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Aktuelle Nachrichten aus der Landeshauptstadt Hannover – lokale Meldungen, Polizei, Politik und Stadtgeschehen.

Der Hybridbus brannte vollständig aus© Bernd Günther

Hybridbus der ÜSTRA brennt auf Hildesheimer Straße komplett aus

23. Januar 2023/in Hannover

HANNOVER (PM). Am heutigen Nachmittag brannte ein diesel-elektrisch angetriebener Gelenkbus der ÜSTRA komplett aus. Die zum Zeitpunkt des Brandausbruchs im Bus befindlichen Passagiere konnten das Fahrzeug rechtzeitig verlassen. Verletzt wurde niemand.

Um 15:53 Uhr erhielt die Regionsleitstelle die Meldung, dass es in einem Bus der ÜSTRA, der an der Haltestelle Am Brabrinke stehe, zu einem Motorbrand gekommen sei. Daraufhin wurden der Löschzug der Feuer- und Rettungswache 4, die Ortsfeuerwehr Wülfel der Freiwilligen Feuerwehr sowie ein Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug alarmiert.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand der diesel-elektrisch angetriebene Gelenkbus bereits im Vollbrand. Die elf zum Zeitpunkt des Brandausbruchs im Bus befindlichen Fahrgäste hatte der 47-jährige Busfahrer umgehend aus dem Bus evakuiert, nachdem er den Brand im Motorraum bemerkt hatte. Alle Fahrgäste und er selbst blieben somit unverletzt.

Nachlöscharbeiten an dem ausgebrannten Hybridbus

Mit Wärmebildkameras wurden die letzten Glutnester aufgefunden und abgelöscht © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Die Brandschützer leiteten umgehend einen massiven Löschangriff mit mehreren handgeführten Rohren ein und löschten den Bus mit Wasser und Löschschaum. Bereits um 16:38 konnte „Feuer aus“ gemeldet werden. Die Nachlöschmaßnahmen zogen sich bis 17:30 Uhr hin.

An einem neben der Haltestelle stehenden Gebäude rissen durch die enorme Wärmestrahlung mehrere Fensterscheiben und es schmolzen Teile der Sonnenjalousien. Auch eine Straßenlaterne sowie das Buswartehäuschen wurden beschädigt. Verletzt wurde niemand.

Der Sachschaden ist als sehr erheblich zu bezeichnen und kann von der Feuerwehr nicht exakt beziffert werden. Die Feuerwehr und der Rettungsdienst waren mit 10 Fahrzeugen und 35 Einsatzkräften vor Ort.

Massenunfall auf der A7

Massenunfall auf der A7 Höhe Anderten

23. Januar 2023/in Hannover

HANNOVER (PM). Die Feuerwehr Hannover wurde am Montagmorgen zu einem Auffahrunfall mit mehreren Fahrzeugen auf der BAB 7 zwischen dem Autobahnkreuz Hannover-Ost und der Anschlussstelle Hannover-Anderten gerufen. Mehrere Personen wurden leicht bis mittelschwer verletzt.

Am Montagmorgen um 07:37 Uhr meldeten zahlreiche Autofahrer der Regionsleitstelle Hannover einen Auffahrunfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen auf der BAB 7 Fahrtrichtung Kassel in Höhe der Abfahrt Hannover-Anderten. Ein Pkw sollte brennen.

Die wenige Minuten nach der Alarmierung eintreffenden Feuerwehrkräfte stellten sechs Pkw und einen Kleintransporter als unfallbeteiligt auf dem Verzögerungsstreifen der Abfahrt Anderten fest. Die Fahrzeuge waren stark bis sehr stark beschädigt, keines der Fahrzeuge brannte. Ebenfalls konnte festgestellt werden, dass keine Personen in den Fahrzeugen eingeklemmt waren. Der Verkehr konnte auf dem dreispurigen
Autobahnabschnitt in Höhe der Abfahrt weiterhin zweispurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden.

Von dem Unfall waren elf Fahrzeuginsassen betroffen, die alle vom Rettungsdienst untersucht wurden. Vier Personen wurden mit leichten bis mittelschweren Verletzungen durch Rettungswagen in hannoversche Krankenhäuser transportiert.

