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Aktuelle Nachrichten aus der Landeshauptstadt Hannover – lokale Meldungen, Polizei, Politik und Stadtgeschehen.

Zehntausende trotzen dem Wetter beim Schützenausmarsch in Hannover – Schuetzenausmarsch Klares Zeichen mf

Zehntausende trotzen dem Wetter beim Schützenausmarsch in Hannover

30. Juni 2024/in Hannover

Oberbürgermeister Onay lobt die sturmfeste Feierlaune der Hannoveraner

HANNOVER (redu). Der traditionelle Schützenausmarsch in Hannover lockte trotz strömenden Regens zehntausende Teilnehmer und Zuschauer in die Innenstadt. Über 150 Schützenvereine und 91 Musikkapellen sorgten für eine ausgelassene Stimmung auf der 3,5 Kilometer langen Strecke.

Am 30. Juni um 10 Uhr eröffnete Schützenpräsident Paul-Eric Stolle den traditionellen Schützenausmarsch in Hannover. Die 10.000 Teilnehmer starteten am Neuen Rathaus und zogen durch die Innenstadt zum Festplatz. Rund 50.000 Besucher, trotz des regnerischen Wetters, säumten die Straßen und Tribünen am Ballhof und an der Bruchmeisterallee.

Zehntausende trotzen dem Wetter beim Schützenausmarsch in Hannover – BGPress 1164548

Auch die Niedersachsenmeute zeigte sich sturmfest und erdverwachsen. © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Oberbürgermeister Belit Onay begrüßte die Musiker und Schützen vorab auf dem Trammplatz und betonte die sturmfeste und ausgelassene Feierlaune der Hannoveraner. „Auch wenn das Wetter heute bedeckt bis regnerisch ist, bin ich mir sicher, dass die Stimmung genauso strahlend sein wird wie bei Sonnenschein. Denn wir sind in Niedersachsen. Wir sind sturmfest. Wir sind gelassen. Wir haben uns immer auf jedes Wetter eingelassen – und ausgelassen feiern können wir sowieso!“, sagte Onay.

Die Veranstaltung zog zahlreiche Anmeldungen an: Über 150 Schützenvereine, Sportverbände, Unternehmen und Hilfsorganisationen aus Hannover und der Region nahmen teil. Zudem sorgten 91 Musikkapellen aus dem In- und Ausland sowie viele Festwagen für eine fröhliche Atmosphäre entlang der Ausmarschstrecke.

Das Deutsche Rote Kreuz und die Polizei Hannover zogen nach dem Ausmarsch eine positive Bilanz und lobten den reibungslosen Verlauf der Veranstaltung.

DRK Rettungswagen und Helfer

Das Deutsche Rote Kreuz sichert seit Jahrzehnten mit Rettungswagen und ehrenamtlichem Sanitätspersonal die Ausmarschstrecke des Schützenfestes in Hannover ab. © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Großbrand in der Grabbestraße: Einsatzkräfte verhindern Brandausbreitung – BGPress 1154294

Großbrand in der Grabbestraße: Einsatzkräfte verhindern Brandausbreitung

29. Juni 2024/in Hannover

Feuerwehrmann bei Löscharbeiten verletzt – THW unterstützt bei Sicherungsmaßnahmen

HANNOVER (redu). Ein Dachstuhlbrand hat am Freitagnachmittag in der Grabbestraße in Hannover einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Alle Bewohner konnten rechtzeitig evakuiert werden, ein Feuerwehrmann wurde verletzt. Die Nachlöscharbeiten dauern noch an.

Am Freitagnachmittag kam es in der Grabbestraße zu einem Dachstuhlbrand, der einen Großalarm bei der Feuerwehr Hannover auslöste. Um 15:05 Uhr gingen mehrere Notrufe bei der Regionsleitstelle ein. Bereits auf der Anfahrt von der benachbarten Feuer- und Rettungswache 1 war eine starke Rauchentwicklung sichtbar.

Der gesamte Dachstuhl des mehrgeschossigen Gebäudes geriet innerhalb kürzester Zeit in Brand, was zu massiver Flammenbildung führte. Sofort wurde die Brandbekämpfung eingeleitet und zusätzliche Kräfte sowie Sonderfahrzeuge nachalarmiert. Über die Wenderohre zweier Drehleitern und eine Teleskopmastbühne wurde das Feuer bekämpft, während mehrere Atemschutztrupps mit Strahlrohren im Innenangriff arbeiteten.

Dank des gezielten Löscheinsatzes konnte eine Ausbreitung des Feuers auf benachbarte Gebäude verhindert werden. Alle Bewohner hatten sich bereits vor Eintreffen der Feuerwehr in Sicherheit gebracht. Die Dachgeschosswohnung war unbewohnt und befand sich in der Bauphase. Aus Sicherheitsgründen mussten die Bewohner der benachbarten Häuser ihre Wohnungen verlassen und wurden von Notfallsanitätern und Notärzten betreut.

Gegen 16:10 Uhr war das Feuer unter Kontrolle, und die Nachlöscharbeiten begannen. Dabei wurden das Dach und vorhandene Glutnester mit Wärmebildkameras kontrolliert und abgelöscht. Flugdrohnen der Feuerwehr unterstützten die Übersicht der Einsatzsituation. Um 17:35 Uhr konnte die Zahl der Einsatzkräfte reduziert werden, doch die Nachlöscharbeiten dauern weiter an.

