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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Personalengpass im Rettungsdienst – Rettungsdienst DRK© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Personalengpass im Rettungsdienst

1. September 2022/in Region Hannover

(HANNOVER (PM/bg). Das Deutsche Rotes Kreuz (DRK) in der Region Hannover verzeichnet einen massiven Personalausfall im Rettungsdienst und fordert einen sogenannten „Rettungsschirm Rettungsdienst“ sowie die Einführung eines Runden Tisches, um den Rettungsdient zukunftsfähiger zu gestalten und in Krisen weiter einsatzfähig zu bleiben.

Als Beauftragter betreibt der DRK–Regionsverband Hannover Rettungsdienst in der Landeshauptstadt, in der Region Hannover sowie im Landkreis Hildesheim (Alfeld) mit insgesamt 13 Rettungswachen. Zahlreiche, der 520 Rettungsdienstmitarbeitende des Roten Kreuzes, haben sich in den vergangenen Wochen mit dem Corona–Virus infiziert. Neben den Mitarbeitenden die wegen Corona ausfallen, stehen Rettungsdienstmitarbeitende nicht zur Verfügung, die ihren gesetzlich festgelegten Jahresurlaub wahrnehmen oder wegen sonstiger Erkrankung ausfallen. Daraus ergibt sich eine sehr hohe Ausfallquote beim Rettungsdienstpersonal. Von den bei den Krankenkassen angenommenen 13 Krankheitstagen im Jahr liegt der Rettungsdienst des DRK Ende Juli 2022 schon bei 21,5 Tagen. Verschaeren schätzt bei gleichlaufender Entwicklung sogar bis Ende des Jahres 28 Krankheitstage im Schnitt.

Der mit den Kostenträgern verhandelte Ausgleich für die Krankentage des Rettungsdienstpersonals wird nicht ausreichen. Bereits im August ist die Durchschnittsquote von Krankheitstagen pro Mitarbeitender doppelt so hoch. Dabei werden laut Verschaeren im Jahr 76.500 Rettungseinsätze abgewickelt.

Rettungsdienstpersonal an Belastungsgrenze

Viele Rettungsdienstmitarbeitende übernehmen aktuell zusätzliche Dienste – bauen entsprechend „Überstunden“ (Ende Juli 22.100 Mehrstunden) auf – und werden auch regionsübergreifend an weiteren Rotkreuz–Rettungswachen eingesetzt. Ende des Jahres könnten nach Verschaerens Einschätzung Mehrstunden bis 38.000 auflaufen. Zudem werden ehrenamtliche Rettungssanitäterinnen und Rettungssanitäter aus dem Bereich des erweiterten Rettungsdienstes/ Katastrophenschutzes eingesetzt. Dieses erfolgt allerdings weitgehend an Wochenenden oder in den Nachtstunden. Aber auch hier sind die Reserven endlich.

Personalengpass im Rettungsdienst – Anton Verschaeren

Anton Verschaeren, Vorstandsvorsitzender und Geschäftsführer der Rettungsdienste beim DRK-Region Hannover © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Rettungsschirm Rettungsdienst gefordert

Ähnlich dem Rettungsschirm Pflege fordert das Rote Kreuz der Region Hannover diese Maßnahme für den Rettungsdienst. „Mehrausgaben, die wir durch den Aufbau von Mehrarbeitsstunden haben, können durch einen Rettungsdienst–Rettungsschirm finanziert werden und somit die Beauftragten im Rettungsdienst entlasten“, schlägt Anton Verschaeren, Vorstandsvorsitzender und Geschäftsführer der Rettungsdienste beim Roten Kreuz, vor. Runder Tisch soll über zukünftige Maßnahmen beraten Die Personalengpässe im Rettungsdienst werden die Rettungsdienstanbieter noch viele Monate begleiten. Daher sollten unter anderem die Beauftragten im Rettungsdienst, Arbeitnehmervertreter und die Träger der Rettungsdienste zu einem „Runden Tisch Rettungsdienst“ zusammenkommen, um den Rettungsdienst zukunftsfähig zu gestalten. „Es ist Zeit, dass alle zusammenkommen und sich zu diesen Themen austauschen“, so
Verschaeren.

Fachkräftemangel im Rettungsdienst sichtbar

Laut Verschaeren werden zurzeit 45 angehende Notfallsanitäter von der DRK-Region Hannover geschult. Das sind 15 pro Jahrgang. Zudem soll es im Herbst noch einen zusätzlichen Rettungssanitäterlehrgang geben. Trotzdem wird diese Personalaufstockung nicht ausreichen. Zum Teil wandern die ausgebildeten Notfallsanitäter und Rettungssanitäter auch nach Absolvierung der Ausbildung in andere Bereiche ab. Eine Mitschuld daran könnte, so Verschaeren, die schlechte Trennung zwischen Notfalleinsätzen und unnötigen Krankentransporten sein. Hier ist der Kassenärztliche Notdienst ( Tel. 116117) gefragt. Nicht selten müssen Rettungswagen zu Transporten in der Nacht ausrücken, wo eigentlich keine lebensbedrohliche Indikation vorliegt. Es wären eher Fälle für eine Taxe oder einen normalen Krankenwagen (verstauchter Knöchel, Heuschnupfen, Grippe u.ä.). So wird das Rettungspersonal zusätzlich mit unnötigen Fahrten belastet. Eine Schicht geht, je nach Betriebsvereinbarungen oder Tarifverträgen, 12 bis 24 Stunden für die Mitarbeiter. Die Unterscheidungen, wann ein Rettungsdienst erforderlich ist und wann der Transport z.B. über den ärztlichen Notdienst abgefordert wird, ist in weiten Teilen der Bevölkerung immer noch nicht verinnerlicht. Selbstverständlich ist es bequemer, den schnellen Rettungswagen über den Notruf anzufordern, als vielleicht 2 Stunden auf einen Krankenwagen zu warten. Aber genau diese Vorgehensweise belastet das Rettungssystem in nachhaltiger Weise zunehmend.


Wann Rettungsdienst, wann Kassenärztlicher Notdienst 

Wir haben für Sie einmal kurz ein paar nützliche Hinweise recherchiert (Quelle: Verbraucherfenster Hessen)

Ärztlicher Bereitschaftsdienst:  Telefon-Nummer 116117

Wer außerhalb der üblichen Praxis-Sprechstunden krank wird und dringend ärztliche Hilfe benötigt, es sich jedoch um keine lebensbedrohliche Erkrankung handelt, sollte die Nummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes 116117 anrufen.

Der ärztliche Bereitschaftsdienst in Wohnortnähe kann direkt aufgesucht werden, auch ohne telefonische Voranmeldung. Wie beim Besuch des Hausarztes ist hier die Krankenversicherungskarte mitzubringen sowie – falls vorhanden – Befundberichte oder den Medikationsplan.