An den Unfallfahrzeugen klemmte die Feuerwehr die Starterbatterien ab und streute zudem ausgelaufene Betriebsstoffe mit Bindemitteln ab.
Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf bis zu 80.000 Euro.

Die Polizei teilte zu dem Unfallgeschehen Folgendes mit:

(ots). Am Montag, 23.01.2023, sind sieben Pkw auf der BAB 7 im Abfahrtsbereich der Anschlussstelle Anderten einander aufgefahren. Durch den Unfall erlitten vier Personen leichte Verletzungen.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Autobahnpolizei Garbsen staute es sich gegen 07:35 Uhr im Abfahrtsbereich auf der BAB 7 in Richtung Kassel in der Anschlussstelle Anderten in Richtung Bundesstraße 65. Eine 40-Jährige erkannte das Stauende rechtzeitig und bremste mit ihrem Subaru Fuji stärker ab um einen Aufprall zu vermeiden. Eine 19-jährige Golf-Fahrerin, welche sich hinter ihr befand, erkannte die Verkehrssituation zu spät und fuhr dem Subaru auf. Die beiden Fahrzeugführer der dahinter fahrenden Fahrzeuge, ein 35-jähriger Fahrer eines VW-Transporters und ein 19-jähriger Fahrer eines Skoda Fabia, konnten zunächst abbremsen. In der Folge fuhr ein 23-Jähriger mit seinem VW Golf auf den Skoda Fabia auf. Der Skoda Fabia schob nunmehr den VW Transporter auf den VW Golf des 19-Jährigen. Im weiteren Verlauf reagierte eine 59-jährige herannahende Fahrerin mit ihrem Audi A3 ebenfalls zu spät und prallte auf den VW Golf des 23-Jährigen. Schlussendlich fuhr eine 29-jährige Fahrzeugführerin eines VW Caddy ebenfalls zu spät am Stauende und fuhr auf das Stauende auf. Durch den Unfall erlitten der 19-Jährige, der 60-Jahre alter Beifahrer des Transporters, die 59-jährige Audi-Fahrerin und die 29-jährige VW-Caddy-Fahrerin leichte Verletzungen. Teilweise kamen die Personen für eine weitere medizinische Behandlung in ein Krankenhaus. Für die Abschleppmaßnahmen kam es zu Beeinträchtigungen auf der BAB in Richtung Kassel bis etwa 09:30 Uhr. Der Gesamtschaden wird von der Polizei mit etwa 42.000 Euro beziffert.

Die Autobahnpolizei hat Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.

Feuer in einem weiteren TEDi-Markt

Feuer in der Ernst-August-Galerie im TEDi-Markt

20. Januar 2023/in Hannover

HANNOVER (PM/red). Im Einkaufszentrum „Ernst-August-Galerie“ in der hannoverschen Innenstadt ist am Freitagmorgen ein Brand ausgebrochen. Zwei Mitarbeiter, die erste Löschversuche unternommen hatten, wurden leicht verletzt. Durch die im Gebäude vorhandene Sprinkleranlage blieb der Brand auf ein Ladenlokal begrenzt.

Gegen 09:30 Uhr hatte zunächst die automatische Brandmeldeanlage des Einkaufszentrums ausgelöst. Unmittelbar danach meldeten sich auch Mitarbeiter über den Notruf 112 und bestätigten, dass es in einem TEDI-Markt für Haushaltswaren brenne. Die Feuerwehr erhöhte daraufhin umgehend die Alarmstufe und schickte weitere Einheiten in die Innenstadt. Die nur kurze Zeit später eintreffenden Feuerwehrkräfte mussten feststellen, dass das gesamte Ladengeschäft komplett verqualmt, und der Brandrauch bereits in den benachbarten Läden wahrnehmbar war.

Aufgrund der morgendlichen Uhrzeit hatte der Haushaltswarenmarkt noch nicht geöffnet. Auch in den übrigen Bereichen des Einkaufszentrums hielten sich nur wenige Mitarbeiter und Kunden auf. Neben der sofortigen Räumung des gesamten Objekts, ließ die Feuerwehr einen Atemschutztrupp in das Geschäft vorgehen, um den Brand genauer zu lokalisieren. Das Geschäft war bei Eintreffen der ersten Löschkräfte noch verschlossen. Es stellte sich schnell heraus, dass ein Verkaufsregal mit Kleidungsstücken und Accessoires in Brand gestanden hatte, das Feuer jedoch bereits durch die ersten Löschmaßnahmen von Mitarbeitern und durch die ausgelöste Sprinkleranlage nachhaltig gelöscht worden war. Die Maßnahmen der Feuerwehrkräfte beschränkten sich daher auf die Sicherung der Lage, die Kontrolle der Brandstelle und die Entrauchung des Ladenlokals sowie der Nachbargeschäfte.

