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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Feuerwehr aktuell

Feuerwehrzentrum in Neustadt öffnet seine Tore

22. September 2021/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM). Die Feuerwehr der Stadt und die Feuerwehrtechnische Zentrale der Region haben den neuen Stützpunkt zwar schon vor Wochen bezogen, doch nun öffnen sich zum ersten Mal die Tore des Feuerwehrzentrums in Neustadt a. Rbge. für die breite Öffentlichkeit. Am Samstag, 25. September 2021, laden die Region Hannover und die Stadt Neustadt zum Tag der offenen Tür an die Nienburger Straße 50a.

Die Gäste erwartet von 10 bis 16 Uhr ein kunterbuntes und vielfältiges Programm, das in den vergangenen Wochen von verschiedensten Einheiten der Feuerwehr auf die Beine gestellt wurde. Um 11 Uhr beginnt das offizielle Programm mit Grußworten von Regionspräsident Hauke Jagau und Bürgermeister Dominic Herbst. Danach ist die Bühne frei für die Gründung der ersten Kinderfeuerwehr in der Kernstadt. Musikalisch wird es bunt, es spielen Csókolom, die Coverband Fidgets LIVE, die Wölper Löwen sowie das Duo MaNe Music von Malte und Nele Stalder.

Rundum das Feuerwehrzentrum sind zahllose Spezialfahrzeuge der Feuerwehren Neustadt, Garbsen und Wunstorf sowie der Regionsfeuerwehr zu bestaunen. Moderne Feuerwehrtechnik ist auch Thema bei den Führungen durch die Feuerwehrtechnische Zentrale und das Feuerwehrzentrum. Die Live-Vorführungen der Feuerwehr sind ein  weiteres Highlight des Tages. So gibt es eine Brandvorführung und es werden technische Hilfeleistungen, die Wasserrettung und die Absturzsicherung simuliert.

Die Region Hannover, die Stadt Neustadt, die Kinder- und Jugendfeuerwehr, das Technische Hilfswerk und das Deutsche Rote Kreuz und der Abwasserbehandlungsbetrieb (ABN) sind mit Infoständen und Aktionen vor Ort. So erfahren die Besucherinnen und Besucher am Stand des ABN viel über die Themen „Hochwasserschutz“ und „Starkregen“. Kleine und große Kinder sind eingeladen, Sandsäcke mit Hilfe von Sandsackfüllgeräten befüllen. Auf die Kleinsten wartet außerdem ein umfangreiches Kinderprogramm mit Hüpfburg, Ballontieren, Spielgeräten, Glücksrad, Kinderschminken, Limonadenkuh und vielem mehr. Alle Kinder- und Jugendlichen erhalten außerdem eine Bratwurst oder eine Portion Pommes gratis.

Für die gesamte Veranstaltung gelten die 3G-Regeln. Zutritt nur für geimpfte, genesene und/oder getestete Personen (ab 12 Jahre). Das Testergebnis darf nicht älter als 24 Stunden sein. Eine Teststation für kostenlose Schnelltests steht am Eingang bereit und ist ab 9.30 Uhr geöffnet. Dazu gelten folgende Maßnahmen: Im gesamten Gebäude ist ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz (OP-Maske oder FFP2) zu tragen. Diese müssen ebenfalls immer dann getragen werden, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann.

Besucherinnen und Besucher werden gebeten, die Ausschilderungen zu den Parkflächen zu beachten. Vom Parkplatz der KGS an der Leinstraße ist ein Shuttle-Service zum Feuerwehrzentrum eingerichtet. Auf dem Gelände des Feuerwehrzentrums selbst stehen keine Parkplätze zur Verfügung.

Langenhagen: Auto gerät in den Gegenverkehr und kollidiert mit Linienbus und Pkw – VU Bus 21 09 22© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Langenhagen: Auto gerät in den Gegenverkehr und kollidiert mit Linienbus und Pkw

22. September 2021/in Region Hannover, Polizei

HANNOVER / LANGENHAGEN (ots). Bei der Kollision eines Pkw mit einem Linienbus und einem weiteren Auto sind am Mittwochmorgen, 22.09.2021, nahe Langenhagen insgesamt vier Beteiligte verletzt worden. Vermutlich aufgrund eines Krankheitsfalls war ein 61-Jähriger mit seinem Wagen in den Gegenverkehr geraten.

