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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Medizinische Maskenpflicht in Bussen und Bahnen – FFP2 ÜSTRA

Medizinische Maskenpflicht in Bussen und Bahnen

10. Oktober 2022/in Region Hannover

HANNOVER (PM). Für die Fahrgäste in den Bussen und Bahnen der hannoverschen Verkehrsunternehmen ÜSTRA und regiobus gilt gemäß der niedersächsischen Corona-Verordnung vom 1. Oktober 2022 weiterhin die Pflicht zum Tragen einer Maske im ÖPNV.

In sämtlichen Bussen und Bahnen gilt eine generelle Tragepflicht von medizinischen Masken für alle Personen ab dem vollendeten 6. Lebensjahr.

Ausgenommen von der o. g. Regelung sind Kinder bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres sowie Personen, deren Erkrankung das Tragen einer Maske nicht möglich macht. Letztere sollten ein entsprechendes Attest mit sich führen, welches sie auf Verlangen des Prüfpersonals vorzeigen.

Auch für das GVH-Kundenzentrum in der Karmarschstraße 30/32 gilt die generelle Tragepflicht von medizinischen Masken für alle Personen ab 6 Jahren.

An Haltestellen und in unterirdischen Stationen entfällt die Pflicht zum Tragen einer Maske. Über Ansagen und Infodisplays wird über die angepassten Regelungen informiert.

Jahresübung der Regionsfeuerwehrbereitschaften II und III – Übung Regionsfeuerwehrbereitschaften

Jahresübung der Regionsfeuerwehrbereitschaften II und III

10. Oktober 2022/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM). Die Regionsfeuerwehrbereitschaften stehen bereit, wenn bei größeren Schadenslagen die Stadt- und Gemeindefeuerwehren an ihre Leistungsgrenzen stoßen oder der Katastrophenfall ausgerufen wird. Dabei werden die fünf Bereitschaften nicht nur in der Region Hannover, sondern auch in anderen Landkreisen und anderen Bundesländern eingesetzt.

In den letzten Jahren gehörten Hochwassereinsätze an der Elbe und der Innerste sowie der Moorbrand auf dem Bundeswehrgelände in Meppen dazu. Der letzte größere Einsatz war im Sommer 2021 beim Jahrhunderthochwasser in Nordrhein-Westfalen.

Um für den Ernstfall gerüstet zu sein, führen die fünf Regionsfeuerwehrbereitschaften (RFB) mit jeweils rund 150 Einsatzkräften einmal im Jahr eine große Übung durch. Für die Bereitschaften II und III ging es heute nach Uchte im Landkreis Nienburg, wo die Kameradinnen und Kameraden der Kreisfeuerwehr Nienburg die Lagen für die Einsätze vorbereitet hatten.

Bereits am frühen Morgen rückte die RFB III, die sich aus Einsatzkräften und Fahrzeugen der Städte Hemmingen, Laatzen, Pattensen und Springe zusammensetzt, vom Sammelpunkt an der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Ronnenberg ab. Vor Ort warteten dann eine Reihe von Einsatzszenarien auf die Feuerwehren aus der Region Hannover.

Ein Feuer auf dem Gelände des Torf- und Humuswerkes Uchte im Ortsteil Darlaten hatte sich zu einem Großbrand entwickelt. Dabei stellte die Rettung von vier vermissten Monteuren in der verqualmten großräumigen Halle, deren Keller nur über eine Leiter erreichbar war, eine besondere Herausforderung für die unter Atemschutz vorgehenden Einsatzkräfte.

Ein Vegetationsbrand auf dem Torfabbaugelände, wo ein Traktor durch einen technischen Defekt ein Feuer ausgelöst hatte, musste gelöscht werden. So etwas kann dauern, da Moorbrände unter der Oberfläche weiterschwelen können.

Der Wasserförderungszug hatte die Aufgabe, über lange Schlauchleitungen das Wasser von Bohrbrunnen und Zisternen zu den Einsatzstellen zu fördern. Die längste Strecke betrug 1.300 Meter.

An einer anderen Stelle hatten Kinder im Moor am Beladebereich der Loren gespielt und sind unter eine Lore geraten. Das Anheben der schweren Lore im Torfgelände gestaltet sich aufgrund des weichen und nachgebenden Bodens als besonders schwierig.

