HANNOVER (PM). Neue Anlaufstelle für Obdachlose: Das Deutsche Rote Kreuz betreibt jetzt im Auftrag der Landeshauptstadt Hannover einen Tagesaufenthalt für Obdachlose. Das neue Angebot ist in den Räumen des leerstehenden Schulzentrums Ahlem untergebracht. Ab Montag (16.11.) können die ersten Obdachlosen kommen.
Obdachlose können sich zukünftig während der kalten Jahreszeit tagsüber in der Einrichtung aufhalten. Sie bekommen warme Getränke und einmal täglich eine warme Suppe. Im neuen Tagesaufenthalt Ahlem können sie sich auch duschen oder ihre Wäsche waschen. Genutzt werden für das Angebot die ehemalige Cafeteria, das Foyer und mehrere weitere Räume des seit Jahren leerstehenden Schulzentrums Ahlem. Es gibt ein Frauenzimmer und einen Ruheraum. „Das Angebot soll für die Betroffenen insgesamt zu einem sicheren Rückzugsort werden. Wir hoffen, dass es gut angenommen wird“, erklärt Gabriele Allgeier, Geschäftsführerin der Sozialen Dienste im DRK-Region Hannover e.V. Betreut werden die Betroffenen von zwei Sozialarbeiterinnen, es gibt unter anderem eine Gesundheitsberatung. Auch ein Sicherheitsdienst ist immer vor Ort.
Insgesamt bietet der neue Tagesaufenthalt des Deutschen Roten Kreuzes in Ahlem Platz für bis zu 50 Obdachlose. Sozialverträgliche Hunde sind in der Einrichtung ausdrücklich erlaubt. Aufgrund der aktuellen Lage gelten vor Ort bestimmte Hygieneregeln. So müssen die Obdachlosen einen Mund-Nase-Schutz tragen, wenn Sie sich innerhalb der Einrichtung bewegen. Überall wurden Markierungen angebracht, die auf den erforderlichen Mindestabstand hinweisen oder bestimmte Laufwege vorgeben. Das Deutsche Rote Kreuz betreibt die Einrichtung im Auftrag der Landeshauptstadt Hannover. Der Betrieb ist bis zum 31. März 2021 befristet. Die Stadt hat unterdessen einen Shuttle-Service eingerichtet. Er bringt die Obdachlosen mit einem Bus morgens zum Beispiel von der Notschlafstelle Alter Flughafen zum Tagesaufenthalt nach Ahlem und nachmittags wieder zurück.
Stadt setzt Shuttlebus für Transfers obdachloser Menschen nach Ahlem ein
Die Landeshauptstadt Hannover greift auf die ÜSTRA zurück: Ab Montag, 16. November bietet die Stadt einen Shuttlebus an, der obdachlose Menschen kostenlos zum neuen Tagesaufenthalt im Schulzentrum Ahlem und anderen Standorten in der Stadt bringt. Der Shuttlebus ist ein zusätzliches Angebot der Stadt im Winter und befristet bis 31. März 2021. Die ÜSTRA stellt dafür einen Reisebus zur Verfügung.
Die Sozialdezernentin der Landeshauptstadt Hannover Sylvia Bruns dazu: „Mit dem neuen Shuttlebus ergänzen wir das Angebot des Tagesaufenthaltes in Ahlem sinnvoll. Auf diese Weise kommen die obdachlosen Menschen schnell zu den Tagestreffs – ob in der Innenstadt oder zum Tagesaufenthalt in Ahlem. Wir freuen uns, dass die ÜSTRA uns unterstützt, dieses Angebot schnell und unbürokratisch umzusetzen“.
„Für die ÜSTRA ist es selbstverständlich, mit unserer Logistik soziale Hilfsangebote in Hannover bestmöglich zu unterstützen. Daher war für uns klar, dass wir der Stadt ein Angebot machen, um diese Transfers für hilfsbedürftige Menschen möglich zu machen“, ergänzte der Vorstandsvorsitzende der ÜSTRA Dr. Volkhardt Klöppner.
Der Bus fährt ab Montag, 16. November zweimal täglich auf folgenden Routen:
Abfahrt 9 Uhr Alter Flughafen:
in die Stadt – Haltestelle VW Turm (ZOB), Ankunft: ca. 9:30 Uhr – der Zustieg von hilfsbedürftigen Menschen z.B. aus dem Mecki-Laden oder Ausstieg von Personen die in der Stadt bleiben möchten, ist möglich. Ankunft ca. 10 Uhr in Ahlem.
16. 00 Uhr Abfahrt im Tagestreff Ahlem:
in die Stadt zum VW Turm, Ankunft ca.16:45 – Ausstieg von Personen möglich, die in anderen Unterkünften schlafen (z.B. Wörthstr. und Langensalzastr.), Einstieg von Personen die zur Unterkunft Alter Flughafen möchten.
Folgende Hygienemaßnahmen gelten in dem Reisebus zum Schutz vor dem Corona-Virus während der Transfers:
Keine Belegung der Sitzreihe hinter dem Fahrer
Handdesinfektion beim Einstieg in den Bus
Klimatisierung auf Dauerventilation
Permanentes Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes der Fahrgäste während der Fahrt
Da für Reisebusse andere Hygienemaßnahmen gelten als für Linienbusse ist die Belegung fast aller Sitzplätze möglich, in diesem Fall mit ca. 50 Personen.
