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Aktuelle Nachrichten aus der Landeshauptstadt Hannover – lokale Meldungen, Polizei, Politik und Stadtgeschehen.

Wohnungsbrand

Fünf Verletzte und hoher Sachschaden bei Wohnungsbrand

9. September 2024/in Hannover

Ein Brand in einer Erdgeschosswohnung in Hannover-Vahrenwald führte zu Verkehrsbehinderungen und mehreren Verletzten

HANNOVER (redu). Am Mittag brach in einer Erdgeschosswohnung in Hannover-Vahrenwald ein Feuer aus, das für fünf Personen mit Verletzungen endete. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell unter Kontrolle bringen, dennoch entstand erheblicher Sachschaden.

Gegen 12:40 Uhr meldete ein Anwohner Flammen und Rauch in einem Mehrfamilienhaus in der Vahrenwalder Straße. Die Regionsleitstelle alarmierte daraufhin einen Löschzug der Berufsfeuerwehr sowie den Rettungsdienst. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatte das Feuer bereits mehrere Räume der betroffenen Erdgeschosswohnung erfasst. Aufgrund der Lage wurde die Alarmstufe erhöht und weitere Einsatzkräfte zum Ort des Geschehens entsandt.

Die Bewohner der Wohnung konnten sich selbstständig in Sicherheit bringen. Ein Hausbewohner erlitt jedoch Brand- und Rauchgasverletzungen und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Vier Polizeibeamte, die Rauchgase eingeatmet hatten, begaben sich ebenfalls zur Untersuchung in eine Klinik.

Die Feuerwehr führte die Löscharbeiten mit mehreren Atemschutztrupps durch und hatte den Brand nach etwa 30 Minuten unter Kontrolle. Umgehend danach wurden die betroffenen Bereiche belüftet und die Gas- und Stromversorgung der Wohnung durch den Energieversorger unterbrochen. Zur Höhe des entstandenen Schadens konnten seitens der Feuerwehr noch keine Angaben gemacht werden.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Während des Einsatzes kam es auf der Vahrenwalder Straße stadteinwärts zu Verkehrsbehinderungen, da die Straße für etwa eineinhalb Stunden gesperrt werden musste. Insgesamt waren 34 Einsatzkräfte mit 15 Fahrzeugen im Einsatz.

Steppenzebra Nachwuchs

Sirenenprobe in Hannover: Zoo schützt Tiere vor Lärm am 12.09.

9. September 2024/in Hannover

Vorsorgliche Maßnahmen im Zoo Hannover während bundesweitem Sirenentest

HANNOVER (redu). Am 12. September 2024 werden in Hannover die Sirenen getestet. Um die Tiere des Erlebnis-Zoos vor dem lauten Alarm zu schützen, bleiben viele vorsorglich hinter den Kulissen.

Am Donnerstag findet in Hannover ein bundesweiter Sirenentest statt, der zwischen 11:00 und 12:00 Uhr durchgeführt wird. Der Erlebnis-Zoo Hannover ergreift an diesem Tag spezielle Vorsichtsmaßnahmen, um seine Tiere vor dem lauten Alarmton zu schützen. Die neu installierten Sirenen in Zoonähe erreichen eine Lautstärke von 118 Dezibel (dB(A)), was für die Tiere zu stressig werden könnte. „Die meisten Tiere hören viel besser als Menschen“, erklärt Andreas M. Casdorff, Geschäftsführer des Zoos. „Wir möchten verhindern, dass sie durch die Sirenentöne erschrecken und eventuell eine Fluchtreaktion zeigen.“

Besonders empfindlich reagieren Antilopen, die in freier Wildbahn auf weit entfernte Geräusche angewiesen sind, um Feinde rechtzeitig zu erkennen. Eisbären können sogar das Atmen von Robben am Wasserloch wahrnehmen, und Elefanten sowie Giraffen registrieren auch Töne im Infraschallbereich, die Menschen unhörbar sind.

Da es sich um den ersten Test der neuen Sirenen handelt, ist unklar, wie die Tiere reagieren werden. Um unnötigen Stress oder Verletzungen bei einer möglichen Panikreaktion zu vermeiden, bleiben viele Tiere bis zur Entwarnung in ihren gewohnten Stallungen. „Wir werden die Reaktionen der Tiere genau beobachten und die Lautstärke im Zoo messen, um aus diesem Test für die Zukunft zu lernen“, sagt Casdorff.

