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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Sonne und Geothermie statt Gas: Nachhaltig Heizen in Kirchhorst – Nachhaltiges Heizen rh

Sonne und Geothermie statt Gas: Nachhaltig Heizen in Kirchhorst

3. August 2022/in Region Hannover

HANNOVER / ISERNHAGEN (PM). Zwischen Kirchhorst und Stelle soll die „Neue Mitte Kirchhorst“ in Isernhagen entstehen: Wohnraum für hunderte Neubürgerinnen und -bürger. Für die Wärmeversorgung der Einfamilien- und Mehrfamilienhäuser sollen erneuerbare, klimaneutrale Energieträger sorgen. Welche Konzepte sich eignen, lässt die Gemeinde jetzt untersuchen. Die Region Hannover beteiligt sich an den Kosten der Machbarkeitsstudie im Rahmen ihrer Förderrichtlinie zur kommunalen Wärmeplanung (KWP-Richtlinie) mit bis zu 10.950 Euro.

„Die Wärmewende ist beim Klimaschutz eines unserer zentralen Anliegen“, darauf weist Christine Karasch, Dezernentin für Umwelt, Planung und Bauen der Region Hannover, hin: „Die Region Hannover unterstützt ihre Kommunen darin, sich systematisch mit der Umstellung der Wärmeversorgung in den Gemeindegebieten zu befassen. Finanzielle Mittel für Machbarkeitsstudien werden dafür über unsere Klimaschutzleitstelle zur Verfügung gestellt. Ein Neubaugebiet wie in Isernhagen bietet die Chance, bereits in der Planungsphase festzulegen, welche erneuerbaren Energien die höchste Effizienz bieten und zugleich bezahlbar für diejenigen sind, die dort zukünftig ihr Zuhause haben.“

„Die neue Mitte Kirchhorst ist unser größtes Entwicklungsprojekt der kommenden Jahre für Isernhagen. Daher wollen und werden wir hier nicht nur planerisch, sondern auch ökologisch zukunftsweisend handeln – auch im Hinblick auf Energie. Neben innovativen Ansätzen der Stromerzeugung und -verfügbarkeit ist die Wärmeenergie ein wichtiger Baustein für nachhaltiges Bauen und Wohnen. Die Förderung des Wärmekonzeptes ist für uns ein erster und wichtiger Schritt für die gesamtgesellschaftliche Aufgabe der Klimaneutralität“, begrüßt Bürgermeister Tim Mithöfer die Förderung.

Bis zum Jahr 2035 sollen auch in der Region Hannover fossile Energieträger wie Kohle, Heizöl, Erdgas oder Kraftstoffe vollständig durch erneuerbare Energieträger ersetzt werden. „Als Gemeinde müssen wir festlegen, wie das neue Baugebiet nach den gesetzlichen Anforderungen klimafreundlich mit Wärme versorgt werden kann. Dies ist auch für alle Menschen entscheidend, die dort bauen wollen. Die Art der Wärmeversorgung hat auch Auswirkungen auf die Zuschnitte der einzelnen Grundstücke, die Gebäudegrößen und möglicherweise sogar die Bepflanzung“, so Annika Richter, Leiterin der Planungsabteilung der Gemeinde Isernhagen.

Im städtebaulichen Entwurf seien dann gegebenenfalls Versorgungsflächen für Blockheizkraftwerke vorzuhalten, darauf weist Britta Buschermöhle, die Projektleiterin im Bau- und Planungsamt hin: „Für die Nutzung von Solarenergie spielen Dachneigung und Ausrichtung der Gebäude eine Rolle. Der Einsatz oberflächennaher Geothermie richtet sich nach den Untergrundverhältnissen im Baufeld.“

Die von der Region Hannover geförderte Machbarkeitsstudie soll nun ausloten, welche der verschiedenen Varianten das Neubaugebiet am effizientesten klimaneutral mit Wärme versorgen kann. Das Ergebnis der Machbarkeitsstudie soll im nächsten Jahr den politischen Gremien der Gemeinde Isernhagen präsentiert werden und unmittelbare Auswirkungen auf die Bauleitplanung aufzeigen.

Hintergrund

Laut Beschluss der Regionsversammlung vom 12. Oktober 2021 wird angestrebt, das Klimaziel der Treibhausgasneutralität möglichst bis zum Jahr 2035 zu erreichen. Bezogen auf den Wärmesektor bedeutet dies, dass bis zum Jahr 2035 der Einsatz fossiler Energieträger (Kohle, Heizöl, Erdgas) vollständig durch erneuerbare Energieträger ersetzt wird.

