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Aktuelle Nachrichten aus der Landeshauptstadt Hannover – lokale Meldungen, Polizei, Politik und Stadtgeschehen.

Versammlungen in Hannover: Aufzüge und Kundgebungen nehmen friedlichen Verlauf – Demo 14.02.2021© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Versammlungen in Hannover: Aufzüge und Kundgebungen nehmen friedlichen Verlauf

14. Februar 2021/in Polizei, Hannover

HANNOVER (ots). In Hannover sind am Samstag, 13.02.2021, und am Sonntag, 14.02.2021, mehrere Versammlungen ohne größere Vorkommnisse verlaufen. Zur größten Veranstaltung versammelten sich am Sonntagnachmittag rund 1.240 Personen auf dem Schützenplatz. Mehrfach wurden Verstöße gegen die Corona-Verordnung festgestellt und geahndet.

Die Polizeidirektion Hannover zieht eine positive, vorläufige Bilanz der heutigen Einsatzmaßnahmen anlässlich mehrerer Versammlungen im Zusammenhang mit dem Thema Corona. Größere Störungen haben die Einsatzkräfte nicht verzeichnet.

Am Vormittag setzten sich unter dem Motto „Autokorso der Herzen zum Valentinstag“ zunächst 46 Pkw auf dem Schützenplatz in Hannover in Bewegung. Zwischen 11:00 Uhr und 11:45 Uhr beteiligten sich diese an einem Autokorso entlang einer festgelegten Route durch Teile der hannoverschen Innenstadt. Ziel des Korsos war der Schützenplatz, wo sich mehrere Teilnehmende einer späteren Versammlung anschlossen.

Um 12:30 Uhr startete im Bereich Ferdinand-Wilhelm-Fricke-Weg eine weitere Versammlung. Unter dem Motto „Solidarisch durch die Krise – statt rechter Hetze und Verschwörungsmythen“ zogen nach einer Auftaktkundgebung in der Spitze 210 Teilnehmende über die Lavesallee, die Bruchmeisterallee und den Schützenplatz zum Stadionvorplatz, wo eine Abschlusskundgebung folgte. Um kurz nach 15:00 Uhr wurde die Versammlung beendet.

Um 14:00 Uhr begann die größte Versammlung des Tages auf dem Schützenplatz: Bis zu 1.240 Personen versammelten sich dort unter dem Motto „Leben und körperliche Unversehrtheit für alle nach GG Art. 2“. Nach zahlreichen Wortbeiträgen im Rahmen einer Kundgebung wurde die Versammlung um 16:00 Uhr für beendet erklärt. Ein ursprünglich geplanter Aufzug durch Teile der hannoverschen Innenstadt war seitens der Versammlungsbehörde bereits im Vorfeld örtlich beschränkt worden. Die Einsatzkräfte der Polizei kontrollierten nach dem Ende der Versammlung die Einhaltung der Beschränkung.

Bereits am Samstag war zudem ein Autokorso störungsfrei verlaufen. Unter dem Titel „Grundgesetz, Freiheit, Selbstbestimmung“ fuhren am Nachmittag 80 Fahrzeuge auf einer zuvor festgelegten Route durch Teile der hannoverschen Innenstadt. Start- und Zielpunkt war der Schützenplatz.

Vor allem im Zusammenhang mit den Versammlungen am Sonntag verzeichnete die Polizei mehrere Verstöße gegen die geltende Corona-Verordnung. Neben Appellen an die Versammlungsteilnehmenden, Mindestabstände einzuhalten und geeignete Mund-Nase-Bedeckungen zu tragen, wurden festgestellte Verstöße zudem konsequent geahndet. Die Polizei griff dabei sowohl während der Versammlungen als auch nach deren Ende entsprechend durch.

Betreten zugefrorener Gewässer verboten – Maschsee Eisfläche© Bernd Günther

Betreten zugefrorener Gewässer verboten

14. Februar 2021/in Hannover

HANNOVER (PM/red.). Die Stadtverwaltung warnt nochmals eindringlich davor, zugefrorene Gewässer in Hannover zu betreten. Das Betreten der Eisflächen ist verboten. Wer dies dennoch tut, begibt sich in Lebensgefahr. Erwachsene werden gebeten, Kinder auf die Gefahren und das Verbot aufmerksam zu machen.

