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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Langenhagen ist sicherer Hafen – Sicherer Hafen Langenhagen

Langenhagen ist sicherer Hafen

16. Oktober 2020/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). „Mit der heutigen Antragsunterschrift erklärt sich die Langenhagen bereit zusätzlich Menschen – bevorzugt unbegleitete Minderjährige – aus dem Lager Moria auf Lesbos aufzunehmen“, erklärt Eva Bender, Sozialdezernentin der Stadt Langenhangen. Der Rat der Stadt Langenhagen hatte die Stadtverwaltung in der vergangenen Ratsversammlung beauftragt, dem Städtebündnis „Sichere Häfen“ beizutreten.

Die Vereinbarung wurde mit der internationalen Organisation „Seebrücke“ geschlossen. Sie setzt sich für sichere Fluchtwege und die menschenwürdige Aufnahme Geflüchteter ein.

Die Teilnahme am Bündnis soll deutlich mehr als ein Lippenbekenntnis sein. Teilnehmende Kommunen sollen Schutzsuchenden auch ein langfristiges Ankommen ermöglichen.

„Das ist für die Stadt kein neues Feld“, erklärt Doris Lange, Abteilungsleiterin Soziales. „Langenhagen hat mit der Unterstützung zahlreicher Bürgerinnen und Bürger in den vergangenen Jahren den Geflüchteten Obdach und Hilfe gewährt und wird dieses auch in Zukunft tun.“ Die Stadtverwaltung kann bei der Umsetzung der Bündnisziele auf ein außergewöhnlich großes und starkes Helfernetzwerk innerhalb der Kommune zurückgreifen.

Im Rahmen der Jugendhilfe werden die ankommenden, minderjährigen unbegleiteten Flüchtlinge in Jugendhilfeeinrichtungen untergebracht.

„Mit der Entscheidung des Rates zeigt unsere Stadt aktive Solidarität mit Geflüchteten, die auf dem Mittelmeer in Seenot geraten sind. Eine wichtige und richtige Haltung die hier Politik und Stadt gemeinsam einnehmen“, so Bender.

Langenhagener Feuerwehr befreit eingeklemmtes Reh – Eingeklemmtes Reh© Carl-Marcus Müller

Langenhagener Feuerwehr befreit eingeklemmtes Reh

12. Oktober 2020/in Region Hannover

Langenhagen (cmm). Am heutigen Montagmorgen, gegen 8:20 Uhr, wurde die Langenhagener Feuerwehr zu einer Tierrettung alarmiert. Nahe eines Stichweges entlang der Wietze hatte eine Spaziergängerin fiepende Geräusche gehört und dann ein eingeklemmtes junges Reh in einer Gitterpforte zu einem Reitplatz entdeckt. Sie alarmierte umgehend die Langenhagener Feuerwehr.

Das junge Tier war bereits mit dem Kopf durch das Gitter gekommen, steckte jedoch im Bereich der Hüfte fest und hätte sich mit eigener Kraft nicht befreien können.

Wie Stephan Bommert, Stadtpressesprecher der Langenhagener Feuerwehr, mitteilte verfügt die Langenhagener Feuerwehr über eine spezielle Tierrettungskomponente die hier zum Einsatz kam. Das eingeklemmte Reh konnte relativ schnell mit einem hydraulischen Rettungsspreizer befreit werden.

In einer warmen Decke verpackt und sicher in einer Rettungskiste verstaut wurde das Reh für weitere Maßnahmen in die Tierärztliche Hochschule nach Hannover verbracht.

Die Feuerwehr war mit 18 Einsatzkräften vor Ort.

Blaulicht Aktuell

Schwerer Verkehrsunfall auf der Autobahn 2

10. Oktober 2020/in Region Hannover

HANNOVER (PM). Am heutigen Morgen ereignete sich auf der Bundesautobahn 2 zwischen den Anschlussstellen Herrenhausen und Garbsen ein schwerer Verkehrsunfall. Ein PKW fuhr unter einen LKW. Hierbei wurde eine Person lebensbedrohlich verletzt.

