Blau-gelbes Mähboot erleichtert Pflegearbeiten im Maschsee
HANNOVER (redu). Mit der Inbetriebnahme des neuen Mähbootes „Triton 1500“ hat die Maschseeaufsicht ihre Arbeitskapazitäten erheblich gesteigert. Das 14,5 Meter lange und 10.800 kg schwere Boot sorgt ab sofort für eine effiziente Pflege des Sees.
Die Maschseeaufsicht hat kürzlich das neue Mähboot „Triton 1500“ in Betrieb genommen. Das blau-gelbe Boot ersetzt das bisherige Modell aus dem Jahr 2008, das nach über 20 Jahren außer Dienst gestellt wurde. Bei den Mitarbeitenden der Maschseeaufsicht ist es als „Seekuh“ bekannt.
„Triton 1500“ spielt eine zentrale Rolle bei der täglichen Arbeit in den Sommermonaten. Fachbereichsleiter Andreas Bode betont die Vorteile des neuen Bootes: „Das Boot ist mit einem Mähassistenzsystem ausgestattet, sodass Überlappungen oder Fehlstellen weitestgehend vermieden werden können.“ Dieses System erleichtert die Arbeit der Kolleg*innen erheblich. Das Boot kann bis zu einer Tiefe von 1,80 Meter mähen, was für den etwa zwei Meter tiefen Maschsee ausreichend ist.
Die Maschseeaufsicht ist neben der Pflege von Algen und Gras auch für die allgemeine Reinigung des Sees verantwortlich. Regelmäßiges Mähen ist wichtig, um den See in einem guten Zustand zu halten und die Nutzung durch Sportler nicht zu beeinträchtigen.
BGH hebt Urteil auf – Mordvorwurf gegen die Fahrer wird neu geprüft
HANNOVER (redu). Das Landgericht Hannover verhandelt erneut ein tödliches Autorennen, bei dem im Februar 2022 in Barsinghausen zwei Kinder ums Leben kamen. Der Bundesgerichtshof (BGH) hatte das ursprüngliche Urteil aufgehoben und eine neue Prüfung der Mordvorwürfe angeordnet.
Bei dem Unfall starben ein zweijähriger Junge und sein sechs Jahre alter Bruder, die Eltern und weitere Personen erlitten schwere Verletzungen.
Im ursprünglichen Prozess wurden die beiden Fahrer verurteilt. Der 41-jährige Mitangeklagte räumte eine Mitschuld ein, betonte jedoch, dass er nie die Absicht hatte, jemanden zu töten. Die 41-jährige Hauptangeklagte entschuldigte sich bei den Eltern der verstorbenen Kinder. Der Vater der Kinder wies die Entschuldigung als unzureichend zurück und betonte das anhaltende Leid seiner Frau.
Der BGH sah Rechtsfehler in der Ablehnung eines bedingten Tötungsvorsatzes und bei der Beweiswürdigung. Nur die Feststellungen zum äußeren Tatgeschehen blieben bestehen. Der ursprüngliche Prozess ergab, dass sich die Angeklagten auf dem Heimweg von der Arbeit befanden und sich zuvor nicht kannten. Auf einer Strecke von 500 Metern sollen sie laut Zeugen mit bis zu 180 km/h nebeneinanderher gerast sein.
Die Hauptangeklagte erreichte Geschwindigkeiten von 180 km/h auf einer Strecke mit einer erlaubten Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h. Sie stieß zunächst mit einem Auto zusammen und kollidierte dann mit dem Fahrzeug einer Familie. Bei dem Unfall starben die beiden Kinder, und die Eltern erlitten schwere Verletzungen.
Die erneute Verhandlung soll klären, ob der Mordvorwurf gegen die beiden Angeklagten bestehen bleibt. Ursprünglich waren sie wegen Mordes beziehungsweise Beihilfe zum Mord angeklagt, wurden jedoch nur wegen eines unerlaubten Kraftfahrzeugrennens mit Todesfolge verurteilt. Das Landgericht Hannover muss nun prüfen, ob die Angeklagten einen bedingten Tötungsvorsatz hatten und ob die Beweiswürdigung korrekt war.
HANNOVER (redu). Ein durch einen Blitzschlag beschädigter Baum in Hannover Bothfeld musste gestern Abend aus Sicherheitsgründen von der Feuerwehr gefällt werden. Der Einsatz dauerte über drei Stunden und verlief ohne Zwischenfälle.
