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Aktuelle Nachrichten aus der Landeshauptstadt Hannover – lokale Meldungen, Polizei, Politik und Stadtgeschehen.

1. Bundesgartenschau in Hannover

Bundesgartenschau Jubiläum in Hannover: Stadtpark feiert 75 Jahre

30. April 2026/in Hannover

Erste Gartenschau 1951 prägt Hannovers Stadtentwicklung bis heute.

HANNOVER (redu) – Mit dem Bundesgartenschau Jubiläum blickt Hannover auf die erste Gartenschau von 1951 im Stadtpark zurück, die in der Nachkriegszeit neue Impulse setzte. Zum 75. Jahrestag startet ein umfangreiches Programm mit Veranstaltungen und Führungen.

Die erste Bundesgartenschau gilt als Ausgangspunkt moderner Gartenschauen und stärkte die Bedeutung von Grünflächen für Stadtentwicklung und Lebensqualität nachhaltig.

Das Bundesgartenschau Jubiläum rückt einen zentralen Moment der Stadtgeschichte Hannovers in den Fokus. Am 28. April 1951 wurde im Stadtpark die erste Bundesgartenschau eröffnet – ein Ereignis, das weit über die Stadt hinaus Bedeutung erlangte. Bundespräsident Theodor Heuss und seine Frau Elly Heuss-Knapp begleiteten die Eröffnung persönlich.

Nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs stand Hannover noch im Zeichen des Wiederaufbaus. Bereits 1947 entstand die Idee, dem deutschen Gartenbau eine Plattform zu geben. Erst mit der Gründung eines Fördervereins im Jahr 1950 konnten die Planungen konkret umgesetzt werden. Das städtische Gartenamt übernahm schließlich die Gesamtleitung und entwickelte gemeinsam mit Fachplanern ein umfassendes Konzept.

Planung und Vielfalt der Anlagen

Auf rund 21 Hektar Fläche entstand eine vielseitige Ausstellung mit zentralen Wiesenflächen, Mustergärten und thematischen Bereichen. Neben klassischen Gartenanlagen wurden auch spezielle Konzepte wie ein Bienengarten, ein Bauerngarten, Kleingartenanlagen oder ein Heil- und Gewürzgarten präsentiert.

Im temporären Ausstellungsbereich zeigten Baumschulen, Zierpflanzenbetriebe und Gemüsebau ihre Arbeit sowie neue Pflanzensortimente. Ergänzt wurde das Angebot durch Hallenschauen, ein Tropenhaus sowie Beiträge internationaler Teilnehmer, darunter Gärten aus der Schweiz und Schweden.

Dauerhafte Gestaltung im Stadtpark

Ein Teil der Anlagen war von Beginn an für den langfristigen Erhalt vorgesehen. Dazu gehörten unter anderem die Teichachse, der Rosengarten mit Pavillon sowie die ausgedehnten Staudenpflanzungen. Auch architektonische Elemente wie Pergolen oder Wasseranlagen prägen den Stadtpark bis heute.

Die Planung legte großen Wert auf gestalterische Qualität und nachhaltige Nutzung. Bäume wie Eichen, Platanen oder Tulpenbäume sowie charakteristische Pflanzungen haben sich über Jahrzehnte hinweg entwickelt und bilden heute das Bild des Parks.

Mit der ersten Bundesgartenschau setzte Hannover Maßstäbe für spätere Veranstaltungen in Deutschland. Gleichzeitig wurde der Gartenbau als wirtschaftlicher Faktor gestärkt und die Bedeutung von Grünflächen für urbane Lebensräume neu definiert.

Heute gilt der rund sechs Hektar große Kernbereich des Stadtparks als bedeutendes Gartendenkmal. Zum 75. Bundesgartenschau Jubiläum wird die Anlage erneut zum Veranstaltungsort mit einem vielfältigen Programm aus Kultur, Musik, Führungen und Mitmachaktionen.

Der Stadtpark knüpft damit an seine historische Rolle an und verbindet Erinnerung mit aktuellen Impulsen für die Nutzung urbaner Grünflächen. Weitere Informationen zum Jubiläum sind online abrufbar.

Interschutz 2026

INTERSCHUTZ Hannover: PSA 2026 zeigt neue Schutztechnologien

29. April 2026/in Hannover

Von Sensorik bis Leichtbau: Schutzkleidung für Einsatzkräfte wird intelligenter.

