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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Ausbildungsstart bei der Stadt Langenhagen – Auszubildende Langenhagen

Ausbildungsstart bei der Stadt Langenhagen

4. August 2020/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). Am 03.08.2020 liegt ein bisschen Nervosität in der Rathaus-Luft. Für die neuen Auszubildenden und eine neue Anwärterin ist heute der erste Arbeitstag gekommen.

Und der startete ganz offiziell: Bürgermeister Mirko Heuer hatte in den Ratssaal geladen und begrüßte seine neuen „Schützlinge“ persönlich zu diesem Ausbildungsbeginn der besonderen Art. Mit Alltagsmaske und Abstand heißt er die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter herzlich willkommen. Begleitet wird er dabei von Carsten Geese, Leiter der Personalabteilung und Ausbildungsleiter Patrick Lampe.

In ganz unterschiedlichen Bereichen werden sie zukünftig das Team erweitern:

Julia Sigosch, Leonie Lübke und Maike Holzkämper sind ab heute angehende Verwaltungsfachangestellte. In der dualen Ausbildung durchlaufen sie im Praxisteil verschiedene Stationen innerhalb der Verwaltung und besuchen im theoretischen Teil die Berufsschule oder das Niedersächsische Studieninstitut. Sabrina Sievers beginnt ein dreijähriges Studium als Stadtinspektor-Anwärterin und macht damit nach einigen Jahren Erfahrung innerhalb der Verwaltung den nächsten Schritt in den gehobenen Dienst. Marven Bendel bereichert die kommunale Kita Stadtmitte und beginnt dort seine Ausbildung zum Erzieher. Sein Wunsch ist es, hiermit den Grundstein für eine Zukunft als Leiter einer Kindertagesstätte zu legen. Außerdem neu im Team ist Lennart Reinke, der auf der städtischen Kläranlage seine Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik startet.

Geese freut sich über die Verstärkung: „Ich wünsche Ihnen, dass Sie während der Ausbildung feststellen, dass Sie sich das Richtige ausgesucht haben.“ Und auch wenn der Start Corona-bedingt etwas anders verläuft als üblich, hofft Lampe, dass sich alle schnell einleben und im neuen Job wohlfühlen.

Heuer wünscht den neuen Kolleginnen und Kollegen viel Freude bei ihren kommenden Aufgaben und gibt nochmal einen Ausblick in die Zukunft: „Langenhagen bietet enormen Raum für Entwicklung. Das Schöne an unserer Stadtverwaltung ist, dass Sie eine große Bandbreite möglicher Berufe hat, und somit zukünftig auch Veränderungen möglich macht.“

Region weitet Corona-Testkapazitäten zu Wochenbeginn aus – Corona Test DRK

Region weitet Corona-Testkapazitäten zu Wochenbeginn aus

31. Juli 2020/in Region Hannover

REGION HANNOVER / HANNOVER (PM). Vor dem Hintergrund der aktuellen Aussagen des Bundesgesundheitsministers vom heutigen Freitag, 31. Juli, prüft die Region Hannover den kurzfristigen Aufbau weiterer Testkapazitäten. Mit dem angekündigten Erlass sollen ab Samstag, 1. August, allen Reiserückkehrerinnen und -rückkehrern auch freiwillige Tests auf Covid-19 angeboten werden.

Die von der Region Hannover beauftragte Johanniter-Unfall-Hilfe ist weiterhin am Flughafen zuständig und auf einen ersten möglichen Ansturm vorbereitet. Sie wird dort alle freiwilligen und verpflichtenden Tests für Fluggäste durchführen. Die kassenärztliche Vereinigung bereitet darüber hinaus aktuell eine Testmöglichkeit in Ronnenberg-Empelde vor. Dort sollen sich ab Montag Reiserückkehrerinnen und -rückkehrer unabhängig von Reiseland oder Verkehrsmittel testen lassen können. Der Zugang zu diesen Testungen wird nach den derzeit vorliegenden Informationen über die Hausärzte geregelt.

