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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Gesundheitsamt Region Hannover© Bernd Günther

Das Gesundheitsamt der Region Hannover informiert über Quarantäneregeln

26. Oktober 2021/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM).  Bei vielen Menschen herrscht aktuell Unsicherheit über die geltenden Regeln zur Quarantäne – das stellen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitsamts immer wieder im Gespräch mit Menschen fest, die positiv auf Covid-19 getestet wurden oder mit Infizierten in Kontakt waren.

„Viele warten noch auf den Quarantänebescheid des Gesundheitsamts“, sagt Gesundheitsdezernentin Cora Hermenau. „Dabei gilt seit September, dass sich Menschen nach einem positiven Test automatisch selbstständig in Quarantäne begeben müssen.“ Unbekannt sei oft auch, dass das Ergebnis nach einem positiven Schnelltest noch mittels PCR-Test überprüft werden muss. „Erster Ansprechpartner ist hierfür der Hausarzt, nicht das Gesundheitsamt“, erklärt Hermenau.

Sie ruft dazu auf, sich auch bei klassischen Erkältungssymptomen auf Covid-19 zu testen. „In der Erkältungssaison bleiben sonst viele Covid-19-Infektionen unerkannt und das Virus kann sich weiter ausbreiten.“

Die aktuellen Regelungen im Überblick:

  • Wer positiv getestet wird, muss sich unverzüglich selbst in häusliche Isolation (Quarantäne) begeben. Das Gesundheitsamt ruft in der Regel nicht mehr an, um Bürgerinnen und Bürger über ihre Quarantäne proaktiv zu informieren. Bei einem positiven Schnelltestergebnis muss dieses durch einen PCR-Test bestätigt Dieser wird vom Hausarzt vermittelt oder kann in einer Teststelle erfolgen. Für diese Zwecke ist das Verlassen der Quarantäne ausdrücklich gestattet. Allerdings darf man sich nur alleine, (z.B. mit dem Auto oder zu Fuß) zu der Testung begeben. Öffentliche Verkehrsmittel dürfen nicht genutzt werden.
  • Gleichzeitig müssen positiv getestete Personen das Gesundheitsamt über den positiven Test (Schnelltest) informieren. Es reicht eine E-Mail an die eigens hierfür eingerichtete Adresse . Das Gesundheitsamt verschickt daraufhin automatisch ein Informationsschreiben zur Quarantäne per Post. Dieses kann zur Vorlage beim Arbeitgeber genutzt werden. Das Informationsschreiben enthält auch Hinweise zur Meldung von engen Kontaktpersonen an das Gesundheitsamt. Das Gesundheitsamt nimmt bei Bedarf mit diesen Personen den Kontakt auf. Die Quarantäne gilt ab dem Tag des Testergebnisses (Schnelltest und PCR Test) in der Regel für 14 Tage. An welchem Tag die Quarantäne endet, ergibt sich aus dem Informationsschreiben.
  • Enge Kontaktpersonen sind Personen, mit denen die positiv getestete Person zwei Tage vor dem Testergebnis bzw. zwei Tage vor Auftreten von Symptomen in Kontakt war.
  • Jede positiv auf Covid-19 getestete Person muss seine engen Kontaktpersonen selbst informieren und diese ebenfalls darüber informieren, dass sich diese in Isolation begeben müssen. Ausgenommen von der Quarantäne als Kontaktperson sind Menschen, die vollständig geimpft oder genesen sind. Die Quarantäne der Kontaktpersonen beginnt mit dem Tag des letzten Kontakts zur infizierten Person.

Enge Kontaktpersonen können sich frühestens nach fünf Tagen Isolation mit einem negativen PCR-Test aus der Quarantäne heraustesten. Voraussetzung dafür ist, dass sie symptomfrei sind.

  • Ist die Quarantänezeit abgelaufen, darf sich die Person die Isolation wieder verlassen. Eine Meldung an das Gesundheitsamt ist hierfür nicht notwendig.

Fragen zu Quarantäne und anderen Regelungen beantwortet die Corona-Hotline des Gesundheitsamts der Region Hannover unter Telefon 0511-616 43434.

