polizeilichen Maßnahmen zu befreien.

Gegen den Mann wurden Strafverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Widerstand und Beleidigung eingeleitet. Die Frau muss sich wegen versuchter Gefangenenbefreiung verantworten.

Während der Einsatzmaßnahmen wurden die Einsatzkräfte der Polizei auch von offensichtlich Unbeteiligten angegriffen. So wurde ein Glas aus der Bar auf die Einsatzkräfte geworfen und verfehlte eine 25-Jährige Polizeibeamtin nur knapp. Ein Täter konnte bisher nicht ermittelt werden.

Großeinsatz der Polizei in der Innenstadt

Am Samstagabend, 13.06.2020, kam es in der Innenstadt von Hannover zu einem größeren Polizeieinsatz. Zunächst leistete eine 35-Jährige bei der Durchsetzung eines Platzverweises Widerstand. Daraufhin wurden die Polizeibeamten von circa 250 Schaulustigen umringt und lautstark beschimpft.

Gegen 21:05 Uhr kontrollierten Polizeibeamte ein augenscheinlich stark alkoholisiertes Pärchen (weiblich, 35 und männlich, 30) im Bereich des Marstalls: Aufgrund der Berauschung und der aggressiven Grundstimmung wurde ein Platzverweis ausgesprochen. Daraufhin beleidigte die Frau die Beamten mit den Worten „Versager, Vergaser“.

Etwa 10 Minuten später wurden beide erneut auf der Georgstraße angetroffen und erklärten, dem Platzverweis nicht nachkommen zu wollen. Um der Ingewahrsamnahme zu entrinnen, versuchte die Frau wegzurennen und leistete Widerstand, als die Polizeibeamten sie am Boden festhielten. Ihr Freund versuchte sie zu befreien und schlug und trat nach den Polizisten.

Das Geschehen auf der Georgstraße lockte neugierige Menschen aus den umliegenden Gebäuden. Bereits nach wenigen Minuten waren die Beamten von etwa 250 Schaulustigen umringt. Dabei gab es auch kollektive und lautstarke „ACAB“-Beschimpfungen von den Umstehenden. Die Polizei setzte rund 25 Streifenwagenbesatzungen ein, um die Situation zu beruhigen und die Georgstraße zu räumen.

Gegen das Pärchen wurden Strafverfahren wegen Beleidigung, Widerstand, versuchter Gefangenbefreiung und tätlichem Angriff eingeleitet. Zur Durchsetzung des Platzverweises verbrachten beide die Nacht in polizeilicher Obhut.

Polizei Tagesreport

Polizeireport für die Region und Stadt Hannover vom Samstag, 13.02.2020

13. Juni 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Polizeireport aus dem Bereich Landeshauptstadt und Region Hannover vom 13.06.2020

Neustadt am Rübenberge: Fußgänger von Pkw erfasst und schwer verletzt

Ein 50-jähriger Mann hat am späten Freitagabend, 12.06.2020, einen betrunkenen Daimler-Fahrer auf achtsame Fahrweise hinweisen wollen. Dabei wurde er vom anfahrenden Pkw erfasst und mitgeschleift. Der 35-jährige Daimler-Fahrer fuhr davon, obwohl der 50-Jährige mit schweren Kopfverletzungen am Boden liegen blieb.

Nach derzeitigen Ermittlungen des Verkehrsunfalldienstes Hannover kam es gegen 22:15 Uhr in der Beekestraße in Vesbeck zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen dem 50-jährigen Fußgänger und dem 35-jährigen Pkw-Fahrer. Demnach wollte der Fußgänger auf achtsame Fahrweise aufgrund der spielenden Kinder im Wohngebiet hinweisen. Als der 35-Jährige sein Fahrzeug beschleunigte, wurde der 50-Jährige mehrere Meter von dessen Fahrzeug mitgeschleift. Hierdurch erlitt er schwere Kopfverletzungen. Er wurde mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus transportiert. Der Daimler-Fahrer fuhr zunächst davon, kam jedoch anschließend zu Fuß zurück. Am Unfallort wurde er durch die alarmierten Polizeibeamten festgenommen. Eine Atemalkoholkontrolle ergab 2,3 Promille. Gegen ihn wird nun wegen Körperverletzung, Unfallflucht und Straßenverkehrsgefährdung ermittelt.

