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Schlagwortarchiv für: Feuerwehr

umgekippter LKW

Unfall Wunstorf-Kolenfeld: Lkw kippt auf Abfahrt um

30. April 2026/in Region Hannover

Feuerwehr befreit Fahrer aus gekipptem Lastwagen an Autobahnabfahrt.

WUNSTORF (redu) – Bei einem Unfall Wunstorf-Kolenfeld ist am frühen Donnerstagmorgen ein Lastwagen auf der Autobahnabfahrt umgekippt. Der Fahrer wurde in der Kabine eingeschlossen und von der Feuerwehr befreit, während die Abfahrt zeitweise vollständig gesperrt blieb.

Der Einsatz führte zu erheblichen Verkehrsbehinderungen im Bereich der Abfahrt. Mehrere Ortsfeuerwehren waren im Einsatz, um Rettung, Bergung und Umweltschutzmaßnahmen sicherzustellen.

Am Donnerstagmorgen gegen 05:55 Uhr kam es zu einem Unfall Wunstorf-Kolenfeld im Bereich der Autobahnabfahrt. Ein Lastkraftwagen kippte aus bislang ungeklärter Ursache auf die Seite.

Der Fahrer wurde dabei in seinem Fahrerhaus eingeschlossen und konnte sich nicht eigenständig befreien. Einsatzkräfte der Feuerwehr verschafften sich Zugang über die Windschutzscheibe und befreiten den Mann aus der Kabine.

Nach der Rettung übernahmen die Einsatzkräfte weitere Sicherungsmaßnahmen. Der Fahrers wurde vor Ort durch den Rettungsdienst versorgt.

Im beschädigten Tank des Lastwagens befanden sich mehrere Hundert Liter Diesel. Diese wurden durch die Feuerwehr in einen speziellen IBC-Behälter umgepumpt.

Zusätzlich streuten die Kräfte ausgelaufene Betriebsstoffe ab, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Ziel war es, Gefahren für Umwelt und Verkehr möglichst gering zu halten.

Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten musste die Abfahrt Wunstorf-Kolenfeld vollständig gesperrt werden. Zeitweise war auch die Auffahrt betroffen.

Die Ortsfeuerwehren Luthe, Kolenfeld und Wunstorf waren mit mehreren Fahrzeugen und Einsatzkräften vor Ort. Die zunächst alarmierte mobile Einsatzleitung  konnte die Anfahrt abbrechen.

Rehrettung

Feuerwehr rettet Reh in Lehrte aus Metallpforte

29. April 2026/in Region Hannover

Einsatzkräfte befreien eingeklemmten Rehbock im Steigerweg aus misslicher Lage.

LEHRTE (redu) – Am gestrigen Dienstagmorgen wurde die Feuerwehr zu einer Tierrettung in den Steigerweg gerufen. Ein Rehbock hatte sich in einer Metallpforte festgeklemmt und musste von Einsatzkräften befreit werden. Das Tier blieb unverletzt.

Passanten entdeckten das Tier und alarmierten die Feuerwehr. Der Einsatz zeigt die Bedeutung spezialisierter Tierrettungseinheiten im Stadtgebiet.

Am Dienstagmorgen gegen 7:35 Uhr rückten die Ortsfeuerwehr Lehrte sowie die Tierretter aus Röddensen zu einer Tierrettung aus. Im Steigerweg in der Kernstadt hatte sich ein Rehbock zwischen den Gitterstäben einer Metallpforte eingeklemmt.

Vor Ort bestätigte sich die Lage. Das Tier steckte mit der Hüfte fest und konnte sich nicht eigenständig befreien. Einsatzkräfte beruhigten den Rehbock zunächst, indem sie ihm eine Decke über den Kopf legten.

Anschließend setzten die Feuerwehrleute einen hydraulischen Spreizer ein, um die Gitterstäbe vorsichtig auseinanderzudrücken. So gelang es, das Tier zügig und schonend aus seiner Lage zu befreien.

Transport und Freilassung des Tieres

Ein ebenfalls alarmierter Jagdpächter übernahm das Tier nach der Rettung. Mithilfe einer Transportbox wurde der Rehbock auf ein Feld außerhalb von Lehrte gebracht. Dort konnte er unverletzt wieder in die Freiheit entlassen werden.

Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehr Lehrte sowie die Tierrettungseinheit aus Röddensen mit insgesamt zwei Fahrzeugen und zehn Einsatzkräften. Auch der Feuerwehrpressesprecher war vor Ort.

