WEDEMARK (cmm/red). Gegen kurz nach 20.00 Uhr wurden die Wedemarker Feuerwehren zu einem Hausbrand in den Meitzer Busch alarmiert. Aus bislang ungeklärter Ursache ist ein Zweifamilienhaus in Brand geraten. Nach ersten Angaben vor Ort konnten sich die Bewohner*innen des Hauses rechtzeitig in Sicherheit bringen.
Aufgrund der Lage des Hauses, in einem dicht bewaldeten und etwas abgelegenen Bereich des Meitzer Busches, musste die Wasserversorgung über einen längeren Weg hergestellt werden, berichtete Feuerwehrsprecher Benjamin Bohlmann vor Ort.
Die DLRG Wedemark, mit dem Bereich Fernerkundung, unterstützte die Feuerwehr mit einer Einsatzdrohne, um mit einer Wärmebildkamera die Einsatzstelle zu erkunden und eventuelle Glutnester ausfindig zu machen.
Der Einsatz dauerte bis in die Nacht hinein. An dem Einsatz waren sechs Ortsfeuerwehren mit einem Großaufgebot beteiligt. Der Kriminaldauerdienst (KDD) der Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
STEINHUDE (PM/mf). Auf der Insel Wilhelmstein hat die Steinhuder Meer Tourismus GmbH (SMT) am 10.6. nach einem Jahr Betrieb der Insel ein erstes Resümee vor 40 geladenen Gästen gezogen.
Die SMT unterzeichnete im März 2021 einen Pachtvertrag mit der Fürstlichen Hofkammer Schaumburg-Lippe als Eigentümer der Insel. Erbprinz Heinrich-Donatus zu Schaumburg-Lippe freut sich über das besondere Flair und die positiven Entwicklungen auf dem Wilhelmstein: „Die Ergebnisse der kreativen Zusammenarbeit aller Kooperationspartner ist beim Betreten der Insel sofort spürbar.“
„Wir bedanken uns bei allen Partnern ausdrücklich für die Unterstützung“ äußert Willi Rehbock, Geschäftsführer der Steinhuder Meer Tourismus GmbH, „mit der finanziellen Mithilfe der Region Hannover, der Landkreise Nienburg und Schaumburg, der Städte Wunstorf, Neustadt am Rübenberge und Rehburg-Loccum, der Samtgemeinde Sachsenhagen, der Gesellschafter der Steinhuder Meer Tourismus GmbH, der Fürstlichen Hofkammer und dem Land Niedersachsen wird es uns gelingen, die Insel Wilhelmstein in den nächsten Jahren zu einer der TOP Sehenswürdigkeiten in Niedersachsen zu entwickeln.“
Im ersten Jahr wurden wichtige grundlegende Maßnahmen umgesetzt. So wurde die Inselgastronomie und die Beherbergung neu vergeben. Das Inselresort hat seitdem das Abendrestaurant „Porto Lago“ neu aufgebaut, betreibt erfolgreich den Inselkiosk mit neuem Picknickkorbangebot und vermietet die 6 Zimmer in den 2 Gästehäusern. Auch die Inselhochzeiten und Angebote für Geschäftskunden wurden gemeinsam neu organisiert.
„Der Naturpark Steinhuder Meer punktet bei vielen Gästen mit seinen natürlichen Attraktionen – der Artenvielfalt und den vielfältigen Lebensräumen. Eine künstliche Insel mit üppiger Historie mitten im Meer übt dabei aber einen ganz besonderen Reiz auf viele Menschen aus: der Wilhelmstein. Schon das Übersetzen ist ein – wenn auch gefahrenloses – kleines Abenteuer. Wer den Wilhelmstein ansteuert, will und sollte etwas Besonderes erleben. Gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern in der ‚Arbeitsgemeinschaft Wilhelmstein‘ haben wir deshalb zukunftsfähige Lösungen zum Betrieb entwickelt und finanzieren sie als Region Hannover seit dem letzten Jahr mit. Für die Insel war und ist es ein Glückfall, dass das ,Inselresort‛ so mutig war, die Gastronomie im letzten Jahr zu einem schwierigen Zeitpunkt zu übernehmen. Jetzt freue ich mich darauf, mitzuerleben, wie wir den Wilhelmstein in den kommenden Jahren gemeinsam noch besser machen können.“ – Steffen Krach, Regionspräsident
Die SMT hat zusammen mit der Arbeitsgruppe Wilhelmstein ein neues Corporate Design für die Insel entwickelt, einen Insel-Flyer in 3 Sprachen aufgelegt, einen kleinen Schwimmsteg installiert und ein hochwertiges Veranstaltungsangebot auf die Beine gestellt. Gemeinsam hat man noch viele weitere Pläne. Ganz oben auf der Liste stehen die Renovierung der Festung und eine komplette Neugestaltung der dortigen Ausstellung.