Ein Feuerwehrmann verletzte sich während des Einsatzes und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen, die genaue Schadenshöhe ist noch unklar. Insgesamt waren rund 103 Einsatzkräfte der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr sowie diverse Spezial- und Führungsfahrzeuge vor Ort. Das betroffene Gebäude ist nach dem Brand unbewohnbar, und die Wohnungsgesellschaft sorgt für Ersatzunterkünfte.

In den Abendstunden wurden ein Baufachberater des Technischen Hilfswerks (THW) zur Begutachtung des brandgeschädigten Giebels angefordert. Ein Technischer Zug des THW übernahm dann die fachgerechte Abstützung des einsturzgefährdeten Giebels mittels einer speziellen Holzkonstruktion. Der Einsatz wird voraussichtlich bis in die Nacht andauern.

  • Großbrand in der Grabbestraße: Einsatzkräfte verhindern Brandausbreitung – BGPress 1154291
    Großaufgebot an Löschzügen der Feuerwehr verhindert übergreifen eines Dachstuhlbrandes in der Grabbestraße in Hannover auf weitere Gebäude. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Großbrand in der Grabbestraße: Einsatzkräfte verhindern Brandausbreitung – BGPress 1154293
    Ein Großaufgebot an Rettungswagen und Notärzten kümmerten sich um Bewohner der betroffenen Häuser. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Großbrand in der Grabbestraße: Einsatzkräfte verhindern Brandausbreitung – BGPress 1154304
    Großaufgebot an Löschzügen der Feuerwehr verhindert übergreifen eines Dachstuhlbrandes in der Grabbestraße in Hannover auf weitere Gebäude. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Großbrand in der Grabbestraße: Einsatzkräfte verhindern Brandausbreitung – BGPress 1154294
    Großaufgebot an Löschzügen der Feuerwehr verhindert übergreifen eines Dachstuhlbrandes in der Grabbestraße in Hannover auf weitere Gebäude. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Großbrand in der Grabbestraße: Einsatzkräfte verhindern Brandausbreitung – BGPress 1154306
    Großaufgebot an Löschzügen der Feuerwehr verhindert übergreifen eines Dachstuhlbrandes in der Grabbestraße in Hannover auf weitere Gebäude. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Großbrand in der Grabbestraße: Einsatzkräfte verhindern Brandausbreitung – BGPress 1154301
    Großaufgebot an Löschzügen der Feuerwehr verhindert übergreifen eines Dachstuhlbrandes in der Grabbestraße in Hannover auf weitere Gebäude. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Großbrand in der Grabbestraße: Einsatzkräfte verhindern Brandausbreitung – BGPress 1164443
    Der Fachberater Technisches Hilfswerk begutachtet mit Hilfe einer Gelenkmastbühne der Feuerwehr den Gebäudeschaden. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Großbrand in der Grabbestraße: Einsatzkräfte verhindern Brandausbreitung – BGPress 1164461
    Die Fachkräfte des Technischen Hilfswerks machen sich einsatzbereit, um den einsturzgefährdeten Giebel mit einer Holzkonstruktion zu sichern. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Großbrand in der Grabbestraße: Einsatzkräfte verhindern Brandausbreitung – BGPress 1164436
    Das Technische Hilfswerk übernahm in den Abendstunden die fachgerechte Abstützung des Giebels nach dem Dachstuhlbrand in der Grabbestraße. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Großbrand in der Grabbestraße: Einsatzkräfte verhindern Brandausbreitung – BGPress 1164477
    Gemeinsam beraten Feuerwehr und Technischem Hilfswerk das weitere Vorgehen an dem stark in Mitleidenschaft gezogenen Giebels. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Großbrand in der Grabbestraße: Einsatzkräfte verhindern Brandausbreitung – BGPress 1164433
    Das Technische Hilfswerk übernahm in den Abendstunden die fachgerechte Abstützung des Giebels nach dem Dachstuhlbrand in der Grabbestraße.

Säure-Unfall im Unternehmen: Feuerwehr Hannover im Großeinsatz – Gefahrguteinsatz 26.06.2024 bf

Säure-Unfall im Unternehmen: Feuerwehr Hannover im Großeinsatz

27. Juni 2024/in Hannover

Feuerwehr und Spezialkräfte sichern Laborbereich nach Chemieunfall ab

HANNOVER (redu). Am Mittwochvormittag kam es in einem Hannoveraner Unternehmen zu einem Säureunfall, bei dem mehrere Liter Salpeter- und Ameisensäure ausliefen. Zwei Mitarbeiterinnen wurden leicht verletzt. Die Feuerwehr Hannover war mit einem Großaufgebot im Einsatz.

In einem Unternehmen in Hannover sind am Mittwochvormittag mehrere Liter Salpeter- und Ameisensäure in einem Laborbereich ausgelaufen, was zu einem umfangreichen Einsatz der Feuerwehr führte. Dabei wurden zwei Mitarbeiterinnen leicht verletzt. Gefahr für die Bevölkerung bestand zu keinem Zeitpunkt.

