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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Gesundheitsamt Region Hannover© Bernd Günther

Erster Fall von Affenpocken in der Region Hannover nachgewiesen

3. Juni 2022/in Region Hannover

HANNOVER REGION (PM). In der Region Hannover ist ein erster Fall von Affenpocken nachgewiesen worden. Das ist das Ergebnis einer labormedizinischen Untersuchung, das das Gesundheitsamt der Region Hannover am heutigen Freitagnachmittag erreichte. Bei der Person handelt es sich um einen Reiserückkehrer aus Spanien.

Das Gesundheitsamt hat umgehend mit der Kontaktnachverfolgung begonnen und die engen Kontakte ermittelt. Für die Person gilt nun nach RKI-Empfehlungen eine Quarantäne von drei Wochen. Affenpocken sind ebenso wie Verdachtsfälle der Krankheit meldepflichtig. Hausärzte und Krankenhäuser müssen sie dem Gesundheitsamt gegenüber anzeigen. Bestätigt sich ein Verdachtsfall, nehmen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitsamts die Kontaktnachverfolgung auf. „Wir haben damit rechnen müssen, dass es auch Fälle von Affenpocken in der Region Hannover geben wird. Das Gesundheitsamt leitet dazu alle notwendigen Schritte ein. Es besteht zum jetzigen Zeitpunkt kein Grund zur Sorge“, sagt Regionspräsident Steffen Krach.

Übertragung über Tröpfcheninfektion

Grundsätzlich schließt sich das Gesundheitsamt der Region Hannover den aktuellen Empfehlungen und der Risikobewertung des Robert-Koch-Institutes zum Thema Affenpocken an. Das Infektionsrisiko für die Allgemeinbevölkerung ist gering, für Personen mit häufig wechselnden Sexualpartnern mäßig. Eine Infektion mit dem HMPX-Virus kann grundlegend jeden Menschen betreffen. Die Ansteckung erfolgt über Tröpfcheninfektion infektiöser Körperflüssigkeiten und Haut/Schleimhautkontakt. Laut Angaben des RKI schützt die bis 1983 erfolge Pflichtimpfung gegen Pocken (Variola) auch in gewissem Rahmen vor Affenpocken. Im Allgemeinen ist der Verlauf der Erkrankung mild. Dennoch sollte eine konsequente Vermeidung und Unterbrechung von Infektionsketten erfolgen, um das Virus hier nicht endemisch werden zu lassen. Bei der derzeitigen weltweiten und innereuropäischen Ausbreitung des Virus erfolgt die Verbreitung vorwiegend über sexuellen oder sehr engen Körperkontakt.

Hausarzt ist erste Ansprechperson

Das Gesundheitsamt der Region Hannover weist darauf hin, dass Personen mit Symptomatik sich zunächst telefonisch an ihren Hausarzt wenden sollten, um das weitere Vorgehen abzuklären. Typischerweise beginnt die Erkrankung mit Fieber und Schüttelfrost, Kopf- und Gliederschmerzen und geschwollenen Lymphknoten. Wenige Tage nach Ausbruch des Fiebers sind erste Merkmale des Ausschlags zu sehen.

Außerhalb der regulären Öffnungszeiten der Arztpraxen wenden sich Betroffene bitte an die Nummer 116117.

 

Für Fragen rund um das Affenpocken-Virus empfehlen wir die Übersichts-Seite des RKI: Info Affenpocken

Mutmaßliches Tötungsdelikt in Neustadt/Hagen – Tatort 30.05.2022© Carl-Marcus Müller

Mutmaßliches Tötungsdelikt in Neustadt/Hagen

31. Mai 2022/in Region Hannover

NEUSTADT AM RÜBENBERGE (cmm). In Neustadt am Rübenberge/OT Hagen wurden am heutigen Montagnachmittag, gegen 16.40 Uhr, durch die Polizei eine Frau und ein Mann tot aufgefunden. Fundort war in einem Einfamilienhaus in einem etwas abgelegenen Teil des Isenbargswegs. Eine Person hatte sich im Vorfeld bei der Polizei gemeldet, weil die Angehörigen nicht erreicht werden konnten.

Als die alarmierten Beamten das abgelegene Wohnhaus im Stadtteil Hagen betraten, haben diese eine Frau und einen Mann tot aufgefunden. Nach ersten Erkenntnissen vor Ort ist davon auszugehen, dass es sich um einen gewaltsamen Tötungsdelikt handelt.

In welchem Verhältnis die beiden Personen zueinander standen oder auch weitere Informationen lagen aktuell vor Ort noch nicht vor. Auch zur genauen Todesursache konnte der Polizeisprecher vor Ort noch keine genauen Angaben machen.

Der Kriminaldauerdienst (KDD) sichert aktuell vor Ort etwaige Spuren. Weitere Ermittlungen zu den genauen Todesumständen folgen.

Der Kriminaldauerdienst der Polizei bittet um Zeugenhinweise – möglicherweise sind Radfahrer oder Spaziergänger in diesem Bereich unterwegs gewesen und haben eventuell verdächtige Beobachtungen gemacht.

Hinweise werden unter Telefon (05 11) 1 09 55 55 angenommen.