HANNOVER (red.). Bestätigte und gemeldete Infektionszahlen vom 13.11.2020 für das Land Niedersachsen und die Region Hannover. Es kann zwischen den Meldungen vom Land Niedersachsen und der Region Hannover zu meldebedingt unterschiedlichen Zahlen kommen. Bedenken Sie, dass die Meldungen am Montag / Dienstag immer wegen der fehlenden Testungen am Wochenende niedriger ausfallen und somit nicht zwangsläufig auf einen Rückgang der Fallzahlen hinweisen. Die Region Hannover veröffentlicht am Wochenende keine Fallzahlen.
Nachfolgend können Sie auf der Grafik sehen, in welchem Modus (Gelb = Vorwarnstufe >35 / Rot = Grenzwert >50 / Dunkelrot Grenzwert oberhalb >100) ihr jeweiliger Landkreis sich aktuell befindet. 1.602 Neuinfektionen in Niedersachsen gegenüber dem Vortag. Dabei ist zu berücksichtigen, dass Montags nicht alle Meldungen vorliegen. Die genauen Fallzahlen entnehmen Sie bitte der beigefügten Tabelle.
Hannover (PM). Die Meldungen vom Land Niedersachsen für den 13.11.2020
52.873 Fälle von Infektionen mit dem Corona-Virus sind bis heute – Freitag, 9 Uhr – in Niedersachsen labordiagnostisch bestätigt und dem Landesgesundheitsamt (NLGA) übermittelt worden. Das sind 1.602 Fälle mehr als noch am Vortag.
Insgesamt 889 an Covid-19 Erkrankte wurden dem NLGA als verstorben gemeldet.
Über Details kann die zuständige Kommune Auskunft geben.
Genesen sind in Niedersachsen nach einschlägiger Hochrechnung 32.902 der bislang gemeldeten laborbestätigten Fälle. Das entspricht einem Anteil von 62,2 Prozent.
In niedersächsischen Kliniken werden derzeit 871 mit dem Virus infizierte Patientinnen und Patienten behandelt: Davon liegen 654 Erwachsene auf Normalstationen, 208 Erwachsene benötigen intensivmedizinische Behandlung. Auf den Intensivstationen müssen 127 Erwachsene beatmet werden, 14 davon auf einem ECMO-Platz. Neun Kinder werden aktuell auf einer Normalstation behandelt.
Fallzahlen der laborbestätigten COVID-19-Fälle in Niedersachsen
Fälle
Verstorbene**
Genesene***
7-Tagesinzidenz
52873
889
32902
108,5
(+1602*)
(+8*)
(+1300*)
Landkreise, kreisfreie Städte
Gesamtzahl der Fälle
Gesamt Inzidenz pro 100.000 Einwohner
Gesamtzahl der Fälle der letzten 7 Tage
7-Tagesinzidenz pro 100.000 Einwohner
Gesamtzahl der Todesfälle
Ammerland
526
(+18)
421,3
104
83,3
7
Aurich
722
(+16)
380,6
98
51,7
11
Celle
832
(+20)
464,8
145
81,0
18
Cloppenburg
2941
(+74)
1 723,1
384
225,0
14
Cuxhaven
943
(+49)
476,2
140
70,7
25
(+1)
Diepholz
1708
(+84)
786,8
313
144,2
28
Emsland
2601
(+47)
795,5
357
109,2
31
Friesland
232
(+1)
235,0
25
25,3
3
Gifhorn
685
388,1
147
83,3
7
Goslar
560
(+22)
410,9
52
38,2
27
Göttingen
2161
(+4)
662,8
154
47,2
87
Grafschaft Bentheim
1228
(+21)
895,3
116
84,6
24
Hameln-Pyrmont
686
(+26)
461,8
121
81,5
9
Harburg
1660
(+39)
652,4
241
94,7
25
Heidekreis
479
(+24)
340,5
110
78,2
6
Helmstedt
329
(+21)
360,4
58
63,5
2
Hildesheim
1806
(+84)
654,8
298
108,0
37
Holzminden
203
(+4)
288,1
19
27,0
7
Leer
676
(+24)
395,9
132
77,3
11
Lüchow-Dannenberg
143
(+2)
295,4
15
31,0
5
Lüneburg
631
(+15)
342,7
129
70,1
2
Nienburg (Weser)
451
(+16)
371,5
93
76,6
4
Northeim
517
(+18)
390,8
75
56,7
7
Oldenburg
1342
(+56)
1 025,3
190
145,2
16
Osnabrück
3746
(+150)
1 046,1
721
201,4
87
Osterholz
661
(+18)
580,2
125
109,7
1
Peine
849
(+36)
629,8
201
149,1
15
Rotenburg (Wümme)
786
(+32)
479,9
140
85,5
6
(-1)
Schaumburg
923
(+15)
584,8
182
115,3
10
Stade
759
(+23)
371,1
103
50,4
10
(+1)
Uelzen
211
(+6)
228,4
52
56,3
0
Vechta
2222
(+57)
1 555,9
345
241,6
20
Verden
1343
(+57)
979,3
323
235,5
13
Wesermarsch
432
(+9)
487,7
64
72,2
8
Wittmund
209
(+15)
367,1
49
86,1
2
Wolfenbüttel
558
(+45)
466,5
126
105,3
18
(+1)
Hannover, Region
9542
(+251)
824,6
1604
138,6
166
(+6)
Braunschweig, Stadt
1220
(+29)
489,2
218
87,4
19
Delmenhorst, Stadt
1027
(+34)
1 324,2
135
174,1
9
Emden, Stadt
185
370,6
32
64,1
1
Oldenburg (Oldb), Stadt
820
(+24)
485,0
153
90,5
3
Osnabrück, Stadt
1544
(+29)
934,3
185
112,0
19
Salzgitter, Stadt
894
(+80)
857,2
313
300,1
16
Wilhelmshaven, Stadt
162
(+7)
212,9
24
31,5
1
Wolfsburg, Stadt
717
576,5
61
49,0
52
Niedersachsen gesamt
52873
(+1602)
661,4
8672
108,5
889
(+8)
Hinweise zur Tabelle:
Aufgrund eines technischen Fehlers in der Meldesoftware konnte die Stadt Emden zuletzt keine Daten an das NLGA übermitteln. Weil die Tabelle automatisch erstellt wird, sind dort nur die elektronisch übermittelten Fälle dargestellt.
