HANNOVER (red). Es war 2020 die letzte Modenshow vor Corona und nun zeigte die Akademie für Mode & Design Hannover – Fahmoda – das sie mit ihren Absolventinnen und Absolventen des Abschlusssemesters zurück sind. Vor begeistertem Publikum wurden von 15 Jungdesigner*innen ihre Entwürfe auf einem 50 Meter langen Laufsteg vor der eindrucksvoller Kulisse der HDI-Arena gezeigt.
Seit mehr als einem Jahr begleitete Dozent*innen und Studierende die Einschränkungen durch die Corona-Pandemie. Die Lehrinhalte mussten auf ein Onlineformat umgestellt werden. Praxis war nur noch sehr eingeschränkt unter strengen Hygieneauflagen möglich. Trotz der Einschränkungen ist die Kreativität bei den unterschiedlichen Semestern nicht auf der Strecke geblieben.
Modedesign ist ganzheitlich, sinnlich, nachhaltig, polarisierend, provokant, humorvoll, zeitgenössisch, visionär, glamourös und manchmal puristisch. Kurzgesagt vielfältiger als je zuvor. So zeigte das 2. Semester zum Thema Bionik – die Übertragung von Phänomenen der Natur auf die Technik – mit 11 Studierenden als Einstieg ihre Umsetzungen.
Das 3. Semester setzte sich unter dem Stichwort PUNK: Chaos to Couture unter Leitung von Modedesigner und Dozent Danny Reinke mit dem Einfluss von Punk auf die Haute Couture auseinander. 13 angehende Modedesigner*innen machten mit ihren Interpretationen mit Abendkleidern auf das eigentliche Highlight dem Publikum Geschmack.
In zwei Blöcken wurde dann das Feuerwerk der Abschlusskollektionen gezündet. Hierbei zeigten folgende Jungdesigner*innen ihre fantasievoll umgesetzten Entwürfe:
Carlotta Hoerauf – LoveStory – Die Phase der Liebe
Celina Kummer – HYGGE
Alexandra Peronis – Legacy of Assassins
Dina Bassalt
Denise Berndt – Culture Tour
Julia Victoria Mars – Sic mundus creatus est
Sona Mehdipoor – Illusionswirklichkeit
Marian Mc Grady – fake it
Julia Dieker – Strukturen Komplott
Ann-Kathrin Vogler – Mes raicines
Jennifer Kaesberg – Astrophilia
Lena Jordan – M2
Juan Camilo Montes Ceferino – Inigene Dreams
Carla Carlotta Schön – Das Herrenzimmer – Eine Bridal Couture Kollektion
Nach über zweieinhalb Stunden endete eine erfolgreiche Fashion Show. Durch das Programm leitete gekonnt Lusia Verfürth mit einer sympathischen Moderation. Zu Anfang erklärte der Chef der Fahmoda, Torsten Max Volmary, das deutschlandweite einzigartige Ausbildungskonzept der Modeschule. In insgesamt vier unterschiedlichen Konzepten können die Studierenden ihre Abschlüsse vom staatl. geprüften Modedesigner, über den Gesellenbrief im Massschneiderhandwerk (HWK) bis zum Bachelor Professional (dem Meisterbrief im Massschneiderhandwerk) ihre Karriere im Bereich Modedesign vorbereiten.
HANNOVER (PM). Luftbildauswertungen seitens des Kampfmittelbeseitigungsdienstes Niedersachsen (KBD) sowie großflächige technische Sondierungsmaßnahmen haben auf einem Grundstück in der Kreisstraße im Hannoverschen Stadtteil Misburg-Süd gezeigt, dass es sich bei mehreren Verdachtspunkten um Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg handeln könnte. Zurzeit besteht keine Gefahr für die Anwohner*innen, die Verdachtspunkte müssen jedoch weiter erkundet werden.
Vier der Kampfmittelverdachtspunkte befinden sich auf dem Baugrundstück in der Kreisstraße, dort plant die Hagedorn-Unternehmensgruppe die Errichtung eines Wertstoffzentrums. Im Zuge der bauvorbereitenden Maßnahmen erfolgten großflächige technische Sondierungen, bei denen die Kampfmittelverdachtspunkte lokalisiert wurden.