Auch die Besucherinnen und Besucher des Zoos müssen sich an diesem Tag auf einige Veränderungen einstellen: Einige Gehege werden vorübergehend leer sein. Als Dankeschön für das Verständnis erhalten die Gäste am Vormittag eine kostenlose Kugel Eis. Eine Alternative bietet das neue Amphibium, wo interessante Tierarten wie die Chinesischen Rotbauchunken und Pfeilgiftfrösche zu sehen sind – hier gibt es derzeit sogar Nachwuchs.

Evakuierungsinformation Einsatzleitwagen

Evakuierung in Hannover-Bothfeld wegen Weltkriegsbombe am 28.09.

9. September 2024/in Hannover

8.700 Menschen von Evakuierung in Hannover-Bothfeld betroffen – Verdacht auf Weltkriegsbombe

HANNOVER (redu). Am Samstag, den 28. September 2024, findet in Hannover-Bothfeld eine großangelegte Evakuierung statt. Hintergrund ist ein möglicher Bombenfund aus dem Zweiten Weltkrieg. Rund 8.700 Anwohnerinnen und Anwohner sind von der Maßnahme betroffen.

Auf dem Gelände der ehemaligen Freiherr-von-Fritsch-Kaserne in Hannover-Bothfeld wird am 28. September 2024 eine großflächige Evakuierung durchgeführt. Grund hierfür ist der Verdacht auf ein Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg, das bei Sondierungsarbeiten entdeckt wurde. Etwa 8.700 Bewohnerinnen und Bewohner müssen ihre Wohnungen im Gefahrenbereich von 1.000 Metern rund um den Verdachtspunkt verlassen. Die Evakuierungsmaßnahme beginnt am Samstagmorgen um 09:00 Uhr und betrifft einen wesentlichen Teil des Stadtteils Bothfeld.

Evakuierung in Hannover-Bothfeld wegen Weltkriegsbombe am 28.09. – Karte Evakbereich 280924

Der betroffene Evakuierungsbereich in Bothfeld © Landeshauptstadt Hannover

Die Maßnahmen erfolgen in enger Abstimmung mit dem Kampfmittelbeseitigungsdienst Niedersachsen. Der Verdachtspunkt muss gründlich untersucht werden, um zu klären, ob es sich tatsächlich um eine Bombe handelt und ob eine Entschärfung erforderlich ist. Erst nach der vollständigen Evakuierung des Gefahrenbereichs können die Sondierungen fortgesetzt und notwendige Entschärfungsarbeiten begonnen werden.

Für die betroffene Bevölkerung wird ab 09:00 Uhr eine Betreuungsstelle in der Integrierten Gesamtschule Bothfeld (IGS) eingerichtet. Menschen, die keine Möglichkeit haben, den Evakuierungsbereich selbstständig zu verlassen, können auf kostenlose Busse zurückgreifen. Diese fahren in regelmäßigen Abständen die folgenden Haltestellen an: Köpenickweg / Treptowweg, Holzwiesen (auf Kugelfangtrift), Bahntrift, Alte Heide, Kiefernpfad, Langenforther Straße und Meierwiesen. Der Endpunkt der Fahrten ist die IGS Bothfeld, wo die betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner bis zur Aufhebung der Evakuierung betreut werden. Für gehbehinderte Menschen steht zusätzlich die Möglichkeit zur Verfügung, einen Krankentransport unter der Rufnummer 19222 anzufordern.

Die Dauer der Evakuierung ist von der weiteren Erkundung des Verdachtspunktes und den möglichen Entschärfungsarbeiten abhängig. Es wird erwartet, dass die Einwohnerinnen und Einwohner im Laufe des Tages in ihre Wohnungen zurückkehren können. Die Stadtverwaltung weist darauf hin, dass die betroffenen Personen alle wichtigen Dinge des täglichen Bedarfs wie Medikamente, Säuglings- oder Spezialnahrung sowie witterungsangepasste Kleidung mitnehmen sollen. Zudem werden sie gebeten, ihre Nachbarn über die Evakuierung zu informieren.

Für Fragen zur Evakuierungsmaßnahme wurde ein Bürgertelefon eingerichtet. Es ist am Donnerstag, den 26.09.2024, und Freitag, den 27.09.2024, jeweils von 10:00 bis 15:00 Uhr erreichbar. Am Evakuierungstag selbst wird die Hotline ab 08:00 Uhr bis zum Ende des Einsatzes besetzt sein. Die Telefonnummer lautet 0800 / 7 31 31 31.

