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Aktuelle Nachrichten aus der Landeshauptstadt Hannover – lokale Meldungen, Polizei, Politik und Stadtgeschehen.

ÜSTRA und regiobus: Drei Frauen an der Spitze der Verkehrsunternehmen – Üstra Regiobus Leitung© Matthias Falk

ÜSTRA und regiobus: Drei Frauen an der Spitze der Verkehrsunternehmen

17. März 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Die Gremien von ÜSTRA und regiobus haben am heutigen Mittwoch beschlossen, dass  beide Verkehrsunternehmen eine gemeinsame Führung erhalten. Elke van Zadel, Denise Hain und Regina Oelfke werden diese Aufgabe ab dem 1. Juni 2021 übernehmen. Alle drei sind dann gleichermaßen Vorständinnen der ÜSTRA sowie Geschäftsführerinnen der regiobus. Vorstandsvorsitzende der ÜSTRA wird Elke van Zadel. 

„Die Weichenstellung für eine gemeinsame Führung der beiden Unternehmen ist ein wichtiger Schritt, um den öffentlichen Nahverkehr weiter zu optimieren. Dass zwei kommunale Verkehrsunternehmen so verzahnt und außerdem von einem komplett weiblichen Führungsteam gelenkt werden, ist in dieser Form tatsächlich einmalig in Deutschland“, freut sich Regionspräsident Hauke Jagau.

Regina Oelfke und Elke van Zadel sind bereits seit Anfang 2018 Geschäftsführerinnen bei regiobus, Denise Hain ist seit Ende 2017 Vorständin der ÜSTRA für die Bereiche Betrieb und Personal. Seit Mitte 2019 ist Elke van Zadel in Personalunion Vorständin der ÜSTRA für Technik, IT und Infrastruktur.

„Die drei Vorständinnen haben ihre Führungsqualitäten in zahlreichen  Funktionen und  in den letzten drei Jahren an den Spitzen der beiden Verkehrsunternehmen unter Beweis gestellt. Sie arbeiten bereits seit geraumer Zeit erfolgreich unternehmensübergreifend zusammen, so dass eine Eingewöhnungszeit nicht nötig sein wird“, unterstreicht der Verkehrsdezernent der Region und Aufsichtsratsvorsitzender der ÜSTRA, Ulf-Birger Franz.

Bereits vor mehr als zwei Jahren haben ÜSTRA und regiobus ein gemeinsames Kooperationsprojekt aus der Taufe gehoben. Ziel ist es, auf möglichst vielen Feldern zusammenzuarbeiten, Synergien zu erzielen, Wissenstransfer zu ermöglichen und die jeweiligen Ressourcen zielgerichtet einzusetzen. So wird zum Beispiel das Thema Elektromobilität und der Aufbau der dazu nötigen Ladeinfrastruktur gemeinsam gedacht und geplant. Dies gilt auch für weiterführende Antriebstechnologien wie Wasserstoff. Im Sinne der Fahrgäste werden Vereinheitlichungen u.a. bei der Fahrradmitnahme, beim Fahrgastbegleitservice oder beim Umgang mit Fundsachen umgesetzt sowie bargeldloses Bezahlen in Bussen und W-LAN für alle Fahrgäste eingeführt.

Jüngstes Beispiel für ein gemeinsames Vorgehen ist die Verabschiedung einer Digitalisierungsstrategie für beide Häuser. Darüber hinaus sind eine gemeinsame Leitstelle, die gegenseitige Nutzung von Betriebshöfen, und eine übergreifende strategische Personalplanung/Ausbildung vorgesehen.

„Wir haben in der Vergangenheit mehrfach geprüft, ob es wirtschaftlich sinnvoll ist, beide Unternehmen zu fusionieren. Die Antwort war stets ein klares Nein. Aber eine Verzahnung bei gemeinsamen Themen wie etwa der Beschaffung ist hochgradig sinnvoll. Zwei etablierte und vertraute Marken werden mit diesem Schritt weiterentwickelt in Richtung einer optimierten Zusammenarbeit.“ betont Hauke Jagau.

