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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

MANV A2 bei Wunstorf

MANV-Alarm nach Unfall mit fünf Pkw auf der A2

16. Januar 2026/in Region Hannover

Sechs Leichtverletzte bei Verkehrsunfall zwischen Kolenfeld und Luthe.

WUNSTORF (redu) – Nach einem Verkehrsunfall mit fünf beteiligten Pkw auf der A2 ist am Freitagmittag vorsorglich eine MANV A2 ausgelöst worden. Zwischen den Anschlussstellen Kolenfeld und Luthe wurden sechs Menschen leicht verletzt, vier von ihnen kamen zur weiteren Untersuchung in Krankenhäuser.

Die Alarmierung sorgte für eine strukturierte Koordination von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei auf einem stark frequentierten Autobahnabschnitt.

Gegen 13.08 Uhr wurden die Feuerwehren aus Kolenfeld und Wunstorf zu dem Unfall in Fahrtrichtung Hannover alarmiert. Erste Meldungen ließen mehrere beteiligte Fahrzeuge und mögliche Verletzte vermuten, weshalb vorsorglich eine MANV A2 ausgerufen wurde. Ziel war eine geordnete medizinische und organisatorische Einsatzführung.

Vor Ort bestätigte sich die Lage: Fünf Pkw waren in den Unfall verwickelt, einige Fahrzeuge standen ineinander verkeilt oder waren aufeinander geschoben. In einem der beteiligten Autos befand sich zudem ein Hund. Entgegen der ersten Befürchtungen war keine Person eingeklemmt.

Sechs Personen erlitten leichte Verletzungen. Zwei Betroffene konnten nach der rettungsdienstlichen Versorgung an der Einsatzstelle verbleiben, vier weitere wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Zur Unterstützung des Rettungsdienstes landete der Rettungshubschrauber Christoph 6 aus Bremen direkt auf der Autobahn.

Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle ab, stellte den Brandschutz sicher und unterstützte den Rettungsdienst. Zusätzlich wurde die Einsatzleitung Ort der Stadtfeuerwehr Wunstorf nachalarmiert, um die Koordination und Dokumentation zu übernehmen. Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten war die A2 in Fahrtrichtung Hannover vollständig gesperrt. Rund 50 Feuerwehrkräfte sowie etwa 20 Einsatzkräfte des Rettungsdienstes waren im Einsatz. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

Altwarmbüchener Moor

Startschuss für Großprojekt zur Wiedervernässung von Mooren

15. Januar 2026/in Region Hannover

Bis 2035 sollen rund 1840 Hektar Moorflächen naturnah entwickelt werden.

REGION HANNOVER (redu) – Mit einem Finanzvolumen von 34 Millionen Euro ist in der Region Hannover das bislang größte niedersächsische Projekt zur Moorrenaturierung angelaufen. Bis 2035 sollen drei Moorgebiete auf insgesamt 1840 Hektar wiedervernässt werden. Beteiligt sind Land, Region und der NLWKN.

Das Projekt verbindet Klima- und Naturschutz und betrifft mehrere Kommunen im Norden und Osten der Region Hannover.

Die Moorrenaturierung umfasst das Altwarmbüchener Moor, das Rehburger Moor sowie das Trunnenmoor. Die Moorflächen liegen in den Kommunen Neustadt am Rübenberge, Burgdorf, Burgwedel, Lehrte, Sehnde, Hannover und Isernhagen und gehören zu europaweit geschützten FFH-Gebieten.

Zentrales Ziel des Projekts ist die Wiederherstellung naturnaher Wasserstände. Viele Moorflächen wurden in der Vergangenheit entwässert, landwirtschaftlich genutzt oder abgetorft. Durch ein angepasstes Wassermanagement sollen sich die Gebiete langfristig wieder zu funktionsfähigen Moorökosystemen entwickeln können.

Intakte Moore gelten als bedeutende Kohlenstoffspeicher und leisten einen messbaren Beitrag zum Klimaschutz. Gleichzeitig bieten sie seltenen Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum. Mit dem Projekt sollen diese Funktionen gestärkt und dauerhaft gesichert werden.

