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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Dachstuhlbrand in Isernhagen NB

Dachstuhlbrand zerstört Scheune in Isernhagen NB

24. Dezember 2025/in Region Hannover

Feuerwehr verhindert Übergreifen auf Nachbargebäude.

ISERNHAGEN N.B. – Am Dienstagabend ist es in der Straße Am Ortfelde zu einem Brand in einer Scheune gekommen. Die Feuerwehr wurde zunächst zu einem Gebäudebrand alarmiert, erhöhte die Alarmstufe jedoch rasch. Beim Dachstuhlbrand waren mehrere Ortsfeuerwehren im Einsatz.

Der Einsatz führte über mehrere Stunden zu Straßensperrungen und zeigte die Bedeutung der überörtlichen Zusammenarbeit der Feuerwehren in der Gemeinde Isernhagen.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte der Dachbereich einer Scheune bereits in voller Ausdehnung. Der Dachstuhlbrand machte den Einsatz einer Drehleiter erforderlich. Ersthelfer hatten zuvor einen Minibagger aus dem Gebäude gefahren und erste Löschversuche mit Feuerlöschern unternommen.

Die Feuerwehr Isernhagen NB leitete umgehend die Brandbekämpfung ein. Unterstützt wurde sie durch die Drehleiter aus Altwarmbüchen, die sowohl zur Brandbekämpfung als auch später für Nachlöscharbeiten eingesetzt wurde. Die Feuerwehr Isernhagen HB stellte mit mehreren Fahrzeugen die Wasserversorgung sicher.

Drehleitereinsatz

Drehleitereinsatz der Feuerwehr Isernhagen. © Bernd Günther

Nachlöscharbeiten

Gegen 22.10 Uhr meldete die Einsatzleitung den Brand unter Kontrolle. Um 0.25 Uhr hieß es schließlich „Feuer aus“. In der Folge wurden Dachflächen gezielt geöffnet, um verbliebene Glutnester abzulöschen. Trotz des schnellen Eingreifens brannte der Dachbereich der Scheune vollständig aus. Ein Übergreifen auf eine angrenzende Scheune konnte verhindert werden. Zwei Personen erlitten eine Rauchgasintoxikation und wurden ambulant im Krankenhaus behandelt. Die Straße Am Ortfelde blieb bis etwa 0.30 Uhr voll gesperrt. Der Einsatz endete gegen 1.30 Uhr.

Gegen 3.00 Uhr wurden die Ortsbrandmeisterin und der stellvertretende Ortsbrandmeister zu einer Brandnachschau alarmiert. Dabei konnten keine weiteren Feststellungen gemacht werden.

Frohe Weihnachten

Weihnachtsgrüße an unsere Leserinnen und Leser

23. Dezember 2025/in Hannover, Niedersachsen, Region Hannover

HANNOVER (red) – Zum Jahresausklang und zum Weihnachtsfest möchten wir uns herzlich bei Ihnen bedanken. Ihre Treue, Ihr Interesse und Ihr Vertrauen haben unsere Arbeit auch in diesem Jahr getragen und motiviert. Ohne eine engagierte Leserschaft wären fundierte Berichterstattung, sorgfältige Recherche und aktuelle Informationen nicht möglich.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien ein besinnliches, friedliches und hoffentlich erholsames Weihnachtsfest 2025 – mit Zeit für Ruhe, Begegnungen und Zuversicht.

Ein besonderer Dank gilt unseren befreundeten Fotografinnen und Fotografen, die mit ihrem Blick für den richtigen Moment einen wichtigen Beitrag zur Qualität unserer Berichterstattung leisten. Ebenso danken wir den helfenden Händen hinter den Kulissen der Redaktion – den „guten Geistern“, die oft im Hintergrund arbeiten und doch unverzichtbar sind.

Unser ausdrücklicher Dank richtet sich außerdem an die Pressestellen sowie an die Pressesprecherinnen und Pressesprecher von Organisationen, Behörden, Feuerwehr und Polizei. Die professionelle, verlässliche und konstruktive Zusammenarbeit – vor Ort wie auch im Hintergrund – ist eine zentrale Grundlage für sachliche, transparente und zeitnahe journalistische Arbeit.