Nachdem in der ersten Saison kleine Corona-konforme Veranstaltungen stattgefunden haben, können sich Gäste in diesem Jahr auf ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm freuen. Den Auftakt macht die TAK Sommerresidenz vom 27.7. bis 30.7., gefolgt vom Wingenfelder Trio am 13.8. Zum Abschluss kann man sich auf Frida Gold am 10.9. freuen. Abgerundet wird das Programm durch öffentliche Führungen, Angebote und Programme für Kinder. Alle Veranstaltungen und der Veranstaltungsflyer unter www.wilhelmstein.de.
Die Insel Wilhelmstein
Eine imposante 260 Jahre alte Inselfestung, gekieste Wege, die sich um kleine historische Gebäude schlängeln, Kanonen, Kanonenkugeln und viel Platz für eine Auszeit mitten im Steinhuder Meer erwarten die Gäste auf der Insel Wilhelmstein – gelegen mitten im Landschaftsschutzgebiet Steinhuder Meer, für viele seltene Vogelarten ein bedeutendes Brut- und Rastgebiet. Trutzige Mauern, weiße Häuser und viel Grün auf einem Quadrat mit rund 125 Metern Seitenlänge. Bis zu 70.000 Gäste besuchen bislang jährlich die Inselfestung Wilhelmstein, ein „märchenhaftes Refugium“, wie die britische „Daily Mail“ schwärmte. „Die Insel ist ein Gesamterlebnis mit außergewöhnlicher Historie“ freut sich SMT-Geschäftsführer Willi Rehbock: „Eine regional ausgerichtete Küche mit besonderen Akzenten gehört dazu. Wir wollen aber auch Geschichte und Geschichten erlebbar machen, authentisch und emotional erzählen.“ Schicksale aus den dunklen Kasematten gehören dazu oder die Mythen rund um den Steinhuder Hecht, dem ersten Unterseeboot der Welt, das angeblich im 18. Jahrhundert gebaut wurde und im Steinhuder Meer getaucht ist.
Inselfestung geöffnet
Beim Durchschreiten der ehemaligen Kasematten, in dem einst die gemeinen Soldaten untergebracht waren, betreten die Gäste eine ganz andere Welt. Sie sind nicht zu vergleichen mit dem Wohnraum darüber, in dem die Festungskommandanten und die Offiziere lebten. Vorbei führt der Rundgang auch an einer Nachbildung des Steinhuder Hechtes, dem ersten Unterseeboot Deutschlands. Der Rundgang gibt einen Einblick darüber, warum Graf Wilhelm zu Schaumburg-Lippe die Festung 1761-1767 errichten ließ, und welche wechselhafte Ge-schichte die Insel seitdem erlebt hat. Im Wortsinne Höhepunkt: Der Panorama-Ausblick vom Turm, dem höchsten Punkt der Insel.
Ausstellung des Naturparks Steinhuder Meer
In dem Ausstellungsraum auf der ehemaligen Festungsinsel steht der Lebensraum Steinhuder Meer, seine Geschichte und Kultur im Mittelpunkt. Hier können sich die Besucherinnen und Besucher unter anderem anhand einer Bildershow selbständig informieren.
Schwimmsteg erleichtert das Anlegen
„Auf der Westseite der Insel haben wir einen kleinen Schwimmsteg installiert, um allen Kanuten und Stand Up Paddlern das Anlegen an der Insel zu erleichtern“, freut sich Willi Rehbock, Geschäftsführer der Steinhuder Meer Tourismus GmbH.
