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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Kommunalwahlen 2021 – Kommunalwahlen 2021

Kommunalwahlen 2021

12. September 2021/in Region Hannover

HANNOVER (red). In Niedersachsen laufen zurzeit die Kommunalwahlen auf Hochtouren. An einigen Wahllokalen bildeten sich im Laufe des Tages lange Warteschlangen. Bis 18:00 Uhr können die wahlberechtigte Bürgerinnen und Bürger noch ihre Stimme abgeben und so an der Zusammensetzung ihrer kommunalen Vertreterinnen und Vertreter Einfluß nehmen.

Im Laufe des Abends werden wir regelmäßig in diesem Beitrag über die ersten Wahlergebnisse berichten.

Die Kommunalwahl 2021 kurz in Zahlen:

  • Bewerber/innen für das Amt des/ der Regionspräsident/in: 8
  • Zahl der Plätze, die in der Regionsversammlung vergeben werden: 84 (+1 für Regionspräsident/in)
  • Zahl der Bewerber/innen für die Regionsversammlung: 714
  • Zahl der Wahlbereiche für die Regionsversammlung: 13
  • Zahl der Wahlbezirke: 1308 (davon 487 in der Stadt Hannover)
  • Zahl der Wahlberechtigten: 904.000 (davon 402.000 in der Stadt Hannover)
  • Zahl der angeforderten Briefwahlunterlagen: 207.200 (inkl. Stadt Hannover, Stand Donnerstag, Vergleich 2016 am Donnerstag vor der Wahl: 99.000)
  • Kommunen, in denen ein/e (neue/r) Bürgermeister/in gewählt wird: 14

 

 

„Eine Woche gilt: Iss, was um die Ecke wächst!“ – Bio

„Eine Woche gilt: Iss, was um die Ecke wächst!“

9. September 2021/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM).  Zwischen dem 13. und 19. September 2021 können sich Menschen in der Region Hannover der Herausforderung stellen, sieben Tage lang nur Lebensmittel zu konsumieren, die in einer Entfernung von 100 Kilometern erzeugt wurden. Die Einkaufswege sollten dabei möglichst klimaneutral zurückgelegt werden.

Eingeladen, an der ersten „(Bio) Regio-Challenge“ in der Region Hannover teilzunehmen, sind Einzelpersonen, Wohngemeinschaften, Familien, Bürogemeinschaften oder Unternehmen. Initiatoren der Aktion sind der Ernährungsrat Hannover und Region, der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün der Landeshauptstadt Hannover und das Team Naherholung der Region Hannover. Förderer sind das Land Niedersachsen im Rahmen des Projektes „Ökomodellregion“, die Region Hannover im Rahmen der Leuchtturmrichtlinie und die Sparkasse Hannover- Sparkassenbrief N+.

Ziel der Aktionswoche ist es, auf die Vielfalt der regional erzeugten Lebensmittel aufmerksam zu machen und die Teilnehmenden dazu zu animieren, ihre Ernährungsgewohnheiten zu überdenken und die direktvermarktenden Betriebe in der Umgebung kennenzulernen. So soll auch die Kaufbereitschaft für (bio)regionale Produkte langfristiger gefördert werden.

„Die Landeshauptstadt Hannover setzt sich dafür ein, die große Vielfalt von Lebensmitteln sichtbar zu machen, die von den Landwirtinnen und Landwirten vor unserer Haustür erzeugt werden. In diesem Zusammenhang ist die ‚Regio-Challenge‘ eine gute, geeignete Aktion: Denn der Kauf von (bio)regionalen Produkten hat viele positive Effekte“, erläutert Hannovers Bürgermeisterin Regine Kramarek: „Die Kulturlandschaft wird erhalten, die örtlichen Landweitinnen und Landwirte werden unterstützt und auch das Klima profitiert durch kurze Transportwege.“

