Innerhalb weniger Tage verschwinden zwei Radlader von Baustellen in Bothfeld und der Nordstadt.
HANNOVER (redu) – Innerhalb weniger Tage sind in Hannover zwei Radlader von Baustellen gestohlen worden. Der erste Diebstahl wurde in Bothfeld, der zweite in der Nordstadt festgestellt. Die Polizei ermittelt und bittet Zeugen um Hinweise.
Die Ermittler prüfen derzeit, ob zwischen beiden Taten ein Zusammenhang besteht. Beide Fahrzeuge verschwanden von Baustellen innerhalb weniger Tage.
Nach Angaben der Polizei steht der Erneuter Radlader Diebstahl auf zwei Baustellen in Hannover im Mittelpunkt laufender Ermittlungen. Betroffen sind die Stadtteile Bothfeld und Nordstadt.
Zwischen Freitagnachmittag, 12. Juni 2026, und Montagmorgen, 15. Juni 2026, entwendeten Unbekannte einen grau-gelben Radlader des Typs Wacker Neuson WL20 von einer Baustelle an der Prüßentrift in Hannover-Bothfeld.
Ein weiterer Diebstahl wurde am Dienstagmorgen, 16. Juni 2026, auf einer Baustelle an der Straße An der Strangriede in der Nordstadt festgestellt. Dort verschwand ein grüner Radlader des Typs Volvo L30G.
Polizei bittet um Hinweise
Die Ermittlungsgruppe Kfz des Zentralen Kriminaldienstes Hannover untersucht beide Fälle. Ob die Taten miteinander in Verbindung stehen, ist derzeit noch unklar und Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Zeuginnen und Zeugen, die an der Prüßentrift oder an der Straße An der Strangriede verdächtige Personen, Fahrzeuge oder Verladetätigkeiten beobachtet haben oder Hinweise zum Verbleib der Radlader geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.
Unbekannte Täter entwendeten einen Radlader von einer Baustelle in Hannover-Vahrenheide. Die Polizei sucht nun mit einem Fahndungsfoto nach der Baumaschine.
HANNOVER (redu) – Nach einem Radlader Diebstahl auf einer Baustelle im Stadtteil Vahrenheide fahndet die Polizei Hannover nach einer entwendeten Baumaschine. Die Täter schlugen zwischen dem 4. und 8. Juni zu und konnten bislang unerkannt entkommen.
Die Ermittler veröffentlichen ein Foto des gestohlenen Fahrzeugs und hoffen auf Hinweise aus der Bevölkerung zum Verbleib der Baumaschine.
Der Radlader Diebstahl ereignete sich nach bisherigen Erkenntnissen zwischen Donnerstagnachmittag, 4. Juni, und Montagmorgen, 8. Juni, auf einer Baustelle an der Straße „Am Jagdstall“ in Höhe der Straße „Fliegerlust“ in Hannover-Vahrenheide.
Entwendet wurde ein Radlader des Herstellers Atlas Weycor. Die Baumaschine war am Straßenrand der Baustelle abgestellt. Wie die bislang unbekannten Täter das Fahrzeug abtransportierten, ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen.
Diebstahl am Montag entdeckt
Zwei Mitarbeiter der betroffenen Tiefbaufirma bemerkten das Fehlen des Radladers am Montagmorgen und verständigten daraufhin die Polizei.
Die Ermittlungsgruppe für Kfz-Diebstähle des Zentralen Kriminaldienstes Hannover übernahm die weiteren Untersuchungen. Bislang liegen keine Informationen zu den Tätern oder zum Verbleib der Baumaschine vor.
Im Rahmen der Fahndung veröffentlichte die Polizei ein Foto des entwendeten Radladers. Die Ermittler hoffen dadurch auf neue Hinweise aus der Bevölkerung.
Zeugen, die im Tatzeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Baustelle beobachtet haben oder Angaben zum Standort des Radladers machen können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.
Nach Auswertung öffentlich Polizeimeldungen wurden seit Frühjahr 2025 im Bereich der Polizeidirektion Hannover mindestens neun Radlader oder vergleichbare Baumaschinen gestohlen. Mehrere Fälle ereigneten sich dabei in Serie innerhalb weniger Wochen.
Nach dem Brand auf einem ehemaligen Betriebsgelände sucht die Polizei Zeuginnen und Zeugen.
