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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Flughafen Hannover

Drohnensichtung stoppt Betrieb am Flughafen Hannover

13. September 2025/in Region Hannover

Sicherheitsprotokoll am Airport greift: Flughafen Hannover unterbricht Betrieb für 30 Minuten.

LANGENHAGEN / ISERNHAGEN (redu) – Eine Drohnensichtung in der Einflugschneise führte am 10. September 2025 zu einem halbstündigen Stopp des Flugbetriebs am Flughafen Hannover. Zwischen 18:30 Uhr und 19:00 Uhr konnten Maschinen weder starten noch landen. Zwei Flugzeuge blieben in Warteschleifen.

Auslöser der Sperre war die Meldung eines Kleinflugzeugpiloten. Er hatte eine Drohne in rund 500 Metern Höhe über Isernhagen gesichtet, also in unmittelbarer Nähe der Anflugachse zum Flughafen. Die Polizei leitete Ermittlungen wegen des Verdachts eines gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr ein.

Nach Angaben des Flughafens wurde der Betrieb sofort ausgesetzt. Während der 30 Minuten langen Unterbrechung durften weder Starts noch Landungen erfolgen. Zwei Maschinen, die im Anflug waren, gingen in Warteschleifen. Umleitungen in andere Städte seien nach bisherigem Stand nicht nötig gewesen. Um 19:00 Uhr nahm der Airport den Betrieb wieder auf, nachdem keine weiteren Drohnenbewegungen festgestellt wurden.

In der Kontrollzone rund um den Flughafen Hannover gelten klare Regeln: Drohnen dürfen nicht in einem Radius von 1,5 Kilometern um das Flughafengelände betrieben werden. Auch im weiteren Umkreis sind Flüge nur bis 50 Meter Höhe und innerhalb der Sichtweite erlaubt. Verstöße können mit bis zu fünf Jahren Freiheitsstrafe geahndet werden.

Laut einer Sprecherin waren die Auswirkungen für Reisende begrenzt. Zwar mussten zwei Flugzeuge ihre Landung verzögern, doch größere Verspätungen oder Umlenkungen blieben aus. Dennoch können bereits kurze Verzögerungen im europäischen Streckennetz Folgewirkungen haben, etwa wenn Passagiere enge Anschlusszeiten einhalten müssen. Genaue Zahlen zu den betroffenen Fluggästen nannte der Flughafen nicht.

Die Ermittlungen führt die Polizeiinspektion Langenhagen. Unklar ist bisher, ob die Drohne nach der Sichtung abstürzte oder den Bereich eigenständig verließ. Hinweise aus der Bevölkerung – etwa zu möglichen Start- oder Landeplätzen in der Nähe der Einflugschneise – könnten entscheidend sein. Bislang gibt es weder Festnahmen noch konkrete Spuren zu den Verantwortlichen.

Der Zwischenfall reiht sich in bekannte Sicherheitsprotokolle bei Drohnensichtungen ein. Diese folgen einem einheitlichen Muster: Sichtung melden, Luftlage prüfen, Flugbetrieb stoppen, Lagebild konsolidieren, Betrieb wieder aufnehmen. Ziel ist es, den Stillstand so kurz wie möglich zu halten und zugleich maximale Sicherheit zu gewährleisten.

Drohnen stellen in Anflugkorridoren ein erhebliches Risiko dar. In Höhen um 500 Meter bewegen sich Verkehrsflugzeuge bereits in geordneter Staffelung. Schon kleine Fluggeräte können bei einer Kollision Triebwerke, Cockpitscheiben oder Flügelvorderkanten beschädigen. Daher sind die Vorschriften für Drohnenflüge in der Nähe von Flughäfen streng – unabhängig davon, ob die Geräte privat oder gewerblich genutzt werden.

Großbrand in ehemaligem Schlachthof in Gleidingen bei Laatzen

Großbrand im ehemaligen Gleidinger Schlachthof

10. September 2025/in Region Hannover

Vier verletzte Feuerwehrleute – Schaden auf 200.000 Euro geschätzt.

LAATZEN/GLEIDINGEN (redu) – In der Nacht zu Mittwoch ist im ehemaligen Gleidinger Schlachthof ein Feuer ausgebrochen. 73 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Vier Helfer erlitten leichte Verletzungen, die Polizei ermittelt wegen vorsätzlicher Brandstiftung.

