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Aktuelle Nachrichten aus der Landeshauptstadt Hannover – lokale Meldungen, Polizei, Politik und Stadtgeschehen.

Gorillaweibchen Anandi

Gorillaweibchen „Anandi“ verlässt Zoo Hannover

12. Januar 2026/in Hannover

Zehnjähriges Gorillaweibchen wechselt im Rahmen des Zuchtprogramms den Zoo.

HANNOVER (redu) – Das Gorillaweibchen „Anandi“ wird den Erlebnis-Zoo Hannover in Kürze verlassen und in einen Zoo nach Frankreich umziehen. Der Wechsel erfolgt im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms und soll zum langfristigen Schutz der vom Aussterben bedrohten Flachlandgorillas beitragen.

Der Umzug ist Teil einer europaweit koordinierten Zuchtplanung und dient dem Erhalt genetisch vielfältiger Gorilla-Populationen in zoologischen Einrichtungen.

„Anandi“ wurde im November 2025 zehn Jahre alt. Mit diesem Alter beginnt für Gorillaweibchen auch in der Natur eine neue Lebensphase, in der sie ihre Geburtsgruppe verlassen und sich einem anderen Clan anschließen. Entsprechend sieht das koordinierte Zuchtmanagement vor, dass das Tier eine neue Gruppe kennenlernt.

Der Wechsel erfolgt im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms. Ziel dieses Netzwerks zoologischer Gärten ist es, bedrohte Tierarten durch abgestimmte Zuchtmaßnahmen langfristig zu erhalten und genetisch stabile Populationen aufzubauen.

Vorbereitung auf den Umzug

Bereits seit einiger Zeit wird das Gorillaweibchen auf die Reise vorbereitet. In ruhigen Trainingseinheiten lernt „Anandi“, selbstständig in die Transportkiste zu gehen. Der Aufenthalt darin gehört inzwischen zum Alltag des Tieres und wird positiv begleitet, unter anderem mit Futterbelohnungen wie Tee, Nüssen und speziellen Pellets.

Auf dem Weg in den neuen Zoo wird „Anandi“ von vertrauten Tierpflegenden begleitet. So soll sichergestellt werden, dass der Transport möglichst stressfrei verläuft und das Tier gut betreut ankommt.

Beitrag zum Artenschutz

Gorillas gelten in ihrem natürlichen Lebensraum in Afrika als stark gefährdet. Wilderei, der Verlust von Lebensräumen und Konflikte mit dem Menschen setzen insbesondere dem Westlichen Flachlandgorilla zu. Zoologische Gärten beteiligen sich daher sowohl an Erhaltungszuchtprogrammen als auch an Schutzprojekten vor Ort.

Mit dem Wechsel nach Frankreich leistet „Anandi“ einen weiteren Beitrag zum internationalen Artenschutz. Ihr weiterer Werdegang soll auch aus Hannover aufmerksam verfolgt werden.

Einsatzleitwagen Feuerwehr Löschzug

Wohnungsbrand in der Ihmepassage schnell gelöscht

11. Januar 2026/in Hannover

Keine Verletzten nach Feuer in Hannover-Linden.

HANNOVER (redu)  – Am frühen Samstagabend ist es in der Ihmepassage zu einem Brand in einer Erdgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses gekommen. Gegen 18.09 Uhr alarmierte ein Anwohner die Feuerwehr. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden, verletzt wurde niemand.

Der Einsatz sorgte kurzfristig für Aufsehen im Stadtteil Linden, größere Schäden oder Evakuierungen blieben jedoch aus.

Der Brand Ihmepassage wurde nach Angaben der Einsatzkräfte von einem Anwohner gemeldet, der neben dem Notruf auch einen Druckknopfmelder der Brandmeldeanlage auslöste. Die Regionsleitstelle alarmierte daraufhin zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr, die Freiwillige Feuerwehr Linden sowie den Rettungsdienst.

Beim Eintreffen der Feuerwehr waren Rauch und Flammen durch ein Fenster der Erdgeschosswohnung sichtbar. Ein Trupp ging unter Atemschutz in die Wohnung vor und brachte das Feuer rasch unter Kontrolle. Bereits acht Minuten nach dem Eintreffen der ersten Kräfte konnte „Feuer aus“ gemeldet werden.

