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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Polizeihubschrauber© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Versuchte Sprengung eines Bankautomaten in Eldagsen

20. August 2021/in Region Hannover, Polizei

HANNOVER / ELDAGSEN (red/ots). Am frühen Morgen versuchten mindestens zwei Täter in einer Filiale der Volksbank in Eldagsen in der Region Hannover einen Bankautomaten aufzubrechen.

(ots). Zwei 20 und 21 Jahre alte Männer sind am Freitagmorgen, 20.08.2021, nahe Eldagsen festgenommen worden. Ihnen wird die versuchte Sprengung eines Geldautomaten in dem Springer Ortsteil vorgeworfen. Nach der Tat ergriffen die Männer die Flucht. Einsatzkräfte entdeckten sie jedoch wenig später in einem Feld.

Nach ersten Erkenntnissen der Kriminalpolizei Hannover beobachteten Zeugen am frühen Freitagmorgen gegen 05:00 Uhr, wie zwei maskierte Personen ein Geldinstitut an der Langen Straße in Eldagsen betraten und wieder verließen. Zuvor hatten sie versucht, den dortigen Geldautomaten durch die Einleitung eines Gasgemischs zu sprengen, um auf diese Weise an das darin deponierte Geld zu gelangen.

Ohne die erhoffte Beute stiegen die Täter schließlich in einen Chevrolet Epica und ergriffen die Flucht. Die Zeugen informierten die Polizei und folgten dem Fluchtwagen in Fahrtrichtung Alferde. Auf halber Strecke kam der Chevrolet aus bislang ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn ab und rutschte in einen angrenzenden Graben. Da das Auto nicht mehr fahrbereit war, setzten die Insassen die Flucht zu Fuß fort. In den angrenzenden Feldern versuchten sie, sich vor der alarmierten Polizei zu verstecken.

Nach kurzer Flucht und mit Unterstützung durch einen Polizeihubschrauber konnten die Einsatzkräfte einen der beiden Tatverdächtigen festnehmen. Sein möglicher Komplize wurde später ebenfalls gestellt, nachdem er in einem Maisfeld entdeckt wurde. Beide Männer, die den Unfall unverletzt überstanden, kamen zunächst in Gewahrsam.

Die Ermittlungen zu der Tat dauern an. Unter anderem wird nun geprüft, ob die beiden Festgenommenen für weitere vergleichbare Angriffe auf Geldautomaten als Täter in Frage kommen.

  • Versuchte Sprengung eines Bankautomaten in Eldagsen – BGPress 1226
    Bei dem Fluchtversuch geriet das Auto in einen Graben. Ein Täter konnte sofort festgenommen werden.
  • Versuchte Sprengung eines Bankautomaten in Eldagsen – BGPress 1233
    Bei dem Fluchtversuch geriet das Auto in einen Graben. Ein Täter konnte sofort festgenommen werden.
  • Versuchte Sprengung eines Bankautomaten in Eldagsen – BGPress 1305
    Ein zweiter Täter flüchtete in ein großes Maisfeld und konnte mit einem Polizeihubschrauber lokalisiert werden. Auch dieser Täter wurde dann außerhalb des Maisfeldes festgenommen.
  • Versuchte Sprengung eines Bankautomaten in Eldagsen – BGPress 1312
    Ein zweiter Täter flüchtete in ein großes Maisfeld und konnte mit einem Polizeihubschrauber lokalisiert werden. Auch dieser Täter wurde dann außerhalb des Maisfeldes festgenommen.
  • Versuchte Sprengung eines Bankautomaten in Eldagsen – BGPress 1320
    Ein zweiter Täter flüchtete in ein großes Maisfeld und konnte mit einem Polizeihubschrauber lokalisiert werden. Auch dieser Täter wurde dann außerhalb des Maisfeldes festgenommen.
  • Versuchte Sprengung eines Bankautomaten in Eldagsen – BGPress 1321
    Ein zweiter Täter flüchtete in ein großes Maisfeld und konnte mit einem Polizeihubschrauber lokalisiert werden. Auch dieser Täter wurde dann außerhalb des Maisfeldes festgenommen.
  • Versuchte Sprengung eines Bankautomaten in Eldagsen – BGPress 1325
  • Versuchte Sprengung eines Bankautomaten in Eldagsen – BGPress 1327
  • Versuchte Sprengung eines Bankautomaten in Eldagsen – BGPress 1328

