BG-PRESS
  • Startseite
  • Werbung schalten
  • Suchen
  • Über uns
    • Unsere Leistungen
    • Kontaktanfrage
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Menü Menü
  • Link zu Instagram
  • Link zu Facebook

Schlagwortarchiv für: Hannover

Corona-Schutzimpfung: 35.000 Senior*innen erhalten Post von der Stadt – Impfinfo für 80jährige

Corona-Schutzimpfung: 35.000 Senior*innen erhalten Post von der Stadt

4. Februar 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Alle Senior*innen in Hannover, die 80 Jahre oder älter sind, erhalten in den kommenden Tagen Post von der Stadt. Insgesamt werden rund 35.000 Informationsschreiben versandt, in denen alles Wissenswerte zusammengefasst wurde, das für diesen Personenkreis für den die Corona-Schutzimpfung unmittelbar bevorsteht, von Bedeutung ist, zusammengefasst wurde.

Wie erhalte ich einen Impftermin? Wie komme ich zum Impfzentrum auf dem Messegelände und welche Unterlagen benötige ich dazu? An wen kann ich mich wenden, wenn ich Fragen habe oder Unterstützung benötige? Das Informationsschreiben gibt Antworten auf diese und weitere Fragen. „Uns ist es wichtig, umfassend aufzuklären, zu informieren und auch Hilfe anzubieten“ sagt Oberbürgermeister Belit Onay. „Ich freue mich, dass es unter Federführung unseres Seniorenservices gelungen ist, Unterstützung durch sogenannte Impfpat*innen anzubieten. Das ist ein Stück gelebte Solidarität“, so Onay weiter.

Wer Hilfe rund um den eigenen Impftermin benötigt, kann sich über die Mailanschrift impfpatinnen@hannover-stadt.de oder montags bis donnerstags von 9 bis 16 Uhr und freitags von 9 bis 13 Uhr unter der Rufnummer (0511)168-42345 melden. Es erfolgt zunächst eine Erstberatung der anrufenden Senior*innen. Wenn die Anrufer*innen größeren Beratungs- und Informationsbedarf haben, werden sie auf Wunsch an ein*e Impfpat*in weitervermittelt. Bislang haben sich dafür rund 70 Freiwillige gemeldet, die in einem Netzwerk mit dem Evangelisch-lutherischen Stadtkirchenverband, dem Diakonischen Werk, dem Freundeskreis Hannover e. V., der Arbeiterwohlfahrt Region Hannover-Stadt e.V., dem DRK Region Hannover sowie der Fakultät für Diakonie, Gesundheit und Soziales der Hochschule Hannover tätig sein werden.

Im Gemeinsamen Impfzentrum von Stadt und Region (GIZ) auf dem Messegelände werden derzeit 450 Personen täglich geimpft, die Kapazität kann jederzeit erhöht werden, sobald mehr Impfstoff zur Verfügung steht. Der Finanz-und Ordnungsdezernent der Landeshauptstadt Hannover, Dr. Axel von der Ohe, in dessen Ressort auch die das GIZ betreibende Feuerwehr fällt, sagt dazu: „Jede einzelne Impfung ist ein kleiner, aber wichtiger Schritt im Kampf gegen die Pandemie. Mit den Informationen und zusätzlichen Unterstützungsangeboten helfen wir, dass jede*r Impfberechtigte*r diesen Schritt tun kann.“

Wie funktioniert das System mit den Impfpat*innen?

Den ehrenamtlichen Impfpat*innen wird vom Kommunalen Seniorenservice (KSH) eine sogenannte „Toolbox“ (Informationsblatt) zur Verfügung gestellt, in der alle relevanten Informationen rund um das Thema Impfung enthalten sind. Dies sichert den gleichen Informationsstand aller Ehrenamtlichen und somit die gleiche Unterstützung für alle Senior*innen. Diese Toolbox ist auch unter www.seniorenberatung-hannover.de zu finden, sie wird regelmäßig aktualisiert und an alle Beteiligten weitergeleitet, um eine gute und angemessene Beratung und Begleitung der Senior*innen sicherzustellen. Der KSH wird die Toolbox auch allen interessierten Organisationen zur eigenen Nutzung zur Verfügung stellen.

Die Impfpat*innen sind Ansprechpartner*innen in Zeiten der Unsicherheit. Sie sollen die Senior*innen dabei unterstützen, die vielen Informationen zur Schutzimpfung zu verstehen, Fragen zu den Unterlagen, die zum Impftermin mitgebracht werden müssen, beantworten, Fragen zum Transport (z. B. Anfahrt, Kosten, Taxi) zum Impfzentrum klären oder bei der Vereinbarung eines Impftermins helfen. Eine wichtige Aufgabe der Impfpat*innen wird auch darin bestehen, den Senior*innen zuzuhören und sie zu ermutigen – vor allem dann, wenn zum Beispiel die Terminvergabe nicht gleich auf Anhieb klappt.

Die Impfpat*innen können nicht über medizinische Fragen aufklären und sie übernehmen auch keine persönliche Begleitung oder den Transport der Senior*innen zum Impfzentrum. Jedoch können sie Auskunft geben, an wen sich die Senior*innen in diesen Fragen wenden können.

Homepage und Aktualisierung

Auf der Homepage www.seniorenberatung-hannover.de wird in einem farbig hervorgehobenen Kasten über das Angebot der Impfpat*innen informiert. Ein ergänzender Artikel liefert weitere Informationen und die beschriebene Toolbox mit relevanten Anhängen ist dort verfügbar. Die Übersicht wird regelmäßig aktualisiert. Weiterhin werden für die Impfpat*innen und Besucher*innen der Website wiederkehrende Fragen als „FAQ“ beantwortet. Auch diese Übersicht wird regelmäßig aktualisiert. Zudem wird auf bestehende „FAQ“ des Landes Niedersachsen (https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/antworten_auf_haufig_gestellte_fragen_faq/faq-impfung-195559.html) verlinkt.

Gemeinsames Impfzentrum startet mit den ersten 450 Impfungen – BGPress 4801 2© Bernd Günther

Gemeinsames Impfzentrum startet mit den ersten 450 Impfungen

1. Februar 2021/in Hannover, Gesundheit

JHANNOVER (red./bg). Im Beisein von Regionspräsident Hauke Jagau und dem hannoverschen Oberbürgermeister Belit Onay wurden heute die ersten 450 Personen im gemeinsamen Impfzentrum von Region Hannover und der Landeshauptstadt geimpft. Der Direktor der Berufsfeuerwehr, Dieter Rohrberg, sieht die Mannschaft im Impfzentrum gut aufgestellt. Es ist übrigens das größte der im Land verteilten insgesamt 50 Impfzentren.

Schon im Vorfeld wurden in der Messehalle 25 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Rettungsdienstes der Region Hannover geimpft. Das Personal des Impfzentrums hatte also schon ausreichend Möglichkeiten, Erfahrungen beim Ablauf zu erproben. Zudem könnte man jederzeit den Ablauf an geänderte Gegebenheiten anpassen, so Rohrberg.

Heute waren vier der insgesamt acht sogenannten Impfstraßen in Betrieb. Besetzt mit medizinischem Fachpersonal, Ärzten und Hilfskräften der Hilfsorganisationen war man bereit für die heute vorgesehenen 450 Personen, die sich überwiegend aus dem Altersbereich der über 80-jährigen zusammen setzten. Eigentlich könnten bis zu 160 Personen innerhalb einer Stunde geimpft werden, wenn alle Impfzüge besetzt wären.

Gleich an mehreren Stellen werden die mitgebrachten bzw. vor Ort ausgefüllten Unterlagen kontrolliert. Zudem ist eine Impfung nur mit einem bestätigten Termin möglich. In der Anmeldung zur zugewiesenen Impfstraße wird jeder Person erst einmal per Fernthermometer Fieber zur Sicherheit gemessen. Im Anschluss geht es in einen Wartebereich und nach Aufforderung zum ärztlichen Aufklärungsgespräch. Hier beurteilt ein Arzt, ob die Impfung tatsächlich ohne Risiko durchgeführt werden kann. Danach erfolgt die Injektion, die auf Wunsch des Betroffenen im Liegen oder Sitzen erfolgen kann. Nach erfolgreicher Impfung können sich die Geimpften noch ca. 15 Minuten in einem Wartebereich ausruhen und im Anschluß den Heimweg antreten. Die ganze Prozedur dauert so pro Person ca. 45 Minuten und muss durch eine zweite Impfung nach 21 Tagen wiederholt werden.

Hauke Jagau und Belit Onay sind froh, dass es mit diesem Start in Richtung der Bewältigung der Corona-Pandemie für die Bevölkerung in der Region Hannover geht. Aber auch Kritik kommt auf. So ist das gemeinsame Impfzentrum für deutlich höheren Durchsatz an Impfungen vorgesehen. Laut dem Pressesprecher der Feuerwehr, Michael Hinz, hätte man sogar die Möglichkeit, die Impfplätze in der großen Halle weiter aufzustocken.

So sind nicht fehlende Impftermine, sondern die fehlende Zuweisung und Lieferung des erforderlichen Impfstoffs der regelnde Faktor. Dieses wird sich hoffentlich in absehbarer Zeit ändern. Entweder durch weitere Zulassung von Impfstoffen in Europa oder durch deutliche Erhöhung der gelieferten Impfdosen. Auch einen weiteren Faktor hat man zur späteren Entlastung des Impfzentrums in der Rückhand. Zurzeit fehlt nämlich ein geeigneter Impfstoff, der unter erleichterten Lagerungsbedingungen bei den Hausärzten verimpft werden kann.

Eines ist jedenfalls heute positiv aufgefallen. Die Verantwortlichen haben den Ablauf gut durchorganisiert und das Personal ist motiviert, die Bevölkerung der Region Hannover und der Stadt nach und nach gezielt durchzuimpfen. Selbstverständlich alles auf freiwilliger Basis, mit der jeder Einzelne aber seinen kleinen Beitrag zur Bekämpfung der Corona-Pandemie beitragen kann.