© Carl-Marcus Müller

 

Hannover Airport: Über 150 Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst sind bei der ICAO-Übung 2022 im Einsatz – ICAO Übung HAJ

Hannover Airport: Über 150 Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst sind bei der ICAO-Übung 2022 im Einsatz

28. Mai 2022/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). Am heutigen Samstag, den 28. Mai 2022, fand am Hannover Airport die ICAO-Übung der Flughafenfeuerwehr statt.

Die Richtlinien der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) schreiben turnusmäßige Notfallübungen im Abstand von zwei Jahren vor. Aufgrund der Corona-Pandemie hat die Flughafenfeuerwehr mit Kompensationsübungen arbeiten müssen. Nun war es endlich wieder soweit und die Kräfte aus den verschiedenen Organisationen konnten ihre Maßnahmen im Zusammenspiel testen.

Trainiert wurde bei der heutigen Übung vor allem die Zusammenarbeit zwischen den Einsatzkräften der Flughafenfeuerwehr, den kommunalen Feuerwehren, dem Erweiterten Rettungsdienst der Region Hannover und anderer involvierter Behörden und Abteilungen der Flughafengesellschaft. Schwerpunkt war die Menschenrettung aus einer Frachtmaschine sowie medizinische Versorgung und der Transport einer hohen Anzahl von Verletzten.

Als Übungsszenario wurde ein Flugunfall im südöstlichen Vorfeldbereich des Hannover Airport angenommen: Während des Startvorgangs einer Frachtmaschine vom Typ Transall C-160, kam es zu einer Brandentwicklung in einem Triebwerk. Die Maschine stand brennend vor der Flugzeughalle 2. Die Insassen erlitten durch die Brandgase eine Rauchgasintoxikation und konnten sich nur teilweise auf das Vorfeld ins Freie selbstretten.

Um 9:35 Uhr wurde vom Tower der deutschen Flugsicherung der Aircraft Accident Alarm ausgelöst und die Flughafenfeuerwehr des Hannover Airport alarmiert. Aufgrund der Einsatzlage forderte der Einsatzleiter der Flughafenfeuerwehr außerdem Kräfte der kommunalen Feuerwehren sowie den Rettungsdienst mit dem Stichwort MAnV 10 (Massenanfall von Verletzten mit 10 Personen) an.

Hannover Airport: Über 150 Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst sind bei der ICAO-Übung 2022 im Einsatz – ICAO Übung HAJ2 ml

ICAO-Übung am Flughafen Hannover © Hannover Airport / Markus Lindert

Gemeinsam mit den Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Langenhagen (diverse Ortsfeuerwehren), Kräften der Landeshauptstadt Hannover (u.a. die Örtliche Einsatzleitung Rettungsdienst der Feuerwehr Hannover) und dem Erweiterten Rettungsdienst der Region Hannover (Rettungsmittel der Johanniter, des Roten Kreuzes und des Arbeiter Samariter Bundes) erfolgte eine gemeinsame Abarbeitung der Schadenlage.

„Wir sind mit dem Übungsergebnis wirklich zufrieden.“, berichtet Stefan Martens, Leiter der Flughafenfeuerwehr, “Nach vier Jahren konnten wir das Zusammenspiel mit den verschiedenen Organisationen auf unserem Flughafengelände wieder trainieren. Verschiedene Übungsziele wurden in dem Szenario vereint. Unter anderem die Einhaltung der Eingreifzeiten nach ICAO-Vorgaben, Zuführung von weiteren Hilfskräften zur Schadenstelle, Erprobung des Patientenverteil-Konzeptes der Region Hannover und der Betrieb des Bereitstellungsraumes.

Ich möchte hier aber noch einmal festhalten, dass diese Übung vor allem eins gezeigt hat: Auch, wenn wir uns fast vier Jahre nicht mehr zu so einer Übung hier am Platz getroffen haben, bin ich stolz, dass die Zusammenarbeit mit unseren Partnern so gut funktioniert hat.“

„Eine detaillierte Auswertung werden wir in den kommenden Wochen vornehmen“, so Martens weiter, „Ich möchte mich aber bereits jetzt schon für das große Engagement während der Vorbereitung und die Teilnahme aller Einsatzkräfte an diesem Samstag bedanken“

143 Feuerwehrleute sorgen für Umzug in die neue Messehalle 21 – BGPress 2153 2© Bernd Günther / BG-PRESS.de

143 Feuerwehrleute sorgen für Umzug in die neue Messehalle 21

27. Mai 2022/in Region Hannover

HANNOVER (bg). Während der Brückentag nach Christi Himmelfahrt eigentlich immer als verlängertes Wochenende gerne genommen wird, erklärten sich heute 143 ehrenamtliche Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner bereit, kurzfristig einen arbeitsintensiven Umzug aus einer Messehalle in die nächste durchzuführen.

Die Feuerwehrleute gehören der Regionsfeuerwehrbereitschaften 1, 4 und 5 der Region Hannover an. Einsatzbeginn mit einer ersten Vorbesprechung war der große Parkplatz am Laatzener Messebahnhof. Von dort ging es im geschlossenen Verband direkt auf das Messegelände zur Halle 21. Hier wartet auf die Einsatzkräfte eine Menge Arbeit. Für 700 Flüchtlinge aus der Ukraine mussten Kurzunterbringungen in kleinen abgetrennten Einheiten mit Betten aufgebaut werden. Sie dienen als Ersatz für die kurzfristig zu räumende Messehalle 27.