Zumindest am Sonntagvormittag beobachte man auf dem Maschsee bei herrlichem Winterwetter mit Sonnenschein einige Passanten, aber niemand von diesen befand sich auf der trügerischen Eisfläche. Anscheinend haben die mehrfachen Warnungen und das Betretungsverbot doch seine Wirkung gezeigt.

Die Feuerwehr weist darauf hin, dass bei einem Einbrechen in das Eis der menschliche Körper in dem sehr kalten Wasser extrem schnell auskühlt, Betroffene in wenigen Minuten bewegungsunfähig werden und ein Ertrinken droht.

Verbot gilt auch weiterhin für den Maschsee

Bis auf den Maschsee würden in Hannover grundsätzlich keine Eisflächen offiziell freigegeben werden. Rund um den Maschsee weisen Schilder auf das Verbot zum Betreten der Eisfläche hin. Dies kann erst bei einer durchgehenden Stärke des tragfähigen Eises von mindestens 13 Zentimetern aufgehoben werden. Im Falle einer Freigabe würde am Nord- und Südufer die Stadtflagge (rot-weiß mit Stadtwappen) gehisst.

Die Eisdecke ist aktuell vor allem aufgrund der auf dem Eis liegenden Schneedecke noch so dünn, dass selbst eine Messung durch die Stadtverwaltung, wegen der damit verbundenen Gefahr einzubrechen, nicht durchgeführt wird. Erfahrungsgemäß wird eine ausreichende Eisdicke nach frühestens 10 bis 14 Tagen bei durchgehenden hohen Minusgraden erreicht. Durch die dämmende Wirkung des Schnees wird das Eiswachstum gehemmt. Es ist derzeit nicht davon auszugehen, dass die erforderliche Eisdicke in den nächsten Tagen überhaupt erreicht wird.

Vor dem Hintergrund der geltenden Hygieneregeln zur Corona-Pandemie ist zudem auch bei einem eventuellen Erreichen der erforderlichen Eisdicke nicht von einer Freigabe der Eisfläche auszugehen. Es ist damit zu rechnen, dass große Menschenmengen – auch überregional – durch ein solches Ereignis angezogen werden würden. Auch wenn die Eisfläche insgesamt ausreichend groß ist, wären insbesondere an den Zu- und Abgängen zur Eisfläche (insbesondere im Bereich der Treppen am Nordufer und im Bereich des Restaurants Pier 51) die geltenden Abstandsvorschriften nicht einzuhalten.

ÜSTRA nimmt langsam ihre Stadtbahnlinien wieder in Betrieb – ÜSTRA Beeinträchtigung© Bernd Günther

ÜSTRA nimmt langsam ihre Stadtbahnlinien wieder in Betrieb

14. Februar 2021/in Hannover

HANNOVER (red.) Die Üstra nimmt langsam ihre Linien der Stadtbahn wieder in Betrieb. Zwar gibt es weiterhin noch Einschränkungen und einige Linien sind verkürzt, aber die Fahrgäste dürfen auf weitere Besserungen bei der Behinderung des ÖPNV hoffen. Die ÜSTRA informiert über ihre Internetseite www.uestra.de den aktuellen Stand.

Zurzeit fahren die Stadtbahnlinien wie folgt (Stand Samstag 13.02.21):

  • Li. 1: Pendelverkehr Langenhagen – Peiner Straße
  • Li. 2: Pendelverkehr Alte Heide – Messe/Nord
  • Li. 3: Pendelverkehr Vier Grenzen – Stadionbrücke
  • Li. 4: Pendelverkehr Bahnhof Leinhausen – Roderbruch
  • Li. 5: Pendelverkehr Bahnhof Leinhausen – Anderten
  • Li. 6: eingestellt
  • Li. 7: eingestellt
  • Li. 8: eingestellt, Abschnitt Bothmerstraße – Messe/Nord wird durch Li. 2 bedient
  • Li. 9: Pendelverkehr Hauptbahnhof – Empelde
  • Li. 10: Pendelverkehr Ahlem – Glocksee – Waterloo – Kröpcke – Hauptbahnhof
  • Li. 11: Pendelverkehr Haltenhoffstraße – Braunschweiger Platz – Freundallee
  • Li. 17: eingestellt

