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Aktuelle Nachrichten aus der Landeshauptstadt Hannover – lokale Meldungen, Polizei, Politik und Stadtgeschehen.

Fünf PKW und ein Kleinbus brennen auf Gelände einer Autowerkstatt aus – BGPress 8090 2

Fünf PKW und ein Kleinbus brennen auf Gelände einer Autowerkstatt aus

5. März 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). In der heutigen Nacht brannten auf dem Außenstellplatz eines Kraftfahrzeughandels mehrere Fahrzeuge. Die Flammen griffen zunächst auf einen hölzernen Lagerschuppen mit angeschlossenen Carports und im weiteren Verlauf auf die Fassade und eine Kfz-Werkstatt eines multipel genutzten Gebäudes über. Verletzt wurde niemand.

Um 02:53 Uhr meldeten Mitarbeitende eines Logistikbetriebes im Schachtebeckweg, Hannover-Hainholz, den Brand mehrerer Fahrzeuge auf dem Außenstellplatz eines KfzHandels. Daraufhin wurden zunächst der Löschzug der Feuer- und Rettungswache 1 und die Ortsfeuerwehr Vinnhorst alarmiert. Aufgrund des schon auf der Anfahrt des Löschzuges weithin sichtbaren Feuerscheins, erhöhte die Einsatzleiterin die Alarmstufe und forderte einen weiteren Löschzug an.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte brannten auf dem Außenstellplatz fünf PKW und ein Kleinbus in voller Ausdehnung. Zudem hatte der Brand auf einer Länge von rund 30 Metern auf einen hölzernen Geräteschuppen mit angeschlossenen Carports sowie die Fassade des nebenstehenden multipel genutzten Gebäudes und eine dort im Erdgeschoß befindliche Kfz-Werkstatt übergegriffen.

Die Brandschützer leiteten umgehend einen massiven Löschangriff mit mehreren Rohren vom Stellplatz des Kfz-Handels ein. Auf der anderen Gebäudeseite verschaffte sich die Feuerwehr gewaltsam Zutritt zu der betroffenen Kfz-Werkstatt und ging dort mehrere Trupps unter Atemschutz zur Brandbekämpfung vor. Da durch die brennende Fassade mehrere Scheiben zerborsten waren, drangen zudem weitere Atemschutztrupps zur Kontrolle der oberen Etage in das Gebäude ein. Auch hier mussten die Einsatzkräfte sich zunächst gewaltsamen Zugang verschaffen.

Der massive Löschangriff im Innen- und Außenangriff zeigte schnell Wirkung. Die Feuerwehr verhinderte erfolgreich eine Brandausbreitung im Gebäude (die Länge des gesamten Komplexes, der von der Schulenburger Landstraße bis zum Schachtebeckweg reicht, beträgt ca. 200 Meter.) sowie auf benachbarten Werkstätten und Hallen.

Verletzt wurde niemand. Die Schadenhöhe kann durch die Feuerwehr nicht beziffert werden, dürfte sich aber im sechsstelligen Bereich bewegen. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache vor Ort aufgenommen.

Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 17 Fahrzeugen und 48 Einsatzkräften bis 06:00 Uhr im Einsatz. Um 07:30 Uhr wurde vorsorglich eine Brandnachschau durchgeführt.

  • Fünf PKW und ein Kleinbus brennen auf Gelände einer Autowerkstatt aus – BGPress 8061
    Am frühen Morgen (05.03.21) brannten 5 PKWs und ein Kleinbus auf dem Gelände eine Autowerkstatt in Hannover-Hainholz aus. Teilweise griffen die Flammen auf die Fassade eines benachbarten Gebäudes über. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Am frühen Morgen (05.03.21) brannten 5 PKWs und ein Kleinbus auf dem Gelände eine Autowerkstatt in Hannover-Hainholz aus. Teilweise griffen die Flammen auf die Fassade eines benachbarten Gebäudes über. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Am frühen Morgen (05.03.21) brannten 5 PKWs und ein Kleinbus auf dem Gelände eine Autowerkstatt in Hannover-Hainholz aus. Teilweise griffen die Flammen auf die Fassade eines benachbarten Gebäudes über. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Am frühen Morgen (05.03.21) brannten 5 PKWs und ein Kleinbus auf dem Gelände eine Autowerkstatt in Hannover-Hainholz aus. Teilweise griffen die Flammen auf die Fassade eines benachbarten Gebäudes über. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Am frühen Morgen (05.03.21) brannten 5 PKWs und ein Kleinbus auf dem Gelände eine Autowerkstatt in Hannover-Hainholz aus. Teilweise griffen die Flammen auf die Fassade eines benachbarten Gebäudes über. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Am frühen Morgen (05.03.21) brannten 5 PKWs und ein Kleinbus auf dem Gelände eine Autowerkstatt in Hannover-Hainholz aus. Teilweise griffen die Flammen auf die Fassade eines benachbarten Gebäudes über. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Fünf PKW und ein Kleinbus brennen auf Gelände einer Autowerkstatt aus – BGPress 8090
    Am frühen Morgen (05.03.21) brannten 5 PKWs und ein Kleinbus auf dem Gelände eine Autowerkstatt in Hannover-Hainholz aus. Teilweise griffen die Flammen auf die Fassade eines benachbarten Gebäudes über. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Fünf PKW und ein Kleinbus brennen auf Gelände einer Autowerkstatt aus – BGPress 8098
    Am frühen Morgen (05.03.21) brannten 5 PKWs und ein Kleinbus auf dem Gelände eine Autowerkstatt in Hannover-Hainholz aus. Teilweise griffen die Flammen auf die Fassade eines benachbarten Gebäudes über. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Am frühen Morgen (05.03.21) brannten 5 PKWs und ein Kleinbus auf dem Gelände eine Autowerkstatt in Hannover-Hainholz aus. Teilweise griffen die Flammen auf die Fassade eines benachbarten Gebäudes über. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
Start der priorisierten Impfung von Polizeibediensteten – BGPress 8036 2© Bernd Günther

