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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Steffen Krach und Cora Hermenau

Mehr Tempo beim Impfen: 16 Teams sind in Kürze am Start

8. November 2021/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM).  So viele Menschen vor dem Coronavirus schützen wie möglich: Das ist das gemeinsame Ziel der Region Hannover und der Ärzteschaft. „Nur mit einer deutlich höheren Impfquote kann der Weg aus dieser Pandemie gelingen“, stellt Regionspräsident Steffen Krach fest. „Daher werden wir die Zahl der mobilen Impfteams deutlich aufstocken und noch mehr wohnortnahe Angebote bereitstellen – in möglichst allen Teilen der Region Hannover.“

Dabei werde die Kooperation mit den niedergelassenen Ärzten groß geschrieben: „Mit dem runden Tisch ,Hannoverscher Weg‘, in dem die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen (KVN), die Ärztekammer, der Hausärzteverband und das Gesundheitsamt vertreten sind, gibt es ein sinnvolles Instrument, um sich unter den Beteiligten abzustimmen und strategisch sinnvoll aufzustellen.“ In den nächsten Tagen möchte er in dem Gremium weiter beraten, wie Schulen, Hochschulen und unterschiedliche Glaubensgemeinschaften noch besser erreicht werden können und dabei die Kommunen und weitere öffentliche Institutionen noch stärker einbeziehen.

Die ersten Eckpfeiler für eine verstärkte Impfkampagne stehen bereits: So wird die Zahl der mobilen Impfteams von derzeit acht auf 16 aufgestockt. Das Impfangebot im Gesundheitsamt an der Weinstraße in Hannover wird fortgesetzt. Darüber hinaus ist geplant, an verschiedenen Orten in der Region Hannover temporär mit mobilen Teams ausgestattete feste Impfstationen einzurichten. „Wir haben uns dazu eng mit den Städten und Gemeinden abgestimmt und Orte ausgewählt, die gut erreichbar sind“, berichtet Gesundheitsdezernentin Cora Hermenau. So werden voraussichtlich ab dieser Woche in Laatzen, Neustadt und Burgdorf für mindestens sechs Wochen Impfteams Station beziehen, Stationen in Hannover, Langenhagen, Barsinghausen und Garbsen sollen folgen. „So gewährleisten wir, dass Menschen dort auch tatsächlich eine Anlaufstelle finden, wenn sich das Angebot herumspricht“, sagt Hermenau. Gleichzeitig betont sie, dass die Angebote des Gesundheitsamts nicht die Impfungen beim Hausarzt oder der Hausärztin ersetzen, sondern nur ergänzen.

„Wir merken derzeit, dass die Nachfrage vor allem nach Drittimpfungen stark steigt“, sagt Dr. Matthias Berndt, Vorsitzender der Hausärzteverbands Niedersachsen. „Damit wir Praxen schneller auf eine erhöhte Nachfrage reagieren können, freuen wir uns darüber, dass die Bestellfristen zu Ende November nach unserer gemeinsamen Forderung mit Ministerin Behrens zumindest etwas verkürzt werden.“ Der Hausarzt betont zudem, dass die Versorgung der Bewohnerinnen und Bewohner in Seniorenheimen bereits sehr weit fortgeschritten ist und die Zusammenarbeit mit den Impfteams der Region Hannover sehr gut funktioniert.“ Das Gesundheitsamt habe die Menschen im Fokus, die aus den verschiedensten Gründen keine hausärztliche Versorgung hätten, ergänzt Hermenau.

In den vergangenen Wochen sei besonders schwierig gewesen, dass die Bestellung des Impfstoffs 14 Tage in Anspruch genommen habe, kritisiert KVN-Geschäftsführer Julian Elgeti: „Das ist bei der aktuellen Entwicklung nicht angemessen. Der Bedarf ist kaum 14 Tage im Voraus zu kalkulieren. Daher ist es hilfreich, dass die Frist demnächst auf eine Woche verkürzt wird. Besser wäre aber eine maximale Flexibilität.“ Auch Dr. Thomas Buck, Vorstand der Ärztekammer Niedersachsen, betont: „Wir brauchen pragmatische Lösungen. Die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte haben in den vergangenen Monaten einen enormen Beitrag geleistet, um die Menschen in Niedersachsen zu impfen – rund die Hälfte der Geimpften ist von ihren Hausärztinnen und -ärzten oder von Betriebsärzten oder -ärztinnen geimpft worden. Das gerät bei all den Diskussionen um die Impfzentren leider aus dem Blick.“

Regionspräsident Krach ist überzeugt, dass die Region Hannover mit dem „hannoverschen Weg“ gut aufgestellt ist: „Nur, wenn alle Hand in Hand arbeiten, kommen wir gut durch den Winter.“ Er wies zudem darauf hin, dass die Region Hannover allen Schulen in der Region über die Kommunen als Schulträger Impfangebote gemacht habe. „Mein Ziel ist, die Impfquote weiter zu erhöhen. Impfungen gegen das Coronavirus müssen möglichst niedrigschwellig stattfinden können.“

