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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Bundesweiter Warntag: Region und Landeshauptstadt sind dabei – Warntag Region

Bundesweiter Warntag: Region und Landeshauptstadt sind dabei

9. September 2020/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM). Unwetter, Bombenfunde, Großbrände – Ereignisse, über die die Bevölkerung informiert werden muss, mehren sich in den vergangenen Jahren. Umso wichtiger ist es, geeignete Technik zur Bevölkerungswarnung zu haben. Beim ersten bundesweiten Warntag am Donnerstag, 10. September 2020, sollen im ganzen Land Warn-Apps auslösen, Sirenen heulen und Radio- sowie Fernsehsender berichten. Zweck der Übung: die Technik austesten und die Bevölkerung auf die unterschiedlichen Verbreitungskanäle aufmerksam machen.

„Heutzutage hat nahezu jede Bürgerin und jeder Bürger ein Handy dabei. Die Menschen direkt über dieses Gerät über eine Gefahrenlage in ihrem Umfeld zu informieren ist ein toller Weg. Daher nutzen die Region Hannover und die Landeshauptstadt Hannover seit vier Jahren Katwarn, um die Menschen zu informieren und ihnen schnell und zuverlässig die wichtigsten Informationen zukommen zu lassen“, sagt Cora Hermenau, Erste Regionsrätin und Dezernentin für Öffentliche Sicherheit der Region. Hannovers Feuerwehrdezernentin Rita Maria Rzyski betont: „Die Warn-Apps ergänzen hervorragend die bereits vorhandenen Möglichkeiten zur Bevölkerungsinformation und Krisenkommunikation, so werden möglichst viele Menschen schnell und gezielt mit unseren Verhaltenshinweisen und Bevölkerungsinformationen erreicht“.

Gemeinsam mit Christoph Bahlmann, stellvertretender Leiter der Feuerwehr Hannover, und Regionsbrandmeister Karl-Heinz Mensing drückt Hermenau symbolisch den Start-Button in der Regionsleitstelle Hannover für die Probealarmierung anlässlich des Bundeswarntages am 10. September.

Am Bundeswarntag informieren die Region und die Landeshauptstadt Hannover über die Twitter-Accounts @regionhannover_ und @feuerwehr_h sowie auf hannover.de über Katastrophenschutz und Bevölkerungswarnung. Punkt 11 Uhr, wie in der gesamten Bundesrepublik, werden die Warn-Apps Katwarn und Nina ausgelöst. Außerdem ziehen zahlreiche Medien mit und informieren die Bürgerinnen und Bürger über ihre unterschiedlichen Verbreitungskanäle: Radio, Homepage, Facebook, Twitter, Instagram, digitale Werbeflächen.

Der Warntag soll nun jedes Jahr am zweiten Donnerstag im September bundesweit begangen werden – das haben Bund und Länder gemeinsam bei der Innenministerkonferenz 2019 beschlossen. Der Warntag soll dazu beitragen, die Akzeptanz und das Wissen um die Warnung der Bevölkerung in Notlagen zu erhöhen. Gleichzeitig dient der Warntag dazu, die vorhandenen technischen Systeme zu Warnung flächendeckend zu testen und zu prüfen, an welcher Stelle sie noch weiterentwickelt werden können.

Eine Übersicht über die Warnsignale und den Warntag:

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Region Hannover stellt richtig: Wolfschutzzäune sind auch im Landschaftsschutzgebiet erlaubt – Wolf

Region Hannover stellt richtig: Wolfschutzzäune sind auch im Landschaftsschutzgebiet erlaubt

8. September 2020/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM).  Auch in der Region Hannover reißen Wölfe nicht nur Wild- sondern auch Nutztiere wie Schafe oder Ziegen. Einen wirksamen Schutz vor diesen Rissen können feste Weidezäune bieten, die vom Land Niedersachsen gefördert werden.

Aufgrund der zunehmenden Wolfsrisse bei Weidetieren in der Region Hannover (33 bestätigte Fälle in 2020) weist die Dezernentin für Umwelt, Planung und Bauen der Region Hannover, Christine Karasch, darauf hin, dass diese Zäune auch in Landschaftsschutzgebieten zulässig sind: „Wolfsschutzzäune sind von der Verboten in den jeweiligen Schutzverordnungen als landschaftstypische und ortsübliche Zäune freigestellt. Sofern ihre Errichtung unter einem Erlaubnisvorbehalt steht, wird die Erlaubnis entsprechend von der Unteren Naturschutzbehörde erteilt.“

Die Region Hannover reagiert mit dieser Klarstellung auf anderslautende Aussagen von Tierhaltern. „Selbstverständlich muss den Schutzinteressen der Weidetierhalterinnen und -halter auch in Landschaftsschutzgebieten Rechnung getragen werden.“

In neueren Verordnungen ist dies ausdrücklich in die Regelung mit aufgenommen worden. So heißt es zum Bespiel im Entwurf für das neue Naturschutzgebiet „Leineaue zwischen Hannover und Ruthe“ wörtlich: „Freigestellt ist die ordnungsgemäße landwirtschaftliche Bodennutzung unter Beachtung der Grundsätze der guten fachlichen Praxis im Sinne des § 5 Abs. 2 BNatSchG einschließlich der dafür erforderlichen Errichtung und Unterhaltung von landschaftstypischen Weidezäunen aus Holzpfählen oder von notwendigen wolfsabweisenden Zäunen im Sinne der Richtlinie Wolf (RdErl. d. MU v. 15. 5. 2017 — 26-04011/01/010 oder neuer).“

„Eine nachgewiesene ausreichende Prävention (Mindestschutz) zum Schutz der Herde ist aktuell für die beim Land geltend zu machenden Entschädigungsansprüche erforderlich Auch in der neuen Wolfverordnung des Landes, die im Entwurf derzeit in der Verbändeanhörung ist, wird eine solche Schutzvorkehrung für andere Maßnahmen wie Vergrämung oder Entnahmen vorausgesetzt werden.

Die Dezernentin rät daher Tierhaltern in betroffenen Gebieten, die Weidezäune nach den jeweiligen Anforderungen des Bundeslandes wolfsicher zu gestalten und die hierfür erforderlichen Zuwendungen beim Land zu beantragen.

Willkommen an Bord – Hafen erwacht© Jana Kreft

Willkommen an Bord

7. September 2020/in Kultur, Region Hannover

CELLE (PM). Siebzig Prozent unserer Erde sind von Wasser bedeckt. Der menschliche Körper besteht zu siebzig Prozent aus Wasser. Wasser ist der Ursprung des Lebens. Das deutsch-finnisches Fotoprojekt im Schloß Celle findet vom 23. August bis 29. September im Schloß Celle statt. Sie ist zu besichtigen jeweils Di. – So. im Zeitraum von 13:00 – 17:00 Uhr.