Wie die Bereitschaftsführer abschließend feststellen konnten, wurden die verschiedenen und anspruchsvollen Aufgaben der Gefahrenabwehr von den beteiligten Feuerwehren alle erfolgreich bewältigt.

Ein weiteres Ziel der Übung war das Üben der gemeinsame Nutzen von Ressourcen und das Ablöse- und Übergabeverfahren zweier Regionsfeuerwehrbereitschaften. Denn gegen Mittag löste die RFB II, die sich aus Einsatzkräften und Fahrzeugen der Städte Barsinghausen, Gehrden, Ronnenberg und Seelze sowie der Gemeinde Wennigsen zusammensetzt, die abgekämpften Einheiten der RFB III ab. Der Bereitschaftsführer der RFB III berichtete, dass dies insgesamt gut funktionierte. Er räumte ein, dass es aber auch Erkenntnisse gewonnen wurden, wie so etwas noch reibungsloser organisiert werden kann.

Verpflegt wurden die rund 300 Kameradinnen und Kameraden durch die beteiligten Gerätewagen Küche der Verpflegungs- und Logistikzüge ihrer Bereitschaften. Damit hat sich das Konzept der Ausstattung aller fünf Regionsfeuerwehrbereitschaften mit einem „GW Küche“ erneut bewehrt.

Neuer Johanniter Standort in Langenhagen eingeweiht – BGPress 1© Carl-Marcus Müller

Neuer Johanniter Standort in Langenhagen eingeweiht

8. Oktober 2022/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). Lange war nach einem neuen Zuhause für die Johanniter in Langenhagen gesucht worden. Dann kam die Idee “Eishalle” auf den Tisch. Es folgten viel Planung, zehn Monate Umbau und ein aufwändiger Doppelumzug.

Am Donnerstag wurde die neue Dienststelle des Nordhannoverschen Ortsverbandes, gelegen an der Brüsseler Straße 1, offiziell in Anwesenheit von Regionspräsident Steffen Krach, Bürgermeister Mirko Heuer und rund 50 Vertretern aus Politik und Verwaltung, von Polizei und Feuerwehr, sowie Johanniterinnen und Johannitern eröffnet.

Regionspräsident Steffen Krach dankte den Vertretern der Hilfsorganisation für die Arbeit in den vergangenen Jahren und sagte: “Dies ist ein wunderbarer Ort. Die Zeiten werden nicht leichter, die finanziellen Spielräume nicht größer. Als Hilfsorganisation haben sie zuletzt bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie, aber auch bei der Aufnahme geflüchteter Menschen aus der Ukraine stark geholfen. Dafür möchte ich mich im Namen der Regionsverwaltung, aber auch im Namen vieler Menschen unserer Region bedanken.”

Johanniter Uwe Beyes, Mitglied im Landesvorstand, freute sich über den gelungenen Umbau des Gebäudes: “Ich erinnere mich an eine Zeit, als das Ehrenamt in Langenhagen in einer Scheune unterkam. Hier sind Hauptamt und Ehrenamt unter einem Dach.” Die neue räumliche und technische Ausstattung sei für alle Fachbereiche des Ortsverbandes – angefangen von der Kleiderkammer über die Verwaltung bis zum Rettungsdienst – bemerkenswert gut, beispielsweise stünden den Mitarbeitenden nun auch ein Fitnessbereich und eine Sauna zur Verfügung. Warum? Weil die Anforderungen im Berufsalltag Kraft kosten und nicht weniger werden. Uwe Beyes: “Wir müssen UND wollen gute Bedingungen für unsere Helferschaft und die Mitarbeitenden schaffen.”

Emotional wurde es, als Langenhagens Bürgermeister Mirko Heuer zum Mikrofon griff. Es war sein erster offizieller Termin nach schwerer Erkrankung. Mirko Heuer erinnerte sich zunächst an seine erste Begegnung mit den Johannitern. Das war am 3. November 2014 im Rahmen einer ungeplanten Bombenräumung und ausgerechnet an seinem ersten Tag als Bürgermeister. Viel wichtiger war ihm aber zu sagen, dass die Hilfsorganisation auch vor einigen Wochen zu ihm als Notfallpatienten kam. Mirko Heuer: “Den Johannitern verdanke ich mein Leben. Ihr habt mir meinen zweiten Geburtstag geschenkt.”