Sammelbehälter für Laub

Stadt erweitert Laubsammelprojekt in Bereichen mit vielen Straßenbäumen

25. Oktober 2021/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). Das Angebot im ersten Jahr ist so gut angenommen, dass die Stadt Langenhagen im zweiten Jahr ihr Laubsammelprojekt ausweitet. An 14 Standorten mit vielen Straßenbäumen bietet sie auch in diesem Herbst eine kostenlose Abfuhr des dort anfallenden Laubes an. Die Abgabebehälter sind am Montag, am 25.Oktober im Straßenseitenbereich aufgestellt. In sie können Anwohnerinnen und Anwohner das Laub der Straßenbäume ganz einfach entsorgen. Einzige Bedingung: Das Blattwerk ist lose abzugeben; auf Säcke, Kartons oder anderes Verpackungsmaterial muss verzichtet werden.

Die Standorte befinden sich wie schon 2020 in der Karl-Kellner-Straße, der Breslauer Straße und der Kolberger Straße. Neu hinzugekommen sind Sammelbehälter im Mühlenweg und im Stadtweg.

„Unser Dankes-Angebot an jene, die uns im Herbst tatkräftig beim Laubkehren im öffentlichen Raum unterstützen, ist gut und diszipliniert angekommen worden“, berichtet Bürgermeister Mirko Heuer. Wie mit Start des Projekts angekündigt habe die Verwaltung zwischenzeitlich geprüft, welche Standort sich für dieses Angebot ebenfalls eignen würden. „Die Schwierigkeit an Straßen mit Mehrfamilienhäusern ist schlicht, dass es oftmals keine Möglichkeit gibt, das Laub vor Ort zu kompostieren.“ Eine Entsorgung mit dem Hausmüll ist meist problematisch.

Für die Laubsammelbehälter gibt es nur eine Nutzungsregel: An den Stellen darf das Laub der Straßenbäume lose, das heißt ohne Verpackungen entsorgt werden. Für Laub, Grünschnitt oder anderen Abfällen aus privaten Gärten sind die Laubsammelstellen nicht gedacht. Diesen nimmt der städtische Betriebshof jetzt, außerhalb der Gartensaison montags bis donnerstags von 9 bis 15 Uhr sowie freitags von 9 bis 12 Uhr kostenlos auf dem Gelände „An der Neuen Bult“ 100 entgegen. Er kann ebenfalls mittwochs 16 bis 18 Uhr sowie sonnabends von 9 bis 12 Uhr bei den Grüngutannahmestellen Kananoher Straße / Ecke Auf der Heide (Kaltenweide), Walsroder Straße (Krähenwinkel) und Dorfstraße 28 (Schulenburg) abgegeben werden.

Die Trennung zwischen Laub von privaten und öffentlichen Bäumen ist dem Umstand geschuldet, dass der städtische Betriebshof die Entleerung als eine weitere Aufgabe übernimmt. Da einige davon, wie etwa der Winterdienst Vorrang haben könnten, bittet die Stadt um Verständnis, sollte ein Behälter mal voll sein und nicht innerhalb der nächsten Tage geleert werden können.

Impfstoff gegen Corona

Impfteams des Gesundheitsamts setzen ihre Arbeit fort

23. Oktober 2021/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM).  Die Impfangebote durch mobile Teams des Gesundheitsamts der Region Hannover gehen auch in der kommenden Woche weiter. Bis Donnerstag hatten insgesamt 372 Menschen die niederschwelligen Impfangebote angenommen. „Das zeigt, dass der Bedarf weiterhin da ist.

Angesichts der derzeit wieder steigenden Zahlen ist es umso wichtiger, immer wieder an die Impfbereitschaft der Leute zu appellieren. Unsere mobilen Teams leisten hier einen Beitrag für diejenigen Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen keinen Zugang zu einem niedergelassenen Arzt haben“, sagt Gesundheitsdezernentin Cora Hermenau.