Einen aktualisierten Liniennetzplan gibt es unter www.uestra.de

Wichtiger Hinweis: der Stadtbahn-Pendelverkehr fährt am 13. und 14.02. abweichend nach dem Fahrplan Montags – Freitags. Die genauen Abfahrtszeiten konnten noch nicht in der Fahrplanauskunft hinterlegt werden. Die genauen Abfahrtszeiten entnehmen Sie bitte den Aushangfahrplänen (Tagesart Mo. – Fr.).

Busnotverkehr Peiner Straße – Gleidingen/Orpheusweg
Zwischen den Haltestellen Peiner Straße und Gleidingen/Orpheusweg ist ein Notverkehr mit Bussen aufgebaut. Die Abfahrtzeiten entnehmen Sie hier. Die Haltestellen Laatzen/aquaLaatzium, Laatzen/Krankenhaus, Laatzen/Neuer Schlag und Laatzen/Rethener Winkel werden nicht bedient.

Busnotverkehr Bahnhof Leinhausen – Wissenschaftspark Marienwerder 
Zwischen den Haltestellen Bahnhof Leinhausen und Wissenschaftspark Marienwerder ist ein Notverkehr mit Bussen aufgebaut. Die Abfahrtszeiten entnehmen Sie hier.

Busnotverkehr Fasanenkrug – Noltemeyerbrücke
Zwischen den Haltestellen Fasanenkrug und Noltemeyerbrücke ist ein Notverkehr mit Bussen aufgebaut. Die Abfahrtszeiten entnehmen Sie hier.

Busnotverkehr Messe/Ost – Freundallee
Zwischen den Haltestellen Messe/Ost bis Freundallee ist ein Notverkehr mit Bussen aufgebaut. Die Busse fahren von Messe/Ost bis Kronsberg, dann über die Haltestellen Brabeckstraße und Emslandstraße weiter zur Haltestelle Freundallee. Dort besteht Anschluss zum Pendelverkehr der Linie 11. Die Haltestelle Feldbuschwende wird nicht bedient.
Die Busse fahren zurzeit im 20-Minuten-Takt.

Verstärkerbusse der regiobus
Die regiobus setzt Verstärkerfahrten ein, um das Angebot zu erhöhen.

  • Bereich Garbsen (Taktverdichtung der Linie 431); Fahrplan der zusätzlichen Fahrten
  • Bereich Nordhafen (Verlängerung der Linie 460 zur Haltenhoffstraße); Fahrplan der zusätzlichen Fahrten
  • Bereich Wettbergen (Linie 500); am Wochenende werden möglichst Gelenkbusse eingesetzt
  • Verstärkung der Linie 900 (Zusatzbus am 13. und 15.02. zwischen Altwarmbüchen und Hauptbahnhof/ZOB) und zusätzliche Halte an den Stadtbahnhaltestellen auf dem Linienfahrweg.

Busverkehr
Der Busverkehr in der Region Hannover ist wieder aufgenommen worden. Es gibt zum Teil Beeinträchtigungen und Einschränkungen. Mit größeren Wartezeiten muss gerechnet werden.

Bitte beachten Sie folgende weitere Informationen:

  • regiobus
    Unter www.regiobus.de erhalten Sie alle aktuellen Informationen zum Linienbetrieb.
  • ÜSTRA
    Auf den Linien 121, 126, 135, 450, 581 und 611 können wegen der Witterung Teilabschnitte nicht bedient werden. Bitte nutzen Sie die Fahrplanauskunft für Ihre Fahrt. Für die nicht bedienten Haltestellen sind einzelne Meldungen erfasst. Die Linie 346 bleibt voraussichtlich noch bis 15.02.2021 im Laufe des Tages außer Betrieb.


