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Schlagwortarchiv für: Hannover

4. Grand Prix der Artisten – Weihnachtscircus mf© Matthias Falk

4. Grand Prix der Artisten

25. Oktober 2022/in Veranstaltungen

HANNOVER (PM). Wo findet man die besten Artisten der Welt? In Hannover – und das nur zur Weihnachtszeit. Als schöne Bescherung für das Publikum, denn der Weihnachtscircus Hannover geht mit dem beliebten „,Grand Prix der Artisten“ vom 16. bis 31. Dezember auf dem Schützenplatz endlich in die nächste Runde.

Nach der coronabedingten zweijährigen Zwangspause beschert das Festival für die ganze Familie der Landeshauptstadt wieder hochklassigen Weihnachtscircus! Der Vorverkauf hat begonnen.

Die auf Festivals von Monte-Carlo bis Moskau ausgezeichneten Artisten müssen an der Leine eine ganz besondere Hürde nehmen: das Publikum entscheidet darüber, wer zwischen Zelthimmel und Manegengrund der Beste unter den Besten ist. Im großen, festlich geschmückten und gut geheizten Zelt auf dem Schützenplatz verspricht die Circus Elite von Schweden bis Spanien, von Peking bis Paris unvergessliche Stunden. Von Stark bis Schräg, von Schön bis Schrill zeigt das Festival Spannung, Spaß und Spektakuläres. Für den Wettstreit während der glanzvollsten Zeit des Jahres zwischen Gänsebraten und Geschenken konnten die Veranstalter Legenden der Circus- und Bühnenkunst ebenso wie vielversprechende Supertalente zu einem Auftritt überreden. Vom unumstrittenen Jonglier-Weltmeister aus Prag über Nouveau Cirque Akrobatik aus Frankreich bis hin zu hinreißendem britischen Humor sollte für jeden Geschmack und alle Altersklassen für beste Fest-Stimmung gesorgt sein. Und das Publikum entscheidet, wer der neue Superstar wird!

Die Circuskünste sind vielfältig und so sind auch die Disziplinen, in denen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Zelt auf dem Schützenplatz antreten, unterschiedlich und unterhaltsam zugleich. Neben dem schnellsten Jongleur der Welt, Mario Berousek aus Prag, kämpfen beispielsweise vier kreative wie auch kraftvolle Vertreter des Nouveau Cirque aus Frankreich im Quartett Cirque entre Nous am Chinesischen Mast um einen der drei Siegerpreise. Sie gewannen Anfang Oktober Silber beim französischen Circusfestival in Mureaux bei Paris. Und mit dem ukrainischen Trio Three G präsentiert der Weihnachtscircus gleich auch noch die Goldmedaillengewinnerinnen dieses Festivals. Mit Anmut, Grazie und Körperkraft formen sie atemberaubende Menschenpyramiden.

Hoch hinaus wollen sie alle, einige sind dort auch bildlich gesprochen angekommen: die italo-amerikanische Luftakrobatin Shirley Larible fliegt in einem Netz feengleich durch den Circushimmel, während die junge Ukrainerin Maria Shevchenko zwei dünne Luftbänder, so genannte Strapaten , als Transportmittel nutzt. Mit ihr kommt die aktuelle Gewinnerin des führenden europäischen Jugend-Circus-Festivals („,European Youth Circus 2022″) nach Hannover. Schon oben angekommen sind The Jordans, vier mutige kolumbianische Drahtseilhelden, die auf zwei übereinander gespannten Hochseilen ihr synchrones „,Luftballett“ wagen. Eine noch weitere Anreise als die haben die Legions. Die mongolische Truppe setzt mit ihren akrobtaischen Höchstleistungen am Schleuderbrett die schöne Tradition fort, die vor einigen Jahren bereits Landsleute mit ihren einzigartigen Seilspüngen im Weihnachtscircus begonnen hatten. Bei so viel Adrenalin braucht’s Entspannung. Dafür sorgt der Künstler mit der weitesten Anreise. Komiker Fraser Hooper aus Neuseeland sorgt für schräge Eskapaden, für die er vielfach ausgezeichnet wurde. So erhielt er beispielsweise die Bronze Medaille bei „International Acrobatic Arts Festival of China“ in Wuhan, was gerade für westliche Komiker eine ganz besondere Auszeichnung ist. Und die von den Kleinen Festen im Großen Garten bestens bekannten Jambo Brothers aus Kenia sorgen für Stimmung und Emotionen. Besonders freuen sich die Produzenten des Weihnachtscircus, in diesem Jahr die aus Hannover stammende Sängerin Jamie-Lee Kriewitz für den musikalischen Part der Show gewonnen haben zu können. Die 24-jährige ist – wie die hochprämierten Artisten des Festivals – auch ein ganz besonderer Star. Mit 17 Jahren siegte die in Gehrden geborene Tochter eines Schlagzeugers bereits in der Castingshow „The Voice of Germany“, trat kurze Zeit später beim Eurovision Song Contest für Deutschland an – und ihr damaliger Song „Ghost“ für diesen Grand Prix der Lieder von damals hat inzwischen über elf Millionen Views im Netz! Längst hat sich die Sängerin, die mit zwölf Jahren ihre ersten Lieder im Hannoverschen Jugend-Gospelchor „Joyful Noise“ schmetterte, musikalisch weiterentwickelt. Sie liebt nach wie vor die Live Performance und hat neue Songs veröffentlicht. Im Weihnachtscircus Hannover steuert sie ihr Repertoire also wieder zu einem „, Grand Prix“ – dieses Mal der Artisten – bei.

Das Veranstalterteam vom Weihnachtscircus ist froh, dass der Circus in Hannover wieder stattfinden kann. „Natürlich gilt aber wie auch im letzten Jahr unser Versprechen, dass wir, sollte der Circus wider Erwarten coronabedingt doch abgesagt werden müssen, die Eintrittsgelder schnellstmöglich zurückerstatten“, verspricht Circus Produzent Thomas Schütte. Voller Zuversicht aber geht man aber davon aus, dass der Circus wie geplant über die Bühne gehen kann – mit einem Ensemble, das eigens für Hannover engagiert und in Szene gesetzt wird. Dieses besondere Programm wird nirgendwo sonst zu erleben sein.

