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Aktuelle Nachrichten aus der Landeshauptstadt Hannover – lokale Meldungen, Polizei, Politik und Stadtgeschehen.

ADAC Marathon mit seinem neuen Partner PUMA

ADAC Marathon setzt Frühjahrshighlight

18. Januar 2023/in Hannover

HANNOVER (PM). Amanal Petros ist das sportliche Glanzlicht des City Marathon in Hannover, der am 26. März bei seiner 31. Auflage erstmals unter dem Titel ADAC Marathon Hannover an den Start gehen wird. Der 27jährige, jetzt für den SCC Berlin startende Vierte der letztjährigen European Championships in München ist amtierender deutscher Rekordhalter (2:06:27) sowohl über die Halbmarathon-, als auch die Marathondistanz.

„Ich freue mich riesig auf meine Premiere in Hannover und bin sehr gespannt auf die schnelle und noch einmal optimierte Strecke“, erklärte der aus dem Trainingslager in Nairobi zugeschaltete Petros anlässlich seiner Präsentation am Maschsee der niedersächsischen
Landeshauptstadt: „Ich habe von meinen Kollegen nur Gutes gehört und es ist mir eine Ehre, vielleicht einen weiteren Meilenstein in Richtung Olympische Spiele 2024 in Paris in Hannover gehen zu können. Ich habe im Marathon noch Einiges vor und werde ganz bestimmt noch schneller und stärker.“

Amanal Petros wird direkt aus dem Trainingslager und dann sicherlich optimal vorbereitet nach Hannover reisen und dort einen Teamkollegen des erfolgreichen Europameisterschaftsteams wiedertreffen. Der amtierende Deutsche Marathonmeister und Lokalmatador Hendrik Pfeiffer (jetzt TK Hannover) wird am 26. März allerdings nicht direkt auf Petros treffen, sondern will sich den Deutschen Hochschulmeistertitel über die Halbmarathondistanz sichern. Seinen Frühjahrsmarathon wird Pfeiffer dann im April beim
Klassiker in Boston absolvieren.

Hochkarätig besetzt ist auch das Frauenrennen beim 31. ADAC Marathon, wo u. a. die aktuelle Vizeeuropameisterin Matea Parlov (Kroatien) auf die Vorjahreszweite und Team- Europameisterin Rabea Schöneborn treffen wird. „An der Verpflichtung weiterer hochkarätiger Athletinnen und Athleten arbeiten wir aktuell; aber da ist noch nichts spruchreif“, erklärte Athletenmanager Christoph Kopp (Berlin).

Neben den sportlichen Highlights kann der ADAC Marathon mit dem Sportartikelprofi Puma neben dem neuen Namensgeber und Hauptsponsor einen weiteren starken Partner an seiner Seite präsentieren. „Wir sind stolz, uns im Herzen Deutschlands, bei einem der größten und erfolgreichsten Marathon-Events als Sportartikelpartner platzieren zu können“, freut sich Stefan Wilk, Senior Field Account Manager Running bei Puma auf eine „langfristige und innovative Partnerschaft“ mit dem größten Laufevent Niedersachsens: „Puma ist seit 2021 im Laufsport zurück und wir wollen gemeinsam mit dem ADAC Marathon unsere Stärken und Ziele weiter ausbauen.“

Für Veranstalterin Stefanie Eichel (eichels: Event) eine Kooperation mit großem Entwicklungspotenzial: „Mit dem ADAC, Puma, unseren traditionellen Partnern, unserem neuen Aushängeschild Hendrik Pfeiffer und unserer nachhaltigen Ausrichtung werden wir in
diesem und auch den nächsten Jahren vielversprechende Entwicklungsschritte zur Weiterentwicklung unserer Veranstaltung machen. Alle gemeinsam haben wir große Ziele für die Zukunft.“

Puma neuer Sportartikelpartner des ADAC Marathon Hannover

Der ADAC Marathon Hannover, der am 26. März 2023 als erster nationaler Frühjahrsmarathon an den Start gehen wird, kann mit dem Sportartikelprofi Puma einen neuen starken Partner an seiner Seite präsentieren.

