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Aktuelle Nachrichten aus der Landeshauptstadt Hannover – lokale Meldungen, Polizei, Politik und Stadtgeschehen.

Corona-Maßnahmen: Nachtverkehr bei ÜSTRA und regiobus entfällt weiterhin – Stadtbahn Maske© ÜSTRA / Florian Arp

Corona-Maßnahmen: Nachtverkehr bei ÜSTRA und regiobus entfällt weiterhin

25. März 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Vor dem Hintergrund des verlängerten Lockdowns zur Eindämmung der Corona-Pandemie und des damit geringen Fahrgastaufkommens, setzen ÜSTRA und regiobus an den kommenden Wochenenden weiterhin die Nachtverkehre aus. Die Maßnahme gilt zunächst bis Sonntag, 18. April 2021.

Anpassungen im Nachtverkehr bei der ÜSTRA

Die ÜSTRA setzt an den kommenden Wochenenden den sogenannten NachtSternverkehr weiterhin aus. Der NachtSternverkehr fährt üblicherweise im Bus- und Stadtbahnbereich in den Nächten von Freitag auf Samstag, Samstag auf Sonntag sowie in den Nächten vor Feiertagen in der Zeit zwischen 1:00 und 5:00 Uhr. Der letzte „Kröpcke-Anschluss“ für die Stadtbahnen vor Betriebsschluss fährt während der angepassten Fahrzeiten um 0:45 Uhr ab.

Anpassungen im Nachtverkehr bei der regiobus

Auch die regiobus setzt weiterhin die sogenannten Nachtliner und Ruftaxi-Verkehre, die in den Wochenendnächten (Freitag und Samstag) in der Zeit zwischen 1:00 und 5:00 Uhr fahren, aus. Dazu gehören die Anrufsammeltaxi-Verkehre (AST) in der Wedemark und Springe, sowie das Ruftaxi Wunstorf, Neustadt und Burgdorf. Zudem werden die folgenden Spätfahrten um 0:38 Uhr ab Wunstorf/ZOB in alle Ortsteile (Freitag und Samstag) und die Fahrt um 0:42 Uhr der regiobus Linie 910 ab Burgdorf/ Bahnhof (Freitag und Samstag) derzeit nicht durchgeführt.

GVH Servicestellen bleiben während des Lockdowns geöffnet

Das GVH Kundenzentrum in der Karmarschstraße 30/32 hat weiterhin zu den regulären Zeiten geöffnet (werktags Montag bis Freitag 09:30 bis 20:00 Uhr und Samstag 09:30 bis 18:00 Uhr). Auch der dortige Serviceschalter der regiobus ist regulär montags bis freitags zwischen 09:30 und 15:00 Uhr geöffnet. Am ZOB in Neustadt steht Fahrgästen die Servicestelle montags bis freitags von 07:00 bis 18:00 Uhr zur Verfügung.

Um den Publikumsverkehr möglichst zu reduzieren und übergeordneten Empfehlungen zu folgen, raten ÜSTRA und regiobus dazu, Fahrkarten vorzugsweise in der GVH App oder an Fahrkartenautomaten zu kaufen. Die GVH App ist über die bekannten App Stores herunterzuladen. In der App können Fahrkarten auch ohne vorherige Registrierung gekauft werden. Auch an den meisten Fahrkartenautomaten ist kontaktloses Bezahlen ohne Bargeld möglich. Schriftliche Anfragen per Post, E-Mail oder über die sozialen Medien werden weiterhin beantwortet. Der telefonische Kundenservice ist unter 0511 590-9000 erreichbar (werktags Montag bis Freitag 06:00 bis 23:00 Uhr, Samstag 06:00 bis 20:00 Uhr und Sonntag 07:00 bis 20:00 Uhr).

Fundbüros bleiben geschlossen

Das ÜSTRA Fundbüro in der Nordmannpassage 6 in 30159 Hannover sowie die Fundbüros auf den fünf Betriebshöfen der regiobus bleiben ebenfalls geschlossen.

Fundgegenstände aus den Stadtbahnen und ÜSTRA Bussen können weiterhin über das Online-Fundbüro über uestra.de eingesehen werden. Wenn Fundgegenstände eindeutig identifizierbar sein sollten – wie zum Beispiel Personalausweise oder Führerscheine – werden die Besitzer benachrichtigt. Nach positiver Rückmeldung werden Ausweispapiere per Postversand an den Eigentümer geschickt. Telefonisch ist das Fundbüro montags bis freitags zwischen 10:00 bis 18:30 Uhr sowie samstags zwischen 10:00 bis 14:00 Uhr unter der Telefonnummer 0511 1668-5080 erreichbar.

E-Mails an fundbuero@uestra.de werden ebenfalls bearbeitet. Alle sonstigen derzeit eingehenden Fundsachen werden gelagert und können nach Wiederöffnung des Fundbüros abgeholt werden.

Für Fundsachen in Fahrzeugen der regiobus gilt: Fahrgäste stimmen sich bitte telefonisch mit den zuständigen Betriebshöfen ab. Eine Übersicht gibt es auf regiobus.de (Service/Fundsachen). Fahrgäste werden gebeten, ihre verloren gegangenen Gegenstände nicht direkt vor Ort abzuholen, um entsprechende Kontakte zu vermeiden. Wertgegenstände, Bargeld, Ausweise o. Ä. können per Post zugeschickt werden.