Johanniter-Regionalverbandspastor Karl-Ludwig Schmidt griff diese sehr persönliche Erfahrung auf und sagte: „Von dieser Dienststelle aus werden künftig viele Menschen in Notlage versorgt werden können.“ Dann segnete er die Menschen, die aus dem neuen Gebäude heraus ihren Dienst am Nächsten versehen. Zahlreiche Johanniterinnen und Johanniter wohnten dem feierlichen Festakt bei. Aus angrenzenden Ortsverbänden waren Dienststellenleiter und Ortsbeauftragte angereist, aber auch aus dem Nordhannoverschen Ortsverband waren hauptamtlich Mitarbeitende und ehrenamtlich Aktive zur Eröffnung gekommen. Sie wurden von der Ortsbeauftragten Elke Zach als erste begrüßt mit den Worten: „Ihr seid großartig. Unser Dank geht als erstes an Euch!“

Gemeinsam mit Dienststellenleiter Tim Heinrich leitet Elke Zach den Langenhagener Verband. Ihr Kollege verfolgte das feierliche Geschehen am Donnerstag aus zweiter Reihe und genoss sichtbar. Die Eishalle war seine Idee gewesen, anstrengende Jahre der Planung, Verhandlung und Umsetzung fanden ihren Abschluss. „Ganz ehrlich, mir fehlen die Worte“, sagte Tim Heinrich, „ich bin gerade einfach nur glücklich und dankbar, dass es gelungen ist.“

Die alte Eishalle mitten in Langenhagen, gebaut 2007, galt zuletzt als Problem-Immobilie, deren Abriss politisch eigentlich schon beschlossen worden war. Die Johanniter konnten das Gebäude für den symbolischen Wert von einem Euro und dazu das Grundstück zu einem marktüblichen Preis von der Stadt Langenhagen erwerben. Nach intensiver Planung begann im Sommer 2021 der Umbau mit Kosten von rund 6,6 Millionen Euro. Zehn Monate später konnte die Hilfsorganisation einziehen. Bereits während der Planung offenbarte sich, dass die baulichen Gegebenheiten der Eishalle den Bedürfnissen einer Johanniter-Dienststelle sehr entgegen kommen. Zwei Aufzüge sorgen für Barrierefreiheit. Viele Türen und Tore ermöglichen Zugänge und Ausfahrten an jeder Gebäudeseite. Wo früher einmal die Eisfläche war, ist jetzt ausreichend Parkraum für die Fahrzeuge des Katastrophenschutzes. In dieser großen Halle lässt sich in Notlagen innerhalb weniger Stunden eine Betreuungsstelle für die Menschen Langenhagens einrichten.

Die Johanniter in Langenhagen

Vor 45 Jahren wurde der erste Johanniter-Ortsverband in Langenhagen gegründet. Inzwischen sind mehr als 300 hauptamtlich Angestellte und ehrenamtlich Aktive für die Johanniter in Langenhagen tätig. 40 Einsatzfahrzeuge gehören zum Verband, vom allradgetriebenen PKW über die Rettungstransportwagen bis zum Wechsellader-LKW. Der Rettungsdienst wird pro Jahr zu etwa 12.000 Einsätzen gerufen, die rund 170 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer leisten jährlich etwa 24.000 Dienststunden.

Zum NOV gehören neben dem Rettungsdienst auch zwei Kindertagesstätten, ein Jugendzentrum, eine Ganztagsschulbetreuung in Isernhagen und ein Flüchtlingshilfeteam. Noch in diesem Jahr starten die Langenhagener Johanniter mit der Erste-Hilfe-Ausbildung. In dem neuen Gebäude gibt es dafür einen geeigneten Lehrsaal. Platz in der Dienststelle gefunden hat auch die Kleiderkammer „Nahtstelle“, die sozial bedürftige Menschen mit Kleidung, Schuhen und Babyerstausstattung versorgt.