Gegen 09:55 Uhr kam ein auf einer Dienstfahrt befindliches Einsatzleitfahrzeug der Feuer- und Rettungswache 2 zufällig auf eine Unfallstelle zu. Ein PKW Audi A 6 mit einem Anhänger war kurze Zeit vorher unter den Sattelauflieger eines vor ihm befindlichen LKW gefahren. Sofort wurden durch die, auch rettungsdienstlich ausgebildeten, Feuerwehrbeamten Erstversorgungsmaßnahmen eingeleitet. Der Regionsleitstelle Hannover konnte schnell ein genaues Lagebild mitgeteilt werden, woraufhin die erforderlichen Einsatzkräfte alarmiert wurden.

Der 51-jährige Fahrer des Audi war in seinem Fahrzeug eingeschlossen und musste mit hydraulischem Rettungsgerät durch die Feuerwehr befreit werden. Nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst und einen Notarzt wurde der Patient mit lebensbedrohlichen Verletzungen in ein hannoversches Krankenhaus transportiert. Der LKW-Fahrer blieb unverletzt.

Während der Rettungsmaßnahmen musste die A 2 in Höhe der Anschlussstelle Herrenhausen in Fahrtrichtung Dortmund vollständig gesperrt werden. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Die Höhe des Sachschadens kann seitens der Feuerwehr nicht beziffert werden. Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 8 Fahrzeugen, einem Rettungshubschrauber und 26 Einsatzkräften vor Ort.

Daten und Zahlen zum „INTERNATIONALEN MÄDCHENTAG“ am 11. Oktober – Internationaler Mädchentag

Daten und Zahlen zum „INTERNATIONALEN MÄDCHENTAG“ am 11. Oktober

10. Oktober 2020/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM). Der Internationale Tag des Mädchens wurde von den Vereinten Nationen auf den 11. Oktober festgesetzt. Begangen wird dieser Tag weltweit seit 2012 mit dem Ziel, auf die spezifische Situation von Mädchen in der Welt und den vielfältigen Formen ihrer Diskriminierung aufmerksam zu machen. Die Statistikerinnen und Statistiker der Region Hannover haben den Aktionstag zum Anlass genommen, Zahlen und Fakten über die Mädchen in und um Hannover zusammenzustellen.

In der Region Hannover sind zum Stichtag 31. Dezember 2019 92.830 Mädchen im Alter bis ein­schließ­lich 17 Jahren mit Hauptwohnsitz registriert. Davon leben 52.167 im Umland und 40.663 in der Landeshauptstadt Hannover. Damit hat seit der letzten Auswertung im Jahr 2017 die Zahl der Mädchen im Einklang mit der demographischen Entwicklung der Region Hannover leicht zugenommen. Im Gegensatz zur Gesamtbevölkerung sind Mädchen aber gegenüber Jungen weiterhin in der Minderheit: Deren Zahl hat im selben Zeitraum von 97.477 auf 98.151 ebenfalls zugenommen, wenn auch etwas schwächer als die Zahl der Mädchen. Der Mädchenanteil bei den unter 18-Jährigen ist daher leicht von 48,5 auf 48,6 Prozent gestiegen. Annähernd Parität zwischen den Geschlechtern herrscht lediglich in der Wedemark, wo die Mädchen leicht in der Überzahl sind, und in Burgdorf (Mädchenanteil an allen Kindern/Jugendlichen 49,9 Prozent). Den geringsten Mädchenanteil hat Seelze mit 47,5 Prozent.

Mädchen, die gleichgeschlechtliche Spielkameradinnen suchen, haben aktuell in Pattensen und in der Wedemark die besten Karten. Hier kommen (rein rechnerisch) auf 100.000 Einwohner 8835 bzw. 8633 Mädchen. Am anderen Ende der Skala rangieren Wunstorf (7844), Springe (7726) und die Landeshauptstadt Hannover (7484).

Untersucht wurde auch das Freizeitverhalten von Mädchen im Vergleich zu Jungen im Umland der Region Hannover gewidmet. Eine deutsche Besonderheit im europäischen Vergleich sind die mitgliederstarken freiwilligen Feuerwehren und hier insbesondere die Kinderfeuerwehren. Insgesamt waren im Umland der Region Hannover zum Stichtag 31. Dezember 2017 etwa 7400 Jungen und 4370 Mädchen in Kinderfeuerwehren organisiert. Die höchste Zahl an Aktiven haben die Städte Neustadt a.Rbge. und Lehrte, die hinsichtlich der Einwohnerzahl im Umland der Region Hannover im Mittelfeld liegen, während die drei größten Städte des Umlands Langenhagen, Garbsen und Laatzen deutlich kleine Kinderfeuerwehren aufweisen. Der Mädchenanteil schwankt zwischen 23,9 Prozent in Burgwedel und 44,8 Prozent in Wennigsen. Lediglich in Laatzen sind mehr Mädchen als Jungen in der Kinderfeuerwehr aktiv.

