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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Unfallübung

Realistische Unfallübung in Ahlten stärkt Zusammenarbeit

22. Oktober 2025/in Region Hannover

Feuerwehr Ahlten trainiert mit DRK und Maltesern den Ernstfall bei Verkehrsunfällen.

AHLTEN (redu) – Feuerwehr und Rettungsdienste haben am 18. Oktober 2025 in Ahlten den Ernstfall geprobt. Bei einer realistisch gestalteten Übung trainierten Einsatzkräfte und Auszubildende die gemeinsame Rettung von Unfallopfern nach einem schweren Verkehrsunfall.

Am Samstag, 18. Oktober 2025, trafen sich Mitglieder der Ortsfeuerwehr Ahlten mit Auszubildenden des Deutschen Roten Kreuzes von der Rettungswache Neustadt und mit Auszubildenden der Malteser von der Rettungswache Königslutter sowie deren Praxisanleitern zu einem gemeinsamen Übungsdienst auf dem Gelände der Feuerwehr Ahlten.

Ziel der Übung war es, das Zusammenspiel zwischen Rettungsdienst und Feuerwehr bei einem Verkehrsunfall nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch zu trainieren. Auf dem Übungsgelände wurde dazu ein schwerer Verkehrsunfall zwischen zwei Pkw mit vier verletzten Personen simuliert. Die Darsteller wurden zuvor von Mitgliedern der realistischen Unfalldarstellung mit täuschend echt wirkenden Verletzungen geschminkt.

Während der Übung lag der Schwerpunkt auf der Abstimmung zwischen Feuerwehr und Rettungsdienst. Die Feuerwehr übernahm die technische Rettung und befreite die eingeschlossenen Personen mithilfe hydraulischer Geräte wie Schere und Spreizer. Die Auszubildenden des Rettungsdienstes kümmerten sich parallel um die medizinische Erstversorgung und die Überwachung der Patienten.

Anhand der Verletzungsmuster und Vitalfunktionen entschieden die Teams, ob eine schonende Rettung oder eine sogenannte Sofort-Rettung notwendig war. Diese Vorgehensweise wird in der Realität angewendet, wenn die Verletzungen so schwer sind, dass der Patient möglichst schnell befreit werden muss.

Für viele der Auszubildenden war dies die erste praktische Erfahrung in einer solchen Lage. Sie erhielten direktes Feedback ihrer Praxisanleiter und konnten die technischen Geräte der Feuerwehr kennenlernen und selbst einsetzen. Auch für die Feuerwehr war der gemeinsame Dienst lehrreich, da der Rettungsdienst diesmal nicht nur symbolisch, sondern aktiv mit klaren Anweisungen eingebunden war.

Alle Teilnehmenden zogen ein positives Fazit. Die gemeinsame Übung vermittelte wertvolle Erkenntnisse und stärkte das gegenseitige Verständnis. Künftig sollen alle Beteiligten von den gewonnenen Erfahrungen profitieren.

Beteiligt waren die Ortsfeuerwehr Ahlten mit zwölf Einsatzkräften und zwei Fahrzeugen, die Rettungsdienstorganisationen mit fünf Praxisanleitern, zehn Auszubildenden und vier Rettungswagen sowie die realistische Unfalldarstellung mit sechs Personen und vier „Patienten“.

Brennender LKW

Laster in Flammen: A7 bei Mellendorf stundenlang dicht

15. Oktober 2025/in Region Hannover

Brand auf Standstreifen führt zu Stau und Sperrung bis in den Nachmittag.

BURGWEDEL (redu) – Auf der A7 zwischen dem Autobahndreieck Hannover-Nord und Mellendorf ist am Mittwochmorgen ein Lastwagen in Brand geraten. Das Feuer führte zu einer stundenlangen Sperrung der Fahrbahn in Richtung Hamburg und verursachte erhebliche Verkehrsbehinderungen.

Während der Sperrung mussten Autofahrende mit deutlichen Verzögerungen rechnen. Der Rückstau reichte zeitweise bis Großburgwedel und löste sich erst am Nachmittag wieder auf. Auch auf der A352 kam es im Bereich der Anschlussstelle zur A7 zu mehreren Kilometern Stau.

