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Aktuelle Nachrichten aus der Landeshauptstadt Hannover – lokale Meldungen, Polizei, Politik und Stadtgeschehen.

Neue Wege für bärenstarke Unterstützung – Eisbär Erlebnis Zoo Hannover

Neue Wege für bärenstarke Unterstützung

22. Februar 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Beschäftigungsspielzeug für die Schimpansen, ein digitales Röntgengerät für die Zootierärzte, der Bau einer Wurfbox für das Eisbärjungtier, Unterstützung für das Artenschutzprojekt in Marokko zum Erhalt des Nordafrikanischen Rothalsstraußes, die Einrichtung eines Zoo-Forscherzimmers für Schülerinnen und Schüler für nachhaltige Bildung: So vielfältig die Aufgabenbereiche des Erlebnis-Zoo Hannover sind, so unterschiedlich und besonders waren auch die Projekte, die durch die Zoostiftung Region Hannover dank vieler Unterstützer gefördert und finanziert wurden.

Seit ihrer Gründung wurden Projekte in Höhe von über 2,6 Mio. Euro über die Zoostiftung im Zoo gefördert. Jetzt soll die Stiftung aufgelöst werden – denn seit dem 01. Januar 2020 ist der Erlebnis-Zoo Hannover als gemeinnützige Gesellschaft anerkannt und kann die Aufgaben der Stiftung, die als Mittler fungierte, selbst übernehmen. Der Ausschuss für Regionalplanung, Naherholung, Metropolregion und Europaangelegenheiten (RNME) hat in seiner Sitzung vom 18. Februar 2021 seine Empfehlung für die Auflösung der Zoostiftung Region Hannover ausgesprochen.

„Die Anerkennung der Gemeinnützigkeit des Zoos ist eine tolle Wertschätzung für unsere Arbeit, die uns gleichzeitig viele neue Möglichkeiten für unser Engagement in Artenschutz und Bildung bietet“, so Zoo-Geschäftsführer Andreas M. Casdorff. Als gemeinnützige Gesellschaft kann der Erlebnis-Zoo selbst Spenden akquirieren und Zuwendungsbestätigungen ausstellen, mit denen Unterstützer ihre Spende steuerlich geltend machen können. Bislang war dies nur der Zoostiftung möglich. „Spender können sich jetzt direkt an uns wenden und unsere Projekte unmittelbar unterstützen“, erklärt Casdorff. Damit entfällt künftig auch viel Verwaltungsarbeit. „Vielen Dank an dieser Stelle auch an Christine Karasch (Dezernentin für Umwelt, Planung und Bauen der Region Hannover), die sich in den letzten Jahren hochengagiert und kompetent als Vorstandsvorsitzende der Zoostiftung Region Hannover für die wichtigen Aufgaben der Stiftung und unseren Zoo eingesetzt hat“, so Andreas M. Casdorff.

Unterstützung für neue Projekte

Mit den neuen Möglichkeiten der direkten Unterstützung für den Zoo blickt Geschäftsführer Andreas M. Casdorff mit Freude und Tatendrang auf das neue Jahr: „Wir haben viel vor in der nächsten Zeit!“, kündigt der Zoo-Chef an. „Dabei werden wir weiterhin die tolle Unterstützung von vielen Zoofreunden und Tierfans benötigen.“ In diesem Herbst soll bereits das erste Herzensprojekt des Zoo-Teams starten: die Rückkehr der Riesen. In Mullewapp entsteht eine neue Anlage für die bedrohten Seychellen-Riesenschildkröten. „Wir freuen uns sehr, dass sich schon viele Menschen mit einer Spende an diesem Projekt beteiligt haben, um die beliebten Riesenschildkröten zurück nach Hannover zu holen“, freut sich Casdorff.

Patenschaft für persönlichen Platz

Mit dem Bau des Zoologicums entsteht hinter dem Zoobauernhof ein besonderer Ort der Tierbegegnung: in berührenden Tierpräsentationen stellen die Tierpfleger ihre Schützlinge, ihre tierischen Fähigkeiten und ihre Gefährdung vor. Am Bau des Zoologicums mit großer Naturtribüne und zahlreichen neuen Tieranlagen können sich Zoofans mit einer Spende beteiligen. Und ihrer Unterstützung auch einen Namen verleihen: Mit der Übernahme einer Sitzplatzpatenschaft werden die Spenderinnen und Spender mit einer Plakette auf einem der neuen Sitze auf der Naturtribüne verewigt. „Das hat definitiv Potential für einen persönlichen Lieblingsplatz im Zoo!“, findet der Zoodirektor.

Unterstützung ist für den durch die coronabedingten Schließungen belasteten Zoo auch weiterhin dringend benötigt: „Mit der Übernahme einer Spendenpatenschaft, Zuwendungen für den Artenschutz und unsere Bildungsaufgaben können wir gemeinsam mit unseren Zoofans viel erreichen!“, ist sich Casdorff sicher. „Wir danken jedem von Herzen, der den Erlebnis-Zoo unterstützt!“

Einsatzleitwagen

Brand einer Kohlemühle im enercity Gemeinschaftskraftwerk 03.07.2006 Hannover-Stöcken (GKH)

22. Februar 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Die Feuerwehr Hannover musste letzte Nacht zu einem Brand zum GKH nach Stöcken ausrücken. In einer Kohlemühle geriet Kohle in Brand. Für Menschen und die Umwelt bestand keine Gefahr. Die Produktion von Fern- und Prozesswärme sowie von Strom war jederzeit gesichert. Menschen wurden nicht verletzt.