Bei lebensbedrohlichen Notfällen (z.B. Verdacht auf Herzinfarkt) oder schweren Unfällen muss aber der Notruf 112 gewählt werden.

Die Nummer 116117 wird also zum Beispiel in folgenden Fällen gewählt:

  • Husten, Schnupfen, Heiserkeit
  • Hautirritationen, Windpocken
  • Ohrenentzündung, Mittelohrentzündung
  • Blasenentzündung, Harnwegsinfekt
  • Magen-Darm-Infekt, Brechdurchfall
  • Fremdkörper im Auge
  • Zeckenbiss
  • Bänderriss, Bänderdehnung
  • Hexenschuss
  • Schwindel, Migräne
  • Überzuckerung, Unterzuckerung, wenn nicht lebensbedrohlich

Notruf: Wann ist 112 richtig?

Die Nummer 112 wird zum Beispiel in folgenden lebensbedrohlichen Fällen gewählt:

  • Herzinfarkt, Schlaganfall
  • Stark blutende Wunden
  • Anaphylaktischer Schock (allergische Reaktion z.B. bei Insektenstichen)
  • Vergiftungen
  • Schwere Störungen des Atmungssystem
  • Sturz aus großer Höhe
  • Bewusstlosigkeit oder erhebliche Bewusstseinstrübung
  • Verbrennungen, Verbrühungen, Verätzungen
  • Unfall mit abgetrenntem Körperteil

In diesen Fällen kann auch direkt die Notfallaufnahme einer Klinik aufgesucht werden.

Regionsentdeckertag 2022: 37 Tourenziele und Fest in der Innenstadt – Grossraumentdeckertag 2022 mf© Matthias Falk

Regionsentdeckertag 2022: 37 Tourenziele und Fest in der Innenstadt

31. August 2022/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM).  Erntefest in der Wedemark, Kurz-Konzerte auf dem Wennigser Friedhof und Goldbarren-Heben in der Bundesbankfiliale Hannover: Der 35. Entdeckertag lockt am Sonntag, 11. September 2022, mit Attraktionen in der gesamten Region Hannover und den Nachbarlandkreisen. 37 Tourenziele stehen zur Auswahl.

Mit dabei sind Klassiker wie das Straßenbahn-Museum in Sehnde-Wehmingen, das Besucherbergwerk in Barsinghausen und die Radtour in Eschede bei Celle. Aber auch neue Ausflugsziele wie der Anglerverband in Hannover und Gehrden mit einem Familienangebot auf dem Marktplatz und spannenden Einblicken ins Archiv und in die Geschichte der Stadt hoffen auf viele Besucherinnen und Besucher.

Burgwedel feiert am Entdeckertag ganz groß sein Stadtfest mit Beiträgen der Vereine, Bühnenprogramm und kulinarischen Leckereien. Der Arbeiter-Samariter-Bund gibt fleißig Nachhilfe in Erster Hilfe. Und auch die Maker Faire, die beliebte Messe für Bastler und Tüftlerinnen im Hannover Congress Centrum, verlagert am 11. September einen Teil des Programms in den hannoverschen Stadtpark, so dass Interessierte auch ohne Eintritt die Faszination des „Do it yourself“ erleben können. Wer am Entdeckertags-Gewinnspiel teilnehmen möchte, sollte an den Tourenzielen die Augen offen halten und auf die Gewinnspiel-Frage achten. Teilnahme-Coupons gibt es jeweils vor Ort und können direkt am Tourenziel abgegeben werden. Die Gewinnerinnen und Gewinner werden ein paar Tage nach dem Entdeckertag gezogen.

Nach zwei Jahren Pause kehrt der Entdeckertag 2022 auch wieder in die hannoversche Innenstadt zurück – mit vier Bühnen, der beliebten Sportmeile und jeder Menge Info- und Mitmachangeboten zwischen Köpcke und Aegi. „Beim Entdecktag sind eigentlich alle gut aufgehoben: Familien, Sportfans und Musikbegeisterte! Toll, dass wir in der Region Hannover so viel zu bieten haben, dass der Entdeckertag auch in seiner 35. Auflage  noch ganz viele spannende Orten, Kultur, Musik und Theater zu bieten hat“, sagt Regionspräsident Steffen Krach bei der Vorstellung des diesjährigen Programms.

Musik, Comedy und Sport beim Entdeckerfest in Hannover

In Hannovers Innenstadt steigt von 11 bis 19 Uhr das Entdeckerfest: Zwischen Aegidientorplatz und Kröpcke spielen Bands und Solokünstler, treten Sportgruppen auf, jede Menge Mitmach-Angebote laden dazu ein, selbst aktiv zu werden. Die Region Hannover präsentiert sich mit ihren Fach- und Servicebereichen und ihren Unternehmen auf dem Opernplatz. Mit dabei sind unter anderem das Klinikum Region Hannover und das Jobcenter. Die Üstra ist mit einer Drohnenhalle am Start. Das Team der Gartenregion lädt dazu ein, Blühmurmeln zu basteln. Die Hörregion macht Lust aufs Hinhören und informiert über das Thema Schwerhörigkeit. Wer noch auf der Suche nach der passenden Sportart ist, kann beim „Sportkompass“ mit rund 30 Mitmach-Stationen sein Talent austesten. Oder sich einfach von den Aufführungen auf der Sportbühne am Georgsplatz inspirieren lassen. Im Zehn-Minuten-Takt zeigen Vereine und Teams aus der gesamten Region ihr Können – von Jazzdance und Hiphop über Kinderturnen bis zum Taekwondo.

Auf dem Opernplatz swingen ab 11 Uhr die Ellingtones auf der Regionsbühne. Am Kröpcke sorgen Lennart & Julie ab 12 Uhr für einen entspannten Einstieg in den Sonntag, gefolgt vom The Brudy Ensemble und Singer-Songwriterin Sobi. Am Nachmittag machen dann das Saxophon-Quartett Sistergold und die Hiphop-Band Passepartout auf dem Opernplatz Stimmung; am Kröpcke übernehmen das die Gruppe Makatumbe anschließend Lennart Smidt & Friends. Der Tag schließt mit einem echten hannoverschen Kracher: Terry Hoax sorgen ab 18 Uhr dafür, dass das Publikum nochmal richtig in Bewegung kommt. Die Comedy-Bühne am Georgsplatz strapaziert vor allem die Lachmuskeln – keine Chance für lange Gesichter! Unter anderem geben sich Musikkabarettist Thorsten Hitschfel, Beatboxer Pete The Beat, France Delon, die Grande Dame der Travestie, und Wolfgang Grieger & Die High Nees ein Stelldichein.

