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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Schwerer Verkehrsunfall nahe Gleidingen – VU Gleidingen 221103 gs

Schwerer Verkehrsunfall nahe Gleidingen

3. November 2022/in Region Hannover

LAATZEN (PM). Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es heute Morgen gegen 6.20 Uhr auf der vielbefahrenen Bundesstraße 6 zwischen Rethen und Gleidingen. Dabei fuhr ein Hondafahrer mit seinem Personenwagen auf ein Anhängergespann auf. Der 39-jährige PKW-Fahrer kam schwer verletzt in ein Krankenhaus, der 54 Jahre alte Fahrer des Traktors blieb unverletzt.

Die Aufräumarbeiten zogen sich bis 8.30 Uhr hin. Um 6.25 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren Rethen, Gleidingen und Laatzen auf die B6 Richtung Hildesheim alarmiert, „PKW auf Trecker – vermutlich eingeklemmte Person“, lautete die Alarmmeldung. Ein Fahrzeug fuhr die Einsatzstelle von Norden her an und blieb im Stau stecken. Die anderen Rettungsmittel fuhren von der Gleidinger Kreuzung aus in Richtung Norden entgegen der Fahrtrichtung an und erreichten die Einsatzstelle schnell von dort aus. Mit Brechwerkzeug konnte der 39-jährige Fahrer aus seinem total deformierten PKW befreit werden. Er saß glücklicherweise alleine im Fahrzeug. Um 6.55 Uhr kam er in den Rettungswagen, schwer verletzt ging es in ein hannoversches Krankenhaus. Der 54-jähriger Fahrer des Traktors blieb unverletzt. Der Landwirt war von Koldingen kommend auf dem Weg nach Hasede, als der Hondafahrer auffuhr. Am zweiten Anhänger entstanden erhebliche Schäden.

Mit einer Flex entfernte die Feuerwehr Eisenteile von den Rädern, damit eine Rückfahrt nach Koldingen stattfinden konnte. Nachdem der Verkehrsunfalldienst die Spuren vermessen und auf Bildern festgehalten hatte, erfolgte die Reinigung der Fahrbahn. Trümmerteile auf etwa 20 Metern Länge wurden zusammengefegt. Außerdem die ausgetretenen Flüssig- keiten abgestreut. Gegen 8 Uhr schoben die Einsatzkräfte das Fahrzeug unter Einsatz von speziellen Hebern für die Räder an die Seite. Wenige Minuten später war ein Abschleppfahrzeug zur Stelle. Um 8.30 Uhr verließen die letzten Feuerwehrkräfte die Einsatzstelle. Der Verkehr rollte langsam wieder an.

Im Einsatz waren mehrere Streifenwagen der Polizei, ein Notarzt mit Rettungswagen sowie die drei Ortsfeuerwehren. Alleine von der Feuerwehr waren 30 Kräfte vor Ort. Während der Sperrung kam es zu massivem Verkehrsbehinderungen rund um die Bundesstraße 6 und 443 sowie in den Ortsdurchfahrten Rethen und Gleidingen. Stoßstange und Stoßstange schoben sich LKW und Personenwqgen über die Hildesheimer Straße.

Eine Lagerhalle steht im Vollbrand

Großbrand in der Keramischen Hütte in Sehnde

3. November 2022/in Region Hannover

SEHNDE (PM). Die Stadtfeuerwehr Sehnde löscht mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften eine brennende Halle auf dem ehemaligen Ziegelei Gelände der Keramischen Hütte in Sehnde. Menschen wurden nicht verletzt. Die Löscharbeiten dauern noch an.

Um 16:50 Uhr meldeten Anrufer eine starke Rauchentwicklung aus dem Bereich der Keramischen Hütte an der Peiner Straße. Bereits auf der Anfahrt war eine enorme Rauchsäule und Flammen erkennbar. Zur gleichen Zeit gingen auch eine Vielzahl von Notrufen in der
Regionsleitstelle ein, so dass sofort weitere Ortsfeuerwehren nachgeforderten wurden. Vor Ort stand die ca 60×20 Meter alte große Lagerhalle in Brand, die Flammen schlugen teilweise aus dem Dach und Seitenöffnungen. Aufgrund der sehr starken Wärmeentwicklung und der möglichen Einsturzgefahr der Halle, wurde der Löschangriff von außen vorgenommen, hierbei kam die Drehleiter zum Einsatz.

Die Löschwasserversorgung reichte hier allerdings nicht aus, so dass aus dem Mittellandkanal Wasser gepumpt und eine Schlauchstrecke von rund 1,0 km zur Brandstelle verlegt werden musste. Da sich in der Halle Unrat befand und eine hölzerne Bauweise
vorlag, kam es zu einer massiven Rauchentwicklung und starkem Funkenflug welcher allerdings vom Wind von der Stadt weggedrückt wurde und zwischenzeitlich herumliegenden Unrat entzündete und drohte ein leerstehendes Haus das neben der Halle steht ebenfalls zu entzünden. Dieses konnte aber durch ein schnelles Eingreifen verhindert werden.

Da ein Betreten der Halle für die Einsatzkräfte immer noch zu gefährlich war, wurde ein Abrissunternehmen mit Bagger hinzugezogen um Teile der Halle abzureißen, damit verdeckte Brandnester freigelegt und abgelöscht werden konnten. Ein Baufachberater vom THW kam dabei ebenfalls unterstützend um Einsatz.

Die Rauchwolke des Brandes war über weite Teile Sehndes zu erkennen. Auf Grund dieser wurden die Bewohner der angrenzenden Wohngebiete über Lautsprecherdurchsagen informiert, dass es in dem Bereich zu einer Geruchsbelästigung kommen kann und Fenster und Türen geschlossen zu halten. Eine Gefahr der Bevölkerung hat zu keiner Zeit bestanden.

Aktuelle läuft der Feuerwehreinsatz, der vermutlich sich bis in die Nacht hinziehen wird. Während der Einsatzmaßnahmen wurde die Ortsdurchfahrt Peiner Straße in Sehnde vollgesperrt. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur unklaren Brandursache aufgenommen. Die Schadenshöhe ist zum jetzigen Zeitpunkt ebenfalls unklar. Die Feuerwehr und der Rettungsdienst sind mit ca. 130 Einsatzkräften und ca. 26 Fahrzeugen vor Ort.