Partnerin der Veranstaltung ist wie schon in den vergangenen Jahren die Gilde Brauerei Hannover. Sie stiftet wieder die Prämien für die drei besten Darbietungen im Gesamtwert von 5000 Euro. Der Weihnachtscircus Hannover gastiert vom 16. bis 31. Dezember 2022 auf dem Schützenplatz. Vorstellungen sind täglich um 15 und 19 Uhr, am Premierentag nur um 19 Uhr. Am Sonntag, 18. Dezember, gibt es um 11 Uhr wieder die beliebte Familienvorstellung zum Spezialpreis. Nicht nur das: Ein Adventsspecial mit besonderen Rabatten lockt vom 20. bis 23. Dezember. Heiligabend ist um 14 Uhr eine Extra Vorstellung nach der Devise „Wir warten aufs Christkind“. Selbstverständlich wird auch bei diesen Vorstellungen das komplette Programm gezeigt. Der 19. Dezember ist spielfrei. Karten gibt es ab sofort an den bekannten Vorverkaufsstellen, telefonisch unter 040-2372 400 30 oder online: www.weihnachtscircus-hannover.com. Die Circuskasse öffnet am 10. Dezember.

Ministerpräsidentenkonferenz in Hannover endet – BGPress 6057 2© Bernd Günther

Ministerpräsidentenkonferenz in Hannover endet

21. Oktober 2022/in Hannover, Politik

HANNOVER (red). Heute Mittag hat die für den 19. – 21. Oktober 2022 angesetzte Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) im Schloss Herrenhausen in der Landeshauptstadt Hannover mit mehreren Beschlüssen geendet. 

Die Regierungschefinnen und Regierungschefs aller Bundesländer hatten sich zu verschiedenen dringlichen Themen, allen voran die Probleme der Energiekrise und deren Finanzauswirkung auf Länderhaushalte, für Unternehmen sowie Bürgerinnen und Bürger, getroffen. Ministerpräsident Stephan Weil zog mit seinem Kollegen Hendrik Wüst bei der abschließenden Pressekonferenz eine positive Resonanz. Sie ermahnten die Notwendigkeit, jetzt schnell und konkret die Bundesbürger auf die nächsten Monate mit klaren Entscheidungen anzusprechen und bei ihnen eine Entlastung herbeizuführen. Dazu gehöre auch eine Strompreisbremse schon ab Januar 2023 sowie die Berücksichtigung des Bevölkerungsteils, der mit Öl heizt. Laut Wüst sind das in Nordrhein-Westfalen immerhin rund 25 % der Haushalte der Landesbevölkerung.

Am Vormittag waren zu der Ministerpräsidentenkonferenz auch der Wirtschaftsminister Robert Habeck und der Finanzminister Christian Lindner aus Berlin angereist. Am 2. November ist eine Sonder-MPK mit dem Bundeskanzler Olaf Scholz in Berlin vorgesehen. „Um Entscheidungen verbindlich zu treffen“, so Stephan Weil, „braucht es ein Treffen mit dem Bundeskanzler“.

  • Ministerpräsidentenkonferenz in Hannover endet – BGPress 5904
    Ministerpräsident Markus Söder gab beim Eintreffen ein kurzes Statement zum gestrigen Tag ab. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Ministerpräsident Stephan Weil gab einen kurzes Einblick zum gestrigen Tag ab. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Ministerpräsidentenkonferenz in Hannover endet – BGPress 5983
    Ministerpräsident Hendrik Wüst gabe beim Eintreffen ein kurzes Statement zum gestrigen Tag ab. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Ministerpräsidentenkonferenz in Hannover endet – BGPress 5946
    Ministerpräsidentin Anke Rehlinger zur Einschätzung des vergangenen Konferenztages © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Ministerpräsidentenkonferenz in Hannover endet – BGPress 6035
    Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck traf heute Vormittag in Hannover zur Ministerpräsidentenkonferenz ein.© Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Ministerpräsidentenkonferenz in Hannover endet – BGPress 6026
    Bundesfinanzminister Christian Lindner traf heute Vormittag in Hannover zur Ministerpräsidentenkonferenz ein. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Ministerpräsidentenkonferenz in Hannover endet – BGPress 6050
    Finanzminister Christian Lindner und Wrtschaftsminister Robert Habeck stellten sich heute Vormittag den Fragen der Länderchefs.© Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Ministerpräsidentenkonferenz in Hannover endet – BGPress 6057
    Finanzminister Christian Lindner und Wrtschaftsminister Robert Habeck stellten sich heute Vormittag den Fragen der Länderchefs.© Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Ministerpräsidentin Manuela Schwesig äußerte sich kurz zu dem Anschlag auf das Flüchtlingsheim in Groß Strömkendorf © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Ministerpräsidentenkonferenz in Hannover endet – BGPress 06
    Bundeswirtschaftsminister Rober Habeck © Matthias Falk
  • Ministerpräsidentenkonferenz in Hannover endet – BGPress 01
    Bundesfinanzminister Christian Lindner © Matthias Falk

Nachfolgend sind folgende Beschlüsse in Hannover durch die MPK verabschiedet worden

Beschluss zu Wegen aus der Energiekrise

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Beschluss zur Ambulanten psychotherapeutischen Versorgung von Kindern und Jugendlichen

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Beschluss Important Projects of Common European Interest (IPCEI)

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Beschluss Bevölkerungsschutz / Zivil– und Katastrophenschutz / Waldbrandbekämpfung

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Beschluss Bessere Rahmenbedingungen für den Wohnungsbau

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Beschluss Einführung einer verpflichtenden finanziellen Beteiligung von Kommunen an den Erträgen des Ausbaus von Windenergie und Photovoltaik (unter Bezugnahme auf § 6 EEG)

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Ministerpräsidentenkonferenz im Schloss Herrenhausen – BGP 5867 20221020© Bernd Günther

Ministerpräsidentenkonferenz im Schloss Herrenhausen

21. Oktober 2022/in Hannover, Politik

Hannover (bg). Gestern Mittag gegen 14:00 Uhr empfing der Niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) seine Amtskollegen aus den restlichen 15 Bundesländern zur Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) auf dem Roten Teppich vor dem Schloss Herrenhausen.