Start der priorisierten Impfung von Polizeibediensteten

4. März 2021/in Hannover

HANNOVER (red). Am heutigen Mittag (4. März) startete die priorisierte Impfaktion mit einer ersten Impfung von Einsatzkräften der 1. Bereitschaftspolizeihundertschaft der Polizei Niedersachsen. An dem Start nahmen der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport Boris Pistorius und der Polizeivizepräsident Uwe Lange teil.

In kurzer Zeit war eine Turnhalle der Zentralen Polizeidirektion (ZPD) Niedersachsen in der Tannenbergallee zu einem Impfzentrum mit mehreren Impfplätzen ausgebaut worden. Über das Gemeinsame Impfzentrum der Region Hannover wurde der Impfstoff AstraZeneca für die Verimpfung kurzfristig angeliefert. Laut Uwe Lange nehmen von den 1.200 Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten der größte Teil mit einer erfreulichen Resonanz und auch Erleichterung teil.

Die Leiterin des Polizeimedizinischen Dienstes Dr. Jutta Schinz nahm persönlich die ersten Impfungen im Beisein von Boris Pistorius und Uwe Lange sowie Vertretern der Presse vor. Die Impfaktionbegann um 13 Uhr und soll heute bis 16 Uhr kontinuierlich fortgeführt werden. Der Minister betonte in einer kurzen Eingangsrede seine Erleichterung, dass nun auch ein wichtiger Bestandteil der Polizei in der Impfreihenfolge vorgezogen wurde. Möglich wurde dieses durch die Anpassung der „Verordnung zum Anspruch auf Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2“.

  • Start der priorisierten Impfung von Polizeibediensteten – BGPress 7860
    Am 4. März wurden die ersten priorisierten Impfungen von Polizeibediensteten in der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen durchgeführt (v.l. Uwe Lange, Boris Pistorius, Ulrike Trumtrar, Dr. Jutta Schinz) © Bernd Günther
  • Start der priorisierten Impfung von Polizeibediensteten – BGPress 7943
    Der Impfstoff AstraZeneca wird bei der ersten priorisierten Impfung der Polizeibediensteten eingesetzt © Bernd Günther
  • Start der priorisierten Impfung von Polizeibediensteten – BGPress 7959
    Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport Boris Pistorius läßt sich den Ablauf der Impfaktion zeigen © Bernd Günther
  • Start der priorisierten Impfung von Polizeibediensteten – BGPress 7972
    Eine Polizeibeamtin auf dem Weg zur Impfkabine © Bernd Günther
  • Start der priorisierten Impfung von Polizeibediensteten – BGPress 8036
    Im Beisein des Innenministers Boris Pistorius und des Polizeivizepräsidenten Uwe Lange impft die Leiterin des Polizeimedizinischen Dienstes Dr. Jutta Schinz eine Angehörige der Bereitschaftspolizeihundertschaft © Bernd Günther
Einsatzleitwagen

Eine Verletzte bei Zimmerbrand in Hannover-Mitte

2. März 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Die Feuerwehr Hannover musste heute Nachmittag zu einem Zimmerbrand in den Stadtteil Mitte ausrücken. Hierbei wurde ein junges Mädchen verletzt.

Um 16:20 Uhr wurde die Feuerwehr in die Berliner Allee zu einem piependen Rauchwarnmelder alarmiert.

Beim Eintreffen der Feuerwehrkräfte wurde Brandgeruch im Treppenraum im 3. Obergeschoss des Wohn- und Geschäftshauses festgestellt. Die Wohnungstür der betreffenden Wohnung musste durch die Feuerwehr aufgebrochen werden und sofort wurden Löschmaßnahmen eingeleitet. Während der weiteren Erkundungsmaßnahmen wurde festgestellt, dass sich ein Kind auf dem Balkon der Wohnung im Innenhof befand. Auf Grund der Enge des Innenhofes, musste eine vierteilige Steckleiter zum Einsatz kommen. Da der Weg für das Mädchen durch die Wohnung zum Treppenraum abgeschnitten war, musste sie über die tragbare Leiter gerettet werden. Nach entsprechender rettungsdienstlicher Versorgung, wurde das Mädchen in ein Krankenhaus mit einer leichten Rauchgasvergiftung transportiert. Ein Zimmer der Dreizimmerwohnung brannte vollständig aus. „Feuer aus“ konnte um 17:10 Uhr gegeben werden. Umfangreiche Lüftungsmaßnahmen waren weiterhin notwendig und die angrenzenden Wohnungen wurden kontrolliert.