Fotos: © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Allgemeinverfügung der Region Hannover

Region Hannover erlässt Allgemeinverfügung wegen Überschreitung der 35er Inzidenz

17. August 2021/in Region Hannover

HANNOVER (red). Die Region Hannover hat am heutigen Tag, 17. August, 2021, in einer Allgemeinverfügung festgestellt, dass die 7-Tages-Inzidenz am dritten Tag in Folge den Corona-Schwellenwert von 35 überschritten hat.

Ab Donnerstag, 19. August 2021, gilt für private Treffen im privaten und im öffentlichen Raum, dass maximal zehn Personen aus drei Haushalten zusammenkommen dürfen. Nicht mitgerechnet werden Geimpfte, Genesene und Kinder im Alter von 0 bis 14 Jahren. Weitere Einschränkungen sind nicht vorgesehen, die Region Hannover macht damit von ihrem Ermessensspielraum Gebrauch.

Regionspräsident Hauke Jagau erläutert die Entscheidung im Video:

Region Hannover erlässt Allgemeinverfügung wegen Überschreitung der 35er Inzidenz – Corona ÜNeu1

© Region Hannover

Region Hannover erlässt Allgemeinverfügung wegen Überschreitung der 35er Inzidenz – Corona ÜNeu2

Die Allgemeinverfügung als Leseversion (Stand 17.08.2021 – Original auf der Seite der Region Hannover):

Sicherheitsfehler: PDF-Dateien müssen auf der selben Domäne wie diese Website gehostet sein.

PDF ist gehosted auf: http://https%3A%2F%2Fbg-press.de%2Fwp-content%2Fuploads%2F2021%2F08%2FGeneralia-u%CC%88bergreifende-Themen-Corona-Sonstiges-2021-08-17-Allgemeinverfu%CC%88gung-U%CC%88berschreitung.pdf aber diese Site ist: https://bg-press.de

Stadt Langenhagen errichtet neue Buswendeanlage an der Pferderennbahn – Wendeplatte Bus Langenhagen© Carl-Marcus Müller

Stadt Langenhagen errichtet neue Buswendeanlage an der Pferderennbahn

14. August 2021/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). Die Stadt Langenhagen errichtet an der Pferderennbahn eine neue Buswendeanlage. Mit ihr schafft sie einen guten und sicheren Anschluss für die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Langenhagen, wenn dieses zum Schuljahr 2022/23 sein neues Gebäude an der Theodor-Heuss-Straße bezogen hat.

Die Baumaßnahme startet Montag, 16. August. Nach derzeitiger Planung soll sie im Oktober 2022 abgeschlossen sein.

Um in diesem Zeitraum die Einschränkungen für Verkehrsteilnehmer und Gäste der anliegenden Adressen so gering wie möglich zu halten, ist die Herstellung der neuen Buswendeanlage ist in fünf Bauphasen unterteilt:

In der ersten Bauphase wird die Bushaltestelle „Pferderennbahn“ auf der Ostseite der Theodor-Heuss-Straße erneuert. Zeitgleich wird der Großteil der Buswendeanlage hergestellt und zwar auf einem Teil des Parkplatz-Geländes an der Pferderennbahn.

Der zweite und dritte Bauabschnitt beinhaltet den Umbau der Zufahrt zur Pferderennbahn und die Herstellung der Zufahrt zum Gymnasium.

Im vierten Bauabschnitt wird der westliche Gehweg der Theodor-Heuss-Straße umgebaut und die Bushaltestelle „Pferderennbahn West“ hergestellt.

Die Anpassung der Fahrbahndecke im Kreuzungsbereich Theodor-Heuss-Straße/ Pferderennbahn bildet dann die fünfte und letzte Bauphase.

Die Theodor-Heuss-Straße wird während der gesamten Baumaßnahme durchgehend in beide Richtungen befahrbar sein. Mit Einschränkungen, insbesondere bei der Herstellung der Bushaltestellen an der Theodor-Heuss-Straße, muss aber gerechnet werden. Die Einschränkungen werden dabei auf das notwendige Minimum reduziert.

