HANNOVER (ots). Weniger als sechs Monate nach einem tödlichen Verkehrsunfall in Hannover-Misburg sind an der Unfallstelle bauliche Veränderungen vorgenommen worden, um künftig weiteren schweren Unfällen vorzubeugen und insbesondere schwächere Verkehrsteilnehmende zu schützen. Die Änderungen gehen auf die Arbeit der Unfallkommission zurück, in der auch die Polizei mitwirkt.
Am 23.12.2020 war an der Anderter Straße im hannoverschen Stadtteil Misburg ein 73 Jahre alter Radfahrer von einem abbiegenden Lastwagen erfasst und dadurch tödlich verletzt worden. In der Folge suchte die Unfallkommission den Unfallort auf und beschloss bauliche Verbesserungen, die im Mai dieses Jahres realisiert wurden und so die Verkehrssicherheit an der Stelle deutlich erhöhen sollen.
Zu nennen ist dabei eine Reduzierung des Tempolimits von 50 Kilometern pro Stunde auf nunmehr 30 km/h. Gab es zuvor keinerlei Einschränkungen hinsichtlich des Parkens, dürfen in dem Bereich heute nur noch Pkw abgestellt werden, um Verkehrsteilnehmenden freie Sichtachsen zu geben. Darüber hinaus wurde die Radfahrerfurt, die vorher lediglich mit einer weißen gestrichelten Linie markiert war, rot eingefärbt, um motorisierte Verkehrsteilnehmende verbindlicher auf mögliche querende Radfahrende und andere Nutzer hinzuweisen.
HANNOVER (ots). Beamte des Hauptzollamts Hannover entdeckten bei einer Kontrolle auf der Rastanlage Garbsen an der Autobahn 2 im Kofferraum eines Fahrzeugs insgesamt 86 Kilogramm unversteuerten Wasserpfeifentabak. Den 37-jährigen Fahrer erwartet nun ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Steuerhehlerei.
Bei einer Kontrolle überprüften die Zöllner am Mittwochabend einen PKW der Marke Mercedes. Der 37-jährige Fahrer gab an, dass er sich auf dem Weg nach Dortmund befinden würde. Die Frage, ob verbrauchsteuerpflichtige Waren wie Zigaretten oder Alkohol mitgeführt werden, verneinte er.
Bei der anschließenden Kontrolle des Fahrzeugs entdeckten die Beamten im Kofferraum insgesamt 86 Kilogramm unversteuerten Wasserpfeifentabak verschiedener Sorten. Spontan räumte der Mann ein, den Tabak in Magdeburg gekauft zu haben.
„Ob es sich um ordnungsgemäß versteuerten Wasserpfeifentabak handelt, lässt sich bereits mittels einer einfachen Sichtkontrolle feststellen. Da Wasserpfeifentabak in Deutschland der Tabaksteuer unterliegt und der Gesetzgeber als Nachweis der Versteuerung eine deutsche Steuerbanderole vorschreibt, genügt im Regelfall bereits ein kurzer Blick, ob eine solche an der Verpackung angebracht ist.“ so Joline Kassner, Pressesprecherin des Hauptzollamts Hannover.
Insgesamt beläuft sich der Steuerschaden auf eine Summe von über 2.000 EUR. Gegen den syrischen Staatsangehörigen wurde ein Strafverfahren eingeleitet und der Wasserpfeifentabak beschlagnahmt.
Zur weiteren Ermittlung wurde der Fall an die Strafsachenstelle des Hauptzollamts Braunschweig abgegeben.
HANNOVER (ots). Nach mehreren Monaten eines erheblich eingeschränkten gesellschaftlichen Lebens aufgrund der Corona-Pandemie sind weitgehende Lockerungen erfolgt. Deutlich gesunkene Inzidenzwerte erlauben inzwischen auch wieder größere Menschenansammlungen. Die Polizeidirektion hat dafür Verständnis, mahnt aber dennoch zur Vorsicht und kontrolliert nach wie vor.