WUNSTORF (redu) – Nach einem Feuer in einer leerstehenden Lagerhalle an der Bahnhofstraße bittet die Polizei um Hinweise aus der Bevölkerung. Der Brand in der Nacht zu Montag zerstörte das Gebäude weitgehend und verursachte nach ersten Schätzungen einen Schaden im sechsstelligen Bereich.
Die Brandursache ist bislang ungeklärt. Nach derzeitigen Erkenntnissen könnte menschliches Handeln das Feuer ausgelöst haben.
Der Brand wurde nach Angaben der Polizei gegen 23 Uhr von einem Lokführer bemerkt. Das Feuer brach auf einem ehemaligen Betriebsgelände an der Bahnhofstraße aus. Als die Feuerwehr eintraf, stand ein Teil der zweigeschossigen Lagerhalle bereits in Vollbrand.
Auswirkungen auf Bahnverkehr
Die Einsatzkräfte bekämpften die Flammen über mehrere Stunden mit einem Großaufgebot. Wegen der starken Rauchentwicklung wurden Anwohnerinnen und Anwohner per Warnmeldung aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten.
Darüber hinaus kam es zeitweise zu Beeinträchtigungen im angrenzenden Bahnverkehr. Personen wurden bei dem Brand nicht verletzt.
Ermittlungen zur Brandursache
Die Lagerhalle wurde durch das Feuer weitgehend zerstört. Die genaue Schadenshöhe steht noch nicht fest, dürfte nach ersten Schätzungen jedoch deutlich im sechsstelligen Bereich liegen.
Die Ermittler gehen derzeit davon aus, dass menschliches Handeln für die Entstehung des Feuers verantwortlich sein könnte. Ob das Feuer vorsätzlich gelegt wurde oder fahrlässig entstand, ist Gegenstand der laufenden Untersuchungen.
Zeugen für Lagerhallenbrand gesucht: Wer im Bereich der Bahnhofstraße verdächtige Beobachtungen gemacht hat oder Hinweise zur Brandentstehung geben kann, wird gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.
Mehrere Passanten mussten in Hannover-Linden zur Seite springen, um nicht von einem Auto erfasst zu werden.
HANNOVER (redu) – Nach einer mutmaßlich gefährlichen Fahrt eines BMW durch die Fußgängerzone der Limmerstraße ermittelt die Polizei gegen einen 18-Jährigen. Bei dem Vorfall in Hannover-Linden mussten mehrere Passanten ausweichen. Das Fokuswort Autoraser in Linden steht im Mittelpunkt der Ermittlungen.
Die Polizei sucht nun Zeugen sowie mögliche Videoaufnahmen. Gegen den Fahrer wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet.
Gefährliche Fahrten auf der Limmerstraße
Nach Angaben des Polizeikommissariats Hannover-Limmer fuhr ein 18 Jahre alter Mann in der Nacht zu Sonntag zweimal unerlaubt mit einem BMW durch die Fußgängerzone der Limmerstraße. Der Vorfall sorgt für Ermittlungen wegen des Verdachts auf Gefährdung des Straßenverkehrs. Das Thema Autoraser in Linden beschäftigt nun die Polizei.
Bei der ersten Fahrt gegen 01:30 Uhr beobachteten Mitarbeitende des Städtischen Ordnungsdienstes mehrere Passanten, die sich durch Sprünge zur Seite in Sicherheit bringen mussten. Die Limmerstraße war zu diesem Zeitpunkt mit mehreren hundert Menschen stark besucht.
Nach Angaben der Polizei saß oder hing ein Mitfahrer auf der rechten Rückbank bei geöffnetem Fenster mit dem Oberkörper nach draußen und gestikulierte in Richtung der Menschenmenge.
Gegen 01:50 Uhr fuhr der BMW erneut durch die Fußgängerzone. Während der Fahrt soll derselbe Mitfahrer mit einem Mobiltelefon aus dem Fenster heraus gefilmt haben.
Führerschein beschlagnahmt
Die zweite Fahrt endete, als ein Polizeibeamter und ein Mitarbeiter des Ordnungsdienstes den Fahrer zum Anhalten aufforderten. Trotz deutlicher Haltesignale kam das Fahrzeug erst wenige Meter vor den Einsatzkräften zum Stehen.
Die Polizei leitete gegen den 18-Jährigen Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs sowie wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens ein. Zudem beschlagnahmten die Beamten den Führerschein des Fahrers.