Am späten Sonntagabend wurde in der Leitwarte des GKH eine Störung in einer Kohlemühle angezeigt. Nach entsprechender Erkundung durch enercity Mitarbeiter wurde festgestellt, dass in einer Kohlemühle Kohle in Brand geraten ist. Das Löschen durch die stationäre Löschanlage brachte die Kohle nicht vollständig zum Abkühlen, so dass um 00:40 Uhr entschieden wurde, Experten der Feuerwehr hinzuzuziehen.

Der Feuerwehr gelang es, die Rohrleitung von der Kohlemühle zum Kohlebunker abzuschiebern und im Anschluss die Revisionsöffnung der Kohlemühle zu öffnen. Über diese Öffnung wurde Wasser mit einem Schaummittelzusatz gegeben. Dieses brachte den entsprechenden Löscherfolg. Parallel wurden Temperaturmessungen mit der Wärmebildkamera durchgeführt.

Schadstoffe traten nicht aus, Löschwasser wurde durch entsprechende Löschwasserrückhaltevorrichtungen aufgefangen. Dadurch, dass der Brand in nur einer von insgesamt acht Kohlemühlen auftrat, war die Produktion von Wärme und Strom nicht gefährdet.

Die Brandursache ist unklar, ebenso die Schadenhöhe. Die Feuerwehr war mit zwei Löschzügen und Sonderfahrzeugen, wie Sonderlöschmittel Pulver und Schaum, Messwagen, Kräften der Freiwilligen Feuerwehr und des Rettungsdienstes mit 60 Einsatzkräften und 20 Fahrzeugen im Einsatz. Der Einsatz war um 03:40 Uhr beendet.

Feuerwehreinsatz

Brand mehrerer Nebengebäude des ehemaligen Jägerheim am Benther Berg

20. Februar 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). In der Nacht zum Samstag brannten an Hannovers Stadtgrenze mehrere Anbauten eines ehemaligen Ausflugslokals in voller Ausdehnung. Verletzt wurde niemand.

Um 00:50 Uhr wurde die Feuerwehr Hannover zu einem Laubenbrand in die Lenther Chaussee nach Badenstedt alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass es sich nicht um eine Gartenlaube, sondern um Anbauten eines ehemaligen Ausflugslokals handelte, die nicht auf hannoverschem Stadt-, sondern auf Regionsgebiet der Stadt Gehrden standen. Die Anbauten brannten bereits in voller Ausdehnung und das Feuer drohte auf das Hauptgebäude überzugreifen. Weiterhin wurden noch Personen im Gebäude vermutet. Auf Grund dessen wurde ein weiterer Löschzug nachalarmiert. Da die Wasserversorgung in dem Bereich unzureichend ist, wurde ein Großtanklöschfahrzeug mit 10.000 Liter Wasser ebenfalls zur Einsatzstelle beordert. Die Stadtfeuerwehrführung der Stadt Gehrden hatte Unterstützung angeboten, die allerdings nicht mehr zum Einsatz kam.

Es wurden mehrere Trupps zur Brandbekämpfung und Personensuche in den Gebäuden eingesetzt. Glücklicherweise wurden keine Personen gefunden. Drei Katzen, zwei Hunde und mehrere Kanarienvögel konnten aus den verrauchten Gebäudeteilen gerettet werden. Ein benachbarter Pferdestall wurde ebenfalls kontrolliert. Da in dem Stall kein Brandrauch gezogen war, konnten die Ponys in ihren Stallboxen verbleiben.

Zur unklaren Brandursache hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen. Schadenhöhe kann nicht beziffert werden.

Um 02:15 Uhr konnte „Feuer aus“ gemeldet werden. Der Einsatz war für die Feuerwehr 03.07.2006 um 03:40 Uhr beendet. Um 05:00 Uhr wurde eine sogenannte Brandnachschau durchgeführt. Hierbei wurden vereinzelte Glutnester vorgefunden und abgelöscht. Es waren 16 Fahrzeuge mit 40 Einsatzkräften von Berufsfeuerwehr, der Ortsfeuerwehr Badenstedt und des Rettungsdienstes im Einsatz.

Alle Schäden behoben: Stadtbahnen fahren wieder – Stadtbahn Maske© ÜSTRA / Florian Arp

Alle Schäden behoben: Stadtbahnen fahren wieder

19. Februar 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Das hannoversche Stadtbahnnetz ist wieder hergestellt: Seit heute ca. 15 Uhr fahren die Stadtbahnen der ÜSTRA wieder auf allen Linien wie gewohnt. Als letztes konnte heute Nachmittag die Teilstrecke B-Süd, auf der die Linie 1 nach Sarstedt und die Linie 2 nach Rethen fährt, wieder in Betrieb genommen werden.

„Wir sind sehr froh, schon vor dem Wochenende und damit früher als geplant alle Stadtbahnanlagen wieder sicher befahrbar gemacht zu haben“, sagte Elke Maria van Zadel, Vorständin der ÜSTRA für Technik, IT und Infrastruktur. „Wir danken unseren Fahrgästen für ihre Geduld und ihr Verständnis in den letzten zehn Tagen“, betonte Elke Maria van Zadel.

