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Aktuelle Nachrichten aus der Landeshauptstadt Hannover – lokale Meldungen, Polizei, Politik und Stadtgeschehen.

Hauptbahnhof Hannover

Erweiterung des Hauptbahnhofs Hannover geplant

5. März 2026/in Hannover

Neue Personenquerung und zusätzliche Gleise sollen Kapazität im Bahnhof erhöhen.

HANNOVER (redu) – Die Vorplanung für die Erweiterung des Hauptbahnhofs Hannover ist abgeschlossen. Vorgesehen sind unter anderem eine zweite Personenquerung an der Lister Meile sowie ein zusätzlicher Mittelbahnsteig mit den Gleisen 15 und 16. Ziel ist mehr Kapazität im Hauptbahnhof Hannover.

Der Hauptbahnhof Hannover zählt zu den wichtigsten Bahn-Drehkreuzen Norddeutschlands. Der geplante Ausbau soll steigende Fahrgastzahlen bewältigen und den Bahnhof langfristig für den Deutschland-Takt vorbereiten.

Der Hauptbahnhof Hannover soll in mehreren Punkten erweitert werden. Die Planungen sehen eine neue Personenunterführung im Bereich der Lister Meile vor. Sie soll kürzere Wege und schnellere Umstiege zwischen den Bahnsteigen ermöglichen.

Geplant ist außerdem ein neuer Mittelbahnsteig mit den Gleisen 15 und 16. Künftig sollen dort vor allem S-Bahnen in Richtung Lehrte halten. Dadurch entsteht auf den übrigen Bahnsteigen mehr Platz für den Fernverkehr.

Mehr Kapazität im Bahnhof

Zusätzlich soll der Spurplan angepasst werden. Dadurch können Züge mit höherer Geschwindigkeit in den Bahnhof einfahren. Auch ein neues Stellwerk ist Bestandteil der Vorplanung.

Im nächsten Schritt wird die Planung von Fachleuten der Deutschen Bahn und vom Eisenbahn-Bundesamt geprüft. Parallel untersucht die DB InfraGO weitere Maßnahmen zur Steuerung der Fahrgastströme, darunter eine mögliche Erweiterung der bestehenden Personenunterführung.

Weitere Maßnahmen geplant

Als Vorabmaßnahme ist außerdem die Optimierung der Überleitstelle in Hannover-Burg vorgesehen. Dort sollen größere Weichen eingebaut werden. Züge können dadurch schneller fahren, zudem soll der Betrieb durch zusätzliche Ausweichmöglichkeiten stabiler werden.

Bewohnerparken

Neue Parkzonen in Hannovers Innenstadt ab Mai

4. März 2026/in Hannover

Ab 4. Mai gelten neue Bewohnerparkzonen E und K im Bereich Lange Laube und Odeonviertel.

HANNOVER (redu) – In der Innenstadt von Hannover treten ab Montag, 4. Mai, neue Regelungen für das Parken in Kraft. Die Stadt führt im Bereich Lange Laube sowie im Odeonviertel zusätzliche Bewohnerparkzonen ein. Ziel der Parkplatzregelung Innenstadt ist eine bessere Verfügbarkeit von Stellplätzen für Anwohnende.

Mit den neuen Parkzonen reagiert die Stadt auf eine hohe Auslastung der Parkplätze im innerstädtischen Bereich und will Anwohnenden das wohnortnahe Parken erleichtern.

Die neue Parkplatzregelung Innenstadt umfasst die Parkzonen E und K. Sie betreffen den Bereich rund um die Lange Laube sowie das sogenannte Odeonviertel in der hannoverschen Innenstadt.

Neue Parkzonen

Die Parkzone E wird durch Brühlstraße, Otto-Brenner-Straße und Escherstraße begrenzt. Zusätzlich gehört auch die Lützowstraße zu diesem Bereich. In der Zone K gilt die Regelung innerhalb der Straßen Brüderstraße, Herschelstraße, Kurt-Schumacher-Straße und Goseriede.