Mit der Richtlinie über die finanzielle Förderung von Machbarkeitsstudien zur kommunalen Wärmeplanung fördert die Region Hannover in den regionsangehörigen Kommunen die Erstellung von Machbarkeitsstudien für Energiekonzepte zur Wärmeversorgung von neuen Wohn- und Gewerbegebieten. Statt fossiler Brennstoffe sollen unter Berücksichtigung einer hohen Effizienz vor allem erneuerbare Energieträger und, wo vorhanden, auch Abwärme zum Einsatz kommen.

Mehr als 80 Nachwuchskräfte starten ihre Ausbildung bei der Region – Ausbildungsstart Region 2022

Mehr als 80 Nachwuchskräfte starten ihre Ausbildung bei der Region

1. August 2022/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM). Ob duales Studium oder Berufsausbildung: Am 1. August haben 67 junge Menschen bei der Region Hannover ihre Ausbildung begonnen, 18 weitere starten im September. Die Bandbreite der Berufsfelder ist groß: Neben typischen Verwaltungsberufen nehmen auch Mediengestalterinnen, Fachinformatiker, Straßenwärter und Hauswirtschafterinnen die Ausbildung auf.

Die erste Woche ist noch dem Kennenlernen vorbehalten. Gemeinsam entdecken die Nachwuchskräfte die Regionsverwaltung mit ihren Zuständigkeiten und Einrichtungen. Ein Besuch der Gedenkstätte Ahlem und des Zoos stehen ebenso auf dem Programm wie ein Tag zur Arbeitsgesundheit und ein Planspiel, in dem der Ablauf einer Regionsversammlung simuliert wird.

Als kommunale Verwaltung bildet die Region Hannover vor allem Beamtinnen und Beamte, Verwaltungsfachangestellten und Kaufleute für Büromanagement aus.

In diesem Jahr lernen 59 Nachwuchskräfte die Verwaltung von Grund auf kennen – 46 in Form eines dualen Studiums, also als künftige Beamtin oder Beamter, 13 als Auszubildende zur oder zum Verwaltungsfachangestellten. Sowohl die Ausbildungen als auch das duale Studium mit dem Abschluss Bachelor of Arts bieten die Möglichkeit, später in ganz unterschiedlichen Themenfeldern in der Verwaltung zu arbeiten – beispielsweise im Umweltschutz, im Team Zuwanderung oder im Fachbereich Gesundheit.

Die Beamtinnen und Beamten erwarten in den kommenden drei Jahren sechs Trimester Theorie an der Hochschule für Verwaltung in Niedersachsen (HSVN) und drei Trimester Praxis. Für die Verwaltungsfachangestellten steht ein spannender Mix aus Unterricht an der Berufsschule, am Niedersächsischen Studieninstitut (NSI) und Praxis in der Verwaltung auf dem Stundenplan. Neben vielen anderen Ausbildungsgängen bietet die Region auch eine inklusive Ausbildung an: 2022 starten acht junge Menschen als Fachpraktikerin oder Fachpraktiker für Floristik ins Berufsleben.

„Die Region Hannover ist eine spannende Arbeitgeberin für alle, die gerne mit Menschen arbeiten und ihre Region mitgestalten wollen“, sagt die Erste Regionsrätin Hermenau, die die Nachwuchskräfte an ihrem ersten Tag begrüßt hat. „So viele Möglichkeiten und Themenfelder wie eine Verwaltung bietet kaum ein anderer Arbeitgeber. Dass unser Ausbildungsteam die Azubis, Anwärterinnen und Anwärter exzellent betreut, ist natürlich ein weiterer Pluspunkt.“

Auch 2023 bietet die Region Hannover die Möglichkeit, eine Ausbildung oder ein Studium in der Verwaltung zu absolvieren. Die Bewerbungsphase läuft aktuell an: Wer daran interessiert ist, das Leben in der Region aktiv mitzugestalten, kann sich für einen Ausbildungsplatz oder ein duales Studium bewerben unter: www.deineausbildungmitzukunft.de. Darüber hinaus ist auch ein freiwilliges soziales oder ökologisches Jahr in den Bereichen Brand- und Katastrophenschutz, Rettungsdienst, Gedenkstätte Ahlem und Naturpark Steinhuder Meer möglich.

Bei Verkehrsunfall vorbeifahrenden Reisebus touchiert – VU 220801 A2 FFLehrte

Bei Verkehrsunfall vorbeifahrenden Reisebus touchiert

1. August 2022/in Region Hannover

LEHRTE (ots). Am frühen Montagmorgen wurde die Feuerwehr Lehrte auf die Autobahn 2 zwischen den Anschlussstellen Lehrte-Ost und Hämelerwald zu einem Verkehrsunfall mit zwei beteiligten LKW alarmiert. Die erste Einsatzmeldung lautete “LKW liegt quer auf der Autobahn”.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte bestätigte sich die Meldung. Der Auflieger eines Sattelzuges hatte sich von der Zugmaschine losgerissen und ist auf die Seite gekippt. Dabei wurde ein vorbeifahrender Reisebus touchiert, der Fahrer bliebt unverletzt.