Anlegegebühr an der Insel Wilhelmstein entfällt auch in diesem Jahr
Die Steinhuder Meer Tourismus GmbH als Pächter und Betreiber des Wilhelmsteins verzichtet auch in diesem Jahr auf die Anlegegebühr an der Insel. Alle Wassersportler sind herzlich willkommen, kostenfrei an der Insel anzulegen.
Abendrestaurant Porto Lago geöffnet
Speisen wie in Portugal garniert mit einem traumhaften Sonnenuntergang über dem Steinhuder Meer: Das Porto Lago lädt ein zu portugiesischen Tapas. Geöffnet ist von Mittwoch bis Sonntag 17.30 bis 21 Uhr. Es wird um eine Reservierung gebeten unter inselresort-wilhelm-stein.de/porto-lago. Alle Infos zur Anreise unter www.steinhuder-personenschifffahrt.de.
Inselkiosk bietet Picknickkörbe an
Der Inselkiosk ist täglich geöffnet. Hausgemachte frische Kleinigkeiten im Weckglas, Kaffee, Eis und kalte Getränke können mit Blick auf die Inselfestung und das Steinhuder Meer genos-sen werden. Gäste können sich die Leckereien auch in einen Picknickkorb packen lassen. So lässt es sich an einem individuellen Platz auf der Insel oder auf dem eigenen Segelboot genießen.
Unterkünfte in historischen Gebäuden
Auf der Insel Wilhelmstein stehen zwei Gästehäuser mit jeweils drei Doppelzimmern zur Verfügung. Nach einer Nacht in einem der stilvollen Zimmer, teilweise mit Blick auf das Steinhuder Meer, wartet ein Frühstück im Porto Lago auf die Inselurlauber.
NEU: Inselbeach
Auf der neu angelegten Sandfläche mit Loungemöbeln lässt sich der fantastische und einmalige Sonnenuntergang der Insel perfekt genießen.
Alle Informationen zu Öffnungszeiten und Preisen auf der Insel Wilhelmstein gibt es online unter www.wilhelmstein.de. Alle Informationen zu den Fahrzeiten und Fahrpreisen der Personenschifffahrt gibt es online unter www.steinhuder-personenschifffahrt.de
REGION HANNOVER (PM). Die Bevölkerungszahlen zum Ende des ersten Quartals 2022 sind in den Städten und Gemeinden des Umlands von einem starken Zuwachs gekennzeichnet. Gleich 18 der 20 Kommunen weisen eine gestiegene Zahl an Einwohnerinnen und Einwohnern auf: Mit 1.183.415 Millionen Menschen am Hauptwohnsitz (4. Quartal 2021: 1.180.694) erreicht die Region Hannover die höchste bislang ermittelte Zahl, so die Statistikerinnen und Statistiker der Region Hannover.
Die Zahl der wohnberechtigten Bevölkerung bleibt damit weiterhin stabil über der Marke von 1,2 Mio. Einwohnerinnen und Einwohnern. Mit dem Stichtag 31. März 2022 ist die Fluchtbewegung aus der Ukraine in die Region Hannover noch nicht vollständig berücksichtigt. Alleine in den 20 Kommunen des hannoverschen Umlandes wird zum 30. Juni 2022 mit einer weiteren Zunahme der Bevölkerung um nochmals 3.000 Personen gerechnet.
Im vierten Quartal 2021 ist die Bevölkerungszahl absolut am stärksten in der Stadt Laatzen gestiegen. Der Zuwachs von 393 Einwohnerinnen und Einwohnern am Hauptwohnsitz stellt mit 0,9 Prozent auch den zweitgrößten relativen Zuwachs dar. Relativ am stärksten wuchs die Bevölkerung in der Stadt Gehrden mit einem Prozent stärker an.