In der Wohnung brannten ein PC-Drucker sowie umliegende Gegenstände. Verletzt wurde niemand, die betroffene Wohnung blieb bewohnbar. Angaben zur Höhe des entstandenen Sachschadens liegen derzeit nicht vor.

Nach dem Einsatz übernahm die Kriminalpolizei die Ermittlungen zur Brandursache. Insgesamt waren 38 Einsatzkräfte mit 13 Fahrzeugen rund 45 Minuten im Einsatz, darunter Einheiten der Feuerwehr Hannover.

Stadtbahn im Winter

ÜSTRA schränkt Stadtbahnbetrieb ab 17 Uhr deutlich ein

9. Januar 2026/in Hannover

Extreme Witterung gefährdet Infrastruktur und Fahrzeuge.

HANNOVER (redu) – Die extreme Wetterlage zwingt die ÜSTRA, den Stadtbahnbetrieb mit sofortiger Wirkung zu reduzieren. Ab 17 Uhr gilt ein eingeschränktes Angebot, da Schnee und Eis erhebliche Risiken für Infrastruktur, Fahrzeuge sowie die Sicherheit von Fahrgästen und Personal darstellen.

Mit der Maßnahme soll verhindert werden, dass es wie bereits in früheren Wintern zu schweren Schäden an Gleisen und Stadtbahnwagen kommt.

Nach Angaben der ÜSTRA hat ein unternehmensinterner Krisenstab die Entscheidung nach sorgfältiger Abwägung getroffen. Auf mehreren oberirdischen Strecken haben Eis und anhaltender Schneefall dazu geführt, dass sich sogenannte Überwegplatten angehoben haben. Dadurch besteht die Gefahr, dass Stadtbahnwagen aufsetzen und es zu Schäden im Gleisbereich kommt.

Bereits im Jahr 2021 hatte eine vergleichbare Wetterlage zu erheblichen Beschädigungen an Fahrzeugen und Infrastruktur geführt. Ein solches Szenario soll diesmal vermieden werden. Der Takt auf den oberirdischen Strecken wird daher in den kommenden Stunden schrittweise reduziert, um möglichst viele Fahrgäste noch sicher an ihr Ziel zu bringen.

Betrieb ab 17 Uhr

Ab 17 Uhr bedient die ÜSTRA ausschließlich die Tunnelstrecken sowie angrenzende oberirdische Haltestellen. Die Stadtbahnen verkehren dann mit der Linienbezeichnung „E“ auf folgenden Abschnitten: A-Strecke zwischen Lortzingstraße und Stadionbrücke, B-Strecke zwischen Dragonerstraße und Peiner Straße, C-Strecke zwischen Königsworther Platz und Freundallee sowie D-Strecke zwischen Hauptbahnhof und Glocksee.

Einschränkungen im Umland und Busverkehr

In den Umlandkommunen wurde der Betrieb so lange wie möglich aufrechterhalten. Inzwischen sind jedoch nahezu alle sprintH-Linien eingestellt, vereinzelt finden noch Fahrten statt, etwa auf der Linie 700. Im städtischen Busverkehr sind die meisten Linien noch unterwegs, allerdings kommt es zu Ausfällen und Verspätungen. Das ÜSTRA-Servicecenter schließt witterungsbedingt bereits um 17 Uhr.

Großbrand Grundschule Beuthener Straße

Schulneubau nach Brand: Ausweichstandort ab 2027 geplant

9. Januar 2026/in Hannover

Stadt Hannover plant Übergangslösung für mehrere Jahre.

HANNOVER (redu) – Nach dem Brand an der Grundschule Beuthener Straße plant die Stadt einen Schulneubau nach Brand als Ausweichstandort in der Erythropelstraße. Der modulare Neubau soll ab Sommer 2027 bezogen werden und den Schulbetrieb für mehrere Jahre sichern.

Mit dem geplanten Neubau will die Stadt Hannover langfristige Planungssicherheit für Schüler, Eltern und Lehrkräfte schaffen.

Der neue Standort liegt rund 500 Meter Luftlinie vom bisherigen Schulgelände entfernt. Die Stadt bringt das Vorhaben im Eilverfahren auf den Weg, um den betroffenen Kindern wieder einen verlässlichen, wohnortnahen Lernort zu ermöglichen. Der Schulneubau nach Brand ist als Modulbau konzipiert und soll ausreichend Platz für Unterricht, Ganztagsangebote und eine Mensa bieten.