In der kommenden Woche wird erneut ein Team der Johanniter Unfallhilfe (JUH) Impfungen mit dem Vakzin von Biontech von Montag bei Freitag zwischen 9 und 17 Uhr am Gesundheitsamt in der Weinstraße 2-3 anbieten. Weiterhin sind mobile Impfteams in der kommenden Woche am Montag im Katharinenhof vor Ort. Dienstag werden verschiedene Obdachlosenunterkünfte angefahren, am Donnerstag die Laatzener Tafel und am Freitag die Diakovere Altenhilfe.

Aus Grau wird Bunt - Jugendliche gestalten den 100. Telekomkasten – Aus Grau wird Bunt

Aus Grau wird Bunt – Jugendliche gestalten den 100. Telekomkasten

23. Oktober 2021/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). Vor sieben Jahren hörte es sich nach einem ambitionierten Ziel der beiden Initiatorinnen Gabriele Spier und Ulrike Jagau von der Kulturstiftung Langenhagen an. In diesem Jahr ist es wahr geworden. Bei der 13. Ferienaktion der Kulturstiftung haben neun kreative Jugendliche die 100er Marke geknackt. Aufgeteilt in zwei Teams werden derzeit die Telekomkästen Nummer 100 bis 106 in Angriff genommen.

Im Eickenhof 12 wurde gestern das 100. Multifunktionsgehäuse (MFG) mit Farbe und viel Motivation verschönert. Einhundert – diese Zahl ist natürlich ein Grund zum Feiern. Das sehen auch die jungen Künstler Paul und Noah Sekler sowie Jan Müller so. Paul Sekler zeigte an diesem Standort viel Kreativität und nahm in seinem Entwurf die historische Umgebung in die Gestaltung auf.

„Es ist toll, was die Jugendlichen in den letzten Jahren an kreativen Ideen umgesetzt haben“, freut sich Eva Bender, Sozialdezernentin der Stadt Langenhagen. „Diese Kunstwerke schaffen gleichzeitig auch wieder ein Bewusstsein für Kunst im öffentlichen Raum.“

Unterstützt werden die Jugendlichen in dem Projekt von dem Graffiti-Künstler Jonas Wömpner. Er leitet die jungen Künstler im Alter von zwölf bis 17 Jahren an; gibt ihnen wertvolle technische und gestalterische Tipps.

Was als Idee zur Verschönerung der grauen und zum Teil beschmierten Multifunktionsgehäuse der Telekom begann, ist bei vielen Jugendlichen heute fester Bestandteil des Ferienprogramms. Seit 2015 treffen sich Schulkinder und Jugendliche in den Oster- oder Herbstferien, um ihre Ideen zur Umgestaltung der grauen Kästen in die Tat umzusetzen.

Initiiert wurde das Projekt der Kulturstiftung Langenhagen „StreetArt – aus Grau wird Bunt“ von Gabriele Spier und Ulrike Jagau. Doch bei dem Projekt geht es nicht nur darum, die Kreativität und künstlerische Ausdruckfähigkeit zu fördern und an die Graffiti-Kunst heranzuführen, sondern auch um Integration. „Viele Jugendliche aus unterschiedlichen Kulturen kommen schon seit Jahren oder haben inzwischen sogar ihre Geschwister oder Freunde mitgebracht. Der Teamgeist ist toll und viele echte Freundschaften sind durch die StreetArt entstanden“, berichten Spier und Jagau.

Grundsätzlich sind die Ferienaktionen mit viel administrativer Arbeit verbunden. So müssen die Kästen im Vorfeld fotografiert, die Motive erarbeitet und zur Freigabe an die Telekom gesendet werden. „ Die Zusammenarbeit mit der Telekom läuft seit vielen Jahren fantastisch“, berichtet Spier. „Auch bei neuen und kurzfristigen Ideen, die während des Sprühens entstehen, unterstützt uns die Telekom mit schnellen Freigaben“.

