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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Jens Palandt soll Umweltdezernent der Region Hannover werden – Jens Palandt mf© Matthias Falk

Jens Palandt soll Umweltdezernent der Region Hannover werden

29. August 2022/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM).  Regionspräsident Steffen Krach hat am Montag, 29. August 2022, den Kandidaten vorgestellt, den er für die Leitung des Dezernats für Umwelt, Planung und Bauen als Ersten Regionsrat der Regionsversammlung zur Wahl am 15. November vorschlagen wird: Jens Palandt, aktuell Leiter des Referats „Klimaschutz, Kompetenzzentrum für Klimawandel, Nachhaltigkeit“ und stellvertretender Leiter der Abteilung „Energie und Klimaschutz“ im Niedersächsischen Umweltministerium, soll ab 1. Februar 2023 das Dezernat III der Region Hannover mit rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern leiten und gleichzeitig die Stelle des Ersten Regionsrats übernehmen.

Der diplomierte Landschafts- und Freiraumplaner hat in den vergangenen Jahren in verschiedenen niedersächsischen Ministerien an landespolitisch bedeutsamen Themenstellungen u.a. in den Bereichen Energie und Klimaschutz sowie im Natur- und Artenschutz und bei der Umsetzung des Schutzgebietskonzeptes Natura 2000 strategisch gearbeitet. Weitere berufliche Stationen waren die Niedersächsische Staatskanzlei mit dem Schwerpunkt EU-Förderung und das Niedersächsische Landwirtschaftsministerium, wo er die Aufgaben Raumordnung, Landesentwicklung und die interkommunale Zusammenarbeit bearbeitete. Zudem hat Palandt einschlägige kommunale Erfahrungen aus seiner früheren Tätigkeit als Erster Verbandsrat und stellvertretender Verbandsdirektor des Zweckverbands Großraum Braunschweig. Der 55-Jährige lebt in Burgdorf und ist im Rat der Stadt politisch aktiv. Palandt ist Mitglied von Bündnis90/Die Grünen.

„Mit Herrn Palandt haben wir einen top Kandidaten gefunden haben, der Lust darauf hat, in der Region Hannover etwas zu bewegen. Er hat mich aufgrund seiner Qualifikation und seiner bisherigen Erfahrungen vollauf überzeugt“, sagt Krach. „Herr Palandt bringt das notwendige Knowhow für unsere zentralen Themen Umwelt- und Klimaschutz und Regionalplanung mit, die im Dezernat III verortet sind, und hat zudem in verschiedenen Leitungspositionen gearbeitet und Personalverantwortung übernommen.“

Palandt reizt es, die Region Hannover an entscheidender Stelle aktiv mitgestalten zu können: „Es ist mein besonderes Anliegen, den so wichtigen Klimaschutz und die erforderlichen Maßnahmen zur Gestaltung der Energiewende mit möglichst hoher Akzeptanz entscheidend voran zu bringen und mich für den Erhalt unserer Lebensgrundladen und unserer Artenvielfalt, für den Schutz wertvoller Kulturlandschaftsräume und die weitere Renaturierung unserer wunderbaren Moore einzusetzen.“ Als besondere Schwerpunkte nennt er zudem die nachhaltige Siedlungsentwicklung und ein an den Klimawandel angepasstes Wassermanagement für die Region Hannover. „Bei all dem gilt es, die Menschen mitzunehmen, zu überzeugen und eine enge Zusammenarbeit mit den Städten und Gemeinden und vielen weiteren Akteuren in der Region zu pflegen.“

Städtischen Lagerplatz in Laatzen steht in Flammen – Lagerplatz in Flammen FFLaatzen

Städtischen Lagerplatz in Laatzen steht in Flammen

28. August 2022/in Region Hannover

LAATZEN (PM). Am Sonntagmorgen gegen 6 Uhr wurden die Kräfte der Ortsfeuerwehr Rethen zum städtischen Lagerplatz für Grünschnitt an der Hildesheimer Straße unterhalb der Erich-Panitz-Straße alarmiert. Gemeldet war der Brand eines Komposthaufens und der nahen Böschung zur Stadtbahn.

Als die ersten Fahrzeuge eintrafen stand ein riesiger Haufen (etwa 50 Meter Länge) in Vollbrand. Die Flammen hatten auch schon Bäume und Büsche an der Böschung zur Erich-Panitz-Straße entfacht. Aus den Tanks beider Löschfahrzeuge versuchten mehrere Trupps die Flammen zu löschen, leider ohne spürbarem Erfolg. Um 6.17 Uhr alarmierte Einsatzleiter Olaf Baum deshalb auch die wasserführenden Fahrzeuge aus Gleidingen. Mit vereinten Kräften gelang es dann die Flammen langsam unter Kontrolle zu bringen. Zumindest eine Ausbreitung konnte gestoppt werden. Zuerst waren drei C-Rohre auf die Flammen gerichtet, später dann sogar fünf. Von allen Seiten spritzten die Retter Tausende Liter Wasser in die Brandstelle. Im Pendelverkehr holten die Löschfahrzeuge immer wieder Wasser aus einem Hydranten nahe des Getränkemarktes und aus einer Wassernentnahmestelle am Netto-Markt in Rethen.

Ab 7.40 Uhr unterstützte auch ein Radlader der Stadt bei der Brandbekämpfung, der Mitarbeiter zog das Brandgut mit der Schaufel auseinander. So konnten eine gezielte Löschung der Baumstümpfe und des Schnittgutes erfolgen. Auf der Erich-Panitz-Straße sorgte die starke Rauchentwicklung für starke Behinderungen des Autoverkehrs.

Die Polizei sperrte eine Fahrbahn Richtung Süden und sicherte mit dem Streifenwagen die Gefahrenstelle ab. Um 8.35 Uhr war der Brand noch nicht gelöscht.

Region setzt Energiesparmaßnahmen in eigenen Gebäuden um – Energiesparmassnahmen

Region setzt Energiesparmaßnahmen in eigenen Gebäuden um

27. August 2022/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM). Im Winter maximal 19 Grad Raumtemperatur in Büros, Abschalten der Außenbeleuchtung, Gänge und Treppen bleiben ungeheizt: In der Regionsverwaltung sind zahlreiche Maßnahmen, die das Bundeskabinett jetzt beschlossen hat, bereits auf der Agenda. „Wir haben, wie auch die Städte und Gemeinden in der Region Hannover, uns frühzeitig Gedanken gemacht und ein Maßnahmenpaket geschnürt, um als öffentliche Verwaltung mit gutem Beispiel voranzugehen. Darüber hinaus koordiniert unser Verwaltungsstab Absprachen unter den Umlandkommunen zu den erforderlichen Maßnahmen“, sagt Cora Hermenau, Dezernentin für Öffentliche Gesundheit und Sicherheit.

