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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Symbolbild Kriminalpolizei

Schlag gegen Geldautomatensprenger

30. September 2021/in Polizei

OSNABRÜCK / UTRECHT (ots). Sprengungen von Geldautomaten beschäftigen seit geraumer Zeit Justiz- und Polizeibehörden in ganz Deutschland und darüber hinaus. Auch im Dreiländereck Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und dem Königreich der Niederlande ist das Thema nach wie vor aktuell.

Jetzt gelang einer gemeinsamen Ermittlungsgruppe aus Staatsanwaltschaft und Zentraler Kriminalinspektion Osnabrück auf deutscher Seite sowie Staatsanwaltschaft und Polizei Utrecht auf niederländischer Seite, nach eineinhalbjähriger Ermittlungsarbeit, ein empfindlicher Schlag gegen die Geldautomatensprenger-Szene. Am Dienstag (28.09.21) fand in diesem Zusammenhang eine groß angelegte Durchsuchungsaktion in den Niederlanden – im Dreieck Amsterdam, Utrecht und Den Haag – statt. Unterstützt wurden die deutschen und niederländischen Ermittler dabei durch die EU-Organisationen Eurojust und Europol aus Den Haag und der niederländischen Polizei.

Bei den sieben Durchsuchungen konnten drei Tatverdächtige festgenommen werden. Die drei Männer befinden sich derzeit in Untersuchungshaft in den Niederlanden und sollen nach Deutschland ausgeliefert werden. Insgesamt befinden sich im Zusammenhang mit dem Verfahrenskomplex neun Beschuldigte in Untersuchungshaft. Erstmals gelang es den Ermittlern, auch in die Strukturen der Organisations- und Logistikebene solcher Tätergruppierungen einzudringen.

Über 20 elektronische Kommunikationsgeräte, zahlreiche Datenträger und Speichermedien, Täterbekleidung, Tatwerkzeug und Tatmittel, darunter ein Fahrzeug und Sprengutensilien, konnten u.a. im Rahmen der Durchsuchungen aufgefunden werden. Auch eine Geldzählmaschine, 3.500 Euro Bargeld sowie ein mobiles Blaulicht stellten die Beamten sicher. Die Ermittler erhoffen sich durch die festgestellten Beweismittel unter anderem weitere Hinweise im Hinblick auf die Zuordnung weiterer Taten, strukturelle Verflechtungen der Kriminellen, Auftraggeber und Hintermänner sowie Hinweise auf den Verbleib der Beute.

Michael Maßmann, Präsident der Polizeidirektion Osnabrück, sagte zum Erfolg: „Die grenzüberschreitende Ermittlungsarbeit hat hervorragend geklappt. Das ist ein empfindlicher Schlag gegen die internationale Geldautomatensprenger-Szene und ihre kriminellen Machenschaften. Erstmals sind wir durch unsere Ermittlungen an die Organisatoren und Logistiker herangekommen. Wir sind unserem Ziel, die kriminellen Strukturen aufzuhellen und zu zerschlagen, ein sehr großes Stück nähergekommen. Wir bleiben dran und lassen nicht locker. Ich sage aber auch: Wir müssen den Tätern generell die Anreize zu solchen Taten nehmen. Das kann neben intensiver Präventions- und Ermittlungsarbeit nur gelingen, wenn die Banken ihre Sicherheitsvorkehrungen und Standards optimieren – und zwar flächendeckend. Andere Staaten wie die Niederlande machen es bereits vor.“

Auch Bernard Südbeck, Leitender Oberstaatsanwalt der Staatsanwaltschaft Osnabrück, zeigte sich sehr erfreut über das Ergebnis der bisherigen Ermittlungen. „Die intensiven gemeinsamen Ermittlungen von Staatsanwaltschaften und Polizeien zweier europäischer Nachbarländer unter Beteiligung europäischer Organisation wie Eurojust und Europol zeigen deutlich, wie effektive grenzüberschreitende Ermittlungsarbeit und Strafverfolgung heute aussehen kann. Der Erfolg belegt zugleich, dass wir mit der bei der Staatsanwaltschaft Osnabrück angesiedelten und für die hiesigen Ermittlungen zuständigen Zentralstelle zur Bekämpfung organisierter Bandenkriminalität ein wertvolles und effizientes Werkzeug im Kampf gegen die Schwerstkriminalität zur Verfügung haben“, so Südbeck.