Der stellvertretender Brandschutzabschnittsleiter der Regionsfeuerwehrbereitschaft 5, Volker Kluth, unternahm eine erste Einweisung in die anstehenden Arbeiten für die einzelnen Zugführer und teilte seine Kräfte auf beide Hallen auf.

Neben dem Materialtransport aus der Messehalle 27 für den nötigen Sichtschutz und einiger Zelte wurden in relativ kurzer Zeit einzelne Parzellen in der großen Halle aufgebaut und mit jeweils 9 Betten bestückt.

Am Mittag gab es dann bei kräftiger Verpflegung aus der mitgeführten Verpflegungseinheit der Feuerwehr Mittagessen. Im Anschluss besuchte Cora Hermenau, Erste Regionsrätin und Dezernentin für Öffentliche Gesundheit, Sicherheit, IT und EU-Angelegenheiten, die Einsatzkräfte in der Messehalle 21 und bedankte sich für die tatkräftige Unterstützung bei den ehrenamtlichen Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmännern. Der Regionsbrandmeister Karl-Heinz Mensing, Chef der Regionsfeuerwehrbereitschaften, schloss sich gerne den Worten Cora Hermenaus an und hob das ehrenamtliche Engagement der vielen Feuerwehrleute hervor. Einige von ihnen waren schon zum dritten Mal auf der Messe im Unterstützungseinsatz bei der Flüchtlingsunterbringung.

Als kleine Anerkennung von der Region Hannover überreichte Cora Hermenau allen heute eingesetzten Feuerwehrkräfte symbolisch eine Freikarte für die bevorstehende INTERSCHUTZ in Hannover.

In den Nachmittagsstunden sollen dann die verbliebenen Flüchtlinge aus der Messehalle 27 in die Messehalle 21 umziehen. Zeitgleich sorgen die Feuerwehrkräfte für den Abbau der Zelte, damit diese eingelagert werden können.

Abschnittsbrandmeister Horst Holderith und Regionsbrandmeister Karl-Heinz Mensig zeigten sich gegen Mittag zufrieden mit den bis dahin geleisteten Arbeitsergebnissen und hoffen heute noch die erforderlichen Arbeiten abzuschließen. Vorrang hatte erst einmal die Messehalle 21 bezugsfertig zu bekommen.

  • 143 Feuerwehrleute sorgen für Umzug in die neue Messehalle 21 – BGPress 2031
    Die 143 ehrenamtlichen Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner versammeln sich in der Nähe des Messegeländes. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • 143 Feuerwehrleute sorgen für Umzug in die neue Messehalle 21 – BGPress 2038
    Der stellvertretender Brandschutzabschittsleiter Volker Kluth unternimmt eine erste Einweisung in die Arbeiten des heutigen Tages. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • 143 Feuerwehrleute sorgen für Umzug in die neue Messehalle 21 – BGPress 2040
    Noch stehen die Betten in der Halle 21 dicht an dicht. Schon einige Stunden später steht jedes an seinem vorbestimmten Platz in der großen Halle. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • 143 Feuerwehrleute sorgen für Umzug in die neue Messehalle 21 – BGPress 2045
    Da beide Hallen einige Entfernung auseinanderliegen, muss der Einsatz gut koordiniert werden. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Innerhalb kurzer Zeit sind die einzelnen Parzellen mit Betten ausgerüstet © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • 143 Feuerwehrleute sorgen für Umzug in die neue Messehalle 21 – BGPress 2077
    Die Feuerwehrfrauen und -männer sind erfindungsreich, wenn es um schnelle Arbeitsweise beim Transport der Betten geht.© Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • 143 Feuerwehrleute sorgen für Umzug in die neue Messehalle 21 – BGPress 2084
    Die schweren Gewichte für die Gitterzäune muüssen von Halle 27 ind die Halle 21 transportiert werden © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Gegen Mittag können sich die Feuerwehrleute der Regionsbereitschaften über Verpflegung und eine kleine Ruhepause freuen. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • 143 Feuerwehrleute sorgen für Umzug in die neue Messehalle 21 – BGPress 2100
    Cora Hermenau, Erste Regionsrätin und Dezernentin für Öffentliche Gesundheit, Sicherheit, IT und EU-Angelegenheiten, bedankt sich für die tatkräftige Unterstützung bei den ehrenamtlichen Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmännern © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • 143 Feuerwehrleute sorgen für Umzug in die neue Messehalle 21 – BGPress 2114
    Cora Hermenau, Erste Regionsrätin und Dezernentin für Öffentliche Gesundheit, Sicherheit, IT und EU-Angelegenheiten, bedankt sich für die tatkräftige Unterstützung bei den ehrenamtlichen Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmännern © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • 143 Feuerwehrleute sorgen für Umzug in die neue Messehalle 21 – BGPress 2127
    Der stellvertretender Brandschutzabschittsleiter Volker Kluth unterweist die Zugführer in weitere Auf- und Abbauarbeiten © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • 143 Feuerwehrleute sorgen für Umzug in die neue Messehalle 21 – BGPress 2136
    Auch in der Messehalle 21 müssen einige Zelte aufgebaut werden. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • 143 Feuerwehrleute sorgen für Umzug in die neue Messehalle 21 – BGPress 2153
    Ein Zelt nach dem anderen wird abgebaut und für den Abtransport vorbereitet. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • 143 Feuerwehrleute sorgen für Umzug in die neue Messehalle 21 – BGPress 2156
    Bis zum Abend sollen möglichst alle 100 Zelte der Messehalle 27 abgebaut und auf Paletten bereitgestellt werden. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
Fünf stellvertretende Brandschutzabschnittsleiter werden ernannt – BGPress 2015 2© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Fünf stellvertretende Brandschutzabschnittsleiter werden ernannt