Für zwölf Kommunen im Umland wird damit am 31. März 2022 die höchste jemals ermittelte Zahl an Einwohnerinnen und Einwohnern am Hauptwohnsitz festgestellt: Barsinghausen, Burgdorf, Gehrden, Isernhagen, Laatzen, Langenhagen, Lehrte, Neustadt a. Rbge., Seelze, Sehnde, Uetze und Wennigsen (Deister). Laatzen überschreitet damit erstmals die Marke von 44.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Springe verzeichnet nach mehr als fünf Jahren wieder mehr als 30.000 Einwohnerinnen und Einwohnern am Hauptwohnsitz.
Hinweis: Grundlage der Bevölkerungsstatistik der Region Hannover sind die Auskünfte aus den Einwohnermelderegistern der Städte und Gemeinden. Die gegenwärtig verfügbaren Daten umfassen die bis zum 31. März 2022 verarbeiteten melderechtlichen Informationen. Die Region Hannover bereitet daraus die Daten für die 20 Städte und Gemeinden des Umlands auf und ergänzt diese punktuell um die eigenständig erstellte Bevölkerungsstatistik der Landeshauptstadt Hannover.
Maßgeblich für die Daten der Landeshauptstadt Hannover ist das Ereignisdatum, was im ersten Quartal 2022 von großer Relevanz ist. Die fluchtbedingte Migration in der Folge des Krieges in der Ukraine ist in den Zahlen der Landeshauptstadt Hannover noch nicht beziehungsweise noch nicht abschließend berücksichtigt.
Der vollständige Inhalt der „Statistischen Kurzinformationen 06/2022“ kann im Internet unter www.hannover.de eingesehen werden.
REGION HANNOVER (PM). Der Verkauf des 9-Euro-Tickets setzt sich weiterhin so positiv fort, wie er begonnen hat. Ende letzter Woche waren insgesamt bereits rund 216.000 Tickets verkauft. Für Juni sind nun ca. 173.000 Tickets im Umlauf. Für Juli wurden fast 23.000 und für den August nahezu 20.000 Stück verkauft. Die Tickets werden nach wie vor über die verschiedensten Vertriebskanäle angeboten.
Besonders nachgefragt sind die Fahrkarten über die Automaten der ÜSTRA (80.000). In den eigenen und externen Verkaufsstellen gingen über 90.000 Exemplare über den Ladentisch. Etwa 40.000 Verkaufsvorgänge gab es über die GVH App.
Neben den 216.000 verkauften Fahrkarten gilt es zu bedenken, dass die Abonnenten im GVH ja ebenfalls über entsprechende Preisnachlässe de facto ein 9-Euro-Ticket nutzen. Hier kommen noch einmal 140.000 potenzielle Nutzerinnen und Nutzer dazu.
Regionspräsident Steffen Krach: „Für mich stellt sich schon jetzt die Frage, was nach dem 31. August kommt? Wenn wir wirklich eine Mobilitätswende schaffen wollen, gehört dazu auch ein für alle Menschen bezahlbarer ÖPNV – und dies nicht nur für drei Monate. Dafür muss langfristig Geld zur Verfügung stehen. Wir brauchen einen attraktives Nahverkehrsangebot, das angesichts steigender Energie- und Lebenshaltungskosten auch preislich einen Anreiz zum Umstieg gibt und für die Nutzerinnen und Nutzer anders als der Tankrabatt tatsächlich eine Entlastung bedeutet. Der Bund muss den öffentlichen Nahverkehr auch in Zukunft finanziell unterstützen.“ so Krach.
„Das 9-Euro-Ticket zeigt einmal mehr, dass die Menschen Lust auf den Nahverkehr haben. Die Frage, ob die Fahrgäste nach den Einschränkungen der Corona-Pandemie in die Busse und Bahnen zurückkehren, ist erfreulicherweise zu bejahen. Nun wird es darauf ankommen, zusätzliche Kapazitäten durch neue Strecken und Fahrzeuge zu schaffen“, unterstreicht GVH-Geschäftsführer Ulf-Birger Franz
REGION HANNOVER (PM). Es ist Halbzeit beim STADTRADELN! Seit dem 29. Mai Juni treten die Menschen in der Region Hannover unter dem Motto „Frischluft! Freiheit! Fahrrad!“ in die Pedale. Zeit für einen Zwischenstand:
15.873 aktive Radlerinnen und Radler in der Region haben bislang mehr als 1,5 Millionen Kilometer gesammelt, so der Stand am Mittwoch, 08. Juni 2022.