Landesstraße (L) 421: Tödlicher Frontalzusammenstoß

Am Samstagnachmittag, 13.06.2020, ist es zu einem schweren Verkehrsunfall auf der L421 zwischen Springe und Bad Münder gekommen. Bei einem Frontalzusammenstoß zweier Pkw wurde ein 29-jähriger Fahrer eines Renault tödlich verletzt.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover befuhr eine 74-jährige Skoda-Fahrerin die L421 in Richtung B217 (Springe). Im Bereich einer Anhöhe geriet sie gegen 17:20 Uhr aus bisher ungeklärter Ursache nach links auf den Gegenfahrstreifen. Der ihr entgegenkommende Renaultfahrer leitete eine Vollbremsung ein, konnte einen Zusammenstoß jedoch nicht mehr verhindern. Beide Fahrzeuge wurden durch den Aufprall von der Fahrbahn geschleudert. Der 29-jährige Mann erlag im Renault seinen Verletzungen. Die Skodafahrerin wurde lebensgefährlich verletzt und mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus transportiert.

Die Fahrbahn war für die Rettungsmaßnahmen und Unfallaufnahme mehrere Stunden voll gesperrt. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. Die Schadenshöhe wird auf circa 9.000 Euro geschätzt.

Polizei Tagesreport

Polizeireport für die Region und Stadt Hannover vom Freitag, 12.06.2020

12. Juni 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Polizeireport aus dem Bereich Landeshauptstadt und Region Hannover vom 12.06.2020

Gemeinsame Pressemitteilung von Polizei Hannover und Staatsanwaltschaft Hannover: Kokain und Waffen sichergestellt

Bei der Durchsuchung einer Wohnung in Hannover-Ricklingen hat die Polizei am Donnerstag (11.06.20) größere Mengen Drogen und mehrere Waffen entdeckt. Gegen einen 19-Jährigen wird nun unter anderem wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt.

Bereits seit längerem war die Polizei dem Tatverdächtigen auf der Spur, weil er unter Verdacht stand, mit Drogen zu handeln und diese unter anderem auch an Jugendliche zu verkaufen. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung und seines Autos in Ricklingen wurden die Beamten am Donnerstagabend fündig: Fast 3,3 Kilogramm Marihuana sowie rund 112 Gramm Kokain wurden sichergestellt. Zudem stießen die Beamten auf eine Gaspistole, ein Einhandmesser sowie einen Baseballschläger, die ebenfalls gesichert wurden. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Hannover soll er noch heute dem Haftrichter vorgeführt werden.

Bundesstraße (B) 6: Frau von Auto erfasst und lebensgefährlich verletzt

Am Freitagmorgen, 12.06.2020, ist es zu einem schweren Verkehrsunfall auf der B 6 kurz vor dem Parkplatz Dammkrug gekommen. Eine 48-jährige Frau hatte ihr qualmendes Auto am Fahrbahnrand abgestellt und fluchtartig verlassen. Durch ein nachfolgendes Auto ist sie dann erfasst und lebensgefährlich verletzt worden.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover fuhr die 48 Jahre alte Frau gegen 09:05 Uhr mit ihrem Opel Astra die B 6 aus Neustadt am Rübenberge kommend in Richtung Frielingen entlang. Aufgrund eines technischen Defekts fing der Astra während der Fahrt an zu qualmen, woraufhin sie das Auto am Fahrbahnrand abstellte. Aufgrund der Rauchentwicklung verließ sie zügig das Auto und trat, ohne auf den fließenden Verkehr zu achten, auf die Fahrbahn der B 6. Hier wurde sie von dem Renault Twingo eines 64-Jährigen erfasst.

Durch die Kollision wurde die Frau lebensgefährlich verletzt. Ein Rettungshubschrauber brachte die Neustädterin zur Versorgung in eine Klinik. Der 64-jährige Mann blieb bei der Kollision unverletzt.

Die Beamten schätzen den entstandenen Sachschaden auf 2.000 Euro. Aufgrund der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen musste die B 6 zwischenzeitlich für beide Fahrtrichtungen gesperrt werden. Ab 11:15 Uhr war die Fahrbahn wieder frei.

Beton auf den Straßen – Wer kann Hinweise geben?

Am Freitagnachmittag, 12.06.2020, haben Verkehrsteilnehmer an mehreren Stellen in den Stadtteilen Limmer und Davenstedt Betonverunreinigungen auf den Straßen gemeldet. Durch den Beton sind Gefahrenstellen entstanden – ein geparkter Pkw wurde beschädigt. Die Polizei sucht nun nach Zeugen, die Hinweise zur Verursachung geben können.