HANNOVER (redu) – Die INTERSCHUTZ 2026 zeigt vom 1. bis 6. Juni in Hannover neue Entwicklungen der Persönlichen Schutzausrüstung. Moderne PSA kombiniert Schutz vor Hitze und Schadstoffen mit Sensorik, Ergonomie und digitalen Funktionen für Einsatzkräfte.

Im Mittelpunkt stehen Lösungen, die Einsatzkräfte bei längeren und komplexeren Einsätzen besser schützen und gleichzeitig körperlich entlasten.

Die INTERSCHUTZ 2026 in Hannover stellt die Weiterentwicklung der Persönlichen Schutzausrüstung in den Mittelpunkt. PSA wird zunehmend zur technologisch vernetzten Sicherheitslösung, die Schutz, Komfort und digitale Funktionen verbindet.

Projektleiter Thilo Horstmann betont, dass moderner Bevölkerungsschutz nur möglich sei, wenn auch Einsatzkräfte optimal ausgestattet sind. Neue Materialien sollen extremer Hitze standhalten und gleichzeitig leichter sowie flexibler sein, um die Belastung zu reduzieren.

Smarte Systeme und neue Materialien

Ein zentraler Trend ist die Integration von Sensorik in die PSA. Vernetzte Systeme liefern Echtzeitdaten direkt ins Sichtfeld der Einsatzkräfte und verbessern so die Lageeinschätzung in kritischen Situationen.

Auch die Materialentwicklung spielt eine entscheidende Rolle. Leichte und ergonomische Ausrüstung wird wichtiger, da Einsätze – etwa bei Vegetationsbränden – länger dauern und physisch fordernder sind.

Hersteller setzen zudem auf modulare Systeme, die Schutz, Kommunikation und digitale Funktionen kombinieren. Ziel sind Lösungen, die sich flexibel an unterschiedliche Einsatzlagen anpassen lassen.

Entwicklung von Schutzanzug bis Stiefel

Die klassische Feuerwehrbekleidung hat sich in den vergangenen Jahrzehnten grundlegend verändert. Seit Einführung der Norm EN 469 Mitte der 1990er Jahre gilt moderne Schutzkleidung als deutlich funktionaler und vielseitiger.

Heute verfügen Schutzanzüge über mehr Ausstattungsmerkmale und werden zunehmend individuell angepasst. Neben Sicherheitsaspekten gewinnen Design und Identifikation – etwa durch individuelle Kennzeichnungen – an Bedeutung.

Auch bei Schuhen wächst der Anspruch an Passform und Verschlusssysteme. Neue Materialien verbinden geringes Gewicht mit hoher Widerstandsfähigkeit und Pflegeleichtigkeit.

Hochleistungsfasern im Praxistest

Im Bereich der Textiltechnologie stehen hitzebeständige und robuste Fasern im Fokus. Materialien wie Nomex und Kevlar bieten Schutz vor Flammen, Hitze und mechanischen Belastungen.

Auf dem Messegelände werden diese Eigenschaften unter realitätsnahen Bedingungen getestet. Ein spezieller Dummy mit Sensoren misst bei einer Flammenbelastung, wie viel Hitze durch die Schutzkleidung dringt und welche Verletzungen entstehen könnten.

Die Ergebnisse solcher Tests liefern wichtige Erkenntnisse für die Weiterentwicklung moderner PSA und deren Einsatzfähigkeit im Ernstfall.

Feuerwerkswettbewerb 2026

Feuerwerkswettbewerb 2026 in Hannover: Fünf Nationen und ihre Inszenierungen

29. April 2026/in Hannover

Von Dänemark bis Schweden: Jede Nation präsentiert ein eigenes Konzept aus Licht und Musik.

HANNOVER (redu) – Der Feuerwerkswettbewerb 2026 startet am 16. Mai in den Herrenhäuser Gärten und bringt bis September fünf internationale Teams nach Hannover. Jede Nation präsentiert eine eigene Show mit individuellem Thema, Musik und pyrotechnischer Inszenierung.

Unter dem Motto „Dance of Northern Lights“ stehen in diesem Jahr Teams aus Nordeuropa im Fokus, die jeweils eigene Geschichten aus Licht, Klang und Bewegung erzählen.

Der Feuerwerkswettbewerb 2026 in Hannover umfasst fünf Termine zwischen Mai und September. Neben einem festgelegten Pflichtstück gestalten die teilnehmenden Teams jeweils eine rund 25-minütige Kür mit eigener Dramaturgie und musikalischer Begleitung.

