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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Stadtbahnanzeige

Fahrplanwechsel ÜSTRA: Das ändert sich ab 14.12.

9. Dezember 2025/in Region Hannover

Stadtbahn, Bus und S-Bahn: Dichtere Takte, neue Wege und weniger Lücken im Nachtverkehr.

HANNOVER (redu) – Zum Fahrplanwechsel ÜSTRA am Sonntag, 14. Dezember 2025, stellt das Verkehrsunternehmen gemeinsam mit der Region Hannover Stadtbahn-, Bus- und S-Bahn-Angebote neu auf – mit dichteren Takten, neuen Linienführungen, mehr Nachtverkehr und einzelnen Kürzungen im gesamten Verkehrsnetz in Stadt und Umland.

Egal ob Pendler, Schüler oder Nachtschwärmer: Der neue Jahresfahrplan verändert zahlreiche Linien in und um Hannover. Fahrgäste sollten ihre gewohnten Verbindungen prüfen, denn Takte, Endpunkte und Haltestellen ändern sich teils deutlich.

STADTBAHN UND S-BAHN: Mehr Nächte, neue Wege, Baustelle Nordstadt

Mit dem neuen Fahrplan greifen im Stadtbahn- und S-Bahn-Netz der Region Hannover an mehreren Stellen Veränderungen. Die S-Bahn-Linie S51 hält künftig zusätzlich am Bahnhof Hannover-Leinhausen und bindet den Stadtteil besser an. Auf der Stadtbahnlinie 2 wird in den Wochenendnächten ein stündlicher Nachtsternverkehr bis Gleidingen eingeführt, während die Linie 3 in Nächten von Sonntag auf Donnerstag eine zusätzliche Spätfahrt ab Kröpcke in Richtung Wettbergen erhält.

Die Linie 6 fährt während des Neubaus des Hochbahnsteigs nicht mehr an der Haltestelle Bahnhof Nordstadt, Fahrgäste weichen auf die Stationen An der Strangriede und Fenskestraße oder auf die S-Bahnlinien S1, S2, S4 und S5 aus. Auf der Linie 17 entfällt der Verkehr an Sonn- und Feiertagen, da dort besonders in der Innenstadt zu wenig Fahrgäste unterwegs sind; auf den gemeinsamen Streckenabschnitten fahren weiterhin die stark frequentierten Linien 3, 7, 10, 12 und 13.

Ein Plus gibt es beim barrierearmen Einstieg: An oberirdischen Haltestellen öffnen sich die Türen der Stadtbahnwagen künftig an allen Wochentagen von 6 bis 20 Uhr automatisch, unabhängig von der Zahl der wartenden Fahrgäste. In den Tunnelstationen bleibt es beim durchgehenden automatischen Türöffnen, für Busse gilt die Regelung nicht.

BUSNETZ IN DER REGION: Dichtere Takte, neue Stadtverkehre, einzelne Kürzungen

Im Busverkehr werden zahlreiche Linien in Hannover und der Region neu geordnet. In der Innenstadt verbessern die Ringlinien 100 und 200 die Anbindung an Maschsee und Stadion, indem alle Haltestellen künftig durchgängig bedient werden. Die Linie 121 endet im Spät- und Nachtverkehr einheitlich an der Haltestelle Altenbekener Damm, die Linie 122 konzentriert sich auf den Abschnitt Meierwiesen – Vier Grenzen und fährt dort im 10-Minuten-Takt, während der frühere Nordabschnitt nun von der Linie 137 übernommen wird, die bis zur Pferderennbahn in Langenhagen verlängert wird.

Mehr Angebot gibt es unter anderem durch verdichtete Takte auf den Linien 123 und 124 am Samstag, eine neue Endhaltestelle Tempelhofweg für die Linie 125 sowie ein erweitertes Nachtangebot auf der Linie 128. Die Linie 133 fährt häufiger und mit leicht veränderter Haltestellenfolge, die Linie 135 erhält einen angepassten Linienweg und eine vereinheitlichte Bezeichnung Stadtfriedhof Lahe. Auch auf den Linien 136 und 300 werden Samstagsangebote neu geordnet, meist mit einheitlicheren Takten.

