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Schlagwortarchiv für: Hannover

Online-Nachrichtenportal verzeichnet eine Millionen Artikelzugriffe

1.000.000 Artikelaufrufe beim Online-Nachrichtenportal von BG-PRESS.de

14. Februar 2022/in Hannover

HANNOVER (red). Heute einmal in eigener Sache. Am 16. Mai 2020 ging in Hannover das unabhängige Online-Nachrichtenportal von BG-PRESS.de mit seiner ersten Meldung online. Seither sind über 3.300 Artikel und Beiträge erschienen und haben über das Geschehen in der Landeshauptstadt Hannover, der Region Hannover und aus dem Land Niedersachsen berichtet. Nun haben wir heute die 1.000.000er Marke bei unseren Artikelaufrufen erreicht. Ein kleiner Meilenstein für uns.

Wir berichten zeitnah über kommunale Ereignisse, Einsätzen von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst und wichtige Informationen, die einen Großteil unserer Bürger*innen interessieren dürften. Direkt vor Ort und schnell die News online stellen – das ist ein Teil unseres eigenen Anspruchs. Dabei liegt uns am Herzen, alle wichtigen Informationen möglichst umfänglich und ungekürzt an unsere Leser*innen weiterzugeben. So etwas ist in unserer schnelllebigen Zeit heutzutage nur noch im Onlinebereich möglich. Eigene Reportagen ergänzen unser Portfolio und werden auch in Zukunft Raum bei uns finden.

Corona bestimmte die letzten zwei Jahre

Ein Schwerpunkt war in den letzten 2 Jahren sicherlich die Berichterstattung über die Corona-Pandemie und ihre vielfältigen Auswirkungen auf unsere Gesellschaft. Gerade Corona mit seinen vielen Einschränkungen, den ständig notwendigerweise angepassten Verordnungen und Gesetzen, hat auch unsere Arbeit in der Berichterstattung zeitweise eingeschränkt. So sind Berichte über Veranstaltungen schwer, ja teilweise unmöglich, da Veranstaltungen flächendeckend abgesagt wurden. Die Kulturszene ist in vielen Bereichen zum Erliegen gekommen. Veranstalter, Kulturschaffende, Gastronomie und Selbstständigen haben unter den Einbußen erheblich gelitten. Einige von ihnen bis zur Aufgabe ihrer Tätigkeiten, weil einfach die notwendigen finanziellen Mittel nicht mehr über diesen langen Zeitraum verfügbar waren. Ein Neustart ist fraglich oder dürfte, wenn überhaupt, nur mit viel Mühe möglich sein.

Jetzt, nach über zwei Jahren, sieht es im Moment danach aus, dass viele Einschränkungen stufenweise bis zum 20. März zurückgefahren werden könnten. Morgen werden der Bundeskanzler und die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Bundesländer den möglichen Weg der Lockerungen diskutieren.  Wir hoffen sehr, dass sich langsam ein vertretbares Ende der Pandemie für die Bürger*innen abzeichnet und wir wieder schrittweise zur Normalität finden.

Wir möchten uns mit diesem Beitrag für die Treue unser Leserinnen und Leser bedanken. Es hat uns gefreut, dass stetig wachsende Interesse an unseren Online-Nachrichten seit unserem Bestehen zu beobachten. Einen herzlichen Dank gilt aber auch allen Fotograf:innen sowie fleissigen Mitstreiter:innen, die uns in den nun fast zwei Jahren mit Bild- oder Wortbeiträgen und anderen  Zuarbeiten unterstützt haben.

Gerne berichten wir auch in Zukunft für unsere wachsenden Leserschaft über interessanten Themen und Hintergründen aus unserer Region und unserem Land. Sie können uns selbstverständlich gerne auch auf Facebook oder Twitter folgen

Vielen Dank und bleiben Sie gesund

 

Ihre Redaktion von BG-PRESS.de

Belit Onay© Matthias Falk

Innenstadtdialog Hannover

8. Oktober 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Die Menschen in Hannover wünschen sich für die Innenstadt in erster Linie mehr Grün und mehr Qualität zum Verweilen.  Das ist ein zentrales Ergebnis der Repräsentativbefragung „Innenstadt und Mobilität“ der Landeshauptstadt Hannover, an der im Mai dieses Jahres knapp 3.700 Hannoveraner*innen teilgenommen haben. Oberbürgermeister Belit Onay präsentierte zentrale Ergebnisse der Umfrage, die ein wesentlicher Bestandteil des Innenstadtdialogs ist, auf einer Pressekonferenz an diesem Freitag.

Häufigste Nennungen zu Dingen, die in der Innenstadt gefallen, sind ihre guten Einkaufsmöglichkeiten, die gute Erreichbarkeit, die leichte Überschaubarkeit und die kurzen Wege. Nach Schulnoten am besten bewerten die Befragten die Erreichbarkeit der Innenstadt mit dem ÖPNV, am schlechtesten schneidet ihre Aufenthaltsqualität ab. Erwartbar: Seit der Corona-Pandemie wird deutlich mehr online eingekauft.