Zuvor hatten sich die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder schon ab 10:00 Uhr im Gästehaus der Landesregierung getroffen. Niedersachsen hat im Oktober den turnusmäßigen Wechsel für die Durchführung und Organisation der MPK übernommen.

Bei der MPK stimmen sich die Bundesländer über länderspezifische Problematiken und ihre Interessen gegenüber dem Bund ab. Ein wichtiges Instrumentarium, welches vor allem in der Coronakrise und bei der derzeitigen Energieprobleme an Bedeutung gewonnen hat.

Wie man die Position der Länder gegenüber dem Bund vertreten möchte, ist bei der anstehenden Energiekrise ein Punkt auf der Tagesordnung. Hierzu werden auch der Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) und der Bundesfinanzminister am heutigen Vormittag hinzukommen.

Aber auch über weitere Themen werden die Regierungschefs in Hannover beraten. So wird eines der Themen die Unterbringung aus der Ukraine geflüchteter Personen und die dazugehörige Finanzierung seitens der Länder sein. Ein weiterer Punkt ist die Finanzbeteiligung eines bundesweiten Nachfolgers für das Nahverkehrsticket.

Gestern Nachmittag tagten die einzelnen Vertreterinnen und Vertreter vorerst getrennt nach A und B-Ländern in unterschiedlichen Räumlichkeiten im Schloss Herrenhausen. Die Bundesländer sind in dieser politischen Einordnung nach der jeweiligen Regierungsmehrheit unterteilt. Bei den A-Ländern stellt die SPD die Mehrheit, bei den B-Ländern ist es die Union. Hat sich in einem Land eine Koalition aus CDU bzw. CSU und SPD gebildet, ist die Parteizugehörigkeit des Regierungschefs für die Einteilung zuständig. Bei der Unterteilung geht es um die unterschiedliche politische Positionierung der Regierungsmehrheiten.

Insgesamt hatte man bei dem mit Sonnenschein verwöhnten Herbstwetter von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen entspannten Eindruck beim Eintreffen vor dem Schloss Herrenhausen.

Am heutigen Freitag ist für 13:00 Uhr eine Pressekonferenz mit Teilnahme von Ministerpräsident Stephan Weil und seinem Kollegen Hendrik Wüst angesetzt, um einen Einblick in die verlaufenden Gespräche zu erhalten.

  • Ministerpräsidentenkonferenz im Schloss Herrenhausen – BGPress 5882
    Der Sitzungsraum der B-Länder im Schloß Herrenhausen © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Ministerpräsidentenkonferenz im Schloss Herrenhausen – BGPress 5876
    Die Flaggen der Bundsländer schmücken den Tagungssaal im Schloß Herrenhausen © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Ministerpräsidentenkonferenz im Schloss Herrenhausen – BGPress 5873
    Tagungsraum der A-Länder im Schloß Herrenhausen © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Ministerpräsidentenkonferenz im Schloss Herrenhausen – BGPress 5867
    Gruppenbild der Regierungschefinnen und Regierungschefs der Bundesländer am Schloß Herrenhausen © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Ministerpräsidentenkonferenz im Schloss Herrenhausen – BGPress 5842
    Der Niedersächische Ministerpräsident Stephan Weil begrüßt den Präsident des Senats und Bürgermeister von Bremen, Andreas Bovenschulte © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Ministerpräsidentenkonferenz im Schloss Herrenhausen – BGPress 5850
    Der Niedersächische Ministerpräsident Stephan Weil begrüßt die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Ministerpräsidentenkonferenz im Schloss Herrenhausen – BGPress 5838
    Der Niedersächische Ministerpräsident Stephan Weil begrüßt die Regierende Bürgermeisterin von Berlin, Franziska Giffey © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Ministerpräsidentenkonferenz im Schloss Herrenhausen – BGPress 5833
    Der Niedersächische Ministerpräsident Stephan Weil begrüßt den Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg, Winfried Kretschmann © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Ministerpräsidentenkonferenz im Schloss Herrenhausen – BGPress 5822
    Der Niedersächische Ministerpräsident Stephan Weil begrüßt den Ministerpräsidenten von Hessen, Boris Rhein © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Ministerpräsidentenkonferenz im Schloss Herrenhausen – BGPress 5817
    Der Niedersächische Ministerpräsident Stephan Weil begrüßt den Ministerpräsidenten von Sachsen, Michael Kretschmer © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Ministerpräsidentenkonferenz im Schloss Herrenhausen – BGPress 5812
    Der Niedersächische Ministerpräsident Stephan Weil begrüßt den Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein, Daniel Günther © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Ministerpräsidentenkonferenz im Schloss Herrenhausen – BGPress 5808
    Der Niedersächische Ministerpräsident Stephan Weil begrüßt den Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen, Hendrik Wüst © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Ministerpräsidentenkonferenz im Schloss Herrenhausen – BGPress 5796
    Der Niedersächische Ministerpräsident Stephan Weil begrüßt den Ministerpräsidenten von Brandenburg, Dietmar Woidke © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Ministerpräsidentenkonferenz im Schloss Herrenhausen – BGPress 5800
    Der Niedersächische Ministerpräsident Stephan Weil begrüßt die Ministerpräsidentin von Saarland, Anke Rehlinger © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Ministerpräsidentenkonferenz im Schloss Herrenhausen – BGPress 5791
    Der Niedersächische Ministerpräsident Stephan Weil begrüßt den Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt, Reiner Haseloff © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Ministerpräsidentenkonferenz im Schloss Herrenhausen – BGPress 5771
    Der Niedersächische Ministerpräsident Stephan Weil begrüßt den Ministerpräsidenten von Bayern, Markus Söder © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Ministerpräsidentenkonferenz im Schloss Herrenhausen – BGPress 5780
    Der Niedersächische Ministerpräsident Stephan Weil begrüßt den Ersten Bürgermeister von Hamburg, Peter Tschentscher © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Ministerpräsidentenkonferenz im Schloss Herrenhausen – BGPress 5789
    Der Niedersächische Ministerpräsident Stephan Weil begrüßt den Ministerpräsidenten von Thüringen, Bodo Ramelow © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Stephan Weil
    Niedersächische Ministerpräsident Stephan Weil © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Ministerpräsidentenkonferenz im Schloss Herrenhausen – BGPress 5757
    Eine Abordnung der Reiterstaffel der Polizei erwartet die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Ministerpräsidentenkonferenz im Schloss Herrenhausen – BGPress 5764
    Der Niedersächische Ministerpräsident Stephan Weil fährt zur Begrüßung vor. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Ministerpräsidentenkonferenz im Schloss Herrenhausen – BGPress 5744
    Das Schloss Herrenhausen ist Tagungsort für die Jahres-Ministerpräsidentenkonferenz © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Ministerpräsidentenkonferenz im Schloss Herrenhausen – BGPress 5743
    Vor dem Schloß Herrenhausen wehen die Fahnen der Bundesländer © Bernd Günther / BG-PRESS.de
Der erste Proberitt auf der Leinewelle – Leinewelle Ansurfen mf© Matthias Falk