„Puma ist seit 2021 zurück im Laufsport und stolz, sich im Herzen Deutschlands, bei einem der größten und erfolgreichsten Marathon-Events als Sportartikelpartner platzieren zu können“, erklärt Stefan Wilk, Senior Field Account Manager Running, bei PUMA verantwortlich für die Kategorie Running. „Wir bauen auf eine langfristige und innovative Partnerschaft und freuen uns, in mindestens den nächsten drei Jahren unsere Stärken und Ziele gemeinsam auszubauen.“

Oberbürgermeister Belit Onay mit den geehrten Sportler*innen

Oberbürgermeister Onay ehrt erfolgreiche Sportler*innen

18. Januar 2023/in Hannover

HANNOVER (PM). Oberbürgermeister Belit Onay hat am Dienstagabend (17. Januar) im Rahmen einer Feierstunde im Gartensaal des Rathauses hannoversche Sportler*innen geehrt, die im Jahr 2022 durch den Gewinn einer Deutschen Meisterschaft, einem Medaillengewinn bei einer Welt- oder Europameisterschaft oder bei den Special Olympics besonders erfolgreich waren.

Eingeladen waren insgesamt 139 Sportler*innen aus 22 Vereinen.

Die Sportler*innen waren in den Disziplinen Bouldern, Rudern, Dart, Minigolf, Schwimmen, Leichtathletik, Tischtennis, Drachenboot, Kanurennsport, Segeln, Judo, Karate, Kanupolo, Sportschießen, Kraftdreikampf, Kegeln, Turnen und Wasserball erfolgreich.

Unterstützt wurde der Oberbürgermeister bei den Ehrungen durch den Präsidenten des Stadtsportbundes, Benjamin Chatton.

„Die gesamte Bandbreite des Erfolges steht für das enorme Spektrum der Sportmöglichkeiten in Hannover“, so Oberbürgermeister Onay.

„Hannover ist und bleibt eine Sportstadt, ich halte diesen Begriff nicht für abgedroschen. Im Gegenteil, er belebt sich immer wieder neu. Aber wir müssen auch alle gemeinsam dafür sorgen, dass er lebendig und aktuell bleibt. Zu einer Sportstadt gehören viele Komponenten: Die Angebote, die Sportstätten, die Sportvereine, die Sportverbände und auch die Politik, die Voraussetzungen schafft und verbessert. Die Mitglieder des Rates und des Stadtsportbundes, des Landessportbundes, die Verantwortlichen aus den Vereinen und natürlich auch die Mitarbeiter*innen unserer Sportverwaltung. Nicht zuletzt auch ich als Oberbürgermeister. Und ich werde weiterhin gern meinen Beitrag leisten“, so Onay weiter.

Geehrt wurden auch Mitglieder der Ukrainischen U19-Nationalmannschaft, die seit mehreren Monaten in Hannover wohnen und trainieren und die bei der Europameisterschaft im Rudern Silber- und Bronzemedaillen gewinnen konnten.

Im Rahmen der Feierstunde überreichte Vera Neugebauer, die Präsidentin der Special Olympics Niedersachsen dem Oberbürgermeister eine Urkunde zur Ernennung zur „Host-Town“. Im Juni finden in Berlin erstmalig in Deutschland die Weltspiele der Special Olympics statt. Verschiedene deutsche Städte sind Gastgeber für ausländische Delegationen. Hannover empfängt circa 150 Teilnehmer*innen aus Italien. Bei der Verleihung der Urkunde war auch der italienische Generalkonsul David Michelut anwesend.

Symbolbild Feuerwehr

Kohlenmonoxidfreisetzung in Hannover-Ahlem

16. Januar 2023/in Hannover

HANNOVER (PM). Die Feuerwehr Hannover musste heute Nachmittag zu einer Kohlenmonoxidemission nach Ahlem ausrücken. Verletzt wurde niemand.