Projekt startet im Januar 2026

Das Gesamtbudget beträgt 34 Millionen Euro. Zehn Millionen Euro stammen aus dem EU-Förderprogramm LIFE. Jeweils zwölf Millionen Euro bringen das Land Niedersachsen und die Region Hannover ein. Der offizielle Projektstart erfolgte zum 1. Januar 2026, die Laufzeit ist bis 2035 angesetzt.

Bevor konkrete Baumaßnahmen beginnen, stehen umfassende Grundlagenermittlungen an. Darauf folgen ingenieurtechnische Planungen sowie schrittweise Umsetzungen vor Ort. Vorgesehen sind unter anderem Gehölzarbeiten und Erdbau, um den Wasserhaushalt der Moorflächen zu stabilisieren.

Nach Angaben der Projektpartner sollen private Anliegende und landwirtschaftliche Betriebe keine Nachteile durch die Maßnahmen erfahren. Geplant sind Flächenankäufe, Tausch- oder Gestattungsverträge. Begleitend laufen Beteiligungsverfahren, in denen Eigentümerinnen und Eigentümer ihre Interessen einbringen können.

Sparkassen-Laufpass

Sparkassen-Laufpass startet mit Rekordprogramm

13. Januar 2026/in Region Hannover

Laufserie erstmals in allen Regionskommunen vertreten.

REGION HANNOVER (redu) – Der Sparkassen-Laufpass geht 2026 in seine 23. Auflage und erreicht einen neuen Höchststand. Mit 43 Veranstaltungen umfasst die Laufserie so viele Termine wie nie zuvor. Erstmals sind dabei alle 21 Kommunen der Region Hannover im Programm vertreten.

Die Laufserie verbindet sportliche Aktivität mit regionalem Zusammenhalt und spricht Teilnehmende in Stadt und Umland gleichermaßen an.

Der Sparkassen-Laufpass der Region Hannover setzt seine Erfolgsgeschichte fort. Die bundesweit einzigartige Serie wächst weiter und spiegelt den anhaltenden Boom des Laufsports wider. Initiatorin der Reihe ist die Veranstaltungsagentur eichels, der es in diesem Jahr gelungen ist, alle Regionsgemeinden einzubinden.

Regionspräsident Steffen Krach betonte die Bedeutung der Serie für die Region. Der Laufpass stehe für Bewegung, Begegnung und eine besondere Atmosphäre, die Menschen zusammenbringe. Mit der steigenden Zahl an Veranstaltungen werde ein sichtbares Zeichen für eine aktive Region gesetzt.

Der Startschuss fällt bereits am kommenden Sonntag beim elften „Winterlauf durch den Georgengarten“ im Zentrum Hannovers. Das Finale bildet traditionell der Silvesterlauf am 31. Dezember rund um den Maschsee. Fünf Veranstaltungen feiern in diesem Jahr ihre Premiere innerhalb der Serie, darunter der Burgwedeler Volkslauf der TSG und der Uetzer Spendenlauf. Nach einer Pause kehrt zudem der Volkslauf Hämelerwald zurück.

Mehrere etablierte Läufe feiern runde Jubiläen, darunter der Hermann-Löns-Park-Lauf mit seinem 50-jährigen Bestehen. Im Vorjahr verzeichnete die Serie bei 39 Veranstaltungen insgesamt 67.918 Registrierungen, ein Zuwachs von rund 26 Prozent.

Eisrettung Feuerwehr

Feuerwehr Sehnde trainiert Eisrettung bei Minusgraden

13. Januar 2026/in Region Hannover

Tauchergruppe übt Personensuche und Rettung unter Eisdecke.

SEHNDE (redu) – Unter extremen winterlichen Bedingungen hat die Feuerwehr Sehnde am Sonntag im Waldbad eine Eisrettung geübt. Bei Temperaturen um minus zehn Grad trainierte die Tauchergruppe gemeinsam mit Kräften der Ortsfeuerwehr realitätsnah die Rettung von Personen aus eisbedeckten Gewässern.