„Dieses Zusammenspiel auf der Führungsebene ist die logische Konsequenz der vielen aktuellen und zukünftigen gemeinsamen Projekte.  „Angesichts der ambitionierten Ziele im Rahmen der Verkehrswende ist es genau der richtige Zeitpunkt für diesen Schritt“, erklärte Ulf-Birger Franz anlässlich des heutigen Beschlusses des ÜSTRA Aufsichtsrats zur Bestellung der drei Vorständinnen.
„Wir haben jetzt die Chance, die Kräfte zu bündeln und im Sinne des Klimaschutzes konzertiert zu handeln“, sagt Ulrike Thiele, Vorsitzende des Aufsichtsrates und der Gesellschafterversammlung der regiobus. „Die Zustimmung zum Vorgehen und das Vertrauen in diese Führungsriege fiel einhellig und einstimmig aus.“

Alle drei Geschäftsführerinnen und Vorständinnen sind ab dem 1. Juni für jeweils fünf Jahre von den Gremien der Unternehmen bestellt.

Elke van Zadel, 45 Jahre alt, verheiratet, zwei Kinder, studierte Bauinformatik und Bauingenieurswesen. Nach Stationen bei einem Ingenieurbüro in Hannover, bei der Stadt Hannover als Verkehrsplanerin und bei der Region Hannover als Leiterin des Fachbereichs Verkehr wurde sie 2018 Geschäftsführerin bei regiobus und ab 1. Juli 2019 Vorständin der ÜSTRA. Im neu aufgestellten Führungsteam der Verkehrsunternehmen übernimmt sie den Vorstandsvorsitz der ÜSTRA. Sie verantwortet die Bereiche Technik, IT und Infrastruktur, Verkehrsplanung, Marketing/Vertrieb, Interne Revision, Compliance und Kommunikation in jeweils beiden Häusern. Bei regiobus ist sie außerdem für den Bereich der Werkstätten zuständig.

Denise Hain, 42 Jahre alt, ledig, wurde bei der ÜSTRA zur Bürokauffrau ausgebildet, war in der Rechtsabteilung tätig und engagierte sich im Rahmen verschiedener Ämter im Betriebsrat. 2014 wurde sie Vorsitzende der Arbeitnehmervertretung. Sie studierte berufsbegleitend „Arbeitswissenschaft“ mit den Schwerpunkten Change Management und Personal- und Organisationsentwicklung. Hinzu kamen in weiteren Studiengängen die Bereiche   Arbeits- und Unternehmensrecht, Wirtschafts- und Unternehmensethik, Betriebswirtschaft sowie Kommunikation und Führung. Denise Hain bleibt Vorständin der ÜSTRA für Betrieb und Personal und übernimmt bei regiobus die entsprechenden Aufgabenfelder wie Personal, Fahrdienst, Arbeitssicherheit und Mitbestimmung.

Regina Oelfke,  54 Jahre alt, ledig, zwei erwachsene Kinder, ist Volljuristin und studierte Betriebswirtin mit Schwerpunkten u.a. im Bereich Organisation und Personal sowie strategisches Management. Sie verfügt über langjährige Berufserfahrung in der Kommunalverwaltung, insbesondere an der Schnittstelle zu Beteiligungsgesellschaften. Bis Ende 2017 leitete sie den Servicebereich Recht inklusive der zentralen Vergabestelle bei der Region Hannover und war von 2011 bis 2013 zeitgleich Prokuristin der Zoo Hannover GmbH. Seit Anfang 2018 ist sie Geschäftsführerin bei regiobus. Künftig wird sie sowohl bei regiobus und ÜSTRA die Bereiche Recht und Finanzen inkl. zentraler Einkauf verantworten, bei regiobus zusätzlich den Bereich Zentrale Dienste.

Impfzentrum Hannover kann Ausfall des AstraZeneca-Impstoffs für kurze Zeit kompensieren – BGPress 4801© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Impfzentrum Hannover kann Ausfall des AstraZeneca-Impstoffs für kurze Zeit kompensieren

16. März 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Der Ausfall des AstraZeneca-Impfstoffs auf zunächst unbestimmte Zeit führt im gemeinsamen Impfzentrum von Stadt und Region Hannover zu erheblichen Umplanungen. „Auch nach dem Stopp für den AstraZeneca-Impfstoff setzen die Region und die Landeshauptstadt Hannover alles daran, ihre Impfkampagne weiter voranzutreiben“, sagen Cordula Drautz, Finanzdezernentin der Region Hannover, und Dr. Axel von der Ohe, Ordnungsdezernent der Stadt Hannover.