Gesucht werden nun Passanten, die ausweichen mussten, sowie Personen, die die Fahrten gefilmt haben. Hinweise nimmt das Polizeikommissariat Hannover-Limmer unter der Telefonnummer 0511 109-3915 entgegen.
Polizei und Stadt ziehen Zwischenbilanz der Aktionswoche zu Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit.
HANNOVER (redu) – Im Rahmen der Woche der Sicherheit haben Polizei und Landeshauptstadt Hannover bislang mehr als 2.000 Kontrollen durchgeführt. Dabei wurden über 1.200 Ordnungswidrigkeiten sowie 45 Straftaten festgestellt und geahndet.
Die gemeinsame Aktionswoche konzentrierte sich auf Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit im Stadtgebiet. Kontrolliert wurden unter anderem Verkehrsteilnehmer, Gewerbebetriebe und öffentliche Einrichtungen.
Verstöße im Straßenverkehr dominieren
Die Woche der Sicherheit stand in Hannover ganz im Zeichen umfangreicher Kontrollen durch die Polizeidirektion Hannover und die Landeshauptstadt Hannover. Die Maßnahmen erstreckten sich auf zahlreiche Themenfelder, darunter Schulwegsicherheit, Parkverstöße, Leinenpflicht, Gewerbekontrollen sowie Verkehrsüberwachung.
Nach der vorläufigen Zwischenbilanz wurden bis Freitagmittag mehr als 1.200 Ordnungswidrigkeiten registriert. Den größten Anteil machten dabei nahezu 900 Parkverstöße sowie Fehlverhalten zwischen Radfahrenden und Fußgängerinnen und Fußgängern aus.
Darüber hinaus ahndeten die Einsatzkräfte Geschwindigkeitsverstöße, Rotlicht- und Vorfahrtsverstöße sowie kritische Verkehrssituationen zwischen Kraftfahrzeugen und Radfahrenden. Auch Verstöße gegen die Leinenpflicht für Hunde wurden festgestellt.
Neben dem Straßenverkehr standen auch Spielplätze, Kioske, Shisha-Bars und weitere Gewerbeobjekte im Fokus der Kontrollen. Insgesamt überprüften die Einsatzkräfte weit mehr als 2.000 Personen, Fahrzeuge und Einrichtungen im gesamten Stadtgebiet.
Bei den bislang registrierten 45 Straftaten entfielen mehr als die Hälfte auf Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Zudem wurden Verfahren wegen Beleidigung, Körperverletzung, unerlaubtem Handel mit Cannabis sowie wegen des Besitzes von Betäubungsmitteln wie Kokain und Heroin eingeleitet.
Die Kontrollen der Aktionswoche sollten nach Angaben der Verantwortlichen auch am Freitag bis in die Abendstunden fortgesetzt werden.
Schwerpunktkontrollen am Hauptbahnhof
Zum Abschluss der Aktionswoche führten die Polizeidirektion Hannover, die Bundespolizei, der Städtische Ordnungsdienst und die DB Sicherheit umfangreiche Schwerpunktkontrollen im und rund um den Hauptbahnhof durch. Über mehrere Stunden kontrollierten die Einsatzkräfte mehrere hundert Personen und durchsuchten mehr als 500 Menschen gezielt nach verbotenen oder gefährlichen Gegenständen.
Dabei stellten die Einsatzkräfte insgesamt acht Gegenstände beziehungsweise Betäubungsmittelfunde sicher. Darunter befanden sich sechs Messer sowie Drogen in zwei Fällen. Besonders auffällig waren zwei Jugendliche, die jeweils größere Mengen Marihuana mit sich führten. Gegen mehrere Personen leitete die Polizei Ermittlungsverfahren ein, unter anderem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung, Bedrohung, Diebstahl, Körperverletzung und Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz.
Im weiteren Verlauf des Abends wurden die Kontrollen auf die gesamte Innenstadt ausgeweitet. Dabei registrierten die Einsatzkräfte weitere Verstöße im Bereich der Betäubungsmittelkriminalität sowie zahlreiche Verkehrsordnungswidrigkeiten. Zudem wurden weitere Drogen, Messer und andere gefährliche Gegenstände beschlagnahmt. Fast 30 Platzverweise wurden ausgesprochen. Gegen eine Person lag ein offener Haftbefehl vor, der nach Zahlung eines haftbefreienden Geldbetrags erledigt werden konnte.