Eine Frau und ein Mann, die die Löschversuche unternommen hatten, wurden durch die Rauchgase leicht verletzt und vom Rettungsdienst versorgt. Rettungskräfte transportierten eine der beiden Personen vorsorglich in ein Krankenhaus.

Feuerwehr und Rettungsdienst der Landeshauptstadt Hannover waren mit 16 Fahrzeugen und 40 Einsatzkräften bis kurz nach 12 Uhr im Einsatz. Der Sachschaden muss noch ermittelt werden. Nach Einschätzung der Feuerwehr ist die gesamte Inneneinrichtung des
Haushaltswarenmarktes der massiven Raucheinwirkung zum Opfer gefallen.
Für die Dauer der Einsatzmaßnahmen mussten die Herschelstraße und die Kurt- Schumacher-Straße sowie die dortigen Stadtbahngleise voll gesperrt werden. Zur Brandursache ermittelt die Kriminalpolizei.

Erst am 2. Januar hatte ein TEDi-Markt in einem Einkaufscenter in Hannover-Wülfel gebrannt und dort nach Polizeiangaben einen Schaden von 2,5 Millionen Euro verursacht. Ob es zwischen den beiden Bränden einen Zusammenhang gibt, ist nun Sache der Brandermittler.  Zumindest im Brandfall in Wülfel ermittelt die Polizei inzwischen wegen schwerer Brandstiftung.

Brandstiftung im TEDi-Markt in Wülfel© Bernd Günther

Polizei ermittelt wegen Brandstiftung im TEDi-Markt in Hannover-Wülfel

20. Januar 2023/in Hannover

HANNOVER (red). Am 2. Januar dieses Jahres kam es im TEDi-Markt im Stadtteil Hannover-Wülfel zu einem Großbrand. Dabei entstand ein Schaden von rund 2,5 Millionen Euro.

Nach dem Abschluss der Brandortuntersuchungen seitens des Zentralen Kriminaldienstes Hannover in einer Discounter-Filiale an der Hildesheimer Straße in Hannover-Wülfel ermittelt die Polizei nun wegen schwerer Brandstiftung. Die dort gesicherten Spuren werden derzeit ausgewertet. Da das Feuer während der Öffnungszeiten des Marktes ausbrach, befanden sich auch Kunden im Geschäft. Die Polizei sucht daher weiterhin Zeugen des Vorfalls.

Heute (20. Januar) früh kam es in der Ernst-August-Galerie in der Innenstadt zu einem Brand aus bisher ungeklärter Ursache. Wieder war in einem TEDi-Markt, dieses Mal im Untergeschoss des Einkaufszentrums, ein Feuer ausgebrochen. Nach Rückfrage bei der Polizei wird die Brandursache, auch im Hinblick auf die Erkenntnisse von Wülfel, ermittelt, da man einen Zusammenhang nicht ausschließen kann.

Über den erneuten Brand berichten wir gesondert.

Wasserstoff-Offensive© Matthias Falk

Region Hannover bringt Wasserstoff-Offensive weiter voran

20. Januar 2023/in Hannover

REGION HANNOVER (PM). Wasserstoff ist einer der entscheidenden Energieträger der Zukunft. Darin sind sich Wissenschaft und Industrie einig. Die Wirtschaftsförderung der Region Hannover hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Thema in der Landeshauptstadt und dem Umland voranzubringen und aus diesem Grund 2022 das Netzwerk „Generation H2“ ins Leben gerufen.

Um das Thema in der breiten Öffentlichkeit bekannter zu machen und gleichzeitig mögliche neue Partner*innen zu gewinnen, fahren ab sofort sechs Busse der ÜSTRA und regiobus im „Generation H2“-Design durch die Region Hannover. Wirtschafts- und Verkehrsdezernent Ulf-Birger Franz hat gemeinsam mit ÜSTRA-Vorständin und regiobus-Geschäftsführerin Elke Maria van Zadel zwei der sechs Busse am Donnerstag erstmals offiziell präsentiert.