In Sportvereinen waren zum Stichtag 01. Januar 2020 41.603 Mädchen und junge Frauen aktiv. Im Vergleich zu den 56.498 Jungen und jungen Männer, die einem Sportverein organisiert sind, stellt dies einen Anteil von 42,4 Prozent dar. Die Mädchen im Umland zeigen sich als sportlich aktiver als ihrer Geschlechtsgenossinnen in der Landeshauptstadt Hannover: Im Umland sind immerhin von 55.834 Mädchen und Frauen im Alter von 18 Jahren und jünger 47,3 Prozent sportlich unterwegs. In der Landeshauptstadt Hannover liegt der Anteil deutlich darunter. Dafür spielen in der Landeshauptstadt deutlich mehr Mädchen und junge Frauen Fußball als im Umland: Während dort immerhin 1643 junge Frauen und Mädchen (U19) dem runden Leder nachjagen, sind im Umland lediglich 1298 junge Frauen und Mädchen in Fußballvereinen aktiv. Populärste Sportart unter jungen Frauen und Mädchen ist das Turnen. Im Umland sind fast die Hälfte aller weiblichen sportlich Aktiven unter 19 Jahren in einem Turnverein aktiv. In der Landeshauptstadt Hannover ist es immerhin noch ein Drittel.

Der vollständige Inhalt der „Statistischen Kurzinformationen 14/2020“ zum „Tag der Mädchen“ kann im Internet unter www.hannover.de eingesehen werden. Die Daten basieren auf der Bevölkerungsstatistik der Region Hannover, die vom Team Steuerungsunterstützung und Statistik für die 20 Städte und Gemeinden im Umland der Region Hannover aufbereitet werden. Für die Landeshauptstadt Hannover erfolgt die Bereitstellung durch deren Statistikstelle. Weitere Daten stammen vom Regionssportbund und dem Stadtsportbund Hannover.

aha wird heute am 9. Oktober bestreikt – BGPress 6738© Bernd Günther

aha wird heute am 9. Oktober bestreikt

9. Oktober 2020/in Region Hannover

HANNOVER (red. / PM) Die Müllabfuhr steht heute wegen des Warnstreiks von der Gewerkschaft ver.di in Hannover und der Region Hannover still. Die Betriebshöfe sind verwaist und bei den Deponien fahren immer wieder vornehmlich private Fahrzeuge vor und stehen dann vor verschlossenen Toren. Im Betriebshof von aha an der Karl-Wichert-Allee sind die großen Fahrzeughallen mit den Entsorgungsfahrzeugen voll. Wenn sich Fahrzeuge bewegen, dann sind es Entsorgungsfahrzeuge des Notdienstes.

aha wird heute am 9. Oktober bestreikt – BGPress 6718

Am 9. Oktober 2020 bestreikte die Gewerkschaft ver.di mit einem Warnstreik den Zweckverband Abfallwirtschaft Regiuon Hannover. Die Müllfahrzeuge blieben im Depot. © Bernd Günther

Am heutigen Freitag, 9. Oktober 2020, wird aha bestreikt. An diesem Tag werden Wertstoffhöfe und Deponien geschlossen bleiben, auch das Kundencenter in der hannoverschen Innenstadt sowie das Servicetelefon sind nicht besetzt. Bis auf einen Notdienst, beispielsweise für Krankenhäuser und Altenheime, ruht die durch aha durchgeführte Abfallentsorgung in der Region Hannover. Ausgenommen sind Sperrmüllabholungen, die für diesen Tag zugesagt wurden. Die durch die Firma Remondis durchgeführte Wertstoffsammlung ist nicht betroffen. Sie findet am Freitag im Umland der Region Hannover wie gewohnt statt.