Bei den absolut geradelten Kilometern liegt Hannover als größte Stadt der Region deutlich vorne, momentan folgen Langenhagen und Garbsen. In der Kategorie Kommunen mit denmeisten Kilometern pro Einwohner belegt der Vorjahressieger Wennigsen den ersten Platz. Burgwedel und Hemmingen liegen eng beieinander dahinter. Die aktivsten Politikerinnen und Politiker sind momentan in Wennigsen und Lehrte gefolgt von Hemmingen unterwegs.
Zum derzeitigen Kilometerstand beigetragen haben auch die Schülerinnen und Schüler: 113 Schulen beteiligen sich bisher am Schulwettbewerb. Die Nasen vorn haben aktuell die Ricarda Huch Schule Hannover mit den meisten absolut geradelten Kilometern und die Berufsbildende Schule 3 Hannover mit den meisten geradelten Kilometern pro Kopf. Die aktivste Grundschule ist momentan die Grundschule Godshorn aus Langenhagen.
Aber auch andere Teams sind erfolgreich. Die meisten Kilometer radelte bisher das Team Diakovere aus Hannover. Bei den geradelten Kilometern/Kopf führt das Team Waldiseck aus Pattensen. Die Windwärts-Velosophen aus Hannover sind ihnen aber dicht auf den Fersen (gewertet werden nur Teams mit mindestens zwei Personen).
Wer die Kilometerstände im Blick behalten möchte, findet den aktuellen Stand auf https://www.stadtradeln.de/region-hannover.
Noch nicht dabei beim STADTRADELN 2021? Eine Anmeldung auf www.stadtradeln.de ist bis zum letzten Tag des Aktionszeitraums am18. Juni 2022 für alle möglich, die in einer Stadt oder Gemeinde der Region Hannover wohnen, arbeiten, zur Schule gehen oder einem Verein angehören.
Hier einige Tourenvorschläge für die zweite Halbzeit des STADTRADELNS:
12.06.: Tour von Garbsen/Seelze nach Hannover zum Tag der Niedersachsen“, Start: Garbsen, Kastanienplatz, 10 Uhr; Seelze: Alter Krug, 10.20 Uhr, ca. 40 km, Tourleitung: Werner Meyer
12.06.: Radtour zum 2. Frühstück, Start: 6 Uhr – Spittaplatz Burgdorf: Morgens durch die Landschaft radeln, wenn alles noch sehr ruhig ist. Nach einer längeren Strecke wird die Tour mit einem zweiten Frühstück belohnt, um danach noch einmal eine längere Strecke zurück nach Burgdorf zu führen. Ca. 70 km. Rucksackverpflegung für unterwegs. Infos und Anmeldung bis 3.6. beim Tourenleiter Wilfried Stürmer-Bortfeldt, Tel.05136/89229
12.06.: Rad-Entdeckungsreise durch die Hemminger Stadtteile, 11 bis ca. 14 Uhr, Start und Ende: Rathausplatz in Hemmingen. Günther Kleinod wird je nach Wind und Wetter spannende Wege finden, die der ganzen Familie neue Perspektiven aufzeigen. Mit abkühlendem Stopp in den Eisdielen von Pattensen (halbe Strecke) und Hemmingen, ca. 25 km, Dauer ca. 3 Stunden.
14.06.: Kaffeetour zum Erdbeercafé Fricke, Start: Garbsen, Kastanienplatz, 14 Uhr; Seelze, Alter Krug, 14.20 Uhr, ca. 50 km
15.06.: ADFC Feierabendradtour Hemmingen, 17 bis ca. 20 Uhr, Start und Ende: Rathausplatz in Hemmingen. Eine Tour mit Günther Kleinod auf der sich Neues entdecken lässt und die ungewohnte Pfade erschließt, ca. 30 km, Dauer ca. 3 Stunden, ggf. Einkehr unterwegs.
