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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Fünf stellvertretende Brandschutzabschnittsleiter werden ernannt – BGPress 2015 2© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Fünf stellvertretende Brandschutzabschnittsleiter werden ernannt

25. Mai 2022/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM/red) Sie koordinieren und organisieren, wenn es ernst wird: Die Brandschutzabschnittsleiter der Regionsfeuerwehr. Fünf Brandschutzabschnitte gibt es – und jeder Brandschutzabschnittsleiter hat auch einen Stellvertreter. Die Regionsversammlung hat am 24. Mai beschlossen, dass Martin Höflich (Brandschutzabschnitt I), Kristof Schwake (II), Benjamin Moß (III), Tobias Jacob (IV) und Volker Kluth (V) als stellvertretende Brandschutzabschnittsleiter für (weitere) sechs Jahre in ihrem Amt ernannt werden.  

Cora Hermenau, Erste Regionsrätin und Dezernentin für Öffentliche Gesundheit, Sicherheit, IT und EU-Angelegenheiten,  übergab heute im Regionshaus die Ernennungsurkunden. Damit sind die fünf Männer offiziell ab dem 1. Juni 2022 im Amt.

Das sind die neuen bzw. wiederernannten stellvertretenden Brandschutzabschnittsleiter der Regionsfeuerwehr Hannover:

Martin Höflich (59) ist seit 2016 stellvertretender Leiter im Brandschutzabschnitt I (Neustadt, Wunstorf und Garbsen). Höflich trat 1979 in die Feuerwehr ein, übernahm 1990 bis 1992 das Amt des Jugendfeuerwehrwarts und ist seit 2008 Leiter der Information und Kommunikation, Leiter der Führungsgruppe und stellvertretender Bereitschaftsführer. Der 1. Hauptbrandmeister ist Mitglied der Ortsfeuerwehr Neustadt.

Kristof Schwake (43) wird erstmals in das Ehrenbeamtenverhältnis berufen. Der gebürtige Gehrdener wird ab dem 1. Juni 2022 der stellvertretende Leiter für den Brandschutzabschnitt II (Seelze, Barsinghausen, Gehrden, Ronnenberg, Wennigsen). Er trat 2002 in die freiwillige Feuerwehr Ronnenberg ein, war von 2015 bis 2018 Regionsausbilder im Sprechfunk bei der FTZ Ronnenberg und zehn Jahre lang ABC-Ausbilder bei der Stadtfeuerwehr Ronnenberg.

Benjamin Moß (45) aus Springe-Holtensen ist seit 34 Jahren aktives Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr in Holtensen. Der erste Hauptbrandmeister ist seit 2016 stellvertretender Bereitschaftsführer III und Zugführer der Regionsfeuerwehrbereitschaft III (Hemmingen, Laatzen, Pattensen, Springe).

Tobias Jacob (46) wird das Amt des stellvertretenden Brandschutzabschnittsleiters für den Abschnitt IV (Uetze, Burgdorf, Sehnde, Lehrte) neu bekleiden. Der Uetzer ist seit 20 Jahren aktives Mitglied der freiwilligen Feuerwehr und bekleidet in der Ortsfeuerwehr Hänigsen das Amt des Ersten Hauptbrandmeisters.

Volker Kluth (52) ist seit 2016 stellvertretender Brandschutzabschnittsleiter im Brandschutzabschnitt V (Burgwedel, Langenhagen, Isernhagen und Wedemark). Kluth trat 1985 in die Feuerwehr ein und ist heute 1. Hauptbrandmeister der Ortsfeuerwehr Kleinburgwedel. Er trat 1985 in die Feuerwehr ein.

  • Fünf stellvertretende Brandschutzabschnittsleiter werden ernannt – BGPress 2015
    (v.l.n.r.): Martin Höflich (Brandschutzabschnitt I), Kristof Schwake (II), Benjamin Moß (III), Volker Kluth (V), Tobias Jacob (IV) und Regionsbrandmeister Karl-Heinz Mensing © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Fünf stellvertretende Brandschutzabschnittsleiter werden ernannt – BGPress 1996
    Ernennung als stellvertretender Brandschutzabschittsleiter Tobias Jacob © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Regionsbrandmeister Karl-Heinz Mensing
    Regionsbrandmeister Karl-Heinz Mensing © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Fünf stellvertretende Brandschutzabschnittsleiter werden ernannt – BGPress 1965
    Ernennung als stellvertretender Brandschutzabschittsleiter Benjamin Moß © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Fünf stellvertretende Brandschutzabschnittsleiter werden ernannt – BGPress 1926
    Ernennung als stellvertretender Brandschutzabschittsleiter Martin Höflich © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Fünf stellvertretende Brandschutzabschnittsleiter werden ernannt – BGPress 1948
    Ernennung als stellvertretender Brandschutzabschittsleiter Kristof Schwake © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Fünf stellvertretende Brandschutzabschnittsleiter werden ernannt – BGPress 1982
    Ernennung als stellvertretender Brandschutzabschittsleiter Volker Kluth © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Fünf stellvertretende Brandschutzabschnittsleiter werden ernannt – BGPress 2023
    Gruppenbild mit den neu ernannten stellvertretenden Brandschutzabschnittsleitern © Bernd Günther / BG-PRESS.de
Großes Wiedersehen der Rollende Gruppenstunde des Jugendrotkreuzes – JRK mobile Gruppe

Großes Wiedersehen der Rollende Gruppenstunde des Jugendrotkreuzes

24. Mai 2022/in Region Hannover

HANNOVER (PM). Nachdem die Rollende Gruppenstunde seit bereits 16 Monaten im Einsatz ist, haben sich erstmals alle am Projekt beteiligten Personen wieder treffen können. Bei einem ausgiebigen Frühstück wurden neue Ideen besprochen, Materialien der Rollenden Gruppenstunde gecheckt und über weitere nützliche Anschaffungen gesprochen.