Für Reisende aus Risikogebieten gilt weiterhin der sofortige Antritt einer in der Regel 14-tägigen Quarantäne. Sie kann nur durch ein negatives Testergebnis vorzeitig beendet werden.

Leichenbergung in Laatzen aus der Leine – Rettungsboot Laatzen

Leichenbergung in Laatzen aus der Leine

31. Juli 2020/in Region Hannover

LAATZEN (PM). Ein Radfahrer entdeckte heute Morgen gegen 11 Uhr eine Leiche im Fluß Leine im Laatzener Ortsteil Grasdorf. Er verständigte umgehend die Polizei.

Um 11.08 Uhr rückten die ehrenamtlichen Helfer der Laatzener Ortsfeuerwehr mit mehreren Fahrzeugen zur Einsatzstelle nahe dem Grasdorfer Wasserwerk aus. Dort sah man von der Brücke aus eine Leiche kopfüber an Ästen hängend.

Vom Rettungsboot aus bargen die Helfer den Mann aus dem Flußlauf. An einer günstigen Stelle brachten sie den Leichnam gegen 12 Uhr an Land. Unter einer Brücke wurde die Leiche anschließend von der Polizei untersucht. Ein östlich gelegener Wander- und Radweg entlang der Leine wurde deshalb gesperrt.

Nach ausgiebiger Reinigung der Einsatzutensilien rückte die Feuerwehr gegen 12.30 Uhr wieder zum Feuerwehrhaus im Sankt-Florian-Weg ein.  Das Boot brachten die Helfer mit der Drehleiter (Kranfunktion) an der Talstraße zu Wasser. Bis zum Wasserwerk wurde dann flußaufwärts gefahren.

Im Einsatz waren ein gutes Dutzend Helfer mit mehreren Fahrzeugen.

Stadt Langenhagen und DAK-Gesundheit zaubern „ein Lächeln ins Gesicht“ – Lächeln LGH

Stadt Langenhagen und DAK-Gesundheit zaubern „ein Lächeln ins Gesicht“

30. Juli 2020/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). Mit kleinen Kunstwerken eine Freude bereiten: Das möchten 30 Kinder eines Sprachförderprogramms für Kinder und Eltern mit Migrationshintergrund der Stadt Langenhagen. Dazu haben sie sich, gemeinsam mit ihren Gruppenleiterinnen Gana Miftari und Ayse Kartal an der Aktion „Wir zaubern dir ein Lächeln ins Gesicht“ der DAK-Gesundheit Langenhagen beteiligt.

Bewohnerinnen und Bewohner von Senioren- und Pflegeheimen hat die Corona-Pandemie besonders hart getroffen: Kontakt- und Besuchsbeschränkungen und die Umsetzung der Hygienemaßnahmen führten nicht selten zu Isolation und Einsamkeit. Persönliche Besuche sind oft noch immer auf ein Minimum beschränkt. In dieser Zeit für ein Lächeln sorgen, ein bisschen Freude verbreiten – das wollten die Kids unter der Leitung von Koordinatorin Ilka Sommerfeldt und ihren Kolleginnen. Fleißig haben sie an vielen Nachmittagen gebastelt, geklebt und gemalt. So sind viele farbenfrohe kleine Objekte, Bilder oder Püppchen entstanden, die möglichst vielen älteren Mitmenschen ein Leuchten in die Augen zaubern werden.

Übergeben wurden die Bastelarbeiten an Stefanie Gödecke, Leiterin der DAK-Gesundheit Langenhagen. „Wir werden die vielen tollen Werke in den kommenden Wochen an unsere teilnehmenden Pflegeheime in der ganzen Region Hannover verteilen“, freut sich Gödecke über die Beteiligung, „und damit hoffentlich für viel Freude sorgen können.“

70 Tests, keine Pannen, ruhige Stimmung – Airport Testzentrum JUH

70 Tests, keine Pannen, ruhige Stimmung

30. Juli 2020/in Region Hannover

HANNOVER / LANGENHAGEN (PM). Um 2.20 Uhr erschienen heute Nacht die ersten beiden Urlauber im neuen Corona-Testzentrum am Hannover Airport. Ein junges Paar aus Herforth, braun gebrannt nach drei Wochen Urlaub im türkischen Izmir, durchlief Registrierung, Information und Abstrich und konnte das Testzentrum nach nur sechs Minuten wieder verlassen.