Für die Region Hannover betont Michaela Michalowitz, stellvertretende Regionspräsidentin: „Nachhaltigkeit und ein bewusster Einkauf sind Themen, die immer mehr Menschen dazu bewegen. sowohl ihre frischen Lebensmittel als auch weiterverarbeitete landwirtschaftliche Erzeugnisse direkt aus der Region zu beziehen. Mit Blick auf die fünf Hofladenrouten, die die Region Hannover im Rahmen der regionalen Naherholungsplanung seit 2015 erarbeitet hat, klingt die Idee der (Bio) Regio-Challenge – nämlich eine Woche essen und trinken, was in einer maximalen Entfernung von 100 Kilometern produziert wird – im Prinzip bestechend einfach.“

Niedersachsens Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Barbara Otte-Kinast, verweist auf das Leitmotiv für die Ökomodellregion Hannover „Urbanität als Chance, Stadt und Land zusammenzubringen“: „Das Motto umschreibt treffend, wofür sich auch die Regio-Challenge in Hannover und Region einsetzt. Es geht darum, den Wert von regionalen Lebensmitteln noch mehr in das Bewusstsein der Menschen zu rücken und die Kaufbereitschaft zu fördern. Denn eine verstärkte Nachfrage ist eine wichtige Voraussetzung für die Sicherung von regionalen, landwirtschaftlichen Betrieben sowie insgesamt für den Erhalt von ländlichen Produktionsstrukturen – auch in der Verarbeitung und beim Handel! Ganz nebenbei kann die Nachfrage nach regionalen Produkten weitere Betriebe zur Umstellung auf einen ökologischen Landbau motivieren.“

Als Hilfestellung vor und während der Challenge haben die Initiatorinnen und Initiatoren der Aktion ein umfangreiches Informations- und Veranstaltungsangebot im Internet unter www.hannover.de/regio-challenge zusammengestellt. Dort sind viele Tipps für den regionalen Einkauf zu finden, so wie zum Beispiel eine Übersicht über (Bio)-Direktvermarkterinnen und -vermarkter aus der Umgebung von Hannover, die auch ab sofort über die Smartphone Anwendung „Regio-App“ digital zu finden sind, sowie Hofläden an den Hofladenrouten oder ein Saisonkalender. Begleitend zur Regio-Challenge-Woche gibt es ein buntes Angebot von Veranstaltungen rund um das Thema regionale Ernährung, wie Online-Kochkurse, Hofführungen oder einen Feldrundgang mit Gemüse-Selbsternte.

Unterstützt wird die „(Bio) Regio-Challenge“ von der Sparkasse Hannover. Marina Barth, stellvertretende Vorstandsvorsitzende: „Nachhaltigkeit ist für uns als Sparkasse Hannover ein wichtiges Thema. Die Kampagne ‚Gute Lebensmittel für Alle‘, die wir im Zusammenhang mit unserem nachhaltigen Sparkassenbrief N+ fördern, zeigt zum einen auf, wie vielfältig unsere Region ist. Zum anderen macht sie uns aber auch bewusst, wie häufig wir zu Obst, Gemüse, Gewürzen, Getränken greifen, die einen sehr langen Transportweg hinter sich haben. Ich finde es toll, wenn diese Challenge bei einigen von uns einen bewussteren Umgang mit Ressourcen zur Folge hat.“

Bei der Regio-Challenge gibt es auch Ausnahmen im Einkaufskorb: Beispiel: eine Salami, die hauptsächlich aus regionalem Fleisch besteht und hier produziert wurde, ist zulässig, auch wenn der Pfeffer, mit dem sie gewürzt ist, von weit her ist. Für Zutaten aus der weiten Welt, wie beispielsweise den Kaffee am Morgen oder Bananen für das Müsli, gibt es zwei Zutatenjoker: Diese Zutaten dürfen also in der Woche weiterhin verwendet werden. Eine zusätzliche Herausforderung ist dabei, in der Woche sogar nur bio-regional zu essen.