Informationen zu allen Fahrplänen und Öffnungszeiten gibt es entweder bei den einzelnen Verkehrsunternehmen oder auf www.gvh.de.

Kfz-Zulassungsbehörde Hannover muss Betrieb einschränken – Zulassungsstelle Einschränkung

Kfz-Zulassungsbehörde Hannover muss Betrieb einschränken

25. März 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Aufgrund eines Corona-Falls in der Kfz-Zulassungsbehörde der Landeshauptstadt Hannover und damit verbundener Quarantäneanordnungen des Gesundheitsamtes der Region kommt es zu Einschränkungen bei der Zulassung von Kraftfahrzeugen.

Bis einschließlich Donnerstag, 1. April können keine Vorgänge von Zulassungsdiensten und Gewerbekunden bearbeitet werden. Kunden*innen, die einen Termin vereinbart haben müssen unter Umständen mit längeren Wartezeiten, teilweise auch außerhalb des Gebäudes, rechnen. Vereinzelt kann es bis zum Ende der kommenden Woche auch zur Absage von Terminen kommen. Die von den möglichen Absagen betroffenen Kund*innen werden direkt von der Stadtverwaltung informiert. Telefonische Rückfragen sind daher nicht notwendig.

Aufgrund der sorgfältigen Hygienemaßnahmen in der Zulassungsbehörde wird derzeit davon ausgegangen, dass sich Kund*innen nicht infizieren konnten.

Die Stadtverwaltung bittet um Verständnis für in diesem Zusammenhang entstehende Verzögerungen oder Unannehmlichkeiten.

Ab 26. März gilt ein generelles Besuchsverbot für Angehörige in der MHH – MHH Besuchsverbot

Ab 26. März gilt ein generelles Besuchsverbot für Angehörige in der MHH

25. März 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Ab Freitag, 26. März 2021, gilt aufgrund der steigenden Inzidenzzahlen und der aktuellen Beschlüsse der Bundes- und Landesregierung wieder ein generelles Besuchsverbot für Angehörige in der MHH. Die Regelung gilt zunächst für vier Wochen. Der Kreißsaal und die Entbindungsstation sowie die Kinderklinik sind von dieser Regelung ausgenommen. Dort gelten die bisherigen Regelungen weiter, weitere Informationen finden Sie hier.

Eine Ausnahme gibt es auch für Angehörige von Patientinnen und Patienten, die palliativmedizinisch betreut werden. Das Besuchsverbot dient dem Schutz der Patientinnen und Patienten und der Mitarbeitenden der Kliniken. Begleitpersonen (falls erforderlich) für ambulante Patientinnen und Patienten sind weiterhin erlaubt.

Einrichtung eines Hol- und Bringdienstes

Um die Versorgung der stationären Patientinnen und Patienten mit notwendigen Gegenständen und Wäsche durch Angehörige weiterhin zu gewährleisten, wurde ein Hol- und Bringdienst eingerichtet. Angehörige können werktags zwischen 14.00 und 19.00 Uhr die notwendigen Gegenstände am Service Point im Hauptkrankenhaus abgeben.

„Licht aus. Klimaschutz an“ – Earth Hour

„Licht aus. Klimaschutz an“

25. März 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Signal für das Klima: Am kommenden Sonnabend (27. März) um 20.30 Uhr findet weltweit die jährliche Earth Hour statt. In Millionen privater Haushalte auf der ganzen Welt, Tausenden Städten und Unternehmen gilt dann für eine Stunde: „Licht aus. Klimaschutz an.“

Zum siebten Mal beteiligt sich die Landeshauptstadt an der Aktion des World Wide Fund of Nature (WWF). In Hannover wird zum Beispiel die Außenbeleuchtung am Neuen Rathaus, Alten Rathaus, an der Oper, am VWN-Tower, verschiedenen Kirchen und Museen sowie Unternehmensgebäuden für eine Stunde abgeschaltet. „Mit der Earth Hour haben wir als Kommune die Möglichkeit, ein deutliches und sichtbares Zeichen für den Umwelt- und Klimaschutz und einen bewussteren Umgang mit Energie zu setzen. Deshalb machen wir mit. Auch alle Hannoveraner*innen sind eingeladen, an der Earth Hour teilzunehmen und gemeinsam ein Signal für die Zukunft unseres Planeten zu setzen“, sagt Oberbürgermeister Belit Onay.

Die Treibhausgasemissionen dauerhaft zu senken, ist erklärtes Ziel der Landeshauptstadt Hannover. Durch einen Ratsbeschluss im Juni 2020 wurde zuletzt das Klimaschutzprogramm weiter geschärft. Das Ziel einer Minderung der Treibhausgasemissionen um 95 Prozent und die Halbierung des Energieverbrauchs im Stadtgebiet (bezogen auf 1990) wurde auf 2035 vorgezogen. Die Landeshauptstadt soll somit bereits 15 Jahre früher als bisher geplant klimaneutral werden.

