ADAC Marathon Hannover wird zum Schauplatz für Fitwis Titelambitionen
HANNOVER (redu). Samuel Fitwi, einer der derzeit erfolgreichsten Marathonläufer Deutschlands, hat seinen Start beim ADAC Marathon Hannover offiziell bestätigt. Nach seinem deutschen Rekordlauf in Valencia mit einer Zeit von 2:04:56 Stunden strebt der 28-Jährige nun den Deutschen Meistertitel und den Streckenrekord an, der aktuell von Amanal Petros gehalten wird.
„Ich freue mich auf die Herausforderung in Hannover“, erklärte Fitwi, der für den Silvesterlauf Trier startet. „Die Strecke ist schnell, und die Organisation sowie die Atmosphäre wurden mir empfohlen.“ Fitwi wird ab Januar in Äthiopien trainieren, um optimal vorbereitet an den Start zu gehen.
Neben Fitwi wird auch die Vorjahressiegerin Domenika Meyer an der 33. Auflage des Marathons teilnehmen. Beide zählen zu den Favorit*innen in ihren jeweiligen Wettbewerben. Lokale Größen wie Christian Looschen und Fabian Kuklinski sind ebenfalls gemeldet und bereiten sich auf das Event vor.
Die Veranstalter erwarten eine Rekordbeteiligung. Race-Direktorin Stefanie Eichel hob das Projekt „Erstlinge“ hervor, bei dem über 500 Teilnehmer*innen ihren ersten Marathon laufen wollen. Die meisten von ihnen sind unter 40 Jahre alt – ein unerwartet junges Teilnehmerfeld.
Manager Jörg Ullmann betonte Fitwis strategischen Ansatz: „Samuel fokussiert sich auf wenige, aber bedeutende Wettkämpfe. Hannover ist ein zentraler Baustein seiner Erfolgsstrategie.“
Stadtbeleuchtung auf LED umgerüstet: Bis zu 60 % weniger Stromverbrauch.
HANNOVER (redu). Die Stadt Hannover hat die nächtliche Beleuchtung ihrer Gebäude wieder aufgenommen. Nachdem im August 2022 die Anstrahlung aus Energiespargründen eingestellt wurde, erstrahlen nun sukzessive 32 Gebäude erneut – erstmals mit moderner LED-Technik. Das Neue Rathaus machte Ende November den Anfang.
Die Entscheidung zur Wiederaufnahme fiel angesichts der stabilisierten Energiesituation. Stadtbaurat Thomas Vielhaber erklärte: „Wir haben die Abschaltung genutzt, um gemeinsam mit Enercity die Gebäudeanstrahlung vollständig auf LED-Technik umzustellen. Dadurch wird der Stromverbrauch zukünftig deutlich reduziert.“ Die bereits umgerüsteten Leuchten sparen bis zu 60 % Energie im Vergleich zur konventionellen Technik.
Energiesparmaßnahmen und Modernisierung
Während der Abschaltung konnte die Stadt rund 170.000 kWh Energie einsparen, was dem Jahresverbrauch von etwa 43 Einfamilienhäusern entspricht. Parallel wurden viele Leuchten modernisiert, darunter auch die Strahler am Neuen Rathaus. Die Fassadenbeleuchtung wird weiter ergänzt, sobald die laufende Sanierung abgeschlossen ist. Besondere „Tuneable White“-Strahler ermöglichen es, die Lichtfarbe flexibel anzupassen.
Neben dem Neuen Rathaus werden auch andere Wahrzeichen wie die Kröpcke-Uhr, die Waterloosäule und das Museum August Kästner wieder angestrahlt. Noch nicht umgerüstete Strahler sollen sukzessive auf LED-Technik umgestellt werden.
Effiziente Steuerung und Zukunftsausrichtung
Die Strahler sind mit der Straßenbeleuchtung gekoppelt und schalten sich bei Dunkelheit automatisch ein. Durch die Umstellung auf LED-Technik setzt Hannover ein Zeichen für nachhaltige Stadtgestaltung, ohne auf die atmosphärische Wirkung der Gebäudeanstrahlung zu verzichten.