Ablauf des Einsatzes

Kurz nach 11:00 Uhr erreichte die Regionsleitstelle Hannover der Notruf über einen beschädigten Kanister mit flüssigem Gefahrgut, aus dem etwa sechs Liter in einem Laborbereich ausgelaufen waren. Durch die ausgetretenen Säuren wurden zwei Mitarbeiterinnen, die sich in unmittelbarer Nähe und in einem Nebenraum aufhielten, leicht verletzt.

Die Leitstelle alarmierte daraufhin den Löschzug der Feuer- und Rettungswache 5, die Spezialkräfte für Gefahrguteinsätze der Feuer- und Rettungswache 3, die Freiwilligen Feuerwehren Davenstedt und Linden sowie mehrere Rettungswagen. Bereits bei Eintreffen der ersten Kräfte hatten die Mitarbeitenden das betroffene Gebäude vorbildlich verlassen.

Maßnahmen der Feuerwehr

Nach der ersten Erkundung wurden zwei Einsatztrupps mit Chemikalienschutzanzügen zur Aufnahme der Flüssigkeiten in den Laborbereich geschickt. Parallel bauten die Spezialkräfte im Außenbereich routiniert einen Dekontaminationsplatz auf, um die Trupps nach Verlassen des Gebäudes professionell reinigen zu können. Das ausgetretene Gefahrgut wurde zur weiteren Entsorgung in einem Fass gelagert und der Bereich belüftet. Der Rettungsdienst versorgte die zwei verletzten Mitarbeiterinnen, wobei eine zur Kontrolle in eine hannoversche Klinik transportiert wurde.

Umfang des Einsatzes und Abschluss

Insgesamt waren etwa 45 Einsatzkräfte vor Ort. Nach rund zwei Stunden konnte die Einsatzstelle dem Eigentümer übergeben werden. Zur Ursache des Vorfalls und zur Schadenshöhe konnte die Feuerwehr keine Angaben machen.

Addax Nachwuchs

Zuwachs bei den Addax-Antilopen im Erlebnis-Zoo Hannover

27. Juni 2024/in Hannover

Erhaltungszuchtprogramm zeigt Erfolg: Zwei neue Jungtiere bereichern die bedrohte Tierart

HANNOVER (redu). Im Erlebnis-Zoo Hannover gab es kürzlich erfreulichen Nachwuchs bei den vom Aussterben bedrohten Addax-Antilopen. Zwei Jungtiere, ein Männchen und ein Weibchen, erblickten Ende April das Licht der Welt und erkunden nun die Wüstenlandschaft im Zoo.

Seltene und kostbare Jungtiere

Am 25. April wurde das männliche Jungtier geboren, gefolgt von seiner Halbschwester am 29. April. Beide verbrachten ihre ersten Tage gut versteckt im Stroh bei ihren Müttern und entdecken nun die Wüstenlandschaft am Sambesi. Diese Jungtiere sind besonders wertvoll, da die Addax-Antilope durch Wilderei und Lebensraumverlust stark gefährdet ist und nur noch wenige Exemplare in der Sahara leben.

Erfolgreiche Auswilderung

Der Erlebnis-Zoo Hannover koordiniert das Europäische Erhaltungszuchtprogramm (EEP) für Addax-Antilopen. Dank dieses Programms konnten bereits 100 in Zoos geborene Addax in sichere Nationalparks der Sahara ausgewildert werden. Dort haben sich die Antilopen erfolgreich vermehrt, sodass 2019 erstmals 32 Nachkommen in die freie Wildbahn entlassen werden konnten. Diese wurden mit Sendehalsbändern ausgestattet, um ihr Verhalten zu überwachen und zukünftige Auswilderungen besser zu planen.

Neue Herde für den Arterhalt

Vor zwei Jahren wurde die Herde des Erlebnis-Zoos neu zusammengestellt, indem drei weibliche Addax aus Frankreich nach Hannover geholt wurden. Die Herde fand schnell zusammen, und nach der Geburt des ersten Jungtiers im vergangenen Jahr folgten in diesem Sommer gleich zwei weitere. Zoo-Kurator Fabian Krause, der das EEP für die Addax leitet, betont die Bedeutung dieser Zuchtbemühungen: „Wir sind sehr froh, dass die Herde so gut harmoniert und wir mit den Jungtieren zur Erhaltung dieser bedrohten Art beitragen können.“

Jungtiere Kiano und Tamika

Die beiden Jungtiere, Kiano und Tamika, haben mittlerweile ihr Versteck verlassen und erkunden die große Wüstenanlage. Sie galoppieren, springen und rangeln miteinander und werden bald auch ihre Mitbewohner, die ebenfalls bedrohten Somali-Wildesel, kennenlernen.

Zusammenarbeit für den Artenschutz

Der Erlebnis-Zoo Hannover arbeitet seit vielen Jahren mit der Artenschutz-Organisation Sahara Conservation zusammen. Ziel ist es, bedrohte Wüstenarten und ihren Lebensraum in der Sahara und dem angrenzenden Sahel zu erhalten. Durch die Kooperation mit verschiedenen Partnern, darunter Zoos, Behörden, Naturschutzorganisationen und Wissenschaftler, ist es gelungen, nachhaltige Schutz- und Wiederansiedlungsprojekte zu realisieren.