Der Fahrer des Sattelzuges wurde allerdings in seinem Führerhaus eingeklemmt. Mittels Spreizer, Rettungsstempel und Schere wurde das Führerhaus so weit gedrückt, dass die Einklemmung weitestgehend gelöst war und die Person befreit werden konnte. Der Notarzt konnte allerdings nur noch den Tod feststellen.

Ein zweiter beteiligter Sattelzug ist von der Fahrbahn abgekommen und in den Graben gekippt. Der Fahrer wurde leicht verletzt, konnte sich aber selbst befreien und wurde bereits durch den Rettungsdienst versorgt.

Parallel zu den technischen Rettungsmaßnahmen wurde der Brandschutz sichergestellt, das Batteriemanagement an allen beteiligten Fahrzeugen durchgeführt und auslaufende Betriebsstoffe mit Ölbinder abgebunden.

Neben der Feuerwehr Lehrte waren auch der Rettungsdienst und die Polizei im Einsatz.

Gesundheitsamt Region Hannover© Bernd Günther

Das Gesundheitsamt der Region Hannover informiert

29. Juli 2022/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM). Das Gesundheitsamt der Region Hannover informiert darüber, dass ab sofort keine automatisierten Informationsschreiben nach einer Coronavirus-Infektion mehr verschickt werden. Bisher wurden die Schreiben automatisch durch das Gesundheitsamt versandt, nachdem die jeweiligen Labore hier ein positives PCR-Testergebnis gemeldet hatten.

Für Quarantänebescheide, wie sie zu Beginn der Pandemie üblich waren, gibt es bereits seit Monaten keine Rechtsgrundlage mehr. Die Schreiben des Gesundheitsamtes, die die Infizierten seitdem erreichten, hatten lediglich informativen Charakter und dazu aufgefordert, im Rahmen der Eigenverantwortung Absonderungs- und Hygieneregeln einzuhalten. Nachdem nun die Absonderungsverordnung des Landes Niedersachsen erneut verlängert wird, ohne dass sich Änderungen diesbezüglich ergeben, stellt das Gesundheitsamt der Region Hannover diese Informationsschreiben jetzt ein.

Gesundheitsdezernentin Cora Hermenau dazu: „Wir wollen unsere Kräfte im Gesundheitsamt gezielter bündeln und dort speziell auf die Einwohnerinnen und Einwohner zugehen, wo breite Infektionslagen dies erfordern. Die nun schon lange Zeit der Pandemie hat uns alle im Umgang damit geschult und wir müssen eigenverantwortlich handeln. Durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit wird die Region Hannover nicht nachlassen, über die Infektion und die damit verbundene Quarantäne zu informieren und damit die Menschen mitunter schneller zu erreichen, als dies durch die Postwege möglich war“.

Die Absonderungsverordnung des Landes Niedersachsen legt weiterhin fest, dass Bürgerinnen und Bürger sich nach einem positiven Corona-Test automatisch selbstständig isolieren müssen. Cora Hermenau erklärt, auf was es dem Gesundheitsamt in den kommenden Monaten ankommt: „Angesichts der nach wie vor hohen Zahlen und einer nach wie vor rollenden Sommerwelle ist es notwendig, die Kräfte der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu konzentrieren und im Bereich der Impfkampagne oder der Schwerpunktarbeit mit vulnerablen Gruppen Prioritäten zu setzen.“

Da aktuell davon auszugehen ist, dass nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen und viele Menschen sich allein auf das Ergebnis des Schnelltests verlassen, muss sich das Gesundheitsamt auf eine veränderte Datenlage einstellen und wegen einer vermutlichen hohen Dunkelziffer seine Arbeitsprozesse umstellen. Das Gesundheitsamt, das die Lage in der Gesamtbevölkerung im Blick haben muss, analysiert die Infektionslage fortlaufend und ist im interdisziplinären Erfahrungsaustausch. Oberste Priorität hat dabei der situationangepasste Service für Bürgerinnen und Bürger.

Wer Fragen rund um das Coronavirus hat, findet Antworten auf www.hannover.de/corona und in den sozialen Medien oder kann sie per E-Mail an oder der Service-Hotline 0511/616 43434 von Montag bis Freitag, 8-16 Uhr stellen.