Oberbürgermeister Belit Onay betont, Ziel sei es, schnell Planungssicherheit zu schaffen. Sportflächen sollen weiterhin am Standort Beuthener Straße genutzt werden. Die Kosten für den Neubau werden nach ersten Schätzungen mit rund 25 Millionen Euro veranschlagt.

Nachhaltige Übergangslösung

Stadtbaurat Thomas Vielhaber erklärte, dass der Modulbau über einen Zeitraum von etwa 15 Jahren auch anderen sanierungsbedürftigen Schulen als Ausweichstandort dienen könne. Bildungs- und Kulturdezernentin Eva Bender sprach von einer nachhaltigen Perspektive für die betroffenen Schülerinnen und Schüler im vertrauten Umfeld.

Übergang bis zum Neubau

Am ursprünglichen Standort Beuthener Straße haben die Abrissarbeiten bereits begonnen. Aula, Hauptflur und Sanitärbereiche wurden durch Brand und Löschwasser schwer beschädigt. Das Gebäude soll nun vollständig erneuert und erweitert werden, was voraussichtlich bis mindestens 2031 dauern wird.

Derzeit sind die Schülerinnen und Schüler an der Käthe-Paulus-Schule in Bemerode untergebracht. Diese Lösung ist jedoch zeitlich begrenzt. Zum kommenden Schuljahr wechselt der vierte Jahrgang an die Grundschule Kronsberg, die Schülerbeförderung bleibt organisiert.

Timberwölfe im Schnee

Zoo Winter: Erlebnis-Zoo Hannover zeigt sich im Schnee

9. Januar 2026/in Hannover

Schneelandschaft, aktive Tiere und freier Eintritt für Kinder.

HANNOVER (redu) – Der Zoo Winter verwandelt den Erlebnis-Zoo Hannover derzeit in eine verschneite Erlebnislandschaft. Am Sonntag, 11. Januar 2026, erhalten Kinder bis 16 Jahre freien Eintritt, während sich Tiere und Besucher gleichermaßen auf die winterlichen Bedingungen einstellen.

Der Winterbetrieb bietet seltene Tierbeobachtungen und macht den Zoobesuch auch in der kalten Jahreszeit für Familien besonders attraktiv.

Schon in den frühen Morgenstunden war das Zoo-Team im Einsatz, um Wege vom frisch gefallenen Schnee zu befreien und den sicheren Besuch der Anlagen zu ermöglichen. Die weißen Flocken verleihen dem Gelände eine besondere Atmosphäre, die den Zoo in eine ruhige Winterlandschaft verwandelt.

Am Sonntag lädt der Zoo Kinder bis 16 Jahre zum freien Eintritt ein. Die Buchung ist ausschließlich online möglich. Für Besucher stehen die Tore aktuell von Dienstag bis Sonntag jeweils von 9 bis 16 Uhr offen. Auch die Zoo-Gastronomie bietet Gelegenheit zum Aufwärmen, unter anderem mit heißer Schokolade.

Tiere im Winteralltag

Viele Tierarten passen sich auf unterschiedliche Weise an die kalten Temperaturen an. Während Waschbären und Präriehunde ihre Höhlen bevorzugen, zeigen sich andere Tiere besonders aktiv. Timberwölfe, Rentiere und Ziegen nutzen den Schnee sichtbar für Bewegung und Erkundung.

Warme Rückzugsorte

Afrikanische Tierarten halten sich bei Kälte nur kurz im Freien auf und wechseln sich auf den Anlagen ab. Wärmelampen bieten Erdmännchen geschützte Plätze, während Flusspferde sich in ihren beheizten Innenbecken aufhalten. Winterharte Tiere wie Eisbären, Bisons und sibirische Tiger bleiben auch bei Minusgraden draußen.

Starke Einschränkungen im ÖPNV

Massive Einschränkungen im ÜSTRA-Verkehr und S-Bahn

9. Januar 2026/in Hannover, Niedersachsen, Region Hannover

Bus- und Stadtbahnverkehr in Hannover stark eingeschränkt. – S-Bahn Hannover eingestellt.