Der erste Proberitt auf der Leinewelle

19. Oktober 2022/in Hannover

HANNOVER (red) Zehn Jahre hat es gedauert, bis aus einer Idee eine funktionierende Surfwelle wurde. Heute war es endlich soweit und der Initiator Heiko Heybey, auch Vorsitzender des Vereins Leinewelle, konnte mit seinem Surfbrett die erste Leinewelle abreiten.

Die Firma Dreamway mit Markus Schuster und Lasse Bauer, welche für die technischen Voraussetzungen zuständig sind, testeten ebenfalls mit ihren Surfbrettern die derzeitige Einstellung und Funktionalität der Leinewelle

Noch sind es Probeläufe und Hannovers Surfer müssen noch bis Mai 2023 warten, bis sie in den Genuß der hannoverschen Attraktion kommen können. Im Frühjahr rechnet man mit höherem Wasserstand und  der Funfaktor sicherlich noch einmal deutlich nach oben geschraubt.

Die Zeit bis dahin will man auch nutzen, um geeignete Betreuer für den Betrieb der Leinewelle auszubilden. Sie soll dann nicht nur für Surfprofis offenstehen. Durch die Anleitung von Betreuern können sich dann auch weniger erfahrene Freizeitsurfer auf die Leinewelle trauen.


Video: © Matthias Falk / HannoverFotografie

Haushalte erhalten Zuschuss für die Anschaffung energieeffizienter Kühlgeräte – Stromsparscheck cmm© Carl-Marcus Müller

Haushalte erhalten Zuschuss für die Anschaffung energieeffizienter Kühlgeräte

18. Oktober 2022/in Hannover

HANNOVER (PM). Die Landeshauptstadt Hannover unterstützt dabei, ineffiziente Kühl- und Gefrierschränke gegen energiesparende Geräte auszutauschen. Davon kann profitieren, wer einen Stromspar-Check macht und ein altes Kühlgerät mit hohem Verbrauch hat. Das kostenlose Angebot richtet sich an Haushalte mit geringem Einkommen, die Transferleistungen beziehen oder deren Gehalt unter der Pfändungsfreigrenze liegt.

Mit 100 Euro bezuschusst die Landeshauptstadt den Kühlgerätetausch, wenn das vorhandene Gerät mindestens zehn Jahre alt ist und der Verbrauch mehr als 200 Kilowattstunden pro Jahr über dem eines Neugeräts liegt. Voraussetzung: Das Altgerät wird fachgerecht entsorgt. Die Landeshauptstadt Hannover erhöht den Zuschuss damit auf insgesamt 200 Euro im Stromspar-Check, den in der Region Hannover die Arbeiterwohlfahrt Region Hannover e. V. (AWO) mit der Klimaschutzagentur Region Hannover umsetzt.

„Gerade angesichts der massiv steigenden Strompreise und der damit einhergehenden finanziellen Probleme ist es wichtig, dass Haushalte dabei unterstützt werden, die Energiekosten zu senken. Das leistet dieses Programm. Der Austausch eines ineffizienten Kühlgeräts schont nämlich nicht nur das Klima, sondern hilft den Haushalten auch, die Energiekosten einzudämmen“, sagt Oberbürgermeister Belit Onay.

Ein alter Kühlschrank oder eine überdimensionierte Gefriertruhe gehören häufig zu den größten „Stromfressern“. Hohe Nachzahlungen können die Folge sein. Praktische Abhilfe schafft der „Stromspar-Check“, hinter dem in der Region Hannover die AWO und die gemeinnützige Klimaschutzagentur stehen: Die Stromspar-Helfer*innen stellen in 40 Prozent der Energiespar-Beratungen fest, dass ein Gerätetausch sinnvoll ist. In der Region Hannover gibt es dann bereits einen Gutschein über 100 Euro Zuschuss, finanziert aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz. Die Landeshauptstadt erhöht für ihre Einwohner*innen den Zuschuss auf insgesamt 200 Euro pro Gerät. Der Rat der Landeshauptstadt Hannover hat für das laufende Jahr 10.000 Euro für einen Kühlgeräteaustausch im Rahmen des Projekts Stromspar-Check bereitgestellt. Dieser Betrag wurde bislang nicht ausgeschöpft, so können noch 70 Haushalte davon profitieren. Aktuell sparen Teilnehmende am Kühlgerätetauschprogramm über die Lebensdauer des neuen Kühlschranks (angenommen werden 14 Jahre) circa 2.926 Kilogramm Kohlendioxid ein. Somit lässt sich der Ausstoß von 585.200 Kilogramm Kohlendioxid vermeiden.