Nach ersten Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover war der 61-Jährige mit seinem VW am Mittwochmorgen auf der Landesstraße 380 in Fahrtrichtung Langenhagen unterwegs. Vermutlich aufgrund eines plötzlichen Krankheitsfall verlor der Mann gegen 06:30 Uhr die Kontrolle über sein Auto, das dann von seinem Fahrstreifen abkam und in den Gegenverkehr geriet. Der Passat touchierte in der Folge zunächst einen Linienbus mit drei Fahrgästen an Bord. Im weiteren Verlauf schleuderte der VW noch gegen einen Seat Leon, der hinter dem Bus fuhr.

Langenhagen: Auto gerät in den Gegenverkehr und kollidiert mit Linienbus und Pkw – BGPress 3891

Am Mittwochmorgen kam es auf der L380 zwischen Resse und Engelbostel zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Linienbus und zwei PKW. Es wurden vier Personen verletzt. © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Bei der Kollision wurde der 60-Jährige leicht verletzt. Aufgrund des plötzlichen Krankheitsfalls kam er jedoch zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus. Auch die 32 Jahre alte Busfahrerin sowie der 43 Jahre alte Fahrer des Seat und dessen 44 Jahre alte Beifahrerin erlitten leichte Verletzungen. Aufgrund der ersten Meldungen war ein Großaufgebot an Rettungskräften an die Unfallstelle geeilt. Zudem kam es wegen der zeitweiligen Sperrung der Unfallstelle zu Verkehrsbehinderungen.

Laut Polizei beläuft sich der entstandene Schaden auf eine Summe im mittleren fünfstelligen Bereich.

Radschnellweg zwischen Hannover und Langenhagen ist machbar – Radschnellweg

Radschnellweg zwischen Hannover und Langenhagen ist machbar

16. September 2021/in Region Hannover

HANNOVER / LANGENHAGEN (PM). Ein Radschnellweg zwischen der Landeshauptstadt Hannover und Langenhagen ist machbar: Dies ist das Ergebnis einer Studie, die im Verkehrsausschuss der Region Hannover vorgestellt wurde. Sie zeigt auf, das ein 11,1 Kilometer langer Radschnellweg als hochwertige und alltagstaugliche Verbindung zwischen beiden Städten realisiert werden kann.

Die Strecke führt von der Innenstadt Hannovers (Lister Meile/Hamburger Allee) durch die Stadtteile Oststadt, List und Vahrenheide. In Höhe Silbersee soll die Autobahn A2 gequert werden, dafür ist perspektivisch eine neue Brücke erforderlich. Über den Silbersee wird das Stadtzentrum von Langenhagen mit Rathaus und CCL erreicht. Endpunkt ist die Karl-Kellner-Straße/Ecke Walsroder Straße. Die Kosten für den Ausbau des Radschnellweges werden sich auf geschätzt etwa 15,7 Mio. Euro belaufen, wobei über 2 Millionen Euro allein für die Autobahnbrücke entfallen.

„Die vorgeschlagene Trassenführung ist so gut wie alternativlos, dadurch könnte der Radschnellweg die erste interkommunale Verbindung dieser Art in der Region werden“,

sagte Ulf-Birger Franz, Verkehrsdezernent der Region Hannover. Er lobte die sehr gute Zusammenarbeit von Verwaltungen, Politik und Fachleuten. Die Region Hannover hat, zusammen mit den Kommunen Hannover und Langenhagen, seit 2019 an der Erstellung einer Machbarkeitsstudie für einen Radschnellweg Hannover-Langenhagen gearbeitet. Fachliche Expertise steuerte außerdem das beauftragte Planungsbüro PGV-Alrutz bei.

