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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Coronavirus: Maskenpflicht in Fußgängerzonen gilt ab Mittwoch 28. Oktober 2020 – Allgemeinverfügung Region Hannover

Coronavirus: Maskenpflicht in Fußgängerzonen gilt ab Mittwoch 28. Oktober 2020

26. Oktober 2020/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM). Aufgrund der weiterhin hohen Infektionszahlen in der Region Hannover erweitert die Region als zuständiges Gesundheitsamt jetzt über eine Allgemeinverfügung die Maskenpflicht: An öffentlichen Orten unter freiem Himmel, an denen sich Menschen entweder auf engem Raum begegnen oder sich nicht nur vorübergehend aufhalten und an denen der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht zuverlässig eingehalten werden kann, ist ab Mittwoch, 28. Oktober 2020, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Dazu gehören Fußgängerzonen, Wochen-, Spezial- und Jahrmärkte, Ladengebiete, Einkaufszentren sowie Einkaufsstraßen sowie die dazugehörenden Parkplätze.

Ausnahmen gelten:

  • bei der Ausübung einer andauernden beruflichen schweren körperlichen Tätigkeit,
  • für Menschen mit körperlicher, geistiger oder psychischer Beeinträchtigung oder einer Vorerkrankung, die ein ärztliches Attest vorweisen können, das bestätigt, dass eine Mund-Nasen-Bedeckung nicht zumutbar ist,
  • für Kinder unter sechs Jahren,
  • bei gerichtlichen Ortsterminen,
  • während sportlicher Betätigung.

Die Ausnahmeregelung für Sporttreibende gilt ausschließlich unmittelbar während der sportlichen Betätigung.  Vor und nach dem Sport muss dagegen eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden – insbesondere auf Sportanlagen, in den Umkleiden sowie beim Betreten und Verlassen der Umkleiden.

Die Allgemeinverfügung untersagt zudem den Verkauf von Alkohol zwischen 23 und 6 Uhr. Dieses Verbot galt bereits seit Freitag vergangener Woche für Gastronomiebetriebe. Die Region Hannover hat es nun auch auf alle Verkaufsstellen des Einzelhandels, Kioske, Trinkhallen, Tankstellen und andere ähnliche Verkaufsstellen erweitert.

Regionspräsident Hauke Jagau ruft zu mehr Eigenverantwortung auf: „Ich würde mir wünschen, dass die Menschen sich unabhängig von Verordnungen und Allgemeinverfügungen so vernünftig verhalten, dass das Ansteckungsrisiko minimal ist. Wenn ich mich irgendwo aufhalte, wo ich auf andere Menschen treffe und den Abstand nicht einhalten kann, tragen ich eben eine Maske. Das ist nach jetzigem Stand der beste Weg, um sich selbst und andere zu schützen. Verordnungen, die nicht respektiert werden, helfen leider nichts. Deshalb glaube ich, dass wir mit Vorschriften maßvoll umgehen müssen und auf die Eigenverantwortung der Einwohnerinnen und Einwohner setzen sollten.“

Die jetzt erlassene Allgemeinverfügung der Region Hannover setzt die Vorgaben der seit Freitag gültigen Landesverordnung um und schärft sie nach. Die Veröffentlichung in der Tagespresse ist für Dienstag, 27. Oktober, geplant. Damit tritt die Allgemeinverfügung am Mittwoch, 28. Oktober 2020, in Kraft.

Lesefassung der Allgemeinverfügung der Region Hannover vom 26.10.2020:

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Städtische Dorfgemeinschaftshäuser vorerst geschlossen – corona symbol

Städtische Dorfgemeinschaftshäuser vorerst geschlossen

26. Oktober 2020/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). Mit Blick auf die Entwicklung der aktuellen Infektionszahlen innerhalb der Region Hannover muss die Stadt die Vermietung der Räume in den Dorfgemeinschaftshäusern (DGH) einstellen. Aufgrund der Niedersächsischen Corona-Verordnung vom 22. Oktober dürfen mit Überschreiten des 7-Tage-Inzidenz-Wertes von 50 private Feiern in geschlossenen Räumen mit maximal zehn Personen stattfinden.

Bereits abgeschlossene Mietverträge werden rückabgewickelt. Mieterinnen und Mieter erhalten sowohl die Kaution als auch die Miete vollständig zurück. Sie werden von Mitarbeitenden der Gebäudeverwaltung kontaktiert und über die neue Situation informiert.