Nach Angaben der Polizei Hannover brannte der Lastwagen auf dem Standstreifen in Fahrtrichtung Hamburg. Das Feuer griff teilweise auf das angrenzende Buschwerk über. Die Feuerwehr Großburgwedel wurde gegen 9 Uhr alarmiert und konnte die Flammen rund 45 Minuten später löschen. Insgesamt waren etwa 40 Einsatzkräfte aus Großburgwedel, Kleinburgwedel, Thönse und Fuhrberg beteiligt.

Die Fahrbahn blieb zunächst gesperrt, da geprüft werden musste, ob eine nahegelegene Fußgängerbrücke durch die Hitze beschädigt wurde. Nach ersten Erkenntnissen hatte der Fahrer den Lkw aufgrund eines technischen Defekts auf dem Standstreifen gestoppt. Er blieb unverletzt.

Gegen 16:00 Uhr konnten zwei Fahrstreifen wieder für den Verkehr freigegeben werden, kurz darauf war die Autobahn vollständig befahrbar. Die Aufräumarbeiten dauerten bis in den späten Nachmittag an.

Gefahrgutübung der Feuerwehr

Gefahrguteinheiten trainieren gemeinsamen Ernstfall

11. Oktober 2025/in Region Hannover

Einsatzkräfte aus Neustadt und Landkreis Nienburg trainieren Zusammenarbeit bei Gefahrgutunfall.

NEUSTADT AM RÜBENBERGE (redu) – Blaulichter und Feuerwehrfahrzeuge erhellten am Freitagabend den Platz rund um den Neustädter Bauhof: Die Gefahrguteinheiten der Feuerwehr Neustadt und des Landkreises Nienburg führten dort eine gemeinsame Übung durch, um ihre Zusammenarbeit im Ernstfall weiter zu stärken.

Bei der regelmäßig stattfindenden Ausbildungseinheit bereiteten Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Neustadt eine praxisnahe Übung vor. Als Szenario galt ein Unfall bei Ladearbeiten an einem Lkw, bei dem mehrere Fässer mit gefährlichen Stoffen verrutschten und teilweise Leck schlugen. Zusätzlich trat aus einem beschädigten 1.000-Liter-Behälter eine unbekannte Flüssigkeit aus. Der Fahrer, dargestellt durch einen Dummy, wurde unter einem Fass eingeklemmt.

Die zuerst eintreffenden Kräfte der Ortsfeuerwehr Neustadt verschafften sich rasch einen Überblick und leiteten nach der sogenannten GAMS-Regel die ersten Maßnahmen ein: Gefahr erkennen, Absperren, Menschenrettung und Spezialkräfte nachfordern. Ein Atemschutztrupp übernahm die schnelle Rettung des Fahrers, während gleichzeitig ein Absperrbereich eingerichtet und die Gefahrguteinheiten des ABC-Zuges Neustadt sowie des Landkreises Nienburg alarmiert wurden.

Nach Eintreffen der Gefahrgutspezialisten begann ein standardisierter Ablauf. Dazu gehörten der Aufbau einer Sammelstelle für Trupps in Chemikalienschutzanzügen (CSA), eine Dekontaminationsstelle zum Reinigen und sicheren Ablegen der Anzüge sowie ein Materialsammelplatz. An der Absperrgrenze wurde ein dreiteiliger Löschangriff vorbereitet.

Chemieschutzanzug

Chemieschutzanzug (CSA) © Feuerwehr

Mehrere Trupps in Chemikalienschutzanzügen übernahmen anschließend die Arbeiten im Gefahrenbereich. Sie dichteten Leckagen ab, sicherten Gullyeinläufe, bargen beschädigte Fässer und kontrollierten die Einsatzstelle auf weitere Gefahrenquellen. Der Einsatz unter CSA erfordert besondere Planung: Die Trupps können nur rund 20 Minuten im Anzug arbeiten – inklusive Hin- und Rückweg zwischen Absperrgrenze und Einsatzort. Der Mindestabstand beträgt 50 Meter, kann aber je nach Stoffart und Witterung deutlich größer ausfallen.