Solche Übungen sind selten möglich, aber wichtig. Sie bereiten Einsatzkräfte auf lebensbedrohliche Notlagen in der kalten Jahreszeit vor.

Die Eisrettung stand im Mittelpunkt eines besonderen Übungsdienstes der Feuerwehr Sehnde. Die geschlossene Eisdecke im Waldbad bot dafür am Sonntag anspruchsvolle, aber ideale Bedingungen. Ziel war es, Abläufe unter möglichst realistischen Voraussetzungen zu trainieren.

Am Vormittag absolvierte die Tauchergruppe mehrere Tauchgänge unter der Eisfläche. Geübt wurden dabei die Suche und Rettung von Personen sowie Kommunikation und Sicherung unter erschwerten Bedingungen. Unterstützt wurde der Ausbildungsdienst durch den Rüstwagen der Ortsfeuerwehr Sehnde mit drei Einsatzkräften.

Im weiteren Verlauf lag der Schwerpunkt auf der Rettung einer eingebrochenen Person. Mit unterschiedlichen Vorgehensweisen trainierten die Einsatzkräfte das Annähern an die Einsatzstelle, die Rettung aus dem Eis und den Eigenschutz der Retter. Die niedrigen Temperaturen und die körperlich fordernden Maßnahmen verlangten dabei hohe Konzentration und Ausdauer.

Möglich wurde die Übung durch die Unterstützung der Stadtwerke Sehnde, die das Waldbad für den Ausbildungsdienst zur Verfügung stellten. Abschließend warnt die Stadtfeuerwehr eindringlich davor, zugefrorene Gewässer zu betreten. Eisflächen seien nicht sicher und stellten eine erhebliche Lebensgefahr dar.

PKW-Brand in Höver

Wintereinsätze fordern Stadtfeuerwehr Sehnde am Wochenende

12. Januar 2026/in Region Hannover

Mehrere Ortsfeuerwehren rücken bei Schnee, Eis und technischen Hilfeleistungen aus.

SEHNDE (redu) – Ein Wintereinbruch mit Schnee, Eis und niedrigen Temperaturen hat am vergangenen Wochenende zu zahlreichen Wintereinsätzen der Stadtfeuerwehr Sehnde geführt. Seit Freitag waren mehrere Ortsfeuerwehren bei technischen Hilfeleistungen, Fehlalarmen, einem Pkw-Brand sowie Unterstützungsleistungen innerhalb und außerhalb des Stadtgebiets im Einsatz.

Die Einsätze zeigen die breite Aufgabenpalette der ehrenamtlichen Kräfte und die Bedeutung einer funktionierenden Gefahrenabwehr auch bei winterlichen Witterungsbedingungen im Stadtgebiet Sehnde.

Bereits am Freitagmorgen wurde die Ortsfeuerwehr Müllingen-Wirringen zu einem gemeldeten umsturzgefährdeten Baum an der Kreisstraße 147 alarmiert. Vor Ort bestätigte sich die gemeldete Gefahr jedoch nicht, ein Eingreifen war nicht erforderlich.

Am Nachmittag unterstützte der Gerätewagen Messtechnik der Ortsfeuerwehr Höver bei einem gemeldeten Gasgeruch in Lehrte-Kolshorn. Auch dieser Einsatz endete ohne Feststellung einer Gefahrenlage. Am Abend rückten die Ortsfeuerwehren Ilten und Sehnde zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage im Zentralklinikum Köthenwald aus. Die Anlage hatte ohne ersichtlichen Grund ausgelöst.

Hilfeleistungen und Kontrollen

In den frühen Morgenstunden des Samstags leistete die Ortsfeuerwehr Rethmar Unterstützung bei der Befreiung eines im Schnee festgefahrenen Rettungswagens. Später wurden die Ortsfeuerwehr Sehnde sowie erneut der Gerätewagen Messtechnik aus Höver zu einem weiteren Gasgeruch in der Peiner Straße alarmiert. Als Ursache stellte sich organischer Dünger auf einem angrenzenden Acker heraus.