Gegen 14:25 Uhr wurde der Regionsleitstelle Gasgeruch aus einem Mehrfamilienhausüber den Notruf durch Anwohner gemeldet. Die Regionsleitstelle alarmierte aufgrund der Meldungen einen Löschzug der Berufsfeuerwehr, einen Gerätewagen Messtechnik, die Ortsfeuerwehr Ahlem, sowie den Rettungsdienst.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte in der Wunstorfer Landstraße wurde Gasgeruch in dem Mehrfamilienhaus wahrgenommen. Messungen ergaben, dass in dem Gebäude unterschiedliche Kohlenmonoxidkonzentrationen vorhanden waren. Aufgrund dessen wurde das komplette Haus geräumt. 22 Personen, darunter ein Säugling, wurden durch Einsatzkräfte in einem bereitgestellten Bus der Feuerwehr während der Einsatzmaßnahmen betreut. Als Ursache konnte ein PKW in der Tiefgarage ausgemacht werden, der einen Motordefekt hatte. Über die Garage hat sich das Kohlenmonoxid im gesamten Gebäude ausbreiten können. Zum Teil wurden bis zu 400 ppm Kohlenmonoxid gemessen.

Zur Unterstützung der Lüftungsmaßnahmen wurde ein Spezialfahrzeug der Feuerwehr angefordert, auf dem umfangreiche Gerätschaften zur Belüftung vorhanden sind. Insgesamt wurden sieben Hochleistungslüfter eingesetzt, um die Kohlenmonoxidkonzentration auf ein nicht gesundheitsschädliches Maß zu redzuzieren. Nach Abschluss der Einsatzmaßnahmen konnte alle Bewohner wieder in ihre Wohnungen zurück.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Feuerwehr und Rettungsdienst der Landeshauptstadt waren mit acht Fahrzeugen und 25 Einsatzkräften vor Ort. Der Einsatz war für die Feuerwehr um 17:15 Uhr beendet.

Inventur bei den Erdmännchen im Erlebnis-Zoo

Inventur im Erlebnis-Zoo Hannover

16. Januar 2023/in Hannover

HANNOVER (PM). Zählen, Messen, Wiegen: Einmal im Jahr wird im Erlebnis-Zoo Hannover eine wahrlich tierische Bestandsaufnahme gemacht, bei der alle Zoobewohner von der Ameise bis zum Zebra gezählt werden. Das Ergebnis für das Jahr 2022: Im Erlebnis-Zoo leben 1.759 Tiere in 170 Arten.

Eine Inventur im Zoo ist naturgemäß viel quirliger als in einem Supermarkt. Die Madagassischen Fauchschaben verstecken sich unter den Rindenstücken, die Rußköpfchen flattern durcheinander, die Präriehunde stecken in einer der vielen Kammern ihres Tunnelsystems und zeigen sich erst gar nicht. Für die Bestandsaufnahme braucht es also Geduld und Geschick – meist dauert die tierische Inventur mehrere Tage.

Leicht machen es die Flusspferde, Elefanten, das Nashorn und die Giraffen. Die großen Tiere sind schlicht nicht zu übersehen. Schwieriger wird es bei den Flamingos, die in einer rosa Wolke an den Tierpflegerinnen und Tierpflegern vorbeischweben. Noch schwieriger ist es, die freifliegenden Vögel in der Afi-Mountain-Voliere zu zählen. Deshalb werden dort die Futterstellen von Rußköpfchen und Co. mehrere Tage lang beobachtet und die Zahl anhand der Sichtungen und Beobachtungen über das Jahr geschätzt. „Wir sind dabei sehr genau, denn wir wissen durch unsere täglichen Aufzeichnungen, ob Tiere gestorben sind oder es Nachwuchs gegeben hat“, erklärt Zoo-Kurator Fabian Krause.

Nach dem Zählen geht die Arbeit erst richtig los: Die Zahlen der Inventur vergleichen die Zoologen des Erlebnis-Zoo mit eben jenen Bestandsaufnahmen des gesamten Jahres. Jeden Tag halten die Tierpflegerinnen und Tierpfleger schriftlich fest, ob ein Tier geboren, verstorben, ab- oder zugereist ist. Diese täglich ermittelten Zahlen und Ereignisse werden von den Zoologen in eine globale Zootierdatenbank übertragen. Das Ergebnis der Jahresabschlusszählung wird mit den Computeraufzeichnungen und den täglichen Aufzeichnungen verglichen. Stimmt die Zahl nicht überein, wird in dem betreffenden Bereich noch einmal neu gezählt.