Die „Stunde der Erde“ wird auf allen Kontinenten in über 180 Ländern begangen. Weltweit nehmen mehr als 7.000 Städte teil, allein in Deutschland sind es in diesem Jahr fast 400 Orte. Unzählige berühmte Bauwerke werden symbolisch für 60 Minuten im Dunkeln bleiben, darunter etwa das Brandenburger Tor in Berlin, der Big Ben in London oder die Christusstatue in Rio de Janeiro.

Weitere Informationen zur „Earth Hour“ bietet das Internet unter www.wwf.de/earthhour

Folgende Gebäude in Hannover sind an dieser Aktion beteiligt:

„Licht aus. Klimaschutz an“ – Earth Hour Gebäude Hannover

© Stadt Hannover

Dachstuhlbrand im Egerweg im Stadtteil Kirchrode – BGPress 9781 2 1© Bernd Günther

Dachstuhlbrand im Egerweg im Stadtteil Kirchrode

23. März 2021/in Hannover

HANNOVER (red). Gegen 4:30 Uhr am frühen Dienstagmorgen brach im Egerweg im Stadtteil Hannover-Kirchrode aus bisher ungeklärter Ursache ein Feuer aus. Dieses setze große Teile des Dachstuhls des Mehrfamilienhauses in Brand. Die sieben Bewohner, darunter eine hochschwangere 35-Jährige und ein siebenjähriger Junge, konnten sich rechtzeitig aus dem Gebäude selber retten.

Mit einem großen großen Aufgebot versuchte die Feuerwehr ein Übergreifen auf noch nicht betroffene Dachteile des Gebäudes zu verhindern. Trotzdem zündete das Feuer immer wieder im Dachstuhlbereich durch. Im Laufe des Löscheinsatzes kam auch Schaummittel zum Einsatz. Der Egerweg war durch die Feuerwehrfahrzeuge während des Einsatzes komplett blockiert.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache noch während des laufenden Einsatzes aufgenommen. Die Berufsfeuerwehr rückte mit zwei Löschzügen an und wurde durch zwei Freiwillige Feuerwehr und dem Rettungsdienst unterstützt. Dieser betreute die betroffenen Bewohner vor Ort.

Die Feuerwehr war zwischenzeitlich mit 75 Einsatzkräften und 23 Fahrzeugen vor Ort. Das Gebäude ist derzeit unbewohnbar. Die Bewohner kommen bei Freunden oder Bekannten unter.

  • Dachstuhlbrand im Egerweg im Stadtteil Kirchrode – BGPress 9731
    Am frühen Dienstagmorgen gingen große Teile eines Dachstuhls auf einem Mehrfamilienhaus im Egerweg im Stadtteil Kirchrode (Hannover) in Flammen auf. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Dachstuhlbrand im Egerweg im Stadtteil Kirchrode – BGPress 9744
    Am frühen Dienstagmorgen gingen große Teile eines Dachstuhls auf einem Mehrfamilienhaus im Egerweg im Stadtteil Kirchrode (Hannover) in Flammen auf. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Dachstuhlbrand im Egerweg im Stadtteil Kirchrode – BGPress 9781 2
    Am frühen Dienstagmorgen gingen große Teile eines Dachstuhls auf einem Mehrfamilienhaus im Egerweg im Stadtteil Kirchrode (Hannover) in Flammen auf. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Dachstuhlbrand im Egerweg im Stadtteil Kirchrode – BGPress 9789
    Am frühen Dienstagmorgen gingen große Teile eines Dachstuhls auf einem Mehrfamilienhaus im Egerweg im Stadtteil Kirchrode (Hannover) in Flammen auf. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Dachstuhlbrand im Egerweg im Stadtteil Kirchrode – BGPress 9809
    Gleich mehrere Löschzüge befanden sich im Einsatz beim Dachstuhlbrand im Egerweg im Stadtteil Kirchrode. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Dachstuhlbrand im Egerweg im Stadtteil Kirchrode – BGPress 9758
    Am frühen Dienstagmorgen gingen große Teile eines Dachstuhls auf einem Mehrfamilienhaus im Egerweg im Stadtteil Kirchrode (Hannover) in Flammen auf. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
Kampfmittelbeseitigung in Misburg-Süd erfolgreich abgeschlossen – BGPress 9014 2

Kampfmittelbeseitigung in Misburg-Süd erfolgreich abgeschlossen

20. März 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Die im Hannoverschen Stadtteil Misburg-Süd gefundene Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist am Freitagabend erfolgreich entschärft worden. Rund 430 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei, Hilfsorganisationen und Kampfmittelbeseitigungsdienst waren im Einsatz. Die Einsatzplaner der Feuerwehr hatten sich schon im Vorfeld in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt der Region Hannover auf die zusätzlichen Herausforderungen der Durchführung einer Kampfmittelbeseitigungsmaßnahme in Pandemiezeiten vorbereitet.

Im Zuge von Sondierungen auf einer Fläche in der Anderter Straße im Stadtteil MisburgSüd wurde am gestrigen Donnerstagnachmittag eine britische Fünf-Zentner-Bombe lokalisiert. Da sich in unmittelbarer Nähe des Fundortes weitere Verdachtspunkte auf Bombenblindgänger befanden, entschieden die Einsatzplaner in Abstimmung mit dem Kampfmittelbeseitigungsdienst Niedersachsen (KBD) eine sofortige Entschärfung oder gar notwendige Sprengung nicht durchzuführen. Die Untersuchung von Verdachtspunkten am heutigen Freitagvormittag bestätigte den weiteren Kampfmittelverdacht jedoch nicht.