Regionspräsident Steffen Krach

Regionspräsident 365 Tage im Amt

1. November 2022/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM). Regionspräsident Steffen Krach hat ein Jahr nach seinem Amtsantritt eine erste Bilanz gezogen: „Die ersten 365 Tage waren stark von externen Krisen geprägt, die vor allem ein entschlossenes und gut koordiniertes Handeln erforderten.

Ob bei der Impfkampagne oder der Unterbringung Geflüchteter, wir haben gezeigt: Die Region Hannover liefert, die Menschen können sich in dieser herausfordernden Zeit darauf verlassen.“ Die überdurchschnittliche Impfquote sowohl bei der Grundimmunisierung als auch bei der Boosterimpfung sei ein Ergebnis entschlossenen und gemeinsamen Handelns in der Region, so Krach.

Neben der Krisenbewältigung standen vor allem die Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung, die Mobilitätsoffensive, Maßnahmen zur Familienregion und die Steigerung der Nachhaltigkeit im Fokus. Dazu gehörten etwa die Erweiterung des On-Demand-Angebots Sprint-I, das sich zum Vorzeigeprojekt für den ÖPNV im ländlichen Raum entwickelt, und die Schwimmoffensive, die rund 1.400 Kindern in der Region ihr Seepferdchen ermöglicht hat.

Als einen zentralen Baustein für mehr Teilhabe in der Region sieht der Regionspräsident das 365-Euro-Ticket: „Vor einem Jahr war unser Vorhaben für die Einführung eines 365-Euro-Tickets noch eine Ausnahme bundesweit. Heute sehen wir: Ganz Deutschland drängt auf eine Mobilitätsoffensive, deren Kern ein deutlich vergünstigtes Ticket für den öffentlichen Personennahverkehr ist. Die Idee hat sich durchgesetzt, weil sie richtig ist. Und wir haben uns gemeinsam mit weiteren Großstädten Niedersachsens dafür stark gemacht, dass der Bund und die Länder sich an bezahlbarer Mobilität beteiligen. Das wurde nun erreicht! Das 49-Euro-Ticket wird ein wichtiger Meilenstein und ist Rückenwind für uns zur Realisierung eines ergänzenden 365-Euro-Tickets. Das ist ein großer Schritt für die Region, und wir können stolz darauf sein, dass wir zu den Vorreitern gehörten.“

„Wir haben im ersten Jahr gemeinsam viel erreicht und konnten zugleich wichtige Vorhaben anschieben. Dafür will ich allen Kolleginnen und Kollegen der Regionsverwaltung und in den Kommunen sowie allen unseren Partnereinrichtungen danken. Jetzt geht es mit ganzer Kraft gemeinsam weiter,“ skizzierte Krach seine Erwartungen für die kommenden Jahre. Als Verwaltungschef möchte Krach die Region Hannover zur Vorbildregion 2026 führen. Bundesweite Vorreiterin soll die Region vor allem bei Themen wie ÖPNV, Windkraft und Familienfreundlichkeit werden. Mit Blick auf die kommenden Jahre setzt Krach auf ein Fundament aus einer verlässlichen und modernen Infrastruktur, stärkerer Teilhabe, mehr Innovationen und vorbildlicher Nachhaltigkeit.

Für das nächste Jahr setzt Krach vor allem verstärkt auf die Modernisierung und Digitalisierung der Verwaltung, die Förderung des sozialen Zusammenhalts sowie die Stärkung des Klimaschutzes und der Gesundheitsversorgung. Gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen in der Regionsverwaltung möchte Krach insbesondere den Ausbau von Windkraft und Photovoltaik im Kampf gegen die Klimakrise beschleunigen. „Wir setzen alle Abläufe gemeinsam auf den Prüfstand. Wir werden dort, wo wir es als Region Hannover in der Hand haben, schneller werden. Wir wollen die Energieregion Nummer 1 sein“, kündigte Krach an.

„Die Mehrfachkrisen wirken sich natürlich auch auf die finanzielle Lage der Region aus. Aber der beste Weg, Krisen vorzubeugen und unsere Region resilient zu machen, sind Investitionen. Deswegen lenken wir den Blick nach vorne und werden weiter in die Zukunftsfähigkeit der Region Hannover investieren“, beschreibt Krach die Rolle der Region. Dabei bleiben ihm große Bürgernähe – sowohl vor Ort in den 21 Kommunen als auch digital – und ein enger Austausch mit den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern wichtige Anliegen.

Steffen Krach zieht Bilanz

Verantwortungsvoll und gemeinsam durch die Krisen

Die aktuellen Zeiten sind geprägt von multiplen Krisen: Ob der russische Angriffskrieg auf die Ukraine, die Energiepreiskrise, die immer weiter steigende Inflation oder die weiterhin bestehende weltweite Corona-Pandemie. Diese Krisen sind eine Herausforderung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, der zugleich das Fundament darstellt, um diese Krisen zu meistern. In den letzten 12 Monaten ist deutlich geworden: Die Region Hannover mit ihrer Verwaltung war zu jedem Zeitpunkt nah bei den Menschen und hat gezeigt, dass sie solidarisch ist sowie pragmatisch und unbürokratisch hilft.

Impfkampagne

Mit der Unterstützung von Johannitern, ASB, Malteser und DRK sowie besonderen Impfanreizen durch Kooperationen mit Clubs, den Recken, Hannover 96 und dem Zoo Hannover ist es uns gelungen, schnell eine lebensrettende Impfkampagne im Dezember 2021 und weit in das Jahr 2022 hinein auf die Beine zu stellen. Auch deshalb sind wir heute im Vergleich zur landesweiten Impfquote bei den Boostern und der Grundimmunisierung überdurchschnittlich gut aufgestellt. Unsere weitere Impfkampagne #ImpfDichNah ist bereits angelaufen, und die neuen, angepassten Impfstoffe werden flächendeckend verimpft.

Aufnahme geflüchteter Menschen

Innerhalb kürzester Zeit mussten wir Anfang März 2022 über die Einrichtung des Drehkreuzes Laatzen, das die Region im Auftrag des Landes Niedersachsen aufgebaut und betrieben hat, sowie die Unterbringung geflüchteter Menschen aus der Ukraine entscheiden. Bis zu 10.000 Menschen haben seitdem Schutz vor Krieg und Verfolgung im Umland der Region Hannover gefunden. Und wir erwarten weitere 7.500 Geflüchtete in den nächsten sechs Monaten. Ein Kraftakt, aber auch ein Zeichen unserer Solidarität, den wir nur gemeinsam mit den Kommunen leisten können.