„Die Region übergibt die Studie nun in die Hände der Kommunen für Detailplanungen, Beschlüsse und Umsetzung. Auch die Fördermittel werden die Kommunen beantragen müssen, die Unterstützung aus Bund und Land ist allerdings enorm, so dass wenigstens 75 Prozent der Kosten übernommen werden“ zeigt sich Franz zuversichtlich: “Die Region Hannover hat den Planungsprozess intensiv begleitet und koordiniert. Ich bin optimistisch, dass unsere Rolle auch als Vermittlerin zum Land und zur Naturschutzbehörde hilfreich war. Dieses gemeinsame Vorgehen werden wir auch bei weiteren Radschnellwegen anwenden.“

„Das gemeinsame Vorgehen hat das Projekt beschleunigt, wir haben den kurzen Dienstweg genutzt und Abstimmungen zielorientiert herbeigeführt“, betonte Thomas Vielhaber, Baudezernent der Landeshauptstadt Hannover: „Wir haben mit den ersten Planungsschritten begonnen und sind optimistisch, in den nächsten Monaten Umsetzungsperspektiven präsentieren zu können.“ Durch den vorliegenden Haushaltsbegleitantrag seien finanzielle Mittel im städtischen Haushalt für die Umsetzung vorgesehen.

„Nachdem die Studie gerade im städtischen Verkehrsausschuss vorgestellt worden ist, werden wir die Planungsleistungen in Kürze ausschreiben. Ich freue mich schon auf die weiteren Beratungen in den Gremien und bin zuversichtlich, dass wir im kommenden Jahr Vorschläge vorlegen werden,“ zeigte sich auch Carsten Hettwer, Erster Stadtrat von Langenhagen, optimistisch.

Die Machbarkeitsstudie kann unter folgendem Link auf www.hannover.de eingesehen werden: www.hannover.de/rh20210914

Gesundheitsamt Region Hannover© Bernd Günther

Das Gesundheitsamt informiert zu Schulen und Kitas

14. September 2021/in Region Hannover

HANNOVER (PM). Das Gesundheitsamt der Region Hannover gibt Informationen für die Eltern von Kindern, die als Indexpersonen bzw. Kontaktpersonen eingestuft wurden, heraus. Folgende Verhaltensregeln gelten für infizierte Kinder bzw. dessen Kontaktpersonen:

Wie müssen sich Eltern von Indexpersonen an Schulen/Kitas verhalten?

  • Wird ein Kind positiv getestet (PCR- oder Schnelltest), muss es unmittelbar nach Hause gehen und in Quarantäne bleiben. Die Eltern müssen unverzüglich die Schule/Kita informieren. Ab dem Moment des Testergebnisses beginnt die 14-tägige Quarantänezeit. War das Testergebnis ein positiver Schnelltest, sollte das Ergebnis durch einen PCR-Test beim Hausarzt bestätigt werden. Die Familie des infiziertes Kindes muss sich ebenfalls in Quarantäne begeben. Dies gilt nicht für vollständig Geimpfte und Genesene.
  • Die Eltern müssen alle engen Kontaktpersonen des infizierten Kindes auflisten und diese selbstständig in Zusammenarbeit mit den Schulen informieren. Dazu gehören die Kontaktpersonen aus dem privaten Umfeld und Schul-/Kitaumfeld. An Schulen sind enge Kontaktpersonen in der Regel nur die direkten Sitznachbarn. In Kitas hängt die Zahl der Kontaktpersonen von der Größe der Kita-Gruppen ab. Die Kita-Leitung muss hier festlegen, wer als enge Kontaktperson definiert wird.
  • Die Eltern müssen das Gesundheitsamt unverzüglich über das positive Testergebnis informieren. Dafür schreiben sie eine E-Mail mit Namen, Art und Datum des Testes an . Die Eltern erhalten eine Bestätigungsmail mit Informationen zur weiteren Vorgehensweise und zum Umgang mit Kontaktlisten.

Was machen Eltern von Kindern, die Kontaktpersonen an Schulen/Kitas sind?