Eine Premiere feiert der Entdeckertag übrigens auch. Der Autofreie Sonntag der Landeshauptstadt Hannover findet in diesem Jahr im Rahmen des Entdeckertages statt. Am Aegi dreht sich alles um das Fahrrad, als Sportgerät und als Verkehrsmittel. Der Fachbereich Sport, Bäder und Eventmanagement der Stadt Hannover wird dabei nicht nur informieren, es soll an diesem Tag kräftig in die Pedale getreten werden. Noch ein Tipp für diejenigen, die am allerliebsten in den Geschäften stöbern: Am 11. September ist in Hannovers City ab 13 Uhr verkaufsoffener Sonntag.

Warm-Up am Samstag, 10. September

Für alle, die vom Entdeckertag einfach nicht genug bekommen, gibt es am Samstag, 10. September, einen Vorgeschmack: Auf der Bühne am Kröpcke machen regionale Bands am Vortag des Entdeckertags gute Laune und Lust auf mehr. Ab 15.45 Uhr ist Programm, dann mischt Indie-Überraschung Rabea mit Gesang und Cello das Publikum auf. Um 17.15 Uhr geht es weiter mit der hannoverschen Band Automatic Heroes, die zum Aufwärmen vor dem, Entdeckertag ganz auf Funk setzen. Der beste Weg, den Einkaufsbummel in der City mit der Vorfreude auf den Entdeckertag zu verbinden!

Alle Informationen unter: www.entdeckertag.de

Änderungen im Programm und Ablauf vorbehalten.

„Iss, was um die Ecke wächst!“ – Regio Challenge mf© Matthias Falk

„Iss, was um die Ecke wächst!“

30. August 2022/in Region Hannover

HANNOVER (PM). Im ganzen Monat September können sich Menschen in der Region Hannover wieder der Herausforderung stellen, nur Lebensmittel zu konsumieren, die in einer Entfernung von bis zu 100 Kilometern erzeugt und verarbeitet werden.

Die „Regio Challenge“ bietet dafür den perfekten Rahmen. So kann Jede und Jeder für sich herausfinden, wie viele Mahlzeiten mit ausschließlich regionalen Zutaten in diesem Zeitraum eingekauft und zubereitet werden können und ob das auch in Bioqualität zu schaffen ist. Ein Produktjoker pro Mahlzeit erlaubt aber auch Ausnahmen, zum Beispiel die geliebte Tasse Kaffee am Morgen.

Die Challenge lädt dazu ein, die täglichen Lebensmittel einmal jenseits der bekannten Pfade und Supermärkte einzukaufen, Ernährungsgewohnheiten zu überdenken und die landwirtschaftlichen oder handwerklichen Betriebe in der Umgebung kennenzulernen. Diese Begegnungen tragen zur Wertschätzung der Lebensmittel bei.

Wo bekomme man Informationen?

Wer weiß, wo regionale Lebensmittel zu bekommen sind, hat schon den ersten Schritt getan. Zur Unterstützung hat das Regio Challenge-Team (Ernährungsrat Hannover und Region, Projekt Ökomodellregion im Fachbereich Umwelt und Stadtgrün der Landeshauptstadt Hannover und Team Regionale Naherholung der Region Hannover) die vielfältigen Einkaufsmöglichkeiten im Internet unter www.hannover.de/regio-challenge  zusammengestellt. „Dort wird nicht nur die Vielfalt von regionalen Produkten dargestellt, sondern auch die Vielfalt an Einkaufsmöglichkeiten, zum Beispiel der Bauernmarkt, Bio-Lieferserviceangebote, Hofläden und auch die weniger bekannten Bezugsmöglichkeiten, wie die Solidarische Landwirtschaft, oder die Initiative Marktschwärmer“ betont Stefanie Reimann vom Regio Challenge Team. Zusätzlich hilft ein digitaler Einkaufsführer, die „Regio App“, bei der Suche. Wer sich die Frage stellt, welches Gemüse, Obst oder welche Kräuter bei uns im September wachsen, findet Antworten im Saisonkalender.

Eine weitere Herausforderung kann auch das Kochen mit regionalen Zutaten werden. Besonders dann, wenn die üblichen Gerichte überwiegend aus überregionalen Zutaten stammen, ist Kreativität gefragt. Dann müssen Alternativen zu Reis, Gewürzen oder der Avocado gefunden werden. Auch dafür liefert das Team Ideen, die auf der Internetseite zu finden sind und schafft Möglichkeiten, sich in den sozialen Medien dazu auszutauschen.

Auch auf den Restaurantbesuch muss im September nicht verzichtet werden: Zehn Gastronom*innen unterstützen die Challenge und legen im Aktionszeitraum den Fokus auf regionale Kost und bieten kreative regionale Gerichte an.

Veranstaltungen und Informationsstände

Ein vielseitiges Veranstaltungsprogramm begleitet die Regio Challenge und lädt dazu ein, die Menschen und ihre Höfe kennenzulernen, die unsere Lebensmittel anbauen und verarbeiten sowie Vereine und Initiativen, die sich für regionale Ernährungsstrukturen stark machen.

Wer sich im September am Sonnabend in der Innenstadt aufhält, sollte unbedingt vormittags am Platz der Weltausstellung vorbeischauen. Hier informiert ein Gemeinschaftsstand der Ökomodellregion Hannover mit der Solidarischen Landwirtschaft Gut Adolphshof und der Demeter Bäckerei Backwerk über lokale Einkaufsmöglichkeiten und das Programm der Challenge. Ebenfalls jeden Sonnabend im September lädt der Bauernmarktverein auf den Moltkeplatz in der List jeweils mittags zu einem Kennenlernen der Höfe ein.

Das Gut Adolphshof öffnet während der Regio Challenge mehrfach seine Tore für die Öffentlichkeit. Los geht es am 3. September mit einer Kräuterführung und Lesung. An den folgenden Samstagen geben Hofführungen einen Blick hinter die Kulissen frei.

Auf dem Eschenhof in Springe können Kinder bzw. Erwachsene in der zweiten Septemberwoche die Hofhühner kennenlernen. Zu einem Rundgang durch den Permakulturgarten am Kronsberg lädt die Solidarische Landwirtschaft Hannover am 10.September ein. Ein „Tag der offenen Tür“ findet einen Tag später in der Gemeinschaftsgärtnerei Leveste statt. Der neue Trend „Meal Prep“ wird im Kochkurs von „Mahlzeit“, einer Foodbloggerin und Ernährungsberaterin am 14. September in der VHS aufgegriffen. An den Hannover Docks bei „Backwerk“ beginnt am 17. September eine Führung auf den Spuren der Brotherstellung. Am letzten Septemberwochenende können Familien auf einem Mitmach-Acker in Hemmingen beim Jäten, Graben und Gießen mithelfen.

Das ausführliche Programm mit insgesamt 32 Veranstaltungstagen und Hinweisen zu den Anmeldemodalitäten findet sich auch auf der Internetseite der Regio Challenge.