Mit Verspätungen und Ausfällen muss weiterhin auf allen Buslinien gerechnet werden.

Weitere aktuelle Informationen erhalten Sie auch unter www.gvh.de, www.uestra.de, sowie www.regiobus.de.

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Ab Montag 15.02.2021

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Hilfe am Gleis: Heißer Kaffee und Tee für Üstra-Mitarbeiter – JUH unterstützt ÜSTRA

Hilfe am Gleis: Heißer Kaffee und Tee für Üstra-Mitarbeiter

12. Februar 2021/in Hannover

HANNOVER (PM).  Plötzlich war Stillstand. Ein großer Teil der 184 Kilometer Stadtbahnnetz sind seit Mittwochnacht nicht mehr befahrbar. Durch die heftigen Minustemperaturen hatten Eis und Schnee Gehwegplatten aus Beton sowie große Asphaltstücke in die Höhe gedrückt. Seit Tagen sind nun etwa 20 Instandhaltungsteams der Üstra unterwegs, um die Schäden zu beseitigen.

Die Frauen und Männer leisten einen Knochenjob und werden seit heute Morgen von den Johannitern unterstützt. Die beiden Helfer Alina Schulze und Rainer Kirchberg starteten um neun Uhr mit reichlich heißem Tee und Kaffee. Neun Haltestellen standen auf ihrer Liste, darunter die Stationen Vier Grenzen, Spannhagengarten, Fiedelerstraße und Schwarzer Bär. Gegen Mittag hatten sie zwölf Mal Halt gemacht, weil sie kurzerhand überall dort stoppten, wo sie Üstra-Mitarbeiter bei der Arbeit sahen. „Hallo, wollt ihr etwas Heißes zum Aufwärmen?“, fragten die Johanniter, die mit einem Transporter vorfuhren und aus dem Wagen heraus die Getränke verteilten. Die Teams waren genauso überrascht wie dankbar. „Die Freude ist wirklich groß.

Nur ein Team hat dankend abgewunken“, berichteten Alina Schulze und Rainer Kirchberg gegen Mittag. Nach einer kurzen Pause ging es dann immer schnell weiter. Für die Johanniter zur nächsten Haltestelle und für die Üstra-Teams zurück ins Gleisbett. Morgen fahren die Johanniter übrigens wieder mit Heißgetränken raus. Damit schon bald alle Bahnen wieder Fahrt aufnehmen.

Erste Stadtbahnen sollen am Montag wieder verkehren – Stadtbahn Haltestelle Bothfeld© Cornelia Günther

Erste Stadtbahnen sollen am Montag wieder verkehren

11. Februar 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Der Winter hat den hannoverschen Nahverkehr weiter fest im Griff: Während die Busse der ÜSTRA und der regiobus wieder fahren, ist der Stadtbahnverkehr in Hannover weiterhin eingestellt. Zahlreiche Schäden im gesamten Stadtbahnnetz machen einen sicheren Betrieb derzeit unmöglich. Die ÜSTRA ist mit rund 20 Instandhaltungsteams im Netz unterwegs, um die Schäden zu beheben. „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind seit Tagen bei schwierigsten Witterungsbedingungen draußen vor Ort im Einsatz – dafür gebührt ihnen unser großer Dank“, sagte Denise Hain, Vorständin der ÜSTRA für Betrieb und Personal.

Ziel ist es, am kommenden Montag zumindest einige Streckenäste wieder in Betrieb nehmen zu können. Bis dahin bittet die ÜSTRA ihre Fahrgäste, auf geeignete Busverbindungen auszuweichen. Dazu zählen insbesondere die SprintH-Linien der regiobus. Außerdem werden kurzfristig gemeinsam mit der regiobus einige zusätzliche Querverbindungen per Bus eingerichtet, über die die ÜSTRA ab Freitag auf ihrer Homepage www.uestra.de und in der GVH-App gesondert informieren wird.