Tatsächlich kann der Lieferstopp von AstraZeneca kurzfristig durch eine zusätzliche Lieferung des Impfstoffs Moderna aufgefangen werden. „Damit können wir Engpässe bei den mobilen Impfungen zumindest teilweise kompensieren“, erklärt Dr. Axel von der Ohe.

Landeshauptstadt und Region hatten die für diesen Dienstag (16. März) geplanten Einsätze ihrer mobilen Impfteams in Schulen und Kitas abgesagt, da die Teams das AstraZeneca-Vakzin verabreichen sollten. Alle Personen, die von dem Impf-Stopp betroffen sind, sollen für die kommende Woche ein neues Angebot erhalten – dann mit dem Moderna-Impfstoff. Die für ab Mittwoch dieser Woche terminierten Einsätze der mobilen Teams sind nicht mehr gefährdet und können mit dem jetzt zusätzlich zur Verfügung stehenden Moderna-Vakzin abgewickelt werden.

Im Impfzentrum auf dem Messegelände läuft unterdessen der Betrieb zunächst wie geplant weiter. Auswirkungen des AstraZeneca-Stopps gibt es hier derzeit nicht, da die Mediziner*innen Impfstoffe von Biontech und Moderna verabreichen. Das Management des Impfzentrums steht dennoch vor großen Herausforderungen, da das AstraZeneca-Vakzin bislang für den Impffortschritt in der Region Hannover eine bedeutende Rolle spielte. „Prognosen zur Verfügbarkeit von Impfstoffen zu treffen, ist jetzt noch schwieriger. Täglich müssen wir die Lage in enger Abstimmung mit dem Land Niedersachsen neu bewerten“, erklärt Cordula Drautz.

Die Aussetzung der Impfungen mit dem AstraZeneca-Vakzin begründete das Bundesgesundheitsministerium damit, dass sich eine spezielle Form von Blutgerinseln in zeitlicher Nähe zu Impfungen mit dem AstraZeneca-Vakzin gehäuft habe. Personen, die den Impfstoff von AstraZeneca erhalten haben und sich mehr als vier Tage nach der Impfung zunehmend unwohl fühlen, etwa mit starken und anhaltenden Kopfschmerzen oder punktförmigen Hautblutungen, sollten sich nach Angaben des Paul-Ehrlich-Instituts in ärztliche Behandlung begeben.

Hannover belegt erneut den zweiten Platz bei ADFC-Fahrradklima-Test 2020 – Radfahren

Hannover belegt erneut den zweiten Platz bei ADFC-Fahrradklima-Test 2020

16. März 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Bei der großen Online-Umfrage des ADFC-Fahrradklima-Tests 2020 hat Hannover erneut den zweiten Platz in der Kategorie der Städte über 500.000 Einwohner*innen belegt. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer und ADFC-Bundesvorsitzender Ulrich Syberg verkündeten am heutigen Dienstag die Gewinner-Städte im Rahmen der digitalen Abschlussveranstaltung zum ADFC-Fahrradklimatest in Berlin.

Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay verfolgte die Veranstaltung im Livestream. Die Platzierung sieht er einerseits als Bestätigung, dass die städtischen Aktivitäten zur Förderung des Radverkehrs in der Stadt und der Stadtgesellschaft ankommen, und andererseits als einen Ansporn: „Ich freue mich, dass Hannover erneut den zweiten Platz erhalten hat und wir damit diesen Platz verteidigt haben. Sie können sich aber denken, dass mich die Gesamtnote natürlich nicht zufrieden stellt. Ich verstehe das als Handlungsauftrag, unsere guten Planungen schnell umzusetzen, um kurzfristig sichtbare Ergebnisse zu schaffen – zum Beispiel mit unseren Velorouten. Wir sind noch lange nicht fertig. Wir fangen gerade erst an. Diese Auszeichnung ist dafür ein guter Rückenwind.“

Die Stadtverwaltung plant bis zum Jahr 2025 den Anteil des Radverkehrs am Gesamtverkehr Hannovers auf 25 Prozent zu steigern. Radfahren soll eine Mobilitätsalternative sein zu bestehenden Verkehrssystemen, wie dem Autoverkehr oder dem ÖPNV. Das Rad ist dabei nicht mehr nur das individuelle Fortbewegungsmittel, sondern eingebunden in eine Verkehrs-, Park- und Werkstattinfrastruktur. Die Ergebnisse des ADFC-Fahrradklima-Tests geben den Verantwortlichen lebensnahe Rückmeldungen zum Erfolg der Radverkehrsförderung und nützliche Hinweise für Verbesserungen.