Brand und externer Einsatz

Am Sonntagnachmittag wurden Taucher der Ortsfeuerwehr Sehnde zur Unterstützung der Feuerwehr Algermissen in den Landkreis Hildesheim alarmiert. Auf dem Stichkanal war es zu einem Binnenschiff mit Wassereinbruch gekommen. In der Nacht zu Montag folgten weitere Einsätze, darunter eine Türöffnung in Ilten sowie ein Pkw-Brand in der Straße Ahlter Feld in Höver. Das Fahrzeug stand beim Eintreffen der Einsatzkräfte bereits in Vollbrand und wurde unter Atemschutz gelöscht.

Zur Brandursache und zur Schadenshöhe machte die Feuerwehr keine Angaben.

Verschneite Müllcontainer

Eisregen stoppt Müllabfuhr in Teilen der Region Hannover

12. Januar 2026/in Region Hannover

aha unterbricht Touren aus Sicherheitsgründen – keine Nachholung.

REGION HANNOVER (redu) – Eisregen hat am Montag die Abfall- und Wertstoffsammlung der Abfallwirtschaft Region Hannover in Teilen des Umlands unterbrochen. Aufgrund akuter Glätte wurden mehrere Touren gestoppt. In der Stadt Hannover lief der Betrieb dank intensiven Winterdienstes regulär weiter.

Die Maßnahme betrifft zahlreiche Haushalte im Umland und hat direkte Auswirkungen auf Abfuhrtermine. Der Entsorger setzt dabei auf Sicherheit und Kulanz gegenüber den Gebührenzahlern.

Während die Abfallsammlung in der Landeshauptstadt Hannover am Montag regulär starten konnte, kam es im Umland zu Einschränkungen. Einsetzender Eisregen ließ Fahrbahnen und Fahrzeuge innerhalb kurzer Zeit vereisen. Die Stadtreinigung in Hannover war mit verstärktem Winterdiensteinsatz unterwegs und hielt die Straßen befahrbar.

In mehreren Kommunen der Region mussten Abfuhrtouren jedoch aus Sicherheitsgründen unterbrochen werden. Der Regen gefror unmittelbar auf den Straßen, was ein sicheres Arbeiten unmöglich machte. Die Beschäftigten von aha entscheiden vor Ort, ob Straßen befahrbar sind. Alle betroffenen Touren pausieren, bis sich die Wetterlage entspannt.

Keine Nachholung der Abfuhr

Ausgefallene Abfuhren werden nicht nachgeholt. Nach Angaben von aha sind die personellen und logistischen Kapazitäten durch den parallelen Winterdienst vollständig gebunden. Ziel sei es, die regulären Touren dort aufrechtzuerhalten, wo es die Witterung zulässt. Bei angekündigten Plusgraden geht der Entsorger davon aus, dass Rückstände in den kommenden zwei Wochen im Regelbetrieb abgearbeitet werden.

Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, Abfälle bis zum nächsten regulären Abholtermin auf dem eigenen Grundstück zwischenzulagern. Überfüllte Behälter werden dann geleert, zusätzliche Mehrmengen in reißfesten Säcken in angemessenem Umfang kostenlos mitgenommen. Die Wertstoffhöfe auf den Deponien Lahe, Burgdorf und Kolenfeld sind geöffnet, weitere Höfe sollen ab Dienstag wieder folgen.

LKW mit beschädigtem Dieseltank

Gefahrgutzug stoppt Diesel-Austritt nach Lkw-Unfall auf A352

12. Januar 2026/in Region Hannover

Rund 700 Liter Diesel drohten auszulaufen – Feuerwehr verhindert Umweltschaden.

LANGENHAGEN (redu) – Auf der Bundesautobahn 352 ist es am Montagvormittag im Bereich der Anschlussstelle Kaltenweide zu einem LKW-Unfall A352 gekommen. Ein Lkw verunglückte in Fahrtrichtung Flughafen, beschädigte dabei seinen Kraftstofftank und verlor Diesel, wodurch umfangreiche Feuerwehrmaßnahmen erforderlich wurden.

