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Schlagwortarchiv für: Hannover

„Wir haben alles gegeben!“ – BGPress 9535

„Wir haben alles gegeben!“

28. Oktober 2020/in Hannover

HANNOVER (PM). „‘Hannover hat nichts‘ – zu verlieren gehabt!“ Oberbürgermeister Belit Onay und sein Team Kulturhauptstadtbewerbung sind maßlos enttäuscht. Sie gratulieren Chemnitz zum Titel Kulturhauptstadt Europas 2025. Trotzdem fühle er sich als Oberbürgermeister dieser Stadt reich beschenkt und dankt allen, die an der Bewerbung mitgewirkt haben: „Wir haben wirklich alles gegeben.“

Sein Dank gilt insbesondere Stadträtin Konstanze Beckedorf, die seit Mitte 2018 vertretungsweise die Aufgaben der Kulturdezernentin wahrgenommen hat und den Prozess der Kulturhauptstadtbewerbung 2025 und des Kulturentwicklungsplanes in dieser Zeit koordiniert und begleitet hat.

Melanie Botzki und Inga Samii vom Team Kulturhauptstadt Hannover 2025 sind untröstlich: „Wir haben alles anders gemacht, alles auf eine Karte gesetzt und haben es leider nicht geschafft.“

„Wir haben alles gegeben!“ – BGPress 9546

Nachdenklicher Oberbürgermeister Belit Onay nach der Verkündung des Ergebnisses. Damit hatten die wenigsten gerechnet. © Bernd Günther

Trotz seiner Enttäuschung guckt Oberbürgermeister Onay optimistisch in die Zukunft: „‘Normalität ist keine Option‘ ist kein Strohfeuer, sondern – jetzt erst recht – Arbeitsauftrag und Zielsetzung für die nächsten Jahre.“ Er verweist auf die positiven Veränderungen in der Stadt, die der einzigartige Bewerbungsprozess bewirkt hat. „Die neue Dynamik und Energie der gegenseitigen Inspiration und Vernetzung weit über die Kulturszene hinaus haben heute einen Dämpfer erhalten, sind aber nicht mehr zu stoppen.“

Mit dieser Energie werde Hannover „kreativ der beginnenden Krise trotzen“, so Onay. Sie wird der Motor für den Wandel von der Kulturstadt Hannover zur internationalen Kulturmetropole sein.

Als Grundlage dafür dient der Kulturentwicklungsplan Hannover 2030 (KEP). Diese bis ins Jahr 2030 eingeleitete Kulturstrategie ist ein wertvolles Instrument für eine gemeinsam gesteuerte und transparente Kulturentwicklung: Er berücksichtigt herausragende Projekte der hannoverschen Kulturhauptstadtbewerbung wie das Ihme-Zentrum als Möglichkeitsraum. Er verbindet mit dem UNESCO City of Music-10-Punkte-Plan Hannover mit der Region und wird auf alle bestehenden internationalen Netzwerke zurückgreifen, um sich internationaler zu positionieren. Zusätzlich sollen neue Kooperationen zwischen Einrichtungen und Kulturinitiativen der Stadt Hannover, der Region Hannover und der Freien Szene entstehen und die gemeinsame kulturelle Infrastruktur ausgebaut werden. Damit wird die bereits im Bewerbungsprozess eingeleitete und skizzierte große Kulturregion Hannover weiter belebt.

Das unterstützt auch Hauke Jagau, Präsident der Region Hannover: „Ich bedaure sehr, dass der Titel nicht an Hannover gegangen ist. Das Bid Book enthält viele spannende Ideen, von denen wir jetzt prüfen müssen, welche man trotzdem umsetzen kann. Die Bewerbung ist ein gutes Beispiel für die Zusammenarbeit von Stadt und Umland. Ich danke allen, die in der Vorbereitung mit viel Kreativität – trotz der schwierigen Bedingungen – daran mitgewirkt haben. Kultur ist ein zentraler Bestandteil des Menschseins. Ich bin sicher, dass auch die Bewerbungsphase viele positive Impulse gesetzt hat, die in die Zukunft wirken – egal ob mit oder ohne Titel.“

Als Erbe des Bewerbungsprozesses zur Kulturhauptstadt Europas 2025 soll aber vor allem der kreative, inspirierende und mobilisierende Spirit weiterleben. Die erfolgreich getestete, partizipative und aktivistische Methodik der Stadtentwicklung durch Kultur soll nicht nur den Weg zur internationalen Kulturmetropole ebnen, sondern zukünftig auch auf weitere Handlungsfelder der Stadtentwicklungspolitik übertragen werden.

Blended Learning - Neuer Weg stellt Ausbildung im Rettungsdienst sicher – Blended Learning JUH

Blended Learning – Neuer Weg stellt Ausbildung im Rettungsdienst sicher

27. Oktober 2020/in Region Hannover

HANNOVER (PM). Das Leben ist in die Johanniter-Akademie Niedersachsen/Bremen zurückgekehrt. Am 13. März 2020 war von einem auf den anderen Tag Schluss – leere Akademieflure, leere Schulungsräume. Der Johanniter-Akademie ging es zu Beginn der Corona-Pandemie wie vielen Bildungseinrichtungen. Was tun? Die Ausbildung von etwa Notfall- bzw. Rettungssanitätern und Pflegefachkräften musste weitergehen.

„Wir haben schnell auf ‚Blended Learning‘ umgestellt. Ein Zusammenspiel aus Unterricht in Kleingruppen und selbstgestaltetem E-Learning mit Hilfe eines eigenen Lern-Management-Systems sowie der Niedersächsischen Bildungscloud. Damit sind wir auf noch kommende Herausforderungen bestens vorbereitet“, sagt Johanniter-Akademieleiter Kersten Enke.

Blended Learning - Neuer Weg stellt Ausbildung im Rettungsdienst sicher – Kersten Enke

Johanniter-Akademieleiter Kersten Enke © Johanniter

Was ist neu? Die Teilnehmenden treffen sich mit ihren Dozenten im virtuellen Raum, in einer Videokonferenz. Nach einem Lehrerimpuls erhalten sie Lernaufgaben, die sie im Selbststudium erarbeiten. Hintergrund: Selbst erarbeitetes Wissen verankert sich oftmals besser. Während dieses Prozesses gehen die Teilnehmenden unter anderem neue Lernwege und können ihr Lerntempo weitgehend selbst bestimmen. Sie erwerben neue Recherchetechniken, erschließen neue Informationsquellen, tauchen tief in die Materie ein, lernen, sich Wissen zu erarbeiten und sind am Ende des Vorgangs Experten für ein Thema. Die Ergebnisse werden im Anschluss von den Experten der Gesamtgruppe in einer Videokonferenz vorgestellt. Für etwaige Fragen stehen die Dozenten per Videochat zur Verfügung. Die Teilnehmenden werden aus der sonst so bequemen Frontalbeschallung geholt und zum Selbstlernen motiviert.

Durch das E-Learning der Teilnehmenden sind Kapazitäten geschaffen worden, so dass Corona-konform in Kleingruppen und unter Wahrung der Hygieneregeln die Praxis trainiert werden kann. Engere und intensivere Betreuung ist zum Vorteil der Teilnehmenden und Lehrkräfte. Das sei auch bei den Kompetenzüberprüfungen spürbar, sagt Enke. E-Learning sei zwar eine erfolgreiche Komponente während des Lernprozesses und bekomme seinen Platz im Lehrplan. Die Ausbildung im Gesundheitswesen lebe allerdings durch einen „physischen“ Kontakt der Lehrkräfte zu den Schülern. Denn gerade in der medizinischen Ausbildung würden zahlreiche Kompetenzen in fachpraktischen Teilen vermittelt, so Enke. Das könne nicht durch E-Learning ersetzt werden.

