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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Ladekran kann auf 14 Meter ausgefahren und um 400 Grad geschwenkt werden – Ladekran

Ladekran kann auf 14 Meter ausgefahren und um 400 Grad geschwenkt werden

30. September 2020/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). Dieser Ladekran hat’s in sich: Er kann auf 14 Meter ausgefahren werden und hebt in 13 Meter Abstand noch eine Last von einer Tonne. Zudem lässt er sich um gut 400 Grad schwenken. Möglich ist dieses, weil der Kran von einer Position hinter der Fahrerkabine nach Vollendung eines 360 Grad großen Kreises noch etwa 40 Grad weiter gedreht werden kann.

„Für unsere tägliche Arbeit ist der neue 26 Tonner ein richtiger Gewinn“, berichtet Ceno Anders, Leiter des städtischen Betriebshofs. Gegenüber seinem Vorgänger zeichnet sich der Neuzugang neben dem fest installierten Kran, der es ermöglicht alle Container direkt an den Einsatzorten zu be- beziehungsweise entladen, auch durch eine bessere Motorisierung aus. Dank einer mitlenkenden Hinterachse ist sein Wendekreis kleiner. Ein Pluspunkt insbesondere im Winter, wenn der neue LKW für den Winterdienst zum Einsatz kommt. „Dadurch müssen wir nicht mehr so viel rangieren, wenn wir in den schmaleren, sogenannten B-Straßen räumen müssen.“

Der gut 270.000 Euro teure Neuzugang ist ein Allrounder. Für seinen Einsatz im Winterdienst können an der vorderen Anbauplatte der Schneepflug und hinten der Streuer für das Feuchtsalz-Gemisch angebaut werden. Zunächst wird er vom Betriebshof für andere Aufgaben eingesetzt – wie Schnittgut transportieren oder Spielsand zu den Spielplätzen bringen.

Neben dem bei der Stadt Langenhagen bei allen neuen LKW bindenden Abbiege-Assistenten verfügt der 26 Tonner über zwei weitere Kameras, deren Aufnahmen auf zwei Bildschirme im Blickfeld des Fahrers abgespielt werden. Auf einer ist zu sehen, was sich im rückwärtigen Bereich des Lkw befindet. Die andere zeigt den vorderen Bereich, wo sich der Schneepflug befinden könnte. „Durch die gute Anordnung im Armaturenbrett können wir alles im Blick haben. Das macht das Fahren für uns sicherer ebenso wie für alle anderen Verkehrsteilnehmer – insbesondere Fußgänger und Radfahrer“, ergänzt Mathias Johann.

Eine weitere Verbesserung für den Betriebshof-Mitarbeiter und seine Kollegen: Die Fahrerkabine ist ergonomisch eingerichtet. Die Sitze etwa verfügen jeweils über eine Federung. „Starke Erschütterungen werden abgefangen, so dass die Bandscheibe der Mitarbeitenden in diesen Fällen weniger belastet wird“, sagt Betriebshofleiter Anders.

 

Behandlungsbedürftigen Flüchtlingskindern und ihren Familien landen in Hannover – Rollfeld

Behandlungsbedürftigen Flüchtlingskindern und ihren Familien landen in Hannover

30. September 2020/in Region Hannover

HANNOVER (PM). Nach dem Brand von Moria: Flugzeug mit behandlungsbedürftigen Flüchtlingskindern und ihren Familien sowie unbegleiteten Minderjährigen landet in Hannover

Pistorius: „Aufnahme von Lesbos muss weiter fortgesetzt und verstärkt werden. Niedersachsen steht bereit“

Am heutigen Mittwoch (30.09.2020) sind erneut behandlungsbedürftige Flüchtlingskinder mit ihren Eltern und Geschwistern – zusammen 88 Personen – aus den griechischen Flüchtlingscamps am Flughafen Hannover eingetroffen. Mit an Bord waren außerdem 50 unbegleitete Minderjährige sowie eine inzwischen volljährige unbegleitete Person, die nach dem Brand des Flüchtlingslagers Moria auf Lesbos in Deutschland aufgenommen werden sollen.

