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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Tollwut nach Einreise

Achtung Tollwut – Reisen mit Tieren

1. Oktober 2021/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM).  Tollwut gilt in Deutschland als ausgerottet. Dennoch kann es auch hierzulande zu Infektionen kommen – vor allem durch eingereiste Tiere ist die Gefahr gegeben. Erst Anfang September hatte es eine tödliche Tollwut-Infektion bei einem aus dem Ausland eingereisten Hundewelpen in Bremen gegeben.

„Das ist seit acht Jahren der erste Tollwutfall bei einem Hund in ganz Deutschland. Es ist wichtig, dass sich alle Reisenden, die ein Tier mit nach Deutschland bringen, unbedingt frühzeitig über die Einfuhrbedingungen informieren und sich daranhalten!“, appelliert Dr. Anna Mellin, Amtstierärztin bei der Region Hannover. „Allein in diesem Jahr mussten wir schon 42 Katzen und Hunde am Flughafen Langenhagen in Quarantäne setzen, weil sie nicht den Einfuhrbedingungen entsprachen.“

Die Bedingungen sind unterschiedlich, je nachdem aus welchem Land man einreist. Bei der Rückreise aus der Türkei beispielsweise muss eine gültige Impfung gegen Tollwut, die Kontrolle des Impferfolges nach 30 Tagen im Blut und eine dreimonatige Wartezeit nachgewiesen werden. „Je mehr Menschen sich mit den Bestimmungen auskennen, desto geringer wird die Gefahr, dass die mitgebrachten Tiere an Tollwut erkranken und Menschen und Tiere in Gefahr bringen“, so Mellin.

Reisende, die mit ihrem Tier über den Flughafen Hannover-Langenhagen reisen möchten, können sich zu Fragen der Einreise nach Deutschland telefonisch beim Fachdienst Verbraucherschutz und Veterinärwesen der Region Hannover unter der Telefonnummer (0511) 616-22095 beraten lassen oder Anfragen per E-Mail senden an: GKS@region-hannover.de

Was ist Tollwut?

Bei Tollwut handelt es sich um eine Infektionskrankheit, die durch das Rabiesvirus ausgelöst wird. Die Tollwut war eine jahrzehntelang in Deutschland regelmäßig auftretende Tierseuche, deren Gefahr besonders in der Übertragbarkeit auf den Menschen bestand. Durch eine bundesweit flächendeckende Köderimpfung der Füchse als Erregerreservoir in Wildtieren gilt die Tollwut heute als ausgerottet. Die Hauptgefahr eines Wiederauftretens von Tollwut besteht durch eine Einschleppung aus dem Ausland, wie durch das Mitbringen von unerkannt infizierten Hunden und Katzen. Einen solchen Fall hat es in der Region Hannover zuletzt im Jahr 2004 gegeben, bei dem ein aus Marokko eingeführter Hundewelpe an Tollwut starb.

Fahrradfreundliche Kommune

Region Hannover ist als „Fahrradfreundliche Kommune“ zertifiziert

30. September 2021/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM).  Die Region Hannover ist ein gutes Pflaster für Radfahrerinnen und Radfahrer – das haben das niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung und die AG fahrradfreundlicher Kommunen (AGFK) Niedersachsen jetzt bestätigt. Zum zweiten Mal ist die Region Hannover mit dem Zertifikat „Fahrradfreundliche Kommune“ ausgezeichnet worden. Der stellvertretende Regionspräsident Michael Dette hat die Auszeichnung am Donnerstag, 30. September, aus den Händen von Staatssekretär Berendt Lindner empfangen.

Seit 2017 trägt die Region Hannover den Titel „Fahrradfreundliche Kommune“, nach der Rezertifizierung gilt das weitere fünf Jahre. Insgesamt haben 15 Kommunen in Niedersachsen – allesamt Mitglieder AG fahrradfreundlicher Kommunen (AGFK) – den Zertifizierungsprozess durchlaufen. In dem Verfahren werden alle Aspekte der Radverkehrsförderung von der Infrastruktur über die Verkehrssicherheit bis zu den verschiedenen Angeboten für Berufspendler, Fahrradtourismus und Freizeitradverkehr. „Das Zertifikat ist mehr als eine Urkunde“, sagt Dette. „Es ist auch ein Beleg für die richtige und mutige Arbeit der letzten Jahre, die die Regionsverwaltung zum Thema Radverkehr mit Unterstützung der Politik geleistet hat.“

Neben der Region Hannover wurden auch die Landeshauptstadt Hannover, die Stadt Oldenburg und der Landkreis Grafschaft Bentheim rezertifiziert.