Gebäudedezernentin Cordula Drautz begrüßt die Initiative des Bundes: „Die Vorgaben gehen in dieselbe Richtung wie unsere eigenen Überlegungen. Uns ist aber wichtig, schon jetzt erste Schritte umzusetzen und nicht erst auf die Heizperiode zu warten. Und vieles von dem, was jetzt als Maßnahme benannt wird, haben wir mit Blick auf Ressourcen und Kosten auch schon realisiert.“ So verzichte die Region Hannover schon seit längere Zeit in renovierten Sanitäranlagen auf die Warmwasseraufbereitung, um Energie zu sparen. Die Sensibilisierung der Nutzerinnen und Nutzer habe die Region Hannover schon lange auf der Agenda – etwa in Form von Schulungen für Hausmeisterinnen und Hausmeister.

Die Verwaltung werde jetzt die Kommunikation zu energiesparendem Verhalten noch einmal verstärken. „Wir versäumen es allzu leichtfertig, auch scheinbar kleine Maßnahmen mitzudenken. Wenn 3000 Beschäftigte nachts die Bildschirme ausschalten, statt sie auf Stand by zu lassen, hat das durchaus einen Effekt“, sagt Drautz. „Wir wollen die Überlegungen und Entscheidungen der Verwaltungsleitung transparent machen und unseren Mitarbeitenden frühestmöglich Orientierung geben hinsichtlich machbarer, praktikabler Einsparmaßnahmen in Arbeitsstätten und direkt am Arbeitsplatz. Natürlich werden wir uns in einem Stufenplan aber auch auf den – hoffentlich nicht eintretenden – schlimmsten Fall einer Gasmangellage vorbereiten, um größtmögliche Versorgungssicherheit und Funktionsfähigkeit der Verwaltung sicherzustellen, wenn die dritten Eskalationsstufe des ,Notfallplans Gas‘ in Kraft tritt.“

Grundsteinlegung für den Neubau der Leitstelle und dem Servicegebäude für die Polizeidirektion Hannover – Grundsteinlegung PD

Grundsteinlegung für den Neubau der Leitstelle und dem Servicegebäude für die Polizeidirektion Hannover

26. August 2022/in Polizei, Region Hannover

HANNOVER (ots). Im feierlichen Rahmen haben am heutigen Donnerstag, 25.08.2022, der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, der Niedersächsische Minister für Finanzen, Reinhold Hilbers und der Präsident der Polizeidirektion Hannover, Volker Kluwe, gemeinsam mit dem Leiter des Staatlichen Baumanagement Südniedersachsen, Marcus Rogge, den Grundstein des Leitstellen- und Servicegebäudes auf dem Gelände der Polizeidirektion Hannover gelegt. Symbolisch wurde bei diesem Termin auch eine Zeitkapsel eingemauert, deren Inhalt die Ausstattung und die Arbeit der Polizeidirektion Hannover im Jahr 2022 für die Zukunft festhält.

Finanzminister Reinhold Hilbers: „Ich freue mich, dass wir auch bei unseren zahlreichen Bauvorhaben für die Polizei nicht ausschließlich eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen erreichen, sondern auch einen Beitrag zur Reduzierung der CO2-Emissionen leisten. Der Einsatz erneuerbarer Energien und die energetisch hochwertige Wärmedämmung des Neubaus machen das Gebäude zu einem sehr effizienten und energiesparenden Bauwerk. Die geeigneten Dächer der Gebäude werden großflächig mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet werden. Die Wärmeerzeugung erfolgt über einen Fernwärmeanschluss. Und eine große Anzahl an Ladepunkten für die E-Auto-Flotte der PD Hannover werden gebaut.“

Innenminister Boris Pistorius: „Die neue Lage- und Führungszentrale der Polizeidirektion Hannover wird nach der Fertigstellung das Herzstück der Polizeidirektion Hannover sein. In einer hochmodernen Arbeitsumgebung werden hier alle wesentlichen Fäden des Einsatzbereiches zusammenlaufen – 24/7, an allen Tagen und zu jeder Uhrzeit. Hier werden mehr und dem neuesten technischen Standard entsprechende Arbeitsplätze entstehen, an denen Notrufe entgegengenommen oder Einsätze koordiniert werden können. Besonders wichtig, gerade in Hinblick auf große Lagen werden dabei die neuen Räumlichkeiten für die sofortige Führungsübernahme sein. Damit ist die heutige Grundsteinlegung ein wichtiger Schritt, um die Sicherheit in Hannover und der Region nachhaltig zu stärken.“

Polizeipräsident Volker Kluwe: „Ich freue mich sehr über diese Baumaßnahme, denn in dem Neubau der Leitstelle werden nicht nur attraktive Arbeitsplätze für unsere Mitarbeitenden entstehen. Die dafür vorgesehene Ausstattung mit modernster Technik wird uns in die Lage versetzen, noch schneller und effizienter auf die Anliegen ratsuchender oder in Not geratener Bürgerinnen und Bürger in der Landeshauptstadt und der Region Hannover zu reagieren. Der zeitgleich entstehende Service- und Wartungsplatz für unsere Dienstkraftfahrzeuge wird ein Garant für die Mobilität und Flexibilität sein, die wir benötigen, um schnell und sicher an unsere Einsatzorte zu gelangen.“

Die beiden Neubauten werden bei Fertigstellung zusammen eine Grundfläche von 4.630 Quadratmeter haben. Die neue Leitstelle wird an zukünftige Anforderungen angepasst und 20 anstelle der bisherigen zwölf Arbeitsplätze bereitstellen. Größere Glasflächen auf der Ost- und Westfassade sollen das Gebäude der Polizei offen darstellen. Das Kfz-Service- und Logistikgebäude beinhaltet nicht nur eine Kfz-Werkstatt, die auch auf die Wartung von E-Fahrzeugen ausgerichtet ist, sondern zudem diverse Lagerräume, Hallen für Großfahrzeuge und Büroräume. Außerhalb der Gebäude werden dazu die umliegenden Grünanlagen erneuert und Parkplatzmöglichkeiten neu zugeordnet. Die Bau-, Erschließungs- und Einrichtungskosten belaufen sich auf knapp 46,4 Millionen Euro. Durch diese zukunftsorientierte Investition konnten nicht nur überwiegend regionale Planer, Baufirmen und Zulieferer gewonnen werden, die Fertigstellung ist mit Anfang 2025 auch weniger als drei Jahre nach Grundsteinlegung geplant.