Gegen 0.50 Uhr bemerkte ein Autofahrer Feuer im ehemaligen Schlachthof an der Oesselser Straße und alarmierte die Feuerwehr. Beim Eintreffen drangen Flammen und Rauch aus einer Lagerhalle. Einsatzleiter und Ortsbrandmeister Steffen Dreblow erhöhte die Alarmstufe und forderte weitere Kräfte nach.

Insgesamt 73 Einsatzkräfte aus drei Löschzügen, darunter eine Drehleiter und ein Gerätwagen Messtechnik, gingen gegen die Flammen vor. Acht Trupps unter Atemschutz verhinderten ein Übergreifen des Feuers auf andere Gebäudeteile. Um 3.07 Uhr meldete die Einsatzleitung „Feuer aus“, die Nachlöscharbeiten dauerten bis 4.30 Uhr.

Nach Aussage des Pressesprechers der Feuerwehr, Andre Oestreich, entdeckten die Einsatzkräfte einen beschädigten Kanister mit weißem Pulver. Experten identifizierten nach der Sicherstellung durch Feuerwehrkräfte mit Vollschutzanzügen den Stoff später als Natriumcarbonat. Zudem zeigten Messgeräte in der Luft eine erhöhte Blausäurekonzentration, vermutlich durch verbranntes Dämmmaterial.

Vier Feuerwehrleute klagten über Unwohlsein und wurden vorsorglich in eine Klinik gebracht. Sie konnten am Mittwochmittag wieder entlassen werden.

Die Kriminalpolizei nahm nach unseren Informationen noch in der Nacht die Ermittlungen auf. Die Polizei bestätigte, dass wegen vorsätzlicher Brandstiftung ermittelt werde. Der Schaden am Gebäude wird auf rund 200.000 Euro geschätzt. Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter (0511) 109-5555 entgegen.

Während des Einsatzes blieb die Oesselser Straße mehrere Stunden gesperrt. Da nur wenig Verkehr herrschte, kam es zu keinen größeren Behinderungen.

Großbrand im ehemaligen Gleidinger Schlachthof – BGPress 1341875

Wegen unklarer Lage bei dem Feuer wurde die Einsatzstufe B3 ausgelöst. der Einsatz dauerte bis in die frühen Mogenstunden. © Bernd Günther

 

Warntag 2025: Probealarm in ganz Deutschland am 11. September – Warntag Symbolbild

Warntag 2025: Probealarm in ganz Deutschland am 11. September

9. September 2025/in Region Hannover

Um 11 Uhr startet bundesweiter Alarm – Region Hannover mit Förderprogramm.

HANNOVER (redu) – Am 11. September findet der bundesweite Warntag statt. Um 11 Uhr löst das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe eine Probewarnung aus. Neben TV, Radio und Smartphones können auch kommunale Warnmittel wie Sirenen aktiviert werden.

Am 11. September um 11 Uhr verschickt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) über das Modulare Warnsystem MoWaS eine Probewarnung. Diese wird über Fernsehen, Radiosender und Mobiltelefone verbreitet. Zusätzlich können Länder, Landkreise und Kommunen eigene Warnkanäle wie Lautsprecherwagen oder Sirenen nutzen. Um 11.45 Uhr erfolgt eine Entwarnung über die zuvor genutzten Kanäle, mit Ausnahme von Cell Broadcast.

Parallel startet das BBK eine Online-Umfrage, um die Reichweite und Wirkung der Probewarnung zu prüfen. Abgefragt wird unter anderem, über welche Kanäle die Warnung empfangen wurde. Im Jahr 2024 gaben rund 97 Prozent der Teilnehmenden an, mindestens einen Warnkanal wahrgenommen zu haben. Damit wurde die Abdeckung gegenüber dem Vorjahr leicht verbessert.

Sirenen am Bundeswarntag in Hannover

Sirenen und Digitalfunkmasten. © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Die Region Hannover hat zusätzlich ein dreijähriges Sirenenförderprogramm aufgelegt, das jährlich mit einer Million Euro ausgestattet ist. Erste Kommunen haben bereits Förderanträge gestellt. Christine Karasch, Dezernentin für Öffentliche Sicherheit, betonte die Bedeutung einer vielfältigen Warninfrastruktur: „Transparente und zuverlässige Warninformationen sind entscheidend, um die Bürger*innen frühzeitig zu schützen.“

Im Ernstfall greift die Region Hannover auf verschiedene Informationswege zurück. Neben Warn-Apps wie KatWarn und Nina nutzt sie Social-Media-Kanäle, die Plattform www.hannover.de, lokale Medien sowie zentral gesteuerte Radio- und Fernsehsender.