Wann die die Säle und Räume im DGH Godshorn, der Remise in Engelbostel, im Zelleriehaus oder Niét Hus in Kaltenweide, im DGH Schulenburg oder Brinker Park. wieder für private Feiern jeglicher Art vermietet werden können, ist derzeit ebenso ungewiss wie die weitere Entwicklung des 7-Tage-Inzidenz-Wertes innerhalb der Region Hannover. Die neue Corona-Verordnung ist vorerst vom 23. Oktober bis zum 15. November in Kraft.

Corona-Inzidenzwert überschreitet in der Region Hannover 50er-Marke – Region 50er© BG-PRESS.de

Corona-Inzidenzwert überschreitet in der Region Hannover 50er-Marke

24. Oktober 2020/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM). Die Zahl der neu an Covid-19 Infizierten hat am 24. Oktober für die Region Hannover den Inzidenzwert von 50 Infektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner innerhalb von sieben Tagen überschritten. Der Wert betrug 52,7.

Damit greifen weitere Maßnahmen:

  • Öffentliche Veranstaltungen – sofern es sich nicht um Sportveranstaltungen handelt, für die eine gesonderte Regelung gilt – dürfen ab sofort nur noch mit maximal 100 Zuschauerinnen und Zuschauern stattfinden, sofern diese sitzen. Ausnahmen sind zulässig, wenn ein Hygienekonzept vorgelegt und mit dem Gesundheitsamt abgestimmt wird.
  • Keine Änderungen gibt es nach jetzigem Stand für Sportveranstaltungen. Wenn das Publikum sitzt, brauchen nur Veranstaltungen mit mehr als 500 Zuschauerinnen und Zuschauern eine vorherige Zulassung. Grundsätzlich gelten bei Sportveranstaltungen unter anderem ein Alkohol-Verbot und – wie überall – die Abstandsregeln bzw. Maskenpflicht. Tickets müssen personalisiert ausgegeben werden.
  • An privaten Feiern dürfen nur Personen aus zwei Haushalten teilnehmen, jedoch insgesamt nicht mehr als zehn Personen – unabhängig davon, wo die Feier oder Veranstaltung stattfindet. Der Mindestabstand von 1,50 Metern gilt auch in diesem Rahmen. Handelt es sich um Angehörige, zum Beispiel Verwandte oder verschwägerte Personen, dürfen die bis zu zehn Teilnehmer auch aus mehr als zwei Haushalten kommen.
  • Für Gastronomiebetriebe gilt eine Sperrzeit von 23 bis 6 Uhr. Unabhängig von der Sperrfrist ist nunmehr der Außer-Haus-Verkauf von alkoholischen Getränken durch Gastronomiebetriebe ganztägig untersagt.

All diese Regelungen sind über die Verordnung des Landes Niedersachsen gedeckt, die am Donnerstag, 22. Oktober, veröffentlicht wurde, und haben damit unmittelbare Wirkung.

Die Region Hannover wird zudem weitere Maßnahmen ergreifen:

  • Kiosken, Trinkhallen und anderen Anbietern wird dabei untersagt werden, in Einklang mit der vom Land festgelegten Sperrzeit für Gastronomiebetriebe alkoholhaltige Getränke zwischen 23 und 6 Uhr auszugeben.
  • Auch die Maskenpflicht im öffentlichen Raum wird weiter ausgeweitet werden: Die Region wird hier weitere Bereiche im Regionsgebiet festlegen, in denen Menschen sich insbesondere auf engem Raum aufhalten oder begegnen. Für diese Bereiche wird dann eine entsprechende Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung angeordnet.

Die entsprechenden Regelungen werden über eine Allgemeinverfügung der Region Hannover umgesetzt, die voraussichtlich am Dienstag, 27. Oktober, in der Tagespresse veröffentlicht wird und damit ab Mittwoch, 28. Oktober, in Kraft ist.