Ein räumliches Highlight ist die eigens geschaffene San-Arena zur Aus- und Fortbildung von Rettungsdienstlern und ehrenamtlich aktiven Einsatzkräften im Katastrophenschutz. In nachgestellten Wohnsituationen, z.B. einem Bad, einer Küche oder einem Schlafzimmer, können Notfallszenarien aufgebaut und zum Training genutzt werden.

 

  • Neuer Johanniter Standort in Langenhagen eingeweiht – BGPress 5161
    Ortsbeauftragte des Nordhannoverschen Ortsverbandes Elke Zach © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Im ehemaligen Eisstadion ist jetzt für die Johanniter in Langenhagen viel Platz für Einsatzfahrzeuge und Ausrüstung. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Grußworte durch den Regionspräsidenten Steffen Krach © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Neuer Johanniter Standort in Langenhagen eingeweiht – BGPress 5185
    Im ehemaligen Eisstadion ist jetzt für die Johanniter in Langenhagen viel Platz für Einsatzfahrzeuge und Ausrüstung. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Im ehemaligen Eisstadion ist jetzt für die Johanniter in Langenhagen viel Platz für Einsatzfahrzeuge und Ausrüstung. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Eröffnung Johanniter-Standort Langenhagen - © Carl-Marcus Müller / LGHNews
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    Eröffnung Johanniter-Standort Langenhagen - © Carl-Marcus Müller / LGHNews
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    Eröffnung Johanniter-Standort Langenhagen - © Carl-Marcus Müller / LGHNews
160 Fahrer*innen rollen durch den Impf-Drive-In in Burgwedel – Impfen jetzt DRK

160 Fahrer*innen rollen durch den Impf-Drive-In in Burgwedel

7. Oktober 2022/in Region Hannover

HANNOVER (PM). Von der Anmeldung über das ärztliche Gespräch bis hin zur Impfung: Wer durch den Rotkreuz Impf-Drive-In fährt, kann für jeden Schritt bequem im Auto sitzen bleiben. In Burgwedel haben sich jetzt 160 Menschen auf diesem Wege gegen Corona impfen lassen.

Statt für Regale und Teelichter kamen die Menschen am Tag der deutschen Einheit aus einem anderen Grund zum großen Möbelhaus in Großburgwedel: Das rollende Impfteam des Roten Kreuzes in der Region Hannover hatte hier seinen Impf-Drive-In aufgebaut. Von 10 bis 17 Uhr konnten sich Interessierte ihre Erst-, Zweit-, Dritt- oder Viertimpfung abholen. Gleich 160 Impfdosen wurden auf diesem Wege verabreicht.

Die Region Hannover ist als Auftraggeberin sehr zufrieden mit diesem Ergebnis: „So viele Impfungen innerhalb weniger Stunden an einem Standort sind ein tolles Zwischenergebnis. Es zeigt, dass der Schwerpunkt auf mobile Impfaktionen, den wir in der Region Hannover ganz bewusst fahren, richtig ist“, so Regionspräsident Steffen Krach. „Umso mehr freut es mich, dass die Impfteams so gut und schnell arbeiten, sodass die BA.5-Booster-Impfungen unkompliziert angenommen werden können. Ein großes ‚Dankeschön‘ an die Mitarbeiter*innen des Roten Kreuzes!“

Auch beim Roten Kreuz selbst ist die Freude über die tolle Resonanz natürlich groß: „Der Drive-In ist eine wunderbare Ergänzung für unser niedrigschwelliges Impfangebot“, erklärt Matthias Thäle, Referent für Sonderaufgaben beim DRK-Region Hannover. „Als wir morgens aufgemacht haben, hatte sich bereits eine kleine Schlange gebildet. Dass auch das neue Format so gut angenommen wird, ist eine schöne Bestätigung dafür, dass unser niedrigschwelliges Angebot der richtige Weg ist.“

Am 17. und 18. Oktober steht der Rotkreuz Impf-Drive-In jeweils von 10-17 Uhr auf dem Burgdorfer Pferdemarktplatz, Kleiner Brückendamm.

Geimpft wird mit den Impfstoffen der Firmen Biontech und Moderna, für die Booster-Impfungen wird ausschließlich der angepasste Impfstoff von Biontech gegen die BA.4- und BA.5-Omikron-Variante verwendet.

