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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

2-G-Regel ermöglicht „Normalbetrieb“ – fast wie vor Corona – Wasserwelt Langenhagen

2-G-Regel ermöglicht „Normalbetrieb“ – fast wie vor Corona

8. Oktober 2021/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). Die 2-G-Regel macht es möglich! Die Wasserwelt Langenhagen startet am Sonnabend, 16. Oktober, mit einem vergleichsweisen, normalen Betrieb. „Die Pandemie ist noch nicht ausgestanden. Doch die Möglichkeit, den Einlass auf geimpfte und genesene Personen zu begrenzen, ermöglicht es uns endlich, unseren Gästen ihren Aufenthalt in unserem Schwimmbad in vielfacher Hinsicht angenehmer machen zu können“, berichtet Heike Ebersbach.

Der GMF-Betriebsleiterin der Wasserwelt Langenhagen ist ebenso wie Carsten Hettwer, Leiter des städtischen Eigenbetriebs Bad, bewusst, dass mit der Einführung der 2-G-Regel einigen Personen der Zutritt zum Schwimmbad an der Theodor-Heuss-Straße verwehrt werden muss. „Die Vorteile, die sich in Summe aus dieser Einlassregel ergeben, können wir jedoch nicht ignorieren“, sagt Hettwer.

Für Genesene und vollständig Geimpfte gehen die Änderungen mit verschiedenen Freiheiten einher: Sie brauchen damit in der Wasserwelt weder auf Abstände zueinander zu achten noch eine Maske zu tragen. Auch die Besucherzahlen müssen nicht mehr begrenzt werden, somit können mehr Gäste zeitgleich in den Schwimmbereich und in die Saunalandschaft eingelassen werden. Zwischen diesen Bereichen darf mit Einführung der 2-G-Regel wieder gewechselt sowie in allen Bereichen ein kompletter Tag in der Wasserwelt verbracht werden. Die Zeitfenster entfallen.

Das wohl wichtigste Argument für die 2-G-Regeln: „Der Schutz unserer Gäste“, betont Hettwer. Um diesen zu gewährleisten, gelten mit dem 16. Oktober folgende Einlassregeln: Der Status „vollständig geimpft“ muss durch ein digitales Impfzertifikat oder den Impfpass nachgewiesen werden; der Status „genesen“ durch eine Genesenenbescheinigung. „Für Schwangere oder andere Personen, bei denen eine Impfung aus belegbaren Gründen nicht möglich ist, wird es Ausnahmen geben, sofern eine entsprechende Bescheinigung und ein negativer PoC-Test vorgelegt werden können. Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres benötigen laut gültiger Verordnung keinen 2G-Nachweis und keinen Test. „Wir empfehlen jenen, die eventuell Fragen haben, sich per E-Mail an info@wasserwelt-langenhagen.de zu wenden“, sagt Ebersbach.

Nach wie vor gilt: Tickets müssen vor dem geplanten Besuch online auf der Internetseite www.wasserwelt-langenhagen.de gekauft werden. So wird vermieden, dass sich vor den Kassen lange Schlangen bilden. Zudem können so Kontaktdaten der Gäste abgefragt werden, was ebenfalls die Dauer des Einlasses verkürzt. Bonuskarteninhaber, Kurzzeitkarteninhaber, Kursteilnehmer, Behinderte und Begleitpersonen sowie Kleinkinder bis zum vollendeten 4. Lebensjahr benötigen kein Online-Ticket.

Auch mit Einführung der 2-G-Regel wird das Team der Wasserwelt in gewohnter Weise spezielle Hygienemaßnahmen zum Schutz der Gäste umsetzen.

Gesundheit für alle! – Clearingstelle erfolgreich gestartet – Clearingstelle

Gesundheit für alle! – Clearingstelle erfolgreich gestartet

7. Oktober 2021/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM).  Im Mai ist sie offiziell an den Start gegangen und hat bereits 120 Menschen beraten: Die neue Clearingstelle „Gesundheit für alle!“ in der Innenstadt Hannovers unterstützt Frauen und Männer ohne Krankenversicherungsschutz. Die Trägerschaft liegt in den Händen des Caritasverbandes Hannover sowie der Diakonische Werk Hannover gGmbH. Die Region Hannover hat das Modellprojekt initiiert und gemeinsam mit dem Land die finanzielle Förderung übernommen: Insgesamt 255.000 Euro beträgt der Regionsanteil für das Projekt, das erst einmal für die nächsten drei Jahre läuft.