  • Gemeinsames Impfzentrum startet mit den ersten 450 Impfungen – BGPress 4625
    Das Gemeinsamen Impfzentrum der Region Hannover und der Landeshauptstadt © Bernd Günther
  • Gemeinsames Impfzentrum startet mit den ersten 450 Impfungen – BGPress 4634
    Impfstart am 1. Februar im gemeinsamen Impfzentrum von Region Hannover und Stadt Hannover © Bernd Günther
  • Gemeinsames Impfzentrum startet mit den ersten 450 Impfungen – BGPress 4650
    Impfstart am 1. Februar im gemeinsamen Impfzentrum von Region Hannover und Stadt Hannover © Bernd Günther
  • Gemeinsames Impfzentrum startet mit den ersten 450 Impfungen – BGPress 4680
    Impfstart am 1. Februar im gemeinsamen Impfzentrum von Region Hannover und Stadt Hannover © Bernd Günther
  • Gemeinsames Impfzentrum startet mit den ersten 450 Impfungen – BGPress 4721
    Impfstart am 1. Februar im gemeinsamen Impfzentrum von Region Hannover und Stadt Hannover (Oberbürgermeister Belit Onay) © Bernd Günther
  • Gemeinsames Impfzentrum startet mit den ersten 450 Impfungen – BGPress 4728
    Impfstart am 1. Februar im gemeinsamen Impfzentrum von Region Hannover und Stadt Hannover (Regionspräsident Hauke Jagau) © Bernd Günther
  • Gemeinsames Impfzentrum startet mit den ersten 450 Impfungen – BGPress 4743
    Der Bereich Checkout und Abmeldung nach erfolgter Impfung © Bernd Günther
  • Gemeinsames Impfzentrum startet mit den ersten 450 Impfungen – BGPress 4749
    Impfstart am 1. Februar im gemeinsamen Impfzentrum von Region Hannover und Stadt Hannover (Leiter der Berufsfeuerwehr Dieter Rohrberg) © Bernd Günther
  • Gemeinsames Impfzentrum startet mit den ersten 450 Impfungen – BGPress 4770
    Impfstart am 1. Februar im gemeinsamen Impfzentrum von Region Hannover und Stadt Hannover © Bernd Günther
  • Gemeinsames Impfzentrum startet mit den ersten 450 Impfungen – BGPress 4777
    Impfzentrum nimmt Fahrt auf © Bernd Günther
  • Gemeinsames Impfzentrum startet mit den ersten 450 Impfungen – BGPress 4784
    Gleich vier Impfstraßen wurden heute in Betrieb genommen © Bernd Günther
  • Gemeinsames Impfzentrum startet mit den ersten 450 Impfungen – BGPress 4787
    Vor dem Impfen muss ein Arztgespräch durchgeführt werden © Bernd Günther
  • Gemeinsames Impfzentrum startet mit den ersten 450 Impfungen – BGPress 4801
    © Bernd Günther
  • Gemeinsames Impfzentrum startet mit den ersten 450 Impfungen – Temperaturmessung durch Jana Rubel am 81 jährigen Kurt Holtgräfe
    Temperaturmessung durch Jana Rubel am 81- jährigen Kurt Holtgräfe © Feuerwehr Hannover
  • Gemeinsames Impfzentrum startet mit den ersten 450 Impfungen – BGPress 4810
    Gleich mehrere Hilfsorganistationen, hier die Johanniter, haben eine der vier heute genutzten Impfstraßen besetzt © Bernd Günther
  • Gemeinsames Impfzentrum startet mit den ersten 450 Impfungen – BGPress 4818
    Impfstart am 1. Februar im gemeinsamen Impfzentrum von Region Hannover und Stadt Hannover © Bernd Günther
  • Gemeinsames Impfzentrum startet mit den ersten 450 Impfungen – BGPress 4841
    Impfstart am 1. Februar im gemeinsamen Impfzentrum von Region Hannover und Stadt Hannover © Bernd Günther
  • Gemeinsames Impfzentrum startet mit den ersten 450 Impfungen – BGPress 4850
    Es ist noch viel Platz zur Ausweitung der Impfungen, wenn ausreichend Impfstoff zur Verfügung steht © Bernd Günther
  • Gemeinsames Impfzentrum startet mit den ersten 450 Impfungen – BGPress 4861
    Einer der Wartebereiche nach der Impfung, in dem sich die Patienten noch unter Beobachtung ausruhen können © Bernd Günther
  • Gemeinsames Impfzentrum startet mit den ersten 450 Impfungen – BGPress 4866
    Dieser Impfraum steht mangels Impfdosen noch in Bereitschaft © Bernd Günther
Mit Kreativität den Lockdown ein wenig bunter gestalten – Corona Couture© Bernd Günther

Mit Kreativität den Lockdown ein wenig bunter gestalten

28. Januar 2021/in Hannover

HANNOVER (red). Seit dieser Woche wurde die Maskenpflicht im bestehenden Lockdown noch einmal verschärft. So müssen in bestimmten Bereichen, wie z.B. Geschäften oder im ÖPNV, medizinische oder FFP2-Masken getragen werden. Einer der Hintergründe für diese Verschärfung ist die berechtigte Sorge um die schnellere Verbreitung von Corona-Mutationen.

Doch haben diese Verschärfungen auch noch andere Auswirkungen. Während des ersten Lockdowns kam es zu erheblichen Lieferproblemen für Masken. Die Preise auf dem Onlinemarkt schossen in die Höhe und wer andere schützen wollte, genau dazu sind diese Masken gedacht, musste tief in die Tasche greifen. Zum Glück einigte man sich auf eine Alternative. So entstand der Begriff Alltagsmaske und war vor aller Munde.

Eine der Ersten, die schnell auf den Engpass in Hannover reagierte, war die Modedesignerin Melanie Wedemeier von SASSE-DESIGN. Innerhalb kürzester Zeit nähte sie einige Versuchsmodelle um dann mit ihren Mitarbeiterinnen kurzerhand von Hochzeitskleidern und eleganten Alltagskleidern auf Alltagsmasken umzusteigen.

Melanie Wedemeier weiß uns über diese Zeit zu berichten: „Das Pandemie- Jahr 2020 war für uns alle ein einschneidendes Erlebnis. Im ersten Lockdown wurden händeringend Masken gesucht und auch mein Atelier beteiligte sich eifrig. Wir haben für Altenheime, Krankenhäuser, Physio und Arztpraxen nonstop genäht und kamen dadurch gut durch diese schwierige Zeit. Auch die konstante Nachfrage von Privatleuten half uns gut durchs Jahr. Wir hatten sogar noch Weihnachtsmasken genäht, die auch sehr gut beim Kunden ankam. Durch den erneuten Lockdown eine Woche vor Weihnachten blieben dennoch etliche Masken mit weihnachtlichen Motiven übrig. Diese gaben wir einer Obdachlosenhilfe. Durch die neue Verordnung konnten wir noch nicht mal mehr unsere Masken spenden und wir hatten noch mind. 300 Alltagsmasken im Atelier liegen.“

Wie viele andere fleissige Helferinnen und Helfer die eigene Maskenkreationen nähten, darunter auch einige hannoversche Modedesignerinnen, die besonders Wert auf Nachhaltigkeit legten, war nun Anfang dieser Woche Schluß mit der Nachfrage. Was nun?

„Erst waren wir natürlich verärgert über den entstandenen Verlust, aber was soll man machen? Meine Mitarbeiterinnen und ich kamen schnell auf die Idee einen Rock zu fertigen,  mit viel Weite. Dann wurden erstmal alle Masken nach Form und Farbe sortiert,  um sie dann anordnen zu können. Neue Ideen entstanden  und wir entwickeln noch andere Kleidungsstücke. Faszinierend sind die neuen Formen und Silhouetten, die so entstehen. Wir haben durch Kreativität den Lockdown ein wenig bunter gestalten können“, so die hannoversche Modedesignerin.

Dadurch entstand fast über Nacht eine Modelinie, die schlicht „Corona Couture“ benannt wurde. Eigentlich aus der Not heraus und trotzdem mit viel Kreativität. Wieder einmal hat die hannoversche Modeszene gezeigt, dass sie sich nicht nur flexibel an plötzlich ändernde Trends orientieren kann, sondern das Nachhaltigkeit einen hohen Stellenwert bei ihren Entwürfen einnimmt.

Selbstverständlich können die Alltagsmasken auch nach wie vor in Bereichen ohne besondere Auflagen getragen werden. Und wer möchte, kann damit auch die medizinischen Masken, zumindest die OP-Form, durch eine zweite Lage verschönern. Gleichzeitig unterstützt man auch die vielen Selbstständigen, die von Anfang an mit ihrem Einsatz einen Teil der Bevölkerung mit Alltagsmasken versorgt hat.