Kuratorium Klimaschutzregion Hannover beruft Klimaweisen-Rat – Klima Weisenrat Region

Kuratorium Klimaschutzregion Hannover beruft Klimaweisen-Rat

23. September 2022/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM).  Das Kuratorium Klimaschutzregion Hannover hat erstmals in neuer Zusammensetzung getagt. Bei der konstituierenden Sitzung im Haus der Region wählten die Mitglieder Ramona Schumann, Bürgermeisterin der Stadt Pattensen, als Vorsitzende des Kuratoriums. Ihr Stellvertreter ist Mirko Heuer, Bürgermeister der Stadt Langenhagen.

Außerdem beriefen die Mitglieder den achtköpfigen Klimaweisen-Rat. Er besteht aus ausgewählten unabhängigen Personen übergeordneter wissenschaftlicher oder gesellschaftlicher Funktion und ist mit zwei festen Mitglieder im Kuratorium vertreten. Der für die Kommunalwahlperiode bis 2026 berufene Klimaweisen-Rat zeichnet sich durch eine breite Fachlichkeit in den wichtigen Steuerungswissenschaften im Klimaschutz aus. Er hat die Rolle eines „think tanks“ und soll durch Empfehlungen und Meinungen zur strategischen Ausrichtung Impulse für die Klimaschutzarbeit geben.

Die acht Mitglieder des Klimaweisen-Rates sind:

  • Maike Bielfeldt, Hauptgeschäftsführerin der Industrie- und Handelskammer Hannover
  • Prof. Dr. Lars-Oliver Gusig, Institut für Konstruktionselemente, Mechatronik und Elektromobilität der Hochschule Hannover
  • Dr. Bianca Lim, Institut für Solarenergieforschung in Hameln (ISFH)
  • Prof. Dr. Jürgen Manemann, Forschungsinstitut für Philosophie Hannover
  • Florian Oppermann, Mitglied des Kirchenvorstandes der ev.-luth. Friedenskirche Hannover
  • Dilek Ruf, Vorsitzende des Bundes Deutscher Architektinnen und Architekten BDA Landesverband Niedersachsen
  • Prof. Dr. Gunther Seckmeyer, Institut für Meteorologie und Klimatologie der Leibniz Universität Hannover
  • Prof. Dr. Christina von Haaren, Institut für Umweltplanung der Leibniz Universität Hannover

Der Klimaweisen-Rat kommt in diesem Herbst zu seinem ersten Treffen zusammen.

Das im Jahr 2012 gegründete Kuratorium Klimaschutzregion Hannover unterstützt das Ziel einer klimaneutralen Region bis zum Jahr 2035. Rund 50 Fachleute aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft sowie aus Kammern und Verbänden sind darin vertreten.

Weitere Informationen zur klimaneutralen Region 2035 und zu aktuellen Klimaschutz-Projekten von Stadt und Region Hannover sind unter www.hannover.de/klimaschutz zu finden.

Gefahrguteinsatz für die Feuerwehr Isernhagen – ABC 220922 cmm© Carl-Marcus Müller

Gefahrguteinsatz für die Feuerwehr Isernhagen

22. September 2022/in Region Hannover

ISERNHAGEN (PM/cmm). Am gestrigen Donnerstagnachmittag, gegen 17:10 Uhr die Feuerwehren Isernhagen HB, Altwarmbüchen und Kirchhorst-Stelle in die Stahlstraße nach Isernhagen HB alarmiert.

Ein Staplerfahrer hatte bei Einlagerungsarbeiten von 200-l-Fässern mit einem Gabelstapler eine Strebe eines Hochregals ausgehebelt, dadurch fielen 3 Paletten auf die unteren Ebene in der ebenfalls Fassgebinde standen. Die Fässer verkeilten sich im Regal mit den Paletten und dem Stapler.