„Die Clearingstelle hilft Betroffenen, gegebenenfalls bestehenden Krankenversicherungsschutz zu klären oder neuen herzustellen und Wege zu finden, an die medizinische Regelversorgung angeschlossen zu werden. Damit schließen wir in vielen Fällen Versorgungslücken. Es geht darum, Menschen in schwierigen Lebensverhältnissen, wie Wohnungslosigkeit oder einem ungeklärten Aufenthaltsstatus, nachhaltig zu beraten und beim Zugang zu medizinischer und pflegerischer Versorgung wirksam zu unterstützen“, so Dr. Andrea Hanke, Dezernentin für Soziale Infrastruktur der Region Hannover.

„Zu uns in den Caritasverband kommen sehr viele Menschen ohne oder mit ungeklärtem Versicherungsschutz, um sich von unseren Ärzten der Straßenambulanz medizinisch versorgen zu lassen. Dabei wäre bei vielen eine Reintegration in die gesundheitliche Regelversorgung möglich. Mit der Clearingstelle schaffen wir einen niedrigschwelligen Zugang und leisten nachhaltige Hilfe im Umgang mit Behörden und Krankenkassen“, betont Tatjana Makarowski, Referentin für Sozialpolitik bei der Caritas.

„Jeder Mensch hat das Recht auf eine gesundheitliche Versorgung. Mit der Clearingstelle helfen wir, dass Menschen sie auch bekommen. Sehr individuell werden Brücken geschlagen“, sagt Heiko Deppe vom Diakonischen Werk Hannover gGmbH. „Wir freuen uns, dass die Region Hannover dieses wichtige Projekt ermöglicht.“
Vier Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind seit Start der Clearingstelle vor Ort im Einsatz. unter ihnen eine Kauffrau im Gesundheitswesen, eine Sozialversicherungsfachangestellte, eine Sozialarbeiterin sowie ein Sozialarbeiter. Sie helfen den Betroffenen, den individuellen Anspruch auf Krankenversicherungsschutz oder Hilfen zur Gesundheit zu ermitteln – von der Aufnahme in eine gesetzliche oder private Krankenversicherung bis zu Leistungen der Sozialhilfe oder nach dem Asylbewerberleistungsgesetz. Außerdem beraten die Fachkräfte andere medizinische und soziale Einrichtungen zum Sozialleistungsrecht und über die Zugänge zur Krankenversorgung und bauen das Netzwerk bestehender Beratungs- und Versorgungsangebote weiter aus.

„Unsere Klientinnen und Klienten sind sehr unterschiedlich – von Menschen in schwierigen Lebenslagen über EU-Bürgerinnen und -Bürger, die zum Arbeiten nach Deutschland gekommen sind, bis zu Studierenden ohne Versicherungsschutz: Jede Beratung ist eine eigene Reise, die oft mehr Hürden hat, als man anfangs denkt“, beschreibt Sozialarbeiter Fabian Niculescu von der Clearingstelle seine Arbeit. „Manchmal geht die Unterstützung auch über die Beratung hinaus – in manchen Fällen ist es wichtig, bei offiziellen Terminen die Ratsuchenden zu begleiten oder eine Begleitung zu organisieren.“ Seine Kollegin und Sozialversicherungsfachangestellte Annika Mäckler ergänzt: „Es gibt auch immer wieder Fälle, die besonders herausfordernd sind, wie zum Beispiel, wenn Betroffene aus dem Krankenhaus entlassen werden und eigentlich noch Bettruhe brauchen, oder bei wohnungslosen Menschen die postalische Meldeadresse fehlt, da gibt es viel zu organisieren.“

Die Clearingstelle hat seit Anfang Mai dieses Jahres ihren Sitz in der Großen Packhofstraße 27-28 in Hannovers Innenstadt. 120 Menschen wurden seit Beginn beraten. In 64 Fällen konnte die Beratung abgeschlossen werden, elf Ratsuchenden konnte ein nachhaltiger Krankenversicherungsschutz vermittelt werden, in zehn Beratungsfällen war keine Hilfe erwünscht. 35 Beratungsfälle sind aktuell noch im Beratungsprozess. Die Beratungen finden in den Sprachen deutsch, arabisch, französisch, englisch und rumänisch statt, bei Bedarf können auch weitere Sprachen abdeckt werden.