„Das Tauwetter hat uns die Arbeit sicherlich erleichtert“, meinte Denise Hain, Vorständin der ÜSTRA für Betrieb und Personal. „Vor allem aber ist dies ein Ergebnis einer großen gemeinsamen Kraftanstrengung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die dabei von unserem Partnerunternehmen regiobus, von Aha, Technischem Hilfswerk, den Johannitern und vielen anderen unterstützt wurden, ebenso wie von den Kolleginnen und Kollegen unserer Tochterunternehmen ÜSTRA Reisen und protec. Ihnen allen gebührt unsere Anerkennung und unser großer Dank“, sagte Denise Hain.

Witterungsbedingtes Nothilfeangebot für obdachlose Menschen in der Volkshochschule endet – BGPress 1171

Witterungsbedingtes Nothilfeangebot für obdachlose Menschen in der Volkshochschule endet

19. Februar 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Das aufgrund des plötzlich einsetzenden Kälteeinbruchs in Hannover vor zwei Wochen, geschaffene Angebot für obdachlose Menschen in der Ada-und-Theodor-Lessing Volkshochschule Hannover (VHS) endet heute Abend, Freitag, 19. Februar. Aufgrund der stabilen Wetterlage mit Plusgraden ist auch die Erreichbarkeit mit Stadtbahnen zum städtischen Tagesaufenthalt in Ahlem und den städtischen Notschlafstellen wieder möglich. Im Durchschnitt nutzten etwa zehn bis fünfzehn Menschen die VHS als Anlaufstelle für den Tagesaufenthalt.

„Das Angebot in der VHS zeigt deutlich, dass wir in Notsituationen als Stadtgesellschaft zusammenstehen und gemeinsam mit sozialen Träger*innen und Ehrenamtlichen schnell und unbürokratisch Hilfsprojekte starten können. Mein besonderer Dank an alle Beteiligten für diese solidarische Gemeinschaftsaktion. Wir werden uns auch weiterhin mit aller Kraft für die Unterstützung hilfsbedürftiger Menschen in Hannover einsetzen “, sagte Sylvia Bruns, Dezernentin für Soziales und Integration der Landeshauptstadt Hannover.

Das Angebot wurde aufgrund der plötzlich einsetzenden Kälte vor zwei Wochen kurzfristig zusammen mit der Marktkirche umgesetzt, die Übernachtungsmöglichkeiten anbot. Obdachlosen Menschen konnte auf diese Weise zentral, in der Innenstadt eine Anlaufstelle für den Tag und die Nacht angeboten werden. Die Initiative der Marktkirche und des Diakonischen Werks Hannover, die von der Landeshauptstadt Hannover unterstützt wurde, endet am Sonnabendmorgen, 20. Februar.

Die Stadt verfügt aktuell in den Notunterkünften über ausreichende freie Kapazitäten. Für den Tag verfügt die Stadt im Tagesaufenthalt Schulzentrum Ahlem ebenfalls noch über freie Kapazitäten. Dieser Anlaufpunkt ist aktuell nur zur Hälfte ausgelastet und ist durch die Ausgabe von Fahrkarten kostenfrei erreichbar. Sollte es zu einer vollen Auslastung kommen, kann die Kapazität kurzfristig erhöht werden. Durch die Öffnungszeit von 10 bis 16 Uhr und die Öffnungszeiten der Notschlafstellen von 17 bis 9 Uhr bietet die Stadt fast rund um die Uhr warme Aufenthaltsmöglichkeiten an unterschiedlichen Standorten an. Darüber hinaus hat die Stadt auch in den festen Unterkünften noch freie Plätze in Einzel- und Doppelzimmern.

Unter folgendem Link gibt es eine Übersicht über die städtischen Angebote für obdachlose Menschen: www.hannover.de/obdachlose-lhh

Mit Löwenmut in die neue Zoosaison – Yukon Bay im Lockdown

Mit Löwenmut in die neue Zoosaison

18. Februar 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Der immer noch geschlossene Erlebnis-Zoo Hannover geht mit Löwenmut in die neue Zoosaison. Auch wenn die Situation rund um die weitere Entwicklung der Pandemie noch sehr unklar ist, hofft das ganze Zoo-Team, bald wieder für die Besucher öffnen zu können.

„Wir haben die letzten Monate genutzt und trotz Kurzarbeit den Zoo an ganz vielen Stellen in Eigenarbeit für eine Wiedereröffnung herausgeputzt. Auch halten wir viele Angebote bereit – unter anderem Late-Zoo-Abende, neue Kreativ-Safaris für Kindergeburtstage, neue Ticketangebote, neue Unterrichtsgänge in der Zooschule und auch den Christmas Garden möchten wir in diesem Winter umsetzen,“ verriet Zoogeschäftsführer Andreas M. Casdorff bei der heutigen Vorstellung des Zoo-Wirtschaftsplanes für 2021 vor dem Ausschuss für Regionalplanung, Naherholung, Metropolregion und Europaangelegenheiten der Region Hannover.