Die Ergebnisse von technischen Sondierungen im Umfeld des betroffenen Baugrundstückes haben bisher noch zwei weitere Verdachtspunkte ergeben, deren Erkundung auf mögliche Bombenblindgänger ebenfalls erforderlich ist.
Um alle Verdachtspunkte weiter untersuchen zu können, ist deren weitere Freilegung erforderlich. Diese Freilegung ist zwingend mit einer Evakuierungsmaßnahme unter Einhaltung eines Sicherheitsradius von 1.000 Meter um alle Verdachtspunkte verbunden. Anteilig betroffen von diesem Sicherheitsradius sind rund 8.750 Einwohner*innen in den Stadtteilen Misburg-Nord, Misburg-Süd und Anderten.
Als Termin für die weiteren Untersuchungen und eine eventuelle Kampfmittelbeseitigung sowie die damit verbundene Evakuierung des Sicherheitsbereichs wurde vom KBD und der Landeshauptstadt Hannover als zuständige Gefahrenabwehrbehörde Sonntag, 18.07.2021, festgelegt.
Die von der Evakuierung betroffenen Personen werden gebeten, den Sicherheitsbereich am Sonntag, 18.07.2021, um 09:00 Uhr zu verlassen und auch ihre Nachbar*innen über die Evakuierung zu informieren.
Betreuungsstellen (geöffnet am 18.07.2021 ab 09:00 Uhr)
Für Einwohner*innen, die keine andere Aufenthaltsmöglichkeit haben, stehen am Sonntag, 18.07.2021, ab 09:00 Uhr zwei Betreuungsstellen zur Verfügung:
Betreuungsstelle
Adresse
IGSRoderbruch,Sporthalle
Rotekreuzstraße23,30627Hannover
SporthallenAnderten
Eisteichweg9,30559Hannover
Personentransport in die Betreuungsstellen:
Für den Personentransport in die Betreuungsstellen stehen zum Evakuierungsbeginn kostenlos Busse der ÜSTRA bereit. Diese fahren den betroffenen Bereich regelmäßig ab und folgende Haltepunkte an:
Evakuierungslinieblau
Evakuierungsliniegrün
Kreisstraße
Hartmannstraße
AmHafen
Max–Kuhlemann–Straße
St.Johanniskirche
BahnhofAnderten–Misburg
St.AnnaKirche
AmKindergarten
MeyersGarten
SporthallenAnderten
Kampstraße
AmSeelberg
IGSRoderbruch
Krankentransport für gehbehinderte Personen
Gehbehinderte Personen können unter der Rufnummer 19222 einen Krankentransport anfordern. Notwendige Transporte sollen möglichst frühzeitig vor dem 18.07.2021 angemeldet werden, damit die Feuerwehr die erforderliche Anzahl von Transportfahrzeugen bereitstellen kann.
Servicetelefon für Bürger*innen
Für Fragen aus der Bevölkerung steht ein Servicetelefon unter der Rufnummer 0800 / 7313131 zu den folgenden Zeiten zur Verfügung.
• Donnerstag, 15.07.2021:
• Freitag, 16.07.2021:
• Samstag, 17.07.2021:
• Sonntag, 18.07.2021:
von 10:00 bis 15:00 Uhr von 10:00 bis 15:00 Uhr von 10:00 bis 15:00 Uhr von 07:00 Uhr bis Abschluss aller Maßnahmen
Weitere Informationen und Hinweise
Die erforderliche Gefahrenbeseitigung kann erst nach erfolgreicher Umsetzung aller Sicherheitsmaßnahmen erfolgen. Die betroffenen Einwohner*innen können voraussichtlich erst in den Abendstunden in ihre Wohnung zurückkehren und werden daher gebeten, alle unbedingt für sie notwendigen Dinge, wie z.B.: Medikamente, Säuglings- oder Spezialnahrung sowie angemessene Kleidung mitzunehmen. Einwohner*innen sollen gegebenenfalls Verwandte und Freunde über ihre Abwesenheit informieren.
Aktuelle Informationen
Über die weiteren Untersuchungen der Verdachtspunkte und die damit verbundene Evakuierung werden alle im Sicherheitsbereich betroffenen Haushalte am Donnerstagabend (15.07.2021) mit mehrsprachigen Informationsblättern informiert. Aktuelle Bevölkerungsinformationen werden außerdem über die Internetportale der Landeshauptstadt Hannover (www.hannover.de ) – sowie der Feuerwehr Hannover (www.feuerwehr-hannover.de) veröffentlicht.