Landmaschinenbrand Kaltenweide

Landwirtschaftsmaschine bei Kaltenweide in Flammen

9. September 2025/in Region Hannover

45 Einsatzkräfte verhindern Ausbreitung – Umweltbehörde eingeschaltet.

LANGENHAGEN/KALTENWEIDE (redu) – Eine landwirtschaftliche Maschine ist am Mittwochabend im Bereich des Kaltenweider Moors vollständig ausgebrannt. Rund 45 Einsatzkräfte der Feuerwehr verhinderten ein Übergreifen der Flammen und setzten umfangreiche Nachlöscharbeiten ein.

Am 10. September 2025 wurde die Ortsfeuerwehr Kaltenweide um 18:03 Uhr alarmiert. Zunächst war ein brennender Sattelzug gemeldet, vor Ort stellte sich jedoch heraus, dass eine landwirtschaftliche Maschine auf einem Acker in Vollbrand stand.

Beim Eintreffen schlugen Flammen bereits aus dem gesamten Fahrzeug. Zwei Trupps unter Atemschutz nahmen sofort die Brandbekämpfung auf. Da es keine direkte Wasserversorgung gab, wurde das Löschwasser im Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen herangebracht. Zur Unterstützung wurden die Ortsfeuerwehren Godshorn und Krähenwinkel nachalarmiert.

Insgesamt waren zehn Fahrzeuge mit 45 Einsatzkräften beteiligt, darunter sechs Atemschutztrupps im unmittelbaren Gefahrenbereich. Während des Brandes liefen rund 200 Liter Hydrauliköl und 150 Liter Diesel aus. Ein Teil verbrannte, dennoch bestand die Gefahr einer Verunreinigung des Grundwassers. Die untere Wasserbehörde wurde hinzugezogen, Ölschlängel im Entwässerungsgraben verhinderten eine Ausbreitung von Schadstoffen.

Um 20:30 Uhr konnte „Feuer aus“ gemeldet werden. Die Nachlöscharbeiten dauerten bis 22:30 Uhr. Danach rüsteten die Ehrenamtlichen ihre Fahrzeuge wieder auf, während die Reinigung von Schutzausrüstung und Material durch die hauptamtlichen Gerätewarte übernommen wurde.

Einsatzleiter und Ortsbrandmeister Uwe Glaser lobte die Zusammenarbeit: „Besonders der Pendelverkehr zur Wasserversorgung lief absolut reibungslos – die Fahrzeuge fuhren wie ein Uhrwerk.“ Pressesprecher Dennis Carlini betonte die Bedeutung der Nacharbeiten für die Einsatzbereitschaft.

Drehleitereinsatz

Wohnungsbrand in Mehrfamilienhaus in Langenhagen

5. September 2025/in Region Hannover

Zwei Feuerwehrleute verletzt, mehrere Wohnungen unbewohnbar.

LANGENHAGEN (redu) – In der Kernstadt Langenhagenhat die Feuerwehr am Freitagabend einen Balkonbrand in einem Mehrfamilienhaus gelöscht. Rund 70 Einsatzkräfte verhinderten Schlimmeres, dennoch griffen die Flammen auf den Dachstuhl über.

Am Freitagabend um 23:39 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Langenhagen zu einem Zimmerbrand in einem Mehrfamilienhaus alarmiert. Zunächst war unklar, ob sich noch Personen in der betroffenen Wohnung aufhielten. Zur Unterstützung rückten die Ortsfeuerwehren Godshorn, Krähenwinkel sowie der Einsatzleitwagen 2 der Stadtfeuerwehr an. Später wurde eine zweite Drehleiter nachgefordert, sodass auch die Feuerwehr Altwarmbüchen hinzukam.

Vor Ort stellte sich heraus, dass das Feuer auf einem Balkon entstanden war. Der erste Angriffstrupp unter Atemschutz konnte verhindern, dass die Flammen in die Wohnung übergriffen. Das Gebäude mit zwölf Wohnungen wurde vollständig evakuiert.

© Bernd Günther / BG-PRESS.de
Trotz des schnellen Eingreifens breitete sich das Feuer auf den Dachstuhl aus. Mit Schiebleitern und speziellen Löschlanzen, sogenannten Fog Nails, wurden Glutnester bekämpft. Parallel kümmerte sich die Johanniter-Unfall-Hilfe mit vier Fahrzeugen um die Versorgung der evakuierten Bewohner.