Am Mittwochabend musste die Feuerwehr Hannover eine rund 25 Meter hohe und 5,2 Tonnen schwere Douglasie am Uslarplatz in Hannover Bothfeld fällen. Der Baum war in der vergangenen Woche durch einen Blitzeinschlag so stark beschädigt worden, dass er umzustürzen drohte. Menschen kamen bei dem Einsatz nicht zu Schaden.
Vergangenen Freitag sorgte Unwettertief Frieda für Starkregen und Gewitter über der Landeshauptstadt Hannover. Ein Blitz schlug in eine etwa 25 Meter hohe Douglasie am Uslarplatz ein. Ein Baumpfleger stellte fest, dass der Blitz den Baum der Länge nach gespalten hatte und dieser akut umsturzgefährdet war. Da sich in direkter Nähe ein Kinderspielplatz befindet, entschied der Einsatzleiter der Feuerwehr, den Baum sofort zu fällen.
Die Feuerwehr setzte einen Kran und speziell ausgebildete Höhenretter ein, um den Baum zunächst gegen Umfallen zu sichern. In etwa 20 Metern Höhe wurden mehrere Ketten angebracht. Anschließend durchtrennten Einsatzkräfte den Baumstamm mit Motorkettensägen, und der Kran legte den Baum im Seitenraum der Straße ab. Abstehende Äste wurden entfernt, um weitere Gefahren auszuschließen.
Der Einsatz begann um 20:00 Uhr und endete um 23:20 Uhr. Insgesamt waren fünf Fahrzeuge und 17 Einsatzkräfte beteiligt.
ÜSTRA ruft Feuerwehr zu technischem Einsatz in Anderten
HANNOVER (redu). In Hannover-Anderten kollidierte ein Stadtbahnzug der ÜSTRA mit einem Prellbock und entgleiste. Der Fahrer blieb unverletzt. Die Bergung erforderte schweres Gerät und einen Feuerwehrkran.
Kurz vor 10:00 Uhr wurde die Feuerwehr Hannover zu einem Unfall an der Lehrter Straße im Stadtteil Anderten gerufen. Ein Stadtbahnzug war in der Kehranlage hinter dem Endhaltepunkt Anderten gegen einen fest montierten Prellbock geprallt. Der Aufprall war so heftig, dass der etwa 40 Tonnen schwere Zug den Prellbock gegen eine Böschung schob und dabei aus den Schienen gehoben wurde. Der Fahrer, der sich allein im Fahrzeug befand, blieb unverletzt und konnte selbstständig den Führerstand verlassen.
Die Feuerwehr Hannover setzte für die Bergung des Stadtbahnzugs schweres Gerät ein, darunter ein Feuerwehrkran und Fahrzeuge mit maschinellen Zugeinrichtungen. Zunächst musste der Strom in der Oberleitung abgeschaltet werden, um den Einsatz sicher durchführen zu können. Während der Bergung sperrte die Polizei die Lehrter Straße vollständig für den Fahrzeug-, Rad- und Fußgängerverkehr. Die Einsatzkräfte hoben den beschädigten Triebkopf an, zogen den verkeilten Prellbock heraus und entfernten metallische Trümmerteile. Gegen 12:30 Uhr gelang es, die Stadtbahn wieder auf die Schienen zu setzen.
Zur Unfallursache und zur Höhe des entstandenen Schadens gibt es noch keine Angaben. Die Feuerwehr war mit 10 Einsatzfahrzeugen und 34 Einsatzkräften bis etwa 13:00 Uhr im Einsatz.
HANNOVER (redu). In der Teeküche des Kinder- und Jugendheims Limmer in der Brunnenstraße brach am Mittwochmorgen ein Feuer aus. Dank der internen Brandmeldeanlage konnten alle Personen das Gebäude rechtzeitig und unverletzt verlassen.
Am Mittwochmorgen, gegen 07:45 Uhr, löste die interne Brandmeldeanlage im Kinder- und Jugendheim Limmer in der Brunnenstraße Alarm aus. Die anwesenden Mitarbeitenden bemerkten Rauchentwicklung im Untergeschoss und verständigten sofort die Feuerwehr. Gleichzeitig führten sie die 13 Jugendlichen im Alter zwischen 10 und 19 Jahren ins Freie. Auch die vier Mitarbeitenden verließen unverletzt das Gebäude.