Der ADFC-Fahrradklima-Test ist eine der größten Befragungen zum Radfahrklima weltweit und fand 2020 zum neunten Mal statt – diesmal mit einem Rekord von fast 230.000 Teilnehmer*innen. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur fördert den ADFC-Fahrradklima-Test aus Mitteln zur Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans.

Stopp für Astra-Zeneca auch in Hannover – AstraZeneca Impfzentrum© Bernd Günther

Stopp für Astra-Zeneca auch in Hannover

15. März 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Auch in der Region Hannover wird die Verimpfung des Astra-Zeneca-Vakzins vorerst ausgesetzt. Die Landeshauptstadt und die Region Hannover, die gemeinsam das Impfzentrum auf dem Messegelände betreiben, reagieren damit auf den vom Bundesgesundheitsministerium verfügten Stopp für den Impfstoff.

„Für den stationären Betrieb im Impfzentrum sind bis einschließlich Freitag dieser Woche zunächst kaum Auswirkungen zu erwarten. Der Grund: Im Impfzentrum werden derzeit die Vakzine von Biontech und Moderna verabreicht“, erklärt der städtische Ordnungsdezernent Dr. Axel von der Ohe. Termine müssen demnach bis Freitag nicht abgesagt werden.

Dagegen fällt der Einsatz der mobilen Impfteams in der Region Hannover zunächst aus, da die Teams hauptsächlich Astra-Zeneca-Vakzin verimpfen sollten. So war ursprünglich geplant, dass die mobilen Einheiten am Dienstag und Mittwoch dieser Woche in Schulen aktiv werden sollten. Die betroffenen Einrichtungen werden derzeit über die Absagen informiert. Stadt und Region haben außerdem die Lieferung von Astra-Zenaca-Impfstoff an die Kliniken in der Region Hannover ausgesetzt.

Das Astra-Zeneca-Vakzin spielte bislang für den Impffortschritt in der Region Hannover eine bedeutende Rolle. So erwartet Hannover für Anfang April die Lieferung von knapp 25 000 Astra-Zeneca-Dosen. „Wir prüfen nun die Lage und stimmen uns eng mit dem Land ab, wie wir weiter verfahren“, erklärt Cordula Drautz, Finanzdezernentin der Region Hannover. Prognosen über die Verfügbarkeit von Impfstoffen in den kommenden Wochen seien derzeit unmöglich, dazu reichten die vorliegenden Informationen noch nicht aus, betonen Drautz und von der Ohe.

Tragischer Wasserunfall am Laher Teich – BGPress 8576 2© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Tragischer Wasserunfall am Laher Teich

14. März 2021/in Hannover

HANNOVER (red). Am Sonntagnachmittag sind im Laher Teich in Hannover zwei Jungen tödlich verunglückt. Trotz eines sofortigen groß angelegten Sucheinsatzes mit einer Vielzahl von Tauchern und Rettungsbooten gleich von mehreren Stellen aus, konnten beide Kinder nur noch tot von Tauchern aus dem Teich geborgen werden.

Die Feuerwehr und das DLRG rückten mit ihren Wasserrettungszügen gegen 14 Uhr mit einem Großaufgebot zu dem Laher Teich aus. Innerhalb kurzer Zeit waren mehrere Rettungsboote und Taucher im Wasser und suchten großflächig das Gewässer ab. Auch ein Polizeihubschrauber kam dabei zum Einsatz. Das erste Kind wurde nach ca. einer Stunde geborgen und am Ufer reanimiert. Trotz sofort eingeleiteter Wiederbelebungsversuche verstarben die acht- und neunjährigen Brüder noch vor Ort. Ein Rettungsboot unterstützte die Rettungsaktion mit einem Unterwassersonar. Die mit der speziellen Technik festgestellten Auffälligkeiten am Grund des Sees überprüften die Taucher anschließend und fanden dabei auch eines der Kinder in 6 Meter Tiefe. Eine halbe Stunde später wurde auch der zweite Junge unter Wasser durch einen Taucher an die Oberfläche gebracht.

