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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Atemschutzgeräteträger in der Simulationsanlage

Feuerwehren trainieren in Brandsimulationsanlage

28. November 2022/in Region Hannover

LEHRTE (PM). Was für den ein oder anderen undenkbar klingen mag, ist für die ehrenamtlichen Einsatzkräfte einer freiwilligen Feuerwehr Normalität: Zu jeder Tages- und Nachtzeit muss immer schnell und effektiv Hilfe geleistet werden können – neben dem Beruf und der Familie, ob mitten in der Nacht, oder am frühen Morgen, ganz egal ob es stürmt, regnet oder schneit. Retten – Löschen – Bergen – Schützen – das sind die übergeordneten Aufgaben der Feuerwehr.

Auch wenn mit der Adventszeit die sinnlichste Zeit des Jahres bevorsteht, müssen sich die Feuerwehrkräfte eventuell auch auf den ein oder anderen brennenden Adventskranz oder Weihnachtsbaum einstellen: Ein Szenario, welches mit kleiner Ursache einen kollateralen Wohnungsbrand und den kompletten Verlust von Hab und Gut bedeuten kann.

Um noch einmal vertieft in das Thema „Brandbekämpfung“ einsteigen zu können, war es nun 120 Feuerwehrleuten aus dem Stadtgebiet Lehrte möglich eine „Heißausbildung“ durchzuführen. Durch die Stadt Lehrte wurde für das erste Adventswochenende vom 25.-27.11.2022 eine gasbetriebene mobile Feuerwehrübungsanlage beschafft, in der die unterschiedlichsten Szenarien trainiert werden können. Ziel der Ausbildung war neben der Wärmegewöhnung auch das Üben mit dem Stadtweit eingeführten Schlauchtragekorb inklusive Schlauchpaket. Das Schlauchpaket beinhaltet alle wichtigen Geräte für den ersten Trupp im Brandeinsatz. Das Training soll die Arbeitsweise vereinfachen und das Vorgehen vereinheitlichen, um alle notwendigen Fähigkeiten für einen erfolgreichen Atemschutzeinsatz zu trainieren und sicher zu beherrschen.

Die individuell gesteuerte Anlage bietet nicht nur für die erfahrenen Feuerwehrkräfte die Chance, die Fähigkeiten zu trainieren: Da der Nachwuchs bei der Feuerwehr Lehrte großgeschrieben wird, eignet sich die Übungsanlage besonders für sehr junge und noch unerfahrene Atemschutzgeräteträger, da die Flamme durch einen Gasbrenner erzeugt wird und somit kontrollierbar ist und zur Not jederzeit abgestellt werden kann. In der mobilen Anlage werden die Feuerwehrleute dann vor unbekannte Szenarien gestellt, die aus einem Überwachungsraum beobachtet und gesteuert werden können.

Auch war es das Ziel, die enorme Logistik von Übungen im Rahmen einer Brandbekämpfung zu erleichtern: Wenn jede Ortsfeuerwehr für sich an unterschiedlichen Tagen Brandszenarien trainiert, bedeutet es auch für die Stadtgerätewarte im Nachgang eine nicht zu unterschätzende zusätzliche Arbeitsbelastung. Flaschen müssen befüllt, Masken, Einsatzkleidungen und Schläuche gereinigt, und die Fahrzeuge wieder Einsatzbereit gemacht werden. All das mit dem Anspruch, dass die Einsatzkräfte der Feuerwehren aus dem Lehrter Stadtgebiet und der Kernstadt immer einsatzbereit sind.

Alles in allem konnte mit dem harmonischen Ablauf nicht nur unter Beweis gestellt werden, wie gut der starke Zusammenhalt unter den Ortsfeuerwehren im Stadtgebiet ist. Es stellt sich auch einmal mehr ein gutes Gefühl ein, wie stolz die Stadt Lehrte auf gut ausgebildete Feuerwehrleute sein kann.

Übergabe Schild an den Schulsanitätsdienst

25 Jahren Schulsanitätsdienst an KGS Barsinghausen

25. November 2022/in Region Hannover

BARSINGHAUSEN (PM). Seit 25 Jahren betreut das Jugendrotkreuz den Schulsanitätsdienst an der KGS Barsinghausen. Unter dem Motto „Hände die helfen, schlagen nicht“ fanden sich erstmals zu Beginn des Schuljahres 1997/98 etwa 25 Schülerinnen und Schüler der Goetheschule-KGS Barsinghausen zusammen, um gemeinsam einen Schulsanitätsdienst zu gründen.

Um die wichtige Arbeit des Schulsanitätsdienstes sichtbarer zu machen, hat Christian Quade vom Jugendrotkreuz am Freitag, dem 25. November, ein Schild an die Schülerinnen Emma Pohls und Julie Thien und ihre Lehrerin Frau Weiland übergeben. Die Arbeitsgemeinschaft findet unter der Leitung des Lehrers Herrn Hoffmann statt, der selbst im DRK Barsinghausen Mitglied ist und als Erste-Hilfe-Ausbilder die Schüler in Eigenregie ausbilden kann.

