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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Warnstreiktag am 21.10.2020 in den städtischen Kindertagesstätten der Stadt Langenhagen – KITA Streik ver.di

Warnstreiktag am 21.10.2020 in den städtischen Kindertagesstätten der Stadt Langenhagen

19. Oktober 2020/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). Die Gewerkschaft ver.di hat erneut alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im öffentlichen Dienst der Stadt Langenhagen für Mittwoch, den 21.Oktober 2020 zum Streik aufgerufen.

Nach jetzigem Kenntnisstand der Verwaltung wird, im Zuge der Tarifverhandlungen, in den städtischen Kindertagesstätten am Mittwoch, den 21. Oktober ein Warnstreiktag durchgeführt.

Für den Warnstreiktag gibt es zwischen der Stadt Langenhagen und der Gewerkschaft keine Notdienstvereinbarung.

Durch den Warnstreiktag wird es in allen städtischen Kindertagesstätten zu Personalengpässen kommen. Die aktuell gültigen Regelungen der „Kohortenbetreuung“ lassen derzeit keine gruppenübergreifende Betreuung zu, so dass gegebenenfalls keine oder nur ein eingeschränktes Betreuungsangebot zur Verfügung stehen wird.

Die Eltern werden direkt durch die Einrichtungen entsprechend informiert und darum gebeten, eine eigene Betreuung der Kinder zu organisieren.

aha wird am 21. Oktober erneut bestreikt – BGPress 6738© Bernd Günther

aha wird am 21. Oktober erneut bestreikt

19. Oktober 2020/in Region Hannover

HANNOVER (PM). Am Mittwoch, 21. Oktober 2020, wird aha bestreikt. An diesem Tag werden Wertstoffhöfe und Deponien geschlossen bleiben, auch das Kundencenter in der hannoverschen Innenstadt sowie das Servicetelefon sind nicht besetzt.

Bis auf einen Notdienst, beispielsweise für Krankenhäuser und Altenheime, ruht die durch aha durchgeführte Abfallentsorgung in der Region Hannover. Ausgenommen sind Sperrmüllabholungen, die für diesen Tag zugesagt wurden. Die durch die Firma Remondis durchgeführte Wertstoffsammlung ist nicht betroffen. Sie findet am Mittwoch im Umland der Region Hannover wie gewohnt statt.

•        Regionsweit fällt die Müllabfuhr aus
•        Deponien und Wertstoffhöfe bleiben geschlossen

Die an diesem Tag ausgefallene Entsorgung von Abfällen und Wertstoffen wird nicht nachgeholt. Spätestens bei der nächsten regulären Abfuhr werden die Abfälle abgeholt. Auch die Straßenreinigung in Hannover wird bestreikt. Im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht, zum Beispiel bei Glättegefahr oder der Beseitigung von Gefahrenstellen, sorgt ein Notdienst für sichere Straßen.

Region Hannover informiert zum aktuellen Infektionsgeschehen – Inzidenzwert 35 Region Hannover

Region Hannover informiert zum aktuellen Infektionsgeschehen

19. Oktober 2020/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM). In den vergangenen Wochen sind die Infektionszahlen in der Region Hannover stetig gestiegen. Nun ist auch in der Region der Inzidenzwert von 35 pro 100.000 Einwohnenden in der vergangenen 7 Tagen übertroffen worden. Er liegt tagesaktuell bei 36,2.

Das Gesundheitsamt der Region Hannover reagiert mit erweiterten Maßnahmen, die auch mit den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern der Kommunen in der Region Hannover in einer Telefonkonferenz besprochen wurden. Die Region Hannover setzt zum einen die Empfehlungen des Landes Niedersachsen für einen Inzidenzwert von 35 und höher um, verschärft aber auch die Maskenpflicht.

