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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Vegetationsbrandbekämpfung

Wunstorfer Feuerwehr rüstet sich für Vegetationsbrände

3. August 2025/in Region Hannover

Alle Ortsfeuerwehren erhalten Spezialausrüstung zur Bekämpfung von Vegetationsbränden.

WUNSTORF (redu). In Wunstorf hat sich die Feuerwehr auf veränderte klimatische Bedingungen eingestellt. Am Samstag, den 2. August 2025, fand eine ganztägige Ausbildung zur Vegetationsbrandbekämpfung statt. Alle Ortsfeuerwehren der Stadt nahmen teil. Damit setzt die Stadt konsequent auf Prävention angesichts zunehmender Trockenperioden und einer steigenden Zahl an Vegetationsbränden in Niedersachsen.

Die Ausbildung gliederte sich in einen theoretischen und einen praktischen Teil. Zunächst wurden die Teilnehmenden in Klein Heidorn durch Fachausbilder des Waldbrandteam – Verein für Wald- und Flächenbrandbekämpfung e.V. in die Grundlagen der Vegetationsbrandbekämpfung eingeführt. Themen waren unter anderem die Entstehung von Vegetationsbränden, Taktiken zur Brandbekämpfung, Sicherheit im Einsatz und der Umgang mit speziellen Werkzeugen. Anschließend konnten die Feuerwehrkräfte bei einer Realbrandübung das Gelernte direkt unter realistischen Bedingungen anwenden. Dabei kamen typische Handwerkzeuge sowie spezielle Ausrüstungsgegenstände zum Einsatz.

Ein zentrales Element der langfristigen Vorbereitung ist der neu eingerichtete Arbeitskreis Vegetationsbrandbekämpfung. Dieser wurde ins Leben gerufen, um ein stadtweites Konzept zur strategischen und operativen Vorbereitung zu erarbeiten. Vertreter aller neun Ortsfeuerwehren Wunstorfs waren daran beteiligt. Ziel war eine einheitliche Ausstattung und ein abgestimmtes Vorgehen bei Einsätzen im Bereich von Flächen- und Waldbränden.

Die Umsetzung des Konzepts ist weit fortgeschritten. Nach Angaben der Stadt ist die Materialbeschaffung nahezu abgeschlossen. Alle Ortsfeuerwehren verfügen nun über spezielle Ausrüstung, die auf Vegetationsbrände ausgerichtet ist. Damit können Einsätze künftig schneller, gezielter und sicherer erfolgen.

Zur weiteren Stärkung der Einsatzfähigkeit plant die Stadt die Beschaffung eines Sonderfahrzeugs. Dieses soll gezielt für Vegetationsbrände ausgerüstet sein. Die Finanzierung wurde bereits durch die zuständigen politischen Gremien der Stadt Wunstorf bewilligt. Derzeit läuft die konkrete Planungsphase, in die auch feuerwehrtechnische Anforderungen einfließen.

Wunstorfer Feuerwehr rüstet sich für Vegetationsbrände – Vegetationsbrandbekaempfung2 Wunstorf

Übung zur Vegetationsbrandbekämpfung © Feuerwehr Wunstorf

Bürgermeister Carsten Piellusch hatte frühzeitig auf die Notwendigkeit reagiert, die Feuerwehr auf die zunehmenden Herausforderungen durch den Klimawandel vorzubereiten. Sein Engagement war maßgeblich für die Einrichtung des Arbeitskreises und die Anschaffung der Ausrüstung. Die gestrige Übung war ein weiterer praktischer Schritt zur Umsetzung dieses Gesamtkonzepts.

Die Ausbilder des Vereins Waldbrandhilfe e.V. lobten die hohe Motivation und die Disziplin der Einsatzkräfte. Die Realbrandübung bot Gelegenheit, den Umgang mit der neuen Ausrüstung zu festigen und taktische Abläufe unter realen Bedingungen einzuüben. Diese Erfahrungen sollen künftig auch in weiteren Schulungen und Trainingsformaten vertieft werden.