Die Person konnte sich unverletzt aus der Gefahrenzone retten. Nachdem die gefüllten Regalebenen durch die Kollision in Mitleidenschaft gezogen wurden, und die Stabilität nicht mehr gewährleistet war, musste das Regal durch die ehrenamtlichen Kameradinnen und Kammeraden im ersten Schritt aufwendig und zeitintensiv mit Spanngurten an den noch intakten Regalpfeilern gesichert werden. Bei den Fässern handelte es sich um Grundsubstanzen für die Herstellung von Reinigungsmitteln (hauptsächlich Laugen), welche aber glücklicherweise bei dem Unfall nicht beschädigt wurden.

Anschließend begannen die Kräfte unter leichtem Chemieschutz die havarierten Fässer aufzubohren und im Hochregal auszupumpen, um dann später von hieraus die auf dem einsturzgefährdeten Regal befindlichen Paletten samt entleerten Fässern bergen zu können.

Ein Trupp überwachte dabei permanent das Regal um kleinste Lageveränderungen festzustellen und ggf. die im Gefahrenbereich arbeitenden Helfer rechtzeitig warnen zu können.

Nach ca. fünf Stunden Einsatz konnten die 45 Einsatzkräfte das entladene und gesicherte Hochregal den Verantwortlichen des Gewerbebetriebs übergeben.

Neben der Feuerwehr war die Bereitschaft des DRK-Isernhagen mit einem RTW und der Verpflegungskomponente mit insgesamt 6 Einsatzkräften vor Ort. Gegen 22:26 Uhr konnte der Einsatz beendet werden.

LKW Unfall auf der Autobahn A2 bei Lehrte – VU A2 LKW 220921 ffLehrte

LKW Unfall auf der Autobahn A2 bei Lehrte

21. September 2022/in Region Hannover

LEHRTE (ots). Am heutigen Mittwoch, 21. September 2022, wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehren Hämelerwald und Lehrte gegen 16:25 Uhr zu einem gemeldeten LKW Unfall mit drei beteiligten LKW auf die Autobahn A2 alarmiert. Unklar war zunächst auch, die Anzahl der verletzten bzw. eingeklemmten Personen.

Mit Eintreffen der ersten Einsatzkräfte in Fahrtrichtung Peine zeigte sich die Lage wie folgt: Ein Sattelzug ist mit einem weiteren Sattelzug zusammengestoßen. Die Zugmaschine des aufgefahrenen Sattelzuges war stark im vorderen Bereich deformiert. Der Fahrer wurde in seinem Führerhaus nicht eingeklemmt, sodass sich die Hauptaufgabe der Feuerwehr darauf konzentrierte die Erstversorgung des Fahrers bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes zu gewährleisten. Der Fahrer wurde dann leichtverletzt an den Rettungsdienst zur weiteren Versorgung übergeben. Ersten Informationen nach zog sich der Fahrer bei dem Unfall leichte Verletzungen zu, sodass auch der Einsatz des hinzualarmierten Rettungshubschrauber Christoph Niedersachsen nicht notwendig war.

Die Einsatzstelle wurde gegen 17:10 an die Polizei übergeben. Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehren Hämelerwald und Lehrte mit rund 40 Einsatzkräften und insgesamt 7 Fahrzeugen, sowie der Rettungsdienst, Notarzt und der Rettungshubschrauber Christoph Niedersachsen, sowie die Polizei.

Weitere Rückfragen zur Unfallursache und Schadenshöhe können durch die Polizei nicht beantwortet werden.

Anklage wegen Mordes nach tödlichem Verkehrsunfall am Kirchdorfer Rehr – BGP 2318 20220225© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Anklage wegen Mordes nach tödlichem Verkehrsunfall am Kirchdorfer Rehr

21. September 2022/in Region Hannover

HANNOVER (PM). Nach dem schweren Verkehrsunfall am Kirchdorfer Rehr hat die Staatsanwaltschaft Hannover gegen eine 40-Jährige Frau und einen 39-Jährigen Mann Anklage wegen Mordes in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung bzw. Beihilfe dazu, Teilnahme an einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen sowie Straßenverkehrsgefährdung erhoben.