Folgende Maßnahmen sollen helfen, das Infektionsgeschehen einzudämmen:

  • Maximal 25 Personen bei privaten Zusammenkünften und Feiern in privaten Räumlichkeiten
  • Maximal 50 Personen bei privaten Zusammenkünften und Feiern in gastronomischen Betrieben
  • Verbindliche Maskenpflicht innerhalb von Verkehrsflächen (Flure, Treffpunkte etc.). in Gebäuden, in denen Menschen arbeiten. Das betrifft alle Unternehmen und öffentliche Einrichtungen. Ausgenommen sind Schulen und Kindertagestätten, in denen weiterhin die jeweiligen Hygienekonzepte gelten.
  • Verstärkte Kontrollen zur Einhaltung der geltenden Hygienemaßnahmen in gastronomischen Betrieben
  • Verbot von Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs ohne Mund-Nasen-Schutz.
  • Appell, freiwillig im öffentlichen Raum eine Maske zu tragen. Die Region prüft darüber hinaus, eine allgemeine Maskenpflicht im öffentlichen Raum einzuführen

Regionspräsident Hauke Jagau ruft zudem zu größerer Eigenverantwortung auf: „Jede und jeder kann sich selbst schützen, indem sie oder er Abstand zu anderen hält und dort, wo dies nicht möglich ist, eine Maske trägt. Das gilt im Übrigen nicht nur in den Bereichen, in denen es bereits eine Maskenpflicht gibt – indem wir freiwillig den Mund-Nasen-Schutz tragen können wir alle einen Beitrag zum Infektionsschutz leisten. Für die Arbeitsstätten in der Region Hannover werden wir die Maskenpflicht jetzt verschärfen. Aber auch dort, wo Menschen sich untereinander gut kennen und privat miteinander Kontakt halten, sind Abstand und Hygieneregeln geboten. Ich bitte alle, auch in diesen Situationen sorgfältig darauf zu achten, dass sie Ansteckungsrisiken minimieren. Es ist zum Besten aller.“

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Drei Gemeinden haben in der Region Hannover den 7-Tage-Inzidenzwert von 50 heute überschritten – Corona Ampel gelb 1

Drei Gemeinden haben in der Region Hannover den 7-Tage-Inzidenzwert von 50 heute überschritten

19. Oktober 2020/in Region Hannover

REGION HANNOVER (red.) Am heutigen Montag hat die Region Hannover in der Meldung des Landes Niedersachsen den Vorwarnwert von 35 / 100.000 Einwohner in der 7-Tage-Inzidenz überschritten. In drei Gemeinden ist die Warnstufe Rot erreicht worden.

Die Warnstufe Rot haben folgende Gemeinden laut Meldung der Region Hannover vom 19.10.2020 erreicht:

  • Hemmingen (61,4)
  • Ronnenberg (52,3)
  • Uetze (58,3)

Den Vorwarnwert Gelb haben sechs weitere Gemeinden zum Teil deutlich überschritten:

  • Lehrte (49,1)
  • Wunstorf (42,7)
  • Burgdorf (44,5)
  • Garbsen (44,3)
  • Burgwedel (38,5)
  • Stadt Hannover (39,4)

Am heutigen Montag hat die Region inzwischen angekündigt, kurzfristig erforderliche Maßnahmen bei Überschreitung der Stufe Gelb bzw. Rot der Bevölkerung in der Region Hannover mitzuteilen. Sobald diese uns vorliegen, geben wir Sie Ihnen selbstverständlich zeitnah bekannt.

Auf das Verhalten der Bürgerinnen und Bürger der Region Hannover und die Einhaltung der erforderlichen Maßnahmen (Tragen eines Mund-/Nasen-Schutzes, Abstand halten, Händewaschen und ausreichend Lüften) sowie die Maßnahmen, die ab dem Wert oberhalb 35 angeordnet werden, wird es ankommen, wie hoch die Werte in der Region Hannover in dieser Woche steigen werden.

