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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Gehrden: Geldautomat gesprengt - Täter flüchten mit einem schwarzen VW Golf – BGPress 6330© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Gehrden: Geldautomat gesprengt – Täter flüchten mit einem schwarzen VW Golf

8. Juli 2021/in Polizei

HANNOVER / GEHRDEN (ots). In der vergangenen Nacht auf Donnerstag, 08.07.2021, haben Unbekannte einen Geldautomaten im Vorraum einer Bankfiliale in der Dammstraße aufgesprengt. Mit einem VW Golf flüchteten nach Zeugenangaben mindestens zwei Männer vom Tatort. Die Polizei sucht nun nach den Tätern.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei Hannover hörten Zeugen gegen 02:45 Uhr bis 02:50 Uhr zwei kurz aufeinanderfolgende Detonationen aus einer Bankfiliale in der Dammstraße in Gehrden. Kurz darauf sahen sie, dass ein Fenster der Filiale stark beschädigt war, und riefen die Polizei. Vom Tatort flüchteten mindestens zwei maskierte und dunkel gekleidete Männer mit einem schwarzen VW Golf. Die Bewohner des gemischten Wohn- und Gewerbeobjektes blieben unverletzt.

Im Vorraum der Bank fand die Polizei einen erheblich beschädigten Geldausgabeautomaten. Ob die Täter Beute erlangen konnten, war zunächst unklar. Die Kriminalpolizei untersuchte den Tatort noch in der Nacht nach Spuren, im Laufe des Donnerstags besichtigten auch die Brandermittler den Schadensort. Demnach erlangten die Täter Geld aus dem Automaten, in dem sie ihn aufsprengten. Durch die Detonationen entstand ein erheblicher Sachschaden, der auf mehrere hunderttausend Euro geschätzt wird. Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen laufen auf Hochtouren, Zeugen werden vernommen, Spuren ausgewertet und etwaige Tatzusammenhänge zu vergangenen Sprengungen von Geldausgabeautomaten überprüft.

Zeugen, die Hinweise zum Tatgeschehen oder den Tätern geben können, werden gebeten sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

Polizei warnt vor Kriminellen im Urlaub – Symbolbild Einbrecher

Polizei warnt vor Kriminellen im Urlaub

8. Juli 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Sommer, Sonne, Urlaub – Viele Menschen sehnen sich nach einem langen pandemiebedingten Lockdown und einem nasskalten Frühling nach Reisen. Die Polizei Hannover unterstützt das Programm der polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes mit einer Warnung vor Kriminellen im Urlaub.

Damit die geplante Reise im In- oder Ausland die gewünschte Erholung bietet, sollten sich Reisende vor Betrügern und Dieben vor Ort in Acht nehmen. Auch zu Hause sind vor der Abreise einige Vorsichtsmaßnahmen angezeigt. Die folgenden Tipps der Polizei helfen dabei, sich vor Kriminellen im Urlaub zu schützen.

Unabhängig davon, wie Sie Ihre Reise antreten oder wo Sie ihren Urlaub verbringen, seien Sie vorsichtig. Betrüger, Diebe und dergleichen machen keinen Urlaub. Die Palette der Kriminellen ist dabei vielfältig und reicht von der Urlaubsbuchung über einen „Fake-Shop“ über Einbrüche in die verlassenen eigenen vier Wände bis hin zu Diebstählen aus Fahrzeugen sowie Ferienunterkünften. Auch Taschendiebstähle sind in Urlaubsgebieten keine Seltenheit.

„Seien Sie beim Buchen einer Unterkunft vorsichtig. Vielfach und spontan wird das Internet genutzt, um schnell eine Ferienwohnung, ein Hotelzimmer oder einen Stellplatz auf dem Campingplatz zu reservieren. Bei den Online-Portalen ist Aufmerksamkeit gefragt, denn neben seriösen Angeboten gibt es auch gefälschte Verkaufsplattformen, sogenannte „Fake-Shops“. (…)“ so Dr. Stefanie Hinz, Vorsitzende der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes. Wichtig ist, ein Buchungsportal vor Bezahlung einer Leistung immer auf ausreichende und stimmige Informationen zum Anbieter zu prüfen.

Unterwegs sein, bedeutet wachsam sein: Diebe schlagen auch bei einer nur kurzen Abwesenheit gerne zu und stehlen Wertsachen aus dem Auto oder Wohnmobil. Die Wachsamkeit gilt aber auch für die eigenen vier Wände. Denken Sie daran, Ihre Wohnung oder Ihr Haus vor Antritt der Reise zu sichern und bitten Sie Ihre Nachbarn um ein wachsames Auge, damit Einbrecher keine Chance haben.