Energiepreise und Inflation

Seit dem Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine steigen die Energiepreise sowie die Inflation. Dadurch werden unser Wohlstand und der Zusammenhalt in unserer Gesellschaft bedroht. Gerade die stark gestiegenen Preise der fossilen Brennstoffe stellen auch die Menschen und Unternehmen in der Region Hannover vor große Herausforderungen. Eine Inflation von 10,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat macht klar: Es werden zügig Entlastungen benötigt, um Existenzen zu sichern. In Kürze sind Ergebnisse auf Bundesebene zu erwarten. Diese werden wir als Region Hannover stets verfolgen und das Notwendige tun, was wir als Region Hannover für die 1,2 Millionen Menschen leisten können.

Durch Investitionen Zukunft ermöglichen

Allen Krisen zum Trotz gilt: Um das Morgen zu gestalten, braucht es jetzt kluge Investitionen in die Infrastruktur in der Region Hannover. Um für spürbare Verbesserungen im Alltag der 1,2 Millionen Menschen in der Region Hannover zu sorgen, setzen wir auf Verlässlichkeit, Teilhabe, Innovationen und Nachhaltigkeit.

Verlässlichkeit: Die Gesundheitsregion

Das Klinikum Region Hannover wird 2023 abermals mit einer Summe von 20 Millionen Euro unterstützt, um das Eigenkapital aufzustocken, sowie mit 6 Millionen Euro für Investitionen. Die Krankenhausumlage ist mit 22,5 Millionen Euro für 2023 eingeplant. Darüber hinaus unterstützt die Region Hannover 2022 erstmals das „Kinder- und Jugendkrankenhaus AUF DER BULT“, das bundesweit zu den besten vier und weltweit zu den TOP 200 Pädiatriekliniken gehört, aufgrund seiner besonderen medizinischen Bedeutung für die Region mit 3,6 Millionen Euro.

Teilhabe: Die Mobilitätsoffensive

Ob Sprint-I, das 365-Euro-Ehrenamtsticket oder die Huckepack-Wochen: Wir haben in der Mobilität Akzente über die Region hinaus gesetzt und sind damit unserem Ziel zur Vorbildregion bereits einen Schritt nähergekommen. Das Jahr 2022 mit über 52 Millionen verkauften 9-Euro-Tickets hat eines ganz klar gezeigt: Ein günstiger ÖPNV ist verkehrs-, klima- und sozialpolitisch richtig. Doch günstige Preise allein schaffen noch keinen attraktiven und für alle nutzbaren ÖPNV: Die Ausweitung des Sprint-I im Jahr 2023 bedeutet, dass wir eines der größten On-Demand-Angebote Europas hier bei uns vor der Haustür haben. Ein wichtiger Beitrag für die Anbindung zwischen Landeshauptstadt und Umland. Bei von der Region Hannover beauftragten Unternehmen für unseren Nahverkehr werden wir konsequent und mit Nachdruck auf die Verbesserung der Qualität drängen.

Mobilität muss für alle Menschen gedacht und gemacht sein. Deshalb setzen wir gemeinsam mit den 21 Kommunen auf Investitionen in unsere Fahrradinfrastruktur. Anfang 2023 werden wir deshalb in Wunstorf eine voll automatisierte Bike-&-Ride-Infrastruktur mit 400 Fahrradstellplätzen eröffnen. Mit Kommunen wie Garbsen und Hannover arbeiten wir parallel an der Umsetzung von Radschnellwegen, und in Neustadt erproben wir bereits Möglichkeiten zur besseren Nutzung des Fahrrads im ländlichen Raum. Unser Ziel: Wir machen uns stark für einheitlich erkennbare und sichere Fahrradwege, die auch Mobilität mit dem Fahrrad zwischen den Kommunen ermöglichen.

Teilhabe: Die Familienregion

Unsere Kinder sind unsere Zukunft. Nach dieser Maßgabe handelt die Region Hannover. Vor allem bei der frühkindlichen Förderung sind wir hervorragend aufgestellt. Ob mit den Programmen „Familienbildungslotsen“, „Willkommen Kinder“ oder dem Ausbau der Kindertagesbetreuung: Nirgends wird die Investition in unsere Zukunft spürbarer als hier. Dazu haben wir mit der Hebammenzentrale einen weiteren wichtigen Schritt getan.

Innovation: Wissen schafft Zukunft 

Der Technologiecampus Garbsen wächst weiter: Seit 2020 lernen, lehren und arbeiten bereits 5.300 Menschen auf dem neuen Campus Maschinenbau der Leibniz Universität Hannover. Diese ist als Teil der TU9-Allianz eine der neun führenden technischen Universitäten Deutschlands. Jetzt soll das angrenzende Gebiet gemeinsam mit der Kommune Garbsen weiterentwickelt werden, unter anderem auch für bis zu 3.500 Quadratmeter studentisches Wohnen. Künftig sollen direkt am Campus Maschinenbau ergänzende Angebote für studentische Teams und Tech-Startups geschaffen werden. Aber vor allem Platz für Kooperationen zwischen Wirtschaft und Wissenschaft und Räume zum Ausprobieren –  Maker Spaces, Experimental- und Reallabore – werden im neuen Technologiepark gebraucht.

Nachhaltigkeit: Klimaneutrale Region

Weg frei für die Windregion Hannover: Wir haben sofort die Chancen des Energiewende-Paketes der Bundesregierung zur Schaffung von mehr Flächen für die Windenergie ergriffen und die Neuplanung der Windenergiestandorte im Regionalen Raumordnungsprogramm (RROP) auf die neuen Regelungen aufgenommen. Dadurch werden wir deutlich mehr Flächen für Windenergieanlagen im RROP sichern können. Auch die Einführung von der „Tonne statt Sack“ erleichtert nicht nur die Arbeit der Mitarbeitenden bei aha, sondern spart jährlich 700 Tonnen Plastik. Das Budget der Klimaschutzagentur wurde aufgestockt, um die Beratung rund um das Thema Klimaschutz auszuweiten und für das Thema noch stärker zu sensibilisieren. Gerade vor dem Hintergrund der Energiepreiskrise ist dieses Angebot in unserer Region Hannover eine verlässliche Säule: Neu sind zum Beispiel Online-Beratungen für Hauseigentümer*innen und Unternehmen.