Mobilität, insbesondere der zukünftige Umgang mit dem Autoverkehr, ist das Stadtentwicklungsthema, das die Menschen in den Anmerkungen am Ende des Fragebogens am meisten beschäftigt. Die Hälfte der Befragten begrüßt es, Autospuren für andere Zwecke umzuwandeln – unabhängig davon ob in der Innenstadt oder anderswo. Pkw-Stellplätze im eigenen Wohnumfeld sollen hingegen tendenziell erhalten bleiben. Die Veröffentlichung der Repräsentativerhebung insgesamt ist als Heft 141 der Schriften zur Stadtentwicklung bis Ende November geplant.

„Eine lebendige, konstruktiv-kritische Debatte“

Die Ergebnisse der Repräsentativbefragung sprechen für alle Einwohner*innen ab 16 Jahre. Sie liefern wichtige Erkenntnisse für den Innenstadtdialog, dessen Ziel es ist, ein Konzept für ein zukunftsfähiges Zentrum zu erarbeiten.

Belit Onay betonte, der Beteiligungsprozess habe die Erwartungen der Stadt bislang voll erfüllt. „Ich freue mich über die lebendige und kritisch-konstruktive Debatte in unserer Stadtgesellschaft, die wir insbesondere mit den Experimentierräumen in Gang gebracht haben. Die Menschen haben unser Angebot zum Dialog angenommen.“

Im Juli verwandelten sich zunächst das Areal rund um die Marktkirche sowie der Köbelinger Markt in ein Reallabor – mit kreativen, bewegenden und informativen Mitmachangeboten für die Bürger*innen. Die Stadt präsentierte Ideen zu nachhaltiger Stadtentwicklung. Sie schränkte den Autoverkehr und Parkmöglichkeiten ein und schuf stattdessen mehr Stadtgrün sowie neue Sitz- und Verweilmöglichkeiten. Sie baute ein Pop-up-Jugendzentrum, einen Stadt(t)raumgarten und einen Schilderwald auf, die zum Dialog zur Entwicklung der Innenstadt einluden.

Experimente: Gewohntes in Frage stellen

Ende August/Anfang September folgte das Kulturdreieck im Umfeld von Oper, Schauspiel und Künstlerhaus. Die Stadt gestaltete gemeinsam mit den Kulturhäusern einen öffentlichen Erlebnisraum.  Höhepunkte waren etwa das Picknick der Kulturschaffenden auf dem Opernplatz, die für einige Tage installierte Surfwelle und die Begegnungen mit Kulturschaffenden, die das gesamte Areal zu ihrer Bühne machten.  Auch im zweiten Stadtexperiment ging es um die Frage von mehr Aufenthaltsqualität. Die Stadt flankierte die Experimente mit Expert*innen-Interviews und einer Fragebogenaktion vor Ort, an der 900 Menschen teilnahmen, sowie einer gutachterlichen Bestandsaufnahme.

„Die Reallabore haben die Gelegenheit gegeben, Gewohntes in Frage stellen. Es ging darum, neue Perspektiven zu gewinnen – in diesem Fall auf die Innenstadt“, resümierte Stadtbaurat Thomas Vielhaber auf der Pressekonferenz.  „Uns hat eine große Vielfalt an Meinungen, Anregungen und Hinweisen erreicht. All das trägt zur Entwicklung eines zukunftsfähigen Innenstadtkonzeptes bei.“

Weiter geht es mit Quartierswerkstätten

Ein Beirat begleitet den Innenstadtdialog. Dem übergeordneten Austauschforum gehören rund 90 Akteur*innen aus verschiedensten Institutionen und Interessensgruppen an.  In den kommenden Wochen und Monaten werden sich Beiratsmitglieder und weitere lokal wirkende Akteur*innen in unterschiedlichen Quartierswerkstätten engagieren. Diese befassen sich vertiefend und lokal bezogen mit den innenstadtrelevanten Themen wie Wirtschaft, Mobilität, Soziales, Klimaanpassung und Kultur.

Die Auswertung aller Beteiligungsformate – darunter auch bereits erfolgte Workshops zu den Themen Wirtschaft und Einzelhandel –  hat begonnen, fließt in den weiteren Prozess ein und soll bis Ende des ersten Quartals 2022 abgeschlossen sein. Im Sommer kommenden Jahres will die Stadtverwaltung eine Beschlussdrucksache zum Innenstadtkonzept mit konkreten Handlungsempfehlungen für die Innenstadt vorlegen.

 

Bundesjugendzupforchester gibt ihr erstes Konzert in Hannover – BGPress 1580 2© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Bundesjugendzupforchester gibt ihr erstes Konzert in Hannover

28. August 2021/in Hannover, Kultur

HANNOVER (red). Das Bundesjugendzupforchester gab gestern Abend ihr erstes Konzert seit der Corona-Pandemie mit 37 jungen Musikerinnen und Musikern in der St. Martin Kirche in Hannover-Linden. Die Orchestermitglieder freuten sich sichtlich, endlich wieder auch vor Publikum und gemeinsam spielen zu dürfen.