Außerdem galt es den Jahresplan fertig zu stellen, und darüber nachzudenken, wie die Mitgliedergewinnung in Zukunft umstrukturiert werden kann. „Wir freuen uns über das großartige Engagement unserer Teilnehmenden und danken herzlich dafür“, sagt Christian Quade, JRK-Gruppenleiter. „Wir sind viel in der Region unterwegs und versuchen mit unserem Wohnmobil, die Rollende Gruppenstunde, auch die Kinder und Jugendlichen zu erreichen, die nicht die Möglichkeit haben zu uns zu kommen“, erklärt Christian Quade die Idee hinter der Rollenden Gruppenstunde.

Die Rollende Gruppenstunde ist ein Projekt, welches im Sommer 2020 ins Leben gerufen wurde. Hierfür wurde ein alter Wohnwagen vom Team des JRK eigenhändig umgebaut. Das Mobil der Rollenden Gruppenstunde ist ausgestattet mit Technik, Bastelmaterialien, Erste-Hilfe-Utensilien und einer Küchenzeile. Das Projekt wird unterstützt von Generation³, einem Förderprogramm des Landes Niedersachsen.

Wer neugierig auf die vielfältige Arbeit des Jugendrotkreuzes geworden ist kann sich gern per Mail oder per Telefon 0511 – 3671 162 melden.

Region und aha stellen Zukunftskonzept vor – Konzept aha mf© Matthias Falk

Region und aha stellen Zukunftskonzept vor

24. Mai 2022/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM). Die Abfallwirtschaft Region Hannover (aha) hat im Auftrag der Politik ein Zukunftskonzept bis zum Jahr 2035 entwickelt. Das Zukunftskonzept wurde in einem umfassenden Prozess mit Beteiligung des Ausschusses für Abfallwirtschaft (AfA) der Region Hannover erarbeitet. Im Zuge der Erarbeitung eines „Konzeptes für die Kreislaufwirtschaft 2035“ wurde vom Einsammeln, der Behandlung bis zur Verwertung des Abfalls das Kerngeschäft von aha in den Fokus genommen.

Um die von der Europäischen Union vorgegebene Steigerung der Recyclingziele zu erreichen, sind weitere Abfallmengen getrennt zu sammeln, wiederzuverwenden oder zu verwerten. „Ziel ist es, den öffentlich-rechtlichen Entsorger langfristig nachhaltig aufzustellen und dabei wirtschaftliche, soziale und ökologische Aspekte zu berücksichtigen“, sagt Regionspräsident Steffen Krach. „Erster Umsetzungsschritt des Konzepts ist die flächendeckende Einführung von Tonnen für die Sammlung von Restabfall, Bioabfall, Papier und Leichtverpackungen in der Region Hannover.“

Klima und Ressourcenschutz stehen weiter im Fokus. Die Anlagen der Abfallbehandlungszentren von aha, u.a. die Mechanisch-Biologische Abfallbehandlungsanlage (MBA) und das Bioabfallkompostwerk, garantieren bis 2035 Entsorgungssicherheit. Die Ziele entlang der Abfallhierarchie, Abfallvermeidung und Steigerung der Recyclingquote, werden durch breite Aufklärungskampagnen befördert. Der Service- und Kundenkomfort steigt mit zunehmender Digitalisierung bei aha. Dabei wird das Leistungsangebot und die Leistungsqualität aufrechterhalten und stärker standardisiert.

Eine Entscheidung, über die im Zukunftskonzept 2035 vorgeschlagenen Maßnahmen ist frühestens Ende Juni 2022 durch die politischen Gremien zu erwarten. aha wird die Öffentlichkeit umfangreich über die geplanten Maßnahmen und die Schritte zur Realisierung informieren.

Flächendeckende Tonneneinfuhr in der Region Hannover

Durch eine reine Tonnenabfuhr im 14-täglichen Rhythmus kann die Abfallsammlung effektiver arbeiten und die Städte werden nicht mehr durch umherfliegende Abfallsäcke verdreckt.

Die Tonne löst den Sack ab und dient damit der umweltschonenden Sammlung von Verpackungen. 35 Millionen Säcke jährlich entsprechen rund 700 Tonnen Plastik, die durch die Tonneneinführung eingespart werden. Eine Mülltonne hat eine Lebenserwartung von acht Jahren. Nach dem Ende der Nutzungszeit kann der Behälter zu 100 Prozent recycelt werden, damit werden knappe Ressourcen geschont.

Auch der Gelbe Sack hat ausgedient: In der Landeshauptstadt Hannover sollen Leicht-verpackungen des Dualen Systems Deutschland ab Januar 2023 ausschließlich in Gelben Tonnen und Containern gesammelt werden. In den Kommunen im Umland der Region Hannover erfolgt die Umstellung ab Mitte 2024.