Regionspräsident Hauke Jagau mahnt, vor allem bei privaten Treffen die Regeln zu respektieren: „Wir erleben, dass die Menschen sich bei Familienfeiern und bei Treffen im Freundeskreis anstecken und dann das Virus weitertragen. Natürlich fällt es schwer, zu Menschen, die man gerne hat und gut kennt, auf Distanz zu gehen. Aber es kommt jetzt vor allem auf die Eigenverantwortung an. Nur, wenn wir auch im privaten Bereich die Abstände einhalten, können Infektionsketten unterbrochen werden. Jede und jeder von uns kann und muss durch das eigene Verhalten zur Unterbrechung der Infektionsketten beitragen.“

Ab dem 23. Oktober gilt für die Region Hannover ab 23:00 Uhr eine Sperrstunde – Sperrstunde

Ab dem 23. Oktober gilt für die Region Hannover ab 23:00 Uhr eine Sperrstunde

23. Oktober 2020/in Region Hannover

HANNOVER (red.). Seit heute (23.10.2020) gilt für alle Restaurants, Kneipen und Gaststätten wegen des fast Erreichens des 7-Tage-Inzidenzwertes von 50 / 100.000 Einwohner bis auf weiteres ab 23:00 Uhr bis zum Folgetag 6:00 Uhr eine Sperrstunde. Durch die stark steigende Neuinfektionszahlen wurde dieses beschlossen. 

Die Polizei hat dementsprechende Kontrollen angekündigt, um die Einhaltung der Sperrstunde bei den betroffenen Gastrobetrieben zu kontrollieren. Am Freitag lag laut Angaben der Region Hannover der 7-Tage-Inzidenzwert bei 49,5, also ganz knapp unter der 50er Marke und führte deshalb zur Entscheidung der Region Hannover. Weitere Maßnahmen können dann bei Überschreitung des Grenzwertes erfolgen.

Die Gastronomen und Betreiber der betroffenen Betriebe kritisieren diese Maßnahmen. Vermutlich wird versucht werden, über den Weg einer gerichtlichen Klage die Sperrstunde zu kippen.

Gebündelte Kraft gegen Maskenverweigerer – Maskenverweigerer

Gebündelte Kraft gegen Maskenverweigerer

23. Oktober 2020/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). Nach intensiver Vorbereitung und Planung war es am gestrigen Donnerstag, 22. Oktober so weit: Der Kommunale Ordnungsdienst und die Polizei der Stadt Langenhagen haben eine gemeinsame Kontrolle zur Einhaltung der Corona-Regeln durchgeführt.

Insgesamt wurden dabei 17 Ordnungswidrigkeitsanzeigen für Verstöße gegen die Corona-Verordnung und fehlende Hygiene-Konzepte gefertigt, die nun an die Region Hannover gemeldet und durch diese geahndet werden. Deutlich wurde, dass oftmals Unklarheit über die notwendigen Maßnahmen durch steigenden Corona-Zahlen herrscht. Daher wurde in diesem Einsatz gleichzeitig präventive Aufklärungsarbeit geleistet, die in vielen Fällen auch direkt umgesetzt wurde.

Bei dem neuen Vorgehen wurden mehrere Teams gebildet, die dann gezielt Örtlichkeiten in Langenhagen überprüften. „Die Teams waren zum Teil in Zivil unterwegs, damit der Überraschungseffekt größer ist. Wenn man uns von weitem schon sieht, wird schnell noch die Maske aufgesetzt oder der Abstand hergestellt. Wir wollen aber einen Lerneffekt erzielen und die Menschen auf den Regelverstoß hinweisen – inklusive der Konsequenzen“, sagt der Leiter des Einsatz- und Streifendienstes der Polizei Langenhagen, Hendrik Stange.

Grund für die gemeinsame Kontrolle ist die bessere Möglichkeit der personellen Unterstützung. Da die Zuständigkeit für die Durchsetzung der Corona-Verordnung eigentlich bei der Region Hannover und der Polizei liegt, kann die Stadt normalerweise nur bei Gefahr in Verzug selbst eingreifen. In dieser neuen Konstellation können die Teams sich jedoch direkt vor Ort unterstützen und sofort tätig werden. Jan-Christopher Altenhoff, zuständig für Gefahrenabwehr bei der Stadt Langenhagen: „Gemeinsam können wir so wesentlich effektiver agieren und mehr Verstöße ahnden. Geplant ist, solche Kontrollen in Zukunft anlassbezogen auch weiter durchzuführen.“

Auslöser der Aktion waren vermehrte Meldungen aus der Bevölkerung über nicht eingehaltene Regeln, besonders in Bezug auf Maskenpflicht, Datenerhebung in der Gastronomie oder den Mindestabstand. Im Fokus der Kontrolle standen die Markthalle, das CCL, verschiedene Gastronomiebetriebe und Shisha-Bars.