Im südlichen und östlichen Regionsgebiet profitieren Fahrgäste von zusätzlichen Früh- und Spätfahrten, etwa auf den sprintH-Linien 400, 500 und 520 oder auf den Linien 340, 390, 534, 573, 635 und 651, die teils neue Haltestellen, verlängerte Fahrwege oder bessere Anschlüsse an S-Bahn und SprintH erhalten. In Burgdorf startet mit der Linie 907 ein neuer Stadtverkehr, der Wohngebiete mit Verbrauchermärkten, Gesundheitszentrum und Bahnhof verbindet. In Hänigsen wird mit Hänigsen/Freibad ein zusätzlicher Halt eingeführt, der von mehreren Linien bedient wird.

Gleichzeitig gibt es an einigen Stellen Einschnitte: Die Ringlinie 254 fährt samstags in Langenhagen nicht mehr, die Linie 780 wird an Wochenenden eingestellt. Die Schul- und Pendlerverkehre werden teilweise auf den On-Demand-Verkehr sprinti verlagert, etwa im Raum Fuhrberg oder Uetze. Auch für Wennigser Mark übernimmt sprinti im Nachtverkehr die Anbindung, während die Nachtlinie N56 künftig Vörie und Linderte direkt an den Nachtsternverkehr aus Hannover anbindet. Die sprintH-Linie 800 fährt am Samstag in einem ausgedünnten, aber stabilen 20-Minuten-Takt.

Eine wichtige Neuerung für viele Fahrgäste ist der Vorneeinstieg: Ab 20 Uhr öffnen in allen Bussen von ÜSTRA und Regiobus nur noch die vorderen Türen zum Einstieg, um das Sicherheitsgefühl im Abend- und Nachtverkehr zu erhöhen. Für den Ausstieg stehen weiterhin alle übrigen Türen zur Verfügung. Im Liniennetz werden zudem mehrere Haltestellen umbenannt, etwa die Stadtbahnhaltestelle Ehrhartstraße, die nun Gedenkstätte Ahlem heißt, sowie Stadtfriedhof Lahe/Haupteingang, die analog zur Stadtbahnstation als Stadtfriedhof Lahe firmiert.

Fahrgäste werden gebeten, ihre Verbindungen im Vorfeld zu prüfen. Der neue Jahresfahrplan ist digital über die Fahrplanauskunft auf uestra.de, in der ÜSTRA-App sowie ab 14. Dezember 2025 auch analog als Aushang an allen Haltestellen verfügbar.

Symbolbild P+R

Messeparkplatz Nord 1 wird zur P+R-Anlage getestet

9. Dezember 2025/in Region Hannover

Testphase erweitert das Park-and-Ride-Angebot am Endpunkt der Stadtbahnlinie 8.

Region Hannover 8redu) – Seit Montag testet die Region den Messeparkplatz Nord 1 als neue Park-and-Ride-Anlage. 635 kostenfreie Stellplätze ergänzen das bestehende Netz, wenn keine Veranstaltungen stattfinden. Der Standort am Endpunkt der Linie 8 ermöglicht einen schnellen Umstieg in Richtung Innenstadt.

Die Testphase soll zeigen, wie gut der südliche Zugang zum Stadtbahnnetz genutzt wird und ob das zusätzliche Angebot die Nachfrage im Berufsverkehr spürbar entlastet.

Testbetrieb gestartet

Mit dem neuen Park-and-Ride-Angebot schließt die Region eine Versorgungslücke im Süden. Die Anlage am Messeparkplatz Nord 1 liegt nur wenige Gehminuten von der Stadtbahnlinie 8 entfernt und bietet dank zweier Ebenen rund 1.200 Stellplätze. Die Fahrzeit zum Kröpcke beträgt etwa 18 Minuten.

Hinweise und digitale Unterstützung

Die 635 zur Verfügung stehenden Plätze können genutzt werden, wenn parallel keine Messen stattfinden. Eine neue LED-Tafel am Messeschnellweg informiert seit Anfang Dezember über Verkehrslage und Auslastung. Sie soll sowohl den Alltagsverkehr steuern als auch Hinweise zur P+R-Nutzung geben.

Hinweisaufsteller Feuerwehr Einsatz

Eng parkende Autos behindern Einsatz in Ahlten

9. Dezember 2025/in Region Hannover

Enge Tannenbergstraße erschwert schnelle Brandbekämpfung.

