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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Schulsanitätsdienstwettbewerb des Roten Kreuzes – BGPress 4254 2© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Schulsanitätsdienstwettbewerb des Roten Kreuzes

17. Juni 2022/in Region Hannover

HANNOVER (PM). Eine Reanimation mit Defibrillator, ein gestürzter Rollstuhlfahrer oder eine Platzwunde am Kopf: Beim 9. Schulsanitätsdienstwettbewerb des Deutschen Roten Kreuzes in der Region Hannover, zeigten die jungen Sanitäterinnen und Sanitäter von 12 Schulen aus der Stadt und der Region Hannover ihr Können. Der diesjährige Regionswettbewerb der Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter wurde zum ersten Mal im Park der Sinne in Hannover-Laatzen durchgeführt. Den ersten Platz sicherte sich das Team des Gymnasiums Lehrte, dicht gefolgt von den beiden Teams des Gymnasiums Burgdorf, die den zweiten und dritten Platz belegten.

22 Teams aus 12 Schulen leisteten unter Beobachtung der Jury Erste Hilfe und zeigten dabei ihr gesamtes Wissen. In Gruppen zu fünf Teilnehmern wurden sie geprüft. „Die Juroren an den 9 Stationen achten bei ihrer Bewertung besonders auf die Eigensicherung, das Absetzen des Notrufs, die richtigen Erste-Hilfe-Maßnahmen und die Betreuung des Verletzten“, erklärte Jugendrotkreuz-Verantwortlicher und Organisator der Wettbewerbe, Christian Quade. Nach jeder Übung gaben die Jury-Mitglieder dann auch sofort Feedback an die Gruppen, was sie in Zukunft noch verbessern können. Die Verletzungen an den Stationen waren von den Veranstaltern mit reichlich Kunstblut und Schminke so gestaltet worden, dass sich für die Sanitäter eine möglichst reale Situation ergab.

  • Schulsanitätsdienstwettbewerb des Roten Kreuzes – BGPress 4240
    Im "Park der Sinne" in Laatzen fanden heute der Regionswettbewerb des Schulsanitätsdienstes des Jugendrotkreuzes im DRK-Region Hannover e.V. statt. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Erste Hilfe
    Herz-Lungen-Wiederbelebung und Erste Hilfe wird Pflichtfach. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Schulsanitätsdienstwettbewerb des Roten Kreuzes – BGPress 4259
    Eine Beamtin der Motorradstaffel der Polizei stellte den Schulsanitäter*innen Fragen zur Polizeiarbeit. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Schulsanitätsdienstwettbewerb des Roten Kreuzes – BGPress 4281
    Die Schulsanitäter mussten an mehreren Stationen Erste Hilfe bei unterschiedlichen Notfällen leisten. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Schulsanitätsdienstwettbewerb des Roten Kreuzes – BGPress 4340
    Unter den kritischen Augen eines Erste-Hilfe Ausbilders wurde eine Person von den Schulsanitäterinnen versorgt. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Schulsanitätsdienstwettbewerb des Roten Kreuzes – BGPress 4456
    Der 3. Platz ging an die Schulsanitäter des Gymnasium Burgdorf. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Schulsanitätsdienstwettbewerb des Roten Kreuzes – BGPress 4460
    Christian Quade vom Jugendrotkreuz überreicht den Pokal für den 2. Platz an die Schulsanitäterinnen des Gymnasium Burgdorf. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Schulsanitätsdienstwettbewerb des Roten Kreuzes – BGPress 4463
    Der 2. Platz ging an die Schulsanitäterinnen des Gymnasium Burgdorf. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Schulsanitätsdienstwettbewerb des Roten Kreuzes – BGPress 4471
    Den 1. Platz erreichten die Schulsanitäter und Schulsanitäterinnen vom Gymnasium Lehrte © Bernd Günther / BG-PRESS.de
Aktuelle Impf-Termine

Impftermine in der Woche vom 20. bis 26. Juni 2022

16. Juni 2022/in Region Hannover

Region Hannover. In der Region Hannover gibt es in der kommenden Woche wieder viele Impfangebote in den Gemeinden des Regionsgebiets. An allen Standorten kommt der mRNA-Impfstoff von Biontech bzw. Moderna zum Einsatz. An gekennzeichneten Standorten ist auch die Impfung mit dem Impfstoff Novavax möglich. In der kommenden Woche fährt das DRK-Impfmobil durch Barsinghausen mit wechselnden Standorten.

Hier die Übersicht der Impf-Termine für die Woche vom 20. bis 26. Juni 2022:

Barsinghausen
– Mo bis Fr, 10-16 Uhr, Marktstraße 5, 30890 Barsinghausen
– So, 10-17 Uhr, Marktstraße 5, 30890 Barsinghausen, Kinderimpfen

Das DRK-Impfmobil in Barsinghausen (offenes Angebot)

Montag, 20.06.2022
–
10 bis 13 Uhr: LebensArt Café und Hofladen, Bultfeld 2, 30890 Barsinghausen/Holtensen
– 14 bis 17 Uhr: Hoffnungsgemeinde, Einsteinstrasse 3, 30890 Barsinghausen/Kirchdorf

Dienstag, 21.06.2022
– 10 bis 13 Uhr: Gasthaus Riechers, Niedernfeldstrasse 8, 30890 Barsinghausen
– 14 bis 17 Uhr: NP-Markt Goltern, Hauptstrasse 66, 30890 Barsinghausen

Mittwoch, 22.06.2022
– 10 bis 13 Uhr: Gasthaus Müller, Golterner Strasse 2, 30890 Barsinghausen/Göxe
– 14 bis 17 Uhr: LebensArt Café und Hofladen, Bultfeld 2, 30890 Barsinghausen/Holtensen

Donnerstag, 23.06.2022
– 10 bis 13 Uhr: Gasthaus Müller, Golterner Strasse 2, 30890 Barsinghausen/Göxe
– 14 bis 17 Uhr: Hoffnungsgemeinde, Einsteinstrasse 3, 30890 Barsinghausen/Kirchdorf

Freitag, 24.06.2022
– 10 bis 13 Uhr: DRK-Treff Hohenbostel, Heerstrasse 3, 30890 Barsinghausen
– 14 bis 17 Uhr: Backparadies Sprengel, Suhlenstrasse 7, 30890 Barsinghhausen

Burgwedel
– Do/Fr, 10-16 Uhr, Auf der Ramhorst 1, 30938 Burgwedel

Garbsen
– Mo bis Mi, 10-16 Uhr, sowie Mi, 17.30-21 Uhr, Immenweg 5, 30827 Garbsen
– Do/Fr, 10-16 Uhr sowie Do, 17.30-21 Uhr, Hérouville-St.-Clair-Platz 1-3, 30823 Garbsen

