BG-PRESS
  • Startseite
  • Werbung schalten
  • Suchen
  • Über uns
    • Unsere Leistungen
    • Kontaktanfrage
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Menü Menü
  • Link zu Instagram
  • Link zu Facebook

Schlagwortarchiv für: Feuerwehr

Hunderte Strohballen brennen an der Landesstraße 190 – BGPress 5292 2© Bernd Günther

Hunderte Strohballen brennen an der Landesstraße 190

12. Oktober 2022/in Region Hannover

WEDEMARK (red). An der Landesstraße 190 in Höhe Schlage-Ickhorst in der Wedemark brennen zurzeit mehrere hundert Strohballen. Einsatzleiter Markus Kablitz (Ortsbrandmeister FF Wennebostel) rechnet mit einem langwierigen Einsatz.

Gegen 14:10 Uhr wurde die Feuerwehr zu dem Brand alarmiert. Die Rauchsäule war kilometerweit zu sehen. Schon beim Eintreffen standen eine Vielzahl von Strohballen im Vollbrand. Daraufhin wurde die Alarmstufe von der Einsatzleitung erhöht und weitere Kräfte angefordert.

Die Feuerwehr baute an mehreren Stellen eine Riegelstellung mit einer Wasserwand auf, um ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Strohballenreihen zu verhindert. Insgesamt werden an dieser Stelle circa 1.000 Strohballen in mehreren Reihen gelagert.

Die Freiwilligen Feuerwehren aus den Gemeinden Mellendorf, Brelingen, Bissendorf, Abbensen und Wennebostel sind derzeit mit über 50 ehrenamtlichen Feuerwehrmännern und Feuerwehrfrauen im Einsatz.

In Kürze wird voraussichtlich auch eine Verpflegungseinheit der Feuerwehr alarmiert, da die Einsatzdauer sich bis in die Nachtstunden hinziehen wird.

Die Landesstraße 190 ist wegen des Feuerwehreinsatzes weiträumig von der Polizei gesperrt worden. Über Ursache und Schadenshöhe ist derzeit nichts bekannt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.


  • Hunderte Strohballen brennen an der Landesstraße 190 – BGPress 5322
    In der Gemeinde Wedemark brennt an der Landesstraße (L) 190 eine große Strohmiete mit mehreren hundert Ballen. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Hunderte Strohballen brennen an der Landesstraße 190 – BGPress 5315
    Die Feuerwehr hat eine Riegelstellung aufgebaut, um die Brandausdehnung zu verhindern. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Strohballenbrand
    Vollbrand mehrerer hundert Strohballen an der Landesstraße (L) 190. Feuerwehr richtet sich auf lange Löscharbeiten ein. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Hunderte Strohballen brennen an der Landesstraße 190 – BGPress 5298
    Zusätzliche Einsatzkräfte müssen zur Wasserversorgung und zur Abwechslung alarmiert werden. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Hunderte Strohballen brennen an der Landesstraße 190 – BGPress 5292
    Die Feuerwehr hat eine Riegelstellung aufgebaut, um die Brandausdehnung zu verhindern. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Hunderte Strohballen brennen an der Landesstraße 190 – BGPress 5288
    In der Gemeinde Wedemark brennt an der Landesstraße (L) 190 eine große Strohmiete mit mehreren hundert Ballen. © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Feuerwehr Langenhagen befreit eingeschlossene Person – vu220711 cmm

Feuerwehr Langenhagen befreit eingeschlossene Person

12. Juli 2022/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM/cmm). Am gestrigen Montagnachmittag, 11.07.22 gegen 18.08 Uhr, wurde der Rüstzug der Ortsfeuerwehr Langenhagen zu einer weiteren eingeklemmten Person alarmiert. Bereits am Vormittag wurden die Einsatzkräfte zu einer eingeklemmten Person auf die BAB 352 in Fahrtrichtung Süden/Dortmund hinzugezogen. Bei diesem ersten Einsatz bestätigte sich das Alarmierungsbild jedoch nicht – die Person konnte eigenständig das Fahrzeug vor Eintreffen der Feuerwehr verlassen.

Rund sechseinhalb Stunden später kam es nun ebenfalls auf der BAB 352, allerdings in Fahrtrichtung Norden/Hamburg, zu einem Verkehrsunfall zwischen einem LKW und einem PKW. Infolge dessen war ein Fahrer (62 J.) in seinem PKW eingeschlossen.

Die Einsatzstelle lag rund 300 m hinter der Autobahnauffahrt Flughafen. Ein Mercedes Benz Kombi befand sich bis in Höhe der B-Säule unter dem Heck eines LKW-Anhängers. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte wurde eine Person durch Ersthelfer betreut. Durch die Ersthelfer wurde die Rückenlehne des Fahrersitzes nach hinten gefahren, sodass der Fahrer ein stückweit mehr Raum im Bereich des Oberkörpers erhielt. Die erste Lageeinschätzung zeigte, dass der Fahrer durch die Deformation des PKW in diesem einerseits eingeschlossen war, andererseits konnten keine Einklemmungen festgestellt werden. Nach Absprache mit dem Notarzt wurde entschieden, eine patientenschonende Rettung zu forcieren. Dafür wurde durch das Zurücklegen der Rücksitzbank eine ebene Fläche geschaffen. Der Fahrer wurden anschließend achsengerecht auf ein spezielles Rettungsbrett gezogen und über den Kofferraum ins Freie verbracht. Der Intensivtransporthubschrauber Christoph Niedersachen transportierte den Fahrer nach seiner Befreiung in ein Krankenhaus in der Landeshauptstadt.