Langenhagen ist sicherer Hafen – Sicherer Hafen Langenhagen

Langenhagen ist sicherer Hafen

16. Oktober 2020/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). „Mit der heutigen Antragsunterschrift erklärt sich die Langenhagen bereit zusätzlich Menschen – bevorzugt unbegleitete Minderjährige – aus dem Lager Moria auf Lesbos aufzunehmen“, erklärt Eva Bender, Sozialdezernentin der Stadt Langenhangen. Der Rat der Stadt Langenhagen hatte die Stadtverwaltung in der vergangenen Ratsversammlung beauftragt, dem Städtebündnis „Sichere Häfen“ beizutreten.

Die Vereinbarung wurde mit der internationalen Organisation „Seebrücke“ geschlossen. Sie setzt sich für sichere Fluchtwege und die menschenwürdige Aufnahme Geflüchteter ein.

Die Teilnahme am Bündnis soll deutlich mehr als ein Lippenbekenntnis sein. Teilnehmende Kommunen sollen Schutzsuchenden auch ein langfristiges Ankommen ermöglichen.

„Das ist für die Stadt kein neues Feld“, erklärt Doris Lange, Abteilungsleiterin Soziales. „Langenhagen hat mit der Unterstützung zahlreicher Bürgerinnen und Bürger in den vergangenen Jahren den Geflüchteten Obdach und Hilfe gewährt und wird dieses auch in Zukunft tun.“ Die Stadtverwaltung kann bei der Umsetzung der Bündnisziele auf ein außergewöhnlich großes und starkes Helfernetzwerk innerhalb der Kommune zurückgreifen.

Im Rahmen der Jugendhilfe werden die ankommenden, minderjährigen unbegleiteten Flüchtlinge in Jugendhilfeeinrichtungen untergebracht.

„Mit der Entscheidung des Rates zeigt unsere Stadt aktive Solidarität mit Geflüchteten, die auf dem Mittelmeer in Seenot geraten sind. Eine wichtige und richtige Haltung die hier Politik und Stadt gemeinsam einnehmen“, so Bender.

Langenhagener Feuerwehr befreit eingeklemmtes Reh – Eingeklemmtes Reh© Carl-Marcus Müller

Langenhagener Feuerwehr befreit eingeklemmtes Reh

12. Oktober 2020/in Region Hannover

Langenhagen (cmm). Am heutigen Montagmorgen, gegen 8:20 Uhr, wurde die Langenhagener Feuerwehr zu einer Tierrettung alarmiert. Nahe eines Stichweges entlang der Wietze hatte eine Spaziergängerin fiepende Geräusche gehört und dann ein eingeklemmtes junges Reh in einer Gitterpforte zu einem Reitplatz entdeckt. Sie alarmierte umgehend die Langenhagener Feuerwehr.

Das junge Tier war bereits mit dem Kopf durch das Gitter gekommen, steckte jedoch im Bereich der Hüfte fest und hätte sich mit eigener Kraft nicht befreien können.

Wie Stephan Bommert, Stadtpressesprecher der Langenhagener Feuerwehr, mitteilte verfügt die Langenhagener Feuerwehr über eine spezielle Tierrettungskomponente die hier zum Einsatz kam. Das eingeklemmte Reh konnte relativ schnell mit einem hydraulischen Rettungsspreizer befreit werden.

In einer warmen Decke verpackt und sicher in einer Rettungskiste verstaut wurde das Reh für weitere Maßnahmen in die Tierärztliche Hochschule nach Hannover verbracht.

Die Feuerwehr war mit 18 Einsatzkräften vor Ort.

Blaulicht Aktuell

Schwerer Verkehrsunfall auf der Autobahn 2

10. Oktober 2020/in Region Hannover

HANNOVER (PM). Am heutigen Morgen ereignete sich auf der Bundesautobahn 2 zwischen den Anschlussstellen Herrenhausen und Garbsen ein schwerer Verkehrsunfall. Ein PKW fuhr unter einen LKW. Hierbei wurde eine Person lebensbedrohlich verletzt.