Gehrden
– Mo & Mi, 10-16 Uhr, sowie Mi, 17.30-21 Uhr, Vierständehaus, Kirchstraße 5

Hannover 

Impfangebote für Kinder (mit Terminvergabe)

  • Impfzentrum am Zoo, Adenauerallee 1, 30175 Hannover, Sa/So, 9-17 Uhr
  • Misburg, Bürgerhaus Misburg, Seckbruchstraße 20, Mi 16-20 Uhr
  • Mühlenberg, Mühlenberger Markt 1, Stadtteilzentrum, Di, 16-20 Uhr
  • Nordstadt, Uni-Mensa, Callinstraße 23, Mo 16-20 Uhr

Impfangebote für Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene

  • Ernst-August-Galerie, Ernst-August-Platz 2, Mo bis Sa, 10-20 Uhr
  • Ernst-August-Galerie, Ernst-August-Platz 2, Mo bis Sa, 10-20 Uhr (Novavax)
  • Kronsberg, Stadtteilzentrum KroKus, Thie 6, Mi 10-17 Uhr
  • Mitte, Impfzentrum am Landtag, Leinstraße 27, Mo bis Do, 17-19 Uhr
  • Mittelfeld, Spittastraße 2, Mi bis Fr, 9-17 Uhr
  • Misburg, Bürgerhaus Misburg, Seckbruchstraße 20, Mi 10-17 Uhr
  • Mühlenberg, Mühlenberger Markt 1, Stadtteilzentrum, Mo/Di, 10-16 Uhr
  • Nordstadt, Uni-Mensa, Callinstraße 23, Mo bis Fr, 9-16 Uhr sowie Di, Do, Fr, 17.30-21 Uhr
  • Ricklingen, Stadtteilzentrum, Anne-Stache-Allee 7, Mi, 10-17 Uhr und 17.30-21 Uhr
  • Sahlkamp, Sadtteiltreff Sahlkamp, Elmstraße 15, Fr, 9-17 Uhr
  • Stöcken, Stadtteilzentrum, Eichsfelder Straße 101, Fr, 10-17 Uhr

 

Hemmingen
– Mo/Di, 10-16 Uhr, sowie Di, 17.30-21 Uhr, Rathausplatz 1, 30966 Hemmingen

Isernhagen
– Mo bis Mi, 10-16 Uhr, Jacobistr. 5, 30916 Isernhagen
– Sa, 14-17 Uhr, Altwarmbüchener See

Laatzen
– Mo bis Fr, 10-16 Uhr, Leine-Center, Marktplatz, 30880 Laatzen
– Sa, 10-17 Uhr, Leine-Center, Marktplatz, 30880 Laatzen, Kinderimpfen

Lehrte
– Mo bis Fr, 10-16 Uhr, Zuckerpassage 4, 31275 Lehrte

Neustadt
– Mo bis Fr, 10-16 Uhr, Suttorfer Str. 8, 31535 Neustadt
– Di, 17.30-21 Uhr, Suttorfer Str. 8, 31535 Neustadt

Pattensen
– Do/Fr, 10-16 Uhr, Dorfgemeinschaftshaus Reden, Landstraße 8, 30982 Pattensen

Ronnenberg
– Fr, 10-16 Uhr, Gemeinschaftshaus Ronnenberg, Weetzer Kirchweg 3, Ronnenberg

Seelze
– Mo, Mi, Do, Fr, 10-16 Uhr, Lampehof 1, 30926 Seelze

Sehnde
– Mo bis Mi, 10-16 Uhr, Mittelstraße 30, 31319 Sehnde
– Do, 17:30-21 Uhr, Mittelstraße 30, 31319 Sehnde

Springe
– Mo bis Do, 10-16 Uhr, Hinter der Burg 4, 31832 Springe

Uetze
– Do/Fr, 10-16 Uhr, Kaiserstraße 10, 31311 Uetze

Wedemark
– Di bis Fr, 10-16 Uhr, Mehrzweckhalle Bissendorf, Am Mühlenberg 22, 30900 Wedemark

Wennigsen
– Do/Fr, 10-16 Uhr, Max-Planck-Straße 12, 30974 Wennigsen
– Fr 17.30-21 Uhr, Max-Planck-Straße 12, 30974 Wennigsen

Wunstorf
– Mo bis Fr, 10-16 Uhr, Lange Straße 48, 31515 Wunstorf (Fußgängerzone)
– Mo/Di, 17.30-21 Uhr, Lange Straße 48, 31515 Wunstorf (Fußgängerzone)

Darüber hinaus bieten zahlreiche Arztpraxen und einige Apotheken Impfungen an. Änderungen vorbehalten.

365-Euro-Ticket für Inhaberinnen und Inhaber der Ehrenamtskarte – 365 Ticket für Ehrenamt

365-Euro-Ticket für Inhaberinnen und Inhaber der Ehrenamtskarte

16. Juni 2022/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM). Für 365 Euro im Jahr den ÖPNV in der gesamten Region Hannover nutzen – für einen Teil der Einwohnerinnen und Einwohner könnte das noch in diesem Jahr möglich werden. Inhaberinnen und Inhaber der Ehrenamtskarte in Niedersachsen sollen schon bald besonders günstig Bus und Bahn fahren können.

Das schlägt Regionspräsident Steffen Krach vor. Wenn die Regionsversammlung zustimmt, könnte der GVH das Projekt schon zum 1. September 2022 umsetzen und damit pünktlich zum Ablauf des durch den Bund geförderten 9-Euro-Tickets.

„Ich freue mich sehr darüber, dass die Region Hannover mit einem 365-Euro-Ticket das große Engagement vieler Ehrenamtlicher besonders anerkennen und würdigen will“, sagt Ministerpräsident Stephan Weil. „Wer eine niedersächsische Ehrenamtskarte erhält, engagiert sich in herausragender Weise: packt an, hilft, unterstützt und sorgt mit großem Zeitaufwand und viel Tatkraft für Zusammenhalt in unserem Land – im Sport, im Rettungswesen, in der Kultur, im Umweltschutz, in der Flüchtlings- und Nachbarschaftshilfe und vielen anderen Bereichen. Vom „Ehrenamtsticket’ profitieren besonders engagierte Menschen und es leistet auch einen Beitrag zum Klimaschutz – eine richtig gute Sache, zur Nachahmung empfohlen!“

„Wir können nicht einen Sommer lang Lust auf Bus und Bahn machen und dann die Uhren wieder komplett zurückstellen“, sagt Regionspräsident Krach. „Mit dem Angebot für Inhaberinnen und Inhaber der Ehrenamtskarte des Landes Niedersachsen machen wir den ersten Schritt in die richtige Richtung. Die Region Hannover übernimmt für Inhaberinnen und Inhaber die Differenz zum regulären Fahrkartenpreis. Dies sind rund 800 Euro im Jahr. Voraussetzung ist ein Wohnort in der Region Hannover.“

„Das 365-Euro-Ticket für Ehrenamtliche ist nicht nur eine schöne Anerkennung für gesellschaftliches Engagement, es bietet auch alle gewohnten Vorteile des GVH-Abos bis hin zur Mitnahme von Begleitpersonen abends und am Wochenende“, sagt GVH-Geschäftsführer Ulf-Birger Franz.