  • Mit Kreativität den Lockdown ein wenig bunter gestalten – BGPress 3862
    Mode aus Alltagsmasken als Idee zur Verwertung von Restbeständen hatte die Modedesignerin Melanie Wedemeier von Sasse-Design aus Hannover nachdem für bestimmte Bereiche medizinische Masken vorgeschrieben sind. © Bernd Günther
  • Mit Kreativität den Lockdown ein wenig bunter gestalten – BGPress 3810
    Die hannoversche Modedesignerin Melanie Wedemeier von SASSE-DESIGN hatte die Idee zur Umsetzung einer aussergewöhnlichen Modelinie © Bernd Günther
  • Mit Kreativität den Lockdown ein wenig bunter gestalten – BGPress 3905
    Mode aus Alltagsmasken als Idee zur Verwertung von Restbeständen hatte die Modedesignerin Melanie Wedemeier von Sasse-Design aus Hannover nachdem für bestimmte Bereiche medizinische Masken vorgeschrieben sind. © Bernd Günther
  • Mit Kreativität den Lockdown ein wenig bunter gestalten – BGPress 3917
    Mode aus Alltagsmasken als Idee zur Verwertung von Restbeständen hatte die Modedesignerin Melanie Wedemeier von Sasse-Design aus Hannover nachdem für bestimmte Bereiche medizinische Masken vorgeschrieben sind. © Bernd Günther
  • Mit Kreativität den Lockdown ein wenig bunter gestalten – BGPress 3969
    Mode aus Alltagsmasken als Idee zur Verwertung von Restbeständen hatte die Modedesignerin Melanie Wedemeier von Sasse-Design aus Hannover nachdem für bestimmte Bereiche medizinische Masken vorgeschrieben sind. © Bernd Günther
  • Mit Kreativität den Lockdown ein wenig bunter gestalten – BGPress 3994
    Mode aus Alltagsmasken als Idee zur Verwertung von Restbeständen hatte die Modedesignerin Melanie Wedemeier von Sasse-Design aus Hannover nachdem für bestimmte Bereiche medizinische Masken vorgeschrieben sind. © Bernd Günther
  • Mit Kreativität den Lockdown ein wenig bunter gestalten – BGPress 4023
    Mode aus Alltagsmasken als Idee zur Verwertung von Restbeständen hatte die Modedesignerin Melanie Wedemeier von Sasse-Design aus Hannover nachdem für bestimmte Bereiche medizinische Masken vorgeschrieben sind. © Bernd Günther

Tagesupdate Corona

Tagesupdate zu den Covid-19 Neuinfektionen in Niedersachsen / Region Hannover vom 26.01.2021

26. Januar 2021/in Gesundheit

HANNOVER (red.). Bestätigte und gemeldete Infektionszahlen vom 26.01.2021 für das Land Niedersachsen und die Region Hannover. Es kann zwischen den Meldungen vom Land Niedersachsen und der Region Hannover zu meldebedingt unterschiedlichen Zahlen kommen. Bedenken Sie, dass die Meldungen am Montag / Dienstag immer wegen der fehlenden Testungen am Wochenende niedriger ausfallen und somit nicht zwangsläufig auf einen Rückgang der Fallzahlen hinweisen. Die Region Hannover veröffentlicht am Wochenende und zu den Weihnachtstagen keine Fallzahlen für ihre Gemeinden.

Nachfolgend können Sie auf der Grafik sehen, in welchem Modus (Gelb = Vorwarnstufe >35 / Rot = Grenzwert >50 / Dunkelrot Grenzwert oberhalb >100 / Violett >200) ihr jeweiliger Landkreis sich aktuell befindet. 486 Neuinfektionen in Niedersachsen gegenüber dem Vortag. Dabei ist zu berücksichtigen, dass Montags nicht alle Meldungen vorliegen. Die genauen Fallzahlen entnehmen Sie bitte der beigefügten Tabelle. Neu hinzugenommen wurde der Schwellwert >200 seit dem 26.11.2020

Tagesupdate zu den Covid-19 Neuinfektionen in Niedersachsen / Region Hannover vom 26.01.2021 – JOgNY 7 tage inzidenz in niedersachsen stand 26 januar 2021 nbsp

Hannover (PM). Die Meldungen vom Land Niedersachsen für den 26.01.2021

137.021 Fälle von Infektionen mit dem Corona-Virus sind bis heute – Dienstag, 9 Uhr – in Niedersachsen labordiagnostisch bestätigt und dem Landesgesundheitsamt (NLGA) übermittelt worden. Das sind 486 Fälle mehr als noch am Vortag.

Insgesamt 3.044 an Covid-19 Erkrankte wurden dem NLGA als verstorben gemeldet.

Über Details kann die zuständige Kommune Auskunft geben.

Genesen sind in Niedersachsen nach einschlägiger Hochrechnung 116.618 der bislang gemeldeten laborbestätigten Fälle. Das entspricht einem Anteil von 85,1 Prozent.

In niedersächsischen Kliniken werden derzeit 1.397 mit dem Virus infizierte Patientinnen und Patienten behandelt: Davon liegen 1.102 Erwachsene auf Normalstationen, 288 Erwachsene benötigen intensivmedizinische Behandlung. Auf den Intensivstationen müssen 204 Erwachsene beatmet werden, 20 davon auf einem ECMO-Platz. Vier Kinder werden aktuell auf einer Normalstation behandelt, drei Kinder werden auf einer Intensivstation behandelt und zwei davon müssen beatmet werden.

Fallzahlen der laborbestätigten COVID-19-Fälle in Niedersachsen
Fälle Verstorbene** Genesene*** 7-Tagesinzidenz
137021 3044 116618 85,5
(+486*) (+58*) (+740*)

 

Landkreise, kreisfreie Städte Gesamtzahl der Fälle Gesamt Inzidenz pro 100.000 Einwohner Gesamtzahl der Fälle der letzten 7 Tage 7-Tagesinzidenz pro 100.000 Einwohner Gesamtzahl der Todesfälle
Ammerland 1620 (+2) 1 297,5 57 45,7 25 (+1)
Aurich 1849 (+1) 974,7 58 30,6 25 (+1)
Celle 2252 (+7) 1 258,0 125 69,8 38
Cloppenburg 6214 (+14) 3 640,7 228 133,6 89 (+4)
Cuxhaven 2351 (+21) 1 187,1 133 67,2 72 (+2)
Diepholz 3994 1 839,8 134 61,7 70
Emsland 6419 (+30) 1 963,3 282 86,3 107 (+3)
Friesland 938 (+18) 950,3 30 30,4 28 (+1)
Gifhorn 3221 1 824,7 185 104,8 89
Goslar 1328 (+12) 974,4 78 57,2 54 (+3)
Göttingen 4644 (+3) 1 424,4 188 57,7 155
Grafschaft Bentheim 3094 (+3) 2 255,7 102 74,4 75 (+2)
Hameln-Pyrmont 2297 (+16) 1 546,3 201 135,3 47 (+1)
Harburg 3658 (-2) 1 437,7 150 59,0 62
Heidekreis 2012 (+5) 1 430,3 79 56,2 69 (+1)
Helmstedt 1236 (+6) 1 353,8 136 149,0 46 (+2)
Hildesheim 5008 (+16) 1 815,7 303 109,9 159 (+6)
Holzminden 825 (+2) 1 170,9 66 93,7 31 (+1)
Leer 1555 (+2) 910,7 90 52,7 21
Lüchow-Dannenberg 442 913,0 21 43,4 13
Lüneburg 1656 (+1) 899,3 57 31,0 35
Nienburg (Weser) 1877 (+6) 1 546,3 235 193,6 47
Northeim 1274 (+5) 963,1 71 53,7 21 (+3)
Oldenburg 2988 (+10) 2 282,8 113 86,3 88
Osnabrück 9806 (+52) 2 738,5 337 94,1 220 (+1)
Osterholz 1572 (+5) 1 379,8 66 57,9 40 (+2)
Peine 2405 (+3) 1 784,1 147 109,0 39 (+2)
Rotenburg (Wümme) 2195 (+4) 1 340,2 74 45,2 64 (+1)
Schaumburg 2432 (+3) 1 541,0 175 110,9 32
Stade 2600 (+8) 1 271,3 142 69,4 74 (+6)
Uelzen 820 (+12) 887,6 146 158,0 14 (+1)
Vechta 4700 (+10) 3 291,0 77 53,9 62
Verden 2466 (+1) 1 798,3 56 40,8 35 (+1)
Wesermarsch 1335 (+2) 1 507,1 161 181,8 28
Wittmund 699 (+10) 1 227,9 56 98,4 20 (+1)
Wolfenbüttel 1336 (+18) 1 116,9 65 54,3 48 (+1)
Hannover, Region 25281 (+133) 2 184,8 1547 133,7 534 (+7)
Braunschweig, Stadt 3180 (+9) 1 275,0 213 85,4 72 (+3)
Delmenhorst, Stadt 2026 (+6) 2 612,2 44 56,7 43
Emden, Stadt 492 985,7 14 28,0 6
Oldenburg (Oldb), Stadt 2232 (+2) 1 320,1 67 39,6 33
Osnabrück, Stadt 3895 (+13) 2 357,0 104 62,9 70
Salzgitter, Stadt 2113 (+1) 2 026,1 84 80,5 44
Wilhelmshaven, Stadt 898 (+1) 1 180,2 49 64,4 35 (+1)
Wolfsburg, Stadt 1786 (+15) 1 436,0 85 68,3 65
Niedersachsen gesamt 137021 (+486) 1 714,1 6831 85,5 3044 (+58)

Hannover (PM). Die Meldungen der Region Hannover für seine Gemeinden am 26.01.2021

Die Region Hannover hat seit Auftreten der ersten Corona-Infektion insgesamt 25.453 Menschen registriert, die sich in der Region mit dem Coronavirus infiziert haben. Davon sind zum heutigen Stand 21.715 Personen als genesen aufgeführt. 546 Menschen sind infolge einer nachgewiesenen oder mutmaßlichen Corona-Infektion in der Region verstorben; der Altersmedian der Verstorbenen liegt bei 85 Jahren. Somit sind zum jetzigen Zeitpunkt 3192 Menschen in der Region infiziert. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt für die Region Hannover tagesaktuell bei 132,4. + + +

Verteilung nach Alter (seit Beginn der Erfassung):

Alter Fallzahl Gesamt seit Ausbruch
0 – 9 Jahre 1202
10 – 19 Jahre 2722
20 – 29 Jahre 4499
30 – 39 Jahre 3925
40 – 49 Jahre 3634
50 – 59 Jahre 3613
60 – 69 Jahre 1904
70 – 79 Jahre 1183
80+ Jahre 2382
keine Angaben 389

Verteilung nach Kommunen:

*Die Inzidenzwerte der einzelnen Kommunen spielen für in der Corona-Verordnung aufgeführte Regelungen keine Rolle. Hierfür ist allein der Inzidenzwert der gesamten Region Hannover von Bedeutung.