Sechs Wohnungen sind derzeit nicht bewohnbar. Drei Betroffene wurden von der Stadt in einem Hotel untergebracht, andere fanden Unterkunft bei Verwandten oder Freunden. Während des Einsatzes verletzten sich zwei Feuerwehrleute, einer musste ins Krankenhaus gebracht werden.

Um 01:30 Uhr meldete die Einsatzleitung „Feuer aus“. Gegen 02:30 Uhr rückte das letzte Fahrzeug ab. Eine Nachkontrolle mit der Wärmebildkamera um 03:30 Uhr schloss mögliche versteckte Glutnester aus.

  • Wohnungsbrand in Mehrfamilienhaus in Langenhagen – BGPress 1330957
    Aufwendige Löscharbeiten bei Wohnungsbrand in Langenhagen © Bernd Günther
  • Wohnungsbrand in Mehrfamilienhaus in Langenhagen – BGPress 1330985
    Aufwendige Löscharbeiten bei Wohnungsbrand in Langenhagen © Bernd Günther
  • Drehleitereinsatz
    Einsatz von zwei Drehleitern aus Langenhagen und Isernhagen © Bernd Günther
  • Wohnungsbrand in Mehrfamilienhaus in Langenhagen – BGPress 1330993
    Aufwendige Löscharbeiten bei Wohnungsbrand in Langenhagen © Bernd Günther
  • Wohnungsbrand in Mehrfamilienhaus in Langenhagen – BGPress 1330994
    Die Johanniter versorgten die betroffenen BewohnerInnen © Bernd Günther
  • Wohnungsbrand in Mehrfamilienhaus in Langenhagen – BGPress 1331001
    Ein verletzter Feuerwehrmann wird vom Rettungsdienst versorgt © Bernd Günther
  • Wohnungsbrand in Mehrfamilienhaus in Langenhagen – BGPress 1331002
    Aufwendige Löscharbeiten bei Wohnungsbrand in Langenhagen © Bernd Günther
  • Wohnungsbrand in Mehrfamilienhaus in Langenhagen – BGPress 1341004
    Aufwendige Löscharbeiten bei Wohnungsbrand in Langenhagen © Bernd Günther
  • Wohnungsbrand in Mehrfamilienhaus in Langenhagen – BGPress 1341006
    Zugang mit zwei Schiebeleitern zur Brandstelle © Bernd Günther
Neue Drehleiter Gehrden

Neues Hubrettungsfahrzeug für Gehrden im Einsatz

3. September 2025/in Region Hannover

Fahrzeug erweitert Möglichkeiten zur Rettung und Brandbekämpfung in Gehrden.

GEHRDEN (redu) – Die Feuerwehr Gehrden verfügt erstmals in ihrer über 115-jährigen Geschichte über eine eigene Drehleiter. Seit dem 1. September 2025 steht das neue Fahrzeug für Rettungs- und Löscheinsätze bereit.

Die Feuerwehr Gehrden hat ihre erste Drehleiter in Dienst gestellt. Das neue Fahrzeug war bereits im April 2025 beim Hersteller abgeholt worden. Seitdem wurden 24 Einsatzkräfte als Maschinisten intensiv in der Bedienung geschult.

Das zehn Meter lange und 16 Tonnen schwere Einsatzfahrzeug wurde in den vergangenen Monaten nahezu täglich bei Übungen auf dem Gelände an der Nordstraße und im Stadtgebiet eingesetzt. Seit dem 1. September 2025 ist es offiziell einsatzbereit.

Mit der Inbetriebnahme des Hubrettungsfahrzeugs wurde die Alarm- und Ausrückordnung für alle Stadtteile angepasst. Je nach Einsatzlage rückt die Drehleiter zusammen mit einem Einsatzleitwagen und zwei Löschfahrzeugen im Löschzug oder in Kombination mit einzelnen Fahrzeugen aus. Abläufe sind in Standard-Einsatz-Regeln festgelegt und wurden intensiv trainiert.

Über 80 Einsatzkräfte der Schwerpunktfeuerwehr haben das Fahrzeug in den letzten Wochen erprobt und ihre Handgriffe für unterschiedliche Szenarien eingeübt. Die Drehleiter erreicht Höhen von bis zu 23 Metern und verbessert damit die Möglichkeiten der Menschenrettung, Brandbekämpfung und technischen Hilfeleistung.