Beachten Sie bitte auch die folgenden Tipps der Polizei für einen sicheren Urlaub: – Lassen Sie Ihr Haus beziehungsweise Ihre Wohnung während Ihrer Abwesenheit nicht unbewohnt erscheinen. Bitten Sie Ihre Nachbarn darum, regelmäßig den Briefkasten zu leeren. Hinterlassen Sie auch auf Ihrem Anrufbeantworter oder in den sozialen Netzwerken keine entsprechenden Hinweise auf Ihre Abwesenheit. – Kopieren Sie wichtige Unterlagen (Pass, Kreditkarte, Impfausweis) vor Reiseantritt und bewahren Sie diese an separater Stelle in Ihrem Gepäck auf. – Nehmen Sie nur so viel Bargeld, Zahlungskarten oder Ausweise mit wie nötig und tragen Sie diese immer am Körper (z.B. in einer verschließbaren Innentasche der Kleidung, im Brustbeutel oder in einer Gürteltasche). Behalten Sie auch beim Bezahlen Ihre Kreditkarte immer im Auge. Bewahren Sie Ihre persönliche Identifikationsnummer (PIN) nicht in Ihrer Geldbörse auf. Lernen Sie sie auswendig. – Schließen Sie Auto, Wohnwagen, Hotelzimmer oder Ferienwohnung immer ab, auch wenn Sie nur kurz weg sind. Lassen Sie Geld und andere Wertsachen nie offen herumliegen. – Wurde Ihre Zahlungskarte gestohlen, lassen Sie diese sofort unter der Sperrnotruf-Nummer 116 116 sperren. Die Nummer ist auch aus dem Ausland mit der entsprechenden Landesvorwahl +49 für Deutschland erreichbar. Zur zusätzlichen Sicherheit, insbesondere für die Erreichbarkeit aus dem Ausland, ist der Sperr-Notruf auch unter der Rufnummer +49 (0)30 40 50 40 50 zu erreichen. Notieren Sie sich die entsprechenden Nummern beziehungsweise speichern Sie diese in Ihrem Mobiltelefon ab.

Weitere Informationen über Fake-Shops: https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/gefahren-im-internet/e-commerce/fake-shops/

Mehr über Betrügereien im Urlaub: https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/betrug-im-urlaub/

Mehr über die Tricks der Taschendiebe: https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/diebstahl-und-einbruch/taschendiebstahl/

Weitere Informationen zum Einbruchschutz: https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/einbruch/

Die „Technische Prävention“ der Polizeidirektion Hannover bietet darüber hinaus eine kostenlose und unverbindliche Beratung für Bewohner der Region Hannover an. Bürgerinnen und Bürger erhalten eine individuelle Schwachstellenanalyse, die Bewertung vorhandener Sicherungen und Risiken von Wohnobjekten sowie die Erstellung eines persönlichen Sicherheitskonzeptes. Terminvereinbarungen sind per E-Mail an tech-praevention@pd-h.polizei.niedersachsen.de oder telefonisch unter der Rufnummer 0511 109-1114 möglich.

Streifenwagen mit Blaulicht

Zeugenaufruf: 18-Jähriger an der Wilkenburger Straße mit Pfefferspray überfallen

7. Juli 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Im hannoverschen Stadtteil Wülfel hat ein Unbekannter am Dienstag, 06.07.2021, einen jungen Mann in einem Tunnel angegriffen und ihm Reizgas ins Gesicht gesprüht. Dann nahm der Täter das Geld aus der Umhängetasche des 18-Jährigen und flüchtete. Die Polizei bittet nun um Zeugenhinweise.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Polizeikommissariats Hannover-Döhren ging der 18-Jährige am Dienstagnachmittag von einem Parkplatz aus in einen Zufahrtstunnel an der Wilkenburger Straße. Gegen 13:40 Uhr begegnete ihm ein fremder Mann, der ihm unmittelbar Pfefferspray ins Gesicht sprühte. Anschließend griff der Täter in die Umhängetasche des 18-Jährigen und nahm die Geldscheine heraus, bevor er in unbekannte Richtung flüchtete. Passanten eilten dem leicht verletzten Mann zur Hilfe und versorgten seine Augen mit Wasser. Die alarmierten Einsatzkräfte der Polizei konnten im Rahmen ihrer Fahndung die mutmaßlichen Täter zunächst nicht stellen. Daher hoffen sie auf die Mithilfe aus der Bevölkerung und bitten um Zeugenhinweise.