„Ich freue mich, dass es nach der Brandkatastrophe von Moria relativ zügig gelungen ist, die ersten unbegleiteten Minderjährigen aus Moria hierher zu holen, damit sie bei uns ihr Asylverfahren durchlaufen können“, so der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius.

Minister Pistorius hatte zuletzt im Herbst 2019 das griechische Flüchtlingslager auf Lesbos besucht und sich seitdem für die Aufnahme besonders schutzbedürftiger Kinder stark gemacht. Die Bundesregierung hatte dann im März dieses Jahres beschlossen, sich im Rahmen einer europäischen Initiative bei der Aufnahme von Flüchtlingskindern von den griechischen Inseln zu engagieren.

So konnten in einem ersten Schritt im Frühjahr insgesamt 53 unbegleitete Kinder und Jugendliche aus Griechenland nach Niedersachsen ausgeflogen und dann auf andere Bundesländer und niedersächsische Kommunen verteilt worden. Seit Ende Juli findet in enger Absprache mit den Bundesländern sowie den internationalen und europäischen Institutionen (IOM, UN-HCR, EASO) der Transfer von 243 behandlungsbedürftigen Kinder und deren Familienangehörige – insgesamt etwa 930 Personen – zur Durchführung des Asylverfahrens nach Deutschland statt. Diese werden auf unterschiedliche Bundesländer verteilt. Niedersachsen wird bei diesem Transfer elf unbegleitete Minderjährige sowie 23 Personen aus dem Kontingent der behandlungsbedürftigen Kinder mit ihren Kernfamilien aufnehmen. Damit hat Niedersachsen bislang 77 Personen aus Griechenland aufgenommen.

Nachdem das Lager Moria durch einen Brand Anfang September weitestgehend zerstört worden war, hatte die Bundesregierung außerdem zugesagt, weitere 1553 in Griechenland bereits als schutzbedürftig anerkannte Personen (408 Familien) in Deutschland aufzunehmen.

Minister Pistorius: „Diese Maßnahme ist wichtig, um die schwierige humanitäre Lage der Flüchtlinge in Griechenland zu verbessern. Niedersachsen steht im Rahmen der europäischen Werte von Solidarität und Humanität bereit, um zu helfen.“

Niedersachsen geht dabei davon aus, dass auch alle anderen Bundesländer entsprechend dem Königsteiner Schlüssel Menschen aufnehmen werden. Sollten sich weitere Engpässe ergeben, wäre Niedersachsen bereit, auch darüber hinaus Menschen aufzunehmen.

COVID-19 Infektionen am Gymnasium Langenhagen – Schulklasse Corona

COVID-19 Infektionen am Gymnasium Langenhagen

24. September 2020/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). Am Gymnasium Langenhagen wurden drei Schülerinnen und Schüler positiv auf COVID-19 getestet. Das Gesundheitsamt der Region Hannover hat daraufhin heute die Quarantäne für alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12 sowie für 21 Lehrkräfte bis zum 2. Oktober angeordnet und entschieden, alle Betroffenen zeitnah zu testen. 

„Wir haben die Schüler, Eltern und Lehrkräfte bereits informiert und gehen jetzt anhand unseres Hygieneplans vor“, sagt Silke Kaune, stellvertretende Schulleiterin des Gymnasiums Langenhagen. „Dabei kommt uns zugute, dass sich alle Klassenräume des Jahrgangs im neuen Campus im Eichenpark befinden und die Kohorten deshalb gut eingrenzbar waren“, so Kaune weiter. „Das hilft uns auch bei der Reinigung“, ergänzt Corinna Möhring, stellvertretende Abteilungsleiterin der Gebäudewirtschaft und ergänzt, dass schon heute in den Schulen alle Hautkontaktflächen, wie Türklinken, Handläufe, Tische oder Stühle täglich gereinigt werden.

In eigener Sache - Neuigkeiten – Eigene Sache

In eigener Sache – Neuigkeiten

21. September 2020/in Region Hannover

HANNOVER. Das Nachrichtenportal BG-PRESS.de hat nach den Problemen der Bevölkerungswarnung am Warntag 2020 reagiert und bietet nun auch in Verbindung mit KATWARN einen regionalen Hinweis auf seinen Webseiten bei Auslösung einer Bevölkerungswarnung vorerst für die Region Hannover und die Landeshauptstadt an.