Über die Johanniter-Akademie Niedersachsen/Bremen

Die Johanniter-Akademie Niedersachsen/Bremen, mit ihren Standorten in Hannover, Oldenburg, Göttingen und Elsfleth ist bundesweit eine der führenden Bildungseinrichtungen für Rettungsdienst und Katastrophenschutz. Das Spektrum reicht von der notfallmedizinischen Basisausbildung zum Rettungssanitäter über die dreijährige Berufsausbildung zum Notfallsanitäter bis hin zur Fortbildung von Rettungsmedizinern und Führungskräften im Rettungsdienst. Als Trainingssite der AHA (American Heart Association) sowie lizensiertes Trainingszentrum für ITLS® (International Trauma Life Support) bietet die Johanniter-Akademie in Hannover auch international anerkannte Fortbildungsprogramme an. Ein weiterer Schwerpunkt ist die staatlich anerkannte Berufsfachschule für Pflege: Angeboten werden die Ausbildung zum Pflegefachmann / zur Pflegefachfrau, zum Pflegehelfer / Pflegehelferin, zur Betreuungskraft nach § 53 c sowie weiter Pflegefortbildungen.

Unterschiedliche Kooperationspartner wie die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) und die Pflege nationaler und internationaler Ausbildungsnetzwerke ermöglichen eine ideale Einbindung in Praxis und Forschung sowie einen aktuellen Erfahrungsaustausch.

Die Entwicklung und Durchführung der Bildungsangebote sind gemäß DIN EN ISO 9001:2015 und AZAV zertifiziert. Die Lehrgänge werden begleitend evaluiert und die Ausbildung ständig den neuen Entwicklungen und Erkenntnissen in der Rettungsmedizin und Pflege angepasst.

Tagesupdate

Tagesupdate der Zahlen zu den Covid-19 Infektionen in Niedersachsen / Region Hannover vom 27.10.2020

27. Oktober 2020/in Gesundheit

HANNOVER (red.).  Bestätigte und gemeldete Infektionszahlen für das Land Niedersachsen und die Region Hannover vom 27.10.2020. Es kann zwischen den Meldungen vom Land Niedersachsen und der Region Hannover zu meldebedingt unterschiedlichen Zahlen kommen. Bedenken Sie, dass die Meldungen am Montag immer wegen der fehlenden Testungen am Wochenende niedriger ausfallen und somit nicht zwangsläufig auf einen Rückgang der Fallzahlen hinweisen. Die Region Hannover veröffentlicht am Wochenende keine Fallzahlen.

Nachfolgend können Sie auf der Grafik sehen, in welchem Modus (Gelb = Vorwarnstufe >35 / Rot = Grenzwert >50 / Dunkelrot Grenzwert oberhalb >100) ihr jeweiliger Landkreis sich aktuell befindet. Die genauen Fallzahlen entnehmen Sie bitte der beigefügten Tabelle.

Tagesupdate der Zahlen zu den Covid-19 Infektionen in Niedersachsen / Region Hannover vom 27.10.2020 – jtFf0 7 tage inzidenz in niedersachsen am 27 oktober 2020

© BG-PRESS.de

Kurz eine Information zu den Fallzahlen. Obwohl häufig begründet wird, dass die Fallzahlen nur so hoch sind, weil auch mehr getestet wird, werden in der Bundesrepublik seit der 34. Kalenderwoche fast durchgängig um die 1.150.000 Testungen ohne nennenswerte Abweichung durchgeführt. In der 34. KW waren davon 0,84 % positiv (9.233 Fälle) und in der 40. KW waren schon 1,64% positiv (17.964 Fälle) – (Quelle RKI)

Hannover (PM). Die Meldungen vom Land Niedersachsen für den 27.10.2020

31.570 Fälle von Infektionen mit dem Corona-Virus sind bis heute – Dienstag, 9 Uhr – in Niedersachsen labordiagnostisch bestätigt und dem Landesgesundheitsamt (NLGA) gemeldet worden. Das sind 616 Fälle mehr als noch am Vortag.

Insgesamt 733 an Covid-19 Erkrankte wurden dem NLGA als verstorben gemeldet.

Über Details kann die zuständige Kommune Auskunft geben.

Genesen sind in Niedersachsen nach einschlägiger Hochrechnung 22.308 der bislang gemeldeten laborbestätigten Fälle. Das entspricht einem Anteil von 70,7 Prozent.

In niedersächsischen Kliniken werden derzeit 510 mit dem Virus infizierte Patientinnen und Patienten behandelt: Davon liegen 398 Erwachsene auf Normalstationen, 104 Erwachsene benötigen intensivmedizinische Behandlung. Auf den Intensivstationen müssen 64 Erwachsene beatmet werden, drei davon auf einem ECMO-Platz. Sieben Kinder werden aktuell auf einer Normalstation behandelt, ein Kind auf einer Intensivstation.

Fallzahlen der laborbestätigten COVID-19-Fälle in Niedersachsen
Fälle Verstorbene** Genesene*** 7-Tagesinzidenz
31570 733 22308 60,7
(+616*) (+1*) (+271*)

 

Landkreise, kreisfreie Städte Gesamtzahl der Fälle Gesamt Inzidenz pro 100.000 Einwohner Gesamtzahl der Fälle der letzten 7 Tage 7-Tagesinzidenz pro 100.000 Einwohner Gesamtzahl der Todesfälle
Ammerland 278 222,7 16 12,8 5
Aurich 419 (+13) 220,9 67 35,3 9
Celle 515 (+14) 287,7 80 44,7 17
Cloppenburg 1693 (+13) 991,9 359 210,3 6 (+1)
Cuxhaven 559 (+29) 282,3 70 35,3 23
Diepholz 923 (+16) 425,2 145 66,8 28
Emsland 1543 (+37) 471,9 254 77,7 25
Friesland 155 157,0 15 15,2 2
Gifhorn 385 218,1 59 33,4 6
Goslar 388 (+9) 284,7 41 30,1 27
Göttingen 1703 (+9) 522,3 126 38,6 82
Grafschaft Bentheim 780 (+19) 568,7 184 134,1 20
Hameln-Pyrmont 328 (+8) 220,8 62 41,7 7
Harburg 1110 (+2) 436,3 99 38,9 24
Heidekreis 200 (+7) 142,2 41 29,1 2
Helmstedt 208 227,8 14 15,3 2
Hildesheim 1010 (+69) 366,2 307 111,3 9
Holzminden 147 (+1) 208,6 3 4,3 7
Leer 426 (+11) 249,5 59 34,6 8
Lüchow-Dannenberg 76 (+1) 157,0 22 45,4 3
Lüneburg 315 171,1 29 15,7 0
Nienburg (Weser) 265 (+2) 218,3 56 46,1 4
Northeim 358 (+2) 270,6 20 15,1 6
Oldenburg 834 (+14) 637,2 144 110,0 15
Osnabrück 2119 (+41) 591,8 261 72,9 76
Osterholz 353 (+3) 309,8 100 87,8 1
Peine 430 (+3) 319,0 77 57,1 13
Rotenburg (Wümme) 432 (+7) 263,8 35 21,4 3
Schaumburg 467 295,9 103 65,3 7
Stade 467 (+8) 228,3 44 21,5 9
Uelzen 116 125,6 8 8,7 0
Vechta 1250 (+9) 875,3 276 193,3 14
Verden 630 (+7) 459,4 160 116,7 8
Wesermarsch 292 (+2) 329,6 21 23,7 8
Wittmund 95 (+5) 166,9 11 19,3 0
Wolfenbüttel 309 (+8) 258,3 43 35,9 14
Hannover, Region 6030 (+153) 521,1 767 66,3 137
Braunschweig, Stadt 736 (+15) 295,1 118 47,3 18
Delmenhorst, Stadt 639 (+15) 823,9 180 232,1 4
Emden, Stadt 90 (+7) 180,3 24 48,1 0
Oldenburg (Oldb), Stadt 433 (+10) 256,1 63 37,3 3
Osnabrück, Stadt 1038 (+19) 628,1 139 84,1 18
Salzgitter, Stadt 395 (+27) 378,7 83 79,6 10
Wilhelmshaven, Stadt 90 (+1) 118,3 17 22,3 1
Wolfsburg, Stadt 541 435,0 49 39,4 52
Niedersachsen gesamt 31570 (+616) 394,9 4851 60,7 733 (+1)