Gesucht wird ein etwa 1,80 Meter großer Mann mit dunklem Teint. Der etwa 16 bis 25 Jahre alte Mann hat braune Augen und unreine Haut. Seine dunklen Haare trägt er an den Seiten kurz rasiert, auf dem Oberkopf hat er lockige längere Haare. Zur Tatzeit trug der schlanke Mann eine schwarze-blaue Sportjacke, eine enge schwarze Jeanshose mit Löchern und weiße Schuhe.

Der Kriminalermittlungsdienst des Polizeikommissariats Hannover-Döhren ermittelt gegen ihn wegen schweren Raubes. Zeugenhinweise zum Tageschehen oder zu dem flüchtenden Täter nimmt die Polizei in Döhren unter der Telefonnummer 0511 109-3617 entgegen. Insbesondere sucht die Polizei nach den hilfsbereiten Passanten.

Polizei Mannschaftswagen

Verkehrsbeeinträchtigungen in Hannover am 09.07.2021 aufgrund angezeigter Versammlung

7. Juli 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Der Versammlungsbehörde der Polizeidirektion Hannover ist für den 09.07.2021 eine sich fortbewegende Versammlung im Stadtkern angezeigt worden. In der Folge kann es nach Einschätzungen der Polizei am Freitag zwischen 14:30 Uhr und 19:00 Uhr zu Beeinträchtigungen des Individualverkehrs kommen.

Die Versammlung der Organisation „Fridays for Future“ beginnt um 14:30 Uhr unter dem Motto „Klimademo – Veröffentlichung unserer Forderungen“ im südlichen Bereich des Opernplatzes. Es wird mit einer Teilnehmendenzahl im oberen dreistelligen Bereich gerechnet. Nach einer Auftaktkundgebung setzt sich die Versammlung in Bewegung und passiert Teile der Innenstadt. Eine Abschlusskundgebung findet am Friedrichswall statt. Das Ende der Versammlung ist gegen 19:00 Uhr geplant.

Aufgrund der Versammlung ist über den gesamten Zeitraum mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Davon betroffen wird insbesondere der Bereich um die Berliner und Hamburger Allee sein. Für die Abschlusskundgebung wird der Bereich um den Friedrichswall in Fahrtrichtung Westen (Friederikenplatz) und zwischen der Willy-Brandt-Allee und Culemannstraße gesperrt.

Verkehrsteilnehmende müssen sich auf Sperrungen einstellen und Umfahrungen in Kauf nehmen. Die Polizei empfiehlt, den oben genannten Bereich zu meiden oder großräumig zu umfahren bzw. auf andere Verkehrsmittel umzusteigen.

Kennschild UNFALL auf Polizeiwagen

Zwei Verletzte bei Auffahrunfall auf der Bundesautobahn (BAB) 2 nahe Garbsen

7. Juli 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Auf der Bundesautobahn (BAB) 2 sind am Mittwoch, 07.07.2021, insgesamt drei Lastwagen und ein Pkw an einem Stauende aufeinandergeprallt. Zwei Insassen wurden verletzt, einer davon schwebt in Lebensgefahr. Wegen des Unfalls war die Autobahn in Fahrtrichtung Berlin zeitweise gesperrt.

Nach ersten Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover war der 59 Jahre alte Fahrer eines Kleinlasters der Marke MAN gegen 9:40 Uhr auf dem rechten Fahrstreifen der BAB 2 in Fahrtrichtung Berlin unterwegs. Zwischen den Anschlussstellen Garbsen und Hannover-Herrenhausen krachte der Laster in das Ende eines Staus, der sich verkehrsbedingt gebildet hatte.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Fahrer eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr befreit werden. Er kam mit lebensgefährlichen Verletzungen mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus. Infolge der Kollision wurden zudem drei weitere Fahrzeuge aufeinander geschoben. Dabei wurde der 67 Jahre alte Fahrer eines Lkw Mercedes, der direkt am Stauende stand, leicht verletzt. Die 57 Jahre alte Fahrerin eines Opel Astra und der 72 Jahre alte Fahrer eines weiteren Lkw Mercedes, die weiter vorn standen, blieben unverletzt.

Die Polizei beziffert den entstandenen Schaden mit rund 43.000 Euro. Wegen des Unfalls und der anschließenden Aufräumarbeiten blieb die Autobahn in Fahrtrichtung Berlin zeitweise gesperrt. Kurz vor 11:00 Uhr wurde zumindest der linke Fahrstreifen wieder freigegeben, so dass der Verkehr an der Unfallstelle vorbeifließen konnte.