Ulf-Birger Franz betont bei der Vorstellung der Motive die herausragende Wichtigkeit des grünen Wasserstoffs als Energieträger: „Grüner Wasserstoff ist ein zentraler Baustein, wenn wir eine Energie- und Verkehrswende hinbekommen wollen. Für uns als Region Hannover ist es dabei wichtig, dass wir vorhandenes Wissen verschiedener Partner bündeln und neue Projekte ermöglichen. An der Leibniz Universität und der Hochschule Hannover werden Reallabore eingesetzt, um die Umstellung von Antrieben und Energieversorgung auf Wasserstoff zu erproben. In Herrenhausen wird bei der Stadtentwässerung Hannover eine Elektrolyseanlage als grüne Wasserstoff-Quelle für die Region Hannover gebaut. Weitere Partner sind in Netzwerk herzlich willkommen.“

Elke Maria van Zadel unterstreicht: „Wir stellen unsere Busse gerne für dieses wichtige Thema zur Verfügung. Als Nahverkehrsunternehmen sind wir ja selbst Teil des Netzwerks und in höchstem Maße an der zukünftigen Nutzung von grünem Wasserstoff interessiert. Perspektivisch kann Wasserstoff ein wesentliches Element bei der Umsetzung der Energie- und Verkehrswende sein.“

Die Wasserstoffaktivitäten der Region Hannover

Forschungsarbeit

Die Region Hannover beteiligt sich mit 600.000 Euro am Aufbau eines H2-Forschungscampus. Ziel ist es, ein zentrales H2-Cluster zum Wissens- und Technologietransfer zwischen Wirtschaft und Wissenschaft zu etablieren Dabei soll auch ein studentisches Reallabor entstehen, um beispielsweise mit Wasserstoff betriebene Multikopter zu testen.

Bildungsarbeit

Die Region Hannover fördert gemeinsam mit dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur und dem Oldenburger Energiecluster (OLEC) seit Sommer 2022 ein berufsbegleitendes Studium, das einen Schwerpunkt auf Weiterbildung für Fach- und Führungskräfte im Bereich der Wasserstofftechnologie hat.

Netzwerkarbeit

Ein Schwerpunkt im Rahmen der Wasserstoff-Offensive ist die Netzwerkarbeit und der Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Das zentrale Element ist hierbei der Wasserstofftag. Er dient der Vernetzung und dem Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Für den 10. Februar 2023 lädt die Initiative zum zweiten Wasserstofftag auf dem Maschinenbau Campus in Garbsen. In regelmäßigen Abständen finden außerdem lokale Meetups statt. Das Ziel dieser lokalen Treffen ist, örtliche Unternehmen und Betriebe zusammenzubringen und Best-Practice-Beispiele herauszufiltern. Bisher gab es solche lokalen Branchentreffen in Sehnde, Lehrte und Langenhagen, weitere folgen in Kürze.

Verkehrswende

Ein zentrales Einsatzgebiet von Wasserstoff ist der Verkehrssektor. Aktuell liegt ein Förderbescheid für drei Müllfahrzeuge vor, die mittels H2-Brennstoffzellen betrieben werden. Eines wurde bereits geliefert, zwei weitere sollen demnächst beschafft werden. Und auch für den ÖPNV sind Wasserstoffbusse ein sinnvolles Vehikel. Gerade für längere regionale Buslinien ist Wasserstoff eine gute und flexible Alternative. Hierfür werden künftig weitere Bemühungen um Fördermittel des Bundes unternommen.

Löschzug an der Einsatzstelle© Bernd Günther

Einsatzreicher Tag bei der Feuerwehr Hannover

20. Januar 2023/in Hannover

HANNOVER (PM). Zusätzlich zu der in den Abendstunden erforderlich gewordenen Sprengung zweier Granaten im Stadtteil Bothfeld musste die Feuerwehr Hannover im Verlauf des Donnerstags noch zu mehreren schweren oder außergewöhnlichen Einsätzen ausrücken.