Die Wohnung ist bis auf Weiteres nicht bewohnbar. Die Mieter kommen vorläufig anderweitig unter. Weitere Personen befanden sich nicht in der Wohnung.

Zur Brandursache hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen. Die Schadenhöhe beträgt nach ersten Schätzungen 50.000.-€ Die Feuerwehr und der Rettungsdienst waren mit 24 Einsatzkräften und acht Fahrzeugen im Einsatz. Der Einsatz war um 17:30 Uhr beendet.

Innovatives Projekt zur Energiewende – Zukunftspersepektive Wasserstoff

Innovatives Projekt zur Energiewende

2. März 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Die Landeshauptstadt Hannover bringt ein innovatives Modellprojekt zur Herstellung und Nutzung von Wasserstoff auf den Weg. Die Stadtentwässerung soll Produzentin dieses als Energieträger der Zukunft bezeichneten Produktes werden. Im Rahmen eines geplanten Projekts mit einem Investitionsvolumen von rund elf Millionen Euro will der städtische Eigenbetrieb mittels des Wasserelektrolyse-Prozesses auf dem Großklärwerk im Stadtteil Herrenhausen Wasserstoff herstellen.

Das Besondere und Zukunftsweisende an diesem Projekt ist, dass alle bei diesem Vorgang entstehenden Produkte genutzt werden sollen, um die die eingesetzte Energie optimal zu verwenden. Kernprinzip ist dabei die sogenannte Sektorenkopplung: Neben dem Wasserstoff, der unter anderem als Treibstoff für Busse im öffentlichen Personennahverkehr sowie für Logistik-Fahrzeuge genutzt werden kann, entstehen als Nebenprodukte Sauerstoff und Abwärme. Die entstehende Wärme will enercity durch Einspeisung ins Fernwärmenetz nutzen. Einen neuen Aspekt der Wasserstoffproduktion stellt dabei die Nutzung des Sauerstoffs sowie von gereinigtem Abwasser statt Trinkwasser dar. Den Sauerstoff will die Stadtentwässerung im Klärwerksprozess einsetzen. Hierfür sind weitere Forschungsarbeiten in Zusammenarbeit mit der Leibniz-Universität nötig, die Bestandteil des Projektes sind.

Für die Umsetzung dieses Vorhabens sollen Fördermittel aus der Wasserstoffförderung des Landes beziehungsweise der Technologieoffensive Wasserstoff des Bundes beantragt und eingesetzt werden. Darüber hinaus ist das Projekt so angelegt, dass sich die Zukunftsinvestitionen wirtschaftlich selbsttragen sollen. Im Falle einer Zuwendung ist geplant, die Produktionsstätte bis 2024 aufzubauen und spätestens im Jahr 2025 den Regelbetrieb zu starten. Das Vorhaben ist ein Verbundprojekt der Stadtentwässerung Hannover gemeinsam mit dem Elektrolyseanlagenhersteller Aspens, dem Institut für Elektrische Energiesysteme (IfES), dem Institut für Siedlungswasserwirtschaft und Abfalltechnik der Leibniz Universität Hannover (ISAH) sowie dem Institut IWAR der Technischen Universität Darmstadt und enercity. Unterstützt wurden die Projektpartner durch die gemeinsame Wirtschaftsförderungsgesellschaft hannoverimpuls von Landeshauptstadt und Region Hannover sowie die EMCEL GmbH, Ingenieurbüro für Brennstoffzelle, Wasserstofftechnologie und Elektromobilität. Daneben kooperiert die Stadt mit der Region Hannover, Üstra und Regiobus. Die IHK Hannover und der Unternehmerverband Niedersachsen unterstützen das Zukunftsprojekt ebenfalls.

Wasserstoff als Perspektive für zukunftsorientierte Großstädte

„Wasserstofftechnologie und optimierte Energieeffizienz sind wichtige Bausteine klimaneutraler Mobilität und eines besseren Umgangs mit den Ressourcen. Die Nutzung von gereinigten Abwasser sowie den Einsatz des entstehenden Sauerstoffs in den Klärprozess sind wirklich innovative Ansätze, mit denen Hannover einen guten Schritt in die Zukunft macht“, lobt Oberbürgermeister Belit Onay und ergänzt: „Die innerstädtische Produktion von Wasserstoff bietet den großen Vorteil, dass der Energieträger auf kurzem Wege hier eingesetzt werden kann. Damit können wir eine regionale Energiewende vorantreiben.“