Die Aktion soll durch das Handeln der Teilnehmenden und ihren Erfahrungsaustausch mit Nachbarinnen und Nachbarn, Kolleginnen und Kollegen, Freundinnen und Freunden und den Austausch in den sozialen Medien breit gestreut werden. Eine Ernährung mit (bio)regionalen Produkte kann viele positive Effekte erzielen:

  • Kurze Transportwege schonen das Klima und bringen die Ware frisch auf den Tisch.
  • Der bewusste Einkauf von regionalen Produkten unterstützt die ökologische Produktion auf unseren Bauernhöfen in und um Hannover und sichert ihre Existenz.
  • Landwirte erfahren Wertschätzung für Ihre Produkte und erhalten einen fairen Preis dafür.
  • Der bewusste Einkauf von umweltschonend erzeugten Lebensmitteln trägt zur Sicherung unserer Kulturlandschaft bei, die so auch wertvolle Lebensräume für eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt bereithält.

Die Aktion „Region Challenge: Iss, was um die Ecke wächst“ wird schon seit mehreren Jahren deutschlandweit durchgeführt. In Hannover und der Region ist sie ein Baustein des vom Land Niedersachsen geförderten Projektes „Ökomodellregion“, das Ende 2020 mit dem Ziel gestartet ist, den Anteil der ökologisch wirtschaftenden Betriebe in und um Hannover zu erhöhen. Weitere Informationen zum Projekt „Ökomodellregion“ finden sich unter www.hannover.de/ökomodellregion.

Auch nach Badesaison Blaualgen in einigen Badeseen

Erhöhtes Aufkommen von Blaualgen im Parksee Lohne

9. September 2021/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM). Bei routinemäßigen Messungen am Parksee Lohne in Isernhagen hat das Gesundheitsamt der Region Hannover eine hohe Konzentration von Cyanobakterien (Blaualgen) festgestellt. Diese sind erkennbar an Auftreibungen und Schlieren. Bei sommerlichen Wetterverhältnissen kann es – je nach Wind und Wellenlage – zu Ansammlungen von Blaualgen in den Strandbereichen kommen.

Diese Bereiche sollen gemieden und Kinder beaufsichtigt werden. Auch Hunde sollten hier nicht baden und kein Wasser schlucken, da die Bakterien tödlich für sie sein können. Wer baden möchte, sollte auf die Hinweise vor Ort und auf Trübungen im Wasser achten und diese Bereiche meiden. Entsprechende Schilder mit Verhaltenshinweisen sind an den Badestellen aufgestellt.

 

Worauf sollten Badende achten?

Wenn das Wasser grünlich-trübe ist oder wenn darauf eine grüne Schicht schwimmt („Wasserblüte“): nichts schlucken! Aerosol vermeiden, zum Beispiel beim Wasserski und Windsurfen. Kinder sollten nicht in flachen Bereichen toben, wenn sich dort hohe Konzentrationen von Blaualgen gesammelt haben. Wenn Erwachsene von der Kniehöhe die Füße nicht mehr sehen kann, sollten sie und ihre Familien auf das Baden in diesem Bereich verzichten. Nach dem Baden gründlich duschen und Badesachen reinigen, um spätere Hautreizungen zu vermeiden. Wer nach dem Baden gesundheitliche Beschwerden hat, sollte sich an seinen Hausarzt oder Hausärztin wenden.

Weitere Informationen und aktuelle Hinweise zu den Badegewässern sind auf www.hannover.de/baden oder www.badegewaesser.niedersachsen.de zu finden.

 

Großraumrettungswagen© Bernd Günther

Dezentrale Impfkampagne des Impfzentrums geht in die nächste Runde

9. September 2021/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM).  Die dezentralen Impfangebote des gemeinsamen Impfzentrums von Region und Landeshauptstadt Hannover gehen weiter. Bevor das Impfzentrum Ende des Monats seinen Betrieb einstellt, wird es noch weitere dezentrale Impfangebote geben, die Bürgerinnen und Bürgern ein niederschwelliges und spontanes Impfangebot machen.

Bisher wurden rund 790.000 Impfungen durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Impfzentrums Hannover durchgeführt.