Die Pferderennbahn wird während der gesamten Baumaßnahme erreichbar bleiben.

Das Vorhaben wird mit Beteiligung der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG) finanziert. Die Stadt investiert in dieses Projekt etwa 1.8 Millionen € und erhält eine Förderung von gut 450.000 €.

Symbolbild Kurznachrichten

Probleme bei der Abfuhr von gelben Säcken in Langenhagen

13. August 2021/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). In Langenhagen kommt es aktuell zu Problemen bei der Abfuhr von gelben Säcken. Zuständig für das Thema Müll ist die Region Hannover, nicht die Stadt Langenhagen.

Die Region Hannover ist öffentlich-rechtlicher Entsorgungsträger (örE). Sie hat die öffentlichen Aufgaben zum Einsammeln, Befördern, Behandeln, Lagern und Ablagern von Abfällen sowie zur Abfallverwertung, dem kommunalen Zweckverband Abfallwirtschaft Region Hannover (aha) übertragen. Auch der öffentliche Auftrag zur Abholung der Gelben Säcke wurde im Juli 2015 ausgeschrieben. Die Ausschreibung der Dualen Systeme Deutschland (DSD) gewann die Firma Remondis, die diese Aufgabe damals vom kommunalen Entsorger aha übernahm. Der Vertrag endet in Kürze.

„Als Stadt Langenhagen sind uns in diesem Fall die Hände gebunden“, sagt Bürgermeister Mirko Heuer. „Wir bekommen den Frust ab, können aber leider gar nichts zur Abhilfe beitragen, außer diesen Frust unsererseits bei Remondis, bzw. der Region Hannover abzuladen und ggf. aufgerissene Säcke auf Kosten der Steuerzahler selbst abzuholen, bzw. zu entsorgen“.

„Wir haben uns als Stadt Langenhagen mit der Pressestelle von Remondis in Verbindung gesetzt und gefragt, woran die Probleme liegen und bis wann sie behoben sind“, sagt Ralph Gureck, Leiter Kommunikation im Rathaus. Darauf angesprochen sagt Michael Schneider, Pressesprecher von Remondis: „Uns fehlen Berufskraftfahrer“. Schneider begründet das mit der Urlaubszeit, zu der Krankheiten und Kündigungen hinzukämen. Das Unternehmen bemühe sich nach seinen Angaben, Fahrer aus anderen Regionen kurzfristig umzuplanen und neue Fahrer zu gewinnen. Letztere müssten aber erst angelernt werden.

Außerdem versuche Remondis ausgefallene Abfuhren in den jeweils folgenden zwei Tagen nachzuholen. Klappt das nicht, bittet Schneider, die Gelben Säcke wieder von der Straße zu holen und zum nächsten regulären Abfuhrtermin erneut rauszustellen.

„Scheinbar kann Remondis zum Ende der Vertragslaufzeit seinen Vertragspflichten nicht mehr nachkommen“, sagt Heuer. „Die Bürgerinnen und Bürger dürfen aber nicht die Leidtragenden für diese Probleme sein“, so der Bürgermeister weiter. Mit Blick auf die kommende Ausschreibung der Abfuhr von Gelben Säcken zeigt Heuer deshalb Verständnis, wenn sich viele Bürgerinnen und Bürger direkt bei aha melden würden, damit diese wiederum die Ausschreibungsführer bei den DSD (Duale Systeme Deutschland) auffordern, die Leistungen ordnungsgemäß zu erbringen. Darüber hinaus erwartet der Langenhagener Bürgermeister, dass die untere Abfallbehörde der Region Hannover prüft, wie gegen das Liegenlassen des Verpackungsmülls vorgegangen werden kann.

Corona Testzentrum der Stadt Langenhagen stellt Betrieb ein – BGPress 7741 2© Bernd Günther

Corona Testzentrum der Stadt Langenhagen stellt Betrieb ein

12. August 2021/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). Kostenlose Bürgertestungen im Ratssaal sind nur noch bis Samstag, den 14.08.2021, möglich. Wie bereits mitgeteilt, stellt das Testzentrum der Stadt Langenhagen ab Montag, den 16. August seinen Betrieb ein.