Dänemark: Kosmische Bilder und Emotionen

Den Auftakt am 16. Mai gestaltet Dänemark mit Højen & Magic Fyrværkeri ApS. Das Unternehmen zählt seit Jahrzehnten zu den führenden Anbietern des Landes und ist auf aufwendige Pyromusicals spezialisiert.

Mit der Show „Celestial Emotions“ verbindet das Team kosmische Bilder mit emotionaler Musik. Licht, Farben und Klang verschmelzen zu einer Inszenierung, die die Weite des Universums und menschliche Gefühle miteinander verknüpft.

Norwegen: Gegensätze im Fokus

Am 30. Mai folgt Norwegen mit Pyroteknikk AS. Das Unternehmen entstand aus einem Zusammenschluss traditionsreicher Anbieter und realisiert jährlich zahlreiche Produktionen im In- und Ausland.

Die Show „Between Shadow and Light“ stellt Gegensätze in den Mittelpunkt. Dunkle und helle Elemente wechseln sich ab und erzählen eine visuelle Geschichte, die durch norwegische Musik getragen wird.

Finnland: Farben des Nordens

Nach der Sommerpause tritt am 15. August Finnland an. Suomen Pyrotekniikka gehört zu den größten Feuerwerksunternehmen des Landes und ist auch international erfolgreich.

Mit „Arctic Colors of Lapland“ greift das Team die Landschaften des Nordens auf. Herbstfarben, Nordlichter und winterliche Szenerien werden durch Musik und Effekte zu einem atmosphärischen Gesamtbild verbunden.

Schottland: Tradition trifft Moderne

Am 5. September präsentiert sich Schottland mit Fireworx Scotland Ltd. Das Unternehmen ist für groß angelegte Shows bei Festivals und Veranstaltungen bekannt.

Die Inszenierung „The Dance of Scottish Lights“ kombiniert traditionelle Elemente wie Dudelsackklänge mit modernen Rhythmen. Daraus entsteht ein visuelles Zusammenspiel aus Licht und Musik, das die kulturelle Identität des Landes widerspiegelt.

Schweden: Finale im Zeichen des Universums

Den Abschluss am 19. September übernimmt Schweden mit Göteborgs FyrverkeriFabrik. Das mehrfach ausgezeichnete Unternehmen zählt zu den renommiertesten Anbietern weltweit.

Unter dem Titel „Sky High“ entführt die Show in die Weiten des Universums. Planeten, Sterne und Lichtbilder entstehen synchron zur Musik und bilden den Höhepunkt des Wettbewerbs.

Alle Abende beginnen mit dem Pflichtstück „Jupiter“ aus der Orchestersuite „Die Planeten“. Anschließend folgen die individuell gestalteten Shows der Teams, die jeweils eigene Themen und visuelle Konzepte umsetzen.

IdeenEXPO

IdeenExpo Bühnenprogramm Hannover: Top-Acts und Live-Shows 2026

29. April 2026/in Hannover

Konzerte, Influencer und Shows prägen das Programm der IdeenExpo 2026.

HANNOVER (redu) – Die IdeenExpo 2026 bringt ein erweitertes IdeenExpo Bühnenprogramm auf das Messegelände: Mit Konzerten, Influencern und Shows erleben Besucher vom 20. bis 27. Juni ein vielseitiges Live-Angebot mit Musik, Interaktion und Unterhaltung.

Das Festival kombiniert Unterhaltung mit Wissensvermittlung und nutzt gezielt Musik und Social Media, um junge Menschen für technische und naturwissenschaftliche Themen zu erreichen.

Die IdeenExpo 2026 setzt in Hannover mit ihrem IdeenExpo Bühnenprogramm erneut auf eine enge Verbindung von Entertainment und Bildung. Auf dem Messegelände entsteht gemeinsam mit dem Radiosender N-JOY und dem Veranstalter Hannover Concerts ein umfangreiches Live-Angebot, das gezielt ein junges Publikum anspricht.

Im Mittelpunkt stehen zwei große Konzertabende auf der zentralen ShowBühne. Den Auftakt übernimmt am 20. Juni das Pop-Duo SDP, das seit Jahren zu den erfolgreichsten Acts der deutschen Musikszene zählt. Mit mehreren Nummer-eins-Alben und einer großen Fangemeinde bringen sie eine energiegeladene Liveshow nach Hannover. Bereits bei früheren Ausgaben der IdeenExpo waren sie Teil des Programms und kehren nun zur Jubiläumsausgabe zurück.