Die tatsächlich vor Ort festgestellte Fallzahl in der Stadt Emden beträgt:
Fälle gesamt: 242; Fälle in den letzten 7 Tagen: 74; 7-Tages-Inzidenz: 148,3
Für die Stadt Salzgitter wird aktuell eine erhöhte Fallzahl ausgewiesen, weil zurückliegende Fälle nacherfasst wurden. Die aktuell vor Ort ermittelte 7-Tages-Inzidenz beträgt 193.
In dieser Übersicht sind ausschließlich Fälle aufgelistet, die dem Niedersächsischen Landesgesundheitsamt elektronisch bis 9 Uhr mitgeteilt wurden. Es kann zu Abweichungen zwischen der NLGA-Tabelle und Angaben anderer Stellen, etwa der betroffenen Kommunen, kommen.
Die gegenüber dem vorherigen Tag neu ausgewiesenen Fälle sind nicht zwingend erst seit der gestrigen Auflistung neu aufgetreten. Die Gesundheitsämter leiten als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen ein, ggf. erfolgt die standardisierte Falldatenübermittlung erst danach mit zeitlicher Verzögerung. Bis zur Übermittlung der Fälle an das NLGA können einige Tage vergehen. Dies gilt vor allem, wenn viele Fälle in einem kurzen Zeitraum auftreten.
Veränderungen mit geringerer Fallzahl können darüber hinaus auftreten, wenn ein Krankenhaus beispielsweise einen Todesfall an das örtliche Gesundheitsamt gemeldet hat, die bzw. der Verstorbene aber in einem anderen Landkreis gemeldet war.
Als Kriterium für die Meldung „genesen“ gilt das Meldedatum des Falles, wenn es länger als 14 Tage zurückliegt. Die in dieser Kategorie aufgezählten Patientinnen und Patienten sind außerdem weder in Behandlung in einem Krankenhaus noch verstorben. Diese Kriterien legt auch das RKI an.
Hannover (PM). Die Meldungen der Region Hannover für den 13.11.2020
Die Region Hannover hat seit Auftreten der ersten Corona-Infektion insgesamt 9596 Menschen registriert, die sich in der Region mit dem Coronavirus infiziert haben. Davon sind zum heutigen Stand 6740 Personen als genesen aufgeführt. 170 Menschen sind infolge einer nachgewiesenen oder mutmaßlichen Corona-Infektion in der Region verstorben; der Altersmedian der Verstorbenen liegt bei 84 Jahren. Somit sind zum jetzigen Zeitpunkt 2686 Menschen in der Region infiziert. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt für die Region Hannover tagesaktuell bei 135,7. + + +
+ + + Hinweis zur Maskenpflicht + + + Aktuell gilt: Überall dort, wo in der Öffentlichkeit unter freiem Himmel der Abstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, ist eine Maske zu tragen (Niedersächsische Landesverordnung, § 2 Abs. 2 Satz 2). In Fußgängerzonen sowie auf Wochen-, Spezial- und Jahrmärkte besteht außerdem immer eine Maskenpflicht. + + +
+ + + Hinweis zu Schuleingangsuntersuchungen + + + Aufgrund der hohen Fallzahlen von Corona-Neuinfektionen unterstützen seit Anfang November alle ärztlichen Teams der Region Hannover vorübergehend die Arbeit im Infektionsschutz. Damit finden auch reguläre Schuleingangsuntersuchungen derzeit nicht statt, die Untersuchungen für Kinder mit besonderen Förderbedarfen werden aktuell aber fortgesetzt. Familien, Schulen und Kitas können dazu Kontakt mit dem Team Sozialpädiatrie und Jugendmedizin der Region aufnehmen. Ebenfalls fortgesetzt wird der Einsatz des kinderärztlichen Teams der Region Hannover in der Sprechstunde für Kinder ohne Krankenversicherung im Haus der Caritas.