Aktuelle Impf-Termine

Impftermine in der Woche vom 29. August bis 4. September 2022

25. August 2022/in Region Hannover

Region Hannover. In der Region Hannover gibt es in der kommenden Woche wieder viele Impfangebote in den Gemeinden des Regionsgebiets. Verimpft wird mRNA-Impfstoff oder Novavax (Ernst-August-Galerie). Das DRK-Impfmobil fährt durch Lehrte. 

Barsinghausen
– Mo bis Do, 10-16 Uhr, Marktstraße 5, 30890 Barsinghausen
– Fr, 10-17 Uhr, Marktstraße 5, 30890 Barsinghausen 

Burgdorf
– Mo, Di, Do, Fr 10-16 Uhr, sowie Mo/Fr, 17.30-21 Uhr, Markstraße 55, 31303 Burgdorf

Garbsen
– Mo bis Mi, 10-16 Uhr, sowie Mi, 17.30-21 Uhr, Immenweg 5, 30827 Garbsen
– Do/Fr, 10-16 Uhr sowie Do, 17.30-21 Uhr, Hérouville-St.-Clair-Platz 1-3, 30823 Garbsen

Gehrden
– Mo, 10-16 Uhr, Vierständehaus, Kirchstraße 5, 30989 Gehrden
– Mi, 10-16 Uhr, & 17.30-21 Uhr, Vierständehaus, Kirchstraße 5, 30989 Gehrden

 

Hannover

Impfangebote für Kinder

  • Impfzentrum am Zoo, Adenauerallee 1, 30175 Hannover, Sa/So, 9-17 Uhr
  • Nordstadt, Uni-Mensa, Callinstraße 23, Mo, 16-20 Uhr

Impfangebote für Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene

  • Ernst-August-Galerie, Ernst-August-Platz 2, Mo bis Sa, 10-20 Uhr
  • Ernst-August-Galerie, Ernst-August-Platz 2, Mo bis Sa, 10-20 Uhr (Novavax)
  • Mitte, Impfzentrum am Landtag, Leinstraße 27, Mo bis Do, 17-19 Uhr
  • Mittelfeld, Spittastraße 2, 30519 Hannover, Mi/Do, 9-17 Uhr & Fr, 9-14 Uhr
  • Nordstadt, Uni-Mensa, Callinstraße 23, Mo bis Fr, 9-16 Uhr & Do, 17.30-21 Uhr

  

Hemmingen
– Mo, 10-16 Uhr, Rathausplatz 1, 30966 Hemmingen
– Di, 10-16 Uhr & 17.30-21 Uhr, Rathausplatz 1, 30966 Hemmingen 

Isernhagen
– Mo bis Mi, 10-16 Uhr, Jacobistr. 5, 30916 Isernhagen 

Laatzen
– Mo bis Do, 10-16 Uhr, Leine-Center, Marktplatz, 30880 Laatzen
– Fr, 10-14 Uhr, Leine-Center, Marktplatz, 30880 Laatzen

 

Das DRK-Impfmobil in Lehrte

Montag, 29.8.2022
10 bis 13 Uhr: vor der Seniorenresidenz Lindenhof, Hildesheimer Str. 2d, 31275 Lehrte/Hämelerwald
14 bis 17 Uhr: EDEKA Hohlfeldt, Mergelfeld 1, 31275 Lehrte/Ahlten

Dienstag, 30.8.2022
10 bis 13 Uhr: EDEKA Irrgang, Schwüblingser Strasse 5a, 31275 Lehrte/Arpke
14 bis 17 Uhr: Sportheim TSV 03, Schmiedeweg 12, 31275 Lehrte/Sievershausen

Mittwoch, 31.8.2022
10 bis 13 Uhr: Steinwedel, Friseursalon „Hair 66“, Dorfstrasse 53, 31275 Lehrte
14 bis 17 Uhr: vor der Seniorenresidenz Lindenhof, Hildesheimer Str. 2d, 31275 Lehrte/Hämelerwald

Donnerstag, 1.9.2022
10 bis 13 Uhr: EDEKA Hohlfeldt, Mergelfeld 1, 31275 Lehrte/Ahlten
14 bis 17 Uhr: EDEKA Irrgang, Schwüblingser Strasse 5a, 31275 Lehrte/Arpke

Freitag, 2.9.2022
10 bis 17 Uhr: Deutsches Rotes Kreuz, Ortsverein Lehrte, Ringstrasse 9, 31275 Lehrte

 

Neustadt
– Mo bis Fr, 10-16 Uhr, Suttorfer Str. 8, 31535 Neustadt
– Di, 17.30-21 Uhr, Suttorfer Str. 8, 31535 Neustadt
– So, 10-17 Uhr, Suttorfer Str. 8, 31535 Neustadt (Kinderimpfen)

Pattensen
– Do/Fr, 10-16 Uhr, Dorfgem.haus Reden, Landstraße 8, 30982 Pattensen

Ronnenberg
– Fr, 10-16 Uhr, Gemeinschaftshaus, Weetzer Kirchweg 3, 30952 Ronnenberg  

Seelze
– Mo, Mi, Do, 10-16 Uhr, Lampehof 1, 30926 Seelze
– Fr, 17.30-21 Uhr, Lampehof 1, 30926 Seelze
– Sa, 10-17 Uhr, Lampehof 1, 30926 Seelze (Kinderimpfen) 

Sehnde
– Mo bis Mi, 10-16 Uhr, Mittelstraße 30, 31319 Sehnde
– Do, 17.30-21 Uhr, Mittelstraße 30, 31319 Sehnde
– So, 10-17 Uhr, Mittelstraße 30, 31319 Sehnde (Kinderimpfen) 

Springe
– Mo bis Do, 10-16 Uhr, Hinter der Burg 4, 31832 Springe 

Uetze
– Do/Fr, 10-16 Uhr, Kaiserstraße 10, 31311 Uetze

Wedemark
– Di bis Fr, 10-16 Uhr, Mehrzweckhalle Bissendorf, Am Mühlenberg 22, 30900 Wedemark