Schwerer LKW-Unfall bei Hannover: Fahrer schwer verletzt, A2 gesperrt
HANNOVER (redu). Ein Auffahrunfall zwischen zwei Lastkraftwagen hat am Dienstagmorgen auf der A2 zwischen den Autobahnkreuzen Hannover Ost und Buchholz in Fahrtrichtung Dortmund zu erheblichen Verkehrsbehinderungen geführt. Der Fahrer eines LKW wurde dabei schwer verletzt und musste von der Feuerwehr befreit werden.
Gegen 8 Uhr fuhr ein LKW auf einen vor ihm fahrenden Sattelzug auf. Der Aufprall zerstörte die Fahrerkabine des auffahrenden Fahrzeugs, wodurch der 45-jährige Fahrer in seinem Führerhaus eingeklemmt wurde. Nach medizinischer Erstversorgung durch den Rettungsdienst setzten Einsatzkräfte hydraulisches Rettungsgerät ein, um den Verletzten zu befreien. Eine Rettungsplattform kam ebenfalls zum Einsatz.
Neben diesem Unfall ereigneten sich in Folge weitere kleinere Auffahrunfälle. Drei Personen wurden dabei leicht verletzt. Während des Einsatzes sicherte die Feuerwehr die Unfallstelle ab und stellte den Brandschutz sicher. Insgesamt waren 50 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst vor Ort.
Die Unfallursache ist derzeit unklar, die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Während der Rettungsmaßnahmen musste die Fahrbahn in Richtung Dortmund zeitweise komplett gesperrt werden. Der Einsatz war gegen 9 Uhr beendet.
Patienten und Personal unverletzt: Einsatz dauerte bis Mittag
HANNOVER (redu). Am frühen Samstagmorgen brannte es im Keller des Krankenhauses Friederikenstift in Hannover. Die Feuerwehr rettete einen schwer verletzten Mann aus dem dichten Rauch und löschte das Feuer zügig. Weder Patienten noch Mitarbeitende wurden verletzt, obwohl Brandrauch in alle fünf Stockwerke des Gebäudes zog. Der Klinikbetrieb konnte durch rasche Maßnahmen aufrechterhalten werden.
Die automatische Brandmeldeanlage alarmierte die Feuerwehr um 04:33 Uhr. Kurz darauf meldeten Mitarbeitende des Krankenhauses Feuerschein und Rauch im Keller. Die Leitstelle erhöhte die Alarmstufe und entsandte zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr, die Ortsfeuerwehr Linden sowie den Rettungsdienst.
Vor Ort lokalisierten Einsatzkräfte das Feuer auf einem Kellerflur unter der zentralen Notaufnahme. Auf einem Transportwagen brannten Wäschestücke. Ein lebloser Mann wurde aus dem Rauch gerettet und in einem sicheren Bereich des Krankenhauses medizinisch versorgt. Das Feuer war um 04:59 Uhr gelöscht, doch der Rauch breitete sich über Aufzugsschächte bis ins fünfte Obergeschoss aus.
Die Feuerwehr evakuierte vorsorglich etwa 25 mobilere Personen und belüftete das Gebäude, um Brandgase zu entfernen. Nach Kontrolle aller Stockwerke stellten die Einsatzkräfte keine Gefahr für Patienten in ihren Zimmern fest.
Der Schaden an Versorgungsleitungen im Keller erforderte technische Maßnahmen, sodass die zentrale Notaufnahme den Betrieb vorübergehend einschränken musste. Insgesamt waren 61 Einsatzkräfte mit 16 Fahrzeugen bis zum Mittag im Einsatz. Die Polizei hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Ausstellungen und Events im Jubiläumsjahr des barocken Gartendenkmals
HANNOVER (redu). Der Große Garten in Hannover feiert 2025 sein 350-jähriges Bestehen. Veranstaltungen und historische Einblicke laden Besucher*innen das ganze Jahr über ein, die Geschichte und Pracht dieses barocken Gartens zu erleben.