Ergänzt wird der Abend durch den Gewinner des erstmals ausgetragenen Bandcontests. Zudem steht mit Gregor Hägele ein Singer-Songwriter auf der Bühne, der mit emotionalen Songs und klarer Stimme ein breites Publikum erreicht.

Am zweiten Konzertabend, dem 27. Juni, folgt mit Zartmann ein Künstler, der aktuell besonders in der jungen Musikszene große Aufmerksamkeit erhält. Sein Stil verbindet Rap, Gesang und persönliche Texte. Komplettiert wird das Line-up durch den Indie-Pop-Künstler Lönneberger aus Hamburg sowie die Sängerin Lori aus Hannover, die regionale Perspektiven in das Programm einbringt.

Bandcontest als neues Element

Ein zentrales neues Element im IdeenExpo Bühnenprogramm ist der Bandcontest. Nachwuchsbands aus der Region und darüber hinaus konnten sich bewerben, um einen Auftritt auf der großen Bühne zu gewinnen. Eine Jury hat fünf Finalisten ausgewählt, darunter Gruppen und Künstler aus Hannover, Braunschweig, Elze und Nordhessen.

Erstmals entscheidet nun das Publikum über den Gewinner. Über die IdeenExpo-App können Nutzer bis zum 10. Mai abstimmen und damit aktiv das Bühnenprogramm mitgestalten. Die Siegerband erhält die Möglichkeit, den Konzertabend am 20. Juni vor mehreren Tausend Besuchern zu eröffnen.

Influencer und Live-Formate

Neben den musikalischen Highlights setzt die IdeenExpo verstärkt auf digitale Reichweite. Während der gesamten Veranstaltungsdauer sind bekannte Influencer und Content Creator auf dem Gelände unterwegs. Sie treffen ihre Community, produzieren Inhalte und geben Einblicke in ihre Themenbereiche.

Zu den angekündigten Gästen zählen unter anderem Doc Felix, Emir Bayrak, Shirli, Rewinside, Laserluca und Selfie Sandra. Ergänzt wird die Gruppe durch Streamer und weitere Social-Media-Persönlichkeiten. Auch der aus der Region stammende Creator Marvin Wildhage begleitet die Veranstaltung und berichtet aus eigener Perspektive über das Geschehen vor Ort.

Parallel dazu bietet das Festival ein umfangreiches Bühnenprogramm mit täglichen Shows und interaktiven Formaten. Ein fester Bestandteil ist die „Wissen LIVE“-Show, bei der Experimente und wissenschaftliche Inhalte unterhaltsam präsentiert werden. Ergänzt wird dies durch das Talkformat „DeepTalk“, in dem bekannte Persönlichkeiten gemeinsam mit Gästen über berufliche Wege, Erfahrungen und Zukunftsthemen sprechen.

Die IdeenExpo versteht sich dabei als Plattform, die unterschiedliche Interessen verbindet. Besucherinnen und Besucher sollen nicht nur Unterhaltung erleben, sondern auch Einblicke in technische und naturwissenschaftliche Themen erhalten.

Seit ihrer ersten Ausgabe im Jahr 2007 hat sich die Veranstaltung zu einem europaweit beachteten Event entwickelt. Mehr als drei Millionen Menschen haben die IdeenExpo bislang besucht. Auch 2026 wird ein umfangreiches Angebot erwartet: Mehr als 330 Aussteller präsentieren über 800 Mitmach-Exponate in zahlreichen Themenbereichen. Hinzu kommen mehr als 900 Workshops, die praktische Einblicke ermöglichen.

Das Messegelände in Hannover wird damit erneut zu einem Ort, an dem Lernen und Erleben eng miteinander verknüpft sind. Der Eintritt zur IdeenExpo bleibt weiterhin kostenfrei, was den Zugang für ein breites Publikum erleichtert.

Baustelle Hochbahnsteig Sutelstraße

Stadtbahn Sperrung Sutelstraße: Ersatzverkehr zwischen Noltemeyerbrücke und Fasanenkrug

26. April 2026/in Hannover

Busse ersetzen Stadtbahnen auf Linie 13 wegen Bauarbeiten an der Sutelstraße.