Zudem befanden sich im verunfallten Fahrzeug 2 Boxen mit Hunden, welche zunächst in ein Tierheim überstellt wurden.

Erst in der vergangenen Woche wurde das neu beschaffte Abstützsystem der Firma Paratech auf dem Rüstwagen verlastet. Es konnte in diesem Einsatz erstmalig angewendet werden. Mit dem modularen Stützsystem können schnell und effektiv Lasten aufgenommen und Bauteile (hier der LKW-Anhänger) gegen umstürzen gesichert werden.

Unter der Einsatzleitung von Martin Bombach waren 20 Einsatzkräfte der Feuerwehr, ein Rettungswagen, ein bodengebundener Notarzt und der ITH Christoph Niedersachen vor Ort. Die Autobahnpolizei sicherte während der Maßnahmen die über mehrere Stunden bestehende Vollsperrung der Autobahn. Ebenfalls vor Ort war der Verkehrsunfalldienst der Polizei.

Bundesverkehrsministerium übernimmt Forderungen des Fachausschusses Technik – Einsatzleitung Rotes Licht© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Bundesverkehrsministerium übernimmt Forderungen des Fachausschusses Technik

23. Mai 2022/in Panorama

BERLIN (PM).  Die gute Nachricht kam per Videokonferenz: Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) übernimmt die Forderungen des Fachausschusses Technik der deutschen Feuerwehren bezüglich des Paragraphen 52 der Straßenverkehrszulassungsordnung, in dem zusätzliche Scheinwerfer und Leuchten geregelt sind. Lars Oschmann, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), erklärt hierzu: „Das ist ein großer Erfolg der langjährigen Lobby- und Facharbeit der Feuerwehrverbände in Deutschland. Besonders danke ich hierbei René Schubert aus Ratingen und Christian Schwarze aus Stuttgart, die das Thema nachhaltig vorangetrieben haben.“

„Die Forderungen zu geschwindigkeits- und zeitabhängigen Abschaltungen insbesondere der Frontblitzer sind für das Ministerium kein Diskussionsgegenstand mehr“, freut sich Christian Schwarze, Vorsitzender des Fachausschusses Technik der deutschen Feuerwehren. „Ergänzend wird die rote Kennleuchte für eine Kenntlichmachung der Einsatzleitung und – so ein Fahrzeug länger als sechs Meter ist – eine Warnleuchte mit Hauptabstrahlrichtung zur Seite aufgenommen. Diese Regelung nimmt die StVZO-Forderung nach einer zusätzlichen Seitenmarkierungsleuchte ab dieser Fahrzeuglänge auf“, ergänzt er.

Der Fachausschuss Technik der deutschen Feuerwehren hatte sich bereits Ende 2019 mit der Thematik befasst und empfohlen, bei der Überarbeitung des § 52 StVZO für die Ausrüstung mit blauem Blinklicht Konkretisierungen bezüglich blauen Rundumlichts und eines Kennleuchtensystems zu berücksichtigen. Der DFV hatte sich daher damals an das zuständige Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (heute Bundesministerium für Digitales und Verkehr) gewandt.

Eine im Juli 2021 erfolgte Überarbeitung des § 52 StVZO erfüllte aus Sicht der Feuerwehren und Rettungsdienste, der Hersteller von Einsatzfahrzeugen und der Sachverständigen der Prüforganisationen nicht die erbetene Konkretisierung. „Stattdessen bestanden noch mehr unterschiedliche Interpretationen und Auslegungen der Rechtslage mit entsprechend negativen Auswirkungen auf Bau und Zulassung der Einsatzfahrzeuge wie auch vor allem auf die daraus teils verschlechterte Ausstattung und damit verschlechterte Wahrnehmbarkeit von Einsatzfahrzeugen“, erläutert René Schubert.

Der Deutsche Feuerwehrverband forderte daher gemeinsam mit dem Deutschen Städtetag, dem Deutschen Landkreistag und dem Deutschen Städte- und Gemeindebund das Bundesministerium auf, hier nachzubessern, und legte erneut einen ausgearbeiteten Formulierungsvorschlag vor. Der DFV unterstützte auch eine Petition der Björn Steiger Stiftung an den Deutschen Bundestag.

In Folge gab es weiteren Schriftwechsel mit dem Ministerium und schlussendlich nun eine Videokonferenz mit dem BMDV unter der Beteiligung von René Schubert und Christian Schwarze seitens des Fachausschusses Technik, die von den Feuerwehrexperten als sehr konstruktiv gelobt wird. Der Bund muss sich nun noch mit den Ländern abstimmen. „Wir bleiben im Dialog und hoffen sehr, dass die bislang sehr gute Lösung auch von den Ländern akzeptiert und bald im Verkehrsblatt veröffentlicht wird“, fasst Christian Schwarze den Stand der Absprache mit dem Bund zusammen.

60 Heuballen brennen in Langenhagen – Strohballenbrand LGH cmm© Carl-Marcus Müller

60 Heuballen brennen in Langenhagen

4. Mai 2022/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). Der erste Alarm ging um 20.48 Uhr als gemeldeter Feuerschein und Rauchentwicklung im Bereich des Wietzeparks bei der Ortsfeuerwehr Langenhagen ein. Nach einer ersten Lageerkundung durch Zugführer und Einsatzleiter Marcel Hofmann konnte ein Feuer im Bereich der Pferderennbahn ausgemacht werden: dort brannten ca. 60 Heuballen lichterloh. Hofmann ließ aufgrund der Brandgröße die Alarmstufe erhöhen, damit weitere Fahrzeuge der Ortsfeuerwehr besetzt werden konnten.