Nach Abschluss der Arbeiten zogen die Verantwortlichen ein positives Fazit. Die Zusammenarbeit der Einheiten aus Neustadt und dem Landkreis Nienburg verlief reibungslos, alle Abläufe funktionierten planmäßig. Die Übung verdeutlichte den hohen Ausbildungsstand der Beteiligten. Weitere gemeinsame Dienste sind bereits in Vorbereitung.

Rettungswagen

Region Hannover plant neue Struktur im Rettungsdienst

11. Oktober 2025/in Region Hannover

Neuer Bedarfsplan stärkt Effizienz und Qualität im Rettungsdienst ab 2026.

HANNOVER (redu) – Die Region Hannover hat ihren Bedarfsplan für den Rettungsdienst fortgeschrieben. Ziel ist eine zukunftsfähige, effiziente und wirtschaftlich tragfähige Notfallversorgung. Der Fachausschuss stimmte dem Konzept einstimmig zu, die Regionsversammlung soll im November entscheiden.

Region Hannover. Wer im Notfall den Rettungsdienst ruft, erwartet schnelle und zuverlässige Hilfe – unabhängig vom Wohnort. Damit dieser Anspruch auch künftig erfüllt werden kann, hat die Region Hannover als Trägerin des Rettungsdienstes ihren Bedarfsplan aus dem Jahr 2022 überarbeitet. Der Ausschuss für Feuerschutz, Rettungswesen und allgemeine Ordnungsangelegenheiten gab am 9. Oktober einstimmig seine Zustimmung. Die endgültige Entscheidung trifft die Regionsversammlung am 11. November. Der neue Plan soll zum 1. Januar 2026 gelten.

„Unsere Priorität ist und bleibt eine schnelle und hochwertige Hilfe für alle Menschen in medizinischen Notfällen“, erklärte Christine Karasch, Dezernentin für Öffentliche Sicherheit, Zuwanderung, Gesundheit und Verbraucherschutz. Der neue Bedarfsplan bilde die Grundlage, um die rettungsdienstliche Versorgung effizient, transparent und wirtschaftlich weiterzuentwickeln.

Gezielter Einsatz der Ressourcen

Ein zentrales Element ist die stärkere Nutzung des Notfallkrankentransportwagens (NKTW). Dieses Fahrzeug übernimmt nicht zeitkritische Notfalltransporte und entlastet die Rettungstransportwagen (RTW). Seit 2024 sind die NKTW im Einsatz und decken derzeit rund ein Drittel dieser Transporte ab. Künftig soll dieser Anteil deutlich steigen, damit die RTW konsequent für akute Notfälle bereitstehen.

Die Einsatzstatistik zeigt einen klaren Trend: Seit 2022 haben die zeitkritischen Einsätze um rund zwei Prozent zugenommen, die nicht zeitkritischen um 3,7 Prozent. Insgesamt stieg die Zahl der Einsätze in der Notfallrettung von 84.999 im Jahr 2022 auf 87.133 im Jahr 2024.

Ab 2026 soll die Wochenstunden-Vorhaltung im Rettungsdienst insgesamt um etwa 3,5 Prozent steigen. Besonders deutlich fällt der Ausbau bei den NKTW aus – von derzeit 420 auf künftig 1.002 Wochenstunden. Die RTW-Vorhaltung sinkt leicht, bleibt aber auf hohem Niveau. Die zusätzlichen Kosten werden 2026 vollständig von den gesetzlichen Krankenkassen und Unfallversicherungsträgern übernommen.

Neue Leitstellenstruktur geplant

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der geplanten Einführung einer standardisierten und strukturierten Notrufabfrage (SSNA) in der Regionsleitstelle, die gemeinsam mit der Landeshauptstadt Hannover betrieben wird. Sie soll die Zuordnung von Rettungsmitteln verbessern und eine präzisere Priorisierung von Einsätzen ermöglichen. Dadurch können zeitkritische, nicht zeitkritische und sogenannte Low-Level-Einsätze besser unterschieden werden. Das soll die Effizienz erhöhen und die Qualität der Versorgung sichern.

Zur Einführung der SSNA läuft derzeit ein gemeinsames Forschungsprojekt mit der Universität Maastricht, das zusammen mit der Landeshauptstadt und den Kostenträgern durchgeführt wird. Der Abschluss ist für Ende des Jahres geplant, anschließend soll die Umsetzung beginnen.