 

In dieser Übersicht sind ausschließlich Fälle aufgelistet, die dem Niedersächsischen Landesgesundheitsamt elektronisch bis 9 Uhr mitgeteilt wurden. Es kann zu Abweichungen zwischen der NLGA-Tabelle und Angaben anderer Stellen, etwa der betroffenen Kommunen, kommen.

Die gegenüber dem vorherigen Tag neu ausgewiesenen Fälle sind nicht zwingend erst seit der gestrigen Auflistung neu aufgetreten. Die Gesundheitsämter leiten als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen ein, ggf. erfolgt die standardisierte Falldatenübermittlung erst danach mit zeitlicher Verzögerung. Bis zur Übermittlung der Fälle an das NLGA können einige Tage vergehen. Dies gilt vor allem, wenn viele Fälle in einem kurzen Zeitraum auftreten.

Veränderungen mit geringerer Fallzahl können darüber hinaus auftreten, wenn ein Krankenhaus beispielsweise einen Todesfall an das örtliche Gesundheitsamt gemeldet hat, die bzw. der Verstorbene aber in einem anderen Landkreis gemeldet war.

Als Kriterium für die Meldung „genesen“ gilt das Meldedatum des Falles, wenn es länger als 14 Tage zurückliegt. Die in dieser Kategorie aufgezählten Patientinnen und Patienten sind außerdem weder in Behandlung in einem Krankenhaus noch verstorben. Diese Kriterien legt auch das RKI an.

Hannover (PM/red.). Die Meldungen der Region Hannover für den 26.10.2020

Die Region Hannover hat seit Auftreten der ersten Corona-Infektion insgesamt 6104 Menschen registriert, die sich in der Region mit dem Coronavirus infiziert haben. Davon sind zum heutigen Stand 4763 Personen als genesen aufgeführt. 143 Menschen sind infolge einer nachgewiesenen oder mutmaßlichen Corona-Infektion in der Region verstorben; der Altersmedian der Verstorbenen liegt bei 83 Jahren. Somit sind zum jetzigen Zeitpunkt 1198 Menschen in der Region infiziert, davon befinden sich 28 Personen im Krankenhaus. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt für die Region Hannover tagesaktuell bei 66,5.

Verteilung nach Alter (seit Beginn der Erfassung):

Alter Fallzahl Gesamt seit Ausbruch
0 – 9 Jahre 261
10 – 19 Jahre 608
20 – 29 Jahre 1124
30 – 39 Jahre 1001
40 – 49 Jahre 974
50 – 59 Jahre 946
60 – 69 Jahre 446
70 – 79 Jahre 267
80+ Jahre 405
keine Angaben 72

 

Verteilung nach Kommunen:

Kommune Aktuelle Fallzahl Fallzahl Gesamt seit Ausbruch 7-Tage-Inzidenz
Barsinghausen 39 131 85,9
Burgdorf 19 139 19,1
Burgwedel 21 104 62,6
Garbsen 57 388 41,1
Gehrden 11 50 45,3
Hemmingen 26 88 71,6
Isernhagen 12 119 32,4
Laatzen 43 259 67
Landeshauptstadt Hannover 630 3159 79,1
Langenhagen 44 320 60,4
Lehrte 63 203 89,2
Neustadt 24 152 24,4
Pattensen 7 44 33,5
Ronnenberg 49 149 152,8
Seelze 21 174 42,6
Sehnde 13 86 29,6
Springe 25 115 66,8
Uetze 22 130 48,6
Wedemark 19 108 36,2
Wennigsen 19 55 104,5
Wunstorf 34 131 35,6

 

Verteilung nach Geschlecht

Männer                     51 Prozent

Frauen                      49 Prozent

infa 2020 schließt ihre Tore – Infa schliesst ihre Tore

infa 2020 schließt ihre Tore

25. Oktober 2020/in Hannover

HANNOVER (PM). „Es war sehr wichtig und genau richtig, die infa durchzuführen. Meine Kollegen und ich sind total happy. Es tat so gut, wieder auf einer Messe zu sein. Dass wir nicht das Geschäft vom letzten Jahr machen würden, wussten wir ja vorher. Aber wir sind zufrieden und glücklich. Am liebsten würde ich direkt am Montag weiter zur nächsten Messe fahren. Denn wenn man sieht, wie die infa das gemacht hat, dann gibt es keinen Grund, warum man so eine Veranstaltung nicht besuchen sollte.“

Das Fazit von Aussteller Uwe Lehmann, Vertriebsleiter Messen bei WOLL Pfannen aus Saarbrücken, fasst das Ergebnis der diesjährigen infa – Special Edition treffend zusammen. Die infa 2020 war in Anbetracht der Corona-Pandemie erfolgreich und ein wichtiges Signal für die Messewirtschaft. Insgesamt kamen 45.000 Besucher in neun Tagen auf das Messegelände – für die Veranstalter ein zufriedenstellendes Ergebnis, das aufgrund der steigenden Corona-Infektionsrate keine Selbstverständlichkeit war.

Carola Schwennsen, Geschäftsführerin bei Fachausstellungen Heckmann: „Es ist wirklich erstaunlich, wie viele Menschen sich trotz der vielen schlechten Nachrichten auf den Weg zu uns gemacht haben. Wir hatten viele Hürden, die wir gemeistert haben. Und das haben uns die Besucher und Aussteller gedankt.“

Ausschlaggebend für die Durchführung der infa war ein umfassendes Sicherheits- und Hygienekonzept. Dieses sah unter anderem breitere Gänge, Maskenpflicht auf dem gesamten Gelände und Registrierung jedes einzelnen Besuchers und Ausstellers vor. Außerdem waren nur 500 Aussteller statt 1500 dabei und die einzelnen Themenwelten wurden in größere Hallen verlegt, um den nötigen Abstand zu gewährleisten. Darüber hinaus wurde unter freiem Himmel beim „Rendezvous im Messepark“ ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm und Gastronomie vor den Hallen geboten.