16.06.: Kaffeetour – Fahrt ins Blaue, Start: Garbsen Kastanienplatz, 14 Uhr, ca. 45 km, Leitung Werner Meyer
16.06.: Tagestour mit Einkehr, Start: 9.30 Uhr –Spittaplatz Burgdorf. Die Strecke führt in den Norden der Region Hannover und streckenweise über den Grünen Ring zurück nach Burgdorf, ca. 60 km, Rucksackverpflegung für unterwegs, Tourenleiterin Beate Rühmann, Tel. 05136 9204009
16.06.: Feierabend-Radtour Uetze, Start: 18 Uhr
17.06. 2022: VeloCityNight Garbsen. Die großen Straßen in Hannovers Nachbarstadt gehören in den späten Abendstunden den Radfahrenden. Über tausend Menschen werden gemeinsam mit dem Fahrrad unterwegs sein – auf Rennrädernn, Lastenräder, Hollandrädern, Fixies, BMX Bikes und Pedelecs. Dazu noch jede Menge gute Laune und viel Musik. Start & Ziel ist der Rathausplatz Garbsen; das Get together beginnt ab 18:00 Uhr. Start der Tour: 20.00 Uhr, Streckenlänge: ca. 25 km, Ankunft im Ziel: ca. 22:15 Uhr. Startbändchen gibt es für 3 Euro. Weitere Infos unter: https://www.velohannover.de/velo-city-night/termine/
18.06.: Stadtradeln-Abschlusstour Burgdorf/Uetze – Start: 09:30 Uhr – Spittaplatz in Burgdorf. Gemeinsam wird nach Lachendorf zum Beerenhof Alps geradelt, ca. 70 km, mit Einkehr, Rucksackverpflegung für unterwegs, Tourenleiterin Beate Rühmann, Tel. 05136 9204009 bzw. Rainer Schlimme, Uetze
HANNOVER (PM). Am 12. Juni fällt bei der Transdev Hannover GmbH der Startschuss – in der Nacht zum Sonntag übernimmt das Unternehmen das gesamte Netz der S-Bahn Hannover. Neben den bereits im Dezember 2021 übernommenen Linien S3, S6 und S7 kommen nun die Linien S1, S2, S4, S5, S8 sowie die Expresslinien S21 und S51 dazu.
„Auf den ersten drei Linien, die wir bereits seit über einem halben Jahr befahren, konnten wir wertvolle Erfahrungen sammeln“, sagt Hartmut Körbs, Geschäftsführer der Transdev Hannover GmbH und Geschäftsführungskollegin Nadine Böger ergänzt: „Wir freuen uns aber jetzt ganz besonders auf die restlichen Linien und die weiteren Fahrgäste!“ Schließlich handelt es sich bei dem S-Bahn-Netz um ein sehr weitläufiges Gebiet mit Endhaltestellen in Minden im Westen, Nienburg und Bennemühlen im Norden, Celle und Hildesheim im Osten und Paderborn im Süden. Insgesamt zählt das Netz rund 9,3 Millionen Zugkilometer. „Die Vielseitigkeit dieser Strecke bilden wir auf unserem speziell für den Betriebsstart beklebten Zug ab – dem Lieblingszug“, sagt Nadine Böger und erklärt weiter: „Dieser trägt Wahrzeichen aus dem gesamten Netz auf sich. Darunter zum Beispiel das Drei-Hasen-Fenster aus Paderborn, den Rattenfänger aus Hameln oder die Erdbeeren aus Nienburg. Fahrgäste sind eingeladen zu raten, was sich hinter welchem Symbol verbirgt. Die Auflösung erhalten sie übrigens über den QR-Code auf dem Zug, der auf unsere Webseite verweist.“ Der Lieblingszug wird im gesamten Netz eingesetzt werden.