Zusammenarbeit mit Hilfsorganisationen

Die Fortschreibung des Bedarfsplans wurde in enger Abstimmung mit den Leistungserbringern – dem Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) und der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) – erarbeitet. Alle Partner verfolgen das gemeinsame Ziel, die Qualität und Wirtschaftlichkeit des Rettungsdienstes langfristig zu sichern.

Die Vertreter der Hilfsorganisationen betonten die Bedeutung gemeinsamer Strategien und moderner Strukturen. Torsten Bierbrauer (JUH) erklärte: „Mit der Fortschreibung des Bedarfsplans bauen wir die Zusammenarbeit aller Partner weiter aus. Uns ist wichtig, dass die Versorgung auch in Spitzenzeiten gesichert bleibt – dafür brauchen wir innovative Konzepte und eine enge Verzahnung mit anderen Bereichen des Gesundheitswesens.“

Anton Verschaeren (DRK) hob die Rolle der Leitstelle hervor: „Verlässliche Rettung beginnt mit einer präzisen und fundierten Entscheidung in der Rettungsleitstelle. Nur durch klare Strukturen und verantwortungsbewussten Einsatz unserer Ressourcen können wir Leben schützen, das Vertrauen der Menschen stärken und die Zukunft der Notfallversorgung sichern.“

Florian Soot (ASB) betonte den Nutzen der geplanten SSNA: „Die klare Trennung von zeitkritischen und nicht zeitkritischen Notfällen – und damit der differenzierte Einsatz von Rettungsmitteln – ist ein zentraler Schritt, um die Notfallversorgung zukunftsfähig aufzustellen. Sie gewährleistet, dass Hilfe effizient dorthin gelangt, wo sie am dringendsten benötigt wird.“

Fachkräfte und ergänzende Angebote

Ein zentrales Thema bleibt der Fachkräftemangel. Nach Angaben der Region Hannover ist die Ausbildung und Gewinnung von Notfallsanitäterinnen, Notfallsanitätern und Rettungssanitäterinnen eine große Herausforderung. Gleichzeitig betonen die Verantwortlichen, dass steigende Einsatzzahlen nicht dauerhaft allein durch zusätzliche Vorhaltekapazitäten aufgefangen werden können. Auch ambulante und stationäre Versorgungsstrukturen müssten gestärkt werden, um den Rettungsdienst zu entlasten.

Zum Abschluss erinnert die Region an die richtige Wahl der Notrufnummer: Bei akuter Lebensgefahr gilt die 112, bei nicht lebensbedrohlichen Erkrankungen der ärztliche Bereitschaftsdienst unter 116 117. So bleiben die Kapazitäten für echte Notfälle verfügbar.

Vorstellung Kandidaten Dezernenten Region Hannover

Steffen Krach stellt Kandidierende für Dezernate vor

8. Oktober 2025/in Region Hannover

Kandidierende für die Dezernate I, II und VI der Region Hannover vorgestellt.

REGION HANNOVER (redu) – In der Regionsverwaltung stehen mehrere Führungswechsel bevor. Regionspräsident Steffen Krach hat drei Kandidierende für die Leitung der Dezernate I, II und VI vorgeschlagen und sie in einer Pressekonferenz vorgestellt.

In der Regionsverwaltung Hannover stehen personelle Veränderungen an. Regionspräsident Steffen Krach hat drei Personen für die Leitung von Dezernaten vorgeschlagen, die in den kommenden Jahren neu besetzt werden sollen. Die Vorschläge betreffen das Dezernat I für Öffentliche Sicherheit, Zuwanderung, Gesundheit und Verbraucherschutz, das Dezernat II für Soziales, Teilhabe, Familie und Jugend sowie das neu geschaffene Dezernat VI für Bildung, Kultur und Baumanagement.

Krach betonte in der Vorstellung, dass sich die Regionsverwaltung derzeit in einer Umbruchsphase befinde. Man wolle Prozesse modernisieren und die Verwaltung digitaler gestalten. Vor diesem Hintergrund sei es entscheidend, erfahrene und führungsstarke Persönlichkeiten zu gewinnen. Mit den drei Kandidierenden – Torben Klant, Anne Spiegel und Isabella Gifhorn – wolle er genau dies sicherstellen.