Die Stadtfeuerwehr Wunstorf setzt damit auf eine langfristige, strukturierte Vorbereitung auf Extremwetterlagen und die damit einhergehenden besonderen Einsatzlagen. Die Entwicklung eines einheitlichen Vorgehens bei Vegetationsbränden sowie die umfassende Ausrüstung aller Ortsfeuerwehren stellen wichtige Elemente der städtischen Gefahrenabwehr dar.

Nachwuchskräfte Rathaus Langenhagen

Sieben neue Nachwuchskräfte für Langenhagener Rathaus

3. August 2025/in Region Hannover

Ausbildungs- und Studienstart für sieben junge Menschen bei der Stadtverwaltung.

LANGENHAGEN (redu). Mit dem 1. August beginnt bei der Stadt Langenhagen traditionell das Ausbildungsjahr. Auch 2025 starten wieder sieben junge Menschen ihre berufliche Laufbahn in der Stadtverwaltung.

Am Donnerstag, 1. August 2025, hat die Stadtverwaltung Langenhagen sieben neue Auszubildende und Studierende begrüßt. Sie beginnen verschiedene Ausbildungsgänge und duale Studiengänge. Die offizielle Begrüßung fand im Rathaus statt, begleitet von einem mehrtägigen Einführungsprogramm.

Vier der neuen Kräfte – Antonia Rothe, Danny Sekulla, Niklas Krüger und Henning Garbe – starten ein duales Studium zum Stadtinspektor. Fabio Noel Popp und Daryna Hrynevych haben ihre Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten aufgenommen. Bei der Stadtentwässerung beginnt Kim Scharringhausen ihre Ausbildung zur Umwelttechnologin im Bereich Abwasserwirtschaft. In ihrer Familie ist sie bereits die zweite Generation, die bei der Stadt tätig wird.

Bürgermeister Mirko Heuer hieß die Neuankömmlinge persönlich willkommen und richtete einige motivierende Worte an sie. Er ermutigte die jungen Leute, offen für neue Erfahrungen zu sein und sich aktiv in die Verwaltung einzubringen. Ihre Ideen seien willkommen und wichtig für die Weiterentwicklung der Stadt.

Zum Einstieg absolvieren die Auszubildenden und Studierenden eine dreitägige Einführungswoche. Am ersten Tag stand neben der offiziellen Begrüßung auch eine allgemeine Software-Schulung auf dem Programm. Am Montag ist ein Austausch mit älteren Auszubildenden vorgesehen. Zusätzlich stellt sich die Jugend- und Auszubildendenvertretung vor. Am Dienstag folgen Besuche bei Außenstellen wie Bibliothek, Stadtarchiv, Volkshochschule, Betriebshof und Kläranlage sowie eine Führung durch das Rathaus.

Mit dem Ausbildungsbeginn setzt die Stadt auf eine gezielte Nachwuchsförderung, um langfristig Fachkräfte für die kommunale Verwaltung zu gewinnen.

Tierrettung Storch

Storch in Lehrte löst Feuerwehreinsatz aus

3. August 2025/in Region Hannover

Einsatz am Klärteich endet ohne Rettung – Storch fliegt unverletzt davon.

LEHRTE (redu). Ein gemeldeter Notfall am Sonntagvormittag in Lehrte hat einen Einsatz der Tierrettung ausgelöst. Ein vermeintlich hilfsbedürftiger Storch entpuppte sich am Ende jedoch als wohlauf.

Am Sonntag, den 3. August 2025, wurde um 11:24 Uhr die Tierrettung der Stadtfeuerwehr Lehrte alarmiert. Einsatzort war das Gelände der alten Klärteiche im Ortsteil Röddensen. Zwei Frauen hatten dort über längere Zeit hinweg einen Storch beobachtet, der sich auffällig lange an derselben Stelle aufhielt. Bereits am Vortag war der Vogel dort gesehen worden. Die Zeuginnen vermuteten eine Verletzung oder ein Festhängen des Tieres unterhalb der Wasseroberfläche.