  • Sobald die Eltern darüber informiert wurden, dass ihr Kind Kontaktperson ist, gilt eine sofortige Quarantäne. Diese wird ab dem ersten Tag nach dem letzten Kontakt für 10 Tage gerechnet. Die Quarantäne gilt nicht für vollständig geimpfte oder genesene Kinder.
  • Grundsätzlich sollten Eltern ihre Kinder, die Kontaktpersonen sind, testen lassen, um festzustellen, ob sie selbst infiziert sind.
  • Schulkinder können nach 5 Tagen aus der Quarantäne mit einem offiziellen negativen Schnelltest (Testzentrum, Apotheke oder Arzt) herausgetestet werden, da es an Schulen eine regelmäßige Testpflicht gibt.
  • Kita-Kinder können nach 5 Tagen mittels PCR-Test aus der Quarantäne herausgetestet werden, nach 7 Tagen geht dies auch mittels Schnelltest (Testzentrum, Apotheke oder Arzt)
  • Grundsätzlich gilt: Freitesten als Kontaktperson geht nur, wenn die Kontaktpersonen zwischenzeitlich keine Corona-Symptome entwickelt haben.
  • Das Gesundheitsamt stellt keine Bescheinigung über die Freitestung aus. Es reicht, das negative Testergebnis in der Schule bzw. der Kita vorzuzeigen.
  • Das Gesundheitsamt stellt nachfolgend die erforderlichen Quarantänebescheinigungen aus.
Dachstuhlbrand in einem Einfamilienhaus in Frielingen – Dachstuhlbrand Frielingen

Dachstuhlbrand in einem Einfamilienhaus in Frielingen

14. September 2021/in Region Hannover
GARBSEN (PM). Am Dienstagmorgen gegen 4 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren Frielingen, Osterwald Unterende & Osterwald Oberende zu einem Zimmerbrand in Frielingen alamiert.
Bei Ankunft stellte sich schnell heraus, dass das gesamte Obergeschoss bereits in Vollbrand stand. Durch eine Alarmstufenerhöhung wurden die Drehleiter & Einsatzleitwagen der Feuerwehr Garbsen sowie der Zug West bestehend aus den Feuerwehren Horst, Schloß Ricklingen und Meyenfeld zur Sicherung der Wasserversorgung sowie Atemschutzgeräteträgeranzahl hinzugezogen.
Der erste Trupp unter Atemschutz rettete die Bewohnerin, gleichzeitig wurde ein Löschangriff von beiden Seiten des Gebäudes durchgeführt. Im Verlauf des Einsatzes wurde der Löschangriff erweitert auf 4 C-Rohre sowie ein zusätzliches Wenderohr über die Drehleiter. Ein weiterer Trupp führte Lösch- & Kühlarbeiten aus dem rückwärtigen Garten des Nachbargrundstückes durch, um eine Ausbreitung auf Nachbargebäude zu verhindern.
Gegen 7:30 Uhr konnte das Feuer unter Kontrolle gebracht werden und es konnte mit den Nachlöscharbeiten einzelner Glutnester begonnen werden. Die eingesetzte Drohne, konnte hierbei mit Ihrer Wärmebildfunktion optimal unterstützen.
Insgesamt waren 111 Kameraden und 23 Fahrzeuge in diesen Einsatz eingebunden. Gegen 9:30 Uhr wurde „Feuer aus“ gemeldet und die Einsatzkräfte konnten mit dem Rückbau der Einsatzstelle beginnen. Die Polizei nahm die Ermittlungen zur Brandursache auf. Hierzu und zur Schadenhöhe kann von der Feuerwehr keine Aussage getroffen werden.
Wie hat die Landeshauptstadt und die Region gewählt – Vorläufig Ergebnis KW2021

Wie hat die Landeshauptstadt und die Region gewählt

13. September 2021/in Region Hannover

HANNOVER (red). Die Bürgerinnen und Bürger haben am Sonntag (12.09.2021) ihre Stimmen zur Kommunalwahl abgegeben. Teilweise mussten sie bis zu 90 Minuten vor ihrem Wahllokal zur Stimmenabgabe warten. Auch um 18 Uhr, dem eigentlichen Wahlschluss, standen einige Wähler noch in der Warteschlange.