Dezernat I: Öffentliche Sicherheit, Zuwanderung, Gesundheit und Verbraucherschutz

Für das Dezernat I schlägt Krach den 49-jährigen Juristen Torben Klant vor. Klant leitet seit 2017 die Zentrale Steuerung der Region Hannover und ist dort unter anderem für Strategie, Verwaltungssteuerung und die Betreuung politischer Gremien verantwortlich. Zuvor arbeitete er als Leiter der Rechtsabteilung der Niedersächsischen Bürgschaftsbank und als Justiziar bei der Sparkasse Hannover.

Klant erklärte, er wolle gemeinsam mit den Mitarbeitenden eine verlässliche Verwaltung gestalten, die auch in Krisen handlungsfähig bleibt. Sollte die Regionsversammlung zustimmen, würde er im Mai 2026 die Nachfolge von Christine Karasch antreten.

Dezernat II: Soziales, Teilhabe, Familie und Jugend

Als Leiterin des Dezernats II schlägt Krach die 44-jährige Anne Spiegel vor. Spiegel war unter anderem Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie Ministerin in Rheinland-Pfalz für Familie, Integration, Umwelt und Energie. Derzeit arbeitet sie als Chief Operating Officer beim Chat-Beratungsangebot „krisenchat“.

Spiegel betonte, das Dezernat decke Themen ab, für die sie auch in ihren früheren Ämtern Verantwortung getragen habe. Sie wolle die bestehende Arbeit im Sozialbereich fortsetzen und weiterentwickeln. Auch sie würde die Nachfolge der amtierenden Dezernentin Dr. Andrea Hanke übernehmen, deren Amtszeit im Mai 2026 endet.

Dezernat VI: Bildung, Kultur und Baumanagement

Für das neue Dezernat VI schlägt Krach Isabella Gifhorn vor. Die 49-jährige Architektin ist derzeit Erste Stadträtin und Stadtbaurätin in Langenhagen. Zuvor war sie in leitenden Funktionen bei den Städten Hameln und Göttingen tätig.

Gifhorn erklärte, sie sehe im neuen Dezernat eine Chance, moderne Bildungs- und Kulturorte zu schaffen und so den Zusammenhalt in der Region zu stärken. Das Dezernat startet am 1. Januar 2026. Bereits seit Juni arbeiten die Fachbereiche, die künftig dazugehören, direkt beim Regionspräsidenten an der Vorbereitung der neuen Strukturen.

Weitere Schritte

Über die drei Personalvorschläge wird die Regionsversammlung am 11. November entscheiden. Dort werden sich die Kandidierenden auch persönlich vorstellen. Nach Zustimmung sollen sie jeweils für eine Amtszeit von acht Jahren gewählt werden.

Regionspräsident Krach zeigte sich zuversichtlich, dass die vorgeschlagenen Personen breite Zustimmung finden werden. Ziel sei es, gemeinsam mit der Regionsversammlung und den Fraktionen die Verwaltung zukunftsfest aufzustellen und die Region Hannover weiterzuentwickeln.

Dachstuhlbrand Altwarmbüchen

Feuer in Einfamilienhaus in Altwarmbüchen

7. Oktober 2025/in Region Hannover

Feuerwehr öffnet Dach – Feuer schnell unter Kontrolle gebracht.

ALTWARMBÜCHEN (redu) – Am Montag, 6. Oktober 2025, wurde die Feuerwehr Altwarmbüchen zu einem Brand in einem Einfamilienhaus alarmiert. Eine starke Rauchentwicklung war bereits auf der Anfahrt sichtbar. Personen befanden sich nicht im Gebäude.

Gegen 13:36 Uhr ging bei der Feuerwehr Altwarmbüchen der Alarm zu einem Brand in einem Einfamilienhaus ein. Aufgrund der starken Rauchentwicklung und der zunächst unklaren Lage erhöhte Einsatzleiter Stefan Karsten die Alarmstufe auf B2. Diese Einstufung bedeutet einen Brand mittlerer Gefährdungslage und sieht den Einsatz zusätzlicher Kräfte und Spezialfahrzeuge vor.