„Wir haben uns schon vor der Rückreise darüber informiert, was uns zuhause erwartet“, sagten die beiden. Auch wenn der Corona-Test derzeit noch freiwillig ist, eine 14-tägige Quarantäne statt des kurzen Zwischenstopps auf dem Weg nach Hause war für sie keine Option. Eine Quarantänepflicht gilt bei getesteten Personen allerdings auch bis zum Erhalt eines negativen Testergebnisses. Zwei Flüge aus dem Risikogebiet Türkei machten heute Nacht den Anfang. Insgesamt 70 Personen ließen sich zwischen 2.20 und 3.32 Uhr von den Johannitern testen, darunter auch einige Eltern mit ihren Kindern. Die Stimmung war ruhig. Alle Reisende blieben gelassen, selbst als die Wartedauer sich kurzzeitig etwas länger hinzog. Der Grund: Die Registrierung der Reiserückkehrer nimmt deutlich mehr Zeit in Anspruch als der dann folgende Abstrich. „Hier werden wir schnell nachbessern und eine Lösung finden“, sagte Einsatzleiter Helge Vogelsang in der Nacht. Insgesamt aber war er mit dem Auftakt zufrieden: „Der Anfang ist gemacht.“

In nur zwölf Stunden hatten die Johanniter aus dem Regionalverband Niedersachsen Mitte, in Kooperation mit dem Hannover Airport, gestern das Corona-Testzentrum vor dem Terminal C (Ankunft) aufgebaut und in Betrieb genommen. Das Gesundheitsamt der Region Hannover als Auftraggeber rechnet täglich mit bis zu 800 Passagieren aus einem Corona-Risikogebiet. Für Hannover sind das aktuell Reisende aus den Ländern Weißrussland, Serbien und Türkei. Wer aus diesen Ländern kommt und sich testen lässt, bekommt einen QR-Code, über den sich 24 Stunden später das Testergebnis über eine App anfordern lässt.

Region startet Corona-Tests am Flughafen – Probenentnahme JUH

Region startet Corona-Tests am Flughafen

28. Juli 2020/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). Ab Mittwoch, 29. Juli, können sich Reiserückkehrerinnen und -rückkehrer aus Risikogebieten auch am Flughafen Hannover freiwillig und kostenlos auf das Coronavirus testen lassen. Die erste Möglichkeit besteht für Rückkehrende am Mittwochabend. In Abstimmung mit dem Niedersächsischen Gesundheitsministerium hat das Gesundheitsamt der Region Hannover die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. mit der Durchführung der Tests beauftragt.

Die Region ist damit – nach Gesprächen mit der Landesebene – vertraglich und im Vertrauen auf die bisherige Zusage der Übernahme der Kosten durch das Land auf der Basis der Regelung von Bund und Ländern eine Verpflichtung eingegangen. Eine erste Teststation wird auf einem der Parkdecks des Flughafens eingerichtet, die Vorbereitungen haben am heutigen Dienstagnachmittag (28. Juli) begonnen, der Aufbau wird Mittwoch im Laufe des Tages abgeschlossen sein. Das Angebot richtet sich an Reisende aus Risikogebieten. Die Testungen sind bis Sonntag, 2. August zunächst freiwillig. Der Bund hat angekündigt, eine verpflichtende Testung für Rückkehrer aus Risikogebieten ab Montag einzuführen. Derzeit rechnet das Gesundheitsamt nach Angaben des Flughafens mit insgesamt rund 800 Reisenden täglich. „Der Test für Reisende aus Risikogebieten trägt dazu bei, mögliche Infektionen frühzeitig zu erkennen und Infektionsketten zu unterbrechen.“ erläutert Cora-Jeanette Hermenau, Dezernentin für Öffentliche Gesundheit der Region Hannover. „Dem Flughafen Hannover bin ich sehr dankbar für die gute Kooperation und den zielführenden Austausch“.