In den Sozialen Medien informiert die Landeshauptstadt über das Twitter-Profil @Feuerwehr_H mit #hannbombe sowie auf der Facebookseite Facebook.com/lhhannover. Die Bevölkerung wird zusätzlich über die Warn-Apps KATWARN und NINA informiert. Darüber hinaus steht das Servicetelefon für Bürger*innen der Landeshauptstadt für Anfragen aus der Bevölkerung zu den angegebenen Zeiten zur Verfügung.
HANNOVER (PM/red). Einen Kurzfilm über und mit Hannovers weiblicher* Musik-Szene zu drehen, war das gemeinsame Ziel der UNESCO City of Music Hannover und des kreHtiv Netzwerk Hannover e.V. in Kooperation mit dem MusikZentrum Hannover. Heute Vormittag wurde der Kurzfilm schon einmal Pressevertretern gezeigt. Auf die Premiere heute Abend darf man gespannt sein. Entstanden ist das interdisziplinäre Filmprojekt „Line Up!“, das am heutigen Dienstag (6. Juli) ab 20 Uhr auf dem Facebook- und YouTube-Kanal des kreHtiv Netzwerk Hannover zu sehen ist. Die zugehörige Dokumentation wird dort in einigen Wochen ebenfalls veröffentlicht.
Mehr als 90 Akteur*innen auf, hinter, vor und neben der Bühne…
Die Idee des etwas 7,5 minütigen Kurzfilms, Chancengleichheit und Gleichberechtigung voranzutreiben und diese Botschaft mit und durch Musik als verbindendes Element nach außen zu tragen, ist in Hannovers Musikszene gut angenommen worden: Im Film zeigt sich, wie viele engagierte Frauen* es in Hannovers Musikszene gibt: Mehr als 90 Stellvertreter*innen sind dabei. Frauen* auf, hinter, vor und neben der Bühne, die Musik machen, tanzen, singen, komponieren, schreiben, unterrichten, die Licht- und Ton-Technik beherrschen, planen und organisieren, auf- und abbauen und vieles mehr.
Sechs Kreative aus unterschiedlichen Kreativ-Disziplinen, die sich vorher nicht kannten, haben im September 2020 zusammengefunden, um eine gemeinsame Idee für einen Film zu entwickeln, der die Themen „Musikstadt Hannover und Gleichberechtigung, Diversität und Geschlechtergerechtigkeit“ in den Fokus rückt und miteinander verbindet. Das Team, bestehend aus Fotografin und Filmemacherin Ghazaleh Ghazanfari, Jen Kurbjuweit an der Kamera, Gitarristin Kassandra Siebel, Filmemacher Janis Eickmeier, PR-Expertin Karo Eggert und Filmemacherin und Produzentin Martha Herbold hat durch gemeinsame Workshops, verschiedene Diskurse und Diskussionen zu den Themen Gender Gleichberechtigung, Empowerment und Diversität schließlich eine gemeinsame Vision entwickelt, die sich im Kern um Vorbilder und Rollenmodelle dreht: Entstanden ist ein inspirierendes Konzept, das sein Ergebnis im Kurzfilm findet. Der gesamte Prozess wird außerdem in einer Making-Of-Dokumentation mit englischen Untertiteln festgehalten, um das Projekt auch im internationalen UNESCO Music Cities Netzwerk präsentieren zu können. „Wir wollen zeigen, was Hannovers weibliche Musik-Szene zu bieten hat. Der Kurzfilm, die Botschaft und die Musikstadt Hannover können sich wirklich sehen lassen“, so Alice Moser vom Kulturbüro Hannover. „Wir sind stolz, so eine breit aufgestellte und solidarische Künstler*innenszene zu haben – und geben unser Bestes, sie noch weiter zu stärken!“
HANNOVER (PM). Der Innenstadtdialog in Hannover wird für die Menschen nun sichtbar und erlebbar. Oberbürgermeister Belit Onay und Stadtbaurat Thomas Vielhaber stellten an diesem Donnerstag das Programm für den ersten Experimentierraum vor, den die Stadt im Zuge des Dialogprozesses schafft. Gleichzeitig präsentierten sie das Projekt „Was wäre, wenn …“. Dabei handelt es sich um großformatige Bilder, die Szenen und Ideen von der Innenstadt der Zukunft vermitteln. Studierende der Leibniz-Unsiversität haben die Darstellungen erarbeitet.