Gordon Braun, Mitglied des Vorstands der AWO Region Hannover, fasst die bisherigen Erfolge im Stromspar-Check zusammen: „In der Landeshauptstadt haben wir seit Projektbeginn 2010 bisher 6.924 Beratungen zum Energiesparen durchgeführt. Das bedeutet eine Ersparnis von fast 7.500 Tonnen Kohlendioxid-Emissionen.“ Auch die Geschäftsführerin der Klimaschutzagentur Region Hannover, Anja Floetenmeyer-Woltmann, betont: „Der Stromspar-Check ist ein sehr erfolgreiches und wichtiges Projekt. Es zeigt, dass jede kleine Stellschraube zählt, wenn es darum geht, Energie und somit auch Geld zu sparen und gleichzeitig den Klimaschutz voranzubringen. In der Summe kommen spürbare Beträge zusammen.“

Der Kühlgerätetausch ist Teil des Stromspar-Checks, bei dem geschulte Stromspar-Helfer*innen zunächst den Energie- und Wasserverbrauch eines Haushalts vor Ort ermitteln und analysieren. Bei einem zweiten Besuch bauen sie kostenlose Energiesparartikel ein, wie moderne LED-Energiesparlampen, schaltbare Steckdosenleisten und Wasser-Durchflussbegrenzer mit einem Wert von bis zu 70 Euro. Zudem gibt das Stromspar-Team bei dieser Beratung Tipps zur Nutzung sowie zum energieeffizienten Verhalten. Die kostenlose Beratung richtet sich an Personen, die Transferleistungen beziehen oder deren Gehalt unter der Pfändungsfreigrenze liegt.

Das bundesweite Projekt „Stromspar-Check Aktiv“ wird vom Caritasverband und dem Bundesverband der Energie- und Klimaschutzagenturen mit Unterstützung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) finanziert. In der Region Hannover setzt es die AWO in Kooperation mit der Klimaschutzagentur um. Zusätzliche Mittel stellen die Region Hannover, das Jobcenter Region Hannover, die Landeshauptstadt Hannover, der enercity-Fonds proKlima und die Stadt Laatzen zur Verfügung.

Weitere Informationen zum Stromspar-Check bietet das Internet unter www.stromsparcheck-hannover.de. Für Auskünfte zu den Beratungen und Termine ist die AWO telefonisch erreichbar: (05 11) 21 97 81 69.

Top-Start für Deutschlands beliebteste Einkaufsmesse infa – infa2022 cmm© Carl-Marcus Müller

Top-Start für Deutschlands beliebteste Einkaufsmesse infa

16. Oktober 2022/in Hannover

HANNOVER (PM). Nachdem die infa, Deutschlands schönste Erlebnis- und Einkaufsmesse, im letzten Jahr pandemiebedingt aussetzen musste, ist sie umso bunter und fröhlicher zurückgekehrt. Bereits am Sonnabend strömten Tausende von Besuchern bei schönstem Spätsommerwetter auf das Messegelände, um sich bei mehr als 550 Ausstellern über neueste Trends zu informieren und nach Herzenslust zu shoppen.

Begleitet wurde die infa von trommelnden Stelzenläufern in paradiesischen Kostümen, einer zweitägigen Oldtimer-Parade, dem Kurz-Special infa kreativ sowie Musik und Unterhaltung in den sechs Messehallen. Zwar fällt die infa in diesem Jahr aufgrund der Gemengelage Corona, Personalmangel, Inflation, Ukrainekrieg und Energiepreiserhöhung etwas kleiner aus, als in der Vor-Corona-Zeit, der guten Stimmung indes tat dies aber keinen Abbruch. infa-Projektleiterin Klaudia Kohl: „Natürlich kommt es, vor allem bei langjährigen Stammbesuchern der infa, vor, dass ganz bestimmte Aussteller vermisst werden. Die Produktvielfalt ist aber dennoch gegeben und man findet auch in diesem Jahr ein tolles Angebot vor.“

Hohe Zufriedenheit und Optimismus herrschte deshalb auch bei den Ausstellern. 

Martin Rath, Moccamaker: „Das war der beste infa-Start, den wir je erlebt haben. Es hat sich gezeigt, dass es sich immer lohnt, durchzuhalten.“

Sara Parker, Parkers British Tweed: „Das war ein tolles Wochenende, wie in guten alten Zeiten. Alle sind happy, wieder hier zu sein.“

Katrin Gray, Mermaiding: „Das war ein super erfolgreiches Wochenende, einfach toll!“

Top-Start für Deutschlands beliebteste Einkaufsmesse infa – Meerjungfrau cmm

Auch eine Meerjungfrau gibt es auf der infa zu bestaunen © Carl-Marcus Müller

 

Michael Meisel, Meisel & Gerken: „Die infa ist so schön, und ich bin so froh, dass es sie wieder gibt. Immerhin bin ich auch schon seit 25 Jahren dabei. Fakt ist, das Wochenende war super besucht.“

Uwe Lehmann, WOLL-Pfannen: „Ich bin seit 40 Jahren auf der infa. So einen Auftakt habe ich noch nicht erlebt. Einfach nur klasse, besser geht’s nicht. Wer hier was schlecht redet, redet alles andere auch schlecht.“

Lucienne Heise, Lichtdesign & Raumdesign via Facebook: „Ich habe mich über viele nette Gäste an meinem Stand gefreut und bin wirklich froh, dass wir Aussteller wieder ‚raus dürfen‘. Ja, es ist kleiner und es tut mir wahnsinnig leid für die Aussteller, die Corona leider nicht überlebt haben. Allen anderen Mitstreitern wünsche ich viel Erfolg, damit es wieder bergauf gehen kann. Danke an alle lieben Gäste und an die Organisatoren der infa.“