Wennigsen
– Do, 10-16 Uhr, Max-Planck-Straße 12, 30974 Wennigsen
– Fr, 10-16 Uhr, Max-Planck-Straße 12, 30974 Wennigsen
– Sa, 10-17 Uhr, Max-Planck-Straße 12, 30974 Wennigsen (Kinderimpfen)

Wunstorf
– Mo/Di, 10-16 Uhr & 17.30-21 Uhr, Lange Straße 48, 31515 Wunstorf
– Mi-Fr, 10-16 Uhr, Lange Straße 48, 31515 Wunstorf

Soforthilfe nach Trinkwasserverunreinigung in der Stadt Laatzen – Trinkwassernotversorgung

Soforthilfe nach Trinkwasserverunreinigung in der Stadt Laatzen

25. August 2022/in Region Hannover

LAATZEN (PM). Bereits seit dem vergangenen Wochenende dürfen die Bewohnerinnen und Bewohner des Laatzener Ortsteils Gleidingen in der Region Hannover nach einer Verunreinigung kein Trinkwasser trinken. Durch das Gesundheitsamt der Region Hannover wurde für hunderte Haushalte eine umfängliche Nutzungseinschränkung ausgesprochen, so dass die Menschen in dem betroffenen Gebiet seit mehreren Tagen ohne Trinkwasserversorgung sind.

Um die Versorgung der Haushalte und auch der Kindergärten und Schulen in dem Bereich mit trinkbarem Frischwasser zu gewährleisten, unterstützt das Land über das Niedersächsische Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz (NLBK) die Stadt Laatzen jetzt mit einer Zentralen Landeseinheit des Katastrophenschutzes für die Trinkwassernotversorgung. Zu dieser Einheit gehören mehrere Tankauflieger von je 28 Kubikmetern Wasservolumen. Die Technik ist für verschiedene Einsatzszenarien vorgesehen und wird in dieser Form erstmals in der Geschichte des Landes zum Einsatz gebracht – ihr Einsatz wird damit erstmals im Realeinsatz erprobt. Die Bedienung der Technik der Landeseinheit erfolgt nach Übergabe durch die einsatzführende Stelle in Laatzen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des NLBK begleiten den Einsatz und die Kameradinnen und Kameraden in Laatzen. Wie lange die Landeseinheit im Einsatz ist, kann aktuell nicht eingeschätzt werden.

Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, sagt: „Nachdem die Bitte um Unterstützung das Land erreicht hat, haben wir sofort gehandelt. Ausgerechnet bei annähernd tropischen Temperaturen können hunderte Menschen in Laatzen kein frisches Wasser trinken. Darum war schnelle Hilfe geboten und die Katastrophenschützerinnen und Katastrophenschützer des NLBK haben sofort alles dafür getan, dass die angeforderte Technik für die Stadt Laatzen zur Verfügung gestellt wird. Ich wünsche allen Einsatzkräften und auch den betroffenen Laatzenerinnen und Laatzenern, dass sich die Situation schnell zum Positiven wendet und die Landeseinheit sich schnell auf den Heimweg machen kann.“

Der Präsident des NLBK, Mirko Temmler, war zur Übergabe der Technik selbst mit vor Ort im Einsatz und sagt dazu: „Es ist gut, dass wir auf diese Technik kurzfristig zugreifen und der betroffenen Stadt zur Verfügung stellen können. Dieser Einsatz zeigt einmal mehr wie wichtig der weitere Auf- und Ausbau der Einheiten zur Versorgung der Bevölkerung bei Ausfall kritischer Infrastrukturen ist.


Enercity teilte dazu den Sachstand vom 24.08. 2022 17:30 mit:

Seit Samstag, 20. August 2022 gilt im Laatzener Ortsteil Gleidingen (Region Hannover) eine Nutzungseinschränkung des Trinkwassers aufgrund einer aufgetretenen Wasserverunreinigung. Enercity hat betroffene Abschnitte des Wassernetzes abgeriegelt, nimmt seither umfassend Wasserproben und spült das Wassernetz umfangreich an verschiedenen Stellen in Gleidingen. Wichtigstes Ziel von enercity und den Behörden ist es, die Versorgung betroffener Menschen mit qualitativ hochwertigem Trinkwasser schnellstmöglich wiederherzustellen.

Die jüngst vom Gesundheitsamt bewerteten Proben haben ergeben, dass die Konzentration der bakteriellen Belastung des Trinkwassers weiter deutlich abgenommen hat, aber noch besteht. Die mit dem Gesundheitsamt anfänglich ausgesprochene umfängliche Nutzungseinschränkung bleibt bestehen. Es gilt weiterhin: Trinkwasser darf nicht zum Verzehr und nicht zur Körperhygiene oder zum Wäsche waschen verwendet werden. Die Wassernutzung zur Toilettenspülung ist möglich.

Laut Gesundheitsamt gilt ebenfalls weiterhin: Wenn es an zwei aufeinanderfolgenden Tagen unbedenkliche Ergebnisse bei den Wasserproben gibt, kann das Trinkwasser wieder freigegeben werden. Die konkrete Ursachenforschung dauert an, die bisherigen Erkenntnisse deuten auf einen Fremdeintrag hin.

Enercity hat Wasserwagen und ein Standrohr im betroffenen Gebiet bereitgestellt. Zusätzlich unterstützt das Technische Hilfswerk (THW) bei der Versorgung. Die Standorte sind:

  1. Bereich Ringstr. (vor Haus Nr. 20)
  2. Bereich Gänsewiese (vor Haus Nr. 10)
  3. Bereich Seikengarten (vor Haus Nr. 13)
  4. Bereich Nordstr. (vor Haus Nr. 2)
  5. Hildesheimer Str. Ecke Ritterstr.
  6. Enzianweg, Ecke Hildesheimer Str. (Standrohr)
  7. Lavendelweg (vor Haus Nr. 2)
  8. Schützenstr. (vor Haus Nr. 2)
  9. Hanno-Ring/Ecke In der Welle

Menschen mit körperlichen Einschränkungen, die nicht in der Lage sind, sich eigenständig Wasser zu besorgen, können das Deutsche Rote Kreuz (DRK) kontaktieren. Die Rufnummer lautet: 0800 123-2232

Die Wassernotversorgung wird auch in der Nacht fortgesetzt werden. Die Anwohner:innen werden gebeten, weiterhin einen Trinkwasservorrat vorzuhalten, da eine kurzfristige Aufhebung der Störung nicht zu erwarten ist. Auch werden die Anwohner:innen gebeten, auf Personen in der Nachbarschaft zu achten und diese gegebenenfalls bei der Trinkwasserversorgung zu unterstüzen. Sobald neue Erkenntnisse vorliegen, werden wir wieder informieren.