Carola Schwennsen: „Wir haben sehr viel Wertschätzung von Ausstellern und Besuchern bekommen. Messen in Zeiten wie diesen sind keine Selbstverständlichkeit. Aber wir haben gezeigt, dass es möglich ist. Unser Hygienekonzept hat sehr gut funktioniert. Und die Besucher haben das ganz toll mitgemacht und es herrschte eine äußerst entspannte, friedliche und positive Stimmung auf dem Gelände.“

Vergleiche mit der infa aus der Vergangenheit könne und wolle man in diesem Jahr nicht ziehen, so Schwennsen. Das sei von vorneherein auch nicht geplant gewesen. Die infa-Chefin: „Viel wichtiger war uns die Botschaft, dass Messen funktionieren. Wir wollen Messen machen und wir können das. Anders, aber dennoch gut. Es war ein Anfang. Ein Versuch, der geglückt ist, und auf den wir jetzt aufbauen können.“

Das sagen die Aussteller:

Niels Seiffert, Tischlerei Maik Othmer: „Die Macher haben alles gegeben, was ging. Und es war richtig, dass wir mitgemacht haben. Die infa war sicher, und wir haben alle ein Zeichen gesetzt. Das war ein Anfang. Jetzt heißt es nach vorne schauen und weitermachen.“

Karin Fischer-Ludolph, FLOWER art, Hannover: „Absolut bemerkenswert, was die Veranstalter hier hinbekommen haben. Großes Kompliment. Natürlich war es in diesem Jahr anders als sonst. Aber meine Erwartungen wurden erfüllt. Das Ziel, das wir uns gesetzt haben, haben wir erreicht.“

Thomas Bier, Jeronimo, Fehmarn: „Toll, dass die Messe stattgefunden hat. Wir sind mit der Teilnahme und der Organisation der infa-Macher sehr zufrieden. Ich gehe davon aus, dass die infa Signalwirkung auch auf andere Messen hat. Denn es hat sich gezeigt, dass Messen auch im Zeitalter von Corona möglich sind.“

Hannes Schrader, Prom Dress, Heemsen: „Wir sind trotz der Umstände mit der infa zufrieden. Wir haben viele Termine direkt hier auf der Messe machen können und freuen uns schon heute auf die infa im kommenden Jahr.“

Felix Lecke, Moonshine & More, Isernhagen: “Gut, dass wir dabei waren. Und dass wir zeigen konnten, dass solche Veranstaltungen nach wie vor möglich sind.“

Thorsten Schwarz, Bonsai Kultur Schwarz, Münster: „Wir sind seit über 30 Jahren auf der infa und sind auch in diesem Jahr, obwohl Corona uns böse mitgespielt hat, im Großen und Ganzen zufrieden. Wir haben gute Ergebnisse erzielt. Ich habe mich trotz der Pandemie sehr sicher gefühlt, es gab viel Platz in den Gängen, das Sicherheits- und Hygienekonzept hat gegriffen.“

Frieder Schmidt, Ullmann Wohnen Betonen, Oldenburg: „Ich bin froh, dass wir das auch in diesem Jahr gemacht haben. Es zeigt den Leuten ein Stück weit Normalität, wir haben gute Reaktionen gehabt, vor allem das zweite Wochenende war gut.“

Mario Heinhold, Porta, Porta Westfalica: „Wir sind mit unserem Messeauftritt zufrieden. Es war uns wichtig zu zeigen, dass wir auch in schweren Zeiten da sind.“

Das sagen die Besucher in den sozialen Medien:

Alie A.: „Wir waren heute auch da und die Leute haben die Regeln eingehalten. Ich habe mich wohler gefühlt als beim Einkaufen im Supermarkt, wo jeder drängelt. Die haben das Hygienekonzept richtig gut umgesetzt! Bei manchen Hallen musste man etwas warten, damit es nicht zu voll wurde. Hoffentlich nehmen sich andere Veranstalter daran ein Beispiel wie man eine Veranstaltung gut umsetzten kann. Dann könnten noch mehr Veranstaltungen dieser Art stattfinden.“

Nicole K.: „Liebes infa-Team, ein Lob an Euch und alle Beteiligten für den Mut und die Zeit, diese Messe unter besonderen Umständen stattfinden zu lassen. Wir haben uns sehr wohl gefühlt. Das Hygienekonzept wurde super umgesetzt. Gut fand ich auch die Lösung mit den Sitzplätzen. Hier wurde es dem Besucher doch sehr angenehm gemacht. Auch ein Lob an alle, die stets für desinfizierte Tische gesorgt haben. Unseren Respekt habt ihr…Danke!“

Wencke B.: „Klasse Hygienekonzept – da kann sich manch einer eine Scheibe von abschneiden… Super freundliches Personal und Sicherheitspersonal. Kein Gedränge / Geschubse / Geschiebe … man kann ganz entspannt durch die Hallen bummeln. Fühle mich als Hochrisikopatient sehr wohl ohne jegliche Angst vor Corona.“

Andrea L.: „Ich war am Montag mit meiner Tochter da, es war total entspannt. Kein Gedränge und unheimlich viel Platz für jeden. Wir konnten noch nie so ausgiebig an jedem Stand schauen. Ein Lob auf das Konzept! Auch wenn weniger Aussteller da waren, so war es trotzdem ein abwechslungsreicher Tag.“

Julia B.: „Ich komme seit über 12 Jahren regelmäßig zur infa. Soviel Zeit wie in diesem Jahr habe ich mir noch nie gelassen, weil das Bummeln sehr viel entspannter war als gewöhnlich. Die Veranstalter haben die Auflagen hervorragend umgesetzt und das Personal, das dafür gesorgt hat, dass sich alle an die Vorschriften halten, war sehr nett und entspannt.“

Die nächste infa findet statt vom 16. bis 24. Oktober 2021

Brand in einer Tiefgarage in der Alten Döhrener Straße – Brand Tiefgarage Döhren© Bernd Günther

Brand in einer Tiefgarage in der Alten Döhrener Straße

25. Oktober 2020/in Hannover

HANNOVER (PM). Die Feuerwehr Hannover bekämpfte heute in einer Tiefgarage in der Alten Döhrener Straße den Brand von drei alten Fahrzeugen. Die großen Abmessungen der Tiefgarage verbunden mit der sehr starken Rauchentwicklung erforderten einen umfassenden Einsatz unter schwerem Atemschutz. Zudem galt es vier Häuser zu räumen und die Bewohnerinnen und Bewohner zu betreuen. Die Feuerwehr war deshalb mit einem Großaufgebot im Einsatz. Verletzt wurde niemand. Es entstand ein erheblicher Sachschaden.

Gegen 15:15 Uhr erhielt der Regionsleitstelle zunächst die Meldung über einen Wohnungsbrand in der Alten Döhrener Straße 84. Daraufhin wurden der Löschzug der Feuer- und Rettungswache 3, die Ortsfeuerwehr Wülfel sowie ein Rettungswagen alarmiert.

Vor Ort stellten die Einsatzkräfte fest, dass es nicht in einer Wohnung, sondern in der Tiefgarage unter dem Gebäuderiegel mit den Hausnummern 84 und 84 A brannte. Zudem ergab die Erkundung, dass die Treppenräume der beiden Gebäuderiegel 84 und 84 A sowie 86 und 86 A leicht verraucht waren. Der Einsatzleiter erhöhte deshalb umgehend die Alarmstufe und forderten einen weiteren Löschzug sowie einen zusätzlichen Rettungswagen und einen Notarzt an.

Parallel zur Räumung der beiden Häuserriegel drangen mehrere Trupps unter Atemschutz von zwei Seiten zur Brandbekämpfung in die Tiefgarage ein. Diese umfasst drei Abteile, von denen zwei jeweils eine Grundfläche von 1500 m² mit je 50 Stellplätzen und ein Abteil eine Fläche von rund 300 m² mit 10 Stellplätzen aufweisen. Im letztgenannten Abteil, welches von der Einfahrt der Tiefgarage in der Alten Döhrener Straße rund 100 Meter entfernt liegt, brannten drei alte Fahrzeuge – ein VW Käfer Cabrio, ein Mercedes SL und ein BMW 2000.

Aufgrund der Ausdehnung der Tiefgarage und der sehr starken Verrauchung gestaltete sich das Auffinden der brennenden Fahrzeuge für die unter Atemschutz vorgehenden Trupps schwierig. Trotzdem gelang es den Brandschützern die Flammen bereits gegen 16:00 unter Kontrolle zu bringen. Um 16:45 Uhr wurde dann „Feuer aus“ gemeldet.