HANNOVER (redu) – Wegen einer ÜSTRA Baustelle wird die Stadtbahnlinie 13 von Sonntag, 26. April 2026, 5 Uhr, bis Montag, 27. April, etwa 3 Uhr, zwischen Noltemeyerbrücke und Fasanenkrug gesperrt. Ein Ersatzverkehr mit Bussen ist eingerichtet.

Die Sperrung betrifft einen wichtigen Abschnitt im Norden Hannovers. Hintergrund sind Bauarbeiten für einen neuen Hochbahnsteig an der Station Ludwig-Sievers-Ring. Die ÜSTRA Baustelle führt zu einer Unterbrechung der Stadtbahnlinie 13 im Bereich der Sutelstraße. Zwischen Noltemeyerbrücke und dem Endpunkt Fasanenkrug fahren keine Bahnen.

Stattdessen pendeln Ersatzbusse zwischen den betroffenen Haltestellen. Der Umstieg erfolgt an der Noltemeyerbrücke. Die Busse stadtauswärts starten auf der Podbielskistraße in Höhe des Nord-Ost-Bads. Die Ankunft der Ersatzbusse erfolgt hinter der Einmündung der Käthe-Steinitz-Straße. Weitere Haltepunkte werden in unmittelbarer Nähe zu den regulären Stadtbahnhaltestellen bedient. Da die Busse nach einem gesonderten Baustellenfahrplan verkehren, kann es zu längeren Fahrzeiten kommen. Fahrgäste werden gebeten, entsprechend mehr Zeit einzuplanen.

Aktuelle Verbindungen sind in der ÜSTRA-App sowie in der Online-Auskunft abrufbar. Zusätzlich informieren Aushänge und Ansagen entlang der Strecke über die Änderungen. Grund für die Sperrung sind Bauarbeiten entlang der Sutelstraße. Dort entsteht ein neuer Hochbahnsteig an der Station Ludwig-Sievers-Ring.

Während des Ersatzverkehrs ist die Mitnahme von Fahrrädern in den Bussen nicht möglich.

Zimmerbrand Postkamp

Zimmerbrand in Hannover-Mitte: 17 Menschen betroffen

24. April 2026/in Hannover

Feuerwehr rettet fünf Personen aus brennender Wohnung in Hannover-Mitte.

HANNOVER (redu) – Bei einem Zimmerbrand in Hannover-Mitte sind am Freitagmorgen mehrere Bewohner betroffen gewesen. Einsatzkräfte retteten fünf Menschen über eine Drehleiter, insgesamt 17 Personen wurden versorgt, eine Person erlitt eine schwere Rauchgasvergiftung.

Der Brand in einem Mehrfamilienhaus im Stadtteil Mitte führte zu einem größeren Einsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst. Mehrere Bewohner mussten vorübergehend untergebracht werden.

Am Freitagmorgen gegen 6:30 Uhr kam es in der Straße Postkamp im Stadtteil Hannover-Mitte zu einem Zimmerbrand. Beim Eintreffen der Feuerwehr schlugen bereits Flammen aus einem Fenster im zweiten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses. Mehrere Bewohner machten sich an Fenstern und auf Balkonen bemerkbar.

Die Einsatzkräfte leiteten umgehend die Brandbekämpfung ein. Ein Trupp unter Atemschutz ging mit einem Löschrohr in die betroffene Wohnung vor. Durch das schnelle Eingreifen konnte eine Ausbreitung des Feuers auf weitere Wohnungen verhindert werden.

Fünf Personen wurden über eine Drehleiter aus dem Gebäude gerettet. Weitere Bewohner konnten sich selbst ins Freie begeben oder wurden durch Einsatzkräfte hinausgeführt. Nach kurzer Zeit meldete die Feuerwehr „Feuer aus“.

Rettungsdienst Großaufgebot

Rettungsdienst mit Großaufgebot vor Ort. © Bernd Günther

Der Rettungsdienst versorgte insgesamt 17 Personen, darunter vier Kinder. Eine Person erlitt eine schwere Rauchgasvergiftung und wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Vorübergehend wurden betroffene Hausbewohner in einem nahegelegenen Hotel untergebracht. Nach Abschluss der Löscharbeiten konnten die übrigen Bewohner in ihre Wohnungen zurückkehren.