Zum Zeitpunkt des Brandes befanden sich keine Personen im Gebäude. Die Einsatzstelle wurde weiträumig abgesperrt, um die Sicherheit von Anwohnern und Einsatzkräften zu gewährleisten. Mit Unterstützung der Drehleiter öffneten die Feuerwehrleute Teile des Daches, um an den Brandherd zu gelangen. Auf diese Weise konnte das Feuer zügig unter Kontrolle gebracht werden.

Insgesamt waren rund 40 Einsatzkräfte sowie zwei Rettungswagen im Einsatz. Vor Ort waren die Feuerwehr Altwarmbüchen, der Einsatzleitwagen der Feuerwehr Isernhagen N.B., die Feuerwehr Neuwarmbüchen und die Feuerwehr Kirchhorst-Stelle. Nach Abschluss der Löscharbeiten führten die Einsatzkräfte Nachkontrollen durch, um ein Wiederaufflammen zu verhindern.

Dank des schnellen und koordinierten Vorgehens konnte ein größerer Gebäudeschaden verhindert werden. Angaben zur Brandursache und zur Höhe des Sachschadens liegen derzeit nicht vor.

Ausgebrannter PKW Sehnde

Pkw brennt in Sehnde vollständig aus

7. Oktober 2025/in Region Hannover

Flammen griffen auf Zaun und Hecke über – keine Verletzten.

SEHNDE (redu) – Am Montagabend, 6. Oktober, ist in der Anne-Frank-Straße in Sehnde ein Auto in Brand geraten. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand der Wagen bereits in Vollbrand. Verletzte gab es nicht.

Gegen 19:00 Uhr alarmierte die Regionsleitstelle Hannover die Ortsfeuerwehr Sehnde zu einem brennenden Pkw im Wohngebiet. Schon auf der Anfahrt war eine deutliche Rauchentwicklung über der Anne-Frank-Straße sichtbar. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand das Fahrzeug vollständig in Flammen.

Zwei Trupps gingen unter Atemschutz gegen den Brand vor. Die Flammen hatten sich bereits auf einen angrenzenden Zaun und eine Hecke ausgebreitet. Mit einem C-Rohr und einem Schaumrohr konnten die Feuerwehrleute den Brand schnell eindämmen und schließlich löschen.

Im Anschluss kontrollierte die Feuerwehr die Einsatzstelle mit einer Wärmebildkamera, um mögliche Glutnester auszuschließen. Nach rund anderthalb Stunden war der Einsatz beendet. Die Brandstelle wurde an die Polizei übergeben.

Zur Brandursache und zur Höhe des Sachschadens liegen keine Angaben vor.

Sucheinsatz Silbersee

Sucheinsatz am Silbersee: Rucksackfund löst Alarm aus

28. September 2025/in Region Hannover

Drohnen, Sonar, Taucher und Hubschrauber im Einsatz – Polizei beendet Suche ergebnislos.

LANGENHAGEN (redu) – Ein am Ufer des Silbersees befestigter Rucksack hat am Samstag, 27. September, ab 15:07 Uhr einen großen Sucheinsatz ausgelöst. Passanten fanden die Tasche, mit Stahlseil und Vorhängeschloss gesichert; daran hing eine Notiz: „Ich bin schwimmen… schwimme am Ufer entlang…“. Rund 70 ehrenamtliche Einsatzkräfte von Feuerwehr und DLRG suchten den See erfolglos ab; die Polizei ermittelt.

Fahrradtasche

Diese angeschlossene Fahrradtasche mit einer Notiz löste den Sucheinsatz aus. © Carl-Marcus Müller

Am Einsatz beteiligt waren die Ortsfeuerwehren Langenhagen und Krähenwinkel, der Einsatzleitwagen 2 der Ortsfeuerwehr Kaltenweide, sämtliche Tauchergruppen der Feuerwehren aus der Region Hannover sowie die DLRG-Ortsgruppen Langenhagen und Krähenwinkel. Neben einem Polizeihubschrauber kamen Drohnen, Boote mit Sonartechnik und Taucher zum Einsatz.