Lehrte (redu) – Die Feuerwehr Ahlten ist am Sonntagabend zu einem schwelbrand in der Tannenbergstraße ausgerückt. Eng parkende Autos bremsten die Einsatzkräfte aus und verzögerten die Anfahrt deutlich. Vor Ort entfernten die Kräfte betroffene Verkleidungsteile und verhinderten eine Ausbreitung.

Der Einsatz zeigt erneut, wie wichtig freie Rettungswege im Wohngebiet sind. Die Beeinträchtigung hätte im Ernstfall wertvolle Minuten kosten können, betont die Feuerwehr.

Die Anfahrt der Feuerwehr Ahlten wurde am Sonntagabend durch dicht und teils versetzt abgestellte Fahrzeuge in der Tannenbergstraße erheblich behindert. Für die großen Einsatzfahrzeuge blieb nur wenig Raum, sodass die Fahrer millimetergenau rangieren mussten. Eine Drehleiter hätte die Straße nach Angaben der Kräfte kaum erreicht.

Am Einsatzort stellte die Feuerwehr fest, dass ein Halogenstrahler in einer Dachgeschosswohnung zu dicht an der Deckenvertäfelung stand. Durch die Hitze war ein schwelbrand entstanden. Die Einsatzkräfte öffneten die Verkleidung, entfernten erhitztes Material und brachten es ins Freie. Mit der Wärmebildkamera kontrollierten sie den Bereich erneut.

Die Feuerwehr betonte, dass der Schwelbrand kurz vor einer Ausbreitung auf den Dachstuhl stand. Verletzt wurde niemand. Angaben zur Schadenshöhe liegen nicht vor. Insgesamt waren 18 Kräfte mit drei Fahrzeugen sowie die Polizei im Einsatz.

UNfall auf B441 bei Wunstorf

Verkehrsunfall auf B441: Feuerwehr sperrt Bundesstraße

8. Dezember 2025/in Region Hannover

Verkehrsunfall auf der B441 führt zu Vollsperrung – Feuerwehr Wunstorf und Bokeloh im Einsatz.

WUNSTORF (redu) – Am Nachmittag kam es auf der B441 zwischen Wunstorf und Altenhagen zu einem Verkehrsunfall. Ein Pkw prallte gegen einen Baum. Die Feuerwehr sperrte die Bundesstraße, sicherte das Fahrzeug und unterstützte den Rettungsdienst, der eine verletzte Person versorgte.

Rund 50 Einsatzkräfte arbeiteten an der Absicherung der Unfallstelle und an unterstützenden Maßnahmen. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Ursache des Unfalls aufgenommen.

Beim Eintreffen der ersten Einheiten befand sich die betroffene Person bereits außerhalb des Fahrzeugs und wurde vom Rettungsdienst medizinisch versorgt. Die Feuerwehr führte das Batteriemanagement am Pkw durch, verhinderte weitere Gefahren und sorgte für ausreichenden Brandschutz. Der Verkehrsunfall führte zu einer vollständigen Sperrung der B441, während Polizei und Feuerwehr gemeinsam die Unfallstelle absicherten. Insgesamt waren etwa 50 Kräfte der Ortsfeuerwehren Wunstorf und Bokeloh sowie Rettungsdienst und Polizei im Einsatz. Die Polizei hat erste Schritte zur Klärung des Unfallhergangs eingeleitet.

Müllabfurh zu den Festtagen aha

Müllabfuhr: Vor- und Nachholtermine rund um die Feiertage

8. Dezember 2025/in Region Hannover

Die Müllabfuhr wird rund um Weihnachten und Neujahr angepasst und teilweise vorgezogen.

HANNOVER (redu) – Rund um Weihnachten und Neujahr aendert die Müllabfuhr in der Region Hannover mehrere Abholtage. Wegen der Feiertage werden Abfälle und Wertstoffe vorgezogen oder nachgeholt. Die Regelung betrifft viele Haushalte ab dem 20. Dezember.

Die Anpassungen sorgen für eine verlässliche Abholung trotz Feiertagen. aha verschiebt mehrere Termine, damit Entsorgung und Service stabil bleiben.