Fahrradfreundliche Kommune

Klaus Geschwinder (von links), Leiter des Teams Verkehrsentwicklung und Verkehrsmanagement, Radverkehrskoordinatorin Sina Wenning und der stellvertretende Regionspräsident Michael Dette freuen sich über die Auszeichnung der Region Hannover als „Fahrradfreundliche Kommune“. Foto: AGFK Niedersachsen

 

Antritt einer zweiten Amtszeit – Stellv Ortsbrandmeister Lgh

Antritt einer zweiten Amtszeit

29. September 2021/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). Nachdem er bereits bei der Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Langenhagen mit 98 prozentiger Zustimmung für eine zweite Amtszeit vorgeschlagen wurde, ist Moritz Fischer am 20. September durch den Rat der Stadt Langenhagen einstimmig als stellvertretender Ortsbrandmeister bestätigt worden. Am Montag, 27. September folgte die offizielle Vereidigung von Fischer durch Bürgermeister Mirko Heuer.

Dieser ließ es sich trotz kleiner, Corona-konformer Runde nicht nehmen, einen kurzen Überblick über Fischers Werdegang zu geben. Begonnen hat dieser 1991 als Mitglied in der Jugendfeuerwehr und ist mittlerweile seit mehr als 30 Jahren als Brandbekämpfer unterwegs. Nach seiner Ausbildung zum Hotelfachmann verschlug es ihn hauptberuflich in den Rettungsdienst, wo er heute als Notfallsanitäter in Langenhagen tätig ist.

Von 2003 an ist Moritz Fischer in verschiedenen Positionen der Ortsfeuerwehr tätig, erst als Gruppenführer und seit Oktober 2014 als stellvertretender Ortsbrandmeister.

Heuer lobt besonders das ausgeprägte soziale Engagement Fischers und zeigt sich beeindruckt von dessen Hilfsbereitschaft: „Gerade als Sanitäter muss man mit ganz viel Herz bei der Sache sein, um wegzustecken, was man da alles zu sehen bekommt.“ Nach einem herzlichen Dankeschön blickt Heuer freudig in die gemeinsame Zukunft: „Schön, dass du uns erhalten bleibst! Du bist ein Gewinn nicht nur für uns, sondern auch für die Johanniter Unfallhilfe.“

Auch der zweite stellvertretende Stadtbrandmeister Oliver Schütte freut sich, nach mehr als 25 Jahren gemeinsamer Zeit in Feuerwehr und Rettungsdienst, sehr über die zweite Amtszeit. Besonders hebt er  die ruhige Art Fischers an manch turbulenten Einsatzstellen hervor, dass er immer einen guten Rat hat und sein großes Wissen gerne teilt.

Moritz Fischer selbst dankt an diesem Tag insbesondere seiner Frau Tina und seiner Familie, die das zeitaufwendige Hobby immer noch unterstützen und es ihm ermöglichten, nochmal zu kandidieren. Dabei erinnert er sich an die aufregende Zeit rund um die Geburt des eigenen Kindes zurück, keine zwei Wochen vor der ersten Vereidigung zum stellvertretenden Ortsbrandmeister. „Und am Tag der Entbindung hat er sogar noch abends bei der Wahl von Oliver Schütte zum stellvertretenden Stadtbrandmeister abgestimmt“, ergänzt Tina Fischer die Geschichte mit einem Augenzwinkern. „Ohne den Rückhalt der Familie ist ein Hobby mit so einer Belastung gar nicht machbar“, findet Heuer abschließende Worte und bedankt sich ebenfalls bei Tina Fischer für die Unterstützung.

 

Feuerwehr aktuell

Aufwendige Bergung einer verstorbenen Person aus Schacht einer ökologischen Entwässerungsanlage

29. September 2021/in Region Hannover

LEHRTE (PM). Die Einsatzkräfte der freiwilligen Feuerwehr Hämelerwald wurden am Dienstag dem 28.9. 2021 um 18:00 Uhr auf das Gelände einer ökologischen Entwässerungsanlage in Hämelerwald gerufen. Grund der Alarmierung war eine Person, die sich nach einem vermeintlichen Sturz in einen Schacht mit Filtratschlamm nicht ansprechbar befinden soll.