25. Mai 2022/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM/red) Sie koordinieren und organisieren, wenn es ernst wird: Die Brandschutzabschnittsleiter der Regionsfeuerwehr. Fünf Brandschutzabschnitte gibt es – und jeder Brandschutzabschnittsleiter hat auch einen Stellvertreter. Die Regionsversammlung hat am 24. Mai beschlossen, dass Martin Höflich (Brandschutzabschnitt I), Kristof Schwake (II), Benjamin Moß (III), Tobias Jacob (IV) und Volker Kluth (V) als stellvertretende Brandschutzabschnittsleiter für (weitere) sechs Jahre in ihrem Amt ernannt werden.  

Cora Hermenau, Erste Regionsrätin und Dezernentin für Öffentliche Gesundheit, Sicherheit, IT und EU-Angelegenheiten,  übergab heute im Regionshaus die Ernennungsurkunden. Damit sind die fünf Männer offiziell ab dem 1. Juni 2022 im Amt.

Das sind die neuen bzw. wiederernannten stellvertretenden Brandschutzabschnittsleiter der Regionsfeuerwehr Hannover:

Martin Höflich (59) ist seit 2016 stellvertretender Leiter im Brandschutzabschnitt I (Neustadt, Wunstorf und Garbsen). Höflich trat 1979 in die Feuerwehr ein, übernahm 1990 bis 1992 das Amt des Jugendfeuerwehrwarts und ist seit 2008 Leiter der Information und Kommunikation, Leiter der Führungsgruppe und stellvertretender Bereitschaftsführer. Der 1. Hauptbrandmeister ist Mitglied der Ortsfeuerwehr Neustadt.

Kristof Schwake (43) wird erstmals in das Ehrenbeamtenverhältnis berufen. Der gebürtige Gehrdener wird ab dem 1. Juni 2022 der stellvertretende Leiter für den Brandschutzabschnitt II (Seelze, Barsinghausen, Gehrden, Ronnenberg, Wennigsen). Er trat 2002 in die freiwillige Feuerwehr Ronnenberg ein, war von 2015 bis 2018 Regionsausbilder im Sprechfunk bei der FTZ Ronnenberg und zehn Jahre lang ABC-Ausbilder bei der Stadtfeuerwehr Ronnenberg.

Benjamin Moß (45) aus Springe-Holtensen ist seit 34 Jahren aktives Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr in Holtensen. Der erste Hauptbrandmeister ist seit 2016 stellvertretender Bereitschaftsführer III und Zugführer der Regionsfeuerwehrbereitschaft III (Hemmingen, Laatzen, Pattensen, Springe).

Tobias Jacob (46) wird das Amt des stellvertretenden Brandschutzabschnittsleiters für den Abschnitt IV (Uetze, Burgdorf, Sehnde, Lehrte) neu bekleiden. Der Uetzer ist seit 20 Jahren aktives Mitglied der freiwilligen Feuerwehr und bekleidet in der Ortsfeuerwehr Hänigsen das Amt des Ersten Hauptbrandmeisters.

Volker Kluth (52) ist seit 2016 stellvertretender Brandschutzabschnittsleiter im Brandschutzabschnitt V (Burgwedel, Langenhagen, Isernhagen und Wedemark). Kluth trat 1985 in die Feuerwehr ein und ist heute 1. Hauptbrandmeister der Ortsfeuerwehr Kleinburgwedel. Er trat 1985 in die Feuerwehr ein.

  • Fünf stellvertretende Brandschutzabschnittsleiter werden ernannt – BGPress 2015
    (v.l.n.r.): Martin Höflich (Brandschutzabschnitt I), Kristof Schwake (II), Benjamin Moß (III), Volker Kluth (V), Tobias Jacob (IV) und Regionsbrandmeister Karl-Heinz Mensing © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Fünf stellvertretende Brandschutzabschnittsleiter werden ernannt – BGPress 1996
    Ernennung als stellvertretender Brandschutzabschittsleiter Tobias Jacob © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Regionsbrandmeister Karl-Heinz Mensing
    Regionsbrandmeister Karl-Heinz Mensing © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Fünf stellvertretende Brandschutzabschnittsleiter werden ernannt – BGPress 1965
    Ernennung als stellvertretender Brandschutzabschittsleiter Benjamin Moß © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Fünf stellvertretende Brandschutzabschnittsleiter werden ernannt – BGPress 1926
    Ernennung als stellvertretender Brandschutzabschittsleiter Martin Höflich © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Fünf stellvertretende Brandschutzabschnittsleiter werden ernannt – BGPress 1948
    Ernennung als stellvertretender Brandschutzabschittsleiter Kristof Schwake © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Fünf stellvertretende Brandschutzabschnittsleiter werden ernannt – BGPress 1982
    Ernennung als stellvertretender Brandschutzabschittsleiter Volker Kluth © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Fünf stellvertretende Brandschutzabschnittsleiter werden ernannt – BGPress 2023
    Gruppenbild mit den neu ernannten stellvertretenden Brandschutzabschnittsleitern © Bernd Günther / BG-PRESS.de
Großes Wiedersehen der Rollende Gruppenstunde des Jugendrotkreuzes – JRK mobile Gruppe

Großes Wiedersehen der Rollende Gruppenstunde des Jugendrotkreuzes

24. Mai 2022/in Region Hannover

HANNOVER (PM). Nachdem die Rollende Gruppenstunde seit bereits 16 Monaten im Einsatz ist, haben sich erstmals alle am Projekt beteiligten Personen wieder treffen können. Bei einem ausgiebigen Frühstück wurden neue Ideen besprochen, Materialien der Rollenden Gruppenstunde gecheckt und über weitere nützliche Anschaffungen gesprochen.