Gleich mehrere Verkehrsteilnehmer meldeten sich gegen 16:00 Uhr bei der Polizei und berichteten von Betonverschmutzungen auf den Straßen. Nach bisherigen Erkenntnissen sind die Straßen Südfeldstraße, Lagerstraße, Eichenbrink, Zimmermannstraße und Limmerstraße (Auffahrt zum Westschnellweg Richtung Stöcken) betroffen. Die Polizei vermutet, dass ein Betonmischer seine Ladung womöglich unbeabsichtigt verloren hat. Die Reinigungsarbeiten werden bis in die Abendstunden dauern, der Schaden wird auf mehrere zehntausende Euro geschätzt.

Der Hergang ist noch ungeklärt: Wie dies technisch passieren konnte und wer der Verursacher ist, konnte bisher nicht geklärt werden. Daher sucht die Polizei nun Zeugen, die Hinweise zur Herkunft des mysteriösen Beton geben können. Wer etwas gesehen hat, wird gebeten sich bei der Polizeiinspektion West unter der Rufnummer 0511-109 3920 zu melden.

Polizei Tagesreport

Polizei-Tagesreport vom Donnerstag – 11. Juni 2020

11. Juni 2020/in Polizei

Hannover (ots). Polizeimeldungen vom Donnerstag – 11. Juni 2020

Zeugenaufruf! Polizei ermittelt wegen Handtaschenraubes

Am Mittwoch, 10.06.2020, gegen 13:10 Uhr ist ein 34-jähriger Mann an der Küsterstraße im hannoverschen Stadtteil Döhren ausgeraubt worden. Zwei bislang unbekannte Täter haben ihn angerempelt und seinen über Schulter getragenen Stoffbeutel mit persönlichen Unterlagen mit Gewalt entrissen. Die Polizei ermittelt nun wegen Raubes und bittet Zeugen um Hinweise.

Nach bisherigen Erkenntnissen war der 34-Jährige zu einem Vorstellungsgespräch an der Küsterstraße unterwegs gewesen, als er von einem bislang unbekannten jungen Mann angerempelt wurde. Sein Komplize nutzte die Möglichkeit und entriss dem betroffenen Mann mit Gewalt seinen Stoffbeutel. Anschließend flüchteten die beiden Täter in eine unbekannte Richtung. Bei dem Stoffbeutel handelt es sich um eine rote Stofftasche mit Aufdruck einer Zeitarbeitsfirma.

Von dem Betroffenen werden die beiden Täter wie folgt beschrieben: Die Männer sind ca. 20 Jahre alt, 1,80 Meter groß und haben kurze dunkle Haare. Sie haben ein südeuropäisches Erscheinungsbild. Ein Täter trug zum Tatzeitpunkt eine dunkle Hose und einen Pullover.

Die Polizeiinspektion Süd hat die Ermittlungen wegen Raubes aufgenommen und bittet Zeugen um Hinweise zur Tat oder dem Verbleib des Stoffbeutels. Wer Hinweise geben kann, der meldet sich bei den Beamten unter der Telefonnummer 0511 109-3620.

Öffentlichkeitsfahndung: 82-jähriger Mann wurde gefunden

Seit Mittwochabend hat das Polizeikommissariat Laatzen nach einem an Demenz erkrankten Senior gesucht. Er hatte eine Pflegeeinrichtung in der Mergenthalerstraße in Laatzen-Mitte verlassen und war nicht wieder zurückgekehrt. In den Mittagsstunden des Donnerstags traf ihn die Polizei im Kneippweg in Ricklingen an. Der Mann war unverletzt, machte jedoch einen verwirrten Eindruck. Er wurde seinen Familienangehörigen übergeben.

Explosion in einem Mehrfamilienhaus in der List: Neun Verletzte und eine Million Euro Schaden

Am Mittwoch, 10.06.2020, gegen 20:55 Uhr ist es zu einer Explosion und anschließendem Brand in einem Mehrfamilienhaus an der Robertstraße im hannoverschen Stadtteil List gekommen. Neun Personen – darunter auch Kleinkinder – sind verletzt worden, eine davon schwer. Die Brandermittler haben ihre Arbeit aufgenommen.

Nach bisherigen Erkenntnissen war es am Mittwochabend gegen 20:55 Uhr zu einer Explosion in einem Mehrfamilienhaus an der Robertstraße in der List gekommen. Mehrere Zeugen nahmen zunächst einen lauten Knall und Flammen in einer Wohnung im Hochparterre wahr. Kurze Zeit später entwickelten sie sich zu einem großen Feuer. Die Zeugen alarmierten umgehend die Feuerwehr. Das Feuer konnte etwa eine Stunde später gelöscht werden.