Als die Feuerwehr Hannover kurz darauf eintraf, entdeckten die Einsatzkräfte im dichten Rauch des Bürotrakts eine brennende Teeküche. Mit Wasser löschten sie das Feuer und verhinderten eine Ausbreitung. Bereits um 08:08 Uhr war der Brand gelöscht. Anschließend wurde der Rauch mit einem speziellen Druckbelüftungsgerät aus dem Gebäude entfernt. Dank des schnellen Eingreifens und der dichtschließenden Flurtüren blieb der Freizeitbereich sowie die Wohnbereiche in den Obergeschossen unbeschädigt.
Die Polizei vermutet einen technischen Defekt als Brandursache. Der Sachschaden wird auf etwa 15.000 Euro geschätzt. Der pädagogische Betrieb der Jugendhilfeeinrichtung kann ohne Unterbrechung weitergeführt werden. Die Feuerwehr Hannover war mit 12 Einsatzfahrzeugen und 30 Einsatzkräften vor Ort.
Nachwuchsspieler der U23 posieren im Zoo und feiern die neue Verbindung
HANNOVER (redu). Die Hannover 96-Akademie hat eine Ehrenpatenschaft für die Erdmännchen im Erlebnis-Zoo Hannover übernommen. Zum Auftakt der neuen Partnerschaft trafen sich die U23-Spieler für ein Mannschaftsfoto und eine Urkundenübergabe im Zoo.
Die Hannover 96-Akademie hat eine neue und ungewöhnliche Partnerschaft bekanntgegeben. Ab sofort übernehmen die Nachwuchsspieler des Vereins die Ehrenpatenschaft für die Erdmännchen im Erlebnis-Zoo Hannover. Die offizielle Übergabe fand gestern, am 10. Juli, statt.
Der Besuch im Zoo begann für die jungen Fußballspieler der U23 mit einem Mannschaftsfoto vor der Kulisse des Dschungelpalastes. Trainer und Betreuer begleiteten die Spieler bei diesem besonderen Fototermin.
Im Anschluss wurde die Urkunde für die Ehrenpatenschaft überreicht. Dabei kamen die Spieler, darunter U23-Kapitän Fynn Arkenberg und Torwart Joel Grimpe, den Erdmännchen ganz nah. Unter Aufsicht eines Tierpflegers wagten sie sich direkt vor das Gehege der quirligen Tiere.
Julian Battmer, Leiter der 96-Akademie, äußerte sich begeistert über die neue Kooperation: „Die 96-Akademie und der Erlebnis-Zoo Hannover sind seit vielen Jahren gute Nachbarn. Mit dem heutigen Startschuss beabsichtigen wir die Verbindungen zwischen zwei wichtigen Institutionen in der Region Hannover auszubauen und zu pflegen. Die 96-Akademie ist ein Garant für erfolgreiche Jugendarbeit bei Hannover 96. Wachsen, lernen, nachhaltig handeln – das alles ist Teil unseres 96-Wegs und das verbindet uns mit dem Zoo und macht eine Partnerschaft daher so sinnvoll.“
Auch Zoo-Geschäftsführer Andreas M. Casdorff zeigte sich erfreut: „Wir freuen uns, dass wir als Nachbarn, aber auch als regionale starke Partner jetzt noch enger zusammenarbeiten. Das gesamte Zoo-Team wünscht der jungen Mannschaft viel Erfolg in der anstehenden Saison!“
Am 8. Juli hissen rund 600 Städte in Deutschland die Mayors for Peace Flagge als Zeichen für eine atomwaffenfreie Welt.
HANNOVER (redu). Am 8. Juli findet der Flaggentag der Mayors for Peace statt, an dem rund 600 Städte in Deutschland die Flagge der Organisation vor ihren Rathäusern hissen. Diese Aktion soll ein klares Signal gegen Kriege und für eine Welt ohne Atomwaffen senden. Hannover, als Lead City des Netzwerkes und Partnerstadt Hiroshimas, nimmt eine führende Rolle ein.