Waldbrand bei Ahlten

Feuer im Wald in Ahlten – Feuerwehr verhindert Ausbreitung

27. April 2026/in Region Hannover

Brennendes Holz-Tipi im Waldgebiet entdeckt – schnelle Brandbekämpfung.

LEHRTE (redu) – Ein Feuer im Wald hat am Montagvormittag nahe dem Blauen See in Ahlten einen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Eine Spaziergängerin entdeckte die Brandstelle, die Einsatzkräfte konnten eine Ausbreitung durch schnelles Eingreifen verhindern.

Die Feuerwehr löschte Glutnester im Waldboden und warnte vor erhöhter Waldbrandgefahr durch anhaltende Trockenheit in der Region. Anschließend wurde die Stelle mit einer Wärmebildkamera überprüft.

Ein Feuer im Wald hat am Montagvormittag im Lehrter Ortsteil Ahlten für einen Einsatz der Feuerwehr gesorgt. Gegen 9:25 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Ahlten in das Waldgebiet nahe dem Blauen See alarmiert.

Eine Spaziergängerin hatte dort eine Brandstelle entdeckt und die Einsatzkräfte vor Ort empfangen. Sie führte die Feuerwehr zu einem brennenden Holz-Tipi, das bereits in sich zusammengefallen war.

Neben der Konstruktion war auch ein Baumstamm beschädigt. Mehrere dicke Holzstücke glühten mit hoher Temperatur, wodurch sich die Gefahr einer Ausbreitung auf den umliegenden Waldboden ergab.

Aufgrund der trockenen Witterung entschieden sich die Einsatzkräfte, die Brandstelle mit einem geländegängigen Tanklöschfahrzeug direkt im Wald anzufahren. Rund 2000 Liter Wasser wurden eingesetzt, um das Feuer vollständig zu löschen und angrenzende Flächen  zu bewässern.

Zusätzlich kontrollierten die Feuerwehrleute den Bereich mit einer Wärmebildkamera und spürten weitere Glutnester auf, die ebenfalls abgelöscht wurden.  Nach rund zwei Stunden war der Einsatz beendet und die Einsatzstelle wurde an die Polizei übergeben.

Erhöhte Waldbrandgefahr in der Region

Mit Blick auf die anhaltende Trockenheit weist die Feuerwehr auf eine steigende Gefahr von Wald- und Flächenbränden hin. Der Deutsche Wetterdienst hat für den Bereich nordöstlich von Hannover bereits die Waldbrandgefahrenstufe 3 ausgegeben.

Als häufige Ursachen gelten unerlaubte Feuerstellen, achtlos weggeworfene Zigaretten oder der Einsatz von Abflammgeräten. In Niedersachsen gilt zudem vom 1. März bis 31. Oktober ein generelles Rauchverbot im Wald, offenes Feuer ist außerhalb ausgewiesener Plätze untersagt.

Dass sich der Brand im Ahltener Wald nicht weiter ausbreitete, ist vermutlich der Windstille sowie der Aufmerksamkeit der Spaziergängerin zu verdanken. Ohne frühzeitige Entdeckung hätte sich das Feuer zu einem größeren Waldbrand entwickeln können.

Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehr Ahlten mit zwei Fahrzeugen und acht Einsatzkräften sowie die Polizei.

Löschfahrzeug HLF

Schwerverletzter bei Wohnungsbrand in Hannover-Hainholz

4. Dezember 2025/in Hannover

Einsatzkräfte bekämpfen Vollbrand im vierten Obergeschoss und verhindern Ausbreitung.

HANNOVER (redu) – Bei einem Wohnungsbrand in Hainholz hat die Feuerwehr am Donnerstagnachmittag eine schwerverletzte Person aus einer vollständig brennenden Wohnung gerettet. Einsatzkräfte verhinderten eine Ausbreitung des Feuers und brachten den Brand unter Kontrolle.