Das Element Wasser zählte seit jeher bei kreativen Menschen zu den großen Inspirationen für ihr Schaffen. DichterInnen, MalerInnen, KomponistInnen und später auch FotografInnen haben sich davon inspirieren lassen.

Auf der Suche nach einem Fotothema für gemeinsame Ausstellungen in Tuusula und Celle haben sich die beiden engagierten Fotogruppen der Partnergemeinden, schnell auf den Titel: „WASSER-verbindet!“ einigen können. Dann begann 2018 die Arbeit. Es gab unterschiedliche Herangehensweisen an das vereinbarte Thema. Das FOTO-PROJEKT-CELLE (das sind 10 Beteiligte) hatte es sich zur Aufgabe gemacht, das Wasser individuell von verschiedenen Seiten zu betrachten. Alle haben sich eine eigene Motiv-Nische gesucht, gefunden und bearbeitet.  TUUSULAN VALOKUVAAJAT RY (hier gibt es 21 Beteiligte) hatten den Vorteil, schon über viele Jahre an dem Thema gearbeitet zu haben, der Fundus ist enorm. Die Ergebnisse können sich sehen lassen.

Wer an einem Ufer steht, denkt an die Trennung durch die Wasserfläche. Wer ein Boot hat, kann zum anderen Ufer kommen. Wasser ist Verbindung und Trennung zugleich. Kellokoski, ein Ort in Tuusula hatte einst eine Bootsfabrik. Boote gingen von hier aus in alle Welt. Eins davon landete im Landkreis Celle. Was für ein Grund eine gemeinsame Arbeit zu starten! Eben diese hier vor Ihnen liegende: WASSER – verbindet! 

Das Wasserbuch Celle als kleiner Vorgeschmack zur Ausstellung:

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Coronafall an Grundschule Kaltenweide: 25 Schülerinnen und Schüler sind in Quarantäne – Schulklasse Corona

Coronafall an Grundschule Kaltenweide: 25 Schülerinnen und Schüler sind in Quarantäne

7. September 2020/in Region Hannover

LANGENHAGEN-KALTENWEIDE (PM). In der Grundschule Kaltenweide hat sich ein Corona-Verdachtsfall bestätigt. Das Gesundheitsamt der Region Hannover hat daraufhin gestern die Quarantäne von 25 Schülerinnen und Schülern sowie einer pädagogischen Fachkraft angeordnet.

Die betroffenen Eltern, sowie die Vorsitzenden des Schulelternrates wurden umgehend noch am Sonntagabend durch die Schulleitung informiert.

„Dank der bestehenden Regelungen und Hygienekonzepte muss sich nicht der gesamte Jahrgang in Quarantäne begeben“, sagt Schulleiterin Ursula Starker.Die Langenhagener Schulleiterinnen und Leiter hatten sich vor Schuljahresbeginn für gemeinsame Regelungen ausgesprochen. In den Schulen wird darauf geachtet, nach Möglichkeit bestehende Gruppenverbände nicht zu durchmischen. Das bedeutet, die Jahrgänge oder Klassen bleiben für sich – auch auf dem Pausenhof. Sollte doch ein gruppenübergreifendes Zusammentreffen notwendig sein, wird auf das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes sowie die Wahrung des Mindestabstandes geachtet.

Die Quarantäne gilt zunächst bis zum 16. September.

Das Gesundheitsamt der Region Hannover informiert – Schulklasse Corona

Das Gesundheitsamt der Region Hannover informiert

5. September 2020/in Region Hannover

HANNOVER (PM). Die Schulen und Kitas haben vor einer Woche ihren Normalbetrieb aufgenommen. Die erste Woche hat gezeigt, dass es noch große Unsicherheiten gibt, was passiert, wenn ein bestätigter Coronafall an einer Schule oder Kita auftritt.

Das Gesundheitsamt der Region Hannover informiert

Grundsätzllich gilt: Das Gesundheitsamt erhält von dem Labor die Nachricht über einen positiven Fall. Erst wenn diese offiziell bestätigte Meldung vorliegt, kann das Gesundheitsamt tätig werden und die Kontaktnachverfolgung starten, um so schnell wie möglich Infektionsketten zu unterbrechen. Das Gesundheitsamt setzt sich mit der infizierten Person telefonisch in Verbindung. Handelt es sich dabei um ein Kita- oder Schulkind, informiert das Gesundheitsamt die jeweilige Kita oder Schule und bespricht mit der Einrichtung die Maßnahmen. Gibt es einen bestätigten Coronafall an einer Schule, gilt – nach derzeitigen Stand – die jeweilige Klasse als enger Kontaktpersonenkreis (sogenannte K1) und muss entsprechend in häusliche Quarantäne. Nur, wenn nicht ausgeschlossen werden kann, dass die Klassenmitglieder jahrgangsübergreifend in engem Kontakt standen, entscheidet das Gesundheitsamt im Einzelfall, ob eine Ausweitung der Quarantäneverfügung notwendig ist. Das gleiche gilt für Kitas. Zuständig für die Kohorteneinteilungen sind die Schulen selbst. Damit soll gewährleistet werden, dass die Zahl der Kontaktpersonen eingegrenzt werden kann, sollte es zu einem Coroana-Infektionsgeschehen an der Einrichtung kommen. In einer festen Kohorte sollten nur die Kinder sein, die tatsächlich länger als 15 Minuten und ohne Mund-Nasen-Bedeckung gemeinsam in einem Raum sind, also zum Beispiel in einem Klassenverband. Grundsätzlich gilt: Je kleiner die definierte Kohorte ist, desto geringer ist das Risiko, dass sich die Kinder untereinander anstecken bzw. als K1-Kontakte in 14-tägige Quarantäne müssen. Nach derzeitiger Richtlinie des Robert-Koch-Instituts müssen sich alle K1-Personen zweimal testen lassen. In der Regel beträgt die Dauer der Quarantäne 14 Tage ab Kontakt mit der infizierten Person und kann nach derzeitigem Stand nicht frühzeitig aufgehoben werden. Auch nicht, wenn die Testergebnisse negativ sind.

Das Gesundheitsamt ordnet ausschließlich auf Grundlage eines laborbestätigten Coronafalls Quarantäne an. Das Gesundheitsamt verschickt die Quarantäneverfügungen schriftlich an die Betroffenen direkt. Die Empfänger dieser Verfügungen sind rechtlich verpflichtet, 14 Tage ab Kontakt mit der infizierten Person in Quarantäne zu bleiben. Die Einrichtung wird über die Quarantäneverfügungen informiert.