Zur Belüftung und damit zur Verbesserung der Sichtverhältnisse kamen schon während der Brandbekämpfung mehrere Hochleistungslüfter zum Einsatz – unter anderem auch das auf einer Selbstfahrlafette fernsteuerbare Löschunterstützungsfahrzeug der Feuerwehr Hannover. Im weiteren Einsatzverlauf befreiten die Einsatzkräfte mit den eingesetzten Lüftern sowohl die leicht verrauchten Treppenräume als auch die Tiefgarage vom giftigen Brandrauch.

Während der Einsatzmaßnahme betreuten die Brandschützer 35 der 64 in den geräumten Häusern gemeldeten Bewohnerinnen und Bewohner – 20 von ihnen zeitweise in einem Großeinsatzwagen der Feuerwehr Hannover.

Durch die hohe Wärmebeaufschlagung entstanden im Bereich der brennenden Fahrzeuge Schäden an der Betondecke. Die Begutachtung dieser Schäden durch einen Baustatiker ergab, dass akut keine Einsturzgefahr besteht. Allerdings beschädigten die Flammen die die Elektroversorgungsleitung des Gebäudes mit der Hausnummer 84 derart stark, dass dieses durch den Energieversorger sicherheitshalber komplett stromlos geschaltet werden musste. Die Bewohnerinnen und Bewohner dieses Hauses fanden glücklicherweise alle bei Verwandten und Bekannten eine vorübergehende Bleibe. Alle Personen aus den anderen geräumten Häusern konnten nach Abschluss der Belüftungsmaßnahmen wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.

Die Feuerwehr Hannover war mit einem Großaufgebot bestehend aus drei Löschzügen der Berufsfeuerwehr, einer Ortsfeuerwehr, zwei Rettungswagen einem Notarzteinsatzfahrzeug sowie Spezialfahrzeugen für Belüftungsmaßnahmen und Atemschutznachschub mit insgesamt 78 Einsatzkräften vor Ort. Die letzten Einsatzkräfte verließen die Einsatzstelle um 19:30 Uhr. Um 21:00 Uhr findet vorsorglich eine Brandnachschau statt.

Verletzt wurde niemand. Zur Schadenshöhe können seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

  • Brand in einer Tiefgarage in der Alten Döhrener Straße – BGPress 9126
    Auch ein Löschunterstützungsfahrzeuge (LUF) der Berufsfeuerwehr kommt zum Einsatz © Bernd Günther
  • Brand in einer Tiefgarage in der Alten Döhrener Straße – BGPress 9120
    Auch ein Löschunterstützungsfahrzeuge (LUF) der Berufsfeuerwehr kommt zum Einsatz © Bernd Günther
  • Brand in einer Tiefgarage in der Alten Döhrener Straße – BGPress 9111
    Auch ein Löschunterstützungsfahrzeuge (LUF) der Berufsfeuerwehr kommt zum Einsatz © Bernd Günther
  • Brand in einer Tiefgarage in der Alten Döhrener Straße – BGPress 9107
    Großaufgebot beim Brand von drei Fahrzeugen in einer Tiefgarage in der Alten Döhrener Straße in Hannover am 25.10.2020 © Bernd Günther
  • Brand in einer Tiefgarage in der Alten Döhrener Straße – BGPress 9106
    Auch ein Löschunterstützungsfahrzeuge (LUF) der Berufsfeuerwehr kommt zum Einsatz © Bernd Günther
  • Brand in einer Tiefgarage in der Alten Döhrener Straße – BGPress 9099
    Auch ein Löschunterstützungsfahrzeuge (LUF) der Berufsfeuerwehr kommt zum Einsatz © Bernd Günther
  • Brand in einer Tiefgarage in der Alten Döhrener Straße – BGPress 9101
    Auch ein Löschunterstützungsfahrzeuge (LUF) der Berufsfeuerwehr kommt zum Einsatz © Bernd Günther
  • Brand in einer Tiefgarage in der Alten Döhrener Straße – BGPress 9096
    Auch ein Löschunterstützungsfahrzeuge (LUF) der Berufsfeuerwehr kommt zum Einsatz © Bernd Günther
  • Brand in einer Tiefgarage in der Alten Döhrener Straße – BGPress 9085
    Lagebesprechung an der Einsatzleitung © Bernd Günther
  • Brand in einer Tiefgarage in der Alten Döhrener Straße – BGPress 9081
    Großaufgebot beim Brand von drei Fahrzeugen in einer Tiefgarage in der Alten Döhrener Straße in Hannover am 25.10.2020 © Bernd Günther
  • Brand in einer Tiefgarage in der Alten Döhrener Straße – BGPress 9083
    Lagebesprechung an der Einsatzleitung © Bernd Günther
  • Brand in einer Tiefgarage in der Alten Döhrener Straße – BGPress 9080
    Lagebesprechung an der Einsatzleitung © Bernd Günther
  • Brand in einer Tiefgarage in der Alten Döhrener Straße – BGPress 9074
    Großaufgebot beim Brand von drei Fahrzeugen in einer Tiefgarage in der Alten Döhrener Straße in Hannover am 25.10.2020 © Bernd Günther
  • Brand in einer Tiefgarage in der Alten Döhrener Straße – BGPress 9070
    Lagebesprechung an der Einsatzleitung © Bernd Günther
  • Brand in einer Tiefgarage in der Alten Döhrener Straße – BGPress 9066
    Lagebesprechung an der Einsatzleitung © Bernd Günther
  • Brand in einer Tiefgarage in der Alten Döhrener Straße – BGPress 9052
    Die evakuierten Anwohner werden von Kräften des Rettungsdienstes betreut © Bernd Günther
  • Brand in einer Tiefgarage in der Alten Döhrener Straße – BGPress 9057
    Großaufgebot beim Brand von drei Fahrzeugen in einer Tiefgarage in der Alten Döhrener Straße in Hannover am 25.10.2020 © Bernd Günther
  • Brand in einer Tiefgarage in der Alten Döhrener Straße – BGPress 9038
    Großaufgebot beim Brand von drei Fahrzeugen in einer Tiefgarage in der Alten Döhrener Straße in Hannover am 25.10.2020 © Bernd Günther
  • Brand in einer Tiefgarage in der Alten Döhrener Straße – BGPress 9039
    Dichter Rauch dringt aus einem Abzug der Tiefgarage © Bernd Günther
  • Brand in einer Tiefgarage in der Alten Döhrener Straße – BGPress 9023
    Großaufgebot beim Brand von drei Fahrzeugen in einer Tiefgarage in der Alten Döhrener Straße in Hannover am 25.10.2020 © Bernd Günther
  • Brand in einer Tiefgarage in der Alten Döhrener Straße – BGPress 9031
    Großaufgebot beim Brand von drei Fahrzeugen in einer Tiefgarage in der Alten Döhrener Straße in Hannover am 25.10.2020 © Bernd Günther
  • Brand in einer Tiefgarage in der Alten Döhrener Straße – BGPress 9016
    Großaufgebot beim Brand von drei Fahrzeugen in einer Tiefgarage in der Alten Döhrener Straße in Hannover am 25.10.2020 © Bernd Günther
  • Brand in einer Tiefgarage in der Alten Döhrener Straße – BGPress 9008
    Großaufgebot beim Brand von drei Fahrzeugen in einer Tiefgarage in der Alten Döhrener Straße in Hannover am 25.10.2020 © Bernd Günther
  • Brand in einer Tiefgarage in der Alten Döhrener Straße – BGPress 8995
    Großaufgebot beim Brand von drei Fahrzeugen in einer Tiefgarage in der Alten Döhrener Straße in Hannover am 25.10.2020 © Bernd Günther
  • Brand in einer Tiefgarage in der Alten Döhrener Straße – BGPress 8989
    Großaufgebot beim Brand von drei Fahrzeugen in einer Tiefgarage in der Alten Döhrener Straße in Hannover am 25.10.2020 © Bernd Günther
Tagesupdate

Tagesupdate der Zahlen zu den Covid-19 Infektionen in Niedersachsen / Region Hannover vom 25.10.2020

25. Oktober 2020/in Gesundheit

HANNOVER.  Bestätigte und gemeldete Infektionszahlen für das Land Niedersachsen und die Region Hannover vom 25.10.2020. Es kann zwischen den Meldungen vom Land Niedersachsen und der Region Hannover zu meldebedingt unterschiedlichen Zahlen kommen. 