HANNOVER – Die aktuelle Witterung führt am Freitagmorgen zu massiven Einschränkungen im Bus-, Stadtbahn- und S-Bahnverkehr in der Region Hannover. Zahlreiche Linien sind eingestellt oder nur verkürzt unterwegs. Zusätzlich ist die Fahrplanauskunft wegen überlasteter Server zeitweise nicht erreichbar. Stand ist 09.01.2026, 09:22 Uhr.

Pendlerinnen und Pendler müssen sich in der Region Hannover auf erhebliche Verzögerungen und Ausfälle einstellen und alternative Wege einplanen.

Die Witterung beeinträchtigt den öffentlichen Nahverkehr in Hannover derzeit erheblich. Betroffen sind sowohl der Bus- als auch der Stadtbahn- und S-Bahnverkehr. Nach Angaben der ÜSTRA kommt es zu zahlreichen Ausfällen und verkürzten Linienwegen.

Im Busverkehr ist der Betrieb auf allen regiobus-Linien vollständig eingestellt. Auch die Ringlinie am Lindener Berg kann einen Streckenabschnitt nicht mehr befahren. Der On-Demand-Service sprinti ist bis mindestens 13 Uhr eingestellt. Weiterhin unterwegs sind die sprintH-Linien 300, 400, 500, 600, 700, 800 und 900, allerdings unter erschwerten Bedingungen.

Massive Einschränkungen im ÜSTRA-Verkehr und S-Bahn – Bus im Winter cmm

Die Busse, wie hier in Langenhagen, hatten schwierige Fahrverhältnisse © Carl-Marcus Müller

Einschränkungen bei Stadtbahnen

Auch im Stadtbahnnetz gibt es gravierende Einschränkungen. Die Linie 1 fährt nur noch bis Gleidingen, in Heisede stehen mehrere Bahnen fest. Aus Sarstedt besteht derzeit keine Verbindung mehr in Richtung Hannover oder Langenhagen. Die Linie 17 ist vollständig eingestellt. Die Linie 10 verkehrt nur bis zur Brunnenstraße, die Linie 6 fährt von Messe Ost lediglich bis zum Königsworther Platz. Der Nordhafen ist aktuell nicht mehr abfahrbereit.

S-Bahnverkehr eingestellt

Auch der S-Bahnverkehr ist vollständig betroffen. Nach Mitteilung des Betreibers Transdev musste der gesamte S-Bahnverkehr witterungsbedingt eingestellt werden. Dies gilt ebenso für die ursprünglich geplanten Schienenersatzverkehre, die aktuell ebenfalls nicht fahren.

Fahrplanauskunft eingeschränkt erreichbar

Zusätzlich zur angespannten Verkehrslage ist die digitale Fahrplanauskunft betroffen. Aufgrund der hohen Nachfrage sind sowohl die Webseite der ÜSTRA als auch die ÜSTRA-App zeitweise nicht erreichbar. Fahrgäste werden gebeten, sich auf kurzfristige Änderungen einzustellen und aktuelle Durchsagen zu beachten.

Fern- und Schienenverkehr eingestellt

Auch der gesamte Schienenverkehr im Großraum Hannover ist betroffen. Nach Mitteilung der Deutschen Bahn ist der Zugverkehr bis mindestens heute Mittag vollständig eingestellt. Hannover als zentrales Drehkreuz im Norden Deutschlands kann damit aktuell nicht angefahren werden, der Fernverkehr in Norddeutschland ist unterbrochen.

Die Maßnahme sei notwendig, um Fahrgäste, Mitarbeitende sowie Fahrzeuge zu schützen. Züge werden an geeigneten Bahnhöfen zurückgehalten. Die Deutsche Bahn versorgt Fahrgäste vor Ort und hat zusätzliches Personal im Einsatz. In Hannover werden sogenannte Aufenthaltszüge bereitgestellt.

Metronom im Schnee

© metronom Eisenbahngesellschaft mbH

Räumdienst

Hannover setzt Tausalzverbot wegen Glätte außer Kraft

8. Januar 2026/in Hannover

Stadt sieht außergewöhnliche Glättegefahr durch Frost und Schnee.