Restabfall

Im Umland der Region Hannover werden die Restabfälle sowohl in Mülltonnen als auch in Säcken gesammelt. In Hannover wird der Restabfall ausschließlich über Mülltonnen erfasst. Ab dem 1. Januar 2024 sollen die Säcke abgeschafft werden und die Restabfalltonne die Regelabfuhr sein.

Bioabfall

Ähnlich verhält es sich beim Biomüll. In Hannover kann hierfür eine Tonne genutzt oder im eigenen Garten selbst kompostiert werden. Dieser Standard soll in Zukunft auch im Umland der Region Hannover gelten. Die Sammlung des Biomülls in Säcken wird zum 1. August 2024 durch die Sammlung in Tonnen ersetzt. Die Tonnen werden dann 14-täglich geleert. Es bleibt die Möglichkeit erhalten, selbst zu kompostieren oder das Bio-Plus-Paket zu nutzen. Das Bio-Plus-Paket beinhaltet den Behälter, einen Filter-Deckel sowie eine wöchentliche Leerung gegen zusätzliche Gebühr.

Altpapier

Papier, Pappe und Kartonagen werden in der Region Hannover unterschiedlich entsorgt. Es gibt die Möglichkeit eine Papiertonne zu nutzen, Sammelsäcke im Einzelhandel zu kaufen oder das Papier zu Wertstoffinseln sowie zu Wertstoffhöfen zu bringen. Damit das Altpapier möglichst sortenrein gesammelt werden kann, werden ab dem 1. Januar 2025 keine Altpapiersäcke – aus Plastik – ausgegeben. Altpapiersäcke und lose bereitgestelltes Altpapier werden ab dem 1. August 2025 nicht mehr mitgenommen. Ebenfalls ab dem 1. August 2025 wird der Sammelrhythmus beim Altpapier dem der Gelben Tonne angepasst. Somit wird Altpapier nur noch alle 14 Tage entsorgt.

Leichtverpackungen

In Hannover ist aha für die Gelben Säcke zuständig. Der aktuelle Vertrag läuft noch bis zum 31.12.2022. Die Ausschreibung für den Folgeauftrag ist noch nicht erfolgt. Ab dem 1. Januar 2023 werden in der Stadt Hannover Leichtverpackungen in der gelben Tonne gesammelt. Die Gelbe Tonne wird kostenfrei zur haushaltsnahen Sammlung bereitgestellt. Wer den Behälter nicht nutzen möchte oder keinen Platz auf dem Grundstück hat, kann seine Verpackungsabfälle auch auf den Wertstoffhöfen von aha kostenfrei abgeben.

„Die Zuweisung der Abfallsammelbehälter wird analog der aktuellen Anzahl der Restabfallsäcke erfolgen. Die Grundstückseigentümer werden über die zukünftige Größe ihrer Restabfalltonne schriftlich rechtzeitig vor der Austeilung der Behälter informiert“, sagt aha-Geschäftsführer Thomas Schwarz. „Gerne können sich auch weiterhin mehrere Grundstückseigentümer sogenannte „Nachbarschaftstonnen“ teilen. Dies reduziert den Flächenbedarf auf dem Grundstück erheblich.“

Kundenkarte auf Wertstoffhöfen

Mit 21 Wertstoffhöfen bietet aha in der Region Hannover ein dichtes Netz von Abgabestellen. Über 20 Abfallarten können dort kostenlos entsorgt werden. Dieser Service ist für Privathaushalte mit Wohnsitz in der Region Hannover gedacht. „Das Serviceangebot wird aus Kostengründen immer häufiger von Anlieferern aus anderen Landkreisen und von Gewerbebetrieben genutzt. Dies führt zu einer Überlastung der Wertstoffhöfe und damit zu unnötigen Wartezeiten für die berechtigten Nutzerinnen und Nutzern aus der Region Hannover“, so Dunja Veenker, Leiterin der Abfall- und Wertstoffabfuhr von aha. „Eine Zugangsberechtigung mit einer Kundenkarte soll ab 2027 die Nutzung der Wertstoffhöfe regeln.“

Es ist geplant, die Zugangsberechtigung mit dem Gebührenbescheid an die Grundstückseigentümer zu versenden. Diese geben die Berechtigung dann an ihre Mieterinnen und Mieter weiter. So erhält jeder Haushalt eine Berechtigung, die vor der erstmaligen Nutzung online personalisiert wird. Damit jeder Haushaltsangehörige die Wertstoffhöfe nutzen kann, ist zudem geplant, Partnerkarten einzuführen.

Regionsfeuerwehr wuppt Umzug auf dem Messegelände – BGP 3265 20220319© Bernd Günther

Regionsfeuerwehr wuppt Umzug auf dem Messegelände

24. Mai 2022/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM). Knapp 2.000 Betten und Spinde, 250 Zelte und mehr als 1.000 Bauzaunelemente: Der Umzug der vorübergehenden Unterkünfte der aus der Ukraine Geflüchteten auf dem Messegelände ist ein echter Kraftakt. Gut, dass die Region Hannover auf die ehrenamtliche Hilfe der Regionsfeuerwehr zählen kann. Am Freitag, 27. Mai, werden zwischen 80 und 100 Männer und Frauen der Regionsfeuerwehr und 30 vom ASB mit anpacken, um den Umzug der Hallen 26 und 27 in die Halle 21 zu stemmen.