Der Große Garten Herrenhausen, Hannovers barockes Gartendenkmal, wird 2025 beeindruckende 350 Jahre alt. Das Jubiläumsjahr steht unter dem thematischen Schwerpunkt der historischen Gestaltung und Pflege des Gartens. Eva Bender, Dezernentin für Bildung und Kultur, und Prof. Dr. Anke Seegert, Direktorin der Herrenhäuser Gärten, gaben am 11. Dezember erste Einblicke in das geplante Programm.
Eröffnet wird das Jubiläum am 14. Februar mit der Ausstellung „Gärten aus Meisterhand“ in der Orangerie, die Einblicke in die Kübelpflanzenkultur von damals und heute gibt. Neben Zitrus-Pflanzen und Palmen sind hier auch bislang unveröffentlichte historische Exponate zu sehen. Ein Höhepunkt der Ausstellung ist das Konzert „Blütezeiten: Natur und Poesie“ am 25. Februar, das Musik und Briefwechsel barocker Komponisten wie Händel und Telemann verbindet.
Ein Citrus-Fest am 15. und 16. März sowie ein großes Sommerfest am 23. August mit Partnern wie SEA LIFE Hannover und dem Museum Wilhelm Busch bieten weitere Attraktionen. Der Internationale Feuerwerkswettbewerb und die KunstFestSpiele Herrenhausen werden das Jubiläum ebenfalls mit besonderen Beiträgen bereichern.
Zudem werden historische Gartenbereiche, wie der Orangenplatz und der Feigengarten, in ihren ursprünglichen Zustand zurückversetzt, sodass Besucher*innen barocke Gartenkunst hautnah erleben können. So wird der Orangenplatz wieder mit Zitrus-Hochstämmen bestückt, während alte Erdgewächshäuser für Aprikosenkulturen genutzt werden.
Das vollständige Programm wird ab Februar auf der Webseite www.herrenhausen.de veröffentlicht.
Über 700 Einsatzkräfte bei Evakuierung und Entschärfung beteiligt – 9.000 Menschen müssen Wohnungen verlassen
HANNOVER (redu). In Hannover-Groß-Buchholz wurde am Samstag eine Fünf-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg erfolgreich entschärft. Die aufwendige Kampfmittelbeseitigung erforderte eine Evakuierung von rund 9.000 Menschen sowie den Einsatz von über 700 Rettungs- und Sicherheitskräften.
Im Zuge der Vorbereitungen für den Neubau auf dem Gelände der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) hatte der Kampfmittelbeseitigungsdienst Niedersachsen (KBD) einen Verdachtspunkt entdeckt. Bereits zuvor war ein erster Verdachtspunkt im Rahmen von Grundwasserabsenkungen und technischen Sondierungen ausgeschlossen worden. Die genaue Erkundung des zweiten Punktes bestätigte schließlich den Fund einer amerikanischen Fünf-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg.
Für die sichere Entschärfung der Bombe war ein umfangreicher Sicherheitsbereich mit einem Radius von 1.000 Metern notwendig. Ab 8:00 Uhr begann die Evakuierung von etwa 9.000 Anwohnerinnen und Anwohnern aus den betroffenen Stadtteilen Groß-Buchholz, Heideviertel und Kleefeld. Besonders organisiert verlief die Betreuung von 216 Evakuierten in der Integrierten Gesamtschule Roderbruch. Pflegebedürftige und gesundheitlich eingeschränkte Personen – insgesamt 209 – wurden in der Grundschule Lüneburger Damm versorgt.