Vor Ort eingetroffen hat sich die gemeldete Lage bestätigt. In einem ca. 5-6 Meter tiefen Schacht befand sich die Person unter Wasser treibend und war auch bei Eintreffen der Einsatzkräfte nicht ansprechbar. Für die anwesenden Angehörigen wurde demnach umgehend eine Notfallseelsorge gerufen und sofort die Menschenrettung eingeleitet. Erschwerend kam jedoch hinzu, dass eine hohe Konzentration von Schwefelwasserstoff und Methangasen im Schacht zu erwarten und mit einer Explosionsgefahr zu rechnen war. Aufgrund dieser Annahme wurde mittels Gasmessgerät die Konzentration im Schacht gemessen.

Die Annahme der Explosionsgefahr hat sich bestätigt, worauf die Bergung der Person unter explosionsgeschützten Umständen erfolgen musste. Unterstützend wurden hierfür weitere Kräfte nachalarmiert. Hierzu zählten sowohl die Fachgruppe Absturzsicherung, eine spezialisierte Fachgruppe von Feuerwehrleuten aus dem Stadtgebiet Lehrte (z.B aus Arpke), als auch der Abrollbehälter Gefahrgut und der Gerätewagen Nachschub der Ortsfeuerwehr Lehrte.

Für die Bergung der Person musste zunächst das Filtratwasser mittels explosionsgeschützter Pumpe aus dem Schacht gepumpt werden. Im Anschluss konnte die Person dann, unter Führung der Absturzsicherungsgruppe und unter schwerem Atemschutz und in Chemikalienschutzanzügen geborgen werden. Dies gelang unter Zuhilfenahme der Drehleiter mit verschiedenem Geschirr, Gurtwerkzeugen und Sicherungsleinen.

Der Notarzt konnte dann nur noch den Tod der Person feststellen. Im Anschluss wurde die Einsatzstelle an den Kriminaldauerdienst der Polizei übergeben. Die Ermittlungen dauern an, nähere Fragen können hierzu durch die Feuerwehr nicht beantwortet werden.

Im Einsatz war die Feuerwehr Hämelerwald und Lehrte, sowie die Absturzsicherung aus dem Stadtgebiet Lehrte mit insgesamt 9 Fahrzeugen und 40 Einsatzkräften, sowie die der Rettungsdienst, ein Notarzt, die Polizei und der Kriminaldauerdienst der Kriminalpolizei.

Region Hannover stellt Nutzungskonzept für Insel Wilhelmstein vor – Wilhelmstein© Bernd Günther

Region Hannover stellt Nutzungskonzept für Insel Wilhelmstein vor

28. September 2021/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM) Neue Konzepte für die Ausstellungen über die Festung Wilhelmstein und den Naturpark Steinhuder Meer, klarere Informationen über An- und Abfahrtzeiten der Schiffe zur Insel, Ausbau des Beherbergungsangebots: Im Auftrag der Region Hannover hat die „Gruppe Planwerk“ gemeinsam mit dem Büro „Nhst Architekten“ in den vergangenen Monaten das Nutzungs- und Entwicklungspotenzial der Insel Wilhelmstein im Steinhuder Meer überprüft.

Das Ergebnis: Die Insel sei eine touristische Perle, die es weiterzuentwickeln gelte. Erste Vorschläge haben die beauftragten Büros bereits formuliert. Am Dienstag, 28. September, wurden erste Eckpunkte im Ausschuss für Regionalplanung, Naherholung, Metropolregion und Europaangelegenheiten vorgestellt.

„Das Konzept zeigt Bestandsqualitäten und Chancen, aber natürlich auch Entwicklungsbedarfe auf“, erläutert Christine Karasch, Dezernentin für Umwelt, Planung und Bauen der Region Hannover. Unter anderem nehmen die Autorinnen und Autoren das Thema Barrierefreiheit in den Blick, an dem das Naturpark-Team schon in den vergangenen Jahren gearbeitet hat. So sollten etwa beim Transport zur Insel mit dem Auswanderer oder mit den Linienschiffen die Bedarfe von Menschen mit Einschränkungen stärker Berücksichtigung finden. Auch der Einbau einer barrierefreien Toilette steht noch auf der Agenda. Ein weiterer Baustein, um Potenziale zu heben, ist die Digitalisierung – etwa beim Fahrkartenverkauf für die Schifffahrt.