Nach einem mehrmonatigen Lockdown, der das gesellschaftliche Leben auch im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Hannover nahezu zum Stillstand brachte, registrieren die Einsatzkräfte wieder deutlich erhöhte Aktivitäten im Geschäfts- und Alltagsleben. Dazu zählen größere Menschenansammlungen an touristischen Ausflugszielen, aber auch in den Innenstädten sowie in den Parkanlagen. Die Polizei zeigt dafür Verständnis, ist jedoch in der Pflicht, die nach wie vor geltenden Beschränkungen zu überwachen.
Aus diesem Grund zeigt die Polizei auch in diesen Wochen an verschiedenen Punkten verstärkte Präsenz. Dazu gehören unter anderem die Bereiche Innenstadt, Maschsee, Georgen- und Welfengarten sowie die Limmerstraße und umliegende Straßen und Plätze. Dort wurden in der jüngeren Vergangenheit oftmals größere Personengruppen festgestellt, die zudem durch Ruhestörungen und Alkoholkonsum auffielen, was zum einen zu Beschwerden, zum anderen aber auch zu einem erhöhten Infektionsrisiko mit dem Coronavirus beziehungsweise dessen inzwischen grassierenden Varianten führte.
„Wir wollen den Menschen das Zusammensein und Feiern nicht verbieten, wir werden allerdings auch weiterhin wachsam sein“, betont der Vizepräsident der Polizeidirektion Hannover, Jörg Müller. Er zeigt Verständnis für das wiederentdeckte Freiheitsbewusstsein der Menschen. „Auch unsere Beamtinnen und Beamten unterliegen sowohl im Job als auch in ihrer Freizeit den bekannten Beschränkungen und wissen, wie schwer es fällt, sich bei bestimmten Aktivitäten noch etwas zurückzuhalten“, erklärt Jörg Müller. Um die nun erreichten niedrigen Inzidenzwerte nicht zu gefährden, brauche es jedoch das Mitwirken aller.
Auch wenn die Polizei gezwungen ist, entsprechende Verstöße gegen Corona-Bestimmungen konsequent zu ahnden, setzt die Polizei bei ihren Kontrollen auf Deeskalation. Einsatzkräfte sprechen Bürgerinnen und Bürger in diesem Zusammenhang proaktiv an, um sie für ein regelkonformes Verhalten zu sensibilisieren. Sollte dabei keine Einsicht feststellbar sein, werden die Beamtinnen und Beamten entsprechende Anzeigen fertigen. Dies gilt nicht nur hinsichtlich der Pandemie, sondern auch in Bezug auf eine deutliche Zunahme von Ruhestörungen, die einem friedlichen Miteinander entgegenstehen.
HANNOVER (PM). Das Polizeikommissariat (PK) Mitte an der Herschelstraße in Hannover ist nicht mehr aus dem Stadtbild wegzudenken. Nach der aufwendigen Grundsanierung, die mehr als drei Jahre gedauert hat, erstrahlt das markante viergeschossige Gebäude aus Backstein aus dem Baujahr 1893 nun in neuem Glanz.
Am Donnerstag, 01.07.2021, nutzten der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, und Polizeipräsident Volker Kluwe die Gelegenheit, die Räumlichkeiten des PK Mitte nach dem Umzug zu besichtigen und sich mit den Angehörigen der Dienststelle auszutauschen.