Übrigens: Wer für seinen Arbeitgeber oder andere Belange einen Infektionsnachweis braucht, ist mit seinem PCR-Testergebnis abgesichert. Gleiches gilt für einen Genesenennachweis. Diesen erhalten Betroffene nach Vorzeigen des positiven PCR-Tests in Apotheken oder Arztpraxen.

 

Auch nach Badesaison Blaualgen in einigen Badeseen

Blaualgen-Warnung für das Steinhuder Meer und Ricklinger Kiesteiche

27. Juli 2022/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM). Messungen des Gesundheitsamtes der Region Hannover haben ein vermehrtes Aufkommen an Cyanobakterien („Blaualgen“) an beiden Badestellen des Steinhuder Meers ergeben. Die Region Hannover warnt vor dem Kontakt mit den Bakterien und spricht eine offizielle Blaualgen-Warnung aus. Wegen erhöhten Blaualgenaufkommens rät das Gesundheitsamt der Region Hannover auch, bei zwei der Ricklinger Seen besonders achtsam zu sein. Es handelt sich um die Badestellen „Großer Teich“ und den „Dreiecksteich“. besonders achtsam zu sein. Dort besteht zurzeit eine verstärkte Konzentration der sogenannten Cyanobakterien (Blaualgen).

Entsprechende Schilder mit Verhaltenshinweisen sind an den Badestellen aufgestellt. Allgemeine Kennzeichen für eine starke Blaualgenentwicklung sind eine bläulich-grünliche Trübung des Wassers, eine Sichttiefe von weniger als einem Meter und Schlierenbildung oder Aufrahmungen am Ufer. An welchen Uferbereichen sich Blaualgen konzentrieren, hängt im Wesentlichen von der Windrichtung ab. Das Aufkommen kann sich daher innerhalb kurzer Zeit ändern. Da sich auch außerhalb von Badestellen Blaualgen im Uferbereich konzentrieren können, weist die Region Hundebesitzerinnen und Hundebesitzer vorsorglich darauf hin, dass auch Hunde im Falle von Blaualgenansammlungen und bestehender Badewarnung nicht baden und kein Wasser schlucken sollten. Die Bereiche sollten vermieden und Kinder beaufsichtigt werden.

Die offizielle Badesaison gilt grundsätzlich vom 15. Mai bis zum 15. September. Bis Mitte September überprüfen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitsamtes die Wasserqualität der Badestellen regelmäßig, um eine mögliche Gesundheitsgefährdung für die Badenden so weit wie möglich auszuschließen. Aktuelle Informationen zu den einzelnen Badestellen in der Region und Niedersachsen bietet der Bäderführer der Region Hannover unter www.hannover.de/baden und der Niedersächsische Badegewässeratlas im Internet unter www.badegewaesseratlas.niedersachsen.de.

Fragen und Antworten zum Thema Blaualgen:

Was sind Blaualgen oder Cyanobakterien?

Die Bezeichnung Blaualgen ist trügerisch, weil Blaualgen Bakterien ähnlicher sind als Algen und selten blau aussehen. Meist versteckt sich ihr blaues Pigment unter dem grünen Chlorophyll-a. Cyanobakterien ist der korrekte Name für Blaualgen.

Woher kommen Cyanobakterien in Seen?

Cyanobakterien sind in unseren Seen und Flüssen natürliche Teile der Lebensgemeinschaften. Vor allem in nährstoffreichen Gewässern kann es bei anhaltend warmem Wetter zu einem sehr starken Wachstum von Algen und Blaualgen („Blaualgenblüte“) kommen. Je nach Wetterlage können Cyanobakterien auch zur Oberfläche auftreiben und Schwimmteppiche und Aufrahmungen bilden, die der Wind am Ufer zusammentreiben kann. Das kann sehr schnell gehen und ist kaum vorhersagbar.

Wie gefährlich sind Cyanotoxine?

Cyanobakterien sind giftig und ein Gesundheitsrisiko, insbesondere, wenn Wasser mit hohen Konzentrationen geschluckt wird oder in die Atemwege gelangt. Dies passiert am ehesten bei Wassersportarten mit intensivem Wasserkontakt wie Wasserskifahren, Windsurfen, Tauchen und Kopfsprung, aber auch beim Segeln in stürmischem Wetter. Cyanobakterien können Übelkeit, Durchfall und Entzündungen von Hals, Augen und Ohren hervorrufen. Eine Aufnahme von Cyanotoxinen durch die Haut ist unwahrscheinlich. Schwerwiegendere Folgen sind Magen-Darm-Entzündungen, Atemwegserkrankungen oder allergische Reaktionen. Bei Kindern kann sich Lebensgefahr einstellen, wenn sie viel Wasser schlucken – etwa beim intensiven Toben oder gegenseitigem Untertauchen. In den flachen Bereichen ist oft die größte Konzentration von Cyanobakterien. Für Hunde und andere Haustiere können Cyanobakterien tödlich sein, wenn sie sich nach dem Baden das Wasser aus dem Fell lecken. Manche Hunde mögen auch verrottendes Blütenmaterial am Ufer – auch das kann zum Tod führen.