Bei noch nicht bestätigten Verdachtsfällen ergreift das Gesundheitsamt keine Maßnahmen. In diesen Fällen ist das Gesundheitsamt lediglich beratend tätig. Es kann vorkommen, dass eine Schule oder Kita über einen anderen Weg erfährt, dass es einen begründeten Verdachtsfall oder bestätigten Infektionsfall mit Covid-19 an ihrer Einrichtung gibt. In diesem Fall müssen sich die Einrichtungen beim Gesundheitsamt melden. Gemeinsam werden dann das weitere Vorgehen und mögliche Maßnahmen besprochen.

 

Uli Stein - Deutschlands beliebtester und erfolgreichster Cartoonist ist gestorben – Uli Stein

Uli Stein – Deutschlands beliebtester und erfolgreichster Cartoonist ist gestorben

5. September 2020/in Region Hannover

HANNOVER (PM). Uli Stein, Deutschlands beliebtester und erfolgreichster Cartoonist, ist tot. Wie erst jetzt mitgeteilt wurde, starb der auch international bekannte Künstler vor einer Woche in der Nacht von Freitag auf Samstag unerwartet in seinem Haus bei Hannover. Die Beerdigung fand auf Wunsch Steins im engsten Freundeskreis in Hannover statt. Uli Stein hinterlässt keine Familie.

Stein litt unter der Parkinson-Krankheit. Trotzdem kam sein Tod für sein Umfeld überraschend. Uli Stein wurde am 26. Dezember 1946 als Sohn eines Beamten und einer Hausfrau in Hannover geboren. Er besuchte dort die Goetheschule. Nach Absolvierung des damals zweijährigen Wehrdienstes zog er nach West-Berlin und studierte an der Freien Universität Berlin Deutsch, Erdkunde und Biologie auf Lehramt. Während seines Studiums arbeitete er als freier Fotograf und Texter für Zeitungen. Kurz vor dem Examen brach er sein Lehramtsstudium ab, um hauptberuflich Journalist zu werden. Er arbeitete daraufhin unter anderem sechs Jahre für den Saarländischen Rundfunk, bis er sich Ende der 1970er-Jahre ganz auf das Zeichnen konzentrierte. 1982 kamen erste Postkarten und 1984 die ersten Bücher von Uli Stein auf den Markt.

Es folgte eine steile Karriere über die Grenzen Deutschlands hinaus. Eieräugige und knollennasige Menschen, die freche Maus, aber auch seine Katzen, Hunde und Pinguine werden zu Markenzeichen, verewigt auf fast 200 Millionen Postkarten und in mittlerweile über dreizehn Millionen Büchern. Seine Cartoons erscheinen europaweit in über 100 Zeitschriften und Magazinen.

„Ich möchte den Leuten Spaß machen, sie unterhalten und ihnen schöne Momente geben in trüben Zeiten oder auch in guten Zeiten“, sagt Stein 2009 in einem Interview. Oft treffen bei ihm Menschen- und Tierwelt aufeinander. Sein Blick auf die Menschen ist dabei manchmal bissig, sein Humor immer tierisch witzig – und für ihn das Ergebnis harter Arbeit: „Es ist bei mir nie so, dass ich am Tag etwas erlebe, es in Gedanken mitnehme, um es später in einen Cartoon umzusetzen. Es ist immer so, dass ich mich abends vor ein leeres Blatt oder meinen Tablet-PC setze und mir etwas ausdenke. Mich küsst die Muse nicht bei Aldi an der Kasse.“

Neben dem Zeichnen pflegte Stein seit vielen Jahren eine weitere Leidenschaft:  das Fotografieren. Als Fotokünstler konzentrierte er sich auf Natur-, Landschafts- und städtische Motive aus der Region Hannover und Niedersachsen. Hinzu kam seine Passion für die Tierfotografie.

Sie ist es auch, die in dem leidenschaftlichen Tierschützer die Idee reifen lässt, mit einer Stiftung gegen das Leid von Tieren anzugehen. Bei hunderten von Fotosessions für seinen Bildband „Hunde“ unterhielt er sich mit den Besitzern. Oft waren es ehemalige Straßenhunde, die aus elenden Verhältnissen oder Tötungsstationen nach Deutschland geholt wurden. Er kommt in Kontakt mit kleinen, engagierten Gruppen von Menschen, die sich entschieden haben, vor Ort zu helfen und alles dafür zu tun, das Elend dieser Hunde zu beenden. „Das hat mich sehr berührt und beeindruckt“, sagt Stein 2018. Noch im selben Jahr folgt die Gründung der „Uli Stein Stiftung für Tiere in Not“. Die gemeinnützige Stiftung unterstützt kleinere Organisationen im In- und Ausland, die sich für Tierschutz, -hilfe und -rettung einsetzen – vom unterfinanzierten Tierheim bis zum Gnadenhof.

Die Stiftung ist für den leidenschaftlichen Tierschützer ein Projekt des Herzens. Eigentlich scheut er seit Jahren das Licht der Öffentlichkeit. In seinen letzten Lebensmonaten nimmt er jedoch wieder häufiger öffentliche Auftritte wahr. Warum der Wandel? Ein Satz genügte, so seine Managerin Katja Seifert: „Uli, mach es für die Tiere!“.

Die Uli Stein Stiftung für Tiere in Not trauert um ihren Gründer. Tiere zu schützen, war sein Wille. Die Aufgabe bleibt für die Stiftung über seinen Tod hinaus.

Unfall Autobahn A2: LKW verunfallt mit schwach radioaktiver Ladung – A2 ABC FF Lehrte

Unfall Autobahn A2: LKW verunfallt mit schwach radioaktiver Ladung

4. September 2020/in Region Hannover

LEHRTE (ots). Am Donnerstag dem 03.09.2020 forderte ein LKW Unfall mit drei beteiligten LKWs auf der Autobahn A2 erneut die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Feuerwehren aus dem Stadtgebiet Lehrte. In Fahrtrichtung Berlin kam es zu einem Auffahrunfall mit drei beteiligten LKWs.

Mit der ersten Alarmierung rückte zunächst gegen 15:45 Uhr die Ortsfeuer Lehrte an. Ein LKW sollte radioaktive Gefahrstoffe geladen haben. Aufgrund dessen wurde nach der ersten Erkundung gegen 16:08 der ABC-Zug der Region Hannover Ost sowie der ABC-Zug der Berufsfeuerwehr Hannover nachalarmiert. Der ABC-Zug Region Hannover Ost stellt einen Zusammenschluss von Feuerwehrkräften aus den Kommunen Burgdorf, Lehrte, Sehnde und Uetze dar, die auf diese Art von Einsätzen spezialisiert sind. Im Falle einer ABC Lage werden dann diese Teile gezielt alarmiert. Zunächst wurde ein sogenannter „Bereitstellungsraum“ für die anrückenden Einsatzkräfte auf dem Rasthof „Lehrter See“ eingerichtet.