Regionalität geht alle an

Die vorgenannten Einkaufstipps, die Programme auf den Höfen und die Angebote der lokalen Gastronomen helfen dabei, im Aktionszeitraum möglichst viele regionale Mahlzeiten zu essen und sich der Herausforderung zu stellen. Für das Regio Team und die teilnehmenden Betriebe ist es aber genauso wichtig, möglichst vielen Menschen zu vermitteln, was um die Ecke wächst und sie mit der lokalen Landwirtschaft bekannt zu machen.

„Die Vorteile von regionalen Lebensmitteln müssen für alle sichtbarer werden“, so Anja Ritschel, Wirtschafts- und Umweltdezernentin der Landeshauptstadt Hannover. „Denn für Regionalität sprechen die kurzen Transportwege, die Sicherung nachhaltig und ökologisch wirtschaftender Höfe, der Erhalt unserer Kulturlandschaft und damit verbunden die Sicherung wertvoller Lebensräume für eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt.“

Je mehr Menschen sich mit (bio-)regionalen Lebensmitteln versorgen, desto mehr können sich auch regionale Betriebe, wie Bäckereien, Getreidemühlen oder kleinere örtliche Schlachtereien etablieren und eine gesicherte Existenz finden. Das wiederum erleichtert die Versorgung der Menschen mit regionalen Lebensmitteln. Und nicht zuletzt unterstützt es die Ernährungssicherheit in schwierigen Zeiten. „So wirkt alles zusammen, man muss nur beginnen“, lautet das Motto des Regio Challenge Teams.

Unterstützung und Förderung

Die Aktion „Region Challenge: Iss, was um die Ecke wächst“ wird schon seit mehreren Jahren deutschlandweit durchgeführt. In Hannover und der Region ist sie ein Baustein des vom Land Niedersachsen geförderten Projektes „Ökomodellregion“, mit dem der Anteil an ökologischen Betrieben erhöht werden soll. Die Regio Challenge wird neben dem Land Niedersachsen auch durch die Sparkasse Hannover- Sparkassenbrief N+. unterstützt.

Brandgefahr durch falsche Entsorgung – Akkus entsorgen mf© Matthias Falk

Brandgefahr durch falsche Entsorgung

30. August 2022/in Region Hannover

HANNOVER (PM). Die Abfallwirtschaft Region Hannover (aha) bittet alle Kundinnen und Kunden, alte Batterien und Akkus nicht im normalen Hausmüll zu entsorgen, sondern auf einem der Wertstoffhöfe in der Region Hannover abzugeben. Sie können auch in allen Geschäften, in denen Geräte mit Lithium-Ionen-Akkus und Batterien verkauft werden, wieder abgegeben werden.

Die Abgabe ist unentgeltlich. Denn alte Batterien können gefährlich sein und Brände verursachen. Sie stecken in Smartphones und Notebooks, in Akkuschraubern und Digitalkameras, in E-Bikes oder auch E-Autos. Lithium-Ionen-Batterien und -Akkus sind aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken.

aha weist alle Kundinnen und Kunden darauf hin, dass auf Wertstoffhöfen ab Oktober nur noch Alt-Akku-Batterien angenommen werden, bei denen durch das Abkleben beider Pole mit einem Klebestreifen die Auslösung eines Brandes verringert wird. „Sicher ist sicher bei Lithium-Ionen-Akkus: Schon beim Aufbewahren aber spätestens beim Entsorgen sollten die Batteriepole mit Klebeband abgeklebt werden. So vermeidet man Kurzschlüsse.“, erklärt Thomas Schwarz, Geschäftsführer von aha. „Falsch entsorgte Batterien und Akkus verursachen hohe Sachschäden und können für Beschäftigte in der Entsorgungswirtschaft potenziell lebensgefährlich sein.“

Der Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Kreislaufwirtschaft e.V. (BDE) und aha werben nun in einer gemeinsamen Initiative für die richtige Sammlung und Entsorgung von Lithium-Ionen-Batterien und -Akkus. Zum Maßnahmenpaket der Kampagne „Brennpunkt-Batterie“ gehört auch eine regionsweite Aufkleberaktion auf den Restmülltonnen. Die Aktion startet ab Herbst 2022. „Mit den Aufklebern auf den Tonnen wollen wir auf die notwendige korrekte Entsorgung von Lithium-Ionen-Akkus und -Batterien hinweisen. Batterien gehören in die speziellen Sammelboxen im Einzelhandel oder auf die Wertstoffhöfe. Im Hausmüll können sie große Schäden durch Brände anrichten und auch Menschleben gefährden. Unser Ziel ist es, durch richtige Batterieentsorgung die Brandgefahr zu minimieren und die Wertstoffe der Batterien durch getrennte Sammlung und gezieltes Recycling im Kreislauf zu halten“, sagt Peter Kurth, BDE-Präsident.

Dunja Veenker, Leiterin der Abfall- und Wertstoffsammlung von aha betont: „Jede einzelne gebrauchte Batterie, die Kundinnen und Kunden bei aha abgeben, ist ein wichtiger Beitrag zur Schonung der Umwelt. Achtlos in den Hausmüll geworfene Batterien können bereits beim Entleeren der Tonne ins Müllfahrzeug beschädigt werden und sind somit die Ursache vieler Brände.“

aha nimmt Gerätebatterien, zum Beispiel aus Taschenlampen, Uhren und Radios an. Bis zu 30 Kilogramm an gefährlichen Abfällen können die Kundinnen und Kunden täglich kostenlos auf den Wertstoffhöfen der Region Hannover oder der Deponie Hannover im Sonderabfallzwischenlager abgeben.

Ausgediente Akkus von E-Bikes und E-Scootern gehören laut Batteriegesetz zu den Industriebatterien.  Diese werden von aha nicht angenommen. Wir bitten die Kundinnen und Kunden sie an den Fachhandel zurückzugeben.

Einzige Ausnahme von dieser Regel sind Starterbatterien auf Bleibasis von LKWs und PKWs sowie Motorrädern.

Allgemeine Sicherheitsregeln:

  • Batterien dürfen nicht über den normalen Hausmüll entsorgt werden.
  • Der Endverbraucher ist zur Rückgabe verbrauchter Batterien verpflichtet.
  • Alt-Batterien separat lagern.
  • Sicherung gebrauchter Lithium-Batterien durch Abkleben der beiden Batteriepole mit einem Klebestreifen gegen Kurzschluss.
Brandgefahr durch falsche Entsorgung – Akkus abkleben mf

Neue Annahme-Regel: Alt-Akku-Batterien mit einem Klebestreifen gegen Kurzschluss abkleben © Matthias Falk

Jens Palandt soll Umweltdezernent der Region Hannover werden – Jens Palandt mf© Matthias Falk

Jens Palandt soll Umweltdezernent der Region Hannover werden

29. August 2022/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM).  Regionspräsident Steffen Krach hat am Montag, 29. August 2022, den Kandidaten vorgestellt, den er für die Leitung des Dezernats für Umwelt, Planung und Bauen als Ersten Regionsrat der Regionsversammlung zur Wahl am 15. November vorschlagen wird: Jens Palandt, aktuell Leiter des Referats „Klimaschutz, Kompetenzzentrum für Klimawandel, Nachhaltigkeit“ und stellvertretender Leiter der Abteilung „Energie und Klimaschutz“ im Niedersächsischen Umweltministerium, soll ab 1. Februar 2023 das Dezernat III der Region Hannover mit rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern leiten und gleichzeitig die Stelle des Ersten Regionsrats übernehmen.