Unbewohnbare Wohnung nach Brand

Die betroffene Wohnung ist derzeit unbewohnbar. Der Energieversorger schaltete sie stromlos, während umfangreiche Lüftungsmaßnahmen durchgeführt wurden. Angaben zur Schadenshöhe liegen aktuell noch nicht vor.

Ermittlungen zur Brandursache

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Ursache des Zimmerbrandes aufgenommen. Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit insgesamt 36 Einsatzkräften und 16 Fahrzeugen im Einsatz.

Zukunftstag Polizei

Zukunftstag Polizei Hannover: 760 Schüler erleben Ermittlungsarbeit

23. April 2026/in Hannover

Kinder erleben Ermittlungen, Diensthunde und Verkehrsunfallarbeit.

HANNOVER (redu) – Beim Zukunftstag Polizei Hannover erhielten am 23. April 2026 insgesamt 760 Schülerinnen und Schüler praxisnahe Einblicke in die Polizeiarbeit. Mit Übungen, Stationen und einem Escape-Szenario lernten sie Ermittlungen und Einsatzabläufe kennen.

Die Aktion verband spielerische Elemente mit realitätsnahen Einblicken und zeigte die Vielfalt der Polizeiberufe in Hannover und der Region.

Beim Zukunftstag Polizei Hannover tauschten 760 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 bis 9 das Klassenzimmer gegen Einblicke in die Polizeiarbeit. In Dienststellen der Polizeidirektion Hannover konnten sie verschiedene Aufgabenbereiche kennenlernen.

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf einem interaktiven Escape-Szenario im Stab der Polizeidirektion. 135 Teilnehmende schlüpften dabei in die Rolle von Ermittlerinnen und Ermittlern. Unter dem Titel „Einbruch in das Landesmuseum – Diebstahl des blauen Juwels“ arbeiteten sie sich durch mehrere Stationen, um einen fiktiven Fall zu lösen.

Ermittlungsarbeit zum Mitmachen

Zu Beginn wurde in der Lage- und Führungszentrale der Einbruch gemeldet. Die Schülerinnen und Schüler planten erste Maßnahmen und koordinierten den Einsatz von Streifenwagen. Anschließend ging es in die Spurensicherung, wo Schuhabdrücke und Fingerabdrücke untersucht sowie Blutspuren erklärt wurden.

Weitere Stationen umfassten die Videoauswertung von Überwachungskameras und die Erstellung von Täterbeschreibungen. Bei einer Zeugenvernehmung lernten die Teilnehmenden, Aussagen strukturiert aufzunehmen und relevante Informationen herauszufiltern. Die Ermittlungen endeten mit der Festnahme eines Täters im historischen Polizeigewahrsam.

Einblicke in Spezialeinheiten

Auch andere Dienststellen beteiligten sich am Zukunftstag. Bei der Polizeiinspektion Besondere Dienste erhielten 103 Kinder Einblicke in die Arbeit von Reiterstaffel und Diensthunden. Vorführungen und Stallführungen ergänzten das Programm.

Die Verfügungseinheiten präsentierten Ausrüstung und Einsatzmittel, während der Verkehrsunfalldienst praktische Übungen anbot. Dabei konnten die Schülerinnen und Schüler Unfallstellen vermessen und Geschwindigkeitsmessungen nachvollziehen.

Breite Beteiligung in der Region

Neben den zentralen Angeboten öffneten zahlreiche Dienststellen in der Region Hannover ihre Türen. Polizeiinspektionen und Kommissariate in mehreren Städten und Stadtteilen beteiligten sich an dem Aktionstag und ermöglichten zusätzliche Einblicke vor Ort.

Auch der Zentrale Kriminaldienst vermittelte mit rund 80 Teilnehmenden moderne Ermittlungsarbeit und zeigte, wie komplex kriminalistische Verfahren aufgebaut sind.

Durch die Kombination aus Mitmachangeboten, Vorführungen und Gesprächen erhielten die Schülerinnen und Schüler ein umfassendes Bild der Polizeiarbeit. Der Zukunftstag endete für viele mit neuen Eindrücken und einem vertieften Interesse an einem möglichen Berufsweg bei der Polizei.

Zukunftstag Zoo

Zukunftstag im Zoo Hannover: 1.000 Schüler bei Berufe-Rallye

23. April 2026/in Hannover

Erlebnis-Zoo erweitert Angebot und zeigt vielfältige Ausbildungsberufe.