Anpassungen der Müllabfuhr vor den Feiertagen

aha passt die Müllabfuhr rund um Weihnachten an, damit Abfälle trotz der Feiertage zuverlässig abgeholt werden. Das Fokuswort Müllabfuhr steht im Mittelpunkt der Mitteilung, da zwei Weihnachtsfeiertage und Neujahr auf reguläre Abfuhrtage fallen.

Bereits ab Sonnabend, 20. Dezember, beginnt die vorgezogene Abholung. Betroffen sind zunächst Haushalte, deren regulärer Termin auf Montag, 22. Dezember, gefallen wäre. Bis einschließlich Heiligabend kommt das Müllfahrzeug jeweils einen Tag früher. Der zweite Weihnachtsfeiertag wird am 27. Dezember nachgeholt.

Schliesszeiten an Deponien und Hotline

Wertstoffhöfe und Deponien bleiben an Heiligabend, den Weihnachtsfeiertagen, Silvester und Neujahr geschlossen. Auch die Service- und Gebührenhotline ist an diesen Tagen nicht besetzt. Die Region verweist auf die frühzeitige Planung, um Engpässe zu vermeiden.

Termine im Überblick
• Montag, 22. Dezember: Abholung am Sonnabend, 20. Dezember
• Dienstag, 23. Dezember: Abholung am Montag, 22. Dezember
• Mittwoch, 24. Dezember: Abholung am Dienstag, 23. Dezember
• Donnerstag, 25. Dezember: Abholung am Mittwoch, 24. Dezember
• Freitag, 26. Dezember: Abholung am Sonnabend, 27. Dezember
• Donnerstag, 1. Januar 2026: Abholung am Freitag, 2. Januar
• Freitag, 2. Januar: Abholung am Sonnabend, 3. Januar

Radaranhänger für Geschwindigkeitsmessung

Region kündigt Geschwindigkeitskontrollen im Januar 2026 an

5. Dezember 2025/in Region Hannover

Region Hannover veröffentlicht Messstellen für Januar 2026 – zusätzliche Kontrollen möglich.

REGION HANNOVER (redu) – Die Region Hannover hat für Januar 2026 mehrere Geschwindigkeitskontrollen angekündigt. Die Messungen finden in zahlreichen Kommunen statt und sollen die Verkehrssicherheit stärken. Zusätzlich zu den veröffentlichten Terminen sind weitere Kontrollen möglich.

Die Region nennt konkrete Messorte in verschiedenen Städten und Gemeinden der Region Hannover. Anwohnerinnen und Anwohner sollen sensibilisiert und zu einer vorsichtigen Fahrweise angehalten werden.

Geplante Messpunkte im Januar 2026

Kontrollschwerpunkte sind unter anderem Ronnenberg (5. und 20. Januar), Seelze (6. und 23. Januar), Springe (7., 19. und 29. Januar), Hemmingen (8. und 26. Januar), Uetze (9. und 28. Januar), Wennigsen (12. und 22. Januar), Sehnde (13. Januar), Gehrden (14. und 27. Januar), Burgwedel (15. und 30. Januar) sowie Burgdorf (16. und 21. Januar). An mehreren Tagen sind keine Kontrollen angekündigt.

Ergänzende Hinweise der Region

Zusätzlich weist die Region darauf hin, dass unangekündigte Messungen jederzeit stattfinden können. Die Maßnahmen sollen insbesondere in Bereichen mit bekannten Unfallrisiken zu mehr Sicherheit beitragen. Die Bevölkerung wird gebeten, Geschwindigkeitsbegrenzungen konsequent einzuhalten und in Wohngebieten besonders aufmerksam zu fahren.

Schiffshavarie bei Sehnde

Schiffshavarie: Feuerwehr verhindert Untergang in Sehnde

5. Dezember 2025/in Hannover, Region Hannover

Einsatzkräfte dichten mehrere Lecks ab und pumpen große Wassermengen aus dem Schiff.

SEHNDE (redu) – Bei einer Schiffshavarie an der Liegestelle Sehnde Süd ist am Donnerstag ein beschädigtes Binnenschiff vor dem Sinken bewahrt worden. Taucher dichteten mehrere Lecks ab, während Einsatzkräfte große Wassermengen kontinuierlich aus dem Rumpf förderten.