Die Aktion der Jugendlichen kommt auch durchaus gut bei den Langenhagenern an. „Wir erfahren viel positive Resonanz“, berichtet Spier von Gesprächen mit Passanten. „Viele freuen sich, dass aus den tristen grauen Kästen, bunte und interessante Hingucker werden.“

Das Projekt finanziert sich ausschließlich aus Spenden. Um die Arbeit weiterhin fortführen und die teuren Sprühfarben kaufen zu können, freuen sich die die beiden Organisatorinnen immer über finanzielle Unterstützung. „Auch kleine Beträge sind sehr willkommen und helfen uns sehr“, erläutert Jagau. „Und da wir als gemeinnütziger Verein anerkannt sind, können wir selbstverständlich eine Spendenquittung ausstellen.“

Wer die Arbeit mit den Jugendlichen unterstützen möchte kann Geld auf das Spendenkonto der Kulturstiftung Langenhagen e.V. (IBAN: DE13250501800002051902, Sparkasse Hannover) überweisen. Dazu einfach bei der Überweisung den Zweck „Projekt StreetArt“ angeben.

Feuerwehr aktuell

Feuerlöscher verursacht ABC Einsatz

22. Oktober 2021/in Region Hannover

LEHRTE (PM). ABC Einheiten des Abschnitt 4 wurden am Abend des 21.10.2021 gegen 22 Uhr auf ein Gelände eines Lehrter Logistikunternehmen alarmiert.

Einem Mitarbeiter war bei Entladearbeiten eines Wechselaufbaus ein Paket heruntergefallen aus diesem dann ein weißes Pulver ausgetreten ist und dieses, so das Meldebild der Leitstelle, bei dem betroffenen Mitarbeiter zur Augenreizung führte.

Aus diesem Grunde wurden die ABC Einheiten des Abschnitt 4, bestehend aus Feuerwehrkräften aus den Kommunen Lehrte, Sehnde und Uetze alarmiert. Vor Ort eingetroffen wurde der Rangierbetrieb der LKW auf dem Gelände vorsorglich gestoppt und der betroffene Bereich weiträumig abgesperrt und das standardisierten Einsatzablaufkonzept einer ABC-Lage durchgeführt. Dazu gehören zum Beispiel das Sicherstellen der Gefahrenabwehr, der Brandschutz sowie die Installation einer Dekon – ein speziell geschützter Bereich zur Dekontamination der Einsatzkräfte. Der betroffene Mitarbeiter wurde vom Rettungsdienst betreut und vorsorglich in eine Klinik nach Hannover gebracht.

Parallel wurden die Ladepapiere der betroffenen Wechselbrücke angefordert – diese wurden jedoch nach abladen der Wechselbrücke entsorgt. Aufgrund dessen wurde ein Messtrupp in leichtem Schutzanzug unter Atemschutz zur Probenahme und Begutachtung des verdächtigen Pakets an die Wechselbrücke beauftragt. Hierbei konnte schnell festgestellt werden, dass es sich in dem Paket lediglich um einen Feuerlöscher handelte, der abgeblasen hatte. Somit konnten die vorsorglichen Schutzmaßnahmen beendet werden und die Einsatzstelle gegen 23:45 an den Logistikbetrieb übergeben werden.

Im Einsatz waren rund 100 ehrenamtliche Feuerwehrkräfte mit 26 Fahrzeugen aus den Kommunen Lehrte, Uetze und Sehnde sowie die Polizei und ein Rettungswagen.

Allgemeinverfügung der Region Hannover

7-Tage-Inzidenz fünf Werktage über 50: Region erlässt Allgemeinverfügung

21. Oktober 2021/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM).  Seit Samstag, 16. Oktober 2021, liegt die 7-Tage-Inzidenz in der Region Hannover wieder über 50. Am heutigen Donnerstag beträgt sie laut RKI 63,2 und überschreitet den Schwellenwert von 50 damit am fünften Werktag in Folge. Der Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen folgend wird die Region Hannover daher eine Allgemeinverfügung erlassen, die diese Überschreitung feststellt.