Betroffen sind rund 700 Wasseranschlüsse, dazu zählen folgende Straßen bzw. Gebäude:

Am Hang, Am Heesekamp, Am Springborn, Am Steinacker, Anemonenweg, Bienenweide, Gänsewiese, Hanno-Ring, Hildesheimer Str. (ungerade: 501 bis 565, auch Hausnr. a, b,c…, 569, 569a, 569b und gerade: 410 bis 546, auch Hausnr. a, b, c…), Honigbienenweg, Hummelweg, Im Winkel, Immengarten, In der Welle, Langhusveien, Lavendelweg, Libellenweg, Maschstr., Masurenweg, Nordstr., Oesselser Str., Osterstr. (ungerade: 1 bis 25, auch Hausnr. a, b, c… und gerade: 2 bis 20, auch Hausnr. a, b, c…), Ringstr., Ritterstr., Schützenstr., Seikengarten, Thorstr., Tordenskioldstr., Triftstr., Zeppelinweg

Anwohner:innen können sich bis auf Weiteres telefonisch an die  enercity-Störungsannahme wenden:  Rufnummer  0511 430-5111

Bitte beachten: Die Rufnummern 110 und 112 bitte nicht bzgl. der Wasserstörung kontaktieren, da sie für dringende Notfälle zur Verfügung stehen sollen.

Weitere Infos:  www.laatzen.de

Stadt Langenhagen ergreift weitere Maßnahmen, um eigenen Strom- und Gasverbrauch zu senken – Langenhagen Energiesparen cmm pb

Stadt Langenhagen ergreift weitere Maßnahmen, um eigenen Strom- und Gasverbrauch zu senken

23. August 2022/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). Die Stadt Langenhagen ergreift ab 1. September weitere Maßnahmen, um den Strom- und Gasverbrauch in öffentlichen Gebäuden zu senken. Eckpunkte sind die Absenkung der Raumtemperatur in öffentlichen Gebäuden und Sporthallen, das Abstellen von Warmwasser sowie Betriebsschließungen, bei gleichzeitiger Absenkung der Heizungstemperaturen.

Im Vordergrund stehen Maßnahmen, die kurzfristig umsetzbar sind und den Energiebedarf in öffentlichen Gebäuden schon in der kommenden Heizsaison reduzieren. Sie setzen auch Vorgaben einer Verordnung der Bundesregierung um (Kurzfristenergiesicherungsverordnung – EnSikuV), die zum 1. September in Kraft treten soll und zunächst auf 6 Monate befristet ist. Weitere Maßnahmen beruhen auf Vorschlägen des städtischen Krisenstabs, die in der Verwaltung beraten und abgestimmt wurden. Soweit nicht anders angegeben, starten alle Maßnahmen am 1. September und gelten bis Ende der Heizperiode, die in Langenhagen vom 1. Oktober 2022 bis zum 31. März 2023 dauert.

„Sparmaßnahmen fallen umso leichter, je wärmer es ist. Deshalb haben wir schon einige Maßnahmen umgesetzt und leisten auch im Spätsommer unseren Beitrag, um im Winter eine Gasmangellage zu vermeiden“, sagt Langenhagens Erster Stadtrat Carsten Hettwer. „Denn jede einzelne gesparte Kilowattstunde Gas oder Strom hilft, die Versorgung in Langenhagen zu sichern, wenn es kalt wird“.

Die Maßnahmen im Einzelnen:

  • In Arbeitsräumen der Verwaltung wird die Lufttemperatur auf höchstens 19 Grad geheizt. Sollte die Verordnung der Bundesregierung, die diese Temperaturabsenkung vorsieht, nicht am 1. September in Kraft treten, wird die Lufttemperatur in Büros auf das gesetzlich geforderte Minimum von 20 Grad und in Gemeinschaftsflächen auf 16 Grad abgesenkt.
  • In Abstimmung mit dem Regionalen Landesamt für Schule und Bildung, wird die Lufttemperatur in Klassenzimmern auf höchstens 20 Grad geheizt. Keine Temperaturbeschränkungen gibt es hingegen in städtischen Krippen, Kitas und sozialen Einrichtungen.
  • Gemeinschaftsflächen wie Flure, Treppenhäuser oder Foyers, die nicht dem dauerhaften Aufenthalt von Menschen dienen, werden grundsätzlich nicht beheizt. Das gilt nicht für Gemeinschaftsflächen in städtischen Krippen, Kitas oder Schulen.
  • Bürgerbüro und Standesamt bleiben künftig an jedem Samstag geschlossen, um die Heizungstemperatur an allen Wochenenden abzusenken.
  • Die Verwaltung schließt ihren Betrieb vom 23. Dezember um 14 Uhr, bis Dienstbeginn am 2. Januar 2023. Auch die städtischen Kitas bleiben in dieser Zeit geschlossen. In einigen Bereiche werden Notdienste und Rufbereitschaften eingeführt, etwa für Mitarbeitende auf der Kläranlage oder im Winterdienst.
  • Die Verwaltungsnebenstellen Godshorn und Schulenburg werden ab 1. Oktober geschlossen, da die Räume nicht durch Dritte mitgenutzt werden oder nur einmal wöchentlich für drei Stunden geöffnet sind. Die Heizung wird ausgeschaltet bzw. so weit reduziert, dass der zur Frostsicherung erforderliche Mindestwert nicht unterschritten wird.
  • Die Beheizung großer Hallen wird ausgeschaltet bzw. so weit reduziert, dass der zur Frostsicherung erforderliche Mindestwert nicht unterschritten wird, es sei denn, das sicherheitstechnische Anforderungen Entgegenstehen. So wird die Temperatur in den Gerätehallen der Feuerwehr nur so weit abgesenkt, dass sie bei häufigen Ein- und Ausfahrten nicht zu stark auskühlen und die Fahrzeuge einsatzbereit bleiben
  • Klimageräte werden abgeschaltet, soweit der Betrieb nicht aus technischen oder arbeitsschutzrechtlichen Gründen erforderlich ist.
  • Die Temperatur in Sporthallen wird auf 15 Grad gesenkt. Die Maßnahme erfolgt mit Zustimmung des Regionalen Landesamtes für Schule und Bildung und in Abstimmung mit den Schulen und dem Sportring Langenhagen, als Vertreter der Sportvereine.
  • Die Warmwasserversorgung für Waschbecken und Duschen in Schulen und Sporthallen ist nach den Ferien ausgeschaltet. Diese Maßnahme erfolgt mit Zustimmung des Regionalen Landesamtes für Schule und Bildung und in Abstimmung mit den Schulen und dem Sportring Langenhagen, als Vertreter der Sportvereine.
  • Die Fassadenbeleuchtung am Haus der Jugend und an der Sporthalle, die vor allem eine repräsentative bzw. ästhetische Funktion hat, wird ausgeschaltet.