„Natürlich helfen wir gerne aus, wenn Not ist“, sagt Regionsbrandmeister Karl-Heinz Mensing. Er hat nicht lange gezögert und bei den Regionsfeuerwehrbereitschaften nachgefragt, wer helfen kann. Die Region Hannover ist nach wie vor in Amtshilfe für die Landesaufnahmebehörde vor Ort tätig, um den Betrieb zu koordinieren. „Wir sind sehr dankbar für die schnelle und unkomplizierte Hilfe“, sagt Regionspräsident Steffen Krach.

Logistisch ist der Umzug nicht ganz einfach, in doppelter Hinsicht. Das Material wird aufgeteilt und neben der Bestückung der Halle 21 auch teilweise nach Langenhagen und nach Garbsen gebracht und dort eingelagert. Die Geflüchteten, die am Umzugstag in den Hallen 26 und 27 sind, ziehen mit Sack und Pack mit um. „Wir versuchen zu organisieren, dass die zwei Tage zuvor möglichst keine Ankünfte am Drehkreuz am Messebahnhof Laatzen stattfinden, damit so wenig Menschen wie möglich in den Hallen sind“, berichtet Cora Hermenau, Erste Regionsrätin.

Die Halle 21 ist mit 700 Betten deutlich kleiner als die Hallen 26 (750 Betten) und 17 (1.150 Betten). „Wir beobachten, dass derzeit weniger Menschen in Laatzen ankommen und in den Hallen eine vorübergehende Unterkunft suchen“, so Hermenau. Die Region geht davon aus, dass die Kapazität ausreicht. Die Halle 21 steht dann der Landesaufnahmebehörde bis Ende August zur Verfügung.

33.850 Menschen wollten 9-Euro-Ticket am ersten Tag – 9 euro ticket juni mf© Matthias Falk

33.850 Menschen wollten 9-Euro-Ticket am ersten Tag

24. Mai 2022/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM).  Eine Zwischenbilanz, die sich sehen lassen kann. 33.850 Menschen haben den ersten Verkaufstag genutzt, um sich ein 9-Euro-Ticket zu besorgen. Am Montag wurden über die Fahrkartenautomaten, externe und eigene Vertriebsstellen, bei regiobus und GVH online knapp 34.000 Tickets erworben.

Der Andrang begann bereits mit Öffnung des Kundencenters am Platz der Weltausstellung und riss auf den unterschiedlichen Kanälen auch über den Tag hinweg nicht ab.

Regionspräsident Steffen Krach: „Knapp 34.000 verkaufte Tickets allein in der Region Hannover sind ein großer Erfolg und toppt das, was man sich hätte vorstellen können. Es zeigt zwei Dinge: Einerseits, wie attraktiv der ÖPNV in der Region Hannover wahrgenommen wird. Wir haben gerade in Sachen Netz und Taktung eine Struktur, die längst nicht jede Großstadt in Deutschland vorzuweisen hat. Es zeigt aber auch, dass die Menschen in ihrem Alltag natürlich auch auf den Preis gucken. Deswegen sehe ich das 9-Euro-Ticket als ersten Testballon, der aber nicht Ende August enden darf. Wir als Regionsverwaltung werden uns weiterhin für einen bezahlbaren ÖPNV einsetzen.“

Elke Maria van Zadel, ÜSTRA Vorstandsvorsitzende und Geschäftsführerin regiobus: „Die überwältigende Nachfrage in der Region bereits am ersten Verkaufstag zeigt das große Bedürfnis der Menschen nach einem attraktiven Nahverkehr. Gleichzeitig ist das Ansporn für uns, die Verkehrswende weiter konsequent voranzutreiben und auch nach den drei Monaten alles dafür zu tun, immer mehr Menschen zum Umstieg in den ÖPNV zu bewegen. Daher benötigen wir auch in Zukunft die finanzielle Unterstützung von Bund und Land, um weiter in Fahrzeuge und Infrastruktur investieren zu können.“

Verkaufstart des 9-Euro-Ticket – 9 euro Ticket Krach mf© Matthias Falk

Verkaufstart des 9-Euro-Ticket

23. Mai 2022/in Region Hannover

HANNOVER (red/PM). Heute startete der Verkauf des 9-Euro-Tickets bundesweit. Hierzu trafen sich heute vor dem GVH Kundenzentrum am Platz der Weltausstellung Präsident der Region Hannover Steffen Krach, der Geschäftsführer des GVH Ulf-Birger Franz und die Vorstandsvorsitzende der ÜSTRA Elke Maria van Zadel, um das Ticket vorzustellen. 

Auch über verschiedene Apps auf dem Handy kann man die Tickets für die nächsten drei Monate online erwerben. So wie in der App der Großraum-Verker Hannover GmbH (GVH). Sie erhalten aber erst ihre Gültigkeit zum 1. Juni 2022. Einschränkungen gibt es allerdings bei der Nutzung, die man gut beachten sollte. Zudem können sich unter Umständen noch Anpassungsänderungen ergeben, da einige Verfahren noch nicht abschließend geregelt sind.

So können in dem jeweiligen Kalendermonat (Juni – August) ganztägig beliebig viele Fahrten bundesweit in der 2. Klasse in allen Fahrzeugen des Öffentlichen Personennahverkehrs und des Schienenpersonennahverkehrs mit dem 9-Euro-Ticket durchgeführt werden. Keine Gültigkeit hat das Ticket in Fernverkehrszügen (z.B. IC, EC, ICE) oder Fernbussen. Die Fahrkarte ist nicht übertragbar und gilt nur für eine Person in Verbindung mit einem Personalausweis. Umtausch und Erstattung sind ausgeschlossen.