Das zum Ratssaal nächst gelegene Testzentrum befindet sich dann ab Montag, den 16. August, auf dem Parkplatz am Waggumer Hof. Dort nimmt ein privates mobiles Testzentrum der Firma ChickQ GmbH aus Seelze, den Betrieb auf. Es gibt aber noch weitere Testzentren in  Langenhagen und in der Region Hannover. Eine Übersicht haben Stadt und Region unter https://t1p.de/vf8s veröffentlicht.

Auch nach Badesaison Blaualgen in einigen Badeseen

Erhöhtes Aufkommen von Blaualgen an Kiesteichen und Maschseebad

12. August 2021/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM). Wegen erhöhten Blaualgenaufkommens rät das Gesundheitsamt der Region Hannover, bei zwei der Ricklinger Seen – Großer Teich und Dreiecksteich – und am Maschseebad besonders achtsam zu sein. Dort besteht zurzeit eine verstärkte Konzentration der sogenannten Cyanobakterien (Blaualgen).

Bei entsprechenden Wetterverhältnissen ist damit zu rechnen, dass es zu Algen-Ansammlungen an der Badestelle kommen kann. Diese Bereiche sollen gemieden und Kinder beaufsichtigt werden. Badende werden gebeten, auf die Hinweise vor Ort und auf Trübungen im Wasser zu achten und die Bereiche zu meiden.

Entsprechende Schilder mit Verhaltenshinweisen sind an den Badestellen aufgestellt. Allgemeine Kennzeichen für eine starke Blaualgenentwicklung sind eine bläulich-grünliche Trübung des Wassers, eine Sichttiefe von weniger als einem Meter und Schlierenbildung oder Aufrahmungen am Ufer. An welchen Uferbereichen sich Blaualgen konzentrieren, hängt im Wesentlichen von der Windrichtung ab. Das Aufkommen kann sich daher innerhalb kurzer Zeit ändern. Da sich auch außerhalb von Badestellen Blaualgen im Uferbereich konzentrieren können, weist die Region Hundebesitzerinnen und Hundebesitzer vorsorglich darauf hin, dass auch Hunde im Falle von Blaualgenansammlungen nicht baden und kein Wasser schlucken sollten.

Die offizielle Badesaison gilt grundsätzlich vom 15. Mai bis zum 15. September. Bis Mitte September überprüfen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitsamtes die Wasserqualität der Badestellen regelmäßig, um eine mögliche Gesundheitsgefährdung für die Badenden so weit wie möglich auszuschließen. Aktuelle Informationen zu den einzelnen Badestellen in der Region und Niedersachsen bietet der Bäderführer der Region Hannover unter www.hannover.de und der Niedersächsische Badegewässeratlas im Internet unter www.badegewaesseratlas.niedersachsen.de.

 

Aktueller Corona-Hinweis:
Das Baden an frei zugänglichen Seen ist grundsätzlich nicht untersagt. Es gelten die Vorschriften für das Verhalten in der Öffentlichkeit aus dem Infektionsschutzgesetz bzw. aus der Niedersächsischen Corona-Verordnung – insbesondere hier die Abstandsregelungen und Kontaktbeschränkungen.

Fragen und Antworten zum Thema Blaualgen:

Was sind Blaualgen oder Cyanobakterien?

Die Bezeichnung Blaualgen ist trügerisch, weil Blaualgen Bakterien ähnlicher sind als Algen und selten blau aussehen. Meist versteckt sich ihr blaues Pigment unter dem grünen Chlorophyll-a. Cyanobakterien ist der korrekte Name für Blaualgen.

Woher kommen Cyanobakterien in Seen?

Cyanobakterien sind in unseren Seen und Flüssen natürliche Teile der Lebensgemeinschaften. Vor allem in nährstoffreichen Gewässern kann es bei anhaltend warmem Wetter zu einem sehr starken Wachstum von Algen und Blaualgen („Blaualgenblüte“) kommen. Je nach Wetterlage können Cyanobakterien auch zur Oberfläche auftreiben und Schwimmteppiche und Aufrahmungen bilden, die der Wind am Ufer zusammentreiben kann. Das kann sehr schnell gehen und ist kaum vorhersagbar.