Anpassungsfähige Überlebenskünstler

Die Addax-Antilopen sind perfekt an das Leben in der Wüste angepasst. Ein paar Kräuter und Gräser reichen ihnen zum Überleben. Sie können monatelang ohne Wasser auskommen, spüren jedoch, wenn es in der Wüste regnet, selbst bis zu 200 Kilometer entfernt. Dann machen sie sich auf den Weg, um das frische Grün zu fressen.

Steckbrief Addax oder Mendesantilope (Addax nasomaculatus)

  • Lebensraum: Wüsten und Halbwüsten Nordafrikas
  • Größe: Weibchen 95-110 cm Schulterhöhe, Männchen 105-115 cm
  • Gewicht: Weibchen 60-90 kg, Männchen 100-125 kg
  • Nahrung: Blätter, Gräser
  • Tragzeit: 257-270 Tage
Hannovers 495. Schützenfest 2024: Highlights und Schutzmaßnahmen im Fokus – BGPress 1154224

Hannovers 495. Schützenfest 2024: Highlights und Schutzmaßnahmen im Fokus

27. Juni 2024/in Hannover

Traditionsfest mit neuen Fahrgeschäften und einem Schutz- und Fürsorgekonzept für alle Besucher

HANNOVER (redu). In Hannover beginnt am 28. Juni das 495. Schützenfest. Neben zahlreichen Neuheiten und einem bunten Programm stellt die Region erstmals ein umfassendes Schutz- und Fürsorgekonzept vor.

Am Freitag startet in Hannover das 495. Schützenfest. Vom 28. Juni bis 7. Juli locken rund 200 Schausteller*innen mit vielfältigen Attraktionen und Neuheiten. Für die Sicherheit der Besucher wurde ein umfangreiches Schutz- und Fürsorgekonzept entwickelt.

Neue Attraktionen und Höhepunkte

Das Schützenfest 2024 bietet insgesamt 25 neue Attraktionen. Dazu gehören das Laufgeschäft „Fantastic World“, das mit bunten Details aufwartet, und das Fahrgeschäft „Heidi The Coaster“, bei dem die Besucher in frei drehenden Gondeln aus 13 Metern Höhe mit fast 60 Stundenkilometern fahren. Ebenfalls neu ist das Fahrgeschäft „Anubis“, das mutige Gäste in zwei Gondeln bis zu 55 Meter in die Höhe schleudert.

Traditionelles und Bewährtes

Traditionelle Veranstaltungen wie der Fassanstich und der Handwerkerabend finden in diesem Jahr im neu konzipierten Rundteil statt, der vom Unternehmen Bähren-Stark betrieben wird. Die Zelte „Alt Hanovera“ und „Gaypeople Zelt“ bieten wieder ein abwechslungsreiches Programm. Das Brauhaus Ernst-August ist mit seinem Partybereich „Brauhaus Live“ ebenfalls dabei.

Hannovers 495. Schützenfest 2024: Highlights und Schutzmaßnahmen im Fokus – BGPress 1154251

Die Fahrgeschäfte auf dem größten Schützenfest in Hannover sind aufgebaut und warten ab Freitag, 28. Juni 2024, auf viele Besucher. © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Familientag und besondere Events

Familien mit Kindern können sich am Familientag, dem 3. Juli, auf besondere Vergünstigungen freuen. Viele Attraktionen bieten an diesem Tag bis zu 50 Prozent Rabatt. Zudem gibt es spezielle Angebote wie Schnitzeljagden, Kinderschminken, Ballwerfen, Pfeilwerfen, Entenangeln und eine große Maskottchenparade. Ein besonderes Highlight für Star-Wars-Fans ist der Auftritt kostümierter Held*innen am 6. Juli, die für Fotos und eine Parade zur Verfügung stehen.

Umfassendes Schutz- und Fürsorgekonzept

Erstmals setzt das Schützenfest auf ein umfassendes Schutz- und Fürsorgekonzept, das unter dem Motto „Gemeinsam. Aufmerksam.“ steht. Das Konzept wurde in Zusammenarbeit mit Awareness-Netzwerken, Sanitätsdiensten und der Polizei entwickelt. Zu den zentralen Maßnahmen gehören eine Saferspaces-App, ein Support-Team aus 16 Fachkräften und ein Rückzugsraum für Besucher in Not.

Die Saferspaces-App ermöglicht es den Besuchern, schnell und einfach Unterstützung anzufordern, den eigenen Standort zu teilen und direkt mit dem Support-Team zu kommunizieren. Das Support-Team, bestehend aus Sozialpädagogen, Streetworkern und weiteren Fachkräften, ist täglich von 17 Uhr bis 3 Uhr im Einsatz. Es bietet Aufklärung, Unterstützung und eine Anlaufstelle für Betroffene. Der Rückzugsraum, ein geschützter Container am Gilde-Tor, bietet Ruhe und notwendige Hilfsmittel für Besucher in Not.