Gemeinsam ermittelten die Strafverfolgungsbehörden beider Länder über gut eineinhalb Jahre verdeckt gegen verschiedene Täterbanden mit wechselseitigen Beziehungen. Insgesamt konnten 23 Beschuldigte ermittelt werden. Den Tätern werden bundesweit 15 Geldausgabeautomatensprengungen vorgeworfen. Durch die Sprengungen entstand ein hoher Vermögensschaden. Die Sachschäden sind so erheblich, dass sie in die Millionen gehen. Die Sprengungen ereigneten sich allesamt im Jahr 2020 in sechs Bundesländern – vom hohen Norden bis tief in den Südens Deutschlands. Die betroffenen Städte waren Selfkant, Köln, Aachen, Düsseldorf, Herzogenrath, Wachtendonk, Geldern, Alpen (Nordrhein-Westfallen), Itterbeck, Schüttorf (Niedersachsen), zwei Taten in Plochingen (Baden-Württemberg), Zeitz (Sachsen-Anhalt), Elmshorn (Schleswig-Holstein), und Nittenau (Bayern).

Im Februar 2020 begannen die Ermittlungen der Osnabrücker Strafverfolgungsbehörden gegen eine Tätergruppierung aus Utrecht wegen des Verdachts der Vorbereitung einer Sprengstoffexplosion sowie Verabredung zum Verbrechen. Ein 29-jähriger Beschuldigter bestellte bei einer im Osnabrücker Raum ansässigen Firma unter dem Vorwand der künstlerischen Nutzung Geldautomaten in die Niederlande. Die Staatsanwaltschaft Osnabrück sah aufgrund weiterer Unregelmäßigkeiten in dem Bestellvorgang einen strafbaren Bezug zum Phänomen der Sprengung von Geldautomaten. Die Ermittler sollten Recht behalten. Unmittelbar nach Auslieferung des Geldautomaten konnten erste Hinweise erlangt werden, die den Verdacht bestätigten. Der Geldautomat wurde von dem 29-jährigen Besteller und einem 24-jährigen Beschuldigten genutzt, um die Sprengung von Geldautomaten unter anderem im Bundesgebiet zu trainieren. Da sich der Schwerpunkt der Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Osnabrück in den Niederlanden befand, bildeten beide Länder unter Beteiligung von Eurojust und Europol eine gemeinsame Ermittlungs-gruppe. Im Laufe der Ermittlungen konnten eine Vielzahl an Informationen über die Tätergruppierungen und Strukturen erhoben werden, die auch nach Abschluss dieser Ermittlungen wichtig für zukünftige Ermittlungsverfahren und die Kriminalprävention im diesem Deliktsfeld sind. So konnte ermittelt werden, dass die Tätergruppierungen ein Trainingszentrum in Utrecht eingerichtet hatten, in dem an verschiedenen Geldausgabegeräten Sprengungen getestet wurden. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse konnten dann bei Tatausführungen in Deutschland angewandt werden. Eine wesentliche Erkenntnis für die Ermittlungsbehörden war dabei, dass Geldausgabegeräte durch die Gruppierungen in Deutschland zu Testzwecken angekauft werden.

Darüber hinaus konnten wichtige Erkenntnisse über Aufbau und Zusammensetzung der Tätergruppierungen gewonnen werden. Neben personellen und hierarchischen Verbindungen konnte herausgearbeitet werden, dass diese Gruppierungen nicht nur im Deliktsfeld der Eigentumskriminalität aktiv waren. Bei den Tatausführungen kam häufig Festsprengstoff zum Einsatz. Zudem konnte nachgewiesen werden, dass die Gruppierungen verschlüsselte Smartphones zur Kommunikation nutzten. Darüber hinaus kamen oftmals hochmotorisierte Fahrzeuge zum Einsatz. Die festgestellten Indikatoren untermauern, dass es sich bei den Tätergruppierungen um solche aus der Organisierten Kriminalität handelt, deren Handeln einzig und allein auf die Steigerung illegalen Profits ausgelegt war. Die Ermittlungen dauern an.

414 Geldausgabeautomatensprengungen wurden im Jahre 2020 in Deutschland begangen – eine deutliche Zunahme um rund 19 % im Vergleich zum Vorjahr. Nach dem Lagebild des Bundeskriminalamts 2020 stammten etwa 2/3 sämtlicher Tatverdächtigen aus den Niederlanden. Wie das BKA in seiner Pressemitteilung vom 15. Juni 2021 weiter ausführte, hatten umfangreiche Sicherungsmaßnahmen der niederländischen Banken zu einem Verdrängungseffekt geführt. Die Täter verübten vermehrt im Nachbarland Deutschland Angriffe auf Bankautomaten.