Intakte Moore sind unsere besten Klimaschützer. Sie können langfristig zur Bindung von CO2 aus der Atmosphäre beitragen und stoßen keine klimaschädlichen Gase aus. Allein im Toten Moor – mit rund 2.300 Hektar das größte Hochmoor in der Region Hannover – hat die Region in den letzten Jahren für mehr als 10 Millionen Euro Flächen angekauft, um diese wieder zu vernässen. Im zweiten wichtigen Projekt, der Hannoverschen Moorgeest, beteiligt sich die Region Hannover mit mehr als 1,5 Millionen Euro an der Renaturierung. Der Effekt kann sich sehen lassen: Allein im Toten Moor werden schon jetzt 3.645 Tonnen Treibhausgase eingespart – jedes Jahr!

Vorbildregion 2026 werden!

Die Region Hannover ist zuständig für 1,2 Millionen Menschen. Zu Recht erwarten unserer Einwohner*innen, die hier ansässigen Unternehmen und viele weitere Akteur*innen gute Dienstleistungen und eine moderne, schnelle und digitale Verwaltung. Die Verwaltung entwickelt sich schon jetzt ständig weiter und ist insbesondere in den Krisenzeiten über sich hinausgewachsen. Dennoch haben wir noch viel zu tun. Wir beginnen im Jahr 2023 mit der Überprüfung der Arbeitsabläufe und der Digitalisierung des Gesundheitsamtes und der Ausländerbehörde (zukünftig: Zuwanderungsbehörde). Sukzessive werden wir die gesamte Regionsverwaltung digitaler aufstellen und die Prozesse optimieren. Vorbildregion zu werden, schaffen wir nur mit einer modernen und digitalen Verwaltung.

Medizinstrategie 2030

Die Zukunftsfähigkeit der Medizinischen Versorgung durch das Klinikum Region Hannover nachhaltig und wirksam sicherstellen: Das ist das Ziel der Medizinstrategie 2030, die seit dem Spätsommer mit externer Unterstützung erarbeitet wird. Grundlage für die strategischen Konzepte soll neben Auswertungen eigener Daten eine Marktanalyse mit Abschätzung der zu erwartenden Versorgungsbedarfe in der Region Hannover bis zum Jahr 2030 sein. Ergebnisse sollen Ende des Jahres vorliegen und im Jahr 2023 beschlossen werden. Die Medizinstrategie 2030 verfolgt die kontinuierliche Weiterentwicklung der bestehenden Medizinstrategie, um unter anderem durch medizinische Spezialisierung ein qualitativ hohes Niveau der Versorgung sicherzustellen. Expert*innen aller KRH Standorte mit ihren über 70 Fachkliniken sind in den Prozess einbezogen.

Mobilität: Bezahlbar und komfortabel!

Die Mobilitätsoffensive in der Region Hannover ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Es ist bereits viel erreicht worden, um dem Ziel eines bezahlbaren und komfortablen ÖPNV näherzukommen. Mit Nachdruck hat sich die Region Hannover in einem Zusammenschluss mit weiteren Großstädten Niedersachsens dafür stark gemacht, dass sich der Bund und die Länder an bezahlbarer Mobilität beteiligen. Das wurde nun endlich erreicht! Die baldige Einführung des 49-Euro-Tickets durch Bund & Länder ist ein wichtiger Meilenstein auf diesem Weg und Rückenwind für die Region Hannover zur Realisierung eines darauf ergänzenden 365-Euro-Tickets in unserer Region. Unter Hochdruck arbeiten wir an bezahlbarem ÖPNV, dessen Nutzung komfortabel ist. Komfortabel bedeutet: Barrierefreier Zugang, digitale Ausstattung, gute Anbindung und schnelle Taktung. Weiter setzen wir hierbei auch auf die Ausweitung des Sprint-I-Angebots. Ziel muss sein, dass in allen Orten der Region Hannover eine wirklich gute Anbindung mit dem ÖPNV gewährleistet wird. Hierbei sind die Sprint-I’s der Schlüssel! Auch der Ausbau der Fahrradwege muss flächendeckend gelingen. Klimaneutrale Mobilität gewinnt einen neuen Stellenwert.

Familienregion

Die Schwimmoffensive der Region Hannover unter Beteiligung wichtiger Partner*innen war ein voller Erfolg. 1.387 Kinder, 117 Schwimmkurse, 1016 durchgeführte Kurseinheiten, 129 ausgebildete Übungsleiter*innen: Das ist die vorläufige Bilanz der diesjährigen Schwimmoffensive. Dennoch: Mehr Kinder müssen schwimmen lernen, denn die Fähigkeit schwimmen zu können, rettet Leben. Deshalb setzten wir uns als Ziel bis 2026 den höchsten Anteil von Kindern mit mindestens dem Seepferdchen zu stellen – bundesweit.

Innovationen

Die Region Hannover ist Innovationsmotor. Wir finanzieren Start-ups und clevere Ideen für eine bessere Zukunft unserer Einwohner*innen, aber auch bundesweit. Von Windrädern für das eigene Hausdach bis zum „Warmduscher“, einer Vorrichtung, die den privaten Wasserverbrauch beim Duschen um bis zu 40 Prozent reduziert. Die Region Hannover ist exzellent aufgestellt und investiert bereits heute in Technologien von morgen. Wir sind Gründungsregion – und stolz drauf.

Nachhaltigkeit: Windregion Nummer 1

260 Windräder (Stand 2020) decken bislang rund 10 Prozent (Stand 2022) des Gesamtbedarfs an Energie in der Region. Ein Meilenstein, aber keiner, auf dem wir uns ausruhen. Das Land Niedersachsen will zum Windenergieland Nummer 1 aufsteigen – wir zur Windregion Nummer 1. Das gelingt, indem wir deutlich mehr als 2,2% der Fläche der Region Hannover zu Vorrang- und Vorbehaltsgebieten für Windenergie erklären. Als Verwaltung werden wir bei der Frage der Energieabdeckung mit gutem Beispiel vorangehen. Sofern technisch umsetzbar sollen auf allen Regionsdächern Instrumente zur Gewinnung regenerativer Energien installiert werden. Ob Photovoltaik oder kleinskalierte Formen von Windrädern wie von hannoverschen Start-ups produziert – die Region wir.