Kontakt: Gesundheit für alle! Clearingstelle für Gesundheitsversorgung, Große Packhofstraße 27-28, 30159 Hannover, Telefon 0511-213391, E-Mail: fabian.niculescu@caritas-hannover.de. Offene Sprechstunde: Montag und Mittwoch 10 bis 12 Uhr, Donnerstag 15 bis 17 Uhr. fabian.niculescu@caritas-hannover.de

Karriere-Messe am 8. Oktober im Regionshaus – Haus der Region

Karriere-Messe am 8. Oktober im Regionshaus

5. Oktober 2021/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM). Wer sorgt in der Region Hannover dafür, dass Menschen mit Behinderungen nicht benachteiligt werden? Wer kümmert sich um den Naturschutz? Wer plant, wann Busse und Bahnen fahren? All das passiert in der Regionsverwaltung!

Junge Menschen und Berufserfahrene haben die Chance, diese und viele andere spannenden Berufsfelder zu erleben – mit einer Ausbildung, einem dualen Studium oder einem Einstieg mit Berufserfahrung bei der Region Hannover. Welche Karrierewege in der Regionsverwaltung offenstehen, das können Interessierte bei der Karriere-Messe der Region Hannover erfahren. Für Freitag, 8. Oktober, lädt das Ausbildungsteam und die Personalgewinnung der Region ein, von 18 bis 22 Uhr im Regionshaus an der Hildesheimer Straße 20, die Vielfalt der Ausbildungs- und Studiengänge und die Karrieremöglichkeiten in einer öffentlichen Verwaltung kennen zu lernen.

Über sechs Etagen verteilt bietet die Karriere-Messe Schülerinnen und Schülern gemeinsam mit ihren Eltern die Möglichkeit, an Info-Ständen mit aktuellen Auszubildenden ins Gespräch zu kommen und über Erfahrungen aus dem Azubi-Alltag in den verschiedenen Berufsfeldern zu sprechen. Welche Voraussetzungen Interessierte am besten mitbringen und wie das perfekte Vorstellungsgespräch gelingt, darüber informiert das Ausbildungsteam in Kurzvorträgen. Für Kurzentschlossene gibt es die Möglichkeit, das Bewerbungs-Check-In zu nutzen und sich vor Ort noch für das Ausbildungsjahr 2022 als Verwaltungsfachangestellte/r oder Kaufmann/-frau für Büromanagement zu bewerben. Berufserfahre können sich auf einer eigenen Etage über aktuelle Stellenangebote, Bewerbungsprozesse und Weiterbildungsmöglichkeiten informieren.

Für den Besuch der Karriere-Messe ist keine Vor-Anmeldung notwendig, es gilt die 3G-Regel.

Aktuelle Stellenangebote und eine Übersicht über die mehr als 20 verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten bei der Region Hannover und den direkten Link zum digitalen Bewerbungsportal finden Interessierte unter: www.DeineAusbildungMitZukunft.de und www.DaWillIchArbeiten.de

Tollwut nach Einreise

Achtung Tollwut – Reisen mit Tieren

1. Oktober 2021/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM).  Tollwut gilt in Deutschland als ausgerottet. Dennoch kann es auch hierzulande zu Infektionen kommen – vor allem durch eingereiste Tiere ist die Gefahr gegeben. Erst Anfang September hatte es eine tödliche Tollwut-Infektion bei einem aus dem Ausland eingereisten Hundewelpen in Bremen gegeben.