Streifenwagen mit Blaulicht

Bus während der Fahrt mit unbekanntem Gegenstand beschädigt

28. September 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Dienstag, 28.09.2021, ist ein mit Passagieren besetzter Linienbus an der Kirchröder Straße von einem unbekannten Täter mit einem bislang nicht identifizierten Gegenstand beschädigt worden. Verletzt wurde niemand. Die Polizei sucht Zeugen der Tat und bittet die Bevölkerung um Mithilfe.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Polizeikommissariats Südstadt war der Bus der Linie 123 gegen 12:20 Uhr an der Kirchröder Straße in Richtung Tiergartenstraße unterwegs. Während der Fahrt auf Höhe der Haltestelle Annastift nahmen eine Busfahrerin und ein Fahrgast einen lauten Knall wahr. Die Busfahrerin stoppte den Bus umgehend. Beim Nachschauen stellte sie fest, dass die Seitenscheibe des Busses komplett gesplittert war. Im mittleren Bereich war ein Loch mit 1,5 Zentimeter Durchmesser zu sehen. Bei dem Vorfall wurden weder die Busfahrerin noch die zwei Fahrgäste verletzt.

Die Polizei hat umgehend die Ermittlungen eingeleitet. Zeugen, die Hinweise zum Täter oder Tatgeschehen geben können, werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Südstadt unter der Telefonnummer 0511 109-3215 zu melden.

Symbolbild Kriminalpolizei

Zweiter Tatverdächtiger zum Tötungsdelikt in Hannover-Stöcken festgenommen

28. September 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Am 19.09.2021 ist eine 53 Jahre alte Frau gefesselt und leblos in ihrer Wohnung an der Flemesstraße im hannoverschen Stadtteil Stöcken gefunden worden. Am Dienstag, 28.09.2021, nahmen die Ermittler den zweiten mutmaßlichen Täter zu dem Tötungsdelikt fest. Der 35-Jährige konnte im Raum Hildesheim gefasst werden. Die Ermittlungen dauern an. 

Die ursprüngliche Meldung finden Sie hier: 53-jährige Prostituierte tot in Hannover-Stöcken aufgefunden

Streifenwagen mit Blaulicht

Zeugenaufruf: Männliches Trio überfällt Tankstelle

28. September 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Montag, 27.09.2021, haben drei Männer eine Tankstelle im hannoverschen Stadtteil Vahrenheide überfallen. Sie bedrohten einen 20-jährigen Angestellten mit Waffen und erlangten so den Kasseninhalt. Mit der Beute flüchteten sie zu Fuß in Richtung Sahlkamp. Nun sucht die Polizei Zeugen.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Zentralen Kriminaldienstes Hannover betraten drei maskierte Männer gegen 21:35 Uhr eine Tankstelle in der Straße Sahlkamp. Zwei von ihnen gingen zum Kassentresen und richteten Schusswaffen auf den 20-jährigen Mitarbeiter der Tankstelle. Der dritte Täter begab sich zum Kassierer und zwang ihn mit einem Messer zum Öffnen der Kasse. Schließlich flüchteten die Männer mit einer vierstelligen Summe Geld und Tabakwaren zu Fuß in Richtung des Stadtteils Sahlkamp. Der 20-Jährige blieb unverletzt.

Nach Zeugenangaben haben alle drei Täter eine sehr schlanke Statur. Ihr Alter wird auf etwa 20 Jahre geschätzt. Auf dem Kopf trugen alle drei schwarze Skimasken und eine Kapuze. Des Weiteren hatten alle Täter Handschuhe an.

Der erste Täter war etwa 1,80 Meter groß, er trug eine dunkle Jacke und führte das Messer mit. Seine 1,80 Meter und 1,70 Meter großen Komplizen trugen ebenfalls dunkle Kleidung und hatten Schusswaffen dabei.

Die Polizei ermittelt nun wegen eines schweren Raubes. Zeugen, die Hinweise zu den Tätern oder zur Tat geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Rufnummer 0511 109-5555 zu melden.