Niedersachsens Umwelt- und Energieminister Olaf Lies zeigt sich begeistert von dem Projekt: „Niedersachsen hat ein hohes Interesse, dass wir die Wasserstoffwirtschaft voranbringen. Das Vorhaben zeigt ideal, wie neben Wasserstoff auch der anfallende Sauerstoff genutzt werden kann. Solch eine sinnvolle Sauerstoffnutzung gibt es bisher nur in wenigen Vorhaben. Als Umweltminister freut mich, dass so auch eine bessere Abwasserreinigung ermöglicht wird. Mit dem Vorhaben kann in idealer Weise demonstriert werden, welche Chancen auch jenseits der Wasserstoffmobilität in der Technologie liegen.“

Innovatives Verbundprojekt mit bundesweitem Modellcharakter

„Besonders bemerkenswert an dem Projekt ist der Verbund aus Kommune, Forschung, Industrie und Wirtschaftsförderung“, sagt Sabine Tegtmeyer-Dette, Erste Stadträtin Wirtschafts- und Umweltdezernentin. „So stärkt der Technologietransfer von leistungsfähigen Forschungseinrichtungen in Zusammenarbeit mit Partner*innen aus verschiedenen Branchen der Wirtschaft den Wirtschaftsstandort Hannover.“

Wasserstoff zur Nutzung in Bussen des ÖPNV und in der Logistik

Das Konzept sieht in einem ersten Schritt die Nutzung des Wasserstoffs für klimaneutrale Mobilität im öffentlichen Nahverkehr und in der Logistik vor. Daher sind die die Region Hannover sowie die Verkehrsunternehmen Üstra und Regiobus an dem Projekt beteiligt. Aktuelle Planungen der beiden Verkehrsunternehmen zur Beschaffung von Brennstoff-zellen-Bussen werden durch die geplante lokale Produktion von Wasserstoff vorangetrieben, weil die Produktion des Wasserstoffs die notwendige Versorgungssicherheit bietet.

Klärwerk der Zukunft – vom Stromfresser zum Energieproduzenten

Die Reinigung von kommunalem Abwasser in konventionellen Kläranlagen verbraucht erhebliche Mengen an Energie, hauptsächlich für den elektrischen Antrieb von Gebläsen für die großen Belüfter, die Mikroorganismen mit Sauerstoff versorgen. Damit sind die Kläranlagen mit über 20 Prozent des Gesamtverbrauchs einer städtischen Kommune der größte einzelne Stromverbraucher. „Allein in Deutschland werden jährlich insgesamt rund 4.400 Gigawattstunden Strom für die Abwasserreinigung verwendet. Das ist immerhin die Hälfte der Jahresproduktion eines großen Kraftwerks“, erläutert Matthias Görn, Leiter der Stadtentwässerung Hannover. „Wir sehen die Abwasserwirtschaft vor einem grundlegenden Wandel und wollen die Energieeffizienz deutlich steigern. Klärwerke der Zukunft können somit wichtige Impulse für die Energiewende in Deutschland leisten. Sauberes Wasser und zukunftsfähige klimaneutrale Energie können so gelingen.“

Modularer Ausbau

Das Projekt hat eine Laufzeit von drei Jahren. Ab 2025 ist der Regelbetrieb geplant. Zu Beginn sollen täglich circa 400 Kilogramm Wasserstoff produziert werden. Zur Einordnung: Damit könnten etwa 20 Busse am Tag befüllt werden. Das entspricht 150 Tonnen Wasserstoff im Jahr bei einer Elektrolyseleistung von einem Megawatt zu Beginn des Projektes. Im Falle positiver Ergebnisse plant die Stadtentwässerung Hannover die sukzessive Erweiterung. auf bis zu 17 Megawatt und somit bis zu etwa 2.500 Tonnen Wasserstoff im Jahr. Damit soll langfristig ein dezentraler Aufbau der Wasserstoffwirtschaft in der Region vorangetrieben und zeitgleich die Energieeffizienz der Kläranlage erhöht werden. Neben Bussen sollen Nutzfahrzeuge vor allem aus dem Bereich Logistik den Wasserstoff nutzen können.

Forschungs- und Technologieprojekt mit Potenzial

Bei einer erfolgreichen Einbindung des Sauerstoffs in die Klärprozesse stellt das erarbeitete Konzept eine Blaupause für alle Kläranlagen mit gleichem Betriebsaufbau dar. Mit deutschlandweit mehr als 9.000 Klärwerken ist das potenziell erschließbare Geschäftsfeld enorm. Die Stadtentwässerung Hannover sowie die beteiligten Forschungsinstitute unterstützen einen Wissenstransfer an andere Entwässerungsbetriebe, Politik sowie Städte und Kommunen. Die Ergebnisse sollen dokumentiert und in Forschungsarbeiten veröffentlicht werden. Die gemachten Erfahrungen und Erkenntnisse sollen als Wegweiser zu einer effektiven Sektorenkopplung an Klärwerken dienen.