Kommune Aktuelle Fallzahl Fallzahl Gesamt seit Ausbruch 7-Tage-Inzidenz
Barsinghausen 68 594 71,5
Burgdorf 82 516 184,0
Burgwedel 34 294 82,0
Garbsen 249 1883 203,4
Gehrden 67 277 206,0
Hemmingen 51 330 86,9
Isernhagen 103 453 178,0
Laatzen 97 1070 96,6
Landeshauptstadt Hannover 1560 12.717 141,9
Langenhagen 201 1554 170,9
Lehrte 114 1044 117,7
Neustadt 59 699 79,6
Pattensen 15 240 39,9
Ronnenberg 79 521 157,0
Seelze 121 753 136,5
Sehnde 88 489 210,4
Springe 50 502 76,8
Uetze 52 347 184,7
Wedemark 28 434 29,7
Wennigsen 23 185 48,7
Wunstorf 51 551 52,2

Verteilung nach Geschlecht

Männer                     48 Prozent

Frauen                      52 Prozent

Tagesupdate Corona

Tagesupdate zu den Covid-19 Neuinfektionen in Niedersachsen / Region Hannover vom 24.01.2021

24. Januar 2021/in Gesundheit

HANNOVER (red.). Bestätigte und gemeldete Infektionszahlen vom 24.01.2021 für das Land Niedersachsen und die Region Hannover. Es kann zwischen den Meldungen vom Land Niedersachsen und der Region Hannover zu meldebedingt unterschiedlichen Zahlen kommen. Bedenken Sie, dass die Meldungen am Montag / Dienstag immer wegen der fehlenden Testungen am Wochenende niedriger ausfallen und somit nicht zwangsläufig auf einen Rückgang der Fallzahlen hinweisen. Die Region Hannover veröffentlicht am Wochenende und zu den Weihnachtstagen keine Fallzahlen für ihre Gemeinden.

Nachfolgend können Sie auf der Grafik sehen, in welchem Modus (Gelb = Vorwarnstufe >35 / Rot = Grenzwert >50 / Dunkelrot Grenzwert oberhalb >100 / Violett >200) ihr jeweiliger Landkreis sich aktuell befindet. 93 Neuinfektionen in Niedersachsen gegenüber dem Vortag. Dabei ist zu berücksichtigen, dass Montags nicht alle Meldungen vorliegen. Die genauen Fallzahlen entnehmen Sie bitte der beigefügten Tabelle. Neu hinzugenommen wurde der Schwellwert >200 seit dem 26.11.2020

Tagesupdate zu den Covid-19 Neuinfektionen in Niedersachsen / Region Hannover vom 24.01.2021 – JOgNY 7 tage inzidenz in niedersachsen stand 24 januar 2021 nbsp

© BG-PRESS.de (Stand 24.01.2021)

Hannover (PM). Die Meldungen vom Land Niedersachsen für den 24.01.2021

136.078 Fälle von Infektionen mit dem Corona-Virus sind bis heute – Sonntag, 9 Uhr – in Niedersachsen labordiagnostisch bestätigt und dem Landesgesundheitsamt (NLGA) übermittelt worden. Das sind 938 Fälle mehr als noch am Vortag.

Insgesamt 2.971 an Covid-19 Erkrankte wurden dem NLGA als verstorben gemeldet.

Über Details kann die zuständige Kommune Auskunft geben.

Genesen sind in Niedersachsen nach einschlägiger Hochrechnung 115.556 der bislang gemeldeten laborbestätigten Fälle. Das entspricht einem Anteil von 84,9 Prozent.

Fallzahlen der laborbestätigten COVID-19-Fälle in Niedersachsen
Fälle Verstorbene** Genesene*** 7-Tagesinzidenz
136078 2971 115556 89,7
(+938*) (+27*) (+1276*)

 

Landkreise, kreisfreie Städte Gesamtzahl der Fälle   Gesamt Inzidenz pro 100.000 Einwohner Gesamtzahl der Fälle der letzten 7 Tage 7-Tagesinzidenz pro 100.000 Einwohner Gesamtzahl der Todesfälle  
Ammerland 1605 (+5) 1 285,4 66 52,9 24
Aurich 1846 (+4) 973,1 57 30,0 24
Celle 2245 (+26) 1 254,1 121 67,6 38 (+2)
Cloppenburg 6186 (+58) 3 624,3 229 134,2 85
Cuxhaven 2291 1 156,8 107 54,0 71
Diepholz 3994 (+15) 1 839,8 158 72,8 70
Emsland 6382 (+50) 1 952,0 292 89,3 104 (+2)
Friesland 920 932,1 24 24,3 27
Gifhorn 3215 (+53) 1 821,3 203 115,0 89
Goslar 1316 (+16) 965,6 73 53,6 51
Göttingen 4592 1 408,4 208 63,8 152
Grafschaft Bentheim 3086 (+18) 2 249,9 95 69,3 73
Hameln-Pyrmont 2280 (+18) 1 534,8 202 136,0 44
Harburg 3659 (+18) 1 438,1 158 62,1 61
Heidekreis 2007 (+29) 1 426,7 83 59,0 68 (+2)
Helmstedt 1230 (+19) 1 347,3 137 150,1 44
Hildesheim 4978 (+47) 1 804,8 311 112,8 153 (+5)
Holzminden 817 1 159,6 72 102,2 28
Leer 1551 (+14) 908,3 88 51,5 21
Lüchow-Dannenberg 442 (+3) 913,0 21 43,4 12
Lüneburg 1655 (+12) 898,8 66 35,8 35
Nienburg (Weser) 1859 (+32) 1 531,4 253 208,4 44 (+6)
Northeim 1269 (+5) 959,3 71 53,7 18
Oldenburg 2978 (+17) 2 275,2 119 90,9 88 (+1)
Osnabrück 9715 (+34) 2 713,1 416 116,2 219 (+3)
Osterholz 1561 (+8) 1 370,2 70 61,4 38
Peine 2398 (+22) 1 778,9 144 106,8 37
Rotenburg (Wümme) 2178 1 329,8 64 39,1 63
Schaumburg 2426 (+34) 1 537,2 172 109,0 31
Stade 2592 (+25) 1 267,4 178 87,0 68
Uelzen 805 (+21) 871,3 136 147,2 13
Vechta 4682 (+8) 3 278,4 80 56,0 62
Verden 2465 (+7) 1 797,5 58 42,3 34
Wesermarsch 1299 (+5) 1 466,4 144 162,6 26 (+3)
Wittmund 684 (+7) 1 201,6 44 77,3 19 (+1)
Wolfenbüttel 1304 1 090,1 61 51,0 47
Hannover, Region 25022 (+220) 2 162,4 1683 145,4 527
Braunschweig, Stadt 3158 (+24) 1 266,2 204 81,8 68
Delmenhorst, Stadt 2020 (+13) 2 604,5 42 54,2 43
Emden, Stadt 492 (+1) 985,7 18 36,1 6
Oldenburg (Oldb), Stadt 2225 (+10) 1 316,0 73 43,2 33
Osnabrück, Stadt 3874 (+18) 2 344,3 144 87,1 70 (+2)
Salzgitter, Stadt 2112 (+6) 2 025,1 83 79,6 44
Wilhelmshaven, Stadt 894 (+10) 1 174,9 55 72,3 34
Wolfsburg, Stadt 1769 (+6) 1 422,4 90 72,4 65
Niedersachsen gesamt 136078 (+938) 1 702,3 7173 89,7 2971 (+27)

 

Bilanz 2020: 1273 Einsätze für den Rettungshubschrauber Christoph 4 – Christoph 4 Alexandra Stolze Bundespolizei

Bilanz 2020: 1273 Einsätze für den Rettungshubschrauber Christoph 4

19. Januar 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Der Rettungshubschrauber Christoph 4, am Standort der Medizinischen Hochschule in Hannover, ist 2020 zu 1273 Notfalleinsätzen abgehoben. Das Einsatzaufkommen hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 97 verringert (2019: 1370). „Der sichtbare Einsatzrückgang fällt in den Zeitraum der ersten Pandemiephase“, sagt Dr. Christian Macke, ärztlicher Leiter für den Christoph 4 von der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH).

Das sei ein ganz ähnliches Bild, wie es sich auch in den Notaufnahmen im März und April bot, so Macke. 40 Prozent der Einsätze waren internistischer Art wie Herzinfarkte und Herz-Kreislauf-Probleme. Dazu kamen 40 Prozent chirurgische Notfälle – Auto-, Haus- und Arbeitsunfälle – sowie 20 Prozent sonstiger Fälle.

Die Einsatzbereitschaft war auch während der Pandemiehochphasen war durchgängig sichergestellt. „Während der ersten Hälfte des Jahres sind die Besatzungen wöchentlich in festen Dreierteams geflogen, um eine Infektionskette, wenn es zu einer Corona-Infektion kommen sollte, effektiv zu unterbrechen“, sagt Volker Hubrich, leitender Notfallsanitäter und HEMS-TC (Helicopter Emergency Medical Services Technical Crew Member). Zum Schutz der Flug-Crew und der Patienten wurden die ohnehin hohen Hygienestandards coronakonform erhöht und angepasst. Das konsequente Tragen von FFP2-Masken im Hubschrauber trug ebenfalls zur Sicherheit bei, erschwerte allerdings die Verständigung beim Funken, so Hubrich.

Zudem ist der Christoph 4 im April zum bundesweit 800.000. Einsatz eines Zivilschutz-Hubschraubers seit 1971 abgehoben. In einem unübersichtlichen Waldstück war ein 14-Jähriger schwer mit dem Mountainbike gestürzt. Nach kurzer Suche konnte der Junge gefunden und von der Besatzung des Christoph 4 versorgt werden.

Der Christoph 4 hat einen Einsatzradius von rund 50 Kilometern und fliegt mit einer Geschwindigkeit von bis zu 257 Kilometern pro Stunde in die Region und Stadt Hannover sowie in die Landkreise Celle, Gifhorn, Hameln, Hildesheim, Holzminden, Nienburg, Schaumburg und Soltau-Fallingbostel. Von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang ist er alarmierbar. Seit 1972 ist der Rettungshubschrauber in Hannover im Einsatz.

Das Team von Christoph 4

An der Luftrettung des Christoph 4 sind zahleiche Institutionen beteiligt. Die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. Landesverband Niedersachsen/Bremen ist für den Dienstbetrieb des Hubschraubers verantwortlich und stellt die Not­fallsanitäter und die HEMS-TC. Die Piloten kommen von der Bundespolizei, Fliegerstaffel Nord Stützpunkt Gifhorn. Diese verantworten zudem die Wartung sowie die Instandhaltung des Hubschraubers. Die Notärzte stellt die Abteilung für Unfallchirurgie MHH genauso wie den ärztlichen Leiter, Dr. Christian Macke. Träger des Luftrettungsstützpunktes an der MHH ist das Land Niedersachsen. Der Christoph 4 gehört zur orangefarbenen Flotte der Zivilschutz-Hubschrauber (ZSH) des Bundesministeriums des Innern.

Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.

Der Landesverband Niedersachsen/Bremen erstreckt sich von der Nordsee bis in den Harz, zwischen der Lüneburger Heide und dem Emsland, in der Mitte das Bundesland Bremen. Ihm angeschlossen sind die fünf Regionalverbände Bremen-Verden, Harz-Heide, Niedersachsen Mitte, Südniedersachsen und Weser-Ems. Von der ambulanten Pflege über Sanitäts- und Rettungsdienste bis hin zu Jugendarbeit und Kindertagesstätten – mit unseren Angeboten unterstützen wir Menschen in allen Lebenslagen. Rund 2.700 Menschen sind in unserer Region hauptamtlich für die Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. tätig. Aus Liebe zum Leben engagieren sich zudem mehr als 7.000 Helferinnen und Helfer ehrenamtlich in Niedersachsen und Bremen, darunter über 2.200 Johanniter-Jugendliche. Ohne die Unterstützung unserer gut 111.000 Fördermitglieder wäre all dies nicht möglich. Infos unter www.johanniter.de/nb

Tagesupdate Corona

Tagesupdate zu den Covid-19 Neuinfektionen in Niedersachsen / Region Hannover vom 12.01.2021

12. Januar 2021/in Gesundheit

HANNOVER (red.). Bestätigte und gemeldete Infektionszahlen vom 12.01.2021 für das Land Niedersachsen und die Region Hannover. Es kann zwischen den Meldungen vom Land Niedersachsen und der Region Hannover zu meldebedingt unterschiedlichen Zahlen kommen. Bedenken Sie, dass die Meldungen am Montag / Dienstag immer wegen der fehlenden Testungen am Wochenende niedriger ausfallen und somit nicht zwangsläufig auf einen Rückgang der Fallzahlen hinweisen. Die Region Hannover veröffentlicht am Wochenende und zu den Weihnachtstagen keine Fallzahlen für ihre Gemeinden.

Nachfolgend können Sie auf der Grafik sehen, in welchem Modus (Gelb = Vorwarnstufe >35 / Rot = Grenzwert >50 / Dunkelrot Grenzwert oberhalb >100 / Violett >200) ihr jeweiliger Landkreis sich aktuell befindet. 673 Neuinfektionen in Niedersachsen gegenüber dem Vortag. Dabei ist zu berücksichtigen, dass Montags nicht alle Meldungen vorliegen. Die genauen Fallzahlen entnehmen Sie bitte der beigefügten Tabelle. Neu hinzugenommen wurde der Schwellwert >200 seit dem 26.11.2020

Tagesupdate zu den Covid-19 Neuinfektionen in Niedersachsen / Region Hannover vom 12.01.2021 – jtFf0 7 tage inzidenz in niedersachsen am 12 januar 2021

© BG-PRESS.de (Stand 12.01.2021) – Der Landkreis Wesermarsch (grau) liegt bei einer Inzidenz von 102,7

 

Hannover (PM). Die Meldungen vom Land Niedersachsen für den 12.01.2021

121.495 Fälle von Infektionen mit dem Corona-Virus sind bis heute – Dienstag, 9 Uhr – in Niedersachsen labordiagnostisch bestätigt und dem Landesgesundheitsamt (NLGA) übermittelt worden. Das sind 673 Fälle mehr als noch am Vortag.

Insgesamt 2.418 an Covid-19 Erkrankte wurden dem NLGA als verstorben gemeldet.

Über Details kann die zuständige Kommune Auskunft geben.

Genesen sind in Niedersachsen nach einschlägiger Hochrechnung 99.286 der bislang gemeldeten laborbestätigten Fälle. Das entspricht einem Anteil von 81,7 Prozent.

In niedersächsischen Kliniken werden derzeit 1.461 mit dem Virus infizierte Patientinnen und Patienten behandelt: Davon liegen 1.162 Erwachsene auf Normalstationen, 293 Erwachsene benötigen intensivmedizinische Behandlung. Auf den Intensivstationen müssen 178 Erwachsene beatmet werden, 23 davon auf einem ECMO-Platz. Vier Kinder werden aktuell auf einer Normalstation behandelt, zwei Kinder werden auf einer Intensivstation behandelt.

Fallzahlen der laborbestätigten COVID-19-Fälle in Niedersachsen
Fälle Verstorbene** Genesene*** 7-Tagesinzidenz
121495 2418 99286 118,8
(+673*) (+71*) (+909*)

 

Landkreise, kreisfreie Städte Gesamtzahl der Fälle Gesamt Inzidenz pro 100.000 Einwohner Gesamtzahl der Fälle der letzten 7 Tage 7-Tagesinzidenz pro 100.000 Einwohner Gesamtzahl der Todesfälle
Ammerland 1451 (+9) 1 162,1 116 92,9 19 (+1)
Aurich 1706 (+12) 899,3 165 87,0 23
Celle 1991 (+4) 1 112,2 175 97,8 33 (+1)
Cloppenburg 5703 (+32) 3 341,3 342 200,4 76
Cuxhaven 1997 (+23) 1 008,4 206 104,0 45
Diepholz 3695 (+19) 1 702,1 228 105,0 64
Emsland 5768 (+38) 1 764,2 449 137,3 86 (+1)
Friesland 853 (+12) 864,2 55 55,7 25
Gifhorn 2712 (+14) 1 536,3 403 228,3 48 (+4)
Goslar 1143 (+24) 838,6 113 82,9 42
Göttingen 4180 (+37) 1 282,0 290 88,9 125 (+3)
Grafschaft Bentheim 2875 2 096,1 202 147,3 66
Hameln-Pyrmont 1923 (+8) 1 294,5 174 117,1 37 (+3)
Harburg 3346 (+2) 1 315,1 266 104,5 54 (+1)
Heidekreis 1799 (+11) 1 278,9 162 115,2 52 (+2)
Helmstedt 954 (+1) 1 044,9 161 176,3 31 (+5)
Hildesheim 4364 (+21) 1 582,2 419 151,9 117 (+6)
Holzminden 656 (+6) 931,1 53 75,2 18
Leer 1377 (+28) 806,4 176 103,1 14
Lüchow-Dannenberg 390 (+1) 805,6 35 72,3 11
Lüneburg 1488 (+2) 808,1 108 58,7 33 (+1)
Nienburg (Weser) 1483 (+11) 1 221,7 142 117,0 29 (+1)
Northeim 1101 (+8) 832,3 107 80,9 18
Oldenburg 2727 (+65) 2 083,4 158 120,7 74 (+5)
Osnabrück 8942 (+77) 2 497,2 606 169,2 207
Osterholz 1446 (+6) 1 269,2 72 63,2 36 (+2)
Peine 2009 (+5) 1 490,3 204 151,3 29
Rotenburg (Wümme) 2005 (+19) 1 224,2 130 79,4 53 (+5)
Schaumburg 2070 (+2) 1 311,6 137 86,8 23
Stade 2260 (+5) 1 105,1 149 72,9 55 (+1)
Uelzen 582 (+4) 629,9 55 59,5 8
Vechta 4460 (+5) 3 122,9 181 126,7 48
Verden 2355 (+5) 1 717,3 98 71,5 32 (+1)
Wesermarsch 1050 (+1) 1 185,3 91 102,7 17 (+3)
Wittmund 560 (+2) 983,7 89 156,3 12 (+2)
Wolfenbüttel 1192 (+3) 996,5 62 51,8 44
Hannover, Region 21855 (+35) 1 888,7 1860 160,7 401 (+16)
Braunschweig, Stadt 2754 (+13) 1 104,2 234 93,8 52 (+3)
Delmenhorst, Stadt 1929 (+13) 2 487,1 91 117,3 36 (+1)
Emden, Stadt 457 (+3) 915,6 28 56,1 5
Oldenburg (Oldb), Stadt 2034 (+15) 1 203,0 152 89,9 27
Osnabrück, Stadt 3598 (+45) 2 177,3 262 158,5 61
Salzgitter, Stadt 1937 (+4) 1 857,3 122 117,0 40 (+1)
Wilhelmshaven, Stadt 727 (+10) 955,5 50 65,7 30 (+2)
Wolfsburg, Stadt 1591 (+13) 1 279,2 116 93,3 62
Niedersachsen gesamt 121495 (+673) 1 519,9 9494 118,8 2418 (+71)

Hinweise zur Tabelle

In der Übersicht sind ausschließlich Fälle aufgelistet, die dem Niedersächsischen Landesgesundheitsamt elektronisch bis 9 Uhr mitgeteilt wurden. Es kann zu Abweichungen zwischen der NLGA-Tabelle und Angaben anderer Stellen, etwa der betroffenen Kommunen, kommen.

Die gegenüber dem vorherigen Tag neu ausgewiesenen Fälle sind nicht zwingend erst seit der gestrigen Auflistung neu aufgetreten. Die Gesundheitsämter leiten als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen ein, ggf. erfolgt die standardisierte Falldatenübermittlung erst danach mit zeitlicher Verzögerung. Bis zur Übermittlung der Fälle an das NLGA können einige Tage vergehen. Dies gilt vor allem, wenn viele Fälle in einem kurzen Zeitraum auftreten.

Veränderungen mit geringerer Fallzahl können darüber hinaus auftreten, wenn ein Krankenhaus beispielsweise einen Todesfall an das örtliche Gesundheitsamt gemeldet hat, die bzw. der Verstorbene aber in einem anderen Landkreis gemeldet war.

Als Kriterium für die Meldung „genesen“ gilt das Meldedatum des Falles, wenn es länger als 14 Tage zurückliegt. Die in dieser Kategorie aufgezählten Patientinnen und Patienten sind außerdem weder in Behandlung in einem Krankenhaus noch verstorben. Diese Kriterien legt auch das RKI an.