In Niedersachsen haben laut den Zahlen  nach wie vor folgende Landkreise bzw. kreisfreie Städte die 7-Tagesinzidenz von 50 Fällen / 100.000 Einwohner zum Teil deutlich überschritten:

  • Cloppenburg
  • Grafschaft Bentheim
  • Emsland
  • Diepholz
  • Hildesheim
  • Oldenburg Land
  • Osterholz
  • Osnabrück Land
  • Osnabrück Stadt
  • Schaumburg
  • Region Hannover
  • Vechta
  • Verden
  • Stadt Delmenhorst

Folgende Landkreise bzw. kreisfreie Städte haben die 7-Tagesinzidenz von 35 Fällen / 100.000 Einwohner als sogenannte Vorwarnstufe überschritten:

  • Braunschweig Stadt
  • Oldenburg Stadt
  • Hameln-Pyrmont
  • Celle
  • Diepholz
  • Lüchow-Dannenberg
  • Salzgitter Stadt
  • Nienburg (Weser)
  • Peine
Tagesupdate der Zahlen zu den Covid-19 Infektionen in Niedersachsen / Region Hannover vom 25.10.2020 – jtFf0 7 tage inzidenz in niedersachsen am 25 oktober 2020 1

© BG-PRESS.de

 

Hannover (PM). Die Meldungen vom Land Niedersachsen für den 25.10.2020

29.623 Fälle von Infektionen mit dem Corona-Virus sind bis heute – Sonntag, 9 Uhr – in Niedersachsen labordiagnostisch bestätigt und dem Landesgesundheitsamt (NLGA) gemeldet worden. Das sind 836 Fälle mehr als noch am Vortag.

Insgesamt 731 an Covid-19 Erkrankte wurden dem NLGA als verstorben gemeldet.

Über Details kann die zuständige Kommune Auskunft geben.

Genesen sind in Niedersachsen nach einschlägiger Hochrechnung 21.865 der bislang gemeldeten laborbestätigten Fälle. Das entspricht einem Anteil von 71,8 Prozent.

Fallzahlen der laborbestätigten COVID-19-Fälle in Niedersachsen
Fälle Verstorbene** Genesene*** 7-Tagesinzidenz
30459 731 21865 54,6
(+836*) (+3*) (+284*)

 

Landkreise, kreisfreie Städte Gesamtzahl der Fälle Gesamt Inzidenz pro 100.000 Einwohner Gesamtzahl der Fälle der letzten 7 Tage 7-Tagesinzidenz pro 100.000 Einwohner Gesamtzahl der Todesfälle
Ammerland 278 222,7 24 19,2 5
Aurich 397 209,3 50 26,4 9
Celle 501 (+13) 279,9 76 42,5 17
Cloppenburg 1633 (+111) 956,7 351 205,6 5 (+2)
Cuxhaven 530 267,6 54 27,3 23
Diepholz 907 (+35) 417,8 149 68,6 28
Emsland 1483 (+40) 453,6 213 65,1 25
Friesland 150 (+1) 152,0 13 13,2 2
Gifhorn 382 (+5) 216,4 61 34,6 6
Goslar 379 (+8) 278,1 35 25,7 27
Göttingen 1635 501,5 72 22,1 82
Grafschaft Bentheim 756 (+19) 551,2 173 126,1 20 (+1)
Hameln-Pyrmont 319 (+10) 214,7 54 36,4 7
Harburg 1079 424,1 81 31,8 24
Heidekreis 193 (+15) 137,2 38 27,0 2
Helmstedt 207 (+5) 226,7 18 19,7 2
Hildesheim 918 (+50) 332,8 221 80,1 9
Holzminden 146 207,2 3 4,3 7
Leer 408 (+21) 238,9 54 31,6 8
Lüchow-Dannenberg 70 (+2) 144,6 22 45,4 3
Lüneburg 307 166,7 27 14,7 0
Nienburg (Weser) 254 (+10) 209,2 53 43,7 4
Northeim 356 (+5) 269,1 18 13,6 6
Oldenburg 799 (+27) 610,4 132 100,8 15
Osnabrück 2044 (+53) 570,8 236 65,9 75
Osterholz 347 (+38) 304,6 98 86,0 1
Peine 418 (+21) 310,1 67 49,7 13
Rotenburg (Wümme) 425 259,5 33 20,1 3
Schaumburg 458 (+15) 290,2 99 62,7 7
Stade 459 224,4 46 22,5 9
Uelzen 116 125,6 8 8,7 0
Vechta 1206 (+45) 844,5 266 186,3 14
Verden 616 (+40) 449,2 157 114,5 8
Wesermarsch 285 321,7 16 18,1 8
Wittmund 90 158,1 7 12,3 0
Wolfenbüttel 291 (+2) 243,3 35 29,3 14
Hannover, Region 5807 (+86) 501,9 625 54,0 137
Braunschweig, Stadt 716 (+27) 287,1 113 45,3 18
Delmenhorst, Stadt 624 (+59) 804,5 244 314,6 4
Emden, Stadt 81 (+5) 162,3 18 36,1 0
Oldenburg (Oldb), Stadt 419 (+23) 247,8 62 36,7 3
Osnabrück, Stadt 999 (+39) 604,5 137 82,9 18
Salzgitter, Stadt 353 338,5 47 45,1 10
Wilhelmshaven, Stadt 89 (+6) 117,0 17 22,3 1
Wolfsburg, Stadt 529 425,3 41 33,0 52
Niedersachsen gesamt 30459 (+836) 381,0 4364 54,6 731 (+3)

In dieser Übersicht sind ausschließlich Fälle aufgelistet, die dem Niedersächsischen Landesgesundheitsamt elektronisch bis 9 Uhr mitgeteilt wurden. Es kann zu Abweichungen zwischen der NLGA-Tabelle und Angaben anderer Stellen, etwa der betroffenen Kommunen, kommen.

Die gegenüber dem vorherigen Tag neu ausgewiesenen Fälle sind nicht zwingend erst seit der gestrigen Auflistung neu aufgetreten. Die Gesundheitsämter leiten als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen ein, ggf. erfolgt die standardisierte Falldatenübermittlung erst danach mit zeitlicher Verzögerung. Bis zur Übermittlung der Fälle an das NLGA können einige Tage vergehen. Dies gilt vor allem, wenn viele Fälle in einem kurzen Zeitraum auftreten.

Veränderungen mit geringerer Fallzahl können darüber hinaus auftreten, wenn ein Krankenhaus beispielsweise einen Todesfall an das örtliche Gesundheitsamt gemeldet hat, die bzw. der Verstorbene aber in einem anderen Landkreis gemeldet war.

Als Kriterium für die Meldung „genesen“ gilt das Meldedatum des Falles, wenn es länger als 14 Tage zurückliegt. Die in dieser Kategorie aufgezählten Patientinnen und Patienten sind außerdem weder in Behandlung in einem Krankenhaus noch verstorben. Diese Kriterien legt auch das RKI an.