Impfbus am Hauptbahnhof

Das City-Impfen, also die Impfungen am Bahnhofsvorplatz wurden bereits in den vergangenen Wochenenden gut angenommen – im Schnitt haben rund 500 Menschen das Impfangebot angenommen. In dieser Woche waren und sind Impfungen auch unter der Woche am Hauptbahnhof möglich – hier haben bisher rund 150 Menschen im Schnitt sich täglich impfen lassen. Darüber hinaus wird der Impfbus auch an den kommenden Samstagen, 11., 18. und 25. September zwischen 10 und 17 Uhr am Hauptbahnhof stehen. Verimpft wird das Einmal-Vakzin von Johnson & Johnson. Impfwillige bringen bitte einen Lichtbildausweis und – wenn vorhanden – den Impfausweis mit.

Eishockey-Impfen in der Wedemark

Am Freitag, 10. September 2021 tragen die Hannover Scorpions ein Vorbereitungsspiel gegen die Kassel Huskies aus, gleichzeitig werden die Spieler vorgestellt. Im Vorfeld des Spiels, zwischen 15 und 19 Uhr an Hus de groot Eisarena, Am Freizeitpark 2, 30900 Wedemark bietet ein mobiles Team des Impfzentrums die Möglichkeit an, sich unmittelbar vor der Eisarena in Mellendorf impfen zu lassen. Impfwillige bringen auch hier bitte einen Lichtbildausweis und – wenn vorhanden – den Impfausweis mit.

Dezentrale Impfangebote im Umland

Der „Impf-Fahrplan“ stellt sich für die Kalenderwoche 37 wie folgt dar:

Montag, 13. September 2021
9 bis 12 Uhr: Empelde, Parkplatz REWE / ALDI, Berliner Std. 23
14 bis 17 Uhr: Seelze, Parkplatz Edeka, Hannoversche Str. 77

Dienstag, 14. September 2021
9 bis 12 Uhr: Springe, Freier Platz hinter dem Museumshof, Schulstraße
14 bis 17 Uhr: Ronnenberg, Parkplatz Edeka, Über den Beeken 10

Mittwoch, 15. September 2021
9 bis 12 Uhr: Seelze, Parkplatz Edeka, Hannoversche Str. 77
14 bis 17 Uhr: Neustadt A. Rbge. Parkplatz VHS, Suttdorfer Str. 8

Donnerstag, 16. September 2021
9 bis 12 Uhr: Ronnenberg, Parkplatz Edeka, Über den Beeken 10
14 bis 17 Uhr: Springe, Freier Platz hinter dem Museumshof, Schulstraße

Freitag, 3. 17. September 2021
9 bis 12 Uhr: Seelze, Parkplatz Edeka, Hannoversche Str. 77
14 bis 17 Uhr: Empelde, Parkplatz REWE / ALDI, Berliner Std. 23

Der Großraumrettungswagen der Feuerwehr wird zu den gegebenen Zeitpunkten jeweils vor Ort sein. Möglich sind dann – je nach örtlicher Begebenheit und bis zu 200 Impfungen des Vakzins von Johnson & Johnson.

S-Bahn Hannover: Transdev startet Mit dem Ostnetz im Dezember – Transdev

S-Bahn Hannover: Transdev startet Mit dem Ostnetz im Dezember

9. September 2021/in Region Hannover

HANNOVER (PM). Die Transdev Hannover GmbH wird ab dem 12. Dezember 2021 insgesamt drei Linien im S-Bahn-Streckennetz Hannover übernehmen. Passend zum großen Fahrplanwechsel im Dezember 2021 werden auf den Linien zwischen Hildesheim und Hannover (S 3) sowie Celle und Hannover (S 6/S 7) die neuen blau-weiß-roten Züge der SBH-Hannover fahren.

„Die frühzeitige Übernahme des Ostnetzes bietet für uns die Möglichkeit, das Netz schon vor dem großen Betriebsstart im Sommer 2022 kennenzulernen und mit unseren Fahrgästen in Kontakt zu kommen“, sagt Hartmut Körbs, Geschäftsführer Transdev Hannover.