  • Regionsweit fällt die Müllabfuhr aus
  • Deponien und Wertstoffhöfe bleiben geschlossen

Die an diesem Tag ausgefallene Entsorgung von Abfällen und Wertstoffen wird nicht nachgeholt. Spätestens bei der nächsten regulären Abfuhr werden die Abfälle abgeholt. Auch die Straßenreinigung in Hannover wird bestreikt. Im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht, zum Beispiel bei Glättegefahr oder der Beseitigung von Gefahrenstellen, sorgt ein Notdienst für sichere Straßen.

Eine Smart Bench für den Kaltenweider Platz – Smart Bench Langenhagen

Eine Smart Bench für den Kaltenweider Platz

6. Oktober 2020/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). Auf dem Kaltenweider Platz gibt es ab sofort eine praktische Abhilfe für Handys und Laptops, die kaum noch oder gar keinen Saft mehr haben. Mit der neuen Smart Bench lassen sich mobile Endgeräte ganz einfach aufladen. Die Leistung der Solarbank haben Langenhagens Bürgermeister Mirko Heuer, Kaltenweides 1. Stellvertretender Ortsbürgermeister Domenic Veltrup, Petra Kunkel, Regionaldirektorin der Sparkasse Hannover, und Svenja Wendt, Vertriebsdirektor für Langenhagen/Kaltenweide bei der Sparkasse Hannover, am Dienstag, 6. Oktober, getestet.

Ihr erstes Fazit: Den „Strom to go“ gebe es zwar nicht im Vorbeigehen. Das sei aber keineswegs nachteilig, denn an dem gut gewählten Standort lasse sich bestens verweilen.

Dank eingebauter Photovoltaik-Module speichert die Sitzbank Sonnenenergie, die zum Laden von Laptops und Mobiltelefonen abgegeben wird. Sie ist zudem mit einem Hotspot ausgestattet. „Dank des öffentlichen WLAN-Netzes entstehen beim Surfen keine zusätzlichen Kosten“, sagt Bürgermeister Mirko Heuer. „Solarbänke sind innovativ. Sie sind wie eine Tankstelle, an der es für alle ökologisch wertvolle Sonnenenergie gibt – und das gänzlich kostenfrei für die geeigneten Endgeräte.“

„Durch das neue Angebot erhöht sich eindeutig die Attraktivität des Kaltenweider Platzes“, sagt Veltrup. Vor drei Jahren hatte der Ortsrat Kaltenweide die Verwaltung gebeten, die Installation einer Smart Bench an geeigneter Stelle am zentralen Platz zu überprüfen und entsprechende Fördermittel anzufordern.

Eine geeignete Stelle war schnell gefunden: Ein sonniger Bereich im südöstlichen Teil des Kaltenweide Platzes, in den selten ein Hausschatten ragt. Folglich erreichen dort viele Sonnenstrahlen die Solarbank. Schwieriger gestaltete sich hingegen die Anforderung entsprechender Fördermittel. Mit der Sparkasse Hannover fand sich schließlich ein Partner, der ebenso wie der Ortsrat und die Stadt Langenhagen von dem Nutzen der Technologie und dem Angebot an dieser Stelle überzeugt ist. „Das ist Klimaschutz, auf dem man sich tatsächlich mal guten Gewissens ausruhen kann“, sagt die Regionaldirektorin der Sparkasse Hannover Kunkel. „Schön, dass unser Sparkassenbrief N+ so gut nachgefragt wird. Wir haben seinen Absatz mit einer Fördersumme verbunden, mit der wir nachhaltige Initiativen unterstützen. Das ermöglicht uns, vielfältige wertvolle Projekte wie diese Solarbank zu fördern.“

„Meilenstein für das Gymnasium und die Bildungsinfrastruktur Langenhagens“ – Grundstein Vorbereitung LGH 061020

„Meilenstein für das Gymnasium und die Bildungsinfrastruktur Langenhagens“

6. Oktober 2020/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). Der Grundstein für den Neubau des Gymnasiums Langenhagen ist gelegt. Wenn auch vorerst in einem kleinen Mäuerchen im Bereich der künftigen Sporthalle. Er werde zu gegebener Zeit umziehen an eine gut sichtbare Stelle im Bereich des Haupteingangs, versprach Bürgermeister Mirko Heuer bei der Grundsteinlegung am Montag, 5. Oktober.