Parkregeln im Überblick

In Zone E gelten künftig unterschiedliche Parkregelungen. Beim sogenannten Trennprinzip dürfen nur Fahrzeuge mit Bewohnerparkausweis rund um die Uhr parken. Beim Mischprinzip ist das Parken für Bewohner frei, Besucher benötigen montags bis samstags zwischen 9 und 20 Uhr einen Parkschein mit maximal zweieinhalb Stunden Parkdauer.

Bereiche mit reiner Parkscheinregelung erlauben das Parken ausschließlich mit Parkschein für höchstens zweieinhalb Stunden. In der Parkzone K gilt für alle Stellplätze das Mischprinzip.

Der Aufbau von Parkautomaten und Beschilderung beginnt in den kommenden Wochen. Anwohnenden empfiehlt die Stadt, rechtzeitig einen Bewohnerparkausweis zu beantragen.

Fahrrad-Check

Kostenloser Fahrrad-Check in Hannover startet im März

4. März 2026/in Hannover

Werkstatt für Nachhaltigkeit prüft Fahrräder an vier Standorten.

HANNOVER (redu) – Ein kostenloser Fahrrad-Check wird im März und April an mehreren Standorten in Hannover angeboten. Die Werkstatt für Nachhaltigkeit der Landeshauptstadt prüft Fahrräder auf Verkehrstauglichkeit und behebt kleinere Mängel direkt vor Ort.

Das Angebot findet an vier Terminen in verschiedenen Stadtteilen statt. Ziel der Aktion ist mehr Sicherheit im Straßenverkehr sowie Unterstützung nachhaltiger Mobilität.

Ein kostenloser Fahrrad-Check wird im März und April in Hannover angeboten. Die Werkstatt für Nachhaltigkeit der Beschäftigungsförderung der Landeshauptstadt Hannover organisiert die Aktion gemeinsam mit dem Nachhaltigkeitsbüro.

An vier Terminen können Bürgerinnen und Bürger ihre Fahrräder auf Verkehrstauglichkeit überprüfen lassen. Kleinere Mängel werden direkt vor Ort behoben.

Vier Termine im Stadtgebiet

Die kostenlosen Prüfungen finden an folgenden Orten statt:

• Mittwoch, 18. März – Neues Rathaus (Platz der Menschenrechte)
• Mittwoch, 25. März – Döhren (Bürgeramt/Bibliothek)
• Mittwoch, 8. April – Schützenplatz (Bürgeramt)
• Mittwoch, 15. April – Lindener Markt (Bürgeramt/Bibliothek)

Das Angebot läuft jeweils von 10 bis 13:30 Uhr. Fahrräder können bis spätestens 12 Uhr zur Prüfung abgegeben werden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Kleinere Reparaturen direkt möglich

Die Mitarbeitenden prüfen die Fahrräder auf ihre Verkehrssicherheit. Kleinere Mängel werden unmittelbar behoben. Bei größeren Problemen erhalten die Besitzer eine Checkliste für den Besuch einer Fahrradwerkstatt.

Ein Fahrrad-Check für E-Bikes wird im Rahmen der Aktion nicht angeboten.

Während der Termine können außerdem Fahrradspenden für das Projekt „Werkzeuge für Afrika“ abgegeben werden.

Pressekonferenz INTERSCHUTZ 2026

INTERSCHUTZ 2026 vor Rekordstart in Hannover

3. März 2026/in Hannover

1.525 Aussteller aus 51 Nationen setzen auf Bevölkerungsschutz und KI.

HANNOVER – Der Countdown für die INTERSCHUTZ 2026 läuft. Vom 1. bis 6. Juni präsentieren 1.525 Aussteller aus 51 Nationen auf dem Messegelände in Hannover Innovationen für Feuerwehr, Rettungswesen und Bevölkerungsschutz. Eröffnet wird die Weltleitmesse von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt.

Mit deutlich gewachsener Ausstellungsfläche und internationaler Beteiligung rückt die Messe strategische Fragen der Sicherheitspolitik stärker in den Mittelpunkt und unterstreicht Hannovers Rolle als globaler Branchentreffpunkt.