Vor Ort gelang es den Einsatzkräften der Ortsfeuerwehr Röddensen zunächst nicht, sich dem Tier zu nähern. Der dichte Bewuchs rund um den Klärteich erschwerte die Sicht und den Zugang. Auch ein Boot konnte nicht zu Wasser gelassen werden. Da sich der Storch weiterhin nicht bewegte, wurde die Wasserrettung der Stadtfeuerwehr Lehrte hinzugezogen.

Ausgerüstet mit Neoprenanzügen näherten sich Feuerwehrtaucher schwimmend dem Vogel. Der Storch beobachtete die Retter zunächst, entschloss sich dann aber offenbar zur Flucht: Rund drei Meter vor den Einsatzkräften erhob er sich in die Luft und flog davon. Eine tatsächliche Gefährdung konnte somit ausgeschlossen werden.

Der Einsatz wurde daraufhin abgebrochen. Insgesamt waren zehn Einsatzkräfte mit drei Fahrzeugen vor Ort, darunter auch der Feuerwehrpressesprecher. Verletzt wurde niemand.

Ausbildungsstart Nachwuchskräfte

84 Nachwuchskräfte starten bei der Region Hannover

1. August 2025/in Region Hannover

Von Verwaltung bis Floristik: Ausbildungsstart bei der Region in zwölf Berufsfeldern.

REGION HANNOVER (redu). Zum Ausbildungsstart 2025 begrüßt die Region Hannover 84 junge Menschen. In zwölf Berufsfeldern starten sie in ihre Ausbildung, ein duales Studium oder ein Freiwilliges Jahr. Damit wächst die Zahl der Nachwuchskräfte erneut – ein Zeichen für kontinuierliche Ausbildungstätigkeit.

Im August und September 2025 haben 84 neue Nachwuchskräfte ihre Ausbildung, ein duales Studium oder ein Freiwilliges Jahr bei der Region Hannover begonnen. Damit ist die Zahl der Einsteigerinnen und Einsteiger gegenüber dem Vorjahr weiter gestiegen. Das Angebot umfasst zwölf Berufsfelder – vom Verwaltungsdienst über IT-Berufe bis hin zur Floristik.

Den größten Anteil bildet die Ausbildung im Verwaltungsbereich. Insgesamt 58 Nachwuchskräfte starten hier, davon 45 als künftige Beamtinnen und Beamte im Rahmen eines dualen Studiums und 13 als Verwaltungsfachangestellte. Die angehenden Beamtinnen und Beamten absolvieren ein dreijähriges Studium mit wechselnden Theorie- und Praxisphasen an der Hochschule für Verwaltung Niedersachsen. Verwaltungsfachangestellte werden in Berufsschule, Studieninstitut und Verwaltungseinheiten ausgebildet.

Neben den klassischen Verwaltungsberufen bildet die Region auch in weiteren Bereichen aus: Unter anderem starten Auszubildende als Fachinformatikerinnen und Fachinformatiker für Systemintegration, in der Lebensmittelkontrolle, Hauswirtschaft, Tischlerei, Straßenunterhaltung sowie als Medizinische Fachangestellte.

Im Bereich der beruflichen Inklusion beginnen drei junge Menschen eine Ausbildung zur Fachpraktikerin bzw. zum Fachpraktiker in der Floristik. Zusätzlich erhalten Jugendliche über ein Fachoberschulpraktikum oder ein Freiwilliges Jahr im sozialen, politischen oder ökologischen Bereich einen Einblick in die Arbeit der Regionsverwaltung.

Regionspräsident Steffen Krach begrüßte die neuen Kolleginnen und Kollegen persönlich: „Verwaltung ist viel mehr als Büroarbeit. Unsere Nachwuchskräfte tragen dazu bei, dass das Leben in der Region funktioniert.“ Die Region Hannover bietet mit ihrer breiten Aufgabenpalette viele Entwicklungsmöglichkeiten.

Die Nachwuchskräfte von heute sollen langfristig in der Verwaltung tätig sein – daher setzt die Region auf frühzeitige Förderung und praktische Einbindung. Die Bewerbungsphase für das Ausbildungsjahr 2026 beginnt im August.

Drohneneinsatz bei Industriebrand

Feuerwehren rücken zu Brand in Industrieanlage aus

30. Juli 2025/in Region Hannover

Sieben Ortsfeuerwehren bekämpfen Glutnester in Trocknungsanlage.