Der Abschluss der tierischen Inventur ist der Jahresbericht, den die Zoo-Kuratoren zusammenstellen. Dieser wird an den Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz sowie an den Gesellschafter des Zoos und an das Veterinäramt übermittelt. Auf diese Weise ist jedes Tier im Zoo „aktenkundig“. Zugleich werden bei der Inventur viele der Tiere auch gemessen und gewogen, um die jährlichen Werte miteinander vergleichen zu können.

Gemeinsam ein herausforderndes Jahr gemeistert

Nicht nur die Tiere wurden im Erlebnis-Zoo gezählt – auch die Gäste, Tierpatenschaften, Veranstaltungen und Schulklassen wurden 2022 wieder erfasst. Und das Ergebnis zeigt, wie beliebt der Erlebnis-Zoo nach wie vor als Naherholungs- und Bildungsort in Hannover ist. „Dabei war 2022 ein in jeder Hinsicht herausforderndes Jahr“, resümierte Zoo-Geschäftsführer Andreas M. Casdorff, „aufgrund der Corona-Pandemie und der globalen Auswirkungen des Angriffskrieges auf die Ukraine haben wir im permanenten Krisenmodus gearbeitet.“ Mit seinem hochengagierten Team und der Region Hannover als verlässliche Gesellschafterin im Rücken, konnte der Erlebnis-Zoo auch diesen Herausforderungen trotzen. Und vor allem auch durch die Zoo-Gäste, die mit vielen Besuchen, Spenden und der Übernahme von Tier-Patenschaften ihren Zoo unterstützen, kann der Erlebnis-Zoo gestärkt in das neue Jahr gehen.

Tierisch verbunden

So haben unter anderem über 1.100 zoobegeisterte Menschen im vergangenen Jahr eine Patenschaft als Zeichen der Verbundenheit abgeschlossen. „Besonders beliebt waren Wombat-Jungtier Cody, die Pinguine, die Erdmännchen und – als Weihnachtsgeschenk – das Rentier,“ zählte Casdorff auf.  „Unser herzlicher Dank geht an alle, die uns unterstützt haben!“

Bildung: nachhaltig und hautnah

Besonders erfreulich war auch, dass die Schulen die Bildungsangebote des Erlebnis-Zoo wieder nutzen konnten. Über 70.000 Schülerinnen und Schüler haben den größten außerschulischen Lernort Niedersachsens 2022 im Rahmen des Unterrichts besucht und Bildung hautnah und nachhaltig beeindruckend erlebt. Mit dem neuen Erlebnis-Zoo-Artenschutzpreis, empfohlen Niedersächsischen Kultusministerium, können sich Kinder und Jugendliche aktiv für den Erhalt von Lebensräumen und Biodiversität einsetzen: „Mit dem ZAP! tragen wir das Thema ‚Artenschutz‘ direkt in die Klassenzimmer und können hier hoffentlich viele weitere, junge motivierte Artenschützer finden“, sagte der Zoo-Geschäftsführer. „Wir sind schon sehr gespannt auf viele tolle Beiträge aus den Schulen und die Preisverleihung!“

Mit den Lockerungen der Pandemieregelungen konnte der Erlebnis-Zoo auch wieder ein hohes Besucheraufkommen verzeichnen und mehr als eine Millionen Gäste im Zoo begrüßen. Die Zoo-Jahreskarte erfreute sich wieder großer Beliebtheit: Mit rund 98.000 verkauften ZooCards zählt der Erlebnis-Zoo damit deutschlandweit zu den führenden Zoos beim Absatz der Dauerkarte. Auch das Team vom Zoo-Veranstaltungsgeschäft blickt auf ein sehr erfolgreiches Jahr. „Wir haben im vergangenen Jahr 223 Veranstaltungen von der Hochzeit bis zum Firmenevent in unseren Eventlocations am Sambesi, am Yukon und auf Meyers Hof organisiert und betreut“, berichtete Casdorff Über 15.000 Gäste haben 2022 im Zoo gefeiert und getagt. „Diese hohe Nachfrage hat uns wieder bestätigt, dass der Erlebnis-Zoo ein sehr beliebter Ort für Veranstaltungen, Tagungen und große sowie kleine Feiern bei den Hannoveranerinnen und Hannoveranern und über die Grenzen der Region hinaus ist.“