Für die Entschärfung der britischen Fünf-Zentner-Bombe war es erforderlich, einen Sicherheitsbereich mit einem Radius von rund 1000 Metern um den Fundort zu evakuieren. Betroffen von der Evakuierungsmaßnahme im östlichen Hannover waren etwa 3.800 Bürger*innen, die aufgefordert wurden, ihre Häuser und Wohnungen um 16:30 Uhr zu verlassen.

Insgesamt suchten 316 Bürger*innen die Betreuungsstellen in den Sporthallen des Schulzentrum Misburg und der Pestalozzischule auf. 41 Personen mussten mit Krankentransportwagen in die Betreuungsstellen gebracht werden. Die Betreuungsstellen wurden umfangreich mit Hygienemitteln und Mund-Nase-Schutz ausgestattet. Für Fälle bei denen nach kontaktloser Messung der Körpertemperatur ein Anfangsverdacht bestand, stand ein Schnelltest-Team bereit.

In Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt der Region Hannover erfolgte die Identifikation einer Person im Evakuierungsbereich, die sich aufgrund von Anordnungen in häuslicher Quarantäne befand. Diese wurde durch die Einsatzkräfte transportiert und unter Quarantänebedingungen in einer Betreuungsstelle untergebracht. Alle Einsatzkräfte wurden vor Einsatzbeginn einem Corona-Schnelltest unterzogen worden, die in allen Fällen negativ ausfielen.

Um 19:45 Uhr meldeten die Räumkräfte Sicherheit im Evakuierungsgebiet. Die Kampfmittelbeseitiger konnten mit ihren Arbeiten beginnen. Da sich bei der Entschärfung der Zünder sowie eine Detonatoreinheit löste, machten die Spezialisten des KBD durch eine Sprengung kleineren Umfangs diese Einheit unschädlich. Um 20:43 Uhr konnten daraufhin alle Bewohner*innen wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.

Hannovers Feuerwehrdezernent Dr. Axel von der Ohe und der Leiter der Feuerwehr Dieter Rohrberg zeigten sich nach Abschluss der Kampfmittelbeseitigung vor dem Hintergrund coronabedingter Anpassung der Einsatzabläufe äußerst zufrieden mit dem zügigen Verlauf der Kampfmittelbeseitigungsmaßnahme. Sie betonten die hervorragende Zusammenarbeit aller beteiligten Kräfte. So konnte die Kampfmittelbeseitigung nach etwas mehr als vier Stunden abgeschlossen werden. Hierfür dankten sie den von der Evakuierung betroffenen Einwohner*innen, den vielen überwiegend ehrenamtlichen Helfer*innen sowie den Spezialisten vom Kampfmittelbeseitigungsdienst ausdrücklich. Das Gesundheitsamt der Region Hannover begleitete die Kampfmittelbeseitigung und beriet die Einsatzkräfte bei der Umsetzung der Hygieneschutzmaßnahmen. Auch die Corona-Verordnung wurde für die von der Evakuierung betroffenen Menschen in Bezug auf die Kontaktbeschränkungen kurzzeitig aufgehoben.

Eingesetzt waren rund 430 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Hilfsorganisationen, Polizei und dem Kampfmittelbeseitigungsdienst Niedersachsen im Einsatz. Beim Bürgertelefon gingen bis um 21:15 Uhr 1395 Anrufe ein.