Aktuell sind in der Region Hannover rund 1500 aktive Ehrenamtskarten vergeben, davon 694 an Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Hannover, der Rest an Einwohnerinnen und Einwohner aus dem Umland. Insgesamt engagieren sich rund 300.000 Menschen in der Region Hannover ehrenamtlich. Die Ehrenamtskarte kann jeder beantragen, der eine freiwillige gemeinwohlorientierte Tätigkeit ohne Bezahlung von mindestens fünf Stunden in der Woche bzw. 250 Stunden im Jahr ausübt und dessen Engagement zum Zeitpunkt der Beantragung der Karte seit mindestens drei Jahren oder jeweils seit Bestehen der Organisation besteht. Für Inhaberinnen und Inhaber der Jugendleitercard gibt es eine Sonderregelung – sie können die Karte bereits nach nur einem Jahr freiwilligen Engagement beantragen (gilt bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres). Die sogenannte SportEhrenamtsCard (SEC), die der Landessportbund ausgibt, ist von dem Angebot eines 365-Euro-Tickets ausgenommen.

Die Region Hannover rechnet mit Mehrkosten in Höhe von maximal 800.000 Euro pro Jahr durch die Einführung des 365-Euro-Tickets für Inhaberinnen und Inhaber der Ehrenamtskarte. Der Verkehrsausschuss wird erstmals am 30. Juni über den Vorschlag des Regionspräsidenten beraten.

Hintergrundinformationen zur Ehrenamtskarte:

Die landesweit gültige Ehrenamtskarte wurde 2007 unter dem Motto „Ehrenamt ist Gold wert“ eingeführt, seit 2010 existiert eine länderübergreifende Karte für Niedersachsen und Bremen. In Niedersachsen gibt es derzeit mehr als 9.500 aktive Ehrenamtskarten. Fast alle Kommunen beteiligen sich, die Ehrenamtskarte ist weitestgehend flächendeckend verfügbar. Landesweit werden mehr als 2.300 Vergünstigungen geboten, beispielsweise bei Eintrittspreisen in Museen und Bädern. Weitere Informationen unter: https://www.freiwilligenserver.de/ehrenamtskarte

Brand in einer Scheune in Hülptingsen – BGPress 4195 2© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Brand in einer Scheune in Hülptingsen

15. Juni 2022/in Region Hannover

BURGDORF / HÜLPTINGSEN (PM). Am Mittwoch, 15.06.2022 wurden die Ortsfeuerwehren Burgdorf, Dachtmissen, Heeßel, Hülptingsen, Otze und Ramlingen-Ehlershausen sowie die Einsatzleitung vor Ort (ELO) um 16.30 Uhr zu einem brennenden Bauernhof in Hülptingsen gerufen.

Bereits auf der Anfahrt konnten die Einsatzkräfte erkennen, dass es sich hierbei um einen Großbrand handelt. Eine tiefschwarze Rauchwolke war weithin zu sehen. Am Einsatzort angekommen gestaltete sich die Brandbekämpfung durch die Größe der Einsatzstelle sowie die schlechte Wasserversorgung schwierig, so dass gleich noch die Feuerwehr Immensen sowie das Löschunterstützungsfahrzeug der Berufsfeuerwehr Hannover nachalarmiert wurde. Der Einsatzabschnitt im südlichen Bereich wurde sodann durch einen Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen versorgt; der nördliche Einsatzabschnitt bekam seine Wasserversorgung durch eine lange Wegstrecke von rund 600 m.

Durch das Feuer wurde das Dach der Scheune mitsamt der Photovoltaikanlage vollständig zerstört. Seitenteile stürzten bereits ein. Da die Scheune auf Grund akuter Einsturzgefahr nicht mehr betreten werden durfte, kam das Löschunterstützungsfahrzeug (LUF 60), eine Art Löschroboter, der Berufsfeuerwehr Hannover zum Einsatz.

Brand in einer Scheune in Hülptingsen – LUF Hülptingsen sfbu

Löschunterstützungsfahrzeug (LUF) der Berufsfeuerwehr Hannover © Feuerwehr Burgdorf

Somit konnte das Feuer in der Scheune bekämpft und Glutnester gelöscht werden. In der Scheune standen u.a. 2 Kartoffelroder, die in Sicherheit gebracht werden konnten. Diverse andere technische Geräte konnten leider nicht mehr gerettet werden. Um eine genaue Einschätzung der Einsatzstelle zu bekommen, wurde die Drohne der Feuerwehr Lehrte angefordert. Mittels dieser Drohne und der eingebauten Wärmebildkamera war es möglich, die Lage genau einzuschätzen und weitere Löschmaßnahmen einzuleiten.

Im Zuge dieser Löschmaßnahmen wurde dem Löschwasser ein geringer Anteil Schaum zugesetzt, das sogenannte Lightwater. Hierdurch wird die Oberflächenspannung des Brandgutes herabgesetzt und das Löschwasser kann somit tiefer eindringen und einen besseren Löscherfolg erzielen.

Zwischenzeitlich wurde noch die Ortsfeuerwehr Weferlingsen zur Unterstützung nachalarmiert. Um 21.30 Uhr wurde das THW, Ortsverband Burgdorf, zur Ausleuchtung der Einsatzstelle hinzualarmiert, da abzusehen war, dass die Löscharbeiten noch länger andauern werden. Gegen 23.30 Uhr wurde für den Abriss des Gebäudes noch das THW Stadthagen alarmiert.

Florian Bethmann, Einsatzleiter und stellvertretender Stadtbrandmeister zeigte sich sehr zufrieden. „Es hat alles sehr gut geklappt; die Zusammenarbeit der einzelnen Ortsfeuerwehren der Stadtfeuerwehr sowie auch mit den anderen beteiligten Hilfsorganisationen funktionierte einwandfrei.“ „Ein besonderer Dank“, so Bethmann weiter, „gilt den Mitbürgerinnen und Mitbürgern. Durch gut koordinierte Absprachen gab es für die Einsatzkräfte zu Essen und zu Trinken. Das war auf Grund der Temperaturen und der damit verbundenen Anstrengungen richtig gut.“

Stadtpressesprecherin Sandra Jost bemängelte, dass diesmal extrem viele Schaulustige den Weg und die Einsatzstelle blockierten. Es wurde ebenfalls auch die Anfahrt blockiert, so dass wertvolle Zeit bis zum Beginn der Brandbekämpfung verloren geht. Daher der dringende Appell: Lassen sie die Einsatzkräfte durch, behindern sie nicht deren Arbeit.