Die Wahl eines Nachfolgers für den scheidenden Regionspräsidenten Hauke Jagau verlief nicht mit der erforderlichen Mehrheit. Aus diesem Grund müssen in 14 Tagen am Tag der Bundestagswahl der SPD-Kandidat Steffen Krach und die CDU-Kandidatin Christine Karasch gegeneinander in einer Stichwahl antreten.

Bei der Wahl des Rates in der Landeshauptstadt konnten die Grünen satte Gewinne einfahren und mit einem hauchdünnen Vorsprung von 0,2 % sich an die Spitze setzen. Die SPD und die CDU mussten leichte Verluste hinnehmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 51,3 %.

Kommunalwahl in der Landeshauptstadt Hannover

Die Gewinne und Verluste bei der Wahl des Rates:

  • SPD – 3,7 %
  • CDU – 3,8 %
  • GRÜNE + 11,5 %
  • AfD + 4,3 %
  • FDP + 0,9 %
  • Die Linke – 1,4 %

So haben die Wähler für den Rat der Stadt abgestimmt:

Wie hat die Landeshauptstadt und die Region gewählt – Wahl Rat LHSt 2021

© Votemanager

Aus den Stimmen für die einzelnen Parteien ergibt sich derzeit folgende Sitzverteilung im Rat der Stadt:

Wie hat die Landeshauptstadt und die Region gewählt – Sitzverteilung Rat der Stadt

© Votemanager


Wie hat die Landeshauptstadt und die Region gewählt – Wahl Stadtbezirksrat LHSt 2021

© Votemanager


Kommunalwahl in der Region Hannover

Bei der Wahl zum nächsten Regionspräsidenten bzw. der nächsten Regionspräsidentin hat Steffen Krach (SPD) im derzeitig vorläufigen Endergebnis einen Vorsprung mit 37,10 %. Christine Karasch (CDU) erreichte 29,63 % der Stimmen. So fehlten beiden Politikern die erforderliche Mehrheit für ein eindeutiges Votum. Eine Entscheidung müssen nun Bürgerinnen und Bürger am 26.09.2021 in einer Stichwahl fällen. Die Wahlbeteiligung in der Region Hannover lag mit 54,7 % etwas höher als in der Landeshauptstadt.

Der Wahlausschuss der Region hat am heutigen Montag, 13. September 2021, das vorläufige, in der Nacht ermittelte Ergebnis der Wahl um das das Amt des Regionspräsidenten bzw. der Regionspräsidentin bestätigt und damit grünes Licht für eine Stichwahl zwischen Steffen Krach (SPD) und Christine Karasch (CDU) am 26. September 2021 gegeben.

Wie hat die Landeshauptstadt und die Region gewählt – Wahl Regionspräsident 2021

© Votemanager


Auch die Wahl der Regionsversammlung erfolgte mit der gestrigen Kommunalwahl. Die SPD führt mit 29,89 % vor der CDU mit 26,19 %. Die GRÜNEN folgen mit 21,27 %.

Wie hat die Landeshauptstadt und die Region gewählt – Wahl Regionsversammlung 2021

© Votemanager

Aus der Wahl der Regionsversammlung ergibt sich derzeit folgende Sitzverteilung:

Wie hat die Landeshauptstadt und die Region gewählt – Sitzverteilung Regionsversammlung

© Votemanager

Kommunalwahl 2021 - Die Auszählung mit Stand 21:30 Uhr – Auszählung Kommunalwahl© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Kommunalwahl 2021 – Die Auszählung mit Stand 21:30 Uhr

12. September 2021/in Region Hannover

HANNOVER (red). So sieht es nach den Auszählungen gegen 21:30 Uhr aus.  Bei der Wahl zum Regionspräsidenten / Regionspräsidentin konnte keiner der Kandidaten die Mehrheit erreichen.

Demnach liegt Steffen Krach (SPD) mit 37,09 % bei der Wahl zum Regionspräsidenten vor Christine Karasch (CDU) mit 29,51 %, gefolgt von der Politikerin Frauke Patzke (GRÜNE) mit 20,78 %. 53 Wahlbezirke müssen noch ausgezählt werden.