„Schuleingangsuntersuchungen sind absolut wichtig. Die Unterstützung im Infektionsschutz, um das steigende Pandemiegeschehen bestmöglich einzudämmen, hat aktuell allerdings oberste Priorität. Die Kinderärztinnen helfen dabei mit, die vielen neuen Fachkräfte für die Corona-Fallbearbeitung einzuarbeiten. Ich hoffe, dass die Schuleingangsuntersuchungen noch in diesem Jahr fortgesetzt werden können“, so Dr. Andrea Hanke, Dezernentin für Soziale Infrastruktur der Region Hannover. + + +
Verteilung nach Alter (seit Beginn der Erfassung):
HANNOVER (red.). Bestätigte und gemeldete Infektionszahlen vom 12.11.2020 für das Land Niedersachsen und die Region Hannover. Es kann zwischen den Meldungen vom Land Niedersachsen und der Region Hannover zu meldebedingt unterschiedlichen Zahlen kommen. Bedenken Sie, dass die Meldungen am Montag / Dienstag immer wegen der fehlenden Testungen am Wochenende niedriger ausfallen und somit nicht zwangsläufig auf einen Rückgang der Fallzahlen hinweisen. Die Region Hannover veröffentlicht am Wochenende keine Fallzahlen.
Nachfolgend können Sie auf der Grafik sehen, in welchem Modus (Gelb = Vorwarnstufe >35 / Rot = Grenzwert >50 / Dunkelrot Grenzwert oberhalb >100) ihr jeweiliger Landkreis sich aktuell befindet. 1.613 Neuinfektionen in Niedersachsen gegenüber dem Vortag. Dabei ist zu berücksichtigen, dass Montags nicht alle Meldungen vorliegen. Die genauen Fallzahlen entnehmen Sie bitte der beigefügten Tabelle.
Hannover (PM). Die Meldungen vom Land Niedersachsen für den 12.11.2020
51.271 Fälle von Infektionen mit dem Corona-Virus sind bis heute – Donnerstag, 9 Uhr – in Niedersachsen labordiagnostisch bestätigt und dem Landesgesundheitsamt (NLGA) übermittelt worden. Das sind 1.613 Fälle mehr als noch am Vortag.
Insgesamt 881 an Covid-19 Erkrankte wurden dem NLGA als verstorben gemeldet.
Über Details kann die zuständige Kommune Auskunft geben.
Genesen sind in Niedersachsen nach einschlägiger Hochrechnung 31.602 der bislang gemeldeten laborbestätigten Fälle. Das entspricht einem Anteil von 61,6 Prozent.
In niedersächsischen Kliniken werden derzeit 866 mit dem Virus infizierte Patientinnen und Patienten behandelt: Davon liegen 659 Erwachsene auf Normalstationen, 197 Erwachsene benötigen intensivmedizinische Behandlung. Auf den Intensivstationen müssen 130 Erwachsene beatmet werden, 14 davon auf einem ECMO-Platz. Zehn Kinder werden aktuell auf einer Normalstation behandelt.
Fallzahlen der laborbestätigten COVID-19-Fälle in Niedersachsen
Fälle
Verstorbene**
Genesene***
7-Tagesinzidenz
51271
881
31602
106,5
(+1613*)
(+21*)
(+1135*)
Landkreise, kreisfreie Städte
Gesamtzahl der Fälle
Gesamt Inzidenz pro 100.000 Einwohner
Gesamtzahl der Fälle der letzten 7 Tage
7-Tagesinzidenz pro 100.000 Einwohner
Gesamtzahl der Todesfälle
Ammerland*
508
406,9
97
77,7
7
Aurich
706
(+21)
372,2
114
60,1
11
Celle
812
(+21)
453,6
151
84,4
18
Cloppenburg
2867
(+137)
1 679,7
398
233,2
14
(+6)
Cuxhaven
894
(+8)
451,4
118
59,6
24
Diepholz
1624
(+99)
748,1
285
131,3
28
Emsland
2554
(+68)
781,1
373
114,1
31
(+2)
Friesland
231
(+8)
234,0
39
39,5
3
Gifhorn
685
(+35)
388,1
168
95,2
7
Goslar
538
394,7
38
27,9
27
Göttingen
2157
(+25)
661,6
198
60,7
87
Grafschaft Bentheim
1207
(+23)
880,0
128
93,3
24
Hameln-Pyrmont
660
(+26)
444,3
116
78,1
9
(+1)
Harburg
1621
(+55)
637,1
241
94,7
25
Heidekreis
455
(+19)
323,4
94
66,8
6
(+1)
Helmstedt
308
(+14)
337,4
48
52,6
2
Hildesheim
1722
(+45)
624,3
237
85,9
37
(+1)
Holzminden
199
(+6)
282,4
21
29,8
7
Leer
652
(+32)
381,8
117
68,5
11
(+1)
Lüchow-Dannenberg
141
(+1)
291,3
19
39,2
5
Lüneburg
616
(+25)
334,5
131
71,1
2
Nienburg (Weser)
435
(+19)
358,3
92
75,8
4
Northeim
499
377,2
71
53,7
7
Oldenburg
1286
(+67)
982,5
160
122,2
16
Osnabrück
3596
(+145)
1 004,2
695
194,1
87
(+2)
Osterholz
643
(+26)
564,4
140
122,9
1
Peine
813
(+34)
603,1
192
142,4
15
Rotenburg (Wümme)
754
(+19)
460,4
126
76,9
7
(+1)
Schaumburg
908
(+37)
575,3
202
128,0
10
Stade
736
(+23)
359,9
118
57,7
9
Uelzen
205
(+3)
221,9
47
50,9
0
Vechta
2165
(+60)
1 516,0
387
271,0
20
Verden
1286
(+55)
937,8
304
221,7
13
(+1)
Wesermarsch
423
(+31)
477,5
68
76,8
8
Wittmund
194
(+6)
340,8
45
79,0
2
Wolfenbüttel
513
(+23)
428,9
95
79,4
17
Hannover, Region
9291
(+197)
802,9
1534
132,6
160
(+2)
Braunschweig, Stadt
1191
(+47)
477,5
215
86,2
19
(+1)
Delmenhorst, Stadt
993
(+33)
1 280,3
140
180,5
9
Emden, Stadt
185
370,6
42
84,1
1
Oldenburg (Oldb), Stadt
796
(+13)
470,8
164
97,0
3
Osnabrück, Stadt
1515
(+37)
916,8
193
116,8
19
Salzgitter, Stadt
814
(+37)
780,5
252
241,6
16
(+2)
Wilhelmshaven, Stadt
155
(+7)
203,7
29
38,1
1
Wolfsburg, Stadt
717
(+26)
576,5
73
58,7
52
Niedersachsen gesamt
51271
(+1613)
641,4
8515
106,5
881
(+21)
In dieser Übersicht sind ausschließlich Fälle aufgelistet, die dem Niedersächsischen Landesgesundheitsamt elektronisch bis 9 Uhr mitgeteilt wurden. Es kann zu Abweichungen zwischen der NLGA-Tabelle und Angaben anderer Stellen, etwa der betroffenen Kommunen, kommen.