Die Kontrollen rund um den Hauptbahnhof bildeten den Abschluss der Woche der Sicherheit, die Polizei und Landeshauptstadt Hannover gemeinsam mit weiteren Sicherheitspartnern durchgeführt hatten.
Ein 42 Jahre alter Motorradfahrer ist auf der Bundesstraße 6 bei Hannover schwer verletzt worden.
HANNOVER (redu) – Bei einem schweren Motorradunfall auf der B6 zwischen Himmelreich und Eilvese ist am Freitagmittag ein 42 Jahre alter Fahrer schwer verletzt worden. Mehrere Ersthelfer verhinderten laut Polizei nach dem Unfall eine weitere Gefährdung des Mannes und des Verkehrs.
Die Polizei Hannover untersucht derzeit den genauen Unfallhergang. Gesucht werden Zeugen, die Angaben zur vorherigen Fahrweise des Motorradfahrers machen können.
Ein 42 Jahre alter Motorradfahrer war nach Angaben des Verkehrsunfalldienstes Hannover gegen 12 Uhr auf der B6 in Richtung Norden unterwegs. Im Bereich einer einstreifigen Baustellenführung zwischen den Ausfahrten Himmelreich und Eilvese fuhr der Mann mehrfach dicht auf vorausfahrende Fahrzeuge auf.
Der Fahrer wechselte anschließend zum Überholen auf den abgesperrten linken Fahrstreifen. Dort kollidierte er mit einer Absperrbake, stürzte und prallte gegen die Mittelschutzplanke.
Auffälliges Verhalten nach dem Unfall
Trotz seiner schweren Verletzungen stand der Mann laut Polizei wieder auf, überquerte die Mittelschutzplanke und lief in einem psychisch auffälligen Zustand auf die Gegenfahrbahn.
Mehrere Ersthelfer hielten den Motorradfahrer bis zum Eintreffen von Rettungsdienst und Polizei fest. Dadurch verhinderten sie eine weitere Gefährdung des Straßenverkehrs.
Ermittlungen zur Unfallursache
Der 42-Jährige, der ohne Helm unterwegs gewesen sein soll, wurde nach der Erstversorgung durch einen Notarzt in ein Krankenhaus gebracht. Für die Rettungsmaßnahmen und die Unfallaufnahme musste die B6 zeitweise gesperrt werden.
Zur Klärung der Ursache seines Verhaltens wurde dem Mann eine Blutprobe entnommen. Das Ergebnis steht noch aus. Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang oder zur Fahrweise des Motorradfahrers geben können, sich unter 0511 109-1888 zu melden.
Das neue Lichtsystem soll die Sichtbarkeit der Einsatzkräfte und das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung stärken.
HAMBURG (redu) – Die Polizei Hamburg führt ab dem 19. Mai 2026 das neue Polizeiliche Präsenzlicht auf ihren Funkstreifenwagen ein. Das dauerhaft leuchtende blaue LED-Licht soll die Sichtbarkeit der Polizei im öffentlichen Raum erhöhen und das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung stärken.
Hamburg ist die erste Polizei in Deutschland, die das neue Lichtsystem flächendeckend bei ihren Peterwagen einsetzt.
Mit dem Polizeilichen Präsenzlicht setzt die Polizei Hamburg auf ein neues Konzept zur besseren Wahrnehmbarkeit ihrer Einsatzfahrzeuge. Das dauerhaft eingeschaltete blaue LED-Licht ist in den Blaulichtbalken der Funkstreifenwagen integriert und unterscheidet sich deutlich vom klassischen Einsatzblaulicht.
Während herkömmliches Blaulicht blinkt und Verkehrsteilnehmer zum sofortigen Freimachen der Fahrbahn auffordert, leuchtet das neue Präsenzlicht dauerhaft und mit reduzierter Intensität. Nach Angaben der Polizei erreicht das Licht rund 30 Prozent der üblichen Leuchtkraft.
Mehr Sichtbarkeit im Stadtbild
Ziel des neuen Systems ist eine bessere Erkennbarkeit der Streifenwagen im gesamten Stadtgebiet. Dadurch soll insbesondere das subjektive Sicherheitsgefühl der Menschen in Hamburg gestärkt werden.
Die Polizei Hamburg orientiert sich dabei unter anderem an Frankreich, Spanien und den Vereinigten Staaten. Dort gehören sogenannte „Police Cruise Lights“ bereits seit längerem zum polizeilichen Alltag.