Aktuelle Informationen, eine detaillierte Übersicht der betroffenen Straßen und eine Karte der Evakuierungsbuslinie können auf den Internetseiten der Landeshauptstadt Hannover und der Feuerwehr Hannover eingesehen werden. Die Feuerwehr informiert außerdem über ihre sozialen Medienkanäle, insbesondere über ihr Threads-Profil (@feuerwehr_hannover) und den WhatsApp-Channel unter dem Hashtag #hannbombe.

Strassenliste des Evakuierungsbereiches für den 28.09.2024 in Bothfeld

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Sirenen am Bundeswarntag in Hannover

Hannover testet neues Sirenensystem am Bundeswarntag

6. September 2024/in Hannover

80 Sirenen werden erstmals stadtweit getestet, vollständiger Ausbau bis Jahresende

HANNOVER (redu). Die Stadt Hannover testet am 12. September im Rahmen des Bundeswarntags erstmals 80 Sirenen ihres neuen Warnsystems. Bis Ende des Jahres soll das Netz mit 112 Anlagen vollständig ausgebaut sein.

Die Feuerwehr Hannover installiert derzeit ein flächendeckendes Sirenensystem, das ab dem 12. September erstmals im Rahmen des Bundeswarntags getestet wird. An diesem Tag um 11 Uhr sollen 80 der geplanten 112 Sirenen aktiviert werden. Der vollständige Ausbau des Netzes wird bis Ende 2024 erwartet.

Angesichts der aktuellen geopolitischen Lage und zunehmender Naturkatastrophen betont Dr. Axel von der Ohe, Hannovers Erster Stadtrat, die Bedeutung eines modernen Warnsystems: „Die Investition in diese Anlagen ist eine Investition in die Sicherheit unserer Einwohner*innen.“ Insgesamt beläuft sich das Investitionsvolumen auf etwa 5 Millionen Euro, wovon 1,16 Millionen Euro durch das Land Niedersachsen gefördert werden.

Hannover testet neues Sirenensystem am Bundeswarntag – BGPRESS FG 1186644

Heute stellte die Landeshauptstadt und die Feuerwehr das fast abgeschlossene Projekt für die Sirenenalarmierung in Hannover vor. (v.l.) Christoph Bahlmann, Oliver Hagemann © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Christoph Bahlmann, Direktor der Feuerwehr Hannover, verweist darauf, dass die lauten Sirenensignale bei vielen Menschen ungewohnte oder sogar unangenehme Reaktionen hervorrufen könnten. „Deshalb ist es uns wichtig, dass möglichst alle Menschen im Vorfeld informiert sind“, erklärt Bahlmann.

Die Sirenen werden in regelmäßigen Abständen am bundesweiten Warntag getestet. Sie erzeugen einen auf- und abschwellenden Heulton, der im Ernstfall eine schnelle und effektive Warnung der Bevölkerung sicherstellen soll. Zusätzlich setzt die Stadt Hannover auf weitere Warnmittel wie Warn-Apps, Cell Broadcast, Lautsprecherwagen und digitale Anzeigetafeln.

Das Sirenennetz ersetzt das frühere System, das bis Mitte der 1990er-Jahre bestand und aus Kostengründen zurückgebaut wurde. Weitere Informationen finden Interessierte auf der Webseite der Feuerwehr Hannover sowie auf den Informationsseiten des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK).

Hannover testet neues Sirenensystem am Bundeswarntag – BevS Sirenennetz LHH RiKom Standorte LHHWarnbezirke farbreduziert scaled

Sirenenstandorte in der Stadt Hannover © Landeshauptstadt Hannover

Wegesanierung

Wegesanierung im Hermann-Löns-Park: Arbeiten bis Oktober

4. September 2024/in Hannover

Hannover setzt Sanierungsarbeiten in historischen Grünanlagen fort

HANNOVER (redu). Nach Abschluss der Sanierungsarbeiten im Hinüberschen Garten werden nun die Wege im Hermann-Löns-Park in Hannover erneuert. Die Instandsetzung ist notwendig, da die Wege durch das Weihnachtshochwasser stark beschädigt wurden.