Mehr als drei Jahre hat die aufwendige Grundsanierung des kompletten Gebäudes an der Herschelstraße unter Berücksichtigung der aktuellen Sicherheitsstandards und der Erfahrungen aus der Praxis gedauert. Ein wahrer Kraftakt und eine organisatorische Herausforderung für den hiesigen Polizeidienstbetrieb. Auch wenn das Polizeikommissariat Mitte territorial das kleinste im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Hannover ist, so weist es das höchste Einsatzaufkommen auf. „Neben den Anforderungen der polizeilichen Aufgaben haben insbesondere die Umzüge und die damit verbundenen Veränderungen den Kolleginnen und Kollegen viel Flexibilität und Anpassungsfähigkeit abverlangt. Denn sie versahen für die Dauer der Baumaßnahmen in unterschiedlichen Interimswachen im gesamten Stadtgebiet ihren Dienst und trotzdem haben sie ihre dienstlichen Aufgaben weiterhin professionell erledigt und waren immer für die Belange der Bürgerinnen und Bürger präsent und ansprechbar“, betonte Volker Kluwe in seiner Ansprache. „An dieser Stelle möchte ich mich noch mal ganz herzlich bei allen Beteiligten für das gezeigte Engagement bedanken.“
Im Rahmen der umfangreichen Grundsanierung wurden unter der Leitung des Staatlichen Baumanagements Hannover unter anderem statische Mängel im Decken- und Wandbereich beseitigt, im Wachbereich sicherungstechnische Maßnahmen ergriffen sowie die Haustechnik entkernt und erneuert. Auch wurden die erforderlichen Brandschutzmaßnahmen sowie Schadstoffsanierungen in einem größeren Umfang durchgeführt und kleinere funktionale Anpassungen und Grundrissoptimierungen berücksichtigt. Anschließend wurden Abwasser- und Regenwassergrundleitungen im Innenhof saniert.
Innenminister Boris Pistorius: „Das Polizeikommissariat Mitte in der Herschelstraße war immer der zentrale Anlaufpunkt für die Bürgerinnen und Bürger in Hannovers Innenstadt. Es ist gut, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der früheren Polizeiinspektion und des heutigen Polizeikommissariats Mitte hier eine moderne und funktionale Liegenschaft erhalten. Unsere niedersächsische Bürgerpolizei braucht entsprechende Liegenschaften, um auf hohem professionellen Niveau auch an besonders stark frequentierten Orten wie der City von Hannover arbeiten zu können. Insofern ist die Verbesserung der baulichen Situation von Polizeidienstgebäuden immer auch ein Zeichen der Wertschätzung gegenüber den Polizistinnen und Polizisten in Niedersachsen. Und auch wenn wir nicht überall so gute Liegenschaften wie hier in der Herschelstraße haben, tun wir unser Möglichstes, um die Situation den Dienstgebäuden der Polizei insgesamt immer besser zu gestalten.“
Das Polizeikommissariat Mitte gehört nunmehr zu den modernsten Dienststellen der Polizeidirektion Hannover. „Unser Ziel war ein zeitgemäßes Dienstgebäude im Herzen der Innenstadt, durch das Sicherheit, Bürgernähe und durchgehende polizeiliche Präsenz in der Innenstadt sichergestellt werden“, so Volker Kluwe. „Es lag uns sehr am Herzen, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem sich die Kolleginnen und Kollegen wohlfühlen. Dieses Ziel konnte durch die Kernsanierung der Herschelstraße erreicht werden.“
Der Zuständigkeitsbereich des PK Mitte wird durch den Cityring eingegrenzt und umfasst eine Fläche von 1,8 Quadratkilometern. Dort leben fast 8.000 Bürgerinnen und Bürger. Der Dienststellenbereich wird geprägt durch den Hauptbahnhof mit werktäglich ca. 350.000 Pendlern sowie den angrenzenden Zentralen Omnibusbahnhof, das Gerichtsviertel mit Amts-/Landgericht und Staatsanwaltschaft, die Altstadt, den Marstall, den Steintorbereich, Fußgängerzonen, diverse Großkaufhäuser und zahlreiche Einzelhandelsgeschäfte sowie öffentliche und kulturelle Einrichtungen.
HANNOVER (ots). Am Montagabend, 28.06.2021, sind vier unbekannte Jugendliche aus einem in der Tiefgarage des Ihmezentrums verunfallten BMW gestiegen und geflüchtet. Offenbar fuhr der Fahrer des gestohlenen Pkw mit voller Wucht frontal gegen einen massiven Pfeiler. Auch die Kennzeichen am Fahrzeug wurden zuvor entwendet. Die Polizei hofft auf Hinweise zu den flüchtenden Personen.