Rauchentwicklung in der Lokomotive eines Intercitys (Hannover Leinhausen):

Um 14:17 Uhr alarmierte die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn die Feuerwehr Hannover, weil der Triebwagenführer eines voll besetzten Intercitys einen lauten Knall und eine Rauchentwicklung in seiner Lokomotive wahrgenommen hatte. Der Zug, der in Fahrtrichtung Letter unterwegs war, stoppte daher kurz vor dem Bahnhof Leinhausen. Die Einsatzkräfte bereiteten vorsorglich einen Löschangriff vor, konnten die Lokomotive jedoch erst betreten, nachdem der Zugverkehr auf der gesamten Trasse eingestellt worden war. Ein Atemschutztrupp kontrollierte anschließend die Brandstelle, musste jedoch nicht mehr tätig werden. Zeitgleich betreuten die Einsatzkräfte die 167 Passagiere und das vierköpfige Zugpersonal, welche alle unverletzt blieben.

In Abstimmung mit Feuerwehr wurde der havarierte Zug anschließend durch eine Rangierlok in den Bahnhof geschleppt, um den Passagieren den Ausstieg und die Weiterreise zu ermöglichen. Der Einsatz der Feuerwehr war um 15:35 Uhr beendet, es kam zu nicht unerheblichen Ausfällen und Behinderungen im Bahnverkehr. Als Ursache für die Rauchentwicklung wird ein technischer Defekt vermutet.

Feuerwehr und Rettungsdienst Hannover waren mit neun Fahrzeugen und 21 Einsatzkräften vor Ort.

Schwerer Verkehrsunfall auf der Autobahn 7 (Hannover Misburg):

Noch während des Einsatzes am Bahnhof Leinhausen kollidierten um 15:30 Uhr im Bereich des Autobahnkreuz Ost ein Kleintransporter mit einem Lkw. Der Transporter des Typs Iveco Daily war nach einer Gefahrenbremsung des Lasters nahezu ungebremst in dessen Heck gerast und teilweise unter den Auflieger gedrückt worden. Der 62jährige Fahrer des Transporters wurde hierbei in seiner Fahrerkabine eingeklemmt und schwer verletzt. Aufgrund des Lagebildes entsandte die Regionsleitstelle daher neben einem Löschzug der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr Misburg auch Spezialkräfte für schwierige Unfallrettungen mit einem Feuerwehrkranwagen. Zur Befreiung des Fahrers war es erforderlich, den Lastwagen anzuheben und nach vorn zu ziehen. Anschließend konnte das Unfallwrack mit hydraulischen Rettungsgeräten aufgeschnitten und der Fahrer befreit werden.

Das Unfallopfer war bereits während der Rettungsmaßnahmen durch einen Notarzt stabilisiert und versorgt worden und kam anschließend mit dem Rettungsdienst in ein hannoversches Krankenhaus. Der 57-jährige Fahrer des Lkw blieb unverletzt. Zur Unfallursache hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen, der Sachschaden wird auf ca. 30.000 EUR geschätzt.

Feuerwehr und Rettungsdienst Hannover waren mit 13 Fahrzeugen und 36 Einsatzkräften vor Ort.

Zimmerbrand im Nordstadtkrankenhaus (Hannover-Nordstadt):

Kurz nach Abschluss der Kampfmittelbeseitigungsmaßnahmen in Hannover Bothfeld ereignete sich um 22:41 Uhr in der Augenklinik des Nordstadtkrankenhauses aus bisher noch ungeklärter Ursache ein Zimmerbrand. Da in mehreren Notrufen bereits Flammen aus dem Zimmer im ersten Obergeschoss geschildert wurden und die entsprechende Station mit anderen Patienten belegt war, entsandte die Feuerwehr Hannover ein Großaufgebot an Rettungskräften in den Klinikkomplex. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war ein Patient bereits durch die Pflegekräfte aus dem Brandraum gebracht worden und konnte direkt dem Rettungsdienst übergeben werden.