Indem sich die Jugendlichen ab der achten Klasse im Schulsanitätsdienst engagieren, sorgen sie bei Schul- und Sportfesten, Ausflügen und an ganz normalen Schultagen für Sicherheit und leisten in Notsituationen schnelle Hilfe.
An fast 50 Schulen in Hannover und der Region gibt es mittlerweile vergleichbare AGs.

Orange Day in Langenhagen

Leuchtendes Orange für ein wichtiges Thema – in diesem Jahr ohne viel Strom

25. November 2022/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). Gewalt gegen Frauen kann viele Formen haben: von Beleidigungen, Demütigungen und Einschüchterungen über Vergewaltigungen und Zwangsheirat bis hin zu Frauenhandel und Mord.

„Viele Gründe, die Situation an diesem Aktionstag besonders in den Fokus zu rücken – denn statistisch gesehen stirbt jeden dritten Tag eine Frau in Deutschland durch Gewalt durch den Partner oder Ex-Partner“, sagt Sabrina Krinitzky, stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Langenhagen.

Am 25. November jeden Jahres ist der „Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen“. Deshalb soll Langenhagen auch in diesem Jahr wieder Orange leuchten. „Aber auch wir sind von der Notwendigkeit des Energiesparens nicht ausgenommen“, so Krinitzky, „Deshalb haben wir uns etwas anderes ausgedacht.“ Dazu hat die Stein-Dame am Rathaus-Brunnen für diesen Tag ein neues, oranges Gewand bekommen. Ringsherum hat Krinitzky gemeinsam mit Langenhagens 1. Stadträtin Eva Bender und Mitgliedern des Runden Tisches gegen häusliche Gewalt Kerzen angezündet – erinnernd an jeden Femizid des Jahres 2020, allein in Deutschland waren das 139. Femizid bezeichnet die gezielte und geplante Tötung der Frau, weil sie eine Frau ist.

„Gewalt gegen Frauen betrifft uns alle. Wer wegsieht, schützt nur den Täter oder die Täterin. Wir alle müssen hinsehen, hinhören und zuhören – nur so können wir etwas verändern“, mahnt Bender an diesem Tag.

Außerdem wird für einige Wochen am Rathaus die Fahne der UN Women Deutschland sowie ein Banner mit der Nummer des Hilfetelefons sichtbar sein. Bis zum 10. Dezember hängt die Telefonnummer auch erstmalig am Haus der Jugend und damit einem weiteren sehr zentralen Platz in der Stadt. Dort können sich Frauen, auch ganz anonym, an 365 Tagen im Jahr, 24 Stunden am Tag Hilfe holen und das in 17 Sprachen, auch für Frauen mit Hörbeeinträchtigung. In Langenhagen finden von Gewalt betroffene Frauen zusätzlich Hilfe beim Beratungszentrum Ophelia. Telefonisch und vor Ort unterstützen die Beraterinnen, sprachliche Barrieren können mithilfe von Dolmetscherinnen überwunden werden.

Auch die Plakat-Aktion von Schülerinnen und Schülern der IGS Süd macht noch bis zum 4. Dezember auf das wichtige Thema aufmerksam. Insgesamt 80 Mal hängen die fünf Siegermotive des Wettbewerbs im Langenhagener Stadtgebiet. Der Wahlpflichtkurs Kunst des 10. Jahrgangs hatte sich in vielen Unterrichtseinheiten mit dem Thema OrangeDay und Gewalt gegen Frauen auseinandergesetzt und die eigenen Gedanken dazu in Bilder gefasst.

„Wir freuen uns, wenn Fotos der Plakate, Banner oder Kerzen in den sozialen Medien unter dem Hashtag des Hilfetelefons „#schweigenbrechen“ geteilt werden“, schließt Krinitzky und hofft auf Aufmerksamkeit auch über den Aktionstag hinaus.

Ein Wintermärchen auf Schloss Marienburg – Marienburg Wintermaerchen mf© Matthias Falk

Ein Wintermärchen auf Schloss Marienburg

25. November 2022/in Region Hannover

PATTENSEN (PM). Schon steht der Advent vor der Tür – und damit das zweite WINTERMÄRCHEN auf Schloss Marienburg! Üppig geschmückte Tannenbäume, lebensgroße Nussknacker, weihnachtliche Klänge und Kulinarik haben im letzten Jahr unsere Besucher begeistert und in diesem Jahr möchten wir an den großen Erfolg der Premiere anknüpfen.

„Wir sind sehr stolz auf unser Team, dass es wieder geschafft hat, das Märchenschloss Marienburg in ganz anderem Kleide erstrahlen zu lassen“, so der Betreiber des Schlosses, Nicolaus von Schöning. Tatsächlich sind es zigtausend Einzelteile, die das Team vom Schloss 3 Wochen lang, teilweise bis spät in der Nacht, im Schloss drapiert hat.