Zweite Allgemeinverfügung der Region Hannover zur Verhinderung der Verbreitung des Corona-Virus "COVID-19" – Zweite Allgemeinverfügung Region Hannover

Zweite Allgemeinverfügung der Region Hannover zur Verhinderung der Verbreitung des Corona-Virus „COVID-19“

20. Oktober 2020/in Region Hannover

HANNOVER (red.). Die Region Hannover hat am heutigen Dienstag (20.10.2020) die Zweite Allgemeinverfügung der Region Hannover zur Verhinderung der Verbreitung des Corona-Virus „COVID-19“ bekannt gegeben. In dieser wird das Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung wegen der Überschreitung des 7-Tage-Inzidenzwertes von 35 / 100.000 Einwohner in der Region Hannover geregelt.

Der Wortlaut ist ebenfalls auf der offiziellen Seite der Region Hannover unter www.hannover.de nachzulesen. Es gilt immer die offizielle Version auf der Internetpräsenz der Region Hannover. Wir geben hier die Version mit Stand 20.10.2020 als PDF-Leseversion wieder.

Sicherheitsfehler: PDF-Dateien müssen auf der selben Domäne wie diese Website gehostet sein.

PDF ist gehosted auf: http://https%3A%2F%2Fbg-press.de%2Fwp-content%2Fuploads%2F2020%2F10%2FZweiteAllgemeinverfu%CC%88gungzurVerhinderungderVerbreitungdesC.pdf aber diese Site ist: https://bg-press.de

Warnstreiktag am 21.10.2020 in den städtischen Kindertagesstätten der Stadt Langenhagen – KITA Streik ver.di

Warnstreiktag am 21.10.2020 in den städtischen Kindertagesstätten der Stadt Langenhagen

19. Oktober 2020/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). Die Gewerkschaft ver.di hat erneut alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im öffentlichen Dienst der Stadt Langenhagen für Mittwoch, den 21.Oktober 2020 zum Streik aufgerufen.

Nach jetzigem Kenntnisstand der Verwaltung wird, im Zuge der Tarifverhandlungen, in den städtischen Kindertagesstätten am Mittwoch, den 21. Oktober ein Warnstreiktag durchgeführt.

Für den Warnstreiktag gibt es zwischen der Stadt Langenhagen und der Gewerkschaft keine Notdienstvereinbarung.

Durch den Warnstreiktag wird es in allen städtischen Kindertagesstätten zu Personalengpässen kommen. Die aktuell gültigen Regelungen der „Kohortenbetreuung“ lassen derzeit keine gruppenübergreifende Betreuung zu, so dass gegebenenfalls keine oder nur ein eingeschränktes Betreuungsangebot zur Verfügung stehen wird.

Die Eltern werden direkt durch die Einrichtungen entsprechend informiert und darum gebeten, eine eigene Betreuung der Kinder zu organisieren.

aha wird am 21. Oktober erneut bestreikt – BGPress 6738© Bernd Günther

aha wird am 21. Oktober erneut bestreikt

19. Oktober 2020/in Region Hannover

HANNOVER (PM). Am Mittwoch, 21. Oktober 2020, wird aha bestreikt. An diesem Tag werden Wertstoffhöfe und Deponien geschlossen bleiben, auch das Kundencenter in der hannoverschen Innenstadt sowie das Servicetelefon sind nicht besetzt.

Bis auf einen Notdienst, beispielsweise für Krankenhäuser und Altenheime, ruht die durch aha durchgeführte Abfallentsorgung in der Region Hannover. Ausgenommen sind Sperrmüllabholungen, die für diesen Tag zugesagt wurden. Die durch die Firma Remondis durchgeführte Wertstoffsammlung ist nicht betroffen. Sie findet am Mittwoch im Umland der Region Hannover wie gewohnt statt.

•        Regionsweit fällt die Müllabfuhr aus
•        Deponien und Wertstoffhöfe bleiben geschlossen

Die an diesem Tag ausgefallene Entsorgung von Abfällen und Wertstoffen wird nicht nachgeholt. Spätestens bei der nächsten regulären Abfuhr werden die Abfälle abgeholt. Auch die Straßenreinigung in Hannover wird bestreikt. Im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht, zum Beispiel bei Glättegefahr oder der Beseitigung von Gefahrenstellen, sorgt ein Notdienst für sichere Straßen.

Region Hannover informiert zum aktuellen Infektionsgeschehen – Inzidenzwert 35 Region Hannover

Region Hannover informiert zum aktuellen Infektionsgeschehen

19. Oktober 2020/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM). In den vergangenen Wochen sind die Infektionszahlen in der Region Hannover stetig gestiegen. Nun ist auch in der Region der Inzidenzwert von 35 pro 100.000 Einwohnenden in der vergangenen 7 Tagen übertroffen worden. Er liegt tagesaktuell bei 36,2.

