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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Gesundheitsamt Region Hannover© Bernd Günther

Gesundheitsamt informiert: mobile Impfungen und Reisequarantäne

29. Oktober 2021/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM). Die Impfangebote durch mobile Teams des Gesundheitsamts der Region Hannover gehen auch in der kommenden Woche weiter: Wie bisher wird es möglich sein, sich ohne Anmeldung eine Impfung mit dem Wirkstoff von Biontech Montag bis Freitag zwischen 9 und 17 Uhr am Gesundheitsamt in der Weinstraße 2-3 abzuholen. Am kommenden Mittwoch, 3. November, macht ein mobiles Impfteam außerdem von 10 bis 15.30 an der Leibniz Universität Hannover in der Appelstraße 11 Halt. Am Donnerstag, 4.11., werden der Quartierstreff Ronnenberg in der Zeit von 9 bis 17 Uhr angefahren sowie die Leibniz Universität in Garbsen von 10 bis 12 Uhr. Darüber hinaus sind die mobilen Impfteams in der kommenden Woche in Senioren- und Altenpflegeheimen, Tagespflegeeinrichtungen, Tafeln und Flüchtlingsunterkünften in Hannover und den Umlandkommunen unterwegs.

Diese Quarantänebestimmungen gelten aktuell für Reiserückkehrer

Wer geimpft ist, hat auch nach der Reise-Rückkehr aus einem Risikogebiet Vorteile. Für Personen, die sich in den Herbstferien in einem Hochrisikogebiet aufgehalten haben, gilt grundsätzlich eine zehntägige Einreisequarantäne. Geimpfte und Genesene sind ab dem Moment von der Isolation befreit, ab dem sie ihren entsprechenden Nachweis an das Gesundheitsamt übermittelt haben. Alle anderen Personen dürfen frühestens nach fünf Tagen ab dem Moment die Quarantäne verlassen, ab dem sie einen zertifizierten, negativen Schnelltest per E-Mail an das Gesundheitsamt geschickt haben. Die Adresse lautet: meldung-corona@region-hannover.de. Für Kinder, die das zwölfte Lebensjahr noch nicht erreicht haben, gilt grundsätzlich eine fünftägige Einreisequarantäne. Sie können die Quarantäne nach fünf Tagen ohne Meldung an das Gesundheitsamt verlassen. Das Gesundheitsamt kontrolliert die Einhaltung der Quarantäne mit stichprobenhaften Anrufen.

Welche Gebiete aktuell als Hochrisikogebiete eingestuft sind, listet das RKI unter folgendem Link auf: HOCHRISIKOGEBIETE laut RKI

Gefahrguteinsatz© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Sattelauflieger mit Gefahrgut in Vollbrand auf der A7

28. Oktober 2021/in Region Hannover

HANNOVER (PM/red). Einsatzkräfte aus dem Stadtgebiet Lehrte wurden am 27.10.2021 gegen 13:59 Uhr zu einem gemeldeten Reifenbrand an einem Sattelauflieger auf der A7 gerufen – bereits auf der Anfahrt war eine deutliche Rauchsäule erkennbar, über Funk erhielten die ersten anrückenden Kräfte die Information, dass der LKW Gefahrgut geladen haben soll.

Der Fahrer des Sattelzuges bemerkte zuvor einen Reifen Platzer an seinem Fahrzeug und wollte demnach die Fahrt unterbrechen. Kurz vor der Ausfahrt Kirchhorst in Fahrtrichtung Hamburg bracht der Fahrer seinen Sattelzug zum Stehen und bemerkte das Feuer am Auflieger. Der Fahrer konnte seine Zugmaschine noch abkuppeln.