Susanne Blasberg-Bense, Dezernentin für Jugend, Familie und Sport, erklärte: „Unsere Maßnahmen schaffen ein inklusives und unterstützendes Umfeld für alle Besucher. Wir werden die Wirkung genau beobachten und planen, das Konzept im nächsten Jahr weiter auszubauen.“

Das Deutsche Rote Kreuz sorgt mit zwei Unfallhilfsstellen sowie zwei Rettungswagen und bis zu 16 ehrenamtlichen Sanitäterinnen und Sanitätern für die nötige medizinische Sicherheit von Schaustellern und Besuchern während der Großveranstaltung auf dem Schützenplatz. Der große Schützenausmarsch am Sonntag wird ebenfalls mit einer großen Zahl an Einsatzkräften und Rettungswagen auf der gesamten Strecke abgesichert. Einsatzleiter Florian Peters von der DRK-Region Hannover e. V.: „Mit unserer jahrzehntelangen Erfahrung mit dem hannoverschen Schützenfest sind wir auch dieses Jahr routinemäßig gut aufgestellt und freuen uns auf ein entspanntes Volksfest.“

Anreise zum Schützenfest

Besucher werden gebeten, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen, da der Schützenplatz ideal angebunden ist. Die nächstgelegene Haltestelle ist Waterloo. Für Radfahrer steht ein bewachter Fahrradparkplatz am Gilde-Tor zur Verfügung.

Termine und Highlights

Der besondere Auftakt des Schützenfestes ist am Freitag, dem 28. Juni. An diesem Tag werden die vier Bruchmeister 2024 in der Marktkirche offiziell verpflichtet. Am Sonntag, dem 30. Juni, führen sie die vier Züge des zehn Kilometer langen Ausmarsches der hannoverschen Schützenvereine und ihrer Gäste an. Knapp 300 Vereine, Firmen und Musikkapellen machen den Umzug für die Zuschauer zu einem einzigartigen Erlebnis.

DRK baut Behelfsunterkunft auf

Erfolgreiche Sprengung von 24 Weltkriegsgranaten in Hannover-Bothfeld

25. Juni 2024/in Hannover

Evakuierung von 850 Anwohnern und Vollsperrung der A2

HANNOVER (redu). Am Dienstag wurden im hannoverschen Stadtteil Bothfeld 24 Granaten aus dem Zweiten Weltkrieg erfolgreich gesprengt. Die Aktion führte zu einer Evakuierung von 850 Anwohnern und einer Vollsperrung der A2.

Im hannoverschen Stadtteil Bothfeld wurden am Dienstag 24 Granaten aus dem Zweiten Weltkrieg erfolgreich gesprengt. Die Granaten wurden vom Kampfmittelbeseitigungsdienst Niedersachsen (KBD) im Rahmen einer Volumenräumung auf dem Gelände der Stadtgärtnerei identifiziert. Da die Granaten nicht transportiert werden konnten, war eine Sprengung vor Ort notwendig.

Etwa 850 Anwohner wurden in einem Radius von 300 Metern evakuiert. Die Bundesautobahn 2 musste für die Dauer der Maßnahme zwischen dem Dreieck Hannover-West und dem Kreuz Hannover-Ost vollständig gesperrt werden. Der Verkehr wurde weiträumig umgeleitet, was zeitweise zu langen Staus führte, insbesondere auf der A352.

Die Evakuierung begann ab 16:30 Uhr und um 18:01 Uhr konnten die Mitarbeiter des KBD mit den Vorbereitungen beginnen. Zwischenzeitlich musste die Arbeit unterbrochen werden, da unbefugt Personen in den Sperrbereich eingedrungen waren. Nach einer Drohnenüberprüfung konnte die Sprengung fortgesetzt werden.

Prof. Dr. Lars Baumann, der die Maßnahme als Vertreter des Feuerwehrdezernenten begleitete, lobte das disziplinierte Verhalten der Bevölkerung. „Ich bin hochzufrieden, wie diszipliniert die Bevölkerung den Sperrradius verlassen hat“, sagte Baumann.

Insgesamt waren 216 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei, Hilfsorganisationen und KBD im Einsatz. Die Betreuungsstelle in der IGS Bothfeld nahm 45 Bürger auf, sieben davon wurden mit Krankentransportwagen dorthin gebracht. Bis 21:33 Uhr gingen beim Bürgertelefon 105 Anrufe ein.

Um 21:33 Uhr konnten die Anwohner wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.

  • Erfolgreiche Sprengung von 24 Weltkriegsgranaten in Hannover-Bothfeld – BGPress 1154084
    Ein Krankenwagen der Malteser macht sich für einen Transport einsatzbereit. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Erfolgreiche Sprengung von 24 Weltkriegsgranaten in Hannover-Bothfeld – BGPress 1154087
    Das Deutsche Rote Kreuz errichtete eine Betreuungsstelle in der IGS Bothfeld ein © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Erfolgreiche Sprengung von 24 Weltkriegsgranaten in Hannover-Bothfeld – BGPress 1154100
    Der Leiter der Feuerwehr, Christoph Bahlmann, und der Personaldezernent Lars Baumann informieren sich direkt vor Ort über den Einsatzablauf.
  • Erfolgreiche Sprengung von 24 Weltkriegsgranaten in Hannover-Bothfeld – BGPress 1154066
    Im Evakuierungsbereich kam auch eine Drohne der Feuerwehr zum Einsatz.
  • Erfolgreiche Sprengung von 24 Weltkriegsgranaten in Hannover-Bothfeld – BGPress 1154081
    Das Gebiet mit einem Radius von 350 Meter wurde weiträumig abgesperrt. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • DRK baut Behelfsunterkunft auf
    Das Deutsche Rote Kreuz errichtete eine Betreuungsstelle in der IGS Bothfeld ein © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Erfolgreiche Sprengung von 24 Weltkriegsgranaten in Hannover-Bothfeld – BGPress 1154044
    Von der Führungsstelle der Johanniter wurden die Kranken- und Rettungswagen für benötigte Transporte koordiniert.
Vollsperrung der A2 wegen Weltkriegs-Granaten in Hannover – BGPress 1154025