Dr. Raoul Hille, Geschäftsführer Hannover Airport:

„Wir begrüßen es sehr, dass durch die gute Zusammenarbeit mit den zuständigen Gesundheitsbehörden, das Testzentrum am Hannover Airport so schnell in Betrieb gehen kann. Durch die Möglichkeit für Passagiere aus Risikogebieten, sich direkt nach der Ankunft testen zu lassen, erhöht sich für die Flugreisenden die Sicherheit. Dies wird sich auch positiv auf die Wiederbelebung des Flugverkehrs und der gesamten Touristikbranche auswirken.“

Neue Ultra-Schnellladesäulen für E-Fahrzeuge bei der A2 in Hannover – Ultra Schnellladesäule

Neue Ultra-Schnellladesäulen für E-Fahrzeuge bei der A2 in Hannover

28. Juli 2020/in Verkehr, Region Hannover

HANNOVER (PM). enercity eröffnet Hannovers erste Ultra-Schnellladesäule – und einen ganzen Ladepark dazu: nah an der A2 und direkt an der B6 ist im Norden Hannovers ein Ladepark mit vier leistungsstarken Gleichstrom(DC)-Schnellladesäulen und weiteren sechs 22-kW-Ladepunkten in Betrieb gegangen.

Der Ladepark an der Finca & Bar Celona Hannover an der Garbsener Landstraße 25 in Hannover-Marienwerder  gehört mit den Schnellladesäulen und dem ENERCON-Steuerungssystem E-Charger 600 mit modulierbarer Ladekapazität von bis zu 350 kW zu den leistungsfähigsten in Deutschland. Er bietet 100 Prozent Ökostrom, wie alle Ladestationen von enercity.

An insgesamt zehn neuen Ladepunkten können E-Mobilisten bei einem Restaurantbesuch ihre E-Fahrzeuge laden. Die vier Schnellladesäulen werden in Kürze auf 350 kW Ladeleistung ertüchtigt – vorläufig haben drei davon noch max.150 kW Leistung. Mit seiner Ladeinfrastruktur wird der von enercity betriebene E-Ladepark insbesondere den hohen Ansprüchen des DC-Ladens von Fernreisenden gerecht. Die Schnelllader können perfekt für eine Boxenstopp-Ladepause genutzt werden.

Kundenfreundliche Zahlungsmodalitäten an attraktivem Standort

enercity hält seine Stationen für alle Ladekartenanbieter offen. Bei diesen mit EnerCharge weiterentwickelten Schnellladesäulen lässt sich zusätzlich die einfache Bank- und Kreditkarten-Direktbezahlfunktion ohne irgendeine Vorabregistrierung nutzen. Vom 1. August bis zum 31. Oktober gewährt enercity einen Sonderpreis von 0,29 Euro pro Kilowattstunde – so günstig wie das Laden zu Hause.

Auf dem Parkplatz der Finca & Bar Celona Hannover können bis zu zehn E-Fahrzeuge gleichzeitig laden. Das Restaurant nahe der A2 gehört zur Gastrokette Celona Gastro GmbH, die vor allem in Norddeutschland vertreten ist. Die Zusammenarbeit zwischen der Celona Gastro und enercity geht über Hannover hinaus, um auf den Parkplätzen der Restaurants weitere Ladestationen zu errichten und zu betreiben. Aktuell ist ein weiterer Ladepark in Oldenburg in Bau, weitere Projekte folgen sukzessive.

Innovative Netz-Technik

Klimafreundliche E-Mobilität ist nicht ohne Ökostrom wie etwa aus Windenergie denkbar. Daher kommen im E-Charger 600 neben der innovativen Gleichstromwandler- und Schaltgerätetechnik von PowerInnovation als Kernkomponenten auch ENERCON-Wechselrichter, wie sie in Windenergieanalagen verbaut sind, zum Einsatz. Damit ist es nicht nur möglich, Fahrzeugbatterien im Idealfall für eine 400 Kilometer lange Fahrt in weniger als zehn Minuten zu laden, gleichzeitig kann das Versorgungsnetz stabilisiert und gestützt werden. Nach den bisherigen Prototypen- und Test-Installationen des E-Charger 600 befindet sich im E-Ladepark an der A2 das erste öffentlich zugängliche Projekt mit dem E-Charger-Serienmodell.