Sie erkennen diesen auf allen Seiten oben links an folgendem Eintrag:

In eigener Sache - Neuigkeiten – Katwarn RH

Der Hinweis auf unseren Seiten dient aber lediglich nur als Warnung, dass für die Region Hannover eine Bevölkerungswarnung durch authorisierte Behörden und Sicherheitsorganisationen aktiviert wurde. Er ersetzt nicht die eigene selbstständige Information zu dem betreffenden Ereignis über die weiteren Warn- und Informationsmöglichkeiten wie Webseiten der Gefahrenabwehrbehörden oder Rundfunk.

Wir werden ggf. für die Zukunft auch Warnmeldungen direkt im Wortlaut wiedergeben können und so einen kleinen Beitrag zur Ergänzung bei Ereignissen mit Bevölkerungswarnung beitragen können.

KATWARN hat auf seinen Seiten Stellung zu den angeblichen Problemen mit ihrer WARN-APP am Warntag bezogen, die wir zur Information gerne weitergeben.

Warum sind Bundeswarnungen in der KATWARN-App verspätet oder nicht angekommen?

Im Rahmen des Warntags am 10.09.2020 war KATWARN ein Baustein im gesamten Warnprozess des Bundes, um deren Probewarnungen zu verbreiten. Dabei wurde allerdings die Meldung des MOWAS-Systems – anders als angekündigt – statt um 11 Uhr erst um 11:30 Uhr an das KATWARN-System ausgeliefert. Zudem erfolgte die Entwarnung in sehr kurzem Abstand danach, so dass es in einzelnen Fällen zu einer „Neutralisierung“ der Warnung kam. Für Nutzerinnen und Nutzer der KATWARN-App führte diese Situation entsprechend zum Eindruck, KATWARN hätte selbst Verzögerungen verursacht oder wäre ausgefallen. Dies ist nicht der Fall gewesen.

Keine Überlastung von KATWARN bei „regionalen Warnungen“

Als Grund für die verzögerte Zustellung der Meldung durch MOWAS wurden u.a. per Twitter parallele Alarmierungen regionaler Leitstellen genannt. Am Warntag wurde diese kommunale Alarmierung von verschiedenen Leistellen in Anspruch genommen – sowohl über das zentrale MOWAS-System als auch direkt über das KATWARN-System. Dabei gab es KEINE Überlastung des KATWARN-Systems – im Gegenteil: KATWARN hat verschiedene regionale Aussendungen, z.B. durch die Stadt München, Göttingen, Großraum Hannover, reibungslos und ohne Verzögerung an die KATWARN-App weitergeleitet.

Geschwindigkeitsmessungen in der Region Hannover im Oktober 2020 – Geschwindigkeitsmessung

Geschwindigkeitsmessungen in der Region Hannover im Oktober 2020

21. September 2020/in Region Hannover

HANNOVER. Die Region Hannover teilte uns den Geschwindigkeitsmessplan für den Monat Oktober 2020 mit. In den jeweiligen aufgeführten Gemeinde wird an den verzeichneten Tagen die Einhaltung der Höchstgeschwindigkeit auf den Straßen kontrolliert.

Selbstverständlich halten sich verantwortungsbewusste Verkehrsteilnehmer aber auch an allen anderen Tagen in den Gemeinden der Region Hannover an die Geschwindigkeitsbeschränkungen im Straßenverkehr und gefährden sich so und andere Teilnehmer nicht durch überhöhte Geschwindigkeit.

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Was macht Langenhagener Kinder und Jugendliche glücklich? – Weltkindertag

Was macht Langenhagener Kinder und Jugendliche glücklich?

19. September 2020/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). „Was macht Dich glücklich?“ Diese Frage stellt das Team der Abteilung Kinder, Jugend, Schule und Kultur zum diesjährigen Weltkindertag am 20. September. Die Antwort auf diese Frage sollen die Langenhagener Kinder und Jugendlichen möglichst kreativ beantworten. So können einzeln oder mit mehreren Straßenkreidebilder oder Bilder auf Papier gestaltet, Briefe oder auch E-Mails geschrieben werden.