Vollsperrung der A2 wegen Weltkriegs-Granaten in Hannover

25. Juni 2024/in Hannover

Evakuierung von 850 Anwohnern und Umleitungen über A352 und A7

HANNOVER (redu). Am Dienstagabend, 25. Juni, wird die A2 in Hannover zwischen dem Dreieck Hannover-West und dem Kreuz Hannover-Ost in beiden Richtungen voll gesperrt. Grund ist die geplante Sprengung mehrerer Granaten aus dem Zweiten Weltkrieg, die im Stadtteil Bothfeld gefunden wurden.

Vollsperrung der A2 wegen Weltkriegs-Granaten in Hannover – BGPress 1154028

Der Kampfmittelbeseitigungsdienst hat seine vorbereitenden Maßnahmen zur Sprengung der Granaten schon aufgenommen. © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Die A2 in Hannover wird am Dienstag, 25. Juni, zwischen dem Dreieck Hannover-West und dem Kreuz Hannover-Ost voll gesperrt. Grund dafür ist die Sprengung mehrerer Granaten aus dem Zweiten Weltkrieg, die im Stadtteil Bothfeld auf dem Gelände der Stadtgärtnerei gefunden wurden.

Die Evakuierung des betroffenen Bereichs beginnt ab 16:30 Uhr. Etwa 850 Anwohner müssen den Sicherheitsbereich verlassen. Die Autobahn wird gesperrt, sobald die Evakuierung abgeschlossen ist und die Sprengung vorbereitet und durchgeführt werden kann. Ein genauer Zeitpunkt für die Wiederöffnung der Autobahn kann aufgrund der komplexen Situation nicht angegeben werden.

Es wird eine Betreuungsstelle in der IGS Bothfeld  (Hintzehof 9, 30659 Hannover) ab 16:30 Uhr bis zum Ende der Evakuierungsmaßnahmen eingerichtet.

Für Fragen aus der Bevölkerung steht im Zeitraum von 08:00 Uhr bis zum Ende der Maßnahmen ein Bürgertelefon unter der Rufnummer 0800 / 7 31 31 31 zur Verfügung. Gehbehinderte Personen können unter der Rufnummer 19222 einen Krankentransport anfordern. Für den Personentransport in die Betreuungsstelle stehen kostenlos Busse der Feuerwehr Hannover bereit.  Die Busse fahren regelmäßig aus dem betroffenen Gebiet zur Betreuungsstelle.

Vollsperrung der A2 wegen Weltkriegs-Granaten in Hannover – BGPress 1154031

Das Absperrmaterial für den Evakuierungsbereich in Bothfeld steht schon bereit. © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Nach der Sprengung wird die A2 auf mögliche Splitterteile untersucht, bevor sie schnellstmöglich wieder freigegeben wird. Während der Sperrung wird der Verkehr über die A352 und die A7 umgeleitet. Diese Route gilt für beide Fahrtrichtungen.

Die Feuerwehr informiert die betroffenen Anwohner über Details der Evakuierung und das richtige Verhalten auf ihrer Internetseite.

Präriehunde

Erlebnis-Zoo Hannover begrüßt Nachwuchs bei Präriehunden und Waldbisons

24. Juni 2024/in Hannover

Goldbraunes Bison-Kalb und Präriehund-Fünflinge sorgen für Action im Erlebnis-Zoo

HANNOVER (redu). Im Erlebnis-Zoo Hannover gibt es neue Attraktionen: Ein Waldbison-Kalb und fünf junge Präriehunde bereichern die Kanadalandschaft Yukon Bay. Beide Tierarten sorgen mit ihrem Spiel und Erkundungsdrang für spannende Beobachtungen.

In der Kanadalandschaft Yukon Bay des Erlebnis-Zoos Hannover gibt es neue tierische Bewohner. Ein männliches Waldbison-Jungtier, geboren am 29. April, und fünf kleine Präriehund-Jungen, die am 2. April das Licht der Welt erblickten, erkunden neugierig ihr neues Zuhause.

Das Bison-Kalb fällt durch sein goldbraunes Fell auf, wird sich jedoch in den kommenden Monaten dunkler färben, wie bei den erwachsenen Tieren. Der kleine Bulle, der bei der Geburt etwa 20 Kilogramm wog, wird als ausgewachsener Bison bis zu einer Tonne auf die Waage bringen. Besonders gern spielt er mit der einjährigen Bison-Kuh, die ebenfalls im Erlebnis-Zoo geboren wurde. Beide Tiere rennen, kämpfen spielerisch und ruhen sich gemeinsam aus, wie die Tierpfleger berichten.

Die fünf Schwarzschwanz-Präriehund-Jungen, die nackt und blind geboren wurden, wogen bei der Geburt nur etwa 15 Gramm. In den ersten Lebenswochen blieben sie versteckt in ihrem Bau. Erst vor wenigen Tagen haben sie ihre Höhlen verlassen und erkunden nun munter die Außenanlage. Besucher des Zoos können die jungen Präriehunde beim Spielen und Graben beobachten. Besonders interessant ist ihr Begrüßungsritual, bei dem sie sich im Gesicht und an der Schnauze beschnüffeln, was einer Art „Erkennungskuss“ gleicht.