Sehnde (redu). Ein Brand in einer Trocknungsanlage hat am Mittwochmorgen einen Großeinsatz der Feuerwehr in Sehnde ausgelöst. Zahlreiche Ortsfeuerwehren waren mehrere Stunden im Einsatz, um Glutnester zu lokalisieren und die Anlage zu kühlen.

Am Mittwoch, 30. Juli, ist es gegen 9:26 Uhr in der Raiffeisenstraße in Sehnde zu einer Rauchentwicklung aus einer Industrieanlage gekommen. Die Regionsleitstelle Hannover alarmierte die Ortsfeuerwehr Sehnde, die die Lage vor Ort bestätigte. Rauch drang aus dem Dach des Gebäudes.

Ein Trupp unter Atemschutz entdeckte die Quelle der Rauchentwicklung in einer Trocknungsanlage. Aufgrund der Lage und der Ausdehnung der Hitze wurde die Alarmstufe erhöht. Die Ortsfeuerwehren Rethmar und Ilten wurden zur Unterstützung hinzugezogen. Auch eine Drehleiter wurde in Stellung gebracht.

Mehrere Wärmequellen konnten mit einer Wärmebildkamera lokalisiert werden. Ein hinzugezogener Schornsteinfeger konnte die Glutnester in der großdimensionierten Anlage nicht erreichen. Um weitere Atemschutzgeräteträger bereitstellen zu können, wurden die Feuerwehren Bolzum, Müllingen–Wirringen und Wehmingen ebenfalls alarmiert.

Die Zugangsmöglichkeiten zur Brandstelle im Dachbereich waren eingeschränkt. Der Einsatz erforderte daher einen hohen Personalaufwand unter Atemschutz. Zusätzlich kam eine Drohne der Regionsfeuerwehr aus Lehrte zum Einsatz, um das Gebäude von außen zu kontrollieren.

Aufgrund der Temperaturentwicklung in der Gebäudeverkleidung wurde eine zweite Wasserleitung aufgebaut. Das Löschwasser wurde mit Netzmittel versetzt, um eine bessere Wirkung zu erzielen. Die Anlage wurde kontrolliert geflutet. Dadurch konnte die Temperatur schnell gesenkt werden.

Die Suche nach Glutnestern wurde fortgesetzt und die Temperatur kontinuierlich überwacht. Nach rund fünf Stunden wurde die Einsatzstelle an den Betreiber übergeben. Angaben zur Schadenshöhe und zur Ursache des Brandes konnten seitens der Feuerwehr nicht gemacht werden.

Im Einsatz waren insgesamt sieben Ortsfeuerwehren, der Rettungsdienst sowie die Polizei.

Wald App

Sportliche Challenge für 1.000 Bäume im Deister

29. Juli 2025/in Region Hannover

S-Bahn Hannover startet Waldaktion per Fitness-App.

REGION HANNOVER (redu). Mit einer Sport-Challenge will die S-Bahn Hannover zur Aufforstung des Deisters beitragen. Ab 1. August 2025 sammeln Teilnehmende per App sportliche Kilometer, die in Baumspenden umgerechnet werden. Ziel: 1.000 neue Bäume für das Naherholungsgebiet.

Die S-Bahn Hannover startet gemeinsam mit ihren Aufgabenträgern zum 1. August 2025 die Sportaktion „Gib alles für unseren Wald“. Ziel ist es, bis zum 14. September 2025 insgesamt 1.000 Bäume im Deister pflanzen zu lassen. Grundlage dafür sind sportliche Aktivitäten der Teilnehmenden, die über die kostenfreie Summitree-App erfasst werden.

An der Aktion kann jeder mitmachen. Die Sportarten reichen von Laufen, Radfahren und Schwimmen bis hin zu Spaziergängen oder Gassi-Runden. Über 40 Sportarten stehen zur Auswahl. Die über die App erfassten Kilometer werden in Baumspenden umgerechnet, die dem Deister als einem der bedeutendsten Naherholungsgebiete der Region Hannover zugutekommen.