Der diplomierte Landschafts- und Freiraumplaner hat in den vergangenen Jahren in verschiedenen niedersächsischen Ministerien an landespolitisch bedeutsamen Themenstellungen u.a. in den Bereichen Energie und Klimaschutz sowie im Natur- und Artenschutz und bei der Umsetzung des Schutzgebietskonzeptes Natura 2000 strategisch gearbeitet. Weitere berufliche Stationen waren die Niedersächsische Staatskanzlei mit dem Schwerpunkt EU-Förderung und das Niedersächsische Landwirtschaftsministerium, wo er die Aufgaben Raumordnung, Landesentwicklung und die interkommunale Zusammenarbeit bearbeitete. Zudem hat Palandt einschlägige kommunale Erfahrungen aus seiner früheren Tätigkeit als Erster Verbandsrat und stellvertretender Verbandsdirektor des Zweckverbands Großraum Braunschweig. Der 55-Jährige lebt in Burgdorf und ist im Rat der Stadt politisch aktiv. Palandt ist Mitglied von Bündnis90/Die Grünen.

„Mit Herrn Palandt haben wir einen top Kandidaten gefunden haben, der Lust darauf hat, in der Region Hannover etwas zu bewegen. Er hat mich aufgrund seiner Qualifikation und seiner bisherigen Erfahrungen vollauf überzeugt“, sagt Krach. „Herr Palandt bringt das notwendige Knowhow für unsere zentralen Themen Umwelt- und Klimaschutz und Regionalplanung mit, die im Dezernat III verortet sind, und hat zudem in verschiedenen Leitungspositionen gearbeitet und Personalverantwortung übernommen.“

Palandt reizt es, die Region Hannover an entscheidender Stelle aktiv mitgestalten zu können: „Es ist mein besonderes Anliegen, den so wichtigen Klimaschutz und die erforderlichen Maßnahmen zur Gestaltung der Energiewende mit möglichst hoher Akzeptanz entscheidend voran zu bringen und mich für den Erhalt unserer Lebensgrundladen und unserer Artenvielfalt, für den Schutz wertvoller Kulturlandschaftsräume und die weitere Renaturierung unserer wunderbaren Moore einzusetzen.“ Als besondere Schwerpunkte nennt er zudem die nachhaltige Siedlungsentwicklung und ein an den Klimawandel angepasstes Wassermanagement für die Region Hannover. „Bei all dem gilt es, die Menschen mitzunehmen, zu überzeugen und eine enge Zusammenarbeit mit den Städten und Gemeinden und vielen weiteren Akteuren in der Region zu pflegen.“

Städtischen Lagerplatz in Laatzen steht in Flammen – Lagerplatz in Flammen FFLaatzen

Städtischen Lagerplatz in Laatzen steht in Flammen

28. August 2022/in Region Hannover

LAATZEN (PM). Am Sonntagmorgen gegen 6 Uhr wurden die Kräfte der Ortsfeuerwehr Rethen zum städtischen Lagerplatz für Grünschnitt an der Hildesheimer Straße unterhalb der Erich-Panitz-Straße alarmiert. Gemeldet war der Brand eines Komposthaufens und der nahen Böschung zur Stadtbahn.

Als die ersten Fahrzeuge eintrafen stand ein riesiger Haufen (etwa 50 Meter Länge) in Vollbrand. Die Flammen hatten auch schon Bäume und Büsche an der Böschung zur Erich-Panitz-Straße entfacht. Aus den Tanks beider Löschfahrzeuge versuchten mehrere Trupps die Flammen zu löschen, leider ohne spürbarem Erfolg. Um 6.17 Uhr alarmierte Einsatzleiter Olaf Baum deshalb auch die wasserführenden Fahrzeuge aus Gleidingen. Mit vereinten Kräften gelang es dann die Flammen langsam unter Kontrolle zu bringen. Zumindest eine Ausbreitung konnte gestoppt werden. Zuerst waren drei C-Rohre auf die Flammen gerichtet, später dann sogar fünf. Von allen Seiten spritzten die Retter Tausende Liter Wasser in die Brandstelle. Im Pendelverkehr holten die Löschfahrzeuge immer wieder Wasser aus einem Hydranten nahe des Getränkemarktes und aus einer Wassernentnahmestelle am Netto-Markt in Rethen.

Ab 7.40 Uhr unterstützte auch ein Radlader der Stadt bei der Brandbekämpfung, der Mitarbeiter zog das Brandgut mit der Schaufel auseinander. So konnten eine gezielte Löschung der Baumstümpfe und des Schnittgutes erfolgen. Auf der Erich-Panitz-Straße sorgte die starke Rauchentwicklung für starke Behinderungen des Autoverkehrs.

Die Polizei sperrte eine Fahrbahn Richtung Süden und sicherte mit dem Streifenwagen die Gefahrenstelle ab. Um 8.35 Uhr war der Brand noch nicht gelöscht.

Region setzt Energiesparmaßnahmen in eigenen Gebäuden um – Energiesparmassnahmen

Region setzt Energiesparmaßnahmen in eigenen Gebäuden um

27. August 2022/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM). Im Winter maximal 19 Grad Raumtemperatur in Büros, Abschalten der Außenbeleuchtung, Gänge und Treppen bleiben ungeheizt: In der Regionsverwaltung sind zahlreiche Maßnahmen, die das Bundeskabinett jetzt beschlossen hat, bereits auf der Agenda. „Wir haben, wie auch die Städte und Gemeinden in der Region Hannover, uns frühzeitig Gedanken gemacht und ein Maßnahmenpaket geschnürt, um als öffentliche Verwaltung mit gutem Beispiel voranzugehen. Darüber hinaus koordiniert unser Verwaltungsstab Absprachen unter den Umlandkommunen zu den erforderlichen Maßnahmen“, sagt Cora Hermenau, Dezernentin für Öffentliche Gesundheit und Sicherheit.