Gut 100 Menschen nahmen auf der Baustelle an der Theodor-Heuss-Straße an dem etwa halbstündigen Festakt teil. „Dieses ist ein Meilenstein für das Gymnasium und die Bildungsinfrastruktur Langenhagens“, sagte Bürgermeister Mirko Heuer mit Blick auf den besonderen Moment sowie die Bedeutung des Neubaus. „Es ist das größte und teuerste Projekt, das wir derzeit vorhaben.“ Die geplanten Baukosten belaufen sich im Oktober auf etwa 85 Millionen Euro. Diese Summe investiert Stadt in die Schule für knapp 1.800 Schülerinnen und Schüler sowie 120 Lehrkräfte. Bis zum Schuljahr 2022/23 soll der L-förmige Gebäudekomplex mit einer Grundfläche von etwa 17.000 Quadratmetern fertiggestellt sein.

Einen ersten Eindruck von den Ausmaßen des Neubaus erhielten die Gäste im Nachgang des offiziellen Teils. Am nordwestlichsten Punkt der Sporthalle starteten für die kleinen Gruppen die Rundgänge über die etwa 42.000 Quadratmeter große Baustelle und führten zunächst über den Bereich der etwa 15.000 Quadratmeter großen Freianlagen. Sie werden zu einem späteren Zeitpunkt angelegt. Das Besondere daran: Ein Teil davon entsteht gemäß der Entwürfe von „gernot schulz : architektur“ auf einer Dachterrasse, als deren Sockel unter anderem die Fachräume im Schulflügel dienen. „Wir werden etwas Tolles errichten für die Schülerinnen und Schüler“, kündigte Architektin Annegret Kufferath an. Zudem erwächst auf dem Erdgeschoss „der zukunftsweisende Holz-Beton-Hybridbau mit vier Klassenhäusern“. Die Grundmauern des ersten, westlichen sind bereits gut zu erkennen. Für das vierte, östlich gelegene ist die Sauberkeitsschicht für das Fundament gelegt; ein Großteil der Bewehrungseisen ist bereits eingebaut.

Entlang des etwa 200 Meter langen Schulflügels ging es weiter in Richtung Haupteingang. Durch ihn geht es künftig unter anderem zur Aula, dem Herzstück des neuen Schulgebäudes. „Ich freue mich sehr, auch persönlich“, sagte Silke Kaune, stellvertretende Leiterin des Gymnasiums mit Bezug auf das von den „Blechis“ mit Unterstützung von Big-Band-Mitgliedern vorgetragenen „Ode an die Freude“, dem vierten Satz der 9. Sinfonie von Ludwig von Beethoven. „Wir legen hier den Grundstein für eine zukunftsweisende Bildung in Langenhagen“, hob Kaune hervor.

In den Grundstein eingelassen ist eine Zeitkapsel aus Kupfer, in der sich unter anderem eine Eule befindet. Sie ist das Symbol des Gymnasiums Langenhagen und hütet fortan alle anderen Erinnerungsstücke in der Zeitkapsel: Briefe von Schülerinnen und Schülern, das Jahrgangsheft 2020, Münzen, eine Tageszeitung, Bauzeichnungen und noch mehr. Neben dem Vermächtnis diene der Brauch einem bestimmten Zweck, erläuterte Carsten Hettwer, 1. Stadtrat Langenhagens: „Grundsteine im Fundament sollen Glück bringen und das Gebäude vor Unheil bewahren.“

Kulturförderung der Region: Fristen für 2021 bis 2023 laufen – Tanzkunst© Bernd Günther

Kulturförderung der Region: Fristen für 2021 bis 2023 laufen

6. Oktober 2020/in Region Hannover, Kultur

REGION HANNOVER (PM).  Konzepte und Entwicklungsmöglichkeiten von Kulturschaffenden stärken und unterstützen: Noch bis zum 30. November 2020 laufen die Fristen für Förderanträge im Bereich Theaterpädagogischer Kooperationen und der Institutionellen Förderung für den Zeitraum 2021 bis 2023. Die 2018 neu eingeführte Institutionelle Förderung der Region konzentriert sich auf die Existenzsicherung kleiner Kultureinrichtungen, insbesondere im ländlichen Raum. Sie soll deren Strukturen und ihre konzeptionelle Arbeit unterstützen.