Die INTERSCHUTZ 2026 steht wenige Wochen vor Beginn im Zeichen eines deutlichen Wachstums. Auf 112.463 Quadratmetern präsentieren 1.525 Unternehmen ihre Produkte und Dienstleistungen. Im Vergleich zur Corona-geprägten Ausgabe 2022 mit 1.296 Ausstellern und 84.052 Quadratmetern Fläche bedeutet das eine spürbare Steigerung. Auch das bisherige Rekordjahr 2015 mit 1.453 Ausstellern rückt in greifbare Nähe.

Dr. Jochen Köckler, CEO der Deutschen Messe AG, sprach bei einem Pressetermin am Flughafen Hannover von einem internationalen Treffpunkt in „zunehmend unsicheren Zeiten“. Dort demonstrierte die Flughafenfeuerwehr die Leistungsfähigkeit moderner Großlöschfahrzeuge. Die INTERSCHUTZ sei mehr als eine Produktschau, sie bilde die aktuellen sicherheitspolitischen Entwicklungen ab.

Zivil-Militärische Zusammenarbeit

Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit. Köckler betonte, dass diese nicht mehr nur auf ad-hoc-Unterstützung bei Katastrophen beschränkt sei. Vielmehr werde sie zu einem strategisch eingebetteten und institutionell verankerten Bestandteil nationaler und europäischer Sicherheitspolitik. Oberst i.G. Armin Schaus vom Operativen Führungskommando der Bundeswehr unterstrich die Notwendigkeit eines engen Zusammenwirkens von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft.

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    Fachpressekonferenz auf der Feuer- und Rettungswache des Flughafen Hannover mit Vorfeld-Löschdemonstration © Bernd Günther
  • Pressekonferenz INTERSCHUTZ 2026
    Fachpressekonferenz auf der Feuer- und Rettungswache des Flughafen Hannover mit Vorfeld-Löschdemonstration © Bernd Günther
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    Silke Gathmann (Pressesprecherin INTERSCHUTZ, Deutsche Messe AG) © Bernd Günther
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    Prof. Dr. Martin Roll (Vorsitzender der Geschäftsführung Hannover Airport) © Bernd Günther
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    Dr. Jochen Köckler (Vorsitzender Vorstand Deutsche Messe AG) © Bernd Günther
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    Jürgen Christmann (Vizepräsident DRK) © Bernd Günther
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    Christop Bahlmann (Direktor Feuerwehr Hannover) © Bernd Günther
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    Oberst i.G. Armin Schaus © Bernd Günther
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    (v.l.) Dr. Jochen Köckler, Silke Gathmann, Oberst i.G. Armin Schaus, Jürgen Christmann (DRK), Christoph Bahlmann (Feuerwehr Hannover) © Bernd Günther
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    Großlöschfahrzeug der Flughafenfeuerwehr Hannover © Bernd Günther
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    Simulierte Menschenrettung © Bernd Günther
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    Patientenversorgung © Bernd Günther
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    Rettungsmittel der Flughafenfeuerwehr © Bernd Günther

Internationale Delegationen

Rund 30 nationale und internationale Delegationen haben sich zur Messe angemeldet. Erwartet werden unter anderem Vertreter europäischer Feuerwehrverbände sowie internationale Entscheider aus Singapur, Taiwan, Südamerika, Schweden und Dänemark. Auch der Weltfeuerwehrverband CTIF zählt zu den angekündigten Gästen. Die weitesten Delegationen reisen nach bisherigem Stand aus Australien an.

Das Deutsche Rote Kreuz kündigte an, erstmals ein großes mobiles Krankenhaus zu präsentieren. Damit soll gezeigt werden, wie unter Krisenbedingungen ein funktionsfähiger Klinikbetrieb aufgebaut werden kann. DRK-Vizepräsident Jürgen Christmann verwies auf geopolitische Bedrohungslagen und die Notwendigkeit, Resilienz und Vorsorge weiter auszubauen.