Darüber hinaus empfehlen die Büros, in der Außengestaltung Sicht- und Blickachsen wiederherzustellen und die historische Grundfigur stärker sichtbar zu machen. Tatsächlich hat die Region Hannover in diesem Jahr bereits die Landschaftspflege in Angriff genommen. Ein Leit- und Orientierungssystem wurde installiert, Gastronomie und Hotellerie liegen seit diesem Jahr in neuen Händen. Künftig könnte das Angebot der Trauungen auf der Insel weiter professionalisiert werden. „Auf Basis des jetzt vorliegenden Papiers werden wir weiter Prioritäten bilden und schauen, was mit welchem Aufwand umgesetzt werden kann“, sagt Christine Karasch. „Wir haben da einen Schatz, den wir weiter heben werden.“ Dabei sei wichtig, stets die Belange des Naturschutzes im Blick zu behalten, betont die Umweltdezernentin. „Schließlich liegt die Insel in einem Vogelschutzgebiet von internationaler Bedeutung.“ Das jetzt erarbeitete Konzept wurde bereits einer naturschutzrechtlichen Verträglichkeitsprüfung unterzogen; die Prüfung ergab keine wesentlichen Beschränkungen. Künftig soll das Nutzungs- und Entwicklungskonzept den Rahmen für einen nachhaltigen und attraktiven Betrieb des Wilhelmsteins durch die Steinhuder Meer Tourismus GmbH setzen.

Steffen Krach siegt bei der Stichwahl zum Regionspräsidenten – Stichwahl Regionspräsident

Steffen Krach siegt bei der Stichwahl zum Regionspräsidenten

26. September 2021/in Region Hannover

HANNOVER (red). Am Wahlsonntag zum 20. Bundestag stand unter anderem auch die Stichwahl der Regionspräsidentin / des Regionspräsidenten der Region Hannover an.

Steffen Krach (SPD) trat gegen Christine Karasch (CDU) bei der Wahl an. Laut vorläufigem Ergebnis nach Auszählung der 1308 Wahlbezirken konnte sich Steffen Krach gegen die Kandidatin der CDU mit 63,91 % durchsetzen. Er tritt am 1. November 2021 die Nachfolge des amtierenden Regionspräsidenten Hauke Jagau an.

Steffen Krach siegt bei der Stichwahl zum Regionspräsidenten – Stichwahl Regionspräsident Endergebnis

Gas strömt aus - Häuser werden in Laatzen-Rethen evakuiert – Gas strömt aus

Gas strömt aus – Häuser werden in Laatzen-Rethen evakuiert

24. September 2021/in Region Hannover

LAATZEN / RETHEN (PM). Heute Mittag kam es auf der Hildesheimer Straße in Laatzen-Rethen zum Austritt von Gas. Gegen 12 Uhr zischte es an der Baustelle vor der Straße Alte Ziegelei. Polizei und Feuerwehr evakuierten ein gutes Dutzend Bewohner aus mehreren Häuser beidseitig der Hildesheimer Straße. Verletzt wurde niemand. Um 12.50 Uhr war die Leitung abgedreht.

Auf der Hildesheimer Straße in Rethen finden derzeit umfangreiche Bauarbeiten statt. Am heutigen Freitag um 12.10 Uhr wurden Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst zu einer beschädigten Gasleitung gerufen. Umgehend sperrten die Retter die Hildesheimer Straße für Bus- und Straßenbahnverkehr sowie für Fußgänger (für den Individualverkehr ist die Strecke derzeit wegen der Bauarbeiten sowieso gesperrt). Aus fünf Häusern evakuierten die Helfer ein knappes Dutzend Bewohner. Mehrere Trupps unter Atemschutz standen an der Baugrube bereit, um bei einem Brand schnell eingreifen zu können. Durch Mitarbeiter der Avacon wurde die Leitung schließlich abgeschiebert. 

Gegen 13 Uhr passierten die ersten Fußgänger wieder den Bereich, wenige Minuten später fuhren auch Busse und Straßenbahnen durch die Baustelle. Die Bewohner konnten nach Kontrolle der Häuser in diese zurückkehren. Um 13.10 Uhr rückte die Feuerwehr wieder ein. Das Leck soll nun zeitnah repariert werden. Am 1. September war es in diesem Bereich schon zu einem Gasaustritt gekommen.