 

Impfteams des Gesundheitsamts – Termine und Stationen – Impfampullen Pfizer

Impfteams des Gesundheitsamts – Termine und Stationen

5. November 2021/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM). Die Impfangebote durch mobile Teams des Gesundheitsamts der Region Hannover werden auch in der kommenden Woche weiter ausgebaut. Derzeit acht mobile Teams werden in der Woche vom 8. November bis 12. November an verschiedenen Standorten in der Region Erst-, Zweit- und Dritt-Impfungen anbieten:

  • Wie bisher gibt es von Montag bei Freitag zwischen 9 und 17 Uhr am Gesundheitsamt in der Weinstraße 2-3 in Hannover Impfungen ohne Termin.
  • Neu dazu kommen feste Impf-Standorte in weiteren Kommunen der Region:
  • In Neustadt können sich alle von Montag bis Freitag, 10 bis 16 Uhr, in der Marktstraße 32, ohne Termin impfen lassen.
  • In Burgdorf bietet ein Impfteam terminlose Impfungen von Montag bis Freitag, 10 bis 16 Uhr, in der Marktstraße 55 an.
  • Für Springe ist ebenfalls ein offenes Impfangebot geplant, Starttermin und Ort stehen noch nicht gesichert fest und werden kurzfristig bekannt gegeben.
  • Ab Freitag, 12. November, startet im Leine-Center in Laatzen-Mitte ein festes Impfangebot. Am Freitag, 12. November, wird dort von 9 bis 17 Uhr geimpft, in den Folgewochen nach jetziger Planung jeweils Montag bis Freitag in der Zeit von 10 bis 16 Uhr.
  • Darüber hinaus machen die Impfteams am Montag, 8.11., von 9 bis 17 Uhr am Tagesaufenthalt Nordbahnhof in der Schulenburger Landstraße 34 in Hannover halt sowie am Mittwoch, 10.11., von 9 bis 17 Uhr in der Tafel Wunstorf in der Neustädter Straße 2. Am Freitag, 12.11., ist ein mobiles Team von 9 bis 14 Uhr in der Fußgängerzone Wunstorf (Abtei/Übergangseinrichtung Bachstraße) vor Ort und bietet obdachlosen Menschen Impfungen an.
  • Die Impfteams der Region machen zudem in Garbsen am Dienstag, 9. November, und am Mittwoch, 10. November, jeweils von 9 bis 17 Uhr im Sozialzentrum Werner-Baesmann-Park am Immenweg 5 halt.
  • Weitere Impfteams sind außerdem in der kommenden Woche in Senioren- und Pflegeheimen, Flüchtlingsunterkünften und Tagespflegediensten in der gesamten Region unterwegs.
Brennender Cola LKW

Brennender Cola LKW auf der A2

4. November 2021/in Region Hannover

LEHRTRE (ots). Um 9:09 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Hämelerwald und Immensen, sowie die OE-GW zu einem LKW Brand auf die A2 alarmiert. Vermutlich durch eine heiß gelaufene Bremse geriet am Donnerstagmorgen auf der BAB 2 kurz vor der Ausfahrt Lehrte Ost ein LKW-Auflieger in Brand. Der Fahrer konnte die Zugmaschine noch vom brennenden Auflieger trennen und ein paar Meter weiter in Sicherheit bringen. Verletzt wurde hierbei niemand.

Das Feuer breitete sich dann schnell auf den Auflieger aus, so dass den ersten Kräften bereits hohe Flammen und eine weithin sichtbare Rauchsäule den Weg wiesen.

Auf Grund der geladenen 0,33 Liter Cola Flaschen, von denen keine erhöhte Brandlast, sondern eher eine gewisse selbst löschende Wirkung ausging, konnte das Feuer vom ersten eingesetzten Trupp unter Atemschutz schnell niedergeschlagen werden. Im Anschluss wurde das Feuer mit Schaum erstickt. Für die Dauer der Löscharbeiten wurde die Autobahn 2 in Fahrtrichtung Dortmund komplett gesperrt. Mit Stand 10:20 Uhr konnte bereits eine Fahrspur wieder freigegeben werden.

Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehren Hämelerwald und Immensen sowie die Organisationseinheit Gerätewarte mit insgesamt 6 Fahrzeugen und 32 Kräften. Zur genauen Ursache und der Schadenhöhe können seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden.

Virtuelle Landschaften

Gelebte Digitalisierung – Ministerpräsident Stephan Weil an der BBS-ME

3. November 2021/in Region Hannover

HANNOVER (PM). Am Mittwoch, den 03.11.2021 besuchte der Niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil die BBS-ME, um sich vorrangig über die folgenden Themen Robotik, speziell die Mensch-Roboter-Kollaboration (MRK) und die (Spät-)Folgen des pandemiebedingten Distanzunterrichts zu informieren. Ebenfalls zu Gast waren der Regionsdezernent Ulf-Birger Franz und der Bundestagsabgeordnete Knut Gerschau (FDP).