Der Einsatz hatte Auswirkungen auf den Verkehr im Norden der Region Hannover und erforderte eine zeitweise Vollsperrung der A352 in Richtung Flughafen.

Der Unfall ereignete sich am Montag gegen 11.29 Uhr auf der A352 in Fahrtrichtung Flughafen. Der Lkw kam aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab und blieb in der Mittelleitplanke stehen. Durch den Aufprall wurde der Kraftstofftank beschädigt, erste Mengen Diesel traten aus.

Die zuerst eintreffende Ortsfeuerwehr Kaltenweide leitete umgehend Sicherungsmaßnahmen ein. Ausgelaufener Kraftstoff wurde aufgefangen, zudem verhinderten die Einsatzkräfte ein Eindringen des Diesels in die Kanalisation. Nach Einschätzung der Feuerwehr bestand die Gefahr, dass insgesamt rund 700 Liter Kraftstoff austreten könnten.

Gefahrgutzug im Einsatz

Zur Unterstützung wurde der Gefahrgutzug der Stadt Langenhagen alarmiert. Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehren Langenhagen und Krähenwinkel waren ebenfalls vor Ort. Der beschädigte Tank wurde fachgerecht abgedichtet, sodass ein weiterer Austritt von Diesel gestoppt werden konnte. Eine größere Umweltgefährdung wurde dadurch verhindert.

Der Fahrer des Lkw hatte das Fahrzeug selbstständig verlassen und blieb nach ersten Erkenntnissen unverletzt. Er wurde vorsorglich durch den Rettungsdienst betreut. Während der Einsatzmaßnahmen musste die A352 in Fahrtrichtung Flughafen voll gesperrt werden, die Gegenfahrbahn war zeitweise verengt. Zur Bergung des Lkw wird eine Fachfirma eingesetzt, weitere Verkehrsbehinderungen sind möglich.

Eisrettung am Steinhuder Meer

Eissegler bricht ins Eis ein – Rettungseinsatz bei Steinhude

11. Januar 2026/in Region Hannover

Feuerwehr und Rettungsdienst mehrfach gefordert.

STEINHUDE (redu)  – Am heutigen Nachmittag ist die Feuerwehr gegen 15 Uhr zu einer Eisrettung auf dem Steinhuder Meer alarmiert worden. In Richtung Mardorf war ein Eissegler teilweise ins Eis eingebrochen. Ein Passant, der helfen wollte, verunfallte dabei und wurde verletzt.

Der Einsatz zeigt erneut die Gefahr durch nicht tragfähiges Eis auf dem Steinhuder Meer und die Risiken ungesicherter Rettungsversuche.

Die Eisrettung wurde ausgelöst, nachdem ein Eissegler auf dem Steinhuder Meer teilweise ins Eis eingebrochen war. Während ein Passant versuchte zu helfen, kam es zu einem Unfall. Der Mann wurde durch die Feuerwehr und den Rettungsdienst im Bereich Mardorf medizinisch versorgt und anschließend zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus transportiert.

Zur Unterstützung war auch der Rettungshubschrauber Christoph 4 im Einsatz. Die Maßnahmen konzentrierten sich zunächst auf die medizinische Versorgung und die Sicherung der Einsatzstelle.

Im Anschluss an diesen Einsatz machten Passanten die Einsatzkräfte auf einen weiteren medizinischen Notfall im Bereich der Strandterrassen in Steinhude aufmerksam. Die Feuerwehr übernahm dort die Erstversorgung des Patienten, parallel wurde der Rettungsdienst alarmiert. Auch dieser Patient wurde anschließend an den Rettungsdienst übergeben.

Insgesamt war die Feuerwehr Steinhude mit rund 20 Einsatzkräften vor Ort. Die Feuerwehr weist erneut darauf hin, dass das Betreten des Steinhuder Meeres lebensgefährlich sein kann und Rettungsversuche durch ungesicherte Personen ein erhebliches Risiko darstellen.