Zusammenspiel mit dem THW bei der Wasserförderung – FW und THW gemeinsam ch

Zusammenspiel mit dem THW bei der Wasserförderung

31. Oktober 2022/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). Am vergangenen Dienstag stand für eine Gruppe der Ortsfeuerwehr Langenhagen ein besonderer Dienst auf dem Programm. Mit zwei Löschfahrzeugen fuhr man an den THW See nach Bissendorf. Dort waren schon vier THW Helfer fleißig am Aufbauen. Übungsaufgabe war die Wasserförderung und das Zusammenspiel zwischen Feuerwehr und THW, hier speziell die Fachgruppe Wasserschaden des Ortsverbandes Hannover/Langenhagen.

Mittels einer THW Pumpe mit einer Förderleistung von 5000 Liter in der Minute wurde das Wasser aus dem See in einen Pufferbehälter gepumpt. Die Besatzung der Löschfahrzeuge baute mehrere Wasserwerfer auf, mit den Pumpen der Fahrzeuge wurde das Wasser aus diesem Behälter gesaugt. Hierbei standen gerade die Maschinisten der Fahrzeuge in engem Austausch. Wieder einmal hat sich gezeigt, dass Feuerwehr und THW bei bestimmten Einsatzszenarien sehr gut mit dem vorhandenen Equipment zusammenarbeiten können.

Zusammenspiel mit dem THW bei der Wasserförderung – FW und THW gemeinsam II ch

Auch das THW verfügt über sehr leistungsstarke Pumpen © Feuerwehr Langenhagen / Christian Hasse

Rettungsboote der DLRG und Feuerwehr auf dem Steinhuder Meer© Bernd Günther

Großangelegte Rettungsübung auf dem Steinhuder Meer

31. Oktober 2022/in Region Hannover

WUNSTORF / STEINHUDE (PM).  „Feuer auf Fahrgastschiff, ca. 100 Personen an Bord“ lautete am 31.10. die Alarmierung für die Feuerwehren Steinhude und Großenheidorn, die Wettfahrtvereinigung, die DLRG sowie die Einsatzleitkomponente der Stadtfeuerwehr.

Das Szenario war als Alarmübung seitens des DLRG-Bezirks Hannover, der Feuerwehr Steinhude und der Steinhuder Personenschifffahrt ausgearbeitet worden und fand im Rahmen des jährlich am Reformationstages stattfindenden Ausbildungstags des DLRG Bezirks Hannover statt.

Auf dem Fahrgastschiff „Steinhude“ brach während einer Rundfahrt ein Feuer im Maschinenraum aus. Aufgrund dessen fiel der Antrieb aus und die Steinhude blieb mitten auf dem Meer manövrierunfähig liegen. Neben der Brandbekämpfung lag der Schwerpunkt vor allem auf den 110 Fahrgästen und Besatzungsmitgliedern, die mit diversen Booten von dem Schiff gerettet und medizinisch versorgt oder betreut werden mussten. Um einen Behandlungs- und Betreuungsplatz aufzubauen wurde die Schnelleinsatzgruppe der Johanniter Wunstorf mit mehreren Fahrzeugen alarmiert. Die Feuerwehr Wunstorf wurde mit ihrem Mehrzweckboot alarmiert und ließ es in Steinhude zu Wasser.

Während sich die Steinhuder Feuerwehrkräfte mit dem Rettungsboot auf die Brandbekämpfung und Rettung von Menschen aus verrauchten Bereichen kümmerte, waren die 7 Boote der DLRG, die 3 Boote der Wettfahrtvereinigung, das eine Boot der Wasserschutzpolizei sowie das Wunstorfer Feuerwehrboot mit dem Abtransport der Personen vom Fahrgastschiff beschäftigt. Hier mussten aufgrund des Brandes u.a. Personen mit tragbaren Leitern von den Rettungsbooten aus vom Oberdeck der Steinhude gerettet werden. Hierfür musste das Schiff aufgrund der Manövrierunfähigkeit auf Kurs gehalten werden, so dass es nicht weiter abtreiben kann. Aber auch die Absicherung der Einsatzstelle und des Straßenverkehrs war aufgrund des guten Oktoberwetters und der vielen Besucher in Steinhude aufwändig.

Sobald die Übungsdarsteller an Land transportiert waren, wurden sie von den Feuerwehrkräften aus den Booten zum Rettungsdienstpersonal geführt, gesichtet und in verschiedene Kategorien zur Betreuung oder Behandlung eingeteilt. Rund 25 Verletzte hätten in Krankenhäuser transportiert werden müssen, die Übrigen waren entweder unverletzt oder konnten nach Versorgung vor Ort entlassen werden. Die Einsatzleitung konnte sich währenddessen mithilfe der Drohne der Stadtfeuerwehr Livebilder des Einsatzes auf dem Boot ansehen und daraus Maßnahmen planen.

Insgesamt waren über 150 Einsatzkräfte von Feuerwehr, DLRG, Johanniter, Wettfahrtvereinigung und Polizei mit der Übungslage beschäftigt. Die Übungsleitung zog abschließend eine grundsätzlich positive Bilanz. Die Übung hat gezeigt, dass, obwohl viele verschiedene Hilfsorganisationen eingebunden waren, die Zusammenarbeit gut funktioniert hat. Nach der Übung wurden die Einsatzkräfte und die Übungsdarsteller mit Getränken und einer warmen Mahlzeit von der Steinhuder Personenschifffahrt verpflegt.