Alarmiert worden waren zunächst die Feuerwehr Lehrte, Ahlten und Immensen. Bereits auf der Anfahrt war eine deutliche Rauchsäule sichtbar, die Einsatzleitung erhielt zudem die Information, dass der Auflieger mit Gefahrgut beladen ist. Aus diesem Grunde wurden die ABC Einheiten des Abschnitt 4, bestehend aus Feuerwehrkräften aus den Kommunen Lehrte, Sehnde und Uetze sowie Einsatzkräfte der Feuerwache 5 der Berufsfeuerwehr Hannover alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte der Auflieger dann in voller Ausdehnung, Flammen schlugen bereits auf das daneben befindliche Waldgebiet über. Die Herausforderung der Feuerwehr bestand zunächst sowohl in der Brandbekämpfung und der drohenden Ausbreitung des Stoffs. Mehr als ein Dutzend Feuerwehrkräfte unter Atemschutz begannen sofort mit der Brandbekämpfung, sowohl des Aufliegers als auch des Waldes direkt neben der Autobahn. Das notwendige herunterkühlen des Aufliegers, bevor Schaummittel eingesetzt werden konnte gestaltete sich jedoch als schwierig: Der Stoff reagierte mit Wasser und zeigte wenig Kühlwirkung. Es entstand eine enorme Hitzeentwicklung. Der sofortige Einsatz von Metallbrand-Pulver zeigte dann insoweit Wirkung, als dass dadurch die Hitzeentwicklung erheblich reduziert werden konnte. Im Anschluss konnte das Feuer dann erfolgreich mittels Löschschaum erstickt werden. Gegen 17:30 waren dann nur noch einzelne Glutnester abzulöschen.

Gefahrguteinsatz

Gefahrguteinsatz auf der Autobahn A7 © Feuerwehr Lehrte

Im Rahmen des ABC-Einsatzablaufes wurden dann weitere Einsatzkräfte unter Atemschutz in Chemikalienschutzanzügen (CSA) mittels Messkomponenten sowohl an den Auflieger als auch in den Bereich des Grabens beauftragt. Ein Aufwendiges Szenario, denn die Einsatzkräfte müssen beispielsweise in der eigens dafür Aufgebauten „DEKON“ nach dem Einsatz dekontaminiert und unterstützend sowohl ein- als auch ausgekleidet werden. Ziel war es zunächst die Schadstoffbelastung zu Messen, um das weitere Vorgehen in puncto der Entsorgungsfrage zu definieren. Zusätzlich wurde mittels der Feuerwehreigenen Drohne die Einsatzaufklärung aus der Luft betrieben und dokumentiert: Die Drohne wurde z.B. auch dafür eingesetzt, um zu beurteilen in welchem Umkreis sich gegebenenfalls weitere Gewässer befinden können, die der potenziellen Gefahr Kontamination unterliegen könnten. Die gesperrte Gegenfahrbahn der Autobahn diente dann als sicherer Versorgungsweg für nachrückende Kräfte.

Die Bereich des Grabens wurden vorsorglich mehrere hundert Meter nördlich und südlich der Einsatzstelle durch weiteres Messtrupps begutachtet und ebenfalls einer Messung unterzogen. Auffällige Bereiche wurden an die Autobahnmeisterei und die untere Wasserbehörde gemeldet. Diese wurden ebenfalls an die Einsatzstelle alarmiert. Das ebenfalls alarmierte THW wurde dann mit der Abdichtung des Grabens mittels Sandsäcke beauftragt, um zusätzlich einer weiteren Ausbreitung des Stoffes entgegenzuwirken. Auch wurde die Autobahnmeisterei vorab mit der Fahrbahnreinigung und dem Instandsetzen des kontaminierten Grabens beauftragt.

Nachdem die Messergebnisse und die Gefährdungslage beurteilt wurde, konnte mit dem Entladen des Aufliegers begonnen werden. Hierfür wurde zunächst in Absprache mit der Wasserbehörde die Fahrbahn leicht gereinigt, um einer weiteren Kontamination von nachrückenden Einsatzmitteln entgegenzuwirken. Im Anschluss wurde die übrige Beladung in spezielle Kunststoffbehälter geladen, in diesem der Stoff dann fachgerecht einem Entsorgungsunternehmen übergeben werden konnte. Zur Stunde, gegen etwa 22:30 Uhr, dauern die Einsatzmaßnahmen noch an werden aller Voraussicht nach noch bis in die Nacht andauern. Während des Einsatzes waren beide Fahrtrichtungen voll gesperrt.

Im Einsatz waren rund 160 Einsatzkräfte der Feuerwehren Lehrte, Ahlten, Immensen, Kolshorn, Röddensen, Arpke, Hämelerwald, Sievershausen, Bilm, Hülpttingsen, Ilten, Hänigsen, Höver sowie die Feuerwache 5 der Berufsfeuerwehr Hannover, das THW, der Rettungsdienst sowie die Polizei mit insgesamt rund 29 Fahrzeugen. Um 23.00 Uhr lief der Einsatz noch.