Schulausfall

Blitzeis und Eisregen: Schulen bleiben am Montag geschlossen

11. Januar 2026/in Region Hannover

Präsenzunterricht fällt witterungsbedingt an allen Schulen aus.

REGION HANNOVER (redu) – Witterungsbedingt fällt der Präsenzunterricht am Montag, 12. Januar, an allen allgemeinbildenden Schulen sowie an den Berufsbildenden Schulen in der Region Hannover aus. Grund ist erwartetes Blitzeis durch Schnee und anschließenden Regen. Schulen bleiben geöffnet und betreuen ankommende Schüler*innen.

Die Entscheidung betrifft tausende Familien in der Region und soll den Schulweg bei gefährlichen Straßen- und Gehwegverhältnissen vermeiden.

Der Schulausfall gilt für alle allgemeinbildenden Schulen in der Region Hannover sowie für Schulen in Trägerschaft der Landeshauptstadt Hannover. Auch das Hannover Kolleg und das Abendgymnasium sind betroffen. Die Schulgebäude bleiben geöffnet, um ankommende Schüler*innen vor Ort zu betreuen.

Distanzunterricht an Berufsbildenden Schulen

Für mehrere Berufsbildende Schulen wird witterungsbedingt Distanzunterricht angeordnet. Betroffen sind unter anderem die BBS 2, BBS 3, BBS ME, die Anna-Siemsen-Schule, die Cora Berliner Schule, die Justus-von-Liebig-Schule sowie die Standorte in Burgdorf, Neustadt am Rübenberge, Springe und die Hannah-Arendt- sowie Alice-Salomon-Schule.

Hintergrund der Entscheidung ist die Wetterprognose des Deutschen Wetterdienstes. Für die frühen Morgenstunden werden zunächst starker Schneefall und anschließend Regen erwartet. Durch den Übergang kann es verbreitet zu Glatteis und Blitzeis kommen, insbesondere auf Nebenstraßen und Gehwegen.

Küchenbrand sorgt für Großeinsatz in Wennigsen – Brand Wennigsen 26 01 10 ff

Küchenbrand sorgt für Großeinsatz in Wennigsen

10. Januar 2026/in Region Hannover

Fettbrand auf Herd löst Einsatz mehrerer Feuerwehren aus – Vier Bewohner ins Krankenhaus.

WENNIGSEN (redu) – In einem Mehrfamilienhaus an der Linderstraße ist es am Dienstag zu einer Rauchentwicklung gekommen, nachdem Fett in einem Topf auf dem Herd gebrannt hatte. Mehrere Feuerwehren rückten aus, das Gebäude wurde evakuiert, Bewohner klagten über Atemnot.

Der Einsatz zeigt, wie schnell alltägliche Situationen in Mehrfamilienhäusern größere Auswirkungen auf viele Bewohner haben können.

Die Rauchentwicklung breitete sich nach Angaben der Feuerwehr so stark aus, dass das gesamte Gebäude verraucht war. Da es sich um ein Mehrfamilienhaus handelte und mehrere Personen Atembeschwerden zeigten, wurde vorsorglich ein Massenanfall von Verletzten der Kategorie 10 ausgelöst.

Versorgung der betroffenen Bewohner

Versorgung von Bewohnern im Feuerwehrhaus Holtensen © Feuerwehr Wennigsen

Insgesamt befanden sich 17 Personen im Haus. Sie wurden aus dem Gebäude gebracht und im Feuerwehrhaus Holtensen betreut. Vier Bewohner erlitten eine Rauchgasvergiftung und wurden zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser eingeliefert.

Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Holtensen, Bredenbeck, Everstorf und Wennigsen. Insgesamt waren 62 Einsatzkräfte beteiligt. Nachdem das Gebäude belüftet worden war und keine weitere Gefahr bestand, konnten die Einsatzkräfte die Einsatzstelle verlassen. Die Versorgung der betroffenen Bewohner lief zu diesem Zeitpunkt im Feuerwehrhaus noch weiter.

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