Darüber hinaus hat die Stadtverwaltung bereits verschiedene Maßnahmen umgesetzt:

  • Die Wassertemperatur in der Wasserwelt wurde um 1 Grad gesenkt.
  • Die Temperatur der Klimaanlage in Serverräumen wurde auf 25 Grad erhöht.
  • Die Warmwasserversorgung für Waschbecken in Toilettenräumen und Teeküchen städtischer Gebäude wurde abgestellt.
  • Alle privaten Stromverbraucher in Verwaltungsgebäuden wurden abgeschaltet, mit Ausnahme sicherheitsgeprüfter Kaffeemaschinen und Wasserkocher.
  • Die städtischen Mitarbeitenden haben Empfehlungen zum Heizen und zur Möglichkeit zum Stromsparen am Arbeitsplatz erhalten.
  • Die öffentlichen Brunnen wurden abgeschaltet. Wasser für Vögel und Insekten im Rathausbrunnen wird werktäglich bereitgestellt.

„Uns ist klar, dass nicht alle Sparvorschläge immer und überall auf Begeisterung stoßen werden“, sagt Carsten Hettwer, etwa wenn es um die Beheizung oder das Warmwasser in Sporthallen geht. „Deshalb haben wir vorher mit den Nutzerinnen und Nutzern gesprochen“, fügt Sozialdezernentin Eva Bender hinzu. Sowohl die Schulleitungen als auch Vertretende des Sportrings haben großes Verständnis für die Sparvorschläge gezeigt und tragen diese mit. „Das ist ein starkes Zeichen von Solidarität in schwierigen Zeiten, worüber ich mich riesig freue“, sagt Eva Bender.

Dabei sucht die Stadt auch nach neuen Möglichkeiten, Angebote aufrecht zu erhalten: „Für mobilitätseingeschränkte Bürgerinnen und Bürger beabsichtigen wir, eine mobile Verwaltungsstelle einzurichten, um etwa in Godshorn und Schulenburg, ausgewählte Verwaltungsleistungen vor Ort anbieten zu können“, sagt Eva Bender und kündigt an, dass dazu weitere Informationen im Herbst folgen. „Als Stadt haben wir natürlich auch die sozialen Auswirkungen der aktuellen Krise im Blick. Sobald konkrete Maßnahmen des Bundes und des Landes zur Abmilderung der starken Kostensteigerungen vorliegen, werden wir unsere Maßnahmen darauf abstimmen und informieren. Es soll keiner in dieser Krise allein gelassen werden“ betont die Sozialdezernentin.

„Vielleicht denken manche, die einzelnen Maßnahmen sind doch viel zu klein, das bringt doch gar nichts. Aber viele Einzelmaßnahmen zusammen, bewirken etwas. Deshalb appelliere ich an alle Bürgerinnen und Bürger sowie an die Langenhagener Unternehmen, auch mitzumachen und Energie zu sparen. Denn diese Energiekrise bewältigen wir nur gemeinsam“ betont Carsten Hettwer.

Einsatz für nemoH: Region Hannover testet autonomen Shuttlebus – Autonomes Fahren Titel mf© Matthias Falk

Einsatz für nemoH: Region Hannover testet autonomen Shuttlebus

22. August 2022/in Region Hannover

HANNOVER / GRABSEN (PM). Sechs Sitzplätze, eine Höchstgeschwindigkeit von 15 Stundenkilometern auf einer Fahrtstrecke von zwei Kilometern: Mit den Linienfahrzeugen der regiobus kann nemoH – das Kurzwort steht für „Neue Mobilität Hannover“ – nicht konkurrieren. Aber mit dem findigen Kleinbus des Typs EZ10 der französischen Firma EasyMile testet die Region Hannover mit Unterstützung von Pendel Mobility erstmals den Einsatz automatisierter Fahrzeuge als Ergänzung zum regulären Busverkehr.

Von Anfang nächster Woche bis in den November, soll nemoH – fahrer- aber nicht führungslos – an Werktagen Passagiere in schwach nachgefragten Zeiten befördern und das reguläre Fahrplanangebot zwischen der Stadtbahnhaltestelle Schönebecker Allee und dem Campus Maschinenbau der Leibniz Universität Hannover in Garbsen ergänzen. Heute wurde der smarte Selbstfahrer von Regionspräsident Steffen Krach, Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay, Garbsens Bürgermeister Claudio Provenzano, Universitätspräsident Prof. Dr. Volker Epping, und Elke van Zadel, Geschäftsführerin der regiobus Hannover GmbH und ÜSTRA-Vorständin an seiner End- und Zielhaltestelle präsentiert.

„Autonomes Fahren wird unsere Mobilität in den nächsten Jahren grundlegend verändern –  auch im öffentlichen Personennahverkehr. Automatisierte, elektrische Busse können helfen, Wohnquartiere oder Arbeitsplatz- und Bildungsstandorte wie hier am Campus Garbsen ohne Schienenanschluss bedarfsgerecht und umweltgerecht zu erschließen“, davon zeigt sich Regionspräsident Steffen Krach überzeugt.