Noch aber ist der Zoo coronabedingt geschlossen – eine Maßnahme zur Eindämmung des Virus, die hoffentlich bald ein Ende habe, so Casdorff. „So notwendig der aktuelle Lockdown ist, er bedeutet für alle Bevölkerungsgruppen auch einen enormen Kraftakt. Gerade mit den Familien ist ein besonders schutzbedürftiger Teil der Gesellschaft besonders betroffen“, erklärte der Geschäftsführer. Die vorsichtige, aber stetige Rückkehr zur Normalität müsse dringend einem nachvollziehbaren Stufenplan folgen, auch um soziale Spannungen vorzubeugen. „Gerade die zoologischen Gärten haben mit ihren umfangreichen Hygienekonzepten, die auf einer wissenschaftlich fundierten Grundlage basieren und mit den lokalen Gesundheitsämtern abgestimmt wurden, im letzten Jahr Verantwortung bewiesen. Tatsächlich ist kein einziger Fall einer ausgelösten Infektionskette aus einem Zoo bekannt,“ so Casdorff. „Wir möchten möglichst bald wieder Kinder auf den Zoospielplätzen herumtollen lassen und die Menschen für Tiere, Natur- und Artenschutz begeistern.“

Hinter das abgelaufene Wirtschaftsjahr kann aktuell noch kein Schlussstrich gezogen werden. „So eine Situation, dass im Februar das Jahresergebnis noch nicht feststeht, habe ich noch nicht erlebt,“ so Casdorff. Hintergrund seien die weiter offenen Fragen rund um die Bundeshilfen. „Hier sind noch beihilferechtliche Fragen rund um die November- bzw. Dezemberhilfe plus zu klären. Wir warten dringend auf die verbindlichen Verordnungen,“ so Casdorff.

Hatte der Zoo noch 2019 auf ein Geschäftsjahr mit mehr verkauften Tagetickets, mehr Besuchern, mehr gebuchten Führungen und rund 100.000 Jahreskarten geblickt, wurde diese Entwicklung durch die Corona-Krise in 2020 dramatisch gestoppt. Das Jahr 2020 habe den Erlebnis-Zoo Hannover vor große Herausforderungen gestellt, so Casdorff. Die Schließungen und Besucherbeschränkungen hätten zu Umsatzeinbußen von ca. 9. Mio. Euro im operativen Geschäft geführt. Dank der Unterstützung der Region Hannover, durch Hilfe aus Landesmitteln und Spenden aus der Bevölkerung sowie vereinbarter Kurzarbeit sieht es so aus, dass wir mit einem nahezu ausgeglichenen Ergebnis das Jahr 2020 abschließen können“, so Casdorff.

Der Ausblick auf das Jahr 2021 ist ebenfalls von den unsicheren Rahmenbedingungen geprägt. Der Wirtschaftsplan 2021 für den gemeinnützigen Zoo und dessen Tochter, die Zoo Hannover Service GmbH, wurde bis November letzten Jahres immer wieder den aktuellen Corona-Entwicklungen angepasst. „Wir haben bei der Planung wahrscheinliche Beschränkungen der Besucheranzahl, größte Einschränkungen in der Gastronomie und bei den Veranstaltungen berücksichtigt, aber im Oktober noch keinen Lockdown bis wahrscheinlich Mitte März antizipiert“, erläuterte der Geschäftsführer vorweg.

Daher ging der bis November erarbeitete Wirtschaftsplan 2021 noch von rund 896.000 Besuchern und dementsprechend rund 5,0 Mio. Euro fehlendem Umsatz gegenüber dem Budget 2020 aus. Aufgrund des nach wie vor durch die geltende Verordnung geschlossenen Zoo-Betriebes erhöhen sich die Umsatzeinbrüche nach einer erneuten Hochrechnung auf 6,9 Mio. Euro gegenüber Budget 2020. Diesen Umsatzausfällen stehen wiederum kaum zu reduzierende Fixkosten des buchstäblich lebenden Zoobetriebes gegenüber. „Wir haben alles runtergefahren, was vertretbar war, viele der Kolleginnen und Kollegen sind in Kurzarbeit, einige Kollegen auch zu 100%. Aber die Tierversorgung muss natürlich jederzeit sichergestellt sein, das Team ist auch im Lockdown jeden Tag vor Ort und kümmert sich leidenschaftlich um die Tiere – da kann der Zoo nicht sparen“, sagte Casdorff.

Aufgrund der wirtschaftlichen Folgen der Pandemie in 2020 und weiterhin in 2021 rechnet der Zoo notgedrungen mit einem negativen Ergebnis. „Wir gingen bei der Erstellung des Wirtschaftsplans ohne weitere Corona-Unterstützung in der Zoo Hannover gGmbH von einem Minus von rund 1,5 Mio. Euro aus“, so Casdorff. Aufgrund der bislang geltenden Schließung des Zoos steige dieser Betrag in der vorläufigen ersten Hochrechnung auf -2,7 Mio. Euro. Ob auch für 2021 ein öffentlicher Rettungsschirm die Corona-Folgen mildert, sei noch völlig unklar.

Trotz allem kämpft der Zoo auch im zweiten Pandemiejahr mit Löwenmut weiter: „Wir haben die Zeit genutzt und den Zoo im Lockdown an allen Ecken verschönert und erneuert. Der Abenteuerspielplatz ‚Die Brodelburg‘ glänzt im neuen Anstrich, wunderbar schiefe Hütten für unsere ’schrägen Vögel‘ wurden gebaut und Holzbohlenbeläge im Besucherbereich ausgetauscht.“ Selbst an die diffizile Sanierung der künstlerischen Betongestaltung hätten sich die Zoohandwerker gewagt und die bei Kindern so beliebten Steinelefanten und Brunnenbecken im Dschungelpalast restauriert, lobte Casdorff sein engagiertes Team.