Gebäudedezernentin Cordula Drautz begrüßt die Initiative des Bundes: „Die Vorgaben gehen in dieselbe Richtung wie unsere eigenen Überlegungen. Uns ist aber wichtig, schon jetzt erste Schritte umzusetzen und nicht erst auf die Heizperiode zu warten. Und vieles von dem, was jetzt als Maßnahme benannt wird, haben wir mit Blick auf Ressourcen und Kosten auch schon realisiert.“ So verzichte die Region Hannover schon seit längere Zeit in renovierten Sanitäranlagen auf die Warmwasseraufbereitung, um Energie zu sparen. Die Sensibilisierung der Nutzerinnen und Nutzer habe die Region Hannover schon lange auf der Agenda – etwa in Form von Schulungen für Hausmeisterinnen und Hausmeister.

Die Verwaltung werde jetzt die Kommunikation zu energiesparendem Verhalten noch einmal verstärken. „Wir versäumen es allzu leichtfertig, auch scheinbar kleine Maßnahmen mitzudenken. Wenn 3000 Beschäftigte nachts die Bildschirme ausschalten, statt sie auf Stand by zu lassen, hat das durchaus einen Effekt“, sagt Drautz. „Wir wollen die Überlegungen und Entscheidungen der Verwaltungsleitung transparent machen und unseren Mitarbeitenden frühestmöglich Orientierung geben hinsichtlich machbarer, praktikabler Einsparmaßnahmen in Arbeitsstätten und direkt am Arbeitsplatz. Natürlich werden wir uns in einem Stufenplan aber auch auf den – hoffentlich nicht eintretenden – schlimmsten Fall einer Gasmangellage vorbereiten, um größtmögliche Versorgungssicherheit und Funktionsfähigkeit der Verwaltung sicherzustellen, wenn die dritten Eskalationsstufe des ,Notfallplans Gas‘ in Kraft tritt.“

Grundsteinlegung für den Neubau der Leitstelle und dem Servicegebäude für die Polizeidirektion Hannover – Grundsteinlegung PD

Grundsteinlegung für den Neubau der Leitstelle und dem Servicegebäude für die Polizeidirektion Hannover

26. August 2022/in Polizei, Region Hannover

HANNOVER (ots). Im feierlichen Rahmen haben am heutigen Donnerstag, 25.08.2022, der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, der Niedersächsische Minister für Finanzen, Reinhold Hilbers und der Präsident der Polizeidirektion Hannover, Volker Kluwe, gemeinsam mit dem Leiter des Staatlichen Baumanagement Südniedersachsen, Marcus Rogge, den Grundstein des Leitstellen- und Servicegebäudes auf dem Gelände der Polizeidirektion Hannover gelegt. Symbolisch wurde bei diesem Termin auch eine Zeitkapsel eingemauert, deren Inhalt die Ausstattung und die Arbeit der Polizeidirektion Hannover im Jahr 2022 für die Zukunft festhält.

Finanzminister Reinhold Hilbers: „Ich freue mich, dass wir auch bei unseren zahlreichen Bauvorhaben für die Polizei nicht ausschließlich eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen erreichen, sondern auch einen Beitrag zur Reduzierung der CO2-Emissionen leisten. Der Einsatz erneuerbarer Energien und die energetisch hochwertige Wärmedämmung des Neubaus machen das Gebäude zu einem sehr effizienten und energiesparenden Bauwerk. Die geeigneten Dächer der Gebäude werden großflächig mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet werden. Die Wärmeerzeugung erfolgt über einen Fernwärmeanschluss. Und eine große Anzahl an Ladepunkten für die E-Auto-Flotte der PD Hannover werden gebaut.“

Innenminister Boris Pistorius: „Die neue Lage- und Führungszentrale der Polizeidirektion Hannover wird nach der Fertigstellung das Herzstück der Polizeidirektion Hannover sein. In einer hochmodernen Arbeitsumgebung werden hier alle wesentlichen Fäden des Einsatzbereiches zusammenlaufen – 24/7, an allen Tagen und zu jeder Uhrzeit. Hier werden mehr und dem neuesten technischen Standard entsprechende Arbeitsplätze entstehen, an denen Notrufe entgegengenommen oder Einsätze koordiniert werden können. Besonders wichtig, gerade in Hinblick auf große Lagen werden dabei die neuen Räumlichkeiten für die sofortige Führungsübernahme sein. Damit ist die heutige Grundsteinlegung ein wichtiger Schritt, um die Sicherheit in Hannover und der Region nachhaltig zu stärken.“

Polizeipräsident Volker Kluwe: „Ich freue mich sehr über diese Baumaßnahme, denn in dem Neubau der Leitstelle werden nicht nur attraktive Arbeitsplätze für unsere Mitarbeitenden entstehen. Die dafür vorgesehene Ausstattung mit modernster Technik wird uns in die Lage versetzen, noch schneller und effizienter auf die Anliegen ratsuchender oder in Not geratener Bürgerinnen und Bürger in der Landeshauptstadt und der Region Hannover zu reagieren. Der zeitgleich entstehende Service- und Wartungsplatz für unsere Dienstkraftfahrzeuge wird ein Garant für die Mobilität und Flexibilität sein, die wir benötigen, um schnell und sicher an unsere Einsatzorte zu gelangen.“

Die beiden Neubauten werden bei Fertigstellung zusammen eine Grundfläche von 4.630 Quadratmeter haben. Die neue Leitstelle wird an zukünftige Anforderungen angepasst und 20 anstelle der bisherigen zwölf Arbeitsplätze bereitstellen. Größere Glasflächen auf der Ost- und Westfassade sollen das Gebäude der Polizei offen darstellen. Das Kfz-Service- und Logistikgebäude beinhaltet nicht nur eine Kfz-Werkstatt, die auch auf die Wartung von E-Fahrzeugen ausgerichtet ist, sondern zudem diverse Lagerräume, Hallen für Großfahrzeuge und Büroräume. Außerhalb der Gebäude werden dazu die umliegenden Grünanlagen erneuert und Parkplatzmöglichkeiten neu zugeordnet. Die Bau-, Erschließungs- und Einrichtungskosten belaufen sich auf knapp 46,4 Millionen Euro. Durch diese zukunftsorientierte Investition konnten nicht nur überwiegend regionale Planer, Baufirmen und Zulieferer gewonnen werden, die Fertigstellung ist mit Anfang 2025 auch weniger als drei Jahre nach Grundsteinlegung geplant.

Aktuelle Impf-Termine

Impftermine in der Woche vom 29. August bis 4. September 2022

25. August 2022/in Region Hannover

Region Hannover. In der Region Hannover gibt es in der kommenden Woche wieder viele Impfangebote in den Gemeinden des Regionsgebiets. Verimpft wird mRNA-Impfstoff oder Novavax (Ernst-August-Galerie). Das DRK-Impfmobil fährt durch Lehrte. 