Die Brandbekämpfung wurde über mehrere C-Rohre aufgebaut und Trupps unter Atemschutz eingesetzt. Die Wasserversorgung gestaltete sich als schwierig, da der nächst gelegene Hydrant 800 m entfernt war. Hofmann ließ zuerst das Tanklöschfahrzeug im sogenannten Pendelverkehr Wasser vom Hydrant zur Einsatzstelle transportieren, während die Leitung über Schläuche aufgebaut wurde.

Zudem kam frühzeitig ein Trecker zum Einsatz, der die gepressten Heuballen auseinander zog um gezielt ablöschen zu können. Diese Arbeiten gestaltete sich als langwierig, da bei jedem Auseinanderziehen neue Flammen und Glutnester zu Vorschein kamen. Die Feuerwehr setze während der Löscharbeiten Netzmittel ein, wobei dem Wasser in kleiner Anteil Schaummittel beigemischt wird. Netzmittel werden zugesetzt, um durch Herabsetzen der Oberflächenspannung das Eindringen des Löschmittels in das Brandgut zu verbessern oder erst zu ermöglichen, was zu schnelleren Löscherfolgen führt.

Zum Ende des Einsatzes gegen zwei Uhr entschied sich die Einsatzleitung noch einen Schaumteppich über die 600 qm große Fläche an Brandgut zu legen, bevor die Schlauchleitungen zurück gebaut und alle Fahrzeuge wieder einsatzbereit gemacht werden mussten.

Insgesamt war die Ortsfeuerwehr Langenhagen mit fünf Fahrzeugen und 29 Einsatzkräften vor Ort. Zur Brandursache hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen.

60 Heuballen brennen in Langenhagen – Strohballenbrand LGH Nachlöscharbeiten cmm

Auch am Folgetag musste die Feuerwehr Langenhagen zu Nachlöscharbeiten ausrücken © Carl-Marcus Müller

Nachlöscharbeiten wurden auch am Mittwoch erforderlich

Bereits am frühen Morgen war eine Dunstwolke über der Pferderennbahn erkennbar. Die Ortsfeuerwehr Langenhagen wurde zu Nachlöscharbeiten an die gestrige Einsatzstelle alarmiert. Dies ist trotz aufwendiger und massiver Löschmaßnahmen mit Wasser, Netzmittel und Schaum leider nicht komplett verhinderbar, da sich immer noch in den gepressten Heuballenteilen Glutnester befinden können, die sich dann wieder weiter ausbreiten. Einsatzleiter und Ortsbrandmeister Jens Heindorf ließ nach der Alarmierung ein Tanklöschfahrzeug aus Krähenwinkel nachalarmieren. Zusammen mit den Tanklöschfahrzeugen aus Langenhagen wurde im Pendelverkehr Wasser – insgesamt 30.000 l – an die Einsatzstelle transportiert und mit drei C-Rohren Löschmaßnahmen durchführt. Wieder wurde ein neuer Schaumteppich zum finalen Ersticken des Brandes über die Brandstelle gelegt. 20 Einsatzkräfte waren knapp drei Stunden im Einsatz.
Zwei Leichtverletzte nach Zimmerbrand in der List – BGP 5222 20220421© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Zwei Leichtverletzte nach Zimmerbrand in der List

22. April 2022/in Hannover

HANNOVER (PM). Bei einem Zimmerbrand im hannoverschen Stadtteil List sind am Donnerstagabend zwei Menschen leicht verletzt worden. Durch den Einsatz eines Feuerlöschers konnte ein Nachbar die weitere Brandausbreitung verhindern.

Aus bisher noch ungeklärter Ursache war gegen 23:00 Uhr das Mobiliar im Wohnzimmer einer Mietwohnung in der Bronsartstraße in Brand geraten. Rauch und Flammen drohten sich auf weitere Bereiche des Gebäudes auszubreiten. Eine Frau konnte sich zunächst selbst retten, während ein Nachbar mit einem Feuerlöscher einen Löschversuch unternahm. Trotz der bereits fortgeschrittenen Brandentwicklung gelang es ihm dadurch die Flammen niederzuschlagen und eine Ausbreitung zu verhindern. Nach dem Eintreffen der Feuerwehr mussten somit nur noch kleinere Brandnester abgelöscht und Lüftungs- und Kontrollmaßnahmen durchgeführt werden. Hierzu kam auch ein Druckbelüftungsgerät zum Einsatz.

Zeitgleich untersuchten die Rettungskräfte sowohl die Frau, wie auch den Nachbarn. Beide zogen sich eine leichte Rauchgasvergiftung zu, mussten aber nicht ins Krankenhaus gebracht werden. Alle Zimmer der Wohnung wurden stark durch den Brandrauch in Mitleidenschaft gezogen, so dass diese vorerst nicht mehr bewohnbar ist.

Zur Brandursache und zur Schadenhöhe hat die Polizei Ermittlungen aufgenommen. Feuerwehr und Rettungsdienst der Landeshauptstadt Hannover waren mit 19 Fahrzeugen und 52 Einsatzkräften vor Ort. Der Einsatz konnte gegen 00:30 beendet werden.