Gegen 09:55 Uhr kam ein auf einer Dienstfahrt befindliches Einsatzleitfahrzeug der Feuer- und Rettungswache 2 zufällig auf eine Unfallstelle zu. Ein PKW Audi A 6 mit einem Anhänger war kurze Zeit vorher unter den Sattelauflieger eines vor ihm befindlichen LKW gefahren. Sofort wurden durch die, auch rettungsdienstlich ausgebildeten, Feuerwehrbeamten Erstversorgungsmaßnahmen eingeleitet. Der Regionsleitstelle Hannover konnte schnell ein genaues Lagebild mitgeteilt werden, woraufhin die erforderlichen Einsatzkräfte alarmiert wurden.

Der 51-jährige Fahrer des Audi war in seinem Fahrzeug eingeschlossen und musste mit hydraulischem Rettungsgerät durch die Feuerwehr befreit werden. Nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst und einen Notarzt wurde der Patient mit lebensbedrohlichen Verletzungen in ein hannoversches Krankenhaus transportiert. Der LKW-Fahrer blieb unverletzt.

Während der Rettungsmaßnahmen musste die A 2 in Höhe der Anschlussstelle Herrenhausen in Fahrtrichtung Dortmund vollständig gesperrt werden. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Die Höhe des Sachschadens kann seitens der Feuerwehr nicht beziffert werden. Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 8 Fahrzeugen, einem Rettungshubschrauber und 26 Einsatzkräften vor Ort.

Daten und Zahlen zum „INTERNATIONALEN MÄDCHENTAG“ am 11. Oktober – Internationaler Mädchentag

Daten und Zahlen zum „INTERNATIONALEN MÄDCHENTAG“ am 11. Oktober

10. Oktober 2020/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM). Der Internationale Tag des Mädchens wurde von den Vereinten Nationen auf den 11. Oktober festgesetzt. Begangen wird dieser Tag weltweit seit 2012 mit dem Ziel, auf die spezifische Situation von Mädchen in der Welt und den vielfältigen Formen ihrer Diskriminierung aufmerksam zu machen. Die Statistikerinnen und Statistiker der Region Hannover haben den Aktionstag zum Anlass genommen, Zahlen und Fakten über die Mädchen in und um Hannover zusammenzustellen.

In der Region Hannover sind zum Stichtag 31. Dezember 2019 92.830 Mädchen im Alter bis ein­schließ­lich 17 Jahren mit Hauptwohnsitz registriert. Davon leben 52.167 im Umland und 40.663 in der Landeshauptstadt Hannover. Damit hat seit der letzten Auswertung im Jahr 2017 die Zahl der Mädchen im Einklang mit der demographischen Entwicklung der Region Hannover leicht zugenommen. Im Gegensatz zur Gesamtbevölkerung sind Mädchen aber gegenüber Jungen weiterhin in der Minderheit: Deren Zahl hat im selben Zeitraum von 97.477 auf 98.151 ebenfalls zugenommen, wenn auch etwas schwächer als die Zahl der Mädchen. Der Mädchenanteil bei den unter 18-Jährigen ist daher leicht von 48,5 auf 48,6 Prozent gestiegen. Annähernd Parität zwischen den Geschlechtern herrscht lediglich in der Wedemark, wo die Mädchen leicht in der Überzahl sind, und in Burgdorf (Mädchenanteil an allen Kindern/Jugendlichen 49,9 Prozent). Den geringsten Mädchenanteil hat Seelze mit 47,5 Prozent.

Mädchen, die gleichgeschlechtliche Spielkameradinnen suchen, haben aktuell in Pattensen und in der Wedemark die besten Karten. Hier kommen (rein rechnerisch) auf 100.000 Einwohner 8835 bzw. 8633 Mädchen. Am anderen Ende der Skala rangieren Wunstorf (7844), Springe (7726) und die Landeshauptstadt Hannover (7484).