Die Meldung der Region Hannover für die Infektionszahlen der einzelnen Gemeinden vom 12.01.2021

Die Region Hannover weist darauf hin, dass die derzeitigen Fallzahlen wegen der veränderten Bedingungen für die Testungen über die Feiertage möglicherweise nur bedingt vergleichbar sind mit den Zahlen vor den Feiertagen. Das Gesundheitsamt rechnet in den nächsten Tagen weiterhin mit erheblichen Schwankungen in den gemeldeten Fallzahlen. Die Aussagekraft der Zahlen ist deshalb äußerst gering.

Die Region Hannover hat seit Auftreten der ersten Corona-Infektion insgesamt 21.935 Menschen registriert, die sich in der Region mit dem Coronavirus infiziert haben. Davon sind zum heutigen Stand 18.488 Personen als genesen aufgeführt. 403 Menschen sind infolge einer nachgewiesenen oder mutmaßlichen Corona-Infektion in der Region verstorben; der Altersmedian der Verstorbenen liegt bei 85 Jahren. Somit sind zum jetzigen Zeitpunkt 3044 Menschen in der Region infiziert. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt für die Region Hannover tagesaktuell bei 157,4. + + +

Verteilung nach Alter (seit Beginn der Erfassung):

Alter Fallzahl Gesamt seit Ausbruch
0 – 9 Jahre 939
10 – 19 Jahre 2303
20 – 29 Jahre 3951
30 – 39 Jahre 3424
40 – 49 Jahre 3195
50 – 59 Jahre 3149
60 – 69 Jahre 1649
70 – 79 Jahre 971
80+ Jahre 2009
keine Angaben 345

Verteilung nach Kommunen:

*Die Inzidenzwerte der einzelnen Kommunen spielen für in der Corona-Verordnung aufgeführte Regelungen keine Rolle. Hierfür ist allein der Inzidenzwert der gesamten Region Hannover von Bedeutung.

Kommune Aktuelle Fallzahl Fallzahl Gesamt seit Ausbruch 7-Tage-Inzidenz
 
Barsinghausen 108 527 188,6
Burgdorf 57 418 158,6
Burgwedel 26 257 86,8
Garbsen 270 1601 227,1
Gehrden 31 203 160,9
Hemmingen 25 273 66,4
Isernhagen 46 347 97,1
Laatzen 88 976 119,6
Landeshauptstadt Hannover 1488 10981 165,9
Langenhagen 202 1317 245,7
Lehrte 116 924 155,5
Neustadt 68 636 97,2
Pattensen 33 218 153
Ronnenberg 50 432 136,9
Seelze 102 622 202
Sehnde 100 398 180,9
Springe 67 447 143,6
Uetze 53 301 184,7
Wedemark 36 405 66,1
Wennigsen 32 161 160
Wunstorf 46 491 40,3

Verteilung nach Geschlecht

Männer                     49 Prozent

Frauen                      51 Prozent

 

Tagesupdate Corona

Tagesupdate zu den Covid-19 Neuinfektionen in Niedersachsen / Region Hannover vom 11.01.2021

11. Januar 2021/in Gesundheit

HANNOVER (red.). Bestätigte und gemeldete Infektionszahlen vom 11.01.2021 für das Land Niedersachsen und die Region Hannover. Es kann zwischen den Meldungen vom Land Niedersachsen und der Region Hannover zu meldebedingt unterschiedlichen Zahlen kommen. Bedenken Sie, dass die Meldungen am Montag / Dienstag immer wegen der fehlenden Testungen am Wochenende niedriger ausfallen und somit nicht zwangsläufig auf einen Rückgang der Fallzahlen hinweisen. Die Region Hannover veröffentlicht am Wochenende und zu den Weihnachtstagen keine Fallzahlen für ihre Gemeinden.

Nachfolgend können Sie auf der Grafik sehen, in welchem Modus (Gelb = Vorwarnstufe >35 / Rot = Grenzwert >50 / Dunkelrot Grenzwert oberhalb >100 / Violett >200) ihr jeweiliger Landkreis sich aktuell befindet. 369 Neuinfektionen in Niedersachsen gegenüber dem Vortag. Dabei ist zu berücksichtigen, dass Montags nicht alle Meldungen vorliegen. Die genauen Fallzahlen entnehmen Sie bitte der beigefügten Tabelle. Neu hinzugenommen wurde der Schwellwert >200 seit dem 26.11.2020

Tagesupdate zu den Covid-19 Neuinfektionen in Niedersachsen / Region Hannover vom 11.01.2021 – jtFf0 7 tage inzidenz in niedersachsen am 11 januar 2021

© BG-PRESS.de (Stand 11.01.2021) – Der Landkreis Wesermarsch (grau) liegt bei einer Inzidenz von 108,4

Hannover (PM). Die Meldungen vom Land Niedersachsen für den 11.01.2021

120.822 Fälle von Infektionen mit dem Corona-Virus sind bis heute – Montag, 9 Uhr – in Niedersachsen labordiagnostisch bestätigt und dem Landesgesundheitsamt (NLGA) übermittelt worden. Das sind 369 Fälle mehr als noch am Vortag.

Insgesamt 2.347 an Covid-19 Erkrankte wurden dem NLGA als verstorben gemeldet.

Über Details kann die zuständige Kommune Auskunft geben.

Genesen sind in Niedersachsen nach einschlägiger Hochrechnung 98.377 der bislang gemeldeten laborbestätigten Fälle. Das entspricht einem Anteil von 81,4 Prozent.

In niedersächsischen Kliniken werden derzeit 1.409 mit dem Virus infizierte Patientinnen und Patienten behandelt: Davon liegen 1.117 Erwachsene auf Normalstationen, 286 Erwachsene benötigen intensivmedizinische Behandlung. Auf den Intensivstationen müssen 166 Erwachsene beatmet werden, 21 davon auf einem ECMO-Platz. Drei Kinder werden aktuell auf einer Normalstation behandelt, drei Kinder werden auf einer Intensivstation behandelt.

Fallzahlen der laborbestätigten COVID-19-Fälle in Niedersachsen
Fälle Verstorbene** Genesene*** 7-Tagesinzidenz
120822 2347 98377 121,1
(+369*) (+8*) (+323*)

 

Landkreise, kreisfreie Städte Gesamtzahl der Fälle Gesamt Inzidenz pro 100.000 Einwohner Gesamtzahl der Fälle der letzten 7 Tage 7-Tagesinzidenz pro 100.000 Einwohner Gesamtzahl der Todesfälle
Ammerland 1442 (+21) 1 154,9 112 89,7 18
Aurich 1694 (+1) 893,0 166 87,5 23
Celle 1987 (+2) 1 110,0 182 101,7 32
Cloppenburg 5671 (+18) 3 322,6 330 193,3 76
Cuxhaven 1974 (+7) 996,8 191 96,4 45
Diepholz 3676 1 693,3 246 113,3 64
Emsland 5730 (+16) 1 752,5 495 151,4 85
Friesland 841 (+2) 852,0 47 47,6 25
Gifhorn 2698 (+7) 1 528,4 458 259,5 44
Goslar 1119 821,0 104 76,3 42
Göttingen 4143 (+31) 1 270,7 264 81,0 122
Grafschaft Bentheim 2875 (+11) 2 096,1 209 152,4 66
Hameln-Pyrmont 1915 (+1) 1 289,1 189 127,2 34
Harburg 3344 (+4) 1 314,3 280 110,0 53
Heidekreis 1788 1 271,0 172 122,3 50
Helmstedt 953 (+2) 1 043,8 163 178,5 26
Hildesheim 4343 (+9) 1 574,6 440 159,5 111
Holzminden 650 922,5 75 106,4 18
Leer 1349 (+14) 790,0 152 89,0 14
Lüchow-Dannenberg 389 803,5 39 80,6 11
Lüneburg 1486 807,0 129 70,1 32
Nienburg (Weser) 1472 (+1) 1 212,6 137 112,9 28
Northeim 1093 826,2 102 77,1 18
Oldenburg 2662 2 033,8 119 90,9 69
Osnabrück 8865 (+45) 2 475,7 603 168,4 207 (+6)
Osterholz 1440 (+1) 1 264,0 82 72,0 34
Peine 2004 (+2) 1 486,6 199 147,6 29
Rotenburg (Wümme) 1986 (+19) 1 212,6 132 80,6 48 (+3)
Schaumburg 2068 (+11) 1 310,4 146 92,5 23
Stade 2255 1 102,6 171 83,6 54
Uelzen 578 (+2) 625,6 52 56,3 8
Vechta 4455 (+15) 3 119,4 200 140,0 48
Verden 2350 (+2) 1 713,7 95 69,3 31
Wesermarsch 1049 (+10) 1 184,2 96 108,4 14
Wittmund 558 (+5) 980,2 97 170,4 10
Wolfenbüttel 1189 (+8) 994,0 61 51,0 44
Hannover, Region 21820 (+80) 1 885,7 1886 163,0 385
Braunschweig, Stadt 2741 (+6) 1 099,0 231 92,6 49
Delmenhorst, Stadt 1916 2 470,4 113 145,7 35
Emden, Stadt 454 909,6 25 50,1 5
Oldenburg (Oldb), Stadt 2019 (+1) 1 194,1 154 91,1 27
Osnabrück, Stadt 3553 (+11) 2 150,1 259 156,7 61 (-1)
Salzgitter, Stadt 1933 (+1) 1 853,5 120 115,1 39
Wilhelmshaven, Stadt 717 942,3 44 57,8 28
Wolfsburg, Stadt 1578 (+3) 1 268,8 112 90,1 62
Niedersachsen gesamt 120822 (+369) 1 511,5 9679 121,1 2347 (+8)

Hinweise zur Tabelle

In der Übersicht sind ausschließlich Fälle aufgelistet, die dem Niedersächsischen Landesgesundheitsamt elektronisch bis 9 Uhr mitgeteilt wurden. Es kann zu Abweichungen zwischen der NLGA-Tabelle und Angaben anderer Stellen, etwa der betroffenen Kommunen, kommen.

Die gegenüber dem vorherigen Tag neu ausgewiesenen Fälle sind nicht zwingend erst seit der gestrigen Auflistung neu aufgetreten. Die Gesundheitsämter leiten als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen ein, ggf. erfolgt die standardisierte Falldatenübermittlung erst danach mit zeitlicher Verzögerung. Bis zur Übermittlung der Fälle an das NLGA können einige Tage vergehen. Dies gilt vor allem, wenn viele Fälle in einem kurzen Zeitraum auftreten.