„Das ist seit acht Jahren der erste Tollwutfall bei einem Hund in ganz Deutschland. Es ist wichtig, dass sich alle Reisenden, die ein Tier mit nach Deutschland bringen, unbedingt frühzeitig über die Einfuhrbedingungen informieren und sich daranhalten!“, appelliert Dr. Anna Mellin, Amtstierärztin bei der Region Hannover. „Allein in diesem Jahr mussten wir schon 42 Katzen und Hunde am Flughafen Langenhagen in Quarantäne setzen, weil sie nicht den Einfuhrbedingungen entsprachen.“

Die Bedingungen sind unterschiedlich, je nachdem aus welchem Land man einreist. Bei der Rückreise aus der Türkei beispielsweise muss eine gültige Impfung gegen Tollwut, die Kontrolle des Impferfolges nach 30 Tagen im Blut und eine dreimonatige Wartezeit nachgewiesen werden. „Je mehr Menschen sich mit den Bestimmungen auskennen, desto geringer wird die Gefahr, dass die mitgebrachten Tiere an Tollwut erkranken und Menschen und Tiere in Gefahr bringen“, so Mellin.

Reisende, die mit ihrem Tier über den Flughafen Hannover-Langenhagen reisen möchten, können sich zu Fragen der Einreise nach Deutschland telefonisch beim Fachdienst Verbraucherschutz und Veterinärwesen der Region Hannover unter der Telefonnummer (0511) 616-22095 beraten lassen oder Anfragen per E-Mail senden an: GKS@region-hannover.de

Was ist Tollwut?

Bei Tollwut handelt es sich um eine Infektionskrankheit, die durch das Rabiesvirus ausgelöst wird. Die Tollwut war eine jahrzehntelang in Deutschland regelmäßig auftretende Tierseuche, deren Gefahr besonders in der Übertragbarkeit auf den Menschen bestand. Durch eine bundesweit flächendeckende Köderimpfung der Füchse als Erregerreservoir in Wildtieren gilt die Tollwut heute als ausgerottet. Die Hauptgefahr eines Wiederauftretens von Tollwut besteht durch eine Einschleppung aus dem Ausland, wie durch das Mitbringen von unerkannt infizierten Hunden und Katzen. Einen solchen Fall hat es in der Region Hannover zuletzt im Jahr 2004 gegeben, bei dem ein aus Marokko eingeführter Hundewelpe an Tollwut starb.

Fahrradfreundliche Kommune

Region Hannover ist als „Fahrradfreundliche Kommune“ zertifiziert

30. September 2021/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM).  Die Region Hannover ist ein gutes Pflaster für Radfahrerinnen und Radfahrer – das haben das niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung und die AG fahrradfreundlicher Kommunen (AGFK) Niedersachsen jetzt bestätigt. Zum zweiten Mal ist die Region Hannover mit dem Zertifikat „Fahrradfreundliche Kommune“ ausgezeichnet worden. Der stellvertretende Regionspräsident Michael Dette hat die Auszeichnung am Donnerstag, 30. September, aus den Händen von Staatssekretär Berendt Lindner empfangen.

Seit 2017 trägt die Region Hannover den Titel „Fahrradfreundliche Kommune“, nach der Rezertifizierung gilt das weitere fünf Jahre. Insgesamt haben 15 Kommunen in Niedersachsen – allesamt Mitglieder AG fahrradfreundlicher Kommunen (AGFK) – den Zertifizierungsprozess durchlaufen. In dem Verfahren werden alle Aspekte der Radverkehrsförderung von der Infrastruktur über die Verkehrssicherheit bis zu den verschiedenen Angeboten für Berufspendler, Fahrradtourismus und Freizeitradverkehr. „Das Zertifikat ist mehr als eine Urkunde“, sagt Dette. „Es ist auch ein Beleg für die richtige und mutige Arbeit der letzten Jahre, die die Regionsverwaltung zum Thema Radverkehr mit Unterstützung der Politik geleistet hat.“

Neben der Region Hannover wurden auch die Landeshauptstadt Hannover, die Stadt Oldenburg und der Landkreis Grafschaft Bentheim rezertifiziert.