  • Sattelauflieger mit Gefahrgut in Vollbrand auf der A7 – BGPress 5896
    Ein Großaufgebot an Feuerwehr mit dem Gefahrgutzug ist seit Stunden auf der Autobahn A7 Höhe Kirchhorster Kreuz im Einsatz. Ein Sattelauflieger mit Gefahrgut brannte vollständig aus. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Sattelauflieger mit Gefahrgut in Vollbrand auf der A7 – BGPress 5908
    Ein Großaufgebot an Feuerwehr mit dem Gefahrgutzug ist seit Stunden auf der Autobahn A7 Höhe Kirchhorster Kreuz im Einsatz. Ein Sattelauflieger mit Gefahrgut brannte vollständig aus. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Sattelauflieger mit Gefahrgut in Vollbrand auf der A7 – BGPress 5901
    Ein Großaufgebot an Feuerwehr mit dem Gefahrgutzug ist seit Stunden auf der Autobahn A7 Höhe Kirchhorster Kreuz im Einsatz. Ein Sattelauflieger mit Gefahrgut brannte vollständig aus. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Ein Großaufgebot an Feuerwehr mit dem Gefahrgutzug ist seit Stunden auf der Autobahn A7 Höhe Kirchhorster Kreuz im Einsatz. Ein Sattelauflieger mit Gefahrgut brannte vollständig aus. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Sattelauflieger mit Gefahrgut in Vollbrand auf der A7 – BGPress 5905
    Ein Großaufgebot an Feuerwehr mit dem Gefahrgutzug ist seit Stunden auf der Autobahn A7 Höhe Kirchhorster Kreuz im Einsatz. Ein Sattelauflieger mit Gefahrgut brannte vollständig aus. © Bernd Günther / BG-PRESS.de

(red). Inzwischen wurde die Einsatzstelle durch den Gefahrgutzug der Stadtfeuerwehr Laatzen ergänzt, damit die Feuerwehrkräfte aus Lehrte abgelöst werden können. Auch ein Entsorger für das Gefahrgut ist vor Ort eingetroffen. Der Einsatz kann sich aber noch um einige Stunden hinziehen. Es muss auch abgeklärt werden, ob die Fahrbahndecke durch die Hitzeeinwirkung soweit geschädigt wurde, dass sie ausgetauscht werden muss. Zurzeit ist die Feuerwehr Laatzen mit 30 Feuerwehrkräften vor Ort.

Die Polizei hatte in den vergangenen Stunden bis auf einige große LKW´s, darunter auch welche mit Überbreite, die Fahrzeuge von der Autobahn zwischen den Autobahnkreuzen rückgeführt. Die A7 ist immer noch in Fahrrichtung Norden gesperrt. Es wird aber überlegt, den Verkehr gegebenenfalls einspurig an der Unfallstelle vorbeizuführen.

Drei Alarme für die Feuerwehr in Laatzen innerhalb zehn Minuten – Feuerwehr Laatzen A7

Drei Alarme für die Feuerwehr in Laatzen innerhalb zehn Minuten

28. Oktober 2021/in Region Hannover

LAATZEN (PM/red). Für die ehrenamtlichen Helfer der Feuerwehr in Laatzen gab es heute Nacht keine Ruhe. Um 3.24 Uhr piepten die Melder zum ersten Einsatz, um 3.26 Uhr zum zweiten Alarm und 3.34 Uhr kam dann der dritte Notruf.

Der erste Alarm galt dem Gefahrgutzug der Stadtfeuerwehr Laatzen. Am Feuerwehrhaus im Sankt-Florian-Weg sammelten sich die Kräfte und rückten dann mit fünf Fahrzeugen zu einem Gefahrgutunfall auf die Autobahn 7 kurz vor dem Autobahnkreuz Kirchhorst aus. Dort lösten die Laatzener die Feuerwehren ab, die schon seit gestern Nachmittag nach einem LKW-Unfall im Einsatz waren. Aktuell (6.30 Uhr) sind dort 20 Helfer auf der Richtungsfahrbahn gen Norden im Einsatz.