Am Köbelinger Markt präsentierten Onay und Vielhaber die beiden ersten Groundposter aus der „Was wäre, wenn …“-Reihe. Die Bilder werden an zehn unterschiedlichen Orten in der Innenstadt zu finden sein. „Das ist eine Inspiration für den Innenstadtdialog“, kommentiert Belit Onay das Engagement der Universität und der Studierenden. „Die Frage ,was wäre, wenn‘ trifft den Kern des Diskurses über die Innenstadt.“
Der Oberbürgermeister blickt mit großer Vorfreude auf den Innenstadtdialog und den ersten Experimentierraum, der neben dem Köbelinger Markt auch die Marktstraße, die Schmiedestraße und das Areal an der Marktkirche umfasst. „Der erste Experimentierraum ist der öffentliche Auftakt für den Innenstadtdialog. Die Stadtverwaltung hat sich mächtig ins Zeug gelegt, mit Ideen, Inputs und Engagement, um den Bürger*innen etwas zu bieten.“ Das Ziel des Experimentierraums sei es, so der Oberbürgermeister, gemeinsam mit den Hannoveraner*innen Ideen für eine moderne City zu entwickeln. „Jetzt ist die Zeit zu handeln“, so Onay.
Das Ausstellungsformat „Was wäre, wenn …“ entstand im Rahmen einer Kooperation zwischen der Landeshauptstadt und der Leibniz Universität Hannover (LUH). Unter der Leitung von Prof. Christian Werthmann haben Studierende des Instituts für Landschaftsarchitektur Ideen für eine Innenstadt der Zukunft entwickelt und diese auf sogenannten Groundpostern verbildlicht.
Prof. Dr. Volker Epping, Präsident der LUH, freut sich, dass seine Hochschule den Innenstadtdialog mit innovativen Konzepten bereichern konnte: „Ich danke Professor Christian Werthmann und seinen Studierenden für ihr Engagement und ihre Kreativität. Die Leibniz Universität kann aber auch die Wissenschaft selbst in die Stadt zu den Bürger*innen tragen und damit eine lebendige und interessante Innenstadt kreieren. An beiden Ansätzen möchten wir zum Wohl der Stadt arbeiten.“
Der Experimentierraum macht ein großes Angebot. Sport. Kunst. Natur. Mitmachangebote. Mit einem Museumsmobil wird die Stadtgeschichte auf die öffentlichen Plätze geholt. Auch ein Pop-up-Jugendzentrum ist Teil des Programms. Onay hebt hervor: „Alle sind eingeladen, vorbeizukommen und mitzumachen. Skaten, Beachtennis oder Klettern. Wir probieren aus, was gemeinsam in der Stadt besonders gut funktioniert.“ Der Oberbürgermeister stellt heraus, dass jetzt die Zeit sei, die Zukunft der City zu erproben: „Die Pandemie hat uns viel zu lange davon abgehalten, gemeinsam die Stadt zu erleben. Das ändert sich jetzt.“
Thomas Vielhaber betont, dass im Rahmen des Innenstadtdialogs spannende Angebote geschaffen würden, mit denen die Bürger*innen in die Innenstadt gelockt werden: „Die Menschen wollen raus, und wir bieten ihnen etwas Neues.“ Der Stadtbaurat verspricht sich vom Innenstadtdialog eine Grundlage für eine strategische Planung der Stadt für das kommende Jahrzehnt.
Mit Blick auf die Fragen zur verkehrlichen Situationen am Experimentierraum macht Thomas Vielhaber noch einmal deutlich: „Die Parkhäuser an der Schmiedestraße und der Marktstraße sind für alle gut erreichbar. Auch der Lieferverkehr kann seine Arbeit fortsetzen.“
HANNOVER (PM). Der Startschuss für die Weltleitmesse „Interschutz 2022“ und den Deutschen Feuerwehrtag ist gefallen. „Die INTERSCHUTZ Community Days am Wochenende in Hannover haben einen tollen Vorgeschmack auf die beiden Großereignisse im kommenden Jahr gegeben“, sagte der Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), Karl-Heinz Banse, in der niedersächsischen Landeshauptstadt.