Wirtschaftsförderung durch Aufbau einer regionalen Wasserstoffwirtschaft

Der im Rahmen des Projektes erfolgte Wissensaufbau kann einen wichtigen Beitrag für die Dekarbonisierung und den Klimaschutz, für die regionale Wasserstoffwirtschaft und die lokale Wertschöpfungskette in Hannover und Umgebung leisten. Der Aufbau einer dezentralen Wasserstoffwirtschaft bietet beachtliche Potenziale für den Klimaschutz, die Versorgungssicherheit mit Energie, einen selbstbestimmten Strukturwandel sowie für die Schaffung einer verantwortungsvollen regionalen Wertschöpfung. Wasserstoff ist die Grundlage für den Transformationsprozess in ein postfossiles Zeitalter. Kläranlagen bilden ein flächendeckendes Netz, verfügen über qualifiziertes Personal und eignen sich als wichtiger erster Baustein für den Aufbau und die Dezentralisierung der zukünftig erforderlichen Wasserstoffinfrastruktur. Durch die geplante Wasserstoff-Abnahme durch Regiobus und Üstra leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag zur Dekarbonisierung des regionalen Verkehres. Im Allgemeinen soll durch dieses Projekt und mit der anschließend geplanten Hochskalierung die Motivation weiterer Mobilitätsakteure in der Region ihre mittelfristige Investitionspolitik auf alternative Energieressourcen umzustellen. Somit unterstützt das Projekt auch auf dem Weg zum emissionsfreien Verkehr durch die Einführung der Brennstoffzellentechnologie.  Die Sektorenkopplung an der Kläranlage durch die Abnahme des Wasserstoffs, des Sauerstoffs und der Abwärme der Elektrolyse ermöglicht die Transformation vom größten kommunalen Energieverbraucher zu einem zukunftsorientierten Umweltbetrieb.

Sieben angehende Visagistinnen haben unter Corona-Bedingungen ihre Abschlussprüfung bestanden – BGPress 7605

Sieben angehende Visagistinnen haben unter Corona-Bedingungen ihre Abschlussprüfung bestanden

1. März 2021/in Hannover

Hannover (red). Die sieben Absolventinnen im Bereich Visagistik an der Akademie Deutschen POP Hannover hatten es in diesem Semester nicht ganz einfach. Unter Leitung der Dozentin Silvia Hettig mussten sie unter etwas anderen Bedingungen als in den Jahren zuvor den Lernstoff und einige praktische Durchführung über eine digitale Plattform ohne den eigentlich notwendigen Kontakt bei dieser Ausbildung absolvieren. Trotzdem schafften die sieben Absolventinnen heute ihre Abschlussarbeit und die Ergebnisse konnten sich sehen lassen.

Dass der Unterricht der Visagisten aus der Deutschen POP Hannover zwangsläufig auf der digitalisierten Methode geschult werden musste, wurde in den Zeiten der aktuellen Corona-Krise besonders deutlich und sogar notwendig umzustrukturieren. Dozenten wie Silvia Hettig, Inhaberin von SH Lifestyle und Make up Atelier, unterstütze ihre Studentinnen, um diese neue Generation des digitalisierten Unterrichts interessant und fordernd für die Abschlussprüfung vorzubereiten.

Das Lernen in dem virtuellen Studiengang wurde mit viel Spaß und Herausforderungen von den Studienteilnehmern absolviert. Die Abschlussprüfung wurde unter strengen Corona-Hygieneregeln am Campus der Deutschen POP Hannover absolviert und zum Abschluss auch durch den Fotografen Bernd Günther dokumentiert. Eigentlich dokumentierte dieser in den Jahren zuvor regelmäßig die einzelnen Praxisarbeiten aus den Visagisten, Hairdesign und Makeup Artist-Klassen, um das Portfolio der Absolventinnen zu bereichern. Corona hat seit einem Jahr jedoch dieser Art Unterstützung einen Strich durch die Rechnung gemacht. Die Hygieneregelungen ließen Arbeiten mit Models nicht mehr zu und so blieben auch die Fotos aus.

Sieben angehende Visagistinnen haben unter Corona-Bedingungen ihre Abschlussprüfung bestanden – BGPress 7622

Eine gewisse Erleichterung war den zukünftigen Visagistinnen nach ihrem Abschluss anzumerken © Bernd Günther

Jedenfalls waren die Absolventinnen trotz aller Umstände von ihrer Dozentin und dem Ablauf begeistert und alle haben sich vorgenommen, ihre Ausbildung um eine Stufe zu erweitern. Im Anschluß kann nun die Schulung zum Makeup Artist oder zum Hairdesign erfolgen. Inwieweit allerdings die Corona-Pandemie noch Auswirkungen auf den Ausbildungsbetrieb an der Deutsche POP haben wird, kann nur die Zukunft zeigen.

Endlich kommt die Matte runter – BGPress 7662 2

Endlich kommt die Matte runter

1. März 2021/in Hannover

HANNOVER (bg). Der Termin war von vielen Frauen und Männer schon heiß erwartet. Seit 1. März können endlich wieder die Friseure ihre Geschäfte für die Kunden öffnen. In den letzten Monaten des Lockdown sind die Haare ordentlich gewachsen. Wer dort nicht selber zu Schere oder Haarschneider greifen wollte, musste zusehen, dass er einen der begehrten Termine beim Friseur seines Vertrauens erhaschen konnte. Bei einigen Friseurgeschäften standen die Telefone schon seit Tagen nicht mehr still.