Auch im kommenden Jahr werden wir Sie gerne weiterhin zuverlässig, kritisch und nah am Geschehen informieren. Freuen Sie sich auf neue Themen, spannende Reportagen und informative Beiträge.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung – und kommen Sie gut und gesund durch die Feiertage.

Ihre Redaktion

Verkehrsunfall in Sehnde

Kollision auf B 65 in Sehnde: Zwei Fahrer verletzt

21. Dezember 2025/in Region Hannover

Zwei Pkw bei Unfall in der Ortsdurchfahrt beschädigt.

SEHNDE (redu) – Bei einer Kollision sind am Sonntagvormittag, 21. Dezember, auf der Bundesstraße 65 in der Ortsdurchfahrt Sehnde zwei Personen verletzt worden. Der Unfall ereignete sich gegen 11.00 Uhr auf der Peiner Straße. Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren im Einsatz.

Der Unfall führte zu Verkehrsbehinderungen auf einer zentralen Durchgangsstraße und erforderte Maßnahmen zur Sicherung und Reinigung der Fahrbahn.

Nach Angaben der Einsatzkräfte kam es am Sonntagvormittag auf der Peiner Straße in Sehnde zu der Kollision. Ein Pkw prallte dabei gegen einen Baum und kam auf der Fahrbahn zum Stehen. Ein weiterer Pkw stieß mit einem parkenden Fahrzeug zusammen.

Maßnahmen der Feuerwehr

Die beiden Fahrer wurden bereits vor Eintreffen der Feuerwehr vom Rettungsdienst medizinisch versorgt. Die Ortsfeuerwehr Sehnde sicherte die Einsatzstelle ab, stellte den Brandschutz sicher und streute ausgelaufene Betriebsstoffe ab.

Zum Glück nur leichte Verletzungen

Beide Fahrer erlitten nach Angaben des Rettungsdienstes leichte Verletzungen und wurden zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Zur Unfallursache und zur Höhe des entstandenen Sachschadens können seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden. Neben Feuerwehr und Rettungsdienst waren auch Polizei sowie der Bereitschaftsdienst des Baubetriebshofes im Einsatz, der zur Reinigung der Fahrbahn angefordert wurde. Während der Maßnahmen kam es zu Verkehrsbehinderungen.

Schwerer Verkehrsunfall

Motorradfahrerin nach Unfall in Steinhude schwer verletzt

21. Dezember 2025/in Region Hannover

Großeinsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei nach Kollision.

WUNSTORF-STEINHUDE (redu) – Bei einem schweren Motorradunfall ist am heutigen Tag gegen 13.35 Uhr eine Motorradfahrerin an der Kreuzung Sölterweg und Bruchdamm in Steinhude schwer verletzt worden. Die Frau kam nach der Kollision mit einem Pkw auf dem Fahrzeugdach zum Liegen, zahlreiche Einsatzkräfte waren vor Ort.

Der Unfall führte zu einem Großeinsatz und erheblichen Verkehrsbehinderungen im touristisch stark frequentierten Bereich von Steinhude.

Nach Angaben der Einsatzkräfte kam es an der Kreuzung Sölterweg und Bruchdamm zu einer Kollision zwischen einem Motorrad und einem Pkw. Beim Eintreffen von Rettungsdienst und Feuerwehr lag die Motorradfahrerin auf dem Dach des beteiligten Autos. Sie wurde zunächst medizinisch versorgt und anschließend mithilfe der Feuerwehr Steinhude vom Fahrzeug gerettet.

Rettungshubschraubereinsatz

An der Unfallstelle wurde auch der Rettungshubschrauber Christoph 4 eingesetzt. © Feuerwehr Wunstarf

Rettung und Betreuung Betroffener

Die beiden Insassen des Pkw konnten ihr Fahrzeug selbstständig verlassen. Die Feuerwehr unterstützte den Rettungsdienst bei der Betreuung der Betroffenen und sicherte die Unfallstelle ab. Zudem stellten die Einsatzkräfte den Brandschutz sicher und verhinderten ein weiteres Auslösen der Airbags.