Zusammen mit dem Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Messe AG, Dr. Jochen Köckler, und dem Präsidenten der Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes (vfdb), Dirk Aschenbrenner, hatte der DFV-Präsident die zweitägige „Mini“-Interschutz eröffnet, in deren Rahmen zugleich die FireFit-Championships auf europäischer Ebene ausgetragen wurden. Neben den Wettkämpfen präsentierten auf dem Freigelände 36 Unternehmen und Partner aus Deutschland, Österreich und der Schweiz Trends, Produkte und Lösungen aus den Bereichen Einsatzfahrzeuge und Persönlicher Schutzausrüstung (PSA).
Zufrieden zeigte sich auch Karl-Heinz Banse: „Das war ein toller Spirit! Es war für alle ein schönes Gefühl, mit so vielen Menschen wieder zusammenkommen zu können.“ Besonders hob der Präsident die Qualität der Feuerwehrwettkämpfe hervor, bei denen trotz großer Hitze gute Ergebnisse erzielt wurden: „Das ist ja Wahnsinn, was die leisten.“ Zugleich wies er darauf hin, dass unter ähnlichen Temperaturbedingungen Feuerwehren am Wochenende in Mecklenburg-Vorpommern einen großen Waldbrand bekämpfen mussten. „Das zeigt, wie fit Feuerwehrleute sind und sein müssen“, so Banse.
Begeistert von der Veranstaltung zeigte sich auch IINTERSCHUTZ Projektleiter Martin Folkerts von der Deutschen Messe AG: „Unser Ziel war es, die Branche wieder zusammenzubringen und deutlich zu machen: Jetzt geht’s wieder los.“ Nicht nur vor Ort auf dem Messegelände habe es gute Resonanz gegeben. Das parallel angebotene Live-Streaming der Veranstaltung wurde intensiv genutzt, aus rund 60 Nationen schalteten sich User dazu. Die Stimmung bei Ausstellern und Partnern vor Ort war äußerst positiv. „Die INTERSCHUTZ Community Days haben deutlich gemacht, wie wichtig der persönliche Austausch ist. Wir alle blicken jetzt auf die INTERSCHUTZ 2022, die fast genau in einem Jahr Feuerwehr, Rettungswesen und Bevölkerungsschutz wieder auf dem Messegelände in Hannover zusammenführen wird. Bereits jetzt haben sich über 800 Unternehmen für die Weltleitmesse angemeldet.“
HANNOVER (red). Am frühen Sonntagmorgen gegen 6:40 Uhr kam es in der Innenstadt von Hannover hinter der Corona-Teststation am Opernhaus zwischen zwei Personengruppen zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung. Dabei zog sich laut dem Polizeisprecher Michael Bertram eine Person lebensgefährliche Verletzungen durch Messerstiche zu. Sie hatte sich in ein Bushäuschen geflüchtet und war danach zusammengebrochen. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Krankenhaus . Eine weitere Person wurde leicht verletzt und musste ebenfalls versorgt werden.
Ein oder mehrere Täter hatten laut Angaben des Polizeisprechers auf die zwei Personen eingestochen. Der bzw. die Täter befindet sich zurzeit auf der Flucht. Der Bereich war nach der Tat weiträumig zur Spurensicherung abgesperrt. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen eines versuchten Tötungsdeliktes aufgenommen. Zu den Hintergründen, die zur Tat führten, gibt es bislang keine Angaben.
Die Polizei wird im Laufe des Tages weitere Informationen zum Tatablauf bekannt geben.
HANNOVER (PM). Endlich ist es soweit: Der Leinewelle e.V. feiert zusammen mit Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay, Regionspräsident Hauke Jagau, enercity-Chefin Dr. Susanna Zapreva und Sparkassen-Vorständin Kerstin Berghoff-Ising mit einem gemeinsamen Spatenstich am Leineufer den offiziellen Beginn der Bauarbeiten der enercity Leinewelle.