Im Einsatz waren insgesamt 124 Einsatzkräfte der Feuerwehr mit insgesamt 31 Fahrzeugen, 21 Einsatzkräfte des THW mit 3 Fahrzeugen, 1 RTW, 1 NEF sowie die Polizei mit 1 Fahrzeug. Personen kamen nicht zu Schaden. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Um 23.55 Uhr ist der Einsatz noch immer nicht beendet.

Brand in einer Scheune in Hülptingsen – BGPress 4176

Kilometerweit war der schwarze Brandrauch über der Einsatzstelle sichtbar. © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Johanniter auf der Interschutz – Gaffen tötet Björn Stelley

Johanniter auf der Interschutz

14. Juni 2022/in Region Hannover

HANNOVER (PM). Auf über 800 Quadratmetern Ausstellungsfläche präsentiert sich die Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) vom 20. bis 25. Juni in der Messe Hannover auf der Interschutz 2022. Auf dem Messestand werden ausgewählte Aspekte ihrer Tätigkeit aus unterschiedlichen Themenfeldern des Rettungsdienstes und Bevölkerungsschutzes gezeigt – sei es mit Fahrzeugen, Mitarbeitenden oder durch das umfangreiche Bühnenprogramm.

Virtual Reality im Einsatzgeschehen und in der Ausbildung

Als bundesweit etablierter Partner für Bund, Länder und Kommunen im Rahmen der Daseinsvorsorge passen die Johanniter ihre Dienstleistungen stetig den aktuellen und auch digitalen Entwicklungen an. Dies gilt für das alltägliche Einsatzgeschehen ebenso wie für die Ausbildung an den Johanniter-Akademien und der Akkon-Hochschule für Humanwissenschaften in Berlin: Virtual-Reality-Simulationen haben sich an diesen Ausbildungsstätten – die auch anderen Organisationen, Institutionen und Behörden für die Ausbildung offenstehen – bereits zum Standard in der Berufsausbildung wie zum Beispiel in der Ausbildung für Notfallsanitäter oder der Fortbildung für ehrenamtliche Helfende im Katastrophenschutz entwickelt. Auf der Aktionsfläche zeigen die Johanniter, wie mittels VR-Brille direkt in virtuelle Welten eingetaucht werden kann.

Vorstellung des neuen Gerätewagens Sanität

Im vergangenen Jahr sind von den Johannitern zwölf Gerätewagen Sanität neuen Typs in Niedersachsen und Bremen mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 2,64 Millionen Euro in den Dienst gestellt worden – federführend waren ehrenamtliche Einsatzkräfte an der Fahrzeugentwicklung beteiligt. „Nichts von der Stange“, sagt Kathrin Jahns, Projektleitung GW SAN und ehrenamtlich im Ortsverband Hildesheim tätig. „Die Johanniter-Unfall-Hilfe hat uns die Chance gegeben, einen Gerätewagen Sanität mit ganz neuem Beladungskonzept für uns zu entwickeln. Viele Ideen und Erfahrungen, die ehrenamtliche Bevölkerungsschützer der Johanniter in den vergangenen Jahren gesammelt hätten, sind in das neue Fahrzeug mit eingeflossen und seien umgesetzt worden“, freut sich Jahns.

Von der Idee zur Konzeption über den Bau bis zur Produktion und der Auslieferung haben die Johanniter des Landesverbandes Niedersachsen/Bremen das Projekt begleitet. Unter anderem ist das Beladungskonzept komplett überarbeitet und den neuen Einsatzanforderungen angepasst worden. Das neue Beladungskonzept sieht vor, vorgegebene Materialien und Ausrüstung themenbezogen zuzuordnen und auf entsprechende Rollwagen zu verlasten – daraus ergeben sich große einsatztaktische und logistische Vorteile. Einer dieser Zehntonner auf Basis eines MAN-Fahrwerks (7,9 Meter lang, 2,3 Meter breit und 2,75 Meter hoch) steht zur Besichtigung für die Besuchenden bereit.

Die offizielle Indienstnahme der Fahrzeuge werden die Johanniter im Rahmen der Interschutz am Mittwoch, 22. Juni, gemeinsam mit Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius um 14:30 Uhr vornehmen.

Die Initiative „Gaffen tötet!“

Im Rahmen ihrer Initiative „Gaffen tötet!“ gehen die Johanniter seit 2021 einen neuen und innovativen Weg um Aufmerksamkeit für das brisante Thema „Gaffen am Unfallort“ zu schaffen. Mit einem innovativen digitalen Design auf Basis der QR-Code-Technologie, das an Rettungsfahrzeugen oder an der Ausrüstung der Retter angebracht werden kann, sollen Schaulustige, die mit ihrem Smartphone das Geschehen festhalten wollen, davon abgehalten werden. Er löst auf dem Handy der Fotografierenden den automatischen Warnhinweis „Gaffen tötet! Es kann Rettungskräfte behindern und zur Straftat werden.“ aus. So soll Gaffern ihre Tat unmittelbar bewusst gemacht werden.

Dieses Projekt wird wissenschaftlich von der Johanniter-eigenen Akkon-Hochschule für Humanwissenschaften begleitet. Ausgewertet werden die Klicks auf den QR-Code, Informationen der Einsatzkräfte vor Ort sowie die Umgebungsbedingungen. Die Johanniter zeigen in Hannover einen der Rettungswagen, der für das Projekt großflächig mit einem QR-Code beklebt wurde.

Das Begleitprogramm auf der Johanniter-Bühne

Auf der Bühne des Standes bieten die Johanniter dem Fachpublikum ein umfangreiches Programm:

Dienstag, 21. Juni:
Experten der Offshore-Rettung werden am Dienstag, 21. Juni, über die speziellen Anforderungen an den Arbeitsschutz auf hoher See sowie über die Rettung aus großen Höhen sprechen und Impulse für die Sicherheitsüberlegungen in der Industrie und der Betriebsrettung geben.

Zudem findet sich an diesem Messetag um 15 Uhr eine Expertenrunde aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft zu einer spannenden Podiumsdiskussion zusammen, um das Thema Selbsthilfe- und Selbstschutzfähigkeiten der Bevölkerung gerade auch im Hinblick auf Naturkatastrophen aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln zu beleuchten.

Mittwoch, 22. Juni:
Kenner der beruflichen Aus- und Weiterbildung kommen am folgenden Mittwoch, 22. Juni, zu Wort und diskutieren Ideen, die künftig zu einer weiteren Verbesserung der Ausbildungspraxis führen und überholte Ansätze ablösen sollen.