Neben klassischen Einsatzfahrzeugen und Ausrüstung gewinnt die Künstliche Intelligenz zunehmend an Bedeutung. Köckler betonte, KI verstehe sich nicht als Ersatz für Einsatzkräfte, sondern als Verstärker ihrer Fähigkeiten. Geschwindigkeit, Präzision und Sicherheit könnten im Ernstfall erhöht werden.

Auch das Rahmenprogramm fällt umfangreich aus. Wettbewerbe wie die FireFit European Championships oder die HOLMATRO Rescue Challenge bringen Einsatzkräfte aus aller Welt zusammen. Neu sind ein Höhenretter-Pavillon unter dem EXPO-Dach sowie ein Smart Public Safety Hub, der die Zukunft der Einsatzleitung thematisiert. Im INTERSCHUTZ-Forum diskutieren Fachleute aus Politik, Wissenschaft und Praxis aktuelle Entwicklungen, darunter auch eine Leadership-Konferenz der European Fire Officers.

Christoph Bahlmann, Direktor der Feuerwehr Hannover, hob die Bedeutung der kommunalen Ebene hervor. Städte und Gemeinden seien zentrale Ansprechpartner im Bevölkerungsschutz und müssten konzeptionell wie finanziell gestärkt werden. Die INTERSCHUTZ 2026 versteht sich damit als Plattform für Vernetzung, Innovation und strategische Weiterentwicklung in einer Phase tiefgreifender Veränderungen.

Zoo-Tierärztin Dr. Katja von Dörnberg

Stofftierklinik im Zoo hilft kleinen Patienten

2. März 2026/in Hannover

Im Erlebnis-Zoo Hannover untersuchten Tierärzte Kuscheltiere mit viel Ernst und Neugier.

HANNOVER (redu) – In der Stofftierklinik im Erlebnis-Zoo Hannover untersuchten Zoo-Tierärztinnen und -Tierärzte am 28. Februar zahlreiche mitgebrachte Plüschtiere. Kinder stellten ihre Drachen, Einhörner und Stoffschafe vor, die gewogen, vermessen und medizinisch überprüft wurden.

Die Aktion verband spielerisches Erleben mit Einblicken in den tierärztlichen Alltag und vermittelte Kindern anschaulich, wie Untersuchungen bei echten Tieren ablaufen.

Die Stofftierklinik begann für jedes Kuscheltier mit einer eigenen Patientenkarte. Anschließend wurden die Plüschtiere gewogen und vermessen, bevor die Zoo-Docs Augen, Nase und Ohren kontrollierten und Herz sowie Lunge abhörten.

Auch das Fiebermessen gehörte zur Routine. Blieb die Ursache für ein Wehwehchen unklar, ging es weiter zum Röntgen oder zum Ultraschall. Mit der passenden Diagnose folgten Pflaster, Verbände oder eine symbolische Spritze.

Unterstützung vor Ort durch die Zoofreunde Hannover e.V.

Für kleinere Reparaturen stand der Verein der Zoofreunde Hannover e.V. mit Nadel und Faden bereit und versorgte beschädigte Stofftiere direkt. In der Stofftierapotheke erhielten die Kinder passende „Medizin“ für die weitere Pflege zuhause.

Zoofreunde Hannover e.V.

Ehrenamtliche der Zoofreunde Hannover e.V. unterstützten die Aktion © Bernd Günther

Rettungswagen und Mitmachaktion

Vor der Klinik konnten Besucher zudem einen Rettungswagen der Johanniter-Unfall-Hilfe besichtigen. Sanitäterinnen und Sanitäter erklärten die Abläufe während einer Rettungsfahrt. Der ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst des ASB Hannover bot ergänzend eine kreative Mitmachaktion an.

Einsatzleitwagen Feuerwehr Löschzug

Auto fährt in Baugerüst – Straße gesperrt

28. Februar 2026/in Hannover

61-Jähriger prallt mit Pkw gegen Gerüst und zwei weitere Fahrzeuge.

HANNOVER (redu) – Bei einem Verkehrsunfall in der Vahrenwalder Straße ist am Freitagnachmittag ein 61-jähriger Autofahrer mit seinem Pkw von der Fahrbahn abgekommen und in ein Baugerüst gefahren. Die Feuerwehr war gegen 15:30 Uhr im Einsatz.