  • Großangelegte Rettungsübung auf dem Steinhuder Meer – BGPress 6376
    Eine Löschpumpe der Feuerwehr wird auf ein Wasserrettungsboot der DLRG verladen. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Großangelegte Rettungsübung auf dem Steinhuder Meer – BGPress 6390
    Die Johanniter bauen ein aufblasbares Zelt für die Versorgung von Verletzten am Seeufer auf. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Großangelegte Rettungsübung auf dem Steinhuder Meer – BGPress 6391
    Feuerwehr und Johanniter arbeiten Hand in Hand bei der Evakuierungsübung auf dem Steinhuder Meer © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Großangelegte Rettungsübung auf dem Steinhuder Meer – BGPress 6409
    Einsatz einer Feuerwehrdrohne, um den Verlauf der Übernahme von Verletzten aus dem havarierten Fahrgastschiff zu koordinieren. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Großangelegte Rettungsübung auf dem Steinhuder Meer – BGPress 6419
    Erstversorgung von "Verletzten" durch die Johanniter auf einer Verletztenablage nahe des Seeufers. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Großangelegte Rettungsübung auf dem Steinhuder Meer – BGPress 6425
    Einsatz einer Feuerwehrdrohne, um den Verlauf der Übernahme von Verletzten aus dem havarierten Fahrgastschiff zu koordinieren. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Großangelegte Rettungsübung auf dem Steinhuder Meer – BGPress 6441
    Erstversorgung von "Verletzten" durch die Johanniter auf einer Verletztenablage nahe des Seeufers. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Großangelegte Rettungsübung auf dem Steinhuder Meer – BGPress 6443
    Erstversorgung von "Verletzten" durch die Johanniter auf einer Verletztenablage nahe des Seeufers. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Großangelegte Rettungsübung auf dem Steinhuder Meer – BGPress 6460
    Direkt am Bootssteg registrieren Rettungskräfte jeden geborgenen Passagier, der an Land gebracht wird. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Großangelegte Rettungsübung auf dem Steinhuder Meer – BGPress 6470
    Einrichtung eines Verbandplatzes für die betroffenen verletzten Passagiere. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Großangelegte Rettungsübung auf dem Steinhuder Meer – BGPress 6473
    Ein Rettungsboot nach dem anderen bringt verletzte und unverletzte Passagiere von dem Fahrgastschiff. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Großangelegte Rettungsübung auf dem Steinhuder Meer – BGPress 6486
    Die gemeinsame Einsatzleitung von Feuerwehr, DLRG und Johanniter am Seeufer des Steinhuder Meeres. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
Die Sommerzeit endet am 30. Oktober

Am 30. Oktober endet die Sommerzeit

29. Oktober 2022/in Region Hannover

HANNOVER (PM). In der Nacht von Samstag, 29. Oktober, auf Sonntag, 30. Oktober, endet die Sommerzeit. Um 3.00 Uhr werden die Uhren um eine Stunde zurückgestellt.

Dies hat Auswirkungen auf den ÜSTRA Nachtsternverkehr, die Fahrpläne der Ruftaxis und Nachtliner von regiobus:

Der ÜSTRA Nachtsternverkehr verlängert sich aufgrund der Zeitumstellung um eine Stunde. Die Ruftaxi-Fahrten in Neustadt (2.42 Uhr), Wunstorf (2.35 Uhr) und Burgdorf (2.35 Uhr) fahren in dieser Nacht zweimal – sowohl nach Sommer – als auch nach Winterzeit, sodass die Anbindung an die S-Bahnen gewährleistet sein wird.

Die Nachtliner der regiobus, die regulär zwischen 2.00 und 3.00 Uhr an den Umsteigeanlagen starten, werden in dieser Nacht ebenfalls zweimal – sowohl nach Sommer – als auch nach Winterzeit – durchgeführt. Dies gilt für die regiobus Linien N41, N43, N56, N57, N62, N63 und N70. Die Nachtliner N31 und N94 bilden dabei eine Ausnahme und verkehren nur nach neuer Zeit um 2.33 Uhr bzw. um 2.23 Uhr.

Die Fahrkarten sind in dieser Nacht eine Stunde länger gültig, sodass für die Fahrgäste durch die Zeitumstellung keine Nachteile entstehen.

regiobus und ÜSTRA wünschen eine angenehme Fahrt.

Aktuelle Impf-Termine

Impftermine in der Woche vom 31. Oktober bis 6. November 2022

29. Oktober 2022/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM). In der Region Hannover gibt es in der kommenden Woche wieder viele Impfangebote in den Städten und Gemeinden des Regionsgebiets. Verimpft wird mRNA-Impfstoff oder Novavax (Ernst-August-Galerie).

Für Booster-Impfungen kommt das angepasste Biontech-Vakzin gegen die Omikron-Variante BA.4/BA.5 zum Einsatz.

 

Barsinghausen
– Mo bis Fr, 10-16 Uhr, Marktstraße 5, 30890 Barsinghausen 

Burgwedel
– Do, 10-17 Uhr, Burgapotheke Burgwedel, Von-Alten-Straße 2, 30938 Burgwedel 

Garbsen
– Mo bis Mi, 10-16 Uhr, sowie Mi, 17.30-21 Uhr, Immenweg 5, 30827 Garbsen
– Do/Fr, 10-16 Uhr sowie Do, 17.30-21 Uhr, Hérouville-St.-Clair-Platz 1-3, 30823 Garbsen

Gehrden
– Mo+Mi, 11.30-16 Uhr, sowie Mi, 17.30-21 Uhr, Vierständehaus, Kirchstraße 5, 30989 Gehrden

 

Hannover

Impfangebote für Kinder (mit Terminvergabe)

  • Impfzentrum am Zoo, Adenauerallee 1, 30175 Hannover, Sa/So 9-17 Uhr


Impfangebote für Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene

  • Anderten, MHD Gelände, Lohweg 15, Mi, 8-18 Uhr & Fr, 8-19 Uhr
  • Davenstedt, Wochenmarkt, Fr, 15-17 Uhr, Davenstedter Markt/Wegsfeld
  • Döhren, DRK Hannover-Döhren, Zeißstraße 52, Di, 14-17 Uhr
  • Ernst-August-Galerie, Ernst-August-Platz 2, Di bis Sa, 10-20 Uhr
  • Ernst-August-Galerie, Ernst-August-Platz 2, Di bis Sa, 10-20 Uhr (Novavax)
  • Herrenhausen, Wochenmarkt, Herrenhäuser Markt, Sa, 8-13 Uhr
  • Impfzentrum am Landtag, Leinstraße 27, Mo bis Fr, 17-19 Uhr, Sa/So, 14-17 Uhr
  • Linden, Wochenmarkt, Lindener Marktplatz, Di, 8-13 Uhr
  • Mittelfeld, Spittastraße 2, Mi bis Fr, 9-17 Uhr
  • Stöcken, Wochenmarkt, Fr, 10-13 Uhr, Stöckener Markt/Hogrefestraße
  • Südstadt, Himmler Hagebaumarkt, An d. Weide 12, Di, 10-16 Uhr
  • Nordstadt, Uni-Mensa, Callinstraße 23, Di bis Fr, 9-16 Uhr & Do, 17.30-21 Uhr
  • Vahrenwald, Wochenmarkt, Jahnplatz/Auf dem Dorn, Mi, 8-13 Uhr