Wie gefährlich sind Cyanotoxine?

Cyanobakterien sind giftig und ein Gesundheitsrisiko, insbesondere, wenn Wasser mit hohen Konzentrationen geschluckt wird oder in die Atemwege gelangt. Dies passiert am ehesten bei Wassersportarten mit intensivem Wasserkontakt wie Wasserskifahren, Windsurfen, Tauchen und Kopfsprung, aber auch beim Segeln in stürmischem Wetter. Cyanobakterien können Übelkeit, Durchfall und Entzündungen von Hals, Augen und Ohren hervorrufen. Eine Aufnahme von Cyanotoxinen durch die Haut ist unwahrscheinlich. Schwerwiegendere Folgen sind Magen-Darm-Entzündungen, Atemwegserkrankungen oder allergische Reaktionen. Bei Kindern kann sich Lebensgefahr einstellen, wenn sie viel Wasser schlucken – etwa beim intensiven Toben oder gegenseitigem Untertauchen. In den flachen Bereichen ist oft die größte Konzentration von Cyanobakterien. Für Hunde und andere Haustiere können Cyanobakterien tödlich sein, wenn sie sich nach dem Baden das Wasser aus dem Fell lecken. Manche Hunde mögen auch verrottendes Blütenmaterial am Ufer – auch das kann zum Tod führen.

Worauf sollten Badende achten?

Wenn das Wasser grünlich-trübe ist oder wenn darauf eine grüne Schicht schwimmt („Wasserblüte“): nichts schlucken! Aerosol vermeiden, zum Beispiel beim Wasserski und Windsurfen. Kinder sollten nicht in flachen Bereichen toben, wenn sich dort hohe Konzentrationen von Blaualgen gesammelt haben. Sorgsam die Situation am See in den Blick nehmen und die Wassertiefe prüfen. Dabei langsam ins Wasser waten, ohne Sediment aufzuwirbeln. Wenn Erwachsene von der Kniehöhe die Füße nicht mehr sehen kann, sollten sie und ihre Familien auf das Baden in diesem Bereich verzichten. Nach dem Baden gründlich duschen und Badesachen reinigen, um spätere Hautreizungen zu vermeiden. Wer nach dem Baden gesundheitliche Beschwerden hat, sollte zum Arzt gehen und das Gesundheitsamt informieren.

 

Großraumrettungswagen© Bernd Günther

Region und Landeshauptstadt bauen Impfangebot weiter aus

12. August 2021/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM). Mehr als 731.000 Impfungen sind bis zum heutigen Donnerstag durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des gemeinsamen Impfzentrums von Region und Landeshauptstadt Hannover verabreicht worden. Damit die Impfkampagne weiterläuft, bauen Landeshauptstadt und Region Hannover das Impfangebot noch weiter aus und bieten weitere vielfältige Möglichkeiten unkompliziert an einen Impfschutz zu gelangen.

Fortsetzung der dezentralen Angebote

Das dezentrale Impfangebot in den hannoverschen Stadtteilen und den Kommunen der Region wird weiter fortgesetzt. Wie bereits mitgeteilt, fährt der Großraumrettungswagen der Feuerwehr in der kommenden Woche (33. KW) wieder Umlandkommunen der Region Hannover an. Darüber hinaus wird die Aktion in der 34. Kalenderwoche ab dem 23. August (34. KW) in der Landeshauptstadt fortgesetzt, ab dem 30. August (35. KW) folgen dann wieder Stationen in der Region. Die genauen Standorte werden rechtzeitig bekanntgegeben.