Weitere Kollision mit Rettungswagen und Sperrung

Während der Anfahrt weiterer Rettungsmittel kam es in unmittelbarer Nähe zu einem weiteren Verkehrsunfall. Ein Rettungswagen kollidierte mit einem Pkw, der gerade wenden wollte. Verletzt wurde dabei niemand. Insgesamt waren rund 60 Einsatzkräfte der Feuerwehren Steinhude und Wunstorf, mehrere Rettungswagen, ein Notarzt sowie der Rettungshubschrauber Christoph 4 im Einsatz. Ebenfalls vor Ort waren der Verkehrsunfalldienst der Polizei, die Unfallforschung der Medizinischen Hochschule Hannover sowie die Psychosoziale Notfallversorgung der Johanniter Wunstorf.

Motorsägenausbildung

Feuerwehr Lehrte schult Motorsägenkräfte

20. Dezember 2025/in Region Hannover

Elf Einsatzkräfte absolvieren Ausbildung zum Jahresende.

LEHRTE (redu) – Zum Jahresende haben elf Kameradinnen und Kameraden aus den Ortsfeuerwehren der Stadt Lehrte erfolgreich eine Motorsägenausbildung abgeschlossen. In mehreren Theorie- und Praxiseinheiten wurden sie für den sicheren Einsatz der Motorsäge bei Sturmlagen, technischen Hilfeleistungen und Bränden geschult.

Der Einsatz von Motorsägen gehört zu besonders gefahrgeneigten Tätigkeiten im Feuerwehrdienst. Speziell geschultes und körperlich geeignetes Personal erhöht die Sicherheit im Einsatz und stellt sicher, dass Arbeiten unter erschwerten Bedingungen kontrolliert und fachgerecht durchgeführt werden können.

Die Motorsäge ist für die Feuerwehr ein zentrales Einsatzmittel. Sie kommt nicht nur bei der Beseitigung umgestürzter Bäume nach Stürmen zum Einsatz, sondern auch bei Verkehrsunfällen, Bränden oder anderen technischen Hilfeleistungen. Mit ihr werden Hindernisse entfernt, Zugänge zu Wohnungen oder Brandstellen geschaffen, Dächer geöffnet oder Holz für besondere Einsatzlagen zugeschnitten.

Der Umgang mit der Motorsäge erfordert eine spezielle Ausbildung und darf nicht von jeder Feuerwehrangehörigen und jedem Feuerwehrangehörigen durchgeführt werden. Aus diesem Grund stellten sich elf Einsatzkräfte aus den Ortsfeuerwehren der Stadt Lehrte zum Jahresende der umfangreichen Ausbildung zum Motorsägenführer.

Anerkannte Ausbildungsstätte

Die Stadtfeuerwehr Lehrte erfüllt mit sechs qualifizierten Ausbildern sowie einem Ausbilderanwärter alle Anforderungen an eine anerkannte Ausbildungsstätte. Alle Ausbilder verfügen über die notwendige Qualifikation für die Module A, B, C und D und nehmen regelmäßig an Fort- und Weiterbildungen teil. Damit ist die Stadtfeuerwehr in der Lage, die Ausbildung eigenverantwortlich durchzuführen.

Praxisnaher Unterricht für die Einsatzkräfte

Die Ausbildung erstreckte sich über mehrere Samstage. Im Modul A absolvierten die Teilnehmenden 16 Unterrichtseinheiten zu Grundlagen, Arbeitssicherheit, Gerätekunde sowie zum Bearbeiten von liegendem Holz. Im Modul B folgten weitere 24 Unterrichtseinheiten mit dem Schwerpunkt auf dem Fällen und Aufarbeiten von Bäumen sowie dem Einsatz von Seilwinden. Ein besonderer Fokus lag auf der Beurteilung von Gefahren, dem Erkennen von Druck- und Zugspannungen sowie der Einschätzung persönlicher und technischer Einsatzgrenzen. Nach erfolgreichem Abschluss erhielten alle Teilnehmenden die Bescheinigungen für die Module A und B. Die weiterführenden Module C und D waren nicht Bestandteil dieses Lehrgangs.

DM Spendenaktion

Spendentüten aus dm-Filiale gehen an Stadt Langenhagen

18. Dezember 2025/in Region Hannover

100 Hygienepakete und 400 Euro für die soziale Unterstützung vor Ort.

LANGENHAGEN (redu) – Mit einer dm-Spendenaktion hat die Filiale in den Elisabeth-Arkaden 100 Spendentüten mit Hygieneartikeln sowie einen Spendenscheck über 400 Euro an die Stadt Langenhagen übergeben. Die Unterstützung richtet sich an Menschen in akuten Notlagen ohne eigene Grundausstattung.