Die Straße musste stadteinwärts zeitweise voll gesperrt werden. Ein Statiker prüfte das beschädigte Gerüst auf mögliche Einsturzgefahr.

Die Feuerwehr Hannover wurde zunächst zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen alarmiert. Neben einem Löschzug rückten drei Rettungswagen und ein Notarzt zur Einsatzstelle aus.

Vor Ort stellte sich heraus, dass der Fahrer allein im Fahrzeug war. Ersthelfer befreiten den 61-Jährigen noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr. Er wurde erstversorgt und anschließend in ein Krankenhaus transportiert. Weitere Verletzte gab es nicht.

Gerüstprüfung nach Unfall durch Statiker

Da zunächst nicht abschließend beurteilt werden konnte, ob das Baugerüst durch den Aufprall einsturzgefährdet war, sperrten die Einsatzkräfte den Bereich ab. Ein Statiker einer Baugerüstfirma wurde hinzugezogen, um die Standfestigkeit fachlich zu prüfen.

Im weiteren Verlauf sicherte die Feuerwehr das Gerüst und entfernte das beschädigte Fahrzeug. Während der Maßnahmen blieb die Vahrenwalder Straße stadteinwärts ab Höhe der Philipsbornstraße voll gesperrt.

Der Einsatz endete gegen 18:45 Uhr. Angaben zur Unfallursache oder zur Schadenshöhe machte die Feuerwehr nicht. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Freiwilligenbörse

Freiwilligenbörse bringt Engagement zusammen

26. Februar 2026/in Hannover

Große Ehrenamtsmesse am 7. März im Kulturzentrum Pavillon.

HANNOVER (redu) – Am 7. März 2026 präsentieren sich im Kulturzentrum Pavillon mehr als 80 Organisationen bei der Freiwilligenbörse. Von 11 bis 17 Uhr können Besucherinnen und Besucher verschiedene Engagementmöglichkeiten kennenlernen. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

Die Freiwilligenbörse gilt als zentrale Plattform für Ehrenamt in Hannover und findet alle zwei Jahre statt.

Die Freiwilligenbörse bringt gemeinnützige Organisationen, Vereine und Initiativen aus dem Stadtgebiet mit Interessierten zusammen. Über 80 Ausstellerinnen und Aussteller stellen ihre Projekte vor und werben um neue Aktive. Veranstaltungsort ist der Pavillon am Raschplatz.

Bereits zum elften Mal organisieren die Landeshauptstadt Hannover und das HannoNetz für Engagement die Veranstaltung. In den vergangenen Jahren nutzten mehrere tausend Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, sich über freiwillige Tätigkeiten zu informieren.

Breite Themenvielfalt vor Ort

Vertreten sind Organisationen aus den Bereichen Soziales, Sport, Inklusion und Teilhabe, Umwelt und Entwicklung sowie Katastrophenschutz und Rettungsdienste. Die Angebote reichen von kurzfristigen Projekten bis zu langfristigen Aufgaben in Vereinen.

Zum Rahmenprogramm gehören Musik, Mitmachaktionen und Workshops. Besucherinnen und Besucher können unter anderem Feuerlösch- und Reanimationstrainings ausprobieren oder Alterssimulationsanzüge testen.

Dialogformate und Beratung

Neu ist das Dialogformat „Mein Herz schlägt für…“, das persönliche Einblicke in ehrenamtliche Erfahrungen bietet. In einer Coaching-Zone erhalten Interessierte individuelle Beratung zur Auswahl eines passenden Engagements.

Im Anschluss startet der Aktionsmonat „Direkt Engagieren!“, der dazu einlädt, Angebote vor Ort unmittelbar kennenzulernen und auszuprobieren.

Spatenstich für Steintor Neugestaltung

Neugestaltung Steintor startet mit Spatenstich

26. Februar 2026/in Hannover

Zentraler Innenstadtplatz Steintor wird umfassend umgebaut.