So auch beim Salloon Sheriff in Hannover-Bothfeld. Der Inhaber Serif Küpe sorgte mit seinem sechsköpfigen Team routiniert schon den ganzen Tag dafür, dass Damen und Herren wieder beruhigt morgens in den Spiegel schauen können. Endlich ist die lange Mähne ab und man schaut auch im Lookdown wieder etwas zivilisierter aus. Küpe hat gleich mehrere Friseurgeschäfte in Hannover und muss sich um seine vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern. Die Stimmung ist jedenfalls heute gut und ein Lächeln des Friseurs unter seiner Maske läßt den Kunden ahnen, das es hoffentlich langsam bergauf geht.

Durch die strengen Hygieneregeln kann das hannoversche Friseurgeschäft aber leider nur mit halber Kraft seine Kunden bedienen. Nur jeder dritte Platz wird für die Haarpflege eingesetzt, um die Vorschriften genau einzuhalten. Vor dem Geschäft stehen schon die nächsten Kunden und warten geduldig mit aufgesetzter FFP2-Maske und ausreichend Abstand auf ihren bevorstehenden Termin.

Etwas neidisch schauen andere Branchen und Selbstständige auf die jetzt bessere Situation bei den Friseuren. Die Lockerungen kommen erst nach und nach und sind von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Bleibt zu wünschen, dass auch der Einzelhandel, Modegeschäfte, Nagelstudios und viele noch geschlossene Geschäftsbereiche möglichst bald ihre Durststrecke beenden können. Die immer noch schleppende Auszahlung oder Beantragung von Hilfen des Staates lässt für viele Selbstständige nichts Gutes erahnen. So mancher kämpft inzwischen nach so langer Zeit um seine Existenz und die Reserven werden von den laufenden Kosten aufgefressen.

Kreationen zum "Dicken Pulli Tag" – BGPress 706

Kreationen zum „Dicken Pulli Tag“

27. Februar 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Studierende des Studiengangs Modedesign der Hochschule Hannover (Fakultät III – Medien, Information und Design) haben unter Leitung von Professorin Martina Glomb den „Dicken-Pulli-Tag“ am 7. Februar zum Anlass für besondere Kreationen genommen. Unter dem Thema Klimaschutz und Nachhaltigkeit ist eine Vielzahl unterschiedlichster Modelle entstanden.

Die Bandbreite reicht von der Darstellung schmelzender Gletscher und der Vermüllung der Ozeane über Techniken wie das Upcycling bis zur Verwendung traditioneller Methoden und Naturmaterialien. Zum Abschluss ihrer Projektarbeit werden die Studierenden im Rahmen eines professionellen Fotoshootings ihre Entwürfe vor dem Neuen Rathaus vorstellen. Diese „Foto Fashion Action“ bildet den Abschluss des Fotowettbewerbs „Hannover sucht sein liebstes Winteroutfit“, zu dem städtische Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro eingeladen hatte.

Der „Dicke-Pulli-Tag“, eine für den 7. Februar datierte Klimaaktion, fand in Hannover zum ersten Mal statt. Die Ursprungsidee ist, die Heizung um ein Grad niedriger zu stellen und als Ausgleich einen dicken Pullover zu tragen, um damit Heizenergie zu sparen. Dieser aus Belgien stammende Ansatz soll verdeutlichen, dass alle zum Klimaschutz beitragen und das Leben auf einfache Weise nachhaltiger und klimafreundlicher gestalten können. Der hannoversche „Dicke-Pulli-Tag“ wird gefördert mit Mitteln des enercity-Fonds proKlima.

Anlässlich des „Dicken-Pulli-Tags“ hatte das städtische Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro zum Fotowettbewerb „Hannover sucht sein liebstes Winteroutfit“ eingeladen. Bis zur bereits abgelaufenen Frist sind 29 Einsendungen eingegangen. Unter allen Teilnehmer*innen werden in der zweiten März-Woche Preise wie plastikfreie Frühstücksdosen sowie Stofftaschen mit Infos und weitere Überraschungen verlost.

Corona-bedingt beschränkten sich die diesjährigen Maßnahmen zum „Dicken-Pulli-Tag“ auf den Fotowettbewerb und das anstehende Fotoshooting. Weitere geplante Aktionen wie eine größere Veranstaltung der Studierenden auf dem Trammplatz, Workshops sowie Aktionen und Angebote für Schulen und Kindertagesstätten werden aufgrund der aktuellen Pandemie-Situation für dieses Jahr zurückgestellt. Geplant ist, diese oder vergleichbare Aktionen dann zum „Dicken-Pulli-Tag“ im Jahr 2022 anzubieten.

Ein Teil der Aktionen und Workshops wird dabei in das Programm der Wanderausstellung „USE:less – Slow Fashion gegen Verschwendung und hässliche Kleidung“ integriert, die von Oktober 2021 bis März 2022 im Museum August Kestner zu sehen ist. Die Ausstellung stellt die Ergebnisse der „Slow Fashion“-Forschung der Hochschule Hannover vor.