Innovations- und Zukunftszentrum für Mensch-Roboter-Kollaboration (MRK)

Vor drei Jahren verabschiedete die Landesregierung den Masterplan Digitalisierung, mit dem unter anderem Robotik-Projekte an Schulen gefördert werden. Die BBS-ME ist eine von sechs niedersächsischen Berufsbildenden Schulen, die als Innovations- und Zukunftszentrum für Robotik an dem Programm teilnehmen. Für das Kooperationsprojekt “Integration der Robotik in die Pflege” haben Lehrkräfte der BBS-ME und der Anna-Siemsen-Schule (BBS7) gemeinsam ein Unterrichts- und Ausbildungskonzept entwickelt. Für die praktische Umsetzung des Konzeptes erhalten die beiden kooperierenden Schulen ein Budget von über 500.000 Euro.

Cobots – Roboter assistieren und entlasten

Die neuesten Generationen der Roboter werden „Cobots“ genannt, weil sie mit dem Menschen kollaborieren. Cobots sind konstruktiv an den menschlichen Arm angelehnt, daher ist der Einsatz nahezu unbegrenzt. So ist die Erprobung neuer Anwendungsbereiche, wie z. B. in der Pflege, sehr vielversprechend. Der Einsatz von Robotern in der Pflege bedeutet hierbei aber nicht, dass die Menschen in Zukunft nur noch durch Roboter gepflegt werden. Wir zielen auf eine Entlastung bei wiederkehrenden Tätigkeiten, außerhalb des Einsatzes am Menschen, z. B. beim Packen von Patientenboxen, Spül- und Desinfektionsvorgängen ab, und möchten neue Einsatzbereiche, wie die Bewegungsanimation durch einen Roboter erproben.

Um diese vielfältigen Aufgaben umzusetzen, bedarf es einer flexiblen Schulungsanlage, die eigens an der BBS-ME geplant wurde und sich momentan in einer europaweiten Ausschreibung befindet. Bis es soweit ist, wird mit Cobots gearbeitet, die die Region der Schule zur Verfügung gestellt hat. „Wir schaffen für die Ideen-Expos Cobots an und übergeben sie danach an die Berufsbildenden Schulen in Hannover und Neustadt,“ so Regionsdezernent Franz. Nach der Vorstellung der Kernpunkte des Robotik-Konzeptes stellten Schüler*innen dem Ministerpräsidenten ein Projekt vor, bei dem es um die Entwicklung einer Taschenlampe geht, deren Einzelteile durch Roboter zusammengebaut werden. Stephan Weil nutzte die Gelegenheit, spielerisch mit den Robotern zusammenzuarbeiten, indem er bei einem Cobot-unterstützten Tipp-Kick Wettbewerb gegen Schüler*innen antrat:

„Tipp-Kick habe ich schon häufiger gespielt, allerdings noch nie mit einem Roboter. Das konnte ich heute bei meinem Besuch der BBS ME nachholen. Und siehe da: Mit der richtigen Programmierung können Cobots sogar Tore schießen! Mensch-Roboter-Kollaborationen werden nicht nur in der Industrie, sondern auch in vielen anderen Bereichen zukunftsweisend sein. Und auch die an der BBS von Schülerinnen und Schülern mit Virtual Reality geschaffenen neuen digitalen Räume spielen im Berufsleben eine immer größere Rolle.

Ich freue mich deshalb sehr darüber, dass technische Innovationen zunehmend zum Unterrichtsalltag in Niedersachsen gehören. Das große Engagement und die Begeisterung der Lehrkräfte und der Schülerinnen und Schüler an der BBS haben mich sehr beeindruckt. Dafür und für die interessanten Einblicke bedanke ich mich sehr herzlich“, so der Ministerpräsident.

Virtual Reality

Im Beruflichen Gymnasium der BBS-ME haben Schüler*innen die Möglichkeit mit einer VR-Brille zu arbeiten, Erfahrungen in der VR-Programmierung zu sammeln und damit eine besondere Möglichkeit, zukunftsorientierte Technik zu erleben. Die Projektideen sind dabei vielfältig an den unterschiedlichen Interessen der Schüler*innen ausgerichtet und fördern damit das intrinsische Lernen. So hat eine Gruppe ein virtuelles Modell der O2-Arena in Hamburg erschaffen und so programmiert, dass sich dort ein Konzert von Michael Jacksons Abschiedstournee miterleben lässt. Das Konzert hat 2009 zwar nicht mehr stattfinden können, doch dank der Kreativität der Schüler*innen und der VR-Technik können sie live mit dabei sein, mittanzen und sogar auf der Bühne mitsingen. Da bekommen Micheal Jackson-Fans sogar eine Gänsehaut. In der Industrie wir die VR-Technik zum Beispiel dazu eingesetzt schon in der Planung die Montage von Produkten zu testen und sicherzustellen, dass z.B. die Antriebskomponenten eines neu entwickelten E-Fahrzeugs platzsparend montiert werden können.