Fahrradfreundliche Kommune

Klaus Geschwinder (von links), Leiter des Teams Verkehrsentwicklung und Verkehrsmanagement, Radverkehrskoordinatorin Sina Wenning und der stellvertretende Regionspräsident Michael Dette freuen sich über die Auszeichnung der Region Hannover als „Fahrradfreundliche Kommune“. Foto: AGFK Niedersachsen

 

Antritt einer zweiten Amtszeit – Stellv Ortsbrandmeister Lgh

Antritt einer zweiten Amtszeit

29. September 2021/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). Nachdem er bereits bei der Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Langenhagen mit 98 prozentiger Zustimmung für eine zweite Amtszeit vorgeschlagen wurde, ist Moritz Fischer am 20. September durch den Rat der Stadt Langenhagen einstimmig als stellvertretender Ortsbrandmeister bestätigt worden. Am Montag, 27. September folgte die offizielle Vereidigung von Fischer durch Bürgermeister Mirko Heuer.

Dieser ließ es sich trotz kleiner, Corona-konformer Runde nicht nehmen, einen kurzen Überblick über Fischers Werdegang zu geben. Begonnen hat dieser 1991 als Mitglied in der Jugendfeuerwehr und ist mittlerweile seit mehr als 30 Jahren als Brandbekämpfer unterwegs. Nach seiner Ausbildung zum Hotelfachmann verschlug es ihn hauptberuflich in den Rettungsdienst, wo er heute als Notfallsanitäter in Langenhagen tätig ist.

Von 2003 an ist Moritz Fischer in verschiedenen Positionen der Ortsfeuerwehr tätig, erst als Gruppenführer und seit Oktober 2014 als stellvertretender Ortsbrandmeister.

Heuer lobt besonders das ausgeprägte soziale Engagement Fischers und zeigt sich beeindruckt von dessen Hilfsbereitschaft: „Gerade als Sanitäter muss man mit ganz viel Herz bei der Sache sein, um wegzustecken, was man da alles zu sehen bekommt.“ Nach einem herzlichen Dankeschön blickt Heuer freudig in die gemeinsame Zukunft: „Schön, dass du uns erhalten bleibst! Du bist ein Gewinn nicht nur für uns, sondern auch für die Johanniter Unfallhilfe.“

Auch der zweite stellvertretende Stadtbrandmeister Oliver Schütte freut sich, nach mehr als 25 Jahren gemeinsamer Zeit in Feuerwehr und Rettungsdienst, sehr über die zweite Amtszeit. Besonders hebt er  die ruhige Art Fischers an manch turbulenten Einsatzstellen hervor, dass er immer einen guten Rat hat und sein großes Wissen gerne teilt.

Moritz Fischer selbst dankt an diesem Tag insbesondere seiner Frau Tina und seiner Familie, die das zeitaufwendige Hobby immer noch unterstützen und es ihm ermöglichten, nochmal zu kandidieren. Dabei erinnert er sich an die aufregende Zeit rund um die Geburt des eigenen Kindes zurück, keine zwei Wochen vor der ersten Vereidigung zum stellvertretenden Ortsbrandmeister. „Und am Tag der Entbindung hat er sogar noch abends bei der Wahl von Oliver Schütte zum stellvertretenden Stadtbrandmeister abgestimmt“, ergänzt Tina Fischer die Geschichte mit einem Augenzwinkern. „Ohne den Rückhalt der Familie ist ein Hobby mit so einer Belastung gar nicht machbar“, findet Heuer abschließende Worte und bedankt sich ebenfalls bei Tina Fischer für die Unterstützung.

 

Feuerwehr aktuell

Aufwendige Bergung einer verstorbenen Person aus Schacht einer ökologischen Entwässerungsanlage

29. September 2021/in Region Hannover

LEHRTE (PM). Die Einsatzkräfte der freiwilligen Feuerwehr Hämelerwald wurden am Dienstag dem 28.9. 2021 um 18:00 Uhr auf das Gelände einer ökologischen Entwässerungsanlage in Hämelerwald gerufen. Grund der Alarmierung war eine Person, die sich nach einem vermeintlichen Sturz in einen Schacht mit Filtratschlamm nicht ansprechbar befinden soll.