Die gegenüber dem vorherigen Tag neu ausgewiesenen Fälle sind nicht zwingend erst seit der gestrigen Auflistung neu aufgetreten. Die Gesundheitsämter leiten als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen ein, ggf. erfolgt die standardisierte Falldatenübermittlung erst danach mit zeitlicher Verzögerung. Bis zur Übermittlung der Fälle an das NLGA können einige Tage vergehen. Dies gilt vor allem, wenn viele Fälle in einem kurzen Zeitraum auftreten.
Veränderungen mit geringerer Fallzahl können darüber hinaus auftreten, wenn ein Krankenhaus beispielsweise einen Todesfall an das örtliche Gesundheitsamt gemeldet hat, die bzw. der Verstorbene aber in einem anderen Landkreis gemeldet war.
Als Kriterium für die Meldung „genesen“ gilt das Meldedatum des Falles, wenn es länger als 14 Tage zurückliegt. Die in dieser Kategorie aufgezählten Patientinnen und Patienten sind außerdem weder in Behandlung in einem Krankenhaus noch verstorben. Diese Kriterien legt auch das RKI an.
Hannover (PM/red.). Die Meldungen der Region Hannover für den 12.11.2020
Die Region Hannover hat seit Auftreten der ersten Corona-Infektion insgesamt 9306 Menschen registriert, die sich in der Region mit dem Coronavirus infiziert haben. Davon sind zum heutigen Stand 6483 Personen als genesen aufgeführt. 164 Menschen sind infolge einer nachgewiesenen oder mutmaßlichen Corona-Infektion in der Region verstorben; der Altersmedian der Verstorbenen liegt bei 84 Jahren. Somit sind zum jetzigen Zeitpunkt 2659 Menschen in der Region infiziert. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt für die Region Hannover tagesaktuell bei 126,2. + + +
+ + + Aktueller Hinweis zur Maskenpflicht + + +
Die Pflicht eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen gilt weiterhin in den klassischen Einkaufszentren, die sich in geschlossenen Räumen befinden, etwa in der Ernst-August-Galerie in Hannover, CCL Langenhagen oder im Leine-Center in Laatzen. Die Maskenpflicht dafür ergibt sich aus der geltenden Landesverordnung, § 3, Abs. (1). Dort heißt es „Jede Person hat ….in geschlossenen Räumen, die öffentlich oder im Rahmen eines Besuchs- oder Kundenverkehrs zugänglich sind, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.“ Die Teilaufhebung der Maskenpflicht, die die Region Hannover gestern bekannt gemacht hat, bezieht sich ausschließlich auf offene Bereiche von Einkaufszentren, also auf Zentren, in denen die Verkehrsflächen unter freiem Himmel sind, zum Beispiel beim A2-Center in Altwarmbüchen. Davon unbenommen gilt nach wie vor die Maskenpflicht überall, wo Menschen den Mindestabstand von 1,5 Metern nicht einhalten können. + + +
Verteilung nach Alter (seit Beginn der Erfassung):
HANNOVER (PM). Anlässlich eines regionsweiten Großeinsatzes von Sicherheitskräften wurden am Mittwoch, 11.11.2020, schwerpunktmäßig Fahrgäste des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) auf die Einhaltung der vorgeschriebenen Hygienemaßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz hingewiesen und aufgeklärt. Beteiligt waren neben der Landes- und Bundespolizei aus Hannover auch Mitarbeiter und Sicherheitskräfte der Deutschen Bahn, der Üstra und von Regiobus.
Der Aktionstag begann um 10:00 Uhr mit einem medienwirksamen Startschuss der Beteiligten: Michael Schuol (Bundespolizei Hannover), Dr. Volker Klöppner und Denise Hain (Üstra), Elke Maria von Zadel (Regiobus) und dem Polizeipräsidenten der Polizeidirektion Hannover, Volker Kluwe, am Ernst-August-Platz am Hauptbahnhof Hannover.