  • Kreationen zum "Dicken Pulli Tag" – BGPress 151
    Studierende der Fachrichtung Modedesign der Hochschule Hannover unter Leitung der Professorin Martina Glomb haben am Samstag (27.02.2021) vor dem Neuen Rathaus in Hannover ihre Entwürfe bei einem Fotoshooting gezeigt. © Bernd Günther
  • Kreationen zum "Dicken Pulli Tag" – BGPress 232
    Modeschöpferin und Professorin Martina Glomb der Hochschule Hannover (Fakultät III – Medien, Information und Design) © Bernd Günther
  • Kreationen zum "Dicken Pulli Tag" – BGPress 238
    Studierende der Fachrichtung Modedesign der Hochschule Hannover unter Leitung der Professorin Martina Glomb (Mitte) haben am Samstag (27.02.2021) vor dem Neuen Rathaus in Hannover ihre Entwürfe bei einem Fotoshooting gezeigt. © Bernd Günther
  • Kreationen zum "Dicken Pulli Tag" – BGPress 346
    Studierende der Fachrichtung Modedesign der Hochschule Hannover unter Leitung der Professorin Martina Glomb haben am Samstag (27.02.2021) vor dem Neuen Rathaus in Hannover ihre Entwürfe bei einem Fotoshooting gezeigt. © Bernd Günther
  • Kreationen zum "Dicken Pulli Tag" – BGPress 491
    Studierende der Fachrichtung Modedesign der Hochschule Hannover unter Leitung der Professorin Martina Glomb haben am Samstag (27.02.2021) vor dem Neuen Rathaus in Hannover ihre Entwürfe bei einem Fotoshooting gezeigt. © Bernd Günther
  • Kreationen zum "Dicken Pulli Tag" – BGPress 615
    Studierende der Fachrichtung Modedesign der Hochschule Hannover unter Leitung der Professorin Martina Glomb haben am Samstag (27.02.2021) vor dem Neuen Rathaus in Hannover ihre Entwürfe bei einem Fotoshooting gezeigt. © Bernd Günther
  • Kreationen zum "Dicken Pulli Tag" – BGPress 646
    Studierende der Fachrichtung Modedesign der Hochschule Hannover unter Leitung der Professorin Martina Glomb haben am Samstag (27.02.2021) vor dem Neuen Rathaus in Hannover ihre Entwürfe bei einem Fotoshooting gezeigt. © Bernd Günther
  • Kreationen zum "Dicken Pulli Tag" – BGPress 706
    Studierende der Fachrichtung Modedesign der Hochschule Hannover unter Leitung der Professorin Martina Glomb haben am Samstag (27.02.2021) vor dem Neuen Rathaus in Hannover ihre Entwürfe bei einem Fotoshooting gezeigt. © Bernd Günther
  • Kreationen zum "Dicken Pulli Tag" – BGPress 804
    Studierende der Fachrichtung Modedesign der Hochschule Hannover unter Leitung der Professorin Martina Glomb haben am Samstag (27.02.2021) vor dem Neuen Rathaus in Hannover ihre Entwürfe bei einem Fotoshooting gezeigt. © Bernd Günther
  • Kreationen zum "Dicken Pulli Tag" – BGPress 932
    Studierende der Fachrichtung Modedesign der Hochschule Hannover unter Leitung der Professorin Martina Glomb haben am Samstag (27.02.2021) vor dem Neuen Rathaus in Hannover ihre Entwürfe bei einem Fotoshooting gezeigt. © Bernd Günther
  • Kreationen zum "Dicken Pulli Tag" – BGPress 983
    Studierende der Fachrichtung Modedesign der Hochschule Hannover unter Leitung der Professorin Martina Glomb haben am Samstag (27.02.2021) vor dem Neuen Rathaus in Hannover ihre Entwürfe bei einem Fotoshooting gezeigt. © Bernd Günther
Allgemeinverfügung zum Tragen eines Mund-Nasenschutzes erweitert – Maskenpflicht Maschsee

Allgemeinverfügung zum Tragen eines Mund-Nasenschutzes erweitert

26. Februar 2021/in Hannover

HANNOVER (red). Die Region Hannover hat die bestehende Allgemeinverfügung zum Tragen eines Mund-Nasenschutzes erweitert. Die Maskenpflicht am Maschsee (Nordufer und Rudolf-von-Bennigsen-Ufer bis einschließlich zum Parkplatz Strandbad) sowie an der Promenade Steinhuder Meer (Uferpromenade – zwischen Strandterrassenplatz und Deichstraße) wird zeitlich ausgedehnt.

Sie gilt jetzt von 10 bis 19 Uhr. Die Allgemeinverfügung tritt am heutigen Freitag (26. Februar 2021) in Kraft und ist vorerst gültig bis einschließlich 22. März 2021.