Die Tierpfleger des Zoos empfehlen Besuchern, die Präriehund-Jungen erst ab dem späten Vormittag zu beobachten, da diese am Morgen meist noch in ihrem Bau bleiben.

Rücknahme der Fahrradstraßenregelungen in Südstadt-Bult beschlossen – Fahrradfahrer

Rücknahme der Fahrradstraßenregelungen in Südstadt-Bult beschlossen

23. Juni 2024/in Hannover

Stadtverwaltung entfernt Markierungen und Schilder in mehreren Straßen

HANNOVER (redu). Die Landeshauptstadt Hannover hebt die Fahrradstraßenregelungen im Stadtbezirk Südstadt-Bult auf. Diese Entscheidung folgt einer verkehrsrechtlichen Prüfung und einem Beschluss des Stadtbezirksrats. Oberbürgermeister Belit Onay bedauert die Entwicklung und sieht darin einen Rückschritt in der Verkehrsentwicklung.

Die Landeshauptstadt Hannover hat beschlossen, die Fahrradstraßenregelungen im Stadtbezirk Südstadt-Bult zurückzunehmen. Diese Entscheidung wurde nach einer verkehrsrechtlichen Prüfung durch die Verwaltung und einem Beschluss des Stadtbezirksrats getroffen. Im Dezember 2023 hatte der Bezirksrat mehrheitlich dafür gestimmt, die Fahrradstraßen aufzuheben.

Betroffen von dieser Änderung sind die Akazienstraße, Alte Döhrener Straße, Brehmstraße, Menschingstraße, Bürgermeister-Fink-Straße und Große Barlinge. Die Stadt wird dort zeitnah die entsprechenden Markierungen und Schilder entfernen.

Oberbürgermeister Belit Onay bezeichnet die Entscheidung als großen Rückschritt für die Verkehrsentwicklung im Stadtbezirk Südstadt-Bult. Er betonte: „Die Fahrradstraßen waren eine wichtige Errungenschaft in der zukunftsfähigen Verkehrsentwicklung im Stadtbezirk. Sie ermöglichen mehr Sicherheit und verbessern die Lebensqualität. Die Südstadt hat beispielsweise die höchste Schuldichte in Hannover. Es ist bedauerlich, dass im Stadtbezirk Südstadt-Bult der Trend zu einer nachhaltigen Verkehrswende rückwärts läuft.“

Der Stadtbezirksrat beschäftigte sich im Dezember 2023 mit dem Thema, weil die Stadtverwaltung die Qualität der Fahrradstraßen verbessern wollte. Hintergrund war ein Gerichtsurteil, das die Stadt dazu verpflichtete, die Fahrradstraßen rechtskonform und großzügiger zu gestalten, was unter anderem den Wegfall von Autostellplätzen bedeutet hätte. Politisch sind die Bezirksräte für Fragen der Verkehrsplanung in ihrem Bezirk zuständig, solange die Bedeutung nicht über den Stadtbezirk hinausgeht. Die verkehrsrechtliche Prüfung obliegt der Verwaltung.

Der Ausbau des Fahrradstraßennetzes in Hannover begann vor mehr als 30 Jahren. In der Südstadt verlaufen acht von insgesamt 23 Fahrradstraßen in Hannover. Im Bezirk Südstadt-Bult wurden im Jahr 1999 die Brehmstraße und die Menschingstraße als Teil der beiden sogenannten EXPO-Radrouten als erste Fahrradstraßen in Hannover eingerichtet. Auf den Fahrradstraßen hat der Radverkehr Vorfahrt. Andere Fahrzeuge dürfen diese nur benutzen, wenn es entsprechend ausgeschildert ist. Radfahrerinnen dürfen nicht behindert oder gefährdet werden, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 30 km/h und Radfahrerinnen dürfen nebeneinander fahren. Fahrradfahrende Kinder unter zehn Jahren und Fußgänger*innen müssen, wenn vorhanden, den Gehweg oder Seitenstreifen benutzen.

 

Fête de la Musique: Hannovers Innenstadt klangvoll erweckt – fete mf 1

Fête de la Musique: Hannovers Innenstadt klangvoll erweckt

23. Juni 2024/in Hannover

Friedliche Melodien und kulturelle Vielfalt beim Musikfest in Hannover

HANNOVER (redu). Am 21. Juni fand in der Innenstadt von Hannover die Fête de la Musique statt. Auf 40 Bühnen präsentierten rund 1000 Musikerinnen ein breites Spektrum an Musikstilen. Das Event zog zahlreiche Besucherinnen an und feierte die verbindende Kraft der Musik.

Hannovers Innenstadt verwandelte sich in eine große Konzertbühne. Von 15 bis 23 Uhr brachten etwa 1000 Musiker*innen auf 40 Bühnen, sowohl indoor als auch outdoor, die Stadt zum Klingen.