Außerdem galt es den Jahresplan fertig zu stellen, und darüber nachzudenken, wie die Mitgliedergewinnung in Zukunft umstrukturiert werden kann. „Wir freuen uns über das großartige Engagement unserer Teilnehmenden und danken herzlich dafür“, sagt Christian Quade, JRK-Gruppenleiter. „Wir sind viel in der Region unterwegs und versuchen mit unserem Wohnmobil, die Rollende Gruppenstunde, auch die Kinder und Jugendlichen zu erreichen, die nicht die Möglichkeit haben zu uns zu kommen“, erklärt Christian Quade die Idee hinter der Rollenden Gruppenstunde.

Die Rollende Gruppenstunde ist ein Projekt, welches im Sommer 2020 ins Leben gerufen wurde. Hierfür wurde ein alter Wohnwagen vom Team des JRK eigenhändig umgebaut. Das Mobil der Rollenden Gruppenstunde ist ausgestattet mit Technik, Bastelmaterialien, Erste-Hilfe-Utensilien und einer Küchenzeile. Das Projekt wird unterstützt von Generation³, einem Förderprogramm des Landes Niedersachsen.

Wer neugierig auf die vielfältige Arbeit des Jugendrotkreuzes geworden ist kann sich gern per Mail quade@drk-hannover.de oder per Telefon 0511 – 3671 162 melden.

Region und aha stellen Zukunftskonzept vor – Konzept aha mf© Matthias Falk

Region und aha stellen Zukunftskonzept vor

24. Mai 2022/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM). Die Abfallwirtschaft Region Hannover (aha) hat im Auftrag der Politik ein Zukunftskonzept bis zum Jahr 2035 entwickelt. Das Zukunftskonzept wurde in einem umfassenden Prozess mit Beteiligung des Ausschusses für Abfallwirtschaft (AfA) der Region Hannover erarbeitet. Im Zuge der Erarbeitung eines „Konzeptes für die Kreislaufwirtschaft 2035“ wurde vom Einsammeln, der Behandlung bis zur Verwertung des Abfalls das Kerngeschäft von aha in den Fokus genommen.

Um die von der Europäischen Union vorgegebene Steigerung der Recyclingziele zu erreichen, sind weitere Abfallmengen getrennt zu sammeln, wiederzuverwenden oder zu verwerten. „Ziel ist es, den öffentlich-rechtlichen Entsorger langfristig nachhaltig aufzustellen und dabei wirtschaftliche, soziale und ökologische Aspekte zu berücksichtigen“, sagt Regionspräsident Steffen Krach. „Erster Umsetzungsschritt des Konzepts ist die flächendeckende Einführung von Tonnen für die Sammlung von Restabfall, Bioabfall, Papier und Leichtverpackungen in der Region Hannover.“

Klima und Ressourcenschutz stehen weiter im Fokus. Die Anlagen der Abfallbehandlungszentren von aha, u.a. die Mechanisch-Biologische Abfallbehandlungsanlage (MBA) und das Bioabfallkompostwerk, garantieren bis 2035 Entsorgungssicherheit. Die Ziele entlang der Abfallhierarchie, Abfallvermeidung und Steigerung der Recyclingquote, werden durch breite Aufklärungskampagnen befördert. Der Service- und Kundenkomfort steigt mit zunehmender Digitalisierung bei aha. Dabei wird das Leistungsangebot und die Leistungsqualität aufrechterhalten und stärker standardisiert.

Eine Entscheidung, über die im Zukunftskonzept 2035 vorgeschlagenen Maßnahmen ist frühestens Ende Juni 2022 durch die politischen Gremien zu erwarten. aha wird die Öffentlichkeit umfangreich über die geplanten Maßnahmen und die Schritte zur Realisierung informieren.

Flächendeckende Tonneneinfuhr in der Region Hannover

Durch eine reine Tonnenabfuhr im 14-täglichen Rhythmus kann die Abfallsammlung effektiver arbeiten und die Städte werden nicht mehr durch umherfliegende Abfallsäcke verdreckt.

Die Tonne löst den Sack ab und dient damit der umweltschonenden Sammlung von Verpackungen. 35 Millionen Säcke jährlich entsprechen rund 700 Tonnen Plastik, die durch die Tonneneinführung eingespart werden. Eine Mülltonne hat eine Lebenserwartung von acht Jahren. Nach dem Ende der Nutzungszeit kann der Behälter zu 100 Prozent recycelt werden, damit werden knappe Ressourcen geschont.

Auch der Gelbe Sack hat ausgedient: In der Landeshauptstadt Hannover sollen Leicht-verpackungen des Dualen Systems Deutschland ab Januar 2023 ausschließlich in Gelben Tonnen und Containern gesammelt werden. In den Kommunen im Umland der Region Hannover erfolgt die Umstellung ab Mitte 2024.

