BG-PRESS
  • Startseite
  • Werbung schalten
  • Suchen
  • Über uns
    • Unsere Leistungen
    • Kontaktanfrage
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Menü Menü
  • Link zu Instagram
  • Link zu Facebook

Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Vegetationsbrand Übung

Feuerwehr übt Waldbrandbekämpfung bei Maspe

18. Juli 2025/in Region Hannover

Vegetationsbrand-Szenario im Wald nahe der A352 wird als realitätsnahe Übung simuliert.

LANGENHAGEN (redu). Mit dichter Rauchentwicklung und fordernder Einsatzstruktur haben drei Ortsfeuerwehren am Mittwochabend bei Maspe ein großangelegtes Waldbrandszenario geprobt. Im Fokus der Übung standen Wasserversorgung und Kommunikation unter realitätsnahen Bedingungen.

Ein fiktiver Vegetationsbrand nördlich von Maspe war am Mittwochabend Ausgangspunkt für eine umfassende Feuerwehrübung. Beteiligt waren die Ortsfeuerwehren Kaltenweide, Krähenwinkel und Langenhagen. Ziel der Maßnahme war es, das Vorgehen im Ernstfall praxisnah zu trainieren und die Zusammenarbeit im Gelände zu verbessern.

Gegen 19:45 Uhr wurde laut Übungslage eine starke Rauchentwicklung gemeldet. Daraufhin alarmierte die Regionsleitstelle Hannover die Wehren gemäß der örtlichen Alarm- und Ausrückeordnung mit dem Einsatzstichwort „BA2“. Die angenommene Lage war ein rund fünf Hektar großer Brandabschnitt nahe der A352.

Der Bereitstellungsraum befand sich an einem Wegedreieck bei Maspe. Von dort aus koordinierte der Einsatzleitwagen aus Kaltenweide über Digitalfunk die Einsatzabschnitte. Die Teams agierten in strukturierter Abschnittseinteilung mit klaren Aufgaben und Rückmeldungen.

Ein zentraler Schwerpunkt lag auf der Wasserlogistik. Wasser wurde aus einem stationären Tiefbrunnen mittels Tragkraftspritze entnommen und per Tanklöschfahrzeug im Pendelverkehr zu den simulierten Brandherden gebracht. Damit wurde eine typische Einsatzsituation bei Waldbränden realitätsnah nachgestellt.

Ein weiterer Fokus lag auf der Führungsstruktur und der Kommunikation. Die Einsatzleitung erfasste Lagemeldungen, erteilte strukturierte Aufträge und koordinierte das Zusammenspiel der Einheiten. Insgesamt nahmen 44 Einsatzkräfte mit zehn Fahrzeugen an der Übung teil.

Die Übung wurde von Tobias Seifert, Gruppenführer der Ortsfeuerwehr Kaltenweide, entwickelt und geleitet. Er betonte die Bedeutung der praktischen Erprobung: „Kommunikation, Führung und Sicherheit stehen dabei an erster Stelle.“

Die Übung endete planmäßig gegen 21:30 Uhr. Eine Auswertung findet in den nächsten Tagen in den beteiligten Ortsfeuerwehren statt. Die Stadtfeuerwehr Langenhagen sprach allen Einsatzkräften Anerkennung für die professionelle Durchführung der Ausbildungsmaßnahme aus.

Löschwasserversorgung

Löschwasserversorgung bei Vegetationsbränden muss geübt werden. © Carl-Marcus Müller

Marienburg App

Digitale Zeitreise rund um Schloss Marienburg startet

16. Juli 2025/in Region Hannover

Per App in die Geschichte von Schloss Marienburg eintauchen.

PATTENSEN (redu). Das Schloss Marienburg ist derzeit wegen Sanierungsarbeiten für Besucher geschlossen. Doch eine neue digitale Tour schafft Abhilfe: Per App können Interessierte eine virtuelle Zeitreise rund um das Schloss unternehmen – mit historischen Hintergründen, Bildern und Filmen.