„Mit der Transdev als neue Betreiberin der S-Bahn Hannover kommen nicht nur frische Farben ins Spiel, die eingesetzten Neufahrzeuge bieten unseren Fahrgästen auch mehr Komfort wie schnelles Internet am Platz oder mehr Beinfreiheit. Bei der Gestaltung des Innenraums wurden die besonderen Bedürfnisse von mobilitätseingeschränkten Reisenden berücksichtigt“, freut sich Regionspräsident Steffen Krach: „Ich wünsche den Mitarbeitenden der Transdev und allen Nutzerinnen und Nutzern der S-Bahn einen problemfreien Start.“
Wie bereits im letzten Jahr setzt das Unternehmen in den ersten Tagen Reisendenlenker ein, die den Fahrgästen für Fragen zur Verfügung stehen. „So ein Betreiberwechsel wirft bei den Fahrgästen die eine oder andere Frage auf. Dazu kommen eventuelle Rückfragen zum neu eingeführten 9-Euro-Ticket. Dafür stehen auf dem Bahnsteig am Hauptbahnhof Hannover sowie in den Zügen Reisendenlenker für Fragen parat“, sagt Nadine Böger. „Wir haben den Fokus auf die Morgenstunden gesetzt, wenn besonders viele Pendler und Schüler unterwegs sind. Mittags und nachmittags unterstützen die Kolleginnen und Kollegen aus der Verwaltung zusammen mit Promotoren ebenfalls“, sagt Hartmut Körbs.
HARKENBLECK (PM). Am Sonntagnachmittag (5.06.22) gegen 14:46 Uhr wurde die Feuerwehr zur Mehrzweckhalle am Hallerskamp in Harkenbleck gerufen. Passanten meldeten eine Rauchentwicklung aus der Halle. Zu diesem Zeitpunkt fand kein Sportbetrieb statt.
Als die Feuerwehr eintraf, war sowohl durch die Eingangstür als auch auf der Rückseite des Gebäudes eine Rauchentwicklung erkennbar. Die Einsatzkräfte durchsuchten das Gebäude über mehrere Zugänge nach dem Brandherd. Der dichte Rauch hatte die Suche erschwert. Die Feuerwehr setzte mehrere Druckbelüfter ein, um das Gebäude rauchfrei zu kriegen und die Sichtverhältnisse zu verbessern. Auf der Rückseite des Gebäudes wurde mithilfe einer Motorsäge Zugang durch eine Tür verschafft. Es wurden 4 C-Rohre im Innenangriff verwendet. Insgesamt waren 40 Einsatzkräfte unter Atemschutz im Einsatz.
Nach rund 90 Minuten war das Feuer im Hallenbereich gelöscht. Mit Wärmebildkameras wurde nach weiteren Hitzequellen gesucht. Bei dem herausfordernden Einsatz wurden 2 Kameraden vor Ort durch den Rettungsdienst betreut.
Nachbarn unterstützten die Einsatzkräfte und spendeten Getränke. Mitarbeiter des Energieversorgers hatten das Gebäude stromlos geschaltet. Von der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Ronnenberg kamen Mitarbeiter vorbei, um benutzte Schläuche und Atemschutzmasken zu tauschen.
Mitarbeiter der Stadtverwaltung waren ebenfalls vor Ort. Der Harkenblecker Kindergarten ist über einen Durchgang mit der Sporthalle verbunden. Der Bürgermeister kündigte an, dass der Kindergarten am Dienstag geschlossen bleibt. Dann solle geprüft werden, ob der Betrieb des Kindergartens beeinträchtigt sei.
Die letzten Einsatzkräfte konnten ihren Einsatz nach 4,5 Stunden beenden. Es waren rund 65 Ehrenamtliche mit 18 Fahrzeugen aus den 6 Ortsfeuerwehren der Stadt Hemmingen sowie der Ortsfeuerwehr Reden im Einsatz. Brandermittler des Kriminaldauerdienstes waren vor Ort. Seitens der Feuerwehr können keine Angaben zur Brandursache und Schadenshöhe gemacht werden.
GARBSEN (PM/cmm). Am Freitagabend kam es aus bislang unbekannter Ursache zu einem schweren Verkehrsunfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen, mehrere Insassen wurden verletzt.
Gegen 22.50 Uhr kollidierten auf der Autobahn BAB A2 in Fahrtrichtung Dortmund kurz vor der Ausfahrt zur Raststätte Garbsen zwei Pkw und ein Kleintransporter. Der Kleintransporter stürzte dabei auf die Seite, die Pkw kamen auf dem Standstreifen und der linken Spur zum Stehen.