Mit Hilfe von VR sollen zukünftig auch Treffen im virtuellen Raum mit den Partnerschulen in Schweden und in den USA ermöglicht werden. Die technischen Voraussetzungen sind hierbei von Seiten der Schüler*innen der BBS-ME geschaffen worden. Ministerpräsident Weil, setzte sich die VR-Brille auf und betrat die von den Schüler*innen entworfenen und programmierten virtuellen Räume und ließ sich von der Kreativität der Schüler*innen begeistern. “Hier ist es schön, hier bleibe ich”, sagte Stephan Weil als er über eine farbenprächtige Blumenwiese spazierte.

Gelebte Digitalisierung - Ministerpräsident Stephan Weil an der BBS-ME – BBS ME2

Stephan Weil (Mitte), Kai-Adré Brunschön (links), Knut Gerschau (rechts) mit Schüler*innen – © BBS-ME

Der Ministerpräsident im Austausch mit Lehrkräften und Schüler*innen

Distanzunterricht

Im Gespräch über das Thema Distanzunterricht während der Pandemie stellten Schüler*innen der Energie- und Gebäudetechnik sowie der Fachschule für Technik Ihre eigenen Erfahrungen im Lockdown dar. „Bitte weiter am Online- und Distanzunterricht arbeiten und diesen vorantreiben“ haben sie in einer Umfrage zurückgemeldet. Trotz technischer Schwierigkeiten und fehlendem direkten Kontakt erkennen die Schüler*innen im digitalen Unterricht große Chancen für die Zukunft von Schule. Zu den aktuell bestehenden größten Schwächen zählen sie u.a. die nachlassende Konzentration durch monotone Arbeitsbedingungen und ein hohes Ablenkungspotential.

Medienbildung

Wie mit geringen finanziellen Mitteln mehr Schüler*innen für Robotik, aber auch Medienbildung begeistert werden können, stellte Herr Müller dem Ministerpräsidenten an einem 3D-gedruckten voll funktionsfähigem Roboterarm vor. Durch den konsequenten Einsatz von Open Hard- und Software und der Einbindung von Open Educational Resources (OER) konnten Kosten und Entwicklungszeit extrem gesenkt, die Flexibilität und Skalierbarkeit sehr erhöht werden. Zu den Gelingensbedingungen hier wie auch zum Distanzunterricht gehört, dass geeignete Schulungen für Lehrkräfte systematisch angeboten werden. Davon profitieren alle Schüler*innen auch die, die mehr Unterstützung benötigen. . „An dieser Stelle setzt auch die Initiative Robonatives an“, ergänzt Herr Franz.

Zukunftsweisende Veränderungen

Zum Abschied erklärte Ministerpräsident Weil, dass sich seitdem er die BBS-ME vor 25 Jahren zum ersten Mal besucht hat, sehr viel verändert hat. Er bestärkte die Schüler*innen und Lehrkräfte, dass Sie an einer guten Schule lernen und arbeiten. Er forderte die Schule auf, finanzielle Mittel aus dem Digitalpakt in Anspruch zu nehmen, um den erfolgreichen Kurs weiterzuentwickeln.

Sanitätstaschen für junge Ersthelfer – Sanitätstaschen Pestalozzi

Sanitätstaschen für junge Ersthelfer

3. November 2021/in Region Hannover

LAATZEN (PM). Die Grundschule Pestalozzistraße in Laatzen-Mitte führt seit Anfang September 2020 ein speziell für Kinder konzipiertes Projekt zur Unfallverhütung und Heranführung an die Erste Hilfe durch. Unterrichtsmaterialien, die das Deutsche Jugendrotkreuz entwickelt hat, ermöglichen den Lehrern und Lehrerinnen eine altersgerechte und praxisorientierte Vermittlung des Lernstoffs.

Spielerisch werden Unfallsituationen aus der kindlichen Erlebniswelt nachgestellt und entsprechende Erste-Hilfe-Maßnahmen geübt. Dazu gehören z.B. richtiges Verhalten auf dem Schulweg, in der Freizeit und im Haushalt, die einzelnen Schritte der Rettungskette und deren Bedeutung im Notfall sowie einfache Erste-Hilfe- Maßnahmen bei kleinen Wunden, Verbrennungen oder Nasenbluten.

Höhepunkte waren die Übergabe des Sanitätsrucksacks durch den DRK Ortsverein Laatzen an die AG der Grundschule und die Vorführung eines Rettungswagens der DRK-Bereitschaft.

Mit diesem Projekt möchte das DRK Laatzen die natürliche, noch unbefangene Hilfsbereitschaft der sechs- bis zehnjährigen Schüler und Schülerinnen nutzen und so auch die Kleinsten zum Helfen ermutigen. Erste Hilfe macht Spaß, vermittelt Erfolgserlebnisse und stärkt das Selbstbewusstsein und die Handlungskompetenz der Kinder.