Schloss Marienburg zählt zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten in der Region Hannover. Während der historischen Gebäudekomplex wegen umfangreicher Sanierungsmaßnahmen derzeit für das Publikum nicht zugänglich ist, ermöglicht eine neue digitale Lösung dennoch spannende Einblicke: Mit der erweiterten „Pattensen Zeitreise App“ können Gäste nun eine virtuelle Tour um die Marienburg erleben.

Die App wurde um die Funktion „Zeitreise um die Marienburg“ ergänzt und verbindet einen Spaziergang im Außenbereich des Schlosses mit digitalen Inhalten auf dem Smartphone oder Tablet. Der interaktive Rundgang führt über einen 500 Meter langen Weg und umfasst 15 Stationen. Entlang der Strecke können Nutzer über QR-Codes multimediale Inhalte abrufen – darunter hochwertige 360°-Panoramabilder, erläuternde Texte sowie informative Filmsequenzen.

Zentrales Ziel des Angebots ist es, das kulturelle Erbe des Schlosses auch während der Sanierungszeit erlebbar zu machen. Die App gibt unter anderem Einblicke in die Geschichte der Welfen, die Architektur der Marienburg, den Rittersaal, das Trauzimmer und die Baugeschichte. Dabei lässt sich das historische Umfeld mit der virtuellen Präsentation verbinden – eine Kombination aus realem Ortserlebnis und digitaler Information.

Technisch basiert die Anwendung auf der bereits bekannten App der Stadt Pattensen, deren bewährtes Konzept beibehalten und nun erweitert wurde. Die Tour kann im Vorfeld heruntergeladen werden und ist somit auch ohne mobile Datenverbindung vor Ort nutzbar. Der benötigte Speicherplatz liegt bei rund 350 Megabyte, die empfohlene Dauer der Tour beträgt etwa 60 Minuten.

Entwickelt wurde das Projekt auf Initiative der Hannover Marketing & Tourismus GmbH (HMTG), gemeinsam mit der Stadt Pattensen sowie in enger Zusammenarbeit mit der Stiftung Schloss Marienburg, dem Landesmuseum Hannover, dem Haus Hannover und der Region Hannover. Die technische Umsetzung erfolgte durch die Agentur Extended Vision mit Sitz in Freiburg.

Regionspräsident Steffen Krach betont den Stellenwert des Angebots: „Die Marienburg ist eines der touristischen Highlights unserer Region und genießt auch international große Aufmerksamkeit. Viele Besucher kommen wegen Serienproduktionen wie Maxton Hall und wollen das Schloss erleben – mit der App bieten wir trotz Sanierung ein attraktives Erlebnis.“

Die App-Tour soll kontinuierlich weiterentwickelt werden. Inhalte sollen ergänzt, aktualisiert und – abhängig vom Baufortschritt – um zusätzliche Stationen erweitert werden. Interessierte finden weitere Informationen auf der Website der Region Hannover unter www.visit-hannover.com/zeitreise-marienburg.

Digitale Zeitreise rund um Schloss Marienburg startet – Zeitreise Marienburg Tablett mf

So schaut die App auf einem Tablett oder iPad aus © Matthias Falk

Drehleitereinsatz bei Wohnungsbrand

Brand in Berenbostel: Rauchmelder verhindert Schlimmeres

13. Juli 2025/in Region Hannover

Etwa 40 Einsatzkräfte im Einsatz – Strom abgeschaltet, Wohnung vorerst nicht bewohnbar.

GARBSEN (redu). Am Samstagabend musste die Ortsfeuerwehr Berenbostel gegen 20 Uhr zu einem Einsatz in die Böckeriethe ausrücken. Ein ausgelöster Rauchmelder und deutliche Rauchentwicklung im ersten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses hatten den Alarm ausgelöst. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang dichter schwarzer Rauch aus der betroffenen Wohnung.