Mit einem Fahrzeug rückte die Ortsfeuerwehr Laatzen um 3.26 Uhr parallel dazu zu einer Lagerhalle in der Karlsruher Straße aus. Dort hatte die Brandmeldeanlage ausgelöst. Nach ausgiebiger Erkundung konnten weder Flammen noch Rauch entdeckt werden. Die Ursache für die Aktivierung der Anlage fanden die Helfer nicht.

Um 3.34 Uhr piepte dann auch noch ein privater Rauchwarnmelder in einem Mehrfamilienhaus an der Hildesheimer Straße in Alt Laatzen laut. Daraufhin wurde die Ortsfeuerwehr Rethen alarmiert. Zusammen mit der Polizei trafen die Kräfte schnell an der Einsatzstelle an. Über eine Leiter verschafften sich die Helfer Zutritt. Der Melder wurde abgeschraubt und der Polizei übergeben. Um 4.10 Uhr war wieder Ruhe auf der Hildesheimer Straße.

 

Gesundheitsamt Region Hannover© Bernd Günther

Das Gesundheitsamt der Region Hannover informiert über Quarantäneregeln

26. Oktober 2021/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM).  Bei vielen Menschen herrscht aktuell Unsicherheit über die geltenden Regeln zur Quarantäne – das stellen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitsamts immer wieder im Gespräch mit Menschen fest, die positiv auf Covid-19 getestet wurden oder mit Infizierten in Kontakt waren.

„Viele warten noch auf den Quarantänebescheid des Gesundheitsamts“, sagt Gesundheitsdezernentin Cora Hermenau. „Dabei gilt seit September, dass sich Menschen nach einem positiven Test automatisch selbstständig in Quarantäne begeben müssen.“ Unbekannt sei oft auch, dass das Ergebnis nach einem positiven Schnelltest noch mittels PCR-Test überprüft werden muss. „Erster Ansprechpartner ist hierfür der Hausarzt, nicht das Gesundheitsamt“, erklärt Hermenau.

Sie ruft dazu auf, sich auch bei klassischen Erkältungssymptomen auf Covid-19 zu testen. „In der Erkältungssaison bleiben sonst viele Covid-19-Infektionen unerkannt und das Virus kann sich weiter ausbreiten.“

Die aktuellen Regelungen im Überblick:

  • Wer positiv getestet wird, muss sich unverzüglich selbst in häusliche Isolation (Quarantäne) begeben. Das Gesundheitsamt ruft in der Regel nicht mehr an, um Bürgerinnen und Bürger über ihre Quarantäne proaktiv zu informieren. Bei einem positiven Schnelltestergebnis muss dieses durch einen PCR-Test bestätigt Dieser wird vom Hausarzt vermittelt oder kann in einer Teststelle erfolgen. Für diese Zwecke ist das Verlassen der Quarantäne ausdrücklich gestattet. Allerdings darf man sich nur alleine, (z.B. mit dem Auto oder zu Fuß) zu der Testung begeben. Öffentliche Verkehrsmittel dürfen nicht genutzt werden.
  • Gleichzeitig müssen positiv getestete Personen das Gesundheitsamt über den positiven Test (Schnelltest) informieren. Es reicht eine E-Mail an die eigens hierfür eingerichtete Adresse meldung-corona@region-hannover.de. Das Gesundheitsamt verschickt daraufhin automatisch ein Informationsschreiben zur Quarantäne per Post. Dieses kann zur Vorlage beim Arbeitgeber genutzt werden. Das Informationsschreiben enthält auch Hinweise zur Meldung von engen Kontaktpersonen an das Gesundheitsamt. Das Gesundheitsamt nimmt bei Bedarf mit diesen Personen den Kontakt auf. Die Quarantäne gilt ab dem Tag des Testergebnisses (Schnelltest und PCR Test) in der Regel für 14 Tage. An welchem Tag die Quarantäne endet, ergibt sich aus dem Informationsschreiben.
  • Enge Kontaktpersonen sind Personen, mit denen die positiv getestete Person zwei Tage vor dem Testergebnis bzw. zwei Tage vor Auftreten von Symptomen in Kontakt war.
  • Jede positiv auf Covid-19 getestete Person muss seine engen Kontaktpersonen selbst informieren und diese ebenfalls darüber informieren, dass sich diese in Isolation begeben müssen. Ausgenommen von der Quarantäne als Kontaktperson sind Menschen, die vollständig geimpft oder genesen sind. Die Quarantäne der Kontaktpersonen beginnt mit dem Tag des letzten Kontakts zur infizierten Person.