Die Region Hannover gibt ihre Zahlen erst wieder am Montag, 26.10.2020, bekannt.

 

Kulturhauptstadt Europas 2025 - jetzt zählt’s – Kulturhauptstadtbewerbung 2025© Stadt Hannover

Kulturhauptstadt Europas 2025 – jetzt zählt’s

25. Oktober 2020/in Kultur

HANNOVER (PM/red.). Jetzt heißt es Daumen drücken. Das Team Hannover 2025 für die Bewerbung von Hannover als Kulturhauptstadt Europas im Jahr 2025 ist auf der Zielgrade. Nur noch wenige Tage, dann steht fest, wer Kulturhauptstadt Europas 2025 werden wird.

Der letzte wichtige Termin auf dem Weg zur Kulturhauptstadt Europas 2025 steht bevor. Am morgigen Montag (26. Oktober) präsentiert sich das Team Hannover 2025, gewohnt künstlerisch, ein letztes Mal vor der europäischen Jury. Die verkündet ihre Entscheidung über die Kulturhauptstadt Europas 2025 am 28. Oktober.

Die Mitglieder der hannoverschen Delegation sind Hannovers Kulturhauptstadt-Expert*innen und zeichnen sich dadurch aus, dass sie schon lange an der Bewerbung mitgearbeitet haben. Das Team bereitet sich intensiv auf jede noch so ungewöhnliche Frage der Jury vor, die ihnen am morgigen Tag gestellt werden könnten.

Lena Kußmann, Regisseurin, Schauspielerin und künstlerische Leitung des Theaters an der Glocksee, ist für die künstlerische Produktionsleitung der Präsentationen von Hannovers Bewerbung zur Kulturhauptstadt Europas 2025 verantwortlich.

Das Kompetenzteam für die Jury Präsentation:

  • Belit Onay, Oberbürgermeister von Hannover
  • Melanie Botzki und Inga Samii, Leitungsteam Kulturhauptstadtbewerbung Hannover 2025
  • Dr. Heli Meisterson, Kulturhauptstadt-Expertin
  • Juan S. Guse, Autor beider hannoverscher Bewerbungsbücher zur Kulturhauptstadt Europas 2025
  • Ninia Binias, Künstlerin, Gastgeberin des Jury Besuchs und Vorsitzende des Beirats von Hannovers Bewerbung zur Kulturhauptstadt Europas 2025
  • Aljoscha Begrich, Maxim Gorki Theater und Mitglied des Künstlerischen Teams von Hannovers Bewerbung zur Kulturhauptstadt Europas 2025
  • Benjamin Foerster-Baldenius, Kollektiv raumlaborberlin und Mitglied des Künstlerischen Teams von Hannovers Bewerbung zur Kulturhauptstadt Europas 2025
  • Jean Peters, Peng!-Kollektiv und Mitglied des Künstlerischen Teams von Hannovers Bewerbung zur Kulturhauptstadt Europas 2025
  • Ilka Theurich, Künstlerin und Think Tank „The Beauty of Failure“
Polizei im Einsatz

Präsenzeinsätze der Polizei in Hannovers Innenstadt

25. Oktober 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Seit längerem zeigt die Polizei in den Abend- und Nachtstunden in Hannovers Innenstadt erhöhte Präsenz, um das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung zu stärken und die Einhaltung der Corona-Beschränkungen zu kontrollieren. Seit vergangenem Freitag, 23.10.2020, kam aufgrund des erhöhten Inzidenzwertes erstmals eine Sperrstunden-Regelung hinzu. Bei ihren Einsätzen bis Sonntagmorgen, 25.10.2020, wurden jedoch kaum Verstöße dagegen festgestellt.

Wegen des zuletzt deutlich gestiegenen Inzidenzwertes greift auch in der Region Hannover inzwischen eine Sperrstunden-Regelung. Von 23:00 Uhr bis 6:00 Uhr morgens müssen Gastronomiebetriebe schließen. Seit Samstag, 24.10.2020, ist ihnen zudem auch der Außer-Haus-Verkauf von Alkohol untersagt. Bei ihren Präsenzeinsätzen am Freitag- und Samstagabend haben die Beamten der Polizeistation Raschplatz deshalb auch mögliche Verstöße gegen die verschärften Auflagen kontrolliert. Unterstützt wurden sie dabei von Einsatzkräften des Polizeikommissariats Mitte, der Polizeidirektion Besondere Dienste sowie Kräften der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen. Das Fazit: Fast alle Bars und Kneipen hielten sich an die Sperrstunde. Allerdings mussten zahlreiche Bordelle geschlossen werden.

Neben der Sperrstunden-Regelung wurden auch die bereits vorher geltenden Corona-Auflagen kontrolliert. Am Freitag stellten Beamte in diesem Zusammenhang gegen 22:10 Uhr in einer Bar in der Heiligerstraße diverse Verstöße fest. So wurde beispielsweise kein Hygienekonzept vorgelegt, zudem fehlten ausreichend Desinfektionsmöglichkeiten, Mindestabstände wurden unterschritten und Bedienstete trugen keine Mund-Nase-Bedeckung. Dem Inhaber wurde die Schließungsverfügung ausgesprochen.

Um 0:10 Uhr bemerkten die Einsatzkräfte in einer Bar in der Schillerstraße noch mehrere Personen. Wie sich herausstellte, handelte es sich um diverse Mitarbeiter. Nach Identitätsfeststellungen wurden sie aufgefordert, die Räumlichkeiten zu verlassen und die Bar endgültig zu schließen. Einen ähnlichen Einsatz verzeichnete die Polizei wenig später in einer Bar in der Nikolaistraße.

Am Samstagabend kontrollierte die Polizei gegen 18:30 Uhr vier Bordelle in der Ludwigstraße. Eines davon konnte kein Hygienekonzept vorlegen und wurde daraufhin geschlossen. Zudem wurde wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet.

Weil das nötige Hygienekonzept fehlte, keine Mund-Nase-Bedeckungen getragen und Kundendaten nicht dokumentiert wurden, erteilten die Beamten um 19:05 Uhr auch einem Friseursalon in der Schillerstraße eine Schließungsverfügung. Anders sah es bei der Kontrolle von insgesamt 16 Lokalitäten in der Altstadt aus, die ab 19:30 Uhr überprüft wurden. Alle konnten entsprechende Hygienekonzepte vorlegen und hielten sich an sämtliche Auflagen. Seitens der Betreiber und Gäste wurden die Kontrollmaßnahmen zudem begrüßt.

Um 21:15 Uhr fiel eine Spielhalle in der Mehlstraße negativ auf, weil diverse Verstöße gegen Corona-Auflagen festgestellt wurden. Auch diese Einrichtung musste daraufhin vorzeitig schließen. Ebenso erging es einer Bar in der Escherstraße um 21:30 Uhr.

Um 0:13 Uhr wurden im Bereich Steintor insgesamt elf Bordelle einer Kontrolle unterzogen. Bei acht von diesen wurden diverse Verstöße gegen Hygienevorschriften registriert. Die Folge waren jeweils eingeleitete Ordnungswidrigkeitsverfahren sowie Schließungsverfügungen.

Um 1:50 Uhr stellten die Einsatzkräfte fest, dass eine Bar in der Reitwallstraße die Sperrstunde missachtet hatte. Mehr als 40 Gäste trafen die Polizeibeamten in dem Lokal an. Die Bar musste schließen, ein Verfahren wurde gegen den Betreiber eingeleitet.