Der Vorfall zeigt die Bedeutung schneller Alarmierung und koordinierter Maßnahmen innerstädtischer Feuerwehreinsätze. Die Feuerwehr Hannover war mit zahlreichen Kräften vor Ort

Erste Meldungen und Lage

Der Wohnungsbrand führte zu einem groß angelegten Einsatz der Feuerwehr, deren Kräfte am Donnerstagnachmittag auf einen vollständig brennenden Wohnungsbereich trafen. Das Fokuswort Wohnungsbrand beschreibt die Dynamik des Geschehens, das sich im vierten Obergeschoss eines Mehrparteienhauses ereignete. Mehrere Notrufe hatten zuvor auf starke Rauchentwicklung und ausgelöste Rauchwarnmelder im Knoevenagelweg hingewiesen.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte breitete sich das Feuer weiter aus. Die Feuerwehr begann sofort mit der Suche nach möglichen eingeschlossenen Personen und setzte mehrere Atemschutztrupps mit Wärmebildkameras ein. Parallel leitete sie die Brandbekämpfung ein. Dabei fanden die Trupps eine schwerverletzte Person, die umgehend gerettet und an den Rettungsdienst übergeben wurde.

Brandbekämpfung und Einsatzergebnis

Zur Eindämmung des Feuers kam ein kombinierter Innen- und Außenangriff zum Einsatz, unterstützt durch eine Drehleiter. Die betroffene Wohnung brannte vollständig aus, der Treppenraum wurde mit Hochleistungsbelüftern entraucht. Durch das rasche Vorgehen der Feuerwehr konnte ein Übergreifen auf benachbarte Wohnungen verhindert werden.

Die verletzte Person wurde unter notärztlicher Begleitung in eine Klinik transportiert. Die Höhe des Sachschadens wird auf etwa 150.000 Euro geschätzt. Nach rund einer Stunde übergab die Feuerwehr die Einsatzstelle zur kriminaltechnischen Untersuchung an die Polizei. Insgesamt waren 45 Kräfte mit 14 Fahrzeugen im Einsatz.

Löschfahrzeug an der Brandstelle© Bernd Günther

Schwerer Arbeitsunfall in Hannover: 56-Jähriger schwer verletzt

9. Januar 2025/in Hannover

Feuerwehr rettet eingeklemmten Monteur – Ermittlungen zur Unfallursache laufen.

HANNOVER (redu). Am Donnerstagmorgen ereignete sich auf einem Betriebsgelände in der Straße „Am Brinker Hafen“ in Hannover-Brink-Hafen ein schwerer Arbeitsunfall. Ein 56-jähriger Monteur wurde bei Wartungsarbeiten an einem Greifbagger mit einer ausfahrbaren Bedienerkanzel eingeklemmt und schwer verletzt.

Nach Angaben der Einsatzkräfte sackte die Bedienerkanzel des Baggers während der Wartungsarbeiten plötzlich ab und klemmte den Mann unter sich ein. Die genaue Ursache dieses Vorfalls ist noch ungeklärt. Kollegen des Verletzten reagierten schnell und konnten die abgesackte Kanzel anheben, um den Mann zu befreien, bevor die Feuerwehr am Unfallort eintraf.

Die alarmierten Rettungskräfte, darunter Spezialisten für technische Rettung, übernahmen die Versorgung des schwer verletzten Monteurs. Er musste vor Ort reanimiert werden, bevor er in ein Krankenhaus eingeliefert wurde.

Die Feuerwehr und der Rettungsdienst Hannover waren mit zehn Fahrzeugen und insgesamt 36 Einsatzkräften im Einsatz. Die Unfallursache wird derzeit vom Gewerbeaufsichtsamt untersucht.

Dieser Vorfall zeigt erneut die Gefahren, die mit Wartungsarbeiten an schweren Maschinen verbunden sind. Die Ermittlungen zur Klärung der genauen Umstände laufen noch.

Jahresübung Feuerwehr Langenhagen

Ortsfeuerwehr Langenhagen: Erfolgreiche Jahresabschlussübung

11. Dezember 2024/in Region Hannover

Rettungsübung im sechsten Stockwerk erfolgreich abgeschlossen

LANGENHAGEN (redu). Die Ortsfeuerwehr Langenhagen absolvierte ihre Jahresabschlussübung mit einem realistischen Einsatzszenario in einem Bürogebäude. Dabei wurde die Rettung von Personen aus einem verqualmten Obergeschoss trainiert.

Am vergangenen Donnerstag führte die Ortsfeuerwehr Langenhagen ihre Jahresabschlussübung durch. Die Alarmierung deutete auf eine starke Rauchentwicklung in einem Bürogebäude in der Emil-Berliner-Straße hin. Einsatzleiterin Frauke Wegner stellte vor Ort fest, dass der Brandherd im sechsten Obergeschoss lag und sich noch Personen in der Etage befanden.