Veränderungen mit geringerer Fallzahl können darüber hinaus auftreten, wenn ein Krankenhaus beispielsweise einen Todesfall an das örtliche Gesundheitsamt gemeldet hat, die bzw. der Verstorbene aber in einem anderen Landkreis gemeldet war.

Als Kriterium für die Meldung „genesen“ gilt das Meldedatum des Falles, wenn es länger als 14 Tage zurückliegt. Die in dieser Kategorie aufgezählten Patientinnen und Patienten sind außerdem weder in Behandlung in einem Krankenhaus noch verstorben. Diese Kriterien legt auch das RKI an.

Die Meldung der Region Hannover für die Infektionszahlen der einzelnen Gemeinden vom 11.01.2021

Die Region Hannover weist darauf hin, dass die derzeitigen Fallzahlen wegen der veränderten Bedingungen für die Testungen über die Feiertage möglicherweise nur bedingt vergleichbar sind mit den Zahlen vor den Feiertagen. Das Gesundheitsamt rechnet in den nächsten Tagen weiterhin mit erheblichen Schwankungen in den gemeldeten Fallzahlen. Die Aussagekraft der Zahlen ist deshalb äußerst gering.

Die Region Hannover hat seit Auftreten der ersten Corona-Infektion insgesamt 21.725 Menschen registriert, die sich in der Region mit dem Coronavirus infiziert haben. Davon sind zum heutigen Stand 18.227 Personen als genesen aufgeführt. 387 Menschen sind infolge einer nachgewiesenen oder mutmaßlichen Corona-Infektion in der Region verstorben; der Altersmedian der Verstorbenen liegt bei 85 Jahren. Somit sind zum jetzigen Zeitpunkt 3111 Menschen in der Region infiziert. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt für die Region Hannover tagesaktuell bei 145,7. + + +

Verteilung nach Alter (seit Beginn der Erfassung):

Alter Fallzahl Gesamt seit Ausbruch
0 – 9 Jahre 931
10 – 19 Jahre 2285
20 – 29 Jahre 3911
30 – 39 Jahre 3387
40 – 49 Jahre 3165
50 – 59 Jahre 3130
60 – 69 Jahre 1622
70 – 79 Jahre 962
80+ Jahre 1978
keine Angaben 354

Verteilung nach Kommunen:

*Die Inzidenzwerte der einzelnen Kommunen spielen für in der Corona-Verordnung aufgeführte Regelungen keine Rolle. Hierfür ist allein der Inzidenzwert der gesamten Region Hannover von Bedeutung.

Kommune Aktuelle Fallzahl Fallzahl Gesamt seit Ausbruch 7-Tage-Inzidenz
 
Barsinghausen 110 520 168,6
Burgdorf 57 415 149,1
Burgwedel 23 251 62,7
Garbsen 256 1570 189,2
Gehrden 30 201 160,9
Hemmingen 29 273 76,6
Isernhagen 50 346 93
Laatzen 91 967 105,8
Landeshauptstadt Hannover 1528 10883 154,2
Langenhagen 200 1301 220,8
Lehrte 128 923 162,1
Neustadt 75 629 84
Pattensen 35 218 153
Ronnenberg 50 427 116,7
Seelze 100 615 187,8
Sehnde 109 399 223
Springe 68 443 133,6
Uetze 55 298 170,1
Wedemark 38 403 59,5
Wennigsen 32 154 118,2
Wunstorf 47 489 42,7

Verteilung nach Geschlech

Männer                     49 Prozent

Frauen                      51 Prozent

Tagesupdate Corona

Tagesupdate zu den Covid-19 Neuinfektionen in Niedersachsen / Region Hannover vom 10.01.2021

10. Januar 2021/in Gesundheit

HANNOVER (red.). Bestätigte und gemeldete Infektionszahlen vom 10.01.2021 für das Land Niedersachsen und die Region Hannover. Es kann zwischen den Meldungen vom Land Niedersachsen und der Region Hannover zu meldebedingt unterschiedlichen Zahlen kommen. Bedenken Sie, dass die Meldungen am Montag / Dienstag immer wegen der fehlenden Testungen am Wochenende niedriger ausfallen und somit nicht zwangsläufig auf einen Rückgang der Fallzahlen hinweisen. Die Region Hannover veröffentlicht am Wochenende und zu den Weihnachtstagen keine Fallzahlen für ihre Gemeinden.

Nachfolgend können Sie auf der Grafik sehen, in welchem Modus (Gelb = Vorwarnstufe >35 / Rot = Grenzwert >50 / Dunkelrot Grenzwert oberhalb >100 / Violett >200) ihr jeweiliger Landkreis sich aktuell befindet. 1.748 Neuinfektionen in Niedersachsen gegenüber dem Vortag. Dabei ist zu berücksichtigen, dass Montags nicht alle Meldungen vorliegen. Die genauen Fallzahlen entnehmen Sie bitte der beigefügten Tabelle. Neu hinzugenommen wurde der Schwellwert >200 seit dem 26.11.2020

Tagesupdate zu den Covid-19 Neuinfektionen in Niedersachsen / Region Hannover vom 10.01.2021 – jtFf0 7 tage inzidenz in niedersachsen am 10 januar 2021

© BG-PRESS.de (Stand 10.01.2021) – Der Landkreis Wesermarsch (grau) liegt bei einer Inzidenz von 107,2

Hannover (PM). Die Meldungen vom Land Niedersachsen für den 10.01.2021

120.453 Fälle von Infektionen mit dem Corona-Virus sind bis heute – Sonntag, 9 Uhr – in Niedersachsen labordiagnostisch bestätigt und dem Landesgesundheitsamt (NLGA) übermittelt worden. Das sind 1.748 Fälle mehr als noch am Vortag. Insgesamt 2.339 an Covid-19 Erkrankte wurden dem NLGA als verstorben gemeldet.

Über Details kann die zuständige Kommune Auskunft geben.

Genesen sind in Niedersachsen nach einschlägiger Hochrechnung 98.054 der bislang gemeldeten laborbestätigten Fälle. Das entspricht einem Anteil von 81,4 Prozent.

Fallzahlen der laborbestätigten COVID-19-Fälle in Niedersachsen
Fälle Verstorbene** Genesene*** 7-Tagesinzidenz
120453 2339 98054 121,5
(+1748*) (+15*) (+481*)  

 

Die Zahlen in Klammern geben die Veränderung zum Vortag an.

 

Landkreise, kreisfreie Städte Gesamtzahl der Fälle   Gesamt Inzidenz pro 100.000 Einwohner Gesamtzahl der Fälle der letzten 7 Tage 7-Tagesinzidenz pro 100.000 Einwohner Gesamtzahl der Todesfälle  
Ammerland 1421 (+14) 1 138,1 96 76,9 18  
Aurich 1693 (+17) 892,5 165 87,0 23  
Celle 1985 (+33) 1 108,9 180 100,6 32  
Cloppenburg 5653 (+82) 3 312,0 327 191,6 76 (-1)
Cuxhaven 1967 (+24) 993,2 191 96,4 45  
Diepholz 3676 (+28) 1 693,3 246 113,3 64  
Emsland 5714 (+72) 1 747,6 512 156,6 85 (+2)
Friesland 839 (+7) 850,0 49 49,6 25 (+1)
Gifhorn 2691 (+81) 1 524,4 456 258,3 44 (+1)
Goslar 1119   821,0 104 76,3 42  
Göttingen 4112 (+64) 1 261,2 250 76,7 122  
Grafschaft Bentheim 2864 (+56) 2 088,0 200 145,8 66  
Hameln-Pyrmont 1914 (+16) 1 288,5 197 132,6 34 (+2)
Harburg 3340 (+67) 1 312,7 303 119,1 53  
Heidekreis 1788 (+19) 1 271,0 172 122,3 50 (+2)
Helmstedt 951 (+33) 1 041,7 161 176,3 26  
Hildesheim 4334 (+39) 1 571,3 446 161,7 111  
Holzminden 650 (+17) 922,5 75 106,4 18  
Leer 1335 (+17) 781,8 141 82,6 14  
Lüchow-Dannenberg 389 (+2) 803,5 45 93,0 11  
Lüneburg 1486 (+13) 807,0 129 70,1 32  
Nienburg (Weser) 1471 (+23) 1 211,8 138 113,7 28 (+1)
Northeim 1093 (+20) 826,2 105 79,4 18  
Oldenburg 2662 (+25) 2 033,8 120 91,7 69  
Osnabrück 8820 (+182) 2 463,1 630 175,9 201 (+4)
Osterholz 1439 (+8) 1 263,1 82 72,0 34  
Peine 2002 (+24) 1 485,2 209 155,0 29  
Rotenburg (Wümme) 1967   1 201,0 128 78,2 45  
Schaumburg 2057 (+18) 1 303,4 149 94,4 23  
Stade 2255 (+28) 1 102,6 175 85,6 54  
Uelzen 576 (+7) 623,5 52 56,3 8  
Vechta 4440 (+35) 3 108,9 185 129,5 48  
Verden 2348 (+17) 1 712,2 99 72,2 31  
Wesermarsch 1039 (+12) 1 172,9 95 107,2 14  
Wittmund 553 (+21) 971,4 107 188,0 10  
Wolfenbüttel 1181 (+14) 987,3 57 47,7 44  
Hannover, Region 21740 (+427) 1 878,8 1849 159,8 385  
Braunschweig, Stadt 2735 (+36) 1 096,6 238 95,4 49 (+1)
Delmenhorst, Stadt 1916 (+9) 2 470,4 113 145,7 35 (+1)
Emden, Stadt 454 (+2) 909,6 24 48,1 5 (+1)
Oldenburg (Oldb), Stadt 2018 (+31) 1 193,5 159 94,0 27  
Osnabrück, Stadt 3542 (+79) 2 143,4 271 164,0 62  
Salzgitter, Stadt 1932 (+19) 1 852,5 124 118,9 39  
Wilhelmshaven, Stadt 717 (+8) 942,3 45 59,1 28  
Wolfsburg, Stadt 1575 (+2) 1 266,4 110 88,4 62  
Niedersachsen gesamt 120453 (+1748) 1 506,9 9709 121,5 2339 (+15)

Hinweise zur Tabelle

In dieser Übersicht sind ausschließlich Fälle aufgelistet, die dem Niedersächsischen Landesgesundheitsamt elektronisch bis 9 Uhr mitgeteilt wurden. Es kann zu Abweichungen zwischen der NLGA-Tabelle und Angaben anderer Stellen, etwa der betroffenen Kommunen, kommen.