Die Bewohner des Hauses hatten sich bereits ins Freie begeben. Die Einsatzleitung erhöhte daraufhin die Alarmstufe. Auch die Ortsfeuerwehren Heitlingen und Stelingen sowie der Einsatzleitwagen der Stadtfeuerwehr wurden hinzugezogen. Insgesamt waren rund 40 Feuerwehrleute vor Ort.

Unter Atemschutz drangen die Feuerwehrkräfte in die Brandwohnung vor und konnten den Brand schnell unter Kontrolle bringen. Das Feuer war offenbar im Bereich eines Aquariums entstanden. Nach dem Löschen belüftete die Feuerwehr das Gebäude und kontrollierte alle weiteren Wohnungen auf mögliche Gefahrenquellen.

Der Notdienst der Stadtwerke schaltete vorsorglich den Strom im Haus ab. Aufgrund der starken Rauchentwicklung ist die Brandwohnung derzeit unbewohnbar. Die übrigen Bewohner konnten bei Bekannten oder Verwandten unterkommen. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Angaben zur Schadenshöhe liegen bislang nicht vor. Der Einsatz war gegen 21 Uhr beendet.

Bevölkerungsschutz in der Region Hannover

Region Hannover bereitet sich umfassend auf Krisen vor

12. Juli 2025/in Region Hannover

Region Hannover setzt auf moderne Infrastruktur und ehrenamtliche Kräfte im Katastrophenschutz.

REGION HANNOVER (redu). Ob Naturereignisse, Stromausfälle oder Großschadenslagen – die Region Hannover rüstet sich mit Technik, Ausbildung und Kooperation für den Bevölkerungsschutz. Zum Bevölkerungsschutztag am 12. Juli erklären sie ihre Strategien.

Die Region Hannover stellt sich zunehmend auf potenzielle Krisenszenarien ein. Zum bundesweiten Bevölkerungsschutztag unterstreicht die Verwaltung die Bedeutung eines gut aufgestellten und koordinierten Schutzsystems. Neben professionellen Strukturen setzt die Region auf das Engagement der Bevölkerung – von der Nutzung digitaler Warnsysteme bis zur freiwilligen Mitarbeit im Katastrophenschutz.

Ein zentrales Element ist der Rettungsdienst, der von der Region betrieben wird. 18 Rettungswachen und sechs Notarzteinsatzfahrzeuge decken das gesamte Gebiet ab. Mit der Digitalisierung aller Einsätze seit April 2025 lassen sich jährlich rund 120.000 Notfälle effizient dokumentieren und auswerten. Ergänzt wird das System durch das sogenannte MANV-Konzept, das bei einem Massenanfall von Verletzten greift. Es kommt zum Einsatz, wenn Ereignisse wie Unfälle mit vielen Beteiligten eintreten – etwa bei Bus- oder Flugzeugunglücken. In groß angelegten Übungen trainieren Haupt- und Ehrenamtliche regelmäßig den Ernstfall.

Auch im Bereich der Feuerwehr wird investiert. In Ronnenberg entsteht eine neue Feuerwehrtechnische Zentrale mit moderner Ausrüstung, Schulungsräumen und Übungsmöglichkeiten. Die Anlage soll ein zentraler Ort für Aus- und Fortbildung sowie Einsatzvorbereitung werden. Zusätzlich wurde 2023 ein neues Fahrzeugkonzept entwickelt. Bis 2028 fließen rund 4,6 Millionen Euro in die Beschaffung von 30 Spezialfahrzeugen, Abrollbehältern und Anhängern. Diese kommen insbesondere dann zum Einsatz, wenn örtliche Kapazitäten nicht ausreichen.

Zur verbesserten Koordination bei Großschadenslagen hat die Region ihre Technische Einsatzleitung (TEL) mit hochmodernen Einsatzleitfahrzeugen ausgestattet. Sie ermöglichen die Kommunikation und Einsatzführung direkt vor Ort. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Warninfrastruktur: Mit einem jährlich mit einer Million Euro ausgestatteten Sirenenförderprogramm wird die flächendeckende Warnfähigkeit ausgebaut.