Ärmelabzeichen Zoll

Zoll Hannover beschlagnahmt bei Kontrollen von Shisha-Bars 92 Kilogramm unversteuerte Tabakwaren

28. September 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Beamte des Hauptzollamts Hannover kontrollierten am vergangenen Mittwoch drei Shisha-Bars im Stadtgebiet von Hannover und beschlagnahmten in diesem Zuge unversteuerten Wasserpfeifentabak sowie Dampfsteine mit einem Gesamtgewicht von 92 Kilogramm. Die Betreiber erwartet nun ein Strafverfahren.

Im Rahmen der Steueraufsicht überprüften die Zöllner am Mittwochabend drei Shisha-Bars im Stadtgebiet von Hannover.

Bei den Kontrollen stellten die Einsatzkräfte in allen drei Bars Wasserpfeifentabak und Ersatzprodukte wie Dampfsteine ohne deutsche Steuerbanderole fest. Der Steuerschaden beläuft sich insgesamt auf über 3.000 Euro.

Auch ein im Hinterhof einer Bar abgeparktes Fahrzeug weckte das Interesse der Beamten. Durch die Heckscheibe konnten auf der Ladefläche unter einer Decke Tabakdosen entdeckt werden. Nachdem die Zöllner den PKW genauer unter die Lupe nahmen, stellten sie schließlich 47 Kilogramm unversteuerten Wasserpfeifentabak fest.

„Es ist allgemein bekannt, dass der Zoll regelmäßig Shisha-Bars kontrolliert. Manche Betreiber sind daher besonders einfallsreich und versuchen den unversteuerten Tabak in umliegenden Fahrzeugen zu deponieren. Meine Kolleginnen und Kollegen hatten jedoch den richtigen Riecher und sind fündig geworden.“, so Nils Haustein, Pressesprecher des Hauptzollamts Hannover.

Gegen die Betreiber wurden Strafverfahren eingeleitet. Der Wasserpfeifentabak und die Dampfsteine wurden beschlagnahmt.

Wasserpfeifentabak unterliegt in der Bundesrepublik Deutschland der Tabaksteuer.

Neben herkömmlichem Wasserpfeifentabak sind auch diverse Ersatzprodukte (z.B. Dampfsteine) für Wasserpfeifentabak, die zum Konsum in einer Wasserpfeife vorgesehen sind, auf dem freien Markt erhältlich.

Tabaksteuerrechtlich sind diese Produkte dem Rauchtabak gleichgestellte Erzeugnisse und damit steuerpflichtig.

#polizei110: Polizei Hannover twittert live aus Notrufzentrale – POL twittert

#polizei110: Polizei Hannover twittert live aus Notrufzentrale

28. September 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Ruhestörungen, Unfälle, Tierrettungen – Die Polizei wird zu den unterschiedlichsten Einsatzanlässen gerufen. Um der Bevölkerung Einblicke in das tägliche Einsatzgeschehen zu bieten, twittert das Social Media Team der Polizeidirektion Hannover am Freitag, dem 01.10.2021 aus der Lage- und Führungszentrale. Damit beteiligt sich die Behörde an einem bundesweiten Twitter-Marathon.

Angelehnt an die Notrufnummer 110 twittern am 1.10. Polizeibehörden aus dem gesamten Bundesgebiet zu Einsätzen in ihrem jeweiligen Zuständigkeitsbereich. Unter dem gemeinsamen Hashtag #polizei110 berichten auch die niedersächsischen Polizeibehörden von ausgewählten kuriosen, herausragenden sowie ganz alltäglichen Einsätzen der Polizei.

Die Aktion ist angelehnt an den Europäischen Tag des Notrufs am 11.2., an dem in der Vergangenheit bereits Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben aus ihrer jeweiligen Notrufzentrale getwittert haben.

Die Polizeidirektion Hannover wird auf ihrem Account @Polizei_H unter dem zusätzlichen Hashtag #h110 in der Zeit von 11:00 bis in die Abendstunden rund um den Twitter-Marathon online sein. In dieser Zeit steht auch die Pressestelle unter 0511 109-1045 für Medienanfragen bezüglich des hannoverschen Twitter-Marathons zur Verfügung.

Streifenwagen mit Blaulicht

Motorroller kollidiert am Mittellandkanal mit entgegenkommendem Pedelecfahrer

26. September 2021/in Polizei

HANNOVER (ots).  Beim Zusammenstoß zwischen einem Motorrollerfahrer und einem Mann auf einem Pedelec sind am Freitag, 24.09.2021, am Mittellandkanal im hannoverschen Stadtteil Groß-Buchholz zwei Menschen leicht verletzt worden. Der Rollerfahrer war im berauschten Zustand unterwegs. Die Polizei sucht Zeugen des Unfalls.