Das Zoo-Team rund um Geschäftsführer Andreas M. Casdorff freut sich auf die neue Zoosaison 2023 und darauf, wieder viele Menschen für Tiere, ihren Schutz und den Schutz ihrer Lebensräume zu begeistern!

Müllabfuhr holt Weihnachtsbäume ab – Tannenbaeume Abholung© Carl-Marcus Müller

Müllabfuhr holt Weihnachtsbäume ab

12. Januar 2023/in Hannover

HANNOVER (PM/cmm). Die Feiertage sind vorbei und spätestens jetzt haben die Weihnachtsbäume ausgedient. Die Müllabfuhr der Abfallwirtschaft Region Hannover (aha) nimmt die Bäume mit und bringt sie auf die drei aha-Deponien. Dort werden sie geschreddert und anschließend kompostiert. So kehren sie in den natürlichen Kreislauf zurück.

1.000 Tonnen Weihnachtsbäume

Rund 1.000 Tonnen Weihnachtsbäume entsorgte aha im vergangenen Jahr in der Region Hannover. Die Bäume werden durch die Müllabfuhr eingesammelt und anschließend auf den Deponien verwertet.

Müllabfuhr holt Weihnachtsbäume ab – Tannenbaeume Schreddern cmm

Ein Teil der Tannenbäume wird auf der Deponie geschreddert © Carl-Marcus Müller

Stadt Hannover:

Noch bis zum 20. Januar können Weihnachtsbäume an rund 200 Sammelplätzen in Hannover abgegeben werden. Wo der nächste Sammelplatz ist, steht auf der aha-Website www.aha-region.de. Pro Müllfahrzeug und Tour transportiert aha rund 5,5 Tonnen Bäume, die anschließend auf einer der drei Deponien in Hannover, Burgdorf oder Wunstorf abgeladen werden. Im Stadtgebiet sind drei Fahrzeuge für die Tannenbaumabfuhr im Einsatz, die sonst zur Sperrmüllabfuhr genutzt werden.

Umland Hannover:

Im Umland der Region Hannover nimmt die Müllabfuhr die Weihnachtsbäume bis zum 20. Januar jeweils am Bioabfall-Abfuhrtag mit. Zusätzlich können die Bäume an rund 50 Grüngutannahmestellen abgegeben werden. Wer eine Biotonne hat, kann seinen Baum auch darüber entsorgen, wenn er ihn vorher zerkleinert hat.

Große Bäume müssen gekürzt werden, damit sie in die Müllfahrzeuge passen. Eine Länge von 1,50 Meter darf nicht überschritten werden. Äste sollten zudem gebündelt und Baumstämme nicht dicker als 15 Zentimeter sein. Im vergangenen Jahr wurden in der gesamten Region Hannover (mit Stadt) rund 340.000 Weihnachtsbäume eingesammelt und verwertet.

Weihnachtsbäume werden auch auf den aha-Wertstoffhöfen, den Deponien und den Grüngutannahmestellen im Umland der Region angenommen. Auf den Deponien werden die Weihnachtsbäume geschreddert und anschließend kompostiert.

Da Weihnachtsbaumschmuck wie Lametta sich nicht recyceln lässt, bittet aha darum, die Bäume nur abgeschmückt zu entsorgen.

runforjan war das Motto des Unterstützungslaufes

#runforjan vereint die hannoversche Sportszene

12. Januar 2023/in Hannover

HANNOVER (PM). Ein starkes Zeichen des Zusammenhalts und der Solidarität setzten am Mittwochabend die gut 500 Aktiven beim #runforjan am hannoverschen Pferdeturm. Der Charity–Lauf zugunsten des schwer erkrankten Indians–Goalies Jan Dalgic (25) hat die Sportszene der Stadt zusammengeschworen und für etliche emotionale Momente gesorgt. Ca. 3.500 Euro kamen während des Laufes an Spendengeldern zusammen.