Vor Ort eingetroffen hat sich die gemeldete Lage bestätigt. In einem ca. 5-6 Meter tiefen Schacht befand sich die Person unter Wasser treibend und war auch bei Eintreffen der Einsatzkräfte nicht ansprechbar. Für die anwesenden Angehörigen wurde demnach umgehend eine Notfallseelsorge gerufen und sofort die Menschenrettung eingeleitet. Erschwerend kam jedoch hinzu, dass eine hohe Konzentration von Schwefelwasserstoff und Methangasen im Schacht zu erwarten und mit einer Explosionsgefahr zu rechnen war. Aufgrund dieser Annahme wurde mittels Gasmessgerät die Konzentration im Schacht gemessen.

Die Annahme der Explosionsgefahr hat sich bestätigt, worauf die Bergung der Person unter explosionsgeschützten Umständen erfolgen musste. Unterstützend wurden hierfür weitere Kräfte nachalarmiert. Hierzu zählten sowohl die Fachgruppe Absturzsicherung, eine spezialisierte Fachgruppe von Feuerwehrleuten aus dem Stadtgebiet Lehrte (z.B aus Arpke), als auch der Abrollbehälter Gefahrgut und der Gerätewagen Nachschub der Ortsfeuerwehr Lehrte.

Für die Bergung der Person musste zunächst das Filtratwasser mittels explosionsgeschützter Pumpe aus dem Schacht gepumpt werden. Im Anschluss konnte die Person dann, unter Führung der Absturzsicherungsgruppe und unter schwerem Atemschutz und in Chemikalienschutzanzügen geborgen werden. Dies gelang unter Zuhilfenahme der Drehleiter mit verschiedenem Geschirr, Gurtwerkzeugen und Sicherungsleinen.

Der Notarzt konnte dann nur noch den Tod der Person feststellen. Im Anschluss wurde die Einsatzstelle an den Kriminaldauerdienst der Polizei übergeben. Die Ermittlungen dauern an, nähere Fragen können hierzu durch die Feuerwehr nicht beantwortet werden.

Im Einsatz war die Feuerwehr Hämelerwald und Lehrte, sowie die Absturzsicherung aus dem Stadtgebiet Lehrte mit insgesamt 9 Fahrzeugen und 40 Einsatzkräften, sowie die der Rettungsdienst, ein Notarzt, die Polizei und der Kriminaldauerdienst der Kriminalpolizei.

Region Hannover stellt Nutzungskonzept für Insel Wilhelmstein vor – Wilhelmstein© Bernd Günther

Region Hannover stellt Nutzungskonzept für Insel Wilhelmstein vor

28. September 2021/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM) Neue Konzepte für die Ausstellungen über die Festung Wilhelmstein und den Naturpark Steinhuder Meer, klarere Informationen über An- und Abfahrtzeiten der Schiffe zur Insel, Ausbau des Beherbergungsangebots: Im Auftrag der Region Hannover hat die „Gruppe Planwerk“ gemeinsam mit dem Büro „Nhst Architekten“ in den vergangenen Monaten das Nutzungs- und Entwicklungspotenzial der Insel Wilhelmstein im Steinhuder Meer überprüft.

Das Ergebnis: Die Insel sei eine touristische Perle, die es weiterzuentwickeln gelte. Erste Vorschläge haben die beauftragten Büros bereits formuliert. Am Dienstag, 28. September, wurden erste Eckpunkte im Ausschuss für Regionalplanung, Naherholung, Metropolregion und Europaangelegenheiten vorgestellt.

„Das Konzept zeigt Bestandsqualitäten und Chancen, aber natürlich auch Entwicklungsbedarfe auf“, erläutert Christine Karasch, Dezernentin für Umwelt, Planung und Bauen der Region Hannover. Unter anderem nehmen die Autorinnen und Autoren das Thema Barrierefreiheit in den Blick, an dem das Naturpark-Team schon in den vergangenen Jahren gearbeitet hat. So sollten etwa beim Transport zur Insel mit dem Auswanderer oder mit den Linienschiffen die Bedarfe von Menschen mit Einschränkungen stärker Berücksichtigung finden. Auch der Einbau einer barrierefreien Toilette steht noch auf der Agenda. Ein weiterer Baustein, um Potenziale zu heben, ist die Digitalisierung – etwa beim Fahrkartenverkauf für die Schifffahrt.