Nach ersten Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover befuhr ein 43-Jähriger mit seinem Pedelec in Begleitung seines vier Jahre alten Sohnes einen Schotterweg, der parallel zum Nottelmannufer am Mittellandkanal verläuft. Der Privatweg ist lediglich für die Nutzung durch Fußgänger und Radfahrer sowie auf eigene Gefahr freigegeben.

Gegen 14:45 Uhr kam den beiden nahe der Auffahrt zum Gehaplatz aus westlicher Richtung ein 51-Jähriger auf einem Motorroller der Marke Piaggio entgegen. Als sich alle drei auf gleicher Höhe befanden, stießen die beiden Männer zusammen. In der Folge kamen der 43-Jährige und dessen Sohn zu Fall. Dabei verletzten sich die beiden leicht. Ein Rettungswagen brachte den 43-Jährigen zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus, während sich die über den Unfall informierte und an die Unfallstelle geeilte Mutter um den Vierjährigen kümmerte.

Im Rahmen der Unfallaufnahme stellten die Beamten fest, dass der Fahrer des Motorrollers keine Fahrerlaubnis besaß. Zudem räumte der Mann gegenüber den Einsatzkräften ein, am Vorabend einen Joint geraucht zu haben. Ein durchgeführter Drogenschnelltest fiel entsprechend positiv aus. Daraufhin wurde eine Blutprobe entnommen.

Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden.

Symbolbild Kriminalpolizei

Polizei fasst mutmaßliche Drogenhändler

24. September 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Zur aktiven Bekämpfung des Drogenhandels und zur Stärkung des Sicherheitsempfindens der Bevölkerung führt die Polizei regelmäßig Schwerpunktkontrollen in der hannoverschen Innenstadt durch. Bei entsprechenden Maßnahmen in der Nacht zu Freitag, 24.09.2021, konnten mehrere mutmaßliche Drogenhändler gefasst werden.

Seit Donnerstagabend, 23.09.2021, haben Einsatzkräfte der Polizeistation Raschplatz mit Unterstützung von auf Betäubungsmittel spezialisierten Ermittlern der Polizeidirektion Hannover intensive Kontrollen in der hannoverschen Innenstadt durchgeführt. Mehrere Tatverdächtige wurden beschleunigten Verfahren zugeführt. Zwei Personen wurden von einem Haftrichter in Untersuchungshaft geschickt.

Um 19:40 Uhr bemerkten die Einsatzkräfte, wie ein 26-Jähriger auf dem Steintorplatz einem 20-Jährigen eine geringe Menge Kokain verkaufte. Beim Versuch, den Kunden nach dem Drogengeschäft zu überprüfen, ergriff dieser die Flucht und warf dabei die Drogen weg. Nach einer kurzzeitigen Verfolgung konnte der Mann durch die Polizei gestoppt und vorläufig festgenommen werden. Nach Abschluss der Maßnahmen kam er wieder frei.

Gegen 20:00 Uhr trat der 26 Jahre alte Drogenhändler vom Steintor erneut in Erscheinung, als er einem 37-Jährigen ebenfalls Kokain verkaufte. Die Drogen können bei der Überprüfung des Kunden beschlagnahmt werden.

Nur fünf Minuten später wird der mutmaßliche Drogenhändler auf dem Steintorplatz festgenommen, nachdem er versuchte, einem zivilen Polizeibeamten Kokain zu verkaufen. Bei der Durchsuchung des Mannes stießen die Einsatzkräfte auf 200 Euro mutmaßliches Dealgeld sowie eine geringe Menge Marihuana. Beides wurde beschlagnahmt. Ein Haftrichter ordnete am Freitag gegen den Mann Untersuchungshaft an.

Um 22:55 Uhr bemerkten die Einsatzkräfte an der U-Bahnstation Steintor einen 34-Jährigen, der einer 50-Jährigen zwei Kokainkugeln verkaufte. Die Drogen wurden bei den anschließenden Maßnahmen gefunden und beschlagnahmt, zudem nahmen die Beamten den mutmaßlichen Drogenhändler vorläufig fest. Die 50-Jährige erschien wenig später wieder am Steintor, um Drogen zu kaufen. Erneut wurden Betäubungsmittel beschlagnahmt.