Löscheinsatz Feuerwehr

Feuerwehreinsatz in Barsinghausen: Restaurant brennt

28. August 2025/in Region Hannover

80 Einsatzkräfte bekämpfen Brand in der Fußgängerzone.

BARSINGHAUSEN (redu) – In der Nacht zu Donnerstag hat ein Feuer ein Restaurant in der Barsinghäuser Fußgängerzone schwer beschädigt. Rund 80 Einsatzkräfte waren im Einsatz, verletzt wurde niemand.

In der Nacht zu Donnerstag, gegen 03:40 Uhr, wurde die Feuerwehr zu einem Brandeinsatz in die Barsinghäuser Fußgängerzone alarmiert. Aus einem Restaurant drangen starker Rauch und offene Flammen, Fensterscheiben waren durch die Hitze bereits zerborsten.

Die Ortsfeuerwehren Barsinghausen, Egestorf und Kirchdorf rückten mit etwa 62 Kräften und 15 Fahrzeugen aus. Atemschutztrupps durchsuchten das Gebäude, doch Personen befanden sich nicht mehr im Inneren. Mit zwei Strahlrohren im Innenangriff konnte das Feuer schließlich gelöscht werden.

Mehrere Drucklüfter wurden eingesetzt, um den massiven Rauch aus dem Gebäude zu drücken. Auch die oberen Etagen waren betroffen. Die FTZ Ronnenberg unterstützte mit Spezialfahrzeugen für Atemschutz und Schlauchmaterial.

Für die eingesetzten Atemschutztrupps wurde eine umfassende Einsatzstellenhygiene durchgeführt. Der Gerätewart der Stadt stellte während des Einsatzes frische Schutzkleidung bereit.

Barsinghausens Bürgermeister Henning Schünhof verschaffte sich vor Ort ein Bild. Die parallel laufenden Aufbauarbeiten für das Stadtfest behinderten den Einsatz nicht.

Die örtliche Bäckerei Hünerberg versorgte die Einsatzkräfte mit belegten Brötchen und heißem Kaffee. Nach Abschluss der Nachlöscharbeiten wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.

Insgesamt waren rund 80 Kräfte mit 25 Fahrzeugen von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei im Einsatz.

Dachstuhlbrand mit Drehleiter

Dachstuhlbrand in Wiesenau: Feuerwehr rettet Person

27. August 2025/in Region Hannover

Einsatzkräfte löschen Brand und retten eine vermisste Person in der Bachstraße.

LANGENHAGEN (redu) – Heute Mittag hat die Feuerwehr Langenhagen einen Dachstuhlbrand im Stadtteil Wiesenau gelöscht. Eine zunächst vermisste Person konnte aus dem Gebäude gerettet werden. Die Bachstraße war während des Einsatzes voll gesperrt.

Die Ortsfeuerwehr Langenhagen wurde kurz vor 13 Uhr zu einer gemeldeten Rauchentwicklung mit vermisster Person in die Bachstraße im Stadtteil Wiesenau alarmiert. Einsatzleiter Martin Bombach stellte vor Ort einen Dachstuhlbrand fest. Die Alarmstufe wurde daraufhin auf B2 erhöht und weitere Kräfte aus Godshorn sowie die Atemschutzüberwachung aus Krähenwinkel nachgefordert.

Ein Angriffstrupp ging unter Atemschutz mit einem C-Rohr über das Treppenhaus in den Innenangriff. Dabei konnte die zunächst vermisste Person schnell gefunden, gerettet und dem Rettungsdienst übergeben werden. Für die medizinische Versorgung standen zwei Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug bereit.

Parallel dazu wurde die Drehleiter in Stellung gebracht. Von dort aus kontrollierten Einsatzkräfte die Dachflächen mit einer Wärmebildkamera, um Glutnester auszuschließen. Der Brand im Dachstuhl konnte rasch lokalisiert und unter Kontrolle gebracht werden. Insgesamt waren 32 Feuerwehrleute aus Langenhagen und Godshorn beteiligt.

Während des gut einstündigen Einsatzes blieb die Bachstraße im Bereich der Einsatzstelle vollständig gesperrt. Neben der Feuerwehr und dem Rettungsdienst war auch die Polizei vor Ort und nahm Ermittlungen zur Brandursache auf.

Lagebesprechung

Regionsfeuerwehr übt Waldbrandlage in Scheuen

23. August 2025/in Region Hannover

Großübung mit Waldbrand, Verkehrsunfall und Menschenrettung.