Kampfmittelbeseitigung im Stadtteil Hannover Burg erfolgreich abgeschlossen – BGPress 4008 2© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Kampfmittelbeseitigung im Stadtteil Hannover Burg erfolgreich abgeschlossen

31. März 2022/in Hannover

HANNOVER (PM). Die im Hannoverschen Stadtteil Hannover Burg gefundene amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist am Donnerstagabend erfolgreich entschärft worden. Bis zu 598 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei, Hilfsorganisationen und Kampfmittelbeseitigungsdienst waren im Einsatz, um die Maßnahme erfolgreich umzusetzen.

Für die Entschärfung der 250 kg schweren amerikanischen Fliegerbombe war es erforderlich, einen Sicherheitsbereich mit einem Radius von rund 1.000 Meter um den Fundort zu evakuieren. Betroffen von der Evakuierungsmaßnahme waren rund 6.800 Bürger*innen, die aufgefordert wurden, ihre Häuser und Wohnungen um 15:00 Uhr Uhr zu verlassen.

Insgesamt versorgten die Helfer*innen 288 Bürger*innen in den Betreuungsstellen. In der Goetheschule meldeten sich 172 Personen, in die IGS Stöcken transportierten Krankentransportwagen 48 Bewohner*innen und in der Sporthalle in der Voltmerstraße sowie weiteren zwei Hotels im Stadtgebiet wurden insgesamt 68 an Covid-19 erkrankte Personen während der Kampfmittelräummaßnahme aufgenommen.

Dank der sehr guten Kooperation der betroffenen Anwohner*innen meldeten die Räumkräfte bereits um 18:20 Uhr Sicherheit im Evakuierungsgebiet. Für eine kurze Verzögerung sorgte dabei eine direkt neben dem Fundort gebrochene Wasserleitung aus der massiv Wasser austrat. Enercity sowie einer Fachfirma gelang es erfreulicherweise parallel zu der Räumung, den Wasserfluss zu stoppen. Die Kampfmittelbeseitiger konnten somit mit ihren Arbeiten um 18:20 Uhr beginnen und die Fliegerbombe mit zwei Zündern um 19:05 Uhr entschärfen.

Nach der gelungenen Entschärfung konnten die betroffenen Bewohner*innen wieder in ihre Wohnungen zurückkehren und die Rücktransporte mit den Krankentransportwagen beginnen.

  • Kampfmittelbeseitigung im Stadtteil Hannover Burg erfolgreich abgeschlossen – BGPress 3953
    Rund 6.500 Menschen müssen seit 15:00 Uhr im Stadtteil Hannover-Burg, Leinhausen und Ledeburg wegen einer Kampfmittelbeseitigung evakuiert werden. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigungsdienst
    Kampfmittelbeseitigungdienst © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung im Stadtteil Hannover Burg erfolgreich abgeschlossen – BGPress 3958
    Rund 6.500 Menschen müssen seit 15:00 Uhr im Stadtteil Hannover-Burg, Leinhausen und Ledeburg wegen einer Kampfmittelbeseitigung evakuiert werden. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung im Stadtteil Hannover Burg erfolgreich abgeschlossen – BGPress 3978
    Rund 6.500 Menschen müssen seit 15:00 Uhr im Stadtteil Hannover-Burg, Leinhausen und Ledeburg wegen einer Kampfmittelbeseitigung evakuiert werden. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung im Stadtteil Hannover Burg erfolgreich abgeschlossen – BGPress 3983
    Rund 6.500 Menschen müssen seit 15:00 Uhr im Stadtteil Hannover-Burg, Leinhausen und Ledeburg wegen einer Kampfmittelbeseitigung evakuiert werden. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung im Stadtteil Hannover Burg erfolgreich abgeschlossen – BGPress 3989
    Rund 6.500 Menschen müssen seit 15:00 Uhr im Stadtteil Hannover-Burg, Leinhausen und Ledeburg wegen einer Kampfmittelbeseitigung evakuiert werden. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung im Stadtteil Hannover Burg erfolgreich abgeschlossen – BGPress 3995
    Rund 6.500 Menschen müssen seit 15:00 Uhr im Stadtteil Hannover-Burg, Leinhausen und Ledeburg wegen einer Kampfmittelbeseitigung evakuiert werden. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung im Stadtteil Hannover Burg erfolgreich abgeschlossen – BGPress 4004
    Rund 6.500 Menschen müssen seit 15:00 Uhr im Stadtteil Hannover-Burg, Leinhausen und Ledeburg wegen einer Kampfmittelbeseitigung evakuiert werden. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung im Stadtteil Hannover Burg erfolgreich abgeschlossen – BGPress 4008
    Rund 6.500 Menschen müssen seit 15:00 Uhr im Stadtteil Hannover-Burg, Leinhausen und Ledeburg wegen einer Kampfmittelbeseitigung evakuiert werden. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung im Stadtteil Hannover Burg erfolgreich abgeschlossen – BGPress 4013
    Rund 6.500 Menschen müssen seit 15:00 Uhr im Stadtteil Hannover-Burg, Leinhausen und Ledeburg wegen einer Kampfmittelbeseitigung evakuiert werden. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung im Stadtteil Hannover Burg erfolgreich abgeschlossen – BGPress 4017
    Rund 6.500 Menschen müssen seit 15:00 Uhr im Stadtteil Hannover-Burg, Leinhausen und Ledeburg wegen einer Kampfmittelbeseitigung evakuiert werden. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung im Stadtteil Hannover Burg erfolgreich abgeschlossen – BGPress 4019
    Rund 6.500 Menschen müssen seit 15:00 Uhr im Stadtteil Hannover-Burg, Leinhausen und Ledeburg wegen einer Kampfmittelbeseitigung evakuiert werden. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung im Stadtteil Hannover Burg erfolgreich abgeschlossen – BGPress 4029
    Rund 6.500 Menschen müssen seit 15:00 Uhr im Stadtteil Hannover-Burg, Leinhausen und Ledeburg wegen einer Kampfmittelbeseitigung evakuiert werden. © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Hannovers Feuerwehrdezernent Dr. Axel von der Ohe, der sich in einer laufenden Ratssitzung über den Verlauf der Maßnahmen informierte, bedankte sich noch aus der Sitzung heraus bei den eingesetzten Kräften und der betroffenen Bevölkerung. Dr. Axel von der Ohe sowie der Leiter der Feuerwehr Dieter Rohrberg zeigten sich nach Abschluss der Kampfmittelbeseitigung trotz der Corona bedingten Anpassung der Einsatzabläufe äußerst zufrieden mit dem reibungslosen und schnellen Verlauf der Maßnahme.