Sylvia Geese von Geese Design-Trends ebenfalls auf Facebook: „Wir hatten ausschließlich tolle, gut gelaunte und freundliche Kunden am Stand. Dafür möchte ich mich bedanken. Es gibt unglaublich viel Unternehmen, die durch Corona in große Schwierigkeiten gekommen sind, oder es auch nicht überstanden haben. Es ist die erste Messe nach einer schweren Zeit und ich finde, das haben die Organisatoren trotz aller Widrigkeiten toll auf die Beine gestellt und sich viel Mühe gegeben.“

Die infa geht noch bis Sonntag, 23. Oktober. Täglich geöffnet von 10 bis 18 Uhr

Ein Zeichen für Frieden: Aktionswoche der Berufsbildenden Schulen – Peacezeichen Waterloosäule© Frauke Bittner

Ein Zeichen für Frieden: Aktionswoche der Berufsbildenden Schulen

14. Oktober 2022/in Hannover

HANNOVER (PM/red). Rund 1.000 Schülerinnen und Schüler aus den Berufsbildenden Schulen BBS 2, BBS 3, BBS Hannah Arendt und BBS ME Otto-Brenner-Schule nahmen in dieser Woche im Rahmen der Aktion „Niedersachsens Schulen. Klar für den Frieden“ am Campus am Ihmeufer teil.

Sie erkundeten bei einer Stadtrallye historische Bauwerke in der Nachbarschaft und entdecken die kriegerische Bedeutung des Waterlooplatzes, der Siegessäule und anderer Bauwerke, entwarfen Friedenssymbole und probierten sich in der Kunst des Papierfaltens, formulierten Friedensbotschaften und verschenkten Friedenstauben. Zum Höhepunkt der gemeinsamen Aktionswoche gestalteten die Berufsschülerinnen und -schüler die rund 46 Meter hohe Siegessäule am Waterlooplatz heute zur „Friedenssäule“ um.

Ein Zeichen für Frieden: Aktionswoche der Berufsbildenden Schulen – Peacebanner Waterloosäule

Die TeilnehmerInnen rollten ein großes Banner an der Siegessäue aus. © Frauke Bittner / Region Hannover

Als weithin sichtbares Zeichen für den Frieden in der Welt rollten die Teilnehmenden ein rund 30 mal 5 Meter großes Banner aus und formierten sich am Fuß der Säule zu einem großen Peace-Zeichen. Die Nachhaltigkeit kommt bei dieser Aktion auch nicht zu kurz: Im Anschluss wird das Bannermaterial von Schülerinnen und Schülern der Anna-Siemsen-Schule (BBS 7) zu Taschen weiterverarbeitet. Diese werden verkauft, um mit dem Erlös der Aktion Friedensprojekte zu unterstützen.

Wohnungslosigkeit© Bernd Günther

Stadt weitet Winternothilfe für Obdachlose aufgrund von Energie-Krise aus

14. Oktober 2022/in Hannover

HANNOVER (PM). Der Winter kommt und verursacht aufgrund der Energie-Krise Unsicherheiten bei vielen Menschen. Die Landeshauptstadt Hannover schafft vor diesem Hintergrund zusätzliche Angebote für Obdachlose, beispielsweise einen neuen Tagesaufenthalt in der Dornierstraße 2, nahe der Notschlafstelle Alter Flughafen ab Mitte November, der nach dem Winter verstetigt werden soll.

  • Neuer Tagesaufenthalt zur Langzeit-Nutzung auf knapp 1400 Quadratmetern ab Mitte November
  • Städtische Fachstelle zur Vermeidung von Wohnungslosigkeit nimmt noch im Winter Arbeit auf

Darüber hinaus wird es zwei Nacht-Cafés in der Innenstadt und umfassendere Angebote der sozialen Träger*innen geben, beispielsweise erstmals die Verfügbarkeit der Kälte-Busse von Maltesern, Caritas und Johanniter Unfallhilfe durchgehend am Wochenende.

„Wir wollen obdachlosen Menschen in Hannover zeigen, dass wir sie in diesem Winter der besonderen Unsicherheit nicht allein lassen. Wir möchten sie einladen, zu uns zu kommen – sowohl in die Unterkünfte und Notschlafstellen, aber auch in den neuen städtischen Tagesaufenthalt. Solidarität und Humanität sind jetzt gefragt. Ich danke allen Kooperationspartner*innen, sozialen Träger*innen und den vielen Ehrenamtlichen schon jetzt für ihre Unterstützung in den kommenden Wintermonaten. Gemeinsam schaffen wir das“, sagte Oberbürgermeister Belit Onay im Rahmen der Pressekonferenz.

Winter-Angebote im neuen Tagesaufenthalt

Der neue Tagesaufenthalt in der Dornierstraße 2 liegt in unmittelbarer Nähe der Notschlafstelle Alter Flughafen in Vahrenwald, hat eine Fläche von knapp 1400 qm2 und bietet Platz für bis zu hundert Menschen. Obdachlose Menschen erhalten dort die Möglichkeit, sich aufzuwärmen, sich warme Speisen zuzubereiten, kostenfrei WLAN zu nutzen und Gespräche mit Sozialarbeiter*innen zu führen. Für letzteres steht in dem Objekt zudem eine separate Büroetage mit einer Größe von 175 qm zur Verfügung. Es gibt außerdem kostenfrei warme Getränke. Angeboten wird auch eine sozialpädagogische Begleitung. Zudem kann der Tagesaufenthalt auch von obdachlosen Personen mit Hund genutzt werden. Er ist von Mitte November 2022 bis zunächst Ende März 2023 in der Zeit von Montag bis Sonntag von 9.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Das neue Angebot soll die Öffnungszeit der Notschlafstelle Alter Flughafen ergänzen, so dass eine durchgehende Aufenthaltsmöglichkeit in unmittelbarer Nähe entsteht. Dadurch ergeben sich auch logistische Vorteile für die Menschen, die dort übernachten und vor Ort bleiben möchten. Der Tagestreff ist zudem über den öffentlichen Nahverkehr gut zu erreichen.