Donnerstag, 23. Juni:
Der Messedonnerstag steht im Zeichen der zivilen Sicherheit. Profis aus dem Bereich Bevölkerungsschutz beraten über die Herausforderungen einer effizienten Einsatzführung in der Zukunft. Darüber hinaus stellen sie Projekte vor, die Wege zeigen, wie Menschen in Katastrophenlagen nicht nur gewarnt, sondern auch für die koordinierte Hilfe gewonnen werden können. Zudem werden im Rahmen einer weiteren Podiumsdiskussion um 15 Uhr unter anderem Professoren, Politiker und ein Rettungsdienst-Influencer ins Gespräch gehen und Herausforderungen und Lösungsansätze für einen zukunftsfähigen Rettungsdienst erörtern.

Freitag, 24. Juni:
Die Arbeitswoche abschließen wird am Freitag das Thema „Gesundes Team“. Die Johanniter bieten Lösungen an, wie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die körperlich und seelisch belastende Aufgaben haben, gesund und leistungsfähig bleiben – ein bedeutendes Thema besonders für Personalverantwortliche bei Feuerwehr und Rettungsdienst.

Sonnabend, 25. Juni:
Den Schlusspunkt der Interschutz setzen die Johanniter am Sonnabend unter dem Motto „Kein wir ohne euch“. Die Helfenden der Rettungshundestaffel Hannover-Wasserturm holen dazu ihre vierbeinigen Einsatzkräfte auf die Bühne, die ganzjährig zur Personensuche eingesetzt werden. Darüber hinaus zeigt die RUD-Einheit der Johanniter-Akademie, wie realistische Unfalldarstellung mit Kunstblut und Schminke aussieht und diese im Rahmen der Ausbildung von Rettungskräften eingesetzt wird.

Rad-Challenge für einen guten Zweck
Wer es sportlich mag, kann täglich bei einer Rad-Challenge sein Können unter Beweis stellen und volle Power geben. Auf zwei energieerzeugenden Fahrrädern wird 20 Sekunden unter höchster Belastung gegeneinander gestrampelt. Wer die meiste Energie erzeugt, gewinnt! Und das Ganze für einen guten Zweck. Denn stehen am Ende der Interschutz 7.000.000 Wattsekunden Leistung auf dem Energiezähler, spendet der Johanniter-Partner Ambulanz Mobile 10.000 Euro zugunsten der ehrenamtlichen Arbeit der Johanniter, insbesondere im Rahmen der Nothilfe für die Ukraine.

Tagesaktuelle Informationen zum Programm auf dem Johanniter-Stand erhalten Sie unter www.johanniter.de/interschutz.

Neue mobile Brandsimulationsanlage für die Flughafenfeuerwehr – BGPress 3853 2© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Neue mobile Brandsimulationsanlage für die Flughafenfeuerwehr

13. Juni 2022/in Region Hannover

LANGENHAGEN (red). Heute wurde die neue mobile Brandsimulationsanlage am Airport Hannover vorgestellt. Sie zählt zur derzeit größten und modernsten mobilen Flugzeug-Brandsimulationsanlage der Welt.

Die Anlage ist ein Gemeinschaftsprojekt der Flughäfen Bremen, Hannover und Stuttgart. Ihre Kosten betragen 2 Millionen Euro. Mit einer Länge von 38 Metern, einer Höhe von 8 Metern und einer „Flügelspannweite“ von 20 Metern hat sie beachtliche Ausmaße. An ihr können an 28 unterschiedlichen Innen- und Außenbrandstellen über Funkfernsteuerung unterschiedlichste Szenarien realistisch erzeugt werden.

Für die Einsatzkräfte der Flughafenfeuerwehren muss im Ernstfall jeder Handgriff und jede unterschiedliche Einsatztaktik sitzen. Dafür ist auch ein spezielles Kamerasystem mit zwei hochauflösenden 360° Kameras und vier Wärmebildkameras am und im Simulator verbaut. Sie geben den Instruktoren in einem speziellen Container ein gutes Bild beim Übungsablauf. Er steht in unmittelbarer Nähe zu einem 120 Quadratmeter großen Flächenbrandfeld, welches über Gas eine Flammenhöhe von bis zu 20 Meter erzeugen kann. Auf dieser kann es bis zu 500° Grad heiß werden und der effektive Löscheinsatz wird im Kontrollcontainer mit diversen Temperatursensoren auf der Fläche kontrolliert.

Der Brandsimulator hatte eine Planungs- Projektierungs- und Bauzeit von vier Jahren. Um möglichst realistisch an unterschiedliche Flugzeugtypen zu üben, wurde auf der linken Seite ein Airbus A 320 mit seinem Triebwerk gebaut. Auf der rechten Seite hat man sich für den häufig geflogenen Typ von der Boeing B 737 entschieden. Beide Seiten haben die bauarttypischen Verschlüsse und Notausgänge. Auch zwei Notrutschen zur Personalrettung können an dem Simulator angebracht werden.