Über eineinhalb Stunden wurde der See systematisch abgesucht, eine Person konnte nicht gefunden werden. Die Suche wurde ergebnislos beendet, die Polizei übernahm die Ermittlungen. Feuerwehr-Pressesprecher Dennis Carlini sagte: „Solche Einsätze machen deutlich, wie ernst jeder Hinweis genommen wird und wie schnell umfangreiche Kräfte zum Einsatz kommen. Eine kurze Information an Angehörige oder Freunde vor dem Schwimmen kann jedoch helfen, eventuelle Missverständnisse zu vermeiden.“

Wie die Polizei mitteilte, meldete sich am heutigen Morgen ein 63-jähriger Schwimmer aus Hannover bei der Polizeiinspektion Langenhagen. Er habe erst heute Morgen aus dem Internet von dem Einsatz erfahren und erklärte, die Tasche versehentlich zurückgelassen zu haben. Nachdem ihm vor einiger Zeit eine Tasche entwendet worden war, führt er nach eigenen Angaben eine Zweittasche mit sich; diese habe er gestern vergessen.

Verkehrsunfall

Schwerer Unfall in Klein Heidorn

25. September 2025/in Region Hannover

Mehrere Fahrzeuge auf Frachtweg beteiligt, Rettungshubschrauber im Einsatz.

WUNSTORF / KLEIN HEIDORN (redu) – Am Mittwoch kam es gegen 14 Uhr auf dem Frachtweg in Klein Heidorn zu einem schweren Verkehrsunfall mit mehreren Fahrzeugen. Zwei Personen wurden verletzt und ins Krankenhaus gebracht.

Am Mittwoch gegen 14 Uhr ereignete sich auf dem Frachtweg in Klein Heidorn, in Höhe des Tierheims, ein schwerer Verkehrsunfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen. Zwei Pkw stießen auf einer Kreuzung zusammen, dabei überschlug sich eines der Fahrzeuge.

Glücklicherweise wurde keine Person eingeklemmt. Kurz darauf kam es infolge des ersten Unfalls zu einem Auffahrunfall, in den drei weitere Fahrzeuge verwickelt waren.

Zwei Personen erlitten Verletzungen. Sie wurden nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Neben mehreren Rettungswagen war auch der Rettungshubschrauber Christoph 4 im Einsatz.

Die Feuerwehren aus Klein Heidorn und Wunstorf sicherten die Unfallstelle, streuten ausgelaufene Betriebsstoffe ab und stellten den Brandschutz sicher. Insgesamt waren rund 30 Einsatzkräfte vor Ort.

Auch die Polizei war im Einsatz und hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Während der Rettungs- und Aufräumarbeiten blieb der Frachtweg im Bereich der Unfallstelle voll gesperrt.

Vegetationsbrand

Vegetationsbrand nahe Gehrden schnell gelöscht

25. September 2025/in Region Hannover

Rettungshubschrauber entdeckt Brand an der B217 bei Gehrden.

GEHRDEN (redu) – Ein Rettungshubschrauber entdeckte am Donnerstag zwischen dem Gewerbegebiet Gehrden-Ost und der Auffahrt zur Bundesstraße 217 bei Weetzen einen Vegetationsbrand. Feuerwehrkräfte löschten die Flammen schnell und verhinderten eine Ausbreitung.

Beim Rückflug aus Hannover bemerkte die Besatzung eine Rauchwolke bei Gehrden. Aus der Luft erkundete die Crew die Ursache und entdeckte einen etwa 40 Meter langen Brandstreifen.

Die alarmierte Feuerwehr konnte den Einsatzort bereits aus der Ferne erkennen. Mit Wasser aus den Fahrzeugtanks löschten die Einsatzkräfte die Flammen und wässerten die betroffene Fläche, die etwa fünf Meter breit war, ausgiebig nach. Eine Kontrolle mit der Wärmekamera bestätigte später den Erfolg der Maßnahmen.

Während des Einsatzes musste eine Fahrspur der Kreisstraße 231 gesperrt werden. Der Verkehr wurde wechselseitig an den Einsatzfahrzeugen vorbeigeleitet.

Vor Ort waren die Schwerpunktfeuerwehr Gehrden und die Ortsfeuerwehr Lemmie mit insgesamt fünf Fahrzeugen und 31 Einsatzkräften.

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