Das im August 2019 entstandene Bundesjugendzupforchester setzt sich aus begabten jungen Musikerinnen und Musikern im Alter zwischen 16 und 26 Jahren zusammen. Es spielt ausschließlich die Instrumente Mandoline, Mandola, Gitarre und Kontrabass. Ihre vorgeführten Stücke sind von älteren Komponisten als auch von zeitgenössischer Musik geprägt, die speziell auf die Belange der Instrumente des Orchesters teilweise angepasst wurden.

Unter der Dirigentin und künstlerischen Leitung von Lisa Hummel gab es einen musikalischen Streifzug durch die Möglichkeiten, die das junge Orchester mit ihren speziellen Zupfinstrumenten zu bieten hat.

Mit der „Sinfonie C-Dur“ von Maria Anna Martinez unter der Bearbeitung von Sophie Schlaubitz fand der Konzertabend seinen Einstieg. Gefolgt von Franziska Henke „Restlessness“ kam es dann zum ersten Höhepunkt mit der 16jährigen Solistin und Sonderpreisträgerin beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert 2021 Kerstin Draken. Sie spielte von Daigo Marumoto das „Mandolin Concerto“ und zeigte ihr junges Talent. Immerhin erreichte Kerstin Draken mit 25 möglichen Punkten beim Bundeswettbewerb in der Altersklasse 4 die Spitze.

Es folgten im Anschluss drei Fugen zum Thema von J.S. Bach der Komponistin Clara Schumann in einer Bearbeitung von Lisa Hummel. Japanisch anmutende Klänge waren in nächsten Stück der „Okinawa-Suite“ der japanischen Komponistin Miwa Naito zu hören. Den Abschluss des Konzertes in der Lindener Kirche bildete die „Symphonie Nr. 1 op. 32“ von Louise Farrenc.

Obwohl die Besucherzahl wegen der Hygieneauflagen und Corona eingeschränkt war, verfolgten doch viele Musikinteressierte in der St. Martin zu Linden das abendliche Konzert und genossen die musikalischen Darbietungen.

Am heutigen Abend findet ein zweites Konzert in der St. Martins Kirche in Seelze ab 19:00 Uhr statt.

Einige Impressionen der im Vorfeld durchgeführten Proben und des Konzertes:

  • Bundesjugendzupforchester gibt ihr erstes Konzert in Hannover – BGPress 1528
    37 junge Musikerinnen und Musiker des Bundesjugendzupforchesters spielten moderne und ältere Stücke in der Kirche St. Martin in Hannover-Linden unter Leitung der Dirigentin Lisa Hummel © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Bundesjugendzupforchester gibt ihr erstes Konzert in Hannover – BGPress 1577
    37 junge Musikerinnen und Musiker des Bundesjugendzupforchesters spielten moderne und ältere Stücke in der Kirche St. Martin in Hannover-Linden unter Leitung der Dirigentin Lisa Hummel © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Bundesjugendzupforchester gibt ihr erstes Konzert in Hannover – BGPress 1580
    37 junge Musikerinnen und Musiker des Bundesjugendzupforchesters spielten mit Mandolinen, Mandola, Gitarre und Kontrabass ältere und zeitgenössische Musik © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Bundesjugendzupforchester gibt ihr erstes Konzert in Hannover – BGPress 1581
    37 junge Musikerinnen und Musiker des Bundesjugendzupforchesters spielten moderne und ältere Stücke in der Kirche St. Martin in Hannover-Linden unter Leitung der Dirigentin Lisa Hummel © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Bundesjugendzupforchester gibt ihr erstes Konzert in Hannover – BGPress 1786
    37 junge Musikerinnen und Musiker des Bundesjugendzupforchesters spielten moderne und ältere Stücke in der Kirche St. Martin in Hannover-Linden unter Leitung der Dirigentin Lisa Hummel © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Bundesjugendzupforchester gibt ihr erstes Konzert in Hannover – BGPress 1792
    37 junge Musikerinnen und Musiker des Bundesjugendzupforchesters spielten mit Mandolinen, Mandola, Gitarre und Kontrabass ältere und zeitgenössische Musik © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Bundesjugendzupforchester gibt ihr erstes Konzert in Hannover – BGPress 1823
    Kerstin Draken ist die Sonderpreisträgerin des Bundesjugendzupforchesters beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Bundesjugendzupforchester gibt ihr erstes Konzert in Hannover – BGPress 1838
    Die 16jährige Mondolinensolistin Kerstin Draken begeisterte mit ihrem Solo aus dem Mandolin Concerto von Daigo Marumoto © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Bundesjugendzupforchester gibt ihr erstes Konzert in Hannover – BGPress 1842
    37 junge Musikerinnen und Musiker des Bundesjugendzupforchesters spielten moderne und ältere Stücke in der Kirche St. Martin in Hannover-Linden unter Leitung der Dirigentin Lisa Hummel © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Bundesjugendzupforchester gibt ihr erstes Konzert in Hannover – BGPress 1862
    37 junge Musikerinnen und Musiker des Bundesjugendzupforchesters spielten moderne und ältere Stücke in der Kirche St. Martin in Hannover-Linden unter Leitung der Dirigentin Lisa Hummel © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Bundesjugendzupforchester gibt ihr erstes Konzert in Hannover – BGPress 1867
    37 junge Musikerinnen und Musiker des Bundesjugendzupforchesters spielten moderne und ältere Stücke in der Kirche St. Martin in Hannover-Linden unter Leitung der Dirigentin Lisa Hummel © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Bundesjugendzupforchester gibt ihr erstes Konzert in Hannover – BGPress 1874
    37 junge Musikerinnen und Musiker des Bundesjugendzupforchesters spielten moderne und ältere Stücke in der Kirche St. Martin in Hannover-Linden unter Leitung der Dirigentin Lisa Hummel © Bernd Günther / BG-PRESS.de