Barsinghausen
– Mo bis Do, 10-16 Uhr, Marktstraße 5, 30890 Barsinghausen
– Fr, 10-17 Uhr, Marktstraße 5, 30890 Barsinghausen 

Burgdorf
– Mo, Di, Do, Fr 10-16 Uhr, sowie Mo/Fr, 17.30-21 Uhr, Markstraße 55, 31303 Burgdorf

Garbsen
– Mo bis Mi, 10-16 Uhr, sowie Mi, 17.30-21 Uhr, Immenweg 5, 30827 Garbsen
– Do/Fr, 10-16 Uhr sowie Do, 17.30-21 Uhr, Hérouville-St.-Clair-Platz 1-3, 30823 Garbsen

Gehrden
– Mo, 10-16 Uhr, Vierständehaus, Kirchstraße 5, 30989 Gehrden
– Mi, 10-16 Uhr, & 17.30-21 Uhr, Vierständehaus, Kirchstraße 5, 30989 Gehrden

 

Hannover

Impfangebote für Kinder

  • Impfzentrum am Zoo, Adenauerallee 1, 30175 Hannover, Sa/So, 9-17 Uhr
  • Nordstadt, Uni-Mensa, Callinstraße 23, Mo, 16-20 Uhr

Impfangebote für Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene

  • Ernst-August-Galerie, Ernst-August-Platz 2, Mo bis Sa, 10-20 Uhr
  • Ernst-August-Galerie, Ernst-August-Platz 2, Mo bis Sa, 10-20 Uhr (Novavax)
  • Mitte, Impfzentrum am Landtag, Leinstraße 27, Mo bis Do, 17-19 Uhr
  • Mittelfeld, Spittastraße 2, 30519 Hannover, Mi/Do, 9-17 Uhr & Fr, 9-14 Uhr
  • Nordstadt, Uni-Mensa, Callinstraße 23, Mo bis Fr, 9-16 Uhr & Do, 17.30-21 Uhr

  

Hemmingen
– Mo, 10-16 Uhr, Rathausplatz 1, 30966 Hemmingen
– Di, 10-16 Uhr & 17.30-21 Uhr, Rathausplatz 1, 30966 Hemmingen 

Isernhagen
– Mo bis Mi, 10-16 Uhr, Jacobistr. 5, 30916 Isernhagen 

Laatzen
– Mo bis Do, 10-16 Uhr, Leine-Center, Marktplatz, 30880 Laatzen
– Fr, 10-14 Uhr, Leine-Center, Marktplatz, 30880 Laatzen

 

Das DRK-Impfmobil in Lehrte

Montag, 29.8.2022
10 bis 13 Uhr: vor der Seniorenresidenz Lindenhof, Hildesheimer Str. 2d, 31275 Lehrte/Hämelerwald
14 bis 17 Uhr: EDEKA Hohlfeldt, Mergelfeld 1, 31275 Lehrte/Ahlten

Dienstag, 30.8.2022
10 bis 13 Uhr: EDEKA Irrgang, Schwüblingser Strasse 5a, 31275 Lehrte/Arpke
14 bis 17 Uhr: Sportheim TSV 03, Schmiedeweg 12, 31275 Lehrte/Sievershausen

Mittwoch, 31.8.2022
10 bis 13 Uhr: Steinwedel, Friseursalon „Hair 66“, Dorfstrasse 53, 31275 Lehrte
14 bis 17 Uhr: vor der Seniorenresidenz Lindenhof, Hildesheimer Str. 2d, 31275 Lehrte/Hämelerwald

Donnerstag, 1.9.2022
10 bis 13 Uhr: EDEKA Hohlfeldt, Mergelfeld 1, 31275 Lehrte/Ahlten
14 bis 17 Uhr: EDEKA Irrgang, Schwüblingser Strasse 5a, 31275 Lehrte/Arpke

Freitag, 2.9.2022
10 bis 17 Uhr: Deutsches Rotes Kreuz, Ortsverein Lehrte, Ringstrasse 9, 31275 Lehrte

 

Neustadt
– Mo bis Fr, 10-16 Uhr, Suttorfer Str. 8, 31535 Neustadt
– Di, 17.30-21 Uhr, Suttorfer Str. 8, 31535 Neustadt
– So, 10-17 Uhr, Suttorfer Str. 8, 31535 Neustadt (Kinderimpfen)

Pattensen
– Do/Fr, 10-16 Uhr, Dorfgem.haus Reden, Landstraße 8, 30982 Pattensen

Ronnenberg
– Fr, 10-16 Uhr, Gemeinschaftshaus, Weetzer Kirchweg 3, 30952 Ronnenberg  

Seelze
– Mo, Mi, Do, 10-16 Uhr, Lampehof 1, 30926 Seelze
– Fr, 17.30-21 Uhr, Lampehof 1, 30926 Seelze
– Sa, 10-17 Uhr, Lampehof 1, 30926 Seelze (Kinderimpfen) 

Sehnde
– Mo bis Mi, 10-16 Uhr, Mittelstraße 30, 31319 Sehnde
– Do, 17.30-21 Uhr, Mittelstraße 30, 31319 Sehnde
– So, 10-17 Uhr, Mittelstraße 30, 31319 Sehnde (Kinderimpfen) 

Springe
– Mo bis Do, 10-16 Uhr, Hinter der Burg 4, 31832 Springe 

Uetze
– Do/Fr, 10-16 Uhr, Kaiserstraße 10, 31311 Uetze

Wedemark
– Di bis Fr, 10-16 Uhr, Mehrzweckhalle Bissendorf, Am Mühlenberg 22, 30900 Wedemark

Wennigsen
– Do, 10-16 Uhr, Max-Planck-Straße 12, 30974 Wennigsen
– Fr, 10-16 Uhr, Max-Planck-Straße 12, 30974 Wennigsen
– Sa, 10-17 Uhr, Max-Planck-Straße 12, 30974 Wennigsen (Kinderimpfen)

Wunstorf
– Mo/Di, 10-16 Uhr & 17.30-21 Uhr, Lange Straße 48, 31515 Wunstorf
– Mi-Fr, 10-16 Uhr, Lange Straße 48, 31515 Wunstorf

Soforthilfe nach Trinkwasserverunreinigung in der Stadt Laatzen – Trinkwassernotversorgung

Soforthilfe nach Trinkwasserverunreinigung in der Stadt Laatzen

25. August 2022/in Region Hannover

LAATZEN (PM). Bereits seit dem vergangenen Wochenende dürfen die Bewohnerinnen und Bewohner des Laatzener Ortsteils Gleidingen in der Region Hannover nach einer Verunreinigung kein Trinkwasser trinken. Durch das Gesundheitsamt der Region Hannover wurde für hunderte Haushalte eine umfängliche Nutzungseinschränkung ausgesprochen, so dass die Menschen in dem betroffenen Gebiet seit mehreren Tagen ohne Trinkwasserversorgung sind.