Die Feuerwehr rückte mit Tauchern und Spezialgerät aus, nachdem ein nach einer Kollision beschädigtes Schiff Wasser aufnahm. Mehrere Leckstellen konnten provisorisch abgedichtet werden, sodass das manövrierunfähige Binnenschiff stabilisiert wurde.

Erste Lage vor Ort

Die Schiffshavarie bestätigte sich unmittelbar nach Eintreffen der Feuerwehr an der Liegestelle Sehnde Süd. Größere Wassermengen drangen durch einen deutlich eingedrückten Bug in den Rumpf des vertäuten Binnenschiffes ein. Einsatzkräfte setzten eine Tragkraftspritze und eine Tauchpumpe ein, um den stetigen Zufluss zunächst zu verlangsamen. Betriebsstoffe traten nicht aus, und Personen wurden nicht verletzt.

Taucheinsätze und Abdichtmaßnahmen

Zur Unterstützung wurden weitere Tauchergruppen aus Lehrte und Burgdorf sowie die Ortsfeuerwehr Bolzum alarmiert. Unter Wasser identifizierten Einsatztaucher ein etwa 20 mal 20 Zentimeter großes Loch, das mit einer aufblasbaren Kanalabdichtung weitgehend geschlossen wurde. Dadurch förderten die Pumpen erstmals mehr Wasser ab, als nachlief. Sichtbar hob sich das Schiff etwa einen Meter und stabilisierte sich.

Weitere Untersuchungen zeigten zwei kleinere Lecks unterhalb der Wasserlinie, die nur von außen erreichbar waren. Auch diese wurden provisorisch verschlossen. Währenddessen pumpten Kräfte weiterhin große Wassermengen ab, bis die bordeigenen Pumpen den Restfluss übernehmen konnten.

Nach rund fünf Stunden, gegen 20:15 Uhr, beendete die Feuerwehr den Einsatz. Angaben zur Schadenshöhe oder zum genauen Unfallablauf lagen nicht vor. Im Einsatz standen die Ortsfeuerwehren Sehnde und Bolzum, die Tauchergruppen aus Lehrte und Burgdorf sowie Rettungsdienst und Polizei.

Ehrenamtliche Johanniter

Ehrenamt braucht stärkere Unterstützung

3. Dezember 2025/in Region Hannover

Johanniter fordern bessere Rahmenbedingungen und nachhaltige Finanzierung.

Die Organisation weist darauf hin, dass Ehrenamtliche in zahlreichen Bereichen unverzichtbare Aufgaben übernehmen. Um diese Strukturen langfristig zu erhalten, seien moderne Ausstattung, klare politische Rahmenbedingungen und ausreichende Finanzierung erforderlich.

HANNOVER (redu). Die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. hebt zum Internationalen Tag des Ehrenamts die Bedeutung freiwilliger Hilfe hervor und mahnt eine verlässliche Finanzierung zur Sicherung gesellschaftlicher Leistungen an.

Bedeutung des Ehrenamts

Zum Internationalen Tag des Ehrenamts betont die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. die zentrale Rolle freiwilliger Helfer in Deutschland. Das Ehrenamt gilt als wesentlicher Bestandteil zahlreicher Dienste, vom Bevölkerungsschutz bis zur sozialen Unterstützung. Uwe Beyes aus dem Landesvorstand hebt hervor, dass ein Ausfall dieser Strukturen weitreichende Folgen hätte. Die Aufgaben reichten von Rettungs- und Sanitätsdiensten bis zu Hospizbegleitung, Kältehilfe und Erster-Hilfe-Ausbildung.

Forderungen an die Politik

Beyes erläutert, dass die Organisation viel in die Gewinnung und Bindung freiwilliger Kräfte investiere. Dennoch müsse auch die Politik Beiträge leisten, um das Engagement attraktiv zu halten. Kosten für Ausbildung, Verpflegung, Versicherung und zeitgemäße Ausstattung trügen derzeit überwiegend die Hilfsorganisationen selbst. Nach Angaben des Landesvorstands sei dies ein hoher Aufwand, der künftig stärker unterstützt werden müsse. Beyes fordert eine auskömmliche Finanzierung, um die Aufgaben dauerhaft abzusichern und eine Gleichbehandlung aller Helfenden zu erreichen.