Nach bisherigen Erkenntnissen des Zentralen Kriminaldienstes Hannover entwendeten Unbekannte bereits am Freitag, 11.06.2021, den 3er BMW in Neustadt am Rübenberge. Zwischen 00:30 Uhr und 01:15 brachen sie im Ortsteil Poggenhagen in der Christian-von-Winkler-Straße / Ecke Moordorfer Straße in eine Lagerhalle ein und entwendeten den dort gelagerten Fahrzeugschlüssel. Den auf dem Hof geparkten über 20 Jahre alten aber gepflegten Pkw entwendeten sie noch in der Tatnacht mit dem gestohlenen Pkw-Schlüssel.
Die an dem beschädigten Pkw befestigten Kennzeichen gehörten zu einem Mazda 3 aus Hannover. Unbekannte Täter stahlen sie im Zeitraum Montag, 21.06.2021, gegen 23:30 Uhr bis zum Mittwoch, 23.06.2021, gegen 13:00 Uhr am Roderbruchmarkt in Hannover.
Mit dem entwendeten BMW samt gestohlener Kennzeichen fuhr der männliche Fahrer offenbar in Begleitung dreier Jugendlicher am Montagabend, 28.06.21, gegen 21:30 Uhr in die Tiefgarage der Ihmepassage. In der zweiten Tiefebene fuhr er mit dem Pkw frontal gegen eine massive Säule und entfernte sich vom Unfallort, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern.
Nach Zeugenangaben flüchteten nach dem Unfall vier etwa 17 bis 18 Jahre männliche Jugendliche über die Auf- und Abfahrtrampe in Richtung der nördlichen Tiefgaragenausfahrt. Alle vier Personen wurden mit schmaler Statur, dunklen Haaren sowie einem dunklen Teint beschrieben. Ein Jugendlicher habe eine Umhängetasche dabeigehabt, ein weiterer trug eine Jogginghose, der dritte trug wiederum ein weißes Käppi und der vierte Jugendliche hatte an den Seiten kurz geschnittenes Haar.
Aus dem stark beschädigten BMW liefen Betriebsstoffe aus, die Polizei ließ ihn abschleppen und beschlagnahmte ihn. Durch den Unfall entstand ein geschätzter Gesamtschaden von 4000 Euro. Die Polizei Limmer leitete Ermittlungen gegen den mutmaßlichen Fahrer wegen Unerlaubtem Entfernen vom Unfallort sowie wegen Urkundenfälschung ein.
Zeugen, die Hinweise zu dem schweren Diebstahl des BMW in Poggenhagen, dem Kennzeichendiebstahl am Roderbruchmarkt, der Verkehrsunfallflucht im Ihmezentrum oder zu den mutmaßlichen Tätern geben können, werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Hannover-Limmer unter der Telefonnummer 0511 109-3920 zu melden.
HANNOVER (ots). Ein 87-Jähriger aus Döhren hat am Montag, 28.06.2021, einen Anruf von Betrügern erhalten. Diese gaben sich als Polizeibeamte aus und bekamen von dem Senior 25.000 Euro. Die Polizei sucht nun nach Zeugen der Tat.
Der 87-Jährige erhielt den Anruf am Montagmittag gegen 12:45 Uhr. Am anderen Ende der Leitung waren zwei Männer und eine Dame. Diese gaben sich als Polizeibeamte aus und gaukelten dem Angerufenen vor, einer Diebesbande auf der Spur zu sein. Diese Bande hätte es auf das Geld des 87-Jährigen abgesehen. Er solle daher vorsichtshalber 25.000 Euro an die vermeintlichen Polizisten übergeben. Nachdem der Betrogene die genannte Summe von der Bank abgehoben hatte, deponierte er das Geld gegen 16:30 Uhr an seinem Pkw, welchen er auf dem Parkplatz eines Supermarktes an der Landwehrstraße im Stadtteil Döhren geparkt hatte. Nach einem kurzen Einkauf im Supermarkt begab er sich zurück zu seinem Auto. Das in einem Umschlag verpackte Geld war nicht mehr da.