Zeugenaufruf: Zwei Verletzte nach Unfall auf der Bundesautobahn (BAB) 2 – BGPress 6300© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Zeugenaufruf: Zwei Verletzte nach Unfall auf der Bundesautobahn (BAB) 2

6. Juli 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Dienstag, 06.07.2021, sind ein Sprinter und ein 7,5-Tonner auf der BAB 2 beim Autobahnkreuz Buchholz in Richtung Dortmund zusammengestoßen. Dabei erlitten der Fahrer und der Beifahrer des Sprinters Verletzungen. Rettungskräfte befreiten sie aus dem Fahrzeug und brachten sie in ein Krankenhaus. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.

Nach den ersten Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover stießen beide Fahrzeuge im zähflüssigen Berufsverkehr gegen 08:30 Uhr zusammen. Dabei prallte der weiße Sprinter mit Aachener Kennzeichen mit seiner rechten Frontseite gegen das Heck des weißen Lkw aus Greifswald. Durch den Aufprall wurde der Fahrer (53 Jahre) und der Beifahrer des Mercedes Sprinters verletzt. Die Feuerwehr befreite den eingeklemmten 42-jährigen Beifahrer und alarmierte Rettungskräfte versorgten ihn. Der Beifahrer erlitt schwere und der Fahrer leichte Verletzungen. Der 47-jährige Lkw-Fahrer blieb unverletzt. Ein Notarzt wurde mit einem Rettungshubschrauber an die Unfallstelle geflogen und begleitete den Schwerverletzten ins Krankenhaus.

Für die Rettungsmaßnahmen und die Unfallaufnahme wurde die BAB 2 in Richtung Dortmund bis etwa 11:00 Uhr voll gesperrt. Ein Unternehmen schleppte den stark beschädigten Sprinter ab. Die auf die Unfallaufnahme spezialisierten Ermittler schätzen den Schaden auf etwa 50.500 Euro.

Der genaue Unfallhergang ist bislang unklar, weshalb die Polizei die Bevölkerung um Mithilfe bittet. Zeugen, die Hinweise zum Unfallgeschehen geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0511 109-1888 beim Verkehrsunfalldienst Hannover zu melden.

Mann leblos auf Parkbank in der Eilenriede gefunden - Polizei ermittelt wegen Tötungsdelikt – BGPress 6266© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Mann leblos auf Parkbank in der Eilenriede gefunden – Polizei ermittelt wegen Tötungsdelikt

6. Juli 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Nach dem Fund eines leblosen Mannes am Rande der Eilenriede im hannoverschen Stadtteil List ermittelt die Polizei wegen eines Tötungsdeliktes. Er war am Dienstag, 06.07.2021, auf einer Parkbank unweit der Hohenzollernstraße/ Ecke Heinrichstraße von einem Passanten entdeckt worden. Der Körper des Getöteten wies Stichverletzungen auf.

Nach ersten Erkenntnissen der Kriminalpolizei Hannover setzte am frühen Dienstagmorgen gegen 5:55 Uhr ein 59 Jahre alter Passant einen Notruf ab, nachdem er am Rande der Eilenriede einen leblosen Mann entdeckt hatte. Die Person saß mit erheblichen Verletzungen, die ihm offensichtlich durch ein Stichwerkzeug zugefügt worden waren, auf einer Parkbank am Werner-Holtorf-Weg unweit der Hohenzollernstraße/ Ecke Heinrichstraße. Ein umgehend alarmierter Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Bei dem Getöteten handelt es sich nach derzeitigen Ermittlungen um einen stadtbekannten Obdachlosen mittleren Alters.

Die Polizei ermittelt nun wegen eines Tötungsdeliktes. Der oder die Täter ergriffen nach der Tat, die sich wahrscheinlich in der Nacht zu Dienstag ereignet hat, die Flucht.

Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben oder Hinweise zu einer obdachlosen Person an dieser Parkbank geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

Bundespolizei mit Diensthunden

357 Verstöße gegen die Maskenpflicht im Hauptbahnhof Hannover

5. Juli 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Die Bundespolizei am Hauptbahnhof Hannover registrierte Freitag- und Samstagnacht insgesamt 357 Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz. Die Entwicklung der letzten zwei Wochen zeigt eine negative Tendenz; die Anzahl der Maskenverstöße steigt.

Trotz fallender Inzidenzwerte und zahlreicher Lockerungen gilt in den Bahnhöfen und Zügen noch immer die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Die Bundespolizei achtet auch weiterhin auf die Einhaltung der Bestimmungen und bringt Verstöße zur Anzeige bei der zuständigen Gesundheitsbehörde.