„Mit Erlebnissen und Emotionen, gelingt es uns, Gäste anzusprechen, die nicht typische Museumsbesucher sind. Solche neuzeitlichen Inszenierungen tragen vielerorts in Europa zum Erhalt historischer Schlösser bei. Auch für das Projekt Marienburg ist es essenziell, dass wir uns nicht auf eine Rückwärts-Betrachtung beschränken, sondern dass wir die Geschichte in die Zukunft tragen.“

„Viele unserer Gäste kommen aus Neugier. Das Schloss und das WINTERMÄRCHEN wecken Emotionen und daraus wird Interesse. Wenn uns das gelingt, haben wir unser Ziel erreicht.“ freut sich Tania von Schöning.

In diesem Jahr dreht sich beim WINTERMÄRCHEN alles um das Thema „Königliche Weihnacht im 19. Jahrhundert“. Ein Teil der Räume, wie der Rittersaal oder der Prinzesinnengang, sind dem Thema entsprechend nach dem Vorbild englischer Schlösser, wie Castle Howard, Blenheim Palace und Chatsworth House in Szene gesetzt worden.

Die Tradition der aufwändigen Inszenierung weihnachtlicher Dekorationen reicht bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts und ist zurückzuführen auf Queen Victoria und ihren Ehemann, den deutschen Prinzen Albert von Sachsen-Coburg-Gotha. Zunächst war es jedoch eine Königin des Hauses Hannover, Queen Charlotte (geb. Sophie Charlotte zu Mecklenburg- Strelitz), die Frau von König Georg III., Großmutter von Queen Victoria, die die beliebte Tradition aus Deutschland mit nach England brachte und im Jahr 1800 den ersten bekannten Weihnachtsbaum der britischen Königsfamilie in Windsor aufstellte.

Neben historischen Elementen, wie Spielzeig aus dem 19. Jhd. den Hitjepuppen der hannoverschen Bäckerei Borchers, deren traditionelles Handwerk bis 1847 zurück reicht, werden aber auch moderne Themen bespielt.

„Uns geht es darum, eine märchenhafte Welt zu schaffen, aber auch, sie neuzeitlich zu interpretieren. Etwas, das die Fantasie der Menschen anregt und sie zum Staunen bringt“, sagen René Horstmann und Gerald Mayer von der Stilmanufaktur Silverleafs, die die großartige Inszenierung in die Schlossräume zaubert. „Neben historischem Spielzeug, den Hitjepuppen und anderen klassischen Elementen, haben wir in diesem Jahr noch mehr Bäume, die eine Geschichte erzählen“, so Horstmann weiter. Aufmerksame Betrachter finden zum Beispiel die Geschichten des gestiefelten Katers und „Die Schöne und das Biest“. Aber neben historischen Elementen und märchenhaften Erzählungen werden auch aktuelle Designtrends wie „Candy Christmas“ eine Rolle spielen, so die Designer.

„Wir verzichten sehr bewusst auf einen Weihnachtsmarkt, denn das Schloss, die Musik und das Licht machen die jahrhundertalte Weihnachtstradition spürbar und schaffen eine ganz besondere Atmosphäre. Waffeln und Glühwein gibt es natürlich auch bei uns und die helfen dabei sicherlich auch ein bisschen“, von Schöning.

Ein Wintermärchen auf Schloss Marienburg – Marienburg Wintermaerchen2 mf

Festliche geschmückte Tafel im Schloss Marienburg © Matthias Falk

Einige Highlights zum Wintermärchen 2022

Lichtshow im Innenhof

Ab 16:30 Uhr verwandelt sich die Mauern des Schlosses in gigantische Leinwände und bilden den Rahmen für die Lichtshow. Die mit Musik untermalte Show wird stündlich wiederholt.

Beleuchtete Stelzenläufer (bis 18. Dezember)

Ab 17 Uhr präsentieren fantasievoll beleuchtete Stelzenläufer als weihnachtliche Charaktere ihre liebevoll inszenierte Choreografie

Für die kleinen Besucher

Für Kinder steht im Schlosshof nicht nur ein nostalgisches Karussell bereit, auch die Märchenfiguren, die als Walking-Acts unterwegs sind, bringen Kinderaugen zum Leuchten. Zu bestimmten Zeiten finden im Salon des Königs zudem kurze Märchenlesungen statt.

Die Kulinarischen Highlights zu Weihnachtszeit

Gebrannte Mandeln, Glühwein und der vor Ort gebackenen Baumkuchen der Konditorei Kreipe sorgen für den perfekten Weihnachtsduft im Schlosshof. Im Café Maries finden Sie zudem eine kleine, auf die Weihnachtszeit abgestimmte Karte.