Das Gesundheitsamt der Region Hannover begleitete die Kampfmittelbeseitigung im Bürgertelefon und wies den insgesamt 68 mit Covid-19 Infizierten die Unterbringungsorte zu.

Eine besondere Überraschung hatten die Schüler der IGS Stöcken für die dort eingesetzten Helfer*innen parat. Jeder bekam eine aufklappbare Karte. Darin befanden sich ein Teebeutel und ein Bonbon zur Stärkung. Der Feuerwehrchef Dieter Rohrberg zeigte sich sichtlich gerührt und bedankte sich mit den Worten: „Das ist wirklich klasse! Vielen Dank!“

Vom Beginn des Einsatzes bis zum Abschluss der Maßnahmen war ein Großteil der Einsatzkräfte etwas mehr als sechs Stunden im Einsatz. Eingesetzt waren in der Spitze insgesamt 598 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Hilfsorganisationen, Polizei und dem Kampfmittelbeseitigungsdienst Niedersachsen. Beim Servicetelefon für Bürger*innen gingen bis um 20:00 Uhr 637 Anrufe ein.

Landeshauptstadt bereit für die Aufnahme von Menschen aus der Ukraine – BGPress 2495 2© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Landeshauptstadt bereit für die Aufnahme von Menschen aus der Ukraine

6. März 2022/in Hannover

HANNOVER (PM/red). Hannover ist vorbereitet, um Geflüchtete aus der Ukraine aufzunehmen, unterzubringen und zu versorgen. Der Aufbau einer Unterkunft in der Halle 27 auf dem Gelände der Deutschen Messe AG ist planmäßig an diesem Sonntag (6. März) abgeschlossen worden.

Insgesamt 1152 Schlafplätze sind in der Halle entstanden. Die Planer haben eine Dorfstruktur angelegt. Es gibt insgesamt 36 Dörfer, die jeweils über vier Zelte mit Schlafplätzen und einen Gemeinschaftsbereich mit Tischen, Stühlen und Spinden verfügen. Damit ist gewährleistet, dass die dort unterzubringenden Menschen eine Privatsphäre haben. Rund 260 Einsatzkräfte der Feuerwehr Hannover waren mit dem Aufbau seit Freitagmorgen beschäftigt.

„Die Landeshauptstadt steht zu ihrer Verantwortung. Sie wird alles tun, was ihr möglich ist, um den Menschen, die vor dem Krieg fliehen, umfassend zu helfen“, betonte Oberbürgermeister Belit Onay. „Ich danke ausdrücklich für das große zivilgesellschaftliche Engagement in Hannover. Viele Institutionen beteiligen sich an den Hilfsangeboten für die Geflüchteten. Die ganze Stadt zeigt Haltung.“ Der Oberbürgermeister nahm an diesem Sonntag gemeinsam mit dem Ersten Stadtrat und Feuerwehrdezernenten Dr. Axel von der Ohe, der Sozialdezernentin Sylvia Bruns, dem Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Messe AG, Dr. Jochen Köckler, sowie dem Leiter der Feuerwehr, Dieter Rohrberg, die Unterkunft in der Messehalle 27 in Augenschein.

„Wir aktivieren alle notwendigen städtischen Ressourcen und sind gut vorbereitet“, erklärte Dr. Axel von der Ohe. „Der städtische Planungsstab arbeitet schnell und professionell. Die Stadt kann jederzeit auf neue Lagen reagieren. Wir rechnen damit, dass die Zahl Geflüchteter, die nach Hannover kommen, schon in den nächsten Tagen deutlich steigen wird.“ Sein Dank gelte insbesondere den Ehrenamtlichen, sagte von der Ohe mit Blick auf die Mitglieder der Freiwilligen Wehren, die beim Aufbau der Zeltdörfer angepackt hatten.

„Für uns ist es eine Selbstverständlichkeit, den flüchtenden Menschen aus der Ukraine in ihrer Not zu helfen. Mit der Bereitstellung einer Messehalle als sichere Unterkunft in Hannover sind wir dankbar, einen kleinen Beitrag in dieser schlimmen Zeit leisten zu können. Wir hoffen, dass sich die Schutzsuchenden bei uns wohlfühlen werden“, sagte Dr. Jochen Köckler.

In den vergangenen Tagen sind bereits Geflüchtete aus der Ukraine in Hannover eingetroffen. Der Verwaltungsausschuss der Landeshauptstadt hatte am Donnerstag die Stadtverwaltung ermächtigt, für die Unterbringung und Versorgung der Menschen bei Bedarf bis zu 10 Millionen Euro zu verwenden.