Somit müssten Krach und Karasch am 26.09.2021 in die Stichwahl, weil keiner der Kandidaten die erforderliche Mehrheit erreicht hat.

 

 

Kommunalwahl 2021 - Die Auszählung mit Stand 21:30 Uhr – rp 21 29

© Region Hannover

Auch in der Wahl der Regionsversammlung führt die SPD mit 32,00 % vor der CDU mit 28,13 %. Die GRÜNEN liegen mit 17,06 % drittstärkste Partei in der Regionsversammlung nach dem derzeitigen Auszählungsstand. Von 1308 Wahlbezirken sind allerdings erst 619 ausgezählt worden. Kommunalwahl 2021 - Die Auszählung mit Stand 21:30 Uhr – RV 21 29

© Region Hannover

 

Kommunalwahlen 2021 – Kommunalwahlen 2021

Kommunalwahlen 2021

12. September 2021/in Region Hannover

HANNOVER (red). In Niedersachsen laufen zurzeit die Kommunalwahlen auf Hochtouren. An einigen Wahllokalen bildeten sich im Laufe des Tages lange Warteschlangen. Bis 18:00 Uhr können die wahlberechtigte Bürgerinnen und Bürger noch ihre Stimme abgeben und so an der Zusammensetzung ihrer kommunalen Vertreterinnen und Vertreter Einfluß nehmen.

Im Laufe des Abends werden wir regelmäßig in diesem Beitrag über die ersten Wahlergebnisse berichten.

Die Kommunalwahl 2021 kurz in Zahlen:

  • Bewerber/innen für das Amt des/ der Regionspräsident/in: 8
  • Zahl der Plätze, die in der Regionsversammlung vergeben werden: 84 (+1 für Regionspräsident/in)
  • Zahl der Bewerber/innen für die Regionsversammlung: 714
  • Zahl der Wahlbereiche für die Regionsversammlung: 13
  • Zahl der Wahlbezirke: 1308 (davon 487 in der Stadt Hannover)
  • Zahl der Wahlberechtigten: 904.000 (davon 402.000 in der Stadt Hannover)
  • Zahl der angeforderten Briefwahlunterlagen: 207.200 (inkl. Stadt Hannover, Stand Donnerstag, Vergleich 2016 am Donnerstag vor der Wahl: 99.000)
  • Kommunen, in denen ein/e (neue/r) Bürgermeister/in gewählt wird: 14

 

 

„Eine Woche gilt: Iss, was um die Ecke wächst!“ – Bio

„Eine Woche gilt: Iss, was um die Ecke wächst!“

9. September 2021/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM).  Zwischen dem 13. und 19. September 2021 können sich Menschen in der Region Hannover der Herausforderung stellen, sieben Tage lang nur Lebensmittel zu konsumieren, die in einer Entfernung von 100 Kilometern erzeugt wurden. Die Einkaufswege sollten dabei möglichst klimaneutral zurückgelegt werden.

Eingeladen, an der ersten „(Bio) Regio-Challenge“ in der Region Hannover teilzunehmen, sind Einzelpersonen, Wohngemeinschaften, Familien, Bürogemeinschaften oder Unternehmen. Initiatoren der Aktion sind der Ernährungsrat Hannover und Region, der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün der Landeshauptstadt Hannover und das Team Naherholung der Region Hannover. Förderer sind das Land Niedersachsen im Rahmen des Projektes „Ökomodellregion“, die Region Hannover im Rahmen der Leuchtturmrichtlinie und die Sparkasse Hannover- Sparkassenbrief N+.

Ziel der Aktionswoche ist es, auf die Vielfalt der regional erzeugten Lebensmittel aufmerksam zu machen und die Teilnehmenden dazu zu animieren, ihre Ernährungsgewohnheiten zu überdenken und die direktvermarktenden Betriebe in der Umgebung kennenzulernen. So soll auch die Kaufbereitschaft für (bio)regionale Produkte langfristiger gefördert werden.