Kulinarisches Highlight sind die 3 Gänge Adventsmenüs des Themenrestaurants HofGenuss, die bis zum 18. Dezember im Programm sind. Interessierte müssen sich jedoch beeilen, da einige Termine bereits ausverkauft sind.

Weihnachtsgeschenke im Schloss Shop

Der Schloss Shop, der schon längst mehr ist als ein Souvenirladen, lädt mit einem weihnachtlichen Sortiment zum Bummeln ein. Hier finden Interessierte neben ausgesuchten Dekoartikeln garantiert auch das ein oder andere Geschenk für die Familie oder Freunde.

WINTERMÄRCHEN auf Schloss Marienburg

  • 25. November bis 18. Dezember 2022 Freitag, 14 bis 20 Uhr Samstag und Sonntag, 11 bis 20 Uhr
  • 19. bis 25. Dezember geschlossen.
  • 26. Dezember 2022 bis 8. Januar 2023 (Ohne Stelzenläufer) täglich, 11 bis 18 Uhr
  • 31. Dezember geschlossen
  • Preise
    • Erwachsene 15 €
    • Kinder (6 – 17 Jahre) 10 €
    • Familien (2 Erwachsene, bis zu 3 Kinder) 45 €

Alle weiteren Informationen finden Sie unter www.schloss-marienburg.de

Üstra© Bernd Günther

Am Samstag findet der 2. „Gratis-Fahr’n-Tag“ im GVH statt

24. November 2022/in Region Hannover

HANNOVER (PM). Am Samstag, den 26. November findet im GVH (Großraum-Verkehr Hannover) bereits zum zweiten Mal der „Gratis-Fahr’n-Tag“ statt. An diesem Tag können Fahrgäste alle Busse, Bahnen und Nahverkehrszüge in den Zonen ABC im gesamten GVH (Großraum-Verkehr Hannover) den ganzen Tag lang kostenfrei nutzen.

30 Minuten kostenlos mit dem sprintRAD – Für alle!

Besonderes Bonbon am „Gratis fahr’n Tag“ sind die 30 Freiminuten für das sprintRAD. Rund 1.000 Fahrräder stehen in der Stadt Hannover zur Verfügung. Normalerweise können Abonnentinnen und Abonnenten des GVH die erste halbe Stunde kostenfrei fahren. Am 26. November gilt dies für alle Besucherinnen und Besucher der City. Um die Räder nutzen zu können, ist die Registrierung über sprintrad.de erforderlich.

GVH ist mit eigenem Stand in der Karmarschstraße präsent

Gleich gegenüber des GVH Kundenzentrums in der Karmarschstraße wird der GVH mit einem eigenen Stand von 10 bis 18 Uhr vor Ort vertreten sein. Zu erfahren gibt es Wissenswertes rund um das Thema Nahverkehr. Diejenigen, die am Gewinnspiel teilnehmen, können sich zudem mit einem heißen Punsch oder frischen Waffeln stärken. Auch Vertreter von Hannover 96 und den Recken sind am GVH Stand anzutreffen. Von 15 bis 16 Uhr geben Spieler des Handballerstligisten eine Autogrammstunde. Die Maskottchen der Vereine EDDI (96) und Hektor (Recken) sind ebenfalls dabei und stehen für Fotos bereit.

Gewinnspiel in der GVH App läuft noch bis zum 26. November

Nutzerinnen und Nutzer der GVH App haben noch bis einschließlich 26. November die Möglichkeit, einen von 10 Preisen zu gewinnen. Der Hauptgewinn ist eine GVH Jahreskarte (12 Monatskarten). Auf den Plätzen 2 bis 5 wird jeweils ein Gutschein für die Ernst-August-Galerie im Wert von je 50 Euro verlost. Die Plätze 6 bis 10 dürfen sich über einen Gutschein für das GVH Kundenzentrum von je 25 Euro freuen. Informationen zur Teilnahme gibt es in der GVH App im Menüpunkt „Meldungen“.

Einige Straßen in Hannovers Innenstadt werden gesperrt

Am „Gratis-Fahr’n-Tag“ werden einige Straßen in Hannovers Innenstadt gesperrt (siehe beigefügte Abbildung). Autofahrerinnen und Autofahrer werden daher gebeten, die NUNAV-App für individuelles Routing auf Basis der aktuellen Verkehrslage zu nutzen. Für Autofahrende stehen am Aktionstag neben circa 6.000 Stellplätzen auf 55 P+R-Anlagen zusätzlich 450 Parkplätze auf dem Messeparkplatz Nord 4 bereit.

Weitere Informationen finden Sie auf gvh.de

Gewalt gegen Frauen / Orange Day

Orange Day 2022: Polizeidirektion (PD) Hannover setzt ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen

24. November 2022/in Polizei, Region Hannover

HANNOVER (ots). Anlässlich des anstehenden internationalen Tages zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen, dem sogenannten „Orange Day“, haben die PD Hannover und die LHH im Zusammenarbeit mit dem KPR die Aktion „Rote Bänke für Hannover“ durchgeführt. Unter dem Jahresmotto „Hannover ist stärker als Gewalt“ wurden symbolisch vier rote Bänke in der Innenstadt aufgestellt. Darüber hinaus bietet die Polizei (Info-)Veranstaltungen an.