  • Neue mobile Brandsimulationsanlage für die Flughafenfeuerwehr – BGPress 3761
    Auf dem Flughafen Hannover wurde die weltgrößte und modernste Brandsimulationsanlage für die Flughafenfeuerwehr in Betrieb genommen. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Neue mobile Brandsimulationsanlage für die Flughafenfeuerwehr – BGPress 3780
    Die Instruktoren und die Wachmannschaft der Flughafenfeuerwehr Hannover ist angetreten. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Neue mobile Brandsimulationsanlage für die Flughafenfeuerwehr – BGPress 3790
    Das Innere der Brandsimulationsanlage entspricht ungefähr dem Raum eines Flugzeuges der Bauklasse Boeing B 737. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Neue mobile Brandsimulationsanlage für die Flughafenfeuerwehr – BGPress 3800
    Auf dem Flughafen Hannover wurde die weltgrößte und modernste Brandsimulationsanlage für die Flughafenfeuerwehr in Betrieb genommen. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Neue mobile Brandsimulationsanlage für die Flughafenfeuerwehr – BGPress 3804
    Auf dem Flughafen Hannover wurde die weltgrößte und modernste Brandsimulationsanlage für die Flughafenfeuerwehr in Betrieb genommen. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Neue mobile Brandsimulationsanlage für die Flughafenfeuerwehr – BGPress 3810
    Zwei Notrutschen zur Personenbergung sind ebenfalls in der Simulationsanlage anbringbar. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Neue mobile Brandsimulationsanlage für die Flughafenfeuerwehr – BGPress 3812
    Von einem speziellen Kontrollcontainer wird die Anlage gesteuert und mit großen Bildschirmen beobachtet. Hier werden auch die Nachbesprechungen für die übenden Brandschützer durchgeführt. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Neue mobile Brandsimulationsanlage für die Flughafenfeuerwehr – BGPress 3822
    Zwei von insgesamt fünf Großlöschfahrzeugen (hier vom Typ Panther). Mit 52 Tonnen Gewicht sowie 1.500 PS sind sie die größten, schwersten und schnellsten Feuerwehrfahrzeug auf dem Flughafen. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Neue mobile Brandsimulationsanlage für die Flughafenfeuerwehr – BGPress 3870
    Auf 120 Quadratmeter kann ein Flächenbrand, z.B. durch ausgelaufenden Treibstoff, nachempfunden werden. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Neue mobile Brandsimulationsanlage für die Flughafenfeuerwehr – BGPress 3886
    Ein Großlöschfahrzeug vom Typ Panther beim Ablöschen des "Flächenbrandes" © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Neue mobile Brandsimulationsanlage für die Flughafenfeuerwehr – BGPress 3890
    Ein Großlöschfahrzeug vom Typ Panther beim Ablöschen des "Fläschenbrandes" © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Neue mobile Brandsimulationsanlage für die Flughafenfeuerwehr – BGPress 3909
    Der Innenraum kann für Innenlöschangriffe ebenfalls realistisch mit Flammen versorgt werden, um so Hitze und Sichtbeeinträchtigung in der Übung zu simulieren. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Neue mobile Brandsimulationsanlage für die Flughafenfeuerwehr – BGPress 3853
    Aussenangriff auf ein simulierten Triebwerksbrand eine A 320 mit zwei Einsatzkräften der Wachmannschaft. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Neue mobile Brandsimulationsanlage für die Flughafenfeuerwehr – BGPress 3835
    Stefan Martens, Leiter der Flughafenfeuerwehr, erläuterte den Medienvertretern und Gästen die Nutzung der weltweit größten mobilen Brandsimulationsanlage. © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Der gesamte obere Bereich mit den Brandcontainern sowie die Simulationsfläche für Flächenbrand können demontiert und in Teilen an einen der weiteren Flughäfen gebracht werden.

Bei der Vorführung für die Medienvertreter standen der Geschäftsführer des Hannover Airport Dr. Raoul Hille und Prof. Dr. Martin Roll sowie Stefan Martens, Leiter der Flughafenfeuerwehr zur Verfügung. Auf dem Vorfeld hatten sich neben den acht Instruktoren auch ein Teil der Wachmannschaft der Flughafenfeuer versammelt, um mit einigen Praxisdemonstrationen die Vielfalt des Brandsimulators aufzuzeigen.

Die Flughafenfeuerwehr mit ihren Spezialisten in der Brandbekämpfung und ihrem hochtechnisierten Einsatzmaterial muss rund um die Uhr verläßlich funktionieren. Ein Ausfall kann die sofortige Sperrung des Flughafens für Starts und Landungen bedeuten. Die neue mobile Brandsimulationsanlage sichert auch einen permanenten und hohen Ausbildungsstand der Flughafenfeuerwehren.


Wedemarker Feuerwehren bekämpfen Hausbrand im Meitzer Busch – Meitzer Busch1 cmm© Carl-Marcus Müller

Wedemarker Feuerwehren bekämpfen Hausbrand im Meitzer Busch

13. Juni 2022/in Region Hannover

WEDEMARK (cmm/red). Gegen kurz nach 20.00 Uhr wurden die Wedemarker Feuerwehren zu einem Hausbrand in den Meitzer Busch alarmiert. Aus bislang ungeklärter Ursache ist ein Zweifamilienhaus in Brand geraten. Nach ersten Angaben vor Ort konnten sich die Bewohner*innen des Hauses rechtzeitig in Sicherheit bringen.

Aufgrund der Lage des Hauses, in einem dicht bewaldeten und etwas abgelegenen Bereich des Meitzer Busches, musste die Wasserversorgung über einen längeren Weg hergestellt werden, berichtete Feuerwehrsprecher Benjamin Bohlmann vor Ort.

Die DLRG Wedemark, mit dem Bereich Fernerkundung, unterstützte die Feuerwehr mit einer Einsatzdrohne, um mit einer Wärmebildkamera die Einsatzstelle zu erkunden und eventuelle Glutnester ausfindig zu machen.

Der Einsatz dauerte bis in die Nacht hinein. An dem Einsatz waren sechs Ortsfeuerwehren mit einem Großaufgebot beteiligt. Der Kriminaldauerdienst (KDD) der Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Wedemarker Feuerwehren bekämpfen Hausbrand im Meitzer Busch – DLRG Fernerkundung cmm

Das Team der DLRG Fernerkundung mit einer Drohne war ebenfalls zur Unterstützung im Einsatz © Carl-Marcus Müller

Insel Wilhelmstein im Steinhuder Meer – Wilhelmstein Saison mf© Matthias Falk

Insel Wilhelmstein im Steinhuder Meer

11. Juni 2022/in Region Hannover

STEINHUDE (PM/mf). Auf der Insel Wilhelmstein hat die Steinhuder Meer Tourismus GmbH (SMT) am 10.6. nach einem Jahr Betrieb der Insel ein erstes Resümee vor 40 geladenen Gästen gezogen.

Die SMT unterzeichnete im März 2021 einen Pachtvertrag mit der Fürstlichen Hofkammer  Schaumburg-Lippe als Eigentümer der Insel. Erbprinz Heinrich-Donatus zu Schaumburg-Lippe freut sich über das besondere Flair und die positiven Entwicklungen auf dem Wilhelmstein: „Die Ergebnisse der kreativen Zusammenarbeit aller Kooperationspartner ist beim Betreten der Insel sofort spürbar.“

„Wir bedanken uns bei allen Partnern ausdrücklich für die Unterstützung“ äußert Willi Rehbock, Geschäftsführer der Steinhuder Meer Tourismus GmbH, „mit der finanziellen Mithilfe der Region Hannover, der Landkreise Nienburg und Schaumburg, der Städte Wunstorf, Neustadt am Rübenberge und Rehburg-Loccum, der Samtgemeinde Sachsenhagen, der Gesellschafter der Steinhuder Meer Tourismus GmbH, der Fürstlichen Hofkammer und dem Land Niedersachsen wird es uns gelingen, die Insel Wilhelmstein in den nächsten Jahren zu einer der TOP Sehenswürdigkeiten in Niedersachsen zu entwickeln.“

Im ersten Jahr wurden wichtige grundlegende Maßnahmen umgesetzt. So wurde die Inselgastronomie und die Beherbergung neu vergeben. Das Inselresort hat seitdem das Abendrestaurant „Porto Lago“ neu aufgebaut, betreibt erfolgreich den Inselkiosk mit neuem Picknickkorbangebot und vermietet die 6 Zimmer in den 2 Gästehäusern. Auch die Inselhochzeiten und Angebote für Geschäftskunden wurden gemeinsam neu organisiert.