Im Krisenstab der Region Hannover engagieren sich über 100 Verwaltungsmitarbeitende freiwillig. Sie übernehmen im Ernstfall administrative Aufgaben – von der Lagebewertung bis zur Ressourcenverteilung. Ihre Ausbildung erfolgt in regelmäßigen Fortbildungen und praxisnahen Katastrophenschutzübungen. Die Szenarien reichen von Naturereignissen bis zu technischen Großstörungen.

Ein weiteres Beispiel für vorausschauende Planung ist das Starkregenportal, das 2023 als erstes seiner Art in Niedersachsen veröffentlicht wurde. Es stellt für alle 21 Kommunen Karten bereit, die Überflutungsrisiken bei Starkregen visualisieren. So können Bürgerinnen und Bürger frühzeitig Schutzmaßnahmen ergreifen. Das Portal ist online abrufbar und bietet auch kommunalen Behörden eine fundierte Planungsgrundlage.

Die Hochwasserlage zum Jahreswechsel 2023/2024 stellte vielerorts eine Bewährungsprobe dar. Aufgrund intensiver Regenfälle und überlasteter Böden kam es in mehreren Kommunen zu kritischen Pegelständen. Die Region Hannover koordinierte in enger Zusammenarbeit mit der TEL und den Feuerwehrtechnischen Zentralen die Verteilung von Sandsäcken, mobilen Schutzsystemen und schwerem Gerät. Damit konnten gefährdete Gebiete kurzfristig gesichert werden.

Regionspräsident Steffen Krach betont, dass Bevölkerungsschutz nur gemeinsam gelingen könne. Jede und jeder Einzelne sei gefragt – sei es durch das Verständnis von Warnsignalen, das Anlegen eines Notvorrats oder durch ehrenamtliche Unterstützung. Dezernentin Christine Karasch hebt hervor, dass die Zusammenarbeit aller Akteure das Rückgrat eines funktionierenden Schutzsystems bildet. Nur so könne die Sicherheit der Bevölkerung auch in Ausnahmesituationen gewährleistet werden.

Möglicher Badeunfall

Großeinsatz am Wietzesee nach möglichem Badeunfall

12. Juli 2025/in Region Hannover

Feuerwehr, DLRG und Polizei beenden Suche am See – bisher keine Hinweise auf Vermissten.

LANGENHAGEN (redu). Eine mögliche Wasserrettung löste am Freitagabend einen Großeinsatz bei Langenhagen aus. Trotz intensiver Suchmaßnahmen im Wietzesee blieb der Einsatz ohne konkretes Ergebnis.

Am Freitagabend gegen 18.47 Uhr wurde der Feuerwehrleitstelle eine möglicherweise untergehende Person im hinteren Bereich des Wietzesees gemeldet. Eine Passantin hatte beobachtet, wie jemand offenbar im Wasser unterging und sich nicht mehr über Wasser halten konnte. In der Nähe des mutmaßlichen Unglücksortes fanden Einsatzkräfte eine herrenlose Jacke.

Rund 80 Kräfte von Feuerwehr, Polizei und DLRG waren an der Suche beteiligt. Tauchergruppen aus Lehrte, Burgdorf, Sehnde und Seelze kamen zum Einsatz. Die Feuerwehr Langenhagen unterstützte die Maßnahmen mit mehreren Booten und einer Drohne. Die Suchaktion wurde am Abend wegen einsetzender Dunkelheit abgebrochen.

Bislang gibt es keine Bestätigung, ob tatsächlich eine Person verunglückt ist. Laut Polizei lagen am Abend des Einsatzes keine Vermisstenmeldungen vor. Die Ermittlungen dauern an.

Der Wietzesee, auch Hastrasee genannt, liegt im Wietzepark nördlich von Langenhagen. Anders als der südlich gelegene Hufeisensee, an dem die DLRG am Wochenende den Badebetrieb überwacht, ist das Baden in den nördlichen Baggerseen offiziell untersagt.