Im Nachhinein zweifelte der 87-Jährige an der Richtigkeit der Situation und kontaktierte die richtige Polizei.
Der Zentrale Kriminaldienst Hannover ermittelt nun wegen des gewerbsmäßigen Bandenbetrugs gegen drei unbekannte Personen. Zeugen, die den Vorfall auf dem Parkplatz beobachtet haben oder sonstige Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.
Sollten Sie von vermeintlichen Polizeibeamten angerufen werden, gelten folgende Hinweise:
Lassen sie sich von solchen Anrufen nicht beunruhigen
Gehen sie nicht auf die Forderungen der Anrufenden ein, Bargeld oder Wertgegenstände auszuhändigen
Detaillierte Nachfragen zu Vermögen und Wertgegenständen werden durch die tatsächliche Polizei nie am Telefon getätigt
Hat es einen solchen oder ähnlichen Anruf gegeben, wählen sie selbst die 110 und lassen sich durch die Kolleginnen und Kollegen am Notruf beraten bzw. über den Notruf das Erscheinen einer Polizeistreife veranlassen
Weitere Verhaltenshinweise bei Trickanrufen und anderen Betrugsmaschen finden sie unter
HANNOVER (ots). Zwei unbekannte Täter haben sich in der Nacht zu Dienstag, 29.06.2021, Zutritt zu einem Haus im hannoverschen Stadtteil Kirchrode verschafft. Sie überraschten die schlafende Bewohnerin und forderten von der 76-Jährigen Geld. Kurz darauf ließen die Männer von der Frau ab und flüchteten in unbekannte Richtung. Die Polizei sucht nun Zeugen des Vorfalls.
Nach ersten Erkenntnissen der Kriminalpolizei Hannover verschafften sich die beiden Täter am Dienstag zwischen 1:50 und 2:05 Uhr gewaltsam Zutritt zu dem Haus am Asplundweg. Dann begaben sie sich in das Schlafzimmer, wo die 76 Jahre alte Bewohnerin schlief und weckten diese auf. In der Folge hielten sie die Frau fest und forderten von ihr Bargeld. Plötzlich ließen die Männer jedoch von der Frau ab und ergriffen die Flucht in unbekannte Richtung. Die Seniorin wurde bei dem Überfall leicht verletzt, musste jedoch nicht medizinisch behandelt werden. Nach ersten Erkenntnissen flüchteten die Eindringlinge ohne die erhoffte Beute. Die Polizei ermittelt nun wegen versuchter räuberischer Erpressung.
Die Frau beschrieb einen der beiden Räuber als 20 bis 25 Jahre alt und 1,85 Meter groß. Er war von schlanker bis normaler Statur und sprach akzentfrei Deutsch. Zum Zeitpunkt des Überfalls trug der Mann ein blaues oder dunkles Sweatshirt, eine schwarze Mütze, einen dunklen Mundschutz sowie Arbeitshandschuhe. Zu dem zweiten Mann ist bekannt, dass er ebenfalls zwischen 20 bis 25 Jahre alt gewesen sein soll und etwa 1,80 Meter groß. Er hatte wie sein Komplize eine schlanke bis normale Statur und trug einen dunklen Mundschutz. Zur Sprache des zweiten Täters ist nichts bekannt.
Zeugen, die verdächtige Beobachtungen im Zusammenhang mit der Tat gemacht haben, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter Telefon 0511 109-5555 zu melden.
HANNOVER (ots). Nach einem versuchten Tötungsdelikt vom Sonntagmorgen, 27.06.2021, in Hannover hat die Polizei am Sonntag, 27.06.2021, einen 27 Jahre alten Tatverdächtigen festgenommen.
Der Mann wurde ins Polizeigewahrsam gebracht. Am Montag, 28.06.2021, wurde der Tatverdächtige einem Haftrichter vorgeführt, dieser ordnete Untersuchungshaft an.