Die Sanierungsarbeiten im Hermann-Löns-Park in Hannover haben begonnen. Nachdem die Wege im Hinüberschen Garten bereits instand gesetzt wurden, wird nun auch der 1939 angelegte Hermann-Löns-Park erneuert. Grund für die Arbeiten sind die starken Schäden, die durch das Weihnachtshochwasser entstanden sind. Der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün hat die Arbeiten in den Grünanlagen als wichtige Aufgabe priorisiert, insbesondere in den historisch wertvollen Parks.

Die Wege im Hermann-Löns-Park werden durch die Wegebaukolonne des Ausbildungsbetriebs Garten- und Landschaftsbau saniert. Rund 22.000 Quadratmeter wassergebundene Wegedecken werden planiert, verbreitert und mit neuen Trag- und Deckschichten versehen, um die Wege wieder barrierefrei nutzbar zu machen.

Bis Anfang Oktober sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. In dieser Zeit kann es zu Umleitungen für Fußgänger und Radfahrer kommen. Nach der Fertigstellung sollen die Wege für etwa drei Wochen geschont werden, um sich optimal zu festigen.

Diese Maßnahmen sind Teil der Vorbereitungen auf das Projekt „700 Jahre Gartenkultur“, mit dem Hannover 2025 sein gartenkulturelles Erbe feiern wird.

Passion Pferd

Premiere der PASSION PFERD: Treffpunkt für Pferdeliebhaber

4. September 2024/in Hannover, Veranstaltungen

Vom 5. bis 8. Dezember feiert die Pferdemesse in Hannover Premiere – Für Hundefreunde gibt es die Messe PFOTENLIEBE

HANNOVER (redu). Die neue Messe PASSION PFERD feiert vom 5. bis 8. Dezember ihre Premiere in Hannover. Aus der Traditionsmesse Pferd & Jagd hervorgegangen, richtet sich die Veranstaltung gezielt an Pferdeliebhaber und bietet ein umfangreiches Programm mit Verkaufsmesse, Live-Erlebnissen und Fachvorträgen.

Die PASSION PFERD öffnet vom 5. bis 8. Dezember auf dem Messegelände in Hannover erstmals ihre Tore. Als Nachfolger der bekannten Pferd & Jagd-Messe wird sie zum neuen Anlaufpunkt für alle Pferdefreunde. Die Messe legt ihren Schwerpunkt auf die Liebe zum Pferd und vereint Reiter und Pferdeenthusiasten unabhängig von Rasse oder Reitweise.

Das Messekonzept besteht aus drei Säulen: Eine Verkaufsmesse mit über 500 Ausstellern, Live-Erlebnisse mit über 1000 Pferden und die Vermittlung von Fachwissen. Namhafte Aussteller und Newcomer präsentieren in der neuen Start-up-Plattform „SADDLE UP!“ innovative Produkte, die von Ausrüstung über Stalltechnik bis zu Transportern reichen.

Premiere der PASSION PFERD: Treffpunkt für Pferdeliebhaber – Hundeliebe

Für Hundefreunde gibt es eine eigene Messe „PFOTENLIEBE“ © Bernd Günther

Neben dem Pferdebereich werden auch die Themen Country und Hunde in den Fokus gerückt. Die neue Hundemesse „PFOTENLIEBE“ bietet Hundefreunden ein eigenes Programm.

Zu den neuen Highlights gehört die „PASSION PFERD Competence-Stage“, auf der Experten Vorträge zu Haltung, Fütterung und Tierwohl halten. Auch das Thema Reiterfitness wird in der Mitmach-Area „ReiterFIT“ aufgegriffen.

Die Messe bietet außerdem Showblöcke und Auftritte bekannter Pferdeexperten. Ein Höhepunkt ist die „Nacht der Pferde“, die am 6. und 7. Dezember internationale Showstars wie Kenzie Dysli und das Nationalgestüt Kladruby auf die Bühne bringt.

Das „PASSION PFERD-Festival“ richtet sich speziell an die jüngere Generation und bietet Workshops und Talk-Panels zu Themen wie Tierwohl und Medientraining.

Rosengarten

Rosengarten im Stadtpark Hannover wird klimafit umgestaltet

3. September 2024/in Hannover

Anpassung an Klimawandel: Neue Pflanzenzusammenstellung für den Rosengarten

HANNOVER (redu). Im Stadtpark Hannover beginnen ab September umfangreiche Arbeiten zur Umgestaltung des Rosengartens. Diese Maßnahme zielt darauf ab, den Garten an die veränderten klimatischen Bedingungen anzupassen und gleichzeitig den Pflegeaufwand zu reduzieren.