Unter Atemschutz begaben sich mehrere Trupps über das Treppenhaus zur Personenrettung und Brandbekämpfung. Gleichzeitig wurde mithilfe der Drehleiter eine Person über das Fenster aus der verrauchten Etage geborgen. Unterstützung erhielten die Feuerwehrkräfte von der Johanniter-Unfall-Hilfe, die die medizinische Versorgung der „Verletzten“ übernahm.

Im Verlauf des Übungseinsatzes konnten alle simulierten Verletzten sicher gerettet und das fiktive Feuer innerhalb einer Stunde gelöscht werden. Die beiden Übungsleiter Karsten Patz und Martin Bombach zeigten sich zufrieden mit dem Ablauf der Übung und lobten die Zusammenarbeit mit den Johannitern.

Regionsleitstelle

Regionsleitstelle Hannover: Mängelbeseitigung erfordert Umzug

13. September 2024/in Hannover

Regionsleitstelle Hannover arbeitet vorübergehend aus Stöcken

HANNOVER (redu). Die Regionsleitstelle Hannover zieht vorübergehend in die Feuer- und Rettungswache 2 nach Stöcken um. Grund sind bauliche Mängel in den Räumlichkeiten der Wache 1, die eine umfangreiche Nachbesserung erfordern.

Die Anfang 2022 in Betrieb genommene Regionsleitstelle Hannover in der Feuer- und Rettungswache 1 am Weidendamm muss wegen technischer Mängel vorübergehend umziehen. Die Raumbelüftung und Beleuchtung entsprechen nicht den Anforderungen des Regelbetriebs und führen zu betriebsstörenden Problemen, wie Geräuschentwicklung und Blendungen durch Hochleistungsleuchten.

Um diese Mängel zu beheben, sind umfangreiche Baumaßnahmen notwendig. Hierbei wird unter anderem die Kühldecke der Leitstelle ausgebaut und die Brandmeldetechnik angepasst. Die Arbeiten beginnen am 13. September 2024 und sollen bis Anfang Dezember abgeschlossen sein.

Umzug Regionsleitstelle

Der Presse wurde heute der Hintergrund für die Mängelbeseitigungen in der Regionsleitstelle Hannover mitgeteilt (v.l.) Jörg Rühle, Dr. Axel von der Ohe, Christoph Bahlmann, Jörg Segreff. © Bernd Günther / BG-PRESSPHOTO.de

Für den Betrieb der Regionsleitstelle stehen in dieser Zeit die Redundanzräume in der Feuer- und Rettungswache 2 in Stöcken zur Verfügung. Hier können alle Dienste uneingeschränkt fortgeführt werden. Der Erste Stadtrat und Feuerwehrdezernent Dr. Axel von der Ohe betonte, dass durch die Rückfallebene für die Bürgerinnen und Bürger keine Einschränkungen spürbar seien. „Es wird keine Verzögerungen in der Notrufbearbeitung und Einsatzdisposition geben“, erklärte er.

Auch der Direktor der Feuerwehr Hannover, Christoph Bahlmann, lobte die logistische Vorbereitung des Umzugs. Um den Betrieb während der Bauphase zu sichern, wurde eine temporäre Wohncontaineranlage für das Personal errichtet, da an der Redundanzleitstelle keine Sozialräume vorhanden sind. Die Technik in der ursprünglichen Leitstelle bleibt während der Bauphase als Notfallreserve verfügbar.

Sozialräume

Für die 95 Mitarbeiter der Regionsleitstelle sind extra Container als Sozialräume aufgebaut worden. © Bernd Günther / BG-PRESSPHOTO.de

Busunfall

Realistische Großübung: Busunfall und Brand in Biogasanlage simuliert

1. September 2024/in Region Hannover

Großübung in Welze: Zusammenarbeit von Feuerwehr, Polizei, Hilfsorganisationen und THW auf die Probe gestellt

NEUSTADT AM RÜBENBERGE (redu). Am Samstag, den 31. August 2024, fand im Neustädter Ortsteil Welze eine großangelegte Alarmübung statt, an der mehr als 180 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei, Rettungsdiensten und dem Technischen Hilfswerk (THW) beteiligt waren.