Stabile Preise – neue Online-Angebote

Bei den seit 2013 nahezu stabilen Eintrittspreisen ist auch in diesem Jahr keine Erhöhung geplant. Aufgrund der sehr guten Erfahrungen im Online-Verkauf im Zuge der Pandemie sollen begrenzte, preislich attraktive Onlineangebote das normale Ticket-Angebot ergänzen. Neue Angebote gebe es auch beim Kinderferien-Programm mit Themen rund um bedrohte Tierarten oder Forschertouren mit allen Sinnen. Bei den neuen Kreativ-Safaris für Kinder können Eindrücke aus dem Zoo in der umgebauten „Klüterkamer“ der Dorfschule kreativ umgesetzt werden.

Die Zooschule bietet für Grundschulen neue 60-minütige Unterrichtsgänge zu den Themen „Tier-Riesen“ und „Haustiere auf Meyers Hof“ als idealen Einstieg in für das Lernen an einem außerschulischen Lernort an. Für die Sekundarstufe II wurde der 90-minütige Unterrichtsgang „Abiturvorbereitung Evolution“ entwickelt. Zudem sind neue didaktische Themenhefte auf der Website der Zooschule zu den Themen „Zootierhaltung“ und „Tierernährung“ von der Zooschule erarbeitet worden, die neben den weiteren didaktischen Themenheften zur Vor- und Nachbereitung des Unterrichts heruntergeladen werden können.  Für Schulen bleibt es beim hoch attraktiven Eintrittspreis ab 3,50 Euro.

Masterplan 2025+

Auch die Bauprojekte im Rahmen des Masterplans 2025+ wurden während des Lockdowns vorangetrieben. So haben die bauvorbereiten Maßnahmen für das neue Haus der bedrohten Seychellen-Riesenschildkröten und des Zoologicums bereits begonnen. „Beide Projekte werden durch Spenden mitfinanziert – wir sind begeistert, wie viele Menschen uns bei der Rückkehr der Riesen unterstützen“, so Casdorff. „Im Zoologicum kann man ab jetzt auch eine Patenschaft für einen Sitzplatz auf der Natur-Tribüne übernehmen, der dann eine Plakette mit dem Namen des Spenders erhält.“

Zudem steht die Vergrößerung der Gehege für die vom Aussterben bedrohten Asiatischen Elefanten im Dschungelpalast bevor, die neue Laufhalle für die Elefanten wird intensiv geplant, ebenso die Erweiterung der Sambesi-Landschaft. Und: „Bis zur Umsetzung der Erweiterung ‚Sambesi‘ werden wir direkt hinter dem Eingang eine neue Fläche dem Schutz einiger der hiesigen Arten widmen“, verriet der Zoo-Geschäftsführer, „und unsere Besucher weiterhin auf spannende und unterhaltsame Weise für den Natur- und Artenschutz sensibilisieren.“

Zunächst aber hofft der Zoo auf eine baldige Wiedereröffnung – und auf finanzielle Hilfe zum Beispiel aus dem Förderprogramm des Landes Niedersachsen, in dem im September 2020 für die 31 Zoos und Tierparks in Niedersachsen insgesamt 20 Millionen Euro zur Verfügung standen, von denen nur ein geringer Teil abgefordert wurde. „Wir bitten das Land Niedersachsen erneut dringend um Prüfung, ob ein Teil dieser bisher nicht verwendeten Mittel genutzt werden kann, um damit die Zoos und Tierparks in Niedersachsen auch im zweiten Lockdown zu unterstützen“, so Casdorff, zumal Zoos in öffentlicher Trägerschaft an den Hilfsmaßnahmen des Bundes (Überbrückungshilfe III) wieder nicht partizipierten.

Stadtentwässerung nimmt neue E-Fahrzeuge und Ladeinfrastruktur in Betrieb – E Fahrzeuge Stadtentwässerung

Stadtentwässerung nimmt neue E-Fahrzeuge und Ladeinfrastruktur in Betrieb

18. Februar 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Fünf neue Elektrofahrzeuge vervollständigen ab sofort den Fuhrpark der Stadtentwässerung Hannover. Die Wagen vom Typ Nissan Leaf sind Teil der Unternehmensstrategie bis 2025, die einen Umstieg auf umweltfreundlichere Mobilität vorsieht. Ferner wird die dafür erforderliche Ladeinfrastruktur in Betrieb genommen. Als Umweltbetrieb bietet die Stadtentwässerung in der Sorststraße künftig auch Besucher*innen und Beschäftigten an zwei Ladepunkten die Möglichkeit, entgeltlich ihre privaten E-Fahrzeuge zu laden.

„Die Stadtentwässerung leistet mit der Investition in Elektroladeinfrastruktur und entsprechende Fahrzeuge nicht nur einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz in Hannover, sondern erhöht auch die Attraktivität als Arbeitgeber“, begrüßt Sabine Tegtmeyer-Dette, Erste Stadträtin, Wirtschafts- und Umweltdezernentin die Entscheidung. „Die Verbesserung der Lademöglichkeiten trägt dazu bei, den Anteil der Elektrofahrzeuge im Stadtverkehr zu steigern. Das wiederum hilft, die Stickstoffdioxid- und Lärmbelastung im Stadtgebiet zu reduzieren.“

„Bis 2025 wollen wir unsere Strategie weiter umsetzen und unseren Fuhrpark konsequent durch Umstellung auf alternative Antriebskonzepte wie die E-Mobilität modernisieren. Darüber hinaus wollen wir die Energieeffizienz erhöhen sowie in Themenfelder wie Digitalisierung, modernes Prozessmanagement und Erweiterung des Kundenservice investieren“, ergänzt Matthias Görn, Betriebsleiter der Stadtentwässerung Hannover.