Bei Notfällen auf dem Schulhof sind Sie schnell zur Stelle, die Juniorhelfer der Grundschule Pestalozzistraße in Laatzen-Mitte. Nun erhielten die kleinen Helfer neue Taschen mit Verbandmaterial. Gestiftet wurde dieses Material von der Firma Hansaplast, einem der deutschlandweit größten Hersteller von Pflastern und anderem Verbandsmaterial. Gemeinsam mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) und dessen Jugendrotkreuz hatte Hansaplast eine Kooperation gestartet, deren Ziel es ist, Kinder möglichst früh mit dem Thema Erste Hilfe vertraut zu machen und sie zu motivieren diese zu leisten. Im Rahmen dieser Aktion fördert Hansaplast auch die Juniorhelferprogramme des DRK an Grundschulen, darunter auch die Grundschule Pestalozzistraße in Laatzen-Mitte.

Dort haben DRK und Schule eine gemeinsame AG auf die Beine gestellt, in der Kinder lernen wie sie Hilfe leisten können und worauf zu achten ist.

Stolz sein können die Kinder allemal, da sie bereits einige Notfallsituationen gemeistert haben und auch die Lehrer haben nicht schlecht gestaunt, wenn die kleinen Helfer professionelle Hilfe leisteten.

Wer Interesse an der ehrenamtlichen Mitarbeit bei der Laatzener DRK-Bereitschaft hat, kann sich im Internet unter www.DRK-LAATZEN.de informieren.

Schlüsselübergabe in der Region Hannover

Der neue Regionspräsident: Steffen Krach stellt sich vor

1. November 2021/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM).  Die Region Hannover zur „Nummer-1-Region“ entwickeln, mit einer leistungs- und handlungsfähigen Regionsverwaltung als Rückgrat: So hat Regionspräsident Steffen Krach am Montag die Ziele für seine Amtszeit beschrieben. Anlässlich seines Amtsantritts am 1. November hatte der neue Chef der Regionsverwaltung und höchste Repräsentant der Region Hannover alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu einer Digital-Veranstaltung eingeladen, um sich vorzustellen.

Dass er dabei auf Kooperation mit allen Beteiligten setzt, machte der Sozialdemokrat gleich in seinem ersten Auftritt als Regionspräsident deutlich. So hatte Krach die Interessenvertretungen mit auf die virtuelle Bühne gebeten und signalisierte damit ein offenes Ohr für die Anliegen des Personalrats, der Gleichstellungsbeauftragten und der Schwerbehindertenvertretung.

Seine Vision für die Regionsverwaltung beschrieb Krach als „moderne und vielfältige Verwaltung“. Ihm sei wichtig, die Menschen in der Region Hannover bei ihren Anliegen kompetent, zügig und bürgernah zu unterstützen. „Die Region Hannover hat alles, um zur Nummer 1 zu wachsen“, so Krach. Dafür setze er zum einen auf den Ausbau der Digitalisierung, zum anderen auf eine gemeinsame Stabsstelle mit den Kommunen, um Vorschläge zur Verbesserung der Verwaltung aufzunehmen und im Rahmen der Möglichkeiten umzusetzen. „Diese Ziele erreiche ich nicht allein“, betonte Krach, „das geht nur, wenn alle an einem Strang ziehen – und zwar in dieselbe Richtung.“ In diesem Sinne wolle er auch die Zusammenarbeit mit den Kommunen weiter intensivieren.

Krach hob während seiner Rede immer wieder die Rolle der Mitarbeitenden hervor. Ohne sie sei dieser Weg nicht zu beschreiten, so der neue Präsident der Region Hannover. Den Weg zeichnete der 42-jährige ebenfalls sehr deutlich: Krach kündigte an, Schwerpunkte bei den Themen Gesundheitsversorgung, Familien- sowie Klimapolitik setzen zu wollen. Auch das 365-Euro-Ticket für den ÖPNV ist weiterhin ein fester Bestandteil seiner Politik. „Mein Ziel ist klar: In fünf Jahren soll die Region Hannover bekannt für ihre Vorbildfunktion bei vielen Themen sein.“

 

Feuerwehreinsatz in einem Steinmetzbetrieb in Laatzen-Gleidingen – BGPress 6719© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Feuerwehreinsatz in einem Steinmetzbetrieb in Laatzen-Gleidingen

31. Oktober 2021/in Region Hannover

LAATZEN-GLEIDINGEN (red). Gestern Nachmittag kam es in einem Steinmetzbetrieb in Laatzen (Ortsteil Gleidingen) zu einem Brand aus bislang ungeklärter Ursache. Dabei wurde eine Person schwer und vier weitere Personen leicht verletzt.