Ab Samstag, 23. Oktober 2021, gelten damit wieder die 3G-Regeln für:

  • die Teilnahme an einer Sitzung, Zusammenkunft oder Veranstaltung in geschlossenen Räumen mit mehr als 25 gleichzeitig anwesenden Teilnehmerinnen und Teilnehmern
  • die Nutzung von Sportanlagen in geschlossenen Räumen, einschließlich Fitnessstudios, Kletterhallen, Schwimmhallen und ähnlichen Einrichtungen wie Spaßbädern, Thermen und Saunen sowie der jeweiligen Duschen und Umkleiden
  • die Nutzung einer Beherbergungsstätte
  • Gastgewerbliche Betriebe wie Gaststätten, Restaurants oder Bars
  • die Entgegennahme einer Dienstleistung eines Betriebs der körpernahen Dienstleistungen mit Ausnahme von medizinisch notwendigen körpernahen Dienstleistungen

„Wir haben im Moment eine Art Seitwärtsbewegung in der Infektionsentwicklung. Weder steigen, noch fallen die Zahlen in besonderem Maße. Die 7-Tage-Inzidenz in der Region Hannover pendelt seit geraumer Zeit um die 50“, sagt Gesundheitsdezernentin Cora Hermenau. Die gute Nachricht sei, dass die Region damit aktuell unter dem deutschlandweiten Schnitt liege. Auf der anderen Seite sehe sie auch, dass es für die Einwohnerinnen und Einwohner schwierig sei, immer im Blick zu behalten, was gerade gelte. „Erst vor einer Woche wurde die Verpflichtung zu 3G aufgehoben, weil wir unter 50 lagen, jetzt müssen wir wieder umschwenken. Das ist nicht ideal, aber wir folgen damit der Landesverordnung.“

Sie empfehle Gastronomiebetreiben und Sportstätten, grundsätzlich bei 3G zu bleiben. „Dass die 3G-Regeln eine effiziente Methode sind, das Virus nicht weiterzutragen, haben die letzten Monate gezeigt. Das Ziel ist es, schnellstmöglich die Fallzahlen zu sinken. Die 3G-Regeln sind eine Einschränkung, die nicht nur vertretbar, sondern auch vernünftig und angemessen sind. Danke an all diejenigen, die die Regeln akzeptieren und sich nach ihnen richten. Uns allen ist daran gelegen, die Einschränkungen möglichst klein zu halten.“

Gleichzeitig appelliert Hermenau an die Impfbereitschaft: „In der ersten Wochenhälfte haben sich bei den mobilen Impfteams im Tagesschnitt bereits 279 Menschen einen Impfschutz geholt. Die Impfung ist nach wie vor die effizienteste Methode, sich gegen das Coronavirus zu schützen – und übrigens auch die einfachste. Wer den vollständigen Impfschutz hat, muss sich keine größeren Gedanken mehr machen, ob aktuell 3G-Regeln gelten sind oder nicht.“

Sicherheitsfehler: PDF-Dateien müssen auf der selben Domäne wie diese Website gehostet sein.

PDF ist gehosted auf: http://https%3A%2F%2Fbg-press.de%2Fwp-content%2Fuploads%2F2021%2F10%2FAV-u%CC%88ber50-vom-21.10.2021.pdf aber diese Site ist: https://bg-press.de

 

Gefahrguteinsatz bei Spedition© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Gefahrguteinsatz für die Feuerwehr Langenhagen

21. Oktober 2021/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). Der Gefahrgut- und Messzug der Stadtfeuerwehr wurde am Donnerstagmorgen zu einem Gefahrguteinsatz alarmiert. Bei Be- und Entladearbeiten wurde ein 200l fassendes Fass beschädigt und eine leichtentzündbare Flüssigkeit in der Folge ausgetreten.

Speditionsmitarbeiter konnten noch vor Eintreffen der Einsatzkräfte das beschädigte Fass in eine Auffangwanne stellen. In diese entleerte sich der Inhalt schlussendlich. Dennoch ergoß sich die gefährliche Flüssigkeit auf der Ladefläche des Sattelaufliegers. Dieser Bereich war ebenfalls bereits weiträumig mit Bindemittel abgestreut. Beim Eintreffen hatte sich durch die vorherrschenden starken Windböen das austretenden Gase verflüchtigt.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr führten im weiteren Einsatzverlauf regelmäßig Messungen der Umgebungsluft durch. Ein explosionsfähiges Gemisch konnte so ausgeschlossen werden. Ein weiterer Atemschutztrupp pumpte die Flüssigkeit aus der Auffangwanne ab. Nach gut zweieinhalb Stunden konnte der Einsatz abgeschlossen werden. Unter der Einsatzleitung von Stadtbrandmeister Arne Boy waren 31 Einsatzkräfte vor Ort.