Isernhagen
– Di bis Mi, 10-16 Uhr, Jacobistr. 5, 30916 Isernhagen

Laatzen
– Di bis Fr, 10-16 Uhr, Leine-Center, Marktplatz, 30880 Laatzen
– Sa, 10-17 Uhr, Leine-Center, Marktplatz, 30880 Laatzen (Kinderimpfen)

Langenhagen
– Di, 10-13 Uhr, Jugendtreff Wiesenau, Fuhrenkamp 3, 30851 Langenhagen
– Mi, 10-13 Uhr, Le-Trait-Platz, 30855 Langenhagen/Godshorn
– Mi, 14-17 Uhr: Feuerwehrhaus Engelbostel, Amtsweg 15, 30855 Langenhagen 

Lehrte
– Fr, 11 bis 17 Uhr, DRK Ortsverein Lehrte e.V., Ringstraße 9, 31275 Lehrte
– Sa, 9-13 Uhr, Marktstraße an der Matthäuskirche, 31275 Lehrte

Neustadt
– Mo bis Fr, 10-16 Uhr, Suttorfer Str. 8 (VZL), 31535 Neustadt
– Di, 17.30-21 Uhr, Suttorfer Str. 8 (VZL), 31535 Neustadt
– So, 10-17 Uhr, Suttorfer Str. 8 (VZL), 31535 Neustadt (Kinderimpfen) 

Pattensen
– Do/Fr, 10-16 Uhr, Dorfgemeinschaftshaus Reden, Landstraße 8, 30982 Pattensen

Ronnenberg
– Fr, 10-16 Uhr, Gemeinschaftshaus Ronnenberg, Weetzer Kirchweg 3, 30952 Ronnenberg 

Seelze
– Mo, Mi, Do, Fr, 10-16 Uhr, Lampehof 1, 30926 Seelze
– Fr, 17.30-21 Uhr, Lampehof 1, 30926 Seelze 

Sehnde
– Mo bis Mi, 10-16 Uhr, Mittelstraße 30, 31319 Sehnde
– Do, 17.30-21 Uhr, Mittelstraße 30, 31319 Sehnde
– So, 10-17 Uhr, Mittelstraße 30, 31319 Sehnde (Kinderimpfen) 

Springe
– Mo bis Do, 10-16 Uhr, Hinter der Burg 4, 31832 Springe 

Uetze
– Do/Fr, 10-16 Uhr, Kaiserstraße 10, 31311 Uetze
– So, 10-17 Uhr, Kaiserstraße 10, 31311 Uetze (Kinderimpfen)

Wedemark
– Di bis Fr, 10-16 Uhr, Mehrzweckhalle Bissendorf, Am Mühlenberg 22, 30900 Wedemark 

Wennigsen
– Do, 10-16 Uhr, Max-Planck-Straße 12, 30974 Wennigsen
– Sa, 10-17 Uhr, Max-Planck-Straße 12, 30974 Wennigsen (Kinderimpfen) 

Wunstorf
– Mo bis Fr, 10-16 Uhr, Lange Straße 48, 31515 Wunstorf
– Mo/Di, 17.30-21 Uhr, Lange Straße 48, 31515 Wunstorf

Warnung vor Blaualgen

Blaualgen-Warnungen in 5 Seen im Regionsgebiet bestehen weiterhin

29. Oktober 2022/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM). Auch nach Ende der offiziellen Badesaison am 15. September treten an vielen Badestellen in der Region Hannover bedingt durch die derzeitige Wetterlage vermehrt Blaualgen auf.

Deswegen warnt die Region Hannover erneut vor dem Kontakt mit den Bakterien. Konkret betroffen sind aktuell folgende Badestellen im Regionsgebiet

  • Steinhuder Meer
  • Ricklinger Große Teich / Bad
  • Ricklinger Siebenmeterteich
  • Parksee Lohne
  • Altwarmbüchener See

Badende werden gebeten, auf die Hinweise vor Ort und auf Trübungen im Wasser zu achten und die Bereiche zu meiden. Allgemeine Kennzeichen für eine starke Blaualgenentwicklung sind eine bläulich-grünliche Trübung des Wassers, eine Sichttiefe von weniger als einem Meter und Schlierenbildung oder Aufrahmungen am Ufer. An welchen Uferbereichen sich Blaualgen konzentrieren, hängt im Wesentlichen von der Windrichtung ab. Das Aufkommen kann sich daher innerhalb kurzer Zeit ändern. Da sich auch außerhalb von Badestellen Blaualgen im Uferbereich konzentrieren können, weist die Region Hundebesitzerinnen und Hundebesitzer vorsorglich darauf hin, dass auch Hunde im Falle von Blaualgenansammlungen nicht baden und kein Wasser schlucken sollten.

Aktuelle Informationen zu den einzelnen Badestellen in der Region und Niedersachsen bietet der Bäderführer der Region Hannover unter www.hannover.de und der Niedersächsische Badegewässeratlas im Internet unter www.badegewaesseratlas.niedersachsen.de.

6000 Besucher verabschieden die Galoppsaison auf der Neuen Bult – Renntag 221023 cmm© Carl-Marcus Müller

6000 Besucher verabschieden die Galoppsaison auf der Neuen Bult

23. Oktober 2022/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM/cmm). Am heutigen Sonntag, 23. Oktober 2022, fand auf der Neuen Bult mit dem Renntag der Gestüte das große Saisonfinale mit gleich vier sportlichen Highlights und insgesamt 11 Rennen statt. Mit einem tollen Schlussakkord verabschiedete der Hannoversche Rennverein e. V. gemeinsam mit den 6000 Besuchern ein grandioses Rennjahr 2022.