Organisiert wird die Aktion in Zusammenarbeit mit der Region Hannover, der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG) sowie dem Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL). Die App Summitree ermöglicht neben der Erfassung der Aktivitäten auch einen Austausch der Teilnehmenden.

Nicole Grummini, Geschäftsführerin der S-Bahn Hannover, betont, dass die Aktion Gesundheit und Nachhaltigkeit verbindet. Der Deister sei ein wertvoller Rückzugsort, den man mit dieser Initiative bewusst stärken wolle. Verkehrsdezernent Ulf-Birger Franz lobt das Vorhaben als einen Beitrag zur Naherholung, der alle Generationen anspreche.

Die Teilnahme an der Challenge ist kostenfrei. Interessierte finden weitere Informationen sowie den Link zur App unter: www.sbahn-hannover.de/wald.

Holzrücken

Kaltenweider Duo zeigt Stärke bei Waldarbeitswettkampf

27. Juli 2025/in Region Hannover

Marita Künnecke und Wallach Ingo meistern forstlichen Parcours mit Präzision und Harmonie.

HÖSSERINGEN (red/hm). Beim dritten offenen Landeswettbewerb im Holzrücken mit Pferden bewies ein Gespann aus Kaltenweide eindrucksvoll sein Können. Vor Publikum und Fachjury meisterten Marita Künnecke und ihr Pferd einen anspruchsvollen Parcours in Hösseringen.

Die Pferdehalterin Marita Künnecke aus Kaltenweide hat mit ihrem Noriker-Wallach „Ingo“ an der 3. offenen niedersächsischen Holzrückemeisterschaft teilgenommen. Austragungsort war der Museumshof Hösseringen im Landkreis Celle. Insgesamt stellten sich 24 Gespanne dem Wettbewerb.

Bei dem Wettkampf mussten die Teilnehmenden mit ihren Pferden einen Parcours bewältigen, in dem ein Baumstamm möglichst fehlerfrei durch verschiedene Stationen gezogen werden musste. Die gestellten Aufgaben orientierten sich an realistischen Szenarien aus der forstwirtschaftlichen Praxis. Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Tier unter Beweis zu stellen.

Das Gespann aus Kaltenweide überzeugte durch präzise Teamarbeit. Der 13 Jahre alte Wallach „Ingo“ und seine Führerin agierten ruhig und abgestimmt und zeigten eine Leistung, die von den Zuschauenden positiv aufgenommen wurde. Fehlerfreies Arbeiten und gegenseitiges Vertrauen standen dabei im Mittelpunkt.

Kaltenweider Duo zeigt Stärke bei Waldarbeitswettkampf – Holzruecken2 hm

Marita Künnecke aus Kaltenweide und ihr Wallach Ingo © Hartmut Meyer

Holzrücken mit Pferden gilt als besonders bodenschonende Methode der Waldarbeit. Der Einsatz erfolgt vor allem in ökologisch sensiblen oder schwer zugänglichen Waldgebieten. Wettbewerbe wie dieser sollen althergebrachte forstliche Techniken sichtbar machen und für nachhaltige Formen der Waldnutzung sensibilisieren.

Die Bewertung der Leistungen erfolgt anhand von Kriterien wie Genauigkeit, Geschicklichkeit und dem schonenden Umgang mit dem Tier. Solche Veranstaltungen bieten eine Plattform für professionelle Rückepferdehalterinnen und -halter sowie für Interessierte der traditionellen Forstwirtschaft.

Fest der Sinne

Laatzen lädt ein zum Fest der Sinne im August

25. Juli 2025/in Region Hannover

Drei Tage Programm für alle Generationen bei freiem Eintritt im Park der Sinne.

LAATZEN (redu). Laatzen feiert vom 22. bis 24. August 2025 das Fest der Sinne im Park der Sinne. Bei freiem Eintritt erwartet die Besucher ein vielseitiges Programm mit Musik, Show und Mitmachaktionen für die ganze Familie.

Vom Freitag, 22. August bis Sonntag, 24. August 2025 richtet die Stadt Laatzen erneut das Fest der Sinne aus. Der Park der Sinne wird an drei Tagen zum Veranstaltungsort für Musik, Kunst, Vereinsleben und kulinarische Angebote. Der Eintritt ist frei.