Eine eigene Netzstation mit einem speziellen Mittelspannungs-Trafo ist das Bindeglied zwischen dem Stromnetz und den E-Ladestationen. Die hier eingesetzte Ormazabal E-Mobility-Station enthält einen speziellen Trafo, der für die Belastung durch die Ladetechnik ausgelegt ist und eine dafür optimierte Kühlung aufweist. Die Beton-Kompaktstation entspricht somit den hohen Anforderungen an die Netzanbindung eines E-Ladeparks.

Sportplatz der Leibniz IGS wird umgestaltet und vorübergehend Standort für Interimsbau – Sportplatz IGS Leibniz

Sportplatz der Leibniz IGS wird umgestaltet und vorübergehend Standort für Interimsbau

24. Juli 2020/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). Die Leibniz IGS erhält einen neuen Sportplatz. Die Umgestaltung erfolgt in zwei Bauabschnitten, da der Bereich hinter der Turnhalle übergangsweise als Standort für einen Interimsbau genutzt werden muss. Er wird bis zum Schulbeginn 2020/21 bezugsfertig sein.

Damit die Module für den Interimsbau auf den Sportplatz geliefert werden können, hat die Stadt am Mittwoch, 22. Juli, mit dem Bau der Baustellenzufahrt begonnen. Sie führt zwischen Spielplatz Rathenaustraße und Turnhalle in den hinteren Teil des Schulaußengeländes. „Die Tragschicht aus Schotter haben wir bereits hergestellt. In der nächsten Woche wird dann auch die Asphaltschicht eingebaut“, berichtet Thomas Köllermeier von der Abteilung „Stadtgrün und Friedhöfe“. Die Zufahrt soll sowohl für die Erschließung der LIGS-Baustelle als auch zu einem späteren Zeitpunkt für den Neubau der Kita Veilchenstraße genutzt werden.

Im ersten Bauabschnitt wird der Interimsbau an der Grenze zum Spielplatz Rathenaustraße errichtet. Diesen wird die Schule nutzen, solange der neue Klassentrakt auf dem Schulgelände in Bau ist. Nach den derzeitigen Plänen wird er im Sommer 2021 fertiggestellt. In einem weiteren Bauabschnitt erhält die LIGS im Bereich des Sportplatzes eine neue Multisportarena für Fußball und Basketball sowie eine neue Sport-Fitnessanlage im nordwestlichen Teil, an der Turnhalle.

„Ich finde es wichtig, dass wir schon jetzt für die Schülerinnen und Schülern der LIGS etwas Neues auf dem Sportplatz schaffen“, sagt Stadtbaurat Carsten Hettwer. „Wir planen so viele Veränderungen an der Schule, die in Teilen bis ins Jahr 2022 hineinreichen werden. Die Zeit bis dahin wird allen Beteiligten bestimmt kürzer vorkommen, wenn sie sich zwischendurch über fertiggestellte Etappen freuen können.“

Nach dem Rückbau des Interimsbaus und nach Fertigstellung des Neubaus der Kita Veilchenstraße erhält die LIGS im zweiten Bauabschnitt zudem ein neues Rasenspielfeld mit zwei Toren, eine neue Beachvolleyball-Anlage, neue Laufbahnen und eine Weitsprung-Grube.

In die Umgestaltung und die Aufwertung des LIGS-Sportplatzes investiert die Stadt knapp 490.000 Euro.

Bußgeldkatalog ist offiziell – Ordnungsamt der Stadt verteilt neue Informations-Flyer – Bussgeldkatalog Langenhagen

Bußgeldkatalog ist offiziell – Ordnungsamt der Stadt verteilt neue Informations-Flyer

22. Juli 2020/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). Rauchen auf dem Kinderspielplatz? 100 Euro. Grillen auf nicht ausgewiesenen Flächen? 50 Euro. Müll einfach auf den Boden werfen?