Zeitgleich hatten die Mitarbeitenden die gesamte Station geräumt und alle 35 Patienten in ein benachbartes Klinikgebäude geleitet. Da die Tür zum Brandzimmer geschlossen war, ging ein Atemschutztrupp von außen über eine tragbare Leiter in den Brandraum vor und löschte den Brand innerhalb weniger Minuten. So konnte auch eine weitere Verrauchung der Station verhindert werden. Gebrannt hatten eine Matratze, das Fenster und Teile der Einrichtung des Zimmers. Dank des schnellen und umsichtigen Handelns des Krankenhauspersonals erlitt der Patient aus dem Brandzimmer nur leichte Verletzungen und wurde zur Untersuchung in die benachbarte Notaufnahme gebracht. Die weiteren Patienten kamen mit dem Schrecken davon und blieben unverletzt. Zur Brandursache hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen, der Sachschaden wird auf ca. 7.500.- Euro geschätzt.

Feuerwehr und Rettungsdienst Hannover waren mit 16 Fahrzeugen und 44 Einsatzkräften vor Ort.

Aufbau einer Betreuungsstelle© Bernd Günther

Kampfmittelbeseitigung im Stadtteil Bothfeld erfolgreich abgeschlossen

19. Januar 2023/in Hannover

HANNOVER (PM). Auf einem Feld in der Straße „Am Alten Gehäge“ wurden heute Nachmittag zwei Granaten aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Die Kampfmittel konnten am Abend erfolgreich gesprengt werden. Die Räumungsmaßnahme verlief ohne besondere Vorkommnisse.

Insgesamt waren 227 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei, Hilfsorganisationen und Kampfmittelbeseitigungsdienst im Einsatz. Bei Arbeiten auf einem Feld der städtischen Baumschule wurden am Donnerstagnachmittag zwei Granaten aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Aus Sicherheitsgründen erfolgte eine Sprengung der Kampfmittel vor Ort.

Für die erforderliche Sprengung war es erforderlich, einen Sicherheitsbereich mit einem Radius von rund 300 Metern um den Fundort einzurichten. Betroffen von der Evakuierungsmaßnahme waren etwa 850 Bürger*innen in Bothfeld. Um 19:00 Uhr begannen die Einsatzkräfte damit, den Evakuierungsbereich zu räumen, wobei u.a. auch Lautsprecherwagen der Feuerwehr zur Information der Bevölkerung zum Einsatz kamen.

Um 20:35 Uhr konnten die Räumkräfte Sicherheit im Evakuierungsgebiet melden. Der Sprengmeister des Kampfmittelbeseitigungsdienstes leitete umgehend eine Sprengung ein. Die betroffenen Bewohner*innen konnten bereits um 20:40 Uhr wieder in ihre Wohnungen und Häuser zurückkehren.

„Auch dank der guten Mitarbeit und Kooperation der Anwohnerinnen und Anwohner war eine Sprengung bereits rund 100 Minuten nach Start der Räumung möglich. Mein besonderer Dank gilt allen beteiligten Einsatzkräften“, betonte Hannovers Feuerwehrchef
Christoph Bahlmann.

Insgesamt suchten 54 Bürger*innen die Betreuungsstelle in der IGS Bothfeld auf. Beim Servicetelefon für Bürger*innen gingen bis 21:00 Uhr 50 Anrufe ein. Insgesamt waren 227 Einsatzkräfte von Feuerwehr Polizei, Hilfsorganisationen und dem Kampfmittelbeseitigungsdienst Niedersachsen im Einsatz.

Evakuierungsinformation Einsatzleitwagen

Kampfmittelfund in Hannover-Bothfeld

19. Januar 2023/in Hannover

HANNOVER (PM/red). Auf einem Feld in der Straße Am Alten Gehäge wurden heute Nachmittag zwei Granaten aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Zurzeit werden die Vorbereitungen für die Gefahrenbeseitigung getroffen. Der Nahbereich um den Fundort ist aus Sicherheitsgründen gesperrt. Die Vorgehensweise wird derzeit mit den Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes Niedersachsen abgestimmt.

Information zu dieser Kampfmittelbeseitigungsmaßnahme, wie die Einrichtung eines erforderlichen Sicherheitsbereiches, notwendige Evakuierungen sowie weitere Maßnahmen erhalten Sie in Kürze. Die Kampfmittelbeseitigungsmaßnahme soll noch heute Abend stattfinden. Die Kampfmittelbeseitigung kann erst nach erfolgreicher Umsetzung aller Sicherheitsmaßnahmen erfolgen.