Um die Versorgung der Haushalte und auch der Kindergärten und Schulen in dem Bereich mit trinkbarem Frischwasser zu gewährleisten, unterstützt das Land über das Niedersächsische Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz (NLBK) die Stadt Laatzen jetzt mit einer Zentralen Landeseinheit des Katastrophenschutzes für die Trinkwassernotversorgung. Zu dieser Einheit gehören mehrere Tankauflieger von je 28 Kubikmetern Wasservolumen. Die Technik ist für verschiedene Einsatzszenarien vorgesehen und wird in dieser Form erstmals in der Geschichte des Landes zum Einsatz gebracht – ihr Einsatz wird damit erstmals im Realeinsatz erprobt. Die Bedienung der Technik der Landeseinheit erfolgt nach Übergabe durch die einsatzführende Stelle in Laatzen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des NLBK begleiten den Einsatz und die Kameradinnen und Kameraden in Laatzen. Wie lange die Landeseinheit im Einsatz ist, kann aktuell nicht eingeschätzt werden.

Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, sagt: „Nachdem die Bitte um Unterstützung das Land erreicht hat, haben wir sofort gehandelt. Ausgerechnet bei annähernd tropischen Temperaturen können hunderte Menschen in Laatzen kein frisches Wasser trinken. Darum war schnelle Hilfe geboten und die Katastrophenschützerinnen und Katastrophenschützer des NLBK haben sofort alles dafür getan, dass die angeforderte Technik für die Stadt Laatzen zur Verfügung gestellt wird. Ich wünsche allen Einsatzkräften und auch den betroffenen Laatzenerinnen und Laatzenern, dass sich die Situation schnell zum Positiven wendet und die Landeseinheit sich schnell auf den Heimweg machen kann.“

Der Präsident des NLBK, Mirko Temmler, war zur Übergabe der Technik selbst mit vor Ort im Einsatz und sagt dazu: „Es ist gut, dass wir auf diese Technik kurzfristig zugreifen und der betroffenen Stadt zur Verfügung stellen können. Dieser Einsatz zeigt einmal mehr wie wichtig der weitere Auf- und Ausbau der Einheiten zur Versorgung der Bevölkerung bei Ausfall kritischer Infrastrukturen ist.


Enercity teilte dazu den Sachstand vom 24.08. 2022 17:30 mit:

Seit Samstag, 20. August 2022 gilt im Laatzener Ortsteil Gleidingen (Region Hannover) eine Nutzungseinschränkung des Trinkwassers aufgrund einer aufgetretenen Wasserverunreinigung. Enercity hat betroffene Abschnitte des Wassernetzes abgeriegelt, nimmt seither umfassend Wasserproben und spült das Wassernetz umfangreich an verschiedenen Stellen in Gleidingen. Wichtigstes Ziel von enercity und den Behörden ist es, die Versorgung betroffener Menschen mit qualitativ hochwertigem Trinkwasser schnellstmöglich wiederherzustellen.

Die jüngst vom Gesundheitsamt bewerteten Proben haben ergeben, dass die Konzentration der bakteriellen Belastung des Trinkwassers weiter deutlich abgenommen hat, aber noch besteht. Die mit dem Gesundheitsamt anfänglich ausgesprochene umfängliche Nutzungseinschränkung bleibt bestehen. Es gilt weiterhin: Trinkwasser darf nicht zum Verzehr und nicht zur Körperhygiene oder zum Wäsche waschen verwendet werden. Die Wassernutzung zur Toilettenspülung ist möglich.

Laut Gesundheitsamt gilt ebenfalls weiterhin: Wenn es an zwei aufeinanderfolgenden Tagen unbedenkliche Ergebnisse bei den Wasserproben gibt, kann das Trinkwasser wieder freigegeben werden. Die konkrete Ursachenforschung dauert an, die bisherigen Erkenntnisse deuten auf einen Fremdeintrag hin.

Enercity hat Wasserwagen und ein Standrohr im betroffenen Gebiet bereitgestellt. Zusätzlich unterstützt das Technische Hilfswerk (THW) bei der Versorgung. Die Standorte sind:

  1. Bereich Ringstr. (vor Haus Nr. 20)
  2. Bereich Gänsewiese (vor Haus Nr. 10)
  3. Bereich Seikengarten (vor Haus Nr. 13)
  4. Bereich Nordstr. (vor Haus Nr. 2)
  5. Hildesheimer Str. Ecke Ritterstr.
  6. Enzianweg, Ecke Hildesheimer Str. (Standrohr)
  7. Lavendelweg (vor Haus Nr. 2)
  8. Schützenstr. (vor Haus Nr. 2)
  9. Hanno-Ring/Ecke In der Welle

Menschen mit körperlichen Einschränkungen, die nicht in der Lage sind, sich eigenständig Wasser zu besorgen, können das Deutsche Rote Kreuz (DRK) kontaktieren. Die Rufnummer lautet: 0800 123-2232

Die Wassernotversorgung wird auch in der Nacht fortgesetzt werden. Die Anwohner:innen werden gebeten, weiterhin einen Trinkwasservorrat vorzuhalten, da eine kurzfristige Aufhebung der Störung nicht zu erwarten ist. Auch werden die Anwohner:innen gebeten, auf Personen in der Nachbarschaft zu achten und diese gegebenenfalls bei der Trinkwasserversorgung zu unterstüzen. Sobald neue Erkenntnisse vorliegen, werden wir wieder informieren.

Betroffen sind rund 700 Wasseranschlüsse, dazu zählen folgende Straßen bzw. Gebäude:

Am Hang, Am Heesekamp, Am Springborn, Am Steinacker, Anemonenweg, Bienenweide, Gänsewiese, Hanno-Ring, Hildesheimer Str. (ungerade: 501 bis 565, auch Hausnr. a, b,c…, 569, 569a, 569b und gerade: 410 bis 546, auch Hausnr. a, b, c…), Honigbienenweg, Hummelweg, Im Winkel, Immengarten, In der Welle, Langhusveien, Lavendelweg, Libellenweg, Maschstr., Masurenweg, Nordstr., Oesselser Str., Osterstr. (ungerade: 1 bis 25, auch Hausnr. a, b, c… und gerade: 2 bis 20, auch Hausnr. a, b, c…), Ringstr., Ritterstr., Schützenstr., Seikengarten, Thorstr., Tordenskioldstr., Triftstr., Zeppelinweg

Anwohner:innen können sich bis auf Weiteres telefonisch an die  enercity-Störungsannahme wenden:  Rufnummer  0511 430-5111

Bitte beachten: Die Rufnummern 110 und 112 bitte nicht bzgl. der Wasserstörung kontaktieren, da sie für dringende Notfälle zur Verfügung stehen sollen.

Weitere Infos:  www.laatzen.de

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