  • Kampfmittelbeseitigung in Misburg-Süd erfolgreich abgeschlossen – BGPress 8905
    Ehrenamtliche Einsatzkräfte des DRK-Region Hannover rüsten die Behelfsunterkunft für Liegendpatienten aus. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung in Misburg-Süd erfolgreich abgeschlossen – BGPress 8935
    Eine Behelfsunterkuft für liegende evakuierte Patienten im Schulzentrum Misburg. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung in Misburg-Süd erfolgreich abgeschlossen – BGPress 8936
    Einsatzkräfte warten auf die Durchführung des Corona-Schnelltest, den alle eingesetzten Helferinnen und Helfer durchlaufen müssen. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung in Misburg-Süd erfolgreich abgeschlossen – BGPress 8946
    Vor Evakuierungsbeginn wird bei allen Einsatzkräften ein Corona-Schnelltest durchgeführt. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung in Misburg-Süd erfolgreich abgeschlossen – BGPress 8952
    Seit 16:30 Uhr werden Bewohner des Stadtteils Misburg-Süd in Hannover wegen einer Kampfmittelentschärfung evakuiert. Die Evakuierungsmaßnahmen laufen planmäßig.© Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung in Misburg-Süd erfolgreich abgeschlossen – BGPress 8957
    Seit 16:30 Uhr werden Bewohner des Stadtteils Misburg-Süd in Hannover wegen einer Kampfmittelentschärfung evakuiert. Die Evakuierungsmaßnahmen laufen planmäßig. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung in Misburg-Süd erfolgreich abgeschlossen – BGPress 8963
    Seit 16:30 Uhr werden Bewohner des Stadtteils Misburg-Süd in Hannover wegen einer Kampfmittelentschärfung evakuiert. Die Evakuierungsmaßnahmen laufen planmäßig.© Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung in Misburg-Süd erfolgreich abgeschlossen – BGPress 8968
    Seit 16:30 Uhr werden Bewohner des Stadtteils Misburg-Süd in Hannover wegen einer Kampfmittelentschärfung evakuiert. Die Evakuierungsmaßnahmen laufen planmäßig. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung in Misburg-Süd erfolgreich abgeschlossen – BGPress 8977
    Seit 16:30 Uhr werden Bewohner des Stadtteils Misburg-Süd in Hannover wegen einer Kampfmittelentschärfung evakuiert. Die Evakuierungsmaßnahmen laufen planmäßig. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung in Misburg-Süd erfolgreich abgeschlossen – BGPress 8982
    Die DLRG hat eine Behelfsunterkunft in der Sporthalle der Pestalozzischule eingerichtet. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung in Misburg-Süd erfolgreich abgeschlossen – BGPress 8990
    Seit 16:30 Uhr werden Bewohner des Stadtteils Misburg-Süd in Hannover wegen einer Kampfmittelentschärfung evakuiert. Die Evakuierungsmaßnahmen laufen planmäßig.© Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung in Misburg-Süd erfolgreich abgeschlossen – BGPress 9001
    Seit 16:30 Uhr werden Bewohner des Stadtteils Misburg-Süd in Hannover wegen einer Kampfmittelentschärfung evakuiert. Die Evakuierungsmaßnahmen laufen planmäßig.© Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung in Misburg-Süd erfolgreich abgeschlossen – BGPress 9002
    Das weiße Zelt markiert auf der Baustelle die Fundstelle des Blindgängers an der Anderter Straße. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung in Misburg-Süd erfolgreich abgeschlossen – BGPress 9007
    Mehrere bettlägrige Patienten werden aus dem Evakuierungsgebiet zur Notunterkunft transportiert. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung in Misburg-Süd erfolgreich abgeschlossen – BGPress 9009
    Auch Busse der ÜSTRA und der Johanniter werden für den Transport von Evakuierten genutzt. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung in Misburg-Süd erfolgreich abgeschlossen – BGPress 9014
    Bei allen Personen wird vor Betreten der Behelfsunterkunft Fieber gemessen. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung in Misburg-Süd erfolgreich abgeschlossen – BGPress 9026
    Vor Evakuierungsbeginn wird bei allen Einsatzkräften ein Corona-Schnelltest durchgeführt. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung in Misburg-Süd erfolgreich abgeschlossen – BGPress 9044
    Der Feuerwehrdezernent Dr. Axel von der Ohe informiert gemeinsam mit dem Leiter der Feuerwehr Dieter Rohrberg an der Einsatzleitung die Pressevertreter über den Ablauf des Einsatzes. © Bernd Günther / BG-PRESS.de

 

Neue Schutzausrüstung für Einsatzkräfte im Rettungsdienst bei der Feuerwehr Hannover – BGPress 8757 2

Neue Schutzausrüstung für Einsatzkräfte im Rettungsdienst bei der Feuerwehr Hannover

19. März 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Die Auslieferung der neuen in leuchtgelb und dunkelblau gehaltenen Schutzausrüstung bei der hannoverschen Berufsfeuerwehr hat bereits begonnen. Die Ausstattung aller Einsatzkräfte im Rettungsdienst wird bis Ende dieser Woche abgeschlossen sein. Insgesamt beschaffte der Fachbereich Feuerwehr 4500 modulartig zu verwendende Hard- und Softshell-Jacken sowie Rettungsdiensthosen.

Ein hohes Maß an Funktionalität, Tragekomfort und Sicherheit wird durch die neue Schutzkleidung gewährleistet. Des Weiteren sorgt die besonders gute Warnwirkung des Outfits für ein hohes Maß an Sichtbarkeit und ein neues Erscheinungsbild der Retter in der Landeshauptstadt.

Mit Einführung der neuen Schutzkleidung für die Feuerwehr Hannover wird ein hohes Maß an Funktionalität, Tragekomfort und Sicherheit für die Einsatzkräfte im Rettungsdienst unserer Berufsfeuerwehr gewährleistet. Damit sind die hannoverschen Retter im täglichen Einsatz auch bei extremen Wettersituationen bestens geschützt.

Die gesetzlichen sowie arbeitsschutzrechtlichen Vorgaben für die Benutzung von persönlicher Schutzausrüstung im Rettungsdienst haben sich in dem mehr als 10 Jahre andauernden Nutzungszeitraum der bisherigen Schutzkleidung derart geändert, dass diese auch durch zusätzliche Modifikationen an den vorhandenen Modellen nicht mehr erreicht werden konnten. Neben den Anforderungen wie Infektionsschutz, Schutz vor mechanischen Einwirkungen, Schutz vor klimatischen Einwirkungen (Nässe, Wind, Umgebungskälte), Schutz vor Gefahren im öffentlichen Verkehrsraum und Waschbeständigkeit galt es hinsichtlich der technischen Funktionalität die Einsatzanforderungen der Notfallrettung in einer Großstadt zu berücksichtigen.