Im Rahmen der Vollsperrung konnten dann die einzelnen Einsatzfahrzeuge entgegengesetzt der Fahrbahn auf die Autobahn geleitet und die Einsatzstelle unter Hinblick der eingerichteten 50 Meter Sperrzone anfahren. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte vor Ort und nach erster Erkundung konnte sich die gemeldete Lage bestätigen. Drei Beteiligte LKWs wurden auf dem rechten Richtungsfahrbahnstreifen vorgefunden. Der mittlere der drei LKW hatte das dem Meldebild entsprechende radioaktive Material geladen. 2 Personen wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Eine erste Rücksprache mit dem Fahrer und dem LKW Unternehmen ergab, dass insgesamt 80 Fässer mit rund 160 Liter Inhalt geladen sind. Zudem erhielten die Einsatzkräfte die Info, dass es sich bei der Ladung um schwach radioaktives Verbrauchsmaterial aus Medizin und Forschung handelt.

Laut dem Fahrer solle dieser sich nach dem Unfall zusätzlich gewissenhaft über den Zustand seiner Ladung vergewissert haben und zunächst keine Austreten Fässer vorgefunden haben. Im Rahmen der Gefahrenabwehr wurde dann eine sogenannte „Dekon“ (Dekontamintation) errichtet. Innerhalb dieser können sich die Einsatzkräfte zusätzlich ausrüsten aber auch nach dem Einsatz aus dem Gefahrenbereich zurückkehren und anschließend dekontaminiert werden. Anschließend wurden zwei Trupps in Chemikalienschutzanzügen unter schwerem Atemschutz ausgerüstet, die dann unter Vornahme von spezialisierten Messinstrumenten den LKW und dessen Ladung erkundet haben.

Über Funk wurden dann die Erkenntnisse an die Einsatzleitung gemeldet und dokumentiert: Glücklicherweise hat keins der Fässer Leck geschlagen. Somit war die Hauptaufgabe der Feuerwehr im Rahmen der Gefahrenabwehr beendet, sodass der Einsatz um 19:00 Uhr für die Feuerwehr beendet wurde. Ein Abschleppunternehmen hat im weiteren Verlauf dann den LKW auf das Betriebsgelände der Firma geschleppt, die Feuerwehr hat die Einsatzstelle dann mit Einsatzende an die Polizei übergeben.

Im Einsatz war der ABC Zug der Region Hannover Ost mit 116 Einsatzkräften und 19 Fahrzeugen, bestehend aus Fahrzeugen der Feuerwehren Lehrte ( ELW,2x HLF, 1x AB Gefahrgut, 1x GW Logistik, 1x ELW 2), Arpke ( 1x LF10, 1x MTW), Sievershausen (1x LF10, 1x MTW), Steinwedel (1x MTW), Bilm (1x DMF), Ilten ( 1xTLF), Hänigsen (1x GW-Mess), Höver (1x GW-Mess), Hämelerwald (1x HLF 20, 1x MTW), Ahlten ( 1x MTW), Aligse (1x MTW), sowie 2 RTW und die Polizei.

Regionsentdeckertag 2020: Viel zu erleben am 13. September 2020 – Regionsentdeckertag

Regionsentdeckertag 2020: Viel zu erleben am 13. September 2020

3. September 2020/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM).  Im Corona-Jahr 2020 ist vieles anders – auch der Regionsentdeckertag in seiner 33. Auflage: Das zentrale Fest in der hannoverschen City muss entfallen, aber hinaus geht es am Sonntag, 13. September 2020, schon. Wie in den vergangenen 32 Jahren besteht die Gelegenheit, spannende Orte in der Region Hannover kennenzulernen und auch Kultur – Musik, Lesungen, Führungen – wieder live und vor allem gemeinsam zu erleben.

„Wir haben das Kulturprogramm, das sonst auf und um den Opernplatz stattfindet, auf viele verschiedene Schauplätze in der Region verteilt, und bieten so regionalen Künstlerinnen und Künstlern, die im ersten Halbjahr kaum Gelegenheit hatten zu arbeiten, eine Bühne“, so Regionspräsident Hauke Jagau – 14 sind es insgesamt.

An 30 Orten in der Region Hannover freuen sich die Region Hannover und ihre Mitveranstalter auf Besuch – wenn auch mit Vorankündigung und notwendigerweise eingeschränkter Kapazität. „Abstand wahren, auf Hygiene achten und – wo es eng wird – eine Alltagsmaske tragen: Die bewährte AHA-Formel gilt auch am 13. September, aber sie sollte den Spaß und die Entdeckerfreude nicht trüben“, ist sich der Regionspräsident sicher. So ist in der Regel eine Online-Anmeldung für das gewählte Tourenziel, das Programm am Ort und das gewünschte Zeitfenster notwendig: dafür einfach www.entdeckertag.de in den Browser tippen oder den QR-Code im Programm-Flyer (wird ab Mitte August verteilt) scannen und dann das Anmeldeformular ausfüllen. Per E-Mail bestätigt das Veranstaltungsteam der Region Hannover retour die Teilnahme und gibt zudem praktische Tipps zur Anreise mit Bussen, Bahnen oder dem Fahrrad.

Wie gewohnt genügt am Regionsentdeckertag 2020 die Tageskarte des Großraum-Verkehr Hannover (GVH) für eine Zone zum Preis von 5,80 Euro bzw. als Tageskarte Gruppe für fünf Personen zum Preis von 10,80 Euro, um an alle Tourenziele in der Region Hannover zu gelangen. Da in diesem Jahr alle Ziele innerhalb der Region Hannover liegen, ist auch das Rad eine gute Wahl als Verkehrsmittel. Hier hilft die Bike Citizens App – ein kostenloser Download, der sich lohnt. Mit jeder Fahrt können Bonuspunkte gesammelt werden, die bei verschiedenen Partner-Unternehmen eingelöst werden können.

Mit einem Warming-up auf dem Außengelände des Café Glocksee in Hannover nimmt der Entdeckertag übrigens schon am Samstag, 12. September 2020, Fahrt auf: Ab 16 Uhr stehen Jungstötter und Ilgen-Nur auf der Freilichtbühne (Eintritt: 12 Euro).