Der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün der Landeshauptstadt Hannover setzt die Sanierung des Rosengartens im Stadtpark fort. Nachdem bereits die Pergola renoviert wurde, werden ab dem 9. September die ersten 49 von insgesamt 120 Beeten im 5.400 Quadratmeter großen Rosengarten erneuert. Dabei werden die verrosteten Metallrahmen der Beete entfernt und durch neue ersetzt.

In der zweiten Oktoberhälfte beginnen die Gärtner*innen mit den Pflanzarbeiten. Es werden bienenfreundliche Rosensorten wie „Baby Schneewittchen“, „Apfelblüte“ und „Fräulein Maria“ sowie Begleitstauden wie Salbei, Lavendel und Eisenkraut gepflanzt. Die Rosensorten werden anschließend namentlich beschildert.

Der Rosengarten wurde 1951 anlässlich der ersten Bundesgartenschau angelegt und zeichnet sich durch eine formale, geometrische Gestaltung aus. Über die Jahre hinweg mussten die Bepflanzungen jedoch aufgrund von veränderten Standortbedingungen und den Auswirkungen des Klimawandels mehrfach angepasst werden. Die heißen, trockenen Sommer belasten die Vegetation zunehmend, was einen hohen Pflegeaufwand zur Folge hat.

Um den Rosengarten zukunftsfähig zu gestalten, wurde in Absprache mit der Denkmalpflege eine neue Pflanzenzusammenstellung für die zentralen Beete entwickelt. Diese soll den aktuellen Wetterbedingungen besser standhalten und gleichzeitig den Pflegeaufwand reduzieren. Die Arbeiten im Rosengarten werden voraussichtlich sechs Wochen dauern. In dieser Zeit bleibt der betroffene Bereich teilweise gesperrt.

Rückbau von Wegen in der Eilenriede gestartet: Erhalt der Biodiversität – Symbolbild Eilenriede

Rückbau von Wegen in der Eilenriede gestartet: Erhalt der Biodiversität

2. September 2024/in Hannover

Der Rückbau von Wegen in der Eilenriede hat begonnen. Die Maßnahme soll die Biodiversität fördern und den Baumbestand erhalten

HANNOVER (redu). Am Montag, den 2. September, begann der geplante Rückbau ausgewählter Wege in der Eilenriede. Ziel der Maßnahme ist es, den Baumbestand zu schützen und die Biodiversität zu fördern.

Heute startete in der Eilenriede der Rückbau ausgewählter Wege mit wassergebundener Wegedecke. Der erste Bauabschnitt betrifft drei von insgesamt 15 Wegen mit einer Gesamtlänge von drei Kilometern im südlichen Teil des Stadtwalds, zwischen Döhrener Turm und Bischofshol.

Das Wegenetz der Eilenriede ist mit einer Dichte, die sieben Mal höher liegt als die Empfehlungen für eine nachhaltige Walderschließung, besonders dicht ausgebaut. Viele Wege verlaufen parallel, was zu hohen Instandhaltungskosten und baumpflegerischen Maßnahmen führt. Diese umfassen häufig die Entnahme von toten oder faulen Ästen sowie die Fällung von Bäumen, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten.

Durch den Rückbau können naturschutzfachlich wertvolle Bäume erhalten bleiben, die andernfalls aus Gründen der Sicherheit bearbeitet oder gefällt werden müssten. Der Erhalt dieser Bäume fördert die Biodiversität und unterstützt insbesondere den Lebensraum und die Nahrungsgrundlage zahlreicher Insektenarten. Zudem wird durch den Rückbau Fläche entsiegelt, was das Wurzelwachstum und die Aktivität von Bodenlebewesen verbessert.

Mit dieser Maßnahme setzt die Verwaltung einen Ratsbeschluss um. Die Auswahl der Wege erfolgte nach einem Verkehrsgutachten, das eine geringe Bedeutung der ausgewählten Wege für den Rad- und Fußverkehr feststellte. Der erste Bauabschnitt kostet rund 50.000 Euro, finanziert aus Mitteln für Ausgleichsmaßnahmen.

Während der Bauarbeiten kommt es zu Sperrungen einzelner Wege in der Eilenriede. Umleitungen und Hinweise werden vor Ort ausgeschildert. Die Arbeiten für den ersten Bauabschnitt sollen bis zum 13. September abgeschlossen sein. In den kommenden Jahren werden die weiteren Bauabschnitte umgesetzt.