Möglich werden damit Erneuerungen innerhalb der Einrichtung, aber auch mehr Qualität und Innovation im Angebot von Kunst, Kultur und Soziokultur. Das Fußballmuseum Springe e.V oder das Nordhannoversche Bauernhaus Museum Isernhagen e.V. gehören derzeit zu den Geförderten. Der Etat der Institutionellen Förderung umfasst 250.000 Euro pro Jahr.

Bereits zum dritten Mal fördert die Region Theaterpädagogische Kooperationen in einem Zeitraum von drei Jahren. Theaterpädagogische Kooperationen werden im Rahmen ihrer individuellen Angebote von Theater, Tanz und Musik für verschiedene Altersgruppen gefördert. Im laufenden Jahr gehören unter anderem das Klecks-Theater und das Theater zwischen den Dörfern dazu. Zusammen mit der Spielplanförderung und der Kulturellen Bildung liegen die Gesamtausgaben von 2021 bis 2023 jährlich bei 350.000 Euro.

Für Stefani Schulz, Leiterin Team Kultur, sichert die Förderung die kulturelle Vielfalt und den kreativen Austausch in der Region: „Wir möchten die Teilhabe am kulturellen Leben so vielfältig wie möglich anbieten. Dabei geht es um Planungssicherheit für die Kulturschaffenden, ebenso wichtig ist aber die kulturelle Lebensqualität für die Einwohnerinnen und Einwohner der Region. Die unterschiedlichen Sparten tragen dazu bei, künstlerische Inhalte zu vermitteln, eigenes kreatives Potenzial auszuleben oder aktuelle gesellschaftliche Themen zu reflektieren.“

Je nach Sparte können Kommunen, Vereine, gemeinnützige Gesellschaften, theaterpädagogische Einrichtungen oder Einzelpersonen die entsprechenden Förderanträge stellen. Die jeweiligen Formulare, Antragsfristen und Kontaktadressen sind auf www.kulturfoerderung-region-hannover.de zu finden, Ansprechpartnerin ist Stefani Schulz unter (0511) 616 23488 oder Stefani.Schulz@region-hannover.de.

Im Rahmen des vom Ministeriums für Wissenschaft und Kultur initiierten Förderprogramms für Soloselbständige ist die Region Hannover zuständig für Förderanträge von bis zu 7.999 Euro. Die entsprechenden Formulare und Förderkriterien sind ab dem 1. November 2020 ebenfalls unter www.kulturfoerderung-region-hannover.de zu finden, die Antragsfrist läuft bis zum 28. Februar 2021. Weitere Anfragen an Uta Foremny unter (0511) 616 23720 oder per Mail an Uta.Foremny@region-hannover.de.

COVID-19 Infektionen an vier Schulen in Langenhagen – corona symbol

COVID-19 Infektionen an vier Schulen in Langenhagen

5. Oktober 2020/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). An der Leibniz IGS und der Robert Koch Realschule hat sich der Verdacht einer Infektion mit SARS-CoV-2 bestätigt. Der Kreis der K1-Personen wurde auf mehrere Lehrkräfte erweitert, wodurch eine angemessene Beschulung aller Schüler nicht möglich war. Wie die Schulleitung mitteilte, blieben die Jahrgänge 5 und 6 der IGS und die Jahrgänge 8 und 10 der Realschule deshalb am Montag, den 5. Oktober zuhause.

„Wir stehen in unmittelbarem Austausch mit dem Gesundheitsamt der Region Hannover und erwarten weitere Informationen“, sagt Schulleiter Thomas Kelber. Zu Fragen des Schulbesuchs oder Quarantänebestimmungen verweist er auf www.ligs-langenhagen.de und https://www.rks-langenhagen.de