 

Das Touren- und Ausflugsprogramm am 13. September 2020:


Bühnen

Neustadt am Rübenberge: Gleich fünf erstklassige Acts treten im Amtsgarten von Schloss Landestrost auf. Den Anfang macht Robby Ballhause um 11.30 Uhr, um 13 Uhr stehen Lars Stoermer und Klaus Heuermann auf der Bühne. Jan Jakob tritt um 14.30 Uhr auf, das Lennart Smidt Trio um 16 Uhr. Als Headliner startet John Winston Berta um 17.30 Uhr sein Programm. Einlass ab 11 Uhr, pro Konzert sind 150 Zuschauerinnen und Zuschauer möglich.

Schloss Landestrost, Schlossstraße 1, 31535 Neustadt am Rübenberge
S-Bahn S2, Regionalexpress RE1 und RE8, Bahnhof Neustadt am Rübenberge

 

Ronnenberg: Mit einem Konzert der Glasharfenistin Josephine beginnt das Programm auf der Bergbühne Empelde um 12.15 Uhr (und wieder um 13.30 Uhr). Um 14.45 Uhr schlägt das Perkussions-Expertenteam Trommelfeuer zu. Ab 16.15 Uhr übernehmen VocalDente die Mikros.

Auf der benachbarten Waldbühne jazzt das Knut Richter Trio um 12.15 Uhr, gefolgt von Bauchredner Jan Mattheis um 13.30 Uhr. Indie-Legende Kuersche betritt ab 14.45 Uhr die Bühne, ehe Bluescase um 16 Uhr die Gitarren einstöpseln.

Hansastraße 55 A, 30952 Ronnenberg
S-Bahn LinienS1, S2 und S21, ÜSTRA Linie 9, Haltestelle „Empelde“; Buslinien 560 und 561, Haltestelle „Empelde Rathaus“

 

Gehrden: Ab 11.30 Uhr lässt der Ottomar-von-Reden-Park von sich hören. Den Anfang macht der Kleines-Fest-im-Großen-Garten-Liebling und Top-Pantomime Herr Niels, gefolgt von der A-cappella-Gruppe VocalDente um 13 Uhr. Die Ellingtones spielen ab 14.45 Uhr Jazz und Loungemusik, ehe um 16.15 Uhr Singer-Songwriter Robby Ballhause übernimmt. Mit Lars Stoermer (Saxophon) und Klaus Heuermann (Gitarre) klingt der Entdeckertag in Gehrden ab 17.45 Uhr aus. Eigene Verpflegung und Picknickdecken sind zu empfehlen. Erster Einlass ist um 10.30 Uhr, der zweite um 14.30 Uhr, jeweils für 250 Personen.

Franzburger Str. 15, 30989 Gehrden
Buslinien 500, 522, 580, Haltestelle „Franzburger Straße“

Barsinghausen: Das Theater hat Pause, aber dafür spielt auf der Deister-Freilichtbühne die Musik: Den Auftakt um 11.30 Uhr macht die Big Band der Feuerwehr Barsinghausen. Um 13.30 zeigen Klang und Leben, was Musik mit den Emotionen anstellt. Das Pop-Duo Milou und Flint treten um 15.30 Uhr auf. Headliner des Programms ist das A-cappella-Pop-Quartett Maybebop (schon ausgebucht!) – die Sänger stehen ab 17.30 Uhr auf der Bühne. Für jedes Konzert können sich 170 Personen anmelden.

Ludwig-Jahn-Straße 13, 30890 Barsinghausen
S-Bahn Linien S1, S2 und S21, Bahnhof Barsinghausen

 

Springe: Auf dem Hermannshof in Völksen wird es funky: Um 13.00 Uhr lassen die Automatic Heroes den Funk der 19970er Jahre im Park des Anwesens aufleben. Um 14.30 Uhr folgt Beatboxer und Comedian Robert Wicke (Roncalli, GOP). Carlini, Dodo Leo & Martin versprechen „verwegene Unterhaltung“ (ab 16 Uhr), ehe Elephant Walk mit tanzbaren und seelenvollen Grooves um 17.30 Uhr den Nachmittag beschließen.

Röse 33, 31832 Springe
Buslinien 320, 382 und 383, Haltestelle „Völksen Bennigser Weg

Hannover-Nordstadt: Das Musikzentrum bietet ein Best-of der hiesigen Musikszene auf. Los geht’s um 11.30 Uhr mit Vinter, anschließend übernimmt um 13 Uhr Sobi die Bühne. Nach der Umbaupause um 14.30 Uhr machen Jona Straub & Band weiter, gefolgt von Versacer um 16.15 Uhr. Passepartout rundet das Programm um 18 Uhr ab. Pro Konzert können 112 Personen dabei sein.

Emil-Meyer-Straße 26, 30165 Hannover
ÜSTRA Linien 6 und 11, Haltestelle „Kopernikusstraße“; ÜSTRA-Linien 1,2 und 8, Haltestelle „Vahrenwalder Platz“; Buslinien 100 und 200, Haltestelle „Voltastraße“ oder „Weidendamm“

 

Hannover-Calenberger Neustadt: GartenDenkMalFest oder die Konzertreihe „Musik aus Israel“ – nichts war möglich in diesem Jahr. Mit zwei Open-Air-Events melden sich das Café Glocksee und die Gedenkstätte Ahlem der Region Hannover – als Co-Veranstalterin – wieder zurück. Das Warming-up für den Entdeckertag 2020 werden am Samstag, 12. September 2020, Jungstötter (Sänger Fabian Altstöttter gilt als der „deutsche Nick Cave“) und Ilgen-Nur, die deutsche Slacker-Queen, bestreiten (Eintritt 12 Euro, ab 16 Uhr). Am Entdeckersonntag (ab 14 Uhr) sind dann die Locals am Zug: High Fidelity, Brasswoofer und Noam Bar (Eintritt frei). Für jedes Konzert können sich 150 Personen anmelden.

Glockseestr. 35, 30169 Hannover

ÜSTRA Linien 10 und 17, Buslinien 300, 500 und 700

Hannover-Linden: Auf zum Gipfel des Lindener Bergs. Der Jazz Club Hannover stellt alle zwei Stunden andere Größen aus der lokalen Szene auf seine Open-Air-Bühne. Das Lennart Smidt Trio beginnt um 11.30 Uhr, Genre-Skeptikerin Evelyn Kryger tritt ab 13.30 Uhr auf, gefolgt von Stephan Abel’s Jazz & Soul All Stars um 15.30. Der Höhepunkt auf Hannovers Höhepunkt: die Show von Juliano Rossi ab 17.30 Uhr. Einlass ist ab 11 Uhr. Bei jedem Konzert können 150 Personen dabei sein.