Globale Bedrohungen und nukleare Aufrüstung
Die Veranstaltung erfolgt vor dem Hintergrund globaler Herausforderungen wie Kriegen, Klimawandel und der Bedrohung der Demokratien. Laut dem Jahresbericht des Stockholmer Friedensforschungsinstitutes SIPRI hat sich der weltweite Bestand an Atomsprengköpfen auf schätzungsweise 12.121 reduziert. Gleichzeitig ist die Zahl der in hoher Alarmbereitschaft gehaltenen Sprengköpfe auf rund 2.100 gestiegen. Neun Länder verfügen über Atomwaffen, wobei die USA und Russland die meisten besitzen. Auch China erweitert sein Atomwaffenarsenal rapide. In allen nuklear bewaffneten Staaten gibt es Bestrebungen zur Modernisierung der Bestände.
Der anhaltende russische Angriffskrieg auf die Ukraine und Russlands Rückzug aus internationalen Verträgen wie dem New START-Vertrag und dem CTBT verschärfen die Situation zusätzlich.
Forderungen nach nuklearer Abrüstung
Oberbürgermeister Onay betonte: „Unter herausfordernden Bedingungen begehen wir auch in diesem Jahr unseren Flaggentag. Für die Mayors for Peace bleibt das Eintreten für nukleare Abrüstung und das friedliche Zusammenleben aller Menschen das gemeinsame Ziel. Daher erwarten wir, dass sich die beiden großen Nuklearmächte USA und Russland zu Verhandlungen für ein Nachfolgeabkommen des New START-Vertrages bereit erklären. Klar ist auch: Atomwaffentests müssen ein Tabu bleiben!“
Bedeutung des Flaggentags
Der Flaggentag erinnert an das Rechtsgutachten des Internationalen Gerichtshofes in Den Haag vom 8. Juli 1996, das feststellte, dass die Androhung und der Einsatz von Atomwaffen generell gegen das Völkerrecht verstoßen. Der Gerichtshof verpflichtete außerdem zur Durchführung von Verhandlungen zur nuklearen Abrüstung unter internationaler Kontrolle.
Die Mayors for Peace
Die Organisation Mayors for Peace wurde 1982 vom Bürgermeister von Hiroshima gegründet. Das Netzwerk setzt sich weltweit für die Abschaffung von Atomwaffen ein und diskutiert aktuelle Themen für ein friedvolles Miteinander. Über 8.390 Städte in 166 Ländern gehören dem Netzwerk an, darunter 898 Städte in Deutschland. Rund 600 Städte in Deutschland beteiligen sich am diesjährigen Flaggentag.
Strukturelle Schäden und hohe Instandhaltungskosten zwingen Volkswagen Nutzfahrzeuge zur Entscheidung
HANNOVER (redu). Der markante Fernsehturm in Hannover, bekannt als VW-Tower oder Telemoritz, wird voraussichtlich abgerissen. Das Bauwerk aus dem Jahr 1959, das sich hinter dem Hauptbahnhof befindet, diente ursprünglich dem Fernmeldewesen und Fernsehen. Seit 2000 ist der Turm im Besitz von Volkswagen Nutzfahrzeuge (VWN), die das Logo und den Schriftzug des Unternehmens daran angebracht haben.
Entscheidung aufgrund struktureller Probleme
Instandhaltungskosten und strukturelle Probleme führen zu dieser Entscheidung. Laut Josef Baumert, Vorstandsmitglied von VWN, sind umfangreiche und kostspielige Sanierungen notwendig, die das Unternehmen nicht tragen will. Bereits 2020 zeigten Gutachten schwere Korrosionsschäden im Stahlbeton auf. Der Zustand des Telemoritz wurde als „grenzwertig“ hinsichtlich der Standsicherheit bewertet, was VWN zur Einreichung einer Abrissanzeige bei der Stadt Hannover veranlasste. Die Demontage der VW-Logos läuft seit gestern mit einem Spezialkran.
Seit Jahrzehnten gehört der Telemoritz fest zum Stadtbild von Hannover und hinterließ bei Millionen Besuchern, die mit dem Zug am Hauptbahnhof anreisten, den ersten Eindruck von der Stadt. Ob es eine Möglichkeit der Restaurierung oder einer Nachnutzung geben wird, ist derzeit noch komplett offen. Viele Bürger Hannovers möchten den Turm jedenfalls behalten und setzen sich für den Erhalt des Wahrzeichens ein.