Kleintransporter brennt aus.

Kleintransporter steht in hellen Flammen

20. Oktober 2021/in Region Hannover

LAATZEN-RETHEN (PM). Zu einem in Brand geratenen Kleintransporter rückten die Ortsfeuerwehren Rethen und Gleidingen am Mittwoch gegen 15.58 Uhr aus. Der Firmenwagen stand nahe der in Bau befindlichen Halle der Firma Krauss-Maffei im Gewerbegebiet Rethen-Ost nahe dem ADAC-Verkehrsübungsplatz. Verletzt wurde niemand.

Als die Helfer kurz nach 16 Uhr an der südlichen Seite der Halle eintrafen stand das Heck des weißen Renault Kastenwagen in hellen Flammen. Zwei Trupps unter Atemschutz löschten die Flammen und kühlten zwei Gasflaschen. Gegen 16.20 Uhr war das Feuer aus. Eine der Gasflaschen wurde zur weiteren Kühlung in einem Regenwasserrückhaltebecken abgelegt. Die Sauerstoffflasche stellten die Helfer weit entfernt sicher ab. Laute Knallgeräusche waren durch platzende Reifen zu hören. Unter dem Lieferwagen brannten wenige Minuten später nochmals kleine Treibstoffreste. Auch diese wurden abgelöscht. Verletzte gab es nicht.

Das Gebäude wurde ebenfalls nicht beschädigt. Der weiße Renault brannte allerdings total aus. Gegen 17.15 Uhr verließ das Löschfahrzeug aus Rethen als letztes Einsatzfahrzeug die Brandstelle. Die Polizei nahm noch während der Aufräumarbeiten erste Ermittlungen zur Brandursache auf.

iPads für Lehrer

Mehr als 500 iPads für Langenhagens Lehrkräfte

20. Oktober 2021/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). Ende Juni wurde das Förderprogramm „Leihgeräte für Lehrkräfte“ mit einem Erlass gestartet, jetzt können alle Langenhagener Lehrerinnen und Lehrer mit ihren Geräten in die Herbstferien starten. Möglich macht das der energische Einsatz der Mitarbeitenden in der Stabsstelle Digitalisierung: Trotz weltweitem Halbleitermangel und daraus resultierender Lieferengpässe, konnten alle Geräte in der Kürze der Zeit geliefert und ausgabebereit konfiguriert werden.

„Wir waren wirklich hartnäckig, aber das hat sich gelohnt“, blickt Sebastian Deseniß, der projektverantwortliche Mitarbeiter der Stadt Langenhagen, auf intensive Wochen zurück. Im Rahmen des Digitalpakts hat die Stadt Langenhagen als Schulträger digitale Endgeräte, in diesem Fall Apple iPads, für sämtliche festangestellte und hauptberufliche Lehrkräfte an allen Schulen beschafft.