 

Rettungswagen

Rettungseinsatz in Hannover: Radfahrerin unter LKW eingeklemmt

2. September 2024/in Hannover

Auf der Berliner Allee musste eine Frau nach einem Unfall mit einem LKW aus ihrer misslichen Lage befreit werden

HANNOVER (redu). Am heutigen Nachmittag gegen 15:02 Uhr ereignete sich in Hannover-Mitte ein schwerer Verkehrsunfall. Auf der Berliner Allee wurde eine 73-jährige Radfahrerin von einem herannahenden LKW erfasst und unter dem Fahrzeug eingeklemmt. Die Regionsleitstelle Hannover erhielt umgehend die Information über den Unfall und alarmierte einen Löschzug, einen Notarzt sowie einen Rettungswagen.

Vor Ort bestätigte sich die Situation. Die Feuerwehr musste das Fahrzeug anheben, um die eingeklemmte Person zu befreien. Die schwer verletzte Frau wurde noch vor Ort durch den Rettungsdienst versorgt und anschließend durch einen Notarzt weiter stabilisiert. Danach erfolgte der Transport in ein nahegelegenes Krankenhaus. Der LKW-Fahrer blieb bei dem Unfall unverletzt.

Während der Rettungsmaßnahmen war die Berliner Allee stadteinwärts vollständig gesperrt. Die Feuerwehr Hannover war mit 16 Einsatzkräften und sechs Fahrzeugen bis etwa 15:40 Uhr im Einsatz. Zum genauen Unfallhergang konnte die Feuerwehr keine Angaben machen, die Ermittlungen wurden durch die Polizei aufgenommen.

Lister Meile

Hannover erweitert Fußgängerzone in der Lister Meile

1. September 2024/in Hannover

Nach dem Lister Meilen Fest wird die Fußgängerzone bis zur Seumestraße erweitert

HANNOVER (redu). Die Landeshauptstadt Hannover setzt ihre Pläne zur Erweiterung der Fußgängerzone in der Lister Meile um. Nach dem Beschluss des Rates im Jahr 2023 wird der Abschnitt zwischen der Friesenstraße und der Seumestraße schrittweise für den Autoverkehr gesperrt. Nachdem der Bereich zwischen der Friesenstraße und der Großen Pfahlstraße bereits im Frühjahr 2024 zur Fußgängerzone erklärt wurde, folgt nun der Abschnitt zwischen der Großen Pfahlstraße und der Seumestraße.

Die Erweiterung der Fußgängerzone wird direkt nach dem diesjährigen Lister Meilen Fest, das Anfang September stattfindet, umgesetzt. Ab dem 2. September 2024 gelten im neuen Abschnitt spezielle Regelungen für den Rad- und Lieferverkehr sowie für das Parken. Der Radverkehr zwischen der Großen Pfahlstraße und der Sedanstraße wird, ähnlich wie im bereits bestehenden südlichen Abschnitt, nur zu bestimmten Zeiten erlaubt sein. Zwischen der Sedanstraße und der Wedekindstraße hingegen bleibt die Durchfahrt mit dem Fahrrad ganztägig möglich. Die Zufahrt zu den Grundstücken wird weiterhin gewährleistet, während der Lieferverkehr zeitlich eingeschränkt wird. Parken im Seitenraum wird ausschließlich für Krankentransporte und für mobilitätseingeschränkte Personen mit einem entsprechenden Ausweis auf gekennzeichneten Flächen erlaubt.

Im Vorfeld wurden bereits bauliche Anpassungen durchgeführt, insbesondere durch die Umgestaltung der ehemaligen Parknischen. Diese Bereiche wurden neu gepflastert, um klarzustellen, dass dort künftig keine Parkmöglichkeiten mehr bestehen.

Mit der Ausweitung der Fußgängerzone strebt die Stadt Hannover eine signifikante Steigerung der Aufenthaltsqualität in der Lister Meile an. Dies soll hauptsächlich den Einzelhandel und die Gastronomie stärken, indem die Attraktivität für Besucher und Kunden erhöht wird. Die Auswirkungen der Maßnahmen, vornehmlich auf die Kundenfrequenzen und das Verhalten der Besucher, sollen in einer Vorher-Nachher-Analyse bewertet werden.

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