Hintergrund und Historie
Der Telemoritz verlor 1992 seine ursprüngliche Funktion, als der neue Telemax-Turm in Betrieb genommen wurde. Dennoch blieb er ein prägender Bestandteil der Skyline Hannovers. Der Turm ist 141 Meter hoch und ein sichtbares Symbol der Stadtentwicklung.
Wichtige Daten im Überblick
1958 -1959: Bauzeit des Fernsehturms hinter dem Raschplatz
1960: Inbetriebnahme des hannoverschen Telemoritz als Fernseh- und Radiosender
1992: Inbetriebnahme des Telemax-Turms und Ende der ursprünglichen Nutzung des Telemoritz
2000: Erwerb durch Volkswagen Nutzfahrzeuge
2020: Gutachten zeigen schwere Schäden auf
2024: Abrisspläne und Demontage des Logos beginnen
Stadt und Veranstalter ziehen positives Fazit – Sicherheitskonzept bewährt sich
HANNOVER (redu). Das 495. Schützenfest in Hannover, das größte seiner Art weltweit, endet am Sonntagabend mit rund 650.000 Besuchern. Trotz des durchwachsenen Wetters und vieler regnerischer Tage zeigen sich die Stadt Hannover und die Veranstalter insgesamt zufrieden mit dem Verlauf des zehntägigen Events.
„Trotz der nahezu täglichen Niederschläge blicken wir auf ein abwechslungsreiches und fröhliches Schützenfest 2024 zurück. Die Besucher*innen haben auch in diesem Jahr gezeigt, wie sehr das Schützenfest Hannover in den Herzen der Menschen verankert ist,“ erklärte Susanne Blasberg-Bense, Dezernentin für Jugend, Familie und Sport. Besonders hervorgehoben wurde das neu gestaltete Bä(h)renstarke Rundteil, das mit seiner Mischung aus verschiedenen Ständen und einladenden Sitzgelegenheiten eine entspannte und offene Atmosphäre im Herzen des Festplatzes schuf.
Paul-Eric Stolle, Präsident des Schützenvereins, betonte die Bedeutung des Schützenfestes für die Stadt. „Toller Platz, tolle Fahrgeschäfte, aber leider auch viel Regen und sehr niedrige Temperaturen – das unbeständige Wetter hat viele potenzielle Besucher*innen davon abgehalten, das diesjährige Schützenfest zu besuchen. Insbesondere der verregnete Ausmarsch, der dem Fest immer einen Schub gibt, tat weh. Aber die Stimmung im 3,5 Kilometer langen Zug war hervorragend – das zeigt, welch einen hohen Stellenwert der Ausmarsch in Hannover hat! Und nach dem Fest ist ja bekanntlich vor dem Fest: Wir treiben die Weiterentwicklung des Schützenfestes weiter voran und nehmen dabei nicht nur das kommende Jahr, sondern auch schon das nahende 500. Fest in den Blick“, so Stolle.
Das Schutz- und Fürsorgekonzept hat gegriffen
Ein zentraler Aspekt des diesjährigen Festes war das neue Schutz- und Fürsorgekonzept. Mit drei wesentlichen Bausteinen – dem RückzugsRaum, der Saferspaces-App und dem SupportTEAM – wurden wichtige Impulse für die Sicherheit und das Wohlbefinden der Besucher gesetzt. Der RückzugsRaum bot Betroffenen und Hilfesuchenden einen Ort der Ruhe und Unterstützung, während die Saferspaces-App als digitale Anlaufstelle diente. Das SupportTEAM, bestehend aus Security- und Awareness-erfahrenen Kräften, wurde von den Festbesuchern positiv aufgenommen und spielte eine zentrale Rolle bei der Sicherheit. „Mit täglich rund 50 Informationsgesprächen über ihre Aufgaben trug das SupportTEAM maßgeblich dazu bei, die Besucher*innen einzubinden und für Sicherheitsthemen zu sensibilisieren,“ betonte Blasberg-Bense. Das Team leistete konkrete Unterstützung und Hilfestellung im niedrigen dreistelligen Bereich, was die Bedeutung und den Erfolg des Konzepts unterstreicht.
Auch das Deutsche Rote Kreuz (DRK) zog eine positive Bilanz. Bis Sonntagmorgen wurden 130 Personen versorgt und 18 ins Krankenhaus transportiert. „Wegen des durchwachsenen Wetters war es für die Einsatzkräfte ein relativ ruhiges Schützenfest,“ erklärte DRK-Gesamteinsatzleiter Florian Peters. Die über 50-jährige Zusammenarbeit zwischen dem DRK und den Veranstaltern erwies sich erneut als effizient und reibungslos.
