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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Ärmelabzeichen Zoll

Zoll Hannover beschlagnahmt bei Kontrollen von Shisha-Bars 92 Kilogramm unversteuerte Tabakwaren

28. September 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Beamte des Hauptzollamts Hannover kontrollierten am vergangenen Mittwoch drei Shisha-Bars im Stadtgebiet von Hannover und beschlagnahmten in diesem Zuge unversteuerten Wasserpfeifentabak sowie Dampfsteine mit einem Gesamtgewicht von 92 Kilogramm. Die Betreiber erwartet nun ein Strafverfahren.

Im Rahmen der Steueraufsicht überprüften die Zöllner am Mittwochabend drei Shisha-Bars im Stadtgebiet von Hannover.

Bei den Kontrollen stellten die Einsatzkräfte in allen drei Bars Wasserpfeifentabak und Ersatzprodukte wie Dampfsteine ohne deutsche Steuerbanderole fest. Der Steuerschaden beläuft sich insgesamt auf über 3.000 Euro.

Auch ein im Hinterhof einer Bar abgeparktes Fahrzeug weckte das Interesse der Beamten. Durch die Heckscheibe konnten auf der Ladefläche unter einer Decke Tabakdosen entdeckt werden. Nachdem die Zöllner den PKW genauer unter die Lupe nahmen, stellten sie schließlich 47 Kilogramm unversteuerten Wasserpfeifentabak fest.

„Es ist allgemein bekannt, dass der Zoll regelmäßig Shisha-Bars kontrolliert. Manche Betreiber sind daher besonders einfallsreich und versuchen den unversteuerten Tabak in umliegenden Fahrzeugen zu deponieren. Meine Kolleginnen und Kollegen hatten jedoch den richtigen Riecher und sind fündig geworden.“, so Nils Haustein, Pressesprecher des Hauptzollamts Hannover.

Gegen die Betreiber wurden Strafverfahren eingeleitet. Der Wasserpfeifentabak und die Dampfsteine wurden beschlagnahmt.

Wasserpfeifentabak unterliegt in der Bundesrepublik Deutschland der Tabaksteuer.

Neben herkömmlichem Wasserpfeifentabak sind auch diverse Ersatzprodukte (z.B. Dampfsteine) für Wasserpfeifentabak, die zum Konsum in einer Wasserpfeife vorgesehen sind, auf dem freien Markt erhältlich.

Tabaksteuerrechtlich sind diese Produkte dem Rauchtabak gleichgestellte Erzeugnisse und damit steuerpflichtig.

#polizei110: Polizei Hannover twittert live aus Notrufzentrale – POL twittert

#polizei110: Polizei Hannover twittert live aus Notrufzentrale

28. September 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Ruhestörungen, Unfälle, Tierrettungen – Die Polizei wird zu den unterschiedlichsten Einsatzanlässen gerufen. Um der Bevölkerung Einblicke in das tägliche Einsatzgeschehen zu bieten, twittert das Social Media Team der Polizeidirektion Hannover am Freitag, dem 01.10.2021 aus der Lage- und Führungszentrale. Damit beteiligt sich die Behörde an einem bundesweiten Twitter-Marathon.

Angelehnt an die Notrufnummer 110 twittern am 1.10. Polizeibehörden aus dem gesamten Bundesgebiet zu Einsätzen in ihrem jeweiligen Zuständigkeitsbereich. Unter dem gemeinsamen Hashtag #polizei110 berichten auch die niedersächsischen Polizeibehörden von ausgewählten kuriosen, herausragenden sowie ganz alltäglichen Einsätzen der Polizei.

Die Aktion ist angelehnt an den Europäischen Tag des Notrufs am 11.2., an dem in der Vergangenheit bereits Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben aus ihrer jeweiligen Notrufzentrale getwittert haben.

Die Polizeidirektion Hannover wird auf ihrem Account @Polizei_H unter dem zusätzlichen Hashtag #h110 in der Zeit von 11:00 bis in die Abendstunden rund um den Twitter-Marathon online sein. In dieser Zeit steht auch die Pressestelle unter 0511 109-1045 für Medienanfragen bezüglich des hannoverschen Twitter-Marathons zur Verfügung.