Die gegenüber dem vorherigen Tag neu ausgewiesenen Fälle sind nicht zwingend erst seit der gestrigen Auflistung neu aufgetreten. Die Gesundheitsämter leiten als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen ein, ggf. erfolgt die standardisierte Falldatenübermittlung erst danach mit zeitlicher Verzögerung. Bis zur Übermittlung der Fälle an das NLGA können einige Tage vergehen. Dies gilt vor allem, wenn viele Fälle in einem kurzen Zeitraum auftreten.

Veränderungen mit geringerer Fallzahl können darüber hinaus auftreten, wenn ein Krankenhaus beispielsweise einen Todesfall an das örtliche Gesundheitsamt gemeldet hat, die bzw. der Verstorbene aber in einem anderen Landkreis gemeldet war.

Als Kriterium für die Meldung „genesen“ gilt das Meldedatum des Falles, wenn es länger als 14 Tage zurückliegt. Die in dieser Kategorie aufgezählten Patientinnen und Patienten sind außerdem weder in Behandlung in einem Krankenhaus noch verstorben. Diese Kriterien legt auch das RKI an.

Die Region Hannover veröffentlicht ihre Fallzahlen für die jeweiligen Gemeinden erst wieder am 11.01.2021 (Montag).

Stadt entlastet Haushalt um 90 Mio. Euro – rathaus

Stadt entlastet Haushalt um 90 Mio. Euro

9. Januar 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Die Landeshauptstadt Hannover hat ein Haushaltssicherungskonzept (HSK) für die kommenden vier Jahre vorgelegt. Wie Oberbürgermeister Belit Onay erläutert, ist es ein wesentlicher Grundstein zur dauerhaften Sicherstellung der finanziellen Handlungsfähigkeit der Stadt.

Es ist das zehnte Sparpaket in der Geschichte der Landeshauptstadt. Zu erwarten ist eine Verabschiedung des HSK spätestens mit dem Haushaltsbeschluss in der Ratssitzung im März.

Ziel ist es, dem strukturellen Anteil am Defizit des Haushaltplanes von derzeit rund 90 Mio. Euro durch eine Kombination aus punktuellen Einsparungen und höheren Einnahmen entgegen zu wirken. Belit Onay: „Als Stadt investieren wir auf Rekordniveau in die Zukunft. Und mit dem Haushaltssicherungskonzept setzen wir gleichzeitig einen ambitionierten Modernisierungsprozess in Gang. Unsere Maßnahmen gegen die Verschuldung sind kein Kahlschlag mit dem Rasenmäher, sondern eine Einladung an alle Mitarbeiter*innen, die Modernisierung der Stadtverwaltung voranzutreiben Es ist hart, sich von Liebgewonnenem zu trennen. Aber wir müssen uns jetzt fragen: Was können wir besser und effizienter machen? Das ist eine große Chance.“

Der Oberbürgermeister erläutert, mit einer partizipativ angelegten Aufgabenkritik und der voranschreitenden Digitalisierung könne Entlastung im Sinne der Einwohner*innen und der Beschäftigten erzielt werden. Onay fasst zusammen: „Mit dem Haushaltssicherungskonzept gelingt uns ein Ausgleich zwischen der zwingenden Modernisierung, den notwendigen Sparmaßnahmen und der Wahrung der Interessen von Beschäftigten.“ In den kommenden vier Jahren will die Landeshauptstadt den Haushalt um 90 Mio. Euro entlasten. Hierbei stehen fünf Handlungsfelder im Mittelpunkt:

  • Zukunftspakt/aufgabenkritische Modernisierung:

Im Rahmen einer partizipativ angelegten Aufgabenkritik, sollen finanzielle Freiräume in Höhe von 35 bis 40 Mio. Euro entstehen. Mit der Digitalisierung, optimierten Prozessabläufen und dezernatsübergreifender Zusammenarbeit sollen Einsparpotenziale gehoben werden. Auch die Prüfung des Wegfalls überkommener Aufgaben und eine Neujustierung von intern wahrgenommenen und extern vergebenen Aufgaben ist Teil des Prozesses.

  • Transferzahlungen von anderen staatlichen Ebenen:

In den vergangenen Jahren haben die Kommunen und damit auch die Landeshauptstadt Hannover ein Bündel zusätzlicher Aufgaben übernommen, die durch Bundes- oder Landesgesetze geregelt werden – etwa bei Krippen und Kitas, im Rahmen der Inklusion oder des Ganztagsschulausbaus. Hierzu hat es keinen adäquaten finanziellen Ausgleich gegeben. Dies gilt es nachzuholen. Ebenso ist eine faire Ausgestaltung der Finanzbeziehungen zur Region schon ohne die Pandemieauswirkungen, aber gerade auch vor dem Hintergrund der coronabedingten Haushaltssituation essentiell. Berücksichtigt sind insgesamt Mehrerträge in Höhe von 25 bis 30 Mio. Euro.

  • Beiträge der Beteiligungen:

Ab 2023 sollen die Unternehmen und Beteiligungen der Stadt höhere Ausschüttungen an die Stadt abführen. Dies umfasst Mehrerträge in Höhe von 21 Mio. Euro.

  • Einzelprojekte:

Kleinere Einzelmaßnahmen etwa im Rahmen der Altenheime, des Fördermittel- und Vertragsmanagements sollen in der Summe den Haushalt um weitere 4 Mio. Euro entlasten.

  • Ertragssteigerungen:

Für den mittelfristigen Zeitraum ist eine Steigerung von jährlich 3,3 Prozent der städtischen Erträge bereits im Haushaltsplanentwurf etatisiert.

Begleitet werden soll die Aufgabenkritik von einem externen Beratungsunternehmen, das sowohl den Prozess organisiert als auch unterstützt, geeignete Maßnahmen zu identifizieren. Der gesamte Prozess ist auf die kommenden vier Jahre angelegt. Stadtkämmerer Axel von der Ohe erläutert: „Das Haushaltssicherungskonzept ist in zweierlei Weise nachhaltig. Wir sichern zum einen die finanzielle Handlungsfähigkeit der Stadt mit klaren Maßnahmen und wir nehmen uns zum anderen ausreichend Zeit dafür, sinnvolle Maßnahmen zu entwickeln und die Stadtverwaltung auf Veränderung einzustellen.“

Von der Ohe erwartet, dass im Jahr 2021 der Prozess aufgesetzt wird, im kommenden Jahr können die konkreten Maßnahmen erarbeitet werden und die Umsetzung beginnen. Diese wird sich bis 2024 erstrecken. Der Kämmerer ergänzt: „Dass wir in der Krise sind, ist nicht unsere Schuld. Würden wir die Krise nicht zur Modernisierung nutzen, würden wir uns hingegen schuldig machen.“

Seite 18 von 44«‹1617181920›»

Hinweise von Bürgern für unsere Redaktion über aktuelle Geschehen

Fotos oder Hinweise?

Sende Informationen, Hinweise oder Fotos direkt an die Redaktion.

📤 Fotos / Hinweise senden
📤 Hinweis senden
Fotos / Hinweise an Redaktion übermitteln
Zur Startseite

Anzahl unser Artikelaufrufe

Search Search

Neueste Beiträge

  • Leinewelle-Hub entsteht zu den Finals 2026 am Altstadtufer 19. Juni 2026
  • Fahrradfreundliche Arbeitgeberin: Region Hannover erhält ADFC-Siegel 19. Juni 2026
  • Extreme Hitze in Hannover: Amtliche Warnung für Samstag 19. Juni 2026
  • Hitzewarnung Region Hannover: DWD warnt vor Belastung am Freitag 18. Juni 2026

Kategorien

  • Gesundheit
  • Hannover
  • Kultur
  • Niedersachsen
  • Panorama
  • Politik
  • Polizei
  • Region Hannover
  • Reisen
  • Veranstaltungen
  • Verkehr
  • Welt-News
  • Wirtschaft
Juni 2026
M D M D F S S
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728
2930  
« Mai    
RSS Feed Logo RSS Feed Logo Abonniereden RSS Feed

Artikelaufrufe seit 2020

Titelbild BG-PRESS.de

Kategorien

© Copyright 2025 - bg-press.de - Enfold Theme by Kriesi
Nach oben scrollen Nach oben scrollen Nach oben scrollen
Cookie Warnung
This website uses cookies to improve your experience. We'll assume you're ok with this, but you can opt-out if you wish.

Diese Website verwendet Cookies, um Ihre Erfahrungen zu verbessern. Wir gehen davon aus, dass dies für Sie in Ordnung ist, aber Sie können die Verwendung von Cookies ablehnen, wenn Sie dies wünschen. ACCEPT / AKZEPTIERT REJECT / ABLEHNEN
Privacy & Cookies Policy

Privacy Overview

This website uses cookies to improve your experience while you navigate through the website. Out of these cookies, the cookies that are categorized as necessary are stored on your browser as they are essential for the working of basic functionalities of the website. We also use third-party cookies that help us analyze and understand how you use this website. These cookies will be stored in your browser only with your consent. You also have the option to opt-out of these cookies. But opting out of some of these cookies may have an effect on your browsing experience.
Necessary
immer aktiv
Necessary cookies are absolutely essential for the website to function properly. This category only includes cookies that ensures basic functionalities and security features of the website. These cookies do not store any personal information.
Non-necessary
Any cookies that may not be particularly necessary for the website to function and is used specifically to collect user personal data via analytics, ads, other embedded contents are termed as non-necessary cookies. It is mandatory to procure user consent prior to running these cookies on your website.
SPEICHERN & AKZEPTIEREN