Worauf sollten Badende achten?

Wenn das Wasser grünlich-trübe ist oder wenn darauf eine grüne Schicht schwimmt („Wasserblüte“): nichts schlucken! Aerosol vermeiden, zum Beispiel beim Wasserski und Windsurfen. Kinder sollten nicht in flachen Bereichen toben, wenn sich dort hohe Konzentrationen von Blaualgen gesammelt haben. Sorgsam die Situation am See in den Blick nehmen und die Wassertiefe prüfen. Dabei langsam ins Wasser waten, ohne Sediment aufzuwirbeln. Wenn Erwachsene von der Kniehöhe die Füße nicht mehr sehen kann, sollten sie und ihre Familien auf das Baden in diesem Bereich verzichten. Nach dem Baden gründlich duschen und Badesachen reinigen, um spätere Hautreizungen zu vermeiden. Wer nach dem Baden gesundheitliche Beschwerden hat, sollte zum Arzt gehen und das Gesundheitsamt informieren.

Gießen ja, pumpen nein: Auch für den heimischen Garten gelten Regeln – Giessen Garten pb

Gießen ja, pumpen nein: Auch für den heimischen Garten gelten Regeln

26. Juli 2022/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM). Die nächste Hitzewelle kommt, und die Regentonne ist schon leer: Da liegt es nahe, das Wasser zum Gießen der Gartenpflanzen aus dem nächsten Bach zu entnehmen – aber ist das erlaubt? „Grundsätzlich ist die Entnahme von Oberflächenwasser nach dem Wasserhaushaltsgesetz genehmigungspflichtig.

Allerdings ist es Hobbygärtnerinnen und -gärtnern im Rahmen des Gemeingebrauchs erlaubt, mit Eimern und Gießkannen Wasser für das eigene Grün zu schöpfen – in einem verträglichen Umfang“, erläutert Christine Karasch, Umweltdezernentin der Region Hannover: “Mal gießen ist okay – Pumpen, die vom Bach-, Fluss- oder Seeufer den Garten bewässern, sind ein No-Go!“

„Gewässer sind auch während der Dauer von Hitze- und Niedrigwasserperioden so weit wie möglich als naturnahe und funktionsfähige Ökosysteme zu erhalten“, darauf weist Sonja Papenfuß, Leitern des Fachbereichs Umwelt der Region Hannover hin. Auch das Anlegen eines Gartenbrunnens muss der Unteren Wasserbehörde sowie dem Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie angezeigt werden.

Im Landschaftsschutzgebiet „Seefläche Steinhuder Meer“ ist überdies verboten, das Gebiet direkt oder indirekt zu entwässern oder Handlungen vorzunehmen, die zu einer direkten oder indirekten Entwässerung führen können. Die Region Hannover lässt dies auch durch Kontrollen überprüfen. Im Einzelfall kann dies zur Einleitung eines Ordnungswidrigkeitsverfahrens führen und ein Bußgeld zur Folge haben.

Für eventuelle Fragen steht die Umweltverwaltung der Region Hannover Einwohnerinnen und Einwohnern gerne beratend zur Verfügung. Die Untere Wasserbehörde ist per E-Mail unter der Adresse zu erreichen.

 

Kleinwagen schleudert in Garbsen in Stadtbahnstrecke – Kleinwagen Garbsen FFGbs

Kleinwagen schleudert in Garbsen in Stadtbahnstrecke

24. Juli 2022/in Region Hannover

GARBSEN (PM). Am Samstagabend gegen 18.20 Uhr kam es an der Einmündung des Mirahofes in den Planetenring im Stadtteil Auf der Horst zu einem Zusammenstoß zweier Pkw. Ein Kleinwagen schleuderte dabei in den Seitenraum an der Stadtbahnstrecke. Der Fahrer wurde verletzt.

Da anfangs unklar war, ob bei dem Unfall eventuell Personen in einem Fahrzeug eingeklemmt waren, wurden neben Polizei und Rettungsdienst auch die Ortsfeuerwehr Garbsen alarmiert.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte am Unfallort waren die 4 Insassen des einen Pkw bereits aus ihrem Fahrzeug ausgestiegen und waren nach eigenen Aussagen nicht verletzt. Der Fahrer des zweiten Pkw saß noch in seinem Pkw und wurde von Rettungsdienst untersucht. Anschließend wurde er gemeinsam von Rettungsdienst und Feuerwehr aus seinem Fahrzeug gerettet und anschließend im Rettungswagen behandelt.