Idee des Vereins war es zunächst, an der Wasserkunst vor dem Landtag eine künstliche Welle zu erzeugen. Sie wird nun an der Schlossbrücke – einige Flussmeter weiter – realisiert. „Wenn wir auf unser Projekt zurückblicken, dann haben wir in acht Jahren eine aufregende Zeit mit vielen Höhen und Tiefen erlebt. Der heutige tatsächliche Baubeginn der enercity Leinewelle ist mit Abstand der emotionalste Moment für den bis jetzt noch kleinen Kern des Vereins – aber auch für die vielen Menschen, die sich der Idee mit verschrieben haben“, freut sich Heiko Heybey, erster Vorsitzender des Leinewelle e.V. Mit der ‚stehenden Welle zum Surfen‘ wird die Stadt um eine neue sportliche, touristische und nicht kommerzielle Attraktion reicher und erreicht damit nicht nur die bis zu 500 aktiven Surfer in Hannover, sondern Fans in ganz Deutschland.
„Ich freue mich sehr, dass mit dem heutigen Spatenstich das Projekt Leinewelle in die Umsetzung geht“, sagt Belit Onay, Oberbürgermeister von Hannover. „Es ist zweifelsohne ein Beleg für einen gelungenen Dialog zwischen engagierten Bürger*innen und der Stadtverwaltung. Mein Dank gilt vor allem den Initiator*innen und zahlreichen Unterstützer*innen, allen voran Heiko Heybey. Sie alle haben mit diesem Projekt Mut bewiesen und gezeigt, dass sich der Einsatz für kreative Ideen lohnt. Ich bin mir sicher, dass die Leinewelle das Stadtbild bereichern wird und gemäß unserem Ziel im Rahmen des aktuell laufenden Innenstadtdialogs „Hannover MIT(TE) gestalten“ einen wichtigen Beitrag zu einem lebenswerten Quartier mit hoher Aufenthaltsqualität leisten wird. Lassen Sie uns weiterhin im Dialog bleiben!“
„Warten, bis die Gegebenheiten perfekt sind, gehört zu den Tugenden im Surfsport. Bevor man Surfen kann, muss man oftmals gegen den Strom rauspaddeln und wird oft zurückgeworfen“, weiß Hauke Jagau, Regionspräsident der Region Hannover. „Die Initiatoren der Leinewelle haben sich aber davon nicht aufhalten lassen. Umso mehr freue ich mich, dass Hannovers ‚stehende Welle‘ nun ins Rollen kommt. Sie wird eine Attraktion für die ganze Region werden und viele Menschen für den Surfsport begeistern!“
Hauptsponsor und Namensgeberin des neuen Hot-Spots mitten im Herzen Hannovers ist mindestens für die kommenden zehn Jahre der Energiedienstleister enercity: „Wir setzen auf eine langfristige und enge Partnerschaft mit den Initiatoren. Die Leinewelle passt exakt zu uns: Sie steht im Herzen Hannovers für Bewegung, Dynamik sowie klimafreundlichen Sport und Spaß“, betont enercity-Chefin Dr. Susanna Zapreva. „Ich bin davon überzeugt, dass die Leinewelle ein Leuchtturm mit Strahlkraft weit über die Grenzen der Landeshauptstadt hinaus wird, wo sich ein neues Lebensgefühl, generationsübergreifend widerspiegeln wird. Dieses ökologische Highlight in Hannover ermöglichen wir für unsere Kundinnen und Kunden und allen Sportinteressierten mit großer Freude.“ Die patentierte hydraulische Rampe, mit der die Welle erzeugt wird, wird zu 100 Prozent mit CO2-neutralem Strom betrieben.