Rettungsgerätschaften

Für eine etwaige Rettung liegen alle notwendigen Geräte bereit © Carl-Marcus Müller

Übergriff verhindert

LKW mit Windkraft-Transport auf A352 in Brand geraten

9. Juli 2025/in Region Hannover

Auflieger mit Windkraftanlagenteil brennt – Feuer unter Atemschutz schnell gelöscht.

WEDEMARK (redu). In der Nacht zum Mittwoch ist auf der A352 ein LKW-Auflieger mit einem Windkraftanlagenteil in Brand geraten. Die Feuerwehr konnte die Flammen unter Kontrolle bringen und ein Ausbreiten verhindern.

Am Mittwoch, den 09. Juli 2025, wurden die Ortsfeuerwehren Mellendorf, Meitze, Gailhof und Wennebostel um 01:02 Uhr zu einem Brandeinsatz auf die Bundesautobahn 352 alarmiert. Gemeldet wurde ein LKW-Brand in Fahrtrichtung Kaltenweide.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand die letzte Achse eines mit einem Teilstück einer Windkraftanlage beladenen Aufliegers in Flammen. Zwei Trupps unter Atemschutz nahmen die Brandbekämpfung auf und konnten das Feuer zügig eindämmen. Dank der mitgeführten Löschwasservorräte der Einsatzfahrzeuge wurde ein Übergreifen der Flammen auf die angrenzende Vegetation verhindert.

Der Einsatz war gegen 03:00 Uhr beendet, die letzten Einheiten rückten wieder ein. Insgesamt waren 40 Feuerwehrkräfte mit sechs Fahrzeugen im Einsatz. Zur Brandursache sowie zur Höhe des Sachschadens liegen derzeit keine Informationen vor.

Nächtlicher Großbrand in Lehrte: Kleingartenanlage in Flammen – BGPress 1328621

Nächtlicher Großbrand in Lehrte: Kleingartenanlage in Flammen

9. Juli 2025/in Region Hannover

Explosionen und Funkprobleme erschweren nächtlichen Löscheinsatz bei Gartenlaubenbrand.

LEHRTE )redu). Ein Großbrand in einer Gartenanlage bei Lehrte hat in der Nacht zum Mittwoch zu einem aufwendigen Feuerwehreinsatz geführt. Die Flammen bedrohten benachbarte Parzellen. Mehrere Wehren konnten ein Übergreifen verhindern. Die Brandursache ist unklar.

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wurde die Ortsfeuerwehr Ahlten gegen 23:22 Uhr wegen eines vermuteten Feuers im Bereich Köthenwaldstraße nahe Lehrte alarmiert. Zeugen hatten von schwarzem Rauch und Flammenschein berichtet. Bereits auf der Anfahrt bestätigten die Einsatzkräfte die Lage. Aus mehreren Kilometern Entfernung waren helle Flammen in einer Kleingartenanlage am Fuhrenweg zu sehen.

Vor Ort stellte sich heraus, dass eine größere Gartenlaube samt Unterstand sowie angrenzende Vegetation in Brand standen. Die enorme Hitzeentwicklung und starker Funkenflug machten ein schnelles Eingreifen erforderlich. Zur Unterstützung wurden die Ortsfeuerwehren aus Lehrte, Aligse und Steinwedel sowie Spezialfahrzeuge, darunter der Einsatzleitwagen 2 (ELW 2), nachalarmiert. Die Einsatzleitung stufte das Ereignis auf die Kategorie „b3 – Großbrand“ hoch.

Die Löschmaßnahmen wurden mit insgesamt sieben C-Rohren und einem B-Rohr durchgeführt. Wegen der starken Rauchentwicklung kam Atemschutztechnik umfassend zum Einsatz. Die Einsatzkräfte verhinderten mit gezielten Maßnahmen ein Übergreifen auf weitere Parzellen. Der Einsatz dauerte bis in die frühen Morgenstunden. Zur Ablöschung tiefer liegender Glutnester wurde die Brandfläche abschließend mit einem Schaumteppich bedeckt.