Die Triebfahrzeugführerinnen und Triebfahrzeugführer der Transdev Hannover werden mit 15 Neufahrzeugen des Typs Flirt3XL vom Hersteller Stadler starten. Die Züge bieten die gewohnten Fahrgastkapazitäten und werden nach dem bekannten Fahrplan fahren. „Wir möchten den Betreiberwechsel für die Fahrgäste so angenehm und einfach wie nur möglich gestalten“, betonen Regionspräsident Hauke Jagau und Verkehrsdezernent Ulf-Birger Franz für die Region Hannover. Dazu werden die Vorzüge der neuen Züge, wie das moderne Innenraumkonzept, das auf höchsten Komfort ausgelegt ist, beitragen. Neben der modernen Ausstattung der Sitzplätze mit Steckdosen und kostenfreiem WLAN im gesamten Zug wurde bei der Entwicklung großer Wert auf die Barrierefreiheit gelegt. In Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Verbänden ist so ein Innenraum entstanden, der die individuellen Bedürfnisse der Fahrgäste berücksichtigt und so die Attraktivität der S-Bahn Hannover erhöht.

„Das Netz der S-Bahn Hannover ist komplex und die Übergabe braucht eine genaue Vorbereitung, die sukzessive Übernahme der S-Bahn Linien hilft uns dabei sehr – wir sind startklar und freuen uns auf unsere Fahrgäste“, sagt Nadine Böger, Geschäftsführerin Transdev Hannover.

 

Klein, aber fein: Regionsentdeckertag 2021 zieht 6000 Menschen an – Regionsentdeckertag 2021© Christoph Borschel

Klein, aber fein: Regionsentdeckertag 2021 zieht 6000 Menschen an

5. September 2021/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM). Puppentheater, Wissenswertes über Heilkräuter, Entdeckungen in der Welt der Robotik, geführte Spaziergänge und jede Menge Musik und Kultur: So vielfältig und abwechslungsreich wie die Region Hannover präsentierte sich auch der 34. Entdeckertag am Sonntag, 5. September 2021.

Wie im vorigen Jahr hatte das Organisationsteam auf ein großes Fest in der hannoverschen Innenstadt verzichtet und dafür neue Ziel im Regionsgebiet entwickelt. So gaben sich das hannoversch Duo Milou & Flint und Juliano Rossi mit Band in der heimeligen Waldbühne in Neustadt-Otternhagen die Ehre. Indie-Pop-Liebling Kürsche kehrte nach Pattensen zurück und füllte die Motoball-Arena mit ungewohnten Klängen. In Garbsen wurde der Rathausplatz zum Open-Air-Konzertsaal.

Rund 150 Künstlerinnen und Künstler waren am Sonntag in Aktion, rund 6000 Menschen genossen das Programm bei schönstem Wetter. Unter dem Motto „Klein, aber fein“ standen in diesem Jahr mehr Touren auf dem Programm als 2020 – insgesamt 32 Orte -, oft aber für einen kleineren Besucherkreis. So standen für die beliebten Führungen im Zentrum für Robotik im Gesundheitswesen im KRH-Klinikum Nordstadt alle halbe Stunde jeweils neun Plätze zur Verfügung, im Mitmach-Garten des Vereins Bürger für Kaltenweide jeweils zehn. Die Gespräche waren umso intensiver. Viele Entdeckerinnen und Entdecker nutzen auch spontan die Gelegenheit zu einem Ausflug. „Wir hatten mehr Besucherinnen und Besucher als Anmeldungen, die Stimmung ist sehr gut“, berichtete Gonhild Kunst von der Wirtschafts- und Tourismus GmbH in Peine, wo die Gäste mit einer kostenfreien GPS-Tour erkunden konnten. Glückliche Gesichter auch im Zirkuszelt am Haus der Jugend, zum zweiten Mal Ausweichquartier für die Sportbühne. Rund 300 Sportlerinnen und Sportler zeigten hier ihr Können vor rund 350 Zuschauerinnen und Zuschauern. „Ein toller Erfolg“, freute sich Ina Anochin von der SportRegion Hannover, „vor allem vor dem Hintergrund der eingeschränkten Trainingsmöglichkeiten.“ Für viele Tanzformationen sei dies der erste Auftritt seit dem Regionsentdeckertag 2020 gewesen.