 

Bilanz des gemeinsamen Impfzentrums von Region und Landeshauptstadt – BGPress 3927 2© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Bilanz des gemeinsamen Impfzentrums von Region und Landeshauptstadt

23. September 2021/in Region Hannover

REGION HANNOVER (red/PM). Am 1. Februar ist das gemeinsame Impfzentrum von Region und Landeshauptstadt Hannover an den Start gegangen – am 27. September wird die letzte Spritze aufgezogen. Zeit, Bilanz zu ziehen. Heute zeigten sich der Regionspräsident Hauke Jagau, Oberbürgermeister Belit Onay, der 1. Stadtrat Dr. Axel von der Ohe, der Organisatorische Leiter des Impfzentrums Andreas Henke und der ärztliche Leiter des Impfzentrums Matthias Vonnemann zufrieden mit dem Ablauf der letzten Monate. 

Chronologie

  • 15.12 – 29.12.20 Probe- und Trainingsphase auf dem Messegelände
  • 30.12.20 Erster Impfstofflieferung und erster Einsatz von vier mobilen Impfteams. 249 Menschen aus zwei Pflegeheime (LHH und Wunstorf) lassen sich impfen. Die erste Impfung bekommt eine 86-Jährige.
  • 06.01.21 Beginn der Impfungen in den Krankenhäusern von Region und Landeshauptstadt Hannover
  • 01.02.21 Der Impfbetrieb auf dem Messegelände im Impfzentrum startet. Zum Start können 450 Menschen pro Tag geimpft werden. Los geht es mit der priorisierten Altersgruppe der über 80 Jährigen
  • 20.05.21 Beginn des dezentralen Impfens mit dem Feuerwehr-Impfbus im hannoverschen Stadtteil Mühlenberg/ am 26.05.2021 in Garbsen
  • 07.06.21 Zulassung mRNA-Impfstoff für Kinder/Jugendliche ab zwölf Jahre
  • 07.08.21 Erstmals steht der Impfbus 7 Stunden am Hauptbahnhof Hannover
  • 06.09.21 Letzte Erstimpfung mit dem Vakzin BioNTech
  • 27.09.21 Letzte Impfung im Impfzentrum 
  • 15.10.21 Abbauphase des Impfzentrums
Bilanz des gemeinsamen Impfzentrums von Region und Landeshauptstadt – BGPress 4025

So langsam werden die letzten Dosen des Impfstoffes im Gemeinsamen Impfzentrum durch zwei Mitarbeiterinnen des Malterser Hilfsdienstes e.V. aufgezogen. © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Zahlen, Daten und Fakten

  • Mehr als 800.000 verabreichte Impfungen durch das GIZ
  • 824 Personen haben den vollständigen Impfschutz im GIZ erhalten
  • Die mobilen Teams des Impfzentrums haben insgesamt 140.557 Impfdosen verabreicht. 67.285 Personen haben damit in der Region und Landeshauptstadt Hannover den vollen Impfschutz erhalten. Angefahren wurden vornehmlich Alten- und Pflegeheime, Wohnstifte, Tagespflegeeinrichtungen, ambulante Pflegeeinrichtungen, Arztpraxen, Dialysepraxen, Kindertagesstätten, Personal der Schulen, Behinderteneinrichtungen. Insgesamt wurden 1.036 Einrichtungen besucht.
  • Dezentrale Impfungen fanden in den Stadtteilen der Landeshauptstadt sowie den Kommunen der Region Hannover statt, dabei wurden 5.809 Impfdosen verabreicht
  • 3053 Menschen habe Impfungen bei Sonderaktionen
    • Zu den Sonderaktionen zählten:
      • City-Impfen vor dem Hauptbahnhof Hannover
      • After-Work-Impfen im GIZ
      • Impfen ohne Termin im GIZ
      • Impfen im Profisport bei Heimspielen von Hannover 96 und den Hannover Scorpions
      • Autobahnimpfen auf dem Rastplatz Wülferode BAB 7
    • Bis zu 220 Helferinnen und Helfer von Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) und Malteser Hilfsdienst (MHD) waren im Einsatz
    • Bis zu 36 Ärztinnen und Ärzte waren im Einsatz
    • Insgesamt waren 4033 Personen für den Einsatz im Impfzentrum akkreditiert
    • In Spitzenzeiten lief das Impfzentrum in zwölf Impfzügen auf ca. 45.000 m² Hallenfläche unter Volllast in den Hallen 25 und 26.
    • Die meisten Impfungen an einem Tagen gab es am 17.06.21 mit 7215 Spritzen
    •  Impfstoffverteilung
      • BioNTech 64,09 %
      • Moderna 19.90 %
      • AstraZeneca 13,85%
      • Johnson & Johnson 2,16 %
Bilanz des gemeinsamen Impfzentrums von Region und Landeshauptstadt – BGPress 4059