Nächtlicher Großbrand in Lehrte: Kleingartenanlage in Flammen – BGPress 1328623

Ausfall des Digitalfunknetzes bereitet bei dem Einsatz Kommunikationsprobleme © Bernd Günther

Besonders problematisch war in der Anfangsphase der Ausfall des Digitalfunknetzes. Die Kommunikation zwischen den Einsatzabschnitten und zur Leitstelle war nur über Mobiltelefone möglich. Diese Einschränkung erschwerte die Koordination erheblich. Zusätzlich wurden die Einsatzkräfte durch mehrere Explosionen gefährdet. Im Brandobjekt lagerten unter anderem Spraydosen und Propangasflaschen, die während des Feuers detonierten.

Verletzt wurde nach Angaben der Feuerwehr niemand. Die Polizei sicherte die Einsatzstelle und nahm Ermittlungen zur Klärung der Brandursache auf. Angaben zur Schadenshöhe lagen zum Zeitpunkt der Berichterstattung noch nicht vor. Eine Brandnachschau durch die Feuerwehr ist im Laufe des Vormittags vorgesehen, um verbliebene Glutnester auszuschließen.

Insgesamt waren 86 Einsatzkräfte mit 17 Fahrzeugen beteiligt. Vor Ort waren neben den Ortsfeuerwehren auch der Stadtbrandmeister, sein Stellvertreter, der Feuerwehrpressesprecher, ein Gerätewagen der Feuerwehrtechnischen Zentrale Burgdorf sowie Rettungsdienst und Polizei. Die Stadtfeuerwehr Lehrte stellte zudem die Hygienekomponente.

Gefahrguteinsatz Laatzen

Gefahrguteinsatz in Laatzen wegen austretender Schwefelsäure

8. Juli 2025/in Region Hannover

1.000 Liter Schwefelsäure gelangten in Kanalisation – Einsatz dauerte über vier Stunden.

LAATZEN (redu). Ein nächtlicher Gefahrstoffeinsatz bei CG Chemikalien in Laatzen hat am Montagmorgen zahlreiche Einsatzkräfte der Stadtfeuerwehr gefordert. Schwefelsäure war aus einem beschädigten Tank ausgetreten und in die Kanalisation gelangt.

Auf dem Betriebsgelände der Firma CG Chemikalien in Laatzen ist in der Nacht zu Montag Schwefelsäure aus einem Tank ausgetreten. Ein Mitarbeiter entdeckte gegen 02:37 Uhr bei einem Kontrollgang das Leck. Die Ortsfeuerwehr Laatzen und der Gefahrgutzug der Stadtfeuerwehr Laatzen rückten mit etwa 55 Kräften aus.

Vor Ort stellte sich heraus, dass aus einem vier Zentimeter großen Leck Schwefelsäure austrat. Die Einsatzkräfte dichteten die beschädigte Stelle unter Chemikalienschutzanzügen zunächst mit einem Holzkeil provisorisch ab. Anschließend wurde die Flüssigkeit aufgefangen und der Tank vollständig entleert.

Etwa 1.000 Liter der insgesamt 4.000 Liter Schwefelsäure gelangten laut Angaben in die Regenwasserkanalisation. Die untere Wasserbehörde der Region Hannover und der Bereitschaftsdienst des städtischen Betriebshofes prüften daraufhin das Kanalsystem sowie ein angrenzendes Regenrückhaltebecken. Nach deren Einschätzung waren keine weiteren Maßnahmen notwendig.

Da die Dauer der Entleerung zunächst nicht absehbar war, forderte die Feuerwehr zusätzliche Chemikalienschutzanzüge und Unterstützung von der Berufsfeuerwehr Hannover an. Der Einsatz konnte gegen 07:00 Uhr abgeschlossen werden.