Enge Kontaktpersonen können sich frühestens nach fünf Tagen Isolation mit einem negativen PCR-Test aus der Quarantäne heraustesten. Voraussetzung dafür ist, dass sie symptomfrei sind.

  • Ist die Quarantänezeit abgelaufen, darf sich die Person die Isolation wieder verlassen. Eine Meldung an das Gesundheitsamt ist hierfür nicht notwendig.

Fragen zu Quarantäne und anderen Regelungen beantwortet die Corona-Hotline des Gesundheitsamts der Region Hannover unter Telefon 0511-616 43434.

Sammelbehälter für Laub

Stadt erweitert Laubsammelprojekt in Bereichen mit vielen Straßenbäumen

25. Oktober 2021/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). Das Angebot im ersten Jahr ist so gut angenommen, dass die Stadt Langenhagen im zweiten Jahr ihr Laubsammelprojekt ausweitet. An 14 Standorten mit vielen Straßenbäumen bietet sie auch in diesem Herbst eine kostenlose Abfuhr des dort anfallenden Laubes an. Die Abgabebehälter sind am Montag, am 25.Oktober im Straßenseitenbereich aufgestellt. In sie können Anwohnerinnen und Anwohner das Laub der Straßenbäume ganz einfach entsorgen. Einzige Bedingung: Das Blattwerk ist lose abzugeben; auf Säcke, Kartons oder anderes Verpackungsmaterial muss verzichtet werden.

Die Standorte befinden sich wie schon 2020 in der Karl-Kellner-Straße, der Breslauer Straße und der Kolberger Straße. Neu hinzugekommen sind Sammelbehälter im Mühlenweg und im Stadtweg.

„Unser Dankes-Angebot an jene, die uns im Herbst tatkräftig beim Laubkehren im öffentlichen Raum unterstützen, ist gut und diszipliniert angekommen worden“, berichtet Bürgermeister Mirko Heuer. Wie mit Start des Projekts angekündigt habe die Verwaltung zwischenzeitlich geprüft, welche Standort sich für dieses Angebot ebenfalls eignen würden. „Die Schwierigkeit an Straßen mit Mehrfamilienhäusern ist schlicht, dass es oftmals keine Möglichkeit gibt, das Laub vor Ort zu kompostieren.“ Eine Entsorgung mit dem Hausmüll ist meist problematisch.

Für die Laubsammelbehälter gibt es nur eine Nutzungsregel: An den Stellen darf das Laub der Straßenbäume lose, das heißt ohne Verpackungen entsorgt werden. Für Laub, Grünschnitt oder anderen Abfällen aus privaten Gärten sind die Laubsammelstellen nicht gedacht. Diesen nimmt der städtische Betriebshof jetzt, außerhalb der Gartensaison montags bis donnerstags von 9 bis 15 Uhr sowie freitags von 9 bis 12 Uhr kostenlos auf dem Gelände „An der Neuen Bult“ 100 entgegen. Er kann ebenfalls mittwochs 16 bis 18 Uhr sowie sonnabends von 9 bis 12 Uhr bei den Grüngutannahmestellen Kananoher Straße / Ecke Auf der Heide (Kaltenweide), Walsroder Straße (Krähenwinkel) und Dorfstraße 28 (Schulenburg) abgegeben werden.

Die Trennung zwischen Laub von privaten und öffentlichen Bäumen ist dem Umstand geschuldet, dass der städtische Betriebshof die Entleerung als eine weitere Aufgabe übernimmt. Da einige davon, wie etwa der Winterdienst Vorrang haben könnten, bittet die Stadt um Verständnis, sollte ein Behälter mal voll sein und nicht innerhalb der nächsten Tage geleert werden können.

Impfstoff gegen Corona

Impfteams des Gesundheitsamts setzen ihre Arbeit fort

23. Oktober 2021/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM).  Die Impfangebote durch mobile Teams des Gesundheitsamts der Region Hannover gehen auch in der kommenden Woche weiter. Bis Donnerstag hatten insgesamt 372 Menschen die niederschwelligen Impfangebote angenommen. „Das zeigt, dass der Bedarf weiterhin da ist.