Die beiden Jungs (8 und 9 Jahre alt) waren mit einem 10-jährigen Mädchen auf eine kleine Insel gegangen und hatten dort am Wasser gespielt. Als ein Ball ins Wasser fiel, wollten die beiden Jungs ihn aus dem Wasser holen. Dabei gingen sie unter. Das Mädchen schrie um Hilfe und lief zur Unterkunft zurück. Direkt hinter der kleinen Insel fällt aber das Ufer steil in mehrere Meter Tiefe ab. Als kurz danach die ersten Einsatzkräfte an dem etwa 30.000 Quadratmeter großen Teich eintrafen, wiesen etwa 20 Familienangehörige und Bewohner der nahen Flüchtlingsunterkunft am Ufer auf die Vermissten hin. Ein Onkel suchte im Wasser stehend in Ufernähe nach den beiden Jungen. Das Mädchen und beide verunglückten Brüder, nach Angaben der Polizei beide Nichtschwimmer, kamen aus einer Flüchtlingsunterkunft in der Nähe der Alten-Peiner-Heerstraße.

Während des Rettungseinsatzes  versammelten sich viele Bewohner und Familienangehörige in der Nähe der Einsatzstelle und wurden dort durch eine Polizeiabsperrung von dem Sucheinsatz abgeschirmt. Auch Notfallseelsorger waren an der Versammlungsstelle vor Ort. Das Gelände war weiträumig während des Einsatzes abgeriegelt.

Der Löschzug der Feuer- und Rettungswache 5, die Ortsfeuerwehr Misburg, die Wasserrettung mit Tauchern der Feuerwehr und der DLRG, der Rettungsdienst sowie die Notfallseelsorge waren bis etwa 17:00 Uhr im Einsatz.

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    Am Sonntagnachmittag konnte ein Großaufgebot an Wasserrettungskräften zwei Kinder nur noch tot aus dem Laher Teich in Hannover bergen. © Bernd Günther / BG-Press.de
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    Am Sonntagnachmittag konnte ein Großaufgebot an Wasserrettungskräften zwei Kinder nur noch tot aus dem Laher Teich in Hannover bergen. © Bernd Günther / BG-Press.de
  • Wasserrettung
    Wasserrettung durch Feuerwehr (Archivlbild) © Bernd Günther / BG-Press.de
  • Tragischer Wasserunfall am Laher Teich – BGPress 8623
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    Am Sonntagnachmittag konnte ein Großaufgebot an Wasserrettungskräften zwei Kinder nur noch tot aus dem Laher Teich in Hannover bergen. © Bernd Günther / BG-Press.de
Sturmwarnung Wäler© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Stadtpark, Tiergarten und Waldstation Eilenriede wegen Sturmwarnung am Wochenende geschlossen

12. März 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Wegen des angekündigten Sturms bleiben am Sonnabend und Sonntag (13./14. März) vorsorglich der Stadtpark, die Waldstation Eilenriede und der Tiergarten geschlossen.

Die Stadtverwaltung warnt vor dem Betreten der städtischen Wälder und Parkanlagen während eines Sturms. Grundsätzlich gilt für das Betreten von Wäldern und geöffneten Parks: nur auf eigene Gefahr.

Besetzung des Wirtschafts- und Umweltdezernats wird ausgeschrieben – Tegtmeyer Dette 1277539

Besetzung des Wirtschafts- und Umweltdezernats wird ausgeschrieben

12. März 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Die Stelle der Wirtschafts- und Umweltdezernent*in wird neu ausgeschrieben. Die bisherige Amtsinhaberin Sabine Tegtmeyer-Dette steht für eine zweite Amtszeit nicht zur Verfügung und scheidet zum 31. Juli 2021 aus der Stadtverwaltung aus.

Sabine Tegtmeyer-Dette: „Ich durfte Hannover in einer bewegten Zeit als Dezernentin unterstützen. Die Aufgabe ist sehr spannend und ehrenvoll. Ich habe mich jedoch entschieden, neue Wege zu beschreiten.“ Tegtmeyer-Dette, die gleichzeitig erste Stadträtin ist, hat in ihrer Amtszeit gleich zwei Mal die Führung im Rathaus übernommen. Zunächst in der Zeit, in der der ehemalige Oberbürgermeister Stephan Weil sein Amt niedergelegt hatte, um als Ministerpräsident zu kandidieren. Später erneut, nachdem Stefan Schostok in den Ruhestand verabschiedet wurde.