Verkaufstart des 9-Euro-Ticket – 9 euro ticket juni mf

So sieht das 9-Euro-Ticket für den Juni 2022 aus © Matthias Falk

Die Deutsche Bahn teilte heute zur Einführung folgendes mit:

Ab 1. Juni zusätzliche Züge und Service-Kräfte im Regionalverkehr

Bundesweiter Vorverkauf über Vertriebswege der DB gestartet • DB setzt ab 1. Juni zusätzliche Züge und Mitarbeitende ein • DB Regio-Chef Sandvoß: „Wir setzen alles in Bewegung, was wir haben und freuen uns auf viele Fahrgäste, die die Attraktivität von Bahnen und Bussen für sich wieder oder neu entdecken“

Zehn Tage vor dem Start des 9-Euro-Tickets hat die Deutsche Bahn (DB) heute den Vorverkauf auf bahn.de, im DB Navigator, an Fahrkartenautomaten und in Reisezentren in den Bahnhöfen begonnen. Gleichzeitig laufen die Vorbereitungen beim größten Nahverkehrsbetreiber auf Hochtouren. DB Regio hält mit 22.000 Zugfahrten pro Tag 300.000 Mal, um Fahrgäste überall in Deutschland klimafreundlich ans Ziel zu bringen. Rund 10.000 Busse sorgen für gut eine Million Halte pro Tag und sichern vor allem im ländlichen Raum öffentliche Mobilität für Berufspendler:innen, Schüler:innen und Ausflügler. Über 1,5 Milliarden Fahrgäste hat DB Regio mit Zügen und Bussen im vergangenen Jahr 2021, das noch stark von der Pandemie gekennzeichnet war, deutschlandweit befördert.

Jörg Sandvoß, Vorstandsvorsitzender DB Regio: „Das 9-Euro-Ticket ist eine einmalige Chance für den öffentlichen Nahverkehr und den Klimaschutz in Deutschland. Zugleich ist es ein großes Experiment für den gesamten ÖPNV. Wir bereiten uns vor und setzen buchstäblich alles in Bewegung, was wir haben – Züge, Busse, Servicekräfte. Davon werden alle profitieren. Abo-Kund:innen genauso wie Fahrgäste, die nach langer Corona-Pause zurückkehren oder die Attraktivität von Bahnen und Bussen gänzlich neu für sich entdecken. Das alles geht nur dank unserer Mitarbeitenden, die in diesen Tagen Unglaubliches leisten.“

Für die zu erwartende steigende Zahl von Fahrgästen ab dem 1. Juni lässt DB Regio über 50 zusätzliche Züge rollen. Bahnkund:innen profitieren damit von rund 250 zusätzlichen Fahrten und einer Erhöhung des täglichen Angebots von rund 60.000 Sitzplätzen in den Regional- und S-Bahn-Zügen. Da an den bevorstehenden Feiertagswochenenden und während der Sommermonate insbesondere mehr Freizeit- und Ausflugsfahrten unternommen werden, verstärkt die DB vor allem entlang touristischer Strecken das Personal in Zügen und Bahnhöfen. Über 700 zusätzliche Service- und Sicherheitskräfte koordinieren den Ein- und Ausstieg, unterstützen Reisende mit Gepäck oder Fahrrädern und stehen für Auskünfte zur Verfügung. Das sind viermal so viele wie in einem normalen Sommer. Außerdem verstärkt DB Regio die Wartung und Reinigung von Zügen in den Werken und durch mobile Instandhaltungsteams. Alle Maßnahmen erfolgen in enger Zusammenarbeit und mit Unterstützung der Aufgabenträger der Bundesländer.

DB Regio-Chef Jörg Sandvoß: „Auch ein Maximum an verfügbaren Zügen markiert letztlich eine Grenze. Vor allem die Mitnahme von Fahrrädern kann nicht immer garantiert werden, zumal viele Ausflüge spontan und wetterabhängig entschieden werden. So wie ein plötzlicher Stau auf der Autobahn die Fahrt verzögert, kann das bei sehr hohem Verkehrsaufkommen auch bei der Bahn passieren. Mit intensiver Vorbereitung, etwas Rücksicht und gegenseitigem Verständnis können wir alle gemeinsam dazu beitragen, dass der klimafreundliche ÖPNV und Millionen Fahrgäste als Gewinner aus dieser Aktion hervorgehen.“

Parallel zur Aufstockung der Regionalverkehrsflotte treibt die DB in diesem Sommer die Erneuerung ihres Schienennetzes voran. So schafft sie mehr Kapazität und macht die Infrastruktur leistungsfähiger für weiteres Fahrgastwachstum auf der Schiene. Diese Arbeiten gehen ungebremst weiter und bringen teilweise längere Fahrtzeiten mit sich. Die aktuellen Reiseinformationen sind in der Fahrplanauskunft auf bahn.de und in der App DB Navigator hinterlegt.