„Der Naturpark Steinhuder Meer punktet bei vielen Gästen mit seinen natürlichen Attraktionen – der Artenvielfalt und den vielfältigen Lebensräumen. Eine künstliche Insel mit üppiger Historie mitten im Meer übt dabei aber einen ganz besonderen Reiz auf viele Menschen aus: der Wilhelmstein. Schon das Übersetzen ist ein – wenn auch gefahrenloses – kleines Abenteuer. Wer den Wilhelmstein ansteuert, will und sollte etwas Besonderes erleben. Gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern in der ‚Arbeitsgemeinschaft Wilhelmstein‘ haben wir deshalb zukunftsfähige Lösungen zum Betrieb entwickelt und finanzieren sie als Region Hannover seit dem letzten Jahr mit. Für die Insel war und ist es ein Glückfall, dass das ,Inselresort‛ so mutig war, die Gastronomie im letzten Jahr zu einem schwierigen Zeitpunkt zu übernehmen. Jetzt freue ich mich darauf, mitzuerleben, wie wir den Wilhelmstein in den kommenden Jahren gemeinsam noch besser machen können.“ – Steffen Krach, Regionspräsident

Die SMT hat zusammen mit der Arbeitsgruppe Wilhelmstein ein neues Corporate Design für die Insel entwickelt, einen Insel-Flyer in 3 Sprachen aufgelegt, einen kleinen Schwimmsteg installiert und ein hochwertiges Veranstaltungsangebot auf die Beine gestellt. Gemeinsam hat man noch viele weitere Pläne. Ganz oben auf der Liste stehen die Renovierung der Festung und eine komplette Neugestaltung der dortigen Ausstellung.

Insel Wilhelmstein im Steinhuder Meer – Wilhelmstein

Die Insel Wilhelmstein im Steinhuder Meer © Bernd Günther

Umfangreiches Veranstaltungsprogramm

Nachdem in der ersten Saison kleine Corona-konforme Veranstaltungen stattgefunden haben, können sich Gäste in diesem Jahr auf ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm freuen. Den Auftakt macht die TAK Sommerresidenz vom 27.7. bis 30.7., gefolgt vom Wingenfelder Trio am 13.8. Zum Abschluss kann man sich auf Frida Gold am 10.9. freuen. Abgerundet wird das Programm durch öffentliche Führungen, Angebote und Programme für Kinder. Alle Veranstaltungen und der Veranstaltungsflyer unter www.wilhelmstein.de.

Die Insel Wilhelmstein

Eine imposante 260 Jahre alte Inselfestung, gekieste Wege, die sich um kleine historische Gebäude schlängeln, Kanonen, Kanonenkugeln und viel Platz für eine Auszeit mitten im Steinhuder Meer erwarten die Gäste auf der Insel Wilhelmstein – gelegen mitten im Landschaftsschutzgebiet Steinhuder Meer, für viele seltene Vogelarten ein bedeutendes Brut- und Rastgebiet. Trutzige Mauern, weiße Häuser und viel Grün auf einem Quadrat mit rund 125 Metern Seitenlänge. Bis zu 70.000 Gäste besuchen bislang jährlich die Inselfestung Wilhelmstein, ein „märchenhaftes Refugium“, wie die britische „Daily Mail“ schwärmte. „Die Insel ist ein Gesamterlebnis mit außergewöhnlicher Historie“ freut sich SMT-Geschäftsführer Willi Rehbock: „Eine regional ausgerichtete Küche mit besonderen Akzenten gehört dazu. Wir wollen aber auch Geschichte und Geschichten erlebbar machen, authentisch und emotional erzählen.“ Schicksale aus den dunklen Kasematten gehören dazu oder die Mythen rund um den Steinhuder Hecht, dem ersten Unterseeboot der Welt, das angeblich im 18. Jahrhundert gebaut wurde und im Steinhuder Meer getaucht ist.

Inselfestung geöffnet

Beim Durchschreiten der ehemaligen Kasematten, in dem einst die gemeinen Soldaten untergebracht waren, betreten die Gäste eine ganz andere Welt. Sie sind nicht zu vergleichen mit dem Wohnraum darüber, in dem die Festungskommandanten und die Offiziere lebten. Vorbei führt der Rundgang auch an einer Nachbildung des Steinhuder Hechtes, dem ersten Unterseeboot Deutschlands. Der Rundgang gibt einen Einblick darüber, warum Graf Wilhelm zu Schaumburg-Lippe die Festung 1761-1767 errichten ließ, und welche wechselhafte Ge-schichte die Insel seitdem erlebt hat. Im Wortsinne Höhepunkt: Der Panorama-Ausblick vom Turm, dem höchsten Punkt der Insel.

Ausstellung des Naturparks Steinhuder Meer

In dem Ausstellungsraum auf der ehemaligen Festungsinsel steht der Lebensraum Steinhuder Meer, seine Geschichte und Kultur im Mittelpunkt. Hier können sich die Besucherinnen und Besucher unter anderem anhand einer Bildershow selbständig informieren.

Schwimmsteg erleichtert das Anlegen

„Auf der Westseite der Insel haben wir einen kleinen Schwimmsteg installiert, um allen Kanuten und Stand Up Paddlern das Anlegen an der Insel zu erleichtern“, freut sich Willi Rehbock, Geschäftsführer der Steinhuder Meer Tourismus GmbH.

Anlegegebühr an der Insel Wilhelmstein entfällt auch in diesem Jahr

Die Steinhuder Meer Tourismus GmbH als Pächter und Betreiber des Wilhelmsteins verzichtet auch in diesem Jahr auf die Anlegegebühr an der Insel. Alle Wassersportler sind herzlich willkommen, kostenfrei an der Insel anzulegen.

Abendrestaurant Porto Lago geöffnet

Speisen wie in Portugal garniert mit einem traumhaften Sonnenuntergang über dem Steinhuder Meer: Das Porto Lago lädt ein zu portugiesischen Tapas. Geöffnet ist von Mittwoch bis Sonntag 17.30 bis 21 Uhr. Es wird um eine Reservierung gebeten unter inselresort-wilhelm-stein.de/porto-lago. Alle Infos zur Anreise unter www.steinhuder-personenschifffahrt.de.

Inselkiosk bietet Picknickkörbe an

Der Inselkiosk ist täglich geöffnet. Hausgemachte frische Kleinigkeiten im Weckglas, Kaffee, Eis und kalte Getränke können mit Blick auf die Inselfestung und das Steinhuder Meer genos-sen werden. Gäste können sich die Leckereien auch in einen Picknickkorb packen lassen. So lässt es sich an einem individuellen Platz auf der Insel oder auf dem eigenen Segelboot genießen.