Wertschätzung der Helfenden

Der Landesvorstand betont, dass die Ehrenamtlichen täglich erheblichen Einsatz leisten. Dieser Einsatz verdiene Dank und Anerkennung. Die Gleichstellung aller ehrenamtlich Tätigen sei ein notwendiger Schritt, um die Anerkennung ihrer Arbeit zu stärken. Ziel sei es, gleiche Rahmenbedingungen für alle Engagierten sicherzustellen.

Nachwuchs und Jugendverbandsarbeit

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Nachwuchsförderung. Viele Engagierte finden über die Familie, den Freiwilligendienst oder die Jugendangebote der Organisation den Weg ins Ehrenamt. Die Johanniter-Jugend leiste aus Sicht von Beyes einen wichtigen Beitrag zur Verbandsarbeit und bringe sich bei vielen Themen ein. In Niedersachsen und Bremen engagieren sich derzeit mehr als 1.900 junge Menschen in Jugendgruppen, Projekten und Schulsanitätsdiensten.

Politische Beteiligung junger Menschen

Julius Richter aus der Landesjugendleitung betont, dass Jugendliche nicht nur früh praktische Fähigkeiten erwerben, sondern sich auch weiterqualifizieren können. Neben fachlicher Entwicklung seien politische Mitgestaltung und Meinungsbildung wichtig. Richter verweist darauf, dass die Jugend sich zu Fragen wie Finanzierung des Freiwilligendienstes, Bevölkerungsschutz oder einem möglichen verpflichtenden Gesellschaftsjahr positionieren wolle. Ergänzende Beteiligungsformate über die Organisation hinaus seien aus seiner Sicht sinnvoll, um Interessen junger Menschen sichtbarer zu machen und demokratische Prozesse zu stärken.

Lila Regionshaus

Regionshaus erstrahlt lila zum Tag der Menschen mit Behinderung

1. Dezember 2025/in Region Hannover

Aktion „Positively Purple“ rückt Rechte von Menschen mit Behinderung in den Fokus.

HANNOVER (redu) – Zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung lässt die Region Hannover am 3. Dezember das Regionshaus in kräftigem Lila erstrahlen. Die Aktion ist Teil der weltweiten Kampagne „Positively Purple“ und soll Aufmerksamkeit für die Belange von Menschen mit Behinderungen schaffen.

Die Region Hannover beteiligt sich auch in diesem Jahr an der internationalen Kampagne „Positively Purple“. Am 3. Dezember, dem Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung, wird das Regionshaus in der Hildesheimer Straße ab 17 Uhr in einem kräftigen Lilaton beleuchtet. Mit der Aktion soll ein sichtbares Zeichen für Inklusion und die Rechte von Menschen mit Behinderungen gesetzt werden.

Im Mittelpunkt steht das Ziel, Menschen mit Behinderungen mehr Selbstbestimmung und gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen. Dafür hat die Region Anfang 2020 den Fachbereich Teilhabe eingerichtet, der sämtliche Hilfen für Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen bündelt. Zu den Aufgaben gehören die Eingliederungshilfe, Teilhabeleistungen für Kinder und Erwachsene sowie Angebote des Sozialpsychiatrischen Dienstes. Fachkräfte aus verschiedenen Professionen begleiten Kinder, Jugendlichen und Erwachsene bei der Planung eines individuellen Lebensentwurfs, der größtmögliche Selbstständigkeit ermöglichen soll. Die psychosozialen Beratungsstellen bieten zusätzlich Unterstützung für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen.

Die Ausgaben für Teilhabeleistungen steigen seit Jahren deutlich an. Für das Haushaltsjahr 2026 plant der Fachbereich Teilhabe Mittel in Höhe von 558 Millionen Euro ein, rund 55 Millionen Euro mehr als im laufenden Jahr 2025. Bereits 2024 hatten die Aufwendungen bei 492 Millionen Euro gelegen. Laut Sozialdezernentin Dr. Andrea Hanke resultiert der Anstieg aus gesetzlichen Vorgaben, steigenden Kosten und einem wachsenden Bedarf. Sie betont, dass Menschen aller Altersgruppen und mit jeder Form der Beeinträchtigung niedrigschwellige Unterstützung erhalten sollen.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Abbau von Barrieren. Die Region setzt unter anderem im öffentlichen Nahverkehr, in Schulen und in Verwaltungsgebäuden Maßnahmen um, um Zugänge zu erleichtern. Ein wichtiges Angebot ist zudem die Bereitstellung von Informationen in leichter Sprache auf hannover.de, um möglichst vielen Menschen den Zugang zu relevanten Inhalten zu ermöglichen.