Der bereits bestehende Sponsorenkreis um das Bau- und Immobilienunternehmen Gundlach und den Universitätssportclub Hannover e.V. wird durch einen weiteren wichtigen Sponsor ergänzt: „Die Sparkasse Hannover unterstützt gerne Projekte und Initiativen, die einen unmittelbaren Nutzen für das Gemeinwohl haben und die Lebensqualität und Vielfalt der Region Hannover bereichern. Ich finde, alles trifft auf die Leinewelle zu“, lobt Kerstin Berghoff-Ising, Vorständin der Sparkasse Hannover. „Wir freuen uns, mit unserer Unterstützung ein Projekt zu fördern, das mit so viel Ehrgeiz, Mut und Zugeständnissen über viele Jahre beweist: Es lohnt sich, in der Region Hannover etwas Neues, Ungewöhnliches zu wagen. Und so ist die Leinewelle ein gutes Beispiel dafür, wie unsere Region Hannover sich unter Rücksichtnahme auf ökologische Notwendigkeiten und gesellschaftliche Entwicklung gestalten lässt. Hier wird ein Ort geschaffen, der nicht nur das Surfen ermöglicht. Er macht darüber hinaus die Leine in der Innenstadt sicht- und erlebbarer und eröffnet mit zu erwartend spannenden Bildern neue Perspektiven. Die Leinewelle macht der ganzen Region ein nachhaltiges Angebot. Dazu trägt die Sparkasse Hannover gerne etwas bei.Lorenz Hansen, Geschäftsführer des Bau- und Immobilienunternehmens Gundlach und Schatzmeister der Leinewelle e.V., ergänzt: „Der Sommer 2021 wird vielen lange in Erinnerung bleiben. Ein Grund unter vielen wird für viele dieser Baustellenbeginn sein. Wir sind glücklich und dankbar, dass man in einer Stadt wie Hannover ein solches Großprojekt gemeinsam erfolgreich angehen kann.“
Dank an alle Unterstützer
„Nach den acht langen Jahren des Engagements, der zahllosen Gespräche, der vielen kleinen und großen Schritte, Kämpfe, Niederlagen und Gewinne ist mit dem Spatenstich heute nun endlich der größte Meilenstein erreicht“, fasst Heiko Heybey die Entwicklung des Herzensprojekts zusammen. „Ich danke allen, die geholfen haben und helfen und freue mich umso mehr auf den ersten gemeinsamen Surf auf der enercity Leinewelle.“ Sebastian Stern, Geschäftsführer Windrich & Sörgel und zweiter Vorsitzender der Leinewelle e.V., fügt hinzu: „Die enercity Leinewelle kann und wird ein sichtbares Zeichen des Aufbruchs werden. Ein Symbol für das Ende der Corona-Krise, ein Symbol für eine lebendige Innenstadt und für Vielfalt und Aktivität, die klimaneutral und umweltbewusst organisiert werden kann.“
HANNOVER (PM). 2021 ist ein besonderes Jahr für die Eilenriede: In diesem Jahr kann Hannovers Stadtwald auf eine 650 Jahre währende Geschichte als „Wald der Hannoveraner*innen“ zurückblicken, die mit der Schenkung im Jahr 1371 begann. Der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün der Landeshauptstadt Hannover hat bereits einige Aktionen durchgeführt, um dieses besondere Jubiläum zu feiern. Unter anderem wurde der neue beschilderte Pfad „Zeitreise in der Eilenriede“ am 22. April vorgestellt und die ersten neuen Übersichtsschilder an den Eingängen der Eilenriede wurden aufgestellt. Im Rahmen von rund 40 Führungen informieren Fachleute bis Oktober 2021 über die Natur und Kultur im Wald.
Ein weiterer Baustein im Jubiläumsprogramm ist jetzt eine digitale Schnitzeljagd durch die nördliche Eilenriede. Der Vorteil dieses Angebots liegt in seiner Flexibilität. Startzeit, Tempo, Pausen – das alles kann individuell angepasst werden. Wer zum Rätseln starten möchte, braucht nicht viel: Smartphone oder Tablet, die kostenlose App Actionbound, eine Portion Neugier und Lust auf Wald. Die Tour eignet sich für Familien mit älteren Kindern, Jugendliche, Waldfreund*innen.
Ob im Team oder alleine unterwegs: Für richtige Antworten gibt es Punkte und der Highscore lockt! Die „EilenriedeGeheimnisse“ laden zum genauen Hinschauen, zum Knobeln oder „um den Baumstamm-Denken“ ein. Themen bietet der Wald zur Genüge. Historische Gebäude, Denkmäler, Naturphänomene und auch ein wenig „Förster*innen-Latein“ gehören dazu.
Die Tour ist entweder auf der Seite www.actionbound.com zu finden oder kann durch Scannen des QR-Codes auf www.hannover.de/650-jahre-eilenriede gestartet werden. Wer möchte, kann die Tour Zuhause schon herunterladen und im Gelände starten. Die Kosten für die Erstellung der App belaufen sich auf 3.500 Euro. Die App ist zunächst für den Zeitraum von einem Jahr verfügbar und kann je nach Nutzung auch weiter verlängert oder ausgebaut werden.