Weitere Planungen für den Tagesaufenthalt

Die Stadt richtet den Tagestreff zunächst für die Dauer des Winternotprogramms ein. Klares Ziel ist jedoch das Angebot zu verstetigen, so dass obdachlose Menschen auch außerhalb der kalten Jahreszeit die Möglichkeit haben, den Tagestreff zu nutzen. Angedacht ist beispielsweise Hochbeete auf den Flächen vor dem Gebäude anzulegen, eine Grillecke einzurichten und Tischtennisplatzten aufzustellen.

„Bereits im letzten Winter haben viele obdachlose Menschen den Tagesaufenthalt im Alten Flughafen angenommen. Seitdem beobachten wir etwa, dass sich die Situation am Andreas-Hermes Platz etwas entspannt und es zu weniger Konflikten kommt. Diese Erfahrung wollten wir nutzen und in diesem Winter weiter ausbauen. Wir kooperieren, in Bezug auf die Ausweitung der Angebote im Winter, eng mit den sozialen Träger*innen. Das läuft Hand in Hand“, sagte Sylvia Bruns, Sozialdezernentin der Landeshauptstadt Hannover.

Ausweitung der „Nacht-Cafés“

Fehlende Wärme und Zugang zu beheizten Räumlichkeiten sind besonders für obdachlose Menschen, die kein eigenes Zuhause haben, eine große Herausforderung. Daher wird die Diakonische Werk Hannover gGmbH erstmals ein Angebot in der Nacht, das „Café Nachtlicht“, in den Räumen des Kontaktladen Mecki 2 vorhalten, das obdachlosen Menschen vom 1. November 2022 bis Ende März 2023 in der Zeit von 20.00 Uhr bis 6.00 Uhr zur Verfügung steht. Zusätzlich wird die Obdachlosenhilfe Hannover (OHH) ähnlich wie im letzten Jahr ein Nachtcafé anbieten, diesmal in der Podbielskistraße 102. Das sogenannte „Cafe Mensch“ wird ab 14. November 2022 bis Ende März 2023 öffnen und das täglich von 19.00 Uhr bis 7.00 Uhr, dienstags und donnerstags bereits ab 17.00 bis 7.00 Uhr. Der geschützte Aufenthalt in der Nacht ist Bestandteil eines größeren Angebotes, das auch die Ausgabe einer warmen Mahlzeit und an einzelnen Tagen die Verteilung von Lebensmitteln beinhalten soll.  Diese Lebensmittelausgabe ersetzt dann das bisherige Angebot an der Georgstraße. Bereits im letzten Winter hatte sich das Konzept des Nacht-Cafés, bewährt. Viele Menschen kamen, um die Nacht nicht auf der kalten Straße, sondern in warmen Räumen zur verbringen.

Neue städtische Fachstelle startet voraussichtlich zum Ende des Winter 2023

Der Kampf gegen Obdachlosigkeit bleibt einer der sozialen Schwerpunkte der Landeshauptstadt Hannover. Dabei beschränkt sich die Stadt nicht darauf, Obdachlose unterzubringen und ihnen soziale Angebote zu machen. Sie verfolgt darüber hinaus das Ziel, der Obdachlosigkeit mit Prävention entgegenzuwirken. Die bereits angekündigte neue städtische „Fachstelle zur Prävention von Wohnungslosigkeit wird im ersten Quartal 2023 ihre Arbeit aufnehmen. „Unser Ziel ist es, Obdachlosigkeit gar nicht erst entstehen zu lassen, sondern durch Prävention und Beratung zu vermeiden“, erklärte Onay. „Wir stehen hinter dem Ziel des Europaparlamentes, dass es 2030 keine Obdachlosigkeit mehr gibt“, so Onay weiter.

Die Fachstelle wird mit zehn Fachkräften besetzt und bündelt das städtische Know-How – zum Beispiel finanzielle Hilfen, ambulante Hilfen, sozialpädagogische Beratung. Sie kann gleichzeitig die Kompetenzen und Angebote des Netzwerks nutzen, wie zum Beispiel Schuldnerberatung, Jobcenter, Mieterverein oder Beratungsangebote der Wohnungsunternehmen und eine Kombination aus sozialpädagogischer Expertise und Sachbearbeitung anbieten.

Weitere Winternothilfemaßnahmen für Obdachlose in Hannover

Kältebusse

Auch im Winter 2022/2023 kooperieren die Kältebusse der Caritas, der Johanniter Unfallhilfe und der Malteser und fahren im Wechsel zu den Betroffenen an festgelegte Standorte. Es gibt eine warme Mahlzeit und medizinische Basisversorgung. Die Sozialarbeiter*innen und Ehrenamtlichen stehen als Ansprechpartner*innen zur Verfügung, leisten Beziehungsarbeit und vermitteln in das weiterführende Hilfesystem. Das Angebot der Kältebusse soll erstmals auch auf das Wochenende ausgeweitet werden. Hierzu laufen derzeit die Planungen.

Kälteöffnungsangebote der Kirchen

Im Rahmen des Winternotprogramms wollen die evangelische und katholische Kirche bei starken Minustemperaturen obdachlosen Menschen wieder einen geschützten Rückzugsort bei Extremwitterung anbieten. Die Abstimmung der möglichen Räumlichkeiten laufen bereits.

Kälteöffnungsangebot der Üstra

Auch die Üstra wird in diesem Jahr wieder die Übernachtung in der Station Kröpcke ab einer Außentemperatur unter drei Grad Celsius zulassen.

Straßensozialarbeit bei Extremwetter auch am Wochenende

Die Straßensozialarbeiter*innen der LHH werden bei Extremwetterbedingungen auch am Wochenende stundenweise im Innenstadtbereich wohnungslose Menschen über Hilfsangebote informieren. Über den städtischen Interventionsfonds Wohnungslosigkeit laufen derzeit kleinteilige Projekte zur Basisversorgung wohnungsloser Menschen an. Ein Beispiel ist die Beschaffung und Verteilung von warmer Kleidung und Ausrüstung, die nicht über Spenden umgesetzt werden kann. Diese soll zum Beispiel über die Straßensozialarbeiter*innen der Stadt verteilt werden.