Ein weiterer Einsatz war für die Feuerwehr nicht erforderlich. Gegen 19 Uhr konnte der Einsatz beendet werden.

Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehr Garbsen mit 4 Fahrzeugen und ca. 15 Einsatzkräften, der Rettungsdienst mit 2 Rettungswagen und einem Notarzt sowie 2 Streifenwagen der Polizei. Die Polizei nahm die weiteren Ermittlungen zur Unfallursache auf.

Aktuelle Impf-Termine

Impftermine in der Woche vom 25. bis 31. Juli 2022

22. Juli 2022/in Region Hannover

Region Hannover. In der Region Hannover gibt es in der kommenden Woche wieder viele Impfangebote in den Gemeinden des Regionsgebiets. Verimpft wird mRNA-Impfstoff oder Novavax (Ernst-August-Galerie). Das DRK-Impfmobil fährt durch Langenhagen.

Barsinghausen
– Mo bis Fr 10-16 Uhr, Marktstraße 5, 30890 Barsinghausen
– So, 10-17 Uhr, Marktstraße 5, 30890 Barsinghausen, Kinderimpfen

Burgdorf
– Mo, Di, Do, Fr 10-16 Uhr, sowie Mo/Fr, 17.30-21 Uhr, Markstraße 55, 31303 Burgdorf 

Garbsen
– Mo bis Mi, 10-16 Uhr, sowie Mi, 17.30-21 Uhr, Immenweg 5, 30827 Garbsen
– Do/Fr, 10-16 Uhr sowie Do, 17.30-21 Uhr, Hérouville-St.-Clair-Platz 1-3, 30823 Garbsen

Gehrden
– Mo/Mi, 10-16 Uhr, & Mi, 17.30-21 Uhr, Vierständehaus, Kirchstraße 5, 30989 Gehrden

Hannover

Impfangebote für Kinder

  • Impfzentrum am Zoo, Adenauerallee 1, 30175 Hannover, Sa/So, 9-17 Uhr
  • Mühlenberg, Mühlenberger Markt 1, Stadtteilzentrum, Di, 16-20 Uhr
  • Nordstadt, Uni-Mensa, Callinstraße 23, Mo, 16-20 Uhr
  • Südstadt, Maschseefest, Rudolf-von-Bennigsen-Ufer 22 (Höhe NDR Landesfunkhaus/Großer Sendesaal), Mi-Sa, 16-20 Uhr & So, 11-18 Uhr

Impfangebote für Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene

  • Döhren, Freizeitheim, Mo/Di, 9-16 Uhr, An der Wollebahn 1
  • Ernst-August-Galerie, Ernst-August-Platz 2, Mo bis Sa, 10-20 Uhr
  • Ernst-August-Galerie, Ernst-August-Platz 2, Mo bis Sa, 10-20 Uhr (Novavax)
  • Kronsberg, Stadtteilzentrum KroKus, Thie 6, Mi 10-17 Uhr
  • List, Stadtteilzentrum Lister Turm, Mo+Mi 10-17 Uhr, Walderseestraße 100
  • Mitte, Impfzentrum am Landtag, Leinstraße 27, Mo bis Do, 17-19 Uhr
  • Mittelfeld, Spittastraße 2, 30519 Hannover, Mi bis Fr, 9-17 Uhr
  • Mühlenberg, Mühlenberger Markt 1, Stadtteilzentrum, Mo/Di, 10-16 Uhr
  • Nordstadt, Uni-Mensa, Callinstraße 23, Mo bis Fr, 9-16 Uhr & Do, 17.30-21 Uhr
  • Ricklingen, Stadtteilzentrum, Anne-Stache-Allee 7, Mi, 10-14 Uhr
  • Sahlkamp, Stadtteiltreff Sahlkamp, Elmstraße 15, Fr, 9-17 Uhr
  • Stöcken, Stadtteilzentrum, Eichsfelder Straße 101, Fr, 10-17 Uhr
  • Südstadt, Maschseefest, Rudolf-von-Bennigsen-Ufer 22 (Höhe NDR Landesfunkhaus/Großer Sendesaal), Mi-Sa, 16-20 Uhr & So, 11-18 Uhr

Hemmingen
– Mo/Di, 10-16 Uhr, sowie Di, 17.30-21 Uhr, Rathausplatz 1, 30966 Hemmingen 