Ziel der Übung war es, die Zusammenarbeit der verschiedenen Organisationen in einer realistischen Katastrophensituation zu trainieren. Das Szenario stellte einen schweren Verkehrsunfall nach, bei dem ein Reisebus mit 20 Insassen gegen das Betriebsgebäude einer Biogasanlage prallte und ein Feuer auslöste.

Die Übung begann um 10 Uhr mit der Alarmierung der Feuerwehr, die als erste am simulierten Unfallort eintraf. Die Einsatzkräfte standen vor der Herausforderung, eine vermisste Person im Gebäude zu suchen, während parallel die Rettung der verletzten Businsassen koordiniert werden musste. Die Feuerwehrkräfte lokalisierten die vermisste Person, die im Rahmen der Übung „tot“ geborgen wurde. Gleichzeitig wurden die Verletzten aus dem Bus evakuiert und von Rettungskräften des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) und der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) medizinisch versorgt.

Zur Brandbekämpfung im Betriebsgebäude der Biogasanlage wurde ein umfassender Löschangriff gestartet. Dabei mussten die Feuerwehrleute nicht nur das Feuer bekämpfen, sondern auch sicherstellen, dass der angrenzende Schweinestall nicht gefährdet wurde. Aufgrund des Feuers fiel die Stromversorgung der Biogasanlage und des Stalls aus, was ein Eingreifen des THW erforderlich machte. Die Fachgruppen Elektroversorgung und Notinstandsetzung aus Wunstorf wurden alarmiert, um eine Ersatzstromversorgung aufzubauen und die Pumpen der Anlage wieder in Betrieb zu nehmen. Dieser Teil der Übung wurde ebenfalls praktisch umgesetzt.

Alarmübung Busunfall

Der Rettungsdienst sichtet und behandelt die Verletzten. Die Feuerwehr unterstützt bei der Betreuung. © Feuerwehr Neustadt

Während der laufenden Rettungs- und Löschmaßnahmen trat eine zusätzliche Gefahrensituation auf, als ein vermeintlicher Angehöriger einer der verletzten Personen die Einsatzstelle betrat und die Einsatzkräfte mit einem Messer bedrohte. Die Polizei, die ebenfalls vor Ort war, reagierte sofort und überwältigte den Angreifer mithilfe von Trainingswaffen. Die Situation wurde schnell unter Kontrolle gebracht, und der „Gefährder“ wurde vom Einsatzort entfernt.

Angesichts der zahlreichen Verletzten rief die Einsatzleitstelle eine „Massenanfall von Verletzten (MANV)“-Lage aus. Dies bedeutete, dass weitere Rettungskräfte zur Unterstützung angefordert wurden. Die Schnellen Einsatzgruppen (SEG) des DRK aus Garbsen und Neustadt sowie die Johanniter-Unfall-Hilfe aus Wunstorf übernahmen die Registrierung und Erstversorgung der Verletzten. Die Verletzten wurden nach ihrer Stabilisierung ins Krankenhaus Neustadt transportiert, wo das Personal ebenfalls in die Übung eingebunden war. Im Krankenhaus wurde die weitere Sichtung der Verletzten nach dem Triage-Prinzip vorgenommen, und die Organisation einer möglichen Weiterverlegung in andere Kliniken wurde geübt.

Insgesamt waren neun Ortsfeuerwehren aus Büren, Esperke, Evensen, Hagen, Helstorf, Niedernstöcken, Mandelsloh, Wulfelade und Welze an der Übung beteiligt. Die Einsatzleitung lag in den Händen von Welzes Ortsbrandmeister Robin Porath, unterstützt von der „Einsatzleitung Ort (ELO)“ der Feuerwehr und dem stellvertretenden Stadtbrandmeister Dennis Hausmann. Auch die Notfallseelsorge war vor Ort, um die Betreuung der Einsatzkräfte und „Verletzten“ zu unterstützen. Die Verpflegungsgruppe der Regionsfeuerwehrbereitschaft I sorgte für die Verpflegung der insgesamt 118 Feuerwehrkräfte.

Die Polizei war mit vier Beamtinnen und Beamten vor Ort, darunter eine Drohneneinheit, die Live-Bilder für die Einsatzbesprechungen am Einsatzleitwagen lieferte. Die Drohneneinheit unterstützte zudem die Übersicht der Lage und trug zur schnellen Entscheidungsfindung der Einsatzleitung bei.