„Die Landeshauptstadt Hannover setzt sich dafür ein, die große Vielfalt von Lebensmitteln sichtbar zu machen, die von den Landwirtinnen und Landwirten vor unserer Haustür erzeugt werden. In diesem Zusammenhang ist die ‚Regio-Challenge‘ eine gute, geeignete Aktion: Denn der Kauf von (bio)regionalen Produkten hat viele positive Effekte“, erläutert Hannovers Bürgermeisterin Regine Kramarek: „Die Kulturlandschaft wird erhalten, die örtlichen Landweitinnen und Landwirte werden unterstützt und auch das Klima profitiert durch kurze Transportwege.“

Für die Region Hannover betont Michaela Michalowitz, stellvertretende Regionspräsidentin: „Nachhaltigkeit und ein bewusster Einkauf sind Themen, die immer mehr Menschen dazu bewegen. sowohl ihre frischen Lebensmittel als auch weiterverarbeitete landwirtschaftliche Erzeugnisse direkt aus der Region zu beziehen. Mit Blick auf die fünf Hofladenrouten, die die Region Hannover im Rahmen der regionalen Naherholungsplanung seit 2015 erarbeitet hat, klingt die Idee der (Bio) Regio-Challenge – nämlich eine Woche essen und trinken, was in einer maximalen Entfernung von 100 Kilometern produziert wird – im Prinzip bestechend einfach.“

Niedersachsens Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Barbara Otte-Kinast, verweist auf das Leitmotiv für die Ökomodellregion Hannover „Urbanität als Chance, Stadt und Land zusammenzubringen“: „Das Motto umschreibt treffend, wofür sich auch die Regio-Challenge in Hannover und Region einsetzt. Es geht darum, den Wert von regionalen Lebensmitteln noch mehr in das Bewusstsein der Menschen zu rücken und die Kaufbereitschaft zu fördern. Denn eine verstärkte Nachfrage ist eine wichtige Voraussetzung für die Sicherung von regionalen, landwirtschaftlichen Betrieben sowie insgesamt für den Erhalt von ländlichen Produktionsstrukturen – auch in der Verarbeitung und beim Handel! Ganz nebenbei kann die Nachfrage nach regionalen Produkten weitere Betriebe zur Umstellung auf einen ökologischen Landbau motivieren.“

Als Hilfestellung vor und während der Challenge haben die Initiatorinnen und Initiatoren der Aktion ein umfangreiches Informations- und Veranstaltungsangebot im Internet unter www.hannover.de/regio-challenge zusammengestellt. Dort sind viele Tipps für den regionalen Einkauf zu finden, so wie zum Beispiel eine Übersicht über (Bio)-Direktvermarkterinnen und -vermarkter aus der Umgebung von Hannover, die auch ab sofort über die Smartphone Anwendung „Regio-App“ digital zu finden sind, sowie Hofläden an den Hofladenrouten oder ein Saisonkalender. Begleitend zur Regio-Challenge-Woche gibt es ein buntes Angebot von Veranstaltungen rund um das Thema regionale Ernährung, wie Online-Kochkurse, Hofführungen oder einen Feldrundgang mit Gemüse-Selbsternte.

Unterstützt wird die „(Bio) Regio-Challenge“ von der Sparkasse Hannover. Marina Barth, stellvertretende Vorstandsvorsitzende: „Nachhaltigkeit ist für uns als Sparkasse Hannover ein wichtiges Thema. Die Kampagne ‚Gute Lebensmittel für Alle‘, die wir im Zusammenhang mit unserem nachhaltigen Sparkassenbrief N+ fördern, zeigt zum einen auf, wie vielfältig unsere Region ist. Zum anderen macht sie uns aber auch bewusst, wie häufig wir zu Obst, Gemüse, Gewürzen, Getränken greifen, die einen sehr langen Transportweg hinter sich haben. Ich finde es toll, wenn diese Challenge bei einigen von uns einen bewussteren Umgang mit Ressourcen zur Folge hat.“

Bei der Regio-Challenge gibt es auch Ausnahmen im Einkaufskorb: Beispiel: eine Salami, die hauptsächlich aus regionalem Fleisch besteht und hier produziert wurde, ist zulässig, auch wenn der Pfeffer, mit dem sie gewürzt ist, von weit her ist. Für Zutaten aus der weiten Welt, wie beispielsweise den Kaffee am Morgen oder Bananen für das Müsli, gibt es zwei Zutatenjoker: Diese Zutaten dürfen also in der Woche weiterhin verwendet werden. Eine zusätzliche Herausforderung ist dabei, in der Woche sogar nur bio-regional zu essen.