Angesichts der derzeit wieder steigenden Zahlen ist es umso wichtiger, immer wieder an die Impfbereitschaft der Leute zu appellieren. Unsere mobilen Teams leisten hier einen Beitrag für diejenigen Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen keinen Zugang zu einem niedergelassenen Arzt haben“, sagt Gesundheitsdezernentin Cora Hermenau.

In der kommenden Woche wird erneut ein Team der Johanniter Unfallhilfe (JUH) Impfungen mit dem Vakzin von Biontech von Montag bei Freitag zwischen 9 und 17 Uhr am Gesundheitsamt in der Weinstraße 2-3 anbieten. Weiterhin sind mobile Impfteams in der kommenden Woche am Montag im Katharinenhof vor Ort. Dienstag werden verschiedene Obdachlosenunterkünfte angefahren, am Donnerstag die Laatzener Tafel und am Freitag die Diakovere Altenhilfe.

Aus Grau wird Bunt - Jugendliche gestalten den 100. Telekomkasten – Aus Grau wird Bunt

Aus Grau wird Bunt – Jugendliche gestalten den 100. Telekomkasten

23. Oktober 2021/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). Vor sieben Jahren hörte es sich nach einem ambitionierten Ziel der beiden Initiatorinnen Gabriele Spier und Ulrike Jagau von der Kulturstiftung Langenhagen an. In diesem Jahr ist es wahr geworden. Bei der 13. Ferienaktion der Kulturstiftung haben neun kreative Jugendliche die 100er Marke geknackt. Aufgeteilt in zwei Teams werden derzeit die Telekomkästen Nummer 100 bis 106 in Angriff genommen.

Im Eickenhof 12 wurde gestern das 100. Multifunktionsgehäuse (MFG) mit Farbe und viel Motivation verschönert. Einhundert – diese Zahl ist natürlich ein Grund zum Feiern. Das sehen auch die jungen Künstler Paul und Noah Sekler sowie Jan Müller so. Paul Sekler zeigte an diesem Standort viel Kreativität und nahm in seinem Entwurf die historische Umgebung in die Gestaltung auf.

„Es ist toll, was die Jugendlichen in den letzten Jahren an kreativen Ideen umgesetzt haben“, freut sich Eva Bender, Sozialdezernentin der Stadt Langenhagen. „Diese Kunstwerke schaffen gleichzeitig auch wieder ein Bewusstsein für Kunst im öffentlichen Raum.“

Unterstützt werden die Jugendlichen in dem Projekt von dem Graffiti-Künstler Jonas Wömpner. Er leitet die jungen Künstler im Alter von zwölf bis 17 Jahren an; gibt ihnen wertvolle technische und gestalterische Tipps.

Was als Idee zur Verschönerung der grauen und zum Teil beschmierten Multifunktionsgehäuse der Telekom begann, ist bei vielen Jugendlichen heute fester Bestandteil des Ferienprogramms. Seit 2015 treffen sich Schulkinder und Jugendliche in den Oster- oder Herbstferien, um ihre Ideen zur Umgestaltung der grauen Kästen in die Tat umzusetzen.

Initiiert wurde das Projekt der Kulturstiftung Langenhagen „StreetArt – aus Grau wird Bunt“ von Gabriele Spier und Ulrike Jagau. Doch bei dem Projekt geht es nicht nur darum, die Kreativität und künstlerische Ausdruckfähigkeit zu fördern und an die Graffiti-Kunst heranzuführen, sondern auch um Integration. „Viele Jugendliche aus unterschiedlichen Kulturen kommen schon seit Jahren oder haben inzwischen sogar ihre Geschwister oder Freunde mitgebracht. Der Teamgeist ist toll und viele echte Freundschaften sind durch die StreetArt entstanden“, berichten Spier und Jagau.

Grundsätzlich sind die Ferienaktionen mit viel administrativer Arbeit verbunden. So müssen die Kästen im Vorfeld fotografiert, die Motive erarbeitet und zur Freigabe an die Telekom gesendet werden. „ Die Zusammenarbeit mit der Telekom läuft seit vielen Jahren fantastisch“, berichtet Spier. „Auch bei neuen und kurzfristigen Ideen, die während des Sprühens entstehen, unterstützt uns die Telekom mit schnellen Freigaben“.