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Winterschäden: Gutachter findet keine Mängel bei Bau oder Instandhaltung – Winterschäden Stadtbahn

Winterschäden: Gutachter findet keine Mängel bei Bau oder Instandhaltung

24. Februar 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Die Schäden am hannoverschen Stadtbahnnetz während des Wintereinbruchs vor zwei Wochen sind aller Wahrscheinlichkeit nach durch sehr festen Schnee bei tiefen Temperaturen entstanden. Diesen haben die fahrenden Stadtbahnen dann in die Anlagen geschoben statt ihn neben dem Gleis zu verteilen, was bisher bei Schneefällen der Fall gewesen ist. Zu diesem Ergebnis kommt der Gutachter des TÜV Nord, der von der ÜSTRA mit der Schadensanalyse beauftragt wurde. Eine falsche Bauweise oder mangelhafte Instandhaltung der Anlagen scheidet laut Gutachter als Ursache aus.

Laut Gutachter wurde der Schnee durch die Räder der Stadtbahnen, die außen über die Schiene überstehen,  in die Fugen neben den Gleisen gedrückt. Der feste Schnee hob die Einfassungen aus Asphalt oder Bitumen teilweise mehrere Zentimeter an.

Bei den Großflächenplatten wurde der Schnee durch den Spurkranz der Räder verdichtet und in eine Fuge gedrückt, wodurch die Tragplatten angehoben wurden. „Dieses Schadensbild hat es in diesem Umfang bislang noch bei keinem Verkehrsbetrieb gegeben“, erklärt Elke Maria van Zadel, Vorständin für Technik, IT und Infrastruktur. „Die Wetterlage in Deutschland war zum Wintereinbruch sehr uneinheitlich. In Hannover war das Wetter gekennzeichnet durch heftigen Niederschlag großer Mengen eines außerordentlich festen Schnees bei gleichzeitigem Temperatursturz. Diese außergewöhnlichen Wetterfaktoren haben sicherlich auch eine Rolle gespielt“, sagt Elke Maria van Zadel

„Durch eine Räumung des Schnees mit Schneepflügen oder ähnlichem hätten sich diese Schäden nicht verhindern lassen, da auch dabei eine mehrere Zentimeter hohe Schneeschicht auf den Gleisen liegen geblieben wäre“, betont Denise Hain, im Vorstand der ÜSTRA zuständig für Betrieb und Personal. Die ÜSTRA hat über die Jahre ihre drei zuletzt rund 90 Jahre alten Schneepflüge außer Betrieb genommen, da sie kaum mehr dem Stand der Technik entsprachen und ein Risiko für die Arbeits- und Betriebssicherheit darstellten. Zum Räumen der Betriebshöfe wurden geeignete Kraftfahrzeuge (Unimog und andere) beschafft. Für die Strecke sind alle Stadtbahnwagen seit den 1970er Jahren mit sogenannten Bahnräumern ausgerüstet, die den Schnee ähnlich hoch räumen wie ein Schneepflug, allerdings durch die größere Stückzahl der Fahrzeuge deutlich häufiger. Dieses Prinzip der Bügelfahrten – das heißt die Gleise durch regelmäßiges Befahren frei zu halten – ist wesentlich effektiver als der gelegentliche Einsatz von Räumfahrzeugen und wurde von der ÜSTRA schon in zurückliegenden Wintern bei Schnee praktiziert, ohne dass es Probleme gab.

Für die Zukunft werden, sobald das abschließende TÜV-Gutachten vorliegt, verfeinerte Verfahrensanweisungen erarbeitet, bei welcher Witterung mit welcher Ausrüstung und auf welchen Strecken eine feinere Reinigung der Gleise während des Fahrbetriebes erfolgen kann.

Polizei Hannover bittet Bürgerinnen und Bürger von Region und Stadt beliebte Tagesausflugsziele zu meiden – Polizeikontrolle© Bernd Günther

Polizei Hannover bittet Bürgerinnen und Bürger von Region und Stadt beliebte Tagesausflugsziele zu meiden

22. Februar 2021/in Hannover

HANNOVER (ots). Am vergangenen Wochenende hat die Polizei Hannover viele Besucher an Orten wie dem Steinhuder Meer oder dem Maschsee in Hannover festgestellt. Aufgrund von Verstößen gegen die Abstandsregeln und die Maskenpflicht der Corona-Verordnung mussten die Beamten der Polizeidirektion mehrfach einschreiten.

Mit Blick auf die kommenden Tage mahnt die Polizei zur Beachtung folgender Hinweise:

Vermeiden Sie den Besuch beliebter Ausflugsziele zur Tageszeit. Insbesondere auf Uferpromenaden an den Gewässern der Stadt und Region Hannover kann es bei sonnigem Wetter zu Gedränge kommen. Eine durchgehende Einhaltung der Abstandsregeln ist dabei kaum möglich, in diesem Fall ist das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung zwingend notwendig.

Einsatzkräfte der Polizeidirektion Hannover werden die entsprechenden Anlaufpunkte bestreifen und die Einhaltung der Corona-Regeln kontrollieren. Bei Feststellen von Verstößen gegen die aktuellen Regeln, werden diese geahndet, was für die Betroffenen ein Bußgeld zur Folge hat.

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