Um 11:58 Uhr meldeten die Einsatzkräfte, dass der Evakuierungsbereich vollständig geräumt sei. Kurz darauf begannen die Experten des KBD mit ihrer Arbeit. Beide Zünder der Bombe konnten entfernt werden, wobei die Zünder vor Ort kontrolliert gesprengt wurden. Die Maßnahmen verliefen reibungslos, sodass der Sperrbereich um 14:21 Uhr aufgehoben werden konnte. Betroffene Bewohner konnten anschließend in ihre Wohnungen zurückkehren.
Lob und Dank für die Einsatzkräfte und Bevölkerung
Nach dem erfolgreichen Abschluss der Maßnahme zeigten sich sowohl Dr. Axel von der Ohe, Feuerwehrdezernent der Stadt Hannover, als auch Feuerwehrleiter Christoph Bahlmann zufrieden mit dem Einsatzverlauf. Beide betonten die professionelle Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr, Polizei, Hilfsorganisationen, dem KBD sowie den Mitarbeitenden der MHH. Besonders hervorgehoben wurde auch das Verständnis und die Geduld der evakuierten Bevölkerung, die maßgeblich zum Erfolg der Mission beigetragen habe.
Dr. Axel von der Ohe erklärte: „Mein Dank gilt allen beteiligten ehrenamtlichen und hauptberuflichen Einsatzkräften sowie den Mitarbeitenden der MHH, die die Maßnahme äußerst professionell vorbereitet und umgesetzt haben.“ Christoph Bahlmann ergänzte: „Diese Kampfmittelbeseitigungsmaßnahme war insbesondere wegen der besonderen Belange der MHH eine Herausforderung in der Einsatzplanung. Allen Beteiligten danke ich für ihren großartigen Einsatz.“
Koordinierter Großeinsatz über acht Stunden
Von Beginn der Maßnahme bis zum Abschluss waren insgesamt 764 Einsatzkräfte beteiligt. Dazu gehörten die Feuerwehr Hannover, der Kampfmittelbeseitigungsdienst Niedersachsen, Polizei und mehrere Hilfsorganisationen. Ein Bürgertelefon stand seit Montag, dem 25. November 2024, für Fragen zur Verfügung und wurde allein am Samstag 230-mal kontaktiert. Insgesamt wurden seit Beginn der Maßnahmen 628 Anrufe registriert.
Die Entschärfung selbst verlief planmäßig und unter strenger Einhaltung aller Sicherheitsmaßnahmen. Die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Einsatzorganisationen ermöglichte eine effiziente Koordination des Großeinsatzes, der nach etwa acht Stunden erfolgreich beendet wurde.
Gebäude nach Wohnungsbrand unbewohnbar – zwei Familien in Notunterkunft gebracht
HANNOVER (redu). Am späten Freitagabend (22.11.2024) ist in der Anderter Straße in Hannover-Misburg ein Brand in einer Dachgeschosswohnung ausgebrochen. Dank des schnellen Eingreifens der Feuerwehr konnte eine weitere Ausbreitung verhindert werden.
Die Feuerwehr Hannover musste am Freitagabend zu einem Brand in die Anderter Straße im Stadtteil Misburg ausrücken. Kurz vor 23:00 Uhr bemerkte ein Bewohner das Feuer im Dachbereich und alarmierte umgehend die Feuerwehr. Der Mann brachte seine Familie in Sicherheit und warnte weitere Personen im Gebäude.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hatte sich der Brand bereits durch das Dach gefressen und drohte auf angrenzende Wohnungen überzugreifen. Sofort begann die Feuerwehr mit einem kombinierten Löschangriff: Atemschutztrupps drangen in das Gebäude ein, während von außen eine Drehleiter und eine Teleskopmastbühne eingesetzt wurden. Dank des schnellen Einsatzes konnte das Feuer auf die Dachgeschosswohnung begrenzt werden.
Betreuung der Bewohner
Die Bewohner des Hauses, darunter zwei Familien mit Kindern, wurden während der winterlichen Temperaturen in einem warmen Feuerwehrbus betreut. Da das Gebäude durch Brand- und Rauchschäden vorerst unbewohnbar ist, fand eine Familie bei Bekannten Unterkunft. Für die zweite Familie organisierte die Feuerwehr eine Notunterkunft über die Stadtverwaltung.