 

 

Wenn ein Wort zum anderen führt – Peer Gruppe JUH

Wenn ein Wort zum anderen führt

24. August 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Jeder kennt es: Eine Unstimmigkeit, ein Wort wechselt das andere und schon ist der Konflikt da. Wenn dann noch kulturelle Gepflogenheiten oder sprachliche Missverständnisse dazwischenkommen, kann es mitunter hitzig werden. Um Streitigkeiten gar nicht erst eskalieren zu lassen, beteiligen sich die Johanniter des Ortsverbandes Hannover-Leine jetzt an einem niedersächsischen Modellprojekt des Unterstützerkreis Flüchtlingsunterkünfte Hannover e.V. und der Berliner Non-Profit-Organisation R3SOLUTE: Geflüchtete Menschen aus Gemeinschaftsunterkünften werden zu Streitschlichterinnen und Streitschlichtern ausgebildet. Unterstützt wird das Modellprojekt vom Niedersächsischen Landesamt für Soziales, Jugend und Familie und der Stadt Hannover.

An diesem Mittwochnachmittag haben sich rund zehn interessierte Menschen in einem Gemeinschaftsraum einer Johanniter-Unterkunft im Stadtteil Hannover-Ledeburg zusammengefunden. Sie stammen aus allen Teilen der Welt: Syrien, Iran und Irak, Bulgarien, Kolumbien, Afghanistan; insgesamt sind neun Nationen vertreten in dem 21-stündigen Workshop. Marie Stopperka und Judith Huber, beide ausgebildete Mediatorinnen von R3SOLUTE, gehen mit den angehenden Peer-Mediator*innen das durch, was sie erwartet. Es stehen unter dem Begriff Konfliktmanagement vier Module auf dem Plan, in denen die Teilnehmenden lernen, Konflikte zu bewerten und einzuordnen, grundlegende Mediationstechniken wie aktives Zuhören, gewaltfreie Kommunikation oder Paraphrasieren anzuwenden, wie sie Konflikte aktiv lösen können und die Techniken für ihren kulturellen Hintergrund umdeuten. „Wir wollen Wissen vermitteln, das die Peer-Mediator*innen aber nicht dogmatisch anwenden müssen. Es gibt immer Interpretationsspielraum“, macht Marie Stopperka deutlich.

Ziel des Modellprojekts ist es, die Streitschlichterinnen und Streitschlichter so zu befähigen, dass sie Konflikte selbstständig lösen können und dafür als Vertraute und Ansprechpersonen wahrgenommen werden. „Wir als Betreiber bieten dieses Projekt im Rahmen unseres Gewaltschutzkonzeptes an“, sagt Durdane Erseker, Referentin Ehrenamt, Jugend, Integration im Johanniter-Regionalverband Niedersachsen Mitte. „Damit sollen die Bewohnerinnen und Bewohner in den Unterkünften gestärkt werden, friedvoll miteinander umgehen und schlichtweg die Konflikte untereinander reduziert werden.“ Wenn sich das Projekt bewährt, soll es in allen rund 50 Unterkünften für Geflüchtete in der Stadt Hannover umgesetzt werden.

Mobiles Impfen in Hannover-Hainholz – BGPress 0001© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Mobiles Impfen in Hannover-Hainholz

26. Juli 2021/in Hannover

Hannover (red). Heute Vormittag (26.07.) besuchte Oberbürgermeister Belit Onay die mobile Impfstelle an der Volltmerstraße in Hannover-Hainholz. Dort konnten sich heute Impfwillige mit dem Vaccine Johnson & Johnson impfen lassen.

Wie im großen gemeinschaftlichen Impfzentrum der Landeshauptstadt und Region Hannover auf dem Messegelände ist die mobile Impfstation ebenfalls mit Personal von dort besetzt. Dr. Wjahat Waraich vom Ärzteteam des Impfzentrums und Kräfte des Malteser Hilfsdienstes führten bei herrlichem Sonnenschein als ergänzende Im pfaktion unterstützt mit weiteren Teammitgliedern die Impfung durch.

Als Impfraum diente ein spezieller Großraumrettungswagen der Feuerwehr Hannover, der die hygienischen und ausstattungsmäßigen Voraussetzungen für diese Aktion hervorragend vorhält. In einem speziellen Kühlbehälter wurde der Impfstoff in diesem Fahrzeug gelagert. Belit Onay dankte dem gesamten Team und der Feuerwehr für die ausgezeichnete personelle Unterstützung und die Bereitstellung.