Streifenwagen mit Blaulicht

Motorroller kollidiert am Mittellandkanal mit entgegenkommendem Pedelecfahrer

26. September 2021/in Polizei

HANNOVER (ots).  Beim Zusammenstoß zwischen einem Motorrollerfahrer und einem Mann auf einem Pedelec sind am Freitag, 24.09.2021, am Mittellandkanal im hannoverschen Stadtteil Groß-Buchholz zwei Menschen leicht verletzt worden. Der Rollerfahrer war im berauschten Zustand unterwegs. Die Polizei sucht Zeugen des Unfalls.

Nach ersten Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover befuhr ein 43-Jähriger mit seinem Pedelec in Begleitung seines vier Jahre alten Sohnes einen Schotterweg, der parallel zum Nottelmannufer am Mittellandkanal verläuft. Der Privatweg ist lediglich für die Nutzung durch Fußgänger und Radfahrer sowie auf eigene Gefahr freigegeben.

Gegen 14:45 Uhr kam den beiden nahe der Auffahrt zum Gehaplatz aus westlicher Richtung ein 51-Jähriger auf einem Motorroller der Marke Piaggio entgegen. Als sich alle drei auf gleicher Höhe befanden, stießen die beiden Männer zusammen. In der Folge kamen der 43-Jährige und dessen Sohn zu Fall. Dabei verletzten sich die beiden leicht. Ein Rettungswagen brachte den 43-Jährigen zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus, während sich die über den Unfall informierte und an die Unfallstelle geeilte Mutter um den Vierjährigen kümmerte.

Im Rahmen der Unfallaufnahme stellten die Beamten fest, dass der Fahrer des Motorrollers keine Fahrerlaubnis besaß. Zudem räumte der Mann gegenüber den Einsatzkräften ein, am Vorabend einen Joint geraucht zu haben. Ein durchgeführter Drogenschnelltest fiel entsprechend positiv aus. Daraufhin wurde eine Blutprobe entnommen.

Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden.

Symbolbild Kriminalpolizei

Polizei fasst mutmaßliche Drogenhändler

24. September 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Zur aktiven Bekämpfung des Drogenhandels und zur Stärkung des Sicherheitsempfindens der Bevölkerung führt die Polizei regelmäßig Schwerpunktkontrollen in der hannoverschen Innenstadt durch. Bei entsprechenden Maßnahmen in der Nacht zu Freitag, 24.09.2021, konnten mehrere mutmaßliche Drogenhändler gefasst werden.

Seit Donnerstagabend, 23.09.2021, haben Einsatzkräfte der Polizeistation Raschplatz mit Unterstützung von auf Betäubungsmittel spezialisierten Ermittlern der Polizeidirektion Hannover intensive Kontrollen in der hannoverschen Innenstadt durchgeführt. Mehrere Tatverdächtige wurden beschleunigten Verfahren zugeführt. Zwei Personen wurden von einem Haftrichter in Untersuchungshaft geschickt.

Um 19:40 Uhr bemerkten die Einsatzkräfte, wie ein 26-Jähriger auf dem Steintorplatz einem 20-Jährigen eine geringe Menge Kokain verkaufte. Beim Versuch, den Kunden nach dem Drogengeschäft zu überprüfen, ergriff dieser die Flucht und warf dabei die Drogen weg. Nach einer kurzzeitigen Verfolgung konnte der Mann durch die Polizei gestoppt und vorläufig festgenommen werden. Nach Abschluss der Maßnahmen kam er wieder frei.

Gegen 20:00 Uhr trat der 26 Jahre alte Drogenhändler vom Steintor erneut in Erscheinung, als er einem 37-Jährigen ebenfalls Kokain verkaufte. Die Drogen können bei der Überprüfung des Kunden beschlagnahmt werden.

Nur fünf Minuten später wird der mutmaßliche Drogenhändler auf dem Steintorplatz festgenommen, nachdem er versuchte, einem zivilen Polizeibeamten Kokain zu verkaufen. Bei der Durchsuchung des Mannes stießen die Einsatzkräfte auf 200 Euro mutmaßliches Dealgeld sowie eine geringe Menge Marihuana. Beides wurde beschlagnahmt. Ein Haftrichter ordnete am Freitag gegen den Mann Untersuchungshaft an.

Um 22:55 Uhr bemerkten die Einsatzkräfte an der U-Bahnstation Steintor einen 34-Jährigen, der einer 50-Jährigen zwei Kokainkugeln verkaufte. Die Drogen wurden bei den anschließenden Maßnahmen gefunden und beschlagnahmt, zudem nahmen die Beamten den mutmaßlichen Drogenhändler vorläufig fest. Die 50-Jährige erschien wenig später wieder am Steintor, um Drogen zu kaufen. Erneut wurden Betäubungsmittel beschlagnahmt.