Der konkrete „Fahrplan“ für die kommende Woche lautet wie folgt:

Montag, 16. August 2021
9 bis 12 Uhr: Garbsen, Hérouville-St.-Clair-Platz und
14 bis 17 Uhr: Empelde (Ronnenberg), Berliner Str. 23 (Rewe Parkplatz)

 

Dienstag, 17. August 2021
9 bis 12 Uhr: Neustadt a Rbge., Suttdorfer Str. 8 (VHS-Parkplatz) und
14 bis 17 Uhr: Langenhagen (Godshorn), Hauptstraße 5 (Parkplatz Le-Trait-Platz)

 

Mittwoch, 18. August 2021
9 bis 12 Uhr: Empelde (Ronnenberg), Berliner Str. 23 (Rewe Parkplatz) und
14 bis 17 Uhr: Garbsen, Hérouville-St.-Clair-Platz

 

Donnerstag, 19. August 2021
9 bis 12 Uhr: Langenhagen (Godshorn), Hauptstraße 5 (Parkplatz Le-Trait-Platz) und
14 bis 17 Uhr: Neustadt a Rbge, Suttdorfer Str. 8 (VHS-Parkplatz)

 

Freitag, 20. August 2021
9 bis 12 Uhr: Neustadt a Rbge, Suttdorfer Str. 8 (VHS-Parkplatz) und
14 bis 17 Uhr: Empelde (Ronnenberg), Berliner Str. 23 (Rewe Parkplatz)

 

City-Impfen am Hauptbahnhof

Zum zweiten Mal wird am Sonnabend, den 14. August auf dem Bahnhofsvorplatz in Hannover ein unkompliziertes Angebot für den Impfschutz mit nur einer Impfung und ohne Anmeldung mit dem Impfstoff Johnson & Johnson vorgehalten. Aufgrund des guten Erfolges mit 431 durchgeführten Impfungen am zurückliegenden Wochenende wird das Angebot auch an den darauffolgenden Sonnabenden (14., 21. und 28. August) fortgesetzt. Die Impfungen erfolgen jeweils in der Zeit von 10 bis 17.30 Uhr.

Impfen ohne Termin

Das „Impfen ohne Termin“ soll  noch attraktiver gestaltet werden. Ab sofort besteht die freie Wahl zwischen den Vakzinen von BioNTech, Moderna, Johnson & Johnson. Damit besteht nun auch für Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren in Begleitung von Erziehungsberechtigten die Möglichkeit, ohne Terminvereinbarung zu den Öffnungszeiten des Impfzentrums (8.30 bis 18 Uhr) einen Impfschutz zu erhalten.

After-Work-Impfen

Am Donnerstag, den 19. August öffnet das Impfzentrum für diejenigen, die lediglich nach  Feierabend zu späterer Stunde das Impfzentrum auf dem Messegelände besuchen können. Bis 21 Uhr sind die Türe des Impfzentrums geöffnet. Es sind wie beim Impfen ohne Termin die Vakzine BioNTech, Moderna, Johnson & Johnson im Angebot, auch für Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren in Begleitung von Erziehungsberechtigten.

Regionspräsident Hauke Jagau unterzeichnet die Charta der Vielfalt – Charta Jagau

Regionspräsident Hauke Jagau unterzeichnet die Charta der Vielfalt

11. August 2021/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM).  Die Region Hannover bekennt sich als Arbeitgeberin zu Vielfalt am Arbeitsplatz. Am Mittwoch, 11. August 2021, hat Regionspräsident Hauke Jagau die „Charta der Vielfalt – Für Diversity in der Arbeitswelt“ unterzeichnet und setzt damit einen Beschluss der Regionsversammlung um.

Mit der Unterzeichnung verpflichtet sich die Regionsverwaltung, eine Organisationskultur zu pflegen, die von gegenseitigem Respekt und Wertschätzung geprägt ist, in Personalprozessen die vielfältigen Fähigkeiten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu berücksichtigen, Vielfalt innerhalb und außerhalb der Organisation anzuerkennen und Inhalte der Charta zum Thema des Dialogs zu machen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen bei der Umsetzung der Charta einbezogen werden.