Bis zum Freitag (30.07.) wird das zusätzliche Angebot für die Landeshauptstadt an unterschiedlichen Standorten vorgehalten. BG-PRESS berichtete im Vorfeld zu den einzelnen Terminen und Standorten.

Mobiles Impfen in Hannover-Hainholz – BGPress 9962

Ein Großraumrettungswagen der Feuerwehr Hannover wird als mobiles Impfzentrum in unterschiedlichen Stadtteilen von Hannover eingesetzt. © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Gerümpelbrand im Europahaus am Kröpcke – BGPress 9948© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Gerümpelbrand im Europahaus am Kröpcke

23. Juli 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Am Freitagnachmittag gingen mehrere Meldungen zu einer starken Rauchentwicklung aus dem Dachbereich eines Geschäftshauses am Kröpcke in der Regionsleitstelle ein. Die ersteintreffenden Einsatzkräfte erkundeten einen brennenden Gerümpelhaufen im Keller des sechsgeschossigen Gebäudes. Die starke Rauchentwicklung aus dem Dachbereich ist durch einen Lichtschacht entstanden. Verletzt wurde niemand, alle Nutzerinnen und Nutzer konnten das Gebäude rechtzeitig verlassen.

Um 14:20 Uhr meldeten etliche Passanten der Regionsleitstelle über den Notruf die Rauchentwicklung aus dem Dachbereich des Geschäftshauses am Kröpcke. Daraufhin alarmierte die Regionsleitstelle zwei Löschzüge, die der Feuer-und Rettungswache 1 sowie der Feuer- und Rettungswache 3. Bei der sofortigen Erkundung stellte sich der zunächst angenommene Dachstuhlbrand als Gerümpelbrand im Keller heraus. Durch einen Lichtschacht wurde der Rauch aus dem Kellerbereich über das Dach abgeleitet.

Die hannoverschen Brandschützer leiteten umgehend einen Löschangriff mit mehreren Strahlrohren ein und konnten die Brandausbreitung verhindern und das Feuer löschen. Da in dem Lichtschacht auch Abluft- und Klimatechnik verbaut ist, musste mit der Hilfe von Wärmebildkameras nach Glutnestern gesucht werden.

Die sich an dem Lichtschacht anschließenden Geschäftsräume wurden, soweit notwendig, mittels Hochleistungslüftern vom Brandrauch befreit.

Vor dem Eintreffen der Feuerwehr konnten sich alle Mitarbeiter und Kunden der Geschäfte selbstständig in Sicherheit bringen.

Drei Bundespolizisten, die anfänglich Löschversuche unternommen hatten, wurden vorsorglich von einem Notarzt untersucht, mussten aber nicht weitergehend medizinisch behandelt werden.

Die Schadenhöhe kann durch die Feuerwehr nicht beziffert werden. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache vor Ort aufgenommen. Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 14 Fahrzeugen und 35 Einsatzkräften im Einsatz.

Parallel zu dem Brand im Europahaus am Kröpcke, wurde die Feuerwehr Hannover gegen 15:50 Uhr zu einem weiteren Brandeinsatz in Mittelfeld alarmiert. Im Wülferoder Weg wurde der Regionsleitstelle eine Rauchentwicklung und ein ausgelöster Rauchwarnmelder über Notruf gemeldet. Im Einsatz war der Löschzug der Feuer- und Rettungswache 5 sowie die Ortsfeuerwehr Bemerode. Zwei Personen untersuchte der mitalarmierte Rettungsdienst. Ein Transport in eine Klinik fand jedoch nicht statt. Der Einsatz war nach rund 30 Minuten beendet. Im Einsatz waren hier acht Fahrzeuge mit 25 Einsatzkräften.

Schwimmbäder in den Sommerferien: Freier Eintritt für Kinder und Schüler*innen – Freibad Symbolbild

Schwimmbäder in den Sommerferien: Freier Eintritt für Kinder und Schüler*innen

23. Juli 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Kinder und Schüler*innen erhalten während der gesamten Zeit der niedersächsischen Sommerferien freien Eintritt in den hannoverschen Freibädern. Das gilt für die von der Stadt betriebenen Bäder, aber auch für die privat geführten Bäder. Den nicht von der Stadt betriebenen Freibädern werden die entgangenen Einnahmen erstattet.

„Wir möchten Kinder und Schüler*innen etwas für die entbehrungsreiche Zeit der vergangenen Monate entschädigen und gleichzeitig einen Beitrag leisten, um Schwimmdefizite abzufangen“, sagt Sport- und Kulturdezernentin Konstanze Beckedorf zu dieser Aktion.

Die Regelung gilt für Kinder sowie Schüler*innen aller Schulstufen, die sich entsprechend ausweisen können.