Isernhagen
– Mo bis Mi, 10-16 Uhr, Jacobistr. 5, 30916 Isernhagen 

Laatzen
– Mo bis Fr, 10-16 Uhr, Leine-Center, Marktplatz, 30880 Laatzen

Das DRK-Impfmobil in Langenhagen

Montag, 18.07.2022
10 bis 13 Uhr Wiesenau, Quartierstreff, Freiligrathstrasse 11, 30851 Langenhagen
14 bis 17 Uhr Engelbostel, DRK Kleiderstube, Wilhelm-Hirte-Str. 29, 30855 Langenhagen

Dienstag, 19.07.2022

10 bis 13 Uhr Godshorn, Dorfgemeinschaftshaus, Spielplatzweg 20, 30855 Langenhagen
14 bis 17 Uhr Krähenwinkel, Dorfgem.haus, Auf den Moorhofe 6, 30855 Langenhagen 

Mittwoch, 20.07.2022
10 bis 13 Uhr Krähenwinkel, Dorfgem.haus, Auf dem Moorhofe 6, 30855 Langenhagen
14 bis 17 Uhr Langenhagen, Maritim Airport Hotel, Maritimstrasse 1, 30855 Langenhagen

Donnerstag, 21.07.2022

10 bis 13 Uhr Godshorn, Dorfgemeinschaftshaus, Spielplatzweg 20, 30855 Langenhagen
14 bis 17 Uhr Wiesenau, Quartierstreff, Freiligrathstrasse 11, 30851 Langenhagen

Freitag, 22.07.2022
10 bis 13 Uhr Engelbostel, DRK Kleiderstube, Wilhelm-Hirte-Str. 29, 30855 Langenhagen
14 bis 17 Uhr Langenhagen, Maritim Airport Hotel, Maritimstrasse 1, 30855 Langenhagen

Neustadt
– Mo bis Fr, 10-16 Uhr, Suttorfer Str. 8, 31535 Neustadt
– Di, 17.30-21 Uhr, Suttorfer Str. 8, 31535 Neustadt

Pattensen
– Do/Fr, 10-16 Uhr, Dorfgem.haus Reden, Landstraße 8, 30982 Pattensen
– So, 10-17 Uhr, Dorfgem.haus Reden, Landstraße 8, 30982 Pattensen (Kinderimpfen)

Ronnenberg
– Fr, 10-16 Uhr, Gemeinschaftshaus, Weetzer Kirchweg 3, 30952 Ronnenberg

Seelze
– Mo, Mi, Do, Fr, 10-16 Uhr & Fr, 17.30-21 Uhr, Lampehof 1, 30926 Seelze 

Sehnde
– Mo bis Mi, 10-16 Uhr, Mittelstraße 30, 31319 Sehnde
– Do, 17.30-21 Uhr, Mittelstraße 30, 31319 Sehnde 

Springe
– Mo bis Do, 10-16 Uhr, Hinter der Burg 4, 31832 Springe
– Sa, 10-17 Uhr, Hinter der Burg 4, 31832 Springe

Uetze
– Do/Fr, 10-16 Uhr, Kaiserstraße 10, 31311 Uetze

Wedemark

– Di bis Fr, 10-16 Uhr, Mehrzweckhalle Bissendorf, Am Mühlenberg 22, 30900 Wedemark

Wennigsen
– Do/Fr, 10-16 Uhr, Max-Planck-Straße 12, 30974 Wennigsen

Wunstorf
– Mo bis Fr, 10-16 Uhr, Lange Straße 48, 31515 Wunstorf (Fußgängerzone)
– Mo/Di, 17.30-21 Uhr, Lange Straße 48, 31515 Wunstorf (Fußgängerzone)

Darüber hinaus bieten zahlreiche Arztpraxen und einige Apotheken Impfungen an.

Zwei Flächenbrände und ein Waldbrand im Stadtgebiet Lehrte – Waldbrand ahlten ffLehrte

Zwei Flächenbrände und ein Waldbrand im Stadtgebiet Lehrte

20. Juli 2022/in Region Hannover

LEHRTE (PM). Am gestrigen Dienstag wurde gegen 17:50 Uhr die Feuerwehr Hämelerwald auf die L413 Richtung Equord alarmiert. Auch auf der Anfahrt zu dieser Einsatzstelle befanden sich Einsatzkräfte der Gemeindefeuerwehr Hohenhameln. Die starke Rauchentwicklung des gemeldeten Getreidefeldbrandes konnte bereits auf der Anfahrt bestätigt werden, sodass die Alarmstufe erhöht wurde.