Bereits seit 40 Jahren organisieren Menschenrechtsorganisationen am 25. November weltweit Aktionen und Kampagnen, um damit auf Frauen und Mädchen aufmerksam zu machen, die Gewalt und Diskriminierung ausgesetzt sind. Um ein deutlich sichtbares Zeichen zu setzen, wurde im Kontext zum bevorstehenden „Orange Day“ die Aktion „Rote Bänke für Hannover“ in Hannover durchgeführt.

Die erste rote Bank, „La Panchina Rossa“, machte 2016 in Perugia, Italien, den Anfang. Auf der roten Bank saß eine nackte Frauenskulptur, um die Brüste ein goldenes Band gewickelt, die Beine überschlagen. Das Band symbolisiert noch die Bindung zum Partner, von dem man sich teilweise schwer lösen kann. Die „Rote Bank“ soll auf geschlechtsspezifische Gewalt aufmerksam machen und die Plätze symbolisieren, die frei bleiben, wenn Frauen häuslicher Gewalt zum Opfer fallen. Es folgten weitere Städte in Italien, die ebenfalls rote Bänke aufstellten.

Letztes Jahr stellte bereits die Region Hannover im Bereich Neustadt am Rübenberge rote Bänke auf. Jetzt folgten vier rote Bänke in der Innenstadt von Hannover. Auf den Sitzbänken Bahnhofstraße, Georgstraße, vor der Markthalle und vor dem Neuen Rathaus sind Plaketten mit relevanten Rufnummern für Frauen angebracht. Die vier roten Bänke wurden gemeinsam mit dem Ersten Stadtrat, Dr. Axel von der Ohe, Bürgermeister und Vorsitzender des KPR Thomas Hermann, der Gleichstellungsbeauftragten Friederike Kämpfe, Geschäftsführerin von HAIP (Hannoversches Interventionsprojekt gegen Männergewalt in der Familie), Christine Kannenberg, dem Polizeivizepräsident Detlef Hoffmann und den beiden Geschäftsführerinnen des Kommunalen Präventionsrates Sinem Eryurt-Celik und Thea Giebl eingeweiht.

„Der Kommunale Präventionsrat setzt mit dieser Aktion ein nachhaltiges Zeichen für Zivilcourage und gegen Häusliche Gewalt – lassen Sie uns nicht wegschauen, wenn jemand unsere Hilfe benötigt. Als Vorsitzender des Kommunalen Präventionsrates bin ich stolz auf dieses starke Zeichen“, so Bürgermeister Thomas Hermann. „Das Projekt ist eine wichtige Aktion und rückt ein bedeutendes Thema in den Fokus. Es ist wichtig, dass wir Hilfsangebote zur Verfügung stellen und den betroffenen Frauen entsprechende Hilfe zukommen lassen können und auch die Polizeidirektion Hannover ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen setzt“, ergänzt Polizeivizepräsident Detlef Hoffmann.

Die Fallzahlen zum Deliktsbereich „Häusliche Gewalt“ sind seit 2016 auf einem stetig hohen Niveau. Das Phänomen betrifft alle Bildungs- und Einkommensschichten und existiert in allen Altersgruppen, Nationalitäten, Religionen und Kulturen. Ein Drittel aller Frauen machen einmal im Leben eine Gewalterfahrung, häufig im sozialen Umfeld. Die Rohheitsdelikte reichen über Straftaten wie gegen die persönliche Freiheit, sexuelle Selbstbestimmung, Körperverletzungsdelikten bis hin zu Tötungsdelikten, sogenannten Femiziden. Häufig ist der Beginn von häuslicher Gewalt durch psychische Gewalt geprägt. Dies ist meist ein schleichender Prozess. Sie beginnt in ganz alltäglichen Situationen. Oftmals befinden sich die Frauen bereits in einer Gewaltspirale. Die Abstände zwischen den Gewalttaten werden mit der Zeit immer kürzer und deren Intensität nimmt zu. Den betroffenen Personen fällt es schwer sich daraus zu lösen und entsprechende Hilfe in Anspruch zu nehmen, da es sich ja zumeist um ein Familienmitglied als Täter handelt, den man ja eigentlich liebt und er sich in den meisten Fällen nach den Gewaltausbrüchen entschuldigt. Hat die Polizei Kenntnis von einem Fall von häuslicher Gewalt, so können verschiedene Maßnahmen durchgesetzt werden, unter anderem eine Wegweisung für den Täter von bis zu 14 Tagen. Durch das Gewaltschutzgesetz werden die Schutzmöglichkeiten von betroffenen Frauen deutlich verstärkt, hiernach ist es auch möglich ein Annäherungs- und Kontaktverbot zu erwirken.