Nach Angaben des Stadtbrandmeisters war der Brand im Erdgeschoß des Betriebes ausgebrochen, während sich im Obergeschoß noch fünf Personen aufhielten. Eine Person ging dann nach unten und versuchte den Brand teilweise mit eigenen Mitteln zu löschen. Dabei wurde diese Person schwer verletzt, konnte sich aber trotzdem noch ins Freie retten. Diese wurde dann durch den Rettungsdienst in ein hannoversches Krankenhaus gebracht.

Die vier Personen im Obergeschoß machten sich an einem Fenster bemerkbar und konnten durch aufmerksame Nachbarn noch vor Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte über eine Leiter gerettet werden.

Die Feuerwehr war mit der Ortsfeuerwehr Rethen und Gleidingen sowie der Drehleiter der Stadtfeuerwehr Laatzen mit 20 Feuerwehrfrauen und -männern im Einsatz. Ebenfalls war der Rettungsdienst und ein Notarzt an der Einsatzstelle. Laut Stadtbrandmeister Sebastian Osterwald kam die Drehleiter aber nicht mehr zum Einsatz und konnte einrücken.

Während des Einsatzes war die Ritterstraße in Gleidingen durch die Polizei zeitweise voll gesperrt.

Gesundheitsamt Region Hannover© Bernd Günther

Gesundheitsamt informiert: mobile Impfungen und Reisequarantäne

29. Oktober 2021/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM). Die Impfangebote durch mobile Teams des Gesundheitsamts der Region Hannover gehen auch in der kommenden Woche weiter: Wie bisher wird es möglich sein, sich ohne Anmeldung eine Impfung mit dem Wirkstoff von Biontech Montag bis Freitag zwischen 9 und 17 Uhr am Gesundheitsamt in der Weinstraße 2-3 abzuholen. Am kommenden Mittwoch, 3. November, macht ein mobiles Impfteam außerdem von 10 bis 15.30 an der Leibniz Universität Hannover in der Appelstraße 11 Halt. Am Donnerstag, 4.11., werden der Quartierstreff Ronnenberg in der Zeit von 9 bis 17 Uhr angefahren sowie die Leibniz Universität in Garbsen von 10 bis 12 Uhr. Darüber hinaus sind die mobilen Impfteams in der kommenden Woche in Senioren- und Altenpflegeheimen, Tagespflegeeinrichtungen, Tafeln und Flüchtlingsunterkünften in Hannover und den Umlandkommunen unterwegs.

Diese Quarantänebestimmungen gelten aktuell für Reiserückkehrer

Wer geimpft ist, hat auch nach der Reise-Rückkehr aus einem Risikogebiet Vorteile. Für Personen, die sich in den Herbstferien in einem Hochrisikogebiet aufgehalten haben, gilt grundsätzlich eine zehntägige Einreisequarantäne. Geimpfte und Genesene sind ab dem Moment von der Isolation befreit, ab dem sie ihren entsprechenden Nachweis an das Gesundheitsamt übermittelt haben. Alle anderen Personen dürfen frühestens nach fünf Tagen ab dem Moment die Quarantäne verlassen, ab dem sie einen zertifizierten, negativen Schnelltest per E-Mail an das Gesundheitsamt geschickt haben. Die Adresse lautet: . Für Kinder, die das zwölfte Lebensjahr noch nicht erreicht haben, gilt grundsätzlich eine fünftägige Einreisequarantäne. Sie können die Quarantäne nach fünf Tagen ohne Meldung an das Gesundheitsamt verlassen. Das Gesundheitsamt kontrolliert die Einhaltung der Quarantäne mit stichprobenhaften Anrufen.

Welche Gebiete aktuell als Hochrisikogebiete eingestuft sind, listet das RKI unter folgendem Link auf: HOCHRISIKOGEBIETE laut RKI

Gefahrguteinsatz© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Sattelauflieger mit Gefahrgut in Vollbrand auf der A7

28. Oktober 2021/in Region Hannover

HANNOVER (PM/red). Einsatzkräfte aus dem Stadtgebiet Lehrte wurden am 27.10.2021 gegen 13:59 Uhr zu einem gemeldeten Reifenbrand an einem Sattelauflieger auf der A7 gerufen – bereits auf der Anfahrt war eine deutliche Rauchsäule erkennbar, über Funk erhielten die ersten anrückenden Kräfte die Information, dass der LKW Gefahrgut geladen haben soll.

Der Fahrer des Sattelzuges bemerkte zuvor einen Reifen Platzer an seinem Fahrzeug und wollte demnach die Fahrt unterbrechen. Kurz vor der Ausfahrt Kirchhorst in Fahrtrichtung Hamburg bracht der Fahrer seinen Sattelzug zum Stehen und bemerkte das Feuer am Auflieger. Der Fahrer konnte seine Zugmaschine noch abkuppeln.