„Das Finanzielle steht für uns aber nicht allein im Fokus“, erklärte #runforjan–Initiator Michael Kramer (eichels: Event): „Viel wichtiger sind die mentale Rückendeckung für Jan und die verbindende Botschaft: „Wir stehen in diesen schwierigen Zeiten alle hinter Dir“. Und da hat die Sportszene der Stadt eine echte Marke gesetzt; vielen Dank an alle Beteiligten.“

Die Wasserballer von Waspo Hannover waren ebenso vertreten wie Fußball–Coach Mirko Slomka, Hannover–Concerts–Chef Nico Röger, die Hannover Runners, Üstra–Vorständin Elke van Zadel und Regions–Verkehrsdezernent Ulf–Birger Franz. Aufmunternde Grußbotschaften kamen u. a. von den Handballern der Recken und den Basketballerinnen der TKH–Luchse, der hannoverschen Kultband Fury in the Slaughterhouse und Marathon–Champ Hendrik Pfeiffer.

Das größte Ausrufezeichen aber setzte der Lokalrivale Hannover Scorpions, die nahezu mit kompletter Mannschaftsstärke samt Familien zum Pferdeturm gekommen waren. „Eine absolute Selbstverständlichkeit“, betonte Scorpions–Verteidiger Robin Thomson: „Bei solch einem Thema steht jede Rivalität komplett hinten an; da zählen einfach nur die Gemeinschaft und allergrößter Respekt.“

runforjan Lauf um das Eisstadion Hannover

Unter der Führung von Jan Dalgics Teamkollegen der Hannover Indians gehen gut 500 Aktive auf die Strecke am Pferdeturm © Debbie Jayne Kinsey

Schulsanitätsdienst an der Ludwig-Windthorst-Schule

Jugendrotkreuz betreut seit 10 Jahren Schulsanitätsdienst an Ludwig Windthorst Schule

12. Januar 2023/in Hannover

HANNOVER (PM). Anerkennend für die 10-jährige Kooperation der Ludwig Windthorst Schule (LWS) mit dem Jugendrotkreuz (JRK) überreichte Christian Quade, Leiter JRK, den beiden Konrektorinnen Kerstin Marx und Katharina Kutter ein Schild für deren Schulsanitätsdienst.

„Wir bilden nun schon seit einem Jahrzehnt Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter an der LWS aus – das macht uns sehr stolz“, sagt Christian Quade, der mit der Anbringung des Schildes den Schulsanitätsdienst sichtbarer machen möchte. Fünfzehn frisch ausgebildete Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter stehen schon in den Startlöchern. „Es war nicht schwer Schülerinnen und Schüler für die Arbeitsgemeinschaft zu gewinnen. Wir hatten so viele Interessierte, dass wir die Schülerinnen und Schüler auswählten, die sich durch ihr besonderes soziales Engagement auszeichnen“, erzählt Katharina Kutter. Die Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter aus dem 8. und 9. Jahrgang starten ihren Einsatz ab dem 2. Halbjahr. Sie sorgen bei Schul- und Sportfesten, Ausflügen und an ganz normalen Schultagen für Sicherheit und leisten in Notsituationen schnelle Hilfe.

Finanzielle Unterstützung und Betreuung bekommt die Schule vom DRK-Ortsverein Süd-West. „Seit zirka fünf Jahren kümmern wir uns um den Schulsanitätsdienst, besonders hier in der Südstadt. Die Unterstützung von Kindern und Jugendlichen ist für uns sehr wichtig, schließlich ist das unsere RK-Zukunft“, begründet Rolf Henkel, Vorsitzender des Ortsvereins Süd-West, sein Engagement.

An fast 50 Schulen in Hannover und der Region gibt es mittlerweile vergleichbare AGs mit mehr als 1.000 Schulsanitäterinnen und Schulsanitätern.