Die Anschaffung ist Bestandteil der langfristigen Ausrichtung des hannoverschen Umweltbetriebes. Bis 2035 sollen rund zwei Milliarden. Euro in den Ausbau und die Modernisierung des Kanalnetzes, Erneuerungen der Pumpwerke sowie umfassende Baumaßnahmen an den Klärwerksstandorten Herrenhausen und Gümmerwald umgesetzt werden. Diese Investitionen sind notwendig, um die langfristige Entsorgungssicherheit zu gewährleisten und die Wasserqualität und Aufbereitung der Abwässer von derzeit rund 750.000 Menschen im Stadtgebiet und Umlandgemeinden sicherzustellen. Darüber hinaus beschäftigt sich die Stadtentwässerung mit innovativen Energiekonzepten, die einen Beitrag zur Klimaneutralität der Landeshauptstadt Hannover leisten können.

ÜSTRA und regiobus: Nachtverkehr entfällt weiterhin – Nachtsternverkehr

ÜSTRA und regiobus: Nachtverkehr entfällt weiterhin

17. Februar 2021/in Hannover

Vor dem Hintergrund des verlängerten Lockdown zur Eindämmung der Corona-Pandemie und des damit geringen Fahrgastaufkommens, setzen ÜSTRA und regiobus an den kommenden Wochenenden weiterhin die Nachtverkehre aus. Die Maßnahme gilt zunächst bis Sonntag, 7. März 2021.

Anpassungen im Nachtverkehr bei der ÜSTRA

Die ÜSTRA bietet an den kommenden Wochenenden keinen sogenannten NachtSternverkehr an. Der NachtSternverkehr fährt üblicherweise im Bus- und Stadtbahnbereich in den Nächten von Freitag auf Samstag, Samstag auf Sonntag sowie in den Nächten vor Feiertagen in der Zeit zwischen 1:00 und 5:00 Uhr. Der letzte „Kröpcke-Anschluss“ für die Stadtbahnen vor Betriebsschluss fährt während der angepassten Fahrzeiten um 0:45 Uhr ab.

Anpassungen im Nachtverkehr bei der regiobus

Auch die regiobus setzt weiterhin die sogenannten Nachtliner und Ruftaxi-Verkehre, die in den Wochenendnächten (Freitag und Samstag) in der Zeit zwischen 1:00 und 5:00 Uhr fahren, aus. Dazu gehören die Anrufsammeltaxi-Verkehre (AST) in der Wedemark und Springe, sowie das Ruftaxi Wunstorf, Neustadt und Burgdorf. Zudem werden die folgenden Spätfahrten um 0:38 Uhr ab Wunstorf/ZOB in alle Ortsteile (Freitag und Samstag) und die Fahrt um 0:42 Uhr der regiobus Linie 910 ab Burgdorf/ Bahnhof (Freitag und Samstag) derzeit nicht mehr durchgeführt.

GVH Servicestellen bleiben während des Lockdown geöffnet

Das GVH Kundenzentrum in der Karmarschstraße 30/32 hat weiterhin zu den regulären Öffnungszeiten geöffnet (Montag bis Freitag 09:30 bis 20:00 Uhr und Samstag 09:30 bis 18:00 Uhr). Auch die dortige Servicestelle der regiobus ist regulär montags bis freitags zwischen 09:30 und 15:00 Uhr offen. Am ZOB in Neustadt steht Fahrgästen die Servicestelle montags bis freitags von 07:00 bis 18:00 Uhr zur Verfügung.

Um möglichst wenig Publikumsverkehr zu haben und übergeordneten Empfehlungen zu folgen, raten ÜSTRA und regiobus dazu, Fahrkarten vorzugsweise in der GVH App oder an Fahrkartenautomaten zu kaufen. Die GVH App ist über die bekannten App Stores herunterzuladen. In der App können Fahrkarten auch ohne vorherige Registrierung gekauft werden. Auch an den meisten Fahrkartenautomaten ist kontaktloses Bezahlen ohne Bargeld möglich. Schriftliche Anfragen per Post, E-Mail oder über die sozialen Medien werden weiterhin beantwortet. Der telefonische Kundenservice ist unter 0511  590-9000 erreichbar (Montag bis Freitag 06:00 bis 23:00 Uhr, Samstag 06:00 bis 20:00 Uhr und Sonntag 07:00 bis 20:00 Uhr).

Fundbüros bleiben geschlossen

Das ÜSTRA Fundbüro in der Nordmannpassage 6 in 30159 Hannover sowie die Fundbüros auf den fünf Betriebshöfen der regiobus bleiben zunächst bis einschließlich Sonntag, 7. März 2021, geschlossen.

Fundgegenstände aus den Stadtbahnen und ÜSTRA Bussen können weiterhin über das Online-Fundbüro über uestra.de eingesehen werden. Wenn Fundgegenstände eindeutig identifizierbar sein sollten – wie zum Beispiel Personalausweise oder Führerscheine – werden die Besitzer benachrichtigt. Nach positiver Rückmeldung werden Ausweispapiere per Postversand an den Eigentümer geschickt. Telefonisch ist das Fundbüro montags bis freitags zwischen 10:00 bis 18:30 Uhr sowie samstags zwischen 10:00 bis 14:00 Uhr unter der Telefonnummer 0511 1668-5080 erreichbar.