Restabfall

Im Umland der Region Hannover werden die Restabfälle sowohl in Mülltonnen als auch in Säcken gesammelt. In Hannover wird der Restabfall ausschließlich über Mülltonnen erfasst. Ab dem 1. Januar 2024 sollen die Säcke abgeschafft werden und die Restabfalltonne die Regelabfuhr sein.

Bioabfall

Ähnlich verhält es sich beim Biomüll. In Hannover kann hierfür eine Tonne genutzt oder im eigenen Garten selbst kompostiert werden. Dieser Standard soll in Zukunft auch im Umland der Region Hannover gelten. Die Sammlung des Biomülls in Säcken wird zum 1. August 2024 durch die Sammlung in Tonnen ersetzt. Die Tonnen werden dann 14-täglich geleert. Es bleibt die Möglichkeit erhalten, selbst zu kompostieren oder das Bio-Plus-Paket zu nutzen. Das Bio-Plus-Paket beinhaltet den Behälter, einen Filter-Deckel sowie eine wöchentliche Leerung gegen zusätzliche Gebühr.

Altpapier

Papier, Pappe und Kartonagen werden in der Region Hannover unterschiedlich entsorgt. Es gibt die Möglichkeit eine Papiertonne zu nutzen, Sammelsäcke im Einzelhandel zu kaufen oder das Papier zu Wertstoffinseln sowie zu Wertstoffhöfen zu bringen. Damit das Altpapier möglichst sortenrein gesammelt werden kann, werden ab dem 1. Januar 2025 keine Altpapiersäcke – aus Plastik – ausgegeben. Altpapiersäcke und lose bereitgestelltes Altpapier werden ab dem 1. August 2025 nicht mehr mitgenommen. Ebenfalls ab dem 1. August 2025 wird der Sammelrhythmus beim Altpapier dem der Gelben Tonne angepasst. Somit wird Altpapier nur noch alle 14 Tage entsorgt.

Leichtverpackungen

In Hannover ist aha für die Gelben Säcke zuständig. Der aktuelle Vertrag läuft noch bis zum 31.12.2022. Die Ausschreibung für den Folgeauftrag ist noch nicht erfolgt. Ab dem 1. Januar 2023 werden in der Stadt Hannover Leichtverpackungen in der gelben Tonne gesammelt. Die Gelbe Tonne wird kostenfrei zur haushaltsnahen Sammlung bereitgestellt. Wer den Behälter nicht nutzen möchte oder keinen Platz auf dem Grundstück hat, kann seine Verpackungsabfälle auch auf den Wertstoffhöfen von aha kostenfrei abgeben.

„Die Zuweisung der Abfallsammelbehälter wird analog der aktuellen Anzahl der Restabfallsäcke erfolgen. Die Grundstückseigentümer werden über die zukünftige Größe ihrer Restabfalltonne schriftlich rechtzeitig vor der Austeilung der Behälter informiert“, sagt aha-Geschäftsführer Thomas Schwarz. „Gerne können sich auch weiterhin mehrere Grundstückseigentümer sogenannte „Nachbarschaftstonnen“ teilen. Dies reduziert den Flächenbedarf auf dem Grundstück erheblich.“

Kundenkarte auf Wertstoffhöfen

Mit 21 Wertstoffhöfen bietet aha in der Region Hannover ein dichtes Netz von Abgabestellen. Über 20 Abfallarten können dort kostenlos entsorgt werden. Dieser Service ist für Privathaushalte mit Wohnsitz in der Region Hannover gedacht. „Das Serviceangebot wird aus Kostengründen immer häufiger von Anlieferern aus anderen Landkreisen und von Gewerbebetrieben genutzt. Dies führt zu einer Überlastung der Wertstoffhöfe und damit zu unnötigen Wartezeiten für die berechtigten Nutzerinnen und Nutzern aus der Region Hannover“, so Dunja Veenker, Leiterin der Abfall- und Wertstoffabfuhr von aha. „Eine Zugangsberechtigung mit einer Kundenkarte soll ab 2027 die Nutzung der Wertstoffhöfe regeln.“

Es ist geplant, die Zugangsberechtigung mit dem Gebührenbescheid an die Grundstückseigentümer zu versenden. Diese geben die Berechtigung dann an ihre Mieterinnen und Mieter weiter. So erhält jeder Haushalt eine Berechtigung, die vor der erstmaligen Nutzung online personalisiert wird. Damit jeder Haushaltsangehörige die Wertstoffhöfe nutzen kann, ist zudem geplant, Partnerkarten einzuführen.

Regionsfeuerwehr wuppt Umzug auf dem Messegelände – BGP 3265 20220319© Bernd Günther

Regionsfeuerwehr wuppt Umzug auf dem Messegelände

24. Mai 2022/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM). Knapp 2.000 Betten und Spinde, 250 Zelte und mehr als 1.000 Bauzaunelemente: Der Umzug der vorübergehenden Unterkünfte der aus der Ukraine Geflüchteten auf dem Messegelände ist ein echter Kraftakt. Gut, dass die Region Hannover auf die ehrenamtliche Hilfe der Regionsfeuerwehr zählen kann. Am Freitag, 27. Mai, werden zwischen 80 und 100 Männer und Frauen der Regionsfeuerwehr und 30 vom ASB mit anpacken, um den Umzug der Hallen 26 und 27 in die Halle 21 zu stemmen.