Die Aktion stärkt die kurzfristige Hilfe für Menschen, die unerwartet in existenzielle Not geraten sind, und entlastet die soziale Beratung vor Ort.

Die dm-Spendenaktion wurde von der Filiale in den Elisabeth-Arkaden initiiert und gemeinsam mit den Kundinnen und Kunden umgesetzt. Seit dem 10. November konnten in der Filiale vorbereitete Tüten erworben werden, die auf die Bedürfnisse von Mädchen, Jungen, Frauen oder Männern abgestimmt waren. Innerhalb kurzer Zeit waren alle 100 Pakete vergriffen.

Die Spendentüten enthielten wichtige Hygieneartikel wie Zahnbürsten und Zahnpasta sowie kleine Aufmerksamkeiten. Für Kinder waren unter anderem Kindershampoo, bunte Pflaster und ein kleiner Riegel enthalten. Zusätzlich legte das Team der dm-Filiale Teddybären für die jüngsten Empfängerinnen und Empfänger bei.

Unterstützung in akuten Lebenslagen

Die Stadt Langenhagen gibt die Tüten über die Abteilung Soziales an Menschen aus, die vorübergehend obdachlos geworden sind oder ohne persönliche Grundausstattung auskommen müssen. Der Fachbereich Allgemeine Sozialberatung nutzt die Spenden gezielt, um in akuten Situationen schnell helfen zu können.

Engagement von Filiale und Kundschaft

Für jede Tüte zahlten Kundinnen und Kunden vier Euro, den restlichen Betrag übernahm dm. Ergänzt wurde die Aktion durch einen Spendenscheck in Höhe von 400 Euro. Die Stadt Langenhagen dankt dem Team der dm-Filiale an der Walsroder Straße für die Initiative sowie allen Beteiligten für die Unterstützung.

Gesundheitsmanagement Region Hannover

Dr. Andrea Wünsch leitet künftig das Gesundheitsmanagement

17. Dezember 2025/in Region Hannover

Fachbereich Gesundheitsmanagement der Region Hannover stellt sich neu auf.

REGION HANNOVER (redu) – Im Fachbereich Gesundheitsmanagement der Region Hannover steht ein Führungswechsel an. Dr. Andrea Wünsch übernimmt die Leitung des Bereiches. Ihre Vorgängerin Marlene Graf beendet nach mehr als 36 Jahren im Öffentlichen Gesundheitsdienst ihre Tätigkeit und geht in den Ruhestand.

Der Wechsel markiert einen personellen Neubeginn in einem zentralen Aufgabenbereich der Region Hannover mit großer Bedeutung für Prävention, Versorgung und öffentliche Gesundheit.

Dr. Andrea Wünsch übernimmt künftig die Verantwortung für das Gesundheitsmanagement der Region Hannover. Die 53-Jährige ist Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin sowie für Öffentliches Gesundheitswesen und verfügt über einen Masterabschluss in Public Health von der Medizinischen Hochschule Hannover.

Seit 2014 ist Wünsch bei der Region Hannover tätig. Zunächst arbeitete sie im Team Sozialpädiatrie und Jugendmedizin, übernahm schulärztliche Aufgaben und war an der Umsetzung des Interdisziplinären Kita-Konzepts beteiligt. 2017 wurde sie zur Leiterin des Teams Sozialpädiatrie und Jugendmedizin berufen.

Laufbahn in der Region

Im Jahr 2025 wurden das Team Sozialpädiatrie und Jugendmedizin, der Zahnärztliche Dienst sowie die Jugendzahnpflege organisatorisch zum Fachdienst Kinder-, Jugend- und Zahnmedizin zusammengeführt. Damit übernahm Wünsch zusätzliche Führungsverantwortung innerhalb des Fachbereichs.