Sommerfest

Interkulturelles Sommerfest setzt Zeichen für Teilhabe

8. Juli 2025/in Region Hannover

Innenministerin Behrens lobt sportliches Integrationsprojekt in Laatzen.

LAATZEN (redu). Mit einem Fußballturnier und vielfältigem Rahmenprogramm hat ein Sommerfest in Laatzen Integration erlebbar gemacht. Über 200 Menschen nahmen teil, auch Niedersachsens Innenministerin Daniela Behrens war vor Ort.

Am Donnerstag fand auf dem Sportgelände der IBM im Park der Sinne in Laatzen ein interkulturelles Sommerfest statt. Veranstaltet wurde es von der Notunterkunft Messe des ASB Leine-Weser in Zusammenarbeit mit der Landesaufnahmebehörde Niedersachsen. Mehr als 200 Personen nahmen teil, darunter Geflüchtete, Ehrenamtliche und Interessierte aus der Region.

Im Zentrum des Festes stand ein Fußballturnier mit zwölf Mannschaften aus verschiedenen Standorten der Landesaufnahmebehörde. Rund 120 Spielerinnen und Spieler aus diversen Herkunftsländern zeigten auf dem Platz, wie Sport kulturelle und sprachliche Barrieren überwinden kann. Ergänzt wurde das Turnier durch ein Rahmenprogramm mit Musik und Mitmachaktionen.

Ab 15 Uhr war auch Niedersachsens Innen- und Sportministerin Daniela Behrens vor Ort. In ihrem Grußwort betonte sie die Bedeutung solcher Veranstaltungen für die gesellschaftliche Integration. Sie hob hervor, dass Formate wie dieses die Teilhabe fördern und dem öffentlichen Diskurs über Migration eine menschliche Perspektive hinzufügen. Ihr Dank galt allen Organisatoren und Mitwirkenden.

Initiator der Veranstaltung war Rouven Knabe, Leiter des Sozialen Teams beim ASB Leine-Weser. Die Idee sei durch ein ähnliches Turnier in Bad Bodenteich entstanden. Ziel sei es gewesen, Menschen aus verschiedenen Kulturen über den Sport zusammenzubringen und den Teamgeist zu stärken.

Neben dem sportlichen Wettbewerb sorgten Live-Musik und das Maskottchen von Hannover 96 für eine lebendige Atmosphäre. Für die Gäste wurde das Fest zu einem Ort des Austauschs und der Begegnung. Auch viele Familien aus der Umgebung besuchten die Veranstaltung.

Das Sommerfest in Laatzen steht exemplarisch für den Versuch, durch einfache, gemeinsame Erlebnisse Brücken zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft zu bauen. Sport erwies sich dabei erneut als wirkungsvolles Mittel zur Förderung von Gemeinschaft und gegenseitiger Wertschätzung.

Feuer an UNI in Garbsen

Feuer im Uni-Technikzentrum: Einsatz in Garbsen

7. Juli 2025/in Region Hannover

Büroraum brennt aus – Ursache noch unklar, Polizei ermittelt.

GARBSEN (redu). Ein Feuer in einem Büroraum des Produktionstechnischen Zentrums der Uni Hannover in Garbsen-Mitte hat am Freitagabend einen größeren Feuerwehreinsatz ausgelöst. Rund 60 Einsatzkräfte waren vor Ort. Der Brand konnte gelöscht werden. Die Polizei ermittelt zur Ursache. Verletzt wurde niemand.

Am Freitag gegen 17 Uhr meldete die automatische Brandmeldeanlage des Universitätsgebäudes ein Feuer. Die alarmierte Ortsfeuerwehr Garbsen und die Einsatzleitwagenbesatzung der Stadtfeuerwehr trafen kurze Zeit später ein. Bereits beim Eintreffen bestätigte sich die Meldung – es brannte in einem Büroraum.