Die ehemalige Feuerwache am Goetheplatz wird seit dem vergangenen Mittwoch (2. März) vom Deutschen Roten Kreuz als Anlaufpunkt für die Geflüchteten betrieben. Hier konnten durch die Vorarbeit der Feuerwehr Hannover kurzfristig 36 Zimmer mit insgesamt 136 Plätzen in Vier-Bett-Zimmern geschaffen werden. Mit der Inbetriebnahme der Unterkunft auf dem Messegelände hat die Stadt die Kapazitäten nun deutlich ausgeweitet.

Nach Auskunft von Sozialdezernentin Sylvia Bruns sollen die Geflüchteten in der Messehalle 27 durch das Deutsche Rote Kreuz betreut werden. Eine Zuweisung von Geflüchteten erfolgt durch das Land Niedersachen. Laut dem Feuerwehrchef Dieter Rohrberg befinden sich zurzeit ca. 200 Flüchtlinge in Hannover und sind teilweise in der ehemaligen Feuerwache 1 in der Stadt untergebracht.

  • Landeshauptstadt bereit für die Aufnahme von Menschen aus der Ukraine – BGPress 2488
    Auch für Kinder stehen spezielle Bettchen in der Messehalle 27 bereit. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Flüchtlingsunterkunft
    Die Feuerwehr hat in einer großen Messehalle für 1152 Geflüchtete auf dem Messeglände in Hannover aufgebaut. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Landeshauptstadt bereit für die Aufnahme von Menschen aus der Ukraine – BGPress 2503
    260 Einsatzkräfte der Feuerwehr Hannover legen letzte Hand in den Zeltdörfern an. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Landeshauptstadt bereit für die Aufnahme von Menschen aus der Ukraine – BGPress 2522
    Die Feuerwehr hat in einer großen Messehalle für 1152 Geflüchtete auf dem Messeglände in Hannover aufgebaut.(v.l. Dieter Rohrberg, Volker Kluwe, Belit Onay, Dr. Axel von der Ohe, Sylvia Bruns, Dr. Jochen Köckler). © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Flüchtlingsunterkunft
    Flüchtlingsunterkunft (Symbolbild) © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Landeshauptstadt bereit für die Aufnahme von Menschen aus der Ukraine – BGPress 2544
    Die Feuerwehr hat in einer großen Messehalle für 1152 Geflüchtete auf dem Messeglände in Hannover aufgebaut. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Landeshauptstadt bereit für die Aufnahme von Menschen aus der Ukraine – BGPress 2551
    Die Feuerwehr hat in einer großen Messehalle für 1152 Geflüchtete auf dem Messeglände in Hannover aufgebaut. (v.l. Dieter Rohrberg, Volker Kluwe, Belit Onay). © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Landeshauptstadt bereit für die Aufnahme von Menschen aus der Ukraine – BGPress 2559
    Waschmaschinenstraße in der Notunterkunft der Messehalle 27 in Hannover © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Landeshauptstadt bereit für die Aufnahme von Menschen aus der Ukraine – BGPress 2572
    Zusätzliche Sanitäranlagen für die Geflüchteten in der Messehalle 27. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Landeshauptstadt bereit für die Aufnahme von Menschen aus der Ukraine – BGPress 2574
    Zusätzliche Sanitäranlagen für die Geflüchteten in der Messehalle 27. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Landeshauptstadt bereit für die Aufnahme von Menschen aus der Ukraine – BGPress 2592
    Ohne die Männer und Frauen der Freiwilligen Feuerwehr Hannover wäre der Aufbau nicht so schnell möglich gewesen (re. Oberbürgermeister Belit Onay). © Bernd Günther / BG-PRESS.de
Hoher Sachschaden bei Brand auf dem alten Schlachthof in Hannover-Bult – BGPress 2403© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Hoher Sachschaden bei Brand auf dem alten Schlachthof in Hannover-Bult

2. März 2022/in Hannover

HANNOVER (PM). Am gestrigen Abend kam es zu einem Brand in einer Tiefgarage eines fleischverarbeitenden Betriebes auf dem Gelände des alten Schlachthofes im Stadtteil Bult. Es entstand hoher Sachschaden, verletzt wurde niemand.

Um 19:00 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Containerbrand in die Seligmannallee gerufen. Auf Grund weiterer Notrufmeldungen, dass es in der Tiefgarage brennt, wurde umgehend ein weiterer Löschzug alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang dichter Brandrauch aus der Tiefgarage und mehreren Fenstern des eingeschossigen Hallenteils. Elf Kursteilnehmer einer Tanzschule, welche in dem Gebäudekomplex untergebracht ist und drei Mitarbeiter, konnten sich vor Ankunft der Feuerwehr selbsttätig in Sicherheit bringen. Die vierzehn Personen wurden von Einsatzkräften betreut.

Mit mehreren Trupps unter Atemschutz wurde die Brandbekämpfung mit Wasser und Löschschaum in der Garage vorgenommen. Eine Brandausbreitung auf benachbarte Hallenteile, wie ein Catering Betrieb und weitere Fleischgroßhändler konnte verhindert werden. Zwei PKW, zwei Oldtimer–LKW und ein Gabelstapler sind in der Tiefgarage ausgebrannt. Der Brandrauch breitete sich in dem etwa 50,0 x 20,0 m großen Gebäudeteil aus. Um den Brandrauch aus dem Gebäude zu bekommen, kam neben einigen Drucklüftern, auch ein Löschunterstützungsfahrzeug, kurz LuF, zum Einsatz.