HANNOVER (redu) – Beim Zukunftstag im Zoo Hannover nahmen am 23. April 2026 rund 1.000 Schülerinnen und Schüler an einer Berufe-Rallye teil. An 28 Stationen erhielten sie praxisnahe Einblicke in Berufe und Ausbildungsmöglichkeiten im Zoo.

Mit der deutlich erweiterten Aktion positioniert sich der Zoo als moderner Lern- und Ausbildungsort und zeigt die Vielfalt beruflicher Perspektiven im Umfeld einer großen Freizeiteinrichtung.

Beim Zukunftstag im Zoo Hannover stand die neue Berufe-Rallye im Mittelpunkt. Erstmals nahmen rund 1.000 Schülerinnen und Schüler teil – deutlich mehr als in den Vorjahren. Ziel war es, jungen Menschen frühzeitig Einblicke in unterschiedliche Berufsfelder zu ermöglichen.

Die Rallye führte durch den gesamten Erlebnis-Zoo. An insgesamt 28 Stationen zwischen Löwen, Eisbären und Gürteltieren stellten Mitarbeitende ihre Tätigkeiten vor. Die Bandbreite reichte von Tierpflege über Handwerk und Technik bis hin zu Gärtnerei, Gastronomie, Verwaltung und Kommunikation.

Berufe im Zoo erleben

An den Stationen erhielten die Teilnehmenden konkrete Einblicke in den Arbeitsalltag. Dabei standen vor allem die Ausbildungsberufe im Fokus, die im Zoo angeboten werden. Mitarbeitende erklärten Aufgaben, Abläufe und Anforderungen der jeweiligen Tätigkeiten.

Die Schülerinnen und Schüler mussten im Rahmen der Rallye Fragen beantworten. Dabei ging es unter anderem um technische Abläufe, logistische Strukturen und Besonderheiten im Zoo-Betrieb. Themen waren etwa das Bewässerungssystem, der Einsatz von Technik in der Tierhaltung oder tägliche Arbeitswege von Maschinen.

Für jede absolvierte Station gab es einen Stempel. Mindestens sieben Stempel mussten gesammelt werden, um die Rallye erfolgreich abzuschließen.

Partner und Ausbildung im Fokus

Neben dem Zoo selbst beteiligten sich auch Partnerunternehmen an der Aktion. Sie stellten Berufe aus den Bereichen Hydraulik, Elektronik, Versorgungstechnik sowie Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung vor.

Nach Angaben der Zoo-Leitung wurde der Zukunftstag bewusst ausgeweitet, um möglichst vielen Jugendlichen die Vielfalt der Berufswelt näherzubringen. Die neue Berufe-Rallye sollte Arbeitsbereiche anschaulich und praxisnah vermitteln.

Der Erlebnis-Zoo bildet aktuell in zahlreichen Berufen aus. Dazu zählen unter anderem Tätigkeiten in Technik, Gastronomie, Verwaltung, IT sowie Tierpflege. Interessierte können sich online über Ausbildungsplätze informieren und bewerben.

Zukunftstag beim DRK in Hannover: Schüler erleben Klinik- und Rettungsalltag – BGPress 20260423 1023 BGPRESS 1397748

Zukunftstag beim DRK in Hannover: Schüler erleben Klinik- und Rettungsalltag

23. April 2026/in Hannover

38 Jugendliche sammeln praktische Erfahrungen im Gesundheitswesen und Rettungsdienst.

HANNOVER (redu) – Beim Zukunftstag beim DRK erhielten am 23. April 2026 rund 38 Schülerinnen und Schüler im Alter von 10 bis 16 Jahren in Hannover praxisnahe Einblicke in Pflegeberufe und den Rettungsdienst. Ziel war eine frühe Orientierung im Gesundheitswesen.

Mit praxisnahen Stationen und realitätsnahen Übungen wollte das DRK Interesse an sozialen und medizinischen Berufen wecken und konkrete Ausbildungswege aufzeigen.

Beim Zukunftstag beim DRK standen direkte Erfahrungen im Mittelpunkt. Insgesamt 38 Schülerinnen und Schüler nutzten die Gelegenheit, verschiedene Arbeitsbereiche im Gesundheitswesen kennenzulernen und erste Eindrücke vom Berufsalltag zu sammeln.

Im DRK-Krankenhaus Clementinenhaus im Stadtteil List führte ein Rundgang durch mehrere zentrale Abteilungen. Die Teilnehmenden besuchten die Zentrale Patientenaufnahme, die Endoskopie und die Radiologie. Auch die Geriatrie sowie die Krankenhauskapelle waren Teil des Programms und vermittelten ein umfassendes Bild des Klinikbetriebs.