Gegen 0:10 Uhr erschien die 50-Jährige erneut am Steintor, um von einem 26-Jährigen Kokain zu kaufen. Die Drogen wurden erneut beschlagnahmt und der Tatverdächtige vorläufig festgenommen. Bei ihm wurde eine geringe Menge Bargeld gefunden und beschlagnahmt.

Um 0:45 Uhr beobachteten die Einsatzkräfte auf der Verteilerebene der Bahnstation zwei 21-Jährige, wie sie gemeinschaftlich an mindestens acht Personen Kokain verkauften. Ein 42 Jahre alter Kunde konnte kontrolliert werden. Dabei aufgefundene Drogen wurden beschlagnahmt. Darüber hinaus nahmen die Beamten die beiden Tatverdächtigen vorläufig fest. Im Rahmen der Festnahme versuchte einer der Männer zu flüchten, was mittels einfacher körperlicher Gewalt seitens der Polizei verhindert wurde. Bei den beiden 21-Jährigen wurden mehr als 600 Euro mutmaßliches Dealgeld gefunden und beschlagnahmt.

Sowohl die beiden 21-Jährigen als auch die beiden 26 und 34 Jahre alten Tatverdächtigen wurden am Freitag beschleunigten Verfahren zugeführt. Die Männer erhielten Strafen zwischen 50 und 140 Tagessätzen zu jeweils 10 Euro. Zwei der vier Männer bekamen zusätzlich einen Abschiebehaftbefehl.

Die Polizei zog eine positive Bilanz des Einsatzes: Neben den genannten Verfahren wurden Kokain und Marihuana sowie fast 1.000 Euro mutmaßliches Dealgeld beschlagnahmt.

Hannover-Bothfeld: Streitigkeiten eskalieren – Sutelstrasse Auseinandersetzung© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Hannover-Bothfeld: Streitigkeiten eskalieren

24. September 2021/in Polizei

HANNOVER (ots).Am Donnerstagabend, 23.09.2021, ist ein Streit auf offener Straße zwischen zwei Männern eskaliert. Nach einer zunächst verbalen Auseinandersetzung gingen beide mit einem Messer und einem Hammer aufeinander los. Ein 42-Jähriger erlitt leichte Verletzungen.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Polizeikommissariats Hannover-Lahe gerieten gegen 17:30 Uhr zwei untereinander bekannte Männer im Alter von 31 und 42 Jahren an der Sutelstraße in verbale Streitigkeiten. Während des Konflikts zog der 31-Jährige ein Messer, während der 42-Jährige einen Hammer aus seinem Auto der Marke Ford holte. Im Anschluss gingen die beiden aufeinander los. Zeugen schritten ein, um die Streitparteien voneinander trennen. Zeitgleich wählten weitere Zeugen den Polizeinotruf. Der 42-Jährige erlitt durch das Messer leichte Verletzungen und kam mit einem Rettungswagen für eine weitere Untersuchung in ein Krankenhaus. Für die Ermittlungen am Tatort wurde die Sutelstraße für etwa eine Stunde gesperrt.

Die Polizei hat Ermittlungen wegen wechselseitiger gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden beide mutmaßlichen Täter entlassen.

Rettungshubschrauber im Einsatz© Bernd Günther

Bundesstraße (B) 3: Verkehrsunfall durch einen Krankheitsfall

23. September 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Donnerstag, 23.09.2021, ist ein 71-jähriger Autofahrer in eine Mittelschutzplanke auf der B 3 zwischen Otze und Schillerslage gefahren. Der Fahrer verlor krankheitsbedingt die Kontrolle über sein Fahrzeug. Er verstarb noch am Unfallort.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover befuhr ein 71-Jähriger gegen 11:50 Uhr die B 3 in Richtung Hannover. Aufgrund eines Krankheitsfalles verlor er die Kontrolle über den Pkw. In der Folge fuhr der 71-Jährige zwischen den Ortschaften Otze und Schillerslage mit seinem KIA Venga in die linke Mittelschutzplanke. Im Auto befand sich ebenfalls eine 75-Jährige als Beifahrerin. Sie blieb unverletzt. Die Reanimationsversuche durch Rettungskräfte blieben erfolglos. Der Mann verstarb noch vor Ort.