Die PD Hannover bietet im Rahmen des „Internationen Tages gegen Gewalt an Frauen“ folgende (Info-)Veranstaltungen an:

In Burgdorf wird der Arbeitskreis am 25.11.2022 „Häusliche Gewalt“ gemeinsam mit dem Präventionsteam der Polizei Burgdorf über das Thema „Häusliche Gewalt“ informieren. In der Zeit von 10:00 bis 11:30 Uhr befindet sich der Info-Stand am Rewe-Markt in der Marktstraße in Burgdorf. Anschließend sind die Kollegen in der Zeit von 14:00 bis 15:30 Uhr am Edeka-Markt in der Weserstraße in Burgdorf anzutreffen.

Am 25.11.2022 um 09:45 Uhr wird auf dem Rathausmarkt in Isernhagen, OT Altwarmbüchen gemeinsam mit dem Bürgermeister, der Gleichstellungsbeauftragten und der Polizei ein Zeichen gegen Gewalt gesetzt. Die Fahne eines Hilfetelefons wird gehisst.

Ebenfalls am 25.11.2022 wird in Mellendorf um 11:55 Uhr vor dem Rathaus der Wedemark ein Zeichen „Fünf vor zwölf“ gesetzt, indem ebenfalls eine Fahne gehisst wird. Die Polizei wird auch hier vor Ort sein und die Aktion begleiten.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie unter folgendem Link: https://www.polizei-beratung.de/opferinformationen/haeusliche-gewalt/

Landeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten im Regionshaus – Landeskonferenz Gleichstellung rh

Landeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten im Regionshaus

23. November 2022/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM). Welche Zusammenhänge gibt es zwischen Nachhaltigkeit und Gleichstellungsarbeit? Welche Herausforderungen gibt es hierbei – und an welchen Stellschrauben muss gedreht werden? Diese und weitere Fragen standen am Mittwoch im Mittelpunkt beim Treffen der Landeskonferenz der kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbüros Niedersachsen (LAG), das im Haus der Region Hannover stattfand.

Als Expertin war Dr. Christina Katz von diversu e.V. geladen. Die Ökologin ist wissenschaftliche Politikberaterin beim Deutschen Bundestag und lehrt an der Leuphana Universität in Lüneburg zu Geschlechterverhältnissen und Naturgestaltung. Im Anschluss an Katz‘ Vortrag „Ohne Geschlechtergerechtigkeit keine Nachhaltigkeit!? Konzeptionelle und strategische Herausforderungen“ diskutierten die Teilnehmerinnen der Landeskonferenz die Möglichkeiten zur Implementierung von Gleichstellungsaspekten in Nachhaltigkeitsprozessen der niedersächsischen Kommunen.

Regionspräsident Steffen Krach eröffnete mit einem Grußwort die Veranstaltung, an der mehr als 80 kommunale Gleichstellungsbeauftragte teilgenommen haben. Er hob hervor, wie wichtig Netzwerkarbeit für aktive Gleichstellungsarbeit ist. Petra Mundt, Gastgeberin und Gleichstellungsbeauftragte der Region Hannover, betont: „Gerade in Krisen droht Gleichstellung aus dem Blick zu geraten. Nur gemeinsam mit unseren Netzwerken können wir dem etwas entgegensetzen. Daher freue ich mich umso mehr, heute die LAG im Regionshaus begrüßen zu dürfen.“

Auch Daniela Behrens, Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, ermutigte die Teilnehmerinnen in ihrem Grußwort darin, Geschlechtergerechtigkeit auch in die Prozesse zu Nachhaltigkeit in den kommunalen Verwaltungen zu implementieren.

 

Präsidentin, stellv. Präsidenten und Vorstand des DRK-Region Hannover e.V.

Pandemie und Ukraine-Konflikt prägen Rotkreuz-Arbeit

20. November 2022/in Region Hannover

HANNOVER (PM). Pandemie, Ukraine-Konflikt, Energie-Krise: Das Jahr 2022 war geprägt von gesellschaftlichen, gesundheitlichen und wirtschaftlichen Krisen. Für das Rote Kreuz gehört es zu den Aufgaben, die Auswirkungen solcher schweren Notlagen zu begrenzen oder gar zu bewältigen – auch in der Region Hannover.

Bei der 17. Mitgliederversammlung am Samstag, 19. November, schauten Präsidium, Vorstände und Mitglieder des DRK-Region Hannover e. V. mit ihren Gästen Prof. Dr. Sonning Bredemeier, Vizepräsident des DRK-Landesverbandes Niedersachen, Regionspräsident Steffen Krach und dem Oberbürgermeister Belit Onay auf das vergangene Jahr.