Aktuelle Impf-Termine

Impftermine in der Woche vom 23. bis 29. Mai 2022

23. Mai 2022/in Region Hannover

HANNOVER (PM). Region Hannover. In der Region Hannover gibt es in der kommenden Woche wieder viele Impfangebote in den Gemeinden des Regionsgebiets. Neben den Impfstoffen von Biontech und Moderna sind auch Impfungen mit dem Protein-Impfstoff von Novavax möglich. Diese Termine sind entsprechend kenntlich gemacht.

Barsinghausen
– Mo bis Mi 10-16 Uhr Marktstraße 5, 30890 Barsinghausen (Di: Novavax)
– Mo, 17:30-21:30 Uhr, Marktstraße 5, 30890 Barsinghausen

 

Burgdorf
– Mo/Di, 10- 16 Uhr sowie Mo, 17.30-21 Uhr, Marktstraße 55, 31303 Burgdorf (Di: Novavax)

 

Garbsen
– Mo bis Mi, 10-16 Uhr, sowie Mi, 17.30-21 Uhr, Immenweg 5, 30827 Garbsen (Di: Novavax)

 

Gehrden
– Mo und Mi, 10-16 Uhr, sowie Mi, 17.30-21 Uhr, Vierständehaus, Kirchstraße 5, 30989 Gehrden (Mo: Novavax)

 

Hannover

Impfangebote für Kinder

  • Nordstadt, Uni-Mensa, Callinstraße 23, 30167 Hannover: Mo, 16-20 Uhr,
  • Ricklingen, Stadtteilzentrum, Anne-Stache-Allee 7, 30459 Hannover, Mi, 16-20 Uhr, Kinderimpfen

Impfangebote für Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene

  • Ernst-August-Galerie, Ernst-August-Platz 2, 30159 Hannover, Mo bis Mi, 10-20 Uhr
  • Impfzentrum am Landtag, Leinstraße 27, Mo bis Fr, 16.30-20 Uhr & Sa, 11-15 Uhr (externes Angebot, mRNA und Novavax)
  • List, Impfzentrum Lister Platz, Podbielskistr. 6, 30163 Hannover, Mi bis Fr, 12-19 Uhr & Sa, 11-18 Uhr (externes Angebot, mRNA und Novavax)
  • Kirchrode, Druckhalle, August-Madsack-Straße 1, 30559 Hannover, Mo-Mi, 09-17 Uhr
  • Kronsberg, Stadtteilzentrum KroKus, Thie 6, 30539 Hannover, Mi, 10-17 Uhr
  • Mittelfeld, Spittastraße 2, 30519 Hannover, Mi, 9-17 Uhr
  • Misburg, Bürgerhaus Misburg, Seckbruchstraße 20, 30629 Hannover, Mo, 10-17 Uhr und 17:30-21 Uhr
  • Mühlenberg, Mühlenberger Markt 1, Stadtteilzentrum, 30457 Hannover, Mo, 10-16 Uhr
  • Nordstadt, Uni-Mensa, Callinstraße 23, 30167 Hannover, Mo-Mi, 9-16 Uhr, sowie Di /Mi 17:30-21 Uhr
  • Ricklingen, Stadtteilzentrum, Anne-Stache-Allee 7, 30459 Hannover, Mi, 10-17 Uhr

 

Hemmingen
– Mo bis Di, 10-16 Uhr (Di: Novavax), sowie Di, 17.30-21 Uhr, Rathausplatz 1, 30966 Hemmingen

 

Isernhagen
– Mo bis Mi, 10-16 Uhr, Jacobistr. 5, 30916 Isernhagen (Di: Novavax)

 

Laatzen
– Mo bis Mi, 10-16 Uhr, Leine-Center, Marktplatz, 30880 Laatzen (Mi: Novavax)

 

Lehrte
– Mo bis Mi, 10-16 Uhr, Zuckerpassage 4, 31275 Lehrte (Mi: Novavax)

 

Neustadt
– Mo bis Mi, 10-16 Uhr, Veranstaltungszentrum Leinepark, Suttorfer Str. 8, 31535 Neustadt (Mo: Novavax)
– Di, 17:30-21 Uhr, Veranstaltungszentrum Leinepark, Suttorfer Str. 8, 31535 Neustadt

 

Seelze
– Mo & Mi, 10-16 Uhr, Lampehof 1, 30926 Seelze

 

Sehnde
– Mo bis Mi, 10-16 Uhr, Mittelstraße 30, 31319 Sehnde (Mi: Novavax)

 

Springe
– Mo bis Mi, 10-16 Uhr, Hinter der Burg 4, 31832 Springe (Mi: Novavax)

 

Wedemark
– Di/Mi, 10-16 Uhr, Mehrzweckhalle Bissendorf, Am Mühlenberg 22, 30900 Wedemark

 

Wunstorf
– Mo bis Mi, 10-16 Uhr, Lange Straße 48, 31515 Wunstorf (Fußgängerzone)
– Mo/Di, 17.30-21 Uhr, Lange Straße 48, 31515 Wunstorf (Fußgängerzone)

 

Darüber hinaus bieten zahlreiche Arztpraxen und einige Apotheken Impfungen an. Änderungen vorbehalten.