Zufrieden zeigte sich auch Andreas Lange vom Straßenbahn-Museum in Sehnde-Wehmingen – ein echter Klassiker im Entdeckertags-Programm. Rund 450 Interessierte nutzten die Chance, in die Historie des Schienenverkehrs einzutauchen. Besonders lauschig ging es im Ottomar-von-Reden-Park zu, wo fast 500 Menschen Musik und Clownerie in entspannter Picknick-Atmosphäre genossen. Nicht nur geographisch einer der Höhepunkte war der Waldberg in Ronnenberg-Empelde. Fast 1000 Menschen genossen bei den Gipfelkonzerten Musik von Guacamole Acqui, den Brass Woofern, Trommelfeuer und Noam Bar. Auf ein besonders vielfältiges Programm mit Führungen und Konzert hatte Wennigsen gesetzt – mit Erfolg. „Der Entdeckertag der Region hat trotz Corona-Verordnung für Wennigsen eine schöne Möglichkeit geboten, den Ort von der besten Seite zu präsentieren und gleichzeitig tolles Freizeitvergnügen zu ermöglichen“, lautete das Fazit von Amirah Adam vom Tourismus-Service Wennigsen. Eine Besucherin, verriet sie, wolle gleich nächste Woche mit ihrer Tochter wiederkommen, die dann aus den USA zu Besuch sei.

Postmappen für alle Erstklässlerinnen und Erstklässler – Postmappe

Postmappen für alle Erstklässlerinnen und Erstklässler

4. September 2021/in Region Hannover

Region Hannover. Das Schulmaterial, Bücher, das gemeinsame Mittagessen und Klassenausflüge – der Beginn der Schule ist teuer für Eltern. Für viele sogar zu teuer. Das Bildungs- und Teilhabepaket (BuT) hilft: Familien, die Sozialleistungen beziehen, können über das BuT-Paket finanzielle Unterstützung beantragen. Wie das geht und was BuT genau ist, das erfahren Erstklässlerinnen und Erstklässler und ihre Eltern jetzt wieder über die BuT-Postmappe, die an alle Grundschulen in der Region Hannover versandt wurden und die zu den Einschulungsfeiern am kommenden Samstag verteilt werden.

„Die BuT-Mappen enthalten Infomaterialien für Schülerinnen und Schüler und deren Eltern, aber zum Beispiel auch das neue Wimmelbild der Region Hannover“, sagt Dr. Andrea Hanke, Sozialdezernentin der Region Hannover. „Aufgrund der derzeit schwierigen Lage und der pandemiebedingten Einschränkungen ist es gerade jetzt wichtig, Eltern diese Informationen an die Hand zu geben“, so Dr. Hanke.

BuT-leistungsberechtigte Schülerinnen und Schüler können beispielsweise kostenlos in der Schule Mittag essen, Kosten für Tagesausflüge und Klassenfahrten werden ganz oder teilweise überkommen und auch eine Pauschale für Schulbedarf wird zum Beginn eines Schulhalbjahres ausgezahlt. „Kinder können auch Lernförderung in Anspruch nehmen oder auf die Pauschale für die Freizeitaktivitäten zurückgreifen“, berichtet Dr. Hanke. „Das ist wichtig, damit die Kinder am sozialen Leben teilhaben und nicht beim Fußballtraining oder der Musikschule ausgeschlossen werden, weil es sich ihre Eltern nicht leisten können.“

Anspruchsberechtigt sind Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis zum 18. Lebensjahr und im Falle des Schulbesuchs bis zum 25. Lebensjahr, wenn sie Leistungen vom Jobcenter oder dem Sozialamt erhalten. Gleiches gilt, wenn die Familie Wohngeld oder den Kinderzuschlag von der Familienkasse bekommt. Ein Antrag kann sich auch lohnen, wenn die Familie ein geringes Einkommen hat, ohne die genannten Sozialleistungen zu beziehen.

Informationen und Beratung zu den BuT-Leistungen erhalten Interessierte auf www.hannover.de/BuT oder über die BuT-Servicehotline unter Tel. (0511) 61 62 63 64.