Gegen 0:10 Uhr erschien die 50-Jährige erneut am Steintor, um von einem 26-Jährigen Kokain zu kaufen. Die Drogen wurden erneut beschlagnahmt und der Tatverdächtige vorläufig festgenommen. Bei ihm wurde eine geringe Menge Bargeld gefunden und beschlagnahmt.

Um 0:45 Uhr beobachteten die Einsatzkräfte auf der Verteilerebene der Bahnstation zwei 21-Jährige, wie sie gemeinschaftlich an mindestens acht Personen Kokain verkauften. Ein 42 Jahre alter Kunde konnte kontrolliert werden. Dabei aufgefundene Drogen wurden beschlagnahmt. Darüber hinaus nahmen die Beamten die beiden Tatverdächtigen vorläufig fest. Im Rahmen der Festnahme versuchte einer der Männer zu flüchten, was mittels einfacher körperlicher Gewalt seitens der Polizei verhindert wurde. Bei den beiden 21-Jährigen wurden mehr als 600 Euro mutmaßliches Dealgeld gefunden und beschlagnahmt.

Sowohl die beiden 21-Jährigen als auch die beiden 26 und 34 Jahre alten Tatverdächtigen wurden am Freitag beschleunigten Verfahren zugeführt. Die Männer erhielten Strafen zwischen 50 und 140 Tagessätzen zu jeweils 10 Euro. Zwei der vier Männer bekamen zusätzlich einen Abschiebehaftbefehl.

Die Polizei zog eine positive Bilanz des Einsatzes: Neben den genannten Verfahren wurden Kokain und Marihuana sowie fast 1.000 Euro mutmaßliches Dealgeld beschlagnahmt.

Hannover-Bothfeld: Streitigkeiten eskalieren – Sutelstrasse Auseinandersetzung© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Hannover-Bothfeld: Streitigkeiten eskalieren

24. September 2021/in Polizei

HANNOVER (ots).Am Donnerstagabend, 23.09.2021, ist ein Streit auf offener Straße zwischen zwei Männern eskaliert. Nach einer zunächst verbalen Auseinandersetzung gingen beide mit einem Messer und einem Hammer aufeinander los. Ein 42-Jähriger erlitt leichte Verletzungen.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Polizeikommissariats Hannover-Lahe gerieten gegen 17:30 Uhr zwei untereinander bekannte Männer im Alter von 31 und 42 Jahren an der Sutelstraße in verbale Streitigkeiten. Während des Konflikts zog der 31-Jährige ein Messer, während der 42-Jährige einen Hammer aus seinem Auto der Marke Ford holte. Im Anschluss gingen die beiden aufeinander los. Zeugen schritten ein, um die Streitparteien voneinander trennen. Zeitgleich wählten weitere Zeugen den Polizeinotruf. Der 42-Jährige erlitt durch das Messer leichte Verletzungen und kam mit einem Rettungswagen für eine weitere Untersuchung in ein Krankenhaus. Für die Ermittlungen am Tatort wurde die Sutelstraße für etwa eine Stunde gesperrt.

Die Polizei hat Ermittlungen wegen wechselseitiger gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden beide mutmaßlichen Täter entlassen.

Rettungshubschrauber im Einsatz© Bernd Günther

Bundesstraße (B) 3: Verkehrsunfall durch einen Krankheitsfall

23. September 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Donnerstag, 23.09.2021, ist ein 71-jähriger Autofahrer in eine Mittelschutzplanke auf der B 3 zwischen Otze und Schillerslage gefahren. Der Fahrer verlor krankheitsbedingt die Kontrolle über sein Fahrzeug. Er verstarb noch am Unfallort.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover befuhr ein 71-Jähriger gegen 11:50 Uhr die B 3 in Richtung Hannover. Aufgrund eines Krankheitsfalles verlor er die Kontrolle über den Pkw. In der Folge fuhr der 71-Jährige zwischen den Ortschaften Otze und Schillerslage mit seinem KIA Venga in die linke Mittelschutzplanke. Im Auto befand sich ebenfalls eine 75-Jährige als Beifahrerin. Sie blieb unverletzt. Die Reanimationsversuche durch Rettungskräfte blieben erfolglos. Der Mann verstarb noch vor Ort.

Im Einsatz war auch ein Rettungshubschrauber. Für die Unfallaufnahme und die Rettungsmaßnahmen musste die B 3 in Richtung Hannover für etwa zwei Stunden gesperrt werden. Den Gesamtschaden beziffert die Polizei auf etwa 6000 Euro.

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