Oberbürgermeister Belit Onay bedauert die Entscheidung: „Sabine Tegtmeyer-Dette ist eine äußerst engagierte, fachkundige und erfolgreiche Dezernentin. Sie hat sich über Partei- und Stadtgrenzen hinaus Ansehen erworben. Ich hätte gerne mit ihr weitergearbeitet.“ Tegtmeyer-Dette erklärt ihre Entscheidung zum Austritt aus der Stadtverwaltung mit dem Wunsch, noch einmal eine neue Herausforderung zu suchen: „Ich bin jetzt 60 Jahre alt. Ich arbeite und gestalte gerne und freue mich auf neue Herausforderungen.“ Wichtig sei es ihr aber, bis zum Ende ihrer Amtszeit bei der Stadt Vollgas zu geben: „Jetzt ist noch nicht die Zeit, um Bilanz zu ziehen. Bis August ist noch einiges zu tun.“

Onay erklärt, er wolle die frei werdende Stelle möglichst zeitnah ausschreiben: „Das Umwelt- und Wirtschaftsdezernat ist eine Schlüsselposition für die Stadt, gerade in Coronazeiten. Wir schreiben die Stelle zeitnah aus und wollen möglichst schnell neu besetzen.“ Er erklärt darüber hinaus, sich mit dem Ampelbündnis darüber einig zu sein, dass in Zusammenhang mit der Neubesetzung des Dezernats eine neue Erste Stadträt*in zu wählen sei. Hierzu wird der Oberbürgermeister dem Rat zu gegebener Zeit ebenfalls einen Vorschlag unterbreiten.

Impfung von Polizeibediensteten bei der Polizeidirektion Hannover – BGPress 8198© Bernd Günther

Impfung von Polizeibediensteten bei der Polizeidirektion Hannover

10. März 2021/in Hannover

HANNOVER (red). Im Beisein von Landespolizeipräsident Axel Brockmann und dem hannoverschen Polizeipräsidenten Volker Kluwe werden heute rund 550 Polizeibedienstete der Polizeidirektion Hannover in einem Gebäude auf dem Gelände am Waterloostraße in Hannover geimpft. 

Die Impfungen nehmen zwei mobile Teams der Johanniter und des Malteser Hilfsdienstes aus dem Gemeinsamen Impfzentrum der Region Hannover vor . Sie werden im Ablauf durch vier Polizeibeamten vor Ort unterstützt. Laut Kluwe haben sich von den 2.300 Polizeibediensteten aus den Verfügungseinheiten der Polizeiinspektion Besondere Dienste, dem Einsatz- und Streifendienst, dem Kriminaldauerdienst, der Reiter- und Hundestaffel, dem Verkehrsunfalldienst sowie Bereichen des Zentralen Kriminaldienstes rund 90% freiwillig zu der Impfung gemeldet.

Schon am vergangenen Sonntag wurden die ersten 171 Mitarbeiter der Polizei geimpft. Innerhalb einer Stunde können so 25 Polizeibedienstete auf diese Art an zwei eingerichteten Impfstellen in der Waterloostraße (PD) und in der Tannenbergallee (ZPD) mit dem Impfstoff AstraZeneca geimpft werden. Die ganze Aktion soll möglichst am 18. März beendet sein. Die unterschiedlichen Polizeidienststellen werden gleichmäßig in die Impftermine einbezogen. So ist zu jeder Zeit der normale Dienstbetrieb sichergestellt.

Das Bundesministerium für Gesundheit hat exponierte Gruppen für eine freiwillige Schutzimpfung festgelegt. Priorisierte Impfungen sind damit auch für Mitarbeitende der Polizei Niedersachsen möglich geworden. Volker Kluwe und Axel Brockmann zeigten sich erleichtert, dass die durch den häufigen dienstlichen Kontakt mit der Bevölkerung gefährdeten Polizeibeamten nun endlich die Möglichkeit angeboten bekommen, sich vor einer Infektion mit Corona durch gezieltes Impfen zu schützen.