Sperrungen und Ermittlungen
Die Anderter Straße musste während der Löschmaßnahmen voll gesperrt werden. Der Einsatz dauerte bis etwa 02:00 Uhr. Insgesamt waren 60 Kräfte mit zwei Löschzügen der Berufsfeuerwehr, der Ortsfeuerwehr Misburg sowie mehreren Rettungs- und Sonderfahrzeugen vor Ort.
Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen zur Brandursache und zur Höhe des entstandenen Schadens aufgenommen.
Großräumige Evakuierung in Kleefeld und Groß-Buchholz: 9.000 Menschen betroffen
HANNOVER (redu). Am Samstag, den 30. November 2024, startet in Hannover eine umfangreiche Evakuierungsmaßnahme. Grund sind Kampfmittelverdachtspunkte auf dem Neubaugelände der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) in Groß-Buchholz. Etwa 9.000 Menschen müssen ihre Wohnungen verlassen.
In Hannover laufen die Vorbereitungen für eine großangelegte Evakuierung. Nach der Identifizierung mehrerer Verdachtspunkte auf Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg auf dem Gelände der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) in Groß-Buchholz wird ein Sicherheitsbereich mit einem Radius von 1.000 Metern eingerichtet. Die Maßnahme betrifft etwa 9.000 Bewohnerinnen und Bewohner der Stadtteile Kleefeld und Groß-Buchholz.
Die Evakuierung beginnt am Samstag, den 30. November 2024, um 08:00 Uhr. Bis dahin müssen alle betroffenen Personen den Bereich verlassen haben. Für die Medizinische Hochschule Hannover gelten besondere Sicherheitsregelungen, sodass der Betrieb stark reduziert wird.
Betreuungsstelle und Transportangebote
Für die evakuierten Bürgerinnen und Bürger wird ab 08:00 Uhr eine Betreuungsstelle in der Integrierten Gesamtschule Roderbruch (IGS) in der Rotekreuzstraße 23 bereitgestellt. Dort können Betroffene vorübergehend unterkommen. Kostenfreie Busse pendeln regelmäßig zwischen mehreren Haltestellen im Evakuierungsgebiet und der Betreuungsstelle. Zu den angefahrenen Haltestellen gehören:
Schaperplatz
Lathusenstraße
Heidjerhof
Misburger Straße
Heidering
Endpunkt: IGS Roderbruch
Reguläre Bus- und Stadtbahnverbindungen bleiben zunächst verfügbar, werden jedoch mit Beginn einer möglichen Kampfmittelentschärfung eingestellt. Der S-Bahnhof Karl-Wiechert-Allee bleibt uneingeschränkt in Betrieb.
Hinweise für Betroffene
Die Behörden empfehlen, dringend benötigte Gegenstände wie Medikamente, Säuglingsnahrung und angemessene Kleidung mitzunehmen. Besonders Gehbehinderte können unter der Telefonnummer 19222 einen Krankentransport anfordern.
Eine mehrsprachige Information wird am 23. November 2024 per Postwurfsendung an alle Haushalte im betroffenen Gebiet verteilt.
Für Fragen wurde ein Bürgertelefon unter 0800 7 31 31 31 eingerichtet. Dieses ist von Montag, 25. November, bis Freitag, 29. November, jeweils von 10:00 bis 15:00 Uhr erreichbar und am Evakuierungstag selbst bis zum Einsatzende verfügbar.
Die MHH stellt betroffenen Patienten und Angehörigen eine spezielle Hotline unter +49 511 532-5300 zur Verfügung. Diese ist von Montag bis Donnerstag von 08:00 bis 15:30 Uhr sowie freitags von 08:00 bis 14:00 Uhr erreichbar. Zudem sind aktuelle Hinweise und Informationen auf der Website der MHH abrufbar.