Die neue in leuchtgelb und dunkelblau gehaltene Schutzausrüstung für die rund 450 in der Notfallrettung tätigen Einsatzkräfte der hannoverschen Berufsfeuerwehr besteht aus zwei persönlich zugeordneten Windjacken (Softshell-Jacken) und zwei Regenjacken (Hardshell-Jacken), sowie Rettungsdiensthosen, die für eine Poolverwaltung auf den Feuer- und Rettungswachen beschafft wurden. Die Kosten für die Ausstattung mit den 4500 modulartig zu verwendenden Hard- und Softshell-Jacken sowie Rettungsdiensthosen beläuft sich auf rund 430.000 Euro. Eine Reservevorhaltung der Schutzausrüstung in der Bekleidungskammer der Feuerwehr ist hierbei berücksichtigt.

„Um die Herausforderungen und Aufgaben der Notfallrettung in einer Großstadt mit mehr als 60.000 Einsätzen bei der Berufsfeuerwehr zu meistern, ist eine bestmögliche persönliche Schutzausrüstung für unsere Einsatzkräfte erforderlich. Mit dem neuen Outfit werden nicht nur diese Anforderungen erfüllt. Die besonders gute Warnwirkung sorgt außerdem für ein hohes Maß an Sichtbarkeit und ein neues Erscheinungsbild unserer Retter in der Landeshauptstadt“, hob Feuerwehrdezernent Dr. Axel von der Ohe hervor. Der Leiter der Feuerwehr Dieter Rohrberg fügte an, dass dem Rettungsdienstpersonal mit dieser Beschaffung eine Schutzkleidung zur Verfügung steht, die sich insbesondere durch hohe Funktionalität, Schutzwirkung und Tragekomfort auszeichnet.

  • Neue Schutzausrüstung für Einsatzkräfte im Rettungsdienst bei der Feuerwehr Hannover – BGPress 8704
    Der Rettungsdienst der Berufsfeuerwehr Hannover erhält neue funktionale Schutzbekleidung in neongelb / blau. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Neue Schutzausrüstung für Einsatzkräfte im Rettungsdienst bei der Feuerwehr Hannover – BGPress 8757
    Der Rettungsdienst der Berufsfeuerwehr Hannover erhält neue funktionale Schutzbekleidung in neongelb / blau. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Neue Schutzausrüstung für Einsatzkräfte im Rettungsdienst bei der Feuerwehr Hannover – BGPress 8772
    Der Rettungsdienst der Berufsfeuerwehr Hannover erhält neue funktionale Schutzbekleidung in neongelb / blau. Vorstellung mit dem Feuerwehrdezernenten Dr. Axel von der Ohe (re.) und dem Leiter der Feuerwehr Dieter Rohrberg (li.) © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Neue Schutzausrüstung für Einsatzkräfte im Rettungsdienst bei der Feuerwehr Hannover – BGPress 8808
    Daniela Primus und Lars Böttcher präsentierten die neue Schutzkleidung, die mit der besonders gute Warnwirkung für ein neues Erscheinungsbild der Retter in der Landeshauptstadt sorgt © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Neue Schutzausrüstung für Einsatzkräfte im Rettungsdienst bei der Feuerwehr Hannover – BGPress 8816
    Der Rettungsdienst der Berufsfeuerwehr Hannover erhält neue funktionale Schutzbekleidung in neongelb / blau. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Neue Schutzausrüstung für Einsatzkräfte im Rettungsdienst bei der Feuerwehr Hannover – BGPress 8832
    Der Rettungsdienst der Berufsfeuerwehr Hannover erhält neue funktionale Schutzbekleidung in neongelb / blau. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Neue Schutzausrüstung für Einsatzkräfte im Rettungsdienst bei der Feuerwehr Hannover – BGPress 8848
    Daniela Primus und Lars Böttcher präsentierten die neue Schutzkleidung, die mit der besonders gute Warnwirkung für ein neues Erscheinungsbild der Retter in der Landeshauptstadt sorgt © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Neue Schutzausrüstung für Einsatzkräfte im Rettungsdienst bei der Feuerwehr Hannover – BGPress 8867
    Der Rettungsdienst der Berufsfeuerwehr Hannover erhält neue funktionale Schutzbekleidung in neongelb / blau. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Neue Schutzausrüstung für Einsatzkräfte im Rettungsdienst bei der Feuerwehr Hannover – BGPress 8882
    Der Rettungsdienst der Berufsfeuerwehr Hannover erhält neue funktionale Schutzbekleidung in neongelb / blau. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Neue Schutzausrüstung für Einsatzkräfte im Rettungsdienst bei der Feuerwehr Hannover – BGPress 8896
    Der Rettungsdienst der Berufsfeuerwehr Hannover erhält neue funktionale Schutzbekleidung in neongelb / blau. Links die ehemalige Rettungsdienstbekleidung. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
Einsatzleitung Evakuierung

Kampfmittelfund in Misburg-Süd macht Evakuierung erforderlich

19. März 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Auf einem Grundstück in der Anderter Straße im Stadtteil Misburg-Süd wurde gestern Nachmittag bei Sondierungsarbeiten eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg lokalisiert. Es handelt sich um eine britische Fünf-Zentner-Bombe, die nach Abstimmung mit den Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes Niedersachsen noch heute entschärft werden soll.