50 Euro. Das sind nur einige Bußgelder aus dem Katalog der Stadt Langenhagen. „Wenn uns bei Kontrollen Verstöße auffallen, werden wir die konsequent ahnden“, sagt Außendienstleiter Markus Villwock.

Und das kann, je nach Tatbestand, aus gutem Grund auch mal teuer werden: „Wir wollen die Rückfallquote gering halten.

Wenn etwas finanziell weh tut, bleibt das leichter in Erinnerung und man wirft den Müll beim nächsten Mal direkt in den Mülleimer“, fügt Boris Ehrhardt, Leiter des städtischen Ordnungsamts hinzu.

95 Punkte umfasst der Katalog. Die 26 Vergehen, die der Außendienst am häufigsten registriert, sind als Auszug in einem Flyer zusammengefasst.

Diesen verteilen zukünftig die Mitarbeitenden des Ordnungsamtes bei ihren Kontrollen und er liegt auch im Rathaus aus.

Der Bußgeldkatalog ist zwar nicht neu, aber jetzt gibt es auch die rechtliche Grundlage dafür. Die nötige Änderung dafür ist auf der Ratssitzung am 11. Mai mehrheitlich beschlossen worden.

Im Nordosten des Stadtparks entwickelt sich ein Naturwald – Eichenwald

Im Nordosten des Stadtparks entwickelt sich ein Naturwald

22. Juli 2020/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). Das Eichenwäldchen im Nordwesten des Stadtparks soll sich natürlich entwickeln können. Um dieses zu gewährleisten, betreibt die Stadt ab sofort keine intensive Baumpflege mehr in dem Areal zwischen Kindergartengelände und der Verlängerung des Heesternweges. In dem gut 4.500 Quadratmeter großen Gebiet werden künftig weder abgestorbene Bäume noch morsche Äste entfernt. Sie bleiben als Lebensraum für seltene Tierarten erhalten.

Auf den Naturwald und die dort gegebene erhöhte Astbruchgefahr weist die Stadt mit Schildern an der Waldparzelle hin.

Grund, diesen Teil des Stadtwalds als Naturwald auszuweisen, ist die Vielzahl der dort lebenden Tiere. Zu ihnen gehören etwa Totholz bewohnende Insekten, in Höhlen brütende Vogelarten und Fledermäuse. Um ihnen ausreichend Lebensraum zu bieten, werden abgestorbene Äste alter Bäume und auch vollständig abgestorbene Gehölze nicht mehr entfernt.

Am Rande des Naturwalds werden die Bäume weiterhin kontrolliert. Die Gehölze am Kindergarten, an der Wohnbebauung und an den angrenzenden Hauptwegen werden regelmäßig auf morsches und totes Astwerk überprüft und gegebenenfalls von diesem befreit.

Die Sitzbänke innerhalb des Areals wurden ersetzt durch neue seitlich des Gehölzbestandes errichtete. Von diesen aus bietet sich ein guter Blick in das Naturwäldchen, um die dort lebenden Tiere und Pflanzen beobachten zu können.

Um den Gehölzbestand weiter aufzuwerten, fördert die Stadt das Wachstum einheimischer Pflanzenarten. Standorttypische Gehölze wie Ebereschen, Vogelkirschen und auch Ahorne, welche sich dort von selbst angesiedelt haben, lässt die Stadt freischneiden, damit sie sich gut entwickeln können. Ziel ist eine natürliche Waldentwicklung mit einer hohen Artenvielfalt. Dies ist ein wichtiger Beitrag der schwindenden Artenvielfalt entgegenzuwirken und die Biodiversität zu stärken.

Bereits im März 2018 hatte die Stadt in Zusammenarbeit mit dem Naturschutzbeauftragten der Region für Langenhagen und Vorsitzenden des NABU Langenhagen Ricky Stankewitz eine Naturwaldparzelle nördlich der Wohnbebauung Niederrader Allee beschildert.

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