Die Region Hannover ist eine von vier europäischen Kommunen, die gemeinsam an dem Projekt PAV (Planning for Autonomous Vehicles) zu den Einsatzmöglichkeiten dieser Fahrzeuge arbeiten. Regionspräsident Krach: „nemoH soll das Angebot auf einer bestehenden Linie außerhalb der Hauptverkehrszeiten ergänzen. In dem mehrwöchigen Feldversuch wollen wir so Erkenntnisse gewinnen, die uns helfen, Fragen zur Sicherheit, Technik und der Akzeptanz automatisierter Fahrzeuge zu beantworten. Wir wollen lernen, was wir zukünftig für Projekte mit autonomen Fahrzeugen im Öffentlichen Personen-nahverkehr (ÖPNV) zu beachten haben.“

Die Region Hannover beteiligt sich mit nemoH an dem europäischen Gemeinschafts-projekt Planing for Autonomous Vehicles (PAV) – im Verbund mit den Standorten Almere (Niederlande), Varberg (Schweden) und Inverness (Schottland). An allen vier Orten wird der Einsatz automatisierter Fahrzeuge wissenschaftlich begleitet und ausgewertet. In der Region Hannover wird der Betreib von der regiobus Hannover GmbH durchgeführt.

„Der autonome Shuttle nemoH, der während der Testphase auch ein paar Meter auf hannoverschem Boden zurücklegt, ist ein innovativer Meilenstein auf dem Weg zu einer umweltfreundlichen, modernen Mobilität“, betonte Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay: “Der ÖPNV ist das Rückgrat zukunftsfähiger Mobilität und in Hannover wirklich stark! Wir sind in sehr regelmäßigem Austausch mit der Region als Aufgabenträgerin, um die Weiterentwicklung des ÖPNV im Sinne der Stadt und aller Bürger und Bürgerinnen der Region gemeinsam voranzutreiben.“ 

Strecke und Betrieb

Der Start- und Endpunkt befindet sich an der Stadtbahnhaltestelle Schönebecker Allee, an der eine eigene Busspur die Möglichkeit für ein sicheres Halten bis zur nächsten Fahrt ermöglicht. Die ca. zwei Kilometer lange Strecke führt von dort aus zur Bushaltestelle Garbsen-Mitte/An der Universität und anschließend wieder zurück. Für den Fall eines unerwarteten Ausfalls des automatisierten Busses steht der reguläre Linienbus während der gesamten Betriebszeit in unmittelbarer Nähe zur Verfügung.

Für Garbsens Bürgermeister Claudio Provenzano ist schon die Testphase ein Gewinn: „Bei uns in Garbsen ist schon heute die Technologie von morgen erlebbar – ich bin mir sicher, das autonome Fahren wird sich durchsetzen. Diese Technik wird für zusätzliche Mobilitätsangebote für Garbsenerinnen und Garbsener sorgen. Dass unsere Stadt als eine von vier Kommunen europaweit zur Erprobung dieser neuen Technologie ausgesucht wurde, spricht für den Standort.“

Über 5.000 Studierende werden in wenigen Jahren auf dem Campus Maschinenbau in Garbsen der Leibniz Universität Hannover lernen, forschen und arbeiten – und brauchen ein ebenso leistungsfähiges wie flexibles Bedienungskonzept für Busse und Bahnen. „Dies war ein Auswahlkriterium für die Teststrecke“, so der Verkehrsdezernent der Region Hannover Ulf-Birger Franz: „Der Shuttle zum Campus eignet sich das autonome Fahren in besonderer Weise, denn dort werden viele der Technologien entwickelt, die Grundlage für autonome Systeme sind.“

So sieht es auch Elke van Zadel, Geschäftsführerin des nemoH-Betreibers regiobus: „Wir freuen uns, dass wir so ein innovatives Projekt in unseren Linienverkehr integrieren dürfen. Autonomes Fahren im ÖPNV steckt noch in den Kinderschuhen, aber wir sind sehr gespannt auf die ersten direkten Erfahrungen mit einem autonom fahrenden Bus in der Region Hannover.“

Der Präsident der Leibniz Universität Hannover Prof. Dr. Volker Epping ergänzt: “Ich begrüße nachdrücklich die Erprobung auch neuer Mobilitätskonzepte, um die Anbindung an unseren Campus Maschinenbau zu stärken und zu erleichtern. Dies ist wesentliche Voraussetzung für eine lebendige Campuskultur und die Attraktivität unseres Studiengangs Maschinenbau.“

Einsatz für nemoH: Region Hannover testet autonomen Shuttlebus – Autonomes Fahren Beitrag mf

Der nemoH. Die Region Hannover testet autonomen Shuttlebus © Matthias Falk

 

nemoH: Fahrzeug und Betrieb

Das für das Pilotprojekt in der Region Hannover ausgewählte Fahrzeug erfüllt alle Anforderungen an das vollautomatisierte Fahren. Demnach ist im Rahmen eines fest definierten Anwendungsfalls kein/e Fahrer/in erforderlich. Das System kann alle auftretenden Situationen eigenständig und vollautomatisch bewältigen. Aufgrund der geltenden Zulassung muss das Fahrzeug dennoch im Betreib dauerhaft von einer Begleitperson überwacht werden, die im Notfall eingreifen kann.

Der automatisiert fahrende Kleinbus wird rein elektrisch angetrieben und erreicht in Garbsen eine Geschwindigkeit von 15 Stundenkilometern. Die Kapazität des Akkus ist für den täglichen Betrieb ausreichend, sodass eine Aufladung während der Betriebszeiten nicht notwendig ist. Das Fahrzeug verfügt über insgesamt 6 Sitzplätze, ein Transport im Stehen ist nicht gestattet. Eine barrierefreie Nutzung wird über eine elektrisch ausfahrbare Rampe gewährleistet.

Das Fahrzeug wurde vom TÜV begutachtet und von der zuständigen Zulassungsbehörde für den Einsatz im Straßenverkehr genehmigt.

Die Gewährleistung eines sicheren Betriebs des automatisierten Kleinbusses war die Grundvoraussetzung für die Zulassung bzw. die Inbetriebnahme. Eine Reihe von Sicherheitsmaßnahmen wurde dafür getroffen. Das eingesetzte Fahrzeug verfügt über Kameras und Lidarsensoren. Lidar steht für „Light detection and ranging“. Das Lidar-System ist eine Art Scanner. Das Erkennen von Hindernissen in einem vorgegebenen Gefahrenbereich ist somit garantiert. Zudem fahren die Fahrzeuge passiv und reagieren bei jeder potenziellen Gefahrensituation sehr vorsichtig. Im Fahrzeug befindet sich immer eine Begleitperson, die die Funktion einer Fahrzeugführerin bzw. eines Fahrzeugführers übernimmt und im Ausnahmefall auch steuernd während der Fahrt eingreifen kann.