Die Öffnungszeiten der städtischen Freibäder werden für den Zeitraum der Sommerferien an den Wochentagen ausgeweitet. Sie sind wie folgt geöffnet:

 

Lister Bad:

Montag – Freitag: 6 – 20:30 Uhr (ab 17:45 Uhr parallel Vereinstraining)

Sonnabend – Sonntag: 8 – 20:30 Uhr

 

Ricklinger Bad:

Montag – Freitag: 6 Uhr bis 20 Uhr (ab 17:45 Uhr parallel Vereinstraining)

Sonnabend – Sonntag: 8 – 20 Uhr

 

Misburger Bad:

Montag – Freitag: 6:30 bis 20 Uhr (ab 17:45 Uhr parallel Vereinstraining)

Sonnabend – Sonntag: 8 bis 20 Uhr

 

Naturbad Hainholz:

Montag – Sonntag 10 bis 19 Uhr

 

Online-Anmeldungen sind weiterhin erforderlich.

Sabine Tegtmeyer-Dette offiziell verabschiedet – Sabine Tegtmeyer Dette© Matthias Falk

Sabine Tegtmeyer-Dette offiziell verabschiedet

23. Juli 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Sabine Tegtmeyer-Dette scheidet Ende Juli aus dem Amt als Erste Stadträtin und Wirtschafts- und Umweltdezernentin aus. Im Rahmen einer offiziellen Verabschiedung dankte Oberbürgermeister Belit Onay heute (22. Juli) „im Namen der gesamten Landeshauptstadt Hannover für acht Jahre herausragender Arbeit“.

Seit dem 1. August 2013 nimmt Sabine Tegtmeyer-Dette das Amt der Wirtschafts- und Umweltdezernentin sowie der Ersten Stadträtin der Landeshauptstadt Hannover wahr. Zu ihrem Zuständigkeitsbereich gehören neben den Fachbereichen Wirtschaft sowie Umwelt und Stadtgrün auch das Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro sowie die Eigenbetriebe Stadtentwässerung, Städtische Häfen und Hannover Congress Centrum. Bis Oktober vergangenen Jahres war das Gebäudemanagement ebenfalls ein Teil des Dezernats. In den ersten zweieinhalb Monaten ihrer Amtszeit sowie rund ein halbes Jahr in 2019, jeweils in Zeiten der vakanten Stelle des Oberbürgermeisters, war die Dezernentin darüber hinaus Verwaltungschefin der Landeshauptstadt. Es war das erste Mal in der Geschichte Hannovers, dass eine Frau diese Aufgabe übernommen hat. Sabine Tegtmeyer-Dettes Amtszeit endet offiziell am 31. Juli.

„Im Namen der gesamten Landeshauptstadt Hannover bedanke ich mich sehr herzlich für acht Jahre herausragender Arbeit“, sagte Oberbürgermeister Belit Onay zur scheidenden Ersten Stadträtin in einer Feierstunde mit rund 90 Gästen aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Verbänden und Stadtgesellschaft. Onay hob ihre Fähigkeiten des Netzwerkens heraus: „Sabine Tegtmeyer-Dette war es immer wichtig und sie verstand es auch in besonderem Maße, Kontakte zu knüpfen, zu pflegen sowie sich und andere zu vernetzen. Gerade in der lokalen Ökonomie ist dies ein bedeutender Aspekt.“ Für die Doppelrolle der Wirtschafts- und Umweltdezernentin sei Sabine Tegtmeyer-Dette vor acht Jahren genau die richtige Besetzung gewesen. „Mit ihrem wirtschaftlichen und umweltorientierten Background ist es ihr gelungen, die Unternehmen dieser Stadt für die wichtigen Klima- und Umweltschutzziele zu sensibilisieren und sie mitzunehmen auf unserem Weg, bis 2035 klimaneutral zu werden.“

Sabine Tegtmeyer-Dette blickte in ihrer Rede auf „acht spannende und ausgefüllte Jahre als Erste Stadträtin und Wirtschafts- und Umweltdezernentin“ zurück und dankte den zahlreichen Anwesenden aus Verwaltung, Politik und verschiedenen Institutionen für die Begleitung während ihrer Amtszeit. Sie habe unter anderem in Unternehmen und Verbänden „sehr viele engagierte Menschen getroffen, die mit ihrer Arbeit dazu beitragen, dass Hannover so attraktiv und lebenswert ist“, hob die scheidende Dezernentin hervor. Ein Höhepunkt des Abends war der Auftritt des Musikers, Moderators und Kabarettisten Matthias Brodowy, der sein bekanntes Lied „Stadt mit Keks“ um eine Sabine Tegtmeyer-Dette gewidmete Strophe erweiterte.

Erster Stadtrat und damit stellvertretender Verwaltungschef wird am 1. August Finanz-, Ordnungs- und Feuerwehrdezernent Dr. Axel von der Ohe. Die Entscheidung über die künftige Führung des Wirtschafts- und Umweltdezernats trifft der Rat zu einem späteren Zeitpunkt.