Die Ursachen der zahlreichen Schäden werden noch erforscht. Insbesondere Gehwegplatten an Übergängen, aber auch Bitumen- und Asphaltpflasterungen an Gleisen sind mit Beginn des Winterwetters nach oben gedrückt worden, so dass sie von den Stadtbahnen nicht mehr überfahren werden können. Erste Vermutungen gehen davon aus, dass sich durch die heftigen Niederschläge vor Einbruch des Winterwetters der Untergrund mit Wasser gesättigt hat. Durch den Frost aufgrund des Temperatursturzes wurden dann die Platten nach oben gedrückt. Ebenso ist es möglich, dass die Stadtbahnen beim Fahren Schnee unter die Anlagen gedrückt haben und diese dadurch angehoben wurden. Auch eine Kombination aus beiden Ursachen ist denkbar. „Eine umfassende Ursachenanalyse wird es erst nach Ende des Winterwetters geben können, wenn kein Schnee mehr auf den Anlagen liegt“, betont Elke Maria van Zadel, Vorständin der ÜSTRA für Technik, IT und Infrastruktur.

Vor dem Hintergrund der anhaltenden Corona- Maßnahmen und der zusätzlichen Einschränkungen im ÖPNV durch den Wintereinbruch erhalten Abonnenten des GVH (Großraum-Verkehr Hannover) erneut einen Treuebonus in Höhe von 20 Prozent für die Monate März und April 2021. „Wir sind uns bewusst, dass viele unserer Kunden unser Mobilitätsangebot zurzeit seltener nutzen. Das öffentliche Leben ist eingeschränkt, und Menschen arbeiten teilweise im Homeoffice. Nun sind auch noch witterungsbedingte Angebotsausfälle hinzugekommen“, sagt Ulf-Birger Franz, Geschäftsführer des GVH und Verkehrsdezernent der Region Hannover. „Gerade jetzt ist es uns wichtig, ein Zeichen zu setzen und uns bei all unseren Kunden mit einem Rabatt für ihre Treue zu bedanken.“

Feuerwehr aktuell

Eisunfall nimmt glückliches Ende

10. Februar 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Seit Tagen warnen Behörden und Hilfsorganisationen davor, die Eisdecke zugefrorener Gewässer zu betreten. Am Mittwochabend nahm ein Eisunfall im hannoverschen Stadtteil Sahlkamp ein glückliches Ende. Eine Frau war in den Abendstunden in das Eis eingebrochen, konnte sich aber glücklicherweise selbst befreien.

Mehrere Anrufer wählten gegen 17:13 Uhr den Notruf, weil im Märchensee eine Frau in das Eis eingebrochen war. Da auch Kinder im Bereich des Ufers gespielt hatten, rückte ein Großaufgebot an Einsatzkräften in den Pinocchioweg aus, darunter auch Spezialkräfte für Wasserrettungseinsätze.

Vor Ort stellte sich heraus, dass sich die eingebrochene Frau selbst hatte aus ihrer lebensbedrohlichen Lage befreien können. Sie verließ den Bereich danach offenbar sofort und war, trotz einer Suche in der Umgebung, nicht mehr auffindbar. Da verschiedene Zeugen des Unfalls auch Kinder im Uferbereich gesehen hatten, begaben sich zur Sicherheit mehrere mit speziellen Wasserrettungsanzügen ausgerüstete Feuerwehrleute in das vier Grad kalte Wasser und suchten die ca. acht Meter vom Ufer entfernte Einbruchsstelle ab. Auch ein Feuerwehrtaucher kam hier zum Einsatz und kontrollierte den Bereich unterhalb der Eisdecke. Die Suche verlief aber glücklicherweise ergebnislos.

In diesem Zusammenhang weisen wir noch einmal eindringlich darauf hin, dass beim Betreten von Eisflächen derzeit Lebensgefahr besteht. Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 25 Fahrzeugen und 86 Einsatzkräften vor Ort.

Betreten zugefrorener Gewässer verboten - Lebensgefahr – Betreten verboten

Betreten zugefrorener Gewässer verboten – Lebensgefahr

10. Februar 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Die Stadtverwaltung warnt vor dem Betreten zugefrorener Gewässer in Hannover. Das Betreten der Eisflächen ist verboten. Wer dies dennoch tut, begibt sich in Lebensgefahr.