Der Renntag bot aber vor allem in sportlicher Hinsicht noch nie Dagewesenes und sorgte für einen gebührenden Abschluss der Saison. An diesem Oktobertag wurden nämlich gleich drei internationale Listenrennen sowie ein Grupperennen ausgetragen.

Der Tag der Superlative startete mit dem Großen Preis der Mehl-Mülhens-Stiftung, einem Listenrennen für den jüngsten Jahrgang über 1.400 Meter, das mit 22.500 Euro dotiert war. Es siegte Lady Ewelina aus dem Stall von Andreas Wöhler, die sich bei ihrem Deutschlanddebüt mit Jozef Bojko im Sattel auf der Zielgeraden freimachte und leicht zu ihrem ersten Blacktype-Treffer kam. Die Höhepunkte folgten Schlag auf Schlag, denn in der Alson-Trophy, einem Listenrennen für dreijährige und ältere Stuten über 1.750 Meter, setzte sich Goldana durch, die mit diesem Erfolg für strahlende Gesichter beim Rennstall Junge Besitzervereinigung und bei Trainer Peter Schiergen sorgte. Mit Championjockey Bauyrzhan Murzabayev konnte auch die Dreijährige die kopfstarke Konkurrenz auf die Plätze verweisen.

Mit einer Dotierung von 55.000 Euro war die Waldpfad- Trophy, ein Gruppe III-Rennen über 2.200 Meter für dreijährige und ältere Stuten, der Höhepunkt des gesamten Rennjahres. Die Siegerin der Prüfung hieß India, die in diesem Jahr zu einer der besten Stuten des Landes avancierte. Unter Jockey René Piechulek schnappte sich die vierjährige Stute aus dem Stall von Waldemar Hickst für das Gestüt Ittlingen den fünften Treffer in dieser Saison. „Die Neue Bult ist eine der wenigen Galopprennbahnen, auf der man um diese Jahreszeit noch perfektes Geläuf vorfindet. Hier gegen Ende der Saison noch ein Grupperennen zu gewinnen, ist natürlich etwas ganz Besonderes“, fand auch Siegreiter René Piechulek.

Den Abschluss machte der Große Preis des Arc Siegers Torquator Tasso, der auch auf Listenebene ausgetragen wurde. Wieder war es Jozef Bojko, der den vierjährigen Waldersee für Trainer Andreas Wöhler und den Stall Mandarin zum Sieg steuerte.

Ein Kuriosum gab es im Preis des Gestüt Paschberg, einem Ausgleich I über 1600 Meter, denn es gewann Peter Schiergens Western Soldier, der mit seinem Sieg auf diesem Niveau neue Maßstäbe setzte. Noch nie gelang es einem Pferd drei Siege hintereinander in dieser Klasse zu erreichen. Noch überraschender war es, dass bei allen drei Starts auch die platzierten Pferde in derselben Reihenfolge einliefen. Der vierjährige Wallach aus dem Besitz des Gestüt Park Wiedingen konnte das alles unter Bauyrzhan Murzabayev noch einmal toppen, denn er gewann das fünfte Rennen in Folge. Etwas wehmütig wurde es den Besuchern und allen Aktiven dann aber doch zumute, als Sexy Man aus dem Stall von Marcel Weiß als letzter Sieger der Saison 2022 gefeiert wurde. „Wenn man die derzeit schwierigen Rahmenbedingungen im Allgemeinen und die Einschränkungen, resultierend aus dem Tribünenbrand, im Besonderen betrachtet, so können wir mit der zurückliegenden Saison mehr als zufrieden sein. Jetzt blicken wir zuversichtlich auf die kommende Saison, in der wir nicht nur das 50-jährige Jubiläum auf der Neuen Bult feiern, sondern pünktlich zur Saisoneröffnung eine Tribüne in neuem Gewand präsentieren werden. Wir verlieren keine Zeit; schon morgen beginnen die Baumaßnahmen“, fasst Matthias Seeber, Geschäftsführer des Hannoverschen Rennvereins e. V., zusammen.

In den neun Rennen wurden insgesamt 294.279,90 Euro umgesetzt.

Nach dem großen Saisonfinale geht es auf der Neuen Bult voraussichtlich am 1. Mai 2023 mit dem Hannover 96-Renntag weiter. Der Hannoversche Rennverein e. V. bedankt sich bei allen Besuchern, Aktiven und Freunden und wünscht allen Galoppsportfans „Hals und Bein!“

Im Notfall gut aufgestellt? – Im Notfall gut aufgestellt drk

Im Notfall gut aufgestellt?

23. Oktober 2022/in Region Hannover

ISERNHAGEN (PM). Die DRK-Bereitschaft Wedemark-Burgwedel-Isernhagen informierte die Wirtschaft Initiative Burgwedel (WIB) wie gut die Rotkreuz-Bereitschaften auf Katastrophenfälle vorbereitet sind.

Erdbeben, Flut, Krieg, Blackout: Was passiert, wenn nichts mehr geht? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Wirtschaft Initiative Burgwedel und besuchte die Rotkreuzbereitschaft in Isernhagen, in der Chromstraße 8.

Rick Barteczko, stellvertretender Bereitschaftsleiter der DRK-Bereitschaft in Isernhagen, erzählte der Initiative, welche Aufgaben die Bereitschaften in Notfällen abdecken können: „Wenn die Lage es verlangt können wir einen Betreuungs- und Sanitätsdienst anbieten. Zudem stehen die Wasserwacht, die Hunde- und Pferdestaffel für den Notfall zur Verfügung“. Um immer einsatzbereit zu sein treffen sich die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer jeden Mittwochabend, um mit Übungen und in Gesprächen für diverse Lagen präpariert zu werden.

Im Anschluss an den Vortrag konnte sich die WIB exemplarisch aufgebaute Betreuungsplätze, Verpflegungseinheiten, Wasserabfüllstationen und diverse Fahrzeuge, wie beispielsweise den Unimog, der für die Rettung von Verletzten auf unwegsamen Gelände zum Einsatz kommt, anschauen. „Es ist wirklich erstaunlich, dass hier alles von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gestemmt wird“, erzählt einer der Mitglieder der Initiative, und ergänzt: „Aber es ist sehr beruhigend zu wissen, dass wir im Notfall so gut versorgt sind.“

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