Um 2:40 Uhr meldete ein Zeuge, dass zwei Bordelle, die zuvor Schließungsverfügungen erhalten hatten, weiterhin geöffnet waren. Die erneute Überprüfung hatte zwei weitere Schließungsverfügungen und Ordnungswidrigkeitsverfahren zur Folge.

Solidaritätskundgebung vor der Gilde-Brauerei in Hannover – BGPress 8976© Bernd Günther

Solidaritätskundgebung vor der Gilde-Brauerei in Hannover

25. Oktober 2020/in Hannover

HANNOVER (PM/red.). Rund 200 Teilnehmer, zum großen Teil Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gilde-Brauerei Hannover, sowie mehrere Gewerkschafter und Politiker haben am Samstag (24.10.2020) vor dem Gelände der Gilde-Brauerei in der Südstadt von Hannover eine Solidaritätskundgebung abgehalten. 

Viel Kritik müssen sich die Veranwortlichen der Gilde-Brauerei, einem alten Traditionsunternehmen aus Hannover, von den Rednern anhören. Unter anderem zeigte auch der hannoversche Oberbürgermeister Belit Onay kein Verständnis für die Maßnahmen und machte dieses vor den Versammlungsteilnehmern deutlich. Die Gewerkschaft NGG spricht von einer gezielten Betriebszerschlagung und kritisierte hart auch den Umgang mit dem erst kürzlich gewählten Betriebsrat.

Hintergrund für den Unmut ist unter anderem, dass die Fass- und Flaschenabfüllgesellschaft Hannover GmbH sowie die Leine Logistik GmbH, als zwei der drei im November 2019 abgespaltenen Betriebsteile der Gilde Brauerei, zum 01.10.2020 Insolvenzanträge gestellt haben. 63 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern droht nun der Verlust ihrer Arbeitsplätze.

Solidaritätskundgebung vor der Gilde-Brauerei in Hannover – BGPress 8970

Lena Melcher von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten
Region Hannover eröffnete die Solidaritätskundgebung © Bernd Günther

Die beiden von den Insolvenzverfahren betroffenen Betriebe wurden erst im Herbst 2019 als 100-prozentige Töchter der TCB-Konzernmutter gegründet und mit zuvor bei der Gilde Brauerei GmbH Beschäftigten bestückt. Die Spaltung wurde von den Gilde-Geschäftsführern Mike Gärtner und Karsten Uhlmann, die zugleich Geschäftsführer der TCB-Konzernmutter sind, während einer sich zuspitzenden Tarifauseinandersetzung mit der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten umgesetzt, die bis heute nicht beendet ist. Offiziell begründete die Arbeitgeberseite die Betriebsspaltung mit einer damit einhergehenden Produktivitäts- und Effizienzsteigerung. Die NGG hatte die Betriebszerschlagung kritisiert und als Angriff auf gewerkschaftliche Mitbestimmungsstrukturen gedeutet. „Wir haben von Anfang an darauf hingewiesen, dass dieses Spaltungskonzept nicht funktionieren wird. Die Insolvenzanträge sehen wir auch als Folge von konzerninternen Volumenverlagerungen. Die Vorgehensweise liegt weiterhin auf der Hand: Spalte und Herrsche!“, erklärt Lena Melcher von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten. „Es ist höchste Zeit, dass die Herren Uhlmann und Gärtner ein Mindestmaß an Anstand und Verantwortungsbewusstsein zeigen. Sie können doch nicht einfach zuschauen, wie zwei Gilde-Betriebe in den Ruin getrieben werden – insbesondere in dieser aktuellen Zeit, in der viele andere Arbeitgeber gemeinsam mit ihren Beschäftigten um den Fortbestand ihrer Betriebe kämpfen.“

Corona-Inzidenzwert überschreitet in der Region Hannover 50er-Marke – Region 50er© BG-PRESS.de

Corona-Inzidenzwert überschreitet in der Region Hannover 50er-Marke

24. Oktober 2020/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM). Die Zahl der neu an Covid-19 Infizierten hat am 24. Oktober für die Region Hannover den Inzidenzwert von 50 Infektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner innerhalb von sieben Tagen überschritten. Der Wert betrug 52,7.

Damit greifen weitere Maßnahmen:

  • Öffentliche Veranstaltungen – sofern es sich nicht um Sportveranstaltungen handelt, für die eine gesonderte Regelung gilt – dürfen ab sofort nur noch mit maximal 100 Zuschauerinnen und Zuschauern stattfinden, sofern diese sitzen. Ausnahmen sind zulässig, wenn ein Hygienekonzept vorgelegt und mit dem Gesundheitsamt abgestimmt wird.
  • Keine Änderungen gibt es nach jetzigem Stand für Sportveranstaltungen. Wenn das Publikum sitzt, brauchen nur Veranstaltungen mit mehr als 500 Zuschauerinnen und Zuschauern eine vorherige Zulassung. Grundsätzlich gelten bei Sportveranstaltungen unter anderem ein Alkohol-Verbot und – wie überall – die Abstandsregeln bzw. Maskenpflicht. Tickets müssen personalisiert ausgegeben werden.
  • An privaten Feiern dürfen nur Personen aus zwei Haushalten teilnehmen, jedoch insgesamt nicht mehr als zehn Personen – unabhängig davon, wo die Feier oder Veranstaltung stattfindet. Der Mindestabstand von 1,50 Metern gilt auch in diesem Rahmen. Handelt es sich um Angehörige, zum Beispiel Verwandte oder verschwägerte Personen, dürfen die bis zu zehn Teilnehmer auch aus mehr als zwei Haushalten kommen.
  • Für Gastronomiebetriebe gilt eine Sperrzeit von 23 bis 6 Uhr. Unabhängig von der Sperrfrist ist nunmehr der Außer-Haus-Verkauf von alkoholischen Getränken durch Gastronomiebetriebe ganztägig untersagt.

All diese Regelungen sind über die Verordnung des Landes Niedersachsen gedeckt, die am Donnerstag, 22. Oktober, veröffentlicht wurde, und haben damit unmittelbare Wirkung.

Die Region Hannover wird zudem weitere Maßnahmen ergreifen:

  • Kiosken, Trinkhallen und anderen Anbietern wird dabei untersagt werden, in Einklang mit der vom Land festgelegten Sperrzeit für Gastronomiebetriebe alkoholhaltige Getränke zwischen 23 und 6 Uhr auszugeben.
  • Auch die Maskenpflicht im öffentlichen Raum wird weiter ausgeweitet werden: Die Region wird hier weitere Bereiche im Regionsgebiet festlegen, in denen Menschen sich insbesondere auf engem Raum aufhalten oder begegnen. Für diese Bereiche wird dann eine entsprechende Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung angeordnet.

Die entsprechenden Regelungen werden über eine Allgemeinverfügung der Region Hannover umgesetzt, die voraussichtlich am Dienstag, 27. Oktober, in der Tagespresse veröffentlicht wird und damit ab Mittwoch, 28. Oktober, in Kraft ist.

Regionspräsident Hauke Jagau mahnt, vor allem bei privaten Treffen die Regeln zu respektieren: „Wir erleben, dass die Menschen sich bei Familienfeiern und bei Treffen im Freundeskreis anstecken und dann das Virus weitertragen. Natürlich fällt es schwer, zu Menschen, die man gerne hat und gut kennt, auf Distanz zu gehen. Aber es kommt jetzt vor allem auf die Eigenverantwortung an. Nur, wenn wir auch im privaten Bereich die Abstände einhalten, können Infektionsketten unterbrochen werden. Jede und jeder von uns kann und muss durch das eigene Verhalten zur Unterbrechung der Infektionsketten beitragen.“

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