Einblicke in den Klinikalltag

Vor Ort erklärten Mitarbeitende die jeweiligen Aufgabenbereiche und gaben Einblicke in typische Abläufe. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren, wie Patientinnen und Patienten aufgenommen, untersucht und betreut werden. Zudem wurden Arbeitsabläufe zwischen den einzelnen Stationen verständlich dargestellt.

Die Bandbreite der Eindrücke reichte von medizinischen Untersuchungen bis hin zu pflegerischen Tätigkeiten. Dadurch wurde deutlich, wie viele unterschiedliche Berufsgruppen im Klinikalltag zusammenarbeiten.

Training im Rettungsdienst

Ein weiterer Programmpunkt führte die Gruppe in das Simulations- und Trainingszentrum der DRK-Rettungsschule Niedersachsen im Stadtteil Misburg. Dort erhielten die Teilnehmenden einen Einblick in die Ausbildung zum Notfallsanitäter.

Lehrkräfte und Auszubildende zum Notfallsanitäter aus dem 2. Jahrgang der Rettungsschule erklärten typische Einsatzabläufe im Rettungsdienst. Anhand von Übungssituationen wurde gezeigt, wie Notfälle strukturiert abgearbeitet werden und welche Aufgaben Rettungskräfte übernehmen.

Neben den praktischen Einblicken standen auch Informationen zu Ausbildungswegen und Voraussetzungen im Mittelpunkt. Die Schülerinnen und Schüler konnten Fragen stellen und sich über mögliche berufliche Perspektiven im Gesundheitswesen informieren.

  • Zukunftstag beim DRK in Hannover: Schüler erleben Klinik- und Rettungsalltag – BGPress 20260423 1021 BGPRESS 1397737
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Ersatzverkehr

Hannover: Ersatzverkehr auf Linie 13 wegen Bauarbeiten

22. April 2026/in Hannover

ÜSTRA richtet Busse zwischen Noltemeyerbrücke und Fasanenkrug ein.

HANNOVER (redu) – Wegen Bauarbeiten ist die Stadtbahn Linie 13 ab Sonntagmorgen zwischen Noltemeyerbrücke und Fasanenkrug gesperrt. Fahrgäste müssen auf Ersatzverkehr mit Bussen ausweichen, der bis Montagfrüh eingerichtet wird.

Grund für die Sperrung sind Gleisbauarbeiten in der Sutelstraße, die im Zusammenhang mit dem Bau eines neuen Hochbahnsteigs stehen.

Die Stadtbahn Linie 13 ist am Wochenende in Hannover teilweise unterbrochen. Wegen Bauarbeiten können die Bahnen zwischen der Haltestelle Noltemeyerbrücke und dem Endpunkt Fasanenkrug nicht fahren.

Die Sperrung beginnt am Sonntag, 26. April 2026, um 5:00 Uhr und endet voraussichtlich am Montagmorgen gegen 3:00 Uhr. Die Stadtbahnen verkehren in dieser Zeit nur zwischen Hemmingen und Noltemeyerbrücke.

Ersatzverkehr zwischen den Haltestellen

Für den gesperrten Abschnitt richtet die ÜSTRA einen Ersatzverkehr mit Bussen ein. Der Umstieg erfolgt an der Haltestelle Noltemeyerbrücke.

Die Busse in Richtung Fasanenkrug starten auf der Podbielskistraße in Höhe des Nord-Ost-Bads. Die Ankunft erfolgt hinter der Einmündung der Käthe-Steinitz-Straße. Weitere Haltepunkte werden in der Nähe der regulären Stationen bedient.

Bauarbeiten an der Sutelstraße

Die Bauarbeiten betreffen den Bereich der Sutelstraße. Dort entsteht ein neuer Hochbahnsteig an der Station Ludwig-Sievers-Ring.

Die ÜSTRA weist darauf hin, dass sich die Fahrzeiten durch den Ersatzverkehr verlängern können. Fahrgäste sollten daher mehr Zeit einplanen. Zudem ist die Mitnahme von Fahrrädern in den Ersatzbussen nicht möglich.

Aktuelle Informationen sind über die ÜSTRA-App sowie die digitale Fahrplanauskunft verfügbar.

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