Vorgestellt wurde die App am Startpunkt am Lister Turm von Ulrich Prote, Leiter des Fachbereiches Umwelt und Stadtgrün, Verena Stahnke vom mit beteiligten Büro für Naturetainment sowie Johannes Drechsel vom Bereich Forsten, Landschaftsräume und Naturschutz der Landeshauptstadt.
HANNOVER (ots). Am Donnerstagabend, 17.06.2021, ist eine 19 Jahre alte Fußgängerin im Bereich der Stadtbahnhaltestelle Bothfelder Kirchweg von einer Mercedes-Fahrerin angefahren und mehrere Meter mitgeschleift worden.
Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover stieg die 19 Jahre alte Frau kurz nach 20:30 Uhr aus einer Straßenbahn an der Haltestelle Bothfelder Kirchweg aus. Zeitgleich befuhr eine 18-jährige Fahrerin mit ihrem Pkw der Marke Mercedes die Sutelstraße in Richtung Podbielskistraße. Als die Passantin die Fahrbahn im Bereich der Haltestelle an einer sog. Dunkelampel überqueren wollte, erfasste sie das Fahrzeug. In der Folge schleifte der Pkw sie noch mehrere Meter mit. Die Frau erlitt durch den Aufprall leichte Verletzungen und kam für eine weitere medizinische Versorgung mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus. Die Autofahrerin blieb unverletzt. Die Sutelstraße wurde für Rettungsmaßnahmen und die Unfallaufnahme in beide Richtungen kurzzeitig voll gesperrt. Der Gesamtschaden wird auf etwa 3000 Euro beziffert.
Gegen die Mercedes-Fahrerin wurde ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung infolge eines Unfalles und der Verdacht einer Straßenverkehrsgefährdung eingeleitet, da mutmaßlich die Bedarfsampel für die Autofahrerin das Rotlicht anzeigte. Des Weiteren wurde vorerst der Führerschein der 18-Jährigen beschlagnahmt. Zeugen, die Hinweise zum Unfallgeschehen machen können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden.
HANNOVER (red). Bestätigte und gemeldete Infektionszahlen vom 17.06.2021 der Region Hannover. Derzeit sind für die Bewertung der 7-Tage-Inzidenz ausschließlich die Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) für die Umsetzung der Corona-Verordnung maßgebend, um ein einheitliches Zahlenwerk zu nutzen (http://corona.rki.de/). Bedenken Sie, dass die Meldungen am Montag / Dienstag immer wegen der fehlenden Testungen / Rückmeldungen am Wochenende niedriger ausfallen und somit nicht zwangsläufig auf einen Rückgang der Fallzahlen hinweisen. Die Region Hannover veröffentlicht am Wochenende keine Fallzahlen für ihre Gemeinden.
Für die aktuellen Inzidenzzahlen und weitere Zahlen zu Corona-Erkrankungen im Land Niedersachsen verweisen wir auf das neue Corona-Dashboard Niedersachsen
Hannover (PM). Die Meldungen von der Region Hannover für ihre Gemeinden für den 17.06.2021
Die Inzidenzwerte der einzelnen Kommunen spielen für Corona-Regelungen des Landes und des Bundes keine Rolle. Hierfür ist der Inzidenzwert der gesamten Region Hannover maßgeblich, den das Robert-Koch-Institut (RKI) täglich veröffentlicht. Sie finden den Link zum RKI hier: http://corona.rki.de/. Laut RKI liegt die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner für die Region Hannover tagesaktuell bei 9,8.
Die Region Hannover hat seit Auftreten der ersten Corona-Infektion insgesamt 48.345 Menschen registriert, die sich in der Region mit dem Coronavirus infiziert haben. Davon sind zum heutigen Stand 46.997 Personen als genesen aufgeführt. 1.077 Menschen sind infolge einer nachgewiesenen oder mutmaßlichen Corona-Infektion in der Region verstorben; der Altersmedian der Verstorbenen liegt bei 84 Jahren. Somit sind zum jetzigen Zeitpunkt 271 Menschen in der Region infiziert.
Verteilung nach Alter (seit Beginn der Erfassung):
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