SCHEUEN (redu) – Die Regionsfeuerwehrbereitschaft 2 hat am 17. und 18. August in Scheuen eine zweitägige Übung durchgeführt. 156 Kräfte mit 45 Fahrzeugen trainierten den Einsatz bei verschiedenen Lagen.

Ausgangspunkt der Übung war die Feuerwehrtechnische Zentrale in Ronnenberg. Von dort setzte sich die Bereitschaft in geschlossener Kolonne in Richtung Scheuen in Bewegung. Fünf Kradmelder sicherten die Fahrt ab.

Am Übungsort wurden die Zugführer durch die Einsatzleitung in das Szenario eingewiesen: Ein Waldbrand bedroht ein Munitionsdepot. Der Führungszug stellte den Betrieb des Einsatzleitwagens 2 her, ergänzend wurde eine abgesetzte Führungsstelle eingerichtet.

Die Kradmelder erkundeten sichere Anfahrtswege und meldeten diese an die Zugführer. Der 5. Zug übernahm den Löschangriff an der Ostseite des angenommenen Brandes. Der 1. Zug errichtete eine Riegelstellung zum Schutz des Munitionsdepots und begann ebenfalls mit der Brandbekämpfung.

Zur Lageerkundung wurde eine Drohne eingesetzt, deren Bilder in den Einsatzleitwagen übertragen wurden. Der 3. Zug stellte die Wasserversorgung über lange Wegstrecken sicher. Dazu wurden zwei Schlauchleitungen mit 1.050 und 815 Metern Länge verlegt. Der 4. Zug kümmerte sich um Verpflegung und Unterbringung.

Am Abend wurden Thorsten Temps und Holger Lauenstein zu Oberbrandmeistern befördert. Zudem erhielt Norbert Hontzia das Ehrenzeichen des Regionsfeuerwehrverbandes.

Regionsfeuerwehr übt Waldbrandlage in Scheuen – Uebung RFB II2

Übungslage Pkw gegen Tanklastzug © Regionsfeuerwehrbereitschaft II

Am zweiten Tag begann der 4. Zug früh mit der Frühstücksvorbereitung. Ab 09:30 Uhr folgten weitere Übungslagen: Der 1. Zug bearbeitete eine ausgelöste Brandmeldeanlage in einem Geschäft, der 2. Zug ein vergleichbares Szenario in einem Krankenhaus. Der 5. Zug wurde zu einem schweren Verkehrsunfall mit einem Pkw und einem Tanklastzug eingesetzt, während der 3. Zug die Abschnitte unterstützte.

Den Abschluss bildete eine gemeinsame Nachbesprechung mit Aufstellung aller Einheiten. Danach traten die Kräfte den Rückmarsch nach Ronnenberg an, wo die Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge und Geräte wiederhergestellt wurde.

Insgesamt nahmen 156 Feuerwehrangehörige mit 45 Fahrzeugen an der zweitägigen Übung teil.

Löschangriff mit Drehleiter

Wohnhausbrand in Brelingen fordert Feuerwehren

23. August 2025/in Region Hannover

Bewohnerin mit schweren Verbrennungen ins Krankenhaus gebracht.

WEDEMARK / BRELINGEN (redu). Eine Bewohnerin erlitt schwere Verletzungen bei einem Wohnhausbrand in Brelingen. Mehrere Ortsfeuerwehren waren am Freitagnachmittag im Großeinsatz.

Am Freitag gegen 15:00 Uhr wurden die Feuerwehren Brelingen, Negenborn, Mellendorf und Wennebostel zu einem Wohnhausbrand alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand das Gebäude bereits in Vollbrand.

Eine Bewohnerin erlitt schwere Verbrennungen an der Schulter und wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Atemschutztrupps drangen in das Gebäude ein und leiteten Löschmaßnahmen ein. Mit Unterstützung der Drehleiter wurde anschließend ein Teil der Dachhaut geöffnet, um betroffene Bereiche abzulöschen.

Zur weiteren Lageerkundung kam die DLRG Wedemark mit einer Drohne zum Einsatz. Gegen 20:30 Uhr meldeten die Einsatzkräfte „Feuer aus“. Die Nachlöscharbeiten dauerten jedoch noch bis in die Nacht.

Die Feuerwehr Wedemark war mit 68 Einsatzkräften und 13 Fahrzeugen vor Ort.

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