Darüber hinaus empfehlen die Büros, in der Außengestaltung Sicht- und Blickachsen wiederherzustellen und die historische Grundfigur stärker sichtbar zu machen. Tatsächlich hat die Region Hannover in diesem Jahr bereits die Landschaftspflege in Angriff genommen. Ein Leit- und Orientierungssystem wurde installiert, Gastronomie und Hotellerie liegen seit diesem Jahr in neuen Händen. Künftig könnte das Angebot der Trauungen auf der Insel weiter professionalisiert werden. „Auf Basis des jetzt vorliegenden Papiers werden wir weiter Prioritäten bilden und schauen, was mit welchem Aufwand umgesetzt werden kann“, sagt Christine Karasch. „Wir haben da einen Schatz, den wir weiter heben werden.“ Dabei sei wichtig, stets die Belange des Naturschutzes im Blick zu behalten, betont die Umweltdezernentin. „Schließlich liegt die Insel in einem Vogelschutzgebiet von internationaler Bedeutung.“ Das jetzt erarbeitete Konzept wurde bereits einer naturschutzrechtlichen Verträglichkeitsprüfung unterzogen; die Prüfung ergab keine wesentlichen Beschränkungen. Künftig soll das Nutzungs- und Entwicklungskonzept den Rahmen für einen nachhaltigen und attraktiven Betrieb des Wilhelmsteins durch die Steinhuder Meer Tourismus GmbH setzen.

Steffen Krach siegt bei der Stichwahl zum Regionspräsidenten – Stichwahl Regionspräsident

Steffen Krach siegt bei der Stichwahl zum Regionspräsidenten

26. September 2021/in Region Hannover

HANNOVER (red). Am Wahlsonntag zum 20. Bundestag stand unter anderem auch die Stichwahl der Regionspräsidentin / des Regionspräsidenten der Region Hannover an.

Steffen Krach (SPD) trat gegen Christine Karasch (CDU) bei der Wahl an. Laut vorläufigem Ergebnis nach Auszählung der 1308 Wahlbezirken konnte sich Steffen Krach gegen die Kandidatin der CDU mit 63,91 % durchsetzen. Er tritt am 1. November 2021 die Nachfolge des amtierenden Regionspräsidenten Hauke Jagau an.

Steffen Krach siegt bei der Stichwahl zum Regionspräsidenten – Stichwahl Regionspräsident Endergebnis

Gas strömt aus - Häuser werden in Laatzen-Rethen evakuiert – Gas strömt aus

Gas strömt aus – Häuser werden in Laatzen-Rethen evakuiert

24. September 2021/in Region Hannover

LAATZEN / RETHEN (PM). Heute Mittag kam es auf der Hildesheimer Straße in Laatzen-Rethen zum Austritt von Gas. Gegen 12 Uhr zischte es an der Baustelle vor der Straße Alte Ziegelei. Polizei und Feuerwehr evakuierten ein gutes Dutzend Bewohner aus mehreren Häuser beidseitig der Hildesheimer Straße. Verletzt wurde niemand. Um 12.50 Uhr war die Leitung abgedreht.

Auf der Hildesheimer Straße in Rethen finden derzeit umfangreiche Bauarbeiten statt. Am heutigen Freitag um 12.10 Uhr wurden Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst zu einer beschädigten Gasleitung gerufen. Umgehend sperrten die Retter die Hildesheimer Straße für Bus- und Straßenbahnverkehr sowie für Fußgänger (für den Individualverkehr ist die Strecke derzeit wegen der Bauarbeiten sowieso gesperrt). Aus fünf Häusern evakuierten die Helfer ein knappes Dutzend Bewohner. Mehrere Trupps unter Atemschutz standen an der Baugrube bereit, um bei einem Brand schnell eingreifen zu können. Durch Mitarbeiter der Avacon wurde die Leitung schließlich abgeschiebert. 

Gegen 13 Uhr passierten die ersten Fußgänger wieder den Bereich, wenige Minuten später fuhren auch Busse und Straßenbahnen durch die Baustelle. Die Bewohner konnten nach Kontrolle der Häuser in diese zurückkehren. Um 13.10 Uhr rückte die Feuerwehr wieder ein. Das Leck soll nun zeitnah repariert werden. Am 1. September war es in diesem Bereich schon zu einem Gasaustritt gekommen.

 

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