Untersucht wurde auch das Freizeitverhalten von Mädchen im Vergleich zu Jungen im Umland der Region Hannover gewidmet. Eine deutsche Besonderheit im europäischen Vergleich sind die mitgliederstarken freiwilligen Feuerwehren und hier insbesondere die Kinderfeuerwehren. Insgesamt waren im Umland der Region Hannover zum Stichtag 31. Dezember 2017 etwa 7400 Jungen und 4370 Mädchen in Kinderfeuerwehren organisiert. Die höchste Zahl an Aktiven haben die Städte Neustadt a.Rbge. und Lehrte, die hinsichtlich der Einwohnerzahl im Umland der Region Hannover im Mittelfeld liegen, während die drei größten Städte des Umlands Langenhagen, Garbsen und Laatzen deutlich kleine Kinderfeuerwehren aufweisen. Der Mädchenanteil schwankt zwischen 23,9 Prozent in Burgwedel und 44,8 Prozent in Wennigsen. Lediglich in Laatzen sind mehr Mädchen als Jungen in der Kinderfeuerwehr aktiv.

In Sportvereinen waren zum Stichtag 01. Januar 2020 41.603 Mädchen und junge Frauen aktiv. Im Vergleich zu den 56.498 Jungen und jungen Männer, die einem Sportverein organisiert sind, stellt dies einen Anteil von 42,4 Prozent dar. Die Mädchen im Umland zeigen sich als sportlich aktiver als ihrer Geschlechtsgenossinnen in der Landeshauptstadt Hannover: Im Umland sind immerhin von 55.834 Mädchen und Frauen im Alter von 18 Jahren und jünger 47,3 Prozent sportlich unterwegs. In der Landeshauptstadt Hannover liegt der Anteil deutlich darunter. Dafür spielen in der Landeshauptstadt deutlich mehr Mädchen und junge Frauen Fußball als im Umland: Während dort immerhin 1643 junge Frauen und Mädchen (U19) dem runden Leder nachjagen, sind im Umland lediglich 1298 junge Frauen und Mädchen in Fußballvereinen aktiv. Populärste Sportart unter jungen Frauen und Mädchen ist das Turnen. Im Umland sind fast die Hälfte aller weiblichen sportlich Aktiven unter 19 Jahren in einem Turnverein aktiv. In der Landeshauptstadt Hannover ist es immerhin noch ein Drittel.

Der vollständige Inhalt der „Statistischen Kurzinformationen 14/2020“ zum „Tag der Mädchen“ kann im Internet unter www.hannover.de eingesehen werden. Die Daten basieren auf der Bevölkerungsstatistik der Region Hannover, die vom Team Steuerungsunterstützung und Statistik für die 20 Städte und Gemeinden im Umland der Region Hannover aufbereitet werden. Für die Landeshauptstadt Hannover erfolgt die Bereitstellung durch deren Statistikstelle. Weitere Daten stammen vom Regionssportbund und dem Stadtsportbund Hannover.

aha wird heute am 9. Oktober bestreikt – BGPress 6738© Bernd Günther

aha wird heute am 9. Oktober bestreikt

9. Oktober 2020/in Region Hannover

HANNOVER (red. / PM) Die Müllabfuhr steht heute wegen des Warnstreiks von der Gewerkschaft ver.di in Hannover und der Region Hannover still. Die Betriebshöfe sind verwaist und bei den Deponien fahren immer wieder vornehmlich private Fahrzeuge vor und stehen dann vor verschlossenen Toren. Im Betriebshof von aha an der Karl-Wichert-Allee sind die großen Fahrzeughallen mit den Entsorgungsfahrzeugen voll. Wenn sich Fahrzeuge bewegen, dann sind es Entsorgungsfahrzeuge des Notdienstes.

aha wird heute am 9. Oktober bestreikt – BGPress 6718

Am 9. Oktober 2020 bestreikte die Gewerkschaft ver.di mit einem Warnstreik den Zweckverband Abfallwirtschaft Regiuon Hannover. Die Müllfahrzeuge blieben im Depot. © Bernd Günther

Am heutigen Freitag, 9. Oktober 2020, wird aha bestreikt. An diesem Tag werden Wertstoffhöfe und Deponien geschlossen bleiben, auch das Kundencenter in der hannoverschen Innenstadt sowie das Servicetelefon sind nicht besetzt. Bis auf einen Notdienst, beispielsweise für Krankenhäuser und Altenheime, ruht die durch aha durchgeführte Abfallentsorgung in der Region Hannover. Ausgenommen sind Sperrmüllabholungen, die für diesen Tag zugesagt wurden. Die durch die Firma Remondis durchgeführte Wertstoffsammlung ist nicht betroffen. Sie findet am Freitag im Umland der Region Hannover wie gewohnt statt.