Abschied nach Jahrzehnten

Marlene Graf scheidet nach mehr als 36 Jahren im Öffentlichen Gesundheitsdienst aus dem aktiven Berufsleben aus. Davon war sie 24 Jahre bei der Region Hannover tätig. Während ihrer Amtszeit prägte sie die Weiterentwicklung des Gesundheitsamtes und begleitete zahlreiche Herausforderungen, darunter die Pandemie und strukturelle Veränderungen.

Jens Paland - Region Hannover

Regionsversammlung stimmt Beurlaubung des Regionspräsidenten zu

16. Dezember 2025/in Region Hannover

Erster Regionsrat Jens Palandt übernimmt Leitung der Verwaltung in der Region Hannover.

Region Hannover (redu) – Die Regionsversammlung hat am Donnerstag der Beurlaubung des Amtsinhabers zugestimmt. Der Regionspräsident ist damit vom 23. März bis zum 31. Oktober 2026 von seinen Aufgaben entbunden. In dieser Zeit übernimmt der Erste Regionsrat Jens Palandt die Leitung der Verwaltung.

Mit dem Beschluss regelt die Region Hannover frühzeitig die Verwaltungsführung für das Wahljahr 2026 und schafft Klarheit über Zuständigkeiten in der Übergangsphase.

Die Entscheidung zur Beurlaubung des Regionspräsidenten wurde in der aktuellen Sitzung der Regionsversammlung getroffen. Sie gilt für einen zusammenhängenden Zeitraum vom Frühjahr bis in den Herbst 2026 und umfasst sowohl dienstfreien Urlaub als auch Wahlvorbereitungszeit.

Im Zeitraum der Abwesenheit übernimmt der Erste Regionsrat Jens Palandt die Funktion als Leiter der Verwaltung. Die repräsentativen Aufgaben werden von den stellvertretenden Regionspräsidentinnen Petra Rudszuck, Ute Lamla und Michaela Michalowitz wahrgenommen.

Zeitlicher Ablauf

Die Beurlaubung beginnt am 23. März 2026. In zwei Zeitabschnitten nimmt Steffen Krach Urlaub ohne Dienstbezüge, dazwischen liegt eine Phase des Wahlvorbereitungsurlaubs. Während des gesamten Zeitraums erhält er keine Bezüge aus dem Amt.

Wahltermin und Amtswechsel

Die Wahl zum Amt der Regionspräsidentin oder des Regionspräsidenten ist für den 13. September 2026 angesetzt. Der Amtsantritt der neu gewählten Spitze der Region Hannover ist für den 1. November 2026 vorgesehen.

Verkehrsunfall auf der B6

Seniorin nach Verkehrsunfall auf B6 bei Eilvese schwer verletzt

15. Dezember 2025/in Region Hannover

Pkw prallt auf Radlader – Bundesstraße 6 Richtung Hannover voll gesperrt.

NEUSTADT AM RÜBENBERGE (redu)  – Am Montagabend sind mehrere Feuerwehren zu einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 6 zwischen Eilvese und dem Abzweig Himmelreich alarmiert worden. Eine Seniorin wurde dabei verletzt, nachdem ihr Pkw auf einen Radlader aufgefahren war und anschließend im Seitengraben zum Stehen kam.

Der Unfall führte zu einer Vollsperrung der B6 in Richtung Hannover und erforderte einen aufwendigen Rettungseinsatz mehrerer örtlicher Einsatzkräfte.

Nach ersten Erkenntnissen war die Seniorin mit ihrem Opel aus bislang ungeklärter Ursache auf einen Radlader aufgefahren. Durch die Kollision kam der Pkw von der Fahrbahn ab und blieb im angrenzenden Seitengraben stehen. Der Verkehrsunfall ereignete sich auf dem Streckenabschnitt zwischen Eilvese und dem Abzweig Himmelreich.

Da die Fahrerin über starke Rückenschmerzen klagte, entschieden der Rettungsdienst und der mitalarmierte Notarzt gemeinsam, eine patientenschonende Rettung durchzuführen. Zunächst wurde das Fahrzeug stabilisiert, anschließend entfernten die Einsatzkräfte mit hydraulischem Rettungsgerät das Dach des Opel.

Rettung mit Spezialgerät

Die Fahrerin wurde achsengerecht mithilfe eines Spineboards aus dem Fahrzeug gerettet und über die Böschung zum bereitstehenden Rettungswagen transportiert. Unter der Einsatzleitung von Stadtbrandmeister Torben Klingemann waren rund 50 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei im Einsatz.