Die Aktion der Jugendlichen kommt auch durchaus gut bei den Langenhagenern an. „Wir erfahren viel positive Resonanz“, berichtet Spier von Gesprächen mit Passanten. „Viele freuen sich, dass aus den tristen grauen Kästen, bunte und interessante Hingucker werden.“

Das Projekt finanziert sich ausschließlich aus Spenden. Um die Arbeit weiterhin fortführen und die teuren Sprühfarben kaufen zu können, freuen sich die die beiden Organisatorinnen immer über finanzielle Unterstützung. „Auch kleine Beträge sind sehr willkommen und helfen uns sehr“, erläutert Jagau. „Und da wir als gemeinnütziger Verein anerkannt sind, können wir selbstverständlich eine Spendenquittung ausstellen.“

Wer die Arbeit mit den Jugendlichen unterstützen möchte kann Geld auf das Spendenkonto der Kulturstiftung Langenhagen e.V. (IBAN: DE13250501800002051902, Sparkasse Hannover) überweisen. Dazu einfach bei der Überweisung den Zweck „Projekt StreetArt“ angeben.

Feuerwehr aktuell

Feuerlöscher verursacht ABC Einsatz

22. Oktober 2021/in Region Hannover

LEHRTE (PM). ABC Einheiten des Abschnitt 4 wurden am Abend des 21.10.2021 gegen 22 Uhr auf ein Gelände eines Lehrter Logistikunternehmen alarmiert.

Einem Mitarbeiter war bei Entladearbeiten eines Wechselaufbaus ein Paket heruntergefallen aus diesem dann ein weißes Pulver ausgetreten ist und dieses, so das Meldebild der Leitstelle, bei dem betroffenen Mitarbeiter zur Augenreizung führte.

Aus diesem Grunde wurden die ABC Einheiten des Abschnitt 4, bestehend aus Feuerwehrkräften aus den Kommunen Lehrte, Sehnde und Uetze alarmiert. Vor Ort eingetroffen wurde der Rangierbetrieb der LKW auf dem Gelände vorsorglich gestoppt und der betroffene Bereich weiträumig abgesperrt und das standardisierten Einsatzablaufkonzept einer ABC-Lage durchgeführt. Dazu gehören zum Beispiel das Sicherstellen der Gefahrenabwehr, der Brandschutz sowie die Installation einer Dekon – ein speziell geschützter Bereich zur Dekontamination der Einsatzkräfte. Der betroffene Mitarbeiter wurde vom Rettungsdienst betreut und vorsorglich in eine Klinik nach Hannover gebracht.

Parallel wurden die Ladepapiere der betroffenen Wechselbrücke angefordert – diese wurden jedoch nach abladen der Wechselbrücke entsorgt. Aufgrund dessen wurde ein Messtrupp in leichtem Schutzanzug unter Atemschutz zur Probenahme und Begutachtung des verdächtigen Pakets an die Wechselbrücke beauftragt. Hierbei konnte schnell festgestellt werden, dass es sich in dem Paket lediglich um einen Feuerlöscher handelte, der abgeblasen hatte. Somit konnten die vorsorglichen Schutzmaßnahmen beendet werden und die Einsatzstelle gegen 23:45 an den Logistikbetrieb übergeben werden.

Im Einsatz waren rund 100 ehrenamtliche Feuerwehrkräfte mit 26 Fahrzeugen aus den Kommunen Lehrte, Uetze und Sehnde sowie die Polizei und ein Rettungswagen.

Allgemeinverfügung der Region Hannover

7-Tage-Inzidenz fünf Werktage über 50: Region erlässt Allgemeinverfügung

21. Oktober 2021/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM).  Seit Samstag, 16. Oktober 2021, liegt die 7-Tage-Inzidenz in der Region Hannover wieder über 50. Am heutigen Donnerstag beträgt sie laut RKI 63,2 und überschreitet den Schwellenwert von 50 damit am fünften Werktag in Folge. Der Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen folgend wird die Region Hannover daher eine Allgemeinverfügung erlassen, die diese Überschreitung feststellt.