Kommunikation und aktuelle Updates
Details zum Evakuierungsbereich und den Maßnahmen werden laufend auf den Webseiten der Landeshauptstadt Hannover (www.hannover.de) und der Feuerwehr Hannover (www.feuerwehr-hannover.de) veröffentlicht. Zusätzlich informiert die Feuerwehr über die sozialen Medienkanäle Threads (#hannbombe) und einen speziellen WhatsApp-Kanal.
Ablauf der Maßnahme
Die eigentlichen Sondierungs- und Kampfmittelbeseitigungsarbeiten können erst nach der erfolgreichen Evakuierung beginnen. Nach ersten Schätzungen dürfen die betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner voraussichtlich erst in den Abendstunden in ihre Wohnungen zurückkehren.
Die Behörden appellieren an die Bewohnerinnen und Bewohner, auch Nachbarn über die Maßnahmen zu informieren und die Anweisungen der Einsatzkräfte genau zu befolgen, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.
Weihnachtsmarkt in Hannover öffnet mit 188 Ständen und neuem Programm
HANNOVER (redu). Am kommenden Montag, den 25. November, wird Hannovers historischer Weihnachtsmarkt feierlich eröffnet. Um 16 Uhr schalten Oberbürgermeister Belit Onay und Stadtsuperintendent Rainer Müller-Brandes die Beleuchtung des Weihnachtsbaumes vor der Marktkirche ein und geben damit den offiziellen Startschuss für das 28-tägige Fest. Bis zum 22. Dezember wird der Markt täglich von 11 bis 21 Uhr Besucherinnen und Besucher aus nah und fern empfangen.
125 Stände und ein buntes Angebot
Unter dem Motto „hannoverzaubert“ präsentiert der Weihnachtsmarkt rund 125 festlich geschmückte Stände, die sich vom Platz der Weltausstellung bis zur Marktkirche erstrecken. Handwerkskunst aus dem Erzgebirge und Südtirol, Glasbläserkunst, Holzspielzeuge, Keramik und Haushaltswaren sind nur einige der zahlreichen Waren, die angeboten werden. Auch das leibliche Wohl kommt nicht zu kurz: Von herzhaften Speisen über süße Leckereien bis hin zu heißen Getränken ist für jeden Geschmack etwas dabei.
Zusätzlich zum traditionellen Bereich sorgen das finnische Dorf, der Wunschbrunnenwald und der historische Markt für Abwechslung. Drei Karussells laden Groß und Klein zu einer Fahrt ein.
Ein Baum als Highlight
Der imposante Weihnachtsbaum vor der Marktkirche bildet das Herzstück des Marktes. Die 21 Meter hohe Fichte aus dem Solling wiegt 4,3 Tonnen, ist mit 3000 Glühlampen geschmückt und verfügt über 1,5 Kilometer lange Lichterketten. Bis zum 6. Januar 2025 bleibt der Baum stehen und sorgt für eine stimmungsvolle Atmosphäre.
Angepasstes Bühnenprogramm
In diesem Jahr wurde das Bühnenprogramm aufgrund geänderter GEMA-Gebühren angepasst. An zwölf Tagen sind GEMA-freie Musikdarbietungen und andere Shows geplant. An weiteren acht Tagen finden Aufführungen mit GEMA-pflichtiger Musik statt. Höhepunkte des Programms sind der Auftritt der Band „Jet Legs“ zur Eröffnung, Chorkonzerte am 17. und 19. Dezember sowie Kindertage am 15. und 22. Dezember.
Für die jüngsten Gäste gibt es täglich um 15:30 und 16:30 Uhr Märchenerzählungen, ein Kaspertheater sowie um 17:30 Uhr den Besuch des Weihnachtsmanns. Zudem lädt eine Weihnachtsbäckerei zum Mitmachen ein.