„Freiheit bemisst sich nicht an der Freiheit der Mehrheit, sondern daran, wie Minderheiten und Andersdenkende behandelt werden. Freiheit heißt auch, Unbequemes zu ertragen und Vielfalt zu akzeptieren und wertzuschätzen. Das müssen wir uns immer wieder bewusstmachen“, sagt Regionspräsident Jagau. „Ich weiß, dass viele Menschen Ängste haben, in der Gesellschaft aufzufallen oder abzuweichen. Dass wir in einer Zeit leben, in der sich Minderheiten in unserem Land unsicher fühlen, macht mir Sorgen. Die Charta der Vielfalt setzt ein Zeichen gegen solche Entwicklungen.“

Mit der Unterzeichnung der Charta tritt die Region Hannover einer bundesweiten Bewegung und dem größten Netzwerk für Diversity Management in Deutschland bei. Diversity steht als Gegenbegriff zu Diskriminierung. Im Vordergrund steht, individuelle Ressourcen, Fähigkeiten und Kompetenzen aller Menschen abzurufen und nicht nur, nicht zu diskriminieren. Vielfalt betrachtet dabei unterschiedliche Bereiche, wie Herkunft, Geschlecht, Religion und Weltanschauung, Behinderung, Alter und sexuelle Identität sowie sexuelle Orientierung. Ziel ist es, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das frei von Vorurteilen ist und in dem alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Wertschätzung erfahren.

Einsatzreicher Vormittag für die Laatzener Feuerwehr – BGPress 0700© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Einsatzreicher Vormittag für die Laatzener Feuerwehr

10. August 2021/in Region Hannover

LAATZEN (PM). Zu vier Einsätzen rückten die ehrenamtlichen Helfer der Feuerwehr Laatzen am Dienstag zwischen 9.40 Uhr und 13.40 Uhr aus. Eine gestürzte Person hinter verschlossener Tür; angebranntes Essen in einem Mehrfamilienhaus; vermuteter Chlorgausaustritt in einem Hotel und eine ausgelöste Brandmeldeanlage führten zu den Alarmierungen.

Um 9.38 Uhr rückte die Tagesalarmgruppe zu einer hilflosen Person in der Albert-Schweitzer-Straße aus. Im 6. Obergeschoss war vermutlich schon nachts eine 90-Jährige gestürzt. Da die Wohnungstür mehrfach gesicherte war, stiegen die Retter über die Drehleiter in die Wohnung. Der Rettungsdienst versorgte anschließend die Seniorin.

Um 12.26 Uhr ging ein weiterer Notruf ein: „Feuer im vierten Obergeschoss, Flur schon verraucht“, lautete der Hilferuf aus der Marktstraße nahe des neuen Parks. Umgehend rückten mehrere Fahrzeuge der Ortsfeuerwehren Laatzen und Rethen sowie der Rettungsdienst aus.

Es gab aber schnell von Stadtbrandmeister Sebastian Osterwald Entwarnung: Angebranntes Essen hatte für Rauchentwicklung geführt. Teilweise konnten die Kräfte noch auf der Anfahrt abdrehen.

Die Besatzung eines Rettungswagens aus Pattensen untersuchte eine Bewohnerin, die leichten Rauch eingeatmet hatte. Vom Essen blieb nur ein noch 100 Grad heißer Topf übrig. Mit der Wärmebildkamera kontrollierten die Retter Möbel und Herd. Alles war aber „kalt“.

Gerade beim Einrücken der nächste Einsatz. Die Brandmeldeanlage eines großen Hotels in der Würzburger Straße löste um 12.49 Uhr aus. Bei Ankunft der Feuerwehr hatten schon alle 120 Gäste sowie etwa 30 Angestellte das Gebäude verlassen. Die Gruppen standen auf den Sammelplatz. Mitarbeiter berichteten von einem ausgelösten Melder im Bereich der Technik im Keller und leichten Chlorgeruch. Daraufhin wurde um 12.56 Uhr der Gefahrgutzug der Stadtfeuerwehr sowie die Ortsfeuerwehr Rethen alarmiert. Ein Trupp in Chemikalienschutzanzügen (CSA) betrat den Keller und suchte nach der Ursache. Die Erkundung dauerte knapp 20 Minuten, alle Messungen waren negativ.

Weitere Feuerwehrkräfte (Rettungstrupp) hatten sich am Gerätewagen-Gefahrgut auch mit den speziellen Anzügen ausgerüstet. Diese kamen aber nicht mehr zum Einsatz. Um 13.40 Uhr trafen sich die Hotelleitung sowie die Führungskräfte der Feuerwehr zu einer Lagebesprechung im großen Einsatzleitwagen (ELW 2). Kurz vor 14 Uhr konnten Gäste und Mitarbeiter wieder ins Hotel zurück.