Ab Samstag, 23. Oktober 2021, gelten damit wieder die 3G-Regeln für:

  • die Teilnahme an einer Sitzung, Zusammenkunft oder Veranstaltung in geschlossenen Räumen mit mehr als 25 gleichzeitig anwesenden Teilnehmerinnen und Teilnehmern
  • die Nutzung von Sportanlagen in geschlossenen Räumen, einschließlich Fitnessstudios, Kletterhallen, Schwimmhallen und ähnlichen Einrichtungen wie Spaßbädern, Thermen und Saunen sowie der jeweiligen Duschen und Umkleiden
  • die Nutzung einer Beherbergungsstätte
  • Gastgewerbliche Betriebe wie Gaststätten, Restaurants oder Bars
  • die Entgegennahme einer Dienstleistung eines Betriebs der körpernahen Dienstleistungen mit Ausnahme von medizinisch notwendigen körpernahen Dienstleistungen

„Wir haben im Moment eine Art Seitwärtsbewegung in der Infektionsentwicklung. Weder steigen, noch fallen die Zahlen in besonderem Maße. Die 7-Tage-Inzidenz in der Region Hannover pendelt seit geraumer Zeit um die 50“, sagt Gesundheitsdezernentin Cora Hermenau. Die gute Nachricht sei, dass die Region damit aktuell unter dem deutschlandweiten Schnitt liege. Auf der anderen Seite sehe sie auch, dass es für die Einwohnerinnen und Einwohner schwierig sei, immer im Blick zu behalten, was gerade gelte. „Erst vor einer Woche wurde die Verpflichtung zu 3G aufgehoben, weil wir unter 50 lagen, jetzt müssen wir wieder umschwenken. Das ist nicht ideal, aber wir folgen damit der Landesverordnung.“

Sie empfehle Gastronomiebetreiben und Sportstätten, grundsätzlich bei 3G zu bleiben. „Dass die 3G-Regeln eine effiziente Methode sind, das Virus nicht weiterzutragen, haben die letzten Monate gezeigt. Das Ziel ist es, schnellstmöglich die Fallzahlen zu sinken. Die 3G-Regeln sind eine Einschränkung, die nicht nur vertretbar, sondern auch vernünftig und angemessen sind. Danke an all diejenigen, die die Regeln akzeptieren und sich nach ihnen richten. Uns allen ist daran gelegen, die Einschränkungen möglichst klein zu halten.“

Gleichzeitig appelliert Hermenau an die Impfbereitschaft: „In der ersten Wochenhälfte haben sich bei den mobilen Impfteams im Tagesschnitt bereits 279 Menschen einen Impfschutz geholt. Die Impfung ist nach wie vor die effizienteste Methode, sich gegen das Coronavirus zu schützen – und übrigens auch die einfachste. Wer den vollständigen Impfschutz hat, muss sich keine größeren Gedanken mehr machen, ob aktuell 3G-Regeln gelten sind oder nicht.“

Sicherheitsfehler: PDF-Dateien müssen auf der selben Domäne wie diese Website gehostet sein.

PDF ist gehosted auf: http://https%3A%2F%2Fbg-press.de%2Fwp-content%2Fuploads%2F2021%2F10%2FAV-u%CC%88ber50-vom-21.10.2021.pdf aber diese Site ist: https://bg-press.de

 

Gefahrguteinsatz bei Spedition© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Gefahrguteinsatz für die Feuerwehr Langenhagen

21. Oktober 2021/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). Der Gefahrgut- und Messzug der Stadtfeuerwehr wurde am Donnerstagmorgen zu einem Gefahrguteinsatz alarmiert. Bei Be- und Entladearbeiten wurde ein 200l fassendes Fass beschädigt und eine leichtentzündbare Flüssigkeit in der Folge ausgetreten.

Speditionsmitarbeiter konnten noch vor Eintreffen der Einsatzkräfte das beschädigte Fass in eine Auffangwanne stellen. In diese entleerte sich der Inhalt schlussendlich. Dennoch ergoß sich die gefährliche Flüssigkeit auf der Ladefläche des Sattelaufliegers. Dieser Bereich war ebenfalls bereits weiträumig mit Bindemittel abgestreut. Beim Eintreffen hatte sich durch die vorherrschenden starken Windböen das austretenden Gase verflüchtigt.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr führten im weiteren Einsatzverlauf regelmäßig Messungen der Umgebungsluft durch. Ein explosionsfähiges Gemisch konnte so ausgeschlossen werden. Ein weiterer Atemschutztrupp pumpte die Flüssigkeit aus der Auffangwanne ab. Nach gut zweieinhalb Stunden konnte der Einsatz abgeschlossen werden. Unter der Einsatzleitung von Stadtbrandmeister Arne Boy waren 31 Einsatzkräfte vor Ort.

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