Vollsperrung der B6

Für die Dauer der Rettungsmaßnahmen sowie der Unfallaufnahme durch den Verkehrsunfalldienst musste die Bundesstraße 6 ab Eilvese in Fahrtrichtung Hannover voll gesperrt werden. Angaben zur Höhe des Sachschadens lagen zunächst nicht vor.

Angriffstrupp Feuerwehr

Rauch und vermisste Personen: Übung in Krähenwinkel

12. Dezember 2025/in Region Hannover

Ortsfeuerwehr Krähenwinkel trainiert unter realistischen Bedingungen.

LANGENHAGEN/Krähenwinkel (redu) – Starke Rauchentwicklung aus der Werkstatt einer Tischlerei an der Walsroder Straße hat am Freitagabend die Ortsfeuerwehr Krähenwinkel beschäftigt. Anlass war eine unangekündigte Feuerwehrübung, bei der zwei Personen als vermisst galten und ein Fahrzeugbrand in der Werkstatt angenommen wurde.

Die Übung diente der Einsatzvorbereitung unter möglichst realen Bedingungen und sollte insbesondere die Zusammenarbeit unter Atemschutz sowie die Absicherung einer stark frequentierten Straße trainieren.

Bereits beim Eintreffen der ersten Kräfte drang dichter, künstlich erzeugter Rauch aus der Werkstatt. Einsatzleiter Marcus Bock stellte während der Erkundung einen in Vollbrand stehenden Pkw innerhalb des Gebäudes fest. Die angenommene Lage machte ein schnelles Vorgehen unter Atemschutz erforderlich. Die Feuerwehrübung verlangte von Beginn an klare Abläufe und eine präzise Aufgabenverteilung.

Zwei Atemschutztrupps gingen zeitgleich in das Objekt vor. Während ein Trupp mit der Menschenrettung begann, übernahm der zweite die Brandbekämpfung im Werkstattbereich. Die vermissten Personen konnten zügig lokalisiert und ins Freie gebracht werden. Parallel dazu wurde der Brandherd gezielt bekämpft, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern.

Enge Bebauung und Verkehr als Belastungsfaktoren

Besondere Herausforderungen ergaben sich durch die dichte Bebauung rund um die Tischlerei sowie die eingeschränkte Zugänglichkeit zum angenommenen Brandfahrzeug. Zusätzlich wurde eine schnelle Brandausbreitung auf gelagerte Holzmaterialien simuliert, was den Zeitdruck für die eingesetzten Kräfte erhöhte.

Zeitgleich richtete die Feuerwehr eine Verkehrssicherung auf der stark frequentierten Walsroder Straße ein. Der fließende Verkehr wurde abgesichert, um Gefahren für Einsatzkräfte und unbeteiligte Verkehrsteilnehmer zu minimieren. Zudem stellten die Einsatzkräfte eine stabile Wasserversorgung her und bauten eine umfassende Einsatzstellenbeleuchtung auf.

Zur Verbesserung der Sichtverhältnisse wurde das Gebäude während der laufenden Maßnahmen belüftet. Die mit Nebelmaschinen erzeugte Rauchentwicklung konnte so gezielt aus dem Objekt geleitet werden. Nach kurzer Zeit meldete der Einsatzleiter den angenommenen Fahrzeugbrand als unter Kontrolle. Im Anschluss folgte eine Nachbesprechung, bei der Ablauf, Kommunikation und taktische Entscheidungen gemeinsam ausgewertet wurden.

  • Rauch und vermisste Personen: Übung in Krähenwinkel – BGPress 20251212 1937 BGPRESS 1353442
  • Rauch und vermisste Personen: Übung in Krähenwinkel – BGPress 20251212 1928 BGPRESS 1353412
    Jahresabschlußübung FF Krähenwinkel © Bernd Günther
  • Rauch und vermisste Personen: Übung in Krähenwinkel – BGPress 20251212 1929 BGPRESS 1353416
    Jahresabschlußübung FF Krähenwinkel © Bernd Günther
  • Angriffstrupp Feuerwehr
    Jahresabschlußübung FF Krähenwinkel © Bernd Günther
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