Daraufhin wurde die Alarmstufe erhöht. Die Ortsfeuerwehren Horst, Meyenfeld und Schloß Ricklingen wurden zusätzlich hinzugezogen. Unter Atemschutz drangen Einsatzkräfte in den betroffenen Raum vor und löschten den Brand. Es brannten Einrichtungsgegenstände, der Rauch breitete sich in angrenzende Flure aus.

Um den Rauch zu entfernen, setzte die Feuerwehr zwei Belüftungsgeräte ein. Weitere Gebäudeteile wurden auf eine mögliche Rauchausbreitung kontrolliert. Gegen 18 Uhr waren die Nachlöscharbeiten und Belüftungsmaßnahmen abgeschlossen.

Die Feuerwehr rückte nach dem Abbau ihrer Ausrüstung schrittweise wieder ein. Insgesamt waren etwa 60 Einsatzkräfte vor Ort. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Angaben zur Schadenhöhe konnten seitens der Feuerwehr nicht gemacht werden.

Seite 18 von 129«‹1617181920›»

Hinweise von Bürgern für unsere Redaktion über aktuelle Geschehen

Fotos oder Hinweise?

Sende Informationen, Hinweise oder Fotos direkt an die Redaktion.

📤 Fotos / Hinweise senden
📤 Hinweis senden
Fotos / Hinweise an Redaktion übermitteln
Zur Startseite

Anzahl unser Artikelaufrufe

Search Search

Neueste Beiträge

  • Küchenbrand in Ahlem: Feuerwehr rettet Bewohner aus Mehrfamilienhaus 30. Mai 2026
  • Woche der Sicherheit: Mehr als 2.000 Kontrollen in Hannover 30. Mai 2026
  • Großbrand in Anderten: Lagerhalle im Lohweg in Flammen 30. Mai 2026
  • Stadtbahn-Unfall in Hannover: Weichenfehler wohl Ursache für ÜSTRA-Kollision 28. Mai 2026

Kategorien

  • Gesundheit
  • Hannover
  • Kultur
  • Niedersachsen
  • Panorama
  • Politik
  • Polizei
  • Region Hannover
  • Reisen
  • Veranstaltungen
  • Verkehr
  • Welt-News
  • Wirtschaft
Mai 2026
M D M D F S S
 123
45678910
11121314151617
18192021222324
25262728293031
« Apr.    
RSS Feed Logo RSS Feed Logo Abonniereden RSS Feed

Artikelaufrufe seit 2020

Titelbild BG-PRESS.de

Kategorien

© Copyright 2025 - bg-press.de - Enfold Theme by Kriesi
Nach oben scrollen Nach oben scrollen Nach oben scrollen
Cookie Warnung
This website uses cookies to improve your experience. We'll assume you're ok with this, but you can opt-out if you wish.

Diese Website verwendet Cookies, um Ihre Erfahrungen zu verbessern. Wir gehen davon aus, dass dies für Sie in Ordnung ist, aber Sie können die Verwendung von Cookies ablehnen, wenn Sie dies wünschen. ACCEPT / AKZEPTIERT REJECT / ABLEHNEN
Privacy & Cookies Policy

Privacy Overview

This website uses cookies to improve your experience while you navigate through the website. Out of these cookies, the cookies that are categorized as necessary are stored on your browser as they are essential for the working of basic functionalities of the website. We also use third-party cookies that help us analyze and understand how you use this website. These cookies will be stored in your browser only with your consent. You also have the option to opt-out of these cookies. But opting out of some of these cookies may have an effect on your browsing experience.
Necessary
immer aktiv
Necessary cookies are absolutely essential for the website to function properly. This category only includes cookies that ensures basic functionalities and security features of the website. These cookies do not store any personal information.
Non-necessary
Any cookies that may not be particularly necessary for the website to function and is used specifically to collect user personal data via analytics, ads, other embedded contents are termed as non-necessary cookies. It is mandatory to procure user consent prior to running these cookies on your website.
SPEICHERN & AKZEPTIEREN