Zurzeit werden die Vorbereitungen für die Gefahrenbeseitigung getroffen. Da sich in unmittelbarer Nähe des Fundortes weitere Verdachtspunkte auf Bombenblindgänger befinden, werden diese momentan ebenfalls untersucht und sondiert.

Ein Kartenausschnitt mit einem erforderlichen Evakuierungsradius sowie eine detaillierte Liste der betroffenen Straßen zur Information der Bevölkerung ist dieser Pressemitteilung als Anlage beigefügt.

Der Bereich innerhalb dieses Sicherheitsbereichs muss evakuiert werden! Von der Evakuierung sind nahezu 3.800 Einwohner*innen sowie auch Bahnlinien der Deutschen Bahn AG betroffen.

Die von der Evakuierung betroffenen Personen werden gebeten, den Sicherheitsbereich um 16:30 Uhr zu verlassen!

Gehbehinderte Personen können unter der Rufnummer 19222 einen Krankentransport anfordern.

Für Einwohner*innen, die keine andere Aufenthaltsmöglichkeit haben, stehen ab 16:30 Uhr zwei Betreuungsstellen zur Verfügung. Für Menschen, die im betroffenen Bereich östlich des Mittellandkanals leben, wird angeboten, sich in der Betreuungsstelle in den Sporthallen des Schulzentrums Misburg einzufinden. Für Personen, die im betroffenen Bereich westlich des Mittellandkanals leben, wird die Betreuungsstelle in der Sporthalle der Pestalozzischule sein.

  • Betreuungsstelle Schulzentrum Misburg – Sporthallen – Ludwig-Jahn-Straße 3 und 8,  30629 Hannover
  • Pestalozzischule – Sporthalle – Eisteichweg 5 – 7, 30559 Hannover

Für den Personentransport in die Betreuungsstelle im Schulzentrum Misburg stehen kostenlos Busse der ÜSTRA bereit. Diese fahren den betroffenen Bereich regelmäßig ab und fahren folgende Haltepunkte an:

  • Gollstraße
  • Hartmannstraße
  • Portlandstraße
  • Betreuungsstelle SZ Misburg

Für Fragen aus der Bevölkerung steht ein Servicetelefon unter der Rufnummer 0800 / 7 31 31 31 zur Verfügung.

Die erforderliche Gefahrenbeseitigung kann erst nach erfolgreicher Umsetzung aller Sicherheitsmaßnahmen erfolgen.

Die betroffenen Einwohner*innen können voraussichtlich erst in den Abendstunden in ihre Wohnung zurückkehren und werden daher gebeten, alle unbedingt für sie notwendige Dinge, wie z.B.: Medikamente, Säuglings- oder Spezialnahrung sowie angemessene Kleidung mitzunehmen und auch ihre Nachbarn über die Evakuierungsmaßnahme zu informieren.

Aktuelle Informationen erhalten Sie über Rundfunkdurchsagen und die Internetportale der Landeshauptstadt Hannover (www.hannover.de ) – sowie der Feuerwehr Hannover (www.feuerwehr-hannover.de).

In den Sozialen Medien informiert die Landeshauptstadt über das Twitter-Profil @Feuerwehr_H mit #hannbombe sowie auf der Facebookseite Facebook.com/lhhannover. In Kürze wird die Bevölkerung zusätzlich über die WarnApps KATWARN und NINA informiert.

Der Evakuierungsradius im Stadtteil Misburg-Süd (in Rot markiert)

Kampfmittelfund in Misburg-Süd macht Evakuierung erforderlich – Evakuierungsbereich Misburg

© Feuerwehr Hannover

Die Straßenliste mit den betroffenen Häusern im Evakuierungsbereich (Stand: 19.03.2021 13:35 Uhr)

Sicherheitsfehler: PDF-Dateien müssen auf der selben Domäne wie diese Website gehostet sein.

PDF ist gehosted auf: http://https%3A%2F%2Fbg-press.de%2Fwp-content%2Fuploads%2F2021%2F03%2F210319-Strassenliste-Vero%CC%88ffentlichung.pdf aber diese Site ist: https://bg-press.de

AstraZeneca-Impfstoff kommt in Hannover wieder zum Einsatz – BGPress 8212© Bernd Günther / BG-PRESS.de

AstraZeneca-Impfstoff kommt in Hannover wieder zum Einsatz

18. März 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Das sind gute Nachrichten für das gemeinsame Impfzentrum von Region und Stadt Hannover: Bund, Länder und das Paul-Ehrlich-Institut haben sich darauf verständigt, dass der Impfstoff von AstraZeneca wieder verwendet werden kann. Hintergrund ist die entsprechende Empfehlung der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA). Damit kommt das AstraZeneca-Präparat auch in Hannover wieder zum Einsatz.