HANNOVER (redu) – Die Stadt Hannover setzt das grundsätzliche Tausalzverbot ab Freitag, 9. Januar, vorübergehend außer Kraft. Grund ist eine außergewöhnliche Wetterlage mit starkem Frost und Schneefall. Die zeitlich befristete Regelung gilt zunächst bis zum 23. Januar.

Mit der Maßnahme reagiert die Stadt auf eine erhöhte Glättegefahr. Ziel ist es, die Sicherheit von Fußgängern und Verkehrsteilnehmenden in einer extremen Winterphase zu gewährleisten.

Nach Angaben der Stadt hat der Wintereinbruch am vergangenen Wochenende bereits zu erheblichen Schneemengen geführt. Für die kommenden Tage werden erneut starker Schneefall und zweistellige Minusgrade erwartet. In Kombination mit vorhandenem Eis und Schnee entsteht laut Stadt eine Glättegefahr, der mit rein mechanischer Räumung nicht mehr sicher begegnet werden kann.

Das sonst geltende Tausalzverbot dient dem Schutz von Umwelt, Vegetation und Grundwasser. In der aktuellen Lage überwiege jedoch der Schutz von Leib und Leben, heißt es. Die Ausnahme erfolgt per Allgemeinverfügung und ist zeitlich begrenzt. Bürgerinnen und Bürger sollen Tausalz nur dort einsetzen, wo es zur unmittelbaren Gefahrenabwehr notwendig ist.

Oberbürgermeister Belit Onay verweist auf den seit Tagen verstärkten Winterdiensteinsatz. Trotz aller Anstrengungen könne die Sicherheit nicht überall allein mit mechanischer Räumung gewährleistet werden. Wo möglich, sollen weiterhin abstumpfende Mittel wie Sand oder Splitt genutzt werden.

Auch die Stadtreinigung aha betont den Ausnahmecharakter der Maßnahme. Tausalz werde gezielt und sparsam eingesetzt, um gefährliche Glätte zu reduzieren. Der Umweltschutz bleibe dabei weiterhin ein wichtiges Ziel. Die Regelung gilt im gesamten Stadtgebiet der Landeshauptstadt Hannover.

Löschfahrzeug

Feuer in Mehrfamilienhaus an der Harnischstraße

8. Januar 2026/in Hannover

Bewohner vorsorglich ins Krankenhaus gebracht.

HANNOVER (redu) – In der Harnischstraße im Stadtteil Vahrenwald-List ist es am Donnerstagmittag zu einem Wohnungsbrand gekommen. Die Feuerwehr konnte das Feuer im dritten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses schnell unter Kontrolle bringen. Menschen wurden nicht verletzt.

Der Einsatz zeigt die Bedeutung schneller Alarmierung bei Rauchentwicklung. Durch das zügige Vorgehen der Einsatzkräfte blieb der Schaden auf eine Wohnung begrenzt.

Gegen 13.30 Uhr meldeten mehrere Anrufer eine starke Rauchentwicklung aus den Fenstern eines Wohngebäudes in der Harnischstraße. Die Regionsleitstelle alarmierte daraufhin zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr sowie den Rettungsdienst zur Einsatzstelle. Vor Ort bestätigte sich ein Brand in einer Wohnung im dritten Obergeschoss eines viergeschossigen Hauses.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hatte der Bewohner die betroffene Wohnung bereits selbstständig verlassen. Er wurde vorsorglich durch den Rettungsdienst untersucht und anschließend in ein Krankenhaus transportiert. Weitere Personen befanden sich nach ersten Erkenntnissen nicht in der Brandwohnung.

Unter Atemschutz gingen zwei Trupps zur Brandbekämpfung vor und brachten das Feuer mit einem Löschrohr schnell unter Kontrolle. Eine Ausbreitung auf andere Wohnungen konnte verhindert werden. Im Anschluss kontrollierte die Feuerwehr sämtliche Wohnungen des Gebäudes auf Rauch- und Brandgase.

Nach Abschluss der Löscharbeiten folgten umfangreiche Nachlöscharbeiten sowie Belüftungsmaßnahmen mit Hochdrucklüftern. Ziel war es, alle Bereiche des Hauses von Brandgasen zu befreien. Anschließend wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben. Zur Brandursache und zur Schadenshöhe machte die Feuerwehr keine Angaben. Im Einsatz waren rund 30 Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst mit insgesamt zwölf Fahrzeugen.