„Wir haben in der Region Hannover wieder erhöhte Infektionszahlen. Gerade im ÖPNV kommen Menschen auf engstem Raum zusammen. Unterschreitungen von Abständen lassen sich hier nicht immer vermeiden“, erklärt Hannovers Polizeipräsident Volker Kluwe. „Es geht nicht um Bußgelder – sondern um den Infektionsschutz“, sagt er. Bei der ersten Großkontrolle im September 2020 hätten sich nicht alle Fahrgäste in Bahnen, Bussen und an den Haltestellen an die Maskentragepflicht im ÖPNV gehalten, es seien etwa 5000 Verstöße festgestellt worden. Zum Schutz aller Reisenden sollte mit dieser zweiten Kontrollaktion nochmals auf die geltenden Hygienebestimmungen hingewiesen werden.
Bis 18:00 Uhr kontrollierten die Beteiligten in der gesamten Region Hannover und stießen dabei auf eine deutlich positive Resonanz in der Bevölkerung. Trotzdem ist offenbar nicht allen Menschen klar, dass sie überall dort, wo sich der Abstand von 1,50 Meter nicht einhalten lässt, eine Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) zu tragen ist. Zusätzlich gilt die Maskenpflicht nicht nur in den Fahrzeugen des ÖPNV, sondern auch an den Haltestellen, auf Bahnsteigen sowie in Wartezonen. In den Fußgängerzonen der Innenstädte ist es aufgrund der ebenfalls geltenden Maskenpflicht nicht erlaubt, diese zum Essen, Trinken oder Rauchen abzunehmen. Dieses war einigen kontrollierten Passanten so nicht bewusst. Die Unsicherheiten in der Bevölkerung über die Orte, an denen die Maskentragepflicht gilt, sollen durch eine neue Verordnung der Region Hannover ab dem 16.11.2020 ausgeräumt werden, was die Polizei ausdrücklich begrüßt.
In der Fußgängerzone in Wunstorf trug um 10:15 Uhr ein Mann ohne Mund-Nasen-Bedeckung ein Schild mit der Aufschrift: „Ich bin gesund im Sinne des IfSG“. Er zeigte der Polizei auf Verlangen ein Attest vor, dass ihn von der Maskentragepflicht befreien sollte. Offenbar war dieses aber selbst geschrieben. Der Mann erhielt einen Platzverweis und eine Ordnungswidrigkeitenanzeige.
Kräfte der Polizeiinspektion Besondere Dienste nahmen gegen 14:50 Uhr die örtliche Trinkerszene am Hauptbahnhof Hannover ins Visier und stellten eine Vielzahl von Personen fest, die sich nicht an das Abstandsgebot hielten. Sie wurden auf die Verstöße angesprochen. Letztendlich war die Erteilung von zwölf Platzverweisen notwendig.
Bei der U-Bahn-Station Steintor wurde gegen 16:40 Uhr ein Mann kontrolliert, die keine MNB trug. Von dieser Person ausgehend wurde durch die Polizei Marihuana-Geruch wahrgenommen. Bei einer anschließenden Durchsuchung der Person wurde Betäubungsmittel aufgefunden und beschlagnahmt.
Im Stadtgebiet sowie im Umland der Region Hannover führten Beamte der Landespolizei insgesamt 1030 Ansprachen durch und stellten 204 Ordnungswidrigkeiten fest. Die große Mehrheit der Menschen kam der Maskenpflicht nach und begrüßte die intensiven Kontrollen. Die angesprochenen Personen ohne Mund-Nase-Bedeckung oder mit falsch getragener Maske zeigten sich größtenteils einsichtig. Durch die Gespräche wurde deutlich, dass die Beschilderung in einigen Bereichen unzureichend ist.
HANNOVER (PM). Ein Pkw und ein Motorrad brennen in einer Tiefgarage. Die Feuerwehr löscht den Brand mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften und kann das Feuer schnell löschen. 56 Personen werden betreut. Es gibt keine Verletzten.
Eine Anruferin meldete um 16:14 Uhr aufsteigenden Rauch aus dem Bereich einer Tiefgarage eines Wohnhauskomplexes an der Hildesheimer Straße Ecke HildeSchneider-Straße. Weitere Hinweisgeber bestätigen die Meldung, es kam zu einer Vielzahl von Notrufen. Sofort alarmierte die Regionsleistelle Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst. Bei Ankunft der ersten Einheiten drang tiefer schwarzer Qualm aus der Tiefgarage, die Hildesheimer Straße war in dichten Rauch gehüllt. Umgehend wurden Löschtrupps mit Atemschutz zur Brandbekämpfung in die Großgarage geschickt. Parallel wurden Treppenräume, angrenzenden Wohnungen und Gebäudeteile auf mögliche Brand- und Rauchausbreitung kontrolliert. Die Bewohner hatten sich bereits aus ihren Wohnungen nach draußen begeben und wurden hier durch die Einsatzkräfte betreut. Das Feuer konnte nach ca. 20 Minuten gelöscht werden. Um die Tiefgarage vom Brandrauch zu befreien, kamen mehrere Drucklüfter zum Einsatz. Auch das ferngesteuerte und kettenangetriebene Löschunterstützung Fahrzeug (kurz LUF) wurde durch den Einsatzleiter angefordert, brauchte aber nicht eingesetzt werden.