Polizei im Einsatz

Unbekannte Täter bedrohen Kiosk-Mitarbeiterin und flüchten mit Geld

4. Juli 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Zwei bislang unbekannte Männer haben am Samstag,04.07.2021, einen Kiosk in Ronnenberg überfallen und Bargeld erbeutet. Die maskierten Täter bedrohten eine Mitarbeiterin mit Schusswaffen und forderten die Herausgabe des Geldes. Mit der Beute ergriffen die Männer die Flucht, die Frau blieb unverletzt. Wer kann Hinweise geben?

Nach Erkenntnissen der Kriminalpolizei Hannover betraten die beiden Männer am späten Samstagabend gegen 21:50 Uhr den am Hagacker in Ronnenberg gelegenen Kiosk. Sie bedrohten die 31 Jahre alte Mitarbeiterin umgehend mit Schusswaffen und forderten von der Frau Geld aus der Kasse. Um ihrer Forderung Nachdruck zu verleihen, lud einer der Räuber seine Waffe durch. Nachdem die Täter in den Besitz einer größeren Geldsumme gekommen waren, ergriffen sie die Flucht in Richtung Gehrdener Straße und dann weiter in die Straße „Am Kalischacht“. Trotz sofort eingeleiteter Fahndung blieben die Täter verschwunden. Die Mitarbeiterin überstand den Überfall unverletzt.

Die Frau und ein Zeuge, der sich zum Zeitpunkt des Überfalls ebenfalls in dem Kiosk aufhielt, konnten die Täter näher beschreiben. Demnach waren beide etwa 25 Jahre alt und mollig. Die Täter haben einen dunklen Teint und womöglich türkische Wurzeln, da durch den Zeugen türkische Wortfetzen wahrgenommen wurden. Einer der Männer war etwa 1,85 Meter groß und trug zum Zeitpunkt der Tat einen schwarzen Pullover, eine lange dunkle Hose sowie eine schwarze Sturmhaube. Er führte eine schwarz-silberne Pistole mit sich. Sein Komplize wurde als etwa 1,80 Meter groß beschrieben. Er war ebenfalls mit einer schwarzen Sturmhaube sowie einem schwarzen T-Shirt bekleidet. Dieser Mann bedrohte die Frau mit einer schwarzen Pistole.

Zeugen, die Hinweise zur Tat und/oder den beiden gesuchten Tätern geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

Ein Streifenwagen im Einsatz

Betrunkener attackiert in Groß-Buchholz erst seine Familie, dann auch die alarmierte Polizei

4. Juli 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Ein sturzbetrunkener Mann hat im hannoverschen Stadtteil Groß-Buchholz am frühen Samstagmorgen, 03.07.2021, seine Frau bedroht und deren Sohn sowie dessen Freund geschlagen und getreten. Als die Polizei kam, attackierte der Mann auch die Beamten und widersetzte sich der Festnahme. Ein Atemalkoholtest ergab 3,46 Promille.

Nach ersten Erkenntnissen erschien der 38-Jährige am Samstag gegen 06:25 Uhr vor der Wohnung seiner Lebensgefährtin in einem Mehrfamilienhaus am Gulbranssonweg. Erheblich betrunken trat er zunächst gegen die Wohnungstür. Als ihm seine gleichaltrige Partnerin öffnete, versuchte er sie zu schlagen, woraufhin die Frau zu Nachbarn flüchtete. Daraufhin trat er die Tür zum Zimmer des 17 Jahre alten Sohnes ein und schlug und trat den Jugendlichen, sodass dieser zu Boden ging. Der 19 Jahre alte Freund des Jugendlichen versuchte den 38-Jährigen von weiteren Angriffen abzuhalten und wurde dabei ebenfalls ins Gesicht geschlagen.

In der weiteren Folge attackierte der Randalierer auch die ersten beiden Polizeibeamten, die zum Tatort geeilt waren. Mittels einfacher körperlicher Gewalt brachten die Einsatzkräfte den Mann zu Boden. Erst mit Unterstützung von weiteren Kräften konnten dem Mann, der erheblich Widerstand leistete, Handfesseln angelegt werden. Dabei beleidigte er die Polizisten.

Ein Alkoholtest ergab bei dem 38-Jährigen einen Wert von 3,46 Promille. Er kam bis zum Samstagabend ins Polizeigewahrsam und darf die gemeinsame Wohnung nun für mehr als eine Woche nicht betreten. Gegen den Mann wird nicht nur wegen Körperverletzung, sondern auch wegen tätlichen Angriffs auf die Polizei sowie Beleidigung ermittelt.

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