Weiterhin wird für den Zeitraum des Pilotvorhabens die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf der Strecke aus Gründen der Verkehrssicherheit in allen Bereichen auf 30 km/h reduziert. Zusätzlich werden an allen Zufahrten zur Strecke Schilder und Tafeln auf den Betrieb des automatisierten Fahrzeugs hinweisen. Auch wurden vor der Inbetriebnahme die Fahrbahnmarkierungen erneuert.

Ascot Flair lockt 12.500 Besucher auf die Neue Bult – Audi Ascot1 cmm© Carl-Marcus Müller

Ascot Flair lockt 12.500 Besucher auf die Neue Bult

22. August 2022/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). Schnelle Pferde, schicke Hüte, elegant gekleidete Damen und ein Hauch von internationalem Flair: Der große Audi Ascot-Renntag auf der Neuen Bult lockte scharenweise Prominenz auf die Galopprennbahn vor den Toren Hannovers. Vor den Augen von 12.500 Zuschauern fanden zehn spannende Rennen, ein Kinderhut- sowie der „Lady Elegance“ – Wettbewerb statt.

Nach zwei Jahren coronabedingter Pause konnte das gesellschaftliche Highlight endlich wieder in die niedersächsische Landeshauptstadt zurückkehren.

Der Große Preis von Volkswagen Automobile Hannover & Region war das erste sportliche Highlight des Tages. 13 dreijährige und ältere Stuten standen in dem Listenrennen über 2.400 Meter im Rampenlicht, doch Nania war der Star der Show. Die aus dem Stall von Roland Dzubasz aus Berlin stammende vierjährige Stute sorgte mit Michal Abik im Sattel für die Überraschung des Tages. Als längste Außenseiterin gestartet, verwies sie die Favoritin Alpenblume aus Frankreich und Sarah Steinbergs Derida auf die Plätze.

Ascot Flair lockt 12.500 Besucher auf die Neue Bult – Audi Ascot2 cmm

Elegance im Sonnenschein bei dem Audi-Ascot Renntag © Carl-Marcus Müller

Der zweite Höhepunkt war der Große Preis des Audi Zentrum Hannover, der neun dreijährige Pferde auf die große Bühne brachte. Und auch dieses Rennen wurde von einem Außenseiter dominiert. Unter Jockey Maxim Pecheur setzte sich der dreijährige Wallach True Tedesco aus dem Düsseldorfer Stall von Sascha Smrczek in dem mit 52.000 Euro dotierten Auktionsrennen über 1.750 Meter durch. „Super Wetter, toller Sport, glückliche Gäste und jede Menge positives Feedback. Ich bin mit dem Tag wirklich rundum zufrieden“, freute sich Torsten Bugla, Geschäftsführer der Audi Hannover GmbH, der die Ehrenpreise an das siegreiche Team übergab.

Den ersten Heimsieg gab es bereits im dritten Rennen, einem mit 11.000 Euro dotierten Ausgleich II über 2.400 Meter. Es siegte Bohumil Nedorosteks Vivienne Wells, die mit Championjockey Bauyrzhan Murzabayev ins Rennen gegangen war. Doch der Bult-Trainer hatte noch mehr Grund zur Freude, denn für den Galoppclub Neue Bult gewann auch der von ihm trainierte Wallach Anchorage, der unter José Luis Silverio zu seinem zweiten Karrieretreffer kam. Mit dem Sieg in der abschließenden Prüfung durch Apple Wood machte Bohumil Nedorostek den Hattrick komplett.

Ascot Flair lockt 12.500 Besucher auf die Neue Bult – Audi Ascot3 mf

Ascot Flair auf dem roten Teppich © Matthias Falk

Auf dem Roten Teppich waren zahlreiche Stars und Sternchen aus TV, Sport und Gesellschaft zu sehen. Darunter Bachelorette Sharon Battiste mit ihrem Rosenkavalier Jan Hoffmann, DJ Mousse T. mit Freundin und Moderatorin Khadra Sufi, Schauspielerin Alexandra Kamp, Hannovers Herrenausstatter Rolf Eisenmenger und Musiker Marc Terenzi. „Ich habe mich sehr gefreut, im Rahmen des Audi Ascot-Renntages meine Fans wieder umarmen und die tolle Atmosphäre genießen zu können, nachdem dies so lange aufgrund der Corona-Beschränkungen nicht möglich war. Das Zusammenkommen und die Verbindung mit den Tieren machen Renntage auf der Neuen Bult so besonders“, erklärte Reality-Star Evelyn Burdecki, die gemeinsam mit TV-Kollege Julian F. M. Stoeckel die Prämierung der besten Kinderhut-Kreationen übernahm. Neben den Promis glänzten auch die vielen Teilnehmerinnen des „Lady Elegance“ – Wettbewerbes. Siegerin Britt Kanja war sogar eigens für den Renntag aus Berlin angereist.

In den zehn Rennen wurden insgesamt 262.627,59 Euro umgesetzt. Das nächste Highlight auf der Neuen Bult ist der am 2. Oktober 2022 stattfindende Oktoberfest-Renntag.

PKW fährt frontal gegen einen Baum – Christoph Niedersachsen

PKW fährt frontal gegen einen Baum

22. August 2022/in Region Hannover

BARSINGHAUSEN (PM/cmm). Am 21.08.2022 um 15:38 Uhr alarmierte die Regionsleitstelle Hannover, Feuerwehr und Rettungsdienst, zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person, in die Hannoversche Straße. Hier war ein PKW frontal gegen einen Baum gefahren.

Bei Eintreffen des RTW hatte die Fahrerin den Wagen bereits verlassen und wurde umgehend medizinisch versorgt. Die Feuerwehr Barsinghausen klemmte die Batterie ab und streute auslaufende Betriebsstoffe mit Bindemittel ab. Die zusätzlich alarmierte Feuerwehr Kirchdorf konnte wieder einrücken. Nach der Versorgung durch den Notarzt vom Christoph Niedersachsen, transportierte der RTW die Verletzte in ein Krankenhaus. Die Feuerwehr Barsinghausen sicherte anschließend noch den Start des Hubschraubers.

Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Barsinghausen und Kirchdorf, mit 5 Fahrzeugen und 20 Feuerwehrleuten, ein RTW des ASB Barsinghausen, Christoph Niedersachsen und die Polizei.

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