2021 findet in Hannover keine infa statt – Keine infa 2021

2021 findet in Hannover keine infa statt

20. Juli 2021/in Hannover

Hannover (PM). Die infa, eine der größten und erfolgreichsten Erlebnismessen Deutschlands, findet in diesem Jahr aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie nicht statt. Wegen des aktuellen Infektionsgeschehens hätten zahlreiche Aussteller ihre Teilnahme für den Herbst infrage gestellt, so infa-Chefin Carola Schwennsen von der Deutschen Messe AG in Hannover. Schwennsen: „Wir können den Ausstellern und Besuchern aktuell nicht garantieren, dass wir die infa in gewohnter Größe und Vielfalt im Oktober durchführen dürfen. Diese Planungsunsicherheit hat bei vielen unserer Partner dazu geführt, in diesem Jahr auszusetzen.“

Dazu käme, dass die ausstellenden Unternehmen schon jetzt Ware für die neuntägige Messe bestellen, außerdem Standpersonal rekrutieren und Messestände in Auftrag geben müssten. Da die meisten jedoch ein finanziell schwieriges Jahr hinter sich hätten, sei für sie das Risiko einer infa, mit weniger Besuchern als üblich, zu hoch gewesen, so Schwennsen.

Jetzt setzen die Veranstalter auf die infa 2022. Die Pause wolle man nutzen, um gemeinsam mit Ausstellern, Partnern und Künstlern im kommenden Jahr „wieder voll durchstarten“ zu können. Schwennsen: „Wir haben schon jetzt von fast allen das Signal bekommen, dass sie 2022 wieder mit dabei sind. Deshalb setzen wir voller Optimismus und Tatkraft auf das nächste Jahr statt jetzt halbe Sachen zu machen.“

Die nächste infa findet statt vom 15. bis 23.Oktober 2022

Kampfmittelbeseitigung in Misburg-Süd erfolgreich abgeschlossen – BGPress 9778 2© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Kampfmittelbeseitigung in Misburg-Süd erfolgreich abgeschlossen

18. Juli 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Am heutigen Sonntag wurden im hannoverschen Stadtteil Misburg-Süd insgesamt sechs Verdachtspunkte für Kampfmittel untersucht. Hierbei konnten fünf Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg freigelegt und erfolgreich unschädlich gemacht werden. Während vier der Kampfmittel entschärft werden konnten, musste eine britische Fünf-Zentner-Bombe gesprengt werden. Insgesamt waren 630 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei, Hilfsorganisationen und Kampfmittelbeseitigungsdienst im Einsatz.

Im Zuge von Luftbildauswertungen und umfassenden technischen Sondierungsarbeiten wurden auf Baufeldern in der Anderter Straße und der Kreisstraße insgesamt sechs Verdachtspunkte für potentiell gefährliche Kampfmittel lokalisiert. Diese wurden am heutigen Sonntag freigelegt. Hierbei fanden sich drei britische Fünf-Zentner- und eine amerikanische Zehn-Zentner-Fliegerbombe, sowie eine 125kg schwere Brandbombe, die aber nicht mehr gefüllt war und daher nicht entschärft werden musste.

Für die Entschärfung der Kampfmittel war es erforderlich, einen Sicherheitsbereich mit einem Radius von rund 1.000 Metern um den Fundort eines jeden Kampfmittels festzulegen. Betroffen von der Evakuierungsmaßnahme im östlichen Hannover waren etwa 8.750 Bürger*innen, ein Alten- und Pflegeheim sowie eine Flüchtlingsunterkunft. Um 09:00 Uhr begannen die Einsatzkräfte damit, den Evakuierungsbereich zu räumen, wobei u.a. auch Lautsprecherwagen zum Einsatz kamen. Die Misburger Bevölkerung arbeitete hierbei vorbildlich mit, nur in sehr wenigen Fällen mussten die Einsatzkräfte Situationen deeskalieren.

Insgesamt suchten 245 Bürger*innen die Betreuungsstellen in den Sporthallen der IGS Roderbruch und des Schulzentrums Eisteichweg auf. 115 Personen mussten mit Krankentransportwagen in die Betreuungsstellen gebracht werden. Die Betreuungsstellen wurden umfangreich mit Hygienemitteln und Mund-Nase-Schutz ausgestattet. Für Fälle, bei denen nach kontaktloser Messung der Körpertemperatur ein Anfangsverdacht bestand, stand ein Schnelltest-Team bereit. Für 12 Personen aus dem Evakuierungsbereich, die sich aufgrund einer Quarantäneanordnung des Fachbereiches Gesundheit der Region Hannover aktuell in häuslicher Quarantäne befanden, wurde eine Unterbringung unter Quarantänebedingungen in einem örtlichen Hotel organisiert. Alle Einsatzkräfte wurden vor Einsatzbeginn einem Corona-Schnelltest unterzogen, der in allen Fällen negativ ausfiel.

Um 12:11 Uhr meldeten die Räumkräfte Sicherheit im Evakuierungsgebiet. Die Kampfmittelbeseitiger konnten mit ihren Arbeiten beginnen. Die gefundenen Kampfmittel wurden nacheinander entschärft. Bei einer britischen Fünf-Zentner-Bombe war der Zünder allerdings so deformiert, dass sie aus Sicherheitsgründen nur gesprengt werden konnte. Dies erforderte zeitintensive Vorbereitungen, welche um 17:20 Uhr in der erfolgreichen Sprengung mündeten. Kampfmittelbeseitigungsdienst und Feuerwehr kontrollierten anschließend den Bereich, bevor alle Bewohner*innen um 18:32 Uhr wieder in ihre Wohnungen und Einrichtungen zurückkehren konnten.

Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, und Hannovers Feuerwehrdezernent Dr. Axel von der Ohe machten sich während der Maßnahmen vor Ort ein Bild von dem Fortgang der Kampfmittelbeseitigung. Dr. von der Ohe betonte: „Vielen herzlichen Dank an die 630 Helfer der Hilfsorganisationen, der Polizei, des Kampfmittelbeseitigungsdienstes und der Feuerwehr. Auch das umsichtige Verhalten der Bevölkerung hat wesentlich zum Erfolg dieser durchaus ambitionierten Kampfmittelbeseitigungsmaßnahme beigetragen.“,

Feuerwehrchef Dieter Rohrberg betonte: „Die Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Organisationen und Behörden war beispielhaft, das schließt ausdrücklich auch die Verkehrsunternehmen wie die ÜSTRA ein. Die Intensität der damaligen Luftangriffe im Osten von Hannover macht es wahrscheinlich, dass insbesondere auch hier zukünftig immer wieder mit der Räumung gefährlicher Fliegerbomben gerechnet werden muss.“

Der Einsatz war gegen 18:45 Uhr abgeschlossen, als die letzten Bewohner*innen wieder in ihre Wohnungen zurückgekehrt waren. Beim Bürgertelefon gingen bis 18:30 Uhr 532 Anrufe ein.

  • Kampfmittelbeseitigung in Misburg-Süd erfolgreich abgeschlossen – BGPress 9599
    Ein komplettes Pflegeheim muss durch Kräfte der Hilfsorganisationen evakuiert werden. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung in Misburg-Süd erfolgreich abgeschlossen – BGPress 9609
    Unterschiedliche Transportmittel für die betroffene Bevölkerung stehen für Evakuierungsmaßnahmen bereit. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung in Misburg-Süd erfolgreich abgeschlossen – BGPress 9660
    Der Leiter des Kampfmittelbeseitigungsdienstes Niedersachsen, Thomas Bleicher. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung in Misburg-Süd erfolgreich abgeschlossen – BGPress 9668
    Fiebermessen als zusätzlicher Vorsichtsmaßnahme vor dem Betreten der Notunterkunft. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung in Misburg-Süd erfolgreich abgeschlossen – BGPress 9671
    Alle Bürgerinnen und Bürger in der Notunterkunft werden von zwei Helferinnen des ASB registriert. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung in Misburg-Süd erfolgreich abgeschlossen – BGPress 9679
    Für die Kleinen bei der Evakuierung hat die Arbeiter-Samariter-Jugend eine Hüpfburg aufgebaut. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung in Misburg-Süd erfolgreich abgeschlossen – BGPress 9688
    Rund 50 Betroffene warten in der Notunterkunft auf das Ende der Evakuierung. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung in Misburg-Süd erfolgreich abgeschlossen – BGPress 9692
    Auch der Leiter der Feuerwehr, Dieter Rohrberg, und der 1. Stadtrat der Landeshauptstadt Hannover, Dr. Axel von der Ohe, werden auf erhöhte Temperatur kontrolliert. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung in Misburg-Süd erfolgreich abgeschlossen – BGPress 9726
    Innenminister Boris Pistorius, der Chef der Feuerwehr Dieter Rohrberg und 1. Stadtrat Dr. Axel von der Ohe lassen sich in der Technischen Einsatzleitung die Lage vor Ort erklären. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung in Misburg-Süd erfolgreich abgeschlossen – BGPress 9734
    Die Technische Einsatzleitung der Berufsfeuerwehr behält den Überblick über sämtliche Maßnahmen im Zusammenhang mit der Evakuierung. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung in Misburg-Süd erfolgreich abgeschlossen – BGPress 9745
    Der große Krankenwagenhalteplatz für Rettungs- und Krankentransportwagen der Hilfsorganisationen. Auch Behindertentransportfahrzeuge stehen mit auf dem Platz. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittel
    Drei der Fliegerbombe nach erfolgreicher Entschärfung durch die Sprengmeister des Kampfmittelbeseitigungsdienstes. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung in Misburg-Süd erfolgreich abgeschlossen – BGPress 9792
    Zwei der noch intakten Zünder nach der Entschärfung. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung in Misburg-Süd erfolgreich abgeschlossen – BGPress 9794
    Sprengmeister Marcus Rausch erklärt den Entschärfungsablauf. In seiner Hand einen der noch scharf gewesenen Zünder. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung in Misburg-Süd erfolgreich abgeschlossen – BGPress 9799
    Der 1. Stadtrat Dr. Axel von der Ohe (3.v.r.) und der Chef der Feuerwehr, Dieter Rohrberg (1.v.l.), bedanken sich für die sehr gut und erfolgreiche Zusammenarbeit bei den Sprengmeistern des Kampfmittelbeseitigungsdienstes. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung
    Die entschärften Bomben werden zum Abtransport auf einen LKW des Kampfmittelbeseitigungsdienstes geladen. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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