Erwachsene werden gebeten, Kinder auf die Gefahren und das Verbot aufmerksam zu machen. Die Feuerwehr weist darauf hin, dass bei einem Einbrechen in das Eis der menschliche Körper in dem sehr kalten Wasser extrem schnell auskühlt, Betroffene in wenigen Minuten bewegungsunfähig werden und ein Ertrinken droht.

 

Stadtbahnverkehr der ÜSTRA bleibt Mittwoch und Donnerstag eingestellt – Stadtbahnverkehr eingestellt 1© Cornelia Günther

Stadtbahnverkehr der ÜSTRA bleibt Mittwoch und Donnerstag eingestellt

10. Februar 2021/in Hannover

HANNOVER (red.) Auf Grund der extremen Wetterlage ist aktuell der ÜSTRA-Stadtbahnverkehr komplett eingestellt. Es wird kein SEV angeboten. 

Busverkehr
Der Busverkehr in der Region Hannover ist aufgenommen. Die regiobus- und ÜSTRA-Buslinien fahren jedoch nicht fahrplangerecht. Mit größeren Wartezeiten muss gerechnet werden.

Bitte beachten Sie folgende weitere Informationen:

  • regiobus
    Linie 301: Die Linie 301 (Stadtverkehr Springe) bleibt weiterhin außer Betrieb
  • ÜSTRA
    Die ÜSTRA Buslinien (100, 120, 121, 122, 123, 124, 125, 126, 127, 128, 129, 130, 134, 135, 136, 137, 200, 253, 330, 340, 341, 345, 346, 347, 363, 371, 372, 373, 390, 420, 450, 470, 480, 581, 610, 611, 616, 631 und 800) nehmen den Betrieb auf.Auf den Linien 120, 126, 581, 611 und 800 können wegen der Witterung weiterhin Teilabschnitte nicht bedient werden. Bitte nutzen Sie die Fahrplanauskunft für Ihre Fahrt. Für die nicht bedienten Haltestellen sind einzelne Meldungen erfasst.Die Linie 133 bleibt bis auf Weiteres außer Betrieb

Mit Verspätungen und Ausfällen muss weiterhin auf allen Buslinien gerechnet werden.

 

Stadt öffnet Volkshochschule für obdachlose Menschen – Obdachlose in der VHS

Stadt öffnet Volkshochschule für obdachlose Menschen

8. Februar 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Die Kältewelle ist in Hannover angekommen und stellt besonders die hilfsbedürftigen Menschen der Stadt vor große Herausforderungen. Die Landeshauptstadt Hannover bietet deshalb für obdachlose Menschen seit heute, 8. Februar 2021 ein zusätzliches Angebot zum Tagesaufenthalt in der Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover an. Die Räumlichkeiten stehen von 7.30 bis 18.00 Uhr an jedem Tag dieser Woche zur Verfügung. Das Angebot gilt zunächst bis zum 13. Februar.

Möglich wurde diese schnelle und unbürokratische Hilfe zum einen, weil derzeit kein Präsenzunterricht in der VHS stattfindet und zum anderen durch den spontanen Einsatz von 25 ehrenamtlich Engagierten, die die Menschen dort betreuen. Sie arbeiten in Schichten, jeweils zwei Stunden, in denen sie Imbiss und Getränke anbieten und auch für Gespräche bereitstehen. Es gibt auch die Möglichkeit, Schlafpausen einzulegen. Dafür stehen Yogamatten zur Verfügung, die durch die derzeit Corona-bedingt ausgefallenen Yoga-Kurse, nutzbar sind. Für die Privatsphäre sind diese durch Stellwände abgetrennt. Am Eingang der VHS werden Fiebermessungen durchgeführt und OP-Masken sowohl für das Personal als auch für die obdachlosen Menschen verteilt.