Alle Anwohner konnten nach Einsatzende in ihre Räumlichkeiten zurückkehren. Verletzt wurde niemand. Stadteinwärts musste die Hildesheimer Straße während des Einsatzes gesperrt werden. Die Polizei klärt die Brandursache. Über eine Schadenshöhe und Art des Fahrzeuges sowie des Motorrades kann die Feuerwehr keine Angaben machen.
Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 50 Kräften und 16 Fahrzeugen vor Ort. Die letzten Einheiten haben die Einsatzstelle um 19:10 Uhr verlassen.
HANNOVER (PM). Einsatzkräfte der Feuerwehr löschen einen Küchenbrand in einem indischen Restaurant an der Podbielskistraße. Eine Brandausbreitung wurde durch den schnellen Einsatz verhindert. Verletzt wurde niemand.
Die Feuerwehr wurde gegen 15:35 Uhr durch mehrere Anrufer in die Podbielskistraße zu einer unklaren Rauchentwicklung in Höhe der Einmündung der Cranachstraße gerufen. Bereits auf der Anfahrt stellten die Kräfte auf der Podbi eine starke Rauchentwicklung fest. Durch die Erkundung eines Löschtrupps konnte ein Küchenbrand im rückwärtigen Gebäudeteil eines Mehrfamilienhauses mit Lokal im Erdgeschoss lokalisiert werden. Durch das schnelle Eingreifen der Kräfte und den Einsatz eines zweiten Trupps konnte das Feuer schnell gelöscht werden und ein Brandüberschlag aus dem Küchenfenster in die darüber liegende Wohnung verhindert werden. Im Verlauf des Einsatzes wurde der Bereich belüftet und eine Kontrolle der Abluftanlage des Speiselokals durchgeführt. Ein Mitarbeiter des Restaurants rettete sich vor Eintreffen der Feuerwehr selbstständig aus dem Restaurant und blieb unverletzt.
Die Feuerwehr und der Rettungsdienst waren mit 28 Einsatzkräften und 12 Fahrzeugen vor Ort. Während des Einsatzes kam es zu Verkehrsbehinderungen, da die Straße und die Üstragleise gesperrt werden mussten. Die Polizei hat die Klärung der Brandursache übernommen. Das Restaurant ist durch den Brandrauch stark beschädigt wurden.
HANNOVER (PM). Vor 650 Jahren schlossen die verbündeten Hansestädte mit König Waldemar IV. von Dänemark den Frieden von Stralsund. Die Hanse konnte ihre Vormachtstellung in der Ostsee behaupten und eine Bestätigung weitreichender Privilegien erkämpfen. Der Friedensschluss von Stralsund gilt als Höhepunkt der Hansegeschichte. Er ist auch deshalb bemerkenswert, weil hier eine kleine Städtegruppe einen Sieg erkämpfte, dessen Privilegien der ganzen Hanse-Gemeinschaft zugute kamen – und das fast 200 Jahre lang.
Wie sah die Beziehung Hannovers zur Hanse in dieser Zeit aus? Was ist aus den Quellen zu erfahren? In der online-Archivausstellung werden ab dem 16. November auf der Website des Stadtarchivs www.stadtarchiv-hannover.de die politischen und wirtschaftlichen Beziehungen der Stadt zum Städtenetzwerk der Hanse sowie dessen Auswirkungen auf das Alltagsleben der Einwohner*innen im spätmittelalterlichen Hannover beleuchtet.
In den zehn Jahren der Auseinandersetzung waren Hannover und die anderen sächsischen Städte mit dem Ausbau der eigenen politischen und wirtschaftlichen Stellung beschäftigt. So konnte in Hannover der Mauerring nach dem Abriss der herzoglichen Burg direkt vor den Toren der Stadt endlich geschlossen werden. Dies erlaubte der Stadt eine rechtliche Abgrenzung, die Demonstration ihrer politischen Stellung und den Schutz vor feindlichen Überfällen. Der geschlossene Mauerring mit 32 starken Türmen war so wichtig, dass die spätere Stadtgeschichtsschreibung deshalb meinte, die „Aufnahme“ in die Hanse auf das Jahr 1371 setzen zu müssen.
Die Quellen aus der Stadtschreiberei belegen die für zentral angesehenen Schwerpunkte des städtischen Lebens: Eigentums- und Erbschaftsfragen, Dotationen an Kirchen und Altäre, Schuldverträge, Privilegien, die Verzeichnung der Neueinwohner*innen und Rechtsbelehrungen galten für so wichtig und erhaltenswert, dass sie auf teurem Pergament geschrieben wurden. Die ältesten Aufzeichnungen der Stadtverwaltung, zum Beispiel Einnahmen aus den städtischen Mühlen, stammen erst aus dem Ende des 14. Jahrhunderts und wurden dann auf Papier verzeichnet.
„Echt hansische“ Spuren finden sich im Alltagsleben der Stadt. Wie im gesamten Hansekulturraum wurde in Hannover mit Backstein gebaut und in Niederdeutsch kommuniziert. Auch in Hannover trainierten die Einwohner*innen ihre Wehrtüchtigkeit durch das „Papageienschießen“. Den eigenen Einwohner*innen und fremden Kaufleuten wurde die Möglichkeit des Gebetes am Altar von St. Olav, dem Schutzpatron der Seefahrer, geboten.