HANNOVER (redu) – Mit einem symbolischen Spatenstich haben Oberbürgermeister Belit Onay und Stadtbaurat Thomas Vielhaber am Mittwoch, 25. Februar, den offiziellen Beginn der Neugestaltung Steintor eingeläutet. Der rund 12.000 Quadratmeter große Platz Am Steintor wird für etwa acht Millionen Euro umfassend umgebaut.

Das Projekt gilt als eines der wichtigsten Innenstadtvorhaben der kommenden Jahre. Ziel ist ein grüner, klimafreundlicher und vielseitig nutzbarer Stadtraum im Herzen Hannovers.

Die Neugestaltung Steintor markiert den Auftakt für eine grundlegende Umwandlung des zentralen Platzes zwischen Münzstraße, Goseriede, Kurt-Schumacher-Straße und Georgstraße. Der ursprünglich für den 12. Januar geplante Baustart war witterungsbedingt verschoben worden. Nun beginnt die Umsetzung eines Projekts, das die Innenstadt langfristig prägen soll.

Oberbürgermeister Belit Onay bezeichnete den Umbau als wichtigen Schritt zur nachhaltigen Stärkung der City. Der Platz werde grüner, klimafreundlicher und attraktiver für alle Generationen. Stadtbaurat Thomas Vielhaber sprach von einem multifunktionalen Stadtraum mit hoher Gestaltungsqualität.

Neuer Stadtraum mit Funktionen

Das Konzept sieht großzügige Sitz- und Aufenthaltsbereiche vor. Ein zentraler Veranstaltungsbereich in Form einer Ellipse mit Sitztribünen bildet künftig das Herzstück. Ergänzt wird die Fläche durch ein Wasserspiel mit 42 Fontänen, das von April bis Oktober in Betrieb sein soll.

Als künstlerischer Mittelpunkt ist eine rund 30 Meter hohe, energieeffiziente Lichtstele geplant. Hinzu kommen ein Skate-Spot im Norden, Spielgeräte im Bereich des bestehenden Eiscafés sowie neue Fahrradabstellanlagen. Die Veranstaltungsfläche erhält Strom-, Wasser- und Abwasseranschlüsse für Märkte und Events.

Mehr Grün und Klimaanpassung

Ein Schwerpunkt liegt auf Klimaschutz und nachhaltiger Stadtgestaltung. Bestehende Bäume bleiben erhalten und erhalten verbesserte Wurzelräume. Zusätzlich werden weitere Bäume gepflanzt und versiegelte Flächen reduziert.

Baumrigolen speichern Regenwasser und unterstützen die Bewässerung. Schattenspendende Begrünung soll die Aufheizung im Sommer mindern. Vorgesehen sind zudem energieeffiziente und insektenfreundliche Beleuchtungskonzepte. Der Platz wird barrierefrei ausgebaut, Wege zu Stadtbahn- und Bushaltestellen werden verbessert.

Die Entwicklung ist Teil des Innenstadtkonzeptes Hannover. Grundlage waren ein Beteiligungsverfahren unter dem Titel „SteintorDNA“ sowie ein freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb.

Parallel dazu werden weitere Projekte vorbereitet. Die Schillerstraße wird zur Aufenthaltszone mit breiten Gehwegen, Begrünung und Außengastronomie umgebaut. Unter dem Ernst-August-Platz ist ein Fahrradparkhaus mit über 1.000 Stellplätzen geplant. Auch für Georgstraße und Karmarschstraße sind Verkehrsberuhigungen und Umgestaltungen vorgesehen.

Nashornbulle Nasor

Neuer Nashornbulle Nasor am Sambesi

26. Februar 2026/in Hannover

Fünfjähriger Bulle aus Rotterdam lebt jetzt im Erlebnis-Zoo.

HANNOVER (redu) – Das Spitzmaulnashorn Nasor lebt seit Anfang Dezember im Erlebnis-Zoo Hannover. Der fünfjährige Bulle kam aus Rotterdam und bezieht nun seine Anlage am Sambesi. Mit dem Partnertausch im Europäischen Erhaltungszuchtprogramm soll langfristig Nachwuchs ermöglicht werden.