„Die Fête de la Musique ist weit mehr als ein Fest. Sie symbolisiert die verbindende Kraft der Musik, die Menschen unterschiedlicher Kulturen und Hintergründe zusammenbringt. In einer Zeit, in der Frieden und Zusammenhalt in Europa wichtiger denn je sind, erinnert uns die Fête daran, dass Musik Brücken bauen kann und den europäischen Gedanken der Gemeinschaft und Freundschaft stärkt. Es ist inspirierend zu sehen, wie Menschen in Hannover durch Musik unsere Stadt noch lebendiger und offener gestalten“, betonte Susanne Blasberg-Bense, Hannovers Dezernentin für Jugend, Familie und Sport.

„PULSATIONS“ – Eine rhythmische Staffel durch 24 Länder weltweit

Am Mittwoch vor dem Event wurden große bunte Friedenstauben sowie die Begriffe „Love“, „Peace“ und „Respekt“ an der enercity-Fassade angebracht. Diese Aufkleber setzten ein sichtbares Zeichen für den Frieden mitten in der Stadt – ganz im Sinne der Fête.

Auf der Terrasse des Restaurants Jim Block zeigte die Landeshauptstadt Hannover ab 15 Uhr einen fünfstündigen Livestream der rhythmischen Staffel „Pulsations“ in einer gemütlichen Public Viewing-Atmosphäre. Diese Staffel schickte einen musikalischen Herzschlag um die Welt. Als letzte Station vor dem großen Abschlusskonzert in Paris wurde Hannover, als UNESCO City of Music, in dieser außergewöhnlichen Staffel vertreten.

Die hannoversche Band MAKATUMBE nahm gemeinsam mit den Sängerinnen Aurelia und Noam Bar um 18.50 Uhr den musikalischen Herzschlag aus Portugal auf, umspielte ihn für zehn Minuten und gab ihn für das Finale an den französisch-libanesischen Musiker Ibrahim Maalouf nach Paris weiter.

MAKATUMBE spielte auf der internationalen Bühne am Kröpcke, während vor der Bühne Start2Dance e. V. in Kooperation mit lokalen Vereinen und Tanzgruppen sowie internationalen Städtepartnerschaften eine Kombination aus Street Show, Flashmob und Mitmach-Aktionen darbot.

Hannovers Kulturdezernentin Eva Bender äußerte sich begeistert über diese Aktion: „Wir freuen uns über diese tolle internationale Zusammenarbeit der ausrichtenden Städte und die Kooperation mit der Kulturolympiade Paris 2024. Das musikalische Herz Deutschlands schlug zu diesem besonderen Ereignis in unserer UNESCO City of Music Hannover und ließ uns vorfreudig auf die Feierlichkeiten zum zehnjährigen Jubiläum blicken.“

Diese musikalische Flamme durch 24 Länder sollte im kulturellen Rahmenprogramm der Olympischen und Paralympischen Spiele eine Brücke zwischen Kunst und Sport schlagen und gemeinsame Werte symbolisieren. Die Idee stammte vom ehemaligen französischen Kulturminister und heutigen Präsidenten des Arab World Institute in Paris, Jack Lang, der 1982 auch die erste Fête de la Musique ins Leben rief.

Fête de la Musique: Hannovers Innenstadt klangvoll erweckt – Fete mf 2

Trotz zeitweiligem Regen war zahlreiches Publikum erschienen © Matthias Falk

Vielfältiges Programm

Das Programm der Fête de la Musique in Hannover war vielfältig: Von Jazz, Klassik und Soul bis hin zu Rock, Pop und Elektro – für jeden Geschmack war etwas dabei. Diese Vielfalt wäre ohne die langjährigen und neuen Bühnenpartner*innen, die sich teilweise ehrenamtlich beteiligten, nicht möglich gewesen.

Neu dabei war der BOLDLY e. V., Verein für Schwarze Selbstverwirklichung. Auf dem Hanns-Lilje-Platz bot er nicht nur Musik, sondern auch westafrikanische Küche und junge talentierte Friseure zeigten ihr Können. Der Afrikanische Sportverein Hannover ergänzte das Programm mit einer sportlichen Note, während der Tanzverein Start2Dance e. V. mit einer zweistündigen Performance für Stimmung sorgte. Die junge hannoversche Rap-Gruppe DIEM trug ebenfalls zur Unterhaltung bei.

Die Dance Community, die alle Tanzschulen Hannovers vereint, brachte den Goseriede-Platz in Bewegung und vereinte Tänzerinnen, Künstlerinnen und Tanzbegeisterte.

Die Leinewelle, inzwischen ein etablierter elektronischer Standort, war auch 2024 Teil der Fête de la Musique. Diese Bühne wurde vom Qenem-Netzwerk bespielt, das sich für mehr queerfeministisches Empowerment in der elektronischen Musikszene einsetzt.

Die Bühne am Kröpcke diente als Plattform für lokale und internationale Newcomer. Musikerinnen aus Hannovers Partnerstadt Rouen trafen auf Musikerinnen aus der südkoreanischen UNESCO City of Music Daegu. Auch viele hannoversche Bands traten auf dieser Bühne auf.

Im Ankerhof schlug die Ezidische Akademie eine musikalische Brücke zwischen Orient und Okzident. „Fête in der Klinik“ fand an sieben Standorten statt.

Gegen 22:45 Uhr erklang traditionell „Der Mond ist aufgegangen“ als großer Nachtgesang auf der Bühne vorm Hauptbahnhof, angeleitet vom Groovechor Hannover. Alle Besucher*innen waren eingeladen, mitzusingen.

 

 

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