Schausteller und Gastronomievertreter zeigen sich zufrieden
Die Schausteller und Gastronomievertreter erlebten vor allem am zweiten Wochenende des Festes einen deutlichen Besucheranstieg. Fred Hanstein, Vorsitzender des Niedersächsischen Landesverbandes der Markt- und Schaustellerbetriebe, erklärte: „Das zweite Wochenende war eine tolle Aufholjagd, was die Besucherzahlen angeht, und hat zu einem versöhnlichen Ende des Festes geführt. Die beiden Großveranstaltungen am Freitag, das Bruce-Springsteen-Konzert im Stadion und das Viertelfinale der deutschen Fußballnationalmannschaft auf der Public-Viewing-Fläche am Waterlooplatz haben dazu beigetragen, dass das Schützenfest abends gut besucht war. Das hat den Festplatz und die Stimmung erheblich belebt.“
Spenden für einen guten Zweck
Auch in diesem Jahr zeigte das Schützenfest ein starkes soziales Engagement. Die vier amtierenden Bruchmeister – Julia Schlawin, Daniel Bill, Pascal Küßner und Daniel Ebert – sammelten rund 10.400 Euro für den Deutschen Kinderhospizverein. Zudem spendeten die Teilnehmer der Star-Wars-Parade, Mitglieder des größten deutschen Star-Wars-Kostümclubs German Garrison, ihre Gage von 500 Euro traditionell an das Kinderkrankenhaus auf der Bult.
Insgesamt konnte das Schützenfest Hannover 2024 trotz der Wetterbedingungen erfolgreich abgeschlossen werden. Die Vorbereitungen für das kommende Jahr laufen bereits, mit dem Ziel, das Fest weiterhin zu verbessern und auf das große Jubiläum des 500. Schützenfestes hinzuarbeiten.
Bunte Stadtbahn, Bus und Boot als Symbole für Offenheit und Zusammenhalt
HANNOVER (redu). Die ÜSTRA bringt mit dem Projekt #buntfährtbesser das Thema Vielfalt nach Hannover. Ab dem 8. Juli startet eine Veranstaltungsreihe, die verschiedene gesellschaftliche Themen durch Workshops, Diskussionsrunden und mehr erlebbar macht.
Mit dem Projekt #buntfährtbesser setzt die ÜSTRA ein Zeichen für Vielfalt und Demokratie in Hannover. Neben der Regenbogen-Stadtbahn, einem bunten Bus und dem Regenbogen-Boot auf dem Maschsee startet ab dem 8. Juli eine Veranstaltungsreihe. Themen wie „Flucht und Migration“, „Frauen- und Kinderrechte“ und „Demokratie und Social Media“ werden durch Diskussionsrunden, Workshops und Table-Quiz-Veranstaltungen behandelt.
Ursprünglich als einzelne Veranstaltungen auf dem Regenbogen-Boot geplant, hat sich #buntfährtbesser zu einer umfassenden Reihe entwickelt. Das Interesse an dem Projekt ist groß, wie Elke Maria van Zadel, Vorstandsvorsitzende der ÜSTRA, betont: „Wir freuen uns über die vielen Institutionen, die sich unserem Projekt angeschlossen haben. Es ist wichtig, sich für Offenheit, Toleranz und Demokratie stark zu machen.“
Das Veranstaltungsprogramm ist noch im Aufbau, doch einige Termine und Partner stehen bereits fest. Dazu gehören unter anderem die AWO Hannover, die Verlagsgesellschaft Madsack, die Hochschule Hannover und die Polizeidirektion Hannover. Die Veranstaltungen sind kostenlos, allerdings ist für Events auf dem Boot ein Ticket für die Maschsee-Rundfahrt zum Preis von 9 Euro erforderlich.
Erste Veranstaltungen im Überblick:
8. und 9. Juli: Nima Moraghebi, „Partizipation in einer Demokratie“ und „Flucht und Migration“
Juli: Prof. Dr. Annika Schach, „Demokratie und Social Media“
Juli: AWO Hannover, „Starke Frauen – das Table Quiz“
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