Zimmerbrand - Feuerwehrmann unter Atemschutz© Carl-Marcus Müller

Zimmerbrand in Hannover-Vinnhorst

10. Januar 2023/in Hannover

HANNOVER (PM). Die Feuerwehr Hannover musste heute Nachmittag zu einem Zimmerbrand nach Vinnhorst ausrücken. Verletzt wurde niemand.

Gegen 15:00 Uhr wurde der Regionsleitstelle ein piepender Rauchwarnmelder aus einem Einfamilienhaus über den Notruf durch Anwohner gemeldet. Die Regionsleitstelle alarmierte auf Grund der Meldungen einen Löschzug der Berufsfeuerwehr, die Ortsfeuerwehr Vinnhorst, sowie den Rettungsdienst.

Ein in der Nachbarschaft wohnender Feuerwehrmann konnte den eintreffenden Einsatzkräften nähere Angaben zu dem Brandereignis schildern, so dass umgehend mit derBrandbekämpfung begonnen werden konnte. Parallel dazu wurde das zweigeschossige Gebäude nach Personen abgesucht. Glücklicherweise war die vierköpfige Familie nicht Zuhause. Die brennenden Einrichtungsgegenstände konnten rasch gelöscht werden. Das Erd– und Obergeschoss wurden durch den Brandrauch stark in Mitleidenschaft gezogen.

Umfangreiche Lüftungsmaßnahmen mussten durchgeführt werden. Die Schadenhöhe beläuft sich nach ersten Schätzungen auf rund 10.000.– Euro. Die Polizei hat die Ermittlungen zur unklaren Brandursache aufgenommen. Feuerwehr und Rettungsdienst der Landeshauptstadt waren mit acht Fahrzeugen und 30 Einsatzkräften vor Ort. Der Einsatz war für die Feuerwehr um 16:00 Uhr beendet.

Oberbürgermeister Belit Onay spricht beim Neujahrsempfang© Matthias Falk

Neujahrsempfang im hannoverschen Rathaus

10. Januar 2023/in Hannover

HANNOVER (PM). Anlässlich des Neujahrsempfangs der Landeshauptstadt Hannover hob Oberbürgermeister Belit Onay die Bedeutung eines solidarischen Gemeinwesens hervor. Onay begrüßte an diesem Montag (9. Januar) rund 2.000 Bürger*innen im Neuen Rathaus. Der Empfang stand unter dem Motto „Ich. Du. Wir. Hannover – soziale Wärme und Solidarität“.

Das Jahr 2022 habe Hannover mit der Aufnahme von vielen Geflüchteten, mit der Energiekrise und den Folgen der Corona-Pandemie vor große Aufgaben gestellt. 2023 werde kaum weniger herausfordernd werden. „Das sind Jahre, die uns nachhaltig prägen, die uns verändern, weil sie uns mit unerwarteten Krisen konfrontieren, uns allen gemeinsam viel abverlangen und aus denen wir dennoch – oder gerade deshalb – gestärkt hervorgehen“, sagte Onay.

Neujahrsempfang im Neuen Rathaus von oben gesehen

Neujahrsempfang im Neuen Rathaus © Matthias Falk

Der Dank des Oberbürgermeisters richtete sich an Stadtgesellschaft, Hilfsorganisationen, Vereine und Verbände, Politik, Wirtschaft und Verwaltung für den Schulterschluss und das gemeinsame Engagement bei der Aufnahme und Betreuung von Geflüchteten.

„Im Jahr 2022 haben wir bewiesen, dass wir Antworten auf Krisen finden, dass wir handlungsfähig sind“, so Onay. Auch habe sich die Stadt ihre Gestaltungskraft bewahrt und viel positive Energie entwickelt. Die großen Projekte wie der Umbau der Innenstadt, die Mobilitätswende oder auch die Energiewende seien weiter vorangetrieben worden. Das Thema Teilhabe werde künftig noch stärker im Fokus stehen.