Die Übung wurde durch zahlreiche Beobachter der teilnehmenden Organisationen begleitet, darunter auch der Landtagsabgeordnete Sebastian Lechner und die Erste Stadträtin Maria Lindemann. Beide verfolgten den Ablauf der Übung gemeinsam mit dem stellvertretenden Stadtbrandmeister Lars Hedwig, der für die Organisation der Übung verantwortlich war.

Das Szenario für die Großübung war in der regelmäßig stattfindenden „Blaulichtrunde“ entwickelt worden, einer Runde, an der Vertreter von Feuerwehr, Polizei, Deutschem Roten Kreuz, Bundeswehr und Technischem Hilfswerk teilnehmen. Die Erkenntnisse aus der Übung sollen in den kommenden Wochen ausgewertet und für die weitere Ausbildung und Fortbildung der Einsatzkräfte genutzt werden, um im Ernstfall noch besser vorbereitet zu sein.

PKW gegen Baum

PKW prallt gegen Baum und brennt aus: Feuerwehr Gehrden im Einsatz

15. August 2024/in Region Hannover

Zwei Personen konnten sich retten – Feuerwehr löscht brennendes Auto und Umfeld

GEHRDEN (redu). Am Montagabend kam es auf der K231 zwischen Gehrden und Leveste zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein PKW war von der Fahrbahn abgekommen, gegen einen Baum geprallt und geriet in Brand. Zum Zeitpunkt der Alarmierung war unklar, ob sich noch Personen im Fahrzeug befanden. Da der Rüstwagen der Feuerwehr Gehrden außer Betrieb war, wurde die Feuerwehr Ronnenberg zur Unterstützung mit einem zusätzlichen Rettungssatz alarmiert.

Die beiden Insassen des Kleinwagens konnten glücklicherweise von Ersthelfern rechtzeitig aus dem Fahrzeug befreit und bis zum Eintreffen der Rettungskräfte betreut werden. Da bereits Einsatzkräfte am Feuerwehrhaus verfügbar waren, konnten diese sofort mit einem Tanklöschfahrzeug ausrücken. Kurze Zeit später trafen weitere Fahrzeuge des Löschzugs an der Unfallstelle ein.

Nachdem sichergestellt war, dass sich keine weiteren Personen im Fahrzeug befanden, konzentrierte sich die Feuerwehr auf die Brandbekämpfung. Zwei Trupps unter Atemschutz löschten das brennende Auto sowie das bereits in Flammen stehende Umfeld. Die beiden verletzten Insassen wurden durch Rettungswagenbesatzungen und einen Notarzt versorgt. Der PKW brannte vollständig aus, die Höhe des Schadens war zum Ende des Einsatzes noch nicht bekannt.

Die Polizei hat Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

Großbrand Schillerslage

Großbrand auf Reiterhof in Schillerslage: Gebäude zerstört

4. August 2024/in Region Hannover

Mehr als 200 Einsatzkräfte verhindern Ausbreitung auf Nachbargebäude – Nachlöscharbeiten dauern an

BURGDORF / SCHILLERSLAGE (redu/red). Ein Großbrand hat am Samstagmorgen mehrere Gebäude eines Reiterhofes in Burgdorf-Schillerslage zerstört. Trotz des schnellen Eingreifens der Feuerwehr konnten die Flammen nicht vollständig unter Kontrolle gebracht werden.

Am Samstagmorgen gegen 9:30 Uhr brach auf einem Reiterhof in Burgdorf-Schillerslage ein Großbrand aus, dessen Rauchsäule schon von Weitem sichtbar war. Alle verfügbaren Feuerwehreinheiten aus Burgdorf wurden alarmiert und die Ortsdurchfahrt für die Löscharbeiten gesperrt. Laut Stadtbrandmeister Dennis-Frederik Heuer zündete das Feuer unerwartet schnell durch. Das kompakt gelagerte Stroh in der Scheune erwies sich als besonders leicht entflammbar, wodurch sich die Flammen rasch ausbreiteten und auch auf das angrenzende Wohngebäude und den Stalltrakt übergriffen.

Trotz des Einsatzes von mehr als 150 Feuerwehrleuten aus Burgdorf sowie der Drehleiter aus Großburgwedel, der Drohnengruppe der Feuerwehr Lehrte sowie dem Technischen Hilfswerk (THW), konnten die Gebäude nicht gerettet werden. Die Aufgabe der Einsatzkräfte beschränkte sich darauf, ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude zu verhindern. Das THW unterstützte die Feuerwehr, indem es das brennende Stroh aus der Scheune zog, um es auf dem Hof durch Trupps der Feuerwehr abzulöschen. Gleichzeitig wurde ein Baufachberater des THW zur Beurteilung der Statik hinzugezogen.