Das Gesundheitsamt der Region Hannover reagiert mit erweiterten Maßnahmen, die auch mit den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern der Kommunen in der Region Hannover in einer Telefonkonferenz besprochen wurden. Die Region Hannover setzt zum einen die Empfehlungen des Landes Niedersachsen für einen Inzidenzwert von 35 und höher um, verschärft aber auch die Maskenpflicht.

Folgende Maßnahmen sollen helfen, das Infektionsgeschehen einzudämmen:

  • Maximal 25 Personen bei privaten Zusammenkünften und Feiern in privaten Räumlichkeiten
  • Maximal 50 Personen bei privaten Zusammenkünften und Feiern in gastronomischen Betrieben
  • Verbindliche Maskenpflicht innerhalb von Verkehrsflächen (Flure, Treffpunkte etc.). in Gebäuden, in denen Menschen arbeiten. Das betrifft alle Unternehmen und öffentliche Einrichtungen. Ausgenommen sind Schulen und Kindertagestätten, in denen weiterhin die jeweiligen Hygienekonzepte gelten.
  • Verstärkte Kontrollen zur Einhaltung der geltenden Hygienemaßnahmen in gastronomischen Betrieben
  • Verbot von Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs ohne Mund-Nasen-Schutz.
  • Appell, freiwillig im öffentlichen Raum eine Maske zu tragen. Die Region prüft darüber hinaus, eine allgemeine Maskenpflicht im öffentlichen Raum einzuführen

Regionspräsident Hauke Jagau ruft zudem zu größerer Eigenverantwortung auf: „Jede und jeder kann sich selbst schützen, indem sie oder er Abstand zu anderen hält und dort, wo dies nicht möglich ist, eine Maske trägt. Das gilt im Übrigen nicht nur in den Bereichen, in denen es bereits eine Maskenpflicht gibt – indem wir freiwillig den Mund-Nasen-Schutz tragen können wir alle einen Beitrag zum Infektionsschutz leisten. Für die Arbeitsstätten in der Region Hannover werden wir die Maskenpflicht jetzt verschärfen. Aber auch dort, wo Menschen sich untereinander gut kennen und privat miteinander Kontakt halten, sind Abstand und Hygieneregeln geboten. Ich bitte alle, auch in diesen Situationen sorgfältig darauf zu achten, dass sie Ansteckungsrisiken minimieren. Es ist zum Besten aller.“

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Drei Gemeinden haben in der Region Hannover den 7-Tage-Inzidenzwert von 50 heute überschritten – Corona Ampel gelb 1

Drei Gemeinden haben in der Region Hannover den 7-Tage-Inzidenzwert von 50 heute überschritten

19. Oktober 2020/in Region Hannover

REGION HANNOVER (red.) Am heutigen Montag hat die Region Hannover in der Meldung des Landes Niedersachsen den Vorwarnwert von 35 / 100.000 Einwohner in der 7-Tage-Inzidenz überschritten. In drei Gemeinden ist die Warnstufe Rot erreicht worden.

Die Warnstufe Rot haben folgende Gemeinden laut Meldung der Region Hannover vom 19.10.2020 erreicht:

  • Hemmingen (61,4)
  • Ronnenberg (52,3)
  • Uetze (58,3)

Den Vorwarnwert Gelb haben sechs weitere Gemeinden zum Teil deutlich überschritten:

  • Lehrte (49,1)
  • Wunstorf (42,7)
  • Burgdorf (44,5)
  • Garbsen (44,3)
  • Burgwedel (38,5)
  • Stadt Hannover (39,4)

Am heutigen Montag hat die Region inzwischen angekündigt, kurzfristig erforderliche Maßnahmen bei Überschreitung der Stufe Gelb bzw. Rot der Bevölkerung in der Region Hannover mitzuteilen. Sobald diese uns vorliegen, geben wir Sie Ihnen selbstverständlich zeitnah bekannt.

Auf das Verhalten der Bürgerinnen und Bürger der Region Hannover und die Einhaltung der erforderlichen Maßnahmen (Tragen eines Mund-/Nasen-Schutzes, Abstand halten, Händewaschen und ausreichend Lüften) sowie die Maßnahmen, die ab dem Wert oberhalb 35 angeordnet werden, wird es ankommen, wie hoch die Werte in der Region Hannover in dieser Woche steigen werden.

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