Am Lindener Berge 38, 30449 Hannover
Buslinie 100, Haltestelle „Zur Sternwarte“

 

Hannover-Groß Buchholz: Um 11 Uhr stemmen die Bootsmänner Hannover den Auftakt. Kabarett gepaart mit Musik, Parodien und Komik hat Thorsten Hitschfel ab 12.30 Uhr im Programm. Singen, aber bitte nur mit Abstand, ist möglich beim Auftritt um 13.45 Uhr: Musical Mania intonieren Klassiker des Genres. Pete the Beat beeindruckt um 15 Uhr mit seinen mundgemachten Beatbox-Skills. Im Anschluss, ab 15.30 Uhr, sorgen Wolfgang Grieger und die High Nees mit Musikcomedy für Heiterkeit, bevor es mit der Rock-Pop-Band Csellos um 16.30 Uhr nochmal in Richtung Party geht. Jede und jeder tanzt bitte für sich allein. Die Konzerte können jeweils von 100 Personen besucht werden.

Groß-Buchholzer Kirchweg 70, 30655 Hannover | Buslinie 123, Haltestelle „Hesemannstraße“

 

Hannover-Südstadt: Ohren auf im Hof des Regionshaus. Die Politische Bildung der Region Hannover lädt gemeinsam mit MachtWorte zum Poetry-Picknick ein. Fünf Dichterinnen und Dichter präsentieren um 11.30 Uhr und 14.30 Uhr für jeweils zwei Stunden ihre Texte. Verpflegung und Sitzmöglichkeiten bitte selbst mitbringen. Pro Zeitfenster sind 150 Gäste möglich.

Hildesheimer Str. 18, 30169 Hannover
ÜSTRA Linien 1, 2, 4, 5, 6, 8 und 11, Buslinien 100, 120 und 200, Haltestelle „Aegidientorplatz“; ÜSTRA Linien 1,2 und 8, Haltestelle „Schlägerstraße“

 

Sport

Garbsen: Die Stadt Garbsen öffnet ihren schönsten Strand. Am (und im) Blauen See können Attraktionen wie der Aquapark oder der Adventuregolf-Platz ausprobiert werden. Cocktails und Gegrilltes sind auch im Angebot. Wer noch zur Schule geht, kann für 19 Euro ein Schnupperpaket auf dem Wasser buchen inklusive Wasserski, Nutzung des Aquaparks und einer Stunde Stand-up-Paddling.

Am Blauen See 1, 30823 Garbsen
ÜSTRA Linie 4, Haltestelle „Wissenschaftspark Marienwerder“, Umstieg in Buslinie 126, Haltestelle „Am Blauen See“; ÜSTRA Linie 5, Haltestelle „Stöcken“, Umstieg in Buslinie 126, Haltestelle “Am Blauen See“

 

Hannover-Südstadt: Manege frei! Im Zirkuszelt am Haus der Jugend geht es sportlich zu. Neben zahlreichen Vereinen der SportRegion Hannover stellen auch Jung-Artisten von Zirkus Salto, CircO und Bunttropfen ihr Können unter Beweis. Jeweils um 11, 12.20, 13.40, 15 und 16.20 Uhr können die Vorführungen besucht werden. Weitere Informationen und das Anmeldungsformular sind unter www.entdeckertag.de zu finden.

Maschstraße 22-24, 30169 Hannover
ÜSTRA Linien 1, 2, 4, 5, 6, 8 und 11, Buslinien 100, 120 und 200, Haltestelle „Aegidientorplatz“; ÜSTRA Linien 1,2 und 8, Haltestelle „Schlägerstraße“

 

Ausstellungen

Laatzen: Elektrischen Fahrspaß gibt es auf dem Gelände des ADAC Fahrsicherheits-Zentrums. Von 11 bis 16 Uhr können die Besucherinnen und Besucher E-Fahrzeuge Probe fahren, sich in einem Überschlagssimulator auf den Kopf stellen lassen, einen Segway-Parcours meistern oder mit einem Rad testen, wieviel Energie ein Frühstücksei braucht.

Rund um das Thema E-Mobilität und Fahrsicherheit er„fahren“ Sie alles von echten E-Profis der Klimaschutzagentur Region Hannover, enercity, dem ADAC und der Johanniter-Unfall-Hilfe.

Hermann-Fulle-Str. 10, 30880 Laatzen
ÜSTRA Linie 6, Haltestelle „Messe/Ost (Expo-Plaza)“, weiter mit Shuttle-Service von RegioBus. Stündliche Abfahrt, Anmeldung erforderlich.

Hannover-Calenberger Neustadt: Im Museum für Energiegeschichte(n) können Kinder mit ihren Eltern auf drei Rallyes die Geschichte der Energie erkunden. Wer Kopfhörer mitbringt, kann sein Smartphone zum Audioguide machen. Grammophon und Jukebox sind zwischen 10 und 17 Uhr live am Tönen. Auch die interaktive Sonderausstellung zur Geschichte des Radios geht auf Sendung. Pro Zeitfenster können sich 15 Personen anmelden.

Humboldtstraße 32, 30169 Hannover,
ÜSTRA Linien 3 und 7, Haltestelle „Waterloo“; ÜSTRA Linien 9 und 17, Buslinien 120, 300 und 500, Haltestelle Schwarzer Bär; Buslinien 300, 500 und 700, Haltestelle „Goetheplatz“

 

Burgdorf: Aus einer weit entfernten Galaxie direkt ins Stadtmuseum Burgdorf: Die aktuelle Ausstellung „Raumschiffwelten aus LEGO® Bausteinen – Stein auf Stein aus der Sammlung Lange“ zeigt bekannte Szenen aus den STAR WARS™-Filmen im Klötzchenformat. Das Museum öffnet von 11 bis 16 Uhr, stündlich können je 20 Personen die LEGO®-Galaxien erkunden.

Schmiedestraße 6, 31303 Burgdorf
S-Bahn Linien S6 und S7, Bahnhof Burgdorf

 

Uetze-Hänigsen: Mit der Kalibahn Hänigsen fährt man zurück in die Industriegeschichte unserer Region: Von 10 bis 17 Uhr entweder mit Draisinen oder dem historischen Schienenbus (Baujahr 1956). Der Oldtimer startet stündlich von 10.30 bis 15.30 Uhr mit je 30 Personen (Fahrt ab 3 Euro). Tipp: Von der Kalibahn aus erreichen Sie auch das Teerkuhlenmuseum des Heimatvereins fußläufig:  stündliche Führungen von 10 bis 16 Uhr. Eintritt ab 1 Euro.