Schrittweise Umrüstung geplant
Ab dem 19. Mai 2026 sollen alle Peterwagen der Polizei Hamburg schrittweise mit dem neuen Lichtsystem ausgestattet werden.
Polizeivizepräsident Mirko Streiber bezeichnete das Polizeiliche Präsenzlicht als wichtigen Baustein moderner und bürgernaher Polizeiarbeit. Auch André Martens, stellvertretender Leiter der Schutzpolizei, sieht in dem neuen Lichtkonzept eine zusätzliche Stärkung der Sichtbarkeit von Einsatzkräften im öffentlichen Raum.
Nach einem Angriff am Königsworther Platz sucht die Polizei Hannover den gestoßenen Fußgänger und einen beteiligten Autofahrer.
HANNOVER (redu) – Am Königsworther Platz in Hannover soll ein 35-Jähriger einen Mann angegriffen und auf die Straße gestoßen haben. Ein Autofahrer konnte einen Zusammenstoß nur durch Bremsen und Ausweichen verhindern. Die Polizei sucht nun den Fußgänger und weitere Zeugen.
Der Vorfall ereignete sich mitten am Tag an einer stark frequentierten Kreuzung nahe der Schloßwender Straße. Die Ermittler hoffen nun auf Hinweise von Beteiligten und Passanten.
Nach Angaben der Polizeistation Schützenplatz ereignete sich der Vorfall bereits am Montag, 27. April 2026, gegen 12:00 Uhr an der Fußgängerampel am Königsworther Platz Ecke Schloßwender Straße. Der 35-Jährige soll dort einen bislang unbekannten Mann zunächst geschlagen und anschließend auf die Fahrbahn gestoßen haben.
Ein herannahender Autofahrer musste stark abbremsen und ausweichen, um einen Zusammenstoß mit dem am Boden liegenden Mann zu verhindern. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen offenbar niemand.
Ermittlungen am Königsworther Platz
Polizeikräfte waren bereits zuvor wegen des auffälligen Verhaltens des Tatverdächtigen zum Königsworther Platz gerufen worden. Kurz nach dem Vorfall nahmen Einsatzkräfte den Mann vorläufig fest.
Der gestoßene Fußgänger sowie der beteiligte Autofahrer hatten den Bereich allerdings bereits verlassen, bevor die Polizei sie befragen konnte.
Polizei bittet um Hinweise
Wegen seines psychischen Zustands wurde der 35-Jährige in eine Fachklinik eingewiesen. Gegen ihn wird nun wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung sowie gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ermittelt.
Die Polizei Hannover bittet insbesondere den unbekannten Fußgänger und den Autofahrer, sich beim Polizeikommissariat Hannover-Limmer unter der Telefonnummer 0511 109-3915 zu melden.
Eine 16-Jährige wurde nahe der Rastanlage Wülferode-West angegriffen.
HANNOVER (redu) – Nach einem Angriff auf Jugendliche in einem Waldstück nahe der Rastanlage Wülferode-West an der A7 ermittelt die Polizei Hannover wegen eines versuchten Sexualdelikts. Eine 16-Jährige konnte sich am Sonntagabend durch massive Gegenwehr befreien. Der Täter flüchtete verletzt.
Die Tat ereignete sich in einem Waldgebiet nördlich der Rastanlage Wülferode-West. Ermittler hoffen nun insbesondere auf Hinweise zu einem Mann mit möglichen Bissverletzungen am Unterarm.
Nach bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei Hannover war die 16-Jährige am Sonntag gegen 18:20 Uhr mit ihrem Fahrrad auf einem Waldweg nahe der Autobahn 7 unterwegs. Dort bemerkte sie zunächst einen Mann auf einem Fahrrad, der sich ihr näherte.
Wenig später soll der Unbekannte die Jugendliche angegriffen und zu Boden gebracht haben. Nach Angaben der Polizei würgte der Mann das Mädchen über einen längeren Zeitraum. Trotz der Situation setzte sich die 16-Jährige massiv zur Wehr.
Dabei biss sie dem Angreifer kräftig in einen Unterarm. Der Täter ließ daraufhin von der Jugendlichen ab. Das Mädchen konnte flüchten und sich später Zeugen anvertrauen, die umgehend die Polizei verständigten.