Alarmiert worden waren zunächst die Feuerwehr Lehrte, Ahlten und Immensen. Bereits auf der Anfahrt war eine deutliche Rauchsäule sichtbar, die Einsatzleitung erhielt zudem die Information, dass der Auflieger mit Gefahrgut beladen ist. Aus diesem Grunde wurden die ABC Einheiten des Abschnitt 4, bestehend aus Feuerwehrkräften aus den Kommunen Lehrte, Sehnde und Uetze sowie Einsatzkräfte der Feuerwache 5 der Berufsfeuerwehr Hannover alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte der Auflieger dann in voller Ausdehnung, Flammen schlugen bereits auf das daneben befindliche Waldgebiet über. Die Herausforderung der Feuerwehr bestand zunächst sowohl in der Brandbekämpfung und der drohenden Ausbreitung des Stoffs. Mehr als ein Dutzend Feuerwehrkräfte unter Atemschutz begannen sofort mit der Brandbekämpfung, sowohl des Aufliegers als auch des Waldes direkt neben der Autobahn. Das notwendige herunterkühlen des Aufliegers, bevor Schaummittel eingesetzt werden konnte gestaltete sich jedoch als schwierig: Der Stoff reagierte mit Wasser und zeigte wenig Kühlwirkung. Es entstand eine enorme Hitzeentwicklung. Der sofortige Einsatz von Metallbrand-Pulver zeigte dann insoweit Wirkung, als dass dadurch die Hitzeentwicklung erheblich reduziert werden konnte. Im Anschluss konnte das Feuer dann erfolgreich mittels Löschschaum erstickt werden. Gegen 17:30 waren dann nur noch einzelne Glutnester abzulöschen.

Gefahrguteinsatz

Gefahrguteinsatz auf der Autobahn A7 © Feuerwehr Lehrte

Im Rahmen des ABC-Einsatzablaufes wurden dann weitere Einsatzkräfte unter Atemschutz in Chemikalienschutzanzügen (CSA) mittels Messkomponenten sowohl an den Auflieger als auch in den Bereich des Grabens beauftragt. Ein Aufwendiges Szenario, denn die Einsatzkräfte müssen beispielsweise in der eigens dafür Aufgebauten „DEKON“ nach dem Einsatz dekontaminiert und unterstützend sowohl ein- als auch ausgekleidet werden. Ziel war es zunächst die Schadstoffbelastung zu Messen, um das weitere Vorgehen in puncto der Entsorgungsfrage zu definieren. Zusätzlich wurde mittels der Feuerwehreigenen Drohne die Einsatzaufklärung aus der Luft betrieben und dokumentiert: Die Drohne wurde z.B. auch dafür eingesetzt, um zu beurteilen in welchem Umkreis sich gegebenenfalls weitere Gewässer befinden können, die der potenziellen Gefahr Kontamination unterliegen könnten. Die gesperrte Gegenfahrbahn der Autobahn diente dann als sicherer Versorgungsweg für nachrückende Kräfte.

Die Bereich des Grabens wurden vorsorglich mehrere hundert Meter nördlich und südlich der Einsatzstelle durch weiteres Messtrupps begutachtet und ebenfalls einer Messung unterzogen. Auffällige Bereiche wurden an die Autobahnmeisterei und die untere Wasserbehörde gemeldet. Diese wurden ebenfalls an die Einsatzstelle alarmiert. Das ebenfalls alarmierte THW wurde dann mit der Abdichtung des Grabens mittels Sandsäcke beauftragt, um zusätzlich einer weiteren Ausbreitung des Stoffes entgegenzuwirken. Auch wurde die Autobahnmeisterei vorab mit der Fahrbahnreinigung und dem Instandsetzen des kontaminierten Grabens beauftragt.

Nachdem die Messergebnisse und die Gefährdungslage beurteilt wurde, konnte mit dem Entladen des Aufliegers begonnen werden. Hierfür wurde zunächst in Absprache mit der Wasserbehörde die Fahrbahn leicht gereinigt, um einer weiteren Kontamination von nachrückenden Einsatzmitteln entgegenzuwirken. Im Anschluss wurde die übrige Beladung in spezielle Kunststoffbehälter geladen, in diesem der Stoff dann fachgerecht einem Entsorgungsunternehmen übergeben werden konnte. Zur Stunde, gegen etwa 22:30 Uhr, dauern die Einsatzmaßnahmen noch an werden aller Voraussicht nach noch bis in die Nacht andauern. Während des Einsatzes waren beide Fahrtrichtungen voll gesperrt.

Im Einsatz waren rund 160 Einsatzkräfte der Feuerwehren Lehrte, Ahlten, Immensen, Kolshorn, Röddensen, Arpke, Hämelerwald, Sievershausen, Bilm, Hülpttingsen, Ilten, Hänigsen, Höver sowie die Feuerwache 5 der Berufsfeuerwehr Hannover, das THW, der Rettungsdienst sowie die Polizei mit insgesamt rund 29 Fahrzeugen. Um 23.00 Uhr lief der Einsatz noch.