Impfung von Polizeibediensteten bei der Polizeidirektion Hannover – BGPress 8212

Für mobile Impfteams eignet sich vor allem das Vaccine von AstraZeneca wegen der einfacheren Handhabung © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Zoo muss wegen Wetter schließen

Zoo-Team tief enttäuscht

8. März 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Bis Samstagabend hatte der Erlebnis-Zoo gehofft, am morgigen Dienstag nach vier langen Monaten wieder öffnen zu können. Dann wurde die neue Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen veröffentlicht: Da der Inzidenzwert in der Region Hannover über 100 liegt, bleibt der Zoo vorerst geschlossen, es gibt keine Sonderregelung. „Wir sind unglaublich enttäuscht“, so Zoo-Geschäftsführer Andreas M. Casdorff, „wir haben uns umfassend auf eine Wiedereröffnung mitsamt wirksamem Hygienekonzept vorbereitet und uns so sehr auf ein Wiedersehen mit unseren Besuchern gefreut.“

Wieso der 22 Hektar große Zoo als Open-Air- und Bildungsangebot mit einem umfassenden Hygienekonzept weiterhin mit Indoor-Angeboten gleichgestellt werde, treffe im gesamten Zoo-Team auf absolutes Unverständnis. „Die Menschen spazieren überall in Hannover am Maschsee und anderen hoch frequentierten Orten an der frischen Luft, während wir hier im Zoo eine kontrollierte Umgebung mit Abstandsregeln und Maskenpflicht hätten. Das ist einfach nicht zu verstehen.“

Die zoologischen Gärten hätten mit ihren umfangreichen Hygienekonzepten, die auf einer wissenschaftlich fundierten Grundlage basierten und mit den lokalen Gesundheitsämtern abgestimmt worden seien, im letzten Jahr Verantwortung bewiesen. Tatsächlich hätten sich Zoologische Gärten laut Robert-Koch-Institut nicht als Infektionsherde des Coronavirus erwiesen, betont Casdorff. „Der Erlebnis-Zoo mit seinem großen Freizeit-, Bildungs- und Erholungsangebot könnte die Familien in der Region Hannover gerade in der jetzigen Situation unterstützen und dazu beitragen, soziale Spannungen abzubauen.“

Die weitere Schließung sei auch wirtschaftlich weiterhin eine sehr große Herausforderung. „Jeder Tag kostet uns Geld, denn unser Team ist weiterhin vor Ort und versorgt hochengagiert die Tiere“, so Casdorff. „Auf der anderen Seite fehlen uns durch die Schließung die Einnahmen, wir finanzieren uns zu über 80 % durch den Verkauf von Eintrittskarten. Die Hilfen von Bund und Ländern greifen für den Erlebnis-Zoo nicht“, erklärt Casdorff.

Umso dankbarer ist der Zoo für die Hilfe von vielen Zoo- und Tierfreunden, die den Erlebnis-Zoo mit der Übernahme von Patenschaften, Spenden und dem Kauf von Gutscheinen unterstützen. „Es ist wirklich berührend zu sehen, wie sehr den Menschen ihr Zoo in Hannover am Herzen liegt. Wir möchten ein riesengroßes Dankeschön an alle Unterstützer schicken: Ihr Zuspruch gibt uns Kraft in diesen schwierigen Zeiten. Danke!“

Und genau mit dieser emotionalen Kraft arbeitet das Zoo-Team weiter und bereitet sich auf eine Öffnung in absehbarer Zeit vor. „Wir verschönern den Zoo an allen Ecken und freuen uns riesig auf ein Wiedersehen – Tiere und Team vermissen die Besucher!“

Kellerbrand an der Hildesheimer Straße – BGPress 8149 2

Kellerbrand an der Hildesheimer Straße

5. März 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Am Freitagabend ging die Meldung zu einer Rauchentwicklung in einem Mehrfamilienhaus in der Regionsleitstelle ein. Die ersteintreffenden Brandschützer erkundeten einen Schwelbrand im Keller des dreigeschossigen Gebäudes. Noch während der Vorbereitung des Löschangriffes kam es zu einer Durchzündung in deren Folge der Einsatzleiter einen weiteren Löschzug zur Einsatzstelle anforderte.

Nach rund eineinhalb Stunden hatten die Einsatzkräfte das Feuer unter Kontrolle, umfangreiche Nachlöscharbeiten folgten. Verletzt wurde niemand, alle Bewohner*innen konnten das Gebäude rechtzeitig verlassen.