Ca. 15 Minuten später gegen 18:05 Uhr wurde auch die Feuerwehr Lehrte zu einem Stoppelfeldbrand auf die K135 Höhe Ramhorst alarmiert. Ebenfalls konnte hier die Lage auf Sicht bestätigt werden und die Alarmstufe wurde erhöht. Kräfte aus Aligse und Steinwedel rückten nach. Der dritte Einsatz für die Stadtfeuerwehr wurde um 18:50 Uhr für die Feuerwehren Ahlten, Kolshorn und Röddensen ausgelöst. Ein Waldstück zwischen Ahlten und Kolshorn sollte brennen. Die ersteintreffenden Kräfte bestätigten auch diese Meldung. Ca. 200qm Wald standen im Vollbrand. Bei allen drei Einsatzstellen konnten die Einsatzkräfte der Feuerwehr die Brände schnell unter Kontrolle bekommen. Der Einsatz von speziellen Löschrucksäcken und für den Flächen- und Waldbrand geeignete kleine Schläuche konnten die Brandstellen schnell eindämmen. Die Wasserversorgung an allen Einsatzstellen wurde durch das mitgeführte Löschwasser der Einsatzfahrzeuge sichergestellt. Ausreichend Löschwasser war jederzeit vorhanden.

Neben der Feuerwehr mit insgesamt ca. 80 Einsatzkräften waren auch der Rettungsdienst und die Polizei an allen drei Einsatzstellen vor Ort.

Für ein besseres Klima am Silbersee-Parkplatz – Silbersee Parkplatz Lgh

Für ein besseres Klima am Silbersee-Parkplatz

18. Juli 2022/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). Stadt gibt umgestaltete Fläche nordwestlich der Grünanlage frei / Neue Struktur bietet Raum für mehr Bäume, Versickerungsflächen und weitere Stellplätze.

Größere Grünflächen, auf denen das Regenwasser versickern kann. Eine Vielzahl von Bäumen, die Schatten bieten, zur Abkühlung beitragen und Lebensraum für kleine und größere Tiere sind. Und eine geordnete Struktur für einen eindeutigen Verkehrsfluss, bessere Sichtbeziehungen und mehr Stellflächen: Der neue Silbersee-Parkplatz kann ab sofort genutzt werden von jenen, die das beliebte Naherholungsgebiet im Südosten Langenhagens mit dem Auto ansteuern. Die Abnahme ist erfolgt; im Herbst werden im nördlichen Bereich noch mehr als zehn weitere Bäume gepflanzt.

Im November vergangenen Jahres hatte die Stadt Langenhagen damit begonnen, den vor gut 60 Jahren angelegten Bereich zu sanieren. Dort war seither kaum was geändert worden und entsprechend umfangreich waren die Arbeiten, mit denen die insgesamt 5.250 Quadratmeter große Fläche unter klimabewussten Aspekten für die Allgemeinheit aufgewertet wurde. Unter anderem wurden bereits neue Bäume gepflanzt; letztlich werden es 41 sein. Mehr als 750.000 Euro investierte die Stadt Langenhagen an dieser Stelle.

„Ich finde das Ergebnis überzeugend“, sagte Erster Stadtrat Carsten Hettwer. „Der neue Bereich direkt neben dem Hauptzugang macht richtig was her. Und die Verbesserungen für jene, die mit dem Rad am Silbersee vorbeifahren, sind überzeugend: Die Buckelpiste ist verschwunden und die Wegebeziehungen sind für alle Verkehrsteilnehmer deutlich besser.“

Auf den Stichweg entlang des Parkplatzes zur Bothfelder Straße hatten die Planer in der städtischen Abteilung „Stadtgrün und Friedhöfe“ und dem Büro „PPR Freiraum + Umwelt“ viel Wert gelegt. „Er wird von vielen Radfahrenden und auch Spaziergängern als Nord-Südverbindung genutzt“, berichtete Hettwer. „Entsprechend wichtig war es uns, dafür zu sorgen, dass sie sich dort mit den Autofahrenden nicht mehr in die Quere kommen. Jetzt, mit der neuen Verkehrsführung ist der Bereich für alle sicherer.“

Im Zuge der Neustrukturierung erhielt der Parkplatz eine eindeutige Zufahrt im hinteren Teil des Stichweges. Die Zufahrt befindet sich im vorderen, nahe der Bothfelder Straße gelegenen Teil. Möglich wurde diese Änderung durch eine Zusammenlegung der zwei einst getrennten Flächen zu einem Parkplatz 126 Stellplätzen, von denen fünf für Menschen mit Behinderungen vorbehalten sind. Damit besitzt der neue Parkplatz eine deutlich höhere Kapazität als der alte. Ein Grund hierfür: Die Stellplätze sind senkrecht zu den Fahrgassen ausgerichtet.

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