Täterbeschreibung und Hinweise
Der mutmaßliche Täter soll zwischen 30 und 45 Jahre alt und etwa 1,85 Meter groß gewesen sein. Beschrieben wird er als sehr schlank mit auffallend dünnen Armen und schmalem Gesicht. Er trug einen Bart um den Mund sowie dunkles, leicht graumeliertes und welliges Haar bis zu den Ohren.
Zum Tatzeitpunkt soll der Mann ein dunkles T-Shirt und möglicherweise eine kurze Hose getragen haben. Unterwegs war er laut Polizei auf einem schwarzen Fahrrad mit nach unten gebogenem Lenker. Zudem habe er akzentfrei Deutsch gesprochen und laut Musik gehört, vermutlich über eine mobile Musikbox.
Ermittlungen der Polizei
Die Polizei geht davon aus, dass der Täter durch den Biss sichtbare Verletzungen am Unterarm davongetragen haben könnte. Zeugen, die Hinweise zu dem Mann geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter 0511 109-5555 zu melden.
Großkontrollen rund um Frühlingsfest zeigen hohe Zahl an Alkohol- und Drogenfahrten.
HANNOVER (redu) – Bei umfangreichen Schwerpunktkontrollen zur Fahrtüchtigkeit im Stadtgebiet hat die Polizei zahlreiche Verstöße festgestellt. Rund um das Frühlingsfest und die Innenstadt registrierten Einsatzkräfte vergangene Woche mehrere Drogen- und Alkoholfahrten mit strafrechtlichen Konsequenzen.
Die Ergebnisse verdeutlichen die Bedeutung regelmäßiger Kontrollen, da insbesondere Alkohol- und Drogenkonsum weiterhin ein erhebliches Risiko im Straßenverkehr darstellen.
Bei den Maßnahmen der Polizei Hannover Kontrolle überprüften Einsatzkräfte insgesamt 84 Fahrzeuge. Dabei stellten sie 16 Verstöße wegen Alkohol-, Cannabis- oder Drogenkonsums fest, darunter zwölf Straftaten im Zusammenhang mit Trunkenheit im Verkehr.
In vier weiteren Fällen leiteten die Beamten Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Insgesamt wurden 14 Blutproben angeordnet. Der höchste gemessene Atemalkoholwert lag bei 2,29 Promille. Zusätzlich registrierten die Einsatzkräfte sechs Fahrer mit Alkoholkonsum unterhalb der 0,5-Promille-Grenze.
Auffällig war die Verteilung der Verstöße: Etwa die Hälfte der Trunkenheitsfahrten entfiel auf Pkw, die andere auf E-Scooter. Die Polizei weist darauf hin, dass gerade diese Fahrzeuge oft unterschätzt werden und bei Unfällen ein erhöhtes Verletzungsrisiko besteht.
Zwischenfall mit jugendlichem Fahrer
Während einer Kontrolle auf der Hamburger Allee stoppten Beamte einen 16-Jährigen in einem VW Golf. An dem Fahrzeug waren zuvor entwendete Kennzeichen angebracht. Der Jugendliche besaß keine Fahrerlaubnis, das Auto war nicht versichert, zudem bestand der Verdacht auf THC-Einfluss.
Die Polizei leitete mehrere Strafverfahren ein, unter anderem wegen Urkundenfälschung. Im Fahrzeug fanden die Beamten zudem Aufbruchswerkzeug und Vermummungsmaterial.
Weitere Verstöße und Mängel
In einem weiteren Fall stand ein Fahrer mutmaßlich unter dem Einfluss eines starken Beruhigungsmittels. Die Weiterfahrt wurde untersagt und eine Blutprobe entnommen.
Auch ein historischer VW Golf mit H-Kennzeichen fiel bei den Kontrollen auf. Massive und unsachgemäße Umbauten führten dazu, dass die Betriebssicherheit nicht mehr gewährleistet war. Die Polizei untersagte auch hier die Weiterfahrt.
Darüber hinaus erhoben die Einsatzkräfte bei zwei Verkehrsteilnehmern ohne festen Wohnsitz in Deutschland Sicherheitsleistungen in Höhe von jeweils 750 Euro. Zudem registrierten sie zwei Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz sowie 23 weitere Ordnungswidrigkeiten, darunter Tuning- und Poserverstöße.
Die Polizei kündigte an, auch künftig regelmäßig vergleichbare Kontrollen zur Fahrtüchtigkeit im Stadtgebiet durchzuführen.
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