Sport per App im Eichenpark – Sportbox

Sport per App im Eichenpark

2. September 2021/in Region Hannover
LANGENHAGEN (PM). Yogamatte, Kettle Bells oder Speed-Ropes – die neue Sportbox im Eichenpark beinhaltet alles, was das Fitness-Herz für ein ausgiebiges Training unter freiem Himmel begehrt.
„Wir wollen die Menschen wieder mehr nach draußen bringen – und sportliche Betätigung tut nicht nur dem Körper gut, sondern macht ja bekanntlich auch glücklich“, freut sich Bürgermeister Mirko Heuer über die Aufstellung der neuen Verleih-Station. Zu finden ist sie in direkter Nähe zum „Pfad der Sinne“ und den dortigen festinstallierten „Bewegungsangeboten“.
In der Box befinden sich rund 50 Sportgeräte, an denen man sich auspowern kann. Aber Sport ist noch nicht alles: Sogar eine Bluetooth-Musikbox ist inklusive, sodass es sich zur eigenen Lieblingsmusik „sporteln“ lässt.
Mehr als ein Smartphone braucht es nicht, um loszulegen: Hat man die App geladen und seine Adresse durch eine Registrierungsgebühr in Höhe von 50 Cent verifiziert, öffnet sich per Knopfdruck die Tür zu den Geräten. Die Software gibt die Tür frei und enthält auch eine Anleitung zur Nutzung der Sportgeräte. Ist das Training beendet, legt man die Geräte zurück in die Box. Diese Rückgabe wird automatisch dokumentiert, so dass ein Abhandenkommen der Geräte nachvollzogen werden könnte. Zudem liegen in der Sportbox Hygienemittel bereit, damit die Sportlerinnen und Sportler die Geräte vor und nach der Nutzung selbstständig reinigen und desinfizieren können.
Eine regelmäßige Wartung und Kontrolle der Sportbox wird durch die Stadt Langenhagen sichergestellt.
Die besonderen Umstände in der Corona-Zeit haben Thorben Noß, Abteilungsleitung Kinder, Jugend, Schule und Kultur, bestärkt, das Projekt voranzutreiben: „Da die pandemische Lage über September hinaus verlängert wurde, möchten wir allen Menschen in Langenhagen die Möglichkeit geben, Außensport betreiben zu können, der über Jogging und Radfahren hinausgeht.“ Durch die Sportbox wird ein neues sportliches Freizeitangebot zur eigenständigen Nutzung in der Natur geschaffen.
Nach der Registrierung ist die Nutzung für die Sportlerinnen und Sportler kostenlos. Die Anschaffungskosten in Höhe von 9.990 € werden durch das Infrastrukturprogramm der Region Hannover getragen.
Auch ein Ausbau des Angebotes ist möglich, sofern die Sportbox gut angenommen wird.
Ab dem 01.09.2021 ist die Sportbox im Eichenpark für alle Langenhagenerinnen und Langenhagener nutzbar – der richtige Zeitpunkt, um den Sommer nochmal sportlich ausklingen zu lassen.
Die App kann in den bekannten App-Stores unter „Sportbox – app and move“ geladen werden.

Google Play: https://t1p.de/klot

iTunes: https://t1p.de/rhoo

Großraumrettungswagen© Bernd Günther

Terminloses City-Impfen am Hauptbahnhof nun auch unter der Woche

2. September 2021/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM).  Die Impfkampagne des gemeinsamen Impfzentrums (GIZ) von Region und Landeshauptstadt Hannover befindet sich auf der Zielgeraden. Bevor die Corona-Impfungen ab Oktober hauptsächlich durch niedergelassene Ärztinnen und Ärzte durchgeführt werden, sind im Impfzentrum noch bis Montag, den 6. September 2021 Erst-Impfungen mit dem Vakzin von Biontech möglich.

Hintergrund ist der Abstand zwischen Erst- und Zweitimpfung. Dieser muss mindestens drei Wochen betragen. Bis Ende September sind auf dem Messegelände dann ab Dienstag, den 7. September 2021 nur noch Zweitimpfungen mit mRNA-Impfstoffen bzw. Einmal-Impfungen mit Johnson & Johnson möglich. Bisher wurden rund 780.000 Impfungen durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Impfzentrums Hannover durchgeführt.