„Wir begrüßen diese Entscheidung, da sie uns nun wieder perspektivisch die Menge an Impfstoff bringt, mit der wir kalkuliert hatten“, sagt Cordula Drautz, Finanzdezernentin der Region Hannover. Sobald das Land die wegen der zwischenzeitlichen Aussetzung der Impfungen mit AstraZeneca abgesagten Termine wieder ins Impfportal einstellt, sei das Impfzentrum bereit. „Unser oberstes Ziel ist es jetzt, die Impfkampagne schnell und effizient weiter voranzutreiben“, betont Dr. Axel von der Ohe, Ordnungsdezernent der Stadt Hannover. „Ich hoffe, dass die gründliche Prüfung auf Ebene der Europäischen Arzneimittelbehörde dazu beiträgt, das notwendige Vertrauen in den Impfstoff neu zu begründen.“

Die rund 8000 Impfdosen mit dem AstraZeneca-Wirkstoff, die derzeit im Impfzentrum auf dem Messegelände lagern, sollen nun schnellstmöglich verimpft werden. Bereits ab Montag könnten die mobilen Teams des Impfzentrums mit dem Vakzin durch die Region fahren. „Die gute Botschaft an alle Bewohnerinnen und Bewohner der Region Hannover ist, dass nur sehr wenige Termine abgesagt werden mussten“, sagt Drautz. „Dieser Stresstest hat gezeigt, dass wir mit dem Impfzentrum flexibel reagieren können“.

Tatsächlich konnten nahezu alle Impfungen, die in der vergangenen Woche mit AstraZeneca geplant waren, durch eine Sonderlieferung des Wirkstoffs von Moderna kompensiert werden.

Brand in einer Industrielackiererei im Gewerbegebiet Misburg – BGPress 8669 2© Bernd Günther

Brand in einer Industrielackiererei im Gewerbegebiet Misburg

18. März 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Am Mittwochabend ging die Meldung zu einer Rauch- und Flammentwicklung aus einem Sandstrahl- und Lackierbetrieb im Lohweg in der Regionsleitstelle ein. Die ersteintreffenden Brandschützer erkannten schon auf der Anfahrt einen weithin sichtbaren Feuerschein aus einem rund 800 Quadratmeter großen Hallenkomplex.

Noch während der Vorbereitungen für die ersten Löschmaßnahmen forderte der Einsatzleiter einen weiteren Löschzug sowie auch Spezialeinsatzfahrzeuge für Großeinsätze zur Einsatzstelle an. Durch einen massiven Löscheinsatz gelang es den Einsatzkräften, das Feuer einzudämmen und eine Brandausbreitung zu verhindern. Die Einstellung des Bahnverkehrs auf der direkt neben dem Gewerbegrundstück verlaufende Güterbahnstrecke der DB AG wurde durch die Einsatzleitung angefordert. Nach rund zwei Stunden Einsatzdauer meldeten die Brandschützer „Feuer aus“. Verletzte gab es bei diesem Einsatz nicht zu verzeichnen.

Gegen 20:00 Uhr meldete die Fahrdienstleitung der DB AG die Rauchentwicklung mit Feuerschein aus dem Gewerbetrieb im Lohweg. Daraufhin alarmierte die Regionsleitstelle zunächst zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr, die Ortsfeuerwehr Misburg sowie den Rettungsdienst in den Stadtteil Misburg-Süd. Kurz nach Eintreffen erhöhte der Einsatzleiter die Alarmstufe und forderte einen weiteren Löschzug, weitere Ortsfeuerwehren sowie auch Spezialeinsatzfahrzeuge für Großeinsätze an. Die hannoverschen Brandschützer leiteten umgehend einen massiven Löschangriff mit mehreren Strahlrohren im Innenangriff ein und bekämpften die Flammen auch über den Werfer eines Drehleiterfahrzeuges mit Löschwasser. Da es sich bei dem Gewerbetrieb um einen Sandstrahl- und Lackierbetrieb handelte, leiteten die hinzugezogenen Spezialeinsatzkräfte für Gefahrguteinsätze Schadstoffmessungen in der Umgebung der Einsatzstelle ein. Die Messungen ergaben keine die Grenzwerte überschreitenden Schadstoffkonzentrationen.

Eine Brandausbreitung konnte durch den zügig vorgetragenen Löschangriff verhindert werden. Nach rund zwei Stunden Einsatzdauer vermeldeten die Einsatzleitung „Feuer aus“. Auch die Sperrung der Güterbahnstrecke konnte zu diesem Zeitpunkt aufgehoben werden.

Brand in einer Industrielackiererei im Gewerbegebiet Misburg – BGPress 8677

Am Mittwochabend kam es im Stadtteil Misburg im Lohweg zu einem Feuer in einer Lagerhalle für Industrielackierungen © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Umfangreiche Nachlöscharbeiten und Entrauchungsmaßnahmen mussten in dem Hallenkomplex durchgeführt werden. Dazu kam ein Löschunterstützungsfahrzeug zum Einsatz, welches durch spezielle Hochleistungslüfter auf einem kettengetriebenen Fahrgestell für die Rauch- und Wärmeabfuhr bei Bränden in Industrieanlagen geeignet ist.

Mit Wärmebildkameras suchten die Brandschützer die Brandstelle nach möglicherweise noch vorhandenen Glutnestern ab. Seitens des Energieversorgers enercity erfolgte die Trennung des Gebäudes von der Strom- und Gasversorgung.

Die Schadenhöhe kann durch die Feuerwehr nicht beziffert werden Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache vor Ort aufgenommen. Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 38 Fahrzeugen und 124 Einsatzkräften für rund drei Stunden im Einsatz.

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