Sorgen, so der OB, bereite ihm die zunehmende Spaltung der Gesellschaft. „Es ist uns als Stadt deshalb wichtig, soziale Härten abzufedern und die Menschen durch mehr Bürger*innenbeteiligung in unsere Entscheidungsprozesse einzubeziehen.“ Nulltoleranz gebe es in Hannover für Ausgrenzung und Gewalt. „Wenn Menschen unsere Demokratie in Frage stellen, unseren Rechtsstaat angreifen oder Ehrenamtliche bedrohen und mit Feuerwerkskörpern verletzen, gibt es keinen Raum für Diskussionen mehr.“

Der Neujahrsempfang der Landeshauptstadt Hannover wurde durch ein Rahmenprogramm mit Musik und Information begleitet. Die städtischen Dezernent*innen, die Ratsfraktionen und Vertreter*innen des Jugendparlaments und des Seniorenbeirats suchten im Rathaus den Dialog mit den Menschen. Ukrainische Kulturschaffende präsentierten sich. Die Stadt zeigte zudem eine Ausstellung und Hilfsangebote zum Thema Obdachlosigkeit.

Stadtbahn Unfall© Matthias Falk

Tödlicher Unfall mit Stadtbahn Linie 9

5. Januar 2023/in Hannover

HANNOVER (PM/red). Heute Vormittag gegen 11:02 Uhr ereignete sich aus bislang unbekannter Ursache ein Unfall zwischen einer männlichen Personen und einer Stadtbahn der Linie 9 am Endpunkt Fasanenkrug. Dabei erlag die Person noch vor Ort ihren Verletzungen.

Gegen 11:02 Uhr erhielt die Regionsleistelle Hannover die Information, dass an der Endhaltestelle Fasanenkrug eine Person unter einer Stadtbahn eingeklemmt worden sei. Daraufhin wurde neben dem Rettungsdienst und einem Löschzug auch Spezialgerät für die schwere Technische Hilfeleistung alarmiert.

Als die Einsatzkräfte die Haltestelle in der Burgwedeler Straße erreichten, bestätigte sich die erste Meldung. Eine noch unter derBahn eingeklemmte Person wurde durch die Feuerwehr sofort mit technischem Gerät befreit. Der ebenfalls anwesende Notarzt konnte leider nur noch den Tot des Mannes feststellen. Zum Alter des Verstorbenen und zum Unfallhergang kann die Feuerwehr keine Angabe machen. Der Verkehrsunfalldienst der Polizeidirektion Hannover hat vor Ort die Ermittlungen aufgenommen.

Der 25–jährige Fahrer der Stadtbahn blieb körperlich unverletzt, wurde aber an der Unfallstelle von einem Notfallseelsorger betreut. Da sich zum Unfallzeitpunkt in der Bahn keine Fahrgäste aufhielten, wurde glücklicherweise niemand weiteres verletzt. Während der Rettungs– und Ermittlungsarbeiten kam es zu Beeinträchtigungen des Stadtbahnverkehrs.

Die Feuerwehr Hannover und der Rettungsdienst waren bis 11:45 Uhr mit 20 Einsatzkräften und 9 Fahrzeugen im Einsatz.

Nachtrag

(ots) Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover ließ der 25-jährige Stadtbahnfahrer am Stadtbahnendpunkt „Fasanenkrug“ gegen 11:00 Uhr die Fahrgäste aussteigen. Als er in die Wendeschleife fuhr, bemerkte er, dass sich noch ein Mann in einem Waggon befand. Diesen ließ er in der Wendeschleife aussteigen und setzte seine Fahrt fort. Zwei Mitarbeiter der Üstra machten den Straßenbahnfahrer noch in der Wendeschleife darauf aufmerksam, dass der Fahrgast aus bislang ungeklärter Ursache unter die Stadtbahn geriet. Er wurde etwa 30 Meter von der Stadtbahn mitgeschleift. Der Stadtbahn-Fahrer leitete sofort eine Notbremsung ein. Der Mann erlag noch vor Ort seinen Verletzungen. Die Identität des Mannes ist bislang ungeklärt und ist Gegenstand der Ermittlungen.

Die Polizei hat Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung eingeleitet.

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