Um 19:20 Uhr meldete die Leitstelle der Polizei die Rauchentwicklung im Kellerbereich des Mehrfamilienhauses mit vier Wohneinheiten in der Hildesheimer Straße. Daraufhin alarmierte die Regionsleitstelle zunächst der Löschzug der Feuer- und Rettungswache 3 und die Ortsfeuerwehr Wülfel. Kurz nach Eintreffen erhöhte der Einsatzleiter aufgrund einer Durchzündung des Kellerbrandes die Alarmstufe und forderte einen weiteren Löschzug an.
Die hannoverschen Brandschützer leiteten umgehend einen massiven Löschangriff mit mehreren Strahlrohren ein und bekämpften die Flammen mit Löschwasser. Die Löschmaßnahmen gestalteten sich schwierig und kräfteraubend, da in den Kellerräumen, in denen sich auch eine Sauna befand, hohe Brandtemperaturen herrschten.

Eine Brandausbreitung in die Erdgeschoßwohnungen konnten die Löschtrupps verhindern. Der Brandrauch breitet sich jedoch bis in die obere Etage aus. Umfangreiche Nachlöscharbeiten und Entrauchungsmaßnahmen mussten durchgeführt werden. Seitens des Energieversorgers enercity wurde das Gebäude von der Strom-, Gas- und Wasserversorgung getrennt. Aufgrund der hohen Temperaturen in den vom Brand betroffenen Kellerräumen begutachtete ein zusätzlich alarmierter Statiker die Stahlträger der Deckenkonstruktion. Hier erfolgte zur Absicherung vorsorglich der Einbau von mehreren Baustützen.

Das Gebäude ist bis auf Weiteres nicht bewohnbar. Die Bewohner*innen fanden alle Unterkünfte bei Freunden oder Verwandten. Verletzt wurde niemand. Die Schadenhöhe kann durch die Feuerwehr nicht beziffert werden, dürfte sich aber im sechsstelligen Bereich bewegen.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache vor Ort aufgenommen. Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 17 Fahrzeugen und 52 Einsatzkräften bis 22:30 Uhr im Einsatz.

  • Kellerbrand an der Hildesheimer Straße – BGPress 8133
    Mit zwei Löschzügen der Berufsfeuerwehr und der Ortsfeuerwehr Wülfel wurde heute Abend ein Kellerbrand in der Hildesheimer Straße mit starker Rauchentwicklung bekämpft. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kellerbrand an der Hildesheimer Straße – BGPress 8138
    Mit zwei Löschzügen der Berufsfeuerwehr und der Ortsfeuerwehr Wülfel wurde heute Abend ein Kellerbrand in der Hildesheimer Straße mit starker Rauchentwicklung bekämpft. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kellerbrand an der Hildesheimer Straße – BGPress 8140
    Mit zwei Löschzügen der Berufsfeuerwehr und der Ortsfeuerwehr Wülfel wurde heute Abend ein Kellerbrand in der Hildesheimer Straße mit starker Rauchentwicklung bekämpft. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kellerbrand an der Hildesheimer Straße – BGPress 8146
    Mit zwei Löschzügen der Berufsfeuerwehr und der Ortsfeuerwehr Wülfel wurde heute Abend ein Kellerbrand in der Hildesheimer Straße mit starker Rauchentwicklung bekämpft. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Mit zwei Löschzügen der Berufsfeuerwehr und der Ortsfeuerwehr Wülfel wurde heute Abend ein Kellerbrand in der Hildesheimer Straße mit starker Rauchentwicklung bekämpft. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Mit zwei Löschzügen der Berufsfeuerwehr und der Ortsfeuerwehr Wülfel wurde heute Abend ein Kellerbrand in der Hildesheimer Straße mit starker Rauchentwicklung bekämpft. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Mit zwei Löschzügen der Berufsfeuerwehr und der Ortsfeuerwehr Wülfel wurde heute Abend ein Kellerbrand in der Hildesheimer Straße mit starker Rauchentwicklung bekämpft. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Mit zwei Löschzügen der Berufsfeuerwehr und der Ortsfeuerwehr Wülfel wurde heute Abend ein Kellerbrand in der Hildesheimer Straße mit starker Rauchentwicklung bekämpft. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Mit zwei Löschzügen der Berufsfeuerwehr und der Ortsfeuerwehr Wülfel wurde heute Abend ein Kellerbrand in der Hildesheimer Straße mit starker Rauchentwicklung bekämpft. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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