Einsatzleitwagen Feuerwehr Löschzug

Brandmeldeanlage schlägt an: Feuer im Ministerium gelöscht

7. Januar 2026/in Hannover

Evakuierung läuft automatisch, keine Verletzten bei Kellerbrand.

HANNOVER – Am Mittwochnachmittag ist es im Niedersächsischen Umweltministerium in der Archivstraße zu einem Kellerbrand gekommen. Die automatische Brandmeldeanlage alarmierte um 15:55 Uhr die Feuerwehr Hannover, die den Brand schnell löschen konnte. Verletzte gab es nicht.

Der Vorfall zeigt die Bedeutung automatischer Brandmelde- und Räumungssysteme in öffentlichen Gebäuden, um Schäden zu begrenzen und Menschen frühzeitig zu schützen.

Nach Angaben der Feuerwehr Hannover gingen in der Regionsleitstelle zwei automatische Brandmeldungen aus dem Kellerbereich des Ministeriums ein. Daraufhin rückte der Löschzug der Feuer- und Rettungswache 1 zur Einsatzstelle aus. Vor Ort bestätigte sich die Meldung, sodass umgehend die Brandbekämpfung eingeleitet wurde.

Zwei Trupps unter Atemschutz lokalisierten den betroffenen Kellerraum und löschten das Feuer innerhalb kurzer Zeit. Bereits wenig später konnte die Einsatzleitung die Meldung „Feuer aus“ geben. Anschließend wurden der Kellerbereich sowie Teile des Erdgeschosses mit Druckbelüftungsgeräten entraucht.

Durch den automatischen Räumungsalarm war das Gebäude bereits vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte evakuiert worden. Personen kamen dabei nicht zu Schaden. Ein vorsorglich alarmierter Rettungswagen musste nicht eingesetzt werden.

Die Feuerwehr war mit 14 Einsatzkräften bis etwa 17:30 Uhr vor Ort. Zur Ursache des Brandes und zur Höhe des entstandenen Schadens machte die Feuerwehr keine Angaben. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Voßstraße

Neuer Baumkorridor für die List: 18 Zukunftsbäume geplant

7. Januar 2026/in Hannover

1.000-Bäume-Programm wertet stark versiegelten Straßenzug auf.

HANNOVER – In der Voßstraße in der List sollen im Frühjahr 2026 insgesamt 18 neue Zukunftsbäume gepflanzt werden. Die Maßnahme ist Teil des 1.000-Bäume-Programms der Stadt und betrifft den Abschnitt zwischen Isernhagener Straße und Robertstraße. Ziel ist eine spürbare Aufwertung des Straßenraums.

Der bislang fast baumlose Straßenzug gilt als stark versiegelt. Die neuen Pflanzungen sollen das Wohnumfeld verbessern und zur Anpassung an zunehmende sommerliche Hitze beitragen.

Mit der geplanten Pflanzung erhält die Voßstraße erstmals eine weitgehend geschlossene Baumreihe. Insgesamt werden elf Stadtlinden, vier Spanische Eichen und drei Scharlach-Eichen gesetzt. Die Auswahl fiel auf schmalkronige und hitzeresistente Arten, die sich für den engen Straßenraum eignen.

Leitungsfreier Pflanzkorridore

Möglich wird das Projekt durch den Ausbau der Fernwärme durch enercity AG. In diesem Zuge wurden Versorgungsleitungen neu geordnet. Gemeinsam mit der Stadtentwässerung, dem Kommunikationsnetz und dem Fachbereich Umwelt und Stadtgrün entstand ein bislang einmaliger leitungsfreier Pflanzkorridor.

Entsiegelung und Vorbereitungsmaßnahmen

Bereits im Sommer 2025 wurden rund 170 Quadratmeter Nebenflächen entsiegelt. Die Baumstandorte erhielten spezielles Substrat und mageren Oberboden. Nach Abschluss der Arbeiten sollen insektenfreundliche Wildblumen eingesät werden. Die Gesamtkosten liegen bei rund 170.000 Euro, der Großteil entfällt auf Tief- und Leitungsbauarbeiten.

Mit der Maßnahme setzt die Landeshauptstadt Hannover einen weiteren Baustein ihrer klimaangepassten Stadtentwicklung in der südlichen List um.

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