  • Sattelauflieger mit Gefahrgut in Vollbrand auf der A7 – BGPress 5896
    Ein Großaufgebot an Feuerwehr mit dem Gefahrgutzug ist seit Stunden auf der Autobahn A7 Höhe Kirchhorster Kreuz im Einsatz. Ein Sattelauflieger mit Gefahrgut brannte vollständig aus. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Sattelauflieger mit Gefahrgut in Vollbrand auf der A7 – BGPress 5908
    Ein Großaufgebot an Feuerwehr mit dem Gefahrgutzug ist seit Stunden auf der Autobahn A7 Höhe Kirchhorster Kreuz im Einsatz. Ein Sattelauflieger mit Gefahrgut brannte vollständig aus. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Sattelauflieger mit Gefahrgut in Vollbrand auf der A7 – BGPress 5901
    Ein Großaufgebot an Feuerwehr mit dem Gefahrgutzug ist seit Stunden auf der Autobahn A7 Höhe Kirchhorster Kreuz im Einsatz. Ein Sattelauflieger mit Gefahrgut brannte vollständig aus. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Sattelauflieger mit Gefahrgut in Vollbrand auf der A7 – BGPress 5903
    Ein Großaufgebot an Feuerwehr mit dem Gefahrgutzug ist seit Stunden auf der Autobahn A7 Höhe Kirchhorster Kreuz im Einsatz. Ein Sattelauflieger mit Gefahrgut brannte vollständig aus. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Sattelauflieger mit Gefahrgut in Vollbrand auf der A7 – BGPress 5905
    Ein Großaufgebot an Feuerwehr mit dem Gefahrgutzug ist seit Stunden auf der Autobahn A7 Höhe Kirchhorster Kreuz im Einsatz. Ein Sattelauflieger mit Gefahrgut brannte vollständig aus. © Bernd Günther / BG-PRESS.de

(red). Inzwischen wurde die Einsatzstelle durch den Gefahrgutzug der Stadtfeuerwehr Laatzen ergänzt, damit die Feuerwehrkräfte aus Lehrte abgelöst werden können. Auch ein Entsorger für das Gefahrgut ist vor Ort eingetroffen. Der Einsatz kann sich aber noch um einige Stunden hinziehen. Es muss auch abgeklärt werden, ob die Fahrbahndecke durch die Hitzeeinwirkung soweit geschädigt wurde, dass sie ausgetauscht werden muss. Zurzeit ist die Feuerwehr Laatzen mit 30 Feuerwehrkräften vor Ort.

Die Polizei hatte in den vergangenen Stunden bis auf einige große LKW´s, darunter auch welche mit Überbreite, die Fahrzeuge von der Autobahn zwischen den Autobahnkreuzen rückgeführt. Die A7 ist immer noch in Fahrrichtung Norden gesperrt. Es wird aber überlegt, den Verkehr gegebenenfalls einspurig an der Unfallstelle vorbeizuführen.

Drei Alarme für die Feuerwehr in Laatzen innerhalb zehn Minuten – Feuerwehr Laatzen A7

Drei Alarme für die Feuerwehr in Laatzen innerhalb zehn Minuten

28. Oktober 2021/in Region Hannover

LAATZEN (PM/red). Für die ehrenamtlichen Helfer der Feuerwehr in Laatzen gab es heute Nacht keine Ruhe. Um 3.24 Uhr piepten die Melder zum ersten Einsatz, um 3.26 Uhr zum zweiten Alarm und 3.34 Uhr kam dann der dritte Notruf.

Der erste Alarm galt dem Gefahrgutzug der Stadtfeuerwehr Laatzen. Am Feuerwehrhaus im Sankt-Florian-Weg sammelten sich die Kräfte und rückten dann mit fünf Fahrzeugen zu einem Gefahrgutunfall auf die Autobahn 7 kurz vor dem Autobahnkreuz Kirchhorst aus. Dort lösten die Laatzener die Feuerwehren ab, die schon seit gestern Nachmittag nach einem LKW-Unfall im Einsatz waren. Aktuell (6.30 Uhr) sind dort 20 Helfer auf der Richtungsfahrbahn gen Norden im Einsatz.

Mit einem Fahrzeug rückte die Ortsfeuerwehr Laatzen um 3.26 Uhr parallel dazu zu einer Lagerhalle in der Karlsruher Straße aus. Dort hatte die Brandmeldeanlage ausgelöst. Nach ausgiebiger Erkundung konnten weder Flammen noch Rauch entdeckt werden. Die Ursache für die Aktivierung der Anlage fanden die Helfer nicht.

Um 3.34 Uhr piepte dann auch noch ein privater Rauchwarnmelder in einem Mehrfamilienhaus an der Hildesheimer Straße in Alt Laatzen laut. Daraufhin wurde die Ortsfeuerwehr Rethen alarmiert. Zusammen mit der Polizei trafen die Kräfte schnell an der Einsatzstelle an. Über eine Leiter verschafften sich die Helfer Zutritt. Der Melder wurde abgeschraubt und der Polizei übergeben. Um 4.10 Uhr war wieder Ruhe auf der Hildesheimer Straße.

 

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