Im Einsatz war auch ein Rettungshubschrauber. Für die Unfallaufnahme und die Rettungsmaßnahmen musste die B 3 in Richtung Hannover für etwa zwei Stunden gesperrt werden. Den Gesamtschaden beziffert die Polizei auf etwa 6000 Euro.

Langenhagen: Auto gerät in den Gegenverkehr und kollidiert mit Linienbus und Pkw – VU Bus 21 09 22© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Langenhagen: Auto gerät in den Gegenverkehr und kollidiert mit Linienbus und Pkw

22. September 2021/in Region Hannover, Polizei

HANNOVER / LANGENHAGEN (ots). Bei der Kollision eines Pkw mit einem Linienbus und einem weiteren Auto sind am Mittwochmorgen, 22.09.2021, nahe Langenhagen insgesamt vier Beteiligte verletzt worden. Vermutlich aufgrund eines Krankheitsfalls war ein 61-Jähriger mit seinem Wagen in den Gegenverkehr geraten.

Nach ersten Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover war der 61-Jährige mit seinem VW am Mittwochmorgen auf der Landesstraße 380 in Fahrtrichtung Langenhagen unterwegs. Vermutlich aufgrund eines plötzlichen Krankheitsfall verlor der Mann gegen 06:30 Uhr die Kontrolle über sein Auto, das dann von seinem Fahrstreifen abkam und in den Gegenverkehr geriet. Der Passat touchierte in der Folge zunächst einen Linienbus mit drei Fahrgästen an Bord. Im weiteren Verlauf schleuderte der VW noch gegen einen Seat Leon, der hinter dem Bus fuhr.

Langenhagen: Auto gerät in den Gegenverkehr und kollidiert mit Linienbus und Pkw – BGPress 3891

Am Mittwochmorgen kam es auf der L380 zwischen Resse und Engelbostel zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Linienbus und zwei PKW. Es wurden vier Personen verletzt. © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Bei der Kollision wurde der 60-Jährige leicht verletzt. Aufgrund des plötzlichen Krankheitsfalls kam er jedoch zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus. Auch die 32 Jahre alte Busfahrerin sowie der 43 Jahre alte Fahrer des Seat und dessen 44 Jahre alte Beifahrerin erlitten leichte Verletzungen. Aufgrund der ersten Meldungen war ein Großaufgebot an Rettungskräften an die Unfallstelle geeilt. Zudem kam es wegen der zeitweiligen Sperrung der Unfallstelle zu Verkehrsbehinderungen.

Laut Polizei beläuft sich der entstandene Schaden auf eine Summe im mittleren fünfstelligen Bereich.

Ein Streifenwagen im Einsatz

Versuchter schwerer Raub an Haltestelle in Hannover-Kirchrode

21. September 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). An der Haltestelle „Tiergarten“ in Hannover-Kirchrode hat am Montagmittag, 20.09.2021, ein derzeit unbekannter Täter versucht, einen Jugendlichen auszurauben. Nachdem der Täter ihn mit einem spitzen Gegenstand verletzt hatte, floh er ohne Diebesgut. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Hinweise zur Tat.

Nach derzeitigen Erkenntnissen des Polizeikommissariats Hannover-Döhren stieg der 19-Jährige am Montag, 20.09.2021, gegen 13:30 Uhr aus dem Bus der Linie 800 an der Haltestelle „Tiergarten“ in Hannover-Kirchrode.

Als er die Straße an der Ampel Tiergartenstraße/Ecke Jöhrensstraße überqueren wollte, wurde er von einem Unbekannten aufgefordert, ihm sein Handy, Geld und Kopfhörer zu geben. Dabei habe ihn der Täter mit einem spitzen Gegenstand mit grünem Griff bedroht.

Nachdem der Jugendliche den Räuber weggestoßen hatte, stach dieser mit dem Gegenstand in Richtung des 19-Jährigen und verletzte ihn dabei am Oberschenkel. Anschließend flüchtete der Täter mit einem E-Scooter in Richtung Kleefeld. Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief negativ.

Der Gesuchte ist ca. 1,90 m groß, hatte zum Zeitpunkt der Tat lockiges Haar und einen Vollbart. Zudem war er mit einer blauen Jacke der Marke „Tommy Hilfiger“ und einer hellen Bluejeans bekleidet. Das Alter wird auf Mitte 20 geschätzt.

Die Polizei sucht Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben und/oder Hinweise zum flüchtigen Täter machen können. Sie werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Hannover-Döhren unter der Telefonnummer 0511 109-3617 zu melden.