Die Archivausstellung ist ein Projekt des Stadtarchivs Hannover mit dem Büro für Internationale Angelegenheiten „Mayors for Peace“ in der Veranstaltungsreihe „Frieden 2020+. Verantworten – Bewahren – Machen!“
HANNOVER (red.) Gegen 19:00 Uhr kam es am 9. November im unteren Bereich an der Leineseite des Restaurant Stadtmauer in der Altstadt von Hannover zu einem bislang ungeklärten Brandausbruch. Die Anwohner der über dem Restaurant liegenden Wohnungen wurden von der Feuerwehr betreut. Es wurde bei dem Einsatz niemand verletzt.
Das Feuer war im unteren Geschoß an der Leineseite ausgebrochen. Anwohner hatten das Piepen eines Rauchmelders bemerkt und darauf umgehend die Feuerwehr alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Löschkräfte drang Rauch aus dem unteren Gebäudeabschnitt. Nachdem die Tür des geschlossenen Restaurants geöffnet wurde, konnte man auch schnell einen kleineren Brandherd ausmachen und brachte diesen mit Löschtrupps unter Atemschutz unter Kontrolle.
Da auch der obere Teil des Restaurants stark verraucht war, hatte sich die Anwohner über dem Restaurant vor Eintreffen der Feuerwehr selber evakuiert. Nach Aussage des Pressesprechers der Feuerwehr wurde der Brandrauch unter Einsatz von 5 Hochdrucklüftern aus dem Gebäudebereich entfernt. Die Zwischendecke im Untergeschoß wird zurzeit noch auf etwaige Glutnester untersucht.
Es waren zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr, die Freiwillige Feuerwehr Linden und der Versorger enercity mit insgesamt 65 Einsatzkräften und 23 Fahrzeugen im Einsatz.
HANNOVER (ots). Ein unbekannter Täter hat in der Nacht zu Sonntag, 08.11.2020, eine Tankstelle im hannoverschen Stadtteil Stöcken überfallen und Geld erbeutet. Der Räuber bedrohte eine Angestellte mit einem Messer und verlangte die Herausgabe des Geldes. Anschließend ergriff er mit der Beute die Flucht. Die Polizei hofft auf Zeugenhinweise.
Nach ersten Erkenntnissen der Kriminalpolizei betrat der Täter am Sonntagmorgen gegen 01:50 Uhr die Tankstelle am Jädekamp in Stöcken. Der Mann ging zum Kassenbereich und bedrohte die 23 Jahre alte Mitarbeiterin mit einem Messer. Zugleich forderte er die Herausgabe von Geld aus der Kasse. Mit der erlangten Beute ergriff der Mann schließlich die Flucht in Richtung Garbsener Landstraße. Die Angestellte überstand den Überfall unverletzt.
Die Zeugin beschrieb den Täter als etwa 1,65 Meter groß und circa 17 bis 18 Jahren alt. Laut ihren Angaben soll er ein südländisches Aussehen haben. Der Mann sprach ohne Akzent. Zum Zeitpunkt des Überfalls trug der Räuber eine helle blaue Jeanshose und eine dunkle Jacke mit Kapuze. Unter der Kapuze trug er ein weißes Käppi. Er war mit weißen Turnschuhen bekleidet und nutzte ein Halstuch als Mund-Nase-Bedeckung.
Zeugen, die Hinweise zum Täter oder der Tat geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter Telefon 0511 109-5555 zu melden.
HANNOVER (PM). Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus im Stadtteil Döhren sind eine Mutter und ihr Kind verletzt worden. Weitere Personen und ein Hund wurden durch die Feuerwehr Hannover unverletzt gerettet.
Um 15:20 Uhr meldeten Anwohner einen vermeintlichen Wohnungsbrand in der Fiedelerstraße in Hannover-Döhren. Die Regionsleitstelle alarmierte zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr, die Ortsfeuerwehr Wülfel und den Rettungsdienst.
Als kurze Zeit später die ersten Feuerwehrkräfte eintrafen, stellte sich der Wohnungsbrand als im Treppenhaus befindlicher brennender Fahrradanhänger für Kinder heraus. Anwohner hatten bereits mit Feuerlöschern einen Löschversuch unternommen. Durch den Brandrauch war den Bewohnern der Fluchtweg durch das Treppenhaus abgeschnitten. Die meisten Bewohner ließen sich, am offenen Fenster stehend, von den Einsatzkräften beruhigen, bis die Lösch- und Lüftungsmaßnahmen beendet waren. Zwei Männer, eine 43 Jahre alte Frau und ihr 3 Jahre altes Kind wurden durch die Retter mit Brandfluchthauben aus dem Gebäude geführt. Auch Hund „Sunny“ konnten die Einsatzkräfte unverletzt retten. Das Tier wurde von einer Nachbarin in Obhut genommen. Die Mutter und ihr Kind mussten mit dem Rettungsdienst mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht werden. Alle anderen Mieter des Hauses konnten in ihre Wohnungen zurückkehren bzw. dort verbleiben
Zur Klärung der Brandursache hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen. Die Feuerwehr Hannover war bis 16:15 Uhr mit rund 45 Einsatzkräften vor Ort. Während der Einsatzmaßnahmen war die Fiedelerstraße bis zum Fiedelerplatz gesperrt.
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