Der Auslösegrund der Meldeanlage konnte nicht genau geklärt werden.

Die Würzburger Straße war zwischen Marktstraße und Mergenthaler Straße Richtung Grasdorf halbseitig gesperrt, die Polizei sperrte die Straße und leitete den Verkehr um. Etliche Schaulustige verfolgten die Arbeiten der Feuerwehr von der gegenüberliegenden Straßenseite. Zu Behinderungen kam es nicht.

Um 13.40 Uhr (mitten in der Besprechung) kam über Funk eine erneute Meldung. Ausgelöste Brandmeldeanlage bei einem Industriebetrieb in der Karlsruher Straße. Schnell wurde ein Führungsfahrzeug sowie ein Löschfahrzeug herausgelöst und mit Blaulicht sowie Martinshorn ging es nach Alt Laatzen. Vor Ort konnte keine Ursache für die Auslösung gefunden werden. Die Fahrzeuge kehrten schnell zurück.

Am Feuerwehrhaus im Sankt-Florian-Weg eine Überraschung beim Einrücken. Ein Rettungshubschrauber hatte die Fläche rechts neben den Besucherparkplätzen als Landeplatz genutzt. Ein Einsatz des Notarztes in Laatzen-Mitte hatte für diesen Alarm gesorgt. Glücklicherweise war hier die Hilfe der Feuerwehr nicht nötig.

 

20 Jahre Region Hannover: Wimmelbild in der Kröpcke-Uhr – Wimmelbild Jagau

20 Jahre Region Hannover: Wimmelbild in der Kröpcke-Uhr

10. August 2021/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM).  Im Erlebnis-Zoo bespritzt ein Elefant die Passanten mit Wasser. Auf dem Dach des Klinikums Region Hannover landet gerade ein Hubschrauber. Vor dem Schloss Landestrost findet ein Violinen-Konzert statt. Und hinter den blauen Pfählen, die den Radrundweg „Grüner Ring“ markieren, versteckt sich der BuT-Fuchs, das Maskottchen für Bildungs- und Teilhabeleistungen für Kinder aus einkommensschwachen Familien.

Auf dem Poster „Spürnasen“, das Grundschulkinder mit auf eine Reise durch die Region Hannover nimmt, gibt es viel zu entdecken. Birgit Busche-Brandt hat die Aufgaben, Unternehmen und geographische Besonderheiten in einem großen „Wimmelbild“ festgehalten. Anlässlich des 20-jährigen Bestehens schmückt das Poster jetzt vier Wochen lang die Kröpcke-Uhr im Zentrum der Landeshauptstadt.

„Die Region Hannover ist in jeder Hinsicht vielfältig“, sagt Regionspräsident Hauke Jagau, der die Installation am Dienstag, 10. August, 2021 eröffnet hat. „Das bildet dieses große Suchbild wunderbar ab. Und vielleicht macht es dem eine oder der anderen Lust, die Region Hannover nicht nur auf dem Poster, sondern auch in echt weiter zu erkunden.“ Ergänzt wird die Illustration an der Kröpcke-Uhr mit einem QR-Code, über den sich der Informationsfilm über die Region Hannover aufrufen lässt. Bis zum 8. September können sich Passantinnen und Passanten an Hannovers Treffpunkt in der Innenstadt in die bunte Bilderwelt der Region begeben.

Entstanden ist das Wimmelbild als Teil der Publikation „Spürnasen“, die in einer Auflage von 30.000 Stück erschienen ist und zum Schuljahresbeginn mit der BuT-Mappe an alle Erstklässlerinnen und Erstklässler verteilt wird. Grundschulkinder können auf dem Poster zusammen mit den vier Spürnasen Jonas, Zola, Sinan und Hannah auf Entdeckertour gehen und zum Beispiel im Regions-Puzzle herausfinden, welche 21 Städte und Gemeinden zur Region Hannover gehören und wo sie sich befinden. Weitere Klassensätze können die Grundschulen kostenfrei per Mail bei PolitischeBildung@region-hannover.de bestellen.

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