Menschen und Tiere blieben bei dem Brand unverletzt. Die im Wohnhaus lebende ukrainische Familie konnte sich rechtzeitig ins Freie retten. Die Stadt Burgdorf sorgte für eine Notunterkunft für die Betroffenen. Die meisten Pferde waren aufgrund des Sommerbetriebs auf den Weiden untergebracht und somit nicht in Gefahr. Andere Tiere im nicht betroffenen Stall wurden von ihren Besitzern unverletzt herausgeführt und bei benachbarten Höfen untergebracht.

Zurzeit dauern die Nachlöscharbeiten auch nach über 24 Stunden an. Das dicht gepackte Stroh erforderte intensive Bemühungen, um letzte Glutnester zu löschen. Im Bereich des Wohngebäudes ziehen immer wieder Rauchfahnen empor. Auch am Sonntagvormittag waren Einsatzkräfte vor Ort, um letzte Glutnester mit Wärmebildkameras aufzuspüren und zu löschen. Teilweise sind in den Trümmern und im Stroh noch Glutnester mit 380 Grad zu erkennen.

Die Brandursache ist derzeit noch unklar. Die Polizei wird das Gelände untersuchen, sobald die Brandgefahr vorüber ist und die Statik es zulässt. Die Schadenshöhe konnte bisher nicht beziffert werden, dürfte aber erheblich sein. Bauern aus dem Umland haben inzwischen für die Versorgung der Pferde zusätzliche Strohballenreserven herbeigeschafft.

  • Großbrand auf Reiterhof in Schillerslage: Gebäude zerstört – BGPress 1164984
    Großeinsatz der Feuerwehren aus dem Bereich Burgdorf bei einem Brand eines Gebäudekomplexes in Schillerslage. © Bernd Günther / BG-PRESSPHOTO.de
  • Großbrand Schillerslage
    Großeinsatz der Feuerwehren aus dem Bereich Burgdorf bei einem Brand eines Gebäudekomplexes in Schillerslage © Bernd Günther / BG-PRESSPHOTO.de
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    Großeinsatz der Feuerwehren aus dem Bereich Burgdorf bei einem Brand eines Gebäudekomplexes in Schillerslage © Bernd Günther / BG-PRESSPHOTO.de
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    Großeinsatz der Feuerwehren aus dem Bereich Burgdorf bei einem Brand eines Gebäudekomplexes in Schillerslage © Bernd Günther / BG-PRESSPHOTO.de
  • Großbrand auf Reiterhof in Schillerslage: Gebäude zerstört – BGPress 1165016
    Die Feuerwehr Lehrte unterstützte mit dem Einsatz einer speziellen Wärmebilddrohne die Einsatzleitung vor Ort. © Bernd Günther / BG-PRESSPHOTO.de
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    Baufachberater des Technischen Hilfswerks begutachten die Einsturzgefahr bei den ausgebrannten Gebäuden. © Bernd Günther / BG-PRESSPHOTO.de
  • Großbrand auf Reiterhof in Schillerslage: Gebäude zerstört – BGPress 1165026
    Baufachberater des Technischen Hilfswerks begutachten die Einsturzgefahr bei den ausgebrannten Gebäuden. © Bernd Günther / BG-PRESSPHOTO.de
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    Die Feuerwehr Lehrte unterstützte mit dem Einsatz einer speziellen Wärmebilddrohne die Einsatzleitung vor Ort. © Bernd Günther / BG-PRESSPHOTO.de
  • Großbrand auf Reiterhof in Schillerslage: Gebäude zerstört – BGPress 1165159
    Auch am Sonntagnachmittag musste die Feuerwehr von Schillerlage noch diverse Glutnester mit einer Wärmebildkamera aufspüren und ablöschen. © Bernd Günther / BG-PRESSPHOTO.de
  • Großbrand auf Reiterhof in Schillerslage: Gebäude zerstört – BGPress 1165164
    Auch am Sonntagnachmittag musste die Feuerwehr von Schillerlage noch diverse Glutnester mit einer Wärmebildkamera aufspüren und ablöschen. © Bernd Günther / BG-PRESSPHOTO.de
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