Hoher Sachschaden bei Brand auf dem alten Schlachthof in Hannover-Bult – BGPress 3425

Das Löschunterstützungsfahrzeug LUF 60 der Feuerwehr Hannover bei einem Einsatz für einen Tiefgaragenbrand © Bernd Günther

Dieses LuF ist ein ferngesteuertes Fahrzeug, welches auf einem Kettenfahrwerk in z. B. unterirdische Verkehrsanlagen oder Tiefgaragen einfahren kann und dort zum Einsatz kommt. Über einen Ventilator können bis zu 90.000 Kubikmeter Luft pro Stunde, was eine Luftgeschwindigkeit von rund 160 km/h ergibt, in entsprechende Gebäude eingebracht
werden. Weiterhin mussten Dachteile aufgenommen werden, um etwaige Glutnester aufzuspüren. Um 22:48 Uhr wurde „Feuer aus“ gemeldet. Sämtliche angrenzende Gebäudeteile wurden mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. Für den gesamten Komplex musste von enercity der Strom abgestellt werden. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand.

Die Brandursache ist unklar, hierzu hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen. Der Sachschaden beträgt nach ersten Schätzungen 500.000.– €. Die Feuerwehr Hannover war mit Kräften der Berufsfeuerwehr und der Ortsfeuerwehren Davenstedt und Kirchrode und Kräften des Rettungsdienstes mit rund 50 Einsatzkräften vor Ort. Die Maßnahmen dauern derzeit noch an. In den Nachtstunden wird eine so genannte Brandnachschau durchgeführt.

Hoher Sachschaden bei Brand auf dem alten Schlachthof in Hannover-Bult – BGPress 2386 2

Hoher Sachschaden entstand gestern bei einem Brand auf dem ehemaligen Schlachthof im Stadtteil Hannover-Bult. © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Wohnungsbrand in Mehrfamilienhaus in Altgarbsen – BGPress 2342© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Wohnungsbrand in Mehrfamilienhaus in Altgarbsen

27. Februar 2022/in Region Hannover

GARBSEN (PM). In der Nacht zum Sonntag wurde die Ortsfeuerwehr Garbsen gegen 4.40 Uhr zu einem Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus in der Ziegeleistraße in Altgarbsen gerufen.

Bewohner des Hauses hatten den Brand im Obergeschoß des Hauses bemerkt und die Feuerwehr alarmiert. Die Einsatzkräfte retteten den Bewohner aus der stark verqualmten Brandwohnung.

Die Ortsfeuerwehr Garbsen rückte mit beiden Löschzügen aus. Zwei Trupps unter Atemschutz bauten einen Löschangriff auf und gingen zur Brandbekämpfung vor. Zuvor waren die Bewohner der übrigen Wohnungen selbständig oder mit Unterstützung der Polizei ins Freie gelangt. Die Feuerwehr konnte den Brandherd in der Küche lokalisieren und ablöschen. Bei der weiteren Durchsuchung der stark verrauchten Wohnung wurde dann der Bewohner im Bad aufgefunden und aus der Wohnung gerettet.

Der Rettungsdienst der mit zwei Rettungswagen und einem Notarzt vor Ort übernahm die Behandlung des Verletzten und brachte ihn in ein Krankenhaus.

Im weiteren Verlauf des Einsatzes fanden die Einsatzkräfte der Feuerwehr noch eine Katze in der Brandwohnung, die zur Tierärztlichen Hochschule gebracht wurde.

Der Brand in der Wohnung konnte schnell abgelöscht werden. Verbrannte Einrichtungsteile wurde aus der Wohnung befördert. Mit einem Druckbelüftungsgerät wurde der Brandrauch aus der Wohnung befördert. Die Polizei nahm die Ermittlungen zur Brandursache auf. Hierzu und zur Schadenshöhe kann von der Feuerwehr keine Aussage getroffen werden.

Nach Kontrolle der übrigen Wohnungen des Hauses konnten die Bewohner nach 6 Uhr wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Der Notdienst der Stadtwerke hatte vorher die Stromversorgung der Brandwohnung abgestellt. Ein Statiker kontrollierte zudem die Brandschäden in der Wohnung und konnte bestätigen das die übrigen Wohnungen gefahrlos bewohnt werden können.

Der Einsatz für die Ortsfeuerwehr Garbsen war gegen 7 Uhr beendet. Es waren ca. 40 Einsatzkräfte der Feuerwehr mit 11 Fahrzeugen im Einsatz.

 

 

Kellerbrand löst Großeinsatz in Garbsen aus – BGPress 2040© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Kellerbrand löst Großeinsatz in Garbsen aus

24. Februar 2022/in Region Hannover

GARBSEN (red/PM). Am Mittwochabend um 23.25 Uhr wurden die Ortsfeuerwehr Garbsen und die Einsatzleitwagenbesatzung der Stadtfeuerwehr zu einer Rauchentwicklung im Hochhaus am Bärenhof im Stadtteil Auf der Horst gerufen. Anwohner hatten zuvor im Bereich von Keller sowie Erd- und erstem Obergeschoß Brandrauch festgestellt. Die Ortsfeuerwehr Garbsen rückte mit beiden Löschzügen aus.

Ein Großteil der Hausbewohner rettete sich ins Freie und wurde von Polizei und Sicherheitsdienst aus dem Gefahrenbereich geführt. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr bauten einen Löschangriff auf und gingen mit mehreren Trupps unter Atemschutz in das Gebäude vor, um die Brandstelle zu lokalisieren. Da der Brandrauch auch ins Treppenhaus zog, kam ein Belüftungsgerät zum Einsatz.