Gefahr vor Unwetter

VORABINFORMATION UNWETTER vor SCHWEREM GEWITTER

20. Mai 2022/in Region Hannover

Vorabinformationen Unwetter vor SCHWEREM GEWITTER für Region Hannover

gültig von: Freitag, 20.05.2022 12:00 Uhr bis: Freitag, 20.05.2022 21:00 Uhr

ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst am: Donnerstag, 19.05.2022 18:50 Uhr

Ein Gewittertief zieht ab Freitagmittag von Westen her über die nördliche Mitte hinweg und sorgt für eine großräumige und heftige Unwetterlage. Dabei werden verbreitet schwere, zum Teil auch extreme Gewitter mit massiven Auswirkungen erwartet. Die Gewitter sind begleitet von schweren Sturm- oder Orkanböen zwischen 90 und 130 km/h (Bft 10-12) sowie heftigem Starkregen um 40 l/m² in einer Stunde und Hagel mit einer Korngröße um 5 cm. Teils ist auch extrem heftiger Starkregen mit rund 60 l/m² in wenigen Stunden wahrscheinlich. Auch einzelne Tornados sind nicht ausgeschlossen. Es besteht die Gefahr von kleinräumigen Überflutungen sowie Baum- und Astbruch. Auch Beeinträchtigungen der Infrastruktur sind möglich.

In den Abendstunden des Freitags kommt es zu einer Wetterberuhigung und das Unwetterpotential nimmt rasch ab.

Diese Vorabinformation soll auf das Potential schwerer bis extremer Gewitter hinweisen. Dies soll die rechtzeitige Vorbereitung von Schutzmaßnahmen ermöglichen. Amtliche Warnungen werden zeitnah herausgegeben. Bitte verfolgen Sie die weiteren Wettervorhersagen mit besonderer Aufmerksamkeit!

Dies ist ein Hinweis auf eine Wetterlage mit hohem Unwetterpotential. Er soll die rechtzeitige Vorbereitung von Schutzmaßnahmen ermöglichen.

Gewitter mit den genannten Begleiterscheinungen treten typischerweise sehr lokal auf und treffen mit voller Intensität meist nur wenige Orte. Genauere Angaben zu Ort, Gebiet und Zeitpunkt des Ereignisses können erst mit der Ausgabe der amtlichen Warnungen erfolgen. Bitte verfolgen Sie die weiteren Wettervorhersagen mit besonderer Aufmerksamkeit.

Amtliche WARNUNG vor STURMBÖEN

Fr, 20. Mai, 18:00 – Sa, 21. Mai 00:00 Uhr

Es treten Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 55 km/h (15m/s, 30kn, Bft 7) und 65 km/h (18m/s, 35kn, Bft 8) aus westlicher Richtung auf. In exponierten Lagen muss mit Sturmböen bis 75 km/h (21m/s, 41kn, Bft 9) gerechnet werden.

Der aktuelle Unwetterclip des Deutschen Wetterdienstes 20.05.2022 12:00 Uhr:

 

Unwetterwarnung Symbolbild

Amtliche UNWETTERWARNUNG vor SCHWEREM GEWITTER mit ORKANBÖEN, HEFTIGEM STARKREGEN und HAGEL

19. Mai 2022/in Region Hannover

Offenbach (DWD). Der Deutsche Wetterdienst gibt eine amtliche Unwetterwarnung für die Region Hannover mit schweren Gewittern, heftigem Starkregen, Orkanböen und Hagel bekannt.

gültig von: Donnerstag, 19.05.2022 16:55 Uhr bis: Donnerstag, 19.05.2022 18:00 Uhr

ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst am: Donnerstag, 19.05.2022 16:55 Uhr

Von Westen ziehen Gewitter auf. Dabei gibt es orkanartige Böen mit Geschwindigkeiten bis 105 km/h (29m/s, 56kn, Bft 11) sowie heftigen Starkregen mit Niederschlagsmengen zwischen 20 l/m² und 30 l/m² pro Stunde und Hagel mit Korngrößen um 2 cm.

ACHTUNG! Hinweis auf mögliche Gefahren
Bei Blitzschlag besteht Lebensgefahr! Es sind unter anderem verbreitet schwere Schäden an Gebäuden möglich. Bäume können entwurzelt werden und Dachziegel, Äste oder Gegenstände herabstürzen. Überflutungen von Kellern und Straßen sowie örtliche Überschwemmungen an Bächen und kleinen Flüssen sind möglich (Details: www.hochwasserzentralen.de). Es können zum Beispiel Erdrutsche auftreten. Schließen Sie alle Fenster und Türen! Sichern Sie Gegenstände im Freien! Halten Sie insbesondere Abstand von Gebäuden, Bäumen, Gerüsten und Hochspannungsleitungen! Vermeiden Sie möglichst den Aufenthalt im Freien!

Detaillierte Warninformationen erhalten Sie unter Wettergefahren.de

Feuer in Abschleppunternehmen – Lehrte Brand 18.05.22

Feuer in Abschleppunternehmen

18. Mai 2022/in Region Hannover

LEHRTE (PM). Drei Einsätze im Stadtgebiet Lehrte, darunter:

LKW fährt auf Wohnmobil auf

Um 19:07 Uhr wurden die Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Lehrte zunächst auf die Autobahn A2 im Bereich des Autobahnkreuz Ost alarmiert. Laut Lagebild sollte hier ein LKW in ein stehendes Wohnmobil gefahren sein, die Lage vor Ort sei zunächst unklar, auch ob und wie viele Personen eingeklemmt waren. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte bot sich folgende Lage: ein LKW war auf ein stehendes Wohnmobil, nachdem dieses eine Reifenpanne erlitt, aufgefahren. Durch den Aufprall des LKWs wurde die Autobahn in ein ca.50 bis 100 m großes Trümmerfeld verwandelt. Hierdurch wurden sechs weitere Pkw beschädigt insgesamt wurden vier Personen bei dem Unfall verletzt. Die Hauptaufgabe der Feuerwehr bestand hier im Absichern der Einsatzstelle und dem Abklemmen der Batterie, denn glücklicherweise stellte sich mit Eintreffen der Einsatzkräfte heraus, dass keine Person eingeklemmt bzw. eingeschlossen war.