Den Auftakt am Freitagabend gestaltet Musiker Patrick Lueck ab 18 Uhr mit handgemachter Covermusik. Um 20 Uhr übernimmt die Band Chicago Lane die Kulturbühne. Als Gewinner des Wettbewerbs „local heroes Niedersachsen 2024“ spielt sie energiegeladenen Rock im Stil des L.A. Sunset Strip. Eine Feuershow des Ensembles Feuerflut beendet den Abend.

Am Samstag startet das Programm um 12 Uhr. Auf dem Gelände präsentieren sich etwa 50 Stände von Vereinen, Künstlerinnen, Institutionen und Kunsthandwerkenden. Ergänzt wird das Angebot durch das Sommerkaleidoskop und ein ganztägiges Bühnenprogramm mit Vereinsauftritten. Ab 20 Uhr steht die Green River Gang auf der Bühne und bringt bekannte Titel von Creedence Clearwater Revival sowie John Fogerty zu Gehör. Eine LED-Show von Feuerflut rundet den Tag ab.

Der Sonntag beginnt um 10 Uhr mit einem Gottesdienst der Gesamtkirchengemeinde im kulinarischen Dorf. Um 11:30 Uhr folgt der Stadtempfang mit Bürgermeister Kai Eggert. Nach einer kurzen Pause startet um 14:30 Uhr das musikalische Finale: Christian Bergmann und die Nordhessen Drei präsentieren ein Tributprogramm zu Johnny Cash.

Technische Rettung

Stadtbahn kollidiert mit Pkw: Fünf Verletzte in Laatzen

25. Juli 2025/in Region Hannover

Rettung mit hydraulischem Gerät – Stadtbahnfahrer erleidet Schock.

LAATZEN (redu). Ein schwerer Verkehrsunfall hat am Donnerstagmittag den Bahn- und Straßenverkehr in Laatzen-Grasdorf erheblich beeinträchtigt. Ein Pkw prallte beim Wenden gegen eine Stadtbahn der Linie 2 – fünf Personen wurden verletzt.

Gegen 11:40 Uhr ereignete sich am Donnerstag auf der Hildesheimer Straße in Laatzen-Grasdorf ein Unfall zwischen einer Stadtbahn der Linie 2 und einem Pkw. Beim Wendemanöver übersah ein 38-jähriger Mann aus dem Kreis Peine die parallel fahrende Bahn. Trotz Notbremsung wurde sein Mazda 5 rund 15 Meter weit in das Gleisbett geschoben.

Der Fahrer erlitt schwere Verletzungen und musste von der Feuerwehr mit hydraulischem Rettungsgerät befreit werden. Auch seine 37-jährige Ehefrau sowie zwei der drei mitfahrenden Kinder im Alter von acht, neun und fünfzehn Jahren wurden schwer verletzt. Ein weiteres Kind wurde leicht verletzt. Alle Verletzten kamen in umliegende Krankenhäuser.

Die Unfallmeldung mit dem Einsatzstichwort „Pkw gegen Bahn“ ging um 11:45 Uhr bei der Ortsfeuerwehr Laatzen ein. Die ersten Einsatzkräfte fanden ein weit verstreutes Trümmerfeld vor. Während Ersthelfer die Familie zunächst betreuten, übernahm später der Rettungsdienst mit Notärzten die Versorgung.

Die Fahrgäste der Stadtbahn blieben unverletzt und wurden von Üstra-Mitarbeitenden evakuiert. Der 20-jährige Fahrer der Bahn erlitt einen leichten Schock und wurde durch Betriebsangehörige betreut.

Die Hildesheimer Straße war von 11:45 Uhr bis etwa 14:00 Uhr voll gesperrt. Die Linie 2 wurde auf den Streckenverlauf der Linie 1 umgeleitet. In dem betroffenen Abschnitt kam ein Schienenersatzverkehr mit Bussen zum Einsatz.