Den Angeschuldigten wird nach dem Ergebnis der umfangreich geführten Ermittlungen vorgeworfen, sich am 25.02.2022, gegen 16.20 Uhr, als Fahrzeugführer zweier hochmotorisierter PKW (Audi A6 55 TFSI E und Cupra Formentor) kurz nach Verlassen des Egestorfer Kreisels in Richtung Kirchdorfer Kreisel entschlossen zu haben, ein Rennen zu veranstalten und den jeweils anderen in der Fahrgeschwindigkeit zu überbieten. Dafür soll die Angeschuldigte mit ihrem PKW Audi auf die Gegenfahrbahn der einspurigen Straße Kirchdorfer Rehr ausgeschert sein und beide Angeschuldigte ihre PKW anschließend weit über 100 km/h beschleunigt haben, wobei die Geschwindigkeit in dem Bereich auf 70 km/h beschränkt ist.

Obwohl die Straße nach ca. 500 Metern in eine langgezogene, leicht ansteigende Rechtskurve übergeht, durch die die Sicht auf entgegenkommende Fahrzeuge erschwert wird, sollen die Angeschuldigten die Geschwindigkeit ihrer Fahrzeuge weiter stark beschleunigt haben und mit weit überhöhter Geschwindigkeit über eine Kuppe in die Rechtskurve hineingefahren sein, als der Angeschuldigten, die sich dabei noch immer auf der Gegenfahrbahn befunden haben soll, mehrere Fahrzeuge entgegenkamen.

Im weiteren Verlauf soll die Angeschuldigte mit ihrem Fahrzeug ins Schleudern geraten und mit dem linken Heck gegen die Fahrzeugseite eines entgegenkommenden PKW Mercedes gestoßen sein, wodurch der Audi in Rotation geriet und mit einem PKW Nissan Qashqai kollidierte, in dem eine Familie mit ihren sechs und zwei Jahre alten Söhnen saß. Deren Fahrzeug wurde durch die Luft auf einen angrenzenden Acker geschleudert. Infolge dieses Unfalls wurden die Kinder so schwer verletzt, dass der jüngere Sohn noch am Unfallort und der Ältere am späten Abend des Unfalltages im Krankenhaus verstarb. Die Eltern der Kinder sowie der Insasse im Mercedes erlitten schwere Verletzungen.

Die Staatsanwaltschaft geht aufgrund der Ermittlungen zum Unfallhergang und unter Berücksichtigung der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs im Zusammenhang mit dem sog. Berliner „Raser-Fall“ davon aus, dass die Angeschuldigte einen Unfall mit tödlichem Ausgang für die Insassen der ihr entgegenkommenden Fahrzeuge billigend in Kauf genommen hat. Zur Tatbegehung sei der eigene PKW verwendet und damit das Mordmerkmal des Einsatzes eines gemeingefährlichen Mittels erfüllt worden.

Dem anderen Angeschuldigten wird Beihilfe zum Mord vorgeworfen, weil er nach den Ermittlungen sein Fahrzeug ebenfalls durchweg weiter beschleunigt haben soll, bevor es zum Unfall kam und damit in Verdacht steht, zu der gefährlichen Verkehrssituation beigetragen und das durch die Angeschuldigte verursachte Unfallgeschehen gefördert zu haben.

Die Staatsanwaltschaft hat mit Anklageerhebung einen Haftbefehl gegen die Angeschuldigte beantragt, der antragsgemäß erlassen wurde. Sie wurde gestern nach internationaler Fahndung auf der Grundlage eines Europäischen Haftbefehls in Polen festgenommen.

Über die Eröffnung des Hauptverfahrens hat nunmehr die Schwurgerichtskammer des Landgerichts zu entscheiden. Für beide Angeschuldigte gilt weiterhin die Unschuldsvermutung.

Stadtfeuerwehr Lehrte begrüßt 5 neue Feuerwehrtaucher/-innen – Taucher FFLehrte

Stadtfeuerwehr Lehrte begrüßt 5 neue Feuerwehrtaucher/-innen

20. September 2022/in Region Hannover

LEHRTE (ots). Für sämtliche Ausbildungswege in der Feuerwehr werden je nach Verfügbarkeit Lehrgänge angeboten. Hat man jedoch innerhalb der Feuerwehr das Ziel sich zum der Feuerwehrtaucher zu spezialisieren, bedarf es einer intensiven Ausbildung, die so nicht von dem Niedersächsischen Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz, ehemals Landesfeuerwehrschule Niedersachsen, angeboten wird, sondern in Eigenregie der Tauchergruppen organisiert werden muss.