Sicherheit im Fokus
Ein umfangreiches Sicherheitskonzept wurde in Zusammenarbeit mit der Polizeidirektion Hannover und der Feuerwehr entwickelt, um einen reibungslosen Ablauf des Marktes zu gewährleisten. „Die Sicherheit der Besucherinnen und Besucher hat oberste Priorität“, betont Anja Ritschel, Wirtschafts- und Umweltdezernentin. Trotz kleiner Einschränkungen durch ein Baugerüst an der Marktkirche wurde das Marktgelände so gestaltet, dass breite Gassen und Rettungswege gewährleistet sind.
1,8 Millionen Besucher erwartet
Wie in den Vorjahren rechnet die Stadt mit rund 1,8 Millionen Besucherinnen und Besuchern. Der Bauernmarkt wird während der Weihnachtszeit auf den Hannah-Arendt-Platz verlegt. Weitere Informationen, darunter das detaillierte Programm, finden Interessierte unter www.hannover.de/weihnachtsmarkt.
Bauamt stellt Entwürfe für das zentrale Bauprojekt aus
HANNOVER (redu). Hannover erhält mit Urban.Q ein neues Stadtquartier auf dem Gelände des ehemaligen Postscheckamts. Eine Ausstellung im Bauamt zeigt ab dem 19. November die Entwürfe des Hochbauwettbewerbs für den 68 Meter hohen Bürokomplex „The Peak“.
Auf dem Gelände des ehemaligen Postscheckamts in Hannover entsteht mit Urban.Q ein neues urbanes Stadtquartier. Das zentrale Element dieses Bauprojekts ist der 68 Meter hohe Office-Tower „The Peak“, der mit seinen 17 Geschossen das markante Wahrzeichen des neuen Viertels darstellen wird. Den Entwurf für dieses Prestigeobjekt lieferte das Braunschweiger Architekturbüro KSP ENGEL, das sich im Hochbauwettbewerb gegen neun weitere renommierte Büros durchsetzte. Die Jury lobte die Eleganz und Funktionalität des Siegerentwurfs.
Von Dienstag, dem 19. November 2024, bis Freitag, den 17. Januar 2025, sind alle Entwürfe des Wettbewerbs im Foyer des Bauamts zu besichtigen. Die Ausstellung bietet Einblicke in die Planungen und die architektonische Vielfalt der Beiträge. Stadtbaurat Thomas Vielhaber betonte die Bedeutung des Projekts für die Innenstadt: „Wir vereinen hier Wohnen, Arbeiten, Gastronomie, Dienstleistungen und eine Kita und schaffen damit einen lebendigen, multifunktionalen Raum im Zentrum Hannovers.“
Das Stadtquartier Urban.Q umfasst drei Baufelder und eine Bruttogeschossfläche von etwa 57.000 Quadratmetern. Nach den Abbrucharbeiten und dem erfolgreichen Hochbauwettbewerb für das Baufeld C wird die Bauphase in den kommenden Jahren fortgesetzt. Für die Baufelder A und B starten ab November 2024 weitere Wettbewerbe, in denen neue Wohn- und Gewerbeflächen sowie ein 40 Meter hoher Bau realisiert werden sollen.
Die Vermarktung der Büro- und Handelsflächen im „The Peak“ übernimmt die in Hannover ansässige Delta Domizil GmbH. Das Interesse an den Flächen ist bereits groß, wie zahlreiche Anfragen zeigen. Die meravis Urban Q GmbH setzt mit dem Projekt auf zukunftsweisende Architektur und nachhaltige Bauweisen, die sowohl den Bewohnern als auch der Nachbarschaft einen Mehrwert bieten sollen. Dazu gehören klimagerechte Maßnahmen und ein innovatives Mobilitätskonzept.
Die Fertigstellung des gesamten Quartiers ist für das Jahr 2031 geplant. Bis dahin wird Urban.Q einen bedeutenden Beitrag zur Entwicklung des Stadtkerns leisten und moderne Lebens- und Arbeitsräume schaffen.
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