  • Regionsweit fällt die Müllabfuhr aus
  • Deponien und Wertstoffhöfe bleiben geschlossen

Die an diesem Tag ausgefallene Entsorgung von Abfällen und Wertstoffen wird nicht nachgeholt. Spätestens bei der nächsten regulären Abfuhr werden die Abfälle abgeholt. Auch die Straßenreinigung in Hannover wird bestreikt. Im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht, zum Beispiel bei Glättegefahr oder der Beseitigung von Gefahrenstellen, sorgt ein Notdienst für sichere Straßen.

Eine Smart Bench für den Kaltenweider Platz – Smart Bench Langenhagen

Eine Smart Bench für den Kaltenweider Platz

6. Oktober 2020/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). Auf dem Kaltenweider Platz gibt es ab sofort eine praktische Abhilfe für Handys und Laptops, die kaum noch oder gar keinen Saft mehr haben. Mit der neuen Smart Bench lassen sich mobile Endgeräte ganz einfach aufladen. Die Leistung der Solarbank haben Langenhagens Bürgermeister Mirko Heuer, Kaltenweides 1. Stellvertretender Ortsbürgermeister Domenic Veltrup, Petra Kunkel, Regionaldirektorin der Sparkasse Hannover, und Svenja Wendt, Vertriebsdirektor für Langenhagen/Kaltenweide bei der Sparkasse Hannover, am Dienstag, 6. Oktober, getestet.

Ihr erstes Fazit: Den „Strom to go“ gebe es zwar nicht im Vorbeigehen. Das sei aber keineswegs nachteilig, denn an dem gut gewählten Standort lasse sich bestens verweilen.

Dank eingebauter Photovoltaik-Module speichert die Sitzbank Sonnenenergie, die zum Laden von Laptops und Mobiltelefonen abgegeben wird. Sie ist zudem mit einem Hotspot ausgestattet. „Dank des öffentlichen WLAN-Netzes entstehen beim Surfen keine zusätzlichen Kosten“, sagt Bürgermeister Mirko Heuer. „Solarbänke sind innovativ. Sie sind wie eine Tankstelle, an der es für alle ökologisch wertvolle Sonnenenergie gibt – und das gänzlich kostenfrei für die geeigneten Endgeräte.“

„Durch das neue Angebot erhöht sich eindeutig die Attraktivität des Kaltenweider Platzes“, sagt Veltrup. Vor drei Jahren hatte der Ortsrat Kaltenweide die Verwaltung gebeten, die Installation einer Smart Bench an geeigneter Stelle am zentralen Platz zu überprüfen und entsprechende Fördermittel anzufordern.

Eine geeignete Stelle war schnell gefunden: Ein sonniger Bereich im südöstlichen Teil des Kaltenweide Platzes, in den selten ein Hausschatten ragt. Folglich erreichen dort viele Sonnenstrahlen die Solarbank. Schwieriger gestaltete sich hingegen die Anforderung entsprechender Fördermittel. Mit der Sparkasse Hannover fand sich schließlich ein Partner, der ebenso wie der Ortsrat und die Stadt Langenhagen von dem Nutzen der Technologie und dem Angebot an dieser Stelle überzeugt ist. „Das ist Klimaschutz, auf dem man sich tatsächlich mal guten Gewissens ausruhen kann“, sagt die Regionaldirektorin der Sparkasse Hannover Kunkel. „Schön, dass unser Sparkassenbrief N+ so gut nachgefragt wird. Wir haben seinen Absatz mit einer Fördersumme verbunden, mit der wir nachhaltige Initiativen unterstützen. Das ermöglicht uns, vielfältige wertvolle Projekte wie diese Solarbank zu fördern.“

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