E-Mails an fundbuero@uestra.de werden ebenfalls bearbeitet. Alle sonstigen derzeit eingehenden Fundsachen werden gelagert und können nach Wiederöffnung des Fundbüros abgeholt werden.

Für Fundsachen in Fahrzeugen der regiobus gilt: Fahrgäste stimmen sich bitte telefonisch mit den zuständigen Betriebshöfen ab. Eine Übersicht gibt es auf regiobus.de (Service / Fundsachen). Fahrgäste werden gebeten, ihre verloren gegangenen Gegenstände nicht direkt vor Ort abzuholen, um entsprechende Kontakte zu vermeiden. Wertgegenstände, Bargeld, Ausweise o. Ä. können per Post zugeschickt werden.

Informationen zu allen Fahrplänen und Öffnungszeiten gibt es entweder bei den einzelnen Verkehrsunternehmen oder auf www.gvh.de

Eine Million Quadratmeter Zukunft – 5G Messegelände

Eine Million Quadratmeter Zukunft

16. Februar 2021/in Wirtschaft, Hannover

HANNOVER (PM). Das Messegelände der Deutschen Messe bekommt noch in diesem Jahr ein eigenes 5G-Campus-Netz. In Hannover entsteht so das größte 5G-Messeglände Europas, ausgerüstet mit der neuen, superschnellen Generation im Mobilfunk. In enger Partnerschaft mit der Telekom baut die Deutsche Messe AG das Ausstellungsgelände schrittweise zu einem hochinnovativen Multifunktions-Campus aus.

Die Deutsche Telekom stellt auf einer Gesamtfläche von mehr als 1,4 Millionen Quadratmetern die flächendeckende und hochleistungsfähige 5G-Versorgung sicher. Das Campus-Netz realisiert die Telekom als ein hybrides Netz. Die Messe verfügt so über ein privates Netz, welches Messe und Austeller für ihre Anwendungen nutzen können. Gleichzeitig haben Besucher der Messen eine hervorragende Versorgung mit dem öffentlichen 5G-Netz auf dem Gelände.

Eines der größten 5G-Campus-Netze in Europa

Das Gelände in Hannover bekommt mit dem 5G-Ausbau auch eines der flächenmäßig größten 5G-Campus-Netze Europas. Im ersten Schritt stattet die Deutsche Telekom fünf Hallen sowie das gesamte Freigelände einschließlich angrenzender Parkplätze mit 5G aus. Im Anschluss versorgt die Telekom alle 30 Hallen und Gebäude des Messegeländes. Ziel ist es, ein weltweit einzigartiges Testfeld für 5G-Anwendungsfelder zu erschaffen, auf dem Technologie-Führer unterschiedlichster Branchen aktiv werden können. Deutsche Messe und Deutsche Telekom entwickeln und vermarkten das gemeinsame 5G-Angebot als Partner.

„Für die Deutsche Messe ist die frühe Entscheidung für ein eigenes, das gesamte Messegelände umfassende 5G-Campus-Netz ein strategisch wichtiger Schritt. Mit der Zuteilung einer privaten 5G-Lizenz durch die Bundesnetzagentur und der Deutschen Telekom als Partner stärken wir unser Kern- und Neugeschäft. Wir bieten so den Ausstellern und Gastveranstaltern aller Messen in Hannover die Möglichkeit, ihre 5G-fähigen Produkte, Lösungen und Anwendungen einem internationalen Publikum live zu präsentieren“, sagt Dr. Jochen Köckler, Vorsitzender des Vorstandes, Deutsche Messe AG. „Die Telekom eröffnet uns mit dem 5G-Campus-Netz die einmalige Chance, dass unser Messegelände eines der größten, privaten und in sich geschlossenen 5G-Areale Europas wird“, ergänzt Köckler.

„Die Deutsche Telekom ist das Zugpferd beim 5G-Ausbau in Deutschland – auch ganz speziell für die Wirtschaft. Mit diesem Highspeed 5G-Campus-Netz liefern wir hier in Hannover einen gläsernen Betriebsraum für die Industrie“, sagt Tim Höttges, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom. „Die Digitalisierung und die Innovationskraft in Deutschland profitieren von unserer starken Partnerschaft mit der Messe AG.“

Messegelände wird zum Innovations-Campus

Das 5G-Gelände der Deutschen Messe bietet künftig auch eine flächendeckende Versorgung mit dem öffentlichen 5G-Netz der Telekom. Hier werden innovative und zukunftsweisende Anwendungen erforscht, entwickelt und getestet. Das gilt für Produkte, Lösungen und Anwendungen quer durch alle Branchen.

Köckler: „Wir werden damit vom reinen Veranstalter zum Betreiber eines Geländes für Test- und Demonstrationszwecke in hoch technologisierten Umgebungen. Damit entwickeln wir unser Messegelände zum multifunktionalen Innovations-Campus.“

Das Niedersächsische Digitalisierungsministerium unterstützt den 5G-Ausbau des Messegeländes mit über 2,8 Millionen Euro. Wirtschafts- und Digitalisierungsminister Dr. Bernd Althusmann: „Corona wird das Messegeschäft, wie auch andere Wirtschaftsbereiche, nachhaltig verändern. Die Deutsche Messe AG richtet sich mit der 5G-Smart-Venue-Strategie konsequent für die Zukunft aus. Wir haben jetzt die Chance, den strukturbedingten Wandel und die damit verbundene beschleunigte Digitalisierung mitzugestalten.“ Niedersachsen ist hier bislang Spitzenreiter. So wurden bereits insgesamt elf 5G-Projekte in Niedersachsen mit einer Konzeptförderung des Bundes ausgezeichnet. Kein anderes Bundesland kann hier mehr Prämierungen vorweisen.