Kasparsweg, Hänigsen / Am Kuhlenberg 32, 31311 Uetze-Hänigsen
S-Bahn S6 und S7, Bahnhof Burgdorf, Umstieg in Buslinien 910 und 920, Haltestelle „Hänigsen Riedel“

 

Sehnde-Wehmingen: Lust auf eine Zeitreise zurück in den Tram-Verkehr? Das Hannoversche Straßenbahn Museum in Sehnde-Wehmingen schickt seine alten Bahnen auf die Schienen. Ein besonderes Highlight: die Fahrzeug-Parade um 15 Uhr! Hier fahren Wagen, die sonst nicht mehr im Fahrbetrieb sind. Das ÜSTRA Blasorchester sorgt für Unterhaltung. Eintritt zum Gelände: ab 6 Euro.

Am Straßenbahnmuseum 2, 31319 Sehnde/Wehmingen
ÜSTRA Linie 6, Haltestelle „Kronsberg“, Umstieg in Buslinie 330, Haltestelle Wehmingen

 

Hannover: Das Panorama am Zoo öffnet am Entdeckertag kostenlos seine Türen und entführt von 11 bis 18 Uhr stündlich jeweils 65 Gäste in das weltweit größte 360-Grad-Riesenrundbild – geschaffen vom Künstler Yadegar Asisi.

Panorama am Zoo, Adenauerallee 1, Hannover
ÜSTRA Linie 11, Buslinien 128 und 134, Haltestelle „Zoo“

 

Kinder

Wedemark: Der Regionsjugendring und das Team Jugend- und Familienbildung laden zum Kinder-Kultur-Picknick ins Jugend-, Gäste- und Seminarhaus Gailhof: mit Theater-Vorführungen, Kinderzirkus und vielem mehr. Wer mag, bringt sich selbst Verpflegung mit, dazu Decke, Geschirr und Besteck. Gegen ein kleines Entgelt ist aber auch vor Ort Verpflegung erhältlich. Zwei Zeitfenster für jeweils 500 Personen sind geplant, von 11 bis 14 Uhr und von 14 bis 17 Uhr. Eintritt frei.

Am Jugendheim 7, 30900 Wedemark
S-Bahn S4 bis Bahnhof Mellendorf, weiter mit Shuttle-Service

 

Laatzen: Auch eine Entdeckung – die eigene Wahrnehmung! Im Park der Sinne gilt es an fünf Stationen, knifflige Aufgaben zu lösen. Auch beim Bühnenprogramm heißt es: Augen und Ohren auf! Eine bunte Mischung aus Kleinkunst, Musik und Kinderprogramm erwartet das Publikum mit den Drum-Spezialisten von Trommelfeuer, dem Visual Comedy Act Herr Niels. Außerdem mit dabei: Thommis Kinderkiste und Max, der kleine Dino. Einlass ist um 10, 12, 14 und 16 Uhr, Eintritt frei.

Karlsruher Str. 101, 30880 Laatzen
ÜSTRA Linie 1,Haltestelle „Laatzen/Park der Sinne“; ÜSTRA Linie 2, Haltestelle „aquaLaatzium“

 

Führungen

Hannover-Wettbergen: Nachhaltiges und klimaneutrales Bauen! Bei dem Sparziergang mit Zukunftsblick in der Null-Emissions-Siedlung zero:e-Park erfahren sie von pro Klima-Expertinnen und Experten Details über die Umsetzung hocheffizienter Gebäudestandards und erneuerbare Energieerzeugung.

Die zweistündigen Führungen für jeweils 15 Personen beginnen um 11 und um 14 Uhr.

In der Rehre 43, 30457 Hannover
ÜSTRA Linie 9 bis Haltestelle Empelde, umsteigen in Buslinie 129 bis Haltestelle Wettbergen Grundschule

 

Pattensen: Auf der exklusiven Tour „Lost Places – vergessene Orte“ können Entdeckerinnen und Entdecker den nicht minder verwunschenen Dachboden von Schloss Marienburg erkunden. Die Touren ins Oberstübchen der Burg (schon ausgebucht!) finden zwischen 11 und 17 Uhr alle 30 Minuten statt, jeweils für max. 10 Personen. Anmeldung für die Entdeckertour auf www.entdeckertag.de, Tickets für Schloss Marienburg gibt’s im Schloss-Shop.

Marienberg 1, 30982 Pattensen
S-Bahn S5 bis Bahnhof Bennigsen, Umstieg in Buslinien 310 und 380, Haltestelle Schulenburg/Leine-Schloss Marienburg; Buslinien 300/310, Haltestelle „Schloss Marienburg“; Regionalexpress RE2, Bahnhof Nordstemmen, Umstieg in Buslinien 310 und 521; Haltestelle Schulenburg/Leine-Schloss Marienburg

 

Hannover-Nordstadt: Nur der Vernunft und der Menschlichkeit verpflichtet: Der Humanistische Verband Niedersachsen lädt um 10 Uhr, 12 Uhr, 14 Uhr und 16 Uhr je zwölf Personen ein, sich einer Führung durch seine bewegte Geschichte anzuschließen; auf die kleinen Gäste wartet zeitgleich eine spannende Rallye. Die angeschlossene Gaststätte ist einbezogen: Ab 12 Uhr kann bei der stündlichen „Werteversteigerung“ geboten werden.

Haus Humanitas, Otto-Brenner-Str. 20-22, 30159 Hannover
ÜSTRA Linien 4, 5 und 10, Buslinien 300, 500 und 700, Haltestelle „Steintor“; Buslinien 128 und 134 Haltestelle „Klagesmarkt“

 

Hannover-Burg: Wie hilft die Natur bei Infektionen? Wie mikro sind Mikroorganismen eigentlich, und welche Pflanzen helfen gegen Viren und Bakterien? Antworten werden an verschiedenen Lernstationen im Schul-Bio-Zentrum vom Förderverein des Apothekergartens gegeben. Zusätzlich treibt Elisa Salamanca als die wandelnde Tomate Bloody Mary im Garten ihr Unwesen. Einlass ist von 10.30 Uhr bis 17.30 Uhr stündlich für je 30 Personen (ohne Rezept).

Schulbiologiezentrum Hannover, Vinnhorster Weg 2, 30419 Hannover
S-Bahn Linien S 4 und S 5, Bahnhof Ledeburg;  Buslinie 136, Haltestelle „Altenauer Weg“

 

Hannover-Linden: Die Zukunftswerkstatt Ihme-Zentrum informiert von 11 bis 17 Uhr über die Situation der Lindener Groß-Immobilie und stellt Ideen für eine nachhaltige Sanierung zur Diskussion. Führungen für je 20 Personen starten von 10.30 bis 16 Uhr halbstündlich am Capitol. Die Gäste können sich in der Zukunftswerkstatt am Ihmeplatz 7E mit Kaffee und Kuchen stärken.