Auch in den Jugendtreffs, Kids-Klubs und Gruppen im Haus der Jugend wird es bis Ende September viele Aktionen zu dieser Thematik geben.

Die Rücksendungen und Ergebnisse werden zusammengestellt und in einer kleinen Fenster-Ausstellung, für Alle von außen sichtbar, im Haus der Jugend sowie online präsentiert.

„Gerade in der „Coronazeit“ ist es wichtig, die Bedürfnisse und Perspektiven von Kindern und Jugendlichen präsent zu machen und positives auch in den Fokus zu setzen“, so Magdalena Freise, Sozialpädagogin im Haus der Jugend „Außerdem hoffen wir auf  viel Spaß und Freude an der kreativen Umsetzung eigener Ideen bei den Kids.“

Der Aktionszeitraum beginnt ab dem 20. und geht bis Ende September.

Je nach kreativem Format und Größe können alle Bilder, Briefe und andere Werke fotografiert oder gescannt per Mail an KiJu@Langenhagen.de gesendet sowie persönlich im Haus der Jugend zu den Öffnungszeiten abgegeben werden. Diese lauten: Montag: 7.30 Uhr – 18.00 Uhr, Dienstag bis Donnerstag: 9.00 Uhr – 17.00 Uhr, Freitag: 9.00 Uhr – 14.00 Uhr.

Da alle Werke veröffentlicht werden sollen, ist es wichtig, dass zum Beispiel auf den Fotos der Werke keine Gesichter der „Künstler“ oder von Umstehenden zu sehen sind. Dies gilt auch für die Angaben persönlicher Daten. Bilder auf denen Gesichter zu erkennen oder personenbezogene Daten erkenntlich sind, können leider nicht veröffentlicht werden.

Für die Veröffentlichung der eingereichten Werke wird eine vollständig ausgefüllte Einverständniserklärung benötigt. Vordrucke hierfür sind im Haus der Jugend oder unter www.KiJu-langenhagen.de erhältlich.

Fragen zur Aktion beantwortet die Abteilung Kinder, Jugend, Schule und Kultur telefonisch unter 0511 7307-9950 oder per E-Mail an KiJu@Langenhagen.de.

Alle Informationen zur Aktion sind zum Nachlesen auf der Homepage: www.KiJu-Langenhagen.de zusammengefasst.

Bündnis gegen Depression – Depression

Bündnis gegen Depression

18. September 2020/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM). Noch immer werden Depressionen unterschätzt und häufig als Charakterschwäche oder persönliches Problem betrachtet. Tatsächlich sind sie laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) aber eine der häufigsten Volkskrankheiten. Nach Angaben der Deutschen Depressionshilfe erkranken jährlich rund 5,3 Millionen Menschen in Deutschland an dieser Krankheit. Darüber hinaus ist eine Mehrheit der Bevölkerung im Laufe des Lebens von Depression betroffen – entweder direkt aufgrund einer eigenen Erkrankung oder indirekt, zum Beispiel als Angehöriger oder Angehörige.

Das Bündnis gegen Depression der Region leistet wichtige Aufklärungsarbeit – unter anderem mit einem breit gefächerten Veranstaltungsangebot. Im Hinblick auf die erforderlichen Corona-Maßnahmen wurde das Programm entsprechend ausgerichtet.

Uwe Blanke vom Sozialpsychiatrischen Dienst der Region Hannover koordiniert das 2008 gegründete Bündnis: „Langsam verlässt das Thema die Tabuzone. Genau das wollen wir und das verfolgen wir weiter. Wir haben schon viel geschafft, und es gibt noch viel zu tun. Unser Programm soll daher möglichst vielen Betroffenen, Angehörigen und Fachkräften die Gelegenheit geben, sich zu informieren und miteinander ins Gespräch zu kommen.“