Als eines der einzigen Bundesländer erarbeitet Niedersachsen eine Förderkulisse zur Unterstützung bei der Errichtung von forschungs- und industriebezogenen 5G-Campusnetzen. Die 5G-Strategie der Landesregierung zielt nicht nur auf die Förderung einzelner Projekte, wie dem der Messe AG ab, sondern auf die Entwicklung eines landesweiten 5G-Ökosystems.

Hagen Rickmann, Geschäftsführer Geschäftskunden der Telekom Deutschland ergänzt: „5G wird insbesondere für die Industrie elementare Wettbewerbsvorteile bringen. Produktion und Mobilität profitieren genauso wie die Anwendungen für Smart City, Logistik- oder Medizintechnik. Auf dem Messegelände Hannover werden die Vorteile der Zukunftstechnologie anfassbar. Und damit für Besucher und Kunden erlebbar.“

Das Campus-Netz im Detail

Das größte 5G-Messegelände Europas wird in Hannover mit einem hybriden Netz realisiert, das sogenannte „Dual-Slice“ Campus-Netz. Dafür werden im ersten Schritt 14 5G Antennen für den Außenbereich in Betrieb genommen. Zusätzlich werden mehr als 70 Indoor-Antennen die ersten 5 Hallen auch im Innenraum mit 5G ausleuchten.

Der private Teil des Campus-Netzes wird mit Frequenzen im Bereich 3,7 – 3,8 GHz realisiert. Die Deutsche Messe hat hierfür von der Bundesnetzagentur eine entsprechende Lizenz aus dem Industrie-Spektrum zugeteilt bekommen. Der Teil des öffentlichen Netzes wird über Telekom-eigene Frequenzen im Bereich 3,6 GHz sichergestellt. Damit stehen insgesamt 190 MHz Bandbreite für das Messegelände zur Verfügung.

Durch ein redundantes Mobilfunknetzwerk wird eine besonders hohe Verfügbarkeit sichergestellt. Es bietet damit höchste Verlässlichkeit für Messe, Aussteller und Besucher.

Eine Edge Computing Plattform verarbeitet anfallende Daten in kürzester Reaktionszeit. Sie wird in die Netzarchitektur integriert und verarbeitet die Daten direkt auf dem Gelände. Das bringt maximale Datensicherheit und effiziente Datenverarbeitungsprozesse.

Bis Ende kommender Woche sollen alle Stadtbahnen fahren – Stadtbahn im Depot

Bis Ende kommender Woche sollen alle Stadtbahnen fahren

16. Februar 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Die erheblichen Winterschäden am hannoverschen Stadtbahnnetz sollen bis Ende kommender Woche behoben sein, so dass dann alle Stadtbahnen wieder wie gewohnt fahren. Etliche Teilabschnitte werden bereits vorher wieder befahren werden können:

  • Heute gingen bereits die Abschnitte Wettbergen – Buchholz der Linien 3 und 7 sowie der Linie 4 Roderbruch bis Marienwerder und die Linie 9 bis zum Endpunkt Fasanenkrug in Betrieb.
  • Morgen (Mittwoch) sollen voraussichtlich der Abschnitt der Linie 6 bis zum Endpunkt Nordhafen wieder in Betrieb gehen.
  • Bis Freitag dieser Woche soll der Abschnitt der Linie 4 von Marienwerder bis zum Endpunkt Garbsen, der Linie 7 zum Endpunkt Misburg und der Abschnitt der Linie 3 zum Endpunkt Altwarmbüchen wieder hergestellt sein.
  • In der kommenden Woche wird der Innenstadtbereich der Linien 10 und 17 zwischen Goetheplatz und Hauptbahnhof/ZOB wieder in Betrieb gehen.
  • Bis zum Ende der kommenden Woche soll der Abschnitt der Linien 1 und 2 zwischen Bothmerstraße bis zum Endpunkt Sarstedt und der Abschnitt der Linie 11 bis zum Endpunkt Zoo wieder in Betrieb gehen.

Zu den Ursachen der zahlreichen Schadstellen verschiedenster Bauformen und Umfänge im Stadtbahnnetz wird sich die ÜSTRA voraussichtlich erst in der kommenden Woche äußern können. Derzeit werden diese mit Unterstützung eines Gutachters untersucht und analysiert.

Mit Busnotverkehren auf den wichtigsten Abschnitten und zusätzlichen Busverbindungen hält die ÜSTRA derzeit den Nahverkehr aufrecht. Dabei wird sie von ihrem Tochterunternehmen ÜSTRA Reisen und von dem Partnerunternehmen regiobus unterstützt. Auch das technische Hilfswerk hat ebenso wie AHA und die Johanniter die ÜSTRA unterstützt. Der Vorstand der ÜSTRA bedankt sich ausdrücklich für diese Unterstützung. Ebenso dankt er den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Instandhaltung, dem Fahrdienst, den Werkstätten, den Fahrplanbüros, der Fahrgastinformation, dem Kundenservice und der Kommunikation für ihren enormen Einsatz unter den schwierigen Bedingungen der vergangenen Tage.

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