Für Bürgermeister Mirko Heuer sind die Geräte eine Herzensangelegenheit: „Corona hat nochmal deutlich gezeigt, wo wir mit der Digitalisierung anpacken müssen. Deshalb freue ich mich sehr, jetzt den Langenhagener Lehrerinnen und Lehrern die Geräte übergeben zu können, um unsere Schulen zukunftsorientiert auszustatten und voranzubringen.“
Chief Digital Officer René Glembotzky freut sich über die erfolgreiche Umsetzung in so kurzer Zeit: „Ein weiterer wichtiger Schritt in Sachen Digitalpakt wurde umgesetzt. Gerade auch in Verbindung mit unserem Plan, alle Klassenräume mit digitalen Tafeln auszustatten, harmonisiert das Apple System hervorragend. Es ist schnell einsatzbereit und gliedert sich sehr gut in unsere bestehende Landschaft ein.“
Nach einer Abfrage an allen Schulen wurde einstimmig das iPad als gewünschtes Arbeitsgerät ausgewählt. Das liegt vor allem daran, dass die Handhabung einfach zu erlernen ist und die Geräte stabil und zuverlässig laufen. Ebenso war die lange Lebensdauer ein ausschlaggebendes Kriterium. Apple-Geräte sind bereits seit 2020 an allen Schulen im Einsatz gewesen, so dass die Infrastruktur und Administration im Laufe des letzten Jahres darauf ausgelegt wurden.
„Unsere Lehrkräfte haben jetzt arbeitsreiche Herbstferien vor sich, denn wir starten in eine selbstständige Erprobungsphase mit den Geräten“, berichtet Schulleiter Thomas Kelber und ergänzt: „So erhoffen wir uns einen reibungslosen Einstieg nach der Pause und freuen uns auf die Ergänzung unserer technischen Ausstattung durch die neuen iPads.“
Insgesamt werden in Langenhagen 548 iPads übergeben, die Fördersumme beträgt rund 281.721,00 €.

ABC Einsatz in Höver

Chemische Reaktion sorgt für Großeinsatz

20. Oktober 2021/in Region Hannover

SEHNDE-HÖVER (PM).  Auf einem Firmengelände in Höver kam es in einem Mischbehälter zu einer chemischen Reaktion. Personen wurden nicht verletzt. Der Einsatz zog sich rund 4,5 Stunden hin.

Um 06:27 Uhr wurde der Regionsleitstelle Hannover aus einer Firma in Höver gemeldet, dass es beim Zusammenmischen von Produkten in einem ca. 800 Liter umfassenden Behälter, zu einer chemischen Reaktion gekommen sei. Daraufhin wurde der ABC Zug Region Hannover Ost, die Fachgruppen ABC und Einsatzleitung Ort (ELO), sowie die Ortsfeuerwehr Wassel der Stadtfeuerwehr Sehnde alarmiert.

Diese Lage bestätigte sich beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte. Auf einem Außengelände stand ein Mischbottich, aus dem hellen weißen Rauch aufstieg. Der Einsatzleiter entschied daraufhin umgehend ein Bereitstellungsraum auf dem Schützenplatz in Höver und veranlasste einen Absperrbereich einzurichten. Daraufhin wurde die Kreisstraße Anderten-Höver vollgesperrt. Vorsorglich wurde ein Löschangriff aufgebaut und Atemschutztrupps gingen in Bereitschaft.

Unter Atemschutz begannen die ersten Einsatzkräfte mit Messungen an dem betroffenen Behälter. Anschließend wurden weitere Messungen im Umfeld vorgenommen. Da es sich um ein Produkt handelt welches aus verschiedenen Stoffen zusammengestellt wird, wurde ein Chemiker und der Fachberater ABC hinzugezogen. Da wenig Informationen über den Stoff bekannt war, wurde die Rezepturliste durchgenommen und bewertet. Dadurch konnte der Fachberater weitere genaue Messungen vornehmen lassen. Bei allen weiteren Messungen waren die Werte negativ, sodass die Feuerwehr keine weiteren Maßnahmen veranlassen musste. Das Produkt sowie der Behälter werden durch die Firma fachgerecht zur Entsorgung zugeführt.

Die Firma war bei Eintreffen der Einsatzkräfte vorbildlich geräumt worden. Der Einsatz verlief reibungslos. Aufgrund des Berufsverkehrs und der Sperrung der Kreisstraße, kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand nicht.

Im Einsatz war der ABC Zug der Region Hannover Ost der sich zusammensetzt aus den Städten Sehnde, Lehrte, Burgdorf und der Gemeinde Uetze, sowie die Fachgruppen ABC und ELO der Stadtfeuerwehr, die Ortsfeuerwehr Wassel und der Rettungsdienst mit ca. 140 Einsatzkräften und diversen Einsatzfahrzeugen.

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