Um über die Krankheit aufzuklären und für das Thema zu sensibilisieren, präsentiert das Bündnis gegen Depression aktuell bis zum 18. November ein Angebot aus Lesungen, Filmabenden, Vorträgen, Fachtagen und sportlichen Aktivitäten: Ein Nordic Walking bringt am Dienstag, 22. September von 10 bis 11.30 Uhr Schwung in Körper und Geist, im Vordergrund steht nicht die perfekte Technik, sondern die Freude, in kleiner Gruppe aktiv zu werden. Start ist an der Beratungsstelle Plauener Straße 12a, Anmeldung unter 0511 616-48405. Kinder von psychisch belasteten Eltern stehen am Donnerstag, 24. September um 18 Uhr im Fokus des Informations- und Diskussionsabends „Am Anfang war Verwirrung“ in der Beratungsstelle Podbielskistraße 158. Und mit dem Poetry Slam zum Motto „Ich und Depression?“ greifen vier wortgewandte Poetinnen und Poeten im Haus der Region, Hildesheimer Straße 18, am 30. September um 19.30 Uhr den Umgang und die Erfahrungen mit Depressionen auf. Darüber hinaus bietet z.B. das Klinikum Wahrendorff am 7. Oktober Einblicke in seine geschlechterspezifischen Tageskliniken für Frauen und Männer. Im Raschplatz-Kino ist am selben Abend der Film „Neben der Spur“ zu sehen.

In den weiteren Vorträgen und Diskussionsrunden gehen Fachleute verschiedenen Ursachen und Ausprägungen von Depressionen auf den Grund. Dabei geht es beispielweise um Depression bei jungen Erwachsenen oder nach einer Geburt. Auch die Auswirkungen in Krisenzeiten wie der Covid-19-Pandemie werden aufgegriffen. Das vollständige Programm steht für Sie im Internet auf der Seite www.hannover.de/bgd-rh zum Download bereit.

Offizielle Einweihung des Jugend- und Skaterplatzes Wiesenau – Spielplatz Langenhagen 16.09.20

Offizielle Einweihung des Jugend- und Skaterplatzes Wiesenau

16. September 2020/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). Ende letzter Woche ist der Jugendplatz in Wiesenau offiziell eingeweiht worden. Rund 50 Gäste waren zu der Feier auf den Spiel- und Jugendplatz an der Hackethalstraße gekommen. Sie probierten die neuen Geräte des zum Klettern und Turnen und Skaten aus oder sahen begeistert den Sportlicheren dabei zu.

„Schon über den Sommer konnten wir sehen, wie gut der Platz angenommen wird“, sagte Mirko Heuer, Bürgermeister der Stadt Langenhagen „Darüber freuen wir uns natürlich sehr, denn genau das wollten wir: Einen Ort schaffen, an dem sich die Kinder und Jugendlichen gern treffen, skaten und anders sportlich betätigen. Auch der Picknickplatz mit Sitzgelegenheiten wird gut besucht. Er bietet einen Ort der Begegnung für Jung und Alt. Ein wirklich gelungener neuer Stadtraum!“

Weil das Interesse riesig und die Situation der Corona-Pandemie ungewiss und schwer planbar war, hatte die Stadt Langenhagen den Jugendplatz bereits Ende Mai für die Nutzung durch die Jugendlichen freigegeben.

Trotzdem war die Fertigstellung des Graffitis von Künstler Patrik Wolters ein schöner Anlass, den Platz jetzt nochmal offiziell mit einer kleinen Feier einzuweihen. So kamen Nachbarn, Kinder und Jugendliche aus Wiesenau aber auch die „Parkour-Läufer“ aus Garbsen, die ihr Können den staunenden Gästen zeigten. Mit der Kraft des eigenen Körpers bewegten sich die „Traceure“ oder auch Wegfinder genannt über niedrige Barren, Hangleitern und Mauern. Geschicklichkeit und Mut bewiesen auch einige Besucher.

Mithilfe des Sanierungsprogramms „Sozialer Zusammenhalt“ (ehemals „Soziale Stadt“) wurde der in die Jahre gekommene Bereich umgekrempelt und den heutigen Ansprüchen angepasst. Für etwa 335.000 Euro wurde der Jugendplatz Wiesenau aufwendig umgestaltet. Skater- und Rollsport, Parkour und vieles mehr – die Kinder und Jugendlichen konnten im Prozess ihre Anregungen einbringen und die Wünsche flossen in die Entwurfsplanung des etwa 7.000 Quadratmeter großen Areals ein.