Treffpunkt: Capitol Hannover, Schwarzer Bär 2, 30449 Hannover
ÜSTRA Linie 9, Haltestelle „Schwarzer Bär“; ÜSTRA Linie 10, Haltestelle „Am Küchengarten“

 

Sehnde: Live-Musik, Kunsthandwerk und Show-Craft-Beer-Brewing: Auf dem Gutshof Rethmar passiert und gärt so einiges. Wer Lust hat, kann sich von 13 bis 18 Uhr einer der stündlichen Führungen durch die Brauerei oder über Hof und Garten anschließen. Pro Führung können 10 Gäste teilnehmen. Der Eintritt ist frei. Im Biergarten werden Gäste gerne bewirtet.

Gutsstraße 16, 31319 Sehnde
Buslinie 800, Haltestelle „Rethmar Triftstraße“

Hannover-Linden: Lust auf eine digitale Schnitzeljagd? Die Geheimpunkt GmbH feiert ihren zehnten Geburtstag am Entdeckertag auf dem Hanomaghof in Linden mit Geocachern aus aller Welt. Von 10 bis 18 Uhr finden Führungen und außergewöhnliche Geocaches statt. Insgesamt vier Zeitfenster stehen zur Verfügung. Anmeldung unter www.geoburtstag.de, der Eintritt ist frei.

Hanomaghof 2, 30449 Hannover
Buslinien 100, 200 und 500, Haltestelle „Deisterplatz/Bornumer Straße“; Buslinien 300 und 500, Haltestelle „Deisterplatz/Allerweg“

 

Hannover-Linden: Die Klangaktionisten Jürgen Morgenstern und Holger Kirleis kombinieren bei der Performance Rollen_tollen Instrumentalmusik mit Umwelt- und Industriegeräuschen. Das Ergebnis: Ein einzigartiges Hörerlebnis unter der Brücke Nieschlagstraße: um 13 Uhr, 14 Uhr, 15 Uhr, 16 Uhr, 17 Uhr für jeweils 25 Minuten. Pro Durchgang können 20 Personen teilnehmen. Von dort aus geht es entlang alter Schienen auf Rundgängen anhand alter Pläne und Bilder tief in die Geschichte des ehemaligen Güterbahnhofs Küchengarten, stündlich von 13.30 bis 17.30 Uhr für jeweils 10 Personen.

Nieschlagstraße Ecke Rampenstraße, 30449 Hannover
ÜSTRA Linie 9, Buslinien 100 und 200, Haltestelle „Nieschlagstraße“

Alle Informationen: www.entdeckertag.de

Georg-Büchner-Gymnasium in Seelze: 130 Schüler und 4 Lehrer in Quarantäne – Schulklasse Corona

Georg-Büchner-Gymnasium in Seelze: 130 Schüler und 4 Lehrer in Quarantäne

2. September 2020/in Region Hannover

REGION HANNOVER/SEELZE (PM). Im Zuge eines bestätigten Coronafalles im 9. Jahrgang des Georg-Büchner-Gymnasiums in Seelze hat das Gesundheitsamt der Region nach Ermittlung des Sachverhaltes heute am späten Nachmittag entschieden, vorsorglich alle 130 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 sowie 4 Lehrkräfte in Quarantäne zu setzen. Mit der Entscheidung folgt das Gesundheitsamt der Region den aktuellen Empfehlungen des Niedersächsischen Landesgesundheitsamts.

Demnach gilt: Erkrankt ein Mitglied einer Kohorte, so gelten alle anderen Mitglieder derselben Kohorte als enge Kontaktpersonen der sogenannten Kategorie 1 und müssen 14 Tage in häusliche Quarantäne. Die Einteilung von Kohorten erfolgt durch die jeweiligen Schulen. Auch nach Gesprächen mit der Schule war keine engere Eingrenzung der Kontaktpersonen möglich, sodass hier keine alternative Handlungsmöglichkeit für das Gesundheitsamt bestand. Die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte sind über die Schule über die Maßnahme informiert worden, eine schriftliche Quarantäneverfügung wird postalisch versandt. Alle Personen werden nun zweimalig auf das Coronavirus getestet.

Eine häusliche Quarantäne bedeutet, dass die K1-Personen räumlich so weit wie möglich isoliert werden, das heißt, dass sie in der Wohnung bzw. dem Haushalt möglichst eine räumliche und zeitliche Trennung von allen mit im Haushalt lebenden Personen, einhalten sollte/n, indem sie sich in unterschiedlichen Räumen aufhalten, keine gemeinsamen Tätigkeiten ausführen und insbesondere ihre Mahlzeiten nacheinander oder räumlich getrennt voneinander einnehmen. Dies ist von den Eltern natürlich alters- und bedarfsgerecht zu gestalten.

 

Stadtverwaltung Langenhagen bekommt eigene Abholstation – Langenhagen Rathhaus© Carl-Marcus Müller

Stadtverwaltung Langenhagen bekommt eigene Abholstation

1. September 2020/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). Am 3. September fällt der Startschuss für die Bauarbeiten der neuen Rathaus-Abholstation im Innenhof des Verwaltungsgebäudes. Hier können zukünftig verschiedene Dokumente abgeholt werden, sogar wenn das Rathaus bereits geschlossen ist. In 44 kleinen und zwei großen Fächern können unabhängig voneinander Unterlagen platziert werden.

Das System ermöglicht Bürgerinnen und Bürgern einen wesentlich schnelleren Erhalt ihrer Unterlagen als bisher. Sie sind jetzt nicht mehr auf die Öffnungszeiten des Rathauses angewiesen, was beispielsweise für ganztägig Berufstätige eine Erleichterung darstellt. Um den neuen Service in Anspruch nehmen zu können, muss dies bei Antragstellung angegeben werden. Abholen kann dann nur der Antragsteller ganz persönlich, denn die Nutzung beinhaltet ein zwei-stufiges Sicherheitssystem: Nur mit Fingerabdruck und individuellem Abhol-Code kann man seine Papiere in Empfang nehmen. Dies verhindert, dass die sensiblen Daten in falsche Hände gelangen.

Zusätzlich bekommt die Abholstation des Rathauses eine vergitterte Einhausung. Diese wird lediglich für den Vorgang des Befüllens verschlossen. Zu jeder anderen Zeit sind die aus Sicherheitsgründen zweifach angelegten Türen immer offen.

Für den Aufbau müssen drei Fahrradbügel weichen. Diese sollen an anderer Stelle wieder aufgestellt werden.

Vorerst werden die Erdarbeiten durchgeführt. Ein entsprechendes Fundament ist notwendig, welches einige Zeit aushärten muss. Die eigentliche Abholstation wird voraussichtlich Anfang Oktober geliefert.

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