„Gerade in den vergangenen zwei Jahren hat der DRK-Regionsverband Hannover Großartiges geleistet“, so Prof. Dr. Sonning Bredemeier. „Stets konnten und können sowohl die Menschen in der Region Hannover als auch diejenigen, die auf der Suche nach Schutz vor einer kriegerischen Auseinandersetzung zu uns kommen, auf das DRK zählen. Dafür gebührt insbesondere den Ehrenamtlichen in der Region Hannover, die mit ihrem unermüdlichen Engagement das Fundament der Rotkreuzarbeit bilden, mein herzlichster Dank.“

Pandemiebekämpfung: Impf- und Testangebot

Die Corona-Pandemie ist und bleibt weiterhin aktuell und prägte auch die Rotkreuz-Arbeit 2022 entscheidend. Zu Beginn der Impfkampagne am 1. Januar 2022 waren alle Rotkreuz-Bereitschaften involviert, die Ehrenamtlichen boten unter anderem das sogenannte „Feierabend-Impfen“ an und verteilten auf diesem Wege 3.567 Impfungen. Aufgrund der sinkenden Nachfrage wurde das Impfen in den Bereitschaften Ende März 2022 eingestellt, inzwischen ist das hauptamtliche mobile Impfteam im Auftrag der Region Hannover unterwegs. Durch das mobile Angebot wurden bis jetzt 3.639 Impfungen verabreicht (Stand: 16. November 2022). „Die Impfkampagne war und ist nur möglich mit Hilfsorganisationen wie dem DRK. Hier sind Leute im Einsatz, die genau wissen was sie tun“, lobte Regionspräsident Steffen Krach. „Für ihr Engagement möchte ich allen ausdrücklich danken.“ Krach betonte außerdem, wie wichtig dieses Netzwerk aus Helferinnen und Helfern für die Region Hannover sei: „Das Deutsche Rote Kreuz ist für uns ein wichtiger Partner, zum Beispiel im Rettungsdienst: Zehn von 18 Rettungswachen im Umland werden vom Roten Kreuz betrieben.“

Versorgung der Geflüchteten aus der Ukraine

Nach Beginn des bewaffneten Konflikts in der Ukraine im Februar reagierte die Rotkreuz-Bewegung vor Ort so schnell wie möglich. In der Region Hannover bedeutete das vor allem, die Menschen in der Ukraine mit Hilfsgütern zu unterstützen und die Geflüchteten, die hier Schutz suchen, zu versorgen und zu unterstützen. Im Auftrag von Landeshauptstadt und Region Hannover versorgte das Rote Kreuz rund 1.500 Geflüchtete in der Messehalle 27 und betreute das „Drehkreuz Deutschland“ (den Messebahnhof Laatzen) sowie die Notunterkunft in Messehalle 13.

Rund 250 ehrenamtliche Katastrophenschützer*innen haben in 16.500 Einsatzstunden die Geflüchteten betreut, die Notunterkunft aufgebaut und betrieben und Hilfsgüter organisiert. Die Geflüchteten in der Messehalle 27 wurden von rund 40 hauptamtlichen und 100 Ehrenamtlichen betreut.

Oberbürgermeister Belit Onay zeigte sich äußerst zufrieden mit der Kooperation: „Das DRK war in diesem Frühjahr verlässlicher und kompetenter Partner in der Erstaufnahme und Betreuung der geflüchteten Menschen aus der Ukraine.“ Für diese gute Zusammenarbeit auch in anderen Arbeitsbereichen sei er sehr dankbar, so Onay: „Wir arbeiten seit Jahren gern und gut mit dem DRK als erfahrenem Betreiber von städtischen Unterkünften und Tagesaufenthalten für Geflüchtete und Obdachlose zusammen, wie beispielsweise dem ehemaligen Schulzentrum in Ahlem.“

„Mit der dynamischen Entwicklung der Krisen und Herausforderungen sind die Einsatz- und Anpassungsfähigkeit der Wohlfahrtsverbände und des Bevölkerungsschutzes gefragter denn je“, resümiert Vorstandsvorsitzender des Roten Kreuzes in der Region Hannover Anton Verschaeren. „Unser Verband hat in diesem Jahr gezeigt, dass wir in Krisensituationen schnelle und belastbare Strukturen aufbauen können und Ehrenamt und Hauptamt sehr gut zusammenarbeiten.

Eine Frau bei Wohnungsbrand in Barsinghausen verletzt – Brand Barsinghausen 221118 sff

Eine Frau bei Wohnungsbrand in Barsinghausen verletzt

18. November 2022/in Region Hannover

BARSINGHAUSEN (PM). Am 18.11.2022 um 7.18 Uhr wurden die Feuerwehren Barsinghausen und Kirchdorf sowie ein Rettungswagen in die Wilhelm Busch Straße alarmiert. Durch einen Bewohner wurde über den Notruf 112 ein piepender Rauchwarnmelder und ein verqualmter Treppenraum gemeldet.