Da anfangs die Lage unklar war und mit eingeklemmten Personen gerechnet wurde, wurden neben mehreren Fahrzeugen des Rettungsdienstes auch die Ortsfeuerwehren Garbsen und Horst sowie die Einsatzleitwagenbesatzung der Stadtfeuerwehr Garbsen alarmiert.
Die Ehrenamtlichen rückten mit mehreren Fahrzeugen zum Unfallort aus. Vor Ort stellte sich schnell heraus das keine Personen eingeklemmt waren.
Die verletzten Personen aus den beteiligten Fahrzeugen wurden vom Rettungsdienst behandelt. Der Einsatz für die Feuerwehr konnte bereits um kurz nach 23 Uhr für die meisten angerückten Kräfte beendet werden.
Lediglich ein Teil der Ortsfeuerwehr Garbsen blieb noch zur Ausleuchtung der Unfallstelle bis zum Abschluss der Bergungsarbeiten und der Unfallaufnahme durch die Polizei vor Ort.
Zur Unfallursache und zur Schadenhöhe liegen derzeit keinerlei Informationen vor.
HANNOVER (PM). Die Deutsche Bahn verabschiedet sich von ihren Kund:innen im S-Bahn-Netz Hannover. Erstmalig wird dazu ab Samstag, 4. Juni bis zum 11. Juni die Fassade des Hannoveraner Hauptbahnhofes illuminiert mit der Botschaft „Ihr bleibt uns im Herzen“. In den Zügen informieren Seitenscheibenplakate Fahrgäste über den Betreiberwechsel.
Mit dieser Aktion bedanken sich alle Mitarbeitenden der S-Bahn Hannover bei den Fahrgästen für mehr als 20 Jahre Treue und wünschen weiterhin gute Fahrt.
Ab Sonntag, 12. Juni ist die Transdev Hannover GmbH alleiniger Betreiber aller
S-Bahnlinien in Hannover.
Bereits seit Dezember 2021 ist die Transdev Hannover GmbH auf den S-Bahn Linien S3, S6 und S7 in Hannover unterwegs. Die DB Regio fährt bis 11. Juni noch auf den Linien S1, S2, S21, S4, S5 und S51.
Fahrgäste, die im S-Bahnnetz Hannover unterwegs sind, können sich mit ihren Anliegen an den Kundenservice der Transdev unter info@sbahn-hannover.de wenden. Weitere Informationen wie Fahrpläne erhalten Fahrgäste auf der Internetseite der Transdev unter www.sbahn-hannover.de. Im S-Bahnnetz gelten weiterhin alle bekannten Tarifangebote
HANNOVER (ots). Nach dem gewaltsamen Tod eines Ehepaars in Neustadt am Rübenberge, Ortsteil Hagen, fahndet die Polizei nach einem 27 Jahre alten Tatverdächtigen. Der Mann soll seine 53 Jahre alte Mutter und deren 59 Jahre alten Ehemann mit Messerstichen getötet haben. Danach ergriff der Mann die Flucht. Mit Hilfe eines Fotos des Tatverdächtigen bittet die Polizei nun die Öffentlichkeit um Mithilfe.
Der 27-Jährige steht im Verdacht, im Zeitraum seit dem 20.05.2022 das Haus des Ehepaars am Isenbargweg im Neustädter Ortsteil Hagen aufgesucht und seine Mutter und deren Ehemann aus bislang ungeklärten Motiven mit einem Messer tödlich verletzt zu haben. Danach flüchtete er. Alle Fahndungsmaßnahmen der Polizei verliefen bislang ergebnislos.
Der Gesuchte ist etwa 1,90 Meter groß und schlank. Auffällig ist sein schlaksiges Auftreten und abgezehrtes Aussehen. Zur aktuellen Bekleidung können keine gesicherten Angaben gemacht werden.
Da davon auszugehen ist, dass der Tatverdächtige weiterhin bewaffnet ist, sollte der Gesuchte keinesfalls angesprochen, sondern stattdessen direkt die Polizei verständigt werden. Hinweise zum Aufenthaltsort des Mannes nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0511 109-5555 entgegen.
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