Der Wechsel ist Teil eines europaweiten Zuchtprogramms zum Schutz der vom Aussterben bedrohten Art. In Hannover ruht die Hoffnung auf einer erfolgreichen Verpaarung mit Nashornkuh Maisha.

Mit dem Spitzmaulnashorn Nasor übernimmt in Hannover ein junger Bulle die Rolle im Zuchtprogramm. Er ersetzt seinen Vorgänger Kito, der inzwischen im Zoo Rotterdam lebt. Der Austausch erfolgte im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms.

Da Kito mit der in Hannover lebenden Nashornkuh Maisha verwandt ist, war eine gemeinsame Zucht ausgeschlossen. In Rotterdam trifft Kito nun auf Nashornkuh Naima. In Hannover soll Nasor perspektivisch mit Maisha verpaart werden.

Alter und Entwicklung des Bullen

Der fünfjährige Bulle ist noch nicht geschlechtsreif. Nach Angaben von Kurator Robin Walb soll er in Hannover heranwachsen und sich langsam an seine Partnerin gewöhnen. Nasor kann das andere Nashorn bereits riechen und hören.

Erforschung der Anlage am Sambesi

Nach seiner Ankunft lernte Nasor zunächst die Stallungen, Geräusche und Tierpflegenden kennen. Inzwischen nutzt er den Außenbereich am Sambesi. Dort stehen ihm Sandbäder, Felsen und mehrere Futterplätze zur Verfügung.

Die letzte Geburt eines Östlichen Spitzmaulnashorns im Erlebnis-Zoo liegt fast 25 Jahre zurück. Selbst bei erfolgreicher Paarung dauert es lange: Die Tragzeit beträgt zwischen 456 und 486 Tagen.

Stofftierklinik im Zoo Hannover

Stofftierklinik im Zoo öffnet wieder

24. Februar 2026/in Hannover

Am 28. Februar lädt der Erlebnis-Zoo Hannover zur Sprechstunde für Plüschpatienten ein.

HANNOVER (redu) – Die Stofftierklinik im Erlebnis-Zoo Hannover öffnet am Sonnabend, 28. Februar, von 12 bis 15 Uhr ihre Türen. Die Zoo-Docs untersuchen dabei Stoff-, Plüsch- und Frottee-Tiere und nehmen sich Zeit für kleine Patientinnen und Patienten.

Der Besuch ist im regulären Zoo-Eintritt enthalten und richtet sich vor allem an Familien. Die Aktion vermittelt Kindern spielerisch Einblicke in tierärztliche Abläufe.

Die Stofftierklinik bietet im Erlebnis-Zoo Hannover eine besondere Sprechstunde für kranke oder angeschlagene Kuscheltiere an. Ob heiserer Drache, glanzloses Einhorn oder müdes Murmeltier – die Zoo-Docs prüfen die Plüschtiere gründlich.

Zunächst werden die tierischen Begleiter mit einer eigenen Karte aufgenommen, gewogen und vermessen. Anschließend untersuchen die Tierärztinnen und Tierärzte Augen, Nase und Ohren. Auch Herz und Lunge werden abgehört, Fiebermessen gehört zur Routine.

Diagnostik und Behandlung für die Kuscheltiere

Bleiben Beschwerden unklar, kommen Röntgen und Ultraschall zum Einsatz. Nach der Diagnose folgen Pflaster, Verbände oder in manchen Fällen auch eine Spritze. Für Notfälle steht ein kleiner OP-Bereich bereit. Schautafeln erklären die einzelnen Schritte verständlich.

Viel Begleitprogramm vor Ort

In der Stofftierapotheke erhalten Kinder passende „Medizin“ und Pflegetipps für zuhause. Der Verein der Zoofreunde Hannover e.V. repariert kleine Stofftierwunden mit Nadel und Faden. Zudem kann ein Rettungswagen der Johanniter-Unfall-Hilfe besichtigt werden. Auch der ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst des ASB Hannover bietet eine kreative Mitmachaktion an.

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