Die Aktion soll durch das Handeln der Teilnehmenden und ihren Erfahrungsaustausch mit Nachbarinnen und Nachbarn, Kolleginnen und Kollegen, Freundinnen und Freunden und den Austausch in den sozialen Medien breit gestreut werden. Eine Ernährung mit (bio)regionalen Produkte kann viele positive Effekte erzielen:

  • Kurze Transportwege schonen das Klima und bringen die Ware frisch auf den Tisch.
  • Der bewusste Einkauf von regionalen Produkten unterstützt die ökologische Produktion auf unseren Bauernhöfen in und um Hannover und sichert ihre Existenz.
  • Landwirte erfahren Wertschätzung für Ihre Produkte und erhalten einen fairen Preis dafür.
  • Der bewusste Einkauf von umweltschonend erzeugten Lebensmitteln trägt zur Sicherung unserer Kulturlandschaft bei, die so auch wertvolle Lebensräume für eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt bereithält.

Die Aktion „Region Challenge: Iss, was um die Ecke wächst“ wird schon seit mehreren Jahren deutschlandweit durchgeführt. In Hannover und der Region ist sie ein Baustein des vom Land Niedersachsen geförderten Projektes „Ökomodellregion“, das Ende 2020 mit dem Ziel gestartet ist, den Anteil der ökologisch wirtschaftenden Betriebe in und um Hannover zu erhöhen. Weitere Informationen zum Projekt „Ökomodellregion“ finden sich unter www.hannover.de/ökomodellregion.

Auch nach Badesaison Blaualgen in einigen Badeseen

Erhöhtes Aufkommen von Blaualgen im Parksee Lohne

9. September 2021/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM). Bei routinemäßigen Messungen am Parksee Lohne in Isernhagen hat das Gesundheitsamt der Region Hannover eine hohe Konzentration von Cyanobakterien (Blaualgen) festgestellt. Diese sind erkennbar an Auftreibungen und Schlieren. Bei sommerlichen Wetterverhältnissen kann es – je nach Wind und Wellenlage – zu Ansammlungen von Blaualgen in den Strandbereichen kommen.

Diese Bereiche sollen gemieden und Kinder beaufsichtigt werden. Auch Hunde sollten hier nicht baden und kein Wasser schlucken, da die Bakterien tödlich für sie sein können. Wer baden möchte, sollte auf die Hinweise vor Ort und auf Trübungen im Wasser achten und diese Bereiche meiden. Entsprechende Schilder mit Verhaltenshinweisen sind an den Badestellen aufgestellt.

 

Worauf sollten Badende achten?

Wenn das Wasser grünlich-trübe ist oder wenn darauf eine grüne Schicht schwimmt („Wasserblüte“): nichts schlucken! Aerosol vermeiden, zum Beispiel beim Wasserski und Windsurfen. Kinder sollten nicht in flachen Bereichen toben, wenn sich dort hohe Konzentrationen von Blaualgen gesammelt haben. Wenn Erwachsene von der Kniehöhe die Füße nicht mehr sehen kann, sollten sie und ihre Familien auf das Baden in diesem Bereich verzichten. Nach dem Baden gründlich duschen und Badesachen reinigen, um spätere Hautreizungen zu vermeiden. Wer nach dem Baden gesundheitliche Beschwerden hat, sollte sich an seinen Hausarzt oder Hausärztin wenden.

Weitere Informationen und aktuelle Hinweise zu den Badegewässern sind auf www.hannover.de/baden oder www.badegewaesser.niedersachsen.de zu finden.

 

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