So erhielt der Platz neue Bewegungsangebote wie eine überdachte Mini-Rampe, eine Rollsportfläche für Inlineskater, Radfahrer und andere Rollsportbegeisterte mit einer leicht welligen Asphaltbahn, eine Parkour- und eine Slackline-Anlage, der Ballfangzaun beim vorhandenen Rasenfußballplatz wurde verbessert. Auf der Südseite begrenzt ein neuer Hügel mit einer Sitzkante das Spielfeld.

Oben auf den Hügel vervollständigen zwei Hängematten zum Schaukeln und Entspannen das Angebot. Die Gesamtfläche wurde neu aufgeteilt, die Wegebeziehungen verbessert, verschiedene Sitzmöglichkeiten und ein Picknickplatz geschaffen.

Damit die Rollsportfläche ungehindert benutzt werden kann, wurde zum Fegen der Flächen ein Besen an den Theo überreicht. Er wird als einer der „Paten“ den gewünschten Besenschrank mit Jugendlichen nutzen.

„Mich überzeugt der neue Jugendplatz. Wenn ich die Kunststücke der „Parkourer“ beobachte oder die vielfältigen Bewegungsangebote sehe, bekomme ich Lust, mal etwas Neues auszuprobieren“, fasst Bürgermeister Mikro Heuer lächelnd zusammen.

Mehr als 10.000 Menschen genießen den Regionsentdeckertag 2020 – Grossraumentdeckertag 2020

Mehr als 10.000 Menschen genießen den Regionsentdeckertag 2020

14. September 2020/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM). Rundum entspannt und gelungen – so lautet die Bilanz des 33. Regionsentdeckertags. Mehr als 10.000 Menschen haben sich am Sonntag, 13. September, auf den Weg gemacht, um mit Bus und Bahn oder dem Fahrrad die Region Hannover zu erkunden, spannende Ort zu entdecken oder Musik und Kleinkunst zu erleben. Fast 30 Ziele öffneten ihre Tore für Besucherinnen und Besucher. Rund 300 Künstlerinnen und Künstler aus der Region traten – zum Teil erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie – wieder vor Publikum auf und ernteten jede Menge Applaus.

Angesichts der geltenden Verordnungen zur Eindämmung des Infektionsgeschehens hatte die Region Hannover als Veranstalterin das Konzept des Entdeckertags angepasst: Statt des Musikprogramms in der hannoverschen Innenstadt fanden die Bühnenprogramme an verschiedenen Orten in der Region statt – unter anderem im Amtsgarten in Neustadt am Rübenberge, im Park der Sinne in Laatzen und auf dem Waldberg in Ronnenberg-Empelde. Die Bühne der Sportregion wanderte vom Georgsplatz in das Zirkuszelt hinter dem Haus der Jugend, die Jazzbühne vom Kröpcke auf das Areal des Jazzclubs am Lindener Berg. Mit am Start waren auch neue Kooperationspartner wie das Café Glocksee, das bereits eine enge Zusammenarbeit mit der Gedenkstätte Ahlem pflegt, das Musikzentrum Hannover, die Deister-Freilicht-Bühne in Barsinghausen und die Veranstalterinnen und Veranstalter des Festivals SNNTG.

Neu war zudem, dass sich die Besucherinnen und Besucher vorab im Internet für die Ziele und definierte Zeiten anmelden mussten. Um vor möglichen Ansteckungen zu schützen, gab die Region Hannover mehrere tausend Mund-Nasen-Bedeckungen aus. Regionspräsident Hauke Jagau zog eine positive Bilanz: „Der Regionsentdeckertag war eine Chance auszutesten, wie sich unter Corona-Bedingungen ein vielfältiges und ansprechendes Programm auf die Beine stellen lässt. Der Sonntag hat gezeigt: Es geht, und zwar hervorragend. Wir haben sehr viel positive Resonanz erhalten. Die Besucherinnen und Besucher waren diszipliniert und haben sich an die Regeln gehalten.“ Die Veranstaltung sei zudem ein guter Weg gewesen, eine Auftrittsmöglichkeit für Künstlerinnen und Künstler aus der Region zu schaffen. So verblüffte Pantomime Herr Niels die Gäste in Laatzen, die A-cappella-Gruppe Vocaldente gab in Gehrden den Ton an und Singer-Songwriter Ronny Ballhause nahm das Publikum in Neustadt am Rübenberge mit auf eine musikalische Reise.