In der Region Hannover leben mehr als 100.000 Menschen mit einem Schwerbehindertenausweis. Hinzu kommen Personen mit geringerer Beeinträchtigung oder ohne Ausweis sowie deren Umfeld. Die Beauftragte für Menschen mit Behinderungen der Region, Sylvia Thiel, weist darauf hin, dass damit mindestens jeder zehnte Mensch in der Region betroffen sei. Thiel betont: „Barrierefreiheit und die Teilhabe von Menschen mit Behinderung sind keine Option, sondern Pflicht und Kern unserer Gesellschaft. Inklusion gelingt nur gemeinsam.“

Feuerschutz zur Weihnachtszeit

Sicher durch die Weihnachtszeit: Hinweise der Feuerwehr

1. Dezember 2025/in Region Hannover

Lehrter Feuerwehr ruft zu Achtsamkeit in der Adventszeit auf.

LEHRTE (redu) – Die Stadtfeuerwehr Lehrte weist zum Beginn der Advents- und Weihnachtszeit auf erhöhte Brandgefahren hin. Mit mehreren Sicherheitstipps soll verhindert werden, dass Kerzenbrände in Wohnungen zu gefährlichen Situationen führen.

Die Advents- und Weihnachtszeit gilt vielerorts als Zeit der Ruhe und Besinnung, doch in vielen Haushalten steigt mit Wachskerzen auf Kränzen, Gestecken und Weihnachtsbäumen die Brandgefahr deutlich an. Die Stadtfeuerwehr Lehrte erinnert deshalb daran, auf einen sicheren Umgang mit offenen Flammen zu achten und einige grundlegende Vorsichtsmaßnahmen einzuhalten.

Bereits beim Aufstellen von Adventskränzen, Gestecken oder Weihnachtsbäumen sollte auf einen stabilen und nicht brennbaren Untergrund geachtet werden. Wichtig ist zudem ein ausreichender Abstand zu Möbeln, Vorhängen oder anderen brennbaren Gegenständen. Räume, in denen Kerzen brennen, dürfen grundsätzlich nicht unbeaufsichtigt bleiben. Kinder und Haustiere sollten sich niemals ohne Aufsicht in unmittelbarer Nähe zu offenen Flammen aufhalten.

Da Zweige und Gestecke mit der Zeit austrocknen und dadurch leicht entflammbar werden, empfiehlt die Feuerwehr regelmäßiges Gießen oder Besprühen, um dem Austrocknen entgegenzuwirken. Beim Einsatz elektrischer Kerzen oder Lichterketten sollte darauf geachtet werden, dass diese mit einem VDE-Prüfzeichen versehen sind.

Vor dem Anzünden von Wachskerzen sollte eine geeignete Löschmöglichkeit bereitstehen, etwa ein Eimer Wasser, eine gefüllte Gießkanne, eine Löschdecke oder ein Löschspray. Eigene Löschversuche sind jedoch nur dann ratsam, wenn keine Gefahr für die eigene Sicherheit besteht. Lässt sich ein Brand nicht sofort löschen, muss der Raum umgehend verlassen, die Tür geschlossen und die Feuerwehr über den Notruf 112 alarmiert werden. Anschließend sollen Angehörige und Mitbewohner gewarnt und das Gebäude verlassen werden.

In Mehrfamilienhäusern weist die Feuerwehr ausdrücklich darauf hin, Fahrstühle im Brandfall nicht zu benutzen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte sollten sich Betroffene kenntlich machen und den Wohnungsschlüssel bereithalten, um einen schnellen Zugang zu ermöglichen.

Mit ihren Hinweisen möchte die Stadtfeuerwehr Lehrte dazu beitragen, dass die Advents- und Weihnachtszeit ruhig und sicher verläuft und möglichst keine „weihnachtlichen“ Einsätze erforderlich werden.

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