Es bedarf einer sehr guten körperlichen Fitness, dem Rettungsschwimmerabzeichen in Silber und 50 Tauchgänge, um überhaupt zur Prüfung zugelassen werden zu können. Nach einer ca. mind. 2-jährigen Ausbildung in den Einheiten folgt dann ein einwöchiger Lehrgang mit abschließender theoretischer und praktischer Prüfung, berichtet Dieter Koch, Leiter des Tauchdienstes aus Lehrte. Angehende Feuerwehrtaucher müssen neben der Fitness auch eine ordentliche Portion Durchhaltevermögen mitbringen, denn sie üben Ihre Tätigkeit zusätzlich zum Ehrenamt Feuerwehr aus. Also auch innerhalb der Feuerwehr warten Ausbildungsgänge und Dienste.

Doch es lohnt sich, denn unter den Feuerwehrtauchern merkt noch einmal mehr, wie sehr Kameradschaft und Vertrauen innerhalb der Feuerwehr gelebt wird. Am Samstag, dem 17.09.2022, wurden dann 15 Feuerwehrtaucher/-innen für den „Feuerwehrtaucher Stufe II“ und sogar 4 Kameraden für den „Feuerwehrlehrtaucher Stufe II“ überprüft. Die Feuerwehrlehrtaucher sind nun als Ausbilder in den beteiligten Tauchergruppen aktiv. Sie müssen im Vorfeld 125 weitere Tauchgänge und 3 Wochen weitere Lehrgänge besucht haben Tauchergruppen der Region Hannover, Sehnde, Lehrte, Burgdorf und Lohnde, aber auch aus den Landkreisen Celle, Hameln und Clausthal-Zellerfeld trafen sich an einer Kieskuhle im Stadtgebiet Lehrte. „Wo betreten verboten“ oder „Achtung Lebensgefahr“ steht, müssen im Ernstfall die Taucher der Feuerwehr aktiv werden. Ob Badeunfall, eine vermisste Person oder die Amtshilfe für die Polizei. Am Prüfungstag galt es z.B. einen verunfallten PKW mit einer vermissten Person zu finden und zu bergen – auch musste ein gestohlenes Fahrrad gefunden werden. Schnell wurde deutlich, dass hier Profis „am Werk“ sind: Die Zusammenarbeit, auch unter den Kommunen funktioniert wie ein Uhrwerk unter höchster Konzentration. Die verwendeten Tauchgeräte unterscheiden sich dabei doch sehr von denen der Sporttaucherei.

Der Prüfungstag war „Ein rund rum voller Erfolg“ so Dieter Koch. Nach einem langen Prüfungstag wurden dann alle Kameraden/-innen in den Räumlichkeiten der Feuerwehr Lehrte noch auf eine warme Mahlzeit eingeladen „um die zum Teil weiten Rückfahrten in die Heimatstandorte auch ohne Hunger“ anzutreten, so Koch.

Vorübergehende Inspektion von Zivilschutzhubschraubern – Christoph 4 bgpress© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Vorübergehende Inspektion von Zivilschutzhubschraubern

19. September 2022/in Region Hannover

BONN (PM). Durch eine Inspektion ist in den vergangenen Tagen festgestellt worden, dass einige Zivilschutzhubschrauber im Rahmen von kürzlichen Einbaumaßnahmen an der Funkanlage möglicherweise in der Funktionalität beeinträchtigt worden sein könnten.

Für die erforderliche Nachschau wurden einige Zivilschutzhubschrauber an folgenden Standorten vorsorglich aus dem laufenden Betrieb genommen: Bielefeld, Duisburg, Frankfurt, Hannover, Kassel, Köln und Siblin.

Dank der Flexibilität aller Akteure konnten an sämtlichen Standorten situationsbezogene Lösungen gefunden werden – sei es durch die Bereitstellung zusätzlicher, bodengebundener Rettungsmittel oder die Übernahme von Einsätzen durch die anderen Luftrettungs-Anbieter. Inzwischen konnte zudem an allen Standorten der Flugbetrieb wieder aufgenommen werden. Der Rettungsdienst war und ist somit sichergestellt.

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