53-jährige Prostituierte tot in Hannover-Stöcken aufgefunden – BGPress 3767© Bernd Günther / BG-PRESS.de

53-jährige Prostituierte tot in Hannover-Stöcken aufgefunden

20. September 2021/in Hannover, Polizei

Hannover (bg). In der Flemesstraße im Stadtteil Hannover-Stöcken wurde gestern Abend (19.09.21) gegen 22:35 Uhr von einem Nachbarn eine 53-jährige Prostituierte in ihrer Wohnung tot aufgefunden.

Nach Angaben der Polizeisprecherin hatte die Frau ihre Mietwohnung als Wohnungsbordell genutzt. Der Nachbar alarmierte die Polizei und Rettungskräfte, die der Frau allerdings nicht mehr helfen konnten. Die Frau lag gefesselt am Boden und lebte nicht mehr.

Die Kriminalpolizei Hannover untersucht derzeit den Tatort nach Spuren, da von einer Gewalteinwirkung durch fremde Kräfte ausgegangen werden muss.

Die Hintergründe der Tat sind noch gänzlich unklar und Bestandteil der Ermittlungen.

Ergänzung Pressemitteilung der Polizei (ots) vom 20.09.2021 und 24.09.2021

Am Sonntagabend, 19.09.2021, ist eine Frau in ihrer Wohnung durch einen Nachbarn tot aufgefunden worden. Die Gesamtumstände vom Auffinden der Leiche lassen auf eine Fremdeinwirkung schließen.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Kriminaldauerdienstes Hannover alarmierte ein 46-Jähriger Mann gegen 22:30 Uhr an der Flemesstraße den Polizeinotruf. Er hatte seine 53-jährige Nachbarin leblos und gefesselt in ihrer Wohnung aufgefunden. Die Frau hatte nach bisherigen Ermittlungsstand in dem Mehrfamilienhaus ein Wohnungsbordell betrieben. Der Kriminaldauerdienst übernahm die Spurensuche in der Wohnung. Der Leichnam wurde am Vormittag des 20.09.2021 von einem Bestattungsunternehmen zur rechtsmedizinischen Untersuchung gebracht. Die Todessursache und der Zeitpunkt des Todes ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen. Das letzte Lebenszeichen gab es von der 53-Jährigen am Abend des 19.09.2021. Bislang konnte kein Täter ermittelt werden.

Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts eines Tötungsdeliktes. Zeugen, die Hinweise zu verdächtigen Personen in der Flemesstraße am 19.09.2021 zwischen 18:00 Uhr und 23:00 Uhr geben können, werden gebeten sich unter der Rufnummer 0511 109-5555 zu melden.

Hannover (ots) – Am Sonntagabend, 19.09.2021, ist eine 53-Jährige Frau gefesselt und leblos in ihrer Wohnung in Hannover-Stöcken an der Flemesstraße aufgefunden worden. Die Polizei hat einen Tatverdächtigen gefasst. Die Ermittler der eingerichteten Mordkommission „Flemes“ haben am Donnerstag, 23.09.2021, einen 25-jährigen Tatverdächtigen im Bereich Hildesheim festnehmen können. Der mutmaßliche Täter wurde am Freitag, 24.09.2021, einem Haftrichter vorgeführt und kam anschließend in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen dauern an.

Rangierunfall mit erheblichem Sachschaden im Bereich Pferdeturm – Unimog Unfall DB

Rangierunfall mit erheblichem Sachschaden im Bereich Pferdeturm

19. September 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Am späten Vormittag ereignete sich heute ein Rangierunfall im Abstellbereich der Deutschen Bahn am Pferdeturm. Der Sachschaden liegt vermutlich weit über 600.000 Euro.

Ein ferngesteuerter Unimog rangierte einen abgestellten InterCity. Der Fahrer saß im Führerstand des IC hinter dem Unimog. Dadurch konnte er die Strecke vor sich nicht richtig einsehen und übersah einen abgestellten Intercity-Express. Der Zugverband fuhr gegen den ICE und der Unimog wurde zusammengestaucht. Nicht nur der Triebkopf des ICE wurde beschädigt, sondern der gesamte Zug gegen einen Prellbock geschoben.

Der Rangierer erlitt einen Schock und wurde ärztlich betreut. Die Bundespolizei ermittelt wegen der Gefährdung des Bahnverkehrs.

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