Nach erfolgreicher Impfung geht es für die letzten Bürgerinnen und Bürger zur Abmeldung, bevor das Impfzentrum am 27.09.2021 schließt. © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Lehrte: Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person zwischen Burgdorf und Immensen – VU FF Lehrte 22.09.21

Lehrte: Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person zwischen Burgdorf und Immensen

22. September 2021/in Region Hannover

LEHRTE (ots). Am Mittwoch, dem 22. September 2021 kam es gegen 17 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf der Immenser Landstraße L412 zwischen Burgdorf und Immensen. Der Fahrer des PKW kam aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab, prallte dann frontal gegen einen Baum und erlitt hierbei Lebensgefährliche Verletzungen. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Fahrer schwer in seinem PKW eingeklemmt.

Bereits mit Alarmierung der Feuerwehr gegen 17 Uhr waren jedoch erfahrene Ersthelfer vor Ort: Insgesamt 2 Freiwillige Feuerwehrmänner und eine freiwillige Feuerwehrfrau aus dem Lehrter Stadtgebiet und Burgdorf sowie eine Ärztin befuhren zum Unfallhergang privat die Landstraße und konnten sofort vorbildliche erste Hilfe leisten und den schwerverletzten Mann betreuen.

Die gemeldete Lage bestätigte sich bei Eintreffen der Einsatzkräfte. Der Fahrer des Fahrzeugs war nicht ansprechbar und schwerverletzt in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Immensen leiteten sofort die technische Rettung ein, stellten den Brandschutz sicher und unterstützten den Rettungsdienst. Für die technische Rettung wurde der hydraulische Rettungssatz (Rettungsspreizer und -schere) verwendet. Hierzu wurde die A-Säule durchtrennt und die Frontscheibe herausgenommen damit der gesamte Vorderwagen des Fahrzeuges nach vorn gekippt werden konnte. Somit entstand dann der notwendige Platz, um den Fahrer bereits nach kurzer Zeit aus seinem Fahrzeug in Absprache mit dem Notarzt zu befreien. Eine Unterstützung der ebenfalls alarmierten Einsatzkräfte aus Lehrte war dann nicht mehr nötig.

Mit dem ebenfalls alarmierten Rettungshubschrauber wurde der schwerverletzte Mann dann in eine Klinik nach Hannover geflogen. Während des Einsatzes wurde die Immenser Landstraße in beiden Richtungen vollgesperrt. Die Polizei haben den Unfall und Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen. Zur Unfallursache und Schadenshöhe können keine weiteren Angaben getätigt werden.

Im Einsatz waren die Freiwillige Feuerwehr Immensen und Lehrte mit insgesamt 35 Einsatzkräften und 7 Fahrzeugen, sowie ein RTW, NEF, Rettungshubschrauber, sowie die Polizei und die Verkehrsunfallforschung der MHH.

Allgemeinverfügung der Region Hannover

Region Hannover erlässt Allgemeinverfügung wegen Überschreitung der 7-Tage-Inzidenz von 50

22. September 2021/in Region Hannover

HANNOVER (red). Zur Feststellung des Inkrafttretens von Maßnahmen nach der Niedersächsischen Corona-Verordnung im Regionsgebiet anlässlich der Überschreitung der 7-Tage-Inzidenz von 50 hat die Region Hannover heute (22.09.2021) eine Allgemeinverfügung erlassen.

Hier die Lesefassung der Allgemeinverfügung der Region Hannover:

Sicherheitsfehler: PDF-Dateien müssen auf der selben Domäne wie diese Website gehostet sein.

PDF ist gehosted auf: http://https%3A%2F%2Fbg-press.de%2Fwp-content%2Fuploads%2F2021%2F09%2F20210922_Generalia-u%CC%88bergreifende-Themen-Corona-Sonstiges-2021-09-22-Allgemeinverfu%CC%88gung-U%CC%88berschreitung.pdf aber diese Site ist: https://bg-press.de

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