Durch den ersteintreffenden RTW wurde eine starke Rauchentwicklung aus einer Wohnung in der 6. Etage bestätigt. Die Polizei begann umgehend damit, die Etagen bis zur Rauchgrenze zu evakuieren. Die Bewohner wurden auf einem Garagenhof gesammelt beziehungsweise in einem Nachbargebäude untergebracht. Der Einsatzleiter der Feuerwehr ließ um 7.31 Uhr Sirenenalarm für Barsinghausen auslösen und die Feuerwehr Hohenbostel nachalarmieren. Zu diesem Zeitpunkt schlugen bereits Flammen aus dem Fenster der Betroffenen Wohnung auf der Gebäuderückseite.

Um 7.33 Uhr wurden dann noch die Feuerwehr Großgoltern und die Drehleiter der Feuerwehr Wennigsen nachgefordert. Die Brandbekämpfung erfolgte durch einen Trupp mit Atemschutzgeräten über den Treppenraum. Weitere Atemschutztrupps kontrollierten die Wohnungen in den oberen Etagen. Bereits um 7.54 Uhr konnte Feuer unter Kontrolle gemeldet werden. Umfangreiche Nachlöscharbeiten und Lüftungsmaßnahmen folgten. Im Bereich der Brandwohnung musste teilweise die Fassade geöffnet werden.

Durch die Feuerwehr wurden insgesamt acht Personen über den Treppenraum oder die Drehleiter aus dem Gebäude gerettet. Während der ersten Maßnahmen meldete die Regionsleitstelle noch einen medizinischen Notfall in der ersten Etage. Die Patientin wurde durch die Feuerwehr aus dem Gebäude gebracht und an einen RTW übergeben. Eine weitere Bewohnerin kam mit einer Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus.

Durch den Rettungsdienst wurde die Schnell-Einsatz-Gruppe (SEG) Betreuung des ASB nachgefordert, um die evakuierten Bewohnerinnen und Bewohner zu betreuen. Auf einem nahegelegenen Parkplatz baute die SEG ein beheizbares Zelt auf. Aus Hannover kam noch ein Einsatzbus des ASB, um weitere Kapazitäten für die Betreuung vor Ort zu haben. Insgesamt musste die SEG 24 Personen betreuen.

Nach Abschluss der Lüftungsmaßnahmen konnten die Bewohnerinnen und Bewohner in Begleitung von Feuerwehr und ASB in ihre Wohnungen gehen und sofern es möglich war, auch dort verbleiben. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Barsinghausen waren vor Ort, um bei Bedarf Notunterkünfte für die Betroffenen zu organisieren. Tatsächlich mussten drei Personen in einem Barsinghäuser Hotel untergebracht werden, weil deren Wohnung nicht mehr bewohnbar ist. Die Einsatzstelle wurde abschließend an die Kripo und die Hausverwaltung übergeben.

„Ich bedanke mich bei allen Helferinnen und Helfern von Feuerwehr, ASB, Polizei sowie den Nachbarinnen und Nachbarn, die Betroffene aufgenommen haben, und dem Naturfreundehaus und der Bäckerei Hünerberg für die schnelle und tatkräftige Unterstützung“, betonte Bürgermeister Henning Schünhof. Das Geschehen habe aus seiner Sicht die Wichtigkeit von Rauchmeldern deutlich gemacht. Ohne diese akustische Warnung wäre das Feuer wahrscheinlich erst sehr viel später bemerkt worden und hätte sich wesentlich weiter ausbreiten können. Die Konsequenzen für die Bewohnerinnen und Bewohner des mehrstöckigen Gebäudes seien dann wahrscheinlich weitaus schlimmer gewesen.

Geldautomatensprengung in Altwarmbüchen© Bernd Günther

Geldautomat in Altwarmbüchen von Unbekannten gesprengt

18. November 2022/in Polizei, Region Hannover

HANNOVER (ots). In der Freitagnacht, 18.11.2022, haben unbekannte Täter einen Geldautomaten in einem Einkaufszentrum an der Opelstraße in Altwarmbüchen gesprengt. Anschließend flüchteten sie unerkannt. Wer kann Hinweise geben?

Nach bisherigen Erkenntnissen des Zentralen Kriminaldienstes Hannover sprengten bislang unbekannte Täter gegen 03:00 Uhr einen frei stehenden Geldautomaten in einem Einkaufszentrum in Altwarmbüchen. Der dabei ausgelöste Alarm alarmierte den Sicherheitsdienst und die Polizei. Vor Ort konnte nur noch der zerstörte Automat festgestellt werden. Wie viele Täter am Werk waren und ob Geld entwendet wurde, ist derzeit Bestandteil der Ermittlungen. Im Zuge der Explosion wurden Teile des Gebäudes beschädigt, Einsturzgefahr besteht jedoch nicht.

Die Polizei bittet Personen, die Hinweise zur Tat oder den Tätern geben können, sich zu melden. Unter der Telefonnummer 0511-109 5555 nimmt der Kriminaldauerdienst Hinweise entgegen.

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