Michael Homann in den Regionalvorstand der Johanniter Niedersachsen Mitte berufen – Homann JUH

Michael Homann in den Regionalvorstand der Johanniter Niedersachsen Mitte berufen

14. September 2020/in Region Hannover

HANNOVER (PM). Michael Homann wird ab 15. September Mitglied des  Regionalvorstandes der Johanniter im Regionalverband Niedersachsen Mitte. Der 49-Jährige ist seit 33 Jahren ehrenamtlich und fast ebenso lang hauptamtlich für die Johanniter in Hannover tätig. Im Rahmen seiner neuen Tätigkeit übernimmt er die Bereiche kaufmännische Organisation, Rettungsdienst, Kindertagesstätten und Ganztagsschulen im Regionalverband.

HANNOVER (PM). Michael Homann begann 1989 im Rettungsdienst seine hauptamtliche Zeit bei den Johannitern. Das Ehrenamt übte er währenddessen in unterschiedlichen Postionen aus. 1997 nahm er seine dreijährige Tätigkeit als Bereichsleiter Sondereinsatzdienste auf, bevor er im Jahr 2000 seine Position als Dienststellenleiter im Ortsverband Hannover-Wasserturm antrat.

Michael Homann in den Regionalvorstand der Johanniter Niedersachsen Mitte berufen – Michael Homann Portrait

Michael Homann, neues Mitglied im Regionalvorstand Niedersachsen Mitte.
© Jens Teichert

In den vergangenen Jahren ist der Regionalverband Niedersachsen Mitte enorm gewachsen. Der Jahresumsatz beträgt derzeit rund 60 Millionen Euro. Die Zahl der Mitarbeiter liegt aktuell bei etwa 1200, im Jahr 2004 waren es 300.

Zu den ersten Gratulanten gehörte Uwe Beyes, Mitglied im Landesvorstand: „Die Erweiterung des Vorstands um ein zweites hauptamtliches Mitglied wurde mit dem enormen Wachstum des Regionalverbandes Niedersachsen Mitte erforderlich. Wir sind davon überzeugt, mit Michael Homann, seinen Fähigkeiten und langjährigen Erfahrungen, eine gute Verstärkung gefunden zu haben. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit.“

In seiner neuen Funktion wird Michael Homann mit Hans Joachim Halbach, hauptamtliches Mitglied im Regionalvorstand, als auch Walter Busse, ehrenamtliches Mitglied im Regionalvorstand, die Spitze der JUH in Niedersachen Mitte bilden.

Der Regionalverband Niedersachsen Mitte

Der Regionalverband Niedersachsen Mitte besteht aus den sieben Ortsverbänden Aller-Leine, Deister, Hannover-Leine, Hannover-Wasserturm, Landesbergen, Wunstorf-Steinhuder Meer und dem Nordhannoverschen OV. Neben den klassischen Aufgaben wie Erste-Hilfe-Ausbildung, Rettungsdienst, Katastrophen- und Bevölkerungsschutz sowie Hausnotruf, Menüservice und Pflege leisten die Johanniter in der Stadt und Region Hannover, sowie den Landkreisen Heidekreis, Nienburg/Weser und Schaumburg auch Migrationsberatung, Nachbarschaftshilfe und Sozialarbeit. Ein wichtiges Feld sind die Entwicklung und der Betrieb neuer Wohnformen, wie beispielsweise das Wohnquartier Kirchrode oder Wohngemeinschaften für demenziell erkrankte Menschen. Viele Johanniter engagieren sich ehrenamtlich im Katatrophenschutz und Sanitätsdienst, beim Kältebus für Obdachlose, in der Rettungshundestaffel, bei der Motorradstauhilfe oder im Besuchs- und Begleitdienst für Einsame und Kranke. In rund 20 Kindertagesstätten und Kinderkrippen lernen schon die Kleinsten das Leben in einer Gemeinschaft. Die Johanniter unterstützen Menschen in allen Not- und Lebenslagen – aus Liebe zum Leben.

 

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