„Wir freuen uns, dass wir durch die spontane Bereitschaft von ehrenamtlich engagierten Menschen dieses Angebot kurzfristig möglich machen können. Es ist als Kombination mit dem Angebot der Marktkirche zu verstehen, in der die Menschen über Nacht bleiben können. Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten und Unterstützenden für diese tolle Zusammenarbeit. So sieht gelebte Solidarität für mich aus – wir arbeiten Hand in Hand und Seite an Seite mit sozialen Träger*innen und ehrenamtlich Engagierten, um hilfsbedürftige Menschen in Notsituationen zu unterstützen“, sagte Sylvia Bruns, Dezernentin für Soziales und Integration der Landeshauptstadt Hannover.

Die Marktkirchengemeinde und das Diakonische Werk Hannover bieten mit Unterstützung der Landeshauptstadt Hannover seit Sonntag, 7. Februar, 18.00 Uhr, einen zusätzlichen Anlaufpunkt für obdachlose Menschen an, den sie aufsuchen können, um dort zu übernachten. Das Angebot gilt zunächst bis zum 14. Februar.

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Bei Eiseskälte die Hauswasserleitungen schützen – Einfrieren

Bei Eiseskälte die Hauswasserleitungen schützen

8. Februar 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Für die kommenden Tage sind deutlich niedrige Außentemperaturen angekündigt. Knackige Minus-Temperaturen und Dauerfrost können auch eine Gefahr für Wasserleitungen und Abflüsse in den Häusern selbst werden. Meist einfach nur, weil Kellerfenster offen stehen. Teure Schäden sind meist die Folge.

In kommenden Kältephasen ist besondere Umsicht der Mieter und Hausbesitzer vonnöten. Dauerhafte Tiefsttemperaturen im zweistelligen Bereich lassen Wasserleitungen oder Zähler einfrieren, wenn nichts dagegen unternommen wird – auch innerhalb von Gebäuden. enercity hat für die Wasser-Kunden ein paar Tipps zusammengestellt, die Schaden vermeiden helfen.

Eine entsprechende Vorsorge ist vor allem in nicht zu Wohnzwecken genutzten und daher in der Regel unbeheizten Bereichen oder bei dauerhafter Abwesenheit (wie Urlaub) sinnvoll:

  • Kellerfenster schließen (bei Mehrfamilienhäusern oft vernachlässigt, da sich niemand kümmert bzw. zuständig fühlt)
  • bei privaten Ein-/Zweifamilienhäusern alle außenliegenden und in unbeheizten Gebäudeteilen liegenden Wasserleitungen einkleiden bzw. isolieren (Wasserzähler können durch Umwicklung mit Holzwolle oder trockenen Lappen bzw. Textilien vor dem Einfrieren geschützt werden)
  • an frostgefährdeten Stellen während der Frostperiode ggfs. aktiv beheizen, da eine Isolierung der Leitungen allein nach Expertenmeinung nicht ausreicht,  Heizkörper nie ganz zudrehen – Thermostat auf Frostschutz (symbolisiert durch Sternchen am Thermostat) stellen.
  • unbenutzte Räume regelmäßig kontrollieren und Wasserleitungen ggfs. von Fachleuten (Installationsbetrieben) entleeren lassen
  • Gartenwasserleitungen/-zähler entleeren bzw. entlüften

Was Kunden tun können, wenn es doch passiert ist:

  • die eingefrorene Leitung sofort abstellen (evtl. muss sogar der Wasserhaupthahn geschlossen werden, damit beim Auftauen kein Wasser ausläuft und erhebliche Schäden verursacht).
  • eingefrorene Leitungen niemals mit offenem Feuer (z.B. Gasbrenner, Lötlampe) auftauen, denn es besteht Brandgefahr. Am besten sind zum Auftauen heiße Tücher, Heizmatten oder Wärmflaschen geeignet.
  • sollte der Wasserzähler beschädigt sein, ist die enercity-Störungsannahme unter 0511/430-5111 zu benachrichtigen.
  • wenn die Leitung aufgetaut ist, sollten Sie das Wasser vorsichtig einlaufen lassen und die Leitung sofort auf Dichtheit prüfen. Im Zweifelsfall oder bei Schäden an der Leitung empfiehlt es sich einen eingetragenen Vertrags-Installateur zu Hilfe nehmen.
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