Im Einsatz waren neben der Feuerwehr Laatzen mit fünf Fahrzeugen auch der Rettungsdienst mit vier Rettungswagen und drei Notarzteinsatzfahrzeugen, die Polizei mit zwei Streifenwagen sowie der Verkehrsunfalldienst und Mitarbeitende der Üstra.

Laubenbrand

Feuer zerstört Laube und Fahrzeug nahe Naturfreundehaus

21. Juli 2025/in Region Hannover

Lösch- und Suchaktion dauert bis in den Morgen – Polizei ermittelt.

LEHRTE (redu). In einem abgelegenen Waldstück bei Sievershausen hat am frühen Montagmorgen ein Feuer eine Gartenlaube und ein Auto vollständig zerstört. Die Feuerwehr war mit großem Aufgebot im Einsatz. Eine Personensuche blieb ohne Ergebnis.

Am Montagmorgen gegen 4:50 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren Arpke, Hämelerwald und Sievershausen zu einem Brand in einem Waldgebiet nahe dem Naturfreundehaus Grafhorn alarmiert. Die Einsatzstelle war zunächst schwer zu lokalisieren. Erst der weithin sichtbare Feuerschein führte die ersten Kräfte zum Ort des Geschehens. Dort brannten eine Laube und ein abgestelltes Fahrzeug in voller Ausdehnung.

Die Einsatzleitung vor Ort übernahm Carsten Rex. Aufgrund der Lage forderte er weitere Unterstützung an: Einsatzkräfte aus Immensen sowie den Abrollbehälter Hygiene der Stadtfeuerwehr. Sofort wurde ein umfassender Löschangriff eingeleitet. Zwei Trupps unter Atemschutz setzten zwei C-Rohre zur Brandbekämpfung ein.

Die Laube war beim Eintreffen der Feuerwehr bereits eingestürzt. Herabgestürzte Trümmer erschwerten das gezielte Ablöschen des Feuers erheblich. In unmittelbarer Nähe entdeckten die Einsatzkräfte eine Laterne mit einer brennenden Kerze auf einem Tisch. Diese Beobachtung führte zur Vermutung, dass sich möglicherweise noch eine Person in der Nähe aufgehalten haben könnte. Aus diesem Grund wurde das Umfeld der Brandstelle systematisch abgesucht. Dabei konnten jedoch keine Personen aufgefunden werden.

Da an der abgelegenen Einsatzstelle keine Hydranten vorhanden waren, musste die Wasserversorgung durch einen Pendelverkehr wasserführender Fahrzeuge sichergestellt werden. Diese transportierten Löschwasser fortlaufend von einer Entnahmestelle in Immensen zur Einsatzstelle im Wald.

Wegen der hohen Belastung unter Atemschutz wurden im weiteren Verlauf zusätzlich Atemschutzgeräteträger aus den Ortsfeuerwehren Aligse und Steinwedel nachalarmiert. Ebenso wurde ein Radlader des städtischen Bauhofs zur Unterstützung hinzugezogen. Dieser wurde eingesetzt, um die eingestürzte Laube zu beräumen. So konnten versteckte Glutnester lokalisiert und gezielt abgelöscht werden.

Im Verlauf der Löscharbeiten wurden insgesamt sechs Gasflaschen entdeckt. Eine davon musste zur Kühlung in ein Wasserbad gelegt werden. Die Nachlöscharbeiten zogen sich bis in die Morgenstunden. Um 9:20 Uhr konnte schließlich „Feuer aus“ gemeldet werden. Insgesamt wurden bei dem Einsatz 24 Atemschutzgeräte verwendet.

Die Polizei hat Ermittlungen zur Brandursache und zur Höhe des entstandenen Schadens aufgenommen. Konkrete Angaben dazu lagen zunächst nicht vor.

Insgesamt waren etwa 50 Einsatzkräfte mit 14 Fahrzeugen vor Ort. Neben den sechs beteiligten Ortsfeuerwehren waren der Abrollbehälter Hygiene der Stadtfeuerwehr, der Stadtbrandmeister und sein Stellvertreter, der Feuerwehrpressesprecher, der Rettungsdienst, die Polizei sowie der städtische Bauhof in den Einsatz eingebunden.

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