Öffnungszeiten Unterkünfte bei Extremwetter

Sollte es witterungsbedingt oder aus anderen Gründen zu einem Ausfall des ÖPNV Verkehrs kommen (v.a. Stadtbahnausfall) und so die Erreichbarkeit der Notschlafstellen nicht gewährleistet sein, hält der städtische Bereich Unterbringung diese für die Zeit des Ausfalls durchgehend geöffnet.

Bei erstmaligen Erreichen von Temperaturen unter < 0° Grad Celsius werden die Öffnungszeiten der Notschlafstellen ausgeweitet auf 16:00 Uhr bis 10:00 Uhr.

Bei Erreichen von Temperaturen ab – 5 ° Grad Celsius bleiben die Notschlafstellen Wörthstr. 10, Langensalzastr. 17, Podbielskistr. 117 und Vinnhorster Weg 73A durchgehend geöffnet.

Hinweis: Alle Hilfsangebote für betroffene Menschen werden ab Mitte November 2022 mit detaillierten Informationen zu Öffnungszeiten und Anlaufstellen in einem Flyer zusammengefasst, in unterschiedlichen Beratungsstellen ausgehängt und im Internet auf www.hannover.de hinterlegt.

Männliche Leiche im Mecklenheider Forst gefunden – Toter Mecklenheider Forst cmm© Carl-Marcus Müller

Männliche Leiche im Mecklenheider Forst gefunden

11. Oktober 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Dienstag, 11.10.2022, haben Pilzsammler im Mecklenheider Forst an der Schulenburger Landstraße in einem Waldstück eine Leiche entdeckt. Bei dem Leichnam hatte bereits der Verwesungsprozess eingesetzt, sodass eine Identität der Person bislang unklar ist.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Kriminaldauerdienstes Hannover fanden Pilzsammler gegen 15:00 Uhr einen leblosen Körper in einem Waldstück im Mecklenheider Forst in Hannover-Nordhafen. Der männliche Leichnam wies bereits Verwesungserscheinungen auf, sodass die Polizei nach derzeitigem Ermittlungsstand am Fundort zur Todesursache keine gesicherten Angaben machen kann. Auch die Identität der Person ist bislang ebenfalls nicht geklärt. Der Leichnam wird demnächst rechtsmedizinisch untersucht. Das Ergebnis steht noch aus.

Der Kriminaldauerdienst Hannover hat Ermittlungen zur Todesursache und zur Identität des Mannes eingeleitet.

Bombenentschärfung im Stadtteil Brink-Hafen – evak2210101 cmm© Carl-Marcus Müller

Bombenentschärfung im Stadtteil Brink-Hafen

10. Oktober 2022/in Hannover

HANNOVER (PM). Auf einem ehemaligen Firmengelände in der Straße Kabelkamp in Hannover-Brink-Hafen wurde am Montagmittag bei Bauarbeiten eine 250 Kilogramm schwere britische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Das Kampfmittel konnte am späten Abend erfolgreich entschärft werden.

Die Räumungsmaßnahme verlief ohne besondere Vorkommnisse. Insgesamt waren 455 Einsatzkräfte von den Feuerwehren aus der Landeshauptstadt und aus Langenhagen sowie von Polizei, Hilfsorganisationen und Kampfmittelbeseitigungsdienst im Einsatz.

Bei Bauarbeiten auf einem ehemaligen Firmengelände in der Straße Kabelkamp in Hannover-Brink-Hafen wurde am Montagmittag eine 250 Kilogramm schwere britische Fliegerbombe gefunden, die noch im Laufe des Tages geräumt werden musste.

Für die Entschärfung des Kampfmittels war es erforderlich, einen Sicherheitsbereich mit einem Radius von rund 1.000 Meter um den Fundort des Kampfmittels festzulegen. Betroffen von der Evakuierungsmaßnahme waren etwa 3270 Bürger*innen in den hannoverschen Stadtteilen Vahrenwald, Vahrenheide, Brink-Hafen und Vinnhorst sowie im Stadtteil Wiesenau der Stadt Langenhagen.

Um 18:30 Uhr begannen die Einsatzkräfte damit, den Evakuierungsbereich zu räumen, wobei u.a. auch Lautsprecherwagen und eine Drohne mit Sprachausgabe zur Information der Bevölkerung zum Einsatz kamen.

 

Bombenentschärfung im Stadtteil Brink-Hafen – evak221010Drohne cmm

Bei der Evakuierung kam auch eine Drohne der Feuerwehr zum Einsatz © Carl-Marcus Müller

Um 21:32 Uhr konnten die Räumkräfte Sicherheit im Evakuierungsgebiet melden. Der Sprengmeister des Kampfmittelbeseitigungsdienstes begann mit seiner Arbeit. Bereits nach kurzer Zeit konnte er den Heck-Zünder entfernen und damit den Bombenblindgänger entschärfen.

Die betroffenen Bewohner*innen konnten um 22:13 Uhr wieder in ihre Wohnungen und Einrichtungen zurückkehren. Insgesamt suchten 105 Bürger*innen die Betreuungsstellen in der Herschelschule auf. 26 Personen mussten mit Krankentransportwagen in die Betreuungsstellen gebracht werden. Für vier Personen aus dem Evakuierungsbereich, die sich aktuell aufgrund einer COVID19-Erkrankung in häuslicher Isolation befanden, wurde ein gesonderter Betreuungsbereich eingerichtet

Beim Bürgertelefon gingen bis 22:30 Uhr 435 Anrufe ein. Insgesamt waren 455 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Hannover und Langenhagen, der Polizei, der Hilfsorganisationen und des Kampfmittelbeseitigungsdienstes im Einsatz.

 

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