HANNOVER (ots). Auf dem Opernplatz in der hannoverschen Innenstadt sind am Sonntagmorgen, 27.06.2021, zwei Personengruppen aus bislang ungeklärter Ursache in Streit geraten. In der Folge verletzte ein Täter zwei andere Männer mit einem Messer. Einer der beiden Verletzten schwebt in Lebensgefahr. Die Polizei ermittelt wegen versuchten Totschlags.
Nach ersten Erkenntnissen der Kriminalpolizei Hannover waren auf dem Opernplatz am frühen Sonntagmorgen gegen 06:40 Uhr zwei Personengruppen bislang unbekannter Größe aneinandergeraten. Die Hintergründe des Streits waren zunächst unklar. Die Auseinandersetzung eskalierte in der Folge derart, dass ein Täter plötzlich ein Messer zückte und zwei Personen aus der gegenüberstehenden Gruppe attackierte.
Ein 20-Jähriger erlitt dabei lebensgefährliche Verletzungen. Er kam nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst und Notarzt umgehend in ein Krankenhaus. Darüber hinaus wurde auch ein zweiter Beteiligter im Alter von 21 Jahren bei dem Messerangriff leicht verletzt. Auch er kam in eine Klinik.
Nach der blutigen Auseinandersetzung ergriffen mehrere Personen die Flucht, unter ihnen auch der Täter. Trotz sofort eingeleiteter Fahndung blieb der Mann zunächst verschwunden. Gegen ihn wird nun wegen versuchten Totschlags ermittelt.
Zeugen, die Hinweise zu der Tat beziehungsweise zu dem Täter machen können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.
HANNOVER (ots). Die Polizei hat gegen einen 54-Jährigen, der sich als Polizeibeamter ausgab, Ermittlungen eingeleitet. Der Mann war am späten Freitagabend, 25.06.2021, mit einem unbefugt genutzten Blaulicht in einem Fahrzeug unterwegs. Dabei überquerte er mehrere Kreuzungen bei Rotlicht. Anschließend versuchte er zu Fuß zu flüchten.
Zeugen hatten die Polizei am Freitag gegen 21:30 Uhr darüber informiert, dass es zu einer Auseinandersetzung mit einem Autofahrer gekommen sei. Dieser setzte sich daraufhin in sein Fahrzeug, legte ein Blaulicht auf das Armaturenbrett und fuhr davon. Die Zeugen fuhren hinterher und gaben der Polizei am Telefon den jeweiligen Standort durch, um die Einsatzkräfte zu dem Tatverdächtigen zu führen. Während der Fahrt habe der Mann mehrere rote Ampeln ignoriert und seinen BMW der 6er-Reihe laut Zeugen auf bis zu 90 Kilometer pro Stunde beschleunigt.
Im Bereich der Eichstraße geriet der BMW dann jedoch in eine Sackgasse. Während der Zeuge ihn mit seinem Fahrzeug an der Weiterfahrt hinderte, stieg der 54-Jährige aus, packte das Blaulicht in den Kofferraum und flüchtete zu Fuß. Im Rahmen der Fahndung konnte ihn die Polizei im Bereich der Bödekerstraße stellen und vorläufig festnehmen. Da die Einsatzkräfte einen Alkoholgeruch wahrnahmen, wurde bei dem Mann eine Blutprobenentnahme angeordnet.
Bei der Aufnahme des Sachverhalts bemerkten die Beamten, dass die an dem BMW angebrachten Kennzeichen nicht zu dem Fahrzeug gehörten. Deshalb wird gegen den Mann nun nicht nur wegen Amtsanmaßung, Trunkenheit im Verkehr und diverser Verkehrsverstöße ermittelt, sondern auch wegen Kennzeichenmissbrauchs.
Da der 54-Jährige ohne festen Wohnsitz ist, ordnete die Staatsanwaltschaft zudem die Zahlung einer Sicherheitsleistung in Höhe von 800 Euro an. Nachdem diese entrichtet worden war, wurde der Mann aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen.
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