Unterkünfte in historischen Gebäuden

Auf der Insel Wilhelmstein stehen zwei Gästehäuser mit jeweils drei Doppelzimmern zur Verfügung. Nach einer Nacht in einem der stilvollen Zimmer, teilweise mit Blick auf das Steinhuder Meer, wartet ein Frühstück im Porto Lago auf die Inselurlauber.

NEU: Inselbeach

Auf der neu angelegten Sandfläche mit Loungemöbeln lässt sich der fantastische und einmalige Sonnenuntergang der Insel perfekt genießen.

Alle Informationen zu Öffnungszeiten und Preisen auf der Insel Wilhelmstein gibt es online unter www.wilhelmstein.de. Alle Informationen zu den Fahrzeiten und Fahrpreisen der Personenschifffahrt gibt es online unter www.steinhuder-personenschifffahrt.de

Bevölkerungszahl in der Region Hannover klettert auf neuen Höchststand – Bevölkerungszahl

Bevölkerungszahl in der Region Hannover klettert auf neuen Höchststand

11. Juni 2022/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM). Die Bevölkerungszahlen zum Ende des ersten Quartals 2022 sind in den Städten und Gemeinden des Umlands von einem starken Zuwachs gekennzeichnet. Gleich 18 der 20 Kommunen weisen eine gestiegene Zahl an Einwohnerinnen und Einwoh­nern auf: Mit 1.183.415 Millionen Menschen am Hauptwohnsitz (4. Quartal 2021: 1.180.694) erreicht die Region Hannover die höchste bislang ermittelte Zahl, so die Statistikerinnen und Statistiker der Region Hannover.

Die Zahl der wohn­be­rech­tig­­ten Bevölkerung bleibt damit weiterhin stabil über der Marke von 1,2 Mio. Einwohnerinnen und Ein­wohnern. Mit dem Stichtag 31. März 2022 ist die Fluchtbewegung aus der Ukraine in die Region Hannover noch nicht vollständig berücksichtigt. Alleine in den 20 Kommunen des hannoverschen Umlandes wird zum 30. Juni 2022 mit einer weiteren Zunahme der Bevölkerung um nochmals 3.000 Personen gerechnet.

Im vierten Quartal 2021 ist die Bevölkerungszahl absolut am stärksten in der Stadt Laatzen gestiegen. Der Zuwachs von 393 Einwohnerinnen und Einwohnern am Haupt­wohnsitz stellt mit 0,9 Prozent auch den zweitgrößten relativen Zuwachs dar. Relativ am stärksten wuchs die Bevölkerung in der Stadt Gehrden mit einem Prozent stärker an.

Für zwölf Kommunen im Umland wird damit am 31. März 2022 die höchste jemals ermittelte Zahl an Einwohnerinnen und Einwohnern am Hauptwohnsitz festgestellt: Barsing­hausen, Burgdorf, Gehrden, Isernhagen, Laatzen, Langenhagen, Lehrte, Neustadt a. Rbge., Seelze, Sehnde, Uetze und Wennigsen (Deister). Laatzen überschreitet damit erstmals die Marke von 44.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Springe verzeichnet nach mehr als fünf Jahren wieder mehr als 30.000 Einwohnerinnen und Einwohnern am Hauptwohnsitz.

Hinweis: Grundlage der Bevölkerungsstatistik der Region Hannover sind die Auskünfte aus den Einwohnermelderegistern der Städte und Gemeinden. Die gegenwärtig verfügbaren Daten umfassen die bis zum 31. März 2022 verarbeiteten melderechtlichen Informationen.  Die Region Hannover bereitet daraus die Daten für die 20 Städte und Gemeinden des Umlands auf und ergänzt diese punktuell um die eigenständig erstellte Bevölkerungs­statistik der Lan­des­hauptstadt Hannover.

Maßgeblich für die Daten der Landeshaupt­stadt Hannover ist das Ereignisdatum, was im ersten Quartal 2022 von großer Relevanz ist. Die fluchtbedingte Migration in der Folge des Krieges in der Ukraine ist in den Zahlen der Landeshauptstadt Hannover noch nicht beziehungsweise noch nicht abschließend berücksichtigt.

Der vollständige Inhalt der „Statistischen Kurzinformationen 06/2022“ kann im Internet unter www.hannover.de eingesehen werden.

Über alle Vertriebskanäle: 9-Euro-Ticket weiter stark nachgefragt – 9 euro ticket juni mf© Matthias Falk

Über alle Vertriebskanäle: 9-Euro-Ticket weiter stark nachgefragt

10. Juni 2022/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM). Der Verkauf des 9-Euro-Tickets setzt sich weiterhin so positiv fort, wie er begonnen hat. Ende letzter Woche waren insgesamt bereits rund 216.000 Tickets verkauft. Für Juni sind nun ca. 173.000 Tickets im Umlauf. Für Juli wurden fast 23.000 und für den August nahezu 20.000 Stück verkauft. Die Tickets werden nach wie vor über die verschiedensten Vertriebskanäle angeboten.

Besonders nachgefragt sind die Fahrkarten über die Automaten der ÜSTRA (80.000). In den eigenen und externen Verkaufsstellen gingen über 90.000 Exemplare über den Ladentisch. Etwa 40.000 Verkaufsvorgänge gab es über die GVH App.

Neben den 216.000 verkauften Fahrkarten gilt es zu bedenken, dass die Abonnenten im GVH ja ebenfalls über entsprechende Preisnachlässe de facto ein 9-Euro-Ticket nutzen. Hier kommen noch einmal 140.000 potenzielle Nutzerinnen und Nutzer dazu.

Regionspräsident Steffen Krach: „Für mich stellt sich schon jetzt die Frage, was nach dem 31. August kommt? Wenn wir wirklich eine Mobilitätswende schaffen wollen, gehört dazu auch ein für alle Menschen bezahlbarer ÖPNV – und dies nicht nur für drei Monate. Dafür muss langfristig Geld zur Verfügung stehen. Wir brauchen einen attraktives Nahverkehrsangebot, das angesichts steigender Energie- und Lebenshaltungskosten auch preislich einen Anreiz zum Umstieg gibt und für die Nutzerinnen und Nutzer anders als der Tankrabatt tatsächlich eine Entlastung bedeutet. Der Bund muss den öffentlichen Nahverkehr auch in Zukunft finanziell unterstützen.“ so Krach.

„Das 9-Euro-Ticket zeigt einmal mehr, dass die Menschen Lust auf den Nahverkehr haben. Die Frage, ob die Fahrgäste nach den Einschränkungen der Corona-Pandemie in die Busse und Bahnen zurückkehren, ist erfreulicherweise zu bejahen. Nun wird es darauf ankommen, zusätzliche Kapazitäten durch neue Strecken und Fahrzeuge zu schaffen“, unterstreicht GVH-Geschäftsführer Ulf-Birger Franz

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