Auch an der IGS Langenhagen hat sich ein Verdachtsfall auf COVID-19 positiv bestätigt. Das Gesundheitsamt der Region Hannover hat für 84 Personen zwei Wochen Quarantäne angeordnet. Betroffen sind zwei Klassen in Jahrgang 7, ein Kurs in Jahrgang 12 und 4 Lehrkräfte. Außerdem hat die Schulleitung als Vorsichtsmaßnahme beschlossen, dass die Schüler einer Klasse in Jahrgang 5, der gesamte Jahrgang 13 sowie etwa die Hälfte des Jahrgangs 6, bis einschließlich Mittwoch zu Hause bleiben. „Diese Vorsichtsmaßnahme, von der etwa 240 Personen betroffen sind, erfolgt in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt“, sagt Schulleiter Timo Heiken. „Wir prüfen noch, ob die Zahl der Lehrkräfte ausreicht, die übrigen Schüler des 6. Jahrgangs zu beschulen“, so Heiken weiter und betont, dass es neben dem Infektionsschutz die organisatorischen Gründe sind, die eine Beschulung erschweren. So sind in Jahrgang 6 nur eine Klasse, ein Kurs und ihre Lehrkräfte unmittelbar betroffen. „Aber wir können die anderen Klassen nicht alle beschulen, wenn die Lehrkräfte fehlen“, so Heiken weiter.

Schließlich gibt es zwei bestätigte SARS-CoV-2 Infektionen an der Grundschule Engelbostel. Wie die Schulleitung berichtet, hat das Gesundheitsamt der Region Hannover heute angeordnet, die Schüler von zwei Klassen des Jahrgangs 3 für zwei Wochen in Quarantäne zu schicken. Die Schüler aus der dritten Klasse des Jahrgangs, die heute auch nicht beschult wurden, können morgen wieder zur Schule gehen.

 

Ladekran kann auf 14 Meter ausgefahren und um 400 Grad geschwenkt werden – Ladekran

Ladekran kann auf 14 Meter ausgefahren und um 400 Grad geschwenkt werden

30. September 2020/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). Dieser Ladekran hat’s in sich: Er kann auf 14 Meter ausgefahren werden und hebt in 13 Meter Abstand noch eine Last von einer Tonne. Zudem lässt er sich um gut 400 Grad schwenken. Möglich ist dieses, weil der Kran von einer Position hinter der Fahrerkabine nach Vollendung eines 360 Grad großen Kreises noch etwa 40 Grad weiter gedreht werden kann.

„Für unsere tägliche Arbeit ist der neue 26 Tonner ein richtiger Gewinn“, berichtet Ceno Anders, Leiter des städtischen Betriebshofs. Gegenüber seinem Vorgänger zeichnet sich der Neuzugang neben dem fest installierten Kran, der es ermöglicht alle Container direkt an den Einsatzorten zu be- beziehungsweise entladen, auch durch eine bessere Motorisierung aus. Dank einer mitlenkenden Hinterachse ist sein Wendekreis kleiner. Ein Pluspunkt insbesondere im Winter, wenn der neue LKW für den Winterdienst zum Einsatz kommt. „Dadurch müssen wir nicht mehr so viel rangieren, wenn wir in den schmaleren, sogenannten B-Straßen räumen müssen.“

Der gut 270.000 Euro teure Neuzugang ist ein Allrounder. Für seinen Einsatz im Winterdienst können an der vorderen Anbauplatte der Schneepflug und hinten der Streuer für das Feuchtsalz-Gemisch angebaut werden. Zunächst wird er vom Betriebshof für andere Aufgaben eingesetzt – wie Schnittgut transportieren oder Spielsand zu den Spielplätzen bringen.

Neben dem bei der Stadt Langenhagen bei allen neuen LKW bindenden Abbiege-Assistenten verfügt der 26 Tonner über zwei weitere Kameras, deren Aufnahmen auf zwei Bildschirme im Blickfeld des Fahrers abgespielt werden. Auf einer ist zu sehen, was sich im rückwärtigen Bereich des Lkw befindet. Die andere zeigt den vorderen Bereich, wo sich der Schneepflug befinden könnte. „Durch die gute Anordnung im Armaturenbrett können wir alles im Blick haben. Das macht das Fahren für uns sicherer ebenso wie für alle anderen Verkehrsteilnehmer – insbesondere Fußgänger und Radfahrer“, ergänzt Mathias Johann.

Eine weitere Verbesserung für den Betriebshof-Mitarbeiter und seine Kollegen: Die Fahrerkabine ist ergonomisch eingerichtet. Die Sitze etwa verfügen jeweils über eine Federung. „Starke Erschütterungen werden abgefangen, so dass die Bandscheibe der Mitarbeitenden in diesen Fällen weniger belastet wird“, sagt Betriebshofleiter Anders.

 

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