Der gesamte Kellerbereich des Gebäudes war stark verqualmt. Die Einsatzkräfte mussten sich mühsam zur Brandstelle im Kellerbereich vorarbeiten, um eine effektive Brandbekämpfung vornehmen zu können. Auch von der Rückseite des Hauses wurde ein weiterer Löschangriff vorbereitet.

Gegen 0 Uhr wurden zur Unterstützung die Ortsfeuerwehren Horst, Meyenfeld uns Schloß Ricklingen angefordert.

Die Brandbekämpfung zog sich einige Zeit hin, bis gegen 1 Uhr „Feuer unter Kontrolle“ gemeldet werden konnte. Es schlossen sich noch weitere Belüftungsmaßnahmen und Nachlöscharbeiten an, bei denen weitere Kräfte unter Atemschutz die Brandstelle großflächig mit Schaum abdeckten.
Kräfte des Rettungsdienstes von JUH & DRK aus Garbsen und der Feuerwehr Hannover kümmerten sich derweil um die Hausbewohner. Ein Teil von ihnen wurde später zum DRK Heim zur weiteren Betreuung gebracht.

Mitarbeiter der Stadtwerke stellten die Gas- und Stromversorgung des betroffenen Gebäudeteils ab. Gegen 2.15 Uhr konnten die Bewohner wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Die ersten Einsatzkräfte der Feuerwehren wurden aus dem Einsatz entlassen.

Zur Brandursache und zur Schadenhöhe kann von der Feuerwehr keine Aussage getroffen werden. Die Polizei hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.

Insgesamt waren etwa 90 Einsatzkräfte mit 16 Fahrzeugen der Feuerwehren und 6 Fahrzeugen des Rettungsdienstes im Einsatz.

  • Kellerbrand löst Großeinsatz in Garbsen aus – BGPress 2055
    Das DRK stand mit Betreuungshelfern zur Versorgung von evakuierten Anwohnern bereit © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kellerbrand löst Großeinsatz in Garbsen aus – BGPress 2066
    In den späten Abendstunden des Mittwoch löste ein Kellerbrand im Bärenhof in Garbsen einen Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst aus. Die Hausbewohner wurden evakuiert. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kellerbrand löst Großeinsatz in Garbsen aus – BGPress 2079
    In den späten Abendstunden des Mittwoch löste ein Kellerbrand im Bärenhof in Garbsen einen Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst aus. Die Hausbewohner wurden evakuiert. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
Seite 4 von 11«‹23456›»

Hinweise von Bürgern für unsere Redaktion über aktuelle Geschehen

Fotos oder Hinweise?

Sende Informationen, Hinweise oder Fotos direkt an die Redaktion.

📤 Fotos / Hinweise senden
📤 Hinweis senden
Fotos / Hinweise an Redaktion übermitteln
Zur Startseite

Anzahl unser Artikelaufrufe

Search Search

Neueste Beiträge

  • Positive Bilanz nach zehn Tagen Schützenfest in Hannover 12. Juli 2026
  • 206 Tempoverstöße auf der B 6 bei Laatzen festgestellt 11. Juli 2026
  • Asiatische Kurzkrallenotter ziehen in den Dschungelpalast des Erlebnis-Zoo Hannover 11. Juli 2026
  • aha gibt Tipps gegen Maden und Gerüche in der Biotonne 10. Juli 2026

Kategorien

  • Gesundheit
  • Hannover
  • Kultur
  • Niedersachsen
  • Panorama
  • Politik
  • Polizei
  • Region Hannover
  • Reisen
  • Veranstaltungen
  • Verkehr
  • Welt-News
  • Wirtschaft
Juli 2026
M D M D F S S
 12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
2728293031  
« Juni    
RSS Feed Logo RSS Feed Logo Abonniereden RSS Feed

Artikelaufrufe seit 2020

Titelbild BG-PRESS.de

Kategorien

© Copyright 2025 - bg-press.de - Enfold Theme by Kriesi
Nach oben scrollen Nach oben scrollen Nach oben scrollen
Cookie Warnung
This website uses cookies to improve your experience. We'll assume you're ok with this, but you can opt-out if you wish.

Diese Website verwendet Cookies, um Ihre Erfahrungen zu verbessern. Wir gehen davon aus, dass dies für Sie in Ordnung ist, aber Sie können die Verwendung von Cookies ablehnen, wenn Sie dies wünschen. ACCEPT / AKZEPTIERT REJECT / ABLEHNEN
Privacy & Cookies Policy

Privacy Overview

This website uses cookies to improve your experience while you navigate through the website. Out of these cookies, the cookies that are categorized as necessary are stored on your browser as they are essential for the working of basic functionalities of the website. We also use third-party cookies that help us analyze and understand how you use this website. These cookies will be stored in your browser only with your consent. You also have the option to opt-out of these cookies. But opting out of some of these cookies may have an effect on your browsing experience.
Necessary
immer aktiv
Necessary cookies are absolutely essential for the website to function properly. This category only includes cookies that ensures basic functionalities and security features of the website. These cookies do not store any personal information.
Non-necessary
Any cookies that may not be particularly necessary for the website to function and is used specifically to collect user personal data via analytics, ads, other embedded contents are termed as non-necessary cookies. It is mandatory to procure user consent prior to running these cookies on your website.
SPEICHERN & AKZEPTIEREN