Großfeuer bei Abschleppunternehmen

Direkt um 19:48 Uhr erhielten die Einsatzkräfte noch während der letzten Maßnahmen auf der Autobahn ihren Folgeeinsatz zu einer gemeldeten Rauchentwicklung im Bereich Burchard-Retschy-Ring in Lehrte. Bei einem dortigem Abschleppunternehmen wurde von mehreren Anrufern eine Rauchentwicklung gemeldet.

Bereits auf Anfahrt der Einsatzkräfte konnte eine deutliche Rauchsäule wahrgenommen werden. Vor Ort eingetroffen fanden die Einsatzkräfte eine etwa 90m lange Halle vor, aus der bereits aus den vorderen und hinteren Bereichen eine massive Rauchentwicklung wahrzunehmen war. Aus diesem Grunde wurde die Alarmstufe auf B3 erhöht, um weitere Kräfte anzufordern. Umgehend wurden einzelne Brandabschnitte gebildet und die Brandbekämpfung vom hinteren und vorderen Bereich sowie im Innenangriff eingeleitet. Das DRK übernahm unterdessen die Betreuung von etwa 20 Personen: Sie befanden sich in einem von Brandrauch bedrohtem Gebäude und wurden evakuiert.

Erste eingesetzte Trupps untere schwerem Atemschutz konnten im Rahmen des ersten Innenangriffs vermelden, dass sich in der Halle mehrere Pkw, ein Bergekran und diverse Sattelauflieger befanden. Hiervon standen mit Eintreffen der Einsatzkräfte mehrere PKW und mindestens ein Sattelauflieger im Vollbrand. Beladen war der hauptsächlich betroffene Sattelauflieger unter anderem mit Elektrorollern. Auch waren in der Halle Gasflaschen und im hinteren Bereich einer gelagerter Kraftstofftank vorzufinden – unklar war zunächst ob dieser gefüllt ist. Da vom Hallendach aufgrund der Wärmebelastung kein sicherer Halt mehr auszugehen war, wurde der Innenangriff zunächst abgebrochen und der Außenangriff über die Drehleiter durch die Hallenfenster eingeleitet.

Parallel wurde die Berufsfeuerwehr Hannover mit einem Löschunterstützungsfahrzeug, kurz LUF, alarmiert. Bei dem Löschunterstützungsfahrzeug (LUF) handelt es sich um fernsteuerbares Fahrzeug mit einem Kettenantrieb und einem Hochleistungslüfter. So kann mit dem Fahrzeug eine Be-/Entlüftung von Einsatzstellen und durch Zugabe von Wasser in den Luftstrom weiterhin eine erhebliche Kühlwirkung erzielt werden. Mittels LuF wurde die Temperatur in der Halle heruntergekühlt und über eine durch weitere Trupps unter schwerem Atemschutz geschaffene Abluftöffnung zusätzlich belüftet werden.

Die Komplexität bestand in den Akkus der verladenen Elektrorollern: diese Flammten immer wieder auf, aufgrund dessen Feuerwehrkräfte der Ortsfeuerwehr Steinwedel an der Einsatzstelle verblieben um die Nachlöscharbeiten und eine Brandwache über die Nacht sicherzustellen .Gegen 5:30 Uhr wurde dann zur Ablösung der Steinwedeler Einsatzkräfte die Ortsfeuerwehr Arpke alarmiert um weitere Nachlöscharbeiten sicher zu stellen.

Durch den ABC Messtrupp der Ortsfeuerwehr Höver wurde die Belastung der Umluft gemessen. Zum Zeitpunkt der Messung bestand für die Bevölkerung keine Gefahr, auch ging keine Gefahr vom Löschwasser aus. Mittels Feuerwehreigener Drohne wurde das Hallendach abgeflogen, um das Risiko eines eventuellen Einsturzes beurteilen zu können.

Person in Notlage

Während des laufenden Einsatzes erhielt die Lehrter Einsatzkräfte gegen 23:45 Uhr den dritten Einsatz zu einer Person in Notlage hinter einer verschlossenen Tür.

Der Einsatz im Bereich Burchard-Retschy Ring dauert bis in den Vormittag des Folgetages an. Stand der Veröffentlichung waren rund 131 Einsatzkräfte darunter knapp 20 Trupps unter schwerem Atemschutz im Einsatz. Gegenwärtig wurde bei dem Einsatz niemand verletzt, auch Rückfragen zur Brandursache und Schadenshöhe können wir nicht beantworten. Insgesamt waren die Feuerwehren Lehrte, Ahlten, Steinwedel, Aligse, Röddensen, Kolshorn, Sievershausen, Immensen, Hämelerwald und Arpke, die Elo, die Berufsfeuerwehr Hannover, der Gw Messer der Ortsfeuerwehr Höver, DRK, Polizei, der Kriminaldauerdienst, 1 Notarzteinsatzfahrzeug, sowie 2 Rettungswagen im Einsatz.

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