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Aktuelle Nachrichten aus der Landeshauptstadt Hannover – lokale Meldungen, Polizei, Politik und Stadtgeschehen.

Neue Azubis Berufsfeuerwehr

Neue Azubis bei der Berufsfeuerwehr Hannover

1. Februar 2023/in Hannover

HANNOVER (PM). Hannovers Erster Stadtrat und Feuerwehrdezernent Axel von der Ohe sowie der Leiter der Feuerwehr, Christoph Bahlmann, haben am Mittwoch neun Auszubildende in der Feuer- und Rettungswache 2 begrüßt. DieBrandmeisteranwärter*innen hatten sich in mehrstufigen Bewerbungsverfahren bewährt. Sie starten in eine Ausbildung für einen verantwortungsvollen Beruf mit nicht alltäglichen Herausforderungen und guten Entwicklungsmöglichkeiten in der Feuerwehr der Landeshauptstadt.

In seinem Grußwort verwies Dr. Axel von der Ohe auf die hochprofessionelle und imBereich des digitalen Lernens gestärkten Ausbildung bei der Feuerwehr Hannover. Erbedankte sich als zuständiger Dezernent bei den Brandmeister*innen für ihre Berufswahl
bei der Landeshauptstadt Hannover. „Die beiden Berufsfachschulen sind mit dem umfangreichen digitalen Lernangebot auf dem neuesten Stand, die Lehrkräftehochqualifiziert. Ich kann Ihnen versichern, dass hier die Grundlage geschaffen wird, um Ihre verantwortungsvolle Arbeit professionell ausführen und die nicht alltäglichenHerausforderungen meistern zu können“, so von der Ohe weiter.

Besonderheit für den am 01.02.2023 startenden Grundausbildungslehrgang: Es wurden ausgebildete Notfallsanitäter*innen mit Interesse am Feuerwehrberuf gesucht. Die sechs hannoverschen Brandmeister-Anwärter*innen können alle eine abgeschlossene
rettungsdienstliche Ausbildung vorweisen. Zusätzlich zu den sechs Brandmeisteranwärter*innen der Berufsfeuerwehr nehmen drei externe Auszubildende von Hannoverschen Werkfeuerwehren an dem Grundausbildungslehrgang teil. Die Brandmeister-Anwärter*innen wurden anschließend vom Feuerwehrchef Christoph Bahlmann vereidigt und erhielten ihre Ernennungsurkunde in das Beamtenverhältnis auf Widerruf.

Umfangreiches digitales Lernangebot

Mit der Bereitstellung von mobilen Endgeräten (Laptops) wird für die neuen Azubis auch die notwendige Ausstattung für die fortschreitende Digitalisierung der Ausbildung bereitgestellt. Digitale Lernangebote wurden bereits während der pandemiebedingten Einschränkungen des Präsenzunterrichtes in den Feuerwehrschulen, beispielsweise durch die Einführung der Lernplattform Moodle, etabliert. Durch die Nutzung von virtuellen Kursräumen erfolgt hier die Bereitstellung von Arbeitsmaterialien und Lernaktivitäten.

Nutzung von Dienstfahrrädern

Für die umweltbewusste Anfahrt zu außerhalb der Wache gelegenen Lernorten und andere Dienstfahrten der Auszubildenden, erfolgte die Beschaffung von zehn Dienstfahrädern. Die bereits durch die Polizei codierten Fahrräder wurden in verschiedenen Rahmengrößen beschafft. Zu jedem Fahrrad gehört ein Set bestehend aus Helm, Schloss und Gepäcktasche. Neben dem Umweltbewusstsein steht durch die Nutzung der Dienstfahrräder die Stärkung der körperlichen Fitness der Auszubildenden im Vordergrund.