Aktuelle Informationen erhalten Sie über Rundfunkdurchsagen und die Internetportale der Landeshauptstadt Hannover (www.hannover.de) sowie der Feuerwehr Hannover (www.feuerwehr-hannover.de). In den Sozialen Medien informiert die Landeshauptstadt über das Twitter-Profil der Feuerwehr Hannover @Feuerwehr_H mit #hannbombe sowie auf der Facebookseite Facebook.com/lhhannover. Wir informieren in Kürze zusätzlich über die Warn-Apps KATWARN und NINA.

 

aha Kunst am Papierkorb© Matthias Falk

aha fördert Kunst am Papierkorb

19. Januar 2023/in Hannover

HANNOVER (PM). Abfallbehälter in neuem Design: Schülerinnen und Schüler des 9. und 10. Jahrganges der IGS Büssingweg haben vom 10. bis 14. Oktober 2022 sechs Abfallbehälter der Stadtreinigung des Zweckverbands Abfallwirtschaft Region Hannover (aha) neugestaltet.

Jeder Abfallbehälter ist jetzt ein eigenes Kunstwerk. Die Aktion ist Teil von „Stadt-Werk“, einem Projekt des Jugendumweltbüros Hannover (JANUN Hannover e.V.) und dem lokalen Quartiersmanagement Hainholz. Die Künstlerin Ima Thume hat die Neunt- und Zehntklässler bei der Gestaltung angeleitet. Die Straßenreinigung hat heute im Beisein der Schülerinnen und Schüler, der Künstlerin sowie der Projektkoordinatoren die ersten, selbst gestalteten Abfallbehälter aufgehängt.

Die aha-Stadtreinigung hat die benötigten sechs Abfallkörbe zur Verfügung gestellt und unterstützt damit die kreative Form der Einbringung von Jugendlichen in ihr Lebensumfeld. „Die kunstvoll gestalteten Abfallbehälter tragen zur Attraktivität des Stadtteils bei. Viele der Papierkörbe, die im Laufe der Jahre entstanden sind, hängen immer noch und prägen positiv das unmittelbare Stadtumfeld. Das freut mich ganz besonders.“, kommentiert der Leiter der Stadtreinigung Mathias Quast. aha ist überzeugt, auch mit Kreativität Menschen für die Stadtsauberkeit und Abfallvermeidung sensibilisieren zu können.

Die Abfallbehälter mit neuem Gesicht haben die Schülerinnen und Schüler frei gestaltet und jeweils einen Behälter mit leuchtenden Farben bemalt. Für die Gestaltung wurden Acrylfarben, Lack und Fundsachen verwendet. Die Schlösser zum Öffnen der Hängebehälter sowie der Boden, der zum Entleeren weggeklappt werden kann, mussten frei zugänglich bleiben.

Das Projekt „Stadt-Werk“ wird finanziert vom Quartiersmanagement Hainholz der Landeshauptstadt Hannover (Fachbereich Soziales).

Hospizdienst Hände halten

Hospizdienst: Schulung zum ehrenamtlichen Hospizbegleiter

18. Januar 2023/in Hannover

HANNOVER (PM). Der Palliativ- und Hospizdienst des Roten Kreuzes in der Region Hannover bietet ab dem 07. März 2023 einen Befähigungskurs zum ehrenamtlichen Hospizbegleiter am Standort in Hannover Herrenhausen an.

Der Kurs findet einmal wöchentlich dienstags am Herrenhäuser Markt statt und dauert etwa sechs Monate. Die Kurszeiten werden mit den Teilnehmenden abgestimmt. Die Kursgebühr beträgt 100 Euro. Diese wird erstattet, wenn im Anschluss an den Kurs eine ehrenamtliche Mitarbeit im Palliativ- und Hospizdienst des Roten Kreuzes aufgenommen wird.

Die Teilnehmenden werden während des Kurses umfassend auf die Begleitung von Schwerstkranken, Sterbenden und ihrer Angehörigen vorbereitet. Nach der erfolgreichen Teilnahme wird ein Zertifikat ausgestellt.

Bei Interesse oder weiteren Fragen, können sich Interessierte bei Hospizkoordinatorin Petra Geide, hospizdienst@drk-hannover.de, Telefon 0511 3671-198, melden.

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