Bei der Explosion und dem Brand erlitt ein 34-jähriger Mann starke Verbrennungen. Er konnte sich zwar noch eigenständig aus der Wohnung retten, doch er brach draußen zusammen und musste mit einem Krankenwagen mit lebensbedrohlichen Verletzungen zur stationären Behandlung gebracht werden. Aus dem Haus mussten insgesamt 19 Personen, teilweise über Drehleitern, evakuiert werden. Weitere acht Verletzte – darunter zwei Kleinkinder – haben unter anderem Rauchgasvergiftungen erlitten und mussten ebenfalls von dem Rettungsdienst betreut werden.

Das Mehrfamilienhaus kann aufgrund der Auswirkungen des Geschehens temporär nicht mehr bewohnt werden. Drei Autos wurden bei der Explosion durch die Glasscherben in Mitleidenschaft gezogen.

Die Brandermittler waren vor Ort. Die genaue Brandursache lässt sich aufgrund des hohen Zerstörungsgrades der Wohnung nicht feststellen. Die Ermittler haben aber keine Hinweise auf eine vorsätzliche Tat. Der Sachschaden wird auf über eine Million Euro geschätzt. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Randalierer tritt Tür ein – Betrunkener Mann gestellt

Ein 25-jähriger Mann ist am Donnerstagnachmittag, 11.06.2020, durch die List gezogen und hat gegen Hauseingangstüren getreten. Dabei ging auch ein Glaseinsatz zu Bruch. Er wurde noch in der Nähe vom Tatort angetroffen und festgenommen.

Gegen 13:50 Uhr fiel der Mann auf, als er in der Kriegerstraße gegen mehrere Haustüren trat. Dabei zerbrach an einem Wohngebäude die Verglasung einer Hauseingangstür. Anschließend zog der 25-Jährige durch die Dessauerstraße, Derfflingerstraße und Seydlitzstraße. Auch dort trat er gegen die Haustüren und betrat die Mehrfamilienhäuser, sofern sich die Eingangstür durch den Tritt öffnete. Er wurde schließlich in der Isernhagener Straße von alarmierten Polizeikräften in einem Hinterhof angetroffen und festgenommen.

Gegen den mutmaßlichen Täter wurde ein Strafverfahren wegen Sachbeschädigung eingeleitet. Eine Atemalkoholmessung ergab einen Wert von 2,1 Promille. Er wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen.

Polizei im Einsatz

Zwei Schwerverletzte nach Verkehrsunfall auf der Kreisstraße (K) 221

10. Juni 2020/in Polizei

HANNOVER / RONNENBERG (ots). Am Mittwoch, 10.06.2020, gegen 17:00 Uhr sind zwei Pkw-Insassen bei einem Verkehrsunfall auf der K 221 zwischen Devese (Hemmingen) und Ronnenberg schwer verletzt worden.

Nach bisherigen Erkenntnissen war ein 84-Jähriger mit seinem Volvo 240GL (Beifahrerin: 81 Jahre) auf der K 221, von Devese kommend, in Richtung Ronnenberg unterwegs. Nach einer Rechtskurve beabsichtige der Senior, nach links auf einen Feldweg abzubiegen. Ein 25-jähriger fuhr mit seinem Seat Leon (Beifahrerin: 36 Jahre) hinter den beiden Senioren und setzte gerade trotz durchgezogener Fahrbahnmarkierung zum Überholen an. Als der Volvo-Fahrer gerade nach links lenkte, stieß der Seat mit seiner rechten Front gegen die linke Front des Volvos. Der Volvo wurde nach rechts gedrückt und blieb noch auf der Straße stehen. Der Seat Leon wurde nach links geschleudert und prallte gegen einen Baum.

Bei der Kollision wurden die Seat-Insassen schwer verletzt – bei der 36-Jährigen bestand kurzzeitig Lebensgefahr. Die beiden Senioren blieben unverletzt – sie kamen dennoch vorsorglich in eine Klinik. Der 25-Jährige wurde ebenfalls mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus transportiert. Die 36-jährige Beifahrerin wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen.

Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten wurde die K 221 voll gesperrt. Der Verkehrsunfalldienst schätzt den entstandenen Schaden auf circa 16.000 Euro. Die Beamten suchen nach Zeugen, die Hinweise zum Unfall geben können. Diese nimmt der Verkehrsunfalldienst unter der Rufnummer 0511 109-1888 entgegen.

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