Feuerwehr baut ihre Kommunikationswege aus – Inbetriebnahme des Instagram- Profils feuerwehr_hannover

Instagram ist das am meisten genutzte soziale Netzwerk unter jungen Menschen in Deutschland. Gerade diese Zielgruppe soll erreicht werden, um das Interesse am Start einer Karriere bei der Hannoverschen Berufsfeuerwehr zu wecken. Fotos, Videos, Stories und Follower: Durch Berichterstattung aus dem Ausbildungsalltag soll die Zielgruppe für den Feuerwehrberuf begeistert werden

Nachwuchskräfte für den Beruf Notfallsanitäter*in und Brandmeisteranwärter*innen für den Berufsstart 2024 gesucht

Die Berufsfeuerwehr der Landeshauptstadt sucht junge Menschen mit technischem und rettungsdienstlichem Interesse. Die Auszubildenden erwartet eine verantwortungsvolle, nicht alltägliche Herausforderung mit guten Entwicklungsmöglichkeiten und hoher
Anerkennung in einer modernen Großstadtfeuerwehr mit fünf Feuer- und Rettungswachen. Wir suchen Notfallsanitäter*innen und Brandmeisteranwärter*innen für den Berufsstart 2024

Einstellungstermin: 1. August 2024

Interessierte Bewerber*innen finden weitere Informationen und Hinweise zu Karrierechancen bei der Berufsfeuerwehr unter www.feuerwehr-hannover.de 

Sturmgefahr in Wäldern

Herrenhäuser Gärten wegen Sturmankündigung geschlossen

1. Februar 2023/in Hannover

HANNOVER (PM). In den Herrenhäuser Gärten bleiben der Große Garten und die Freiflächen des Berggartens an diesem Mittwoch (1. Februar) geschlossen. Grund sind die durch den Deutschen Wetterdienst angekündigten Sturmböen. Die Schauhäuser des Berggartens sind bei freiem Eintritt geöffnet.

Die Stadtverwaltung warnt vor dem Betreten der Wälder und Parkanlagen während Stürmen und unmittelbar danach. Grundsätzlich gilt für das Betreten von Wäldern und geöffneten Parks: immer auf eigene Gefahr.

Löschzug an der Einsatzstelle© Bernd Günther

Brände in kurzen Abständen in Davenstedt und Linden

30. Januar 2023/in Hannover

HANNOVER (PM/red). Innerhalb kurzer Zeit musste gestern Abend die Berufsfeuerwehr zu zwei gemeldeten Bränden in Davenstadt und Linden ausrücken. Zum Glück gab es keine Verletzten.

Brand auf einem Balkon in Hannover–Davenstedt

Die Feuerwehr Hannover musste in der Nacht zu einem Brand nach Davenstedt ausrücken. Verletzt wurde niemand.

Gegen 23:25 Uhr wurde der Regionsleitstelle Flammenschein auf einem Balkon über den Notruf durch Anwohner gemeldet. Die Regionsleitstelle alarmierte einen Löschzug der Berufsfeuerwehr, die Ortsfeuerwehr Davenstedt, sowie den Rettungsdienst. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte In der Steinbreite schlugen die Flammen aus dem Balkon des Hochparterres. Aufgrund der enormen Hitze platzten die Glasscheiben zum Wohnzimmer und der Brand drohte auf die Wohnungseinrichtung überzugreifen. Einsatzkräfte, die sich sowohl einen Zugang über den Balkon, als auch über die Wohnungstür geschaffen haben, konnte dies verhindern. Lüftungsmaßnahmen wurden im Anschluss der Löscharbeiten durchgeführt. Zwei Katzen wurden aus der komplett verrauchten Wohnung gerettet und den Mietern übergeben. Da die Wohnung bis auf Weiteres nicht bewohnbar ist, kommt das Pärchen bei Familienmitgliedern vorläufig unter.

Die Schadenhöhe beläuft sich nach ersten Schätzungen auf rund 10.000.– Euro. Die Polizei hat die Ermittlungen zur unklaren Brandursache aufgenommen. Feuerwehr und Rettungsdienst der Landeshauptstadt waren mit acht Fahrzeugen und 25 Einsatzkräften vor Ort. Der Einsatz war für die Feuerwehr um 00:30 Uhr beendet.

Brand in einem Friseursalon in Hannover–Linden

Die Feuerwehr Hannover musste heute Abend zu einem Brand nach Linden–Nord ausrücken. Verletzt wurde niemand.

Gegen 20:25 Uhr wurde der Regionsleitstelle eine Rauchentwicklung in einem Friseursalon über den Notruf durch Passanten gemeldet.
Die Regionsleitstelle alarmierte einen Löschzug der Berufsfeuerwehr, die Ortsfeuerwehr Linden, sowie den Rettungsdienst.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte in der Ecke Limmer– und Mathildenstraße drang dichter Qualm aus dem Friseursalon. Der angrenzende Treppenraum des fünfgeschossi gen Wohn– und Geschäftshauses war ebenfalls verraucht. Der Brand in dem Friseursalon
konnte in einer Teeküche lokalisiert und die brennenden Einrichtungsgegenstände rasch gelöscht werden. Lüftungsmaßnahmen wurden im Anschluss der Löscharbeiten durchgeführt.

Die Schadenhöhe beläuft sich nach ersten Schätzungen auf rund 5.000.– Euro. Die Polizei hat die Ermittlungen zur unklaren Brandursache aufgenommen.

Feuerwehr und Rettungsdienst der Landeshauptstadt waren mit acht Fahrzeugen und 25 Einsatzkräften vor Ort. Der Einsatz war für die Feuerwehr um 21:30 Uhr beendet. Während der Einsatzmaßnahmen gab es Behinderungen im Stadtbahnverkehr der Linie 10 in beiden Richtungen.

Ara ist Zootier des Jahres© Matthias Falk

Ara ist das „Zootier des Jahres“

30. Januar 2023/in Hannover

HANNOVER (PM). Sie sind leuchtend blau und sonnengelb: Wenn die Aras durch den Erlebnis-Zoo fliegen, ziehen sie alle Blicke auf sich. Bei den täglichen Spazierflügen und Tierpräsentationen macht das Zoo-Team auf die Bedrohung der wunderschönen Vögel aufmerksam, deren Lebensraum immer weiter schwindet.

Jetzt wurde der Ara von der Zoologischen Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz e.V. (ZGAP) zum „Zootier des Jahres“ gewählt.

Die Heimat der großen, farbenprächtigen Papageien liegt in den Regenwäldern Mittel- und Südamerikas. Aktuell kämpfen mehrere Arten dieser charismatischen Vögel um ihr Überleben. Von den 19 bekannten Arten sind mehr als die Hälfte gefährdet, von Ausrottung bedroht oder wurden bereits ausgerottet Am bedrohlichsten ist der Lebensraumverlust, durch die immer stärkeren Eingriffe der Menschen, erklärt die ZGAP.

Die Kampagne „Zootier des Jahres“ setzt sich daher intensiv für den Schutz der Aras ein und stellt die Papageien ein Jahr lang ins Rampenlicht. Partner sind die Gemeinschaft der Zooförderer (GdZ), zu der auch der Verein der Zoofreunde Hannover e.V. gehört, die Deutsche Tierpark-Gesellschaft (DTG) und der Verband der Zoologischen Gärten (VdZ).

„Zusammen mit der Unterstützung unserer Kampagnenpartner und der Zoogemeinschaft wollen wir Lobbyarbeit für diese besonderen Papageien betreiben und ganz konkret Artenschutzprojekte vor Ort unterstützen“, sagt Dr. Sven Hammer, 1. Stellvertretender Vorsitzender der ZGAP. Mit den Kampagnengeldern sollen verstärkt Schutzmaßnahmen für Rotohraras in Bolivien sowie für den Kleinen und Großen Soldatenara in Ecuador umgesetzt und Umweltbildungsmaßnahmen gestartet werden, so die ZGAP.

Auch der Verein der Zoofreunde Hannover und der Erlebnis-Zoo werden die Kampagne mit Aktionen rund um den Ara im MitMachCamp und im neuen Zoologicum – der Welt, die Wissen schafft – unterstützten. „Jeder kennt den Ara und hat sofort ein Bild von den bunten, intelligenten Vögeln. Umso erschreckender ist es, zu wissen, dass einige von ihnen kurz vor der Ausrottung stehen“, erklärt Christian Wagner, Vorsitzender der Zoofreunde Hannover. „Gerne unterstützt unser Verein die Kampagne auch in diesem Jahr wieder finanziell und hat bereits 2.500 Euro zum Schutz der Aras zur Verfügung gestellt.“  Im Erlebnis-Zoo werden die Gäste im Zoologicum in naher Zukunft die Möglichkeit haben, die Aras aus nächster Nähe kennenzulernen. „So können wir die Zoobesucherinnen und -besucher hier für den Artenschutz sensibilisieren und gemeinsame Wege gehen, um bedrohte Arten weltweit zu schützen.“

Verlust des Lebensraumes

Einer der Hauptgründe für den dramatischen Rückgang der Bestandszahlen vieler Ara-Arten ist der Verlust ihres Lebensraumes durch die Ausbreitung der besiedelten und landwirtschaftlichen Flächen. Ihre Wälder fallen Viehweiden zum Opfer und die für Aras überlebenswichtigen Brut- und Futterbäume werden für die Holzgewinnung verwendet. So litten immer mehr Aras unter „akuter Wohnungsnot“, erklärt die ZGAP. Die verbliebenen Lebensräume seien mittlerweile so klein, dass einzelne Umweltereignisse eine ganze Population oder sogar eine komplette Art ausrotten könnten.

Die Kampagne „Zootier des Jahres“

Die „Zootier des Jahres“- Artenschutzkampagne wurde 2016 mit dem Ziel ins Leben gerufen, sich für stark gefährdete Tierarten einzusetzen, deren Bedrohung bisher nicht oder kaum im Fokus der Öffentlichkeit steht, wie zum Beispiel für das Pustelschwein 2022. Weitere Informationen unter https://zootierdesjahres.de/

 

Erweiterungsbau der Tellkampfschule© Matthias Falk

Erweiterungsbau der Tellkampfschule geht in Betrieb

28. Januar 2023/in Hannover

HANNOVER (PM). Bereit für den Betrieb: In rund zwei Jahren hat die Stadt für das Gymnasium Tellkampfschule (Südstadt) für rund 11,5 Millionen Euro ein Erweiterungsgebäude errichtet. Der kompakte viergeschossige Bau, der im südlichen Grundstücksbereich der Schule entstanden ist, wurde an diesem Freitag (27. Januar) offiziell eingeweiht.

Er beherbergt Biologieräume, acht allgemeine Unterrichtsräume, zugehörige Differenzierungsräume, die Schüler*innenbibliothek und eine hauswirtschaftliche Küche für Kinder mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung. Im Untergeschoss sind Archiv- und Lagerflächen, die Sanitäranlagen sowie die Gebäudetechnik untergebracht.

Die Erweiterung der Schule wurde aufgrund der Rückkehr zum Abitur nach neun Jahren (G9) sowie der sich fortlaufend ändernden und wachsenden Anforderungen an die räumliche Gestaltung der Schulen erforderlich. Der Schulbetrieb in dem neuen Gebäudeteil startet am kommenden Mittwoch (1. Februar) direkt nach den Zeugnisferien.

„Heute ist ein guter Tag für alle Schüler*innen und Lehrkräfte der Tellkampfschule. Sie können sich nun auf zeitgemäße Lernbedingungen in diesem Anbau freuen. Als Solitär zwischen Aula-Gebäude und ‚Schulwäldchen‘ am Geländeübergang zu den Sport- und Spielflächen fügt sich der Kubus harmonisch in das Ensemble der Tellkampfschule ein“, betonte Bildungs-, Jugend- und Familiendezernentin Rita Maria Rzyski bei der offiziellen Inbetriebnahme und unterstrich: „Das Projekt ist ein Beispiel dafür, dass die Stadt trotz angespannter Haushaltslage unvermindert in die Bildung investiert.“

Neubau mit offener Lernlandschaft

Der Neubau ist innen über eine offene Lernlandschaft erschlossen, die sich vom Foyer im Erdgeschoss über großzügige Treppen bis in das zweite Obergeschoss erstreckt. Die Unterrichtsräume sind jeweils um eine Lernzone angeordnet, die im Zentrum jeder Etage liegt. Fenster im räumlichen Bezug zu den Treppen bieten in diesen Bereichen großzügige Blicke nach außen in die „Tellkampf-Landschaft“, die dadurch mit der Lern-Landschaft im Innenraum verschmilzt. Der Neubau wurde unter Berücksichtigung der verschiedenen Belange der Barrierefreiheit und Inklusion (Erschließung, Toilettenanlagen, Raumakustik, Beleuchtungsstärke) errichtet. Die Fassade erhielt in Anlehnung an den Bestand ein helles Mauerwerk und eine klare Ordnungsstruktur mit großen quadratischen Fenstern. Das Gebäude trägt ökologischen Belangen durch das extensiv begrünte Flachdach, eine Solarstromanlage und fassadenintegrierte Nisthilfen für Fledermäuse und Mauersegler Rechnung.

Neuordnung der Freiflächen

Im Zuge der Errichtung des Neubaus hat die Stadt auch die angrenzenden Freiflächen neu geordnet und gestaltet. Diese Arbeiten werden nach der anstehenden Pflanzperiode im Frühjahr 2023 vollständig abgeschlossen. Im Bereich des Haupteingangs zum Neubau und als Bindeglied zu den angrenzenden Gebäudetrakten ist eine platzähnliche Fläche mit Sitzgelegenheiten um die vorhandenen Bäume entstanden. Südöstlich des Neubaus wurden ein neuer Schulgarten und eine Freiluftklasse angelegt. Im südlichen Grundstücksbereich entstanden zudem neue Außensportanlagen – mit Beachvolleyballfeld, Weitsprunganlage und 100-Meter-Laufbahn. Diese Anlagen werden künftig auch vom benachbarten Gymnasium Bismarckschule genutzt.

Sanierung des Bestandsgebäudes

Noch bevor der Erweiterungsbau errichtet wurde, hatte die Stadt von August 2019 bis April 2021 der Verwaltungstrakt im Bestandsgebäude grundsanieren lassen. Das beinhaltete eine Schadstoffsanierung und Entkernung, Verbesserungen des Brandschutzes und des Wärmeschutzes, die Erneuerung der gesamten Haustechnik und reichte bis zu einer Neugestaltung der drei Innenhöfe. In einer Machbarkeitsstudie wird derzeit eine Zielplanung für die Sanierung weiterer Bestands-Gebäudetrakte erarbeitet.

Die Tellkampfschule ist ein dreizügiges Gymnasium und wird als offene Ganztagsschule geführt. Im laufenden Schuljahr besuchen 897 Schüler*innen, davon 23 mit einem Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung, die Schule.

ABC-Kräfte im Einsatz© Bernd Günther

ABC-Übung auf dem Gelände der Deutschen Messe AG

26. Januar 2023/in Hannover

HANNOVER (PM). Die Feuerwehr Hannover hat heute Vormittag auf dem Gelände der Deutschen Messe AG (DMAG) eine Alarmübung durchgeführt. Beteiligt war neben der Berufsfeuerwehr auch die Werkfeuerwehr der DMAG.

Um 10:46 Uhr alarmierte die Regionsleitstelle umfangreiche Kräfte – unter anderem Spezialkräfte der ABC-Gefahrenabwehr – der Feuerwehr Hannover sowie die Werkfeuerwehr der DMAG zu einem Einsatz auf dem Messegelände.

Hintergrund war eine Alarmübung, bei der als Szenario der Austritt des Gefahrstoffes Ammoniak nach einer Verpuffung in der Halle 17 angenommen wurde. Zudem waren dort vier Personen zu retten und vom Rettungsdienst zu versorgen.

Ein besonderer Schwerpunkt lag in der ABC-Gefahrenabwehr. Die hierfür eingesetzten Spezialkräfte mussten neben der Menschenrettung auch ein simuliertes Leck in einer Ammoniakleitung abdichten.

Als Resümee kann festgehalten werden, dass die oft trainierten Abläufe reibungslos ineinandergegriffen haben und die Übung um 12:45 Uhr erfolgreich abgeschlossen werden konnte.

Von der Feuerwehr und dem Rettungsdienst waren 66 Einsatzkräften mit 24 Fahrzeugen an der Übung beteiligt.

ABC-Übung

ABC-Übung auf dem Messegelände © Feuerwehr Hannover

Dachstuhlbrand mit Drehleiter im Vordergrund© Matthias Falk

Dachstuhlbrand in Stöcken verursacht hohen Sachschaden

26. Januar 2023/in Hannover

HANNOVER (PM). Heute Morgen kam es in der Freudenthalstraße, Stadtteil Hannover-Stöcken, zu einem Dachstuhlbrand. Die Bewohner*innen konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Verletzt wurde niemand.

Um 08:43 Uhr erhielt die Regionsleitstelle zunächst die Meldung über einen Brand im ersten Obergeschoss eines Doppelhauses in der Freudenthalstraße 24. Daraufhin entsandte die Leitstelle den Löschzug der nahe gelegenen Feuer- und Rettungswache 2 sowie einen Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug. Bei Ankunft der bereits wenige Minuten später eintreffenden Einsatzkräfte hatte sich der Brand schon auf den Dachstuhl des Doppelhauses ausgebreitet – Flammen schlugen aus dem Dach. Der Einsatzleiter forderte deshalb sofort einen zweiten Löschzug an. Die Bewohner*innen der beiden Haushälften hatten sich vor dem Eintreffen der Feuerwehr bereits ins Freie begeben. Sie wurden während des Einsatzes durch Kräfte des Rettungsdienstes betreut.

Die Brandschützer leiteten umgehend einen massiven Löschangriff sowohl im Innenangriff mit mehreren Trupps unter Atemschutz als auch von außen über zwei Drehleitern ein. Die Löschmaßnahmen zeigten schnell Wirkung. Bereits um 09:05 Uhr waren die Flammen unter Kontrolle und die Ausbreitung auf die zweite Doppelhaushälfte war erfolgreich verhindert worden.

Die Nachlöscharbeiten gestalteten sich dann sehr aufwendig und zogen sich bis 12:30 Uhr hin, da von den beiden eingesetzten Drehleitern aus große Teile der Dacheindeckung aufgenommen werden mussten, um an die Glutnester im Dachstuhl zu gelangen.

Drei der vier in den beiden Doppelhaushälften vorhandenen Wohnungen sind aktuell nicht mehr bewohnbar. Von der Landeshauptstadt Hannover wurden deshalb zehn der dort lebenden Personen – darunter zwei Jugendliche und zwei Kleinkinder – in Ersatzunterkünften untergebracht. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden wird auf ca. 150.000,- Euro geschätzt.

Zur Brandursache hat die Kriminalpolizei ihre Ermittlungen aufgenommen. Die Feuerwehr und der Rettungsdienst waren mit 32 Einsatzkräften und 12 Fahrzeugen vor Ort.

Symbolbild Glättewarnung

Stadtpark und Freigelände des Berggartens geschlossen

26. Januar 2023/in Hannover

HANNOVER (PM). Der Stadtpark am Hannover Congress Centrum sowie das Freigelände des Berggartens in Herrenhausen sind wegen Eis- und Schneeglätte bis auf Weiteres geschlossen.

Die Schauhäuser des Berggartens können in dieser Zeit kostenfrei besichtigt werden. Der Große Garten, das Museum im Schloss, der Schloss-Shop und das Sea Life haben normal geöffnet. Die Treppen der Kaskade im Großen Garten sowie die Grotte und das Gartentheater ist gesperrt. Sollte sich die Situation im Laufe des Tages entspannen, werden die Sperrungen aufgehoben.

ASB-Retter Tim mit Freunden

ASB‐Retter Tim erhält lebensrettende Stammzellen

26. Januar 2023/in Hannover

HANNOVER (PM). Mit mehr als 15 Typisierungsaktionen für den an Leukämie erkrankten Auszubildenden Tim Weichler hat der ASB Hannover im letzten Jahr über 2150 Menschen dazu bewegt, sich per Speichelprobe als Stammzellspender registrieren zu lassen. Nun kam die erleichternde Nachricht: Es wurde ein Spender gefunden, die Transplantation war erfolgreich und der angehende Notfallsanitäter Tim Weichler ist über den Berg.

„Wir freuen uns darüber, dass wir mit unseren Aktionen dazu beitragen konnten, Tim eine:n passenden Spender:in zu vermitteln und vielen weiteren Personen eine höhere Chance auf ihren ‚genetischen Zwilling‘ ermöglicht zu haben“, so Marie Rheinländer, Pressesprecherin beim ASB Hannover.

Für Andere, da sein, ihnen beistehen, wenn sie in Not sind: Das ist für Tim Weichler aus Isernhagen das Größte. Notfallsanitäter will er deshalb werden und beginnt vor zwei Jahren beim ASB Hannover seine Ausbildung. Helfen gibt ihm einfach ein unglaublich gutes Gefühl.

Doch im Sommer des vergangenen Jahres steht die Welt des damals gerade 21 Jahre jungen Mannes Kopf: Tim erkrankt an akuter myeloischer Leukämie (AML). Nun braucht der engagierte Retter selbst Hilfe! Nur eine passende Stammzellspenderin oder ein Stammzellspender kann sein Leben retten.

„Tim hatte schon unzählige Chemotherapien hinter sich, durfte das Zimmer nicht verlassen und das Fenster musste stets geschlossen bleiben“, berichtet Achim Weichler, Tims Vater, von der schweren Zeit. „Er war durch die Chemo so heruntergefahren, dass jeder kleinste Infekt ihn umgehauen hätte.“ Fünf Tage vor der geplanten Transplantation stand die letzte Chemotherapie an. „Seine Krebszellen mussten unter zehn Prozent kommen, ansonsten hätte die Transplantation nicht durchgeführt werden können. Wir haben die Hoffnung nicht aufgegeben“, erinnert sich der Vater. Dann kam die erlösende Nachricht – die Chemotherapie hatte angeschlagen.

Die Transplantation konnte beginnen! In rund vier Stunden spendete Tims Spender:in die lebensnotwendigen Zellen und ein kleiner
Beutel gefiltertes Blut schenkte dem jungen Mann ein neues Leben. „Alles was ich mache, ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Ich sehe das Licht am Ende des Tunnels, aber es ist noch nicht geschafft. Erst wenn ich die Transplantation geschafft habe, kann ich das wirklich glauben“, so Tim Weichler damals.

Nach seiner Entlassung musste der mittlerweile 22-Jährige seinen Alltag neu lernen. „Wenn man drei Monate rein gefilterte Luft geatmet hat, muss man sich erst mal an ‚normal-frische‘ Luft gewöhnen“ berichtet Tim.

Heute ist Tim gesund und zurück im Leben. Fünf Monate nach der Transplantation hat er hat den Krebs besiegt und will mit seiner Geschichte Menschen ermutigen. „Ich möchte ein Stück weit die Angst vor der der Typisierung und vor einer Transplantation nehmen – man kann so leicht ein Leben retten“, erzählt Tim.

Tim und der ASB möchten sich bei allen bedanken, die sich rund um die Typisierungsaktionen engagiert haben. „Mein Dank geht an alle Spender:innen, Organisationen und Helfer:innen, die sich für meine Familie und mich in jeglicher Art und Weise eingesetzt haben. Ich habe Euch wortwörtlich mein Leben zu verdanken!“ so Tim. Ein besonderer Dank gilt dabei den ASB-Kolleg:innen in Hannover, Nienburg und Frankfurt für die großartige Unterstützung!

Tierische Kommunikation© Carl-Markus Müller

Tierisch spannende Kommunikation im Erlebnis-Zoo

24. Januar 2023/in Hannover

HANNOVER (PM). Elefanten sind wahre Kommunikationsexperten: Sie trompeten, zwitschern, grummeln und sind in der Lage, sich mit ausgefeilter Tieffrequenztechnik über kilometerweite Entfernung miteinander zu verständigen. Perfekte Partner für die Kommunikations-Unternehmen Atos Unify und Steffel TK, die jetzt eine Patenschaft für eine solch elefantöse Expertin im Erlebnis-Zoo Hannover – die 32jährige Elefantenkuh Manari – übernommen haben.

Die Paten brachten zum Antrittsbesuch bei Manari große Kartons zum Spielen, Werfen und Zerfleddern mit, dekoriert mit allerlei Leckereien. Die Nachricht von dem außergewöhnlichen Büffet aus Äpfeln, Möhren, Salat, Orangen, Bananen, Chicorée, Lauch und Roter Bete verbreitete sich zuverlässig schnell in Elefantenkreisen. Nach kurzem Trompeten war die Sachlage unmissverständlich geklärt – und das Karton-Büffet geplündert.

„Als Kommunikationsunternehmen, spezialisiert auf traditionelle, hybride und cloudbasierte Anwendungen, hat uns besonders fasziniert, wie die Elefanten Informationen über weite Entfernungen austauschen“, erklärte Thomas Schmieske, Head of Channel Central Europe bei Atos Unify. Die Tiere senden Nachrichten mittels Infraschall-Lauten, die sie in der Kehle produzieren, und verstärken sie, indem sie den Rüssel auf den Boden drücken. Über zehn Kilometer weit werden die Laute auf diese Weise über den Boden transportiert.

„Spannend ist auch, wie sie die Nachrichten empfangen“, begeisterte sich Marcus Wohlgemuth, Geschäftsführer Steffel TK, für die Fähigkeiten des neuen Patentiers. Denn während Menschen zumindest einen Ohrstecker, Headset oder Hörer für die Telekommunikation benötigen, nutzen Elefanten ihren Rüssel und ihre Füße. Mithilfe feiner Druckrezeptoren an der Rüsselspitze und unter den Vorderfüßen können die Tiere den Infraschall spüren und die Richtung bestimmen, aus der die Laute kommen. „Wir lieben ausgefeilte Kommunikationswege und ihre vielen Einsatzmöglichen“, so Wohlgemuth, „und freuen uns sehr, jetzt Paten einer tierischen Kommunikationsexpertin zu sein und den Erlebnis-Zoo so bei seiner wichtigen Arbeit im Artenschutz zu unterstützen.“

Atos Unify und Steffel TK bieten unter anderem cloudbasierte Telekommunikation an, Lösungen und Angebote für virtuelle, verteilte und remote Zusammenarbeit. „Wir helfen Unternehmen dabei, mit erstklassigen Kommunikations-Tools von jedem beliebigen Standort aus zu arbeiten“, brachte es Thomas Schmieske auf den Punkt. „Wir Menschen können die tiefe Infraschall-Kommunikation der Elefanten nicht hören, ebenso wenig kann man unsere Telefonzentrale in der Cloud sehen – und dennoch funktioniert beides bestens“, schmunzelte Schmieske über die Gemeinsamkeiten zum Patentier.

Unhörbar für die menschlichen Gäste, waren sich die Elefanten im Dschungelpalast offensichtlich einig: Das Büffet der neuen Patenunternehmen war so richtig lecker und die Kartons ein tierischer Spaß.

Auch Zoo-Geschäftsführer Andreas M. Casdorff bedankte sich bei Atos Unify und Steffel TK für die Unterstützung: „Ihre Unternehmen helfen dabei, unsere Botschaften über die Bedrohung der Tiere und ihre dringend benötigte Hilfe zu verbreiten!“ Die Asiatischen Elefanten gelten als stark gefährdet: Gab es vor 60 Jahren noch etwa 160.000 Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum, sind es heute nur noch höchstens 50.000 – und wahrscheinlich deutlich weniger. Grund sind die immer schneller wachsende Weltbevölkerung und der damit immer kleiner werdende Lebensraum für die Elefanten.

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