Impfbus nächste Woche auch unter der Woche am Hauptbahnhof

Darüber hinaus setzen Region und Landeshauptstadt Hannover weiterhin auch auf dezentrale Impfangebote. Bereits im August stand der Impfbus der Feuerwehr regelmäßig an Samstagen auf dem hannoverschen Bahnhofsvorplatz, um Impfwilligen ein niederschwelliges und spontanes Impfangebot zu machen. Im Schnitt haben mehr als 500 Menschen das „City-Impfen“ angenommen.

Dieses Angebot wird im September noch weiter ausgeweitet. Einerseits wird der Impfbus auch an den September-Samstagen (4., 11., 18. und 25. September 2021) verlässlich zwischen 10 und 17 Uhr auf dem Bahnhofs-Vorplatz stehen. Darüber hinaus wird es in der Woche vom 6. bis 10. September 2021 zwischen 9 und 17 Uhr ebenfalls die Möglichkeit geben, sich am Hauptbahnhof impfen zu lassen. Der Impfbus wird hier ebenfalls bereitstehen und das Einmal-Vakzin von Johnson & Johnson verimpfen.

Dezentrale Impfungen im Umland gehen weiter

Ebenfalls fortgesetzt werden die dezentralen Impfangebote im Umland. Diese Woche macht der Impfbus noch Station in Wunstorf, Barsinghausen, Hemmingen und Sehnde, ehe in KW 37 erneut Standorte im Umland der Landeshauptstadt angefahren werden. Die genauen Orte und Termine werden rechtzeitig bekanntgegeben. Die dezentralen Impfangebote im Umland haben zuletzt im Schnitt mehr als rund 1000 Menschen pro Woche erreicht.

Region Hannover kontrolliert 150 Fahrzeuge für Schülerbeförderung – Schülervekehr Region

Region Hannover kontrolliert 150 Fahrzeuge für Schülerbeförderung

30. August 2021/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM). Wie sicher sind die Fahrzeuge, mit den Kinder tagtäglich zur Schule gebracht werden? Die Region Hannover hat jetzt neu verpflichtete Unternehmen, die im Rahmen der Schülerbeförderung ab Donnerstag, 2. September, Jungen und Mädchen insbesondere zu den Förderschulen bringen, zur Kontrolle eingeladen. Das Fazit ist positiv. Nur ein Unternehmen muss noch einmal nachbessern.

„In den allermeisten Fällen stellt die Region Hannover die Schülerbeförderung über die Ausgabe von Schulfahrkarten sicher“, erläutert Ulf-Birger Franz, Bildungsdezernent der Region Hannover. „Für Schülerinnen und Schüler, die eine besondere Unterstützung benötigen, beauftragen wir eine Beförderung mit Kleinbussen.“ Rund 8,6 Millionen Euro umfasst das Auftragsvolumen jedes Jahr für den sogenannten Freistellungsverkehr. Sechs verschiedene Unternehmen sind im Rahmen der diesjährigen Ausschreibung für das Schuljahr 2021/2022 neu zum Zuge gekommen – in einem Umfang von einem bis zu 68 Fahrzeugen. Insgesamt sind jeden Tag bis zu 500 Fahrzeuge auf der Straße, um Kinder im Auftrag der Region Hannover vor allem zu Förderschulen und Fördereinrichtungen zu bringen. Auf sie richtet sich die Kontrolle am Montag, 30. August, auf dem Regionsparkplatz.

Wie viele Fahrgastplätze hat das Fahrzeug? Bis wann geht der TÜV? Liegt der Personenbeförderungsschein des Fahrers oder der Fahrerin vor? Über eine Checkliste überprüften die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter rund 150 Fahrzeuge. „Wir machen keine technische Kontrolle, aber wir verschaffen uns einen Gesamteindruck“, sagte Diana Osterloh, Leiterin des Teams Schülerbeförderung der Region Hannover und verantwortlich für die Aktion. Ihr Resümee: „Es war viel Aufwand, aber es hat sich gelohnt, die Fahrzeuge schon vor dem ersten Beförderungstag besichtigt und das Personal kontrolliert zu haben.“

 

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