„Natürlich helfen wir gerne aus, wenn Not ist“, sagt Regionsbrandmeister Karl-Heinz Mensing. Er hat nicht lange gezögert und bei den Regionsfeuerwehrbereitschaften nachgefragt, wer helfen kann. Die Region Hannover ist nach wie vor in Amtshilfe für die Landesaufnahmebehörde vor Ort tätig, um den Betrieb zu koordinieren. „Wir sind sehr dankbar für die schnelle und unkomplizierte Hilfe“, sagt Regionspräsident Steffen Krach.

Logistisch ist der Umzug nicht ganz einfach, in doppelter Hinsicht. Das Material wird aufgeteilt und neben der Bestückung der Halle 21 auch teilweise nach Langenhagen und nach Garbsen gebracht und dort eingelagert. Die Geflüchteten, die am Umzugstag in den Hallen 26 und 27 sind, ziehen mit Sack und Pack mit um. „Wir versuchen zu organisieren, dass die zwei Tage zuvor möglichst keine Ankünfte am Drehkreuz am Messebahnhof Laatzen stattfinden, damit so wenig Menschen wie möglich in den Hallen sind“, berichtet Cora Hermenau, Erste Regionsrätin.

Die Halle 21 ist mit 700 Betten deutlich kleiner als die Hallen 26 (750 Betten) und 17 (1.150 Betten). „Wir beobachten, dass derzeit weniger Menschen in Laatzen ankommen und in den Hallen eine vorübergehende Unterkunft suchen“, so Hermenau. Die Region geht davon aus, dass die Kapazität ausreicht. Die Halle 21 steht dann der Landesaufnahmebehörde bis Ende August zur Verfügung.

33.850 Menschen wollten 9-Euro-Ticket am ersten Tag – 9 euro ticket juni mf© Matthias Falk

33.850 Menschen wollten 9-Euro-Ticket am ersten Tag

24. Mai 2022/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM).  Eine Zwischenbilanz, die sich sehen lassen kann. 33.850 Menschen haben den ersten Verkaufstag genutzt, um sich ein 9-Euro-Ticket zu besorgen. Am Montag wurden über die Fahrkartenautomaten, externe und eigene Vertriebsstellen, bei regiobus und GVH online knapp 34.000 Tickets erworben.

Der Andrang begann bereits mit Öffnung des Kundencenters am Platz der Weltausstellung und riss auf den unterschiedlichen Kanälen auch über den Tag hinweg nicht ab.

Regionspräsident Steffen Krach: „Knapp 34.000 verkaufte Tickets allein in der Region Hannover sind ein großer Erfolg und toppt das, was man sich hätte vorstellen können. Es zeigt zwei Dinge: Einerseits, wie attraktiv der ÖPNV in der Region Hannover wahrgenommen wird. Wir haben gerade in Sachen Netz und Taktung eine Struktur, die längst nicht jede Großstadt in Deutschland vorzuweisen hat. Es zeigt aber auch, dass die Menschen in ihrem Alltag natürlich auch auf den Preis gucken. Deswegen sehe ich das 9-Euro-Ticket als ersten Testballon, der aber nicht Ende August enden darf. Wir als Regionsverwaltung werden uns weiterhin für einen bezahlbaren ÖPNV einsetzen.“

Elke Maria van Zadel, ÜSTRA Vorstandsvorsitzende und Geschäftsführerin regiobus: „Die überwältigende Nachfrage in der Region bereits am ersten Verkaufstag zeigt das große Bedürfnis der Menschen nach einem attraktiven Nahverkehr. Gleichzeitig ist das Ansporn für uns, die Verkehrswende weiter konsequent voranzutreiben und auch nach den drei Monaten alles dafür zu tun, immer mehr Menschen zum Umstieg in den ÖPNV zu bewegen. Daher benötigen wir auch in Zukunft die finanzielle Unterstützung von Bund und Land, um weiter in Fahrzeuge und Infrastruktur investieren zu können.“

Verkaufstart des 9-Euro-Ticket – 9 euro Ticket Krach mf© Matthias Falk

Verkaufstart des 9-Euro-Ticket

23. Mai 2022/in Region Hannover

HANNOVER (red/PM). Heute startete der Verkauf des 9-Euro-Tickets bundesweit. Hierzu trafen sich heute vor dem GVH Kundenzentrum am Platz der Weltausstellung Präsident der Region Hannover Steffen Krach, der Geschäftsführer des GVH Ulf-Birger Franz und die Vorstandsvorsitzende der ÜSTRA Elke Maria van Zadel, um das Ticket vorzustellen. 

Auch über verschiedene Apps auf dem Handy kann man die Tickets für die nächsten drei Monate online erwerben. So wie in der App der Großraum-Verker Hannover GmbH (GVH). Sie erhalten aber erst ihre Gültigkeit zum 1. Juni 2022. Einschränkungen gibt es allerdings bei der Nutzung, die man gut beachten sollte. Zudem können sich unter Umständen noch Anpassungsänderungen ergeben, da einige Verfahren noch nicht abschließend geregelt sind.

So können in dem jeweiligen Kalendermonat (Juni – August) ganztägig beliebig viele Fahrten bundesweit in der 2. Klasse in allen Fahrzeugen des Öffentlichen Personennahverkehrs und des Schienenpersonennahverkehrs mit dem 9-Euro-Ticket durchgeführt werden. Keine Gültigkeit hat das Ticket in Fernverkehrszügen (z.B. IC, EC, ICE) oder Fernbussen. Die Fahrkarte ist nicht übertragbar und gilt nur für eine Person in Verbindung mit einem Personalausweis. Umtausch und Erstattung sind ausgeschlossen.

Verkaufstart des 9-Euro-Ticket – 9 euro ticket juni mf

So sieht das 9-Euro-Ticket für den Juni 2022 aus © Matthias Falk

Die Deutsche Bahn teilte heute zur Einführung folgendes mit:

Ab 1. Juni zusätzliche Züge und Service-Kräfte im Regionalverkehr

Bundesweiter Vorverkauf über Vertriebswege der DB gestartet • DB setzt ab 1. Juni zusätzliche Züge und Mitarbeitende ein • DB Regio-Chef Sandvoß: „Wir setzen alles in Bewegung, was wir haben und freuen uns auf viele Fahrgäste, die die Attraktivität von Bahnen und Bussen für sich wieder oder neu entdecken“

Zehn Tage vor dem Start des 9-Euro-Tickets hat die Deutsche Bahn (DB) heute den Vorverkauf auf bahn.de, im DB Navigator, an Fahrkartenautomaten und in Reisezentren in den Bahnhöfen begonnen. Gleichzeitig laufen die Vorbereitungen beim größten Nahverkehrsbetreiber auf Hochtouren. DB Regio hält mit 22.000 Zugfahrten pro Tag 300.000 Mal, um Fahrgäste überall in Deutschland klimafreundlich ans Ziel zu bringen. Rund 10.000 Busse sorgen für gut eine Million Halte pro Tag und sichern vor allem im ländlichen Raum öffentliche Mobilität für Berufspendler:innen, Schüler:innen und Ausflügler. Über 1,5 Milliarden Fahrgäste hat DB Regio mit Zügen und Bussen im vergangenen Jahr 2021, das noch stark von der Pandemie gekennzeichnet war, deutschlandweit befördert.

Jörg Sandvoß, Vorstandsvorsitzender DB Regio: „Das 9-Euro-Ticket ist eine einmalige Chance für den öffentlichen Nahverkehr und den Klimaschutz in Deutschland. Zugleich ist es ein großes Experiment für den gesamten ÖPNV. Wir bereiten uns vor und setzen buchstäblich alles in Bewegung, was wir haben – Züge, Busse, Servicekräfte. Davon werden alle profitieren. Abo-Kund:innen genauso wie Fahrgäste, die nach langer Corona-Pause zurückkehren oder die Attraktivität von Bahnen und Bussen gänzlich neu für sich entdecken. Das alles geht nur dank unserer Mitarbeitenden, die in diesen Tagen Unglaubliches leisten.“

Für die zu erwartende steigende Zahl von Fahrgästen ab dem 1. Juni lässt DB Regio über 50 zusätzliche Züge rollen. Bahnkund:innen profitieren damit von rund 250 zusätzlichen Fahrten und einer Erhöhung des täglichen Angebots von rund 60.000 Sitzplätzen in den Regional- und S-Bahn-Zügen. Da an den bevorstehenden Feiertagswochenenden und während der Sommermonate insbesondere mehr Freizeit- und Ausflugsfahrten unternommen werden, verstärkt die DB vor allem entlang touristischer Strecken das Personal in Zügen und Bahnhöfen. Über 700 zusätzliche Service- und Sicherheitskräfte koordinieren den Ein- und Ausstieg, unterstützen Reisende mit Gepäck oder Fahrrädern und stehen für Auskünfte zur Verfügung. Das sind viermal so viele wie in einem normalen Sommer. Außerdem verstärkt DB Regio die Wartung und Reinigung von Zügen in den Werken und durch mobile Instandhaltungsteams. Alle Maßnahmen erfolgen in enger Zusammenarbeit und mit Unterstützung der Aufgabenträger der Bundesländer.

DB Regio-Chef Jörg Sandvoß: „Auch ein Maximum an verfügbaren Zügen markiert letztlich eine Grenze. Vor allem die Mitnahme von Fahrrädern kann nicht immer garantiert werden, zumal viele Ausflüge spontan und wetterabhängig entschieden werden. So wie ein plötzlicher Stau auf der Autobahn die Fahrt verzögert, kann das bei sehr hohem Verkehrsaufkommen auch bei der Bahn passieren. Mit intensiver Vorbereitung, etwas Rücksicht und gegenseitigem Verständnis können wir alle gemeinsam dazu beitragen, dass der klimafreundliche ÖPNV und Millionen Fahrgäste als Gewinner aus dieser Aktion hervorgehen.“

Parallel zur Aufstockung der Regionalverkehrsflotte treibt die DB in diesem Sommer die Erneuerung ihres Schienennetzes voran. So schafft sie mehr Kapazität und macht die Infrastruktur leistungsfähiger für weiteres Fahrgastwachstum auf der Schiene. Diese Arbeiten gehen ungebremst weiter und bringen teilweise längere Fahrtzeiten mit